Bücher mit dem Tag "cyberpunk"
56 Bücher
- Marc Elsberg
ZERO - Sie wissen, was du tust
(632)Aktuelle Rezension von: _jamii_London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …
Der Schreibstil ist interessant und packend ab der ersten Seite. Im Verlauf der Geschichte werden mehrere Charaktere begleitet, man muss etwas bei der Sache sein, um jeweils die Hintergründe und Beziehungen untereinander präsent zu haben. Dafür erfährt man aber viel über die Motive der jeweiligen Personen.
Häppchenweise erfährt man mehr über die wahren Motive von Freemee, wenige Fragen werden beantwortet, viele neue tauchen auf. Die Spannung hält sich über das ganze Buch.
Das Thema ist hochaktuell und nicht weniger beängstigend. Dass Grosskonzerne unsere Daten munter sammeln, verwerten und verkaufen ist ja bekannt. Auch dass sie uns entsprechend manipulieren (können). Hier dann zu lesen, was alles daraus resultieren kann, ist erschreckend.
Zero agiert als Organisation im Hintergrund, welche die Menschen auf die Wichtigkeit ihrer Privatsphäre aufmerksam machen will.
Äusserst realitätsnah, erschreckend und spannend!
- William Gibson
Die Neuromancer-Trilogie
(152)Aktuelle Rezension von: Elias_CrowlGibson hat das Internet erfunden bevor es das Internet gab. Neuromancer ist kein Roman über Technologie – er ist ein Roman über Menschen die so tief in Systeme eingetaucht sind, dass sie nicht mehr wissen wo das System aufhört und sie selbst anfangen. Die Sprache ist so dicht wie die Welt die sie beschreibt. Ein Buch das man nicht liest, sondern durchquert.
- Marie Graßhoff
Neon Birds
(480)Aktuelle Rezension von: Nick_ShadowheartDas Buch fängt sehr actiongeladen an. Man wird sofort reingeworfen, fiebert aber auch gleich mit. Die Überleitung von einem zum nächsten Charakter fand ich sehr gelungen. Wir haben im Prinzip 4 Hauptcharaktere, die sich in 2 Teams einteilen lassen.
Nach der Action kommt das Buch erstmal ein wenig zur Ruhe, sodass man die Welt ein wenig mehr kennenlernen kann. Auch die Militärakten geben Einblicke in bestimmte Sachverhalte. Jeder der Charaktere macht einiges durch, sodass ich verstehe, dass sie zum Teil sehr verschlossen sind, aber ich hätte mir da noch ein wenig mehr Austausch erhofft. Mehr über Andras Kultur, Flovers Hintergrund, Lukes Leben, Okijens Körper und Empfindungen. Vlt wird ja einiges in den nächsten Teilen noch aufgegriffen. Ich möchte auch irgendwie mehr Interaktionen zwischen den Charakteren. Ob es noch romantisch wird, mal sehen. Es kann muss aber nicht. Mal sehen was sich noch entwickelt. Trotzdem spürt man jetzt schon, dass sich manche von ihnen einfach viel bedeuten.
Das Buch endet dann auch nochmal mit spannungsgeladener Action und einem fiesen Cliffhänger.
- Marie Graßhoff
Cyber Trips
(250)Aktuelle Rezension von: Nick_ShadowheartCyber Trips
Auch im 2ten Band geht es spannend weiter. Die Charaktere wachsen einen immer mehr ans Herz und es gibt jetzt eindeutig auch romantische Verwicklungen. Es gibt auch eine kleine Szene zwischen 2 Charakteren, aber sie überschattet nicht die Handlung und ist auch eher fade to black. Aber auch so will man einfach wissen wie es für alle Beteiligten weiter geht. Wir lüften auch ein paar Geheimnisse was die Vergangenheit von Okijen und Byth angeht. Und ein paar der Charaktere sprechen sich zumindest ein bisschen aus.
Im groben sind wir immer noch in zwei Teams aufgeteilt. Flover und Luke befinden sich auf der Flucht, während die anderen versuchen was gegen KAMI zu unternehmen. Kann man vielleicht doch mit ihr reden?
Ich fand die Actionszenen im ersten Teil schon richtig gut und auch hier gibt es wieder so einige. Ich fand, dass in diesem Teil aber auch einige lustige Szenen vorhanden waren. „Es wäre mir eine Ehre, wenn Sie auf mein Huhn aufpassen“, die Autofahrt oder „Hast du vielleicht eine Fehlfunktion, die mir hier nicht angezeigt wird?“
Aber auch andere Momente fand ich eindrücklich, wie die heiße Kammer in Andras Stamm oder Luke, der denkt er wäre allein.
KAMI an sich ist auch spannend, da sie ja Tendenzen zeigt, dass sie versucht zu verstehen.
Die Bücher sind schon sehr militärisch und die Charaktere machen ja auch so einiges durch, aber mir wird es dabei nie zu düster nie zu viel.
Ich bin gespannt wie das alles ausgeht.
- R.J. Hoenatsch
Red Nova: Revolte
(44)Aktuelle Rezension von: shopaholic34Ich habe mich in das Buch sofort verliebt! Wer Geschichten mag, die ihren Treibstoff langsam verbrennen, für den sind die Chancen groß, dass er an diesem Buch viel Gefallen finden wird!
Ich lese ja eigentlich vor allem Liebesromane, vielleicht konnte mich deshalb das Buch so begeistern? Kurz zum Inhalt: Schon der Prolog gibt an, worum es eigentlich geht nämlich um Liebe. Der Vater (den wir alle noch nicht kennen) lebt und arbeitet auf einem Sklavenmond. Sein ganzes Leben widmet er der Suche nach der einen wahren Liebe. Kurz vor seinem Tod findet er sie und zeugt mit ihr den Helden der Geschichte: Jake. Wie der Vater so der Sohn? Auf jeden Fall! Auch Jake möchte von seinem Leben als Sklave fliehen und besucht nach etlichen Strapazen die Weltstadt Light City, in der er sich - völlig unverhofft - das erste Mal verliebt. Und zwar so richtig bis über beide Ohren! Aber wird der Bösewicht, in diesem Fall die Konzernchefin Vana Vaughn, diese Liebe zulassen? Ist die Liebe stärker als der mächtigste Konzern auf der Welt? Oder wird sie am Ende doch zerbrechen? All das sind die Leitfragen, die das Buch für mich so spannend gemacht haben. Ich kenne jedenfalls keinen vergleichbaren Science Fiction Roman.
Auch weil hier schon fast philosophische Themen angeschnitten werden, nach dem Sinn des Lebens gefragt wird und Träume und Hoffnungen in Frage gestellt werden, glaube ich, dass auch Leser wie ich aus anderen Bereichen einen Mehrwert aus dem Buch ziehen können. Für mich war es jedenfalls ein perfekt gelungener Mix aus Spannung, Liebe und Gefühle und Themen zum Nachdenken.
- Klotz Van Ziegelstein
Plünderer
(9)Aktuelle Rezension von: PatsyDer Roman entführt den Leser in eine hochdigitalisierte Welt voller Kontrolle und Optimierung. Hier entfaltet sich eine schmutzige Dystopie mit moralischen Grauzonen, die Mensch und digitale Welt auf fragwürdige Weise miteinander verschmelzen lässt.
Erzählt wird die Geschichte aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven der drei Hauptcharaktere, die jeweils ihre eigenen Ziele verfolgen und trotzdem unweigerlich miteinander kollidieren.
Hauptakteur Jimmy King:
Ein Paradebeispiel eines Durchschnittsmenschen. Große Träume, aber gleichzeitig voller Selbstmitleid und ohne die Bereitschaft, sich für ein besseres Leben in dieser hochdigitalisierten Welt anzustrengen.Dämonenjäger Terbish:
Grob, stark und geprägt von roher Gewalt.Ankaa:
Ein Caitan – oder einfacher ausgedrückt ein digitaler Netzgeist – mit geheimnisvoller Vergangenheit. Allwissend über das Cluster in Berlin ist er das Bindeglied dieser Geschichte, das Jimmy und Terbish aufeinandertreffen lässt.Besonders interessant ist die körperlose Figur Ankaa, die im Netz menschliche Grenzen überschreitet und dadurch die Fäden dieser Geschichte zieht. Er agiert dabei nicht nur als Katalysator der Ereignisse, sondern verfolgt auch eigene Motive, die durch diese faszinierende Perspektive sehr gut dargestellt werden.
Auch eine Liebe zu einer Drohne wird thematisiert und wirft dabei spannende moralische Fragen auf.
Mein Fazit:
Die Welt und die Charaktere sind bildgewaltig beschrieben. Der Autor schenkt dem Leser neue Wörter und Vergleiche, wodurch die Welt und die einzelnen Szenen eindrucksvoll zum Leben erweckt werden.
Es ist nicht einfach, alle Puzzleteile der Netzhierarchie zu verstehen, weshalb das Buch keine einfache Lektüre ist, die man nur nebenbei lesen kann. Die Geschichte regt dazu an, über Digitalisierung sowie die Verschmelzung von Mensch, Geist und Maschine nachzudenken.
- Tom Hillenbrand
Drohnenland
(116)Aktuelle Rezension von: DoschoDer Tod des Parlamentariers Vittorio Pazzi ruft den Kommissar Aart Westerhuizen auf den Plan, der dadurch einen gewaltigen Skandal aufdeckt.
Beim Lesen von „Drohnenland“ fühlte ich mich, als würde ich eine Nachrichtensendung anschauen. Und das war das Grundproblem des Buches, auf dem alles Weitere aufbaut.
Ich müsste wohl lange zurückblicken um die Frage zu beantworten, wann ich zuletzt einen derart langweiligen und emotionslosen Krimi gelesen habe. Alles wird einfach runtererzählt und steht dann so im Raum. Das führte dann dazu, dass ich zu nichts wirklich Zugang hatte.
Nicht zu den Charakteren, die leblos und blass, ohne jede Persönlichkeit wirken. Nicht zur Handlung, die entweder keine überraschenden Wendungen aufweist oder diese nicht von mir erkannt wurden. Am Besten war noch das futuristische Setting des Romans, dass man aber dennoch anderswo in ähnlicher Art und Weise besser lesen kann.
„Drohnenland“ war also leider ein Buch, bei dem ich nach der Beschreibung nicht nur wesentlich Besseres erwartet hätte, sondern das im Gegenteil absolut kein Roman für mich war. Ich kann es nicht empfehlen, auch wenn ich weiß, dass ich diese Meinung relativ exklusiv habe.
- Nadine Erdmann
Cyberworld 1.0: Mind Ripper
(197)Aktuelle Rezension von: Angel12_07Oh wow, was für ein cooler Auftakt.
Die Idee finde ich persönlich ja mal echt gut (vor allem, weil ich selbst gern spiele) und die Figuren noch viel besser. Nadine hat es wieder geschafft, Charaktere zu schreiben, die einem absolut ans Herz wachsen und deren Zusammenspiel echt klasse ist. Dazu kommen ganz normale Probleme, Gefühle und halt "Zukunftsmusik"... plus Spannung und einer (leider schnellen) Wendung, die ich nicht erwartet hätte.
Die nächste Reihe von ihr, die einen fesselt, Tiefgang hat und in eine andere "Realität" entführt.
- Philip K. Dick
Blade Runner
(288)Aktuelle Rezension von: Elias_CrowlDick stellt die einzige Frage die zählt: Woran erkennt man, dass jemand fühlt – und woran erkennt man, dass man selbst noch fühlt? Replikanten die menschlicher wirken als Menschen, Erinnerungen die eingepflanzt wurden und trotzdem echt sind. Kein anderes Buch hat die ethischen Konsequenzen künstlicher Intelligenz so präzise vorweggenommen – Jahrzehnte bevor die Frage relevant wurde. Sie ist es jetzt.
- Ursa Jaumann
Dragon Games - Flügel aus Stahl
(43)Aktuelle Rezension von: pieni_tarinankertojaDragon Games - Flügel aus Stahl ist die epische Fortsetzung der Geschichte rund um Vic von Ursa Jaumann, erschienen beim Wunderzeilen Verlag. In der wir nun erfahren, wie es nicht nur mit Victoria und James, sondern auch in Sachen Emanzipation und noch weiteren Themen aus Band 1 so weiter geht.
Joah, also was soll ich jetzt groß zu dieser Geschichte sagen.
Hm, vielleicht, dass mich die Protagonistin noch mehr mit ihrem sehr ambivalenten und manchmal unausstehlichen Charakter genervt hat, wie sie das bereits in Band 1 getan hat.
Ich hatte gehofft, dass ich in diesem Band neben all den so wichtigen gesellschaftskritischen Themen dann auch mal etwas Charakterentwicklung (in meinem Fall auch zum Positiven hin) bekommen würde. Aber nee, sie bleibt sperrig und wie gesagt mehr als unangenehm für mich, was die eigentliche Grundgeschichte eindeutig in den Schatten stellt.
Versteht mich nicht falsch, eine Protagonistin darf gerne ihren eigenen Kopf haben. Sie sollte sogar für sich und ihre Ideale einstehen, aber hier habe ich so gar keinen Pluspunkt oder Charme an ihr gefunden, der für mich die Geschichte zu einem Erlebnis hätte werden lassen.
Tja, Fazit ist somit bei mir, dass ich den letzten Teil definitiv nicht lesen will und die Geschichte auch nicht mag.
Aber das ist ja wie gesagt nur meine ureigene Meinung und muss bei Euch nicht so sein.
- Tom Hillenbrand
Hologrammatica
(176)Aktuelle Rezension von: Annika_BongartzHologrammatica - Tom Hillenbrand
Kiepenheuer und witsch
*Rezensionsexemplar
2088, die Welt hat sich verändert und so die Menschen und die Technologien.
Ist es nun möglich, sich in andere Körper und Hüllen zu uploaden und so eine neue Identität anzunehmen.
Galahad Singh ist ein Quästor und spürt verschwunde Menschen auf. Als er den Fall Juliette Perotte, eine intelligente Computerexpertin, übernimmt steckt Singh inmitten einer Verschwörung, in der nicht klar ist, wer der größte Feind ist: Mensch oder KI?
🗺 2088
🕵♂️ Ermittlungen & Verschwörungen
⚖️ Technische & moralische Dilemmata
⭐️⭐️⭐️⭐️ 4,25 Sterne
Vielen lieben Dank für die Übersendung dieses Rezensionsexemplar.
Was für ein Ritt durch die Technologien und der Zukunft.
Am Anfang fand ich es schwer reinzukommen, zu viele Wörter und Inhalte, die die Welt und das Setting beschreibt, haben mich erst erschlagen.
Aber nach gut ~40 Seiten kam ich immer mehr rein und war in der Welt rund um das Holonet, Uploads und die Übertragung in einen anderen Körper gefangen.
Ich liebe die moralischen und technischen Fragen, die das Buch aufwirft.
Wie gut oder böse ist die KI?
Sollte die angestrebte digitale Unsterblichkeit zulässig sein? Fragen, die das Buch aufwirft und auf die ich mich freue in den weiteren Bändern zu lesen.
Es ist keine leichte nebensächliche Kost, die man abends lesen kann. An einigen Stellen musste ich mich doch sehr konzentrieren, aber ich mag ab und an Bücher und Geschichten, die einen "fordern" und über das jetzige hinausgehen.
Wer einem Thriller in einer futuristischen Welt, wo alles und jeder nur Schein sein kann, nicht abgeneigt ist, wird mit dem Buch eine Freude haben.
Die Begrifflichkeiten verwirren und überladen am anfangs vlt ein wenig, aber der Autor führt einen gut durch das Buch. Am Ende gibt's auch ein kurzes Register.
Ich mochte es nicht, dass es in dem Sinne keine Kapitel gibt, sondern die Handlung lediglich durch ein Symbol unterbrochen wird und dann weitergeht.
Das ist aber wahrscheinlich sehr subjektiv.
Daher gebe ich 4,25 Sterne und finde es ein gelungenes, interessantes und vlt nicht mehr ganz so abwägiges Buch.
- Lincoln Child
Das Patent
(51)Aktuelle Rezension von: wildfiregibts eigentlich auch mal einen child-roman der wirklich richtig spannend ist? der hier ist wieder nur so dahin geschrieben, ohne jede spannung und höhepunkt. gerade so,das man weiterlesen will. hier mit buch geht es um einen freizeitpark der von einer gruppe verbrechern infiltriert wird. der robotikspezialst andrew warne wird von der parkleitung gebeten die ursache für das fehlverhalten von einigen robotern ausfindig zu machen. gemeinsam mit der technikerin teresa bonifacio kommt er so einer raffinierten manipulation eben jener verbrechergruppe auf die spur..... - Armand Baltazar
Timeless - Retter der verlorenen Zeit
(83)Aktuelle Rezension von: MayaBEs fällt mir relativ schwer, dieses Buch zu bewerten, weil es von der Aufmachung her einfach unglaublich schön ist, die Illustrationen sind (großteils, einige wirken etwas schräg/als wären die Menschen eher aus Schnipseln zusammengesetzt) echt fantastisch, die Welt war interessant/eine coole Idee, und das Setting gibt verdammt viel Potential, inhaltlich ... nicht ganz so sehr.
Die Geschichte ist durchaus solide, hat aber eindeutig ihre Schwächen. Teils verlässt sie sich wirklich sehr stark auf die Bilder (sodass ohne Bilder sowas wie kleine Lücken entstehen), teils arbeitet sie in meinen Augen etwas zu sehr mit Klischees (gerade im Umgang mit den Mädchen), teils haben mich kleine Plotpunkte etwas frustriert (wie die Tatsache, dass grob gesagt die Hauptfigur verraten wird und er sich dann am Ende dafür entschuldigen muss, dass er verständlicherweise sauer deshalb war), und teils funktioniert die Geschichte aber echt gut für mich (die grobe Idee und das Setting waren super, und wie ein paar Themen aufgegriffen wurden hat mir auch gefallen, auch wenn ich teils das Gefühl hatte, dass es eher oberflächlich war).
Das Buch ist sehr vollgepackt, und während das in den Illustrationen für mich gut funktioniert, ist es in der Geschichte selbst teils etwas viel gewesen. Wie die Figuren miteinander interagiert haben war an vielen Stellen natürlich, an anderen aber zu viel in meinen Augen. Und dann hat mich das Buch an einer Stelle tatsächlich emotional voll erwischt ... ist da aber gleichzeitig auch zurückgerudert, sodass ich jetzt gerade nicht ganz weiß, was ich davon halten soll. Auch scheint es im Ansatz Magie/Übernatürliches zu geben, was aber nie so richtig erklärt wird oder wozu es nicht wirklich Infos gibt, und während die Welt sehr cool wirkt, hatte ich teils das Gefühl, dass sich über das "das wäre cool" nicht so richtig Gedanken gemacht wurde.
Ich hatte insgesamt trotzdem eine gute Zeit, und das Zusammenspiel aus Bild und Story hat durchaus funktioniert, für mich haben die Bilder (gerade die mit Landschaft) aber wesentlich mehr Eindruck hinterlassen, als die teils eher oberflächlichen oder klischeehaften Figuren/Story-Elemente. - Veronika Carver
Io spielt heute nicht
(13)Aktuelle Rezension von: Molly2802Das Cover von Io spielt heute nicht gefällt mir sehr gut. Die Frau mit dem Sidecut, den roten Haaren, schwarzer Lederjacke und der Roboterhand mit diesen stechenden Augen haben mich auf das Buch neugierig gemacht.
Io, Cyber Wissenschaftlerin, erhält die Diagnose ALS. Ihr Chef macht ihr einen Vorschlag. Sie soll in einem Kampf ums Überleben-Virtual Reality Spiel antreten. Wenn sie gewinnt, dann zahlt ihr Chef die Behandlung. In dem Spiel kämpfen mehrere Spieler gegeneinander, um das Preisgeld zu gewinnen. Verbünden sich jedoch und arbeiten als Team zusammen. Io lernt in dem Spiel Trissa kennen. Die beiden harmonieren auf einer ganz besonderen Ebene miteinander und verlieben sich ineinander. Ohne jetzt zuviel zu verraten, entkommt Io mit Trissa dem Spiel und landen zusammen bei Io’s Eltern. Hier erfahren sie noch einige Interessante Aspekte aus dem Spiel (gerade auch in Bezug auf Emil) und nehmen sich danach eine Auszeit.
Eine sehr interessante Geschichte. Wenn man bedenkt, das sowas theoretisch möglich wäre, das eine Firma ihren eigenen Nachwuchs züchten möchte und Mütter dafür über einen gewissen IQ verfügen müssen, damit sie überhaupt ein Kind in die Welt setzen dürfen. Die Autorin hat hier ein wirklich sehr gutes Buch geschrieben.
- Carmen Capiti
Maschinenwahn: Teil 1 der Maschinen-Trilogie
(16)Aktuelle Rezension von: puppetgirl„Maschinenwahn“ ist der erste Teil der „Maschinen-Trilogie“ und bieten einen tollen, spannenden Einstieg in die Reihe. Das Cover hat mich als erstes aufmerksam gemacht, denn irgendwas stimmt bei der Frau mit dem roten Haar nicht, deren Gesicht groß auf dem Cover zu sehen ist. Nicht nur, dass sie so blass ist und alles so bläulich scheint, sondern irgendwas ist um ihre Augen. Das Wort Maschinenwahn, welches sich links von unten nach oben streckt, lässt dann eine Idee aufkeimen. Ist sie vielleicht ein Roboter? Oder hat man etwas bei ihr gemacht? Die Neugier stieg und der Klappentext hatte mich dann endgültig!
Denn es geht um Sam, er betreibt eine illegale Arztpraxis und scheinbar kann er Cyperprothesen bei Menschen einpflanzen. Was soll ich mir darunter vorstellen? Wird es ein Bein? Ein Arm? Oder kann man hier schon einiges mehr machen? Nun beginnt es damit, dass der arme Kerl doch wirklich mal wieder etwas Geld gebrauchen könnte. Und so ist er nicht ganz abgeneigt, als er einen großen Auftrag bekommt. Er nimmt an, denn wer ist schon so dämlich und lässt sich so viel Geld durch die Lappen gehen? So wirklich geheuer ist ihm das Ganze aber schon bald nicht mehr, denn da liegt eine Frau auf seinem Tisch und er soll zahlreiche Prothesen bei ihr einbauen. Was soll aus dieser Frau werden? Klar, in der Zeit ist es normal, dass man seinen Körper etwas aufbaut und verbessert, aber so viel mit einem Mal? Was ist sie von Beruf, dass sie solche Prothesen braucht? Während der OP erwacht die Patientin aus der Narkose und flüchtet. Nun hat Sam ein riesiges Problem, denn sein Auftraggeber scheint nicht gerade der nette Kerl von nebenan zu sein und setzt ihm ein Ultimatum. Entweder bringt er die Frau wieder und sorgt dafür, dass seine Arbeit vollständig beendet wird oder er hat nicht mehr lange zu leben. In was Sam dann schlittert, dass müsst ihr selbst erleben, denn mir hat es richtig viel Spaß gemacht. Nicht etwa, weil es lustig zu ging, sondern weil ich die Idee wirklich gut umgesetzt finde. Die Charaktere hier etwas aufdecken, was sich irgendwo da draußen auch abspielen könnte. Dieses Buch zählt hier, so glaube ich, ganz stark gewisse Missstände auf und lässt einen nachdenken. Darum bin ich auch sehr darauf gespannt, was in den beiden anderen Teilen denn noch so kommen wird.
Ich würde mich wohl nicht gerade wohl fühlen, wenn man soweit in der Technik ist! Klar, man könnte vielen Menschen helfen, aber zu welchem Preis? Dies stelle ich mir heute schon so oft, ob wir das Leben für viele Menschen wirklich so viel lebenswerter machen, wenn sie am Ende vielleicht nur noch von Maschinen am Leben erhalten werden, wenn sie sonst vielleicht ihren wohlverdienten Für-immer-Schlaf hätten. Aber dann kann ich auch wieder die Leute verstehen, die an diesen Menschen so sehr hängen und sie nicht gehen lassen wollen.
Es ist eine unglaublich schwere Frage und sie wird hier mit Spannung beleuchtet. Was dürfen wir mit unserer Technologie alles machen? Wie weit dürfen wir einen Menschen verändern und was bedeutet das für uns?
Ich bin auf die beiden anderen Teile gespannt, die es gerade als Ebook recht günstig zu erhalten gibt! Von mir könnt ihr auch die Rezensionen zu den anderen Teilen erwarten, denn ich habe zugeschlagen, da ich wissen will, was noch passiert in Sams nun doch wilder Reise! - Neal Stephenson
Snow Crash ( Snowcrash )
(6)Aktuelle Rezension von: mayakuWeil ich grad las, dass es 2024 einen Film dazu geben soll, habe ich mir mal „Snow Crash“ aus dem Regal geholt: Hier gehts - mal wieder - um die nicht allzu ferne Zukunft, natürlich eine Dystopie, in der es Staaten nur noch als Franchise gibt und Polizei/Militär komplett privatisiert. Eine weitere wichtige Rolle spielt einen Virus, der das Hirn crashen lässt und dem Buch seinen Namen gegeben hat.
Held ist der angeblich letzte freie Hacker, Hiro Protagonist, der anfangs mit Katana und super schnellem Auto Pizza für die Cosa Nostra ausliefert.
Richtig los geht die Geschichte erst, als ihm die Skateboard-Kurierin YT den Arsch rettet.
Weitere Zutaten sind ein bisschen sumerische Linguistik, eine Verschwörung und durchgeknallte Pfingstler.
Und eine Kanone Namens „reason“. Höhöhö!
Erschienen ist das Ding 1992 und dafür eigentlich gar nicht so schlecht gealtert - wenn man man von dem super cringe mit Raven und YT am Ende absieht und dass die Dentata erst „hinterher“ wirkt. Aber das muss wohl jede*r selbst lesen und entscheiden.
Bleibt ein Muss für Leute, die die Anfänge des geschriebenen Cyberpunk erforschen möchten und für Menschen, die abgefahrene Ideen mögen.
Persönlich habe ich drei Anläufe gebraucht, aber dann das Buch auch recht oft gelesen. Aber alles in Allem durchaus eine Empfehlung
- David Reimer
Mars Ultor
(30)Aktuelle Rezension von: MandastyInhalt:
David Reimer entführt uns mit „Mars Ultor: Schattenwelten“ ins Jahr 2079, in dem Megakonzerne die Welt beherrschen und die Menschheit am Rande des Abgrunds steht. Major David Dener und sein Team, angestellt bei Wayaki Industries, einer mächtigen Firma, sollen einen Wissenschaftler zurückholen. Doch die Mission entpuppt sich als weitreichender und gefährlicher als erwartet, denn Wayakis Ziele sind alles andere als klar. Die düstere Szenerie aus Gewalt, Armut und Intrigen macht die Geschichte zu einem spannenden Cyberpunk-Thriller.Handlung und Atmosphäre:
Die Welt, die Reimer erschafft, ist erschreckend realistisch. Die düsteren Megastädte, der Dauerregen und die technologische Dominanz der Konzerne schaffen eine bedrückende, aber faszinierende Atmosphäre. Die Handlung entfaltet sich in einem hohen Tempo, und der Konflikt zwischen Moral und Gehorsam zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Besonders gelungen ist die Darstellung der Abhängigkeit von Konzernen und deren Macht, was erschreckend aktuell wirkt.Stil und Charaktere:
Reimers Schreibstil ist prägnant und direkt, was die Dynamik der Geschichte unterstützt. Die kurzen Sätze machen das Lesen flüssig, auch wenn manchmal mehr Tiefe in den Dialogen wünschenswert wäre. Major Dener ist ein vielschichtiger Protagonist, dessen innere Konflikte die Handlung tragen. Das Team und die Nebenfiguren fügen der Geschichte interessante Perspektiven hinzu, auch wenn einige Charaktere etwas stereotyp wirken.Vergleich zu Klassikern:
Die Ähnlichkeiten zu Werken wie „Blade Runner“ und „Alien“ sind spürbar, jedoch setzt Reimer eigene Akzente, besonders in der Darstellung der politischen und moralischen Fragen. Fans von Cyberpunk und dystopischen Erzählungen werden auf ihre Kosten kommen.Fazit:
„Mars Ultor: Schattenwelten“ bietet eine fesselnde Cyberpunk-Geschichte mit gesellschaftskritischem Unterton. Die düstere Zukunftsvision regt zum Nachdenken an und zieht den Leser mit spannenden Wendungen und einer glaubwürdigen Welt in den Bann. Einige Schwächen bei den Dialogen werden durch die packende Atmosphäre und den starken Plot ausgeglichen.Empfehlung:
Dieses Buch ist ein Muss für Fans von Cyberpunk, Science Fiction und dystopischen Zukunftsvisionen. Wer Werke wie „Blade Runner“, „Neuromancer“ oder „The Expanse“ mag, sollte sich diesen Thriller nicht entgehen lassen. - Sean O'Connell
Joe & Craig: Das Erwachen des Dämons (Dieselpunk Agenten 3)
(3)Aktuelle Rezension von: xotil-MeinungDie Bücher sind alle in sich abgeschlossen um aber die Entwicklung der Charaktere mitzuerleben ist es von Vorteil aber nicht zwingend alle Bücher der Reihe nach zu lesen.
Der Schreibstil Spannend und flüssig , der Rote Faden zieht sich durch jedes Buch.
Die Charaktere sind wundervoll gelungen , man fiebert mit ihnen mit und freut sich auf jeden Schlagabtausch der beiden Hauptcharaktere.
Der Stil in die man den Roman einordnen kann ist gar nicht so einfach hier trifft SiFi auf
Fantasy und Sherlock und Agatha und doch passt alles Stimmig zusammen.Eine gelungene Agentenstory in einer nicht so ganz Normalen Welt.
Wer mal etwas total neues lesen möchte und genau diese Richtungen liebt liegt hier genau richtig..
-
- Marie Graßhoff
Neon Birds
(31)Aktuelle Rezension von: erdbeerliebe.Ein gefähricher (technologischer) Virus verwandelt Menschen in zombieartige Cyborgs. Die Menschheit hat sich zum Schutz in abgesicherte Städte zurückgezogen, es gibt Sperrzonen die besser nicht zu betreten sind. Auch wenn stark daran geforscht wird wie man diesem Virus begegnen kann kommt es immer wieder zu Ausbrüchen und die "Zombies", hier Mojos genannt, werden cleverer und stärker.
Marie Graßhoff erschafft mit ihrem Roman ein großartiges Werk ohne Klischees und vorhersehbaren Storylines, mit vielen starken & intelligenten Frauen sowie einer düsteren und atmosphärischen Welt in der man ganz sicher nicht selbst leben möchte. Die Protagonisten sind sympathisch, auch wenn es für mich eine Weile gedauert hat bis ich sie wirklich ins Herz schloss. Jede Figur hat ihre Kannten und Ecken und niemand ist auf den ersten Blick so wie vermutet. Auch ethische Fragen, tiefergehende menschliche Beziehungen und schwere Themen wie Umweltschutz kommen nicht zu kurz ohne stets komplett in den Vordergrund zu rücken.
Ich bin höchst gespannt wie es weitergeht und freue mich diesem Buch endlich eine Chance gegeben zu haben. Ich genoss die Hörbuchversion, die ich leider nicht absolut weiterempfehlen würde, weil es zwischen den Kapiteln oft Steckbriefe und dergleichen gab die einfach etwas zu Verwirrung bei mir führten. Außerdem konnte ich mich mit der Stimme des Sprechers nicht absolut anfreunden, da sich viele Personen gleich anhörten.
5 von 5 Hühnern (denn die sollten niemals einsam gehalten werden ;P) - David Reimer
Mars Ultor: Nemesis
(18)Aktuelle Rezension von: snekistarTeil 1 hat mir recht gut gefallen aber dieses Buch überhaupt nicht. Ein paar Türsteher in Uniform reparieren ein Raumschiff, spielen Arzt und suhlen sich ständig in Selbstmitleid. Der Lieblingssatz dieser unfähigen Truppe "Ich sage es zum letzten Mal". Das Ende war einfach nur lächerlich.
- Arthur Gordon Wolf
Blu Ize (Appetizer 1)
(1)Aktuelle Rezension von: Jen_loves_reading_booksBlie Ize
von
Arthur Gordon Wolf
Erhältlich alsHC für 6,99 €eBook für 2,99 €64 Seiten
Herausgeber:KOVD Verlag - Appetizer Reihe , Band 1
Genre:Cyberpunk
Klappentext:
Pokey und seine Kumpels stehen auf harten, ohrenzerfetzenden Sound: Cyberlypse. Sie sind Cyber Cranks, die sich lieber zudröhnen – mit was auch immer – als einer geregelten Arbeit nachzugehen. Da kommt es wie gerufen, dass Pokey die angesagteste Droge auf dem Markt besorgen kann: Blu Ize. Auf einem Cyberlypse Gig wollen es die Freunde so richtig krachen lassen. Blu Ize und Cyberlypse bilden jedoch eine unheilige Allianz. Sie öffnen das Tor zur Hölle. Im wahrsten Sinne des Wortes. Blu Ize ist ein weiteres Kapitel aus Arthur Gordon Wolfs UMC-Saga.
Meinung:
Auf diesen kleinen Appetizer aus meinem Lieblingsverlag, war ich nun sehr gespannt. Als Häppchen bekommt schon mal einen kleinen aber sehr guten Eindruck von der Welt, die Arthur Gordon Wolf hier entworfen hat und ich kann euch sagen, dass ich mit dieser kleinen Geschichte wirklich angefixt wurde.
Es war überhaupt kein Problem für mich in diese Welt abzutauchen und der abgefahrenen Story zu folgen. Und die hat es auf kurzen 64 Seiten in sich.
Auf die Geschichte möchte ich nicht näher eingehen, da ich sonst zu viel verraten würde. Nur soviel: Sie ist sehr spannend, sehr abgedreht, abwechslungsreich und das Ende ist ein echter Knaller.
Der Schreibstil ist locker-flockig und daher sehr schnell und flüssig zu lesen.
Die Charaktere überzeugen und wirken in ihrem Handeln daher authentisch und nachvollziehbar.
Fazit:
Großartig! Ich bin ganz hin und weg und freue mich, dass ich DIE WEISSEN MÄNNER für Januar noch auf dem SuB habe.
Empfehlung:
Diese Kurzgeschichte kann ich jedem Leser empfehlen, der gerne Cyberpunk liest oder dieses Genre gerne einmal kennenlernen möchte. Auch für Shadowrun-Leser geeignet.
Von mir gibt´s:
5 von 5 Sterne
- Lara Roner
Ludentes
(20)Aktuelle Rezension von: betweenfantasyandbookdreamsLudentes von Lara Roner ist ein spannender Cyberpunk Roman, welcher sich mit Macht, Intrigen, Ressourcen Krieg und Leistungsdruck auseinandersetzt.
General Saoirse Rox tritt mit ihrem Heer an der Weltmeisterschaft in Kriegssimulation an. Die Welt fiebert auf dieses Ereignis hin. Für General Rox geht es dabei um ihre Existenz. Was sie aber nicht weiß ist das dieses Jahr alles anders ist. Neue Maps, neue Regeln und eine höhere Sterblichkeit. Als sie entdeckt warum dies so ist muss sie einen hohen Preis dafür zahlen und so steht auf einmal mehr auf dem Spiel als der begehrte Weltmeistertitel.
Was für ein heftiger Cyberpunk Roman. In einer Welt in der es eigentlich keinen Krieg mehr gibt. Ressourcen gut verteilt sind und Krieg nur noch ein Simulationsspiel ist ist doch nichts so wie der Schein darstellt.
Saoirse Rox ist eine psychisch stark angeschlagene Generalin, welche Glücklichmacher nimmt, wenn der Stress zu viel wird, welche unter erheblichen Leistungsdruck steht und wahnsinnige Angst vor ihrer Chefin Basina Rapier hat. Immer wieder zeigt sich dieser psychische Druck deutlich bei dieser hochintelligenten Frau und hat sie dadurch für mich für einen wirklich spannenden Hauptcharakter gemacht. Dabei ist sie eine Frau, die alles für ihr Heer gibt auch wenn diese Menschen es nicht immer erkennen.
Auch die Charaktere um Saoirse hatten eine gewisse Tiefe und waren aber niemals berechenbar.
Besonders faszinierend fand ich die Beschreibungen der Kriegstaktiken und Abläufe. Überheblichkeit, Machtgebaren, taktisches Kalkül und der Wille möglichst wenig Verluste zu haben waren faszinierend dargestellt und haben einem dadurch das Gefühl gegeben dabei zu sein.
Immer wieder gab es Wendungen , die ich einfach nicht hab kommen sehen und die mich völlig an der Story gefesselt haben. Das Ende war dabei unerwartet ruhig für mich und doch passend auch wenn es mich bzgl eines Charakteres doch verwirrte und ich wahrscheinlich als Autorin etwas fieses gebracht hätte 😅 . Besonders hatte mir aber gefallen beim Ende zu lesen was aus den im letzten Kapitel so nicht vorkommenden Charakteren geworden ist.
Für mich ein absolut gelungenes Werk und ich würde mich freuen irgendwann nochmal was von der Autorin zu lesen, da mir ihre Dilogie auch sehr gefallen hatte.
- Jeffrey Thomas
Punktown
(11)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch hatte von Jeffrey Thomas Tagebuch aus der Hölle gelesen, ein bizarres und interessantes Leseerlebnis, und habe danach von Punktown erfahren, der Science-Fiction-Stadt, die Thomas ein Universum für mittlerweile zahlreiche Geschichten und Romane bietet. „Paxton, das von seinen Bewohnern, nicht notwendigerweise liebevoll, Punktown genannt wurde, war zwar ursprünglich eine Erdkolonie auf dem Planeten Oasis, in Wirklichkeit aber ein Schmelztiegel für eine Vielzahl von Wesen, die jede Laune und Erfindung von Natur und Evolution repräsentierten.“ ("Völlig vertiert") - Das ist die prägnanteste Beschreibung Punktowns, auf die ich im Buch gestoßen bin. Punktown stellt eine Bühne dar, die es Thomas ermöglicht, beinahe alle möglichen Arten von Geschichten auf ihr zu inszenieren. Natürlich sind sie alle irgendwie durch die Science-Fiction vereint, doch davon abgesehen sehr vielfältig. Manche gehen eher in die Horror-Richtung, viele sind Thriller, manche haben einen melancholischen Touch, manches hat Fantasy-Anleihen und einige Geschichten haben einen nachdenklichen Unterton. Dabei ist Thomas' Erfindungsreichtum einmalig, solch einer geballten Kreativität bin ich selten begegnet. Da gibt es fremdartige Wesen mit seltsamen Eigenschaften, aus denen sich ungewohnte, aber immer spannende Plots entwickeln noch und nöcher. Gerade diese Fremdartigkeit bietet Thomas die Grundlage, z.T. auch ethischen und philosophischen Fragestellungen nachzugehen. Enthalten sind die folgenden Geschichten: 1. Das Spiegelbild von Geistern 2. Zeit der Häutung 3. Wakizashi 4. Edelmetall 5. Alles aus Liebe 6. Opferung 7. Die Bibliothek der Leiden 8. Auf einem Meer aus Milch 9. Die Farbe Schrain 10. Das unerträgliche Sein des Lichtes 11. Die Hassmaschinen 12. Sweaty-Betty, die Termitenkönigin der Verdammten 13. Völlig vertiert 14. Hydra 15. Die Monster Manche der Geschichten sind relativ kurz, andere sind in eigene Kapitel unterteilt. Ich empfehle diese Geschichtensammlung jedem, der der Science-Fiction und dem Horror nicht gänzlich abgeneigt ist, und allen, die einfach mal Lust auf "was anderes" Gutes haben. Hier gibt es geballte Kurzgeschichten-Vielfalt! - Jordan Weisman
Der Weg in die Schatten
(20)Aktuelle Rezension von: Jen_loves_reading_booksShadowrun – Der Weg in die Schatten
Erhältlich als
Taschenbuch ( gebraucht ) ab 8,00 €
425 Seiten
Herausgeber:
Heyne Verlag
Genre:
Science Fiction / Fantasy / Cyberpunk
Klappentext:
Magie, High Tech, Horror und Cyberpunk bilden die faszinierende Mischung der Welt des SHADOWRUN.
Das Jahr 2050
Die Verschmelzung von Technologie und menschlichem Fleisch begann um die Jahrhundertwende, dichtauf gefolgt von Interface zwischen menschlichen Gehirn und elektronischen Systemen. Und nachdem sich 5000 Jahre lang nirgends ein Fließen der Magie feststellen ließ – funktionieren plötzlich die Zauberkräfte wieder.
Ein Schub in der Evolution und die sogenannte Goblinisierung setzte ein: Menschen verwandeln sich in Fabelwesen. Elfen, Trolle und Orks betreten die Bühne und ein gewaltiges Geschöpf, welches man längst ausgestorben glaubte, erwacht aus seinem zehntausendjährigen Schlaf: der Drache.
Diese Anthologie enthält folgende 9 Kurzgeschichten:
1.:Dämonenpack von Tom Dowd
2.: Grabräuber von Elizabeth T. Danforth
3.: Blindgänger von Paul R. Hume
4.: Striper von Nyx Smith
5.: Whitechapel Rose Lorelei Shannon
6.: Turtle im Turm von Ken St. Andre
7.: Free Fall Tom Dowd
8.: Hilft es, wenn ich sag, es tut mir leid? Michael A. Stackpole
9.: Spiegelfechtereien von Michael A.Stackpole
Meinung:
Ich habe nun schon einige Romane aus der Shadowrun-Welt gelesen und habe lange nach den Anfängen dieser Romanreihe gesucht. Irgendwann stieß ich dann auf diese Anthologie, herausgegeben von Jordan K. Weisman. Wie in den meisten Anthologien , sind nicht alle Kurzgeschichten von gleicher Qualität, wie auch in diesem Fall. Meine Lieblingsgeschichten waren Dämonenpack und Whitechapel Rose. Während ich anfangs dachte, dass die KG´s für sich allein stehen und lediglich in der Shadowrun-Welt tummeln, habe ich spätestens in der 2. Story gemerkt, dass die Geschichten alle miteinander verbunden sind und jeweils einen anderen Teil der Hauptgeschichte mit einem anderen Runner-Team beleuchtet. Die Idee fand ich auch richtig gut, wenn auch nicht wirklich gut mit jeder Geschichte umgesetzt. Manche lasen sich sehr zäh und der Zusammenhang ließ sich nicht wirklich, sondern nur mit viel Fantasie erkennen. Auch war ( natürlich ) die Shadowrun-Welt für mich noch nicht so richtig greifbar.
Fazit:
Das war ein netter Ausflug in die Shadowrun-Welt, wie man sie sich im Jahr 1990 erdachte. Manche Dinge wirkten, daher ( trotz High Tech) etwas altbacken und ich musste häufig schmunzeln. Im Großen und Ganzen war es recht amüsant, bis auf zwei drei KG´s in die ich einfach nicht reinkam.
Empfehlung:
Ich würde sagen, dass dieses Buch wirklich nur Fans ist. Es wäre schön gewesen, dieses Buch uneingeschränkt empfehlen zu können, um neue Leser für diese langlebige Reihe zu begeistern.
Von mir gibt´s:
3 von 5 Sterne























