Bücher mit dem Tag "dark-fantasy"

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36 Bücher

  1. Cover des Buches Der Weg in die Schatten (ISBN: 9783442266289)
    Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

     (299)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Wo fange ich an? Die Idee und die Erzählung dieser haben mir gefallen und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Selbst wenn der Bettlerjunge, der vom größten Meuchelmörder gerettet und ausgebildet wird, sicherlich schon das einen oder andere Mal seinen Weg in ein Buch gefunden hat, war die Geschichte spannend und gut.

    Aber. Die Welt hat sich mir nicht immer völlig geöffnet. Ich empfand viele Kampfszenen als kompliziert, wirr und nicht nachvollziehbar. Ebenso waren nicht alle Handlungen der Charaktere logisch, sondern wirkten teils aufgesetzt und erzwungen.

    Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich froh bin, dass ich im Regal nur den Buchrücken sehen werde, denn das Cover trifft nun wahrlich nicht meinen Geschmack und lässt mich, ebenso wie die Gestaltung der Landkarte und der Graphiken innerhalb, erschaudern.

    Dennoch ein Buch, das ich empfehlen würde, denn trotz dieser Schwächen, hatte ich beim Lesen meinen Spaß.

  2. Cover des Buches Kinder des Judas (ISBN: 9783426637685)
    Markus Heitz

    Kinder des Judas

     (680)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Die "Kinder des Judas" ist der Auftakt einer Vampir-Trilogie und alle drei Bücher gehören zum "Pakt der Dunkelheit". Die Kinder des Judas wird meines Wissens offiziell als Band 3 gehandelt des Paktes der Dunkelheit, ich habe allerdings die anderen Bände vorher nicht gelesen und ich hatte keine Probleme die Geschichte zu verstehen.

    Markus Heitz liefert uns hier einen soliden Vampir-Roman mit viel Spannung, Action und Blutvergießen. Mitunter sind die Szenen recht brutal, aber nicht niveaulos oder billig. Ein hochwertiger Vampirroman ohne den bekannten Kitsch, abwechslungsreich und mit einigen Tempowechseln in der Geschichte. Es gibt einen ordentlichen Spannungsbogen, was die Geschichte sehr kurzweilig macht.

    Die Protagonistin Sia ist sehr gut dargestellt, kann ich das Wort "authentisch" benutzen, obwohl sie eine Vampirin ist? Mir gefällt die Figur ausgesprochen gut, eine mitunter brutale Kämpferin mit sehr schön ausgearbeiteten menschlichen Zügen und überraschend viel Herzwärme. Auch die Figuren um Sia herum sind gut ausgearbeitet und gestalten so eine abwechslungsreiche und fesselnde Geschichte. Der Schreibstil ist locker und flüssig.

    Ich hatte bisher noch keines der Bücher von Markus Heitz gelesen, war aber so begeistert, das ich mir gleich Band 2 und 3 der Trilogie gekauft habe. Wer Vampire mag, dem kann ich den Roman nur ans Herz legen.

  3. Cover des Buches Jenseits der Schatten (ISBN: 9783442266302)
    Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Jeder lebende (und manch toter) wichtiger Charakter der ersten 2 Bände bekommt hier Kapitel aus der Ich-Perspektive. Das war mir etwas zu breit gestäut und das zu schnell abgearbeitete Finale sind meine Kritikpunkte.

    Die Story hat sich in diesen 3 Bänden fantastisch entwickelt. Von sehr kleinräumig bis global in diesem Band.

    Die Charaktere gewinnt man lieb und so rissen mich die vielen starken Wendungen richtig vom Sitz. Nichts ist so wie es scheint!

    Tolle Ideen um Unsterblichkeit, Worldbuilding und Charaktere!

  4. Cover des Buches Am Rande der Schatten (ISBN: 9783442266296)
    Brent Weeks

    Am Rande der Schatten

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Der Beginn ist etwas zäh, da Band 1 schon viele Enden abgeschlossen hatte. aber dann nach 200 - 300 Seiten geht es mit Vollgas, viel Magie und Gefühl auf den Höhepunkt zu. Auch hier gelingt ein in sich geschlossenes Ende bei dem trotzdem einige Hauptstränge offen bleiben und Lust auf den Abschlussband machen.

  5. Cover des Buches Judassohn (ISBN: 9783426637708)
    Markus Heitz

    Judassohn

     (318)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Band zwei der Judas-Reihe von Markus Heitz kann sich durchaus sehen lassen, ist für mich aber ein wenig schwächer als Band eins (4/5 Sternen).

    Die Geschichte ist durchweg spannend und sehr interessant und es gibt Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Mir war lange Zeit nicht klar, wie der Autor die verschiedenen Handlungsstränge denn letztendlich in eine Geschichte verflechten möchte, was durchaus die Spannung zusätzlich erhöhte. Dennoch war mir die Auflösung ein wenig zu abgehoben, damit musste ich mich erst einmal auseinander setzen und darüber nachdenken, was denn nun genau passiert ist. Da ist für mich der Knick in der Geschichte und daher auch der leichte Punkteabzug im Vergleich zum Vorgänger. Zudem geht es in dem Buch (leider) kaum um Sia, sondern wir reisen in deren Vergangenheit und lernen viel über die Umstände dazu. Das ist natürlich nicht negativ in dem Sinne, der Klappentext lies jedoch eine ganz andere Geschichte vermuten.

    Ich werde natürlich trotzdem den dritten Band lesen, die Geschichte rund um Sia ist wirklich spannend und gut aufgebaut und für Vampirfans, die es mögen, wenn es ein wenig härter zugeht, durchaus zu empfehlen. 

  6. Cover des Buches Königsschwur (ISBN: 9783453315990)
    Joe Abercrombie

    Königsschwur

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „Königsschwur“ von Joe Abercrombie erschien 2014 als Auftakt der Trilogie „Shattered Sea“ – zwei Jahre, nachdem er sechs umfangreiche Bände in seinem „First Law“-Universum veröffentlicht hatte. Abercrombie war seiner eigenen Schöpfung müde und wollte etwas Neues versuchen. „Königsschwur“ ist seine Auslegung des Young Adult – Genres. Kitschiges Teenagerdrama sucht man bei ihm dennoch vergeblich, denn seiner Ansicht nach sind junge Erwachsene eben auch Erwachsene, weshalb ihre literarischen Bedürfnisse nicht allzu stark abweichen. Der größte Unterschied zu seinen „First Law“-Romanen liegt im Alter des Protagonisten: Prinz Yarvi ist deutlich jünger, wodurch die Geschichte einen Coming of Age – Aspekt enthält. Aber Abercrombie wäre nicht Abercrombie ohne eine ordentliche Portion Blut und Grimmigkeit. Deshalb überrascht es nicht, dass „Königsschwur“ das Motiv der Rache behandelt. 

    Prinz Yarvi wollte nie König werden. Er weiß, dass er mit seiner schmächtigen Statur, der verkrüppelten linken Hand und seiner Liebe zu Büchern nicht das Abbild eines Herrschers verkörpert, wie ihn sich das Volk von Gettland wünscht. Glücklicherweise ruht die Bürde des Thronfolgers auf den Schultern seines Bruders, sodass es Yarvi freisteht, den Weg eines Gelehrten einzuschlagen. Doch leider dreht sich der Wind im hohen Norden manchmal innerhalb eines Wimpernschlags. Als sein Vater und sein Bruder im benachbarten Vansterland ermordet werden, bleibt Yarvi keine andere Wahl, als den Schwarzen Thron zu besteigen. Er schwört blutige Rache und befiehlt einen raschen Gegenschlag. Noch bevor die Kämpfe beginnen, wird er verraten. Verkauft als Sklave verschlägt es ihn in die entlegensten Gegenden der Bruchsee. Aber sein Wille ist ungebrochen. Denn das Gesetz der Rache kennt keine Gnade. 

    Ich wusste vor der Lektüre nicht, dass „Königsschwur“ Joe Abercrombies Version eines Jugendromans darstellt. Hätte ich es gewusst, hätte ich vermutlich einige Aspekte der Geschichte und des Handlungsverlaufs anders bewertet. Ich freute mich auf einen typischen Abercrombie, was ich hingegen bekam, war „Abercrombie light“. Ich erkannte seine unnachahmliche Handschrift, doch meine Erwartungen wurden nicht vollständig erfüllt. Der Auftakt der „Shattered Sea“-Trilogie weist nicht dieselbe Liebe zum Detail auf, die mich in seinen „First Law“-Romanen begeisterte. Das Buch ist eine schnellere, oberflächlichere Variante seiner übrigen Arbeit. Mittlerweile weiß ich, dass das genauso beabsichtigt war, aber während der Lektüre wunderte ich mich über das ungenutzte Potential der Geschichte. Größere Zeitsprünge diktierten ein höheres Tempo und eine weniger sorgfältige Taktung, was wiederum in eine weniger tiefgreifende Charakterisierung der Figuren resultierte. Ich fand das schade, denn mich hätten die übersprungenen Abschnitte der abenteuerlichen Reise des Protagonisten Yarvi ebenfalls interessiert, gerade bezüglich ihrer Bedeutung für seine persönliche Entwicklung. Wie es sich für Young Adult – Literatur gehört, ist die Coming of Age – Ebene in „Königsschwur“ sehr deutlich und klar definiert, obwohl Abercrombie hierfür ungewöhnlich harte Bedingungen aufstellt, die er explizit porträtiert. Als Sklave erwachsen zu werden, ist für Yarvi selbstverständlich kein Zuckerschlecken. Dennoch haben die brutalen Umstände, die ihm aufgezwungen werden, einen maßgeblichen Einfluss auf sein Selbstverständnis, der ihm als Prinz oder König von Gettland verwehrt geblieben wäre. Am Anfang der Geschichte hadert er mit seiner Rolle in der kriegerischen Gesellschaft des nordischen Königreichs, in dessen Kontext Abercrombie wenig Experimente wagt, sich auf eine klassische Darstellung der Wikinger verlässt und bisher kaum übernatürliche Elemente involviert. Da Yarvi mit einer Missbildung seiner linken Hand geboren wurde und sich körperlich nicht als Kämpfer qualifiziert, ist er ein Außenseiter, notgedrungen toleriert, weil er zur königlichen Familie gehört. Niemand respektiert ihn. Er kann sich nicht einmal selbst leiden. Erst während der Strapazen der Zwangsarbeit lernt er, die scharfen, tödlichen Waffen seines Verstandes effektiv einzusetzen. Er beginnt, sich wirklich mit seiner Intelligenz zu identifizieren und diese als Zentrum seiner Selbstwahrnehmung zu etablieren. Je mehr Selbstbewusstsein er aus seinem Intellekt bezieht, desto irrelevanter erscheint ihm sein verhängnisvoller Racheschwur. Ich mochte, dass sich seine Einstellung ändert und er seinen Eid verflucht, denn eigentlich passt dieses Versprechen roher Gewalt nicht zu ihm. Allerdings kann Yarvi als Gettländer nicht aus seiner Haut; seine Herkunft erlaubt ihm nicht, ein Unrecht einfach zu vergeben und so verfolgt er seinen Schwur mit aller Konsequenz – deshalb fügt sich „Königsschwur“ inhaltlich trotz konzeptioneller Unterschiede nahtlos in Joe Abercrombies Gesamtwerk ein. Blut, Gewalt und Tod sind eben seine Markenzeichen. 

    Obwohl „Königsschwur“ nicht meinen Erwartungen entsprach, bin ich froh, dass Abercrombie sogar in einem Jugendroman als Abercrombie erkennbar ist. Mir gefällt es, wie gelassen er diesen Rahmen interpretiert, denn ich halte die Unterstellung, junge Erwachsene könnten nicht mit expliziten Darstellungen umgehen, für Unsinn. Der Trilogieauftakt erschien mir etwas weniger aufregend als die „First Law“-Romane, weil der Protagonist Yarvi eben kein Krieger ist und selten aktiv an Kampfszenen teilnimmt, doch die politisch aufgeladene Handlung, die interessante Konsequenzen für die Folgebände impliziert und einige Überraschungen bereithält, entschädigte mich dafür. Das einzige, was mich ehrlich wurmte, war meine flache Bindung an Yarvi, die meiner Ansicht nach darin begründet war, dass ich entscheidende Stationen seiner Entwicklung nicht miterleben durfte. Hoffentlich verzichtet Abercrombie in der Fortsetzung „Königsjäger“ auf allzu große Zeitsprünge. 

  7. Cover des Buches Die Träne des Fressers (ISBN: 9783732378050)
    Nathan C. Marus

    Die Träne des Fressers

     (27)
    Aktuelle Rezension von: JuliaSperfeldt
    Titel: Die Träne des Fressers: Weiße Königin
    Autor: Nathan C. Marus
    Genre: Dark-Fantasy
    Jahr: 2015
    Verlag: Tredition

    Inhalt:
    Zenza'ide ist eine Jaidan-Elfe. Sie tötet für Geld und verbringt ihr aktuelles Leben auf Anaut, in den dreckigsten Straßen und Spelunken aller Sphären. Bei einem ihrer Aufträge jedoch trifft sie auf den jungen Knappen Spleen, der bei einem Überfall seinen Herren und dessen Begleiter verliert. Nun hat Spleen einen Auftrag zu erfüllen, dem er völlig überfordert gegenüber steht. Zenza'ide nimmt sich seiner unfreiwillig an und beide geraten bald in Geschehnisse, die weit über den normalen Verstand hinaustreten ...

    Charaktere:
    Die Bücher, in denen mir jeder Charakter sympathisch ist, selbst die "bösen", sind selten, aber es gibt sie. Und dieses Buch gehört definitiv dazu. Die Charaktere sind so toll, vielschichtig und tiefgründig ausgearbeitet, dass man fast schon traurig ist, wenn die Geschichte endet, da man noch viel mehr über sie erfahren möchte. Jeder wächst einem irgendwie ans Herz, ob Zensa'ide, Spleen, Nani - die kleine Feuerfee, Xur - den ausgestoßenen Dunkelelfen, oder sogar Belazael - den gutaussehenden, überheblichen Magier mit einem Hang zur Perversion. Alle diese Charaktere und noch viele mehr haben mich total gefesselt!
    Sie sind genauso gestaltet, wie perfekte Charaktere sein müssen: Jeder ist unterschiedlich, jeder hat tiefe Geheimnisse und bei keinem weiß man genau, was eigentlich sein Ziel ist. Man rätselt immer wieder mit, was einige von ihnen wohl im Schilde führen und wird oft überrascht, das man sich total getäuscht hat. Einfach nur fantastisch!

    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist enorm! Flüssig, bildhaft und wortgenau! Dafür, dass dieses Buch das Debut des Autors sein soll: Hut ab! Denn eigentlich ist keine Steigerung mehr möglich! Das ist das erste Buch, von dem ich mehr als Hundert Seiten am Tag verschlungen habe und das will schon was heißen, da meine Norm normalerweise bei der Hälfte liegt. Aber da musste ich einfach weiterlesen! Einzig ein paar falsche Zeichensetzungen sind mir mal aufgefallen, aber das ist wohl eher einem (anscheinend) fehlendem Lektorat zuzuschreiben, da auch der Textkörper im Buch ziemlich merkwürdig aufgebaut ist, eher wie ein Manuskript und weniger wie ein Fließtext.

    Fazit:
    Großartiges Buch, das ich höchsten empfehlen kann! Ich weiß jetzt noch nicht, nachdem ich es gerade aus der Hand gelegt habe, ob ich alles in dem Buch verstanden habe, denn es ist wirklich sehr tiefgründig und verwirrend. Fantasy-mäßig also auf höchstem Niveau! Schade, dass der Autor eher unbekannt ist, denn er hätte es verdient, das dieses Werk ein Bestseller wäre! Ich hab mich jedenfalls fantastisch unterhalten gefühlt und hoffe, dass ich in Zukunft vielleicht noch mehr von ihm lesen kann. Es wäre schade, wenn das Talent unterginge.
    Mein erstes Jahreshighlight 2017!!!
  8. Cover des Buches Imagica (ISBN: 9783453530744)
    Clive Barker

    Imagica

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Ich weiß gar nicht was ich darüber denken soll. Dafür dass Clive Barker eine komplett neue Welt geschaffen hat, hat er diese anfangs nur sehr wenig beschrieben und mir fehlte irgendwie die Vorstellung wie Imagica aussieht und wirkt, aber im Verlauf des Buches wurde das etwas besser. Die Reaktionen der Charaktere fand ich teilweise auch nicht ganz nachvollziehbar. Jedith sieht zum Beispiel wie sich zwei Personen einfach in Luft auflösen, sie weiß quasi noch nichts von Imagica und hatte gerade selber eine Situation, die sie nicht einordnen kann und dann ist sie nur beleidigt, dass die zwei Personen ohne sie "gereist" sind. Wer reagiert so, wenn sich da vor den Augen zwei Personen in Luft auflösen? Ich denke mal niemand. Da passieren so viele Dinge, die mit der Realität und unserer Welt nicht vereinbar sind und sie ist kein bisschen überrascht, verwirrt, schockiert? Fand ich irgendwie sehr seltsam. Insgesamt fand ich die Hauptcharaktere etwas wie ein Fähnchen im Wind. Sie hatten sich gerade für was oder jemanden entschieden, nur um sich kurze Zeit später für was anderes oder jemand anderes zu entscheiden. Was mich auch noch etwas genervt hat war, diese ständig wechselnden Bezeichnungen für Personen: Judith, die Reisende, der Neuankömmling in der Welt,.....oder so ähnlich. Zum Teil fand ich es auch extrem in die Länge gezogen.

    Die Idee von Imagica und den 5 Domänen finde ich sehr gut, aber die Umsetzung fand ich so naja. Mein Lieblingscharakter war definitiv der Mystif, wahrscheinlich weil er am kreativsten dargestellt und beschrieben wurde.

    Den Vergleich zu "Herr der Ringe" auf dem Klappentext finde ich auch sehr gewagt. Ich habe zwar nur "Der Hobbit" gelesen, aber solange "Herr der Ringe" nur ansatzweise so geschrieben ist wie "Der Hobbit", ist es viel fantasyvoller als Imagica. 

  9. Cover des Buches Blutsherrschaft (ISBN: 9783453527775)
    Anne Bishop

    Blutsherrschaft

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Lisica
    Seit sie die Herrschaft über Dena Nehele übernommen hat, ist es Lady Cassidy gelungen, das Land zu alter Größe zurückzuführen. Doch Prinz Theran Greayhaven, der Letzte der ehemals herrschenden Blutlinie, entzieht der bodenständigen Cassidy seine Unterstützung. Als die atemberaubend schöne Kermilla nach Dena Nehele kommt, ist Theran überzeugt, in ihr die wahre Königin des Reiches gefunden zu haben. Blind vor Liebe stellt er sich auf Kermillas Seite, nicht ahnend, dass er damit das Land dem Untergang preisgibt ... Dieses Buch ist genau wie seine vorgänger, einfach nur fantastisch... Anne Bishop ist eine großartige Schriftstellerin, die es schafft das sich jeder in eine Welt träumen kann die fesselnder nicht sein kann... Fans der Reihe werden begeistert sein, Neueinsteiger sollten allerdings wenigstens den Band (Blutskönigin)davor lesen um besser einsteigen zu können... Ich persönlich kann jedes einzelne Buch von Ihr mit bestem Gewissen weiter empfehlen und allen Lesern viel spaß dabei wünschen...
  10. Cover des Buches Nightworld (ISBN: 9783865520944)
    F. Paul Wilson

    Nightworld

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Erweckung (ISBN: 9783865520821)
    F. Paul Wilson

    Erweckung

     (17)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    F. Paul Wilson ist ein Meister des gediegenen Horror Thriller Trashs. Dies ist nun kein Band mit Handy Man Jack. Die Thematik kreist aber ebenfalls um Rasalom, der das absolut Böse verkörpert.
    Dieses drängt in die Welt.
    Des Autors Stärke liegt in den Charakteren, im durchaus beachtenswerten Humor der ab und an durchblitzt und in dieser beiläufigen Art aus einem zuerst völlig normalen Leben den Horror herauszuarbeiten. Der übliche Horror Plot aber effektiv und unaufgesetzt mit interessanten Anspielungen.

    "Erweckung" findet ein cliffhangerfreies Ende die Reihe wird aber fortgesetzt.
  12. Cover des Buches The Black Company 2 - Todesschatten (ISBN: 9783945493601)
    Glen Cook

    The Black Company 2 - Todesschatten

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nun liegt auch der dritte, bereits in Deutschland erschienene Roman der „The Black Company“-Saga in der Neuauflage des Mantikore-Verlags vor. Interessant ist hier, dass auf dem Klappentext zwar „Dunkle Zeichen“ steht, das Buch aber im inneren als „Die weiße Rose“ bezeichnet wird, dem Originaltitel folgend.

    INHALT
    Nach ihrem Sieg über die Lady, den Dominator und ihre Hexenmeister, haben sich die Rebellen der Weißen Rose, aber auch die Schwarze Schar in die „Ebene der Angst“ zurückgezogen, weil sie gemerkt haben, dass sie ihre Gegenspieler jetzt noch nicht ganz auslöschen, sondern nur einschließen und schlafen legen können. Erst die „Zeit des Kometen“ könnte eine Wendung bringen, aber so lange müssen sie ausharren, auch wenn das Jahre dauert.

    Immerhin sind sie dort erst einmal sicher, denn das magische Nullfeld, das das Mädchen Darling umgibt, und die seltsamen Wesen, die dort leben, können sie weder angegriffen oder gar aufgespürt werden.

    Allerdings zermürbt das Warten die Söldner aus, so dass sie aufhorchen, als unter den Fremden, die bei ihnen Schutz suchen auch Boten aus den Barrowlands sind, die von einer großen Gefahr sprechen.

    Außerdem entgeht ihnen auch nicht, dass die „Entführten“ eine große Armee um sich sammeln, um sich an den Rebellen zu rächen.

    Wem sollen sie sich jetzt stellen, dem Unbekannten oder ihren altbekannten Feinden, deren Kräfte sie ja eigentlich besser einschätzen können?

    MEDIADATEN

    …Autor: Glen Cook
    …Übersetzung: Andrea Blendl
    …Verlag: Mantikore Verlag
    …Format: Paperback
    …Seitenzahl: 454
    …Erschienen: April 2017
    …ISBN: 978-3945493625
    …Preis: 14,95 EUR

    MEINE MEINUNG
    Die Geschichte verfällt diesmal in einen etwas gemächlicheren Trott, Glen Cook behält es bei, seine Geschichte gleich auf mehreren Handlungsebenen und nicht nur als Croakers Sicht zu erzählen, der obgleich er ja nicht der Kämpfer ist – auch unter der Warterei leidet.

    Immerhin erfährt man mehr über die ferne Vergangenheit des Nordens, die früheren Machenschaften der Lady und ihre Verbindungen zum Dominator.

    Es wird immer wieder betont, dass der Gegner nicht leicht zu besiegen ist, eher im Gegenteil. Nun macht sich auch der Verlust einiger Freunde deutlich bemerkbar, die mit mehr Wissen hätten punkten können.

    Aber der Autor versteht schon sein Handwerk, er weiß, wann er Action oder ein paar unangenehme Überraschungen einbauen kann, um die Aufmerksamkeit der Leser wieder zu wecken.

    Die Figuren bekommen sogar so etwas wie ein Profil, auch wenn die Charakterisierung an der Oberfläche bleibt. Man darf keine tiefgründigen Erklärungen erwarten, aber es wird nun deutlich, dass auch Croaker in die Jahre gekommen ist und mehr über alles nachdenkt, Wissen und Erlebnisse in Frage stellt.

    Die Geschichte hat gerade im Mittelteil ihre Längen, weil das Geschehen etwas hin und her plänkelt, weil es kein Ziel zu haben scheint, das ändert sich aber zum Ende hin. Nur einen Abschluss kann man das noch nicht nennen – es bleiben letztendlich zu viele Fragen offen, die vermutlich erst in den beiden letzten Bänden beantwortet werden.

    „Dunkle Zeichen“ist die konsequente Weiterführung der „The Black Company“-Saga aber noch nicht ihr Ende. Wie immer bedient Glen Cook die Wünsche seiner Leser nach Intrigen und Action, schafft es diesmal aber auch, einigen Figuren ein wenig mehr Farbe zu geben als vorher. Allein das relativ offene Ende enttäuscht, aber es besteht ja noch Hoffnung, das nun auch noch die restlichen Romane erscheinen und das Gesamtbild abrunden werden.

    MEINE WERTUNG
    3,25 von 5 Zeichen

  13. Cover des Buches Auferstehung (ISBN: 9783453533073)
    Brian Lumley

    Auferstehung

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Serkalow
    Auf dem Schirm hatte ich »Necroscope« schon seit langem. Ich glaube sogar, seit dem Erscheinen der damals ersten Bände im Festa-Verlag.

    Man kann jetzt an dieser Stelle gerne noch mal darüber diskutieren, ob das teilen der Originalbände in mehrere deutsche Ausgaben, von einem »kleinen« Verlag wie Festa wirklich »maximale Gewinnorientierung« war. Oder schlicht dem Umstand geschuldet, dass Lizenzen verdammt teuer sind und Festa nicht in einer zu erwartenden Umsatzhöhe kalkulieren kann, wie z.B. Heyne/Random House. Mittlerweile gibt es die hochwertigen bibliophilen Hardcoverausgaben bei Festa. Ungeteilt und für den, der es mag, derartiges in sein Regal zu stellen. Für den, der einfach »nur« lesen will, gibt es die angemessen preisgünstige Ebook-Ausgabe und für mich keine Ausrede mehr, damit nun nach fast zwanzig Jahren, nicht doch mal anzufangen.

    Durchaus skeptisch, ging ich an die Lektüre des ersten Bandes: »Auferstehung«. Skeptisch, da ich weiß, dass die Reihe mittlerweile einen derartigen Umfang angenommen hat, der kaum zu bewältigen ist, wenn man so einen großen SuB hat wie ich. Eine Reihe, von der ich außerdem weiß, dass sie in Deutschland nicht mehr fortgesetzt wird und hier gibt es eben die ehrliche Aussage von Frank Festa, dem Chef des Verlages.

    Mit ein wenig Recherche stellte ich allerdings fest, dass es in dem Universum das Brian Lumley da seit 1986 kreiert hat, dass die Bände in sich abgeschlossen sind, es so z.B. kein Problem sein dürfte, z.B. nach Band 5 aufzuhören. (Was bei »Song of Ice and Fire« ja nun echt irgendwie nicht befriedigend ist.)

    Klugscheißermodus an: (Dies ist übrigens der Unterschied zwischen einer Reihe und einer Serie in einfachen Worten. Reihe = in sich abgeschlossene Geschichten in einem Universum. Serie = endlose Geschichte mit üblen Cliffhangern.) Klugscheißermodus aus.

    Mein Kurzfazit, nach dem ich die Lektüre gestern beendet habe?

    Ich bin überrascht.

    »Auferstehung« ist eine Exposition und in Anbetracht dessen, was danach noch kam, gar nicht mal so eine lange oder gar langweilige. Irgendwie hatte ich zwar am Anfang das Gefühl, dass Lumley sehr bedächtig erzählt aber dennoch zog es mich beim Lesen schon nach den ersten Seiten in seinen Bann und ich hätte zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen können, warum ich es weiter lese.

    Der Protagonist Harry Keogh und der Antagonist Boris Dragosani werden vorgestellt. In ihren jeweiligen Erzählsträngen, erfährt der Leser nicht nur, wer sie sind und wie sie zu dem geworden sind, was sie in der Gegenwart dieser Erzählung sind. Man erfährt auch alles »Notwendige« über Lumleys Weltenentwurf.

    Seine Sprache wirkt auf mich tatsächlich schon klassisch, im Stile einer »Gothic Novel«. Die Handlung wirkt zunächst wie eine Art »Agententhriller« in einem 70er Jahre Setting mit »X-Man« Einflüssen.

    Dazu kommt aber eben der düstere Fantasy-Touch, die Vampir-Mythologie, die Lumley hier tatsächlich (für die damalige Zeit: 80er Jahre) neu erfindet, angereichert mit ein paar ordentlich blutigen Szenen und dem Thema angemessenen Horror.

    Und dann gipfelt das Werk in einem apokalyptischen Showdown bei dem es jede Menge Zerstörung und Tote gibt, der mich bis zum Schluss gefesselt hat.

    Und dann?

    Dann war das Buch plötzlich zu Ende und es hatte sogar einen richtigen Schluss, der in sich schlüssig war und eigentlich könnte es das jetzt auch gewesen sein. Allerdings gibt es ja noch so viele andere Bände und die Neugier, wie Lumley die nach DIESEM Schluss weiterführt, trieb mich dazu, bereits mit dem zweiten Band anzufangen.

    Fazit: Empfehlenswert für alle Leser, die mal eine etwas andere Mischung aus eben: Horror (Vampire, Zombies etc.), Urban-Fantasy (X-Men), Thriller (Kalter Krieg, Agenten) mit ein wenig Splatter in hervorragender sprachlicher Qualität wollen. Die Ebook-Version ist auch preislich mehr als angemessen.

    5 Sterne.

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  14. Cover des Buches Grabgesang (ISBN: 9783935822916)
    Brian Lumley

    Grabgesang

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Angriff (ISBN: 9783865520920)
    F. Paul Wilson

    Angriff

     (10)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Vorsicht , Handy Man Jack Fans . Dies ist kein Handyman Jack Thriller Der vierte Band zu F. Paul Wilsons Fantasy Thrillerzyklus um Rasalom hält das Niveau der vorhergehenden Bände ( Gruft , Kastell und Gabe ) ist aber, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, wesentlich brutaler . Ein sehr gut erzählter Hardcore Thriller . Wilson reicht vom psychologischen Spannungsaufbau locker an Stephen King heran. Den Stern Abzug gibt es für die irrsinnige Brutalität, die zwar Storyrelevant, aber für mich schwer auszuhalten war .
  16. Cover des Buches Elric - Der Blutthron (ISBN: 9783945493649)
    Michael Moorcock

    Elric - Der Blutthron

     (16)
    Aktuelle Rezension von: AdamBlue

    Klappentext:

    "Der Thron ist sein…Elric entstammt einem Geschlecht von mächtigen und erbarmungslosen Kriegern. Seit Jahrtausenden herrschen sie über die finsteren Dracheninseln. Einst verliehen ihnen Götter übernatürliche Kräfte, doch nun scheinen die glorreichen Tage seines Herrscherhauses vorüber zu sein. Elric selbst ist schwach. Nur Opiate und Magie halten den blutarmen Prinzen am
    Leben. Als seine Herrschaft in Gefahr gerät, geht Elric einen
    schicksalhaften Pakt ein: das magische Schwert „Sturmbringer“ verleiht ihm unvorstellbare Kräfte, doch es verbirgt auch eine dunkle Macht, die mehr und mehr von Elrics Geist in Besitz nimmt…"


    Cover:

    Wie die meisten Cover vom Mantikoreverlag ein sehr schönes Cover, welches gut zu Elric passt. Abgebildet wird darauf der Blutthron (eigentlich Robinthron, doch Blutthron klingt einfach noch ein Stück besser), welcher Elric zusteht. Auch die Schriftart gefällt mir wirklich sehr gut.

    Der Mantikoreverlag bringt mit "Elric - Der Blutthron" den ersten Band der Elric von Melniboné Fantasy-Saga zusammen mit einer Menge Bonusmaterial den bleichen Albinokönig zurück in den deutschen Buchhandel. Zuletzt erschien Elric 2002 beim Heyne Verlag in einer Sammelbandkollektion, die jeweils mehrere Elric Romane beinhaltete. Obwohl Michael Moorcock ein solch einflussreicher Autor war, waren seine Werke jahrelang nicht mehr im deutschen Buchhandel zu finden. Dies mag dem Alter des Werkes geschuldet sein (1972), doch ich finde es schade, wenn solche Klassiker einfach in Vergessenheit geraten. Vor allem, da es sich bei Elric um einen charismatischen Antihelden handelt, der bis heute Autoren oder Spielemacher inspiriert (z.B Der Hexer Geralt, der leicht Elric ähnelt oder Spiele wie Legacy of Kain).

    Im Band enthalten sind: Eine Kurzgeschichte über Graf Aubec, wo wir mehr über das Schwert von Elric erfahren, das Skript zum Graphic Novel "Die Erschaffung eines Hexers" (wobei der Novel hier Elric: Aufstieg eines Zauberers genannt wird), welcher 2007 erschien und meines Wissens auch das letzte ist, was von Elric in Deutschland erschien, den ersten Band "Elric von Melniboné" (welcher erst auf Seite 251 beginnt) und einiges an Bonusmaterial wie ein Interview oder den Essay "Aspekte der Fantasy". Etwas versteckt finden wir das Inhaltsverzeichnis erst auf Seite 25. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man das Inhaltsverzeichnis noch vor dem Vorwort gesetzt hätte, da man erst einmal blättern muss, um es zu finden. Die Geschichten wurden chronologisch angeordnet, da das Skript die Vorgeschichte zu den Romanen erzählt und wir etwas über Elrics Ausbildung zum Magier erfahren. Schade, dass man nicht zumindest ein,zwei schwarz weiß Illustrationen von der Graphic Novel reingepackt hat. Die ganze Geschichte als Graphic Novel wäre zu viel verlangt und die Geschichte funktioniert auch so relativ gut, und es ist auch sinnvoll, sie vor den Elric Roman zu erzählen. Mir hat vom Bonusmaterial der Artikel "Aspekte der Fantasy" gut gefallen und auch die Entstehungsgeschichte Elrics war interessant. Das Interview war in Ordnung, auch wenn Michael Moorcock einer meiner Meinung nach interessanten Frage einfach ausgewichen ist (die Frage, welchen Stellenwert Elric innerhalb des Fantasy-Genres einnimmt und wie er Elric zu Heldenepen wie Herr der Ringe sieht beantwortet er damit, dass die Leser diese Frage bereits beantwortet haben.) Ich bin mit dem ganzen Zusatzmaterial sehr zu frieden, doch wie sieht es eigentlich mit dem Hauptwerk aus?


    Inhalt:


    Elric ist der Sohn von Sadric und herrscht als sein Nachfolger über die Dracheninseln. Er ist ein Albino und ein schwacher König, da er regelmäßig Opiate und Magie benötigt, um bei Kräften zu bleiben. Bei Elric handelt es sich um einen sehr nachdenklichen Antihelden, der nicht ganz zu seinem Volk passen will. Er ist nicht so gewaltbereit wie seine Untertanen und wird dadurch von seinem Cousin Yrkoon verpönt, der Elric seinen Thron streitig machen will. Yrkoon verkörpert das Gegenteil von Elric, da er die Dracheninseln härter regieren möchte und keine Gnade kennt. Elrics Macht wird auf eine Probe gestellt, als sein Königreich von Barbaren erfährt, welche die Dracheninseln angreifen möchten. Bei der Schlacht gegen die Barbaren nutzt Yrkoon Elrics Schwäche aus, um ihn zu entthronen. Um seinen Thron wiederzuerlangen, verbündet sich Elric mit dem Meereskönig und anderen Mächten. Und dann wäre da noch Elrics Geliebte Cymoril ...

    Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten, da die Geschichte für einen Fantasy-Roman sehr kurz ist (228).


    Mir hat die Geschichte und der Schreibstil sehr gut gefallen. Ich war vor dem Lesen etwas skeptisch, da es sich um ein altes Werk handelt, doch Michael Moorcock hat mich eines Besseren belehrt. Der Autor hält sich nicht lange mit unzähligen Landschaftsbeschreibungen auf, sondern erzählt eine kompakte, düstere Fantasygeschichte. Elric als Protagonist wirkt erstaunlich frisch, da er schwächlich wirkt und sehr nachdenklich ist. Er ist auch der einzige, der sich mit Begriffen wie Moral auseinandersetzt. Obwohl er so melancholisch und an einigen Stellen barmherzig ist, was seinen Cousin betrifft, ist er keineswegs ein guter Held. Seine Rasse verspeist z.B Sklaven und wird von anderen Völkern verachtet.

    Die Illustrationen haben mir ebenfalls gut gefallen und waren auch anders, als ich sie erwartet hätte. Auch nett sind die beigefügten Karten (wobei viele Orte wohl erst später eine Rolle spielen).

    In Zeiten, wo die meisten Fantasybücher über 800 Seiten haben, war es mal eine Abwechslung, einen so kurzen aber spannenden Fantasy-Klassiker zu lesen. Obwohl der Roman älter ist als z.B The Black Company, finde ich Elric erzählerisch viel besser gelungen und einfallsreicher. Ich bewundere die Fantasie von Michael Moorcock, der es schafft, eine faszinierende Welt mit spannenden Charakteren zu erschaffen.

    Ein Fantasy-Klassiker, der mich absolut überzeugt hat und alles beinhaltet, was mir an düsterer Fantasy gefällt. Ich hoffe, dass der Mantikoreverlag jetzt nachlegt und vielleicht wie Heyne einen Sammelband mit Teil 2 und 3 herausbringt. Freuen würde es mich.

    Gerne gelesen.

  17. Cover des Buches Vampirbrut (ISBN: 9783453533080)
    Brian Lumley

    Vampirbrut

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Serkalow
    Diese Rezension setzt voraus, dass der geneigte Leser Band 1 »Auferstehung« bis zum Schluss gelesen hat und jetzt überlegt, ob man weiter lesen soll.

    Was macht man als Autor, wenn man im ersten Band, einer (mittlerweile auf mehr als 13 Bände angewachsenen) Reihe seinen Protagonisten, und den Antagonisten gleich mit, sterben lässt?

    Die Frage stellte ich mir am Ende des ersten Bandes der »Necroscope« Reihe, was mich sofort zum zweiten Band greifen ließ.
    Der nicht vorhandene Cliffhanger am Ende, hätte durchaus eine Pause gerechtfertigt. Denn »Auferstehung war in sich sehr gut abgeschlossen und genau da wird das Ganze tatsächlich bei »Vampirbrut« zur Stolperfalle.

    Brian Lumley hat mit dem Universum um Harry Keogh zwar Möglichkeiten geschaffen, dessen Ableben relativ plausibel zu lösen. Keogh ist zwar körperlich tot, kann sich aber durch das sog. »Möbius-Zeit-Raum-Gefüge« als Geist bewegen und eben weiterhin mit allen Toten, aber auch einigen Lebenden sprechen. Insofern ist es für ihn kaum ein Problem, seine »Arbeit« für die Organisation fortzusetzen.

    Um die Auseinandersetzung nicht nur auf die »Geisterebene« zu beschränken, erschafft Lumley neue Charaktere und einen neuen Antagonisten.
    Bei den menschlichen Darstellern passt das auch.

    Der neue Gegenspieler allerdings, den er jetzt »überraschend« kreiert, kommt schon arg als ziemliches »Plot Hole« daher. Denn Lumley behauptet einfach, dass dieser eigentlich schon vor den Ereignissen die in »Auferstehung« geschildert wurden, »gezeugt« wurde.

    Ok. Kann man machen.

    Nur gelingt es dem Autor dabei überhaupt nicht, diesem auch nur annähernd ein Profil zu verleihen, wie es Boris Dragosani in Band 1 hatte.
    Bei Yulian Bodescu (das er so heißt, wissen wir aus dem Klappentext) zeigt uns Lumley keinerlei Motivation, warum dieser eben so handelt, wie er handelt. Er ist einfach böse. Das war er von Geburt an schon. Dies lässt ganz erheblich die Spannung vermissen und ihn vor allem im Vergleich zu Dragosani so dermaßen blass und langweilig erscheinen, dass es mir eigentlich egal war, ob er nun besiegt wird oder nicht.

    Ich glaube, der Autor hat das beim Schreiben auch irgendwie gemerkt, dass der neue Antagonist nicht so richtig an Profil gewinnt und nicht so richtig böse wird. Weshalb über die Hälfte des Buches Rückblenden sind, in denen Thibor Ferency aus Band 1 lang und breit erzählt, wie er zum Vampir wurde.

    Das war in meinen Augen absolut überflüssig und vor allem langweilte es mich noch mehr.
    Egal, ob Vlad Dracul nun in dieser Geschichte nicht der erste der Vampire war, sondern ein anderer ... die Story, wie irgendjemand in irgendeiner finsteren Festung in den Karpaten, vor weiß ich nicht wie vielen Jahrhunderten zu einem Untoten wurde ... ist leider nicht sehr neu und Lumley gewinnt ihr diesmal auch keine nennenswerten Nuancen ab.

    Hier verspielte er in meinen Augen eine ganze Menge an Potential, den sein »Neuentwurf des Vampir-Mythos« eigentlich hatte.

    Auch wirkt das Ganze auf mich wieder nur wie eine Verlegenheitslösung. Angeblich lässt sich Harry von Thibor die Geschichte erzählen, damit seine lebenden Kollegen herausfinden können, wie man Yulian tötet. Nur, um am Ende das zu wissen, was sie (und vor allem jeder Leser) von Anfang an wussten: Pfahl, Kopf ab, Feuer etc.

    Damit wird es dann auch absolut unplausibel, dass sie während der ganzen Zeit über, die der Leser Thibors Erinnerungen folgen muss, nicht das Haus angreifen, von dem sie wissen, dass darin der Vampir Yulian lebt, vor dem Harry Keogh aber so sehr warnt.

    Als es dann endlich zum Sturm auf das Haus kommt, konnte mich die Geschichte auch nicht mehr packen.

    Allein die sprachlichen Fähigkeiten des Autors bewahren den zweiten Band der »Necroscope« Reihe vor dem totalen Absturz.

    Von der Plot- und Charakterentwicklung her, ist »Vampirbrut« allerdings wirklich ein Griff ins Klo, so dass die Enttäuschung bei mir überwiegt und somit die Frage, ob ich überhaupt Lust habe, mit der Reihe weiter zu machen.

    Die Story hat somit leider nur 1 Stern verdient. Die sehr gute Schreibe Brian Lumleys ist weiterhin 5 Sterne wert, doch bleiben mir am Ende nur 3 Sterne zu vergeben und das tue ich eigentlich auch nur, weil Band 1 so gut war. Schade.
  18. Cover des Buches Entseelt (ISBN: 9783865521040)
    Brian Lumley

    Entseelt

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Der Dämon von Naruel - Das nördliche Königreich (ISBN: 9783739231945)
    Janine Prediger

    Der Dämon von Naruel - Das nördliche Königreich

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Yomi

    Es handelt sich um Band 2 einer Reihe!


    Nachdem Pan den Berg der Elemente hinter sich gelassen hat, macht sie sich nun auf die Suche nach dem weißen Wolf. Andurin soll irgendwo in einem Wald leben. Nur gemeinsam können sie Cragorin aufhalten.
    Auf der Suche nach ihrem Schicksalgefährten, muss Pan schnell feststellen, das der Dämon in ihr ziemlich berühmt geworden ist. Ein ganzes Land ist hinter ihrem Kopf her. Nur Andurin scheint sie zu verstehen, aber kann sie ihm wirklich vertrauen?
    Rezension:
    Im zweiten Band der "Dämon von Naruel" - Reihe begeben wir uns wieder mit Pan auf die Reise. Wir erforschen neue Städte und Wälder mit ihr. Begegnen neuen Rassen und tragen neue Kämpfe aus.
    Ich muss echt sagen, das ich mit Pan nun mehr anfangen konnte. Langsam aber sicher scheint sie sich in mein Herz zu schleichen, auch wenn ich viel zu oft laut aufstöhnen müsste, wenn sie mal wieder überdramatische Entscheidungen trifft oder über Misverständnisse klagt. Pan und ich scheinen einfach nicht komplett auf der gleichen Wellenlänge zu sein, auch wenn sich Janine Prediger wirklich Gedanken zu ihrem Charakterdesign gemacht hat. Mir fehlt zu Pan immernoch dieser emotionale Zugang. Entweder trauert sie an den falschen Momenten oder diese Trauer wird nicht richtig verarbeitet, was es für mich etwas anstrengend machte Pan's Gedankengänge zu ertragen. Auch ihr ständiges gezweifel ging mir irgendwann auf den Zeiger. Ja, es ist nachvollziehbar warum sie so Vertrauensprobleme hat, aber manchmal hätte ich mir schon gewünscht wenn sie das Ganze logisch betrachtet hätte.
    Allerdings ist das Gemecker auf hohem Niveau! Denn, der zweite Teil legt nochmal an Spannung und blutigen Kämpfen drauf. Wir erfahren mehr über Naruel und auch etwas mehr über Pans Vergangenheit. So konnte man das Buch schnell und flüssig lesen, ohne groß ins Stocken zu geraten. Die ruhigen Passagen hatten genau die richtigen Längen, sodass es nie langweilig wurde. Besonders gut hat mir Thor gefallen. Ein junger Bandit, der im Gegensatz zu Pan deutlich fröhlicher und besser gestimmt ist. Seine Interaktionen mit Pan habe ich immer sehr genossen und für mich hat er genau die Würze reingebracht, welche mir im ersten Band gefehlt hat!

    Abschließende Meinung: Mir hat der zweite Band besser gefallen als der erste, trotzdem hatte ich immernoch meine Schwierigkeiten mit Pan. Die blutigen Szenen waren grandios und haben in meinem Kopf direkt ein Bildkino verursacht! Meiner Meinung nach entfaltet sich das Potential der Story erst im zweiten Band so richtig, weswegen ich jedem Interessierten nahelegen würde, Band eins und zwei zusammen zu kaufen und direkt nacheinander zu lesen! Von mir gibt es verdiente 4 von 5 Sterne.
  20. Cover des Buches Todessaat (ISBN: 9783865521170)
    Brian Lumley

    Todessaat

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Blutmesse (ISBN: 9783865521033)
    Brian Lumley

    Blutmesse

     (16)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Gigantenkrieger (ISBN: 9783492291378)
    William King

    Gigantenkrieger

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches The Black Jewels Trilogy (ISBN: 9780451529015)
    Anne Bishop

    The Black Jewels Trilogy

     (9)
    Aktuelle Rezension von: anneamalia
    Über die Handlung wurde bereits genug in anderen Rezensionen geschrieben. Daher hier nur mein ganz persönlicher Lese-Eindruck: Definitiv eines meiner Allzeit-Lieblingsbücher - auch wenn das Format mit über 1000 Seiten in einem Band auf die Dauer ziemlich die Handgelenke strapaziert. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten eine Trilogie, die ich über die Jahre mehrfach gelesen habe und wohl auch in Zukunft nochmal lesen werde. Eine detailliert beschriebene, liebevoll gezeichnete Welt und wenn man sich erst einmal eingelesen hat, ist es auch nicht mehr schwer, die Figuren voneinander zu trennen und sich zu merken, wer zu wem gehört. Nur die Farben der Edelsteine, die für die Zauberkraft verantwortlich waren, musste ich öfter nachschauen, um den Überblick über die Hierarchien nicht zu verlieren.
  24. Cover des Buches Vampirzorn (ISBN: 9783865521101)
    Brian Lumley

    Vampirzorn

     (4)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Schottland, Sizilien und Tibet sind die drei Brennpunkte des Finales der Geschichte um die "verlorenen Jahre" des Necroscopen Harry Keogh.

    Noch immer sind seine Talente durch mentale Blockaden seitens seines ehemaligen Arbeitgebers und durch Bonnie Jean "B.J." Mirlu, ihres Zeichens Freundin Harry's und Handlangerin des in einem Bernsteinsarkophag ruhenden Unwesens namens Radu Lykan, blockiert. Der Hunde-Lord – seit Jahrhunderten in dem Sarkophag hoch in den schottischen Cairngorms eingeschlossen – beginnt langsam zu erwachen und plant, mit Hilfe der ebenfalls mit Hypnose erfahrenen Bonnie Jean Harry in seine Gewalt zu bekommen. Ihn hat er in seinen Träumen als jenen Menschen gesehen, der am geeignetsten dafür erscheint, seinen Vampir-Egel vom durch die Pest schwer gezeichneten Körper in einen jungen und gesunden Mann zu transferieren. Eile ist geboten, denn zwei der größten Feinde Lykan's – die Francezci's in Sizilien und Daham Drakesh im tibetanischen Hochgebirge – wissen um das Erwachen und sehen dadurch ihre eigenen Pläne gefährdet.

    Vor mehr als zweitausend Jahren aufgrund ihrer Vergehen auf ihrer Heimatwelt Starside durch ein Dimensionstor auf unsere Welt geschleudert, haben es diese drei Wamphyri im Lauf der Geschichte nicht geschafft, einander zu vernichten. Immer wieder gerieten sie aneinander, aber die geschichtlichen Entwicklungen der Erde trieben sie vor dem finalen Schlag immer wieder auseinander. Bis es im 14. Jahrhundert dem Francezci gelang, Lykan eine Stichverletzung mit einem pestverseuchten Dolch beizubringen, der ihn in einen Sarkophag aus Harz fliehen ließ, um dort eingeschlossen die Jahrhunderte in einem heilenden Schlaf zu überstehen. Dieser begonnene Versuch der Vernichtung soll nun in unseren Tagen vollendet werden. Francezci's Söhne brechen auf, Radu in seiner Berghöhle zu stellen und zu vernichten, während Drakesh die Zeit nutzt, seine eigenen perfiden Pläne um die Weltherrschaft umzusetzen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn die mentalen Blockaden Harry Keogh's brechen langsam auf und lassen den Necroscopen aus der Passivität erwachen und ihn zu einer alles reinigenden Macht zurückfinden. Die Wamphyri wie auch die in Harry's Hirn ausgeblendeten Jahre finden in einem furiosen Finale in den schottischen Berghöhlen ihr Ende...

    Brian Lumley spannt abermals einen gewaltigen Bogen an kurzweiligen Biographien der drei Wamphyri-Clans und nutzt historische Figuren wie Nostradamus oder Franz Anton Mesmer für Harry Keogh's Befreiungsschlag. Charaktere aus früheren Geschichten tauchen wieder auf und machen das Katz-und-Maus-Spiel zur Lesefreude. Der Autor führt die gesamte Historie um den Hunde-Lord Lykan sowie der beiden anderen Clans zu einem stringenten Finale und löst dabei auch das angespannte Verhältnis zwischen dem E-Dezernat und dem Totenhorcher auf. Hier werden die Weichen für den nächsten Zyklus innerhalb dieser Reihe gelegt.

    Es mögen wohl sinkende Verkaufszahlen der Grund dafür gewesen sein, dass der Festa-Verlag mit der Veröffentlichung handlicher Taschenbuchromane mit einer Seitenanzahl zwischen 200 und 300 Seiten und der Nummerierung bei Band 24 aufhörte und mit diesem Hardcover-Band über 600 Seiten dick, mit neuer Nummerierung (Band 10) und einem gegenüber den Vorgängern sehr schwachen Cover den Versuch startete, diese opulente Saga dem deutschen Leser doch noch komplett anbieten zu können. Leider gelang es dem Verlag nicht... einerseits dürfte diese krasse Umstellung der Veröffentlichungsart die Sammler verärgert haben und andererseits dürften die Verkaufszahlen weiterhin bescheiden geblieben sein...

    Wie dem auch sei... ein weiterer lesenswerter Band dieser Reihe, der große Lust an dem nächsten Wälzer weckt!

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