Bücher mit dem Tag "daphne du maurier"

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19 Bücher

  1. Cover des Buches Rebecca (ISBN: 9783458361343)
    Daphne Maurier

    Rebecca

     (386)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    Allein der Name Daphne Du Maurier hat mich schon angezogen, weil er so schön klingt und nachdem ich den Film „Meine Cousine Rachel“ gesehen hatte, wollte ich eigentlich auch das Buch dazu lesen. Da ist mir allerdings schon die nächste Verfilmung in die Quere gekommen, nämlich „Rebecca“ aus dem Jahr 2020. Ich mochte den Trailer sehr, denn rein optisch scheint der Film ansprechend zu sein und auch das was er über die Handlung verrät, konnte meine Neugier wecken. Dieses mal wollte ich aber zuerst das Buch lesen, in dem es um folgendes geht:


    An der Côte d’Azur begegnet eine junge Gesellschafterin den doppelt so alten Maxim de Winter. Dieser ist reich, kultiviert und angesehen. Er lebt in England auf dem herrschaftlichen Landsitz Manderley, das unsere Erzählerin schon seit ihrer Kindheit von Postkarten kennt und stets bewundert hat. Nach einigen gemeinsamen Ausflügen macht Maxim der Erzählerin vor ihrer Abreise einen Heiratsantrag, welchen sie annimmt. Nach den Flitterwochen kehren beide nach Manderley zurück, wo sich die Erzählerin mit der Allgegenwärtigkeit von Maxims erster Frau Rebecca konfrontiert sieht. Diese war ein Jahr zuvor unter mysteriösen Umständen ertrunken. Die Erzählerin findet heraus, dass Rebecca nicht nur sehr schön, sondern auch allseits beliebt, charmant und talentiert war. Die ohnehin schon schüchterne junge Frau verunsichern diese Informationen, zudem verhält sich ihr Ehemann oft unberechenbar, ist mal zuvorkommend und warmherzig, dann wieder verschlossen und gereizt. Rebeccas Vertraute und Haushälterin Mrs. Danvers begegnet ihr fortwährend mit Missfallen und so sehr sie das Anwesen Manderley und seine Umgebung liebt, so sehr ist sie sich der immer wieder der Anwesenheit Rebeccas Geist bewusst. Es wird ihr zunehmend klar, dass ein glückliches Leben im Schatten der Vorgängerin nicht möglich zu sein scheint.


    Zu erst einmal ist es ungewöhnlich, dass der Roman mit dem Ende beginnt. Wir erfahren, dass das Ehepaar de Winter nicht mehr auf Manderley lebt, ja dass dieses nicht mehr existiert. Dass sie die Dämonen der Vergangenheit immer wieder heimsuchen, aber ihr Glück in einem langweiligen Alltag fernab der Heimat gefunden haben. Erst ab Mitte des zweiten Kapitels beginnt der Anfang der Handlung. Auch ungewöhnlich ist es, dass die Erzählerin, unsere Hauptfigur, nie beim Namen genannt, sondern nur als Mrs. Winter bezeichnet wird. Das ist schon etwas ärgerlich, weil es laut Maxim ein sehr außergewöhnlicher Name ist, aber andererseits trägt das zur allgemeinem Mystik des Romans bei. Außergewöhnlich sind auch alle auftretenden Charaktere, jeder ist nach einem klaren Muster aufgebaut: Der reiche Witwer, die junge unsichere Ehefrau, die kaltherzige Haushälterin, der ewige Junggeselle, die sagenumwobene tote Ehefrau….fast schon karikativ, aber das macht auch seinen Reiz aus. Trotzdem geht einem besonders die Erzählerin irgendwann auf die Nerven. Ich bin ja selbst eine sehr introvertierte Person, aber all die einsilbigen Antworten die sie bei Konversationen gibt und diese übertriebene Unsicherheit, haben selbst mich ein bisschen auf die Palme gebracht. Sehr anstrengend zu lesen, auch die vielen inneren Monologe, obwohl diese sehr bildhaft und atmosphärisch geschrieben sind. So etwas mag ich, aber es wurde irgendwann einfach zu viel. Im Gegenzug gab es aber ein paar sehr starke Szenen, z.B. der Monolog von Mrs. Danvers in Rebeccas Zimmer, wo ich echt begeistert war. Ich konnte sie fast vor mir sehen und hören, das war richtig gut geschrieben! Trotz der recht langen, klein gedruckten Kapitel ist das Buch ein wahrer Pageturner, weil man so gespannt auf das Mysterium Rebecca ist. Ich hatte vorher schon vielfach gelesen, dass die Auflösung ganz und gar schockierend sei und hatte dementsprechend große Erwartungen. Ich würde zusammenfassen, dass es drei Enthüllungen gibt. Die erste über die Person Rebecca fand ich interessant und clever, hätte daraufhin aber gerne noch ein bisschen mehr über sie erfahren und warum sie so war. Die zweite über ihren Tod hatte ich schon in Betracht gezogen und kam daher nicht ganz so überraschend. Überraschend fand ich dann aber wieder den Twist der danach kam. Das war nochmal eine schöne Kehrtwende. Das Ende kam mir dann allerdings zu schnell, da war ich richtig enttäuscht. Man erwartet noch eine kleine Aufklärung, warum das was am Ende passiert, passiert ist und wer dafür verantwortlich war. Natürlich hat man eine Ahnung, aber ich mag es lieber, wenn es schwarz auf weiß da steht. Es hilft jedoch ein wenig, wenn man sich direkt im Anschluss die ersten beide Kapitel noch einmal durchliest. 

    Am meisten hat mir an dem Buch gefallen, dass es so spannend war. Und auch, dass es ungewöhnlich war. Es ist kein 0815 Roman, so was liest man nicht oft. Vermutlich mag das auch daran liegen, dass der Roman von 1938 ist, da hat man noch anders geschrieben und die Leser hatten andere Ansprüche. Da ich aber eher selten so alte Romane lese, war ich davon positiv überrascht. Drei Dinge haben mir nicht so gefallen. Die Erzählerin geht einen mit ihrer Art irgendwann einfach nur noch auf die Nerven, die offenen Fragen und das Ende, welches ich zu plötzlich fand. Für mich war es nicht ganz perfekt, aber ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und bin froh das ich es gelesen habe. 

  2. Cover des Buches Mit Miss Marple aufs Land (ISBN: 9783938045770)
    Luise Berg-Ehlers

    Mit Miss Marple aufs Land

     (19)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Kurzbeschreibung von Buch rücken: reetgedeckte Cottages,  farbenfrohe Gärten,gemütliche tearooms und heimelige Pubs, wo man ruhe und Erholung vermutet, geht es bei agatha Christie, P.D. James, Ruth Rendell u.a.kriminell zu . Zum Glück gibt es couragierte Damen wie Miss marpel oder souveräne Ermittler wie Inspector barnaby,  die herherzt eingreifen und die englische landidylle wiederherstellen..... 

    Luise Berg ehlers nimmt uns mit auf eine Reise purer durch England,  sie erzählt von den "queens of Crime " und ihre unvergesslichen heldinnen und Helden,  von Land und Leuten und den zuweilen skurrilen englischen Eigenheiten  

    Mein fazit: Wer sich für englischen Krimi, die ländliche Gegend,  die Hintergründe der jeweiligen schriftstellerinen die englischen "queens of crime" interessiert,  und nebenbei noch mehr erfahren möchte , zb die Geschichte um miss marpel, wie sie entstanden ist , ja einen kleinen Einblick hinter der Kulisse bekommt,  nicht nur agatha Christie kommt in diesen Buch vor , auch andere englische Schriftstellerinen von der frührern Zeit,  wie auch in der jetzt Zeit,  wie die Schriftstellerin Elizabeth George,  man bekommt aber auch in den Buch Einblicke wie das ländliche Leben in England sein kann , zwischen tearoom und Pub, cricket und krocket.  Vereinzelt gibt es in diesen Buch Ausschnitte aus verschiedenen Romanen,  und wird in Kurzform erzählt , so das man als Leser des jeweiligen vorgestellten Buch Lust hat , dieses Buch zu lesen, in diesen tollen aufgemachten Buch stecken sehr viele Bilder bei der Leser dazu einladen sich gemütlich vor einen Kamin ( falls vorhanden ) zu machen , mit einer Tasse englischen Tee. Ich fand das buch recht interessant , und habe vieles wissenwertes um die englichen "queens of Crime " erfahren , so bekommt man Lust es sich gemütlich zu machen und ein Buch von einer vorgestellten Schriftstellerin zu lesen , und mit ihr im beschaulichen England zu ermitteln .  

  3. Cover des Buches Der Schlüssel zu Rebecca (ISBN: 9783785703045)
    Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Eckmann

    Zweiter Weltkrieg in Ägypten. Die deutsche Armee unter Rommel dringt auf Kairo vor, ein  genialer Spion hat einen Weg gefunden, Nachrichten der Engländer an die Deutschen weiterzuleiten.

    Ein britischer Geheimdienstoffizier stellt eine junge Jüdin ein, die ihm hilft, den Meisterspion der Deutschen zu fassen.

    Das Finale ist unglaublich spannend. Mir haben vor allem die beiden Charaktere gefallen, der hölzerne und konservative Ofiizier, der die Liebe zu dem leichtlebigen Mädchen entdeckt.

  4. Cover des Buches Die Vögel und Wenn die Gondeln Trauer tragen (ISBN: 9783458363217)
    Daphne Maurier

    Die Vögel und Wenn die Gondeln Trauer tragen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Milagro
    Nachdem ich "Der Apfelbaum" von Daphne du Maurier für mich wiederentdeckt hatte, habe ich mir auch diese Erzählungen vorgenommen, die ich bisher nicht gelesen hatte. Sie waren mir beide als Filme bekannt und nach der Lektüre empfehle ich dringend, die Bücher zu lesen. Beide sind letztlich nur als Motiv in den Filmen erkennbar, insbesondere bei den Vögeln. 
     "Die Vögel" ist eine faszinierende Kurzgeschichte , bedrohlich von Anfang bis Ende, die Charaktere sind beeindruckend, beim Lesen fühlt man mit der Familie, die die Bedrohung durch die Vögel erkennt. Toll geschrieben, insbesondere wenn die Hauptperson die sich zusammenziehenden Vogelschwärme auf dem Wasser beobachtet, das hallt lange nach. 
     "Wenn die Gondeln Trauer tragen" hat mich ebenfalls in seinen Bann gezogen. Die Beschreibung der Stadt, die zufällige Begegnung mit zwei merkwürdigen Schwestern, das bedrückende Schicksal des im Mittelpunkt stehenden Paares, alles rund und passend geschrieben. Ich habe mich sehr gut unterhalten, die Geschichte liest sich locker, schon auch spannend, gleichwohl nicht so bedrohlich wie "Die Vögel" , das ich insgesamt einen Tick besser fand.
    Eine lohnende Reise war es auf jeden Fall, kann ich weiterempfehlen.
  5. Cover des Buches Die Parasiten (ISBN: 9783871792519)
    Daphne du Maurier

    Die Parasiten

     (5)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Auch ich habe diese Autorin zu Beginn unterschätzt, je mehr ich von ihr lese, desto besser gefällt sie mir. Du Mauriers Sprachfabulierkunst und die kurze, knackige, aber dennoch tiefgründige prägnante Skizizierung von Figuren ist außerordentlich - bereits auf den ersten 15 Seiten bekommt man fast eine tiefe psychologische Einsicht in Ihre Protagonisten, die sich von Seite zu Seite immer tiefer - fast in die Abgründe der Seele bohrt.  

    Die Charaktäre und vor allem die Beziehungskonstellationen sind sehr spannend. Der Eklat mit den Parasiten steht zu Beginn des Plots: Charles der Ehemann von Maria schimpft Maria und ihre zwei Geschwister in einem Zornesanfall ziemlich unvermittelt als Parasiten. Anlässlich dieses sehr ernsten und emotionalen Ausbruchs reflektieren die drei Geschwister ihr bisheriges Leben, ihre Beziehung zu ihren Eltern, ihre eigenen Entwicklungen und die etwas krankhaften klammernden Beziehungen untereinander. Die Stimmung im Buch beginnt ein bisschen humorvoll und steigert sich nach und nach ins dramatische. Dabei werden die dramatischen Abgründe nicht sprachlich und plotmäßig bedeutungsschwanger von der Autorin konzipiert, sondern sind derart lapidar realistisch, dass sie umso gravierender wirken.

    Die ganze Familie stammt aus dem Künstlermilieu (manchmal kam es mir so vor, als hätte ich den Haushalt der Albach-Rettys vor mir bzw. so wie ich mir diesen früher vorgestellt habe)  und ist derart rücksichtslos egoistisch und selbstzentriert gegen die gesamte Umwelt, dass einem manchmal wirklich die Spucke wegbleibt. Dieser sagenhafte Egoismus ist aber nicht aus einer absichtlichen Bösartigkeit geboren, sondern ist von massiv gedankenlosem Charakter, weil sowohl Eltern und Kinder von Anfang an ob ihres Talents den Applaus und die Ovationen des Publikums gewohnt sind, auch wenn sie nur privat agieren und deshalb meinen, sie könnten sich alles herausnehmen. Aus diesem Grund ist auch die Beschimpfung Parasit derart punktgenau gewählt, denn es liegt im Wesen, im Lebenszweck, in der DNA des Parasiten auzunutzen und das ist nicht mal absichtlich bösartig.  

    Weiters thematisiert Du Marier einige topmoderne Themen wie die Selbstverwirklichung der Frau im Beruf, versus Aufopferung und Pflege der Familie bzw der Kinder. 68 Jahre hat dieser Roman schon auf dem Buckel und er liest sich momentan so modern und aktuell, dass es eine Freude ist, man merkt es nicht, denn diese Qualität ist zeitlos.

    Die Erzählweise ist recht kurios und hat mir in diesem Fall aber ausnehmend gut gefallen. Normalerweise mag ich ja keine sprachlichen Manierismen um der stilistischen Eitelkeit wegen, aber wenn der Stil die Handlungen und die erzählte Geschichte unterstützt, dann bin ich begeistert.  Du Maurier geht von der Identifikation des Erzählers ab (wenn die drei Geschwister reflektieren, weiß man nie, aus welcher Sicht genau erzählt wird - sie agieren und erzählen als parasitäre Einheit). Dieser Stil beschreibt und manifestiert ja auch die psychologischen übergriffigen Beziehungen der Familie untereinander, in denen oft nicht klar ist, wo die eine Person aufhört und die andere beginnt.

    Ein wundervolles detailliertes Psychogramm von fünf Personen: Charles, dem die rücksichtslose lieblose Distanziertheit seiner Ehe mit der gleichzeitig viel zu engen Beziehung seiner Frau zu ihren Geschwistern einfach irgendwann zu viel wird. Pappi, der seinen Kindern nie Grenzen aufzeigt und letztendlich wie ein Blutsauger seine Tochter Celia als Ehefrauersatz ausnutzt. Celia, die eigentlich auch ein riesengroßes künsterlisches Talent hat, aber nie etwas anderes gelernt hat, als sich von Pappi und ihrer Schwester Maria ausnutzen zu lassen und zu dienen. Die, als sie die Chance ergreifen müsste, es einfach nicht wagt, ihr Leben und ihr Talent zu nutzen.  Maria als Bienenkönigin des Egoismus in diesem Familienverband, die als sie endlich die Rechung präsentiert bekommt, aufsteht, ihre Krone richtet und lächelnd weitermacht. Und Niall der Zyniker, der eine viel zu enge fast schon krankhafte Beziehung zu seiner Stiefschwester hat und dem Talent und Geld immer in den Schoß fällt, das er aber nie zu nutzen weiß.

    Das Ende von Niall war jetzt das einzige, das mir nicht so schlüssig vorkam, es passte auch nicht ganz so für seinen zynischen Charakter, dass er sich so duldsam in sein Schicksal ergibt. Wobei der Witz auf seinen Lippen in dieser Situation war eigentlich schon wieder grandios.

    Fazit:  Eine absolute Leseempfehlung von mir: Modern, tiefenpschologisch ansprechend, sprachlich hervorragend aber unaufgeregt, ein bisschen humorvoll, ein bisschen Tragödie. Ein wundervolles Werk, das beschreibt, wie das Leben so spielt in einer parasitären Künstlerfamilie.
  6. Cover des Buches 111 Gründe, Krimis zu lieben (ISBN: 9783862656042)
    Hardy Crueger

    111 Gründe, Krimis zu lieben

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches 13 Alpträume : Hochspannung vom Feinsten. (ISBN: B0023TH5V8)

    13 Alpträume : Hochspannung vom Feinsten.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Das Geheimnis des Falken (ISBN: 9783453042094)
    Daphne du Maurier

    Das Geheimnis des Falken

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Der Reiseleiter Armino Fabbio war mit seiner Gruppe gerade in Rom, als er auf den Stufen einer Kirche eine betrunkene Bettlerin entdeckte. Ihr Anblick erinnerte ihn an seine Kindheit, an seine Amme. War es wirklich Marta, die dort saß? Einer Eingebung folgend schleicht er sich nachts nochmals hin, um ihr heimlich ein 10.000-Lire-Schein zuzustecken. Am nächsten Morgen wird die alte Frau ermordet aufgefunden. War das Geld der Grund für den Mord, oder stammt der Mörder aus Ruffano, seinem Heimatort und dem der Ermordeten? Quälende Fragen die Armino veranlassen, nun den Ort seiner Kindheit wieder aufzusuchen. Jetzt ist Ruffano nicht mehr das beschauliche Städtchen, das er vor zwanzig Jahren als Neunjähriger mit seiner Mutter verlassen hatte, sondern eine lebhafte Studentenstadt, die sich gerade auf das bevorstehende Festival zum Gedenken an den „Falken“, den einstigen Herrscher, vorbereitet …  

    Die britische Schriftstellerin Daphne du Maurier wurde 1907 in London als Tochter einer Künstlerfamilie geboren und wuchs dort und in Paris auf, wo sie ein Internat besuchte. Bereits 1928 begann sie zu schreiben und veröffentliche ihre ersten Kurzgeschichten, ihr erster Roman erschien 1931. Durch ihn wurde General Frederick Browning auf sie aufmerksam, den sie 1932 heiratete und von dem sie zwei Töchter und einen Sohn bekam. Durch viele Romane, die der anspruchsvollen Unterhaltungsliteratur zuzuordnen sind und großteils auch verfilmt wurden, wurde sie berühmt. Königin Elizabeth II. ernannte sie 1969 zur „Dame Commander oft he Order oft he British Empire (DBE)“. Ab 1977 hörte sie mit dem Schreiben auf und zog drei Jahre später in ein Seniorenheim in Cornwall, wo sie 1989 verstarb. 

    Besonders geschätzt wird die Autorin für ihre tiefschürfenden, gut durchdachten und psychologisch beeindruckenden Romane. „Das Geheimnis des Falken“ (The Flight of he Falcon) spielt zunächst in Rom, dann wird die Handlung in das fiktive Ruffano verlegt, bei dem es sich lt. Recherchen zufolge um Urbino handeln soll. Mittelpunkt des Romans ist das historische Festival, das die Geschichte des einstigen Grafen von Ruffano nacherzählt und von Professor Aldo Donati, Direktor des Kunstrates, organisiert wird. Daphne du Maurier gelingt es wahrlich meisterhaft, das Geschehen lebendig werden zu lassen. Zunächst erlebt der Leser eine heiter gelöste Stimmung, die sich bald über eine leichte Beklommenheit in Unbehagen wandelt. Ganz allmählich steigt auch die Spannung, man ahnt das bevorstehende Grauen. Wird das Festival ein Erfolg werden oder wird es zu einem Blutbad zwischen den rivalisierenden Studentengruppen kommen? Immer mehr wird Armino in das Geschehen verwickelt, immer ausgefallener werden die Pläne seines offensichtlich irre gewordenen Bruders Aldo … 

    Fazit: Ein Buch das ich gerne gelesen habe, spannend von der ersten bis zur letzten Seite, mit interessanten Charakteren vor beeindruckender Kulisse.  

  9. Cover des Buches The Mammoth Book of Modern Ghost Stories (ISBN: 9781845294762)
  10. Cover des Buches 100 Favorite Mysteries of the Century (ISBN: 9780962580468)

    100 Favorite Mysteries of the Century

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Ein Tropfen Zeit (ISBN: 9783864060441)
    Daphne du Maurier

    Ein Tropfen Zeit

     (22)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Wir befinden uns in einem entlegenen Landhaus in Cornwall. Hier werden Experimente mit Zeitdrogen gemacht - unwirkliche Geschichten -  Vergangenheit und Gegenwart gehen ineinander über. Das mir vorliegende Buch ist mir tollen Illustrationen von Kristina Andres versehen, es sind Öl-Bilder von hoher Aussagekraft, die zu dem Text perfekt passen, Text und Illustrationen ergänzen sich super.  

    Wir lernen Magnus Lane kennen, seines Zeichens Professor für Biophysik in London. Er experimentiert heimlich an einer Zeitdroge. Sein Freund und Vertrauter ist Richard Young (Autor). Er stellt sich für dieses wahnsinnige Experiment zur Verfügung. Stunden weilt er in einer völlig andere Welt - erlebt Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind. Bald gehen beide auf die Reise in die Vergangenheit. Zurück schafft es aber lebendig nur Young, wohingegen Lane tot aufgefunden wird.

    Die Geschichte ist extrem mysteriös. Kaum glaubhaft, aber das muss sie auch nicht, sie ist fantasievoll geschrieben, dem Genre fantastischer Roman zuzuordnen, finde ich. Die ganzseitigen Illustrationen fangen die Stimmung des Romans perfekt ein.

     

    Ich finde die Art und Weise, wie die Autorin ihre Idee an den Leser bringt, spannend geschrieben, klug konstruiert und in eine dichte lebendige Handlung verpackt. Schon in "Rebecca" hat mich du Maurier fasziniert, ich werde nun, nachdem ich mit diesem Buch auch so gut gelegen habe, noch weitere der Autorin lesen.

    Das Buch verfügt über ein Lesebändchen.

  12. Cover des Buches Hitchcock (ISBN: 9783776624182)
    Charlotte Chandler

    Hitchcock

     (5)
    Aktuelle Rezension von: TheRavenking
    Eine unterhaltsame und kurzweilige Biografie. Charlotte Chandler war mit Hitchcock befreundet, und sie zeigt uns den Menschen hinter den Filmen. Die dunklen Seiten seiner Persönlichkeit werden hier zwar ausgespart, seine (angeblichen) Konflikte mit Stars wie Kim Novak oder Tippi Hedren werden gar nicht erwähnt, aber die Autorin schreibt so humorvoll und charmant, das das nicht weiter ins Gewicht fällt. Sie zeichnet ein liebevolles Porträt des großen Regisseurs, der hier einfach als netter und bescheidener Mensch herüberkommt. Für Hitcock-Fans ein Muss, für alle anderen ein guter Überblick über sein Schaffen.
  13. Cover des Buches Zauberhaftes Cornwall (ISBN: 9783458359999)
    Daphne Maurier

    Zauberhaftes Cornwall

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Das Glück des Schreibens (ISBN: 9783894792923)
    Luise Berg-Ehlers

    Das Glück des Schreibens

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Daniela8
    Das Buch ist schön illustriert und gibt interessante Einblicke in die Leben englischer Schriftstellerinnen. Sicherlich auch ein tolles Nachschlagewerk für eine Reise nach England auf den Spuren dieser Frauen und ihrer Lebensumstände! Macht Lust darauf mit einer großen Tasse Tee den Stift in die Hand zu nehmen und dem inneren Autor nachzugehen. 
  15. Cover des Buches Böse Weihnachten (ISBN: 9783423202121)
    Lutz-Werner Wolff

    Böse Weihnachten

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Meine Cousine Rachel. Ein Kelch aus Kristall (ISBN: 9783404119370)
  17. Cover des Buches Plötzlich an jenem Abend (ISBN: 9783502790624)
    Daphne du Maurier

    Plötzlich an jenem Abend

     (6)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Also dafür, dass ich normalerweise prinzipiell Kurzgeschichten nicht wirklich prickelnd finde, hat mich diese Sammlung doch sehr begeistert. Offensichtlich ist diese Stilform sehr schwer gut zu meistern, und wenn man dann erstmalig wirklich eine Autorin der Spitzenklasse und ihr Werk liest, sieht man deutlich den Unterschied. Dabei habe ich schon Thomas Mann, Banana Yoshimoto und viele andere in dem Genre probiert und konnte mich einfach nicht anfreunden. Lediglich Philip K. Dick hat mir damals sehr gut gefallen, ich dachte aber, das lag am Genre Science Fiction, aber weit gefehlt!

    Diese Sammlung enthält folgende Short Stories:
    1. Die Vögel eine super Geschichte die Einzelrezension findet Ihr (4 Sterne) hier, hier, da im Jänner noch ein Buch-Film-Vergleich im Rahmen der Book2moviechallenge ansteht.

    2. Der Fotograf (5 Sterne) eine ganz normale Urlaubs-Liebelei, die sich plötzlich so derart um 180 Grad zu einer Kriminalgeschichte dreht, dass es eine Freude ist.

    3. Der Alte ( 3,5 Sterne) eine sehr gruselige abgedrehte Geschichte um ein beobachtetes Ehepaar mit ihren Kindern, das mir um eine Nuance zu schräg und kurios war. Die Figuren agierten auch recht unverständlich, aber auch deshalb, weil sie sich in einer Sprache unterhielten, die für die erzählende Beobachterin unverständlich war, insofern war das Werk aus der eingeschränkten Sicht des unwissenden Voyeurs wieder sehr konsistent.

    4. Der Kreuzweg (4 Sterne)
    Die Geschichte einer Tourismuspilgergruppe in Jerusalem sehr genau und pointiert beobachtet

    5. Die blauen Gläser 10 von 5 Sternen
    Eine Frau unterzieht sich einer Augenoperation, bekommt provisorische Linsen eingesetzt und sieht die Menschen wie sie wirklich sind als Tiergestalt, der Arzt wird zum Terrier, die geliebte Krankenschwester zur Schlange, der Ehemann zum Geier. Sehr subtiler Horror, der hinter die Fassade der Protagonisten blickt.

    6. Plötzlich an einem Abend 5 Sterne
    Eine Liebesgeschichte, die sich auch im lezten Teil in einer überraschenden Wendung zuerst zu einem Drama und dann auch noch zu einem Krimi entwickelt.

    7. Der Schrecken 5 Sterne
    Der sehr erfolgreiche Superstar, Schauspieler Barry, genannt der Schrecken, wird mit einer neuen Technologie konfrontiert, die offensichtlich Authentizität und Zufriedenheit misst. Ein positives Ergebnis des Tests ist unabdingbar für den weiteren Erfolg im Beruf, da ansonsten die Film-Übertragungsmechanismen im Rahmen der neuen Technologie nicht funktionieren. Leider hat Barry ein derart schlechtes Ergebnis, dass seine Karriere schon fast beendet ist. Durch den Anstoß seiner speichelleckenden Ontourage soll er sich also einen Tag mal aus seinem beruflichen Alltag bzw. aus seinem eng geschnürten Korsett befreien und sein Leben in einem kleinen Bereich ein bisschen genießen. Entgegen des Plans bricht der Superstar aus, trifft seine Jugendfreundin, hat erstmals seit Jahren einen selbstbestimmten Tag, entsorgt seinen speichelleckenden Anhang, ist endlich wieder glücklich und hat somit seine Karriere gerettet.

    Wie Ihr seht kuriose Geschichten, Du Maurier hatte ein Faible für überraschende Finale, konnte sehr gut Charaktere zeichnen, wundervoll fabulieren und vor allem sehr subtil Horror und Grauen verbreiten. Wundervoll!

    Fazit: Eine absolute Leseempfehlung ausgerechnet von mir - einer erklärten Anti-Liebhaberin ovn Kurzgeschichten
  18. Cover des Buches Mystery Muses: 100 Classics That Inspire Today's Mystery Writers (ISBN: 9780962580499)
  19. Cover des Buches 501 Must-Read Books (501 Series): Written by Bounty, 2014 Edition, Publisher: Bounty [Paperback] (ISBN: 8601418276203)
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