Bücher mit dem Tag "dalai lama"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dalai lama" gekennzeichnet haben.

123 Bücher

  1. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499013225)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.420)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Daniel Kehlmanns Weltbestseller war Jahre lang ein super Seller und wurde gefeiert, geliebt und fand aber auch Leute, die es einfach schlecht fanden. Während des Hypes habe ich es nicht gelesen, hat sich ja auch so verkauft. Jetzt habe ich es gewagt. Alexander von Humboldt geht auf große Reise durch die Welt und Carl Friedrich Gauß schreibt zu Hause an einem Buch über die Vermessung der Welt. Beide wollen viel entdecken und begreifen und schaffen viel, was heute noch Gültigkeit hat und wir heute in unseren Büchern stehen haben. Es sind zwei ganz außergewöhnliche Geister und Daniel Kehlmann zeichnet ein interessantes Bild. Es ist aber auch mit Witz erzählt und Charme, aber es gibt leider auch Längen im Buch. Die Unterhaltung kehrt aber immer wieder zurück, aber manche Straffung hätte dem Buch gut getan. Die Verfilmung (trotz des großartigen Florian David Fitz) finde ich dagegen als sehr öde und langatmig. Für das Buch aber gibts 4 Sterne.

  2. Cover des Buches Tibetisches Feuer (ISBN: 9783746633626)
    Eliot Pattison

    Tibetisches Feuer

     (35)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Der achte Fall führt Shan zu einer Kommission für religiöse Angelegenheiten, in die er selbst berufen wird. Diese soll die zahlreichen Selbstverbrennungen von Tibetern aufklären und letztendlich eindämmen. Ein super spannender Roman, der die verzweifelten Bemühungen der Tibeter um Aufmerksamkeit in ihrer Sache und die unsäglichen Verbrechen des "Mutterlandes" schonungslos offen legt. Es ist schon ein kleines Wunder, dass die tibetische Kultur noch nicht gänzlich zerstört wurde - und die Welt schaut nur tatenlos zu...
  3. Cover des Buches Die Sache mit dem Glück (ISBN: 9783499232176)
    Matthew Quick

    Die Sache mit dem Glück

     (126)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    „Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.“

    Nach dem Tod seiner Mutter bleibt der 39jährige Bartholomew allein zurück. Er hat keine Freunde und keine Arbeit. Da seine Mutter ihn in ihren letzten wachen Momenten Richard nannte und er in ihrer Schublade einen Aufruf Richard Geres zum Boykott der olympischen Spiele in China findet, beschließt er, dem Schauspieler zu schreiben. In den Briefen erzählt er aus seinem Leben und findet so Zufriedenheit. Doch kann er das Leben ganz allein meistern?

    Die Geschichte wird allein durch Bartholomews Briefe an Richard Gere erzählt. Ihm erzählt er seinen Alltag, aber auch seine Gedanken, die er sich über die Welt macht. Der Leser erfährt so, dass der Pfarrer der Gemeinde sich von der Kirche lossagt und bei Bartholomew einzieht, dass er eine Trauerbegleiterin hat, die mehr Probleme als ihr Kunde hat, in einer Gruppentherapie Max kennenlernt, der um seine verstorbene Katze trauert und an Aliens glaubt, und dass er verliebt in die Jungthekarin seiner Bibliothek ist. Doch natürlich ist er viel zu schüchtern, um sie anzusprechen. Doch das Leben hält viele Überraschungen für ihn bereit.

    Herrje, ich mochte dieses Buch. Ich mochte Bartholomew, der sich so viele Sorgen um sein Leben und die Welt macht. Ich mochte den Pfarrer, der sich trinkend und betend bei ihm einnistet. Ich mochte Max, der fluchend durch die Welt geht und um seine tote Katze weinen kann. Und ich mochte Elisabeth, die Junthekarin, weil sie Licht in Bartholomews Welt bringt.

    Das Buch ist voller skurriler, aber sehr liebenswerter Charaktere und hält auch so manche Weisheit bereit. Ich möchte diese hier erwähnen, weil ich sie mir direkt rausgeschrieben habe: „Schönheit steckt in uns allen, Bartholomew. Sie versteckt sich bloß manchmal.“

  4. Cover des Buches Das Buch der Menschlichkeit (ISBN: 9783838749174)
    Dalai Lama

    Das Buch der Menschlichkeit

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    In erster Linie sehr inspirierend. Es gibt Bücher, die sollte jeder einmal gelesen haben. Themen die alle betreffen, in verständlichen und einfachen Worten niedergeschrieben und trotzdem sehr philosophisch und in jeder Argumentation überzeugend. Was mir sehr gefällt ist der religionsneutrale Standpunkt. Die Ethik nicht über Religion begründet, aber die Religion dennoch dabei nicht entwertet. Angenehm belehrend ohne erhobenen Zeigefinger.
  5. Cover des Buches Was aber ist Glück? (ISBN: 9783596508525)
  6. Cover des Buches Sieben Jahre in Tibet: Mein Leben am Hofe des Dalai Lama (ISBN: 9783843708067)
    Heinrich Harrer

    Sieben Jahre in Tibet: Mein Leben am Hofe des Dalai Lama

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Ob als Film oder als Buch, die Geschichte ist immer wieder ein Erlebnis und eine Reise wert. Heinrich Harrer erzählt seine ganz persönliche Geschichte, als er 1944 aus der Gefangenschaft floh und dann am Hofe des Dalai Lama unterschlupf fand. Bewegend, ergreifend, spannend und sehr fundiert erzählt er seine Geschichte. Danke!


  7. Cover des Buches Scar Tissue (Give it Away) (ISBN: 9783462034837)
    Anthony Kiedis

    Scar Tissue (Give it Away)

     (37)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Selbst bin ich ein riesiger Peppers-Fan, besonders von Anthony Kiedis. Er ist ein ganz besonderer, sympathischer und tiefgründiger Mensch was man durch sein ebenso tiefgründiges Buch erfährt. Anthony Kiedis hat viele schwierige Momente durchlebt und in diesem Buch wirklich kein Blatt vor den Mund genommen. Man erfährt so viele Details über ihn, die Red Hot Chili Peppers, die Songs, das Leben in LA und über sein Umfeld. Auch ein tolles "Dokument" der Musikgeschichte seiner Zeit in den USA. Es ist erstaunlich wie Detailreich sich Anthony Kiedis an sein Leben erinnern kann. Aber im weiteren Verlauf des Buchs wird seine Lebensgeschichte eine einzige Aneinanderreihung von Frauengeschichten und Drogeneskapaden. Ich persönlich fand die zweite Hälfte des Buches sehr ermüdend zu lesen, weil sie sich spannungsmäßig fast die ganze Zeit nur auf einer Ebene bewegt: keine Höhepunkte, keine Pausen. Immer nur Anekdoten nach dem Muster: Junge trifft Mädchen, verliebt sich, sie werden ein Paar, Junge wird rückfällig, Mädchen trennt sich, Junge knallt sich drei Wochen lang zu und geht dann auf Entzug. Und die gleiche Geschichte wird in etwa der Form fünf oder sechs Mal erzählt.
    Da ist kein Lernprozess erkennbar, Mr. Kiedis weigert sich standhaft, den Gründen für seine Sucht auf die Schliche zu kommen. Ganz abgesehen von dem leicht fragwürdigen Grundtenor des Buches ("ich würde niemandem raten, Drogen zu nehmen, aber ich würde die Zeit des Zuballerns auch nicht missen wollen") erfolgt keinerlei kritische Reflexion seiner Sucht oder seines Verhaltens gegenüber Freundinnen.
    Ich warte quasi schon auf seinen nächsten Rückfall. Und den wird er nicht überleben, und das wäre äußerst bedauerlich, denn ich halte ihn für einen der besten Entertainer unserer Zeit.
  8. Cover des Buches Das Haus der verlorenen Düfte (ISBN: 9783746629810)
    Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

     (64)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Die Geschwister Jac und Robert L’Étoile müssen sich um die verschuldete Parfumerie ihres dementen Vaters kümmern. Es gibt einen geheimnisvollen Duft, der die Parfumerie retten könnte. Doch, welche Zutaten hat dieser? Die Geschwister können zwar verschiedenste Düfte und Kompositionen erkennen, doch dieser Duft hat ein Geheimnis. Dies könnte den beiden das Leben kosten.

    Ein Duft, welcher Erinnerungen an frühere Leben wachrufen soll. Was wäre ein solcher Duft wert? Während Robert daran glaubt, dass es diesen Duft wirklich gibt und dass ein Vorfahre diesen gefunden hat, bezweifelt seine Schwester Jac dies. Doch dann werden beide in die Geschichte zweier Liebender und deren Tragik verwickelt. Dies ruft auch Verbrecher auf den Plan.

    Die Geschichte ist gut geschrieben, und auch die Charaktere sind ordentlich ausgearbeitet. Für mich fehlte hier etwas die Spannung. Die deutsche Übersetzung des Titels ist etwas unglücklich gewählt, da es im Roman um ein Buch und nicht um ein Haus geht.

    „Das Haus der verlorenen Düfte“ bietet gemütliche Lesestunden mit einem leichten mystischen Erlebnis. Ein gutes Buch.

  9. Cover des Buches Der fremde Tibeter (ISBN: 9783841207159)
    Eliot Pattison

    Der fremde Tibeter

     (83)
    Aktuelle Rezension von: vicky

    Shan ist einer der wenigen Chinesen unter zahllosen Tibetern. Sie sind Gefangene in einem Arbeitslager des kommunistischen Chinas. Das häufigste Verbrechen ist den Buddhismus zu leben. Shan hingegen stammt aus Peking, war Ermittler, aber hat wohl zu viel ermittelt. Im Lager lernt er viel von den inhaftierten Mönchen und beginnt die Tibeter zu verstehen. Als eine Leiche auf der Baustelle der Gefangenen gefunden wird, rekrutiert Oberst Tan Shan als eigenen Ermittler. Doch soll Shan wirklich die Wahrheit raus finden? 

    Das Buch beginnt recht trostlos mit dem Inhaftierten Shan und seinen anfänglichen Ermittlungsversuchen, die so nicht gewollt waren. Der Täter steht ja eigentlich schon fest. Doch Shan hat nichts mehr zu verlieren und riskiert viel für die Ermittlungen. Er taucht tief in die buddhistischen Mythen und Bräuche ein und gewinnt das Vertrauen der Tibeter. Er ist anders als die anderen, aber mit einem brillanten Verstand. 

    Hat man sich erst in das unvertraute Terrain eingelesen, spürt man praktisch den Wind, der über die kargen Berge weht und die Zufriedenheit der Buddhisten, die ihr Leben als Prüfung annehmen.

    Sehr empfehlenswert für Leser, die in eine andere Welt abtauchen wollen.

  10. Cover des Buches Glück (ISBN: 9783485060509)
    Matthieu Ricard

    Glück

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Sandra1975

    Matthieu Ricard ist ein Aussteiger der besonderen Art. Als Sohn des bedeutenden französischen Philosophen Jean-François Revel scheint sein Lebensweg vorgezeichnet: Kindheit in einem Intellektuellen-Haushalt, in dem Buñuel ein und aus ging, naturwissenschaftliche Promotion am renommierten Institut Pasteur, bis sich mit 24 Jahren die Lebenswende ereignet: Ricard sieht einen Film über buddhistische Mönche und ist sofort fasziniert. Er verabschiedet sich von seiner Freundin, hängt seine akademische Laufbahn an den Nagel und beschäftigt sich nunmehr seit gut 50 Jahren mit der Erhaltung alter tibetischer Manuskripte. 

    In diesem Buch widmet sich Ricard der gefühlt allgegenwärtigen Frage nach dem persönlichen Glück. Er spannt darin einen weiten Bogen von der Kritik an den Werten des Kapitalismus über die Erkenntnisse der modernen Neurowissenschaft bis hin zur buddhistischen Antwort auf die Glücksfrage. Diese fällt erstaunlich einfach aus: Suchen Sie das Glück dort, wo es sich befindet. 

    Ricard gibt in seinem Buch viele Beispiele dafür, wo sich das Glück finden oder eben nicht finden lässt. Gestützt auf die moderne Neurowissenschaft sowie auf eine kritische Analyse des Kapitalismus macht Ricard konkrete Vorschläge dafür, wie eine auf Altruismus basierende Wirtschaft aussehen könnte. 

    Gelegentlich fand ich den Bogen vom Umweltschutz über die Kapitalismuskritik bis hin zu schwierigen Fragen der Ethik und der Moral schon etwas zu weit gespannt. Da verliert das Buch an Tiefe; man hat den Eindruck, es geht um alles und nichts. Insgesamt fand ich das Buch aber als Denkentwurf bestechend und interessant.

  11. Cover des Buches Der Wolkentempel (ISBN: 9783499254307)
    Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Gina_Grimpo

    Auch wenn das Cover auf einen Thriller verweist, diesen Roman habe ich eher als Abenteuerroman empfunden.

    Wunderschöne Landschaftsbeschreibungen und schon alleine die Erzählungen, wie Luca und Bill sich gegen Wind, Wetter und die Berge behaupten hätte mir schon gereicht. Unglaublich spannend und trotzdem ich gemütlich mit Decke auf dem Sofa gesessen habe, hat es mich echt gefröstelt bei den Wetterbedingungen, die im Buch vorherrschen :-)

    Dazu noch spannende Einblicke in das Land Tibet und die Kultur, ein schönes Lesevergnügen. Das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen, das ist aber zu vernachlässigen, da ich mich beim Rest der Geschichte sehr gut unterhalten gefühlt habe.

  12. Cover des Buches So einfach ist das Glück (ISBN: 9783451071690)
    Dalai Lama

    So einfach ist das Glück

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Das kleine Büchlein ist sehr praktisch für unterwegs. Es beinhaltet ganz viele Kurzgeschichten, die meist nur eine oder zwei Seiten lang sind. Es führt vor Augen, was alles als Selbstverständliches abgetan wird, wo noch viel Potenzial ist für ein glücklicheres Leben und für was jedermann wieder mehr Wertschätzung aufbringen sollte, um das eigene Glück wieder wahr zu nehmen und genießen zu können. 

    Die Texte sind sehr einfach zu verstehen und kurz gehalten, sodass man sie perfekt zwischendurch lesen kann, auch wenn man nicht so viel Zeit hat.

    Manches finde ich etwas veraltet, altbacken oder unpassend, da ich die Verbindung zum modernen, schnelllebigen Alltag nicht gefunden habe. Das finde ich ein bisschen schade, allerdings gibt es umso mehr von den tollen kleinen Geschichten, die sich auch super auf das aktuelle Leben übertragen lassen und wieder ein wenig mehr Wertschätzung ins Leben bringen.

  13. Cover des Buches Die Regeln des Glücks (ISBN: 9783451062476)
  14. Cover des Buches Kolumnen (ISBN: 9783104026428)
    Sarah Kuttner

    Kolumnen

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der erste Teil Kuttnerscher SZ- und Musikexpress-Kolumnen, schlagfertig und meinungsstark, mit Kommentaren zu winterlicher Bekleidung, Jungs-Indierock-Bands, Rudolf Mooshammer, aktuellen Politikern undundund, einige der erwähnten Rockbands kann man jetzt (wieder-)entdecken, weil vielen von ihnen ist damals kein rechter Erfolg vergönnt gewesen ist. Angela Merkels Hängegesichtigkeit und Karriereristenfresse waren schon derber Shit, und irgendwo hat man den Eindruck, als sei die gute Frau Kuttner auch ein kleines bißchen langweilig, weil sie sich aus so vielen Sachen gar nichts macht (Rockkonzerte bzw. -festivals, Karneval, Aprilscherze usw).

  15. Cover des Buches Destination Tibet – Touristisches Image zwischen Politik und Klischee (ISBN: 9783830049487)
    Birgit Zotz

    Destination Tibet – Touristisches Image zwischen Politik und Klischee

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Laternengasse
    Das Buch hilft dabei, sich darüber klar zu werden, wie stark im Fall "Tibet" sehr viele Mythen, die von den diversen Medien (Presse, Film, Bücher etc. etc.) ausgehen, es nicht mehr erlauben, dass man die Dinge klar sieht. Mir hat es gezeigt, dass man weniger glauben soll von dem, was alle schreiben, sondern besser genau hinsehen und zwischen den Zeilen lesen.
  16. Cover des Buches Der Appell des Dalai Lama an die Welt (ISBN: 9783710900006)

    Der Appell des Dalai Lama an die Welt

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Dieses kleine Büchlein habe ich zufällig in die Hand bekommen. Die 50 Seiten sind flott gelesen und enthalten interessante Gedanken vom Dalai Lama. 

    Nach einem Vorwort von Franz Alt, folgt ein Appell vom Dalai Lama für eine säkulare Ethik und Frieden.   Im Hauptteil gibt es ein Interview von Franz Alt mit dem Dalai Lama. 

    Inhaltlich fand ich einige Gedanken sehr wertvoll und nachdenkenswert.  Es ist schon erstaunlich, dass ein bedeutender Religionsführer für eine Abkehr von den klassischen Religionen wirbt und sich für eine Gesellschaft mit einer verbindenden Ethik/Moral ausspricht. 

  17. Cover des Buches Einschlafbuch für Hochbegabte (ISBN: 9783423212670)
    Dietmar Bittrich

    Einschlafbuch für Hochbegabte

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler
    Wie der Name schon sagt, geht es in diesem Buch um verschiedene Einschlafhilfen. Beleuchtet werden vor allem jene bekannter Persönlichkeiten - wie das Cover durch Einstein und seinen Teddy schon zeigt.
    Der Schreibstil war sehr locker, ich fühlte mich als Leser oft direkt angesprochen. 
    Es waren wirklich viele lustige Episoden dabei - was Mann und Frau nicht alles tut um einschlafen zu können... - weshalb ich mich gut unterhalten fühlte.
    Mir fehlte in diesem Buch allerdings eine Struktur und das hat mich wirklich gestört. Es war zwar in Kapitel unterteilt, aber ich hatte immer das Gefühl von einem Gedanken zum nächsten zu springen. 
    Ein paar Seiten mehr und ein bisschen Ordnung hätten dem Buch meiner Meinung nach nicht geschadet.

  18. Cover des Buches Horus (ISBN: 9783426639887)
    Jean-Michel Sakka

    Horus

     (9)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut
    Das Buch ist von Anfang an spannend und geheimnisvoll geschrieben. Man erhält Einblicke in die Zeit des Pharaos Echnaton und Tutanchamun. Der Genforscher Joel Costes setzt sich mit den religiösen und geschichtlichen Zusammenhängen von damals auseinander, versucht Licht in die Erkenntnisse dieser Zeit zu bringen und merkt dabei, dass die Kirche auch heute noch eine entscheidende Rolle spielt und es gefährlich ist, neue Theorien aufzustellen, die das Weltbild der Kirche in Frage stellen können. Das Buch macht nachdenklich, weckt die Neugierde des Menschen. Gibt es eine Welt der Unsterblichkeit? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wer weiß. Die Vorstellungen vom Universum, von Leben und Tod ändern sich.
  19. Cover des Buches Wie die Dinge sind (ISBN: 9783426415023)
    Lama Ole Nydahl

    Wie die Dinge sind

     (17)
    Aktuelle Rezension von: honkwilliams
    Eine anschauliche, praktische Einführung in den Diamantweg-Buddhismus. Für totale Einsteiger geeignet. Bietet allerdings sehr wenig HIntergrundwissen. Ein Buch für Seelenfänger und solche, die es noch werden wollen.
  20. Cover des Buches Das tibetische Orakel (ISBN: 9783746621364)
    Eliot Pattison

    Das tibetische Orakel

     (24)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Dies ist mein 6.Buch der Reihe - immer wieder taucht man in die geheimnisvolle, spirituelle Welt von Tibet ein, ohne das Langeweile aufkommt. Dafür gebührt Eliot Pattison ein außerordentliches Lob. Ermittler Shan versucht wieder einmal verzweifelt, zwischen den chinesischen Besatzern und den einheimischen Tibetern zu schlichten - in einem Tal, das durch Ölbohrungen ausgeplündert werden soll. Zum ersten Mal, seit ich diese Serie lese, kommt ein wenig Hoffnung auf - ein chinesischer Offizier wird gezwungenermaßen Zeuge der unfassbaren Greueltaten und wird dennoch von den Tibetern gepflegt - und von Anya - dem tibetischen Orakel - geliebt wie ein Onkel. Wird er dadurch zum "besseren Chinesen"? Ein weiterer phantastischer Tibet-Krimi mit sagenhafter kultureller und spiritueller Tiefe. Leider habe ich die Reihenfolge nicht eingehalten - dies ist absolut von Vorteil, da viele Charaktere immer wieder auftauchen.
  21. Cover des Buches Ratschläge des Herzens (ISBN: 9783257261387)
    Dalai Lama

    Ratschläge des Herzens

     (34)
    Aktuelle Rezension von: KristinaTiemann
    Letztens fiel mir dieses kleine Büchlein mit Ratschlägen vom 14. Dalai Lama wieder in die Hand. Es richtet sich an jeden von uns, ob arm oder reich, jung oder alt, krank oder gesund, Bauer oder Politiker. Ich wollte eigentlich nur darin herumblättern, las es am Ende aber ganz. Schade, dass du es nicht öfter liest, dachte ich, besonders wenn ich mal wieder "ein Problem" habe. Denn was der kleine Ratgeber mir sagen möchte, ist, dass "ein Problem" relativ ist. Und das stimmt ja wohl. Das Problem dabei ist nur, dass man das oft nicht erkennt, wenn man gerade mittendrinsteckt :D.
    Ich mag das Buch, weil es so einfach ist. Für Probleme gibt es keine Patentrezepte. Es gibt nur eine Geisteshaltung, mit der man durchs Leben geht. Man kann es sich dabei schwerer oder leichter machen. Man kann einen Schicksalsschlag auch als Herausforderung betrachten, man kann versuchen, in allem auch das Positive zu sehen. Und wer erkennt, dass das Leid zum Leben gehört, hat das Übel an der Wurzel gepackt. Nur ist das gar nicht leicht, obwohl es so einfach ist. Warum ist das Einfachste immer am schwersten?
    "Dalai Lama" bedeutet im Tibetischen "Lehrer, dessen Weisheit so groß ist wie der Ozean". Und für mich ist er das auch. Denn mir schenken seine Ratschläge Hoffnung, Trost und Mut.
  22. Cover des Buches Das Buch der Freiheit (ISBN: 9783404612390)
    Dalai Lama

    Das Buch der Freiheit

     (27)
    Aktuelle Rezension von: HomersEvil
    Tendzin Gyatsho, seines Zeichens der 14. Dalai Lama, erzählt in seiner Autobiographie, dem "Buch der Freiheit", von seinem bewegten und ereignisreichen Leben. Zumindest bis zum Jahr 1990. Der Leser erfährt wie man sich wohl fühlen muss, wenn man zum religiösen Oberhaupt eines ganzen Volkes erkoren wird. Die Last, die diese Verantwortung mit sich bringt, als auch die ungeheure Erwartungshaltung an die eigene Person, werden vom 14. Dalai Lama in glaubwürdiger, wie auch unterhaltsamer, ja sogar lustiger Form dargeboten und erzählt. Diese gefühlte, natürliche, Autorität des Dalai Lama ist eigentlich zu keiner Zeit wirklich vorhanden. Im Gegenteil, wenn man den Ausführungen und Erklärungen von Tendzin Gyatsho folgt, hat man das Gefühl, die Gedanken und Erlebnisse eines ganz "normalen" Menschen zu lesen. Doch auch der Dalai Lama nimmt schließlich die ihm zugedachte Rolle an, notgedrungen, denn die chinesische Intervention in Tibet fordert ihn auf, früher als gedacht, auch die Regierungsgeschäfte seines Landes zu übernehmen. Folglich nimmt auch der weit aus größere Teil der Autobiographie das Thema des Kampfes um die Unabhängigkeit und Freiheit Tibets, gegen die Chinesische Invasion und Landnahme, in Anspruch. Doch abgesehen von jeglicher politischen Aussage und Meinungsmache, von welcher Seite auch immer, kommen doch auch die religiösen und spirituellen Aussagen des Buddhismus, in einer wirklich unaufdringlichen Form, nicht zu kurz. Wer also schon immer mehr über die eigentliche Person, die Aufgaben und die Erlebnisse des Dalai Lamas, als auch der Entwicklung von Tibet selbst, seiner Geschichte und der chinesischen Besetzung, sowie Grundlagen des Buddhismus erfahren wollte, dem sei "das Buch der Freiheit" wärmstens empfohlen.
  23. Cover des Buches Der Weg zum Glück (ISBN: 9783451061219)
  24. Cover des Buches Wenn das der Führer wüßte (ISBN: 9783852862491)
    Otto Basil

    Wenn das der Führer wüßte

     (11)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Ein Novembertag irgendwann in den 1960ern irgendwo in Deutschland. Ganz genau weiß man es nicht, denn seit Adolf Hitler sein Weltreich errichtet hat, sind viele ursprüngliche Städtenamen umbenannt worden. Die Geschichte beginnt in Heydrich, im Kyffhäusergebirge, wohin der "Ostmärker" Albin Totila Höllriegl strafversetzt wurde und nun seine Tätigkeit als Gyromant (Erdstrahlungssucher) ausübt. Er wird in eines der Parteihäuser gerufen und bekommt dort den Auftrag, in "geheimer Reichssache" nach Berlin zu reisen... 

    Auf dem Weg dorthin geschieht, was geschehen muss: "Odin ruft seinen Meldegänger nach Walhall" - "Adolf der Große" stirbt. An seine Stelle tritt Ivo Köpfler als neuer "Führer". Als bekannt wird, dass Köpfler selbst aktiv daran beteiligt war, Hitlers Dasein auf Erden zu beenden, bricht ein Bürgerkrieg aus und die Rangeleien um Macht und Einfluss beginnen. Die Turbulenzen im Reich nutzt Japan, einst Verbündeter und nun letzter verbliebener Feind des Reiches, das Germanische Weltreich mittles Abwurf einiger Atombomben zu zerstören.

    Der Tanz in den Untergang ist nicht mehr aufzuhalten und Albin Totila Höllriegl wird mit seinem VW vom direkten Weg nach Berlin abgebracht. Der durch und durch unsympathische Antiheld der Geschichte sieht sich mit einsetzenden Flüchtlingsströmen, Verstrahlung und der Flucht von Nazi-Bonzen in sichere Gefilde konfrontiert...

    1966 erschien diese wahnwitzige Satire auf das "Dritte Reich". Dieser perfide, bösartige Alternativweltroman sorgt stellenweise für Atemnot mit all seinem Pseudo-Germanismus, der Hetze, dem menschenverachtenden Fanatismus und dem teutonisch übersteigerten Bürokratiewahn. Es gibt keine einzige Figur in diesem Roman, der man Sympathie entgegen brächte. Der Autor Otto Basil (1901-1983) hatte selbst Probleme mit der Gestapo, als er 1938 den Führer verspottete. Nicht nur seine Hauptfigur Höllriegl hat eine sadistische Ader, sondern auch der Autor selbst quält den Leser gern mit seitenlangen Monologen und genussvollen Sprachwirrungen - einem interessanten "Mutterdeutsch" sowie mit einer unverständlichen Nazi-Kunstsprache. Diese Längen und Abschweifungen in der kruden Satire lassen an einen Meister dieser Kunst denken: an Quentin Tarantino. 

    Es ist interessant... trotz aller Widerlichkeit versteht es der Autor, den Leser interessiert zu halten und man hält bis zum bitteren Ende durch. Ein Lob an den "Milena"-Verlag, der dieses interessante Werk nach mehr als 40 Jahren neu auflegte und so einer neuen Leserschaft die Möglichkeit gibt, in diese faszinierende "Was wäre, wenn..."-Welt einzutauchen und einen sehr wichtigen Beitrag zur deutschsprachigen Science-Fiction lesen zu dürfen.

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