Bücher mit dem Tag "dalai lama"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dalai lama" gekennzeichnet haben.

123 Bücher

  1. Cover des Buches Die Sache mit dem Glück (ISBN: 9783463400846)
    Matthew Quick

    Die Sache mit dem Glück

     (123)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    „Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.“

    Nach dem Tod seiner Mutter bleibt der 39jährige Bartholomew allein zurück. Er hat keine Freunde und keine Arbeit. Da seine Mutter ihn in ihren letzten wachen Momenten Richard nannte und er in ihrer Schublade einen Aufruf Richard Geres zum Boykott der olympischen Spiele in China findet, beschließt er, dem Schauspieler zu schreiben. In den Briefen erzählt er aus seinem Leben und findet so Zufriedenheit. Doch kann er das Leben ganz allein meistern?

    Die Geschichte wird allein durch Bartholomews Briefe an Richard Gere erzählt. Ihm erzählt er seinen Alltag, aber auch seine Gedanken, die er sich über die Welt macht. Der Leser erfährt so, dass der Pfarrer der Gemeinde sich von der Kirche lossagt und bei Bartholomew einzieht, dass er eine Trauerbegleiterin hat, die mehr Probleme als ihr Kunde hat, in einer Gruppentherapie Max kennenlernt, der um seine verstorbene Katze trauert und an Aliens glaubt, und dass er verliebt in die Jungthekarin seiner Bibliothek ist. Doch natürlich ist er viel zu schüchtern, um sie anzusprechen. Doch das Leben hält viele Überraschungen für ihn bereit.

    Herrje, ich mochte dieses Buch. Ich mochte Bartholomew, der sich so viele Sorgen um sein Leben und die Welt macht. Ich mochte den Pfarrer, der sich trinkend und betend bei ihm einnistet. Ich mochte Max, der fluchend durch die Welt geht und um seine tote Katze weinen kann. Und ich mochte Elisabeth, die Junthekarin, weil sie Licht in Bartholomews Welt bringt.

    Das Buch ist voller skurriler, aber sehr liebenswerter Charaktere und hält auch so manche Weisheit bereit. Ich möchte diese hier erwähnen, weil ich sie mir direkt rausgeschrieben habe: „Schönheit steckt in uns allen, Bartholomew. Sie versteckt sich bloß manchmal.“

  2. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.392)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Daddy sorgt dafür, dass Kathi guten Lesestoff bekommt. So mögen wir das, bester Papa. 

    .

    Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. 

    Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. 

    Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. 

    Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.


  3. Cover des Buches Der fremde Tibeter (ISBN: 9783746618326)
    Eliot Pattison

    Der fremde Tibeter

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda

    "Der fremde Tibeter" ist ein außergewöhnlicher Krimi. Das Buch dreht sich nicht nur um einen Fall, sondern taucht tief in eine andere Welt und Gedankenkonstrukte ein. Oft geht es dabei eher um das Überleben des Ermittlers in einem fragilen Umfeld. Wahrheit, Gerechtigkeit und Kompromisse spielen dabei eine große Rolle. In der Gechichte selbst werden auch die Verbrechen der Besatzer an der tibetischen Bevölkerung thematisiert.

    Ich empfehle das Buch sehr gerne an jeden, der sich auch mit einer komplexen, manchmal sperrigen Sprache, anfreunden kann und sich für andere Welten, insbesondere für Tibet, sowie den Buddhismus interessiert.


    Hauptprotagonist in dem Buch ist Shan, ein ehemaliger hochrangiger Ermittler aus Peking, der in Ungnade gefallen ist. Er wurde als Chinese in ein tibetisches Zwangsarbeitslager geschickt und knechtet mit einheimischen Gefangenen unter widrigsten Bedingungen. Im Laufe der Jahre hat er durch seine Mitinsassen den Buddhismus für sich angenommen. Er ist fremd für die Chinesen geworden und wird von den Tibetern meist als Fremder wahrgenommen.
    Durch verschiedene Umstände wird er als Ermittler in einem sehr komplexen Fall eingesetzt. Er kämpft beim Lösen des Falls um das eigene Überleben und um das seiner Mitinsassen. Dabei begegnet er aufeinanderprallenden Weltanschauungen, die sich gegenseitig ausschließen und doch einen Weg finden müssen gleichzeitigen zu existieren.

    Manche Themen in der Geschichte sind extrem komplex und fremd, dass es für mich schwer war, sie zu erfassen. Trotzdem waren sie faszinerend und mystisch und so außergewöhnlich anders, dass es mir eine Freude war darüber nachzusinnen. Manchmal musste ich Absätze zweimal lesen, um den Sinn zu verstehen, da einige Informationen zwischen den Zeilen zweier mir größtenteils fremden Kultur standen.
    Der Umgang mit den Tibetern durch die Besatzer hat mich ebenfalls mitgenommen, auch wenn ich von vielen Gräultaten im Vorfeld bereits wusste.

    Obwohl China im Allgemeinen angeprangert wird, gelingt es dem Autor Protagonisten zu schaffen, die nicht per se (chinesisch und deshalb) böse  oder gut sind. Viele besitzen Facetten und Tiefe und entwickeln sich im Laufe der Handlung

    Ich werde weitere Fälle von Shan lesen, da er mir als Protagonist ans Herz gewachsen ist und ich mehr über ihn wissen möchte.


    Fazit: 

    4,5 von 5 Sternchen (aufgerundet). Da das Buch trotz tiefgründiger und mystischer Gesellschaftskritik doch manchmal sperrig und schwer zu lesen war.  

  4. Cover des Buches Der Appell des Dalai Lama an die Welt (ISBN: 9783710900006)
    Dalai Lama

    Der Appell des Dalai Lama an die Welt

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Dieses kleine Büchlein habe ich zufällig in die Hand bekommen. Die 50 Seiten sind flott gelesen und enthalten interessante Gedanken vom Dalai Lama. 

    Nach einem Vorwort von Franz Alt, folgt ein Appell vom Dalai Lama für eine säkulare Ethik und Frieden.   Im Hauptteil gibt es ein Interview von Franz Alt mit dem Dalai Lama. 

    Inhaltlich fand ich einige Gedanken sehr wertvoll und nachdenkenswert.  Es ist schon erstaunlich, dass ein bedeutender Religionsführer für eine Abkehr von den klassischen Religionen wirbt und sich für eine Gesellschaft mit einer verbindenden Ethik/Moral ausspricht. 

  5. Cover des Buches Sieben Jahre in Tibet (ISBN: 9783492403993)
    Heinrich Harrer

    Sieben Jahre in Tibet

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Buchtel

    Ich überlegte zuvor 4 von 5 Sternen zu vergeben, aber nach den grade gelesenen letzten Zeilen konnte ich nicht anders und gab 5.

    Worte aus dem Buch von Heinrich Harrer:Es ist mein großer Wunsch, mit diesem Buch ein wenig Sympathie und Verständnis zu wecken für ein Volk, dessen Wille, in Freiheit und Frieden leben zu dürfen, in der Welt so wenig Beachtung gefunden hat.

    Heinrich Harrer wurde 1912 in Österreich geboren und gehörte 1936 der Olympia-Mannschaft an. Bekannt war es zunächst als Skiläufer und Bergsteiger. Kein Wunder, das der Himalaya ihn lockte.

    Nach einer Expedition in Asien wurde er in ein indisches Internierungslager gesteckt. Nach mehreren Fluchtversuchen gelang ihm die Übersiedlung in das neutrale Tibet. Eine lange Reise auf dem Dach der Welt beginnt und Harrer setzt sich mit tibetischen Beamten, widrigen Witterungsbedingungen und der dünnen Hochlandluft auseinander. 


    Er durchwandert mehrere hundert Kilometer und überwindet viele Höhenmeter (bis zu über 6000 Meter!). Seine Reise führt ihn zur verbotenen Stadt Lharsa, die heilige Hauptstadt der Tibeter in Osttibet, Sitz des 14. Dalai Lama, dem geistigen Oberhaupt, dem Gottkönig oder auch der 14. Inkarnation Tschenresis, dem Lebenden Buddha. 

    Harrer und Kundün, der damals14-jährige Dalai Lama, kommen 1949 auf verschiedene Weisen in Kontakt miteinander. Eine lebenslange Freundschaft verbindet sie schlussendlich. 

    Die Tibeter faszinieren mich. Durch die europäischen Augen Harrers erfuhr ich in dem Buch von den sieben Jahren in Tibet, auf denen Harrer auf der Flucht war, die Gastfreundschaft und den Glauben der Tibeter kennenlernte und es schnell schaffte, unter ihnen ein Leben aufzubauen, dass er nach seinem ungewollten Fortgang aus diesem Land durch die kommunistischen Rotchinesen oft schmerzlich vermissen sollte.

    Zentral im buddhistischen Glauben steht die Überwindung des Ego. Da gibt es Mönche, die bewusst ihren Geist vom Körper trennen, Orakel, die in Trance die Geschehnisse bestimmen und eine unvergleichlich schöne Burg auf einen roten Felsen, in welcher die Inkarnation eines Gottes lebt und ein ganzes Volk segnet. 


    Harrer lebte unter den sanften Tibetern mit ihrem kindlichen Humor, in einer Umgebung, die den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt, missachtet, dennoch anderen Menschen und Religionen tolerant gegenüber aufgestellt war und den Frieden und die Harmonie liebten.

    Heutzutage scheint das tibetische Hochland als Teil von China zu bestehen, ein Gedanke von Unabhängigkeit lebt im Exil. Der Dalai Lama konnte nach Indien fliehen...

    Der Schreibstil des Buches ist eher ein langer und detailreicher Bericht. Wörtliche Rede kommt nicht vor. An manchen Stellen erschien der Text etwas langatmig. In vielen Anekdoten beschreibt der Autor von seiner Reise und seinen Erlebnissen in Lharsa. Die Aussage des Buches hat mich jedoch mitten ins Herz getroffen. Mit Spannung habe ich jede Seite gelesen. Ich habe mich in das mit Worten beschriebene tibetische Hochland und seine Menschen verliebt.

  6. Cover des Buches Das Buch der Menschlichkeit (ISBN: 9783404605149)
    Dalai Lama

    Das Buch der Menschlichkeit

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    In erster Linie sehr inspirierend. Es gibt Bücher, die sollte jeder einmal gelesen haben. Themen die alle betreffen, in verständlichen und einfachen Worten niedergeschrieben und trotzdem sehr philosophisch und in jeder Argumentation überzeugend. Was mir sehr gefällt ist der religionsneutrale Standpunkt. Die Ethik nicht über Religion begründet, aber die Religion dennoch dabei nicht entwertet. Angenehm belehrend ohne erhobenen Zeigefinger.
  7. Cover des Buches Das geheime Leben der Bücher (ISBN: 9783426635995)
    Régis de Sá Moreira

    Das geheime Leben der Bücher

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt:

    Erzählt wird die Geschichte eines sehr verschrobenen Buchhändlers, der nur MIT und auch nur FÜR seine ganz ausgewählten und alle gelesenen Bücher lebt. Seine Buchhandlung ist 24 Stunden am Tag geöffnet, weil er es nicht ertragen könnte, wenn ein Kunde nachts dringend eine Buch bräuchte und er könne es nicht bekommen, weil sein Laden geschlossen hat. Aber solch ein Kunde kam natürlich nie. Stattdessen lernen wir all seine anderen mitunter auch sehr seltsamen Kunden kennen und irgendwie auch lieben. Mit jedem Kunden verbindet sich eine neue besondere Wirkung, die Bücher auf uns Leser haben kann. Jede Geschichte regt zum Nachdenken an.

    Meine Meinung:

    Meine Lieblingsgeschichte ist die der Frau in schwarz, die wortlos mit einer Sense den Buchladen betritt. Ich erzähle verkürzt: Der Buchhändler beginnt ihr Gedichte vorzulesen. Die Dame hört freudig zu und beginnt erst grau und dann zunehmend strahlend weiß zu werden. Überglücklich verlässt sie den Buchladen. Auf der Straße dreht sie sich noch einmal um und der Buchhändler sieht, wie sie schon wieder allmählich grau wird.

    Welch eine Phantasie steckt in dieser kleinen Geschichte. Und das Buch ist voll davon. Es hat mich sehr berührt und ich weiß immer noch nicht ganz genau wie ich es letztendlich deuten soll. Aber ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg: Es geht einfach darum, was Bücher und deren Inhalt aus den Menschen machen können, bzw. wie sie den Menschen helfen können und wie Bücher die Menschen in ihrem Alltag zu begleiten vermögen. Weiter gehe ich auf meine Deutung nicht ein, um nicht zu viel vorwegzunehmen.

    Ich fand das Buch klasse: Fesselnd und wunderschön, aber vor allem sehr bereichernd. Eine Hommage an die Bücher und deren Wirkung!

    Anmerkungen zum Autor: Régis de Sá Moreira ist halb Franzose und halb Brasilianer. Er ist 1973 geboren und in Frankreich aufgewachsen. Er lebt in Paris als freier Autor. Ich habe nachdem ich die recht knappe Biografie des Autors las, noch mehr Hochachtung vor dessen Fantasie und dessen schriftstellerischer Leistung bekommen; hatte ich doch einen eher älteren, sehr lese erfahrenen Menschen hinter diesem Buch vermutet. "Das geheime Leben der Bücher" ist sein erster Roman in deutscher Sprache. Schade, ich kann nur hoffen, dass es bald noch weitere Bücher von ihm in deutscher Sprache geben wird. Es wäre interessant zu sehen, ob dies eine einmalige Besonderheit ist oder ob der Autor in dieser Richtung noch mehr zu erzählen hat.
  8. Cover des Buches Das Haus der verlorenen Düfte (ISBN: 9783746629810)
    Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Der Titel und der Klappentext des Buches lassen die Leser eine Geschichte rund um ein geheimnisvolles Parfum erwarten, dessen Duft Erinnerungen an frühere Leben ermöglichen soll - Eine spannende Idee.

     

    Die Geschwister Jac und Robbie L’Etoile versuchen auf unterschiedliche Art, ihr Familienunternehmen vor der Pleite zu retten. Sei es, dass die Rezeptur zweier Klassiker an einen internationalen Konzern verkauft werden soll oder, dass das überlieferte Familiengeheimnis gelüftet und zu neuen Höhenflügen verhelfen soll.

     

    Natürlich sind gleich mehrere Personen, darunter auch sinistere Gestalten an dieser Rezeptur interessiert. Und schwupps, befinden wir uns einer Geschichte à la Dan Brown oder Michael Crichton.

     

    Meine Meinung:

     

    Die Autorin versucht geschichtliche Fakten mit Fiktion zu verquicken, was nicht immer gut gelingt. Es sind viel zu viele Handlungsstränge und Zeitebenen, so dass man hier und da ein wenig den Überblick verliert. Manches wird angerissen und nicht weiterverfolgt, zum Beispiel das Auffinden dieser kostbaren Essenz durch einen Vorfahren von Jac und Robbie während Napoleons Feldzug in Ägypten. Das allein wäre schon eine sehr interessante Epoche. Dann folgt ein Rückblick in die Zeit Kleopatras und ein Handlungsstrang beschäftigt sich mit der Okkupation Tibets durch China und der politischen Wirren rund um den Dalai Lama.

     

    Jeder dieser Handlungsstränge wäre ausbaufähig, doch alle drei und der Kampf um den Erhalt der Firma sowie mehrere zusätzlicher Aspekte, sind meiner Ansicht nach des Guten zu viel. Zwar werden die Fäden der Gegenwart in Paris zusammengeführt, doch wirkt das ein wenig bemüht.

     

    Da das geheimnisvolle Elixier nur bei Jac L’Etoile Visionen der Erinnerungen auslöst, hätte ich mir hier ein bisschen mehr Tiefgang erwartet. So gleitet der Roman in eine Hetzjagd auf ihren Bruder Robbie ab, der eines Mordes verdächtigt wird und in die Pariser Katakomben abtaucht. Ach ja, gemordet wird häufig.

     

    Die Beschreibung der Nekropole von Paris, ihre Anziehungskraft für Touristen, Spinner und Schutzsuchende ist gut gelungen. Hier kommt schon ein wenig Gänsehaut auf, wenn von Möbelstücken erzählt wird, die aus menschlichen Knochen gefertigt sind.

     

    Klasse finde ich die aufwändigen Recherchen der Autorin. Wer historische Details so wie ich mag, ist hier gut aufgehoben. Wer Spaß an Schnitzeljagden um mysteriöse Geheimnisse hat, kann das Buch amüsant und spannend finden. Mir persönlich ist es ein wenig zu stark überfrachtet. Hier wäre weniger, mehr gewesen. Die Autorin verschenkt einiges Potential, was sehr schade ist.

     

    Fazit:

     

    Viele gute Ideen, die leider nicht richtig auf den Boden gebrachten worden sind. Daher leider nur 2 Sterne.

     

  9. Cover des Buches Sklavenkind (ISBN: 9783426784730)
    Urmila Chaudhary

    Sklavenkind

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma
    "Ein Mädchen großziehen ist wie den Garten des Nachbarn zu gießen." Nepalesisches Sprichwort

    Urmila wird im Alter von 6 Jahren als Kamalari in die Sklaverei verkauft. Elf Jahre lang musste sie hart arbeiten, wurde geschlagen, schikaniert, gedemütigt. Aber Urmila Chaudhary gab nicht auf.
    Nach ihrer Befreiung machte sie es sich zur Aufgabe, für die Rechte der Sklavenmädchen zu kämpfen, und ist so Hoffnungsträgerin der Kamalari geworden. Gemeinsam mit der Journalistin Nathalie Schwaiger hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben, um auf das Schicksal der nepalesischen Mädchen aufmerksam zu machen.

    Meine Meinung:
    Was Urmila erlebt hat, ist unvorstellbar für uns hier in Deutschland. Vom eigenen Bruder verkauft muss sie schon mit 6 Jahren ihre Familie verlassen. Sie kommt zu einer Großfamilie in Kathmandu, muss von früh bis spät kochen, putzen, waschen, sich um die Kinder kümmern. Sie konnte all die Jahre nie in die Schule gehen und nur 2x ihre Familie besuchen. Mit 17, auf Besuch bei ihrer Familie trifft sie auf eine Organisation, die ehemaligen Kamalarimädchen hilft. So verändert sich Urmilas Leben. Sie geht in die Schule, lernt und beginnt schnell sich zu äußern und für die anderen Mädchen zu kämpfen.
    Urmila- der Name bedeutet "Neuanfang, zweite Chance" und genau das hat dieses tapfere, mutige Mädchen erlebt.
    Mich hat diese Biographie sehr bewegt. Es ist unvorstellbar, dass es heute noch Mädchen so schlecht geht und es ist wichtig sich für die Rechte der Mädchen einzusetzen. Am Ende des Buches befinden sich die Adressen von "Plan International", die diesen Kampf unterstützen und den Mädchen neue Chancen geben.

    Fazit: "Sklavenmädchen" schildert ein bewegendes Schicksal. Es ist ein wichtiger Betrag zur Gleichberechtigung aller Kinder.
  10. Cover des Buches Die Katze des Dalai Lama (ISBN: 9783453703810)
    David Michie

    Die Katze des Dalai Lama

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Amelia_Sunsign

    Wer immer schon einmal wissen wollte, wie das Leben einer heiligen Katze so ist...
    Ich bin durch dieses Buch aufmerksam geworden, denn zum einen mag ich den Dalai Lama sehr und andererseits ist dieses Buch aus Sicht einer Katze geschrieben.
    Es ist die teils verwöhnte, aber treue Katzendame des Dalai Lamas.... Die Katze beschreibt ihr Leben mit dem Dalai Lama und die enge Verbindung ... aber auch erzählt die Geschichte von einem Mädchen, dass erfolgreich als Spitzenköchin in Europa arbeitet... und plötzlich während einer Auszeit das kleine Cafe der buddhistischen Gemeinschaft übernehmen soll... Spannend - über den Sinn des Lebens, buddhistische Weisheiten und die Frage darüber, was uns wirklich glücklich macht.
    Das Buch bietet ebenfalls eine Auszeit für den Leser, da es so herrlich humorvoll - aus Sicht der Katze geschrieben ist, die die anderen Menschen, aber auch Katzen beschreibt - auch bietet es eine ganz entspannte Stimmung und Atmosphäre. Es ist eine außergewöhnliche Welt in die der Autor uns eintauchen lässt - es ist ruhig, unaufgeregt und flüssig geschrieben... aber bleibt dennoch immer spannend und unterhaltsam - Gut für die Seele

  11. Cover des Buches Die Regeln des Glücks (ISBN: 9783451062476)
    Dalai Lama XIV.

    Die Regeln des Glücks

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Das Buch der Freude (ISBN: 9783453703681)
    Dalai Lama

    Das Buch der Freude

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Im Laufe mehrerer Tage hat der Autor mit Desmond Tutu und dem Dalai Lama geführt.
    Gespräche über zentrale Themen des Lebens, die gerade in der westlichen Gesellschaft oft ins Hintertreffen geraten und viel zu sehr an Bedeutung verlieren, wenn man sie sich nicht immer wieder bewusst vor Augen führt.
    Vergebung. Liebe. Gerechtigkeit. Freude.
    Auf humorvolle und doch sehr tiefgründige Art erklären Desmond Tutu und der Dalai Lama, was diese und noch viele andere Themen ihrer Meinung und Erfahrung nach bedeuten und wie wir alle etwas mehr Freude in unser Leben bringen können.


    Ein sehr wichtiges Buch für jedermann.
  13. Cover des Buches Das tibetische Orakel (ISBN: 9783746621364)
    Eliot Pattison

    Das tibetische Orakel

     (24)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Dies ist mein 6.Buch der Reihe - immer wieder taucht man in die geheimnisvolle, spirituelle Welt von Tibet ein, ohne das Langeweile aufkommt. Dafür gebührt Eliot Pattison ein außerordentliches Lob. Ermittler Shan versucht wieder einmal verzweifelt, zwischen den chinesischen Besatzern und den einheimischen Tibetern zu schlichten - in einem Tal, das durch Ölbohrungen ausgeplündert werden soll. Zum ersten Mal, seit ich diese Serie lese, kommt ein wenig Hoffnung auf - ein chinesischer Offizier wird gezwungenermaßen Zeuge der unfassbaren Greueltaten und wird dennoch von den Tibetern gepflegt - und von Anya - dem tibetischen Orakel - geliebt wie ein Onkel. Wird er dadurch zum "besseren Chinesen"? Ein weiterer phantastischer Tibet-Krimi mit sagenhafter kultureller und spiritueller Tiefe. Leider habe ich die Reihenfolge nicht eingehalten - dies ist absolut von Vorteil, da viele Charaktere immer wieder auftauchen.
  14. Cover des Buches Was aber ist Glück? (ISBN: 9783596160853)
    Dalai Lama XIV.

    Was aber ist Glück?

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Destination Tibet – Touristisches Image zwischen Politik und Klischee (ISBN: 9783830049487)
    Birgit Zotz

    Destination Tibet – Touristisches Image zwischen Politik und Klischee

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Laternengasse
    Das Buch hilft dabei, sich darüber klar zu werden, wie stark im Fall "Tibet" sehr viele Mythen, die von den diversen Medien (Presse, Film, Bücher etc. etc.) ausgehen, es nicht mehr erlauben, dass man die Dinge klar sieht. Mir hat es gezeigt, dass man weniger glauben soll von dem, was alle schreiben, sondern besser genau hinsehen und zwischen den Zeilen lesen.
  16. Cover des Buches Der goldene Buddha (ISBN: 9783442361601)
    Clive Cussler

    Der goldene Buddha

     (27)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Wer Cusslers Romane kennt weiß, dass es meist um zwei bis drei parallel laufende Geschichten geht. Hier jedoch nicht. Juan hat einen Auftrag und zieht ihn akribisch durch. Das ganze ist jedoch derart detailverliebt, dass ich ab und zu den Faden verlor.
    Wie auch immer - schwacher Anfang!

  17. Cover des Buches So einfach ist das Glück (ISBN: 9783451070310)
    Dalai Lama XIV.

    So einfach ist das Glück

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Das kleine Büchlein ist sehr praktisch für unterwegs. Es beinhaltet ganz viele Kurzgeschichten, die meist nur eine oder zwei Seiten lang sind. Es führt vor Augen, was alles als Selbstverständliches abgetan wird, wo noch viel Potenzial ist für ein glücklicheres Leben und für was jedermann wieder mehr Wertschätzung aufbringen sollte, um das eigene Glück wieder wahr zu nehmen und genießen zu können. 

    Die Texte sind sehr einfach zu verstehen und kurz gehalten, sodass man sie perfekt zwischendurch lesen kann, auch wenn man nicht so viel Zeit hat.

    Manches finde ich etwas veraltet, altbacken oder unpassend, da ich die Verbindung zum modernen, schnelllebigen Alltag nicht gefunden habe. Das finde ich ein bisschen schade, allerdings gibt es umso mehr von den tollen kleinen Geschichten, die sich auch super auf das aktuelle Leben übertragen lassen und wieder ein wenig mehr Wertschätzung ins Leben bringen.

  18. Cover des Buches Der Wolkentempel (ISBN: 9783499254307)
    Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Physsie

    Der Wolkentempel von Patrick Woodhead handelt von zwei britischen Extrembergsteigern, die ihren Versuch, einen Achttausender zu erklimmen abbrechen müssen. Dabei machen sie aber eine Entdeckung, die nicht zuletzt Grund dafür ist, dass sie sich erneut ins unwirtliche Tibet begeben. Ihnen fällt dort eher zufällig die Aufgabe zu, ein Kloster und den Vertreter des Dalai Lama vor den Chinesen zu beschützen und zu retten.
    Patrick Woodhead beschreibt die Bergsteigerszenen sehr plastisch und eindringlich. Man fühlt sich fast mit in die Seilschaft an den Berg versetzt. Auch die einzelnen Personen sind gut herausgearbeitet. Aber irgendwie fehlt das gewisse Etwas, das den Roman zu etwas ganz besonderem gemacht hätte. Vielleicht liegt es daran, dass man zu wenig von Tibet und den Lebensumständen der Tibeter unter chinesischer Willkürherrschaft erfährt. Schade! Trotzdem hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es ist sehr flüssig geschrieben und als Bettlektüre gut geeignet.

  19. Cover des Buches Im Einklang mit der Welt (ISBN: 9783629115799)
    German Neundorfer

    Im Einklang mit der Welt

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Cordula_Gartmann

    Das Buch "Im Einklang mit der Welt-Weisheiten des Dalai Lama", herausgegeben vom Padloch Verlag, ist ein "Best of" der Bücher des Dalai Lamas. Aufgeteilt in viele kleine Abschnitte. 

    Es geht um die Grundlagen des Buddhismus, die Entstehen von Leid und die Notwendigkeit von Ethischem Verhalten unabhängig von Religionen. Auch der Schutz der Umwelt und der Respekt anderen Lebewesen gegenüber liegt seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama, am Herzen und er zeigt die Wichtigkeit gerade in der heutigen Zeit auf. 

    Etwas antiquiert kommt aber folgende Aussage des Dalai Lama daher:

    "....verheiratete Paare sollten Kinder haben, wenn keine zwingenden Gründe dagegensprechen. Keine Kinder zu haben, weil man ein Leben ohne Verantwortung genießen will, ist in meinen Augen ein Fehler."

    Das zeigt, dass der Dalai Lama,gelinde gesagt, sehr konservativ ist. Zum einen kann er sich offenbar nur vorstellen, dass verheiratete Paare Kinder bekommen. Andere nicht. Zum anderen unterstellt er Menschen, die keine Kinder haben, Egoismus. Das ist unangemessen. Denn auch ohne Kinder in die Welt zu setzen, kann man ein sinnvolles Leben führen und das von anderen Menschen bereichern. In Anbetracht der Tatsache, dass wir derzeit schon über 7,8 Milliarden Menschen auf dieser Erde haben, mit einem Zuwachs von 78 Millionen in den letzten fünf Jahren, ist seine Aufforderung, Kinder in die Welt zu setzen,  auch nicht zu verstehen. Von der Rolle der Frau in diesem Zusammenhang einmal ganz abgesehen. Der Nachsatz, er als Mönch solle sich dazu vielleicht nicht äußern, macht es auch nicht besser. 

     

    Fazit

    Wer sich für den Buddhismus interessiert und sich mit den Grundlagen beschäftigen möchte, ist mit dem Buch gut beraten. Wer sich schon länger mit dem Buddhismus beschäftigt oder bereits Bücher des Dalai Lamas gelesen hat, wird hier nichts Neues finden.

  20. Cover des Buches Flucht über den Himalaya (ISBN: 9783492403627)
    Maria Blumencron

    Flucht über den Himalaya

     (22)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus

    Maria Blumencron erzählt uns eine Geschichte von sechs Kindern aus Tibet. Es keine Erzählung sondern eher eine Wiedergabe der Wirklichkeit. Viele Familien in Tibet sehen keine Zukunft für ihre Kinder und schicken sie mit gutem Gewissen nach Indien, zum Dalai Lama. Bevor sie dort ankommen, müssen sie über den Himalaya. Wird es ihnen gelingen? Einige Männer haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Kindern zu helfen und führen diese über die eisigen Schneefelder.

    Das Buch erinnert einer Dokumentation, denn es werden keine Schuldigen gesucht. Sehr eindringlich werden die Geschichten der Kinder erzählt und macht uns, dem Leser, immer wieder klar, wie gut es uns geht.

    Mich hat das Buch sehr beeindruckt, da hier Kinder über den Himalaya müssen, um ein anderes Leben beginnen zu können. Viele schaffen es in das Domizil vom Dalai Lama, wenige nicht. Besteht aber die Hoffnung, dass Tibet irgendwann frei sind wird?

    Ein sehr bewegendes und trauriges Buch!

  21. Cover des Buches Die wundersame Reise einer finnischen Gebetsmühle (ISBN: 9783404168002)
    Arto Paasilinna

    Die wundersame Reise einer finnischen Gebetsmühle

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Lauri Lonkonen und Kalle Homanen stehen beide vor einem Neuanfang in ihrem Leben. Kalle hat eine mehrsprachige elektronische Gebetsmühle im Taschenformat erfunden und die beiden wollen dieses Produkt nun groß unter die Leute bringen. Sie beginnen damit auf einer Reise nach Indien, China und Tibet, wo sie sogar den Dalai Lama vom Nutzen des Geräts überzeugen wollen. Die Verkaufsreise nimmt ungeahnte Dimensionen an.
    Paasilinna hat uns im Lauf der Jahre mit unzähligen Romanen jede Menge Spaß beschert. Wenn es einen Vertreter des finnischen Humors gibt, dann ist er das. Aber wie auch bei seinem englischen Kollegen Tom Sharpe ist im Laufe der Zeit einiges auf der Strecke geblieben. So schafft er es auch diesmal nicht, seinen ehemals skurilen Witz zu entfalten, das Originelle und die Spritzigkeit sind einfach nicht mehr da. Vor 20 Jahren hätte dieser Plot für jede Menge Lacher gesorgt, doch jetzt dümpelt die Geschichte dahin wie von einem ollen Märchenonkel erzählt. So manches Mal ist man geneigt, das Buch beiseite zu legen, von einem Paasilinna ist man doch anderes gewöhnt, doch dann hofft man, das noch mal ein Fünkchen dieser alten Verrücktheit aufblitzt, doch leider nein, es bleibt flach. Schade, auf der anderen Seite hat der Mann genug geleistet, um nach wie vor für seine Fans (zu denen auch der Rezensent gehört) als großartiger Schreiber kauziger Grotesken für immer in den Herzen zu bleiben.
  22. Cover des Buches Tibetisches Tagebuch. Der tibetische Buddhismus im Exil. (ISBN: 9783453146600)
  23. Cover des Buches Der Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt (ISBN: 9783710901010)
    Franz Alt

    Der Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt

     (4)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Wenn wir geleitete werden durch ein echtes Gefühl für universelle Verantwortung, wird unser Verhältnis mit der Umwelt sehr ausgeglichen werden, wie auch die Beziehungen zu unseren Nachbarn.*


    Nicht erst seit dem Aufkommen der „fridays for future“ Bewegung sollte allen klar sein, dass der Klimawandel zur Klimakatastrophe ausgeartet und unmittelbar da ist. Der Klima-Appell des Dalai Lama richtet sich an alle Nationen, an alle Menschen um endlich Schritte einzuleiten und auf die Umwelt als schützenswert anzusehen. 



    Seit Jahren beschäftigt sich der Dalai Lama mit dem Umweltschutz. Das Buch enthält nicht nur seine direkte Ansprache zum Internationalen Tag für Menschenrechte (2019) mit seinem Appell an Mitgefühl und universelle Verantwortung und sein bereits 1993 verfasstes Umweltgedicht, sondern auch ein Interview mit dem Journalisten und Freund Franz Alt. Der ist es auch, der den Rahmen schafft. Bereits in seiner Einleitung prangert er die aktuellen Verhältnisse an. Hier und im Nachwort stellt er die positiven Möglichkeiten einer solaren Wende vor. 


    Der Appell des Dalai Lamas wird in Form eines Interviews mit Franz Alt geführt. Dabei kommen lobenswerte Entwicklungen (wie die Mobilisierung Jugendlicher durch Greta Thunberg oder positive Schritte, die in einigen Staaten unternommen wurden) genauso vor, wie Kritik. Politiker und die Wirtschaft werden in die Verantwortung gezogen, besonders wenn es darum geht, Egoismus und Nationalismus hinter sich zu lassen und global gerecht zu denken und handeln. Neben aktuellen Umweltthemen werden große Themen der Ethik erwähnt und ein Bogen zwischen den Religionen geschlagen. Zum Thema wird auch die vergangene und aktuelle Situation Tibets. Trotz des Ernsts des Themas zeigt sich der Dalai Lama hoffnungs- und humorvoll. Beeindruckt hat mich (wieder einmal), wie sehr sich der Dalai Lama mit den Themen auseinandersetzt, die ihm wichtig sind. Man merkt, dass er nicht nur die Glaubensaspekte des Umweltschutzes sieht, sondern sich auch mit dem aktuellen wissenschaftlichen Stand beschäftigt. 


    Fazit: Über das Thema Umweltschutz kann nie genug gesagt werden!

  24. Cover des Buches 40 Tage im Kloster des Dalai Lama (ISBN: 9783596175581)
    Stephan Kulle

    40 Tage im Kloster des Dalai Lama

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Aicher
    Ein christlicher Theologe und bekannter Kirchenjournalist macht sich, nachdem er die Welt des Papstes aus nächster Nähe kennt, auf, um jene des Dalai Lama zu entdecken. Er gewinnt interessante Einsichten in die Situation Tibets im Exil und das spirituelle Leben im Umkreis des Dalai Lama, die er auf eine ansprechende Weise mit dem Leser teilt. Auch wenn man nicht immer mit den Schlüssen des Verfassers einig geht, hält man mit diesem persönlichen geistigen Reisebericht ein lesenswertes Buch in Händen.

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