Bücher mit dem Tag "cromwell"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "cromwell" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit (ISBN: 9783492705899)
    Jennifer L. Armentrout

    Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit

     (170)
    Aktuelle Rezension von: julesworldofbooks

    Ember, siebzehn Jahre, wird durch ihre Schwester nach einem schweren Autounfall von den Toten zurückgeholt und trägt seitdem die Bürde, jeden zu töten, den sie berührt. So ist sie immer auf der Hut und vermeidet den Kontakt zu anderen, so gut es geht. Doch dann taucht ein gutaussehender geheimnissvoller Junge auf und mit ihm eine Gruppe weiterer Jugendlicher, mit besonderen Fähigkeiten. Schnell wird sie in etwas verwickelt, das viel größer ist, als sie selbst.

    Ich habe versucht, meine Rezension so zu gestalten, dass sie keine Spoiler enthält. Viel Spaß. ;)

    Erstmal das Positive: Ich empfand den Schreibstil der Autorin als wirklich sehr angenehm. Es ist unglaublich leicht in die Geschichte einzusteigen und man stolpert auch nicht über die Worte, wie ich es aus anderen Büchern kenne. Diesen Stil findet man beispielsweise auch in ihrem Buch ,,Blood and Ash" wieder, bei dem ich gespannt auf den zweiten Band warte (deutsche Version). Damit will ich sagen, dass meine eher schlechte Bewertung also keinesfalls wegen der Art zustande gekommen ist, wie die Autorin ihr Buch geschrieben hat und ich kann ihre anderen Werke nur empfehlen. 

    Meiner Meinung nach, sind ihr auch die Charaktere des Buches sehr gut gelungen. Ich konnte mich gut mit Ember identifizieren und ihre Gedanken/ Gefühle nachvollziehen. Hayden ist natürlich perfektes boyfriend material und Olivia, als Embers kleine niedliche Schwester, ist eine meiner Lieblingscharaktere.

    Was mich also dazu veranlasst hat, das Buch mit zwei Sternen zu bewerten, war der Plot. Ich persönlich empfand diesen als sehr vorhersehbar und teilweise auch einfach langweilig. Der Höhepunkt der Geschichte war eher schwach und für meinen Geschmack auch viel zu schnell vorbei. Vielleicht liegt es daran, dass es nur einen Band mit nur knapp 400 Seiten gibt, aber ich hatte insgesamt das Gefühl, dass man als Leser nur an der Oberfläche gekratzt hat und dass die Storyline im Großen und Ganzen auch irgendwie viel zu oberflächlich war, als dass man wirklich von der Geschichte in einen Bann gezogen hätte werden können. Ich denke, man könnte einiges mehr aus der Story machen, vorallem wenn ich im Vergleich Jennifer L. Armentrouts andere Werke betrachte. 

    Trotzdem bin ich, wie schon erwähnt, ein kleiner Fan der Autorin und deswegen bekommt das Buch dann doch 2 Sterne von mir. :)


  2. Cover des Buches Der dunkle Thron (ISBN: 9783404168439)
    Rebecca Gablé

    Der dunkle Thron

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus85

    "Vielleicht sind Männer wie ich so überholt und überflüssig geworden wie die Schlachtrösser, die meine Vorfahren einst gezüchtet haben. Aber kein Waringham hat sich je einem Tyrannen unterworfen. Und ich schwöre bei Gott, ich werde nicht der erste sein!" (Nick of Waringham)

    *******************************************************************************

    England, 1529: Als sein Vater im Tower zu Tode gefoltert wird, erbt Nick die Baronie und damit auch den unversöhlichen Groll König Henrys.

    Dieser will sich von der Kirche lossagen und sich von der Königin scheiden lassen. In diesen wirren Zeiten setzen die Enländer ihre Hoffnung in Prinzessin Mary. 

    Und ausgerechnet Nick fällt es zu, Mary zu beschützen. Und sei es auch gegen ihren eigenen Vater...

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    Der vierte Teil der Waringham-Saga knüpft wunderbar an seine Vorgänger an. Allerdings ist es recht verwirrend an manchen Stellen, wer denn nun mit wem wie verwandt ist.

    Der Spannung, dem flüssigen Lesen und dem fantastischen Einblick in das damalige England tut dies aber keinen Abbruch

    Der Roman ist wieder sehr sehr gut recherchiert und die Autorin bettet die fiktiven Personen perfekt und nahtlos in die wahren Begebenheiten ein.

    Natürlich ist ihr Hauptcharakter wieder sehr ehrenvoll, moralisch einwandfrei so wie immer. 

    Und da sich diese Charaktere und Bücher immer recht ähnlich sind, ist der Leser ob einer Wendung dann doch nicht soooo sehr überrascht.

    Dennoch: 

    Alles was ein historischer Roman braucht. Wahrheit und Fiktion glaubwürdig transportiert und sehr kurzweilig erzählt.

  3. Cover des Buches Die Zeitlos-Trilogie 2: Die Wellen der Zeit (ISBN: 9783551314406)
    Sandra Regnier

    Die Zeitlos-Trilogie 2: Die Wellen der Zeit

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Mere ist eigentlich eine ganz normale Schülerin von 17 Jahren. Zumindest dachte sie das selbst immer.
    Inzwischen ist aber viel geschehen und man hält sie für die Gainidin, die als einzige noch die Welt retten kann.
    Aber wie soll sie das Anstellen und wie können ihre Freunde ihr dabei helfen. Eine wirklich verzwickte Aufgabe.

    Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte war ich richtig heiß drauf auch die folgenden Bände zu lesen.
    Auch das COver hat mich wieder sehr angesprochen. Es passte für mich super zum Titel. Wie rote Blätter auf einer Pfütze schwimmen, oder sind es doch eher Federn die fliegen, wie die Eichelhäherfeder im Buch?

    Für den 2. Band habe ich nun doch etwas länger gebraucht. Ich weiß aber nicht ob es daran lag, dass ich nicht so wirklich viel Zeit hatte, oder ob er mich einfach nicht so gefesselt hat wie der erste Band.
    Irgendwie war er schon spannend. Man erfuhr viel Neues und auch Meres Leben und ihre Verbindung zur Vergangenheit wurde auf eine ganz andere Weise beleuchtet.
    Durch die kursiv gedruckten Passagen, in denen man immer in der Vergangenheit weilt, fand ich nun hier Zusammenhänge die ich vorher nicht hatte.

    Es geht wieder mal heiß her und Stuart Cromwell macht es den Freunden auch in diesem Band nicht wirklich leicht. Da kommt es schon mal zu kniffligen Situationen. Wie gut das er bisher noch nicht weiß wer die Plantoniden sind, denn er würde alles versuchen sie zu vernichten.
    Die Beziehung zwischen Colin und Mere ist zu Beginn etwas schwierig, da Colins Vater einfach eine andere Zukunft für seinen Sohn sieht.
    Weshalb er seine Verbannung zwischendrin lockert habe ich nicht so wirklich verstanden, auch wenn ich es für Mere natürlich toll fand. Denn auch wenn sie sich zu Brandon hingezogen fühlt, ist auch weiterhin ein ganz enges Band zwischen ihr und Colin.

    Nun bin ich doch wieder gespannt wie es im dritten Band dann weiter geht und ob jemand von ihnen einen Zeitsprung machen kann.
    Das die Steinkreise und Gewitter da in irgendeiner Beziehung zu stehen haben Mere und Colin ja schon herausgefunden. Man muss nur noch wissen wie.
    Vielleicht können sie ja in den alten Schriften etwas weltbewegend Neues erfahren.

    Für den Schluss würde ich mir wünschen, das es mehr Klarheit über Meres Bruder gibt und das sie dann doch mit Colin zusammen kommt. Die zwei passen in meinen Augen einfach am Besten zusammen.

    Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

  4. Cover des Buches Wölfe (ISBN: 9783832161934)
    Sabine Roth

    Wölfe

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Das Königreich England im Jahr 1520 hat immernoch keinen männlichen Erben. Sollte der König sterben würde dem Land ein Bürgerkrieg bevorstehen. Henry VIII. möchte Anne Boleyn heiraten und seine bestehende Ehe annulieren lassen. In dieser Zeit wird aus Thomas Cromwell ein wohlhabender Mann. Cromwell arbeitet sich von ganz unten nach oben und gehört irgendwann sogar zum engsten Beraterkreis des Königs. 

    Hilary Mantel hat hier einen wirklich tollen historischen Roman geschrieben. Ganz anders als andere verliert sie sich nicht in Beschreibungen der Zustände, Kleidung, Orte etc. sondern beschränkt sich eher auf die Vielschichtigkeit der Charaktere, Machenschaften, Intrigen und politischen Wendungen. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, da manchmal zunächst nicht erkennbar ist wer spricht und auch Szenenwechsel nicht deutlich gemacht werden. Nach einiger Zeit bin ich aber gut damit klar gekommen. Cromwell ist für mich eine faszinierende historische Persönlichkeit und ich habe seinen Weg durch dieses Buch besser nachvollziehen können. Sehr gelungen finde ich, dass die Autorin diesen mitunter sicherlich zweifelhaften Menschen nicht bewertet. Jeder Leser darf sich hier sein eigenes Bild schaffen.

    Fazit: Ein Buch für das man sich Zeit nehmen muss und sollte. Nichts um es "mal eben nebenbei" zu lesen. Ein historischer Roman mit literarischem Anspruch. Ein anspruchsvolles und spannendes Zeitportrait. Wirklich empfehlenswert aber bestimmt nichts für Jedermann.


  5. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  6. Cover des Buches Der Anwalt des Königs (ISBN: 9783596175673)
    C.J. Sansom

    Der Anwalt des Königs

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Gray

    Der König ist mit seinem Gefolge auf dem Weg nach York, dort hatte es vor ein paar Jahre eine Rebellion gegeben die niedergeschlagen wurde. Die Bewohner sind immer noch gegenüber dem König misstrauisch. Matthew Shardlake bekommt von Erzbischof Cranmer den Aufrag noch York zu reisen um dort die Petitionen zu sammeln und sie dann dem König zu übergeben. Matthew Shardlake macht sich mit seinem Gehilfen Barak auf den Weg. In York gibt es einen Anführer der Rebellion der im Kerker sitzt. Dieser soll jetzt nach London.gebracht werden da es dort die besten Folterer gibt um Geheimnisse  aus dem Mann zu holen. Shardlake soll nun in einem weitern Auftrag dafür sorgen das der Mann auch lebend nach London kommt. In York wird er Zeuge eines Mordes und Shardlake findet heraus das er etwas mit der Verschwörung zu tun hat. Doch nun wird auch er Opfer eines Mordanschlages. Doch wer sind der oder die Täter? Es gib mehrere Verdächtige und niemanden ist zu tauen.  

    Auch das dritte Buch ist ein Genuss zu lesen. Die ausführliche Beschreibung der Landschaft, der Städte, der Gebäude und der Bewohner lässt einem Bildlich die Tudorzeit erscheinen. Man merkt das der Autor auch Historiker ist. Ich freue mich schon auf schon nächsten Teil!

  7. Cover des Buches Die Zeitlos-Trilogie 1: Das Flüstern der Zeit (ISBN: 9783551316318)
    Sandra Regnier

    Die Zeitlos-Trilogie 1: Das Flüstern der Zeit

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Meredith und Colin sind beste Freunde. Für Colin könnte es auch gerne etwas mehr sein. Das wird Meredith klar als er sie unerwartet küsst. Sie schwärmt aber für den Barkeeper Brandon, der allerdings zu Beginn Lichtjahre von ihr entfernt zu sein scheint.
    Das ändert sich erst als Elisabeth als Kellnerin in ihrer Liebslingsbar anfängt. Alles erscheint plötzlich anders und neu. Sonderbar und mystisch und ein wenig beängstigend zugleich

    Ich habe dieses Jugendbuch in der Bücherei entdeckt und fand das Cover schon gleich sehr ansprechend. Ich liebe Blautöne und die Federn die auf dem Cover rumflogen fand ich schon gleich ein bisschen mysteriös, da das Cover auch dunkel umrandet schien. Wie ein Blick durch Wolken hin zu hellem blauem Himmel kam es mir vor.

    Ich wurde nicht enttäuscht. Von Anfang an hatte dieses Buch etwas nichterklärbar mysteriöses an sich. Aus Sicht welchen Darstellers war der Prolog wohl geschrieben? Er war nicht aus diesem Zeitalter, aber aus welchem denn? Wer kann hier Dinge schweben lassen? Und warum kann jemand sein Gegenüber nicht auf der blanken Haut anfassen?
    Das alles hat mich doch sehr neugierig gemacht und ich war wie in einem Sog und musste weiter lesen um Klarheit zu finden.

    Ehrlich gesagt hat es lange gedauert bis ein wenig Licht in mein Dunkel kam. Schnell war klar, das Colin ein Geheimnis hatte, das nur Meredith und er kannten und jetzt auch dieser Beobachter aus dem Prolog.
    Colin hatte Visionen. Wenn er jemanden an der nackten Haut berührte sah er die Person an ihrem letzten Tag auf Erden. Manche waren dann schlohweiß, weil sie als alte Menschen starben, aber auch manche sahen aus wie in der Gegenwart. Da war klar, dass sie nicht mehr lange Zeit hatten. Colin vermied es deshalb Meredith zu berühren. Aber plötzlich änderte sich alles. Er konnte sie berühren ohne das er eine Vision hatte.
    Woran mag das liegen? Und warum konnte er das?

    Die Gegend in der Colin und Meredith wohnen hat schon etwas historisch mystisches an sich. Ganz in der Nähe des Ortes gibt es einen Steinkreis und auch ein Hügelgrab. Auch eine alte verlassene und inzwischen verfallene Abtei gehört dazu.
    Zur Mittsommernacht gibt es eine Gruppe von Menschen die im Steinkreis alte Riten befolgen, was Mere und Colin mit ihren Freunden Chris, Rebecca und Shakti auch gerne vom Spielplatz aus beobachten.

    Aber zwischendurch passieren immer sonderbare Dinge. So sieht Meredith plötzlich ein Gesicht in einem Spiegel, obwohl niemand da ist. Sie hört Stimmen, die die anderen nicht hören können und nach einem starken Gewitter kann sie plötzlich auch ohne Brille gut sehen, was aber nicht so lange anhält. Alles äußerst merkwürdig. Und warum spricht Elisabeth mit diesem seltsamen Akzent und hat manchmal so gar keinen Plan was abgeht? Und ist Colin etwa in Elisabeth verliebt oder ist sie vielleicht doch mit Brandon zusammen?

    Meredith gefällt mir sehr gut. Sie ist mit ihren 17 Jahre schon recht straight und weiß was sie will. Sie hat es nicht leicht zu Hause. Ihre Mutter muss viel arbeiten und sie ist oft alleine .Der Vater ist LKW Fahrer und meistens nicht zu Hause, was auch gut ist, da er sonst sowieso betrunken ist und man ganz leise sein muss um ihn nicht zu stören, da er sonst recht aufbrausend wird. gegen Ende des ersten Bandes kommt heraus, dass nicht nur Colin ein Geheimnis hat, sondern auch Meredith und dieses kennt nicht einmal ihr bester Freund.

    Colin ist der nette Junge von nebenan. Er hat es aber auch nicht leicht. Da ist er in Mere verliebt und zeigt es ihr, aber die will einfach nur mit ihm befreundet sein.
    Zu Hause läuft es für ihn auch nicht gut, denn sein Vater, der Arzt des Ortes hat genaue Pläne wie Colins Zukunft aussehen soll und da hat Meredith so gar keinen Platz drin. Colin hat aber auch nicht den Mut sich seinem Vater zu widersetzen, was die ganze Sache natürlich noch schwieriger macht.

    Wie gut, dass die beiden noch Chris, Rebecca und Shakti als Freunde haben, die sie unterstützen und immer mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück holen.

    Mein Resümee zum 1. Teil der Zeittrilogie:
    Ein lesenswertes Buch, das einen welligen Spannungsbogen aufweist. Immer wenn man denkt jetzt plätschert es ein bisschen dahin baut sich die nächste Spannungswelle auf.
    Und am Ende,wenn man denkt jetzt klärt sich alles taucht ein neues Geheimnis auf, das nun auf Klärung im 2. Band hoffen lässt.
    Ich fand den Band sehr gut zu lesen, die Geschichte fand ich super und freue mich, dass der 2. Band schon hier auf meinem Schrank liegt und darauf wartet das ich damit beginnen kann.
    Eine klare Empfehlung für dieses Buch

  8. Cover des Buches Feuer der Vergeltung (ISBN: 9783596158454)
    C.J. Sansom

    Feuer der Vergeltung

     (69)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ... und die Umwälzungen der englischen Reformation sind immer wieder ein spannendes Thema und eine spannende Zeit.

    Matthew Shardlake - der Protagonist dieser Reihe - soll für Lord Cromwell das Geheimnis des griechischen Feuers lösen und Lord Cromwell steht mit dem Rücken zur Wand. Gelingt es Shardlake nicht das Rätsel binnen von 10 Tagen zu lösen, besteht die Gefahr das sein Förderer in königliche Ungnade fallen wird. Shardlake findet sich schnell in einem Intrigen und Ränkespiel auf oberster Ebene wieder. 

    Soweit in groben Zügen die Rahmenbedingungen des historischen Krimis. 

    Der Roman beschreibt die Zeit Heinrich VIII sehr schön und plastisch. Man hat den Eindruck im mittelalterlichen London zu stehen. Der Leser tappt wie sein Held lange Zeit im Dunkel und ein jeder ist verdächtig und doch wieder nicht.

    Leider zieht sich die Geschichte um die Buchmitte doch deutlich und gewinnt erst wieder auf den letzten 150 - 200 Seiten deutlich an Fahrt, wird zum Pageturner.

    Fazit:

    Gute Buchreihe und durchaus lesenswert. Man braucht halt ein wenig Ausdauer.

    Des Wegen 4 statt 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Das Buch des Teufels (ISBN: 9783596186716)
    C.J. Sansom

    Das Buch des Teufels

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Gray

    Shardlake übernimmt das Mandat eines jungen Mannes der wohl wahnsinnig geworden ist und sich nun in einer Irrenanstalt befindet. Er ist gerade dabei herauszufinden  was mit ihm los ist, da wird ein sehr guter Freund von ihm ermordet. Er findet heraus das es einen weitern Mord gab. Alles deutet auf einen grausamen Serienmörder hin. Es gibt einen Verdächtigen aber der ist unauffindbar. Wieder eine unfassbare spannende Geschichte aus der Tudor-Zeit. Toll erzählt von C.J.Sansom.

  10. Cover des Buches Das Schwert der Wahrheit (ISBN: 9783775159296)
    Gilbert Morris

    Das Schwert der Wahrheit

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Buchbloggerin

    Ich möchte euch heute einen historischen Roman vorstellen, der sehr empfehlenswert ist! Mir war nicht klar, dass mich Das Schwert der Wahrheit von Gilbert Morris so sehr umhauen würde, denn ich muss zugeben, es hat etwas gedauert, bis die Geschichte mich für sich eingenommen hat. Die zweite Hälfte hatte es dann aber wirklich in sich.

    Autor: Gilbert Morris, Verlag: SCM Hänssler, Seitenzahl: 458, Ausgabe: gebunden, erschienen am: 16.05.2019, Neupreis: 19,99 €, Originaltitel: The Sword of Truth

    Der erste Band der Wakefield-Saga! England im 16. Jahrhundert. Durch tragische Umstände lernt Myles, unehelicher Sohn einer Magd, seinen adeligen Vater kennen: Sir Robert Wakefield. Plötzlich findet Myles sich im schillernden Hofleben voller verwirrender Liebesaffären und Machtkämpfe wieder. Als er in die Auseinandersetzungen um William Tyndale gerät, der die Bibel ins Englische übersetzt, muss er sich entscheiden zwischen der Frau, die er liebt, und dem Glauben, dem er seinen Lebenssinn verdankt.

    Wie bereits erwähnt, verlief die erste Hälfte des Romans eher unspektakulär. Es war nicht langweilig, aber die Erzählweise war ruhig und im Vergleich zum späteren Verlauf der Handlung war es einfach noch nicht so „spannend“. Nach und nach lernt man all die Charaktere kennen, und auch wenn es viele waren, hat der Autor es geschafft, diese so in die Handlung einzubinden, dass es mir nicht schwer fiel, die Personen zuzuordnen und mir zu merken, wer wer war.
    Ich habe bisher noch keinen Roman gelesen, in dem einem die Historie (hier: die Geschichte Englands) nebenbei, aber doch interessant und prägnant nahegebracht wird wie in Das Schwert der Wahrheit. Mir sind viel mehr Einzelheiten über die Zeit des Heinrich VIII. in Erinnerung geblieben, als früher im Geschichtsunterricht zu Schulzeiten. Nachdem ich den Roman beendet hatte, habe ich mir den Wikipediaeintrag zu Heinricht VIII. durchgelesen und musste feststellen, dass der Roman sehr nah an der Wahrheit steht (außer was die fiktiven Personen angeht :)).
    Wer also auf „spielerische“ Weise etwas Geschichte lernen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

    Doch nicht nur, dass man vieles daraus lernen konnte, hat mir gefallen. Der Autor hat kein Blatt vor den Mund genommen, wenn es darum ging, unschöne, teils schreckliche Szenen zu beschreiben. Es werden Folterungen, Stierkämpfe (aber auch Kämpfe unter anderen Tieren) beschrieben usw., Szenen, die wirklich unter die Haut gehen. Und wenn dann noch reale Schauplätze erwähnt werden, z. B. der Tower of London, fühlt man sich beim Lesen schon ganz anders – oder?

    Das, was ich besonders spannend fand, war, dass in diesem Roman eine sehr berühmte Persönlichkeit auftaucht: William Tyndale. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Bibel zu übersetzen, und er war der erste, der für die mehrere Länder umfassende Verbreitung der Bibel gesorgt hat. In diesem Roman war Myles, der Protagonist, Teil dieser geheimen und sehr gefährlichen Aktion. Einige Jahre hatte er mit Tyndale zusammengearbeitet und die Bibeln aus Deutschland nach England geschmuggelt. Wenn man bedenkt, dass jeder heutzutage (jedenfalls bei uns in Europa) so viele Bibeln haben kann, wie er nur möchte, ist es wirklich krass, was früher alles dafür getan wurde, dass man eine Bibel zumindest einmal in der Hand halten konnte.

    Ihr seht also, dieser Roman ist spannend und informativ. Ich wünsche mir, dass jeder dieses Buch lesen würde, denn darin erfährt man nicht einfach nur viel über die Geschichte Englands, sondern auch einen Teil der christlichen Geschichte. Und Morris hat es geschafft, dies auf eine so spannende Art zu erzählen, dass man das Buch irgendwann nicht mehr weglegen möchte. Eigentlich ist es ein 5-Sterne-Buch, doch ich vergebe 4 von 5 Sterne, denn ich gehe davon aus, dass die folgenden Bände mindestens genau so gut sind (hoffentlich)!
    Also: eine mega Leseempfehlung!!

  11. Cover des Buches Totenmädchen (ISBN: 9783570400722)
    Mary Hooper

    Totenmädchen

     (139)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Wieder einmal konnte mich Mary Hooper mit in die Vergangenheit nehmen. Sie schafft eine authentische, aber leicht verständliche historische Welt.  Dieses Mal erzählt sie die Geschichte der 16-jährigen Anne Green. Sie wurde wegen Kindstötung zum Tode verurteilt, doch bei der Sezierung stellt sich heraus, sie hat überlebt.

    Anne ist eine interessante Protagonistin, etwas naiv, aber doch steht sie für ihre Überzeugungen ein.  Es war sehr schön ihre Geschichte zu verfolgen, zumal die Story auf wahren Begebenheiten basiert.

    Mary Hooper hat mir mit diesem Buch wieder schöne Lesestunden beschwert, allerdings konnten mich ihre anderen Bücher meist mehr fesseln.

  12. Cover des Buches Arthurs letzter Schwur (ISBN: 9783499246265)
    Bernard Cornwell

    Arthurs letzter Schwur

     (117)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Der Verrat an Arthur und seine Männer ist gerächt, Lancelot geflohen, Mordred zwar weiterhin König, aber extrem eingeschränkt. Merlin sammelt die Kleinodien zusammen, um die alten Götter zu beschwören und Nimue verfällt dabei in einen Wahn, der sie zur Feindin werden lässt – sogar eine Feindin Merlins.

    Doch erst einmal folgt noch die Schlacht gegen die Sachsen, welche recht erfolgreich endet für Arthur und seine Krieger. Es folgen Jahre des Friedens, in denen auch Arthur endlich seinen Traum erfüllen kann. Mordred bekommt sein Königreich und wird sogar ein guter Krieger. Doch alte Fehden ruhen nur und so kommt es, dass schon bald die Ruhe durch Rachegelüste gestört wird. Arthur kämpft seine letzte Schlacht.

     

    Schreibstil:

    Wieder aus Sicht von Derfel werden ausgiebig die Schlachtszenen geschildert. Die Blicke auf die Gegenwart, die Gespräche mit Igraine, sind kurzgehalten. Derfel erzählt das letzte Stück der Geschichte rund um Arthur und bringt zwischen die Zeilen auch Hinweise, die auf die letzten Lebensabschnitte der Hauptpersonen blicken. Zwischendurch ist der zeitliche Ablauf mal durcheinander, es geht einfach mal wieder ein paar Jahre vor und dann zurück.

     

    Meine Einschätzung:

    Der Autor hat es im letzten Band nochmal sehr spannend gestaltet. Dabei hat eine der berühmtesten Schlachten in die Geschehnisse eingewoben, die Belagerung von Baddon. Es gab wieder zahlreiche Schlachtbeschreibungen. Der Kampf zwischen Christen und Heiden wird im letzten Band nochmal mehr auf die Heide gelegt. Die Riten und Flüche waren teilweise wieder besonders ekelhaft und Nimue steigt regelrecht zur besessenen Hexe auf. Sämtliche Hauptpersonen der Reihe bekommen nochmal einen guten Auftritt, manche einen ziemlichen traurigen.

    Der mittlere Teil hat mir am besten gefallen, jedoch bot dieser Teil einen guten Abschluss der Handlung. Man konnte die letzten Puzzleteile rund um Derfel zusammensetzen, das Ende von Arthur, Mordred und den anderen lässt noch Raum für eigene Gedanken.

    Das ganze Schlachtgemetzel war vielleicht nicht ganz mein Fall, dafür aber die Beziehungen untereinander. Denn es geht im Buch auch wieder um die Verpflichtung zu einem Eid und zu einem König, und sei dieser noch so unfähig und charakterschlecht, so hat man ihm ergeben zu sein. Es geht um Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt, um Familie und die Liebe. Eine gute Reihe gespickt mit historisch berühmten Namen. Sehr empfehlenswert für Menschen, die sich für diese Zeit interessieren.

  13. Cover des Buches Tanz mit mir, Aurelia (ISBN: 9783863342395)
    Titus Müller

    Tanz mit mir, Aurelia

     (21)
    Aktuelle Rezension von: parden

    GLAUBENSKRIEGE...

    London, 1647: Es ist die Blütezeit des strengen Puritanismus. Dessen Anführer Oliver Cromwell lässt sogar das Weihnachtsfest verbieten, mit der Begründung, es sei mit heidnischen Bräuchen vermischt und daher unbiblisch. Auch der junge John ist ein Puritaner. Sein Vater starb an Trunksucht, und von seinen Zieheltern hat er gelernt, dass ein gottgefälliges Leben aus Entsagung und Disziplin besteht. Er ist fest entschlossen, alles zu tun, um nicht das Schicksal seines Vaters zu teilen. Doch dann begegnet er der wunderschönen, lebenslustigen Aurelia Fox, und seine Welt gerät ins Wanken. Könnte Aurelia recht haben, und Gott ist auch in Schönheit, Freude und Musik zu finden? Und Aurelia versteht durch John, dass die fromme Ehrfurcht der Puritaner eine wichtige Facette Gottes lebendig werden lässt. So beginnen die beiden, das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Doch ihrer jungen Liebe droht Gefahr: Aurelias Familie bereitet heimlich einen Weihnachtsgottesdienst vor, obwohl darauf laut Gesetz schwere Gefängnisstrafen drohen. Und dann bekommt Johns strenger Ziehvater Wind davon ... 

    Anhand einer jungen Liebe, die aus verschiedenen Gründen nicht sein darf, führt uns Titus Müller zurück in die Zeit nach den Bürgerkriegen Englands (Mitte des 17. Jahrhunderts), nachdem Oliver Cromwell als strenggläubiger Puritaner nicht nur dafür gesorgt hatte, dass der König abgesetzt und später hingerichtet wurde, sondern in der neu deklarierten Republik England auch den Katholizismus vehement bekämpfte.

    Aurelia Fox gehört einem höheren Stand an, und natürlich ist es undenkbar, dass ihre Liebe zu John, dem Wasserträger, eine Chance haben könnte. Noch dazu gehören die beiden unterschiedlichen Glaubensrichtungen an. Während Aurelia, ebenso gottesfürchtig wie John, die Schönheiten im Leben wahrnimmt und ihnen Raum gibt, beschränkt sich John als Puritaner auf den nackten Glauben. Jegliche Ablenkung durch bunte Kirchenfenster etwa oder Verschönerungen jeder Art ist bei den Puritanern verpönt, und selbst das Weihnachtsfest ist bei Strafe verboten. 

    Titus Müller lässt die Welt des 17. Jahrhunderts lebendig werden, und auch wenn der Liebesgeschichte um Aurelia und John etwas Märchenhaftes anhaftet,  fand ich den historischen Ausflug in diese unruhige Zeit Englands überaus interessant. Dabei wechselt der Autor immer wieder zwischen der Perspektive Johns (Ich-Erzähler) und Aurelias (personale Erzählperspektive). Dadurch kommt der Leser der Denkweise und dem Lebenshintergrund beider Figuren nahe, was für die Entwicklung der Erzählung von Vorteil ist.

    Nicht umsonst wohl hat Titus Müller die Erzählung in der Weihnachtszeit angesiedelt. Angesichts der vehementen Folgen der Glaubenskriege mit Unterdrückung, horrenden Strafen bei Zuwiderhandlung und stillem oder offenem Protest auf der anderen Seite, mildert die versöhnliche Weihnachtszeit die klaffenden Abgründe der beiden Glaubensparteien (Puritaner vs. Katholiken) letztlich etwas ab. Der Schluss ist vielleicht etwas zu märchenhaft und wenig vorstellbar, bietet aber Hoffnung im Sinne von mehr Toleranz und Aufeinander-Zugehen in der Zukunft.

    Eine schöne Entdeckung...


    © Parden

  14. Cover des Buches Die zwölfte Nacht (ISBN: 9783734101250)
    Charlotte Lyne

    Die zwölfte Nacht

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Henry VIII ist für vieles bekannt, v.a. aber auch für seinen Verschleiß an Ehefrauen. Charlotte Lyne hat sich Ehefrau Nummer Sechs vorgenommen und erzählt von Catherine Parrs Leben vor, mit und nach Henry. Immer an ihrer Seite stehen die Seymours, die ebenfalls die englische Geschichte prägten.

     Im damaligen England gab es den Brauch, die zwölfte Nacht nach Heiligabend groß zu feiern. Lyne nimmt immer wieder Bezug auf diese Nacht, lässt Catherine Aufregendes und Aufwühlendes erleben, erzählt ihre Geschichte in zwölf Kapiteln. Dieser Kniff hat mir sehr gut gefallen, denn der Geschichte wird so ein sehr schöner Rhythmus gegeben. An den Schreibstil musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, Lyne schreibt hier etwas altmodisch. Trotzdem habe ich mich bald eingefunden und bin Catherine gerne durch die Seiten gefolgt. So ganz nah kam man ihrem Charakter nicht, trotzdem fand ich sie sehr sympathisch und bin jetzt etwas schlauer, was die letzte von Henrys Frauen an begeht. Man merkt die gründliche Recherche, denn das gezeichnete Bild dieser Epoche ist sehr lebendig und authentisch gelungen. Von kleinen Längen mal abgesehen, hat mich Die zwölfte Nacht sehr gut unterhalten.

  15. Cover des Buches Der Pfeil der Rache (ISBN: 9783596191055)
    C.J. Sansom

    Der Pfeil der Rache

     (41)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Alle Bücher dieser Reihe spielen während der Regierungszeit von Heinrich VIII. Zeitgeschichtlicher Hintergrund ist dieses Mal der Angriff der französischen Flotte auf England. Im Jahr zuvor war Heinrich VIII in Nordfrankreich eingefallen. Frankreich plant nun eine Invasion Englands. Zur Verteidigung Englands war große Truppenkontingente nach Süden, nach Portsmouth verlagert, wo sich auch die englische Flotte befindet.

    Matthew Shardlake soll in Auftrag der König - es ist gerade Cathernie Parr - einen Vormundschaftsfall lösen. Ein Geschwisterpaar wurde nach dem plötzlichen Tod seiner Eltern einem befreundeten Tuchhändler zur Obhut übergeben. Der ehemalige Hauslehrer, der die Geschwister Jahre später besuchen will, reicht Klage ein, weil dem überlebenden Mündel "großes Unrecht" widerfahre. Doch bevor die Klage verhandelt werden kann, findet man den Hauslehrer erhängt auf. Shardlake wird von der Königin gebeten, den Fall zu untersuchen.

    Daneben sorgt sich Shardlake noch um ein Frau, die seit 19 Jahren in einem Gefängnis für Geisteskranke verwahrt wird. Der Vormundschaftssfall führt ihn an die englische Südküste und das Heimatdorf der verwirrten Frau liegt nicht weit entfernt. Shardlake plant zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

    Sansom lässt die Tudorzeit farbenprächtig widerauferstehen. Die Beschreibung der Personen, Örtlichkeiten, Kleidung usw. ist sehr genau und lässt den Leser in die Zeit eintauchen. Shardlake und damit auch wir Leser rätseln lange, was hinter der Klage des Hauslehrers und hinter dem Schicksal Ellens steht. 

    Die Auflösung ist überraschend und gelungen.

    Wenn man Kritik üben möchte, dann von meiner Seite nur, dass der Roman recht lang geraten ist. Sprachlich sind Sansoms Romane richtig gut und auch gut übersetzt.

    Von daher von mir 5 Sterne.


  16. Cover des Buches Pforte der Verdammnis (ISBN: 9783104037066)
    C.J. Sansom

    Pforte der Verdammnis

     (93)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Leider habe ich den Teil 1 der Reihe um den buckligen Anwalt Matthew Shardlake erst nach den Teilen 3 und 4 gelesen. 

    Dieser erste Roman spielt vor der Kulisse der englischen Reformation durch Thomas More, Thomas Cromwell und Heinrich VIII. in einem fiktiven Kloster an der englischen Südküste. Matthew Shardlake soll als königlicher Kommissar den Mord an seinem Vorgänger aufklären und eine Auflösung des Klosters erreichen.

    Ähnlich wie in Umberto Ecos grandiosen Roman "Der Name der Rose" gerät Shardlake in einen Sumpf verschiedener Interessen und Intrigen und der Mord an Kommissar Singleton wird nicht der einzige aufzuklärende Mord bleiben.

    Nebenbei zeichnet Sansom einen differenzierten Blick auf die englische Reformation, ihre Ziele und die Gewinner der Bewegung. Shardlake, anfangs ein erklärter Anhänger Cromwells und der Reformation, verschiebt seinen Blickwinkel immer mehr und lässt den Helden zweifelnd zurück.

    Das Finale ist meiner Meinung nach gelungen. Die Auflösung der Mordfälle birgt die ein oder anderer Überraschung. Gefallen hat mir, der bittersüße Blick zurück, nachdem Cromwells Schergen das Kloster Scarnsea übernommen haben.

    Fazit:
    Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung. Den Vergleich mit Eco's "Der Name der Rose" muss das Werk verlieren. Aber es ist eine absolut gelungene Unterhaltung.

    Warum 4 und nicht 5 Sterne?
    4,5 hätten es für mich perfekt getroffen. 0,5 Abzug weil der Spannungsborgen zeitweise abbricht.



  17. Cover des Buches Wolf Hall (ISBN: 9780805080681)
    Hilary Mantel

    Wolf Hall

     (24)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie um Thomas Cromwell, ein Staatsmann in der regierungszeit von Heinrich VIII. In diesem Teil spielt die Heirat von Heinrich mit Anne Boleyn eine große Rolle.

    Bewertung:
    Es ist mir bekannt, dass einige Leute das Buch für unlesbar halten und nicht verstehen, wieso es so gefeiert wird. Ich kann diese Kommentare schon nachvollziehen, was mich nicht daran gehindert hat, das Buch zu genießen.
    Der Schreibstil ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig. Ich brauchte meine Zeit zu begreifen, dass "he" fast immer als Bezeichnung von Cromwell selbst gedacht war. In Dialogen erschwert dieser Punkt das Verständnis, vor allem da sich sehr oft zwei oder mehrere Männer unterhalten und "he" hätte jeder von ihnen sein können. Nach dem ich mich daran gewöhnt habe, hat mir dieser Stil sogar ganz gut gefallen, da es wirklich ungewöhnlich ist. Wer schriebt sonst in dieser Perspektive?
    Der andere Problempunkt ist die wechselnde zeitlich Ebene, da es nicht wirklich linear abläuft. Die Sprünge können natürlich die Verstädnis erschweren, mir haben sie aber gefallen, weil man so die Gedankengänge des Hauptcharakters klasse nachvollziehen konnte. Manchmal habe ich mich zwar auch gefragt, wann war das denn?, dies hat für mich aber oft die Spannung erzeugt.
    Diese Gedankengänge sind eine wirkliche Bereicherung des Buches. Der Protagonist ist so vielschichtig und kommt gar nicht wirklich positiv rüber, wobei man ihn schon als Leser ziemlich nahe kommt. Er ist total menschlich dargestellt, seine moralischen Werte muss man nicht teilen, man kann sie aber sehr oft nachvollziehen.
    Was ich wirklich klasse fand, war die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird und diesmal meine ich es inhaltlich. Wer hat vor diesem Buch etwas über Thomas Cromwell gehört? Wahrscheinlich wirklich nur die Geschichtsfreaks. Ich kenne mich in der Geschichte gut aus, aber über diese Person hatte ich vorher nur minimale Informationen. Jetzt ist mir seine Bedeutung klar und ich würde ihm schon zu den wichtigsten Personen der Zeit zählen.
    Hier wurde für mich Geschichte wirklich lebendig.
  18. Cover des Buches Cromwells Traum oder Die schöne Helena (ISBN: B004HD8EM2)
    Charlotte Link

    Cromwells Traum oder Die schöne Helena

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Filzblume
    Für mich war der Titel etwas verwirrend, ich dachte eher an den anderen Cromwell unter Heinrich den VIII. Da ich das Buch gebraucht erworben habe, auf einem Bücherflohmarkt, habe ich nicht den Klappentext durchgelesen.
    Anfangs hat mich das Buch überrascht, es erinnerte mich etwas an Jane Austens Romanfiguren, doch dann lies ich mich auf das Buch ein. Ich fand es spannend und die Figur der Helena authentisch. Weniger geht es hier um Oliver Cromwell, der den König mit seinen parlamentarischen Mitstreitern entmachtet und England freier machen möchte. Doch der royale Widerstand ist nicht aufzuhalten.  Helena, erst 6 Jahre alt, soll, so ist die Ehe zwischen Lord Golbrooke und Helenas Ziehvater Lord Ryan arrangiert worden, mit 17 Jahren Jimmy Golbrooke heiraten. Von diesem Zeitpunkt an führt uns die Autorin durch das Buch, bis Helena erwachsen und in den Kriegsjahren um ihre Existenz kämpft. Es geht um das Überleben als Frau in dieser Zeit, am Beispiel von Helena. Die aus einer behüteten Kindheit, Glamour und in die Londoner Gesellschaft eingeführt, durch die Heirat nach Cornwall umsiedelt, um dort mit ihrem Mann zu leben. Doch dann bricht der Krieg aus, sie stehen auf der falschen Seite.
    Die Fans der historischen Romane werden meiner Meinung nach etwas enttäuscht sein, jedoch für Leser, die Frauenschicksale und auch tragische Liebesgeschichten "Wie vom Winde verweht" mögen, kommen auf ihre Kosten. Ich hatte das Buch in 3 Tagen durch, weil es sich flüssig lies und der Schreibstil etwas ungeschliffen aber keinesfalls langweilig war.
  19. Cover des Buches Der Meermann (ISBN: 9783630621302)
    Niels Brunse

    Der Meermann

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Deltix
    Eigentlich sollte es nur ein Segelturn werden, doch nach kurzem Blackout findet sich John Vivilt plötzlich im England des Jahres 1645 wieder. Ein Alptraum! Aber John Vivilt meistert ihn, baut sich ein neues Leben in der Vergangenheit auf und beginnt nach und nach in die Geschichte einzugreifen. Das ganze wird sehr plastisch und mitreißend vom Autor in Szene gesetzt, und das ist auch das Beste am Buch, die Beschreibung eines Alptraums von dem man froh ist ihn nicht selbst zu erleben zu müssen. Die Story selbst wird leider je weiter sie fortschreitet immer verworrener. Spätestens als Vivilt einem Menschen begegnet der ein Lied pfeift was er gar nicht kennen kann, da es eine Werbemelodie aus der Gegenwart ist, beginnt die Story unlogisch und unglaubhaft zu werden. Das Lesevergnügen wird dadurch allerdings nicht wesentlich gestört, denn wenn man nicht alle Details hinterfragt, bleibt das Buch spannend bis zum Ende. Auch wenn viele Fragen bleiben so ist das ganze ein sehr schöne Mischung aus Science Fiction, Geschichte und Politik, ein durchweg zu empfehlender spannender Roman.
  20. Cover des Buches Der Ruf des Schicksals (ISBN: 9783956741807)
    Rebecca Michéle

    Der Ruf des Schicksals

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Codewort Cromwell, Großdruck (ISBN: 9783548401188)
    Ted Allbeury

    Codewort Cromwell, Großdruck

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Das Buch der Zeitwächter (ISBN: B07R78YBS9)
    Selina Kesper

    Das Buch der Zeitwächter

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Anaba

    Der Einstieg in dieses romantische Zeitreiseabenteuer war einfach. Binnen kurzer Zeit findet man sich mitten in der Handlung. Im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Büchern, legt die Autorin besonderen Wert auf den Verlauf der Geschichte und verflechtet ihre Erzählung mit historischen Ereignissen. Ebenfalls wird das Setting selbst nicht beschönigt, sondern viele typische Gegebenheiten der damaligen Zeit werden erwähnt. 

    Die Charaktere selbst sind zwar eher bekannte Typen, der verschlossene unnahbare Protagonist, seine quirlige Schwester und eine etwas tollpatschige, plappernde Heldin. Doch bereitet diese Konstellation vergnügliche Lesestunden. 

    Die aufkeimende Romanze zwischen Abby und Henry nimmt sich viel Zeit. Da beide Schwierigkeiten haben ihre Gefühle in Worte zu fassen, sind es kleine Szenen, die die beiden einander näher bringen.

  23. Cover des Buches Amulett der Macht (ISBN: 9783570133699)
    Kate Forsyth

    Amulett der Macht

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Das Modell des Konsequenten Humanismus (ISBN: 9783907625781)

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