Bücher mit dem Tag "crow"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "crow" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Forever 21 (ISBN: 9783846600443)
    Lilly Crow

    Forever 21

     (126)
    Aktuelle Rezension von: absolutelynot

    Inhalt:

    Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss?

    Rezension:

    Erwartet habe ich einen spannenden New Adult Roman mit Fantasy Elementen, bekommen habe ich leider etwas ganz anderes.

    Sprache und Schrift sind sehr einfach zu verstehen, weshalb das Buch ein typischer Page-Turner ist der sich mit Leichtigkeit überfliegen lässt.

    Wie der Klappentext schon verrät, reist unsere Hauptprotagonisten durch die Zeit. Die verschiedenen Epochen und Charaktere die man dabei kennenlernt sind einzigartig und toll umgesetzt, spielen dabei allerdings absolut die Hauptrolle. So passiert es, dass man sich knapp 300 Seiten lang in, für die Hauptgeschichte uninteressanten, Geschehnissen wiederfindet welche nahezu keinerlei Relevanz haben. Diese sind dann auch noch so ausführlich beschrieben das sie den Leser einfach nur langweilen.

    Der Draht zwischen Ava und Kyran erschließt sich mir überhaupt nicht. Da die beiden sich kaum kennen wirkt die Romantik sehr erzwungen, auch die Begründung des angeblichen Seelenverwandten reicht da nicht aus um sich besser einfühlen zu können.

    Auch das große Geheimnis wird nicht gelüftet, da sehr offensichtlich auf einen zweiten Teil hingearbeitet wurde. 

    Dieses offene Ende ist einfach nur enttäuschend, der Anteil an hauptsächlicher Story ist höchstens auf 50 Seiten begrenzt.

    Empfehlung:

    Ganz klares Nein! Das Buch habe ich nur beendet, da ich die Angewohnheit habe auch wirklich alle Bücher komplett zu lesen die ich anfange, auch in der Hoffnung das doch noch ein Wendepunkt kommt. 

  2. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

     (96)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kera wäre eigentlich tot. Hätte Vig Rundstorm sie nicht gefunden und Gott angerufen um sie zu retten. Jetzt gehört Ex-Marine Kera zu den Krähen der Norne Skuld und gilt als Todesbote.

    Schon nach der ersten Seite liebte ich diese Geschichte und konnte nicht aufhören zu lesen. Frauenpower, war mein erster Gedanke beim Lesen. Ein Haufen starke Frauen, die nächst Aufträge für eine Göttin erledigen. :) Diese Frauen sind einfach der Hammer, jede einzelne. Willkommen in einer neuen Welt von G.A. Aiken, die genauso wie immer ist - voller Humor, guten Wortgefechten, spannend und Actionreich. Natürlich darf die Leidenschaft und tolle Charaktere nicht fehlen. Wie immer alles dabei und deshalb genieße ich dieses Buch ungemein. Kera ist eine tolle Frau und doch irgendwie merkwürdig. Immer mit diesem Klappbrett.  Vig ist einfach hinreißend und seine Art ist einfach köstlich. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist gefesselt und man kann sich nicht entscheiden, was man an dieser Geschichte lieber mag. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Bändern auch noch holen und freue mich darauf wieder in dieser Welt eintauchen zu dürfen.

  3. Cover des Buches Eine Insel zwischen Himmel und Meer (ISBN: 9783423640350)
    Lauren Wolk

    Eine Insel zwischen Himmel und Meer

     (87)
    Aktuelle Rezension von: -Tine-

    Osh und Crow leben Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer der Elisabeth-Inseln vor der Küste Massachusetts. Als kleines Baby wurde Crow in einem Boot an den Strand von Oshs Insel gespült, woraufhin er sie bei sich aufnahm. Mittlerweile ist Crow 12 Jahre alt und möchte erfahren, woher sie kommt. Doch Osh hat Angst, was sie herausfinden könnten und wie sich dies auf Crows und sein Leben auswirken wird. Dabei spielt auch die Nachbarinsel Penikese und deren Vergangenheit eine wichtige Rolle. Im Nachwort erwähnt die Autorin noch viel mehr, wozu die Insel früher genutzt wurde.

    Der Satzbau ist eher kurz und prägnant gehalten, was mich im Lesefluss etwas gestört hat, da ich solche abgehakten Schreibstile eher weniger mag. Für die 12-jährige Crow und ihre Gedanken ist diese Ausdrucksweise aber vollkommen passend. Man merkt ihr ihr junges Alter und das behütete Aufwachsen bei Osh an, sodass der Schreibstil sehr gut geeignet für die junge Zielgruppe des Buches ist.

    „Du kannst von anderen Menschen lernen, oder du kannst lernen, indem du deine Augen offen hältst. Aber du kannst auch von dir selbst lernen. Von dem, was deine innere Stimme dir sagt. Wenn du nur darauf achtest.“, Osh, S. 90

    Während Crow sich auf die Suche nach ihren Wurzeln begibt, bekommt man sehr viel von dem Alltag der beiden Inselbewohner mit. Sie fangen Hummer auf dem Meer und kümmern sich um ihren kleinen Gemüsegarten. Miss Maggie von der Nachbarinsel unterstützt Osh bei der Erziehung von Crow und kocht leckere Suppe, wenn einer der beiden krank ist. Dafür hilft Crow Miss Maggie ebenfalls, zum Beispiel beim Zusammentreiben ihrer Schafe oder sie bringen ihr frischen Hummer. Dabei kommen auch die Beschreibung des Meeres und die Beobachtungen auf den anderen Inseln nicht zu kurz.

    Woher Crow stammt, wollte ich auch unbedingt erfahren, aber anfangs war dann einiges so offensichtlich, dass man nur langsam mitverfolgen konnte, wie Crow Schritt für Schritt einiges über ihre Herkunft herausfindet. Doch der anfängliche Schein trügt, denn damit verbunden kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht. Außerdem kommt auch von außen einiges auf die Inselgruppe, was dem Buch viel Spannung und Abenteuer verleiht. Insgesamt erzählt die Geschichte wie Crow langsam ihre Wurzeln findet und welche Gefühlsachterbahn sie dabei erlebt.


    Fazit:
    Auf „Einer Insel zwischen Himmel und Meer“ leben Osh und seine Tochter Crow, die herausfinden möchte, woher sie stammt. Der Schreibstil ist mir persönlich zu abgehakt, aber dessen Einfachheit ist gut für die eigentliche Zielgruppe des Buches zu lesen. Neben dem einfachen Leben der beiden und den Beschreibungen des Meeres wird die Geschichte zunehmend spannend und abenteuerlich.


  4. Cover des Buches Worte für die Ewigkeit (ISBN: 9783551317766)
    Lucy Inglis

    Worte für die Ewigkeit

     (171)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Erst war ich unentschlossen, wie ich das Ganze bewerten soll, aber da ich es erneut lesen würde, vergebe ich 4 Sterne.

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch eine Woche nach dem Beenden noch Probleme damit habe, meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen. Ich habe so viel gefühlt, gegen Ende hin vor allem Wut, aber so aufgewühlt, war ich definitiv schon länger nicht mehr.

    Anfangs plätscherte die Geschichte so vor sich hin und ich hatte keine Ahnung, wo das Ganze hinführen würde. Meredith fand ich so ätzend als Mutter, Hope tat mir sehr leid, sie war mit ihr echt gestraft. Generell waren mir alle Protagonisten, also Cal, Hope, Emily und Nate sehr sympathisch. Ich fand es schön, sie zu begleiten und ihre Liebe beginnen zu sehen. Allerdings fand ich die Kapitel aus der Vergangenheit zwischendurch etwas sehr langatmig und wollte lieber schnell wieder zurück in die Gegenwart. Ich fand es bei den Abschnitten aber schön, dass es immer ein einleitendes Zitat gab, da ich manche der damaligen Ansichten echt sehr unterhaltsam fand.

    Tja und viel mehr kann ich gar nicht sagen, weil ich nicht spoilern möchte. Ich kann nur sagen, dass es zwei besondere Liebesgeschichten mit einem tollen Setting sind, die mein Herz berührt und vielleicht ein wenig gebrochen haben...

    Dicke Empfehlung an alle, die eine Reise in die Vergangenheit unternehmen wollen und dort eine geanuso schöne Liebesgeschichte erleben möchten wie auch in der Gegenwart.

    4/5

  5. Cover des Buches Blues für Vollmond und Kojote (ISBN: 9783442542383)
    Christopher Moore

    Blues für Vollmond und Kojote

     (59)
    Aktuelle Rezension von: wortberauscht
    Ein Lesevergnügen? Ja! Aber wie soll ich dazu oder darüber nun eine Rezension verfassen!? :D

    Man nehme einen Autoren, welcher bekannt ist für seine humorvollen & skurrilen Geschichten, abseits der Mainstream-Romane und mit ganz eigenem Sinn für Glauben, Tod, dem Leben ...

    Nachdem mir mein Freund immer wieder Passagen aus "Die Bibel nach Biff" vorlas und ich "Ein todsicherer Job" verschlungen hatte muss ich gestehen, das ich mehr von diesem Humor erwartet hatte.

    Jedoch enttäuschte mich die Geschichte nicht wirklich, hier und da etwas abschweifend, dennoch lesenswert! Und man glaubt kaum, welcher Inhalt in nicht mal 400 Seiten passt!

    Man sollte mit seinen Träumen & Sehnsüchten vorsichtig sein, besonders wenn man Sam Hunter heißt & von den Crow abstammt.
    Kojote, eine Gottgestalt der Crow steht Sam zur Seite - sehr zum Nachteil von Sam, denn plötzlich steht sein Leben Kopf:

    Aaron Aaron, sein Geschäftspartner, welcher stündlich den Fortschritt seiner Kahlköpfigkeit prüft - nach 20 gemeinsamen Jahren will er ihn rauswerfen (dank Kojote):
    "Das hier musst du allein ausbaden. Ich war selbst nicht immer wählerisch, wenn es darum ging, den Angstfaktor auszureizen, aber um Himmels willen, ich habe nie einen Klienten einen Indianer auf den Hals gesetzt." (...) "(...)Gleich nachdem du sein Büro verlassen hast, ist Jim Cable auch gegangen und wurde vor dem Gebäude von Motion Marine von einem Kerl angegriffen, der eine Indianermontur trug. Mit einem Tomahawk.(...)"

    Spangola, ehemaliger Schwerverbrecher, heutiger Wachmann in Sams Townhouse - berichtet über die neuesten Vorkommnisse & dem baldigen Rauswurf Sams, aus seiner Eigentumswohnung (dank Kojote); angeblich hätte Sams Hund - er besitzt garkeinen - die Nachbarschaft terrorisiert:
    "Neun Uhr: Mrs. Feldstein ruft an und berichtet, dass gerade ein Wolf auf ihre Glyzinien uriniert hat. (...) Neun Uhr fünf: Mrs. Feldstein berichtet, dass der Wolf ihre Perserkatze zum Geschlechtsverkehr zwingt."

    Caliope, eine Frau die Sam sofort den Kopf verdrehte (Kontaktaufnahme dank Kojote), jedoch mit einem Batzen Vergangenheit aufwartet - die wohl überraschendste ist der Ex-Freund, direkt unter ihrer Wohnung:
    "(...)Er redet immer davon, dass er das Sorgerecht für Grubb haben will. Und wenn er uns umbringt, macht das keinen guten Eindruck auf den Richter." - naja, logisch oder!? :D

    Und all das innerhalb zweier Tage! Doch der Roadtrip fängt erst an. Ein Bikertrupp, die Gottheit Anubis, eine christliche Crow, eine chinesische Familie, Minty Fresh und weitere kleine surreale Szenen.

    Und Kojote selbst, ab sofort ständiger Begleiter an Sams Seite - ob erwünscht oder nicht - eine Gottheit ... !? Nicht nach seinem Verhalten zu urteilen:
    Alles was weiblich und nicht bei 3 auf den Bäumen ist - okay, selbst wenn sie auf den Bäumen sind ...
    Die Erschaffung der Menschheit - von Kojote
    Die Geschichte, wie Kojote seinen Arsch verlor
    Nicht zu vergessen, die Geschichte, in der Kojote seinen Penis verlieh

    Klingt abgedreht, surreal, kurios? Ja, all das ist dieses Buch und man muss solche Geschichten mögen.
    Auch wenn der gewohnte Moore-Humor nicht vollends zur Geltung kommt, macht gar nichts, dafür schmeißt er mit skurrilen Charakteren nur so um sich.
    Und wie hätte ich es besser näher bringen können als mit Zitaten ! ?
    Ich kann nur sagen: mich hat die Geschichte, gerade weil diese so eigen ist - ebenso wie die Charaktere - überzeugen können.
  6. Cover des Buches Tribute to Tithi 1: Ariane Wolkenfänger und der Gott der Krähen (ISBN: 9798581969199)
    Stefan Lindemann

    Tribute to Tithi 1: Ariane Wolkenfänger und der Gott der Krähen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Carina_Borutta

    Das Potential dieser Geschichte ist so groß und sie hätte gerade für mich ein absoluter Volltreffer werden können. Als ausgearbeitet Roman.

    So bleibt in einer spannenden Welt nicht mehr als ein guter Handlungsstrang, der sich auf die Kürze und durch die platten Charaktere nicht recht entfalten will. 

    Weder die Protagonistin noch ihr Begleiter - und einem Nebensatz umgebracht - konnten meine Sympathie wecken. Die Idee, eines Rabengottes, der eine Nachfolgerin sucht, hätte so gut werden können, aber leider bleibt die Geschichte hinter ihrem eigenen Potential zurück. Dass A. selbst Rabe ist, kommt aus dem Nichts und lässt micht kalt. Ebenso wie die Offenbarung am Ende, wer hinter demn ganzen Prüfungen steckt. Auch die Prüfungen an sich sind...platt und zu schnell abgehandelt. Und was soltle das mit dem Hund?

    Ich runde hier von 2,5 Sternen auf, da die Geschichte gut lesbar und bis auf ein paar Stellen mit ,mehr als krudem Satzbau flüssig und verständlich war. Wäre das Cover nicht so ansprechend und die Idee nicht so vielversprechend, würde ich bei 2 Sternen landen.

  7. Cover des Buches Kranichfrau (ISBN: 9783941485143)
    Kerstin Groeper

    Kranichfrau

     (14)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier

    Meine Meinung

     

    Das war zwar nicht das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe, anscheinend aber der erste historische Indianerroman, den sie veröffentlicht hat. Selbiges merkt man der Erzählung allerdings überhaupt nicht an; bereits in ihrem ersten Buch entwickelt die Autorin eine Meisterschaft im Erzählen, die ihresgleichen sucht.

     

    Allerdings ist der Lesegenuß nicht ganz ungetrübt; und das hat vor allem mit dem Verlag zu tun. Schon in meiner Rezension zu „Im Eissturm der Amsel“ hatte ich eine große Anzahl von Satzfehlern bemängelt. Hier, obwohl einige Jahre früher erschienen, gilt ein Gleiches. Selten habe ich ein Buch gelesen, das satztechnisch dermaßen nachlässig erstellt wurde wie dieses. Als mir der fehlende Randausgleich erstmals begegnete, dachte ich „gut - kann mal durchrutschen, selbst wenn es zwei Mal auf einer Seite passiert“ (vgl. S. 48). Stutzig wurde ich, als es ein paar Seiten weiter (vgl. S. 55) wieder der Fall war - zwei Mal. Irgendwann habe ich dann aufgehört zu zählen und mich nur noch gewundert. Es ist viele Jahre her, daß ich selbst Bücher Korrektur gelesen habe. Mein damaliger Drucker hätte sich geweigert, das zu drucken, denn da würde auch sein Name mit dran hängen. So häufig wie der fehlende Randausgleich in diesem Buch vorkam, führte es denn doch zu einem Punkteabzug. Denn was nützt die schönste Geschichte, wenn ich beim Lesen dauernd über (Satz-)Fehler stolpere?

     

    Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Namensgebung. Da ich das schon in anderen Büchern der Autorin kritisiert habe, zitiere ich mich einfach leicht abgewandelt selbst (aus der Rezension zu „Donnergrollen im Land der grünen Wasser“): „Wie in ihren anderen Büchern verwendet die Autorin für die meisten der Figuren deren indianische Namen, hier empfand ich diese jedoch als dermaßen fremd, daß das durch das ganze Buch hindurch für eine gewisse Distanz sorgte und nicht, wie die Autorin vermutlich im Sinne hatte, mir die Figuren oder deren Völker näher brachte. Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn hier durchgehend deutsche Namen Verwendung gefunden hätten (wenn die Indianer im Buch sprechen, steht das ja auch auf Deutsch da und nicht in deren Sprache mit Übersetzung).“ Zur Verwirrung trägt bei, daß nur die Namen der Lakota in Originalsprache gehalten sind, die der Blackfeet oder Shoshonen auf Deutsch sind - selbst in Nata-He-Yukans eigener Familie gibt es also deutsche Namen und solche in Lakota.

     

    Damit sind meine kritischen Bemerkungen allerdings an ihr Ende gekommen. Erzählmäßig gehört der Roman für mich zur Spitzenklasse, von der ersten bis zur letzten Seite. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, eine Geschichte, die sich folgerichtig entwickelt, zu erzählen und dabei Fakt und Fiktion so gut zu vermengen, daß Fakt wie Fiktion und Fiktion wie Fakt wirkt. Mit anderen Worten: genau so, wie im Buch geschildert, könnte sich das damals um 1830 herum zugetragen haben.

     

    Einige Personen und Ereignisse sind historisch, wie die Autorin im Nachwort schreibt; manche der erzählten Begebenheiten dürften dem westerninteressierten Leser bekannt vorkommen. Was mehr als deutlich wird ist, daß die indigenen Stämme einen guten Teil selbst Schuld an ihrem Untergang tragen. Alle sind mir allen verfeindet - da hatten „die Weißen“ leichtes Spiel. Es ist müßig zu überlegen, wie die Historie verlaufen wäre, hätten sich die Nationen verbündet. Doch auch das hätte vermutlich am Ende nichts genützt, denn gegen die eingeschleppten Pocken waren sie wehrlos.

     

    Eine der übelsten Figuren, die mir je in einem Buch begegnete, ist Bleza-Si. Eine Figur so hinterhältig und böse, daß man ihr im realen Leben nicht mal im Traum begegnen möchte - und ihr im Buch den schlimmstmöglichen „Abgang“ wünscht. Auch wenn er recht wenige Facetten, und keine positive hat, so ist auch diese Figur selbst in ihrer Bosheit glaubwürdig. An einigen Stellen wird über Bleza-Sis Vergangenheit berichtet, schwache Menschen mögen sich dann so entwickeln, wie Bleza-Si das im Buch tut, insofern handelt auch er in sich folgerichtig. Sympathien konnte er jedoch keine sammeln, Haßgefühle, wie ich sie mir nie zugetraut hätte, dafür um so mehr. 

     

    Oft liest man, daß Indianer sehr humorvoll sind. Dieses hat die Autorin so gut ins Buch übernommen, daß ich alle paar Seiten laut aufgelacht habe, sofern nicht gerade eine der Katastrophen zugange war, mit denen die Figuren fertig werden mußten. Auffällig (und das meine ich jetzt im positiven Sinne!) ist, daß die Figuren Grau- und bisweilen sogar Schwarztöne haben, die „Guten“ also keine strahlenden Helden ohne Fehl und Tadel sind, sondern Menschen, die in guten wie in schlechten Zeiten ihr Schicksal meistern, mit den Nackenschlägen fertig werden müssen und dabei stets menschlich reagieren, auch wenn man nicht immer ihrer Meinung ist.

     

    Ausgelesen habe ich das Buch mit etwas gemischten Gefühlen zugeklappt, denn die Katastrophen gegen Ende waren doch heftig, da bleiben Blessuren zurück - bei den Figuren wie beim Leser. Diese Geschichte ist auserzählt, und es sei den Figuren ein möglichst ruhiges weiteres Leben von Herzen gegönnt. Daß dies nicht allzulange ruhig bleiben wird, zeigt ein Blick in die Geschichtsbücher (oder auch Rosanne Bittners „Savage-Destiny“-Serie, die 1845 einsetzt). Auf jeden Fall hat Kerstin Groeper mit Kranichfrau, Nata-He-Yukan und wie sie alle heißen beeindruckende Figuren geschaffen, die einen tiefen Eindruck hinterließen und noch lange im Gedächtnis bleiben werden. 

     

     

    Mein Fazit

     

    An anderer Stelle schreibt die Autorin, daß Sie mit ihren Büchern „unterhalten, Wissen vermitteln und Betroffenheit auslösen“ möchte. Eine bessere Zusammenfassung für diesen Roman gibt es nicht, denn genau das bot der Roman. Ein hervorragendes Buch, das lange nachhallen wird.

     

  8. Cover des Buches Grief is the Thing with Feathers (ISBN: 9780571327232)
    Max Porter

    Grief is the Thing with Feathers

     (11)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    London. There are these two young boys, too young to face the depth and consequences of a final loss, but old enough to see, hear and feel the father suffer the grief over his own loss. There are too many doors, too many walls, to find a common way to feel sad, to cry or to give a smile to each other by sharing memories of their beloved mum and partner. It comes, Crow finds these grieving boys and dad and he grabs the chance of being the healer, the supporter, a babysitter and rough partner in crime againgst the deepest sadness.

    Max Porters concept maybe deep black, playing with the readers’ point of pain, but it is written with a heart full of deep emotions, humour behind tears and a lot of hopefulness. A book to think & talk about.

  9. Cover des Buches Grabkammer (ISBN: 9783734106859)
    Tess Gerritsen

    Grabkammer

     (637)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    2,5 Sterne

    Vor genau 6 Jahren habe ich "Grabkammer" das erste mal gelesen, nun wurde es Zeit für ein Reread. Wie immer lese ich die Reihe mit @ashleys.buecherkabinett , die diese Reihe neu für sich entdeckt <3

    Ich wusste nicht mehr viel von diesem Band, aber mir war schon noch bewusst, dass er für mich damals tatsächlich der schwächste Teil war. Und das ist auch heute noch so der Fall.
    Das liegt zum einen daran, dass mir die Thematik einfach nicht liegt. Und zum anderen hatte ich das Gefühl, als hätte Gerritsen dieses Mal einige strukturelle Probleme. Der Fall wirkt im Aufbau nicht so gut durchdacht wie sonst. Retten können da allein wieder die großartigen Protagonisten und Gerritsens Stärke wenn es darum geht, Atmosphäre zu erschaffen. 
  10. Cover des Buches Comanche Moon: Comanche Series, Book 1 (ISBN: 9781440630644)
    Catherine Anderson

    Comanche Moon: Comanche Series, Book 1

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    seit loretta mitansehen musste wie ihre eltern von indianern grausam ermordet wurden, spricht sie kein wort mehr.inwischen wohnt sie bei ihrer tante und führt ein halbwegs normales leben, bis ihr onkel entschliesst , sie an hunter vom stamm der comanchen zu "verkaufen".weil sie geschockt ist,immer noch das massaker ihrer eltern vor augen und sie auch nicht weiss, dass DIESE indianer nichts mit dem tod von ihnen zu tun haben,versucht sie sich zu tode zu hungern.hunter der seinerseits mit der ermordung seiner frau zurechtkommen muss, ist anfangs eher genervt von loretta und zeigt trotzdem verständnis für sie.obwohl er keinesfalls ihren tod wünscht, bewundert er sie für für ihren ungebrochenen kampfgeist.die charakter sind liebevoll ausgearbeitet und es macht richtig spass es zu lesen. klappentext:orphaned seven years ago after witnessing the brutal murder of her parents at he hands of the comanche people, blonde loretta simpson still lives in terror that the warriors will return. her fear is so powerful , she can no longer speak a word.called the us army's most cunning adversary , hunter of the wolf believes that loretta is the woman eith no voice of ancient prophecy - the woman he must honor for all eternity.but loretta can see hunter only as the enemy who has stolen her, and she refuses to succumb to his control ...or his touch...
  11. Cover des Buches Wolkenauge (ISBN: 9783473523863)
    Ricardo Gómez

    Wolkenauge

     (5)
    Aktuelle Rezension von: buchkiller
    als kinderbuch ab 10,vielleicht ein bißchen viel verlangt. fordert sehr viel verständnis für blinde menschen und die grausame besiedlundstrategie der weißen.achtung sehr blutig bei der beschreibung der bisonjagden.
  12. Cover des Buches Written in Red (ISBN: 9780451464965)
    Anne Bishop

    Written in Red

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Nenatie
    Meinung
    Das Buch habe ich bei Tina entdeckt, sie war so begeistert davon und der Klappentext war sehr vielversprechend, also wanderte das Buch zu mir. Und lag dann hier. In der Zwischenzeit gibt es auch die deutsche Übersetzung ;)
    Es hat sich sehr gelohnt das Buch zu lesen!

    Die Welt die Anne Bishop entworfen hat ist mal wirklich anders. Was wäre wenn die Menschen nicht am Ende der Nahrungskette stehen würden? Es noch stärkere Wesen gibt die Menschen als Beute ansehen? Genau das findet sich in diesem Buch. Die Welt ist ähnlich unserer, auch mit den technologischen Entwicklungen. Doch es gibt eben noch Die Anderen, Gestaltwandler, Vampire, Elementare und noch mehr. Stärker als Menschen und Herrscher über die Erde. Menschen werden als Beute gesehen und nur geduldet. Es gibt menschliche Siedlungen, diese werden aber alle von den Anderen regiert. Wenn Menschen zu nervig werden oder gar versuchen die Anderen anzugreifen wird kurzer Prozess gemacht und sie landen auf der Speisekarte. Klingt sehr befremdlich erstmals Aber die Umsetzung ist wirklich so gut.

    Im Buch begleitet man unterschiedliche Charaktere. Meg Corbyn die zu keiner der beiden Gruppen wirklich gehört. Und Simon Wolfgard, einen Gestaltwandler der sich in einen Wolf verwandeln kann. Eigentlich ist er ein Wolf der nur ab und an menschlich aussieht.
    Beide haben kaum bis gar keine Ahnung wie Menschen so ticken und wie man mit ihnen umgeht, Meg weil sie isoliert und eingesperrt war, Simon weil Menschen seine Beute sind. Und das führt zu der ein oder anderen lustig Situation. Und man denkt auch sehr über das menschliche Verhalten nach.
    Auch andere Charaktere tauchen auf, Menschen die mit den Anderen zusammenarbeiten wollen.

    Simon und einige "Anderen" haben Kontakt mit Menschen weil sie ein paar wenige Geschäfte auch für Menschen zugänglich gemacht haben. Um sie vielleicht besser zu verstehen und ein bisschen die Konflikte zu entschärfen.
    Die Geschichte startet langsam. Anne Bishop lässt sich Zeit die Welt zu erklären. Nach und nach entdeckt man als Leser immer mehr, zusammen mit Meg. Es passiert auch nicht viel, erst gegen Ende geht es dann rund und die Ereignisse überschlagen sich fast.
    Es gibt eine kleine Liebesgeschichte, dieses ist aber sehr zart und entwickelt sich langsam und ohne zu sehr in den Fokus gerückt zu werden.

    Ich mochte Meg total. Sie ist so nett und ganz ohne Vorurteile. Teilweise auch etwas naiv, weil sie einfach so lange isoliert war. Und sie macht eine tolle Entwicklung durch. Langsam aber sicher wird sie selbständiger und stärker.
    Auch die anderen Charaktere waren toll, alle wirklich glaubwürdig beschrieben!

    5 Sterne. Ein wirklich gelungenes Buch. Tolle Welt, tolle Charaktere und eine interessante und durchdachte Geschichte! Ich will mehr.
    Empfehlen kann ich das Buch jedem der gerne Fantasy mit einem etwas anderen Weltenentwurf lesen mag.
  13. Cover des Buches The Crow - Die Rache der Krähe (ISBN: 9783442437115)
    Chet Williamson

    The Crow - Die Rache der Krähe

     (17)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Through the Looking Glass (ISBN: 9781494810313)
    Lewis Carroll

    Through the Looking Glass

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Ein gemütlicher Abend zu Hause wird für Alice zu einem großen Abenteuer. Sie entdeckt eine völlig neue Welt hinter ihrem Wohnzimmerspiegel. Ein gigantisches Schachspiel gilt es zu bezwingen und dabei trifft Alice wieder auf allerlei kuriose Gestalten. Egal ob es die Zwillinge Tweedledum und Tweedledee sind, oder die beiden Königinnen des Schachspiels; langweilig wird es hinter den Spiegeln auf keinen Fall.

    Wie schon in „Alice’s adventures in Wonderland“ gelangt die kleine Alice auf kuriosem Wege in eine bunte und verquere Welt. Carroll orientiert sich an einem Schachspiel, mit jedem Feld das Alice betritt, stößt sie auf neue interessante Gestalten und erlebt Abstruses und Wunderliches. Wer schon immer einmal wissen wollte was das eigene Abendessen so denkt oder wie man geschwätzige Blumen zum Schweigen bringt, der ist hier richtig.

    Mit vielen Gedichten und Versen sorgt Carroll für Auflockerung, auch die Wortspiele, die mich schon im Vorgänger begeistern konnten, sind hier wieder vertreten. Deswegen würde ich wiederum zu englischsprachigen Ausgaben raten, kein Übersetzer kann den feinen Wortwitz exakt so wiedergeben wie ihn Carroll erdacht hat.

    Insgesamt hat mir auch dieser Ausflug sehr gut gefallen, ich fand ihn nur minimal schwächer als den Vorgänger. Auf jeden Fall zu Recht ein Kinderbuchklassiker, der auch den erwachsenen Leser erfreuen kann.

  15. Cover des Buches Ilyrian Destiny - Bethany's Rite (ISBN: 9781419953453)
    Eve Jameson

    Ilyrian Destiny - Bethany's Rite

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    ACHTUNG: 1.Teil der Ilyrian Destiny Reihe Das war mein erstes Erotik-Fantasy Buch und es ist wirklich speziell.Man hat einfach mehr Reichweite für Ideen und es nicht so das Übliche wie man es schon kennt. Die Hintergrundstory gefällt mir ausgesprochen gut und die Protagonisten haben durchaus Wiedererkennungswert , das sie doch sagen wir mal einen speziellen Charakter haben.Wer gerne mal etwas neues im Erotik-Genre liest sollte hier zugreifen.Die Autorin hat einen guten Schreibstil der einen ans Buch fesselt.Leseempfehlung gibt es von mir auf jeden Fall für dieses Buch. Klappentext: Wyc Kilth , heir of the five ilyrian thrones ,has spent years searching for the mystic prophesied and matched to him.as a child bethany was hidden on another world.now the future of wycs people depends on the success of him not only finding her,but convincing her to finish their mating rite and return to ilyria...
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