Bücher mit dem Tag "dante valentine"

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7 Bücher

  1. Cover des Buches Teufelsbraut (ISBN: 9783802581755)
    Lilith Saintcrow

    Teufelsbraut

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerschorsch

    Die ersten beiden Bände dieser Serie habe ich in einem Secondhand Laden für je 50 Cent gefunden. Wie mir der erste Band gefallen hat, erfahrt ihr hier...


    Zum Inhalt:


    Die Geschichte spielt in unserer modernen Welt, allerdings ist hier einiges anders. Es gibt eine höher entwickelte Technik. Die politische Situation hat sich völlig verändert. Dante lebt in der "Hegemonie". Das ist eine der beiden Weltsupermächte (bestehend aus Nord- und Südamerika, Australien/Neuseeland, dem Großteil Westeuropas, Japan, Teilen Zentralasiens sowie einzelnen diplomatischen Enklaven in China)

    Es gibt verschiedene Religionen, das Christentum spielt allerdings keine Rolle mehr.

    Es ist hier ganz normal, dass es Menschen mit magischen Kräften gibt (sogenannte Psione) und sie werden auch von der Gesellschaft akzeptiert, müssen sich aber gut sichtbar "kennzeichnen".

    Dante Valentin ist eine Nekromantin und muss daher eine bestimmte Tätowierung auf der Wange tragen, mit einem kleinen Smaragd darin. Außerdem muss sie ihre Haare schwarz färben und sie trägt immer ihr geweihtes Schwert bei sich. Ihre Arbeit ist auch gesellschaftlich akzeptiert: Wenn es Streitigkeiten um ein Testament gibt, kann sie den Verstorbenen für die Dauer eines Gespräches in die Welt der Sterblichen zurück holen. Außerdem arbeitet Dante als Kopfgeldjägerin.

    Die Existenz von Dämonen ist in Dantes Welt auch etwas normales. Als Nekromantin hat es Dante auch öfter mit dem Totengott Anubis zu tun.

    Bei den Menschen mit magischen Fähigkeiten gibt es außer Nekromanten z.B. Magi, die Dämonen beschwören können und Heiler, die nicht mal sich selbst verteidigen können, weil sie die Schmerzen anderer Menschen direkt spüren.

    In diesem ersten Abenteuer bekommt Dante Valentin unerwarteten Besuch: Es ist der mächtige Dämon Japhrimel, der sie mit in die Hölle nimmt, weil der Höllenfürst Luzifer selbst einen Auftrag für sie hat: Sie soll den Dämon Vardimal Santino aufspüren, ihn töten und das Artifakt, das er Luzifer gestohlen hat, zurück bringen. (Das Artifakt ist ein magisches Ei, das auf der Erde die Apokalypse herbei führen könnte, wenn es zerbrochen werden würde.)

    Dante nimmt den Auftrag an, auch weil sie selbst noch eine Rechnung mit Vardimal offen hat. Er hat ihre beste Freundin umgebracht...

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Dante Valentine in der Ich-Form erzählt.


    Meine Meinung:

    Warum hat dieser Band auf Deutsch den Titel "Teufelsbraut"? Das klingt nicht nur doof, es passt auch nicht zum Inhalt. Die wörtliche Übersetzung des englischen Titels ("Im Auftrag des Teufels") wäre viel besser.

    Das Buch ist leicht zu lesen und der Start in die Handlung fällt ebenfalls leicht. Es gibt zwar viele neue Begriffe, von denen leider nicht alle im Glossar am Schluss erklärt werden, aber das tut dem Lesefluss keinen Abbruch. Zuerst liest sich der Roman auch ziemlich spannend, leider lässt die Spannung gegen Ende deutlich nach. Ich hätte mir anhand des Klappentextes und des Titels auch ein gruseligeres Buch erwartet.

    Gut gefallen hat mir, dass Dante Valentine wirklich selber gut kämpfen kann und dass nicht (wie so oft in modernen Fantasyromanen) eine schnulzige Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Leider gelingt es der Autorin nicht immer, eine dichte Atmosphäre herzustellen. Ich finde es auch gut, dass man viel über Dantes Vergangenheit erfährt.

    Das Weltbild in dieser Serie ist meiner Meinung nach nicht in sich logisch: Einerseits gibt es den altägyptischen Totengott Anubis. Andere altägyptische Götter kommen nicht aber nicht vor. Dann gibt es den Teufel Luzifer als Herrscher über die Hölle. Müsste es dann nicht auch logischerweise den Gott der Christen geben? Allerdings ist das Christentum völlig in die Bedeutungslosigkeit versunken.

    Ich verstehe auch nicht so ganz, warum man in einer Welt voller gut funktionierender Schusswaffen mit einem Schwert durch die Gegend läuft (gut, dieses Problem gibt es bei "Star Wars" auch).

    Fazit: Leider wird die Spannung, die am Anfang des Romans herrscht,nicht bis zum Ende durchgehalten und es gibt im "Weltbild" einige Logikfehler. Ich gebe daher nur eine mittelmäßige Note. (Nach dem zweiten Band, der meiner Meinung nach deutlich schlechter war, bin ich aus der Serie ausgestiegen.)

  2. Cover des Buches Dante Valentine: Dämonenjägerin 02 (ISBN: 9783802581953)
    Lilith Saintcrow

    Dante Valentine: Dämonenjägerin 02

     (49)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84
    Dante versucht ihr Leben weiter zu leben ohne ihren Dämon. Was sie auch einiger Maßen hin bekommt. Dann erhält sie einen Auftrag der sie in ihre Vergangenheit schickt und das ist nicht immer einfach für sie. Auch das sie immer wieder das Gefühl hat das er da ist. Dann werden auch noch Freunde von ihr getötet und sie bekommt neue Freunde. Man merkt in diesem Band die bedrückende Kindheit und ihren Zwiespalt. Auch hat man manchmal das Gefühl das sie langsam aber sicher verrückt wird. Doch dann passiert etwas mit dem man nicht gerechnet hat. Danach denkt man es kann nicht schlimmer kommen und dann erlebt man ein Wunder.
  3. Cover des Buches Night Shift (ISBN: 9781841497068)
    Lilith Saintcrow

    Night Shift

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    Jill Kismet ist Dämonenjägerin und eine äußerst gelungene Heldin: tough und mit Haaren auf den Zähnen, nimmt die Schläge des Lebens mit sarkastischem Humor hin, ohne dass es jemals überzogen daher kommt, pflegt ihre "eine Frau muss tun was eine Frau tun muss"-Einstellung, pragmatisch und geradeheraus und zur Not mit kalkuliertem Risiko. Leidenschaftlich in ihrer Mission, ohne sich von idiotischem Stolz verführen zu lassen. Und tief innen trotzdem ein Mensch, mit allen Schwächen und Narben und Momenten der Schwäche. Was sie durch und durch glaubwürdig macht und all ihren Handlungen eine zwingende Logik verleiht. Sie läßt sich nicht herumschubsen, muss aber auch nicht heraushängen lassen, wie tough sie ist - das merkt man schon von selbst. Sie hat die Stärke, sich auch mal Schwäche einzugestehen und das ist es eigentlich, was sie am sympatischsten macht. . Jill Kismet jagt Dämonen und sorgt dafür, dass die Höllenbrut in ihrer Stadt nicht über die Stränge schlägt. Sie hat einen Pakt mit Perry (Pericles) geschlossen, dem König der lokalen (Dämonen)unterwelt - er leiht ihr seine Kraft durch eine unnatürliche Narbe auf ihrem Handgelenk (die u.a. ihre Sinne schärft, ihr höhere phyische Kräfte verleiht und Wunden viel schneller heilen läßt). Im Gegenzug muss sie ihm einmal im Monat eine Stunde ihrer Zeit schenken. Jill und Perry liegen in einem ständigen psychischen Tauziehen - er versucht sie auf die dunkle Seite zu ziehen, sie wehrt sich gegen sein subtiles Eindringen in ihren Verstand. Und dann ist da noch der Wer-Puma Saul Dustcircle, den sie im Zuge ihrer Ermittlungen kennenlernt, als ein außer Kontrolle geratener Gestaltwandler und eine Dämonin ein Blutbad nach dem anderen in der Stadt anrichten. Saul ist ein eher sanfter, zurückhaltender Charakter, dem es jedoch gelingt, Jill so nahe zu kommen wie niemand sonst, weil er ihr ganz unprätentiös Wärme und Trost offeriert und hinter ihre Fassade zu sehen scheint. Hier bahnt sich eine stille und weiche Romanze an, die jedoch in diesem Band noch nicht ihr volles Potential erreicht. . Überragend gut finde ich die Story, die Lilith Saintcrow hier erschafft - geschickt ineinander verwobene Fäden, die zwischen nervenzerfetzender Spannung und krachender Action immer neue Wendungen enthüllen und mich als Leser bis zur letzten Seite zu fesseln vermögen - um dann in einer unerwarteten und sogar sehr berührenden Auflösung zu münden. . Jill Kismet ist einer dieser Ausnahme-Glücksfälle in dem inzwischen riesigen Angebot von UrbanFantasy mit zig Sub-Genres. Tolle Story, tolle Heldin und weit entfernt davon, Standard-Kost zu sein. Wer eine richtig gute Krimistory mit Gänsehaut-Momenten, sensationell guter Action und einer leisen Romanze mag, ist hier genau richtig. Jill ist nicht eine dieser weichgespülten Möchtegern-Heldinnen, große Klappe und nichts dahinter, die nur damit beschäftigt sind, ihrem zukünftigen weißen Ritter zu beweisen, wie sehr sie doch nicht auf ihn angewiesen ist, um trotzdem jeweils nach 5 min an seiner Brust zu schmelzen. So einen Kindergartentanz hat Kiss nicht nötig :). Die ist nämlich ein großes Mädchen, die weiß, was sie kann und was sie will. Romantisch ist es trotzdem - auf einer tiefen und intensiven und sehr erwachsenen Ebene. . Tolles Buch, tolle Serie! Wer Dante Valentine von der gleichen Autorin gelesen hat, wird den Stil sofort mögen. Ich persönlich mag Jill fast lieber als Dante, denn sie ist nicht ganz so psychotisch und selbstzerstörerisch unterwegs, was sie glaubwürdiger macht.
  4. Cover des Buches Selene (ISBN: 9780989975339)
    Lilith Saintcrow

    Selene

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Monkberg
    Was tust du, wenn dich dein eigener Körper immer wieder betrügt? Selene ist mit einem seltenen Talent geboren, das sie gleichzeitig zur Außenseiterin und unwiderstehlich macht. Kaum ein Mensch kann sich ihrer paranormalen Anziehungskraft entziehen, und auch wenn sich Selene selbst dafür hasst, braucht sie die Energie, die sie aus solchen Kontakten gewinnt zum Leben.

    Nikolaj wiederum ist uralt, ein Vampir und der Herr der Nachtseite der Stadt, und er will Selene. Sie ist die erste Frau seit Tausend Jahren, für die er eine weiche Seite entwickelt.

    Ich werde hier nicht verraten, wie und unter welchen Bedingungen Nikolaj und Selene  um einander und miteinander tanzen. Ich verrate auch nicht, ob es ein Happy End gibt, und wer letztlich dabei gewinnt oder verliert.

    Es handelt sich hier um eine Novelle, die im Universum der Dante Valentine-Serie der Autorin spielt, Nikolaj und Selene sind darin Helferfiguren, und wer ab und zu auf der Homepage und im Blog von Lilith Saintcrow vorbeischaut, weiß, dass Selene das Schicksal teilt, das heute viele Werke von Autoren trifft.

    Selene wurde gehackt, Saintcrow gingen große Teile der Dateien verloren, sie bekam von einer Leserin Teile als doc.Datei zurück ... wir wissen also nicht ganz genau, ob die Novelle, wie sie jetzt vorliegt, eine restaurierte Version ist, was ganz verloren ging, und wieviel Energie Saintcrow noch hineinsteckte.

    Das Ergebnis ist inkonsistent. Selene besteht deutlich erkennbar aus verschiedenen Teilen, die nicht notwendigerweise ein rundes Ganzes ergeben. Vor allem der Schluss wirft viele Fragen auf, von denen ich mir gewünscht hätte, dass sie von der Autorin beantwortet, oder wenigstens besser angefügt worden wären.

    Immer bei Lilith Saintcrow hat man in Nikolaj eine Figur, die man im Lauf der Novelle einfach lieben lernt, einen Prinzen der Finsternis, der aus Liebe zu einer Frau Himmel und Hölle in Bewegung setzt.

    Doch Selene ist noch stärker als Dante Valentine oder Jill Kismet eine nicht völlig ausgereifte Figur, die meiner Meinung nach zu sehr auf ihre Emanzipation von Restriktionen aller Art setzt. Verschiedene Reaktionen im Verlauf der Handlung glaube ich Selene einfach nicht, und einige ihrer Entscheidungen sind für mich auch nicht nachvollziehbar.

    Trotzdem durchaus eine Novelle, die den Leser in ihren Bann ziehen kann.
  5. Cover des Buches Feuertaufe (ISBN: 9783802581960)
    Lilith Saintcrow

    Feuertaufe

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Silberschweif
    Inhalt: Dante genießt die Zeit, weit weg von Saint City zusammen mit ihrem Dämonengeliebten, und beginnt langsam, sich vom jüngsten Angriff zu erholen, vor dem Japhrimel sie nur knapp retten konnte. Doch sie merkt schon bald, dass ihr Dämon ihr etwas verschweigt. Erst als er keine andere Wahl mehr hat, offenbart er Dante, dass der Teufel eine Audienz mit ihr wünscht. Eigentlich hatte Dante für den Rest ihres Lebens genug von den Hinterhältigkeiten des Höllenfürsten, aber leider kann sie sich dem Teufel auch nicht einfach widersetzen. Der Teufel verpflichtet sie als seine neue rechte Hand und verlangt von ihr, vier Dämonen aufzuspüren, die aus der Hölle entkommen sind. Notgedrungen akzeptiert Dante, doch Japhrimel trifft erneut eine geheime Abmachung mit Luzifer und macht es Dante schwer, ihm weiterhin zu vertrauen. Immer wieder hat er Geheimnisse vor ihr und behindert die Suche nach den Dämonen, außerdem verrät er ihr einfach nicht, was sie nun als Hedaira genau ist und welche Auswirkungen das hat. Die Beziehung der beiden wird auf eine harte Probe gestellt, während Dante von einer Gefahr in die Nächste gerät. --- Meinung: Dante ist zurück, und das mit voller Action! Zwar konnte mich Band 3 der „Dante Valentine“-Reihe nicht so vollkommen vom Hocker hauen, wie die zwei Vorgänger es geschafft haben, ich war aber trotzdem wieder vollkommen gebannt von ihr und ihrer Welt. Am Spannungsbogen gibt es – wie von Lilith Saintcrow gewohnt – nichts zu meckern, von vorne bis hinten geht es rasant zu und der Ausgang bleibt bis zum Schluss ungewiss und einem fallen erst die Schuppen von den Augen, wenn Dante selbst merkt, was sie übersehen hat. Trotzdem war der Krimianteil diesmal etwas schlechter strukturiert, als in den letzten Bänden. In „Teufelsbraut“ und „Höllenritt“ griffen die Puzzleteile, die Dante entdeckt, einfach ein wenig besser ineinander, in „Feuertaufe“ geht es manchmal zu schnell und es wird zu wenig Information zwischendurch eingestreut, um dem Ende ein lückenloses Gesamtbild entstehen zu lassen. Die Zukunftswelt bleibt aber sehr dicht und überzeugt weiterhin durch Detailreichtum. Nach wie vor hat Dante keine Ahnung, was es zu bedeuten hat, dass sie eine Hedaira ist und auch in diesem Band kommen wieder keine großartigen Neuigkeiten diesbezüglich ans Licht, was natürlich für Spannung jede Menge Konfliktsituationen sorgt – ich hoffe aber, dass sich da bis Band 5 noch was tut… Dante ist wie gewohnt sarkastisch, dickköpfig und mutig, genauso wie man sie gewohnt ist und wie man sie liebt. Ihre Streitereien mit Japhrimel wären allerdings zum Teil vermeidbar gewesen und manchmal hätte ich ihr schon gern ein imaginäres Pflaster auf den Mund kleben wollen, um sie ruhig zu stellen. Japhrimel bleibt der charmante, beschützerische Dämon, der mir aber mit seiner Geheimniskrämerei und seinem Befehlsgehabe auch manchmal leicht auf die Nerven fiel, obwohl gerade diese Gegensätzlichkeit ihn sehr interessant macht. Trotzdem behalten beide Figuren ihre typischen Charakterzüge und bleiben schon deshalb sympathisch (schließlich sind Buchcharaktere auch nur Menschen). Am Ende gibt es wieder einen tollen Showdown und eine entscheidende Neuigkeit, die mich wirklich überrascht hat. Saintcrows Schreibstil liest sich nach wie vor flüssig und die vielen (teils blutigen) Details werden sehr lebhaft geschildert. --- Fazit: Zwar minimal schlechter, trotzdem immer noch absolut zu empfehlen. Wer Dante kennt und mag, der wird auch hier nicht enttäuscht werden. Allen Nichtkennern lege ich diese spannende, blutige, actiongeladene Geschichte und damit Band 1 „Teufelsbraut“ wärmstens ans Herz!
  6. Cover des Buches Dante Valentine: Dämonenjägerin 05 (ISBN: 9783802583056)
    Lilith Saintcrow

    Dante Valentine: Dämonenjägerin 05

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Silberschweif
    Inhalt: Indem Dante dem Fehdering bis in die Hölle zu Luzifer gefolgt ist, hat sie sich praktisch selbst zum Tode verurteilt. Monatelang wird sie dort misshandelt und gefoltert, bis sie wieder freigelassen wird und ohne Erinnerungen und völlig am Ende auf die Erde zurückkehrt. Inzwischen hat Japhrimel auf der Suche nach ihr keinen Stein auf dem anderen gelassen und auch Lucas hat seine Auftraggeberin die ganze Zeit über gesucht. Als erst Lucas und dann auch Japhrimel sie finden, erfährt Dante, dass Japhrimel dem Teufel den Krieg erklärt hat. Doch um diesen auch tatsächlich gewinnen zu können, müssen die beiden die Klinge finden, welche jeden Dämon töten kann – auch Luzifer höchstpersönlich. Eigentlich benötigt Dante ihre ganze verbliebene Kraft, um am Leben zu bleiben, doch Japhrimel hat wieder Geheimnisse vor ihr und langsam hat sie es wirklich satt, ständig belogen zu werden. --- Meinung: Dante und Japhrimel, Klappe, die Letzte in gewohnter Saintcrow-Manier. Dieser Band hat mich wieder mehr überzeugt, als Band 4: Die Spannung ist und bleibt der größte Pluspunkt in den Dante Valentine-Romanen. Ich brauche wohl inzwischen nicht mehr allzu viel dazu zu sagen, dass mich Dante von der ersten bis zur letzten Seite in Atem hält. Die Geschichte beginnt diesmal bereits mit einer Katastrophe und ist deshalb umso mitreißender. Auch Dantes Welt bleibt überzeugend und logisch aufgebaut, während sie erneut durch die halbe Welt reist, um die Klinge zu finden, mit der sie Luzifer töten kann. Etwas schwieriger ist es wie immer mit den Charakteren. Im ersten Viertel hat sich Japhrimel ja sogar zusammengerissen, aber danach ging es wie gewohnt hoch her, was Intrigen und Geheimnisse angeht. Zugegeben, an Dantes Stelle würde ich auch verrückt werden, aber ihre selbstmörderischen, teils echt dummen Aktionen finden hier wirklich noch mal eine Steigerung. Und Dantes Entscheidungen sind manchmal wirklich dämlich, anders kann man es nicht sagen, auch wenn man ihre Beweggründe nachvollziehen kann. Diesmal erstreckt sich das Lügennetz sogar über Nebencharaktere, wodurch alles noch verworrener wird. Aber das wäre ja alles kein Problem gewesen – schließlich sind wir an unseren unaufrichtigen Dämon und seine stets überreagierende Hedaira gewöhnt –, aber das am Ende bis auf einen Sieg so gut wie nichts geklärt wird, hat mich dann doch leicht enttäuscht zurückgelassen. Gut, es gab einen Prolog, in dem Dantes und Japhrimels Situation einige Zeit später kurz beschrieben wird, aber mir fehlte eine gewisse Lösung oder Aussprache zwischen den beiden, um ihre Konflikte wenigstens halbwegs auszuräumen. In den Romanen mag der Hauptfokus nicht auf der Liebesgeschichte liegen, aber etwas Klärungsbedarf war in der Hinsicht eigentlich schon vorhanden. Bis auf dieses Manko fand ich den Showdown allerdings wie immer klasse und bin mit dem Ende zufrieden. Der Schreibstil bleibt flüssig wie gewohnt. --- Fazit: An die ersten beiden Bände kommt auch dieser Teil nicht heran, hat mich jedoch wieder mehr überzeugt, als Band 4. Diesen Band sollte man sich schon deswegen antun, weil Dante endlich gegen den Teufel angehen kann und man ein letztes Mal volle Dante-Action mit aller dazugehörigen Intrige und (Hass-)Liebe bekommt! --- Reihenfazit: Dante Valentine ist eine klasse Urban Fantasy-Reihe, die ich alles in allem nur empfehlen kann. Pluspunkte: geniale Spannungsbögen; ausgeklügelte Krimigeschichtenanteile mit unvorhersehbaren Wendungen; eine gut ausgearbeitete und überzeugende Zukunftswelt; Charaktere, die fesseln und ans Herz wachsen; rasanter Schreibstil mit einer Menge blutigen Beschreibungen Minuspunkte: die leicht abfallende Qualität der Bücher nach hinten raus (auch wenn Band 5 sich wieder mausert), (teilweise) die Veränderungen der Hauptcharaktere Dante und Japhrimel – Dante reagiert zu oft über und ihre selbstmörderischen Aktionen und ihr Dickkopf sind schon manchmal anstrengend, und Japhrimels Geheimnistuerei hat mich immer wieder auf die Palme gebracht. Kurzum: ich kann die Reihe jedem nur ans Herz legen, weil sie mich von der ersten Seite des ersten Buches bis zum Epilog des letzten Teiles in Atem gehalten und unterhalten hat – und das wirklich 1A!
  7. Cover des Buches Dante Valentine: Dämonenjägerin 04 (ISBN: 9783802582974)
    Lilith Saintcrow

    Dante Valentine: Dämonenjägerin 04

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Silberschweif
    Inhalt: Gerade hat sie den letzten Zusammenstoß mit Luzifer überlebt, da erhält Dante einen Hilferuf ihrer besten Freundin Gabe. Nur widerwillig stimmt Japhrimel zu, nach Saint City zurückzukehren, denn eigentlich müssen er und Dante doch immer noch vier Dämonen für Luzifer dingfest machen, unter denen auch Eve ist. Immer wieder bittet Dante ihren Dämon darum, Eve zu verschonen, doch Japhrimel gibt nicht nach. Die beiden raufen sich jedoch zusammen und machen sich auf den Weg nach Saint City, wo Dante ein neuerliches Chaos erwartet. Gabe geht es sehr schlecht und sie nimmt Dante ein Versprechen ab, dass weitreichende Folgen haben wird. Während Dante noch damit beschäftigt ist, jenes Versprechen zu erfüllen, zieht sich das Netz aus Verschwörungen und Geheimnissen immer dichter um sie zusammen, welches ihr eigener Geliebter spinnt. Denn plötzlich verschwindet er und Dante muss sich alleine durchschlagen und herausfinden, was er nun schon wieder vor hat… --- Meinung: Dante – mutig und dickköpfig wie eh und je. Lilith Saintcrow – spannend und actiongeladen wie immer. Klingt dramatisch, ist auch so! Auch im vierten Band ihrer Dante Valentine-Reihe liefert Lilith Saintcrow ihren Leser eine spannende Geschichte voller undurchsichtiger Verwicklungen und Action. Wie inzwischen nicht mehr anders zu erwarten, hält ihr Spannungsbogen den Leser von Anfang bis Ende in Atem und wie immer nimmt die Geschichte Wendungen, die man sich wirklich nicht vorstellen kann. In „Sündenpfuhl“ hat Saintcrow auch wieder einen spannenden Krimianteil eingewoben, der besser durchdacht war als in Band 3 und Dante in eine neuerliche Intrige hineinschlittern lässt, die sie zu entwirren hat. Der Vertrauenskonflikt zwischen Dante und Japhrimel setzt sich auch in diesem Teil der Reihe fort, denn Japhrimel hält es nach wie vor nicht für nötig, seiner Hedaira seine Pläne offen zu legen. Man leidet wirklich mit den beiden, denn sie haben ihre ganz eigenen Beweggründe für ihre Verschwiegenheit. Manchmal möchte man sie allerdings auch mal ganz energisch wachrütteln, weil diese Streitereien und Lügereien viel kaputt machen. Es ist wirklich zum Haare raufen mit den beiden! Manchmal zweifle ich auch ganz leicht an Dantes gutem Menschenverstand, so – ich sag’s nicht gern, aber - dämlich muten ihre Aktionen an. Dante glänzt auch in diesem Buch wieder mit selbstmörderischen Aktionen und vor allem das Ende dieses Bandes lässt nichts Gutes für den Abschlussband vermuten und das Cliffhanger-Ende spannt einen wirklich auf die Folter – gut, dass Band 5 schon hier wartet. Lilith Saintcrows Schreibstil ist und bleibt flüssig, blutig und rasant zu lesen. --- Fazit: Dante und Japhrimel halten in Atem, auch wenn es nicht ganz einfach ist mit ihnen. Voller Action, Spannung und Intrigen fesselt Saintcrow auch in diesem Band wieder ihre Leser. Trotzdem für mich bisher der schwächste Band der Reihe.

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