Bücher mit dem Tag "dämonen"
1.198 Bücher
- Cassandra Clare
City of Bones
(7.829)Aktuelle Rezension von: TaeniaChroniken der Unterwelt hat mich von Anfang an mit seiner düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann gezogen. Besonders faszinierend finde ich die Vorstellung, dass es eine magische Welt gibt, die direkt unter der Oberfläche unserer eigenen existiert. Cassandra Clare schafft es, diese Welt so detailreich und glaubwürdig zu gestalten, dass man beim Lesen komplett darin eintaucht. Die Mischung aus Action, Romantik und übernatürlichem Drama sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.122)Aktuelle Rezension von: PioschThrone of Glass überzeugt bereits im ersten Band mit einem fesselnden Mix aus düsterem Flair, geheimnisvoller Magie und einer Heldin, die man nicht so schnell vergisst. Sarah J. Maas gelingt es, ein lebendiges Worldbuilding zu erschaffen, das zugleich elegant und bedrohlich wirkt. Die Welt fühlt sich groß, reich und voller unausgesprochener Geschichte an – genau genug, um neugierig zu machen, ohne zu überfrachten.
Im Mittelpunkt steht Celaena Sardothien, eine Protagonistin, die Stärke, Verletzlichkeit und Charisma vereint. Sie ist komplex, widersprüchlich und dadurch unglaublich menschlich. Auch die Nebenfiguren wie Dorian und Chaol bringen Tiefe und Dynamik in die Handlung, und die Beziehungen zwischen ihnen entwickeln sich auf natürliche und nachvollziehbare Weise.
Die Handlung kombiniert Spannung, Intrigen und einen Hauch Romantik, ohne dass eine Komponente die andere überlagert. Der Wettkampf um den Titel des Champions sorgt für Tempo, während die mysteriösen Ereignisse im Schloss einen angenehm düsteren Unterton setzen.
Insgesamt ist Throne of Glass ein packender Auftakt, der zeigt, warum Sarah J. Maas zu den beliebtesten Fantasy-Autorinnen unserer Zeit gehört: Sie erschafft Welten, die man nicht mehr verlassen möchte, und Figuren, die einem noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleiben.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Kriegerin im Schatten
(2.013)Aktuelle Rezension von: koechlIch hab bereits nach Band 1 daran geglaubt, dass die Folgebände noch eine Steigerung bieten - dass aber direkt Band 2 einschlägt wie eine Bombe, war dann doch eine Überraschung. Sarah J. Maas hat wirklich alle Register gezogen und Calaena in ein Abenteuer geschickt, das seinesgleichen sucht. Wieder vermischt sie epische High Fantasy mit historischem Flair und kippt zusätzlich noch eine Portion Spannung in das Gebräu. Ich hab selten so sehr mitgefiebert, mitgelitten und mitgerätselt, wie hier und bin noch immer etwas sprachlos über das Potential, das die Reihe bietet. Calaena als Protagonistin allein ist schon Zündstoff pur und der explodiert in jeder sich bietenden Gelegenheit. Falls ihr also Bock habt auf viel Action, blutige Szenen, gleich zwei richtig heiße Love Interests, und zahlreiche Wendungen, dann werdet ihr Throne of Glass lieben; da bin ich mir fast 100% sicher.
- Cassandra Clare
City of Ashes
(4.927)Aktuelle Rezension von: sumaIn diesem Band gab es nicht ganz so viele Enthüllungen wie im ersten.
Dafür lag der Fokus hier ein bisschen mehr auf den Charaktere, die mir dadurch mehr ans Herz gewachsen sind.
Der Schreibstil war auch wieder sehr angenehm und vor allem das Ende war sehr spannend. Der Schluss kündigt ein episches Finale der ursprünglichen Trilogie an.
- Cassandra Clare
City of Glass
(4.359)Aktuelle Rezension von: sumaNach dem Cliffhanger am Ende des letzten Bandes, ging es hier direkt weiter.
Vor allem dieser Band war nur so mit Action und Schlachten gefüllt und absolut episch.
Auch Enthüllungen und Drama wurde nicht gespart und alles wurde logisch aufgeklärt. Das ganze Buch war durchgehend spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
- Kerstin Gier
Silber - Das erste Buch der Träume
(7.455)Aktuelle Rezension von: Anna_Lea_ThielSilber – Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier ist wieder einmal ein Beweis dafür, warum sie zu meinen Lieblingsautorinnen gehört. Die Geschichte handelt von Liv, die plötzlich in eine geheimnisvolle Welt rund um Träume, dunkle Geheimnisse und einen rätselhaften Jungen hineingezogen wird. Dabei vermischen sich Realität und Traumwelt auf eine spannende und manchmal auch unheimliche Weise.
Besonders gefallen hat mir die fantasievolle Idee mit dem gemeinsamen Träumen und den damit verbundenen Regeln. Die Handlung war für mich durchgehend spannend und hatte genau die richtige Mischung aus Fantasy, Humor und Romance. Die Charaktere sind unterschiedlich, lebendig und meist gut nachvollziehbar, vor allem Liv mochte ich sehr. Ihre Reaktionen wirken realistisch und nicht übertrieben. Die Liebesgeschichte fügt sich gut ein, ohne die Fantasy zu sehr in den Hintergrund zu drängen.
Aus dem Buch habe ich vor allem mitgenommen, dass man Menschen nicht vorschnell beurteilen sollte und dass Träume manchmal mehr über uns verraten, als uns lieb ist. Ich würde Silber allen empfehlen, die Fantasy mit Romantik mögen und gerne in eine besondere, leicht düstere Welt eintauchen. Für mich war dieses Buch einfach perfekt ✨
- Kerstin Gier
Silber - Das dritte Buch der Träume
(3.073)Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_Mit „Silber – Das dritte Buch der Träume“ verabschiedet sich Kerstin Gier von Liv Silber und ihrer traumhaften Parallelwelt – und schafft es, ihre Geschichte mit Wärme, Witz und ganz viel Herz zu Ende zu bringen. Schon nach wenigen Seiten war wieder dieses vertraute Gefühl da, als würde man alte Freunde treffen: Liv mit ihrer unverblümten Art, Mia mit ihrem klugen Sarkasmus, Henry mit seiner charmanten Unzuverlässigkeit und natürlich Grayson, der nach wie vor als Fels in der Brandung fungiert.
Was ich an Kerstin Gier so schätze, zeigt sich hier noch einmal deutlich: Sie schreibt mit einer Leichtigkeit, die täuscht. Zwischen all den humorvollen Dialogen, den Familienmomenten und den peinlich-ehrlichen Gedanken steckt erstaunlich viel Beobachtungsgabe. Sie trifft genau diesen Punkt zwischen Witz und Echtheit – so, dass man lacht und gleichzeitig denkt: Ja, genauso fühlt sich das an, sechzehn zu sein und die Welt nicht zu verstehen.
Der Roman bleibt durchweg unterhaltsam, verliert aber ein klein wenig von der geheimnisvollen Spannung, die die ersten beiden Bände so stark getragen hat. Die Traumwelt, einst voller Rätsel und Andeutungen, tritt hier stärker in den Hintergrund. Stattdessen stehen die Figuren und ihre Beziehungen im Vordergrund – was schön ist, aber auch dazu führt, dass die Magie, die „Silber“ ursprünglich so besonders machte, ein wenig verblasst.
Man merkt, dass Gier sich mehr auf das emotionale Finale konzentriert: auf Vertrauen, Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden. Das ist feinfühlig umgesetzt, nimmt aber etwas Tempo aus der Handlung.Dennoch überzeugt der Abschluss durch seine gewohnt klugen Dialoge und den unverkennbaren Humor. Besonders Livs innere Kommentare sind wieder ein Highlight – herrlich ehrlich, manchmal leicht sarkastisch, aber nie verbittert. Auch die Dynamik der Familie Silber bleibt ein großer Pluspunkt: chaotisch, liebevoll, manchmal absurd, aber immer realistisch.
Ich habe das Buch mit einem Lächeln geschlossen – und mit einem kleinen Stich Wehmut, weil sich diese Reihe für mich immer ein bisschen wie ein sicherer Ort angefühlt hat. Vielleicht, weil Gier es schafft, Geschichten zu schreiben, die leicht wirken, aber im Kern etwas ganz Menschliches erzählen: das Bedürfnis, verstanden zu werden – auch in einer Welt, die sich manchmal wie ein Traum anfühlt, aus dem man nicht ganz aufwachen will.
4 von 5 Sternen.
Ein warmherziger, humorvoller Abschluss, der weniger auf große Wendungen setzt, dafür aber auf echte Gefühle. Nicht der spektakulärste, aber der emotional ehrlichste Teil der Trilogie – und damit ein schöner Abschied von Liv Silber und ihrer wunderbaren Traumwelt. - Sarah J. Maas
Throne of Glass – Erbin des Feuers
(1.579)Aktuelle Rezension von: BellasBooks_In diesem Band beginnt für Celaena ein völlig neuer Abschnitt.
Fern von ihrem alten Leben wird sie gezwungen, sich dem zu stellen, was sie verdrängt hat. Nicht, um sich zu beweisen, sondern um zu verstehen, wer sie wirklich ist. Die Geschichte fühlt sich dadurch reifer und emotional ehrlicher an. Es geht nicht mehr darum, zu überleben, sondern darum, sich selbst zu finden.
Die wechselnden Perspektiven haben mir gut gefallen, auch wenn man dabei konzentrierter zuhören muss. Dafür öffnet sich die Welt spürbar. Intrigen, Machtverhältnisse und Hintergründe werden greifbarer. Alles wird größer.
Und dann trifft sie auf Rowan. Hart, kompromisslos und kontrolliert. Kein Charakter, der gefallen möchte. Ihre Verbindung entsteht aus Reibungen, Ausdauer und Ehrlichkeit. Beide tragen Wunden und wehren sich dagegen, sich zu öffnen. Gerade deshalb hat jeder kleine Moment zwischen ihnen Gewicht. Keine erzwungenes Vertrauen oder Romantik, sondern etwas Echtes, das langsam wächst.
Was diesen Band für mich besonders gemacht hat: Celaena lernt, ihre Macht zu verstehen. Nicht als Waffe, sondern als Teil ihrer Identität. Und Rowan lernt ebenso viel wie sie. Nicht in Form großer Reden, sondern durch Nähe und Konfrontation. Diese Entwicklung mitzuerleben war intensiv und oft berührend.
Und dann das Ende.
Ich war nicht vorbereitet.
Alles, was zuvor leise aufgebaut wurde, trifft hier mit voller Wucht. Ich hatte Gänsehaut, und stand unter Schock.Kein bloßer Cliffhanger, sondern ein Moment, der spürbar macht, dass nun etwas Größeres begonnen hat. Die letzten Szenen haben mich wirklich erschüttert, mir das Herz gebrochen.
Für mich ist „Erbin des Feuers“ der Band, in dem die Reihe ihre Seele offenlegt. Hier beginnt die wahre Geschichte. Und Rowan ist nicht „der neue Charakter“, sondern derjenige, der Türen öffnet, die lange verschlossen waren.
- Cassandra Clare
City of Lost Souls
(2.529)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld"I don't care," Clary said. "He'd do it for me. Tell me he wouldn't. If I were missing-" "He'd burn the whole world down till he could dig you out of the ashes. I know," Alec said."
"City of Lost Souls" schließt wie gewohnt nahtlos an die Vorgängerbände an. Sebastian ist zurückgekehrt, mit noch finsteren Absichten als Valentin. Das größere Problem jedoch: Jace ist mit Sebastian verbunden, und Jace zu verlieren ist keine Option!
Durch diese Problematik bekommen die Hauptcharaktere Clary und Jace in diesem Buch eine ganz neue Charaktertiefe. Clary kämpft absolut badass, um Jace' böses alter Ego zu vertreiben, und Jace ist dadurch wie ausgewechselt: folgsam, ernst, gewissenlos. Doch Clary liebt er immer noch. Es war super interessant, diese neue Seite an den beiden zu lesen und hat dadurch die bisher bekannte Dynamik aufgefrischt. Auch die Beziehung zwischen Clary und Jace erreicht deshalb einen neuen Meilenstein. Man merkt, dass es nicht nur eine Jugendschwärmerei wie zu Beginn der Reihe ist, sondern viel mehr, viel tiefer. Beide gestehen sich ihre Gefühle ein, vertrauen einander und kämpfen dafür.
Auch die anderen Charaktere, wie bspw. Simon und Izzy, entwickeln sich in diesem Buch wieder weiter, werden allmählich erwachsen. Es gefällt mir so gut, dass auch die Nebencharaktere wachsen und ihren Platz haben dürfen, und nicht nur billiges Beiwerk ohne Tiefe sind. Magnus und Alec haben immer noch mit Zukunftsängsten bezüglich ihrer Beziehung zu kämpfen und scheinen hier zum Ende hin auch eher einen Schritt zurück zu machen. Ich hoffe so sehr, bzw. bin eigentlich auch überzeugt, dass die beiden noch ihr Happy End bekommen, denn sie haben es so sehr verdient! Ich freue mich schon sehr auf die Bücher, in denen die beiden die Hauptrolle spielen.
Handlungstechnisch hat auch dieses Buch wieder sein eigenes Finale und dient nicht nur als füllendes Reihenmittelbuch. Alles deutet nun auf den großen Showdown gegen Sebastian im sechsten und letzten Teil hin. Die Spannung bleibt durch die Suche nach Jace, den vielen Perspektivwechseln und der langsamen Enthüllung von Sebastians Plan im Großen und Ganzen hoch, hat aber zwischendrin durchaus seine Längen. Es ist nicht so, dass in der Zeit dann nichts passiert, oft liegt der Fokus dann auf dem character development, aber es war mir persönlich ein bisschen zu wenig Handlung für zu viele Seiten.
Cassandra Clare überzeugt mit "City of Lost Souls" nicht nur wieder mit einer weiterhin spannenden Handlung und fantasiereichen Begegnungen, sondern auch mit tiefgründigen Charakteren und einer berührenden Liebesgeschichte. Ich vergebe 4,5/5 Sterne.
- Cassandra Clare
City of Fallen Angels
(3.023)Aktuelle Rezension von: DianaECassandra Clare – Chroniken der Unterwelt, 4, City of Fallen Angels
Eigentlich hat Clary gehofft sich nach dem Kampf mit Valentin und der Begegung mit dem Erzengel komplett auf ihre Ausbildung und auf ihre Beziehung zu Jace fokussieren zu können, der jedoch scheint ihr lieber aus dem Weg zu gehen.
Simon, der sich an die neue Situation als Vampir und dem damit verbundenen Blutdurst erst mal gewöhnen muss, hat sowohl Dates mit der Schattenjägerin Isabell und der Werwölfin Maya. Da die Hochzeit von Luke und Clarys Mum bevorsteht, könnte das zu einigen Schwierigkeiten führen.
Jace plagt sich seit seiner Wiederaufstehung mit Alpträumen herum. Hat Clary einen Fehler gemacht, als sie den Erzengel um ihren Wunsch gebeten hat? Ist etwas in Jace zerstört worden?
Die ersten drei Bände der "Chroniken der Unterwelt" Reihe habe ich sehr gerne gelesen und ich war schon sehr gespannt, wie es mit Clary, Jace und Co weitergehen wird.
Und wow, es wird richtig turbulent und spannend, leider endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger, aber ich habe das nächste Buch schon hier liegen.
Der Erzählstil der Autorin ist flüssig und modern, da es sich um ein Jugendbuch handelt, ist die Sprache an einigen Stellen eher salopp.
Die Spannung wird schnell aufgebaut und durchgängig gehalten. Neben viel Action, Spannung und temporeichen Situationen gibt es aber auch ruhigere Passagen, kleine Momente des Innehaltens für Clary und Jace, die sich besonderen Herausforderungen stellen müssen.
Die Charaktere wirken lebendig und vielseitig ausgearbeitet. Es ist, als würde man nach hause zu guten Freunden kommen.
Clary kann nicht verstehen, warum sich Jace zurückzieht. Beide lieben sich, das ist unschwer zu erkennen, aber doch scheinen sie nicht richtig zueinander zu finden. Das Clary dabei ihre Schattenjägerausbildung voran treibt und sich dennoch auch mit den ganz alltäglichen Sorgen eines verliebten Mädchens herumschlagen muss, ist eine gute Kombination. An einigen Stellem empfand ich sie als anstrengend, wenn sie mit dem Kopf durch die Wand möchte, aber das ist okay.
Simon hat mir in diesem Buch besonders gut gefallen. Er muss sich einigen Hürden stellen, nicht zuletzt seiner Familie, da diese ja noch nichts von dem Vampirismus wissen. Das der eher schüchterne Simon plötzlich zwei Freundinnen hat und dazu noch das Interesse weiterer Mädchen und Frauen auf sich zieht, ist interssant, wirkt aber manchmal auch ein wenig lustig, vor allem weil Simon so gar nicht damit umgehen kann. Ein bisschen was erfahren wir über das Kains-Mal, das Clary ihm zu seinem Schutz verpasst hat.
Jace..., ich mag ja die dunklen, gebrochenen Helden, die für das Gute kämpfen, auch wenn es ausweglos erscheint. Die Autorin hat einiges mit ihm vor, und der Cliffhanger ist wirklich nicht ohne. Natürlich wäre vieles einfacher, wenn er sich jemanden anvertrauen würde, aber Jace macht alles mit sich selbst aus.
Auch Alec, Jaces Parabatai, sorgt für einige Unruhe. Er und Magnus haben es gerade auch nicht einfach.
Ich kann die Bücher von Cassandra Clare auf jeden Fall weiterempfehlen. Obwohl es theoretisch möglich wäre, den vierten Band eigenständig zu lesen, da die Vorfälle aus den vorherigen drei Büchern einen Schlussstrich um Valentin gefunden haben, empfehle ich alle Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da diese aufeinander aufbauen.
Ich mag die Story, und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
Das Cover ist ein Eyecatcher. Ich mag, dass es einen hohen Wiedererkennungswert zu den anderen Büchern hat.
Fazit: hochspannendes Fantasy-Jugendbuch-Abenteuer, dass ich gern weiterempfehlen möchte. 5 Sterne.
- Cassandra Clare
Clockwork Angel
(2.086)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld"One must always be careful of books," said Tessa, "and what is inside them, for words have the power to change us."
Mit dem Auftaktband der "Infernal Devices"-Reihe wenden wir uns nun Tessa, Jem und Will zu, die wir in dieser Kombi bereits in den "Legenden der Schattenjäger-Akademie"-Reihe kennengelernt haben. Hier geht es nun um die Anfänge ihrer Beziehung und das Kennenlernen der eigenen Persönlichkeit. Die Geschichte spielt in London des 19. Jahrhunderts, Sprachstil und Gepflogenheiten (Können Frauen überhaupt Schattenjäger sein und Hosen tragen?) sind entsprechend angepasst. Das hat der Geschichte einen ganz neuen Touch in der bereits gewohnten Handlungslinie verpasst. Auch Charaktere wie Magnus und Camille sind wieder kurz am Start.
Der erste Band der Trilogie ist leicht als solcher zu erkennen. Viele Handlungsstränge sind erst in der Anfangsphase, es bleiben viele Fragen offen, und die Suche nach dem Magister hat gerade erst begonnen. Die Spannung leidet darunter etwas. Zwar hat das Buch auch ein Finale und gerade die letzten Hundert Seiten haben ordentlich angezogen, nichtsdestotrotz passiert nicht wirklich viel. Vielmehr geht es um den Charakteraufbau der drei Protagonist*innen sowie die frühere Politik zwischen Schattenjägern und Unterweltlern. Wenn man die "aktuelle Situation" aus der Hauptreihe rund um den Kalten Frieden kennt, kann man die damalige fast als Freundschaft bezeichnen.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr bildlich, so dass ich trotz der eher gemächlichen Handlung förmlich durch die Seiten geflogen bin. Mit Will als Charakter bin ich bisher noch nicht ganz warm geworden, er ist sehr arrogant, überheblich und trieft nur so vor Sarkasmus. Erinnert das nicht an einen anderen Charakter? Ich kann verstehen, dass Clare den Herondale-Männern ähnliche Charakterzüge verpassen wollte, aber bisher ist mit die Ähnlichkeit zu Jace zu groß, zumal Will auch eine geheimnisvolle, aber gleichwohl tragische Familiengeschichte hat. Ich bin gespannt, wann das erste Zusammentreffen zwischen ihm und Magnus erzählt wird, und wie sich Will noch zu dem liebevollen und sympathischen Ehemann von Tessa entwickeln wird, den wir aus den "Legenden der Akademie" kennen.
"Clockwork Angel" ist ein interessanter Auftakt mit Steampunk-Elementen, der bereits das Potenzial dieser Reihe zeigen kann. Ich vergebe 4/5 Sterne.
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(976)Aktuelle Rezension von: MarlenaUCrescent City – Wenn das Dunkel erwacht ist ein gigantischer Auftakt, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Die Welt ist komplex. Die Welt ist voller Magie, Technologie und Wesen, die man am liebsten selbst besuchen würde.
Bryce ist freech, verletzlich, wütend und gleichzeitig voller Herz. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Hunt als gefallener Engel ist der perfekte Gegenpart: kantig, düster, aber mit einer Tiefe, die Gänsehaut macht. Die Chemie zwischen den beiden knistert von Anfang an.
Die Handlung ist voller Wendungen, die man nicht kommen sieht, und Maas balanciert Action, Intrigen und Gefühle richtig gut. Besonders das Finale hat mich sprachlos zurückgelassen. Es war spannend, herzzerreißend und zugleich hoffnungsvoll. Ich habe mitgefiebert, gelitten und gelacht.
Für mich ein absolutes Highlight und ein Fantasyroman, der alles hat: starke Figuren, detailreiche Welt und eine schöne Story.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Sturmbezwingerin
(938)Aktuelle Rezension von: koechlWow! Die verschiedenen Beziehungen zwischen den Charakteren entwickeln sich wahnsinnig toll. Auch die ganzen Wendungen habe ich nicht kommen sehen und es ist super spannend, dass immer weitere Charaktere zu der Geschichte hinzukommen.
Eine tolle Reihe die meiner Meinung nach mit jedem Teil besser wird. - Cassandra Clare
City of Heavenly Fire
(1.624)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld"Wir alle sind die Summe dessen, woran wir uns erinnern. In uns tragen wir die Hoffnungen und Ängste derjenigen, die uns lieben. Und solange die Liebe und die Erinnerungen in unserem Herzen lebendig bleiben, ist niemand jemals wahrhaftig vergessen und vergangen."
Vorab: Dieses Buch hat so unglaublich viele herzzerreißende Zitate und emotionale Szenen, dass ich nur einen Bruchteil davon hier in meiner Rezension erwähne. Einen großen Bruchteil zwar, aber dennoch nur ansatzweise. Be prepared.
"Ein Teil von dir ist noch immer dieser kleine Junge, der glaubt, dass lieben zerstören heißt. Aber du lernst dazu. Du lernst dazu." Jace betrachtete sie, als wäre sie der erste Stern, der jemals am Himmel erschienen war, ein Wunder auf dem Antlitz der Welt, das er kaum glauben konnte.
"City of Heavenly Fire" ist der letzte Band der Hauptreihe um die Shadowhunter und meines Erachtens nach der beste Teil. Der Anfang hat sich zwar minimal gezogen, aber als die Handlung dann Fahrt aufgenommen hat, habe ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen - und das sind immerhin 800 Seiten!
"Ich habe dich vom ersten Moment, in dem ich dich gesehen habe, rücksichtslos geliebt. Die Konsequenzen waren mir egal. Ich wollte dich mehr, als ein guter Mensch zu sein. Mehr als alles andere auf der Welt."
Es geht hier um den finalen Kampf gegen Sebastian und das gesamte Team ist an Bord. Die Spannung wurde wirklich kontinuierlich hochgehalten und konnte trotzdem ein ausführliches Finale schaffen, was noch einmal alles getoppt hat.
Manchmal träume ich von einem Jungen mit grünen Augen, einem Jungen, der nicht mit Dämonenblut vergiftet wurde, einem Jungen, der lachen und lieben und einfach nur menschlich sein konnte - das ist der Junge, den ich immer beweint habe, aber dieser Junge hat nie existiert.
Clares Schreibstil war hier ebenfalls allererste Sahne. Neben ihrem sehr bildlichen Schreibstil, der schon seit Beginn der Reihe brilliert hat, schafft sie es hier, sämtliche Facetten des menschlichen Daseins, der einzelnen Charaktere, einzufangen und ihre Komplexität darzustellen. Sämtliche Charaktere, selbst die kleinsten Neben-Nebencharaktere, haben alle ihre eigenen Motive und Beweggründe und Story.
"Mein ganzes Leben lang hat es mich das Dämonenblut gequält, aber ich habe es nicht gewusst. Ich habe den Unterschied nie gekannt. Nie zuvor habe ich mich so... leicht gefühlt", sagte er leise.
All diese Emotionen, die mit dieser Komplexität einhergehen, waren so roh und nahbar vermittelt, dass es mir mein eigenes Herz ebenfalls fast zerrissen hat. In keinem Band der Reihe lagen Hoffnung und Verlust, Trauer und Freude, Leid und Liebe so nah beieinander wie in diesem letzten Teil.
Irgendwann tauchte vor seinen Augen ein Gesicht auf und verharrte über ihm, mit Augen wie funkelnde Sterne am fahlen Himmel. Alecs Augen waren groß und blau und voller Qual. "Ach, mein Alec", meinte Magnus schließlich. "Ich hatte keine Ahnung, dass du so traurig warst."
Ich habe Charaktere ins Herz geschlossen, von denen ich das niemals vermutet hätte, und andere hatten trotz ihrer kurzen Screentime eine solche Wucht bei jedem ihrer Auftreten, dass ich unglaublich froh bin zu wissen, dass es noch mehr Bände aus dem Shadowhunter-Universum gibt, wo diese Charaktere ihren ganz eigenen Auftritt bekommen - Zachariah, um mal einen zu nennen.
"Frei dienen wir, weil wir freiwillig auch Ihn lieben, weil's in unserm Willen liegt zu lieben oder nicht, was unser Glück, was unser Fall ist."
Das Ende war ebenfalls rundherum perfekt. Alle wichtigen Charaktere waren da, viele Emotionen, viel Potenzial für weitere Geschichten.
"Heroes aren't always the ones who win," she said. "They're the ones who lose, sometimes. But they keep fighting, they keep coming back. They don't give up. That's what makes them heroes."
"City of Heavenly Fire" ist ein absolut perfekter Reihenabschluss, der noch einige Zeit nachhallen wird. Ich vergebe verdiente 5/5 Sterne. Ein wenig melancholisch bin ich durchaus, der Reihe nun den Rücken kehren zu müssen, aber das Universum der Shadowhunter hat noch viel mehr zu bieten und ich hoffe sehr, hier und da auf bekannte Charaktere zu treffen!
"Jeder hat das Potenzial, Außergewöhnliches zu leisten. Solange man eine Seele hat und einen freien Willen, kann man alles sein, alles tun, sich für alles entscheiden."
Folgend gibt es nun noch die verbleibenden Zitate und Szenen, die ich nicht mehr geschickt in meine Rezi einbauen konnte, die aber auch zu wertvoll für mich sind, um sie einfach unter den Tisch fallen zu lassen:
"Herondales." Zachariah's voice was a breath, half laughter, half pain. "I had almost forgotten. No other family does so much for love, or feels so much guilt for it. Don't carry the weight of the world on you, Jace. It's too heavy for even a Herondale to bear. "
Der gellende Schrei dauerte an, bis er schließlich verhallte und nur noch an ein kummervolles Schluchzen erinnerte, als würde das Universum weinen. "Lilith", wisperte Jonathan. "Sie weint um ihre toten Kinder, ihre Blutskinder. Sie weint um sie und um mich."
"Ich bin in dem Glauben aufgewachsen, dass ich immer perfekt sein müsse. Mir war nicht klar, dass Liebe auch vergeben bedeutet. Aber dann bist du in mein Leben gekommen und hast alles, woran ich glaubte, in seinen Grundfesten erschüttert. Und erst da habe ich begonnen, alles in einem anderen Licht zu sehen. Du hattest... so viel Liebe, so viel Vergebung und so viel Vertrauen. Und da dämmerte mir langsam, dass ich dieses Vertrauen vielleicht tatsächlich wert sein könnte. Dass ich nicht perfekt zu sein brauchte. Und dass es reichte, wenn ich mich bemühte und mich anstrengte."
Sharp are the arrows of a broken heart.
"If you never tell anyone the truth about yourself, eventually you start to forget. The love, the heartbreak, the joy, the despair, the things I did that were good, the things I did that were shameful--if I kept them all inside, my memories of them would start to disappear. And then I would disappear."
"There are memories that time does not erase... Forever does not make loss forgettable, only bearable."
- Kerstin Gier
Saphirblau
(7.235)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererGwendolyn schwebt auf Wolke sieben. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit läuft alles perfekt. Na ja, bis es das eben nicht mehr tut...
Auch Saphirblau hat mich von der ersten Seite an begeistert.
Normalerweise sind diese Mittelteile immer kritisch, weil sie sich wie Lückenfüller anfühlen. Hier absolute Fehlanzeige! Spannend, herzergreifend und voller Rätsel.
Neue liebenswerte Charaktere und verzwickte Entwicklungen sorgen dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann und will. Der lockere Schreibstil und humorvolle Szenen bringen einen oft zum Schmunzeln.
Meine Empfehlung: auch hier sollte man das Finale schon bereitliegen haben. Der Cliffhanger ist sogar noch gemeiner als bei Rubinrot.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Königin der Finsternis
(1.205)Aktuelle Rezension von: koechlMan denkt ja wirklich, dass es nicht noch besser werden kann. Und dann beendet man Band vier mit feuchten Augen und sucht den sechsten Stern in der Anzeige
Dieser Band war einfach episch. Von Anfang bis Ende. Die storyline entwickelt sich wahnsinnig gut, die Wendungen kommen überraschend, die Charaktere sind alle so unfassbar toll, ich habe das komplette Spektrum der Gefühle durchlebt, und was für mich sehr selten ist: ich habe sogar das eine oder andere Tränchen verdrückt.
Diese Reihe ist jetzt schon ganz großes Kino. Allein die Weltgestaltung ist wahnsinnig interessant und komplex, und scheint mit jedem Band noch umfangreicher zu werden. Das Magiesystem ist wunderbar nachzuvollziehen, wobei ich sehr gespannt darauf bin, wie sich die Reihe in dieser Hinsicht weiter entwickelt. - Deborah Harkness
A Discovery of Witches - Die Seelen der Nacht
(1.264)Aktuelle Rezension von: VeeziDiese Bücher begleiten mich schon seit sehr vielen Jahren und ich liebe sie über alles. Mir gefällt die Welt voller Menschen, Dämonen, Vampire und Hexen. Die Protagonistin Diana ist teilweise recht anstrengend und nervig, aber in Kombination mit Matthew macht es das alles wett. Voller Humor, Gefahren, Abenteuer. Perfekt für den Herbst.
- Lauren Kate
Engelsnacht
(1.903)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Luce kommt in ein Besserungsinternat und lernt dort ein paar Freunde kennen. Und einen Jungen, der sie vom 1.Moment an anzieht. Irgendwie scheinen alle an der Schule ein Geheimnis zu haben und Luce steckt mitten drin. Nach einem Zwischenfall kommt sie ihrem Schwarm näher.
Meine Meinung:
Ich hatte damals den Film gesehen und wollte dann das Buch. Lauren Kate hat einen sehr langsamen Storyverlauf. Man wird lange im Dunkeln gelassen und daher zieht sich die Geschichte. Am Ende gibt es einen Cliffhanger.
- Cassandra Clare
Lord of Shadows
(498)Aktuelle Rezension von: miartEmma,
manchmal frage ich mich, wie viel Gewicht ein Herz tragen kann, bevor es endgültig zerbricht. Das Parabatai-Band zieht uns jetzt in die Tiefe. Du glaubst, Marks Nähe könnte mich retten? Doch alles, was ich sehe, ist das Feuer, in dem wir beide brennen - selbst wenn wir versuchen, uns voneinander zu lösen.
Die Welt um uns herum zerfällt in Scherben. Das Institut ist voller Schatten und nicht nur jener, die wir bekämpfen. Kit - der verlorene Herondale - trägt die Last seiner Herkunft, auch wenn er seinen Platz langsam findet. Ty und Livvy sind wie Licht und Dunkelheit untrennbar verbunden. Und dann Mark, Kieran und Cristina - ihre Liebe ist wie ein Lied in drei Stimmen - Polyamorie - so wild und chaotisch wie die Feenwelt, aus der sie stammen. Wir kämpfen, lieben, verlieren. Jeder Schlag hinterlässt neue Risse in unserem Schicksal.
Cassandra hat uns eine Welt geschenkt, die so lebendig ist, dass ich den Sand von Idris auf meiner Haut spüre. Ihre Magie liegt in den Details und ausführliche Charakterzeichnungen, die uns gefangen nehmen.
Emma, du bist Kriegerin, Heldin - und meine unerreichbare Sehnsucht. Verloren in einer Geschichte, die uns zerbricht. Doch trotz aller Länge, trotz aller Tragik bleibe ich hier, gefangen zwischen Pflicht und Verlangen.
Immer dein,
Julian - Peter V. Brett
Das Flüstern der Nacht
(640)Aktuelle Rezension von: BlintschikBei dem zweiten Teil musste ich mich erst reinlesen. Es geht vermehrt um das Wüstenvolk, das ich persönlich im ersten Teil schon nicht mochte und so geht die Handlung erstmal garnicht vorran. Aber dann wird es spannender und man trifft wieder auf bekannte Personen, bei deren Entwicklung man direkt dabei ist. Vorrallem fand ich es interessant wie sich langsam alles entwickelt, man die Personen und die Welt mehr kennenlernt und bei den ganzen Intrigen mitfiebern kann. Außerdem passieren ständig Dinge, die man garnicht mal so erwartet, auch wenn sie am Anfang sehr typisch wirken. An und für sich ist es eben immer noch eine Reihe, die langsam vorranschreitet und für die man Geduld braucht. Aber ich finde den Schreibstil und alles in diesem Buch so toll, dass ich ewig weiterlesen könnte und auch wenn das Buch noch dicker war als der erste Band, so bin ich in nur wenigen Tagen regelrecht durchgeflogen, weil es sich so gut lesen lässt.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Der verwundete Krieger
(688)Aktuelle Rezension von: koechl"Der verwundete Krieger" ist wahrlich ein Buch pber Heilung, so wie Sarah J. Maas mal sagte. Das Buch war so schön und angenehm zu lesen. Es gab einige interessante Entdeckungen.
Ich habe oft gelesen, dass dieses Buch langweilig sei und nicht wichtig für die Geschichte. Aber man lernt so viel über Chaol und lernt die Welt nochmal von einem ganz anderen Kontinent kenne. Ich fand das Buch einfach nur klasse! - Peter V. Brett
Das Lied der Dunkelheit
(1.221)Aktuelle Rezension von: GwynnDer Auftakt der Dämonensaga hat mich sofort gepackt. Brett nimmt sich Zeit, seine drei Protagonisten Arlen, Leesha und Rojer von Kindheit an zu begleiten, und genau das liebe ich: zu sehen, wie Figuren wachsen, ihre Stimmen finden und nachvollziehbar zu den Erwachsenen werden, die sie später sind. Für mich – als Fan solcher Erzählweisen à la Robin Hobb – war das stimmig, spannend und überzeugend umgesetzt.
Besonders fasziniert hat mich das Magiesystem. Die Runenmagie ist gut durchdacht, logisch aufgebaut und gewinnt mit jedem Band an Tiefe. Ich fand es großartig zu erleben, wie die Figuren immer wieder neue Wege fanden, mit dieser Magie umzugehen – das wirkte organisch, kreativ und trug viel zum Reiz der Reihe bei.
Mit den späteren Bänden kam für mich jedoch die Ernüchterung. Schon im ersten Teil fällt der unterschwellige Sexismus auf, wenn Frauen fast ausschließlich über Heirat und Kinder definiert werden. In den Fortsetzungen wird es deutlicher: Mit der Kultur von Krasia führt Brett eine Welt ein, in der Frauen systematisch unterdrückt und misshandelt werden. Das wirkte nicht nur sexistisch, sondern auch wie ein problematisches „Kultur-Bashing“. Spätestens nach Band vier konnte ich das nicht mehr lesen.
Dazu kommt Arlen als Figur: Sein ständiges „einsamer Held“-Pathos, dieses selbstgewählte Märtyrertum, ließ mich irgendwann nur noch mit den Augen rollen. Hier werden stereotype Muster bedient, ohne dass sie gebrochen oder wirklich reflektiert werden.
So bleibt mir Das Lied der Dunkelheit als ein starker Auftakt mit Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind und einem faszinierenden Magiesystem in Erinnerung. Doch die Reihe selbst habe ich nach dem vierten Band abgebrochen – zu viel Sexismus, zu viele Klischees, zu wenig Bruch mit Mustern, die mich irgendwann nur noch gestört haben.
- Julia Dippel
Izara - Das ewige Feuer
(1.222)Aktuelle Rezension von: Kerstin_VogelhuberDieses Buch war ein Reread und schon wieder bin ich richtig gefesselt gewesen. Es kam zu keiner Zeit Langeweile auf. Das erste Mal als ich die Reihe gelesen habe ist aber auch schon eine Weile her. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich konnte in die Geschichte richtig abtauchen.
Wir begleiten Ari, die sich für jemand ganz normales hält, nur um dann fest zu stellen, daß sie jemand ganz besonderes ist. Sie wird gejagt und muss öfters um ihr Leben kämpfen. Ihr steht dabei ein Brachion zu Seite. Lucian ist auf der Suche nach seinem Freund Thanatos. Er denkt das der Vater von Ari mit seinem Verschwinden zu tun hat. Aus Feinden werden Freunde und er wird ihr stärkster Beschützer. Was Ari ist und was sie noch alles erfährt werde ich nicht sagen, sie hat vor allem gute Freunde die ihr helfen und sie beschützen. Ich freue mich jetzt schon auf den 2 Teil und was noch alles auf Ari wartet.
- Jennifer L. Armentrout
Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen
(1.837)Aktuelle Rezension von: Alice_KSteinerne Schwingen von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band ihrer Dark Elements Reihe und ein echt gelungener Auftakt.
Layla ist mit 17 Jahren mehr als ein ganz normales Mädchen. Zum einen ist sie Wächterin, die nachts Dämonen jagt und zum anderen hat sie aber auch Dämonenblut in sich. Und als wenn das nicht schon kompliziert genug wäre, taucht da noch ein geheimnisvoller Dämon auf, der sie rettet und ihr Leben komplett auf den Kopf stellt!
Hach, die Geschichte um Layla, Zayne, Roth und Co. hat mir echt gefallen!
Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und mochte Layla von Anfang an.
Dämonenjägerin bei Nacht und am Tag versuchen eine ganz normale Schülerin zu sein, das gehört zu Laylas Alltag.
Doch nach einem Angriff trifft sie auf den mysteriösen Dämon Roth... und dann geht's so richtig los:
🖤 Verwirrende Gefühle, obwohl sie doch eigentlich Zayne mag
🖤 Geheimnisse, die ihr die Augen öffnen
🖤 Spannende Kämpfe mit gruseligen Kreaturen, die sie auf die Probe stellen
Und und und...
Ehrlich gesagt, würde ich ungern mit Layla tauschen wollen! 🙈
Obwohl... Zayne, der heiße Wächter und Roth, der heiße Dämon? Okay, könnte schlimmer sein! 🤭😅🥰❤️
Alles in allem war Steinerne Schwingen ein richtiger guter Start und ich bin gespannt wie es weitergeht! Das Ende ließ mich ja komplett geschockt zurück! Ich brauche Antworten!
Dies ist meine ehrliche Rezension mit meinen eigenen Worten.























