Bücher mit dem Tag "dachs"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dachs" gekennzeichnet haben.

62 Bücher

  1. Cover des Buches Wild like a River (ISBN: 9783499003998)
    Kira Mohn

    Wild like a River

     (481)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Da die Kanada-Reihe von Kira Mohn von so vielen Lesern gelobt und geliebt wird und ich Bücher mit Natursetting einfach liebe, habe ich mich wahnsinnig auf »Wild like a River« gefreut. Der Einstieg war stark und hat mich direkt wahnsinnig gefesselt. Die Natur und Havens Leben … einfach toll. Noch dazu war es direkt humorvoll. Mit Haven und Jackson Ausflüge durch den Nationalpark zu machen, war spannend und hat mich die Natur gleich noch ein bisschen mehr lieben lassen. Aber dann kam eine kleine Ernüchterung. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass keine der Szenen wirklich ausführlich zu Ende erzählt wurde. Sie endeten einfach blind und in der nächsten Szene, an einem neuen Tag wurde dann kurz geschildert, was noch passiert ist und irgendwie war das … schade. Die Szene wurde angefangen, drei bis vier Seiten erzählt, dann beendet und der Rest nacherzählt. Mir kam es beim Lesen so vor, als hätte ich versehentlich die Vorspultaste gedrückt, dabei wollte ich das Kanada-Feeling doch so richtig genießen.


    SPOILER

    Das Vorspultastenfeeling ist dann etwas abgeklungen, nachdem sie nach Edmonton gezogen ist, aber dafür fing Jackson mich wahnsinnig an zu nerven. Im Wald mochte ich ihn sehr, aber in Edmonton hat er dann plötzlich den Oberbeschützer raushängen lassen, weil Haven ja das Mädchen aus dem Wald ist und viele Menschen und so ja gar nicht kennt, also muss sie beschützt werden. Ob sie das will oder braucht, hat er gar nicht gefragt. Er macht es einfach. Und er fragt sie auch nicht wirklich, was sie will. Haven wird von seinen Freunden auf eine Party eingeladen und er sagt Nein. Ähh Sorry? Hab ich was verpasst? Seit wann bist du ihr Vormund? Sie kann selbst reden und sie kann und darf ja wohl auch selbst entscheiden, ob sie auf diese Party möchte! Leider lässt er dieses Gehabe die ganze zweite Hälfte des Buches nicht sein. Er erkennt zwar irgendwann, dass sie keinen Beschützer möchte, aber wirklich zusammenreißen tut er sich nicht. Fürsorgliche Kerle schön und gut, aber Oberbeschützer, nein.

    SPOILER ENDE


    Außerdem konnte ich zu keinem der Nebencharaktere eine wirkliche Bindung aufbauen, dabei sind die doch fast genauso wichtig, wie die Protagonisten. Besonders dass man von Rae so wenig mitbekommt, fand ich sehr enttäuschend. Schließlich ist sie die Protagonistin des zweiten Bandes. Insgesamt blieb sie für mich in diesem Buch aber sehr blass und zweidimensional, genauso wie Jacksons Freunde. Es gibt kaum Szenen mit ihr und wenn doch, werden sie auch auf Vorspultaste erzählt, sodass man überhaupt kein Gefühl für sie und ihren Charakter entwickeln kann.


    Das sind so die drei Punkte, die mich an diesem Buch leider sehr gestört haben. Das klingt jetzt, als wäre das Buch der absolute Flopp gewesen, aber dem ist nicht so. Ich habe trotzdem einige schöne Stunden im Jasper Nationalpark und in Edmonton verbracht, sehe bei dieser Geschichte aber noch deutlich Luft nach oben. Weil Band 2 aber schon bei mir zu Hause im Regal bereitstand, habe ich es sofort danach gelesen und ich kann sagen: Jeder, der mit Band 1 nicht zufrieden war, wird man zwei lieben! Cayden wirkt wie ein super Vollpfosten in Wild like a River, aber Free like the Wind zeigt, dass er das nicht ist. Also gebt ihm eine Chance!


    Fazit

    »Wild like a River« von Kira Mohn konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen, vor allem weil vieles aufgrund des Erzählsstils sehr oberflächlich blieb – die Handlung, die Nebencharaktere. Nur Jackson und Haven sowie Jacksons Freund Cayden haben wirklich Tiefgang. Das ist schade, aber trotzdem war das Buch für mich kein Flopp. Das Setting ist toll und es gab den ein oder anderen sehr überraschenden Moment in dieser Geschichte. Deshalb gibt es 3,5 Sterne von mir.

  2. Cover des Buches Das verbotene Eden 2 (ISBN: 9783426513156)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 2

     (260)
    Aktuelle Rezension von: JenniferKrieger

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!


    Ich habe gerade noch mal meine Rezension zum ersten Band gelesen und festgestellt, dass ich mich größtenteils nur wiederholen kann. Das Buch war wenig überraschend, aber als leichte Lektüre trotzdem unterhaltsam, und die Liebesgeschichte war unglaubwürdig. Darüber hinaus fand ich diesmal auch viele andere Dinge unrealistisch. Allerdings gab es in diesem Band auch Figuren, die mich begeistert haben. Nicht die Protagonisten, aber Logans Familie mochte ich sehr gern. Es hat mir richtig gut gefallen, dass sein kleiner, treuer Bruder sich über Gebärdensprache verständigt. Und ich fand es herzerwärmend, wie er Logan vergöttert und wie liebevoll die beiden miteinander umgehen. Auch der Vater hat mich überzeugt, denn er ist ein guter Mann und liebt seine Söhne von Herzen. Da Logan noch Zuhause wohnt, haben die beiden entsprechend viele Auftritte und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn sie aufgetaucht sind.


    Damit hatte sich die Freude aber im Grunde auch schon, denn, wie bereits erwähnt, fand ich die Liebesgeschichte sehr unglaubwürdig – sogar noch mehr als David und Junas Instant-Liebe aus dem ersten Band. Wenig überraschend entflammt eine solche Instant-Liebe auch zwischen Logan und Gwen. Es ging so schnell, dass ich es tatsächlich verpasst habe. Ihr ganzes Leben lang haben sie gelernt, einander zu hassen, aber nach wenigen Stunden Bekanntschaft erzählen sie sich plötzlich gegenseitig ihre gesamte Lebensgeschichte. Außerdem denkt Logan von Anfang an ständig an Gwens Lippen. Von den Gefühlen kam bei mir aber schlichtweg überhaupt nichts an. Die beiden hatten auch einfach gar keine Chemie. Deshalb waren Situationen wie beispielsweise die Szene, in der Gwen Logan fragt, ob er sich nicht vielleicht in sie verliebt hat, einfach nur total merkwürdig, künstlich, unglaubwürdig und befremdlich. Zwischendurch habe ich wirklich überlegt, ob das Virus, das damals dazu geführt hat, dass Männer und Frauen einander unvermittelt gehasst und getötet haben, ins Gegenteil mutiert ist und jetzt für unsterbliche Instant-Liebe zwischen Männern und Frauen sorgt. Der dritte Band steht noch aus, also vielleicht habe ich damit tatsächlich recht, aber ich befürchte, dass es die Liebesgeschichten tatsächlich einfach nur kaum ausgearbeitet sind.


    Unglaubwürdig und unrealistisch fand ich darüber hinaus leider auch viele weitere Dinge und Details. Eine Menge Drama entsteht unter anderem dadurch, dass die Figuren andauernd überall jedermanns Geheimnisse herumerzählen. Es stehen Leben auf dem Spiel, aber ständig werden vollkommen unnötig irgendwelche Charaktere in Geheimnisse eingeweiht, nur damit sie dann Verräter werden oder andernfalls unbegründbare Entscheidungen treffen können. Es wurde 20 Jahre über diese Angelegenheiten geschwiegen, teilweise sogar noch länger. Es ist mir ein Rätsel, warum die Personen plötzlich alle so mitteilungsbedürftig sind und nicht einmal sicherstellen, dass die Informationen wirklich nur an vertrauenswürdige Ohren gelangen.

    Eine andere Szene, die mir besonders hängen geblieben ist, betrifft Logans Ausflug in eine ihm völlig fremde Stadt, in der er sich nicht auskennt und wo es von Feinden nur so wimmelt. Praktischerweise trifft er auf einen netten Mann, der ihm eine Karte auf ein Stück Blech zeichnet. Eine Karte, die so detailliert ist, dass die Hinterausgänge von Gebäuden und Barrikaden in jeder Straße eingezeichnet sind, aber gleichzeitig einen Großteil der gesamten Stadt (bei der es sich übrigens höchstwahrscheinlich um Köln handelt, also eine Millionenstadt) abbildet, damit Logan auf einem anderen Weg heraus kann als er herein gekommen ist. Da frage ich mich, wie lange es gedauert hat, diese Karte zu zeichnen, und wie groß das Stück Blech sein muss, mit dem Logan dort unterwegs ist.

    Dann wäre da außerdem noch die Gefangene, die es irgendwie schafft, eingekerkert tief unten im Berg eine Brieftaube mit einer Geheimbotschaft zu empfangen, ohne dass irgendjemand das mitbekommt. Und so weiter. Früher wären mir solche Dinge vielleicht nicht aufgefallen, aber mittlerweile stört es mich extrem, dass keine realistische Lösung für diese Probleme gefunden wurde. Als ob einfach davon ausgegangen wurde, dass die Leser das schon nicht merken werden. Leider habe ich es aber gemerkt und dass es ein Deus Ex Machina für jedes Problem gibt, macht die Geschichte nicht spannender.


    Fazit

    Das Buch ließ sich schnell lesen und hat mir ein wenig leichte Unterhaltung geboten. Außerdem mochte ich Logans herzerwärmende, liebevolle Familie, die zum Glück recht viele Auftritte hat, wirklich sehr. Der Rest konnte mich nicht überzeugen. Es handelt sich wieder um eine unglaubwürdige Instant-Liebesgeschichte. Diesmal sogar zwischen zwei Figuren, die in meinen Augen überhaupt keine Chemie hatten. Auch viele andere Dinge fand ich unglaubwürdig, unrealistisch und konstruiert. „Das verbotene Eden – Logan und Gwen“ bekommt für den treuen Dachs gerade noch so drei Schreibfedern.

  3. Cover des Buches Das verbotene Eden 3 (ISBN: 9783426513132)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 3

     (171)
    Aktuelle Rezension von: JenniferKrieger

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich der ersten beiden Teile enthalten!


    Nachdem ich die ersten beiden Bücher der Reihe in Ordnung, aber nicht überragend fand, wurde mir von mehreren Seiten mitgeteilt, dass der dritte Teil das beste Buch der Reihe sein soll. Das kann ich zwar nur bedingt bestätigen, aber meine Kritikpunkte liegen diesmal an anderer Stelle.


    Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen. Ich fand es spannend, die Hintergründe für die Trennung und den Hass zwischen Frauen und Männern zu erfahren. Es wurde noch einmal viel mehr ins Detail gegangen als in den vorherigen Büchern, weil der Beginn des Buches zu dem Zeitpunkt spielt, an dem die Krankheit ausgebrochen ist. Durch die aktive Schilderung wirkte das Ereignis viel dramatischer als in den Überlieferungen.

    Außerdem habe ich mir genau den richtigen Zeitpunkt ausgesucht, um eine Dystopie zu lesen, deren Gesellschaftssystem durch eine Pandemie entstanden ist. Die Menschen werden, vor dem Zusammenbruch der Gesellschaft, dazu aufgerufen, Masken zu tragen, keine Hände zu schütteln, Abstand zu halten, sich nicht ins Gesicht zu fassen und Menschenansammlungen zu meiden. Es war ein wenig skurril, das zu lesen, während im echten Leben gerade ebenfalls eine Pandemie grassiert. Die Schilderungen im Buch waren auf jeden Fall authentisch.


    Darüber hinaus hat mich das Buch allerdings nicht sonderlich mitnehmen können. Dazu waren mir die Ereignisse zu konstruiert. Es gab jede Menge glückliche Zufälle, die in Summe dann zwar alle Handlungsstränge zum Abschluss gebracht, aber keine Spannung aufgebaut haben. Viele dieser Zufälle waren zudem vorhersehbar. Selbst die Figuren wussten manchmal, worauf ein bestimmter Handlungsstrang hinauslaufen würde. Zusammen mit der Tatsache, dass ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen konnte, hat das dazu geführt, dass mich selbst vermeintliche Tragik und Dramatik nicht berühren konnte. Für das große Finale der Reihe war es mir leider zu emotionslos.


    Außerdem fand ich das Ende enttäuschend. Die gesamte Reihe über wurde auf die alles entscheidende Schlacht zwischen Frauen und Männern hingearbeitet. Immer wieder wurde betont, dass beide Seiten zwar fanatische Anführer haben, aber auch viele andere ihren extremistischen Meinungen folgen. Es wurde immer weiter Spannung aufgebaut, aber schlussendlich verpuffte das Konfliktpotenzial einfach. Ich sehe, dass es keine Lösung ist, es tatsächlich zu einem ausführlichen, blutigen Krieg kommen zu lassen, weil damit beide Gruppen ausgelöscht werden würden. Aber dafür, dass viele Männer Frauen wirklich ekelerregend finden und dass viele Frauen Männer noch immer hassen, kamen mir die Lösung und der Abschluss dann einfach zu schnell.


    Fazit

    Der Abschluss der Reihe konnte mich leider auch nicht mehr überzeugen als die vorherigen Teile. Zwar wurde diesmal auf die Instant-Liebesgeschichte verzichtet und ich fand die detaillierten Schilderungen der Ereignisse, die zur Trennung von Frauen und Männern geführt haben, sehr interessant, sonst konnte mich das Buch aber nicht mitnehmen. Vieles wirkte konstruiert und war emotionslos und vorhersehbar. Das Ende kam außerdem zu schnell und hat mich daher enttäuscht. „Das verbotene Eden – Magda und Ben“ bekommt für die Erläuterung der Hintergründe noch drei Schreibfedern.

  4. Cover des Buches Warrior Cats - Die neue Prophezeiung. Mitternacht (ISBN: 9783407810830)
    Erin Hunter

    Warrior Cats - Die neue Prophezeiung. Mitternacht

     (300)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Brombeerkralle, Federschweif, Bernsteinpelz und Krähenpfote, vier junge Katzen aus den vier Clans des Waldes empfangen mysteriöse Träume vom SternenClan: Sie sind auserwählt, ihre Clans vor einem großen Unheil zu bewahren. Doch worin besteht dieses Unheil? Und wie können ausgerechnet sie es verhindern? Die Lösung des Rätsels erwartet sie fern des Waldes, beim Wassernest der Sonne … 


    Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Lila ist meine Lieblingsfarbe und mit den leuchtenden, gelben Augen passt das prefekt. Die 4 versammelten Katzen ist eine Szene aus dem Buch und passt hervorragend als kleines Bild.


    Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird von außen erzählt. Die meiste Zeit schlüfen wir in Brombeerkralle. Seine Beschreibungen sind dehr detailliert und man kann sich gut hineinversetzen.

    Jedoch auch Blattpfote rückt stellenweise in den Vordergrund und macht deutlich wie Stark ein Geschwisterband sein kann.

    Leider kommt der Sichtwechsel immer sehr abrupt und ich war anfangs etwas verwirrt, jedoch gewöhnt man sich etwas beim weiterlesen daran.


    Spannung/Story: Die Geschichte geht direkt mit der neuen Prophezeiung los. Die Struktur des Clan-Lebens und das Waldgebiet ist durch Staffel 1 bekannt und Vergangenes wird in kurzen Sätzen an wichtigen Stellen wiederholt. Langsam aufbauend kommt man kleinen Puzzleteilchen näher und fragt sich was mit Brombeerkralle und seinen 3 Begleitern passieren wird?, wo werden sie landen?, etc. Spannend wie das Team Erin Hunter sich neue Abenteuer ausdenkt, auch wenn altbekannte Feinde wie Ratten auftauchen.
    Es war wirklich erfrischend mal in andere Katzen zu schlüpfen und neue Gedankengänge kennen zu lernen. Auch wenn ich Brombeerkralle nicht immer richtig verstehen konnte, war ich bei Blattpfote's Szenen richtig ergriffen. Ihre besondere Beziehung zu ihrer Schwester wurde einfach richtig schön dargestellt und man kann nur hoffen, das es soetwas im realen Leben noch gibt.

    Was mir weiterhin positiv aufgefallen ist, wie das Eingreifen der Menschen in dem Waldgebiet dargestellt wird. Bei diesem Auftakt der neuen Staffel war das wesentlich greifbarer als bei den vorgängern. Bin gespannt wie das weiter gesponnen wird in Band 2.


    Fazit: Ein lockeres, leichtes Kinder/Jugendbuch, das für spannende Lesestunden sorgt.

  5. Cover des Buches Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer (ISBN: 9783280080221)
    A. L. Kennedy

    Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Songsong

    Das Buch „Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer“ von der Autorin A. L. Kennedy ist aus dem englischen von Ingo Herzke. Die Illustratorin ist Gemma Correll. Das Buch erzählt eine fantastische Kindergeschichte. Der Onkel Stan und die Zwillingen machten zusammen eine Reise auf Mond, um ihre Wünsche zu verwirklichen. Dan der Dachs hat sich in eine böse Dächsin Miranda verliebt, die aber nicht so schön und süß wie er dachte. Außerdem der grausame Sylvester Perlenkralle wollte die Nasen von Lamms abschneiden, und wollte die Nase für schöne Schmuck designen……

    Die Handlung dieses Buches gleichzeitig spannend und entspannend. Die Sprache, die im Buch verwendet wird, ist sehr kindgerecht und witzig. Das Buch vermeidet Fremdwörter und verwendet vielmehr Alltagssprache. Aus diesem Grund passt das Buch wunderbar für Kinder und Leseanfänger, aber auch für eine Fremdsprachlerin wie ich. Die Illustrationen im diesem Buch sind sehr süß gemacht, die passen zu der Geschichte perfekt.

    Also, humorvoller Erzählstil, lebhafte kindgerechte Sprache, spannende sowie entspannende Handlung, sehr passende Zeichnungen, das Buch sollten Kinder nicht verpassen. Außerdem müssen wir aus dem Buch lernen: „Jemandem zu helfen, der in Not ist, fühlt sich noch besser an, als gekitzelt zu werden.“ (S. 267)

  6. Cover des Buches Wildhexe - Chimäras Rache (ISBN: 9783446246300)
    Lene Kaaberbøl

    Wildhexe - Chimäras Rache

     (46)
    Aktuelle Rezension von: danielamariaursula
    Der zweite Band endete mit einem dramatischen Kampf zwischen der jungen (12), ungeschulten Wildhexe Clara und der verstoßenen mächtigen Chimära. Als sie unterliegt, stößt Chimära nicht nur Verwünschungen aus, sondern schwört Rache. Kaum danach gehen unerklärliche und beängstigende Dinge mit Clara von sich. Nachts hat sie einen fürchterlichen Albtraum und sie wird am helllichten Tag aus dem Hier und Jetzt in die wilde Welt gerissen, während ihr Körper wie parallelisiert in ihrem Alltag zurück bleibt. Sie hat Visionen von einem toten Fleck Erde, das begierig alles Leben in sich aufsaugt, und alle Tiere um diesen Fleck herum sind in Gefahr. Von dieser Stelle geht ein wahnsinniger Hunger aus und Clara schlüpft sowohl in den Geist der Gejagten, als auch des hungrigen Jägers. Diese „Wildreisen“ kann sie nicht kontrollieren und als es ihr unvermittelt in der Schule passiert ist dies nur weiterer Anlaß für Spott und Hohn. Doch dann eskaliert die Situation, und ihr gemeinster Mitschüler kommt durch eine dieser Wildreisen zu ernstem Schaden. Clara beschließt, daß sie sich der Situation stellen muss, und sucht Hilfe und Erklärungen bei ihrer Wildhexentante Isa. Sie muss herausfinden, welche Kräfte von ihr Besitz nehmen möchten, wer dahinter steckt. Doch Kater kann ihr diesmal nicht helfen, also begleitet sie die Wildhexenschülerin Kahla, auf diese gefährliche Mission.

    Schon gleich zu Beginn wird klar, dieser Band wird düsterer als die Bände zuvor und auch noch spannender. Denn die unerklärlichen Kräfte ziehen an Clara und drohen sie innerlich zu zerfressen, wenn sie nicht herausfinden, wer so gierig von ihr Besitz ergreifen will und warum. Clara traut sich selbst nicht mehr und bekommt vor sich selbst und ihrer innerlichen Gier echte Angst. Das ist schon düster und gruselig, doch wer Harry Potter verkraftet, kommt mit dieser sehr ähnlichen Düsternis gut klar.

    Die Gefahren kommen näher und auch in ihre behagliche Welt zu Hause. Nicht nur das Oskar wieder mal sehen muß, was er mit seiner Prahlerei über Claras Künste angerichtet hat, und sich das Mobbing verstärkt, es kommt zu echten Handgreiflichkeiten, die allerdings nicht für Clara mit Lebensgefahr enden, sondern für den Angreifer. Das ist sehr bedrohlich, aber sehr schön für Kinder, daß sich Clara dennoch um ihren Peiniger sorgt und sich verantwortlich fühlt. Während sie versucht etwas über seinen Zustand herauszufinden versucht, erfährt sie viel mehr über seine Lebensumstände, als wohl irgendein anderes Kind aus der Schule über ihn weiß. Dadurch wird er für sie menschlicher und realer und sie hat mehr Verständnis. Ein Thema, daß zwar nicht neu ist, aber einfach nicht oft genug erwähnt werden kann. Oft hilft es einfach mehr über sein Gegenüber zu wissen, um es zu verstehen und um Spannungen abzubauen. So greifen die normale Welt und die wilde Welt ineinander. Auch dort geht es darum, daß Clara mehr über die Hintergründe ihres Angreifers, dieser unheimlichen unsichtbaren Macht erfährt, um sie zu verstehen und sich gegen diese zu wehren und womöglich Erlösung zu finden. Denn anders als Chimära ist Clara nicht von Hass oder Rachegefühlen geprägt, selbst ihren Feinden bringt sie noch Verständnis entgegen und es hilft. Sehr tröstliche Gedanken, in einer sehr spannenden und geheimnisvollen Geschichte, in welcher man immer tiefer in die Zusammenhänge der wilden Welt eindringt. Hierdurch wird der Düsternis die Spitze genommen, da das Vertrauen darin immer stärker wächst, daß Clara schon das richtige tun wird, das Gute.

    Sehr packend und mitreißend erzählt, haben wir gerne mit Clara um Kater gebangt und sind ihr auf dem Suche nach den Hintergründen gefolgt. Dabei sind die Beschreibungen wunderbar plastisch, so daß wir uns auch die Fantasy-Elemente, die uns noch nicht aus anderen Geschichten bekannt sind, sehr gut vorstellen können. Zudem hat das Buch eine angenehme Länge mit knapp 200 Seiten, ist das Taschenbuch leicht genug für jeden Rucksack und entmutigt auch nicht Kinder die sich mit dem Lesen nicht so leicht tun. Dabei hilft auch die angenehme Schriftgröße und der größere Zeilenabstand, die auch Kindern ab 10 das Lesen erleichtert. Eine Reihe, bei der man unbedingt dran bleiben will, um zu erfahren, welche Aufgabe Clara denn nun als nächstes zu bewältigen hat und wie sie sich weiter entwickelt. Wir können auch diesen Band bedingungslos empfehlen, weisen jedoch daraufhin, daß wie bei Harry Potter jeder Band düsterer und unheimlicher wird. Für besonders sensible Kinder ist es wohl besser, mit ihren Eltern zu lesen und die Altersempfehlung zu beachten.
  7. Cover des Buches Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus (ISBN: 9783715207834)
    Lorenz Pauli

    Ei, Ei, Ei! Die Maus hilft aus

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Aus Versehen verwechselt die Amsel den Mäuseschwanz mit einem Wurm. Das konnte nur passieren, weil sie so in Eile war, da sie mitten in der Brutpflege steckte. Die hilfsbereite Maus bot ihr an das Brüten für den Tag zu übernehmen. Das Angebot wollte die Amsel gerne annehmen und so kam es das die kleine Maus auf ihre Eier aufpasste. Das bekamen auch andere mit und brachten ihre Brut vorbei und es wurde recht arbeistreich und turbulent bei der Maus, so dass sie leider etwas den Überblick verlor.

    Das Cover zeigt schon schön, wie sich die kleine Maus abmüht auf den Eiern zu liegen. Ich dachte aber zunächst sie hätte diese ergattert und wollte sie nun nicht mehr hergeben, aber weit gefehlt.
    Die Maus ist sehr hilfsbereit und betreut nicht nur die Eier von Amsel, Meise und Specht. Nein, auch die Jungen vom Eichhörnchen kommen in die Tagesbetreuung und dann wird es echt lebhaft.

    Wie gut das die Elster oben auf dem Baum noch den Überblick zu behalten scheint und die Meisen wissen wie Schlangeneier aussehen.

    Ein herrliches Buch über die Last die Vögel während der Brut tragen und auch wie schwer es ist vier Eichhörnchenkinder bei Laune zu halten. Als die noch Eier mitbringen wird es echt heftig für die kleine Maus. Besonders als die Meisen feststellen das es sich dabei um Schlangeneier handelt.

    Und dann schlüpft noch ein Amselkind und als alle weg sind hat die arme Maus noch ein rundes, weißes,glattes Ei übrig. Da ist sie froh als der Dachs kommt und es abholt. Aber o weh, die Elster die auf alles mit aufgepasst hat weiß das Dachse überhaupt keine Eier legen, sondern sie fressen. Da wird es der kleinen Maus aber ganz schlecht. Panik erfasst sie und die ist ihr auch ins Gesicht geschrieben.

    Wie gut das dann Frau Eichhörnchen kommt und den Tischtennisball ihrer Kinder sucht. Also war es gar kein Ei das sie an den Dachs heraus gegeben hat, sondern der PingPongball von Eichhörnchens. Glück gehabt.

    Wir haben das Buch in der Bücherei entdeckt als wir auf der Suche nach Geschichten über die Amsel und ihre Brut waren. Die Kinder hatten nämlich ein Nest an der Kitarutsche das sie täglich beobachteten und in dem aus vier Eiern drei Küken geschlüpft waren. So war es ihnen schon bewusst wie viel Arbeit das für Frau Amsel ist und wie kurz sie immer nur ihr Gelage verlassen hat um Fressen zu suchen. Ganz schön stressig. Da kam uns dieses Buch gerade recht.
    Die Kinder erfuhren hier auf witzige Weise das Amseln, Meisen und Spechte Eier legen, das diese ganz unterschiedliche aussehen, das Eichhörnchen und Dachse Eier zum fressen gern haben und das es schön ist sich gegenseitig zu helfen.

    Wir haben das Buch gefühlt 50 mal vorgelesen, weil sie es immer wieder hören wollten.

  8. Cover des Buches Dachs und Stinktier (ISBN: 9783570177228)
    Amy Timberlake

    Dachs und Stinktier

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien
    Inhalt:

    Dachs widmet seine ganze Zeit gewissenhaft der wichtigen Steinforschung. 

    Kein Wunder also, dass er vor lauter Arbeit die Nachricht seiner Tante übersehen hat und somit völlig unverhofft Stinktier vor seiner Haustüre steht. Ein lebenslustiger und leicht chaotischer kleiner Kerl, der das geordnete Leben von Dachs - nicht nur wegen der mitgebrachten großen Hühnerschar - vollkommen durcheinanderwirbelt.

    Eine Wohngemeinschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Ob das gut geht?


    Altersempfehlung:

    ab 6 Jahren (zum Vorlesen)
    etwa ab 9 Jahren (zum Selberlesen)


    Illustrationen:

    Ein kleiner und hochwertiger Bücherschatz mit Schutzumschlag.

    Zauberhafte ganzseitige Zeichnungen in warmen Erdtönen ergänzen und unterstreichen die Handlung. Zudem schaffen sie eine warme und wunderbare Atmosphäre.

    Der Zeichenstil gefällt sehr und lässt Dachs, Stinktier und die ganze Hühnerschar lebendig werden.

    Die Darstellung der Tiere ist insbesondere dadurch sehr gelungen, da sie sehr natürliche, nicht zu stark verniedlicht, dynamisch und sympathisch gestaltet sind.


    Mein Eindruck:

    Die Geschichte ist einfühlsam, humorvoll und altersgerecht erzählt und wird in kurze Kapitel aufgeteilt. Sie eignet sich auch sehr gut zum Vorlesen.

    Die beiden auf den ersten Blick so grundverschiedenen Charaktere ergänzen sich perfekt: 

    Dachs ist ein typischer Eigenbrötler: verschlossen, kauzig und Routine, Ruhe und Ordnung gewohnt. Bisher konnte er im Haus seiner Tante tun und lassen, was er wollte, nun aber ist Stinktier immer in der Nähe mit seinen verrückten Ideen. Am liebsten würde er den unerwünschten Mitbewohner so schnell wie möglich loswerden.

    Doch Dachs muss abwägen, ob er das lustige und liebenswerte Kerlchen doch noch gern haben könnte, denn das Zusammenleben hat auch Vorteile. Beispielsweise in Form köstlicher Muffins und gemeinsamer Abende mit Geschichten, Freude und Lachen. 

    Stinktier lässt sich aber keineswegs unterbuttern. "Ich koche. Du putzt. Ist ein Naturgesetz." (vgl. S. 35)

    Es sortiert und räumt ganze Zimmer um und während Dachs ein Faible für Steine hat, beherbergt Stinktier nach Herzenslust Hühner. Auf diesem Gebiet scheint er Experte zu sein und natürlich sorgen die vielen Hennen für herrlich lustige und chaotisch Situationen.

    Die Erzählung schlägt auch leise und nachdenkliche Töne an und aufgrund der zeitlosen Geschichte hat sie das Zeug zum Kinderbuch-Klassiker.

    Eine warmherzige wie weise Geschichte über Freundschaft, Zufriedenheit, Kompromisse, Toleranz und Versöhnung für Groß und Klein zum Vorlesen oder Selberlesen! 


    Fazit:

    Eine warmherzige und humorvolle Erzählung über die außergewöhnliche Freundschaft zweier grundverschiedener Charaktere.

    Liebevoll und detailreich gestaltete Illustrationen lassen Dachs und Stinktier lebendig werden.

    Ein Kinderbuchschatz für Groß und Klein.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Dachs und Stinktier" aus dem Jahr 2020

  9. Cover des Buches Umarmst du mich mal? (ISBN: 9783458178286)
    Eoin McLaughlin

    Umarmst du mich mal?

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Dieses kleine Büchlein kann man umdrehen, nachdem man bis zur Mitte gelesen hat, und eine zweite Geschichte von hinten beginnen. Der rot geschriebene Titel handelt von dem Igel und das türkis-grüne Cover von der Schildkröte. Beide bitten andere Tiere um eine Umarmung. Doch alle finden einen Grund sich zu drücken. Erst als die beiden unabhängig voneinander die Eule fragen, erfahren sie den Grund für die Verweigerung der anderen. Der Panzer ist zu hart und die Stacheln zu spitz. Aber die Eule spricht auch die weisen Worte „Aber keine Sorge. Auf jeden Topf passt ein Deckel.“ So treffen sich die beiden Igel und Schildkröte in der Buchmitte und sie umarmen sich „überglücklich“. 

    Kleine zarte Zeichnungen und kurze Texte machen das Buch zu einem Geschenk für alle. Schon ganz Kleine werden die Tiere verstehen und sich mit den beiden freuen können. Aber auch Erwachsene werden sich über das Buch als Geschenk freuen, obwohl dieser Aufbau des Buches nicht neu ist.

  10. Cover des Buches Der Wind in den Weiden (ISBN: 9783811234345)
    Kenneth Grahame

    Der Wind in den Weiden

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Der Wind in den Weiden Kinderhörspiel von Kenneth Grahame wunderschön gelesen von Harry Rowohlt.

    Obwohl es sich hier um ein Kinderbuchklassiker aus England aus dem Jahr 1908 handelt, ist es für Erwachsene genauso gut zu hören. Denn in dieser Geschichte sind die betreffenden Tiere so von menschlichen Handlungen geprägt, das es keinen Unterschied macht, wer sie hört oder liest.

    Die Geschichte spielt am Fluss, im wilden Wald und in den Feldern der Natur. Der abenteuerliche Maulwurf, die aufgeweckte und einfallsreiche Wasserratte und der scheue Dachs sowie der draufgängerische und verschwendungssüchtige Herr Kröterich spielen die Hauptrolle in dieser Geschichte. Natürlich gibt es auch jede Menge kleine tierische Figuren, wie die Wühlmäuse, Fischotter und Kaninchen. Ihre tierischen Eigenschaften haben alle Tiere in dieser Geschichte, wie Winterschlaf halten, Angst vor der Kälte und Dunkelheit, hervorragende Spürnasen und Fährtenleser. Dennoch haben alle liebevoll eingerichtete Behausungen, wie es im menschlichen Leben auch vorkommt. Sie sind gastfreundlich und halten Freundschaften und haben so die eine oder andere Schwäche. Der Maulwurf ist mitfühlend und rührend in seiner Art, die Wasserratte hat einen Faible für leckeres Essen und geht gerne auf Reisen mit dem Boot, der Herr Kröterich liebt alles was fährt, je schneller desto besser. Der Kröterich hält seine Freunde schon ganz schön auf Trap mit seinen Eskapaden. Es geht hier aber um Freundschaften und Ehrlichkeit untereinander.

    Eine lebendige Geschichte, die Spaß gemacht hat. Und Harry Rohwolt zuzuhören, sowieso.

     

  11. Cover des Buches Als die Tiere den Wald verließen (ISBN: 9783407743954)
    Colin Dann

    Als die Tiere den Wald verließen

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Stück für Stück zerstört der Mensch den Farthing-Wald, den Lebensraum  vieler Waldtiere. Als diese eines Tages vor dem ausgetrockneten Flussbett stehen, wissen sie dass die Zeit für eine Entscheidung gekommen ist. Der Bericht der Kröte gibt schließlich den Ausschlag: unter der Führung des Fuchses und des Dachses ziehen die Waldtiere aus, um sich in einem Naturschutzgebiet niederzulassen. Doch die Reise ist weit und gefährlich: durch die Siedlung der Menschen, über eine Schnellstraße und nicht zuletzt gegen das eigene Ego.

    Eine zauberhafte Tiergeschichte, die mich mit ihrem Spannungsbogen, tollen Dialogen und einer fast sachlichen Charakterzeichnung, die der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre verleiht. Die Tiere werden weder verniedlicht noch vermenschlicht, sie erhalten keine Namen und keine romantischen Züge und doch hat jedes einen unverwechselbaren Charakter und wächst dem Leser sofort ans Herz. 

    Ein Kinderbuchklassiker, der absolut zeitlos ist und einen von der ersten Seite an packt. Kein Kitsch und keine Plüschtierromantik dafür Spannung, Humor und ein umwerfender Charme. Der einzige Wermutstropfen ist, dass die Folgebände bisher keine Neuauflage erlebten.

  12. Cover des Buches Funklerwald (ISBN: 9783841505590)
    Stefanie Taschinski

    Funklerwald

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Almeri

    Henrik hatte sich in den Sommerferien das dicke Fantasybuch gekauft. Nun haben wir es fertig gelesen. Und wir waren mehr als begeistert. Denn schon die Illustrationen  von Verena Körting haben uns zum Lesen in die Fantasygeschichte mitgerissen. Wir haben uns mit den Tierprotagonisten sehr wohl gefühlt. Die Geschichte wurde so fantasyreich geschrieben und dargestellt. Der Schreibstil ist richtig gut zum selber lesen und zum Vorlesen gemacht. Ich, als Mutter, liebe es mit meinem Sohn zusammen Geschichten zu lesen. Man lernt hier in diesem Buch das Zusammenhalten, egal welcher Herkunft man ist. Absolute Leseempfehlung!

  13. Cover des Buches Der Zauberfluch des Elfenkönigs (ISBN: 9783732011247)
    Vanessa Walder

    Der Zauberfluch des Elfenkönigs

     (48)
    Aktuelle Rezension von: MarthaM
    Der Inhalt wurde ja bereits mehrfach umrissen, daher gleich meine Meinung zum Buch: Die Story ist spannend und mitreißend, die Figuren sind liebevoll und tiefgründig gezeichnet. Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin Vanessa Walder ihre jungen Leser*innen ernst nimmt: keine albernen, parataktischen Formulierungen, keine Stereotypen, sondern echte Charaktere. Besonders gut gefällt mir, dass es kein einfaches Gut und Böse, Schwarz und Weiß-Schema gibt. Auch die ganze Bandbreite von Emotionen ist einfühlsam und nachvollziehbar vertreten: Freude, Wut, Angst, Traurigkeit, Verzweiflung, Liebe, Freundschaft... Anspruchsvoll sind die parallel erzählten Handlungsstränge, die erst ganz zum Schluss zusammenlaufen. Meine siebenjährige, sehr leseerfahrene Tochter hat das Buch verschlungen und auch ihr zehnjähriger Bruder war begeistert. Uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, denen Ponyhof-Geschichten zu langweilig sind. Wir werden auf jeden Fall die Fortsetzung(en) lesen.
  14. Cover des Buches Stell dir vor, du wärst...ein Tier im Wald (ISBN: 9783897774605)
    B Oftring

    Stell dir vor, du wärst...ein Tier im Wald

     (14)
    Aktuelle Rezension von: losgelesen

    Das Buch „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ von Bärbel Oftring gibt den interessierten Kindern die Möglichkeit die Perspektive von über 20 verschiedenen Tieren einzunehmen, um so zu erfahren, wie diese in der freien Natur leben. Das 64 Seiten dicke Buch aus dem moses Verlag bietet allerhand Informationen über verschiedene heimische Tiere. Jedes Tier wird dabei auf zwei Doppelseiten vorgestellt und es gibt recht viele Informationen und ein paar Zeichnungen. Diese sind zwar generell recht hübsch anzusehen, haben aber eher selten einen größeren Informationsgehalt. Auch die Hintergrundbilder zeigen in erster Linie nur passende Landschaften. Da könnte der Raum besser für mehr visuelle Informationen genutzt werden, denn so gibt es für jüngere Kinder, die noch nicht selber lesen können, beim Vorlesen einfach zu wenig zu entdecken. Teilweise ist der Hintergrund sogar einfach nur in Weiß gehalten. Das ist leider eine Verschwendung von Möglichkeiten!

    Insgesamt ist „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ ein ordentlich aufgemachtes Buch, das fundiertes Wissen über die Tiere im Wald bietet. Auch die Idee, dass die Kinder in ihrer Phantasie den Platz des Tieres einnehmen ist gut, aber nicht zu Ende gedacht, denn so sind die Texte halt nur aus dieser Sicht geschrieben. Imponierend wäre es – soweit überhaupt möglich - wenn die Abbildungen tatsächlich die Sicht der Tier auf die umgebende Natur zeigen würden, also wie und was die jeweiligen Tiere in der Natur wahrnehmen. Das wäre tatsächlich etwas Besonderes, aber vielleicht auch zu schwierig darstellbar. Trotzdem, aufgrund der fehlenden visuellen Unterstützung reicht es für „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ nur zu einer eingeschränkten Empfehlung.

    ---

    Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

    ---

  15. Cover des Buches Der kleine Dachs und der ängstliche Maulwurf (ISBN: 9783765552977)
    Suzanne Chiew

    Der kleine Dachs und der ängstliche Maulwurf

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Engel1974

    „Der kleine Dachs und der ängstliche Maulwurf“ von Suzanne Chiew ist ein Kinderbuch für Kinder ab 3 Jahren. Ergänzt wird die Geschichte durch wundervolle Illustrationen von Caroline Pedler.

    Weitere Bücher der Serie:

    „ Der kleine Dachs hilft seinen Freunden“

    Inhalt:

    Ein Maulwurf auf einem Baum, das kann es doch gar nicht geben, oder doch? In dieser Geschichte schon und so müssen der kleine Dachs und seine Freunde ihm helfen dort wieder herunterzukommen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn der Maulwurf ist sehr ängstlich. Wie er nun wieder zurück auf die Erde findet und was ihn auf den Baum verschlagen hat erfahrt ihr in dieser liebevollen Geschichte.

    Meinung:

    Die Geschichte hat nicht nur die Kinder, sondern auch mich verzaubert. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Mut und Hilfsbereitschaft, in der die einzelnen Charaktere hervorragend ausgearbeitet wurden. Kinder lieben Tiergeschichten und so hat sich der kleine Dachs auch schnell in die Kinderherzen geschlichen.

    Durch die liebevoll, farblich gestalteten Bilder fühlt man sich beim Lesen und Zuhören wie Mitten drin in der Geschichte. Als Bonbon gibt es noch Fühlelemente, die auf jeder Seite mit eingebaut sind. Dies fasziniert die Kinder natürlich sehr, sie konnten einfach nicht genug bekommen das Buch zu betrachten und nahmen es immer wieder zur Hand.

    In Kürze:

    Schreibstil: kindgerecht, altersentsprechend, gut verständlich

    Charaktere: liebevoll ausgearbeitet

    Inhalt: berührt und begeistert mit einer schönen Geschichte über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Mut

    Fazit: wundervolle Geschichte mit wunderschönen Illustrationen, das Buch wird garantiert zum Lieblingsbuch der  Kinder

     


  16. Cover des Buches Fridolin, der freche Dachs (ISBN: 9783746634296)
    Hans Fallada

    Fridolin, der freche Dachs

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Fridolin der Dachs hat eigentlich ein angenehmes Leben, denn er besitzt einen schönen, sicheren Bau und muss nie Hunger leiden. Doch dann wird er eines Tages grausam von dem Fuchs Isolein aus seiner Höhle vertrieben. Auf der Suche nach einem neuen Lebensraum landet er schließlich am Südhang des Baumwerders, dem Wohnort der Familie Dietzen. Die sind wahrlich nicht begeistert, als er sich an ihrem Gemüsegarten, ihren Legehennen und schließlich an dem kostbaren Maisfeld vergreift. Prompt wird dem Fridolin der Krieg erklärt, doch dieser führt die ganze Familie munter an der Nase herum.

    "Fridolin, der freche Dachs" bekommt von mir fünf Sterne. Diese Geschichte schrieb Rudolf Dietzen alias Hans Fallada seiner Tochter Lore, genannt Mücke, zu Weihnachten 1944, denn er hatte ihr versprochen, ein Buch vom Leben "ihres" Dachses zu schreiben. Hans Fallada, der vor allem für seine Erwachsenenliteratur, wie beispielsweise "Kleiner Mann - was nun?" und "Jeder stirbt für sich allein" bekannt ist, dachte damals noch gar nicht an eine Veröffentlichung dieser Geschichte, denn das selbstgebastelte Büchlein sollte "allein für die Mücke bestimmt" sein. Glücklicherweise wurde es aber 1955, acht Jahre nach Falladas Tod, von dem Verlag Heinrich Scheffler herausgegeben, sodass wir heute die humorvolle Erzählung über die Eskarpaden des Dachses Fridolin vorliegen haben. Besonders der Schreibstil Falladas verdient hier großes Lob, denn man liest das Buch stets mit einem Grinsen im Gesicht und schmunzelt über die Umschreibungen, die er gebraucht, um die Grausamkeiten abzuschwächen. Auch die Auswahl der Namen ist amüsant, so heißen die Dachse etwa Friedesinchen, Frieder, Fridolin, Friedrich, Frieda und Friederike, die drei Füchse, welche im Laufe der Zeit ins Zentrum des Geschehens rücken, werden Isolein, Isoleus und Isolina genannt. Obwohl Kinderbücher normalerweise nicht mein Genre sind, habe ich es wirklich genossen, diese Geschichte zu lesen, denn dadurch fühlt man sich wieder in die Kindergartenzeit zurückversetzt.

  17. Cover des Buches Der kleine Dachs hilft seinen Freunden (ISBN: 9783765569821)
    Suzanne Chiew

    Der kleine Dachs hilft seinen Freunden

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Thema Hilfsbereitschaft / Freundschaft / Neuanfang / Positiv sein
    eine Geschichte für Kinder ab 3 Jahren


    Wieder einmal hat der Brunnen Verlag ein Buch herausgegeben, das schöner kaum sein könnte.
    Voller Gefühl und mit unglaublich vielen Botschaften, die Kindern bei ihrer Entwicklung helfen, sie stärken und Erwachsene daran erinnern das das Leben schön ist.

    Der kleine Dachs lebt mit vielen Freunden zusammen im Wald. Unter einer alten Eiche hat er sein Zuhause. Die alte Eiche war immer schon das Zuhause vieler Tiere darunter auch von Dachsen. Richtig gemütlich hat es sich der Dachs dort gemacht.
    Als sich ein Sturm ankündigt sind alle Tiere sehr verängstigt. Ob ihre Nester, Bauten und Höhlen sicher genug sind um den Sturm zu überstehen?
    Zu jedem Einzelnen geht der Dachs mit seiner großen blauen Werkzeugtasche, die erhaben aus dem Bild heraus sticht und die sich wunderbar weich und samtig anfühlt.
    Den Kaninchen zimmert er ein Tor vor ihren Bau. Die Gemüsepflanzen des kleinen Igels schützt er mit Blumentöpfen. Um das Nest der Drossel baut er einen Kasten, damit das Nest nicht weg fliegen kann und der Maus fixiert er die Leiter zu ihrem Haus mit einem Seil. Grade noch rechtzeitig wird der Dachs fertig, doch dann kommt der Sturm so schnell, das er den Heimweg nicht mehr schafft. Das Kaninchen holt ihn in die Höhle wo er gemeinsam mit den Kaninchenkindern einen wunderschönen Abend verbringt.
    Doch am nächsten Morgen ist die Welt trotz aller Sicherungsmaßnahmen nicht mehr so wie sie vor dem Sturm war denn der hatte die alte Eiche mit dem Dachsbau umgerissen.
    Nun war der Dachs obdachlos.
    Alle Tiere sind sehr bestürzt, wollen ihn gleich bei sich aufnehmen, doch ein Dachs würde weder in ein Vogelnest noch eine Mäusehöhle passen. Während alle traurig und ratlos sind, ist der Dachs nur kurz geschockt, atmet dann tief durch und hat gleich darauf auch schon einen Plan.
    Gemeinsam mit seinen Freunden räumt er all sein Hab und Gut aus der umgestürzten Eiche um aus ihr ein neues Haus zu bauen. Eindrucksvoll und sehr emsig wird gezeichnet, geplant und dann gewerkelt. Dabei dürfen wir ihnen über die Schulter schauen. So entsteht ein neues, wunderschönes Haus vor dessen Tür bald eine neue Eiche wachsen wird denn .....
    *
    Eine gefühlvolle Geschichte mit noch viel gefühlvolleren Bildern, die das Geschehen so wunderbar illustrieren, dass man das Gefühl hat mitten drin zu sein.
    Trotz aller Ängste, Unwegsamkeit und auch trauriger Momente sprüht das Buch vor Positivem. Farbenfroh, lebendig voller Natürlichkeit wird den jungen Lesern gezeigt, wie schön Hilfsbereitschaft, Miteinander leben in einer Gemeinschaft, für einander da sein, Freundschaft und positives Denken, für ein gutes Leben und zufriedenes Leben sein kann. Hierbei rückt natürlich in erster Linie der Dachs in den Fokus des Betrachters da er derjenige ist, der allen hilft und dem das Schicksal übel mit spielt. Trotzdem gerät keines der Tiere, bei der Geschichte und in den Bildern,  ins Hintertreffen. Gerade in den Illustrationen - aber auch in der Geschichte- wird deutlich, wie wichtig jeder einzelne, egal wie klein oder schwach er auch sein mag, ist.
    Bewundernswert die positive Haltung des Dachs, der mehr oder weniger gleich die Ärmel hochkrempelt und neu anfängt. Ein Neuanfang kann sehr positiv sein und es kann etwas viel Schöneres daraus entstehen als zuvor, man muss es nur anpacken.
    Ich bin mir ziemlich sicher, das viele Eltern, Großeltern, erwachsene (Vor-) Leser hier, auch erkennen, das auch für sie diese Botschaft Bedeutung haben sollte.
    All zu oft finden sich Erwachsene zu schnell mit etwas ab, leider oder resignieren lieber als in die Hände zu spucken und neu zu beginnen.
    Kinder sind in dieser Hinsicht wesentlich spontaner. Intuitiv suchen sie nach Wegen wenn sie bemerken, dass der eingeschlagene Weg nicht zum Ziel führt. Es sind positiv denkende Wesen voller Spontanität. Diese wundervolle Geschichte stärkt somit auch ihr Verhalten, in dem sie erkennen, das der Dachs genauso handelt wie sie es vielleicht auch tun würden.
    *
    Das besondere an vielen Bilderbücher, so auch diesem, ist, dass sie viel vermitteln ohne das der pädagogische Zeigefinder erkennbar ist.
    Es bedarf keiner großen Gespräche und Analysen mit den Kindern so klar sind die Botschaften. Und so rate ich jedem Bilderbücher, wie dieses hier nicht immer zu zerpflücken um Botschaften expliziert heraus zu arbeiten sondern eine schöne Geschichte einfach auch mal eine schöne Geschichte sein zu lassen.
    Oft wirkt das nicht ausgesprochene, nicht gesagte intensiver als das was wir darüber reden.
    Wer dennoch gern etwas mehr mit dem Buch in einer Gruppe oder mit den eigenen Kindern machen möchte dem empfehle ich auf die letzte Botschaft der Geschichte ein zu gehen und den ausleitenden Gedanken weiter zu führen.
    Aus einer kleinen Eichel wird mit der Zeit, im Laufe der Jahre, eine neue, starke, große Eiche.
    Wir können mit den Kindern Eicheln und Samen anderer Bäume sammeln und einpflanzen. Uns über Bäume informieren, in den Wald gehen. Wir können recherchieren welchen Tieren ein Baum Schutz und Zuhause bietet und was unter der Erde, unter dem Baum lebt.
    Hierzu gibt es eine Reihe wundervoller Bücher.
    Für jeden Baum der gefällt wird, der stirbt und umfällt kann und sollte ein neuer gepflanzt werden. 


  18. Cover des Buches Maxi Pixi 139: Der kleine Igel und die rote Mütze (ISBN: 9783551046369)
    M Christina Butler

    Maxi Pixi 139: Der kleine Igel und die rote Mütze

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Bianca75

    Klappentext:

    Der kleine Igel ist ein niedlicher und liebevoller Zeitgenosse, der für seine Freunde alles tun würde, er hilft ihnen wo er nur kann. Als er dann in einen schlimmen Schneesturm gerät und selber Hilfe braucht, sind seine Freunde nicht weit ...

     

    Meine Meinung/Fazit:

    Ein wirklich zuckersüßes Bilderbüchlein.

    Die Zeichnungen sind sehr ansprechend und wunderschön gezeichnet. Ich liiieeebe den kleinen Igel und seine Freunde.

    Das Buch ist ideal für gemütliche und kuschelige Lesemomente mit den lieben Kleinen.

  19. Cover des Buches Der kleine Igel feiert Weihnachten (ISBN: 9783765568992)
    M Christina Butler

    Der kleine Igel feiert Weihnachten

     (9)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Es geht auf Weihnachten zu und der kleine Igel backt und sucht für seine Freunde die Geschenke zusammen. Vieles machen sie auch gemeinsam. Aber am Weihnachtsabend merkt der kleine Igel, das etwas fehlt. Seine Freunde. Denn das Wichtigste an Weihnachten ist doch, dass man mit denen zusammen feiert, die man lieb hat.


    Dieses Kinder-Weihnachtsbuch ist mir als erstes durch das Cover aufgefallen. Hier glitzern die Geschenke und die Mütze des kleinen Igels um die Wette. Nach dem Motto „sieh und fühl doch mal“ ziehen sich diese Glitzereffekte, die man auch sehr gut erspüren kann, durch das ganze Buch. Das ergibt beim Anschauen eine ganz besondere Stimmung und auch die kleinen Finger der jungen Leser oder Anschauer haben etwas zu tun. Dazu die kleinen Texte, die genau zu dem passen, was man gerade sieht. Und eine Geschichte, die eine klare Botschaft hat: Geschenke - gut und schön, aber die Menschen, die man lieb hat, müssen auch dabei sein.

    Ein tolles Buch zum Vorlesen in der Vorweihnachtszeit für unsere ganz kleinen Leseratten bei dem es so viel zu entdecken und zu erfühlen gibt. 

  20. Cover des Buches Maxi-Pixi Nr. 201: Der kleine Igel und die Sternschnuppen (ISBN: 9783551042200)
    M Christina Butler

    Maxi-Pixi Nr. 201: Der kleine Igel und die Sternschnuppen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Ein wunderschönes kleines Pixi-Buch, das unser Enkel oft raus holt, bevor er zum Mittagschlaf ins Bett verschwindet.

    Als der kleine Igel die vielen Sternschnuppen am Nachthimmel entdeckt, flitzt er gleich los, denn seine Freunde sollen dieses Schauspiek auch erleben. So wandern der kleine Igel, die Mäusefamilie, der Hase, der Fuchs und der Dachs auf den Hügel. Doch plötzlich ist der kleine Hase weg und muss gerettet werden.

    Ein so liebevoll gestaltetes Buch über Hilfsbereitschaft und Freundschaft mit phantasievollen, farbenfrohen Illustrationen, die jedes kleine Kinderherz höher schlagen lassen.

  21. Cover des Buches Aufbruch nach Sempera (ISBN: 9783946843191)
    Tatjana Zanot

    Aufbruch nach Sempera

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Solara300

    Eine Paralellwelt die es in sich hat …

    Ich liebe das Thema Fantasy, wie auch das Thema Paralellwelten und war hier Mega gespannt darauf in welch eine Welt uns die Autorin Tatjana Zanot entführen würde.
    Was soll ich sagen, ich bin begeistert.
    Tolle Story mit interessanten Wendungen und einem Ende das nach mehr verlangt.

    .

    Kurzbeschreibung
    zu
    Aufbruch nach Sempera

    Ein normales Leben, genau diese Normalität hat vor drei Jahren bei der inzwischen 16-jährigen Daisy Demerath eine neue Bedeutung gewonnen.
    Denn seit drei Jahren haben ihre Angstzustände sie im Griff.
    Daisy kann seit dem nicht mehr vor die Tür, hat kein normales Leben wie ihre ehemaligen Mitschüler, geschweige den ein Sozialleben.
    Dabei ist es genau das was sie sich eigentlich wünscht.
    Bei all ihrem Frust über sich und ihre Krankheit hofft sie bei Nadja bleiben zu können, denn Nadja ist eine tolle Pflegemutter die sie bei sich aufgenommen hat und die sie akzeptiert wie sie ist.
    Nur eines Tages soll sich alles ändern. Denn da will Daisy über ihren eigenen Schatten springen, ihre Panik besiegen und den Müll rausbringen. Bei diesem Schritt trifft sie auf eine Katze und gerät mitten hinein in eine Paralellwelt in der nicht nur Gestaltwandler auf sie warten, sondern in der sie  schnell merkt, dass auch andere Welten ihre Gefahren haben können.

    .

    Mein erster Eindruck

    Das Cover war damals das erste was mir ins Auge gefallen war. Für mich ein gelungner Eyecatcher mit der Farbmischung Grün/ Schwarz und dazu eine Katze.
    Da ich selbst zwei von den Stubentigern habe, war ich hier gleich Feuer und Flamme und wurde nicht enttäuscht.

    .

    Meine Meinung
    zu
    Aufbruch nach Sempera

    Sehr gut gelungen ist der Wechsel zwischen der realen Welt und der Paralellwelt Sempera.
    Hier gefällt mir die Dynamik die sich im Laufe der Story entwickelt und vor allem auch wie sich Daisy selbst verändert.
    Vom anfänglich zurückgezogenen Mädchen mit tief sitzenden Ängsten zu einer taffen jungen Frau.

    Sehr cool und auch die Gestaltung von Sempera.
    Die Missstände dort und auch der Kampf der dort tobt.
    Kasimir ist dabei ein toller Charakter, wie auch Tajo, wobei ich am Ende doch etwas wehmütig bin, da für mich noch einiges offen steht, wie das Weltentor, das wirklich macht was es will.
    Ich bin neugierig ob es weitergeht und freu mich auf die Folgebände.

  22. Cover des Buches Aufgeräumt! (ISBN: 9783737355223)
    Emily Gravett

    Aufgeräumt!

     (4)
    Aktuelle Rezension von: -Favola-
    Aufräumen ist ein leidiges Thema. Also ich habe zumindest immer einen Kampf, bis Junior endlich einmal seine Sachen wegräumt. Und dabei bin ich selber auch chaotisch veranlagt und so muss eine Lösung gefunden werden, mit der alle zufrieden sind. Und genau das muss auch der Dachs in "Aufgeräumt!" lernen.

    Er verfällt nämlich einem regelrechten Sauberkeitswahn. Nachdem alle Vogelschnäbel geputzt, die Steine poliert und das Laub eingesaugt ist, stört er sich an den kahlen Bäume. Auch diese müssen also weichen. Doch als regnet, kommt die grosse Flut, die Lawinen aus Schlamm hinterlässt. Da holt der Dachs den Bagger und betoniert des ganzen Waldboden zu. Endlich ist alles schön sauber. Doch die Freude hält nicht lange an, dann merkt der Dachs, dass die Würmer und Käfer, sein Lebgericht, und auch sein Bau unter der Betonschicht liegen.

    Dachs realisiert, dass er in seiner Putzwut über das Ziel hinausgeschossen ist und macht sich am nächsten Tag daran, Wald wieder aufzubauen. Nur gut, dass ihm die anderen Waldtiere zu Hand gehen.
    Der Dachs verspricht, nicht mehr aufzuräumen. Aber ob sich alte Verhaltensmuster so leicht ablegen lassen? Wichtig ist vor allem, dass er seine Fehler einsieht und Kompromisse eingehen kann.

    Emily Gravetts neustes Werk ist auf der einen Seite witzig und originell, auf der anderen Seite zeigt es auf, dass es nie gut ist, in ein Extrem zu verfallen, dass man Kompromisse finden muss, mit denen alle Leben können. Und zwischen den Zeilen sieht man auch, was mit der Natur passiert, wenn man ganze Waldstücke rodet und zu viel zubetoniert.

    "Aufgeräumt" ist wirklich ein ganz wunderbares Bilderbuch. Nur schon das Cover ist mit der Ausstanzung ein Hingucker. Auch die Illustrationen im Buch finden grossen Anklang. Mal gibt es Bildabfolgen, dann wieder grosse, doppelseitige Bilder, die Eindruck machen.

    Die Geschichte ist in Reimform geschrieben, was eine ganz eigene Dynamik ins Vorlesen bringt.
    Fazit:"Aufgeräumt!" von Emily Gravett besticht nicht nur mit wunderbaren Illustrationen und humorvollen Reimen, es überzeugt vor allem mit Messages auf zwei Ebenen. Zum einen muss nicht immer alles tadellos aufgeräumt sein, zum anderen ist es wichtig, die Natur auch sich selbst zu überlassen.
    Ein Bilderbuch, das bei gross und klein gut ankommt.
  23. Cover des Buches Simple Storys (ISBN: 9783941711044)
    Ingo Schulze

    Simple Storys

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses - als großer Wurf der Nachwendezeit gefeierte - Buch über kleine, aneinandergereihte Schicksale ehemaliger DDR-Bürger ist bereits einige Jährchen alt. Die Erstveröffentlichung war 1998. Ich habe das Buch erst jetzt gelesen und finde wenig von der ostdeutschen Besonderheit. Vielmehr lesen sich die Geschichten, als ob sie auch heute noch in allen Teilen des Landes geschehen können. Es geht um die alltäglichen Dinge, um Politik und Zivilcourage, von Trennung und Patchworkfamilien, von neuen Jobs, großen Träumen und großen Niederlagen, von Reisen in die weite Welt und Geldmangel allerorts. Sicher werden immer wieder Aspekte persönlicher, nur in der DDR möglicher, Schicksale eingeflochten. Diese sind aber nicht wirklich maßgeblich für das was den Protagonisten geschieht. In dieser Hinsicht hätte ich mir mehr von diesem Buch erwartet. Die Mischung finde ich dennoch gelungen. Die einzelnen Geschichten greifen im Laufe des Buches alle irgendwie ineinander über. Die Ansiedlung in einer Kleinstadt (Altenburg) liegt somit auch auf der Hand: in kleinem Rahmen kennt jeder jeden über drei Ecken und so fügen sich "Short Storys" zu einer Art Roman. Nachwendeschicksale politisch Verantwortlicher und politisch Verfolgter findet man in diesem "Roman aus der ostdeutschen Provinz" jedoch nicht. Vielleicht wollte der Autor gerade die Unauffälligen porträtieren, vielleicht vermied er aber auch aus Angst vor Missverständnissen und aus Angst vor kritischer Auseinandersetzung die brisanten Themen. Deshalb ein wenig schade um das Buch.
  24. Cover des Buches Grummel freut sich auf Weihnachten (ISBN: 9783785569917)
    Paul Bright

    Grummel freut sich auf Weihnachten

     (5)
    Aktuelle Rezension von: TheDianaBooks
    Bald ist Weihnachten. Alle Tiere freuen sich und dekorieren den Wald. Naja, alle außer dem Dachs Grummel. Grummel hält Weinachten und alles was damit zu tun hat für großen Quatsch. Denn empfindliche Tiere wie er schlafen, wenn es draußen kalt ist. Doch schlafen ist nicht wirklich leicht, wenn ständig jemand an Grummels Tür klopft, um ihm frohe Weihnachten zu wünschen, ihm ein Geschenk zu überreichen oder um seine Leiter auszuleihen. Nun wird der Dachs immer grummliger. Als dann doch endlich Ruhe herrscht, schläft er ein. Jedoch quält ihn nun ein schlimmer Traum: Der kleine Max Maulwurf ist ohne eine Leiter auf den riesengroßen Tannenbaum geklettert und droht nun aus der Höhe herunterzufallen. Grummel springt aus dem Bett, schnappt sich seine Leiter und läuft los - ob er rechtzeitig kommen wird, um Max Maulwurf zu retten? - Noch nie habe ich ein schöneres Bilderbuch in den Händen gehalten! „Grummel freut sich auf Weihnachten“ beinhaltet nicht nur wunderschöne, liebevoll und detailreich gestaltete Illustrationen, sondern auch eine wirklich wunderbare Weihnachtsgeschichte über einen grummligen Dachs. Grummel freut sich am Anfang des Buches überhaupt nicht auf Weinachten und das lässt er seine Freunde auch spüren, als sie ihn vom Winterschlaf abhalten. Doch als er dann von einem schrecklichen Traum heimgesucht wird und einer seiner Freunde in Gefahr gerät, vergisst er seinen Winterschlaf und er möchte bloß den kleinen Maulwurf retten. Am Ende der Geschichte entschuldigt er sich dann auch für sein anfängliches Benehmen und die anderen Tiere verzeihen ihm. Kindern wird durch dieses Bilderbuch altersgemäß vermittelt, dass man immer für seine Freunde da sein sollte und seine eigenen Bedürfnisse im Notfall zurückstellen sollte. Außerdem wird aber auch deutlich, dass nicht alle dieselben Bedürfnisse haben und man die der anderen trotzdem respektieren sollte. Die Aufmachung und Gestaltung des Covers sind übrigens fantastisch. Auf den ersten Blick sieht man gar nicht, dass die Schneeflocken und der auf dem Boden liegende Schnee erhaben sind und glitzern. Schaut man es sich aber näher an und fühlt vorsichtig mit den Fingern über den samtig-weichen Schnee, ist es sehr schön und man möchte immer wieder drüberstreichen und es betrachten. Paul Bright, Jane Chapman und dem Loewe Verlag ist mit „Grummel freut sich auf Weihnachten“ ein einzigartiges Bilderbuch für kleine und große Leute gelungen, welches sehr viel nützliches Sozialverhalten vermittelt.

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