Bücher mit dem Tag "dalai lama"
16 Bücher
- Sarah Kuttner
Kolumnen
(213)Aktuelle Rezension von: HoldenDer erste Teil Kuttnerscher SZ- und Musikexpress-Kolumnen, schlagfertig und meinungsstark, mit Kommentaren zu winterlicher Bekleidung, Jungs-Indierock-Bands, Rudolf Mooshammer, aktuellen Politikern undundund, einige der erwähnten Rockbands kann man jetzt (wieder-)entdecken, weil vielen von ihnen ist damals kein rechter Erfolg vergönnt gewesen ist. Angela Merkels Hängegesichtigkeit und Karriereristenfresse waren schon derber Shit, und irgendwo hat man den Eindruck, als sei die gute Frau Kuttner auch ein kleines bißchen langweilig, weil sie sich aus so vielen Sachen gar nichts macht (Rockkonzerte bzw. -festivals, Karneval, Aprilscherze usw).
- Dalai Lama
Ratschläge des Herzens
(34)Aktuelle Rezension von: KristinaTiemannLetztens fiel mir dieses kleine Büchlein mit Ratschlägen vom 14. Dalai Lama wieder in die Hand. Es richtet sich an jeden von uns, ob arm oder reich, jung oder alt, krank oder gesund, Bauer oder Politiker. Ich wollte eigentlich nur darin herumblättern, las es am Ende aber ganz. Schade, dass du es nicht öfter liest, dachte ich, besonders wenn ich mal wieder "ein Problem" habe. Denn was der kleine Ratgeber mir sagen möchte, ist, dass "ein Problem" relativ ist. Und das stimmt ja wohl. Das Problem dabei ist nur, dass man das oft nicht erkennt, wenn man gerade mittendrinsteckt :D.
Ich mag das Buch, weil es so einfach ist. Für Probleme gibt es keine Patentrezepte. Es gibt nur eine Geisteshaltung, mit der man durchs Leben geht. Man kann es sich dabei schwerer oder leichter machen. Man kann einen Schicksalsschlag auch als Herausforderung betrachten, man kann versuchen, in allem auch das Positive zu sehen. Und wer erkennt, dass das Leid zum Leben gehört, hat das Übel an der Wurzel gepackt. Nur ist das gar nicht leicht, obwohl es so einfach ist. Warum ist das Einfachste immer am schwersten?
"Dalai Lama" bedeutet im Tibetischen "Lehrer, dessen Weisheit so groß ist wie der Ozean". Und für mich ist er das auch. Denn mir schenken seine Ratschläge Hoffnung, Trost und Mut. - Soname Yangchen
Wolkenkind
(56)Aktuelle Rezension von: GrauerVogelSoname wächst in Tibet auf dem Land auf. Als ehemaliger Adel wird ihre Familie sowohl von den chinesischen Besatzern als auch von den anderen Leuten im Dorf besonders schlecht behandelt. Schließlich schicken ihre Eltern sie mit sechs Jahren in die Stadt, wo sie als Haussklavin bei einer Familie zehn Jahre ihres Lebens verbringen muss - bis sie schließlich über Nepal nach Indien flieht, von wo aus sie wiederum letztlich in den Westen gelangte.
Die Lebensgeschichte von Soname Yangchen ist äußerst interessant und auch sehr beeindruckend. Tibet ist ein Land, über das die meisten Europäer kaum etwas wissen und ich war sehr gespannt, einen Eindruck davon zu bekommen.
Ihre Geschichte ist nachvollziehbar erzählt, jedoch nicht ganz so lückenlos, wie ich es mir gewünscht hätte. Dadurch habe ich mitunter nicht alles verstanden bzw. tun sich für mich diverse Widersprüche auf. Ich habe den Eindruck, dass die Autorin durch einen gewissen Patriotismus (welchen ich gar nicht verurteilen möchte!) eine romantisierte Vorstellung von ihrem Heimatland haben mag, was dann zu diesen Widersprüchen führt, anders kann ich mir das nicht erklären. Beispielsweise beschreibt sie anfangs, wie ihre Familie vom ganzen Dorf angefeindet und teilweise wirklich bösartig schikaniert wird, aber später schwärmt sie davon, wie harmonisch und herzlich die Menschen in Tibet doch wären und dass sie nie jemanden schlecht behandeln würden. Das nur so als ein Beispiel, da gab es mehrere. Deshalb denke ich, man muss dieses Buch sehr aufmerksam lesen und auch teilweise hinterfragen.Allerdings mag es sein, dass mir bestimmte Dinge nur deshalb widersprüchlich erscheinen, weil ich die dortige Kultur nicht nachvollziehen kann.
Außerdem erklärt die Autorin vieles, was ihr widerfahren ist, mit ihrem Glauben und führt vieles auf ihr Karma zurück oder Gebete. Damit gehe ich als unreligiöser Mensch auch nicht immer so konform, dennoch verurteile ich das nicht, nur ein sachlicher Bericht ist es damit natürlich auch nicht mehr. Beispielsweise erklärt sie sich die Tatsache, dass die meisten Europäer sehr positiv, freundlich und interessiert auf Tibeter reagieren, damit dass die Tibeter so gläubige Buddhisten sind und unter dem Schutz des Dalai stehen und die Leute einfach durch sie seine Heiligkeit spüren würden. Das ist für mich einfach keine plausible Erklärung. Ich führe das vielmehr darauf zurück, dass die meisten Europäer vorher noch nie einen Tibeter getroffen haben und die meisten auch nichts über Tibet wissen. Allenfalls wissen die meisten, dass Tibet von China besetzt ist und reagieren dann mit Mitleid oooder - was viel entscheidender sein dürfte - haben über Tibet kein vorgefertigtes Bild, keine Schublade, in die sie die Person sofort stecken könnten. Über Chinesen und Japaner hat man sofort ein gewisses Bild im Kopf, bestimmte Eigenschaften vielleicht auch, die man ihnen zuordnet, eine Vorstellung von dem Essen dort, etc. (ob man will oder nicht, jeder hat diese stereotype Vorstellung von fast jeder ihm bekannten Kultur), aber von Tibet haben die meisten so wenig gehört, dass sie absolut keine Vorstellung von irgendwas haben und reagieren deshalb sehr unbefangen und vorurteilsfrei und eben auch neugierig. Das ist für mich eine viel logischere Erklärung.Dennoch fand ich es auch schön, einen Einblick in den tibetischen Buddhismus zu bekommen, der doch sehr viel sakraler ist, als der häufig hier in Europa praktizierte.
Insgesamt ein interessantes Buch mit einer faszinierenden Lebensgeschichte, das man aber aufmerksam lesen und bisweilen kritisch hinterfragen sollte. Auf jeden Fall aber lesenswert!
- David Michie
Die Katze des Dalai Lama und die Kunst des Schnurrens
(1)Aktuelle Rezension von: Irve
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Liebe Lesefreunde,
die „Katze Seiner Heiligkeit“ ist alleine, denn der Dalai Lama ist für einige Wochen verreist. Das heißt, so ganz alleine ist sie natürlich nicht, aber ihr Retter fehlt ihr.
Damit „seine Schneelöwin“ ihre Zeit sinnvoll verbringt, hat der Meister ihr vor seiner Abreise eine Aufgabe gestellt. Sie möge während seiner Abwesenheit die Kunst des Schnurrens erforschen und so die Ursache für wahres, tiefes Glück herausfinden. Die Katze tut ihr Bestes, stellt aber irgendwann erschrocken fest, dass sie so gut wie gar nicht mehr schnurrt….“Macht das Beste aus eurem Leben – zu eurem eigenen Nutzen und dem der anderen.“
Auch dieses Buch rund um die Katze des weisen Mannes ist wieder ein großartiger Quell vielfältiger Weisheiten zu innerem Glück und Zufriedenheit – nicht nur der Dalai Lama kennt schließlich den Weg der Glückseligkeit -, jedoch erscheint mir hier die Rahmenhandlung an vielen Stellen sehr konstruiert, wirkt daher manchmal surreal und ein wenig unglaubwürdig.
„Jeder Tag könnte dein letzter sein. Bedenke dies in deinem Tun und Sein anderen gegenüber.“
Den wunderbaren Ausagen tut dies jedoch keinen Abbruch. Auch in David Michies zweitem Buch über die „Katze seiner Heiligkeit“, wird der Leser/ Hörer zum Nachdenken angeregt, inspiriert, sich mit seinem tiefsten Inneren, seinen Prinzipien und den Zielen im Leben auseinanderzusetzen und möglicherweise seine Prioritäten neu zu setzen.
„Das Problem ist doch, unsere Bequemlichkeit aufzugeben, auch wenn sie gar nicht so bequem ist.“
Die Geschichte wird wie im ersten Band „Die Katze des Dalai Lama“ aus Sicht der Katze geschildert. Die kleine Schneelöwin plaudert wieder anschaulich aus dem Nähkästchen und ich hörte ihr gerne zu. (Die Originalrezension findet ihr auf meinem Blog: https://irveliest.wordpress.com/2016/01/28/david-michie-die-katze-des-dalai-lama-die-kunst-des-schnurrens-hoerbuch/)
Von ihrem eigenen Schicksal aus ausgehend wird der Faden zur Umgebung gespannt, zu den Menschen, die mit der aktuell dalailamalosen Katze in Wechselwirkung stehen und dort über den Tellerrand geschaut.„Urteilt nicht, so verzweifelt die Lage auch sein mag. Ihr könntet einem Irrtum aufsitzen.“
Es gibt wohl niemanden, der ohne Probleme ist, der nie mit dem Schicksal hadert. Aus den Gedanken dieser Menschen, ihrer Gespräche untereinander, ihren Handlungsweisen und Entwicklungen entspringen viele Weisheiten, die ganz im Sinne des großen Meisters stehen. Die kleine Schneelöwin erlebt viele Abenteuer, an denen sie wächst und sie reifen lässt – möglicherweise tun es ihr einige der Leser nach!
„Zu sehr an sich zu denken, bringt Leid hervor. Angst und Sorge werden nur größer, je mehr wir uns auf das eigene Ich konzentrieren.“
Zum guten Schluss kehrt der Dalai Lama wieder zurück und das persönliche Glück der „Katze seiner Heiligkeit“ ist wieder perfekt…..ob sie wieder schnurrt? Findet es selbst heraus!
Wie auch das „Die Katze des Dalai Lama“ hat Ursula Berlingshof auch diese Erzählung der kleinen Schneelöwin wunderbar interpretiert. Sie gibt die Stimmungen und Gefühlslagen der Katze gut wieder und hat somit für einen interessanten, tiefen Hörgenuss gesorgt!
Inhalt
Wer wüsste besser als eine Katze, worin das Geheimnis des Glücks besteht? Der Dalai Lama verreist für einige Wochen und stellt seiner „kleinen Schneelöwin“, wie er sie nennt, eine Aufgabe: Sie soll die Kunst des Schnurrens erforschen und so die Ursache für wahres, tiefes Glück herausfinden. Bei ihren Streifzügen trifft sie einen mysteriösen Yogi, sie belauscht Professoren, hochrangige Lamas, berühmte Schriftsteller, errettet eine Yogaklasse vor einem drohenden Unglück und findet schließlich Erstaunliches über ihre geheimnisvolle Herkunft heraus …Das Hörbuch
zu David Michies „Die Katze des Dalai Lamas – Die Kunst des Schnurrens“ ist im Oktober 2015 unter der ISBN-Nr. 9783836811804 bei Radioropa Höbuchnetz erschienen. Die ungekürzte Lesung hat eine Dauer von 7:26 min und wird auf einer MP3-CD ausgeliefert.Der Autor
David Michie, geboren in Zimbabwe, lebt heute in Australien, wo seine Bücher Bestseller sind. Ursprünglich Thriller-Autor, gelingt es dem praktizierenden Buddhisten buddhistische Gedanken in moderner, verständlicher Form einem breiteren Publikum nahezubringen.Die Sprecherin
Ursula Berlinghof studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Saarbrücken. Es folgten Engagements an diversen Stadt- und Staatstheatern und den Kammerspielen Landshut. Seit 2001 arbeitet sie als freie TV- und Theaterschauspielerin in München.
Quelle: Radioropa Hörbuch - Heinrich Harrer
Sieben Jahre in Tibet
(132)Aktuelle Rezension von: bibliophilecatsWas ich mir erhofft habe: Ich glaube, ich habe das Buch schon mal als Jugendliche gelesen, auf jeden Fall habe ich den Spielfilm gesehen, als er im Kino kam. Mit so viel Abstand (und in einem anderen Medium) interessiert es mich, ob mich die Geschichte immer noch fesseln kann.
Fazit: Sehr gut zu lesen, ich fand besonders die Beobachtungen über Tibet und die Menschen außerhalb Lhasas interessant. Die Zeit, die Heinrich Harrer nicht in Lhasa verbracht hat war viel länger, als die Werbung und der Buchuntertitel vermuten lassen und die Zeit, die er mit dem Dalai Lama verbrachte war dann nochmal deutlich kürzer.
Das Buch ist durchaus ein Produkt seiner Zeit, mit sehr viel unterschwelligem Rassismus (z.B. wenn die Rede davon ist, dass manche Tibeter sehr helle Haut haben und dass manche vergleichbare Intelligenz mit Weißen haben) und Seximus (wie über die Frauen gesprochen wird), das sollte aber nicht davon abhalten, die guten Abschnitte wertzuschätzen (die Beschreibung des Landes, der Reisebericht).
Danke an Netgalley und Ullstein Buchverlage für das Leseexemplar. - German Neundorfer
Im Einklang mit der Welt
(5)Aktuelle Rezension von: Cordula_GartmannDas Buch "Im Einklang mit der Welt-Weisheiten des Dalai Lama", herausgegeben vom Padloch Verlag, ist ein "Best of" der Bücher des Dalai Lamas. Aufgeteilt in viele kleine Abschnitte.
Es geht um die Grundlagen des Buddhismus, die Entstehen von Leid und die Notwendigkeit von Ethischem Verhalten unabhängig von Religionen. Auch der Schutz der Umwelt und der Respekt anderen Lebewesen gegenüber liegt seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama, am Herzen und er zeigt die Wichtigkeit gerade in der heutigen Zeit auf.
Etwas antiquiert kommt aber folgende Aussage des Dalai Lama daher:
"....verheiratete Paare sollten Kinder haben, wenn keine zwingenden Gründe dagegensprechen. Keine Kinder zu haben, weil man ein Leben ohne Verantwortung genießen will, ist in meinen Augen ein Fehler."
Das zeigt, dass der Dalai Lama,gelinde gesagt, sehr konservativ ist. Zum einen kann er sich offenbar nur vorstellen, dass verheiratete Paare Kinder bekommen. Andere nicht. Zum anderen unterstellt er Menschen, die keine Kinder haben, Egoismus. Das ist unangemessen. Denn auch ohne Kinder in die Welt zu setzen, kann man ein sinnvolles Leben führen und das von anderen Menschen bereichern. In Anbetracht der Tatsache, dass wir derzeit schon über 7,8 Milliarden Menschen auf dieser Erde haben, mit einem Zuwachs von 78 Millionen in den letzten fünf Jahren, ist seine Aufforderung, Kinder in die Welt zu setzen, auch nicht zu verstehen. Von der Rolle der Frau in diesem Zusammenhang einmal ganz abgesehen. Der Nachsatz, er als Mönch solle sich dazu vielleicht nicht äußern, macht es auch nicht besser.
Fazit
Wer sich für den Buddhismus interessiert und sich mit den Grundlagen beschäftigen möchte, ist mit dem Buch gut beraten. Wer sich schon länger mit dem Buddhismus beschäftigt oder bereits Bücher des Dalai Lamas gelesen hat, wird hier nichts Neues finden.
- Dalai Lama
Das Buch der Freude
(18)Aktuelle Rezension von: JorokaZum 80. Geburtstag des Dalai Lama trafen sich diese beiden hohen geistlichen Würdenträger in Indien. Das Buch beinhaltet die Aufzeichnungen der themenbezogenen Gespräche in diesen 5 Tagen.
Man könnte das Buch der Freude durchaus auch als Buch des Mitgefühls bezeichnen. Denn das ist ein weiterer zentraler Punkt der Gespräche. Freude entsteht meist in einer Wechselbeziehung mit Anderen, dem Gegenüber das Gute zu gönnen und sein Leid zu verringern suchen. Das miteinander Freuen und die Gemeinschaft feiern.
So stecken viele Lebensweisheit in den Zeilen, die in den Grundzügen an einem Strang ziehen, sich nicht widersprechen sondern ergänzen und befruchten. Diese Erkenntnisse, die meist in der Stille bzw. in den Meditations-Zeiten entstanden sind, sind nicht kompliziert oder verschachtelt sondern beziehen sich auf das Wesentliche. So ist das Werk gut verständlich zu lesen.
Darüber hinaus schildert das Buch auch den sich beständig neckenden und liebevollen Umgang dieser beider in die Jahre gekommenen Männer und was sonst noch so in den 5 Tagen passiert ist.
Im Anschluss gibt es eine Sammlung an „Übungen der Freude“.
Ehrlich gesagt habe ich mich über die Form und die Umsetzung gewundert. Manche Passagen wirken nicht sonderlich gut lektoriert. Doch irgendwie konnte ich ganz leicht darüber hinwegsehen, da der eigentliche Schatz in einer Hand voll Kernsätzen liegt, dass diese mitunter wiederholt oder nochmals von einer anderen Seite betrachtet werden, lassen sie sich nur noch tiefer im Gedächtnis verwurzeln.
Fazit: Eine bereichernde Lektüre für mich.
- Franz Alt
Der Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt
(4)Aktuelle Rezension von: annlu*Wenn wir geleitete werden durch ein echtes Gefühl für universelle Verantwortung, wird unser Verhältnis mit der Umwelt sehr ausgeglichen werden, wie auch die Beziehungen zu unseren Nachbarn.*
Nicht erst seit dem Aufkommen der „fridays for future“ Bewegung sollte allen klar sein, dass der Klimawandel zur Klimakatastrophe ausgeartet und unmittelbar da ist. Der Klima-Appell des Dalai Lama richtet sich an alle Nationen, an alle Menschen um endlich Schritte einzuleiten und auf die Umwelt als schützenswert anzusehen.
Seit Jahren beschäftigt sich der Dalai Lama mit dem Umweltschutz. Das Buch enthält nicht nur seine direkte Ansprache zum Internationalen Tag für Menschenrechte (2019) mit seinem Appell an Mitgefühl und universelle Verantwortung und sein bereits 1993 verfasstes Umweltgedicht, sondern auch ein Interview mit dem Journalisten und Freund Franz Alt. Der ist es auch, der den Rahmen schafft. Bereits in seiner Einleitung prangert er die aktuellen Verhältnisse an. Hier und im Nachwort stellt er die positiven Möglichkeiten einer solaren Wende vor.
Der Appell des Dalai Lamas wird in Form eines Interviews mit Franz Alt geführt. Dabei kommen lobenswerte Entwicklungen (wie die Mobilisierung Jugendlicher durch Greta Thunberg oder positive Schritte, die in einigen Staaten unternommen wurden) genauso vor, wie Kritik. Politiker und die Wirtschaft werden in die Verantwortung gezogen, besonders wenn es darum geht, Egoismus und Nationalismus hinter sich zu lassen und global gerecht zu denken und handeln. Neben aktuellen Umweltthemen werden große Themen der Ethik erwähnt und ein Bogen zwischen den Religionen geschlagen. Zum Thema wird auch die vergangene und aktuelle Situation Tibets. Trotz des Ernsts des Themas zeigt sich der Dalai Lama hoffnungs- und humorvoll. Beeindruckt hat mich (wieder einmal), wie sehr sich der Dalai Lama mit den Themen auseinandersetzt, die ihm wichtig sind. Man merkt, dass er nicht nur die Glaubensaspekte des Umweltschutzes sieht, sondern sich auch mit dem aktuellen wissenschaftlichen Stand beschäftigt.
Fazit: Über das Thema Umweltschutz kann nie genug gesagt werden!
- David Michie
Die Katze des Dalai Lama
(48)Aktuelle Rezension von: Renate_NateHier wird auf sehr amüsante Weise von einer Katze erzählt, was sie so alles beim Dalai Lama erlebt.
Das Fazit daraus ist einfach, aber gut: "je weniger ich-bezogen wir sind, desto glücklicher sind wir."
Man kann auch erkennen: Selbst wenn sich alles bzw. vieles zum Schlimmen wendet, es tun sich doch andere Möglichkeiten auf und hat einen Sinn
- Olivier Föllmi
Die Weisheit des Buddhismus - Tag für Tag
(5)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAuf meinem Sekretär liegt neben einer Buddha-Skulptur ein ganz besonderer Bildband, den ich auch sehr oft offen liegen habe, so dass ich mich jederzeit in die Betrachtung der wunderschönen, seltenen Tibetbilder vertiefen kann. Dieser Begleiter für ein ganzes Jahr (für jeden Tag gibt es einen Text sowie ein Bild) beinhaltet Gedanken buddhistischer Meister wie Sogyal Rinpoche, Joseph Goldstein, Arnaud Desjardins und der XIV. Dalai Lama. *** Die Texte laden zum Nachdenken und Innehalten ein. Hier wird, wie ich finde, ein guter Einstieg in den tibetischen Buddhismus nähergebracht. *** Die Themen beinhalten 9 verschiedene Bereiche, wie z.B.: ~ Die Ordnung des Universums (1.Januar bis 11. Februar): Das Wunder unseres Lebens, Das Gesetz der Vergänglichkeit, Die Stadien des Lebens u.a. ~ Aufblühen (3.September bis 14.Oktober): Zu meinem Gutsein zurückfinden, Den Frieden in sich selbst suchen, Lernen sich selbst zu lieben u.a. ~ Säen (15.Oktober bis 9.Dezember): Unsere menschliche Familie, Den Krieg einstellen, Der Geist der Menschlichkeit, Die Erde,unser Garten u.a. *** In der hektischen heutigen Zeit und all den Anforderungen des Alltags tut es gut, einen solchen Schatz an seiner Seite zu wissen. Immer, wenn ich buddhistische Streicheleinheiten brauche und innerlich einkehren möchte, beschäftige ich mich nun schon seit 7 Jahren mit diesem Buch. Der hohe Preis ist gerechtfertigt; die aussergewöhnlichen Fotografien laden zum Träumen und Staunen ein. *** Abschließend zwei Sätze, die mir unter die Haut gehen: ~ "Die wirkliche Essenz des menschlichen Wesens ist die Güte. Es gibt noch andere Qualitäten, die sich aus der Erziehung, dem Wissen ergeben, aber wenn man wahrhaft ein menschliches Wesen werden und der eigenen Existenz einen Sinn geben will, dann ist es essenziell, ein gutes Herz zu haben. (Der XIV. Dalai Lama). ~ "Das Bewusstsein der Vergänglichkeit, vereint mit der Berücksichtigung des enormen Potenzials der menschlichen Existenz, verleiht uns ein Gefühl der Dringlichkeit." (Der XIV. Dalai Lama). ~ - Dalai Lama
Der Weg zum Glück
(1)Aktuelle Rezension von: WedmaFür Ratgeber, die wie dieser „Der Weg zum Glück“ heißen, interessiere ich mich eigentlich nicht. Dieser ist aber von Dalai Lama. Und den gab als Hörbuch bei meinem Pauschalanbieter. Habe schon in der Vergangenheit seine Bücher gehört. Etwas Erbauliches in den dunklen Tagen im Januar kann nicht verkehrt sein, dachte ich.
Und ja, diese Inhalte wirken schon recht horizonterweiternd. Diese sollte man sich aber lieber in Ruhe anhören, denn bei einem gehetzten Alltagverstand werden sie wohl kaum ankommen.
Dalai Lama erklärt hier die wesentliche Bestandteile seiner Religion, z.B. wie man richtig meditiert. Dieses Buch ist an sich wie eine Meditation, da man sich voll und ganz konzentrieren sollte, um einen Nutzen für sich daraus ziehen zu können. Dalai Lama erzählt auch andere Dinge, die im verstandgetriebenen Westen eher unter Esoterik fallen, weil sie von der Wissenschaft nicht erforscht wurden. Das heißt aber noch lange nicht, dass es sie nicht gibt/ nicht geben darf. Dalai Lama erklärt u.a., wie es im Buddhismus mit der Wiedergeburt gemeint ist. Dies gehörte zu den Stellen, die ich paar Mal hören musste. Eine spannende und ungewöhnliche Sicht der Dinge… Auch über den Hass, Zorn usw. spricht er und wie man diese Dinge in den Griff bekommen kann. Innere Gelassenheit ist eine Übungssache. Und: man muss dazu kein Buddhist sein. Ob man einer Religion angehört, spiel dabei keine Rolle.
Sympathisch war, dass er meinte, er wäre nur ein buddhistischer Mönch und kein König der Buddhas oder so etwas in der Art, wie er manchmal tituliert wird. Und er gibt auch zu, dass er sich auch mal ärgert und kräftige Ausdrücke benutzt. Das ist aber eher selten der Fall und von kurzer Dauer.
Sprecher Peter Lieck hat sehr gut gelesen, passend zu dem Inhalt, eine angenehme Art und Stimme.
- Matthieu Ricard
Glück: Leitfaden zur Entwicklung der wichtigsten Fähigkeit im Leben
(2)Noch keine Rezension vorhanden - Dalai Lama
Die Vier Edlen Wahrheiten
(9)Aktuelle Rezension von: RavenDas Buch "Die vier edlen Wahrheiten" von Dalai Lama ist 160 Seiten lang und beim Fischerverlag erschienen. Das Buch ist in einer Hardcover- und Softcoverausgabe erhältlich.
Dieses Buch soll als Standartwerk für alle Interessierten dienen. Es beinhaltet die Grundlagen des Buddhismus, die vier edlen Wahrheiten.
Zitat: »Wenn man die Vier Edlen Wahrheiten nicht verstanden hat und die Wahrheit dieser Unterweisungen nicht selbst erfahren hat, ist es praktisch unmöglich, den Buddha-Dharma, das heißt die Unterweisungen Buddhas, anzuwenden.« S.H. der XIV. Dalai Lama
Das Werk behandelt das Thema Buddhismus v.a. aus der Sicht des Mahayana und des Vajrayana, dabei kommen die eigentlichen Lehren Buddhas etwas zu kurz. Zudem ist das Werk wirklich schwierig und staubtrocken zu lesen. Einem Anfänger würde ich es nicht als erstes Buch empfehlen. Meiner Meinung nach schreibt Ajahn Brahm wundervolle anschauliche Kurzgeschichten und Werke, die den Buddhismus durch Beispiele sehr anschaulich widerspiegeln. Auch wenn dieser nicht so tief in die Materie geht, umfasst er jedoch das wesentliche und ist tatsächlich für Anfänger und einfache Interessierte sehr gut geeignet, was ich von diesem Buch hier leider nicht behaupten kann. In diesem Werk werden zu viele Fremdworte vorausgesetzt für den westlichen Leser. Außerdem fehlt mir einfach eine interessante Schreibweise, welche den Geist anregt und das Lesevergnügen steigert. Dennoch haben mich einige Passagen gerührt und nachdenklich gestimmt, weshalb ich dieses Sachbuch im Mittelfeld einordne.
Fazit: Zu viele Fachbegriffe für den westlichen Leser vorausgesetzt. Staubtrockene Lektüre, die aus der Sicht Mahayana und des Vajiayana widergegeben wird. Für Anfänger nicht geeignet. Einige Passagen stimulieren trotzdem den Geist. Ein mittelmäßiges Werk! - 8
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