Bücher mit dem Tag "daniel wolf"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "daniel wolf" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Das Salz der Erde (ISBN: 9783442479474)
    Daniel Wolf

    Das Salz der Erde

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Michel de Fleury ist ein junger aufstrebender Kaufmann, der eigentlich bzw. vermeintlich ein gutes und erfolgreiches Leben vor sich hat. Doch es werden ihm sowohl beruflich als auch privat einige Steine in den Weg gelegt. Einige liegen nicht in seiner Macht, einige sind selbstgemachtes Leid. Dennoch schafft er es immer wieder, irgendwie eine Lösung zu finden.

    Es geht wie so häufig um den Kampf Gut gegen Böse, wobei hier die Kaufleute im Großen und Ganzen die Guten, Adel und Klerus die Bösen sind. Dennoch gibt es auch kleinere Abstufungen. So ist nicht jeder Kaufmann das Wahre und es gibt Fehden untereinander, auch innerhalb der Gilde, natürlich von Adel und Klerus ordentlich befeuert, aber auch dort sind nicht alles schwarze Schafe. So spiegelt die Bevölkerung Varennes im Großen und Ganzen eine gewöhnliche Bevölkerungsstruktur in einer größeren Stadt wider.

    Aber ich habe auch ein paar Kritikpunkte. So hat das Buch gerade auch in der ersten Hälfte einige Längen, in denen nicht wirklich viel passiert. Auch das Salzthema ist mir leider viel zu kurz gekommen. Auch wenn es Titelgebend ist, so ist es eher eine Randerscheinung und könnte durch jede andere Ware ausgetauscht werden. Es geht mehr um den Handel als solches und die damit verbundenen politischen Querelen in Varennes als um das Salz selbst.

    Dennoch konnte das Buch mich unterhalten , was auch dem flüssigen und tollen Schreibstil von Daniel Wolf geschuldet ist.

  2. Cover des Buches Das Licht der Welt (ISBN: 9783442480500)
    Daniel Wolf

    Das Licht der Welt

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Natilovetolino

    Der zweite Teil der Fleury Saga und meiner Meinung nach der beste.

    Michel ist mittlerweile Bürgermeister und hat die Stadt Varennes-Saint-Jaques zu Frieden und Wohlstand gebracht. Sein nächstes grosses Ziel,einen jährlichen grossen Markt in Varennes.

    Sein Sohn Remy ist Buchmacher und verfolgt einen anderen Traum; Eine Schule wo jedermann lesen und schreiben lernen kann,und somit eine bessere Zukunft für die Bürger von Varennes.

    Doch beide müssen sich gegen mächtige Feinde behaupten, allen voran dem Ratsherrn Anseau Lefèvre der die ganze Familie Fleury vernichten will...

    Meine Meinung

    Nach dem ersten Teil hat mich Daniel Wolf zum zweiten mal begeistert.

    Schon bei den ersten Seiten war ich direkt in der Geschichte angekommen und konnte kaum aufhören zu lesen..

    Ich habe im ersten Teil Michel Fleury doch ziemlich ins Herz geschlossen und freute mich umso mehr, das er im zweiten Teil doch auch rege an der Geschichte mitwirkt. 

    Sehr gut gefallen hat mir das Zusammenspiel von Vater und Sohn ,die trotz Unterschieden und Streitereien immer wieder zueinander finden.

    Ganz Schlimm fand ich Anseau Lefèvre, ein ekelhafter Mensch mit düsteren Neigungen..Ich habe ihn verabscheut und irgendwann auch gehasst für seine Taten.

    Alles in allem ist das Buch durchgehend spannend und flüssig zu lesen. Ich hätte mir auch nach Band fünf noch eine Fortsetzung gewünscht aber irgendwann muss eben Schluss sein.

    Für Leser von Mittelalter Romanen eine absolute Leseempfehlung




  3. Cover des Buches Das Gold des Meeres (ISBN: 9783442483181)
    Daniel Wolf

    Das Gold des Meeres

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ganz knappen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Dieser dritte Band der Reihe "Michel de Fleury" kann es durchaus mit den beiden Vorgängern aufnehmen.

    Gekonnt entwickelt der Autor die Familiengeschichte der Fleury´s weiter. Dabei werden auch die Charaktere behutsam verändert; von Generation zu Generation werden Charakterzüge mal sanft verändert, mal werden neue, andere begründet.

    In vorliegendem Buch ist das kaufmännische Talent weniger ausgeprägt, dafür sind die Hauptfiguren diesmal eine starke Frau und ein zunächst recht wankelmütiger Mann.

    Die Handlung beschreibt eine weite, sehr aufregende und von mannigfaltigen Gefahren und Abenteuern gespickte Handelsreise. Die geht nicht nur über Land, sondern auch über das Meer bis weit in den Osten.

    Der Autor schreibt wie immer sehr bildgewaltig und gefühlvoll. Das mittelalterliche Leben mit seinen vielfältigen Gefahren vermag er sehr detailliert und lebendig aufleben.

    Das Buch hat mir erneut sehr viel Freude gemacht und ich freue mich schon auf den vierten Band.
  4. Cover des Buches Die Gabe des Himmels (ISBN: 9783442483198)
    Daniel Wolf

    Die Gabe des Himmels

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Hikari51

    Auch in diesem Band führt uns eine spannende Handlung die Probleme der Zeit, des beginnenden 14. Jh, vor Augen. Die Zünfte begehren gegen die Übermacht der Patrizier auf. Die Medizin steckt in den Theorien der Antike fest. Viele Oberen der Kirche sind vom "rechten Weg" abgekommen. Die Pest zieht durch das Land und spitzt die Situation zu. Die Angst sucht Schuldige, sucht ein Ventil. Machthungrige nutzen die Situation und schüren den Hass gegen die jüdische Gemeinde. In Vielen Regionen Europas kommt es zu Progromen. Im Ort des Geschehens können diese gerade noch vermieden werden.

  5. Cover des Buches Im Zeichen des Löwen (ISBN: 9783442490035)
    Daniel Wolf

    Im Zeichen des Löwen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    In Daniel Wolfs aktuellem Roman, der in Friesland im 14. Jahrhundert spielt, geht es um zwei verfeindete Familien. Die Blutfehde ist zwischen Wilke Tammen Osinga und Enne Rycken entbrannt, denn alles beginnt damit, dass Wilke eine Nachricht erhält, Enne hätte seinen ältesten Sohn Unicke umgebracht. Wilke Tammens Rache ist furchtbar, und er verpflichtet seine ganze Familie, ihn zu unterstützen, auch seinen Sohn Jann Wilken, den er eigentlich verachtet, weil er als Bastard geboren ist. Und obwohl er kaum ein gutes Wort oder einen Blick für Jann übrig hat, erwartet Wilke, dass auch dieser Sohn ihm in den Kampf folgt. Dabei möchte Jann nichts lieber, als Schiffe konstruieren und bauen. Das ist seine ganze Leidenschaft, und darin ist er richtig gut, nur leider kann er offiziell nie ein Schiffbauer werden, denn als Bastard wird ihm der Zutritt zur Gilde nicht gestattet. Zudem ist er auch noch unglücklich in Jorien verliebt, die Tochter des Schiffbaumeisters Folkmar Peters, bei dem er arbeitet. Auch hier hat er wieder schlechte Karten, denn als Bastard bleibt ihm auch diese Verbindung verwehrt.

    Enne, der Erzfeind der Familie Osinga, ist das Oberhaupt der Familie Hylkena zu Duvelslond. Eigentlich besteht Ennes Familie nur noch aus ihm selbst und seiner Schwester Alke, die eine gefürchtete Alchimistin ist.

    Alle Tragödien, sie sich im Verlauf des 925 Seiten starken Romans ereignen, haben direkt oder indirekt ihren Ursprung in dieser unglücklichen Fehde zwischen den beiden Familien. Was sich alles abspielt, darauf möchte ich gar nicht näher eingehen, um die Spannung nicht zu zerstören. Jann, der wichtigste Charakter im Roman ist ein sympathischer Mann, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt, obwohl ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Er baut erfolgreiche Geschäftsbeziehungen nach Lübeck auf und findet dort einflussreiche Freunde. Hier fließt auch ein Teil der Geschichte des damaligen Städtebündnisses, der Hanse, mit ein.

    Auch Bremen spielt eine nicht unwesentliche Rolle im Roman, denn dort lebt Folkmars Schwester, Theda Peters und leitet den Beginenorden Sankt Katharinen. Auch hierzu entstehen im Lauf des Romans einige Verknüpfungen.

    Die Handlung erstreckt sich über 33 Jahre, beginnend im Jahr 1350, bis 1383, wo man im Epilog erfährt, wie es mit den lieb gewonnenen Charakteren weiter geht. Ja, lieb gewonnen habe ich einige Charaktere. Da ist zum einen Jann, der unermüdliche Kämpfer, der stets für Gerechtigkeit einsteht und sich vom Leben nicht unterkriegen lässt. Auch sein Bruder Abbe, Wilkes Drittgeborener, ist ein kluger und sympathischer Mensch, mit dem es aber das Leben auch nicht gut gemeint hat, denn er ist ein Krüppel und hat damit nicht viel mehr Rechte als ein Bastard. Im Verlauf der Geschichte wird immer wieder klar, wie ungerecht (oder auch selbstgerecht) die Menschen damals dachten und handelten. Jemand, der eine angeborene Behinderung aufwies, wurde abfällig betrachtet, und hinter einem körperlichen Gebrechen wurde auch schnell eine geistige Störung vermutet und der Betroffene als dumm und unzurechnungsfähig abgestempelt.

    Alles in allem beweist sich Daniel Wolf hier wieder als grandioser Erzähler mit einem enormen historischen Wissen. Vor allem der Schiffbau der damaligen Zeit wird sehr detailliert dargestellt. Auf der inneren hinteren Buchklappe ist eine Kogge aus dem 14. Jahrhundert abgebildet. Auch gibt es hinten im Buch glücklicherweise ein Glossar der friesischen und maritimen Begriffe, mit denen ich teilweise so meine liebe Not hatte.

    Es waren raue, gefährliche Zeiten, die damals in Friesland herrschten, und die Ereignisse sind auch ungeschönt dargestellt. Gerade das Los der einfachen Bevölkerung wird immer wieder thematisiert. Vor allem das Leben in Warfstede kann man sich bildhaft vorstellen, denn von dem Ort gibt es eine kleine Karte vorne im Buch. Auch ein Personenverzeichnis findet man dort, was auch wichtig ist, denn es sind im Verlauf der Geschichte sehr viele Charaktere eingebunden.

    Mir hat Janns Geschichte gut gefallen, auch wenn mich die vielen Fachbegriffe und Erläuterungen zum Koggenbau ziemlich an meine Grenzen gebracht haben. Das ist auch der Grund, wieso ich ziemlich lange an dem Buch gelesen habe, denn manchmal ging es nur „häppchenweise“ vorwärts, da es doch ein paar Längen in der Geschichte gibt. Auch einige Handlungen der an sich guten Charaktere waren für mich manchmal fragwürdig und irritierend.

    Ich muss gestehen, dass für mich das Buch nicht ganz an die Fleury-Saga heran kommt. Da hinter dem Titel „Im Zeichen des Löwen“ angegeben ist, es würde sich um die Friesen-Saga 1 handeln, gehe ich davon aus, dass es demnächst weitere Bände dazu geben wird. Darauf bin ich auf jeden Fall gespannt.

  6. Cover des Buches Der Vasall des Königs (ISBN: 9783641180799)
    Daniel Wolf

    Der Vasall des Königs

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Jare

    Balian Fleury träumt von Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld, während sein Bruder Michel das Handelsimperium der Familie in Varennes Saint-Jaques führt. In einer Nacht- und Nebelaktion schleicht sich Balian aus dem Haus, um sich den Gefolgsleuten des Königs anzuschließen und gegen die Friesen zu kämpfen. Auf seinem Weg lernt Balian die Dirne Alia kennen, der er in einer brenzligen Situation zur Hilfe kommt. Eine schicksalhafte Begegnung, da ihm die Bekanntschaft zu Alia noch vor eine folgenschwere Entscheidung stellen wird. 


    Mit der Kurzgeschichte "Der Vasall des Königs" will Autor Daniel Wolf die Wartezeit auf seinen dritten Fleury-Roman "Das Gold des Meeres" verkürzen, der im August 2016 erscheint. Auch ohne Vorkenntnisse der beiden ersten Fleury-Romane kann man in diese Geschichte eintauchen. 


    Durch seinen packenden Erzählstil schafft es Daniel Wolf, das Mittelalter sehr lebendig werden zu lassen. Seine Kurzgeschichte, die mit gut einhundert Seiten gar nicht so kurz ist, ist eine gelungene Mischung aus Action, Spannung und Drama. 


    Fazit:

    Fans historischer Geschichten kommen bei "Der Vasall des Königs" voll auf ihre Kosten. Aber auch mir, als eher genrefremder Leser, hat die Geschichte so gefallen, dass ich mir durchaus eine längere Lesereise nach Varennes Saint-Jaques vorstellen könnte, ohne dafür auf den Sommer des nächsten Jahres zu warten. 


  7. Cover des Buches Die Kälte in dir (ISBN: 9783802592898)
    Oliver Kern

    Die Kälte in dir

     (93)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Der Schädel gespalten, der Bauch aufgeschlitzt – jäh wird Stuttgart von einem abscheulichen Verrechen aus einer hochsommerlichen Trägheit gerissen, als die grausam verstümmelte Leiche eines Pensionärs gefunden wird.

    Kommissarin Kristina Reitmeier ist ratlos: wer hatte wohl so einen Hass auf den Toten, um ihn derart zu zurichten? Alle Spuren scheinen im Sand zu verlaufen. Erst als weitere Leichen auftauchen, lässt sich ein Muster erkennen : ein Serienmörder ist am Werk und er hat es auf Übergewichtige abgesehen…


    Also ich würde es mal kurz und bündig sagen: wer auf schauerliche Szenen steht und sich „gepflegt“ ekeln will – der ist hier richtig.


    Abwechselnd mit Langeweile, weil die Ermittlungsarbeit kaum interessante Ansätze bietet und die Spannung für mich ziemlich auf der Strecke blieb, ist das mein Fazit zu diesem Buch…

    Auch zu der Protagonistin fand ich keinen rechten Zugang; das wiederum kann auch an mir liegen.

    Kurz – dieses Buch mag ich nicht empfehlen…

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