Bücher mit dem Tag "cyberpunk"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "cyberpunk" gekennzeichnet haben.

189 Bücher

  1. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (386)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Ein Virus aus Nanobots, ein gescheitertes Experiment, verwandelt die Menschen in emotionslose hochfunktionale Zombies. Die Nanobots lernen und die Mojas werden von Generation zu Generation besser, gefährlicher, effizienter - tödlicher! Die Menschen versuchen die Mojas in Sperrzonen von sich fernzuhalten, aber sie haben einen Weg gefunden. Der Kampf zwischen Moja und Menschen wird unausweichlich und mittendrin kämpfen Luke, Flover, Okijen und Andra um das Überleben der Menschheit.

    Den Einstieg fand ich super. Es startet actionreich, ich war gleich mittendrin und das Kopfkino lief auch direkt mit. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Details werden nur langsam eingestreut, immer wieder kommen neue Informationen, die die Welt, die die Autorin geschaffen hat, ein Stück weiter vervollständigen.

    Das World Building mochte ich auch sehr gerne. Wir befinden uns im Jahr 2021, die technologischen Fortschritte gepaart mit den erzwungenen Einschränkungen wegen des Virus, sind eine geniale Mischung. In der Sperrzone befinden sich ca 4 Millionen Mojas. Die Dimensionen sind schon krass.

    Die Mojas sind auch total gut ausgearbeitet. Sie entwickeln sich weiter, was echt beunruhigend ist, denn sie waren ohnehin schon schneller, stärker und schlauer als die nicht modifizierten Menschen.

    Unsere Held:innen müssen sich nicht nur den Mojas entgegen stellen, sondern auch noch irgendwelchen Terroristen. Es gibt da nämlich noch eine Sekte, die den KAMI Virus als Gott verehren. Ob sie aber wirklich mit all dem etwas zu tun haben, ist nicht sicher.

    Einzig mit den Figuren konnte ich nicht viel anfangen. Ich mochte sie, sie waren auch einigermaßen authentisch, aber ich habe keine Connection zu ihnen aufbauen können. Die Beziehung zueinander waren nicht so gut ausgearbeitet und ich konnte auch keine Charakterentwicklung erkennen.

    Es wird aus vier Perspektiven erzählt. Luke hält sich aus irgendeinem Grund versteckt und ist untergetaucht. Von seinen Eltern wird er sogar für tot gehalten. Was hat er für ein Geheimnis?

    Und Flover hat eine Psycho-Mutter, die ihn versucht dazu zu bringen, etwas zu sein, was er nicht ist. Die beiden sind Mitbewohner und studieren zusammen an derselben Uni. Er und Luke sind beste Freunde, aber gespürt habe ich das irgendwie nicht, auch wenn es ständig gesagt wurde.

    Okijen ist ein hochrangiger Wunder-Soldat, dessen Körper technisch verbessert wurde. Ihn fand ich am wenigsten greifbar.

    Andras Rolle in der ganzen Geschichte ist für mich noch unklar, aber irgendwie vermute ich, dass sie eine Schlüsselrolle hat.

    Die Welt ist brutal, genau wie die Menschen, die sie bevölkern. Die Umstände haben sie so geformt. Manchmal hat mich ihr unbarmherziges Handeln schockiert. Es muss häufig kurzer Prozess gemacht werden. Keine Zeit für Mitgefühl. Zögern kann tödlich sein.

    Ich hatte das Gefühl, der Fokus lag auf der Spannung und auf der Action und nicht auf Charakterentwicklung. Das war aber nicht so schlimm, das Buch hatte auch so ein starken Sog.

    Das Ende hat mich völlig fertig gemacht, es war so nervenaufreibend. Es passierte so viel und so schlimm und überraschend und schockierend und spannend und :D

    Das Buch endet mit ungefähr 500 Cliffhangern auf einmal. Ich bin richtig gespannt, wie es in Teil zwei mit unseren Held:innen weitergeht. So viel Potential, dass alles den Bach runtergeht!!

  2. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (572)
    Aktuelle Rezension von: janeesjournal

    Die Internetplattform Freeme verspricht ihren Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Die Analysen basieren auf allen möglichen Daten, die der Nutzer der App freiwillig zur Verfügung stellt, wobei die meisten kaum noch Wert auf ihre Privatsphäre legen. Durch den Tod eines Jungen wird die Journalistin Cynthia auf die App aufmerksam, die auch von ihrer Tochter genutzt wird. Lediglich eine Person warnt vor der App: ZERO, ein anonymer Internet-Aktivist. Das Buch begleitet Cynthia bei ihrer Recherche und den Gefahren der Welt, denen sie dadurch ausgesetzt wird, als sie mehr erfährt, als sie sollte.

    Zu Beginn des Buches war ich absolut überzeugt und wollte unbedingt weiter lesen. Die Thematik der Anonymous-ähnlichen Organisation hat mir sehr gut gefallen und es startete auch sehr spannend. 

    Jedoch wurde das Buch zunehmend schlechter, bis ich sogar überlegt habe, ob ich es abbrechen soll-

    Die groben Handlungsstränge waren zwar nicht unbedingt schlecht, aber es ist einfach zu viel aus der Sicht zu vieler Personen passiert. Die Protagonisten im allgemeinen fand ich sehr zweidimensional und unsympathisch, was es wirklich schwer gemacht, das Buch zu lesen. 

    Es hätte definitiv ein gutes Buch über datensammelnde Organisationen werden können, aber die Umsetzung und der Schreibstil konnten mich einfach nicht überzeugen. 

  3. Cover des Buches Hologrammatica (ISBN: 9783462051490)
    Tom Hillenbrand

    Hologrammatica

     (142)
    Aktuelle Rezension von: danislesestube

    Hologrammatica ist genau der SciFi Thriller den ich eigentlich bei Qube erwartet hätte. Spannend bis zum Schluss. Ein sympathischer und facettenreicher Protagonist.

    Zwei Handlungsstränge die spannend geschrieben wurden und gegen Ende zusammenfinden. Ein Ende das man so nicht kommen sieht.

    Die Welt im Jahre 2088 wurde mit all ihren technischen Spielereien gut ausgearbeitet.

    Es ging nicht immer nur um den Fall an sich, nein, sondern auch um Galahads Bedürfnisse, Hobbys, uvm, was einen Menschen halt so ausmachen.

    Genauso verhielt es sich mit den restlichen Charakteren. Jeder könnte so wie er oder sie beschrieben wurde, mal abgesehen von technischen Upgrades, in unserer aktuellen Zeit existieren.

    Die Handlung selbst war zu keiner Zeit langweilig oder gar langgezogen. Dank dem guten gelungenen Schreibstil wurde man als Leser gemütlich durch das Buch gelotst, und staunte an manchen Punkten nicht schlecht wie sich die Geschichte entwickelte.

    Hologrammatica kann ich jedem SciFi Fan der auch Thrillern nicht abgeneigt ist empfehlen.

    Habt ihr das Buch schon gelesen? Schreibt es mir in den Kommentarbereich. 

  4. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern (ISBN: 9783867421577)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Cinder ist die beste Mechanikerin in der Hauptstadt und wird deshalb auch vom Prinzen höchst persönlich aufgesucht. Doch wieder bricht die blaue Pest aus und nicht nur das bereitet den Erdenbürgern Sorgen und Probleme. 

    Die Idee Märchen in ein Science-fiction Drama mit ein zu flechten ist genial. Die freie Gestaltung des Märchen innerhalb der Geschichte mit der blauen Pest und einer weiteren Königin von einem anderen Planeten zu ergänzen, frischt das alte Märchen auf. 

    Ich persönlich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses sehr gehypte Buch, die sich für mich nicht alle erfüllt haben. Gewisse Handlungsstränge waren zu vorhersehbar. Trotzdem bin ich gespannt auf den nächsten Teil. 

  5. Cover des Buches Timeless - Retter der verlorenen Zeit (ISBN: 9783570174470)
    Armand Baltazar

    Timeless - Retter der verlorenen Zeit

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Adrian00021

    Nach einer gewaltigen Zeitkollision ist alles anders. Kein Strom, stattdessen Dampfmaschinen und verschiedene Stämme. Auch Piraten, die den Vater des Protagonisten Diego entführen! Doch Diego beschließt, seinen Vater zu retten. Er bringt zwar sich und seine Freunde in Gefahr, doch was sit wichtiger: Sein Vater oder die gesamten jungen Menschen auf dieser Welt?

    Die Story ist wirklich gut und die Zeichnungen unglaublich! Richtig schön! Diese 20 Euro, die man für dieses Buch investiert, lohnen sich absolut! Kann ich nur empfehlen!

  6. Cover des Buches Mars Ultor (ISBN: 9783751956543)
    David Reimer

    Mars Ultor

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Diana182

    Das Cover sprach mich sofort an und weckte meine Neugier. Es macht deutlich, dass es sich um einen Fantasyroman handelt und ist sehr passend zur enthaltenen Story gewählt.

    Der Einstig gelingt recht schnell und wir finden uns in der Zukunft wieder. Dies hat mir sehr gefallen, da man dem aktuellen Alltag so mal sehr gut entfliehen kann.

    Der Autor besitzt einen flüssigen und sehr kreativen Schreibstil. Es fesselt den Leser an die Seiten und führt ihn hier gekonnt durch die Seiten. So kreiert er eine ganz eigene Fantasy Welt und zeichnet diese sehr detailliert und Szenereich aus. So entstehen viele spannende Bilder im Kopf des Lesers, der hier so richtig tief eintauchen kann.

    Aber auch die einzelnen Figuren entwickeln durch ihre tiefe Zeichnung ein Eigenleben und können schnell voneinander unterscheiden werden.

    Die Story ist sehr spannend und fesselt sofort. Einmal mit dem Lesen begonnen, mag man das Buch nur ungern aus den Händen legen. So war ich schon nach wenigen Tagen am Ende angelangt.

    Daher empfehle ich das Buch sehr gerne weiter und vergebe volle Punktzahl!

  7. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783838793139)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (20)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    Im Jahr 2101 wird die Weltbevölkerung von einem technologischen Virus bedroht, KAMI. Hat es erst einmal seinen Wirt befallen, gibt es keine Heilung. Der Betroffene wird sich unweigerlich in einen Moja verwandeln. Äußerlich ein Mensch doch innerlich eine hochfunktionale "Maschine" ohne Gefühle und Emotionen, dafür teils unverwundbar und zum Töten bereit. Um zu verhindern, dass die ganze Menschheit infiziert oder getötet wird, werden die bereits Befallenen von Supersoldaten bekämpft und in Sperrzonen gedrängt. So sollen sie von der restlichen Welt ferngehalten halten. Doch eines Tages kommt es zu einem Vorfall in einer Wachstation, der beinahe dazu führt, dass die Moja die Sperrmauern durchbrechen können. Wie konnte ihnen das gelingen? Wer hat ihnen geholfen? Und was kann getan werden, damit so etwas nie wieder passiert? 

    Bücher und Filme über Zombieapokalypsen gibt es ja so einige und eigentlich ist das eher nicht mein Genre, aber die Vorstellung eines technischen Virus, einer Art KI, welche die Menschheit befällt, fand ich sehr spannend und bin daher bei diesem Hörbuch gelandet. 

    Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich überlege, mir die Folgebände als Printausgaben zu besorgen, denn wie der Sprecher Louis Friedemann Thiele die Geschichte gelesen hat, hat mir nicht immer gefallen, obwohl seine Stimme an sich sehr angenehm ist. Oft springt er nämlich innerhalb eines Kapitels unvermittelt und ohne erkennbare Pause von einem Abschnitt zum nächsten, sodass ich ab und zu etwas verwirrt war, weil ich nicht bemerkt hatte, dass es bereits um eine andere Szene ging. Auch hätte der Sprecher den Figuren gern durch geänderte Stimmlagen oder Sprechtempi eine eigene Persönlichkeit verleihen können. Darüber hinaus scheint es in den Büchern einige Bilder zu den handelnden Figuren zu geben und auch die Akteneinträge, die immer wieder eingeworfen werden, werden dort als eben solche optisch dargestellt, was mir bei dieser Geschichte als sehr reizvoll erscheint, wenn man sie direkt vor Augen hat. 

    Die Geschichte selbst hat mich jedoch absolut in ihren Bann gezogen, auch wenn ich zunächst mit einigen Dingen haderte, die mir etwas unlogisch erschienen, wie etwa das Alter der handelnden Figuren (die waren mir erst alle viel zu jung für so viel militärische Erfahrung), oder die Tatsache, dass sie sich ständig innerhalb kürzester Zeit von einem Ort zum anderen bewegen können (morgens Ulan Bator, mittags Moskau, abends Sao Paulo). Die Erklärungen hierfür folgen aber und sind überzeugend. 

    Äußerst interessant fand ich die Darstellung der Welt im Jahr 2101. Die Autorin konzentriert sich in ihrer Geschichte nicht nur auf die Bekämpfung des Virus sondern greift auch die Themen Klimawandel, Überbevölkerung oder die Vorzüge und Risiken des technischen Fortschritts auf. Und sie befasst sich kritisch mit dem Thema Krieg und der Frage, ob ein Mensch schützenswerter sein darf als ein anderer.

    Der Spannungsbogen steigt nach einem, im wahrsten Sinne des Wortes, explosiven Start zwar zunächst nur langsam an, lässt den Leser*innen dadurch aber etwas Zeit, sich mit den Figuren und der Welt vertraut zu machen. Schon bald ist man jedoch von der Handlung gefesselt und mitgerissen, will die gesponnenen Intrigen durchschauen und erfahren, wie es mit den Helden weitergeht.

    Von mir gibt es daher eine ganz klare Empfehlung und 5 Sterne.

     

  8. Cover des Buches Otherland / Otherland 1 (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland / Otherland 1

     (307)
    Aktuelle Rezension von: AnjaX

    Für mich das Werk des Jahrzehnts! Ich war traurig, als ich mit den 4 dicken Bänden fertig war und werde sie in bälde wieder in die Hand nehmen und in die Tiefen einer dermaßen Lebendigen virtuellen Welt eintauchen wie ich sie mir niemals selbst ausdenken könnte. Mega genial: Die Idee, das ein virtueller Garten eine Konsole sein kann, anhand der man die Realität "beackert" - Hammer!

  9. Cover des Buches Die Neuromancer-Trilogie (ISBN: 9783453315983)
    William Gibson

    Die Neuromancer-Trilogie

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Haliax
    Neuromancer hat mir mein Leseleben sehr schwer gemacht, denn einerseits wollte ich das Buch auslesen, da mir die futuristische Welt gefällt aber anderseits sind einige Aspekte aufgetreten, die mir beim Lesen Mühe bereiten.

    Bei einer komplexen Welt wie der von William Gibson haben mir die Erklärungen zu einigen Begriffen gefehlt und manche Erklärungen waren für mich zu wenig wie z.B die Erklärung zu den Voodoo Göttern.

    Außerdem haben die Charaktere eine Sprache, die mir das Lesen schwer macht. Das ständige „verstehst?“, „He“, „Mann“ wird auf Dauer anstrengend.

    Der 1. Teil mit den künstlichen Intelligenzen hat mir sehr gut gefallen, obwohl Schauplätze vorkamen, die ich mir schwer vorstellen konnte. Chase und Molly sind Charaktere, die man ihre Rolle abnimmt. Außerdem finde ich es aufregend mehr über künstliche Intelligenzen zu erfahren.

    Der 2. Teil der Trilogie ist allerdings weniger aufregend, denn obwohl aus 3 Perspektiven eine jeweils andere Geschichte erzählt wird, konnte mich keine einnehmen. Weder Möchtegerncowboy, noch Kunsthäschen konnten mich packen. Der Headhunter hat dann doch etwas Action in die Geschichte gebracht und mein Durchhaltevermögen dadurch angespornt. Dennoch hat es für den 3.Teil nicht gereicht.

    Obwohl es meinen Geschmack nicht getroffen hat, ist es ein unglaubliches Buch, wenn man bedenkt, dass es in den 80er Jahren veröffentlicht wurde.

    Fazit: Cyberpunk wird aus der Liste meiner Genre gestrichen.

  10. Cover des Buches Cyber Trips (ISBN: 9783838794587)
    Marie Graßhoff

    Cyber Trips

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Mars Ultor: Nemesis (ISBN: 9783740771959)
    David Reimer

    Mars Ultor: Nemesis

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Juna_Jackson

    Major Dener ist zurück auf der Erde. Doch statt Ruhe und die versprochene Bonuszahlung zu genießen, wird er zu einem geheimen Briefing im Wayaki Konzern gerufen. Die Ares-Station antwortet nicht mehr, auch die Funkverbindung zur Mars-Basis One ist verstummt. Major Dener und sein Team werden auf eine riskante Aufklärungsmission geschickt. Doch im Marsorbit erwartet sie eine tödliche Bedrohung, und die Mission gerät außer Kontrolle. Major Dener muss um jeden Preis verhindern, dass die tödliche Gefahr auf der Ares-Station die Erde jemals erreicht. Ein Wettlauf gegen die Zeit entflammt. 

    Wow. Einfach nur wow! Um ehrlich zu sein, war ich mir nicht sicher wie ich an dieses Buch rangehen soll, und zu Anfang fand ich es auch etwas schwierig mich in der Geschichte zurecht zufinden, doch das hat sich schnell geändert.

     Das Buch beginnt mit einem langsame Einstieg, wird dann aber schnell spanned. Der Autor hat einen packenden Schreibstil  und hat eine wunderbare Welt erschaffen. Man fiebert mit und ist komplett an die Seiten gebannt. (zumindest war ich das)

    Die Charaktere sind sympathisch, man hat keine Probleme mit ihnen und kann ihre Handlungen nachvollziehen.


    Fazit: Für mich war diese Buch das erste des Autors und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht! Bislang gehört dieses Buch definitiv zu eines der besten dieses Jahres und falls ihr euch für ScFi interessiert, kann ich euch nur empfehlen dieses Buch zu lesen!:)

  12. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596706648)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (666)
    Aktuelle Rezension von: Alwiiine

    Ich habe das Buch bereits einige Male gelesen.

    Immer entdeckt man neue Details in der Welt die Ernest Cline geschaffen hat. Die gesamte Geshichte ist extrem authentisch und nachbollziehbar geschrieben.

    Die Hauptfigur und wir sehen uns mit einer heruntergewirtschafteten Welt konfrontiert, aber es ist alles andere als eine Dystopie. Vielmehr ist die Hauptfigur ein Überlebenskünstler und wir nehmen seine Gegenwart so an wie sie ist. Was macht das mit den Menschen in einer Welt aus Schutt, wenn sie sich nur in der virtuellen Oasis wohl fühlen und richtig leben? Wer darf die Macht über das erhalten was die Leute nur noch Glücklich macht?

    Ein spannendes Abenteuer durch zwei ganz verschiedene Welten, die fantastisch aufgearbeiteten Siebziger und eine Reise auf der Suche nach Freundschaft.

  13. Cover des Buches Io spielt heute nicht (ISBN: 9783958100275)
    Veronika Carver

    Io spielt heute nicht

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Down-1994

    Erst einmal möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken, dies hat meine Meinung zum Buch allerdings nicht beeinflusst.

    Io wird dazu gezwungen bei dem Projekt "Hunter's World" mitzumachen. Dort werden "Hunter" auf Verbrecher losgelassen, um diese dann zu ermorden. Trissa hilft ihr dabei.

    Ich habe das Buch gelesen ohne die drei Vorgänger-Bände zu kennen. Ich hatte nicht das Gefühl, das mir etwas fehlt. 

    Das Cover zieht einen in seinen Bann und passt perfekt zum Buch. 

    Das Buch ist super geschrieben und liest sich sehr flüssig und die Geschichte fesselt einen gleich. 

    Trissa ist mein Lieblingscharakter gewesen. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt direkt was sie denkt. Io dagegen, ist sehr schlau, wird aber im Buch meistens als hilfsbedürftig beschrieben. Allerdings hat Sie auch eine gehörige Portion Mut und hat sogar Trissa einmal das Leben gerettet, was man von ihr gar nicht erwartet hätte. 

    Manche Begriffe hätten für mich ein wenig Erklärung bedürft. Was genau ist ein Copodrom?

    Ich kann das Buch auf jedenfalls weiterempfehlen. Ein sehr spannendes Buch.


  14. Cover des Buches Labyrinth der Spiegel (ISBN: 9783453527751)
    Sergej Lukianenko

    Labyrinth der Spiegel

     (74)
    Aktuelle Rezension von: ConnyMc
    St. Petersburg in der Zukunft:
    Jeder, der es sich leisten kann, verbringt seine Zeit in "der Tiefe" - der virtuellen Welt in der die Menschen so tief eintauchen können, dass sie sie kaum von der Realität unterscheiden können. Normale Menschen brauchen einen Timer, um wieder aus "der Tiefe" auftauchen zu können. Nicht so Leonid, denn er ist ein "Diver", der ganz nach belieben auftauchen kann. Diese seltene Fähigkeit macht Leonid für verschiedene Seiten und Aufgaben interessant. Nun soll er eine Person aus einem virtuellen Computerspiel herausholen. Es stellt sich jedoch heraus, dass dies schwieriger ist, als gedacht. Irgendetwas stimmt mit diesem Spieler nicht. Es kommt zu einer aufregenden Rettungsaktion.

    Meine Meinung:
    Eine spannende Geschichte in der virtuellen Welt mit philosophischen Gedanken. Manche dieser Gedankengänge fand ich interessant, andere habe ich nicht nachvollziehen können, vielleicht ist da eine russische Sozialisation erforderlich. Etwas lustig ist die Beschreibung der modernen Technik, z.B. das schnelle 28.800er Modem ...
    Für alle, die Geschichten in virtuellen Welten mögen, auf jeden Fall lesenswert.
  15. Cover des Buches Snow Crash (ISBN: 9783442453023)
    Neal Stephenson

    Snow Crash

     (130)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    WOW.  Dieses Buch möchte ich verfilmt sehen. Von Terry Gilliam in Zusammenarbeit mit Tim Burton. BItte!
    Neal Stephenson spielt hier kongenial mit sämtlichen Mafia, F.B.I. Hacker, Schwert Hickhack, Thriller und sonstigen Klischees.
    Verlockend anziehend, die garantierte Pizzalieferung innerhalb 30 Minuten.
    Der Einstieg in diese Welt ist zeitintensiv, da anfänglich verworren/ verwirrend.  Ist man nach kurzer Eingewöhnung drin, entfaltet sich aber ein Kosmos genialer Einfälle, vermischt mit rasanter Action, Verve, Sarkasmus und Witz, welcher einen das Buch nur noch notgedrungen aus der Hand legen lässt.  Keine Sorge, der nötige Ernst bleibt dennoch gewahrt. Stilistisch ausreichend, inhaltlich ein fein versponnenes Netz an Ideen und Handlungssträngen, die stringent dem vielgeliebten roten Faden folgen.

    Die Protagonisten Y. T. Kurierskaterin und Super Hacker Hiro Protagonist (sic) treffen in einer Welt, die unserer ähnelt, sich aber eklatant in eine anarchisch dystopische Kleinstaaterei weiterentwickelt hat, aufeinander. Ein uralter Virus  ( " ....Dieses Snow Crash - ist das ein Virus, eine Droge oder eine Religion ?" ...."Wo ist da der Unterschied ?") bedroht  die Menschheit. Hiro begibt sich,  mit traditionellem Katana bewaffnet, auf die Suche nach ihm......
    So die grob umrissene Rahmenhandlung.
    Darin sind kleinere Satzschätzchen, Gedankenblasen die das Hirn aufgehen lassen und genug Gimmicks und Knarren aller Couleur um geneigte Actionfans auf Wolke Sieben zu schicken.

    Die blaue Mauritius des Genres ( welchen Genres ? egal ! ) Irre abgefahren und ein besonderer Genuss für Skater und solche die es mal waren.
    Zum wiederlesen.







  16. Cover des Buches Otherland 2 (Otherland, Bd. ?) (ISBN: 9783608949629)
    Tad Williams

    Otherland 2 (Otherland, Bd. ?)

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Barrik

    Tad Williams ist ohnehin einer der begnadetsten High Fantasy Autoren unserer Zeit. Aber mit Otherland hat er sich selbst übertroffen. Eine düstere Zukunftsvision, gepaart mit Vorstellungskraft und verrückten, spannenden und grausigen Settings - kurz, ein Buch, dass einen auf eine grandiose Reise mitnimmt. Mit einem fetten Minus: Stellenweise zieht sich die Geschichte doch etwas. auf ide gesamte Reihe betrachtet wäre sie mit 500, 600 Seiten weniger auch prima erzählt gewesen. Wen das nicht stört und wer gerne schmökert, der kann bedenkenlos nach Otherland abtauchen.

  17. Cover des Buches Otherland / Otherland 3 (ISBN: 9783608949636)
    Tad Williams

    Otherland / Otherland 3

     (195)
    Aktuelle Rezension von: RapsUndRuebe

    Der dritte Teil wirkt m.E. ein bisschen langatmig. Obwohl die Zeit für die Protagonisten knapp wird und sich das Erzähltempo zum Schluss hin sehr steigert, wirken die Geschichten (die diesmal vorwiegend im virtuellen Ägypten und der Ilias spielen) eher ruhig und sogar ein bisschen langweilig. Man kommt langsam hinter das Geheimnis der Gralsbruderschaft.

    Fazit
    Dieser Teil ist ruhiger und langatmiger. Die virtuellen Welten sind nicht mehr so überraschend und ereignisreich, wie in den beiden vorangegangenen Teilen. Ich gehe davon aus, dass der vierte Teil wieder spannender wird.

  18. Cover des Buches Schattenjäger (ISBN: 9783453522077)
    Markus Heitz

    Schattenjäger

     (72)
    Aktuelle Rezension von: FlintstonesRequiem
    ...sondern auch für die, die es nur zu gerne wären, aber keinen zum spielen finden :) Allerdings macht es den Einstieg vielleicht leichter, wenn man das zumindes zu Beginn merkwürdig wirkende Crossover aus Cyberpunk und Fantasy gewohnt ist. Aber auch ohne solche Vorkenntnisse: Schattenjäger ist ein mal wieder ein grandioser Roman von Markus Heitz, der (wie immer) völlig neue Welten eröffnet und der absolut süchtig macht.
  19. Cover des Buches Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten (ISBN: 9783737358538)
    Neal Shusterman

    Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten

     (274)
    Aktuelle Rezension von: SanneL

    Der Thunderhead, eine künstliche Intelligenz, war zunächst Diener und Beschützer der Menschheit.  Man konnte ihn alles fragen, seine Antworten waren präzise und weise. Aber er verstummt, nachdem alle Menschen zu Widerlingen herabgestuft worden waren. Bisher war Leben unendlich, Wiederbelebung normal, nur Skythe konnten gegen die Überbevölkerung nachlesen, also töten. Nachdem Skythe Goddard die Macht an sich gerissen hatte, missbraucht er sie. 

    Greyson Tolliver kann als einziger mit dem Thunderhead sprechen, Widerlinge ( wird man, wenn man nicht regelkonform lebt) nicht. Findet sich auf der gesunkenen Insel Endura eine Lösung der Probleme?

    Eine abenteuerliche Dystopie voller Dramatik. Neal Shusterman schreibt packend, seine Protagonisten machen viel durch. Verschiedene Blickwinkel erhöhen die Spannung. Nicht immer leicht zu lesen, bietet der Abschluss dieser Trilogie interessante Einblicke in eine Welt, in der ich nicht leben möchte. Das Buch ist unterhaltsam, kann aber Kürzungen vertragen.

    Aus dem Amerikanischen von K. Lutze, P. Kurbasik und A. Helweg. Erschienen bei FISCHER E-Books

  20. Cover des Buches Schattenläufer (ISBN: 9783453522329)
    Markus Heitz

    Schattenläufer

     (53)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Cyberempathy (ISBN: 9783947147083)
    E.F. v. Hainwald

    Cyberempathy

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Eule_und_Buch

    Leon ist einer der besten Erinnerungskonstrukteure in der Stadt Skyscrape. Er ist verlobt mit Janica, einer bekannten Sängerin und sein Leben scheint perfekt zu sein. Die Menschheit ist in einer Ära des Friedens und des Wohlstandes, was vor allem durch die Verbindung zum Cybernet funktioniert: Jeder Mensch ist daran angeschlossen und kann somit die Emotionen von anderen fühlen. Fügt man jemand anderem Leid zu, so fühlt man dies auch selbst. Leon erhält einen problematischen Auftrag in dessen Folge etwas schreckliches geschieht. Als Schuldiger angeklagt wird er in die Unterstadt abgeschoben, wo das Cybernet nicht existiert und das Recht von Syndikaten und dem Stärkeren gilt. Leon muss nicht nur überleben, sondern sich auch fragen, was es ausmacht, Mensch zu sein.

    Ich bin eher ein Neuling im Bereich des Cyberpunks und kann dieses Buch daher nicht wirklich mit anderen dieses Genres vergleichen. Für mich persönlich kam jedoch die entsprechende Atmosphäre in der Unterstadt sehr gut rüber und es machte mir großen Spaß mir die kreativen Elemente dort vorzustellen. 

    Die Charaktere sind gut dargestellt. Auch wenn sie manchmal etwas überzeichnet sind, vor allem für humorvolle Szenen, bleiben sie dennoch insgesamt glaubhaft und sind vor allem sehr interessant. Egal ob es um einen der sympathietragenden Charaktere geht, oder um einen der weniger freundlichen – alle haben etwas, was sie besonders macht. Gegen Ende gab es etwa einen Charakter, den ich von seiner Art her als eher unangenehm empfunden habe, trotzdem mochte ich die Szenen mit ihm und war interessiert daran, mehr zu erfahren.

    Auch die Geschichte hat mir recht gut gefallen. Sie ist eher komplex aufgebaut und behandelt viele verschiedene Themen. Als Leser hat man so vieles, worüber man nachdenken kann. Mir gefiel hier jedoch das Tempo des Buches nicht so sehr. Zu Beginn und im Mittelteil gibt es immer wieder Stellen, in denen sich die Geschichte doch etwas hinzog. Die letzten etwa hundert Seiten dagegen fühlten sich extrem gehetzt an und den meisten Themen wurde gar nicht mehr genug Raum gelassen. So blieben dann auch viele Fragen einfach offen, oder wurden so beantwortet, dass sich eher noch mehr Fragen ergaben.

    Im Allgemeinen hatte ich auch so oft das Gefühl, dass viele weiterführende Fragen und Probleme einfach offen gelassen wurden. So steht Leon mehrfach im Buch vor moralischen Dilemmata, welche jedoch einfach abgehandelt werden, ohne viel darüber nachzudenken. Da das Buch einen großen Fokus auf die emotionalen Aspekte legt, wäre es vielleicht interessant gewesen, zu erkunden, wie es Leon emotional damit geht vor gewisse Entscheidungen gestellt zu werden und welche Folgen dies für ihn hat. Es gibt Kleinigkeiten, die als wissenschaftliche Erkenntnisse dargestellt werden, die schlichtweg falsch sind, wie etwa, dass die Emotionen im Herz zustande kommen. Allerdings habe ich dies darauf geschoben, dass es in der Welt des Buches eben so ist. Etwas seltsam fand ich es dennoch, dass in Bezug auf Gefühle und die Seele des Menschen nicht einmal das Gehirn erwähnt wurde.

    Es gab einige Stellen im Buch, an denen ich das Gefühl hatte, dass sie besser in einem visuellen Medium funktionieren würden. Gerade actionreiche Szenen, aber auch Situationen, in denen die Charaktere starke Körperreaktionen hatten, erschienen mir in geschriebener Form irgendwie seltsam. Ich konnte mir diese jedoch gut in einem Film vorstellen. Dies betraf jedoch nur einzelne Szenen.

    „Cyberempathy“ hat mir auf jeden Fall das Genre des Cyberpunks näher gebracht. Die Welt ist kreativ dargestellt und die Geschichte komplex, mit vielen interessanten Thematiken. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass diese stärker ausgelotet worden wären und mehr Zeit bekommen hätten.

  22. Cover des Buches Otherland / Otherland 4 (ISBN: 9783608949643)
    Tad Williams

    Otherland / Otherland 4

     (186)
    Aktuelle Rezension von: RapsUndRuebe

    Der vierte und letzte Teil bringt diese fantastische Geschichte nun zu einem fulminanten Ende. Ich vermisse die Protagonisten jetzt schon. Ein kleines bisschen hat sich Tad Williams am Schluss noch ein bisschen verzettelt mit der Story über das neu entstandene künstliche digitale Leben. Das hätte man auch jederzeit verlustfrei weglassen können. Aber das tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch. Eine tolle Story, spannend vom Anfang bis zum Ende, extrem einfallsreich und kreativ und mit der jetzt gerade aufkommenden virtual reality auch gar nicht mehr so weit von einer möglichen Zukunft entfernt.

    Fazit:
    unbedingt lesen!

  23. Cover des Buches TAKC 3000 (ISBN: 9783453213197)
    Markus Heitz

    TAKC 3000

     (16)
    Aktuelle Rezension von: hp
    Shadowrunbücher liest man halt v.a. wenn man die Shadowrunwelt mag, dies hier ist solide SciFi.
  24. Cover des Buches Die Stadt der Symbionten (ISBN: 9783492704199)
    James A. Sullivan

    Die Stadt der Symbionten

     (5)
    Aktuelle Rezension von: buchlilie
    Cover:

    Inmitten einer Eislandschaft erhebt sich im Zentrum des Covers die Skyline einer Stadt empor, die von einer Kuppel umschlossen ist. Mit dem Farbverlauf von Gelb zu Blau verleiht der Himmel der Szenerie einen idyllischen Touch. Autorenname und Romantitel in simplen, weißen Grotesk-Schriften fügen sich dabei nahtlos in das Gesamtbild ein, welches summa summarum auch gut auf den Inhalt abgestimmt ist.


    Meine Meinung:

    „Das war kein Leben, das war die […] Existenz als isolierte Komponente eines rigorosen Systems.“ (Die Stadt der Symbionten, S. 631)

    In „Die Stadt der Symbionten“ taucht der Leser ein in ein Endzeitszenario der technischen Art. Während ein Teil der Menschheit ihren Alltag in der kuppelumschlossenen Stadt Jaskandris verbringt, befindet sich der Rest unterirdisch im Tiefenschlaf. Die Kapazitäten der antarktischen Stadt sind beengt und so sorgt ein stetiger Personenwechsel dafür, dass die Zahl der an der Oberfläche lebenden Bewohner konstant bleibt. Im Alltag unterstützt werden die Jaskandrer von künstlichen Intelligenzen; einige verfügen darüber hinaus über Computerinterfaces, mittels derer sie die Datenströme ihrer Umgebung wahrnehmen und beeinflussen können. Inmitten von „Symbionten“ und „Nicht-Symbionten“ befindet sich auch Gamil Dellbridge, der eines Tages ein fremdartiges Signal wahrnimmt …

    Diese Dystopie war mein erster Roman des Autors und obwohl ich die übrigen nicht kenne, würde ich behaupten, eines seiner schwächeren Werke gelesen zu haben. Der Einstieg ist durch das Rätsel um das Signal und die anschließenden polizeilichen Ermittlungen durchaus einnehmend gestaltet. Nicht minder interessant kommt auch das von der Außenwelt abgeschottete, aber moderne Setting daher. Vor allem die technisch-futuristischen Komponenten und universitären Einflüsse konnten mich positiv überraschen. Daher war es wirklich faszinierend, mithilfe wechselnder Perspektiven Teil jener Gesellschaftsform zu sein.

    Leider wirkt sich der stark vom Erzählerischen geprägte Schreibstil negativ auf die Gesamthandlung aus. Wird der Spannungsbogen zu Beginn noch gekonnt aufgebaut, verliert sich das Geschehen kurz darauf immer wieder in langatmigen Szenen. Zwar empfand ich es insgesamt als eine willkommene Abwechslung, dass einer Dystopie mit über 700 Seiten deutlich mehr Entwicklungsraum gelassen wird als üblich, doch hin und wieder wäre weniger definitiv mehr gewesen – und das, obwohl mit Wendungen keineswegs sparsam umgegangen wird. Durch die zahlreichen Beschreibungen, wie die Helden mit ihren symbiontischen Sinnen agieren, blieben jedoch auch die Protagonisten farblos und austauschbar. Lediglich die Konkurrenz zwischen Gamil und Yaldira oder Darrels Wunsch, ein Symbiont zu werden, konnte ihnen etwas Charaktertiefe verleihen. Die große Enthüllung am Ende des Romans dagegen wog alle Schwächen beinahe wieder auf. Die war nicht nur für die Bewohner unerwartet.


    Fazit:

    Eine Dystopie mit ungewöhnlich großzügiger Storyline und faszinierendem Technik-Flair, aber auch voller Ausschweifungen. Ich vergebe drei Sterne.

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