Bücher mit dem Tag "cuba"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "cuba" gekennzeichnet haben.

45 Bücher

  1. Cover des Buches Der alte Mann und das Meer (ISBN: 9783499267673)
    Ernest Hemingway

    Der alte Mann und das Meer

     (965)
    Aktuelle Rezension von: AndreaKiesling

    Puh, eines der wenigen Bücher für die ich, obwohl es ziemlich dünn war, mehrere Wochen Lesezeit brauchte. Es wurde mir als „muss“ empfohlen. Würde es jedoch nicht noch einmal lesen.

  2. Cover des Buches Nächstes Jahr in Havanna (ISBN: 9783453422780)
    Chanel Cleeton

    Nächstes Jahr in Havanna

     (93)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    »Nächstes Jahr in Havanna« entführt den Leser ins Kuba der Jahre 1958 und 2007. Die Geschichte ist aus der Sicht von Elisa und ihrer Enkelin Marisol erzählt, beide Frauen verlieben sich in einen Mann der gegen die Ungerechtigkeiten im Land kämpft und sich dadurch in Gefahr bringt. Das Buch ist daher leider in erster Linie ein Liebesroman. Hier liegt meiner Meinung nach auch der Grund für das viele verschenkte Potential, denn durch den Fokus auf die Geschichte der beiden Frauen wird viel Erzählenswertes nicht berücksichtigt. 

    Der Handlungsstrang von Marisol, der in der Gegenwart spielt, ist hierbei viel besser gelungen. Es gelingt der Autorin sehr gut, das Dilemma der Nachkommen der Exilantenfamilien darzustellen. Marisol ist in den USA geboren, sie wächst aber auch mit der Sprache, dem Essen und den Geschichten ihrer Großmutter auf. Doch in Kuba angekommen muss sie feststellen, dass sie als Touristin, und da ihre Familie geflohen ist teilweise auch als Verräterin, angesehen wird. Sie entdeckt die Orte von denen die Großmutter ihr so viel erzählt hat und doch erkennt sie das Land aus den Erzählungen nicht wieder, denn es hat sich viel verändert. Das alles schafft die Autorin sehr gut zu vermitteln und so ist der Handlungsstrang um Marisol sehr bewegend zu lesen.

    Elisas Geschichte hingegen hat sehr viel verschenktes Potential. Ihr Handlungsstrang spielt zu Zeiten der Revolution unter Fidel Castro und Che Guevara, hier wären also viele Möglichkeiten für eine spannende Erzählung vorhanden gewesen. Leider wird jedoch nur aus Elisas Sichtweise berichtet und so kann der Leser lediglich erleben wie sie zu Hause im prunkvollen Anwesen sitzt oder Einkaufsbummel macht, die Kämpfe in die ihr Geliebter verwickelt ist, das entbehrungsreiche Leben der Rebellen in den Bergen und auch die finale Schlacht bleiben jedoch Randnotizen. So weiß der Leser nach Beenden des Buches kaum mehr über die Kubanische Revolution als zuvor und auch Fidel Castro oder Che Guevara werden lediglich erwähnt, bleiben aber letztendlich nur zwei Namen auf dem Papier. Die politischen Umwälzungen spielen für meinen Geschmack also eine viel zu kleine Rolle, gemeinsam mit Elisa sitzt der Leser im goldenen Käfig und bekommt kaum etwas von den Vorgängen im Land mit.

     

    𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭
    Das Buch ist eine gute Urlaubslektüre, gibt jedoch keinen tieferen Einblick in die Kubanische Revolution. Mir haben viele Hintergründe und vor allem Details zur Revolution gefehlt. Den zweiten Band werde ich nicht mehr lesen.

  3. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (234)
    Aktuelle Rezension von: AliceW1

    Ein schönes Buch und wunderbare Entdeckung. So eine Reise möchte ich auch einmal machen.

  4. Cover des Buches Als Hemingway mich liebte (ISBN: 9783455000443)
    Naomi Wood

    Als Hemingway mich liebte

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Arizona

    Ernest Hemingway und seine Frau Hadley verbringen ihren Urlaub in Südfrankreich, an ihrer Seite die gemeinsame Freundin Pauline, die seine Geliebte ist. Sie wird später seine Ehefrau Nr. 2, und sie wird nicht die letzte Frau an seiner Seite sein, er brachte es insgesamt auf 4 Ehen. 

    Interessant zu lesen ist es, wie schwierig das Leben mit einem genialen Schriftsteller sein kann, denn wie so oft liegen Genie und Wahnsinn dicht nebeneinander. So sind Menschen schnell fasziniert von seiner charismatischen Art, jedoch ist es schwierig sein Interesse auf Dauer zu binden.

    Gut geschrieben und unterhaltsam wird das Leben mit den vielen Reisen und dem elitärer Freundeskreis  geschildert.
  5. Cover des Buches Das verborgene Leben des Fidel Castro (ISBN: 9783404608973)
    Juan Reinaldo Sanchez

    Das verborgene Leben des Fidel Castro

     (1)
    Aktuelle Rezension von: GernotUhl

    Aus: https://www.eulengezwitscher.com/single-post/rezension/castro

    Er war der ewige Revolutionär: Fidel Castro. Auf der großen Bühne der Sozialromantik hat er alle Rollen gegeben: er war der Aufrührer an der Uni, der ehrenvoll gescheiterte Putschist als junger Rechtsanwalt, der heldenhafte Guerillakämpfer in den Bergen der Sierra Maestra, der erste Arbeiter und Bauer des sozialistischen Karibikidylls auf Kuba und der große Freund der Dritten Welt. Zwei neue Biografien erlauben ungewohnte Blicke in die Maske dieses begnadeten Selbstinszenierers.

     Was ist das für ein Mann, der sein Leben für Ideale riskiert, die er dann verrät und entehrt?

    Der junge Fidel Castro streitet gegen den kubanischen Militärdiktator Batista und für seine (gewöhnungsbedürftigen) Vorstellungen von Freiheit und Demokratie. Zumindest gibt er das vor. Denn kaum, dass seine siegreiche Revolution den Tyrannen vertrieben hat, sitzt auch schon der nächste große Unterdrücker in Havanna. Anfangs jubeln ihm die vermeintlich befreiten Kubaner euphorisch zu, weil Castro die amerikanischen Konzerne enteignet und den Großgrundbesitz auf die armen Landbauern verteilt. Sie bewundern ihn dafür, dass er den wutschnaubenden US-Politikern in Washington trotzig die Stirn bietet (auch wenn er sich dafür den Sowjets andienen muss). Sie freuen sich über bessere Bildung und Gesundheitsversorgungen, und sehen geflissentlich darüber hinweg, dass Castros Kuba auch nichts anderes als eine Zweiklassengesellschaft ist. Sie feiern einen Volkstribunen, der selbst mit der Machete das Zuckerrohr schneidet und können doch nicht wissen, dass hinter der Fassade des genügsamen Landmanns ohne eigenen Besitz ein den Luxus liebender Macho steckt, der sich eine geheimgehaltene Paradisinsel, eine Yacht und viele andere Annehmlichkeiten gönnt. 

    Davon berichtet Castros ehemaliger Leibwächter in leuchtenden Farben. Juan Reinaldo Sanchéz' Blick auf den Maximo Lider ist eine Abrechnung.Was ist das für ein Mann, der sein Leben für Ideale riskiert, die er dann verrät und entehrt? Der junge Fidel Castro streitet gegen den kubanischen Militärdiktator Batista und für seine (gewöhnungsbedürftigen) Vorstellungen von Freiheit und Demokratie. Zumindest gibt er das vor. Denn kaum, dass seine siegreiche Revolution den Tyrannen vertrieben hat, sitzt auch schon der nächste große Unterdrücker in Havanna. Anfangs jubeln ihm die vermeintlich befreiten Kubaner euphorisch zu, weil Castro die amerikanischen Konzerne enteignet und den Großgrundbesitz auf die armen Landbauern verteilt. Sie bewundern ihn dafür, dass er den wutschnaubenden US-Politikern in Washington trotzig die Stirn bietet (auch wenn er sich dafür den Sowjets andienen muss). Sie freuen sich über bessere Bildung und Gesundheitsversorgungen, und sehen geflissentlich darüber hinweg, dass Castros Kuba auch nichts anderes als eine Zweiklassengesellschaft ist. Sie feiern einen Volkstribunen, der selbst mit der Machete das Zuckerrohr schneidet und können doch nicht wissen, dass hinter der Fassade des genügsamen Landmanns ohne eigenen Besitz ein den Luxus liebender Macho steckt, der sich eine geheimgehaltene Paradiesinsel, eine Yacht und viele andere Annehmlichkeiten gönnt. Davon berichtet Castros ehemaliger Leibwächter in leuchtenden Farben. Juan Reinaldo Sanchéz' Blick auf den Maximo Lider ist eine Abrechnung.Analyse des Wissenschaftlers, Abrechnung des Bodyguards Der langjährige Bodyguard will am Ende seiner Laufbahn ins Gefängnis geraten sein, weil er um Vorruhestand gebeten habe. Solcher Undank löst die Bande der bedingungslosen Loyalität - und Sanchéz plaudert durchaus kurzweilig aus dem Nähkästchen. Es ist zwar nicht wirklich sensationell oder ganz und ganz unvorstellbar, was er da ans Licht bringt, denn dass Macht korrumpiert, ist ja an sich keine echte Überraschung. Aber Sanchéz zerstört eines der Bilder, das Castro zeitlebens von sich zeichnet: Das des uneigennützigen, väterlichen Herrschers, dessen Freizeit nur Kuba gilt, aber nie den eigenen Vergnügungen.

    Wesentlich weniger aufgeregt nähert sich Roman Rhode Castros Lebensgang und Lebenswerk. Was Rhode vorgelegt hat, ist nicht weniger als ein Lehrstück politischer Biografik. Nüchtern und distanziert beschreibt und analysiert er die Entwicklung von Castro und Kuba. Er beherrscht die mehrsprachige und vieltausendseitige Literaturlage (was allerdings zur Folge hat, dass er mitunter etwas zuviel voraussetzt) und er fällt kein Vorurteil. Aber seine geradezu emotionslose Schilderung führt nochmals eindringlicher vor Augen, wie Castro seine eigenen Ideale ins Gegenteil verkehrt. Beeindruckend ist die exemplarische Anatomie des Schauprozesses gegen den ehemaligen General Ocho (von dem auch Sanchéz erzählt). Rhode zeigt, wie Castro kurzen Prozess mit allen macht, die ihm nicht folgen. Der einstige Freiheitskämpfer verachtet die Freiheit des Andersdenkens straft selbst Widerworte von engen Vertrauten mit Kerker (wie im Fall Sanchéz) und Tod (wie bei Ochoa). Beide Biografien tragen auf ganz unterschiedliche Weise - Boulevard und Wissenschaft - dazu bei, dass der Mythos Castro bröckelt und dass seine Legende möglicher kürzer lebt, als er selbst...

     

    Eulengezwitscher. Bücher, Biografien und Blog von Gernot Uhl

  6. Cover des Buches Che (ISBN: 9783471770283)
    Jon Lee Anderson

    Che

     (19)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Herr der Hörner (ISBN: 9783442462810)
    Matthias Politycki

    Herr der Hörner

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Lax
    „Herr der Hörner“ ist eine Geschichte im brodelnden Kessel Santiago de Kuba, die mit ihrer Sprache in ihren Bann zieht, manchmal verwirrt und keine Unaufmerksamkeit duldet. Zudem ist das Werk mit über siebenhundert Seiten viel zu lang. Der Protagonist, ein Deutscher, ein erfahrener, über fünfzig Jahre alter, besonnener Abteilungsleiter, ein Spezialist für Spekulationen mit einem seriösen Namen, der fast schon lächerlich ist, ein lächerlicher Name, der beinahe seriös ist. Dieser Broder Broschkus sieht, stolpert, trifft eine Frau auf Kuba, die ihm drei Peso-Scheine zusteckt und so beginnt das Verderben. „Einmal im Leben unlimitiert agieren...“ Der sich wandelnde Teutone, erlebt das Land, flimmernd vor Hitze, Frauen und Religion. Er, der Atheist berauscht sich am Rum, den Heiligen, Göttern der Insel und der Suche nach der Frau mit dem Fleck im Auge. „...diese Frau, die war kein normaler Mensch.“ Ist sie ein Hirngespint, eine jinetera oder gar der Herr der Hörner? Matthias Politycki hat mehrere mit Preisen ausgezeichnete Romane, Essays und Lyrik veröffentlicht und hat mit „Herr der Hörner“ ein Werk verfasst, das mit einer ungewohnten, verwirrenden, süchtig-machenden Sprache, aufwartet und natürlich von Kritikern gelobt wurde. Doch einmal nicht aufgepasst, zu schnell gelesen, überlesen, schon wird ein Schwein zu einem Motorrad, wird der Sinn verdreht, die Essenz verpasst und das Missverständnis ist passiert. Das Buch ist ein Monster mit über siebenhundert Seiten, in denen sich Broder zurechtfinden muss und mit ihm der Leser. Die Geschichte entwickelt sich, wandelt sich, wie der friedliebende Teutone, er will schlachten, will Blut sehen, er der stets korrekte, schleicht durch die Gassen, verirrt sich in den Frauen, Heiligen, Teufeln. „Das Jenseitige, das da mit Macht in seine Behausung hineingefahren...wer wollte sich noch nach einem Gott sehnen...“ Kuba ein Land voller Armut, Lebensfreude, Rum, Gemeinschaft, Hurerei und doch: „Kuba war eben nichts andres als eine DDR mit Palmen.“ Politycki fängt den brodelnden exotischen Kessel auf der Insel gut ein, doch die Geschichte ist zu lang, zu wiederholend, Broder immer auf der Suche nach der einen, hat er sie nicht längst gefunden? Realität, Phantasie verschmelzen, Religion wird alles, der Rum fließt, die Suche geht weiter, es ist zu viel, wo ist der Rum?, natürlich nur brauner. Es ist eine Geschichte, die viel bietet, aber manchmal arg langweilt, es wiederholt sich belangloses und das Stolpern ist nicht aufzuhalten. Einige hundert Seiten weniger und es wäre die perfekte Geschichte gewesen. Was bleibt? Ayayayay. „Irgend etwas stimmte nicht in dieser Geschichte.“
  8. Cover des Buches Drei traurige Tiger (ISBN: 9783518382141)
    Guillermo Cabrera Infante

    Drei traurige Tiger

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Wolkenatlas
    Ein wunderbares Buch. Eine Story wird man, abseits des Herumziehens der "traurigen Tiger" im Nachtleben Havannas kaum finden. (Ich will auch gar nicht versuchen, eine Storyline zu erzählen) Manche Zusammenhänge werden erst durch wiederholtes Lesen klar. Die (philosophischen) Dialoge und (oft bissig zynische) Aussagen sind köstlich, z.B. auch die Aussagen betreffend Alma Mahler. Ein Buch, das sehr viel Ruhe und Zeit vom Leser fordert und sich dafür umso dankbarer zeigt. Eine persönliche Bereicherung ist dieses wunderbare Buch auf jeden Fall !
  9. Cover des Buches Nacht in Havanna (ISBN: 9783442554959)
    Martin Cruz Smith

    Nacht in Havanna

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das reinste Lesevergnügen, und macht Lust auf Kuba!
  10. Cover des Buches Hola Chicas! (ISBN: 9783453602748)
    Jorge González

    Hola Chicas!

     (19)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Wenn ich „Hola Chicas“ höre, denke ich tatsächlich direkt an Jorge Gonzales, den Stylisten, Choreografen: Ein vor Lebensfreude übersprudelnder Mann, seine Deutsch-Versprecher („Zwinkerauge“ anstatt „Augenzwinkern“ oder „Holzkreuz“ statt „Hohlkreuz“) sind sympathisch, er stolziert eleganter auf High Heels, als die meisten Frauen. Hier erzählt er, wie er von Kuba über die damalige Tschechoslowakei nach Hamburg kam und dort seine neue Heimat fand. Aufgeschrieben von Stephanie Ehrenschwendner, Autorin, Lektorin und Autoren-Coach.

    Erster Eindruck: Auf dem Cover schreitet Jorge den Laufsteg entlang; mir gefällt der geprägte Buchtitel. Es hat zahlreiche Fotos im Innern des Buches, die das Geschriebene noch etwas lebendiger und persönlicher wirken lassen.

    Ich denke, die meisten Menschen haben Jorge Gonzales schon mal im Fernsehen gesehen. Mit seiner lauten, lebendigen Art polarisiert er sicher, sodass man ihn entweder wirklich gut mag oder eben gar nicht. Mir ist Jorge sehr sympathisch und ich war gespannt, mehr über sein Leben zu erfahren.

    Die gelesene Geschichte war abenteuerlich, zuweilen schwer vorstellbar, berührend, unterhaltsam. Wenn ich nur bedenke, welche Anstrengungen Jorge unternommen hat, um es in der Schule an die Spitze zu bringen, da dies der damals einzige Weg war, einen Studienplatz im Ausland zu ergattern. Und damit „endlich“ von Kuba wegzukommen. Ich musste schmunzeln, als er die Liste betr. verfügbarer Studienplätze und deren Universitäten durchging: Er hat zuerst nur geschaut, in welchem Land die Uni ist, erst dann hat er sich für einen Studiengang entschieden. In seinem Fall wurde es Nuklearökologie in Bratislava.
    Jorge wusste schon sehr früh, dass er anders war, als andere Jungs. Er war am liebsten mit den Mädchen zusammen, um sich zu verkleiden, zu schminken, auf hohen Schuhen zu laufen… Aber das tut ein Junge nicht – hiess es damals. Es macht mich immer wieder traurig, wenn ich lesen muss, wie Menschen wegen ihrer Homosexualität Probleme kriegen, als wäre es eine ansteckende Krankheit!
    Jorge ist ein sehr optimistischer und humorvoller Mensch. Er ist auch sehr emotional und liebt seine Familie über alles. Schön, wie er Omas Glücksrezepte fürs Leben verrät, wie z.B. „Wenn dich jemand nicht mag, dann such dir einen anderen, der dich so nimmt, wie du bist. Du wirst jemanden finden, denn die Welt ist gross.“ Seine Oma war eine gescheite Frau, denn sie sagte „Guter Stil ist keine Frage des Alters und hängt auch nicht davon ab, wie schön du bist. Egal, ob klein, gross, dick, dünn, hell oder dunkel – du kannst immer elegant sein.“ Genau!

    Es war interessant, ein bisschen in Jorges Leben „reinzuschnuppern“ und ich wünsche ihm alles Gute.
  11. Cover des Buches Anacaona (ISBN: 9783430117524)
    Alicia Castro

    Anacaona

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Das tägliche Nichts (ISBN: 9783763245765)
    Zoe Valdes

    Das tägliche Nichts

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Politisch angehaucht und einfühlsam erotisch. Ein gut geschriebenes Buch, das über die Missstände in Cuba aufklären will, dabei stellenweise sehr humorvoll gehalten ist.
  13. Cover des Buches Barockkonzert (ISBN: 9783518015087)
    Alejo Carpentier

    Barockkonzert

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Cash Landing - Der Preis des Geldes (ISBN: 9783959670272)
    James Grippando

    Cash Landing - Der Preis des Geldes

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    Für "Cash Landing" habe ich endlos gebraucht. Oft genug flog der reader in die Ecke.
    Das Buch hat mich endlos Nerven gekostet!
    Und trotzdem 5 Sterne?
    Tja, ich habe nach Beenden des Buches fast ähnlich lang mit mir diskutiert: Die Geschichte ist top geschrieben. Sie hat einen wahren Kern, ist toll umgesetzt, super aufgearbeitet. Der Humor kommt nicht zu kurz, ich schlug mir oft auf die Schenkel vor Lachen. Der Plot ließ mich oft völlig verzweifeln, an die Decke gehen und explodieren. Oft wollte ich nicht weiterlesen, aber das Tempo ist gut, die Geschichte so raffiniert, verzwickt und verzwackt, hat oft Slapstick- artige Passagen, ist aber in sich völlig logisch mit Wendungen,die man für unmöglich hält. 
    Und tatsächlich ist das Ende ebenso flüssig, logisch und passend wie der Rest des Romans. 
    Also wo genau ist jetzt DAS Argument Sterne abzuziehen?
    Es ist tatsächlich so, dass ich sogar relativ früh diverse Empfehlungen für dieses Buch in meinem Bekannten- und Freundeskreis aussprach, sogar zu einem Zeitpunkt, an dem ich sicher war, das Buch nicht weiterlesen zu wollen. Wann gab es ein solches Verhalten jemals zuvor bei mir?
    Noch nie?
    Korrekt.
    Bevor ich auch hier endlos diskutiere, vielleicht ein paar Sätze zum Inhalt: 
    Der Roman handelt von einem Überfall. Mehrere Millionen Dollar wechseln im Hangar eines Flughafens den Besitzer, aber nicht zum rechtmäßigen, sondern an eine Diebesbande, die sich diese Lücke in der Überwachung erfolgreich zu Nutze macht. 
    Wunderbar. Dem ist doch nichts hinzuzufügen. Das Buch kann nach wenigen Seiten beendet werden.
    Wenn, ja WENN da nicht diese Truppe an völligen Idioten wäre, die dieses Geld gestohlen haben. Wie kann man sich ganz ohne Ermittler gegenseitig fertig machen, sich selbst Beine stellen und einfach zu blöd sein, Geld zusammen zu halten? Während Sparmaßnahmen und Kompetenzgerangel auf Seiten der Polizei und des FBI genügend Zeit zur Flucht ermöglichen, leisten sich die Übeltäter einen dramatischen Klamauk der Extraklasse, der ungeschickter nicht ablaufen könnte.
    Habe ich mich jetzt vornehmlich amüsiert? Nein, ich bin völlig ergraut.

  15. Cover des Buches La Cuba desconocida, Unbekanntes Kuba (ISBN: 9783423095334)
  16. Cover des Buches Mi Moto Fidel (ISBN: 9783934385320)
    Christopher P. Baker

    Mi Moto Fidel

     (4)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule
    Es war ein tolles erlebnis von Christopher Baker auf seiner BMW mit durch Kuba genommen zu werden. Ein tolles Beispiel dafür wie sehr Lesen zur Bildung beitragen kann und auch dazu sich eine Eigene Meinung zu bilden. Ein Sternchen weniger gibst es von mir, wegen der komplexen politischen Passagen, durch die ich mich etwas quälen musste... Sehr weiterzuempfehlen, vor allem für möchtegern Weltenbummler.
  17. Cover des Buches Feinde (ISBN: 9783548240213)
    Norman Mailer

    Feinde

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches The Moneypenny Diaries (ISBN: 0312383185)
    Kate Westbrook

    The Moneypenny Diaries

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Dies ist die erste Veröffentlichung der Tagebücher von Jane Moneypenny, der loyalen und überaus tüchtigen und auch mutigen persönlichen Sekretärin für mehr als 30 Jahre von Miles Messervy - besser bekannt als "M" -, Leiter des Secret Intelligence Service (MI6) durch ihre Verwandte Kate Westbrook.

    Zehn Jahre nach dem Tod ihrer Tante Jane Vivien Moneypenny erhält Kate Westbrook durch den Anwalt der Verstorbenen drei Pakete mit Tagebüchern. Über fünf Jahre bringt Westbrook damit zu, diese interessanten Tagebücher auf ihre Stichhaltigkeit und Akkuratesse hin zu überprüfen.
    Nun publiziert sie mit diesem Buch das nicht nur für die ganze Welt höchst turbulente Jahr 1962, sondern auch für Moneypenny und ihren Lieblings-00-Agenten Bond...

    Der kalte Krieg spitzt sich dramatisch zu, als die Amerikaner feststellen, daß die Sowjetunion heimlich Atomlenkwaffen auf Kuba stationiert.
    Die CIA hat einen Doppelagenten namens Caballo in Castro's Reihen, doch Robert Kennedy möchte sich von unabhängiger Seite davon überzeugen, ob Caballo's Informationen echt sind und er für die Vereinigten Staaten arbeitet. Sein Bruder John F. Kennedy kann sich während der prekären Weltlage - der 3. Weltkrieg scheint nicht ausgeschlossen - keine Fehlentscheidungen leisten.
    So kommt der MI6 und einer seiner favorisierten Top-Agenten ins Spiel.

    James Bond soll nicht nur Caballo überprüfen, sondern sich auch ein eigenes Bild von der Situation auf Kuba machen. Er wird nach einem halben Jahr tiefster Trauer über den Verlust seiner Frau Tracy di Vicenzo auf eine gefährliche und über das Wohl der Menschheit entscheidene Mission geschickt... Auf welcher Jane Moneypenny als "Guardian Angel" im wahrsten Sinne des Wortes eingreifen muss, um den Weltfrieden wiederherzustellen.

    Auch Moneypenny verlebt ein sehr turbulentes Jahr 1962: Ihre Romanze mit Richard Hamilton wird überschattet von Heimlichkeiten und Verdächtigungen. Ihr Job verbietet es ihr, ihrem Freund reinen Wein einzuschenken, der daraufhin mißtrauisch wird und hinter ihr her zu spionieren beginnt. Als er dabei ertappt wird, zieht er sich zurück und lässt sich nach Berlin versetzen, wo er bald in den Verdacht gerät, mit den Russen zu kooperieren.
    Moneypenny's Vater Hugh kam während des 2. Weltkriegs um, doch plötzlich werden durch Hamilton und später durch einen neuen Verehrer - David Zach - Zweifel am Tod des so schmerzlich vermissten Vaters geweckt. Man versucht die loyale Sekretärin des Chefs des MI6 zu korrumpieren und sie dazu zu bewegen, den Russen wichtige Dokumente als Gegenleistung für Informationen über den Verbleib von Hugh Moneypenny zu übergeben.
    So kämpft diese vermeintliche stille und im Hintergrund agierende Frau nicht nur gegen ihre Emotionen, sondern auch gegen die "Roten" und eilt obendrein 007 zu Hilfe, damit dieser seine Berichte schnell und effizient weiterleiten kann.

    Samantha Weinberg schreibt als Kate Westbrook im Auftrag der Fleming-Erben einen wunderbaren 007-Roman - der eigentlich keiner ist. Die Handlung ist liebevoll und präzise recherchiert und eingebettet zwischen den zwei Ian Fleming-Romanen "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" und "Man lebt nur zweimal". Die Figuren aus den beiden Romanen werden mit dieser sehr spannenden Geschichte um die Stationierung von Atomwaffen auf Kuba (Sowjetunion) und in der Türkei (Vereinigte Staaten) im Jahre 1962 verwoben. Weiters schafft es Weinberg zwischen den Tagebucheinträgen Moneypenny's als Kate Westbrook wunderbare Biographien der Familie Moneypenny und auch von sich selbst zu vermitteln.
    Fiktion trifft auf Realität: In ausführlichen Fußnoten werden die echten Menschen und Ereignisse dieser "heißen Tage" erläutert. Weinberg schafft eine wunderbar authentische Geschichte ohne Hänger und Längen und lässt Wahrheit und Erfundenes spielend ineinander fließen.
    Man fiebert bei der Agentengeschichte mit und man leidet mit Bond wegen seines Verlustes. Sehr gut und bar des Kitsches beschreibt Weinberg nicht nur Bond's emotionale Welt, sondern auch die von Moneypenny selbst, die aufgrund ihrer Geheimdiensttätigkeit so vieles vor ihr geliebten Menschen zu verbergen hat.

    Ein sehr zu empfehlender Roman... Buch 1 der "Moneypenny Diaries"-Trilogie.






  19. Cover des Buches Mit Scheckbuch und Pistole (ISBN: B0000BQ6HW)
    Peter Bols

    Mit Scheckbuch und Pistole

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Neun Nächte mit Violeta (ISBN: 9783293005051)
    Leonardo Padura

    Neun Nächte mit Violeta

     (2)
    Aktuelle Rezension von: MarianneRauch
    Neun Nächte mit Violeta ist bisher meine erste und einzige Begegnung mit dem kubanischen Schriftsteller Leonardo Padura. Jede einzelne Geschichte gibt Einblicke in Bereiche des kubanischen Lebens am Schauplatz Havanna. Die Erzählweise ist anfangs ungewöhnlich, teilweise erschließt es sich nicht sofort, um was es konkret geht. Man ist gefordert, den dicht gewebten Alltagsszenen konzentrierte Aufmerksamkeit zu schenken. Die Botschaften stehen zwischen den Zeilen, erst da ist der tiefere Sinn der Episoden zu erfassen. Denn jede Geschichte spiegelt Kuba wider, das gesellschaftliche Leben, das arrangieren der Menschen in diesem Land in ihrem täglichen Dasein. So verfehlt jede der sehr unterschiedlichen Kurzgeschichten ihre Wirkung nicht, denn jede einzelne macht nachdenklich. Teilweise benötigt man eine Pause, bevor man sich in die nächste Erzählung vertieft. So ist beispielsweise „Der glückliche Tod der Alborada Almanza“, die im Himmel genug zu essen haben wird, wie die anderen Erzählungen auch, Zeugnis eines entbehrungsreichen Lebens. Leonardo Padura gelingt es mit diesem Buch, neben den Schilderungen über die Lebensumstände, den Wünschen und Hoffnungen der Personen, dem Leser das Gefühl zu vermitteln, mit dabei zu sein, die Hitze Havannas und die Tragiken einiger Bewohner zu spüren. Für mich ist das Buch eine Bereicherung und eine klare Leseempfehlung.
  21. Cover des Buches Wiedersehen in Havanna (ISBN: 9783548600727)
    Miguel Barroso

    Wiedersehen in Havanna

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Warten auf Schnee in Havanna (ISBN: 9783453400962)
    Carlos Eire

    Warten auf Schnee in Havanna

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Mendelssohn
    Eine Reise der Erinnerungen, ein nicht immer unbedingt leicht zu lesendes Buch, das durchaus seine Längen hat. Es besticht durch seine schöne Sprache, vergleichbar mit Pascal Mercier, leicht bissigem Humor, verblüffend treffenden Beobachtungen eines Kindes und leiser Melancholie. Einfach schön.
  23. Cover des Buches Erzähl mir von Kuba (ISBN: 9783492236720)
    Jesus Diaz

    Erzähl mir von Kuba

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Beschreibung

    Der kubanische Zahnarzt Stalin Martínez findet sich auf der Dachterasse seines Bruders in Miami wieder. Dort setzt er sich der brennenden Sonne aus, um das Aussehen eines per Boot Geflüchteten anzunehmen. Dabei hat er viel Zeit um über alle Ereignisse nachzudenken die ihn von seinem geliebten Kuba bis hierhier, nach Miami geführt haben.

    Dabei kreisen seine Gedanken vor allem um seine Frau Idalys und sein Leben als Zahnarzt in Kuba. Trotz des erlernten Berufes reichte das Einkommen kaum aus um davon zu leben. Viel mehr Hoffnungen hatte er in das kleine Lokal seiner Schwester gesetzt bei dem er sich einige Dollar als Kellner dazu verdienen konnte. Doch das Schicksal hielt anderes für ihn bereit…

    Meine Meinung

    Dieses Buch habe ich mir ganz speziell für den diesjährigen Kuba-Urlaub ausgesucht und schließlich zum Teil während der Busrundreise im Weste Kubas gelesen, und am Strand von Varadero beendet. Dabei entpuppte sich die Geschichte von Jesús Díaz als ziemlich mitreisend und vor allem als passende Urlaubslektüre.

    Der lebendige und bildhafte Schreibstil des Autors hat mich sogleich mitten in das Leben von Stalin Martínez versetzt. Die brütende Gluthitze auf der Dachterasse in Miami sind fast körperlich spürbar, und damit einher geht die Einsamkeit und Leere die der Hauptprotagonist dort empfindet. Im krassen Gegensatz dazu stehen seine Erinnerungen an sein Leben in Kuba. Vor allem die kleinen Anekdoten wie z. B. dass Stalin Martínez Alltagsgenständen wie seinem Ventilator und seinem Fahrrad liebevoll Namen gibt, lassen mir das Herz aufgehen – obwohl dies eigentlich das Gegenteil bezwecken sollte. Diese Gegebenheit weist äußert charmant darauf hin, dass in Kuba viele Dinge nicht so leicht zu beschaffen sind, und wenn doch blätter man einiges an Geld dafür hin. Das schlimme daran, auch heute hat sich daran nicht sehr viel verändert. Trotzdem habe ich die Kubaner als recht zufriedene und vor allem fröhliche Menschen wahrgenommen, deren Herz vor allem für Kunst und Musik schlägt. Genau dieses Gefühl wird mir von Jesús Díaz in „Erzähl mir von Kuba“ vermittelt.

    Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen die ineinander verschwimmen. Zum einen wird aus der Gegenwart berichtet wie sich Stalin Martínez auf der Dachterasse seines Bruders befindet und dann wieder verschwimmt die Geschichte mit der Vergangenheit in Kuba. Von der ersten bis zur letzten Seite klebte ich förmlich an dem Buch. Lediglich das Ende empfang ich als ziemlich unbefriedigend, da es einfach keinen richtigen Abschluss gibt. Deshalb muss ich eine Kleinigkeit von meiner Bewertung abziehen, so dass ich 4,5 von 5 Grinsekatzen für diesen tollen Roman vergebe.

    Über den Autor

    Jesús Díaz Rodríguez wurde 1941 in Havanna (Kuba) geboren und wuchs in einem Armenviertel Havannas auf. Als Schüler schloss er sich der Opposition gegen die Herrschaft des Diktators Batista an. Er arbeitete in verschiedenen Redaktionen und war von 1971 bis 1990 beim staatlichen kubanischen Filminstitut (ICAIC) tätig. Nach seiner Ausreise im Jahr 1991 verweigerte die Regierung Kubas seine Rückkehr, so dass Díaz sein weiteres Leben bis zu seinem Tod am 3. Mai 2002 in Madrid (Spanien) verbrachte.

    Fazit

    Ein bewegender und realistischer Kuba-Roman der für gute Unterhaltung sorgt.

    -----------------------------------------------------------
    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 08.10.2016
  24. Cover des Buches HEMINGWAY ADVENTURE. (ISBN: B000O54HI9)
    Michael. Palin

    HEMINGWAY ADVENTURE.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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