Bücher mit dem Tag "dark-fantasy"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dark-fantasy" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Elric - Der Blutthron (ISBN: 9783945493649)
    Michael Moorcock

    Elric - Der Blutthron

    (15)
    Aktuelle Rezension von: AdamBlue

    Klappentext:

    "Der Thron ist sein…Elric entstammt einem Geschlecht von mächtigen und erbarmungslosen Kriegern. Seit Jahrtausenden herrschen sie über die finsteren Dracheninseln. Einst verliehen ihnen Götter übernatürliche Kräfte, doch nun scheinen die glorreichen Tage seines Herrscherhauses vorüber zu sein. Elric selbst ist schwach. Nur Opiate und Magie halten den blutarmen Prinzen am
    Leben. Als seine Herrschaft in Gefahr gerät, geht Elric einen
    schicksalhaften Pakt ein: das magische Schwert „Sturmbringer“ verleiht ihm unvorstellbare Kräfte, doch es verbirgt auch eine dunkle Macht, die mehr und mehr von Elrics Geist in Besitz nimmt…"


    Cover:

    Wie die meisten Cover vom Mantikoreverlag ein sehr schönes Cover, welches gut zu Elric passt. Abgebildet wird darauf der Blutthron (eigentlich Robinthron, doch Blutthron klingt einfach noch ein Stück besser), welcher Elric zusteht. Auch die Schriftart gefällt mir wirklich sehr gut.

    Der Mantikoreverlag bringt mit "Elric - Der Blutthron" den ersten Band der Elric von Melniboné Fantasy-Saga zusammen mit einer Menge Bonusmaterial den bleichen Albinokönig zurück in den deutschen Buchhandel. Zuletzt erschien Elric 2002 beim Heyne Verlag in einer Sammelbandkollektion, die jeweils mehrere Elric Romane beinhaltete. Obwohl Michael Moorcock ein solch einflussreicher Autor war, waren seine Werke jahrelang nicht mehr im deutschen Buchhandel zu finden. Dies mag dem Alter des Werkes geschuldet sein (1972), doch ich finde es schade, wenn solche Klassiker einfach in Vergessenheit geraten. Vor allem, da es sich bei Elric um einen charismatischen Antihelden handelt, der bis heute Autoren oder Spielemacher inspiriert (z.B Der Hexer Geralt, der leicht Elric ähnelt oder Spiele wie Legacy of Kain).

    Im Band enthalten sind: Eine Kurzgeschichte über Graf Aubec, wo wir mehr über das Schwert von Elric erfahren, das Skript zum Graphic Novel "Die Erschaffung eines Hexers" (wobei der Novel hier Elric: Aufstieg eines Zauberers genannt wird), welcher 2007 erschien und meines Wissens auch das letzte ist, was von Elric in Deutschland erschien, den ersten Band "Elric von Melniboné" (welcher erst auf Seite 251 beginnt) und einiges an Bonusmaterial wie ein Interview oder den Essay "Aspekte der Fantasy". Etwas versteckt finden wir das Inhaltsverzeichnis erst auf Seite 25. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man das Inhaltsverzeichnis noch vor dem Vorwort gesetzt hätte, da man erst einmal blättern muss, um es zu finden. Die Geschichten wurden chronologisch angeordnet, da das Skript die Vorgeschichte zu den Romanen erzählt und wir etwas über Elrics Ausbildung zum Magier erfahren. Schade, dass man nicht zumindest ein,zwei schwarz weiß Illustrationen von der Graphic Novel reingepackt hat. Die ganze Geschichte als Graphic Novel wäre zu viel verlangt und die Geschichte funktioniert auch so relativ gut, und es ist auch sinnvoll, sie vor den Elric Roman zu erzählen. Mir hat vom Bonusmaterial der Artikel "Aspekte der Fantasy" gut gefallen und auch die Entstehungsgeschichte Elrics war interessant. Das Interview war in Ordnung, auch wenn Michael Moorcock einer meiner Meinung nach interessanten Frage einfach ausgewichen ist (die Frage, welchen Stellenwert Elric innerhalb des Fantasy-Genres einnimmt und wie er Elric zu Heldenepen wie Herr der Ringe sieht beantwortet er damit, dass die Leser diese Frage bereits beantwortet haben.) Ich bin mit dem ganzen Zusatzmaterial sehr zu frieden, doch wie sieht es eigentlich mit dem Hauptwerk aus?


    Inhalt:


    Elric ist der Sohn von Sadric und herrscht als sein Nachfolger über die Dracheninseln. Er ist ein Albino und ein schwacher König, da er regelmäßig Opiate und Magie benötigt, um bei Kräften zu bleiben. Bei Elric handelt es sich um einen sehr nachdenklichen Antihelden, der nicht ganz zu seinem Volk passen will. Er ist nicht so gewaltbereit wie seine Untertanen und wird dadurch von seinem Cousin Yrkoon verpönt, der Elric seinen Thron streitig machen will. Yrkoon verkörpert das Gegenteil von Elric, da er die Dracheninseln härter regieren möchte und keine Gnade kennt. Elrics Macht wird auf eine Probe gestellt, als sein Königreich von Barbaren erfährt, welche die Dracheninseln angreifen möchten. Bei der Schlacht gegen die Barbaren nutzt Yrkoon Elrics Schwäche aus, um ihn zu entthronen. Um seinen Thron wiederzuerlangen, verbündet sich Elric mit dem Meereskönig und anderen Mächten. Und dann wäre da noch Elrics Geliebte Cymoril ...

    Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten, da die Geschichte für einen Fantasy-Roman sehr kurz ist (228).


    Mir hat die Geschichte und der Schreibstil sehr gut gefallen. Ich war vor dem Lesen etwas skeptisch, da es sich um ein altes Werk handelt, doch Michael Moorcock hat mich eines Besseren belehrt. Der Autor hält sich nicht lange mit unzähligen Landschaftsbeschreibungen auf, sondern erzählt eine kompakte, düstere Fantasygeschichte. Elric als Protagonist wirkt erstaunlich frisch, da er schwächlich wirkt und sehr nachdenklich ist. Er ist auch der einzige, der sich mit Begriffen wie Moral auseinandersetzt. Obwohl er so melancholisch und an einigen Stellen barmherzig ist, was seinen Cousin betrifft, ist er keineswegs ein guter Held. Seine Rasse verspeist z.B Sklaven und wird von anderen Völkern verachtet.

    Die Illustrationen haben mir ebenfalls gut gefallen und waren auch anders, als ich sie erwartet hätte. Auch nett sind die beigefügten Karten (wobei viele Orte wohl erst später eine Rolle spielen).

    In Zeiten, wo die meisten Fantasybücher über 800 Seiten haben, war es mal eine Abwechslung, einen so kurzen aber spannenden Fantasy-Klassiker zu lesen. Obwohl der Roman älter ist als z.B The Black Company, finde ich Elric erzählerisch viel besser gelungen und einfallsreicher. Ich bewundere die Fantasie von Michael Moorcock, der es schafft, eine faszinierende Welt mit spannenden Charakteren zu erschaffen.

    Ein Fantasy-Klassiker, der mich absolut überzeugt hat und alles beinhaltet, was mir an düsterer Fantasy gefällt. Ich hoffe, dass der Mantikoreverlag jetzt nachlegt und vielleicht wie Heyne einen Sammelband mit Teil 2 und 3 herausbringt. Freuen würde es mich.

    Gerne gelesen.

  2. Cover des Buches The Black Company 3 - Dunkle Zeichen (ISBN: 9783945493625)
    Glen Cook

    The Black Company 3 - Dunkle Zeichen

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nun liegt auch der dritte, bereits in Deutschland erschienene Roman der „The Black Company“-Saga in der Neuauflage des Mantikore-Verlags vor. Interessant ist hier, dass auf dem Klappentext zwar „Dunkle Zeichen“ steht, das Buch aber im inneren als „Die weiße Rose“ bezeichnet wird, dem Originaltitel folgend.

    INHALT
    Nach ihrem Sieg über die Lady, den Dominator und ihre Hexenmeister, haben sich die Rebellen der Weißen Rose, aber auch die Schwarze Schar in die „Ebene der Angst“ zurückgezogen, weil sie gemerkt haben, dass sie ihre Gegenspieler jetzt noch nicht ganz auslöschen, sondern nur einschließen und schlafen legen können. Erst die „Zeit des Kometen“ könnte eine Wendung bringen, aber so lange müssen sie ausharren, auch wenn das Jahre dauert.

    Immerhin sind sie dort erst einmal sicher, denn das magische Nullfeld, das das Mädchen Darling umgibt, und die seltsamen Wesen, die dort leben, können sie weder angegriffen oder gar aufgespürt werden.

    Allerdings zermürbt das Warten die Söldner aus, so dass sie aufhorchen, als unter den Fremden, die bei ihnen Schutz suchen auch Boten aus den Barrowlands sind, die von einer großen Gefahr sprechen.

    Außerdem entgeht ihnen auch nicht, dass die „Entführten“ eine große Armee um sich sammeln, um sich an den Rebellen zu rächen.

    Wem sollen sie sich jetzt stellen, dem Unbekannten oder ihren altbekannten Feinden, deren Kräfte sie ja eigentlich besser einschätzen können?

    MEDIADATEN

    …Autor: Glen Cook
    …Übersetzung: Andrea Blendl
    …Verlag: Mantikore Verlag
    …Format: Paperback
    …Seitenzahl: 454
    …Erschienen: April 2017
    …ISBN: 978-3945493625
    …Preis: 14,95 EUR

    MEINE MEINUNG
    Die Geschichte verfällt diesmal in einen etwas gemächlicheren Trott, Glen Cook behält es bei, seine Geschichte gleich auf mehreren Handlungsebenen und nicht nur als Croakers Sicht zu erzählen, der obgleich er ja nicht der Kämpfer ist – auch unter der Warterei leidet.

    Immerhin erfährt man mehr über die ferne Vergangenheit des Nordens, die früheren Machenschaften der Lady und ihre Verbindungen zum Dominator.

    Es wird immer wieder betont, dass der Gegner nicht leicht zu besiegen ist, eher im Gegenteil. Nun macht sich auch der Verlust einiger Freunde deutlich bemerkbar, die mit mehr Wissen hätten punkten können.

    Aber der Autor versteht schon sein Handwerk, er weiß, wann er Action oder ein paar unangenehme Überraschungen einbauen kann, um die Aufmerksamkeit der Leser wieder zu wecken.

    Die Figuren bekommen sogar so etwas wie ein Profil, auch wenn die Charakterisierung an der Oberfläche bleibt. Man darf keine tiefgründigen Erklärungen erwarten, aber es wird nun deutlich, dass auch Croaker in die Jahre gekommen ist und mehr über alles nachdenkt, Wissen und Erlebnisse in Frage stellt.

    Die Geschichte hat gerade im Mittelteil ihre Längen, weil das Geschehen etwas hin und her plänkelt, weil es kein Ziel zu haben scheint, das ändert sich aber zum Ende hin. Nur einen Abschluss kann man das noch nicht nennen – es bleiben letztendlich zu viele Fragen offen, die vermutlich erst in den beiden letzten Bänden beantwortet werden.

    „Dunkle Zeichen“ist die konsequente Weiterführung der „The Black Company“-Saga aber noch nicht ihr Ende. Wie immer bedient Glen Cook die Wünsche seiner Leser nach Intrigen und Action, schafft es diesmal aber auch, einigen Figuren ein wenig mehr Farbe zu geben als vorher. Allein das relativ offene Ende enttäuscht, aber es besteht ja noch Hoffnung, das nun auch noch die restlichen Romane erscheinen und das Gesamtbild abrunden werden.

    MEINE WERTUNG
    3,25 von 5 Zeichen

  3. Cover des Buches Sieben Schlüssel - Geister der Vergangenheit (ISBN: 9781976441028)
    Rayon Lasair

    Sieben Schlüssel - Geister der Vergangenheit

    (2)
    Aktuelle Rezension von: sinaspagess
    Inhalt:
    Die Mission der Rebellen ist zum Scheitern verurteilt, doch aufgeben war für Sie noch nie eine Option. Auf der Suche nach Verbündeten und Hoffnung, trennen sich die Wege der Rebellen. Während Dea auf der Suche nach Nika ist, planen Ivar und Fiona etwas ganz anderes. Emeos stößt währenddessen auf ein uraltes Geheimnis und Raye konfrontiert sich selbst nicht nur mit dem Tod seines Bruders, sondern mit allen Fragen, die ihn bisher so gequält hatten.

    Cover:
    Am Anfang habe ich das Cover nur für schön gehalten, doch nach dem Lesen des Buches, habe ich erkannt, was es wirklich bedeutet. Ich verstehe das Cover nun und mag es noch mehr, als vorher. Die drei 'Kreaturen' lassen es mysteriös wirken und die Schriftart, des Titels, passt sehr schön zum Gesamtbild und wurde gut gewählt. Genauso wie die Schriftfarbe und Position. Ich muss sagen, dass ich das Cover wirklich sehr gelungen finde und es auch gerne ansehe.

    Meine Meinung:
    Da ich bereits den ersten Band im Oktober 2017 beendet hatte, wusste ich gar nicht mehr so genau, wie das Buch geendet hatte. Doch trotzdem habe ich eine spannende Fortsetzung erwartet, die mich fesseln würde. Denn den ersten Band habe ich bereits gerne gelesen und einige Charaktere Liebgewonnen.
    Das Buch war dabei wirklich spannend, immer ist irgendwas neues und auch unerwartetes passiert. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und wollte immer weiterlesen um zu erfahren, was als nächstes passieren würde. Dabei hatten die Kapitel auch eine sehr schöne Länge, ich mag es nämlich nicht, mitten in einem Kapitel plötzlich aufzuhören um später weiter zu lesen.
    Da es wohl zu lange dauern würde, wenn ich jeden einzelnen Rebellen erwähne, werde ich dies auch nicht tun. Denn jeder der Rebellen geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Alle haben etwas Einzigartiges an sich, wodurch sie einmalig werden und es in mein Herz geschafft haben. Und natürlich gibt es auch wieder hier Charaktere, die ich weniger mag. Ja, die ich sogar richtig hasse. Und genau solche Charaktere machen das Buch noch spannender, denn man fühlt einfach mehr mit.
    Der Schreibstil war dabei wirklich schön flüssig und ich bin förmlich über die Seiten geflogen. Man konnte sich auch alles sehr gut vorstellen und somit in die Welt der Rebellen eintauchen. Dabei wurde aus der Sicht von mehreren Charakteren geschrieben, was ich eigentlich nicht mag. Doch hier hat es mich nicht gestört. Ich fand es sogar echt gut, weil man sonst nicht mitbekommen hätte, was die anderen gerade so gemacht haben.
    Das Ende war einerseits echt verwirrend, weil ich in dem Moment durchaus nicht wusste, was da eigentlich gerade vor sich geht. Doch schlimm fand ich es nicht, es hat mich einfach nicht gestört, denn ich kann damit gut leben. Andererseits war das Ende nämlich auch sehr spannend und ich würde am liebsten sofort weiterlesen. Ich möchte nämlich erfahren, wie es weiter geht.

    Fazit:
    Ich habe wirklich nichts an diesem Buch zu meckern. Es war spannend und konnte mich bis zum Schluss fesseln. Dabei bin ich förmlich über die Seiten geflogen und möchte am liebsten sofort weiterlesen. Ein wirklich gelungener zweiter Band der "Sieben
    Schlüssel"-Reihe.

    'Vielen Dank an die Autorin, die mir dieses Exemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat.'
  4. Cover des Buches Der Dämon von Naruel - Das nördliche Königreich (ISBN: 9783739231945)
    Janine Prediger

    Der Dämon von Naruel - Das nördliche Königreich

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Yomi

    Es handelt sich um Band 2 einer Reihe!


    Nachdem Pan den Berg der Elemente hinter sich gelassen hat, macht sie sich nun auf die Suche nach dem weißen Wolf. Andurin soll irgendwo in einem Wald leben. Nur gemeinsam können sie Cragorin aufhalten.
    Auf der Suche nach ihrem Schicksalgefährten, muss Pan schnell feststellen, das der Dämon in ihr ziemlich berühmt geworden ist. Ein ganzes Land ist hinter ihrem Kopf her. Nur Andurin scheint sie zu verstehen, aber kann sie ihm wirklich vertrauen?
    Rezension:
    Im zweiten Band der "Dämon von Naruel" - Reihe begeben wir uns wieder mit Pan auf die Reise. Wir erforschen neue Städte und Wälder mit ihr. Begegnen neuen Rassen und tragen neue Kämpfe aus.
    Ich muss echt sagen, das ich mit Pan nun mehr anfangen konnte. Langsam aber sicher scheint sie sich in mein Herz zu schleichen, auch wenn ich viel zu oft laut aufstöhnen müsste, wenn sie mal wieder überdramatische Entscheidungen trifft oder über Misverständnisse klagt. Pan und ich scheinen einfach nicht komplett auf der gleichen Wellenlänge zu sein, auch wenn sich Janine Prediger wirklich Gedanken zu ihrem Charakterdesign gemacht hat. Mir fehlt zu Pan immernoch dieser emotionale Zugang. Entweder trauert sie an den falschen Momenten oder diese Trauer wird nicht richtig verarbeitet, was es für mich etwas anstrengend machte Pan's Gedankengänge zu ertragen. Auch ihr ständiges gezweifel ging mir irgendwann auf den Zeiger. Ja, es ist nachvollziehbar warum sie so Vertrauensprobleme hat, aber manchmal hätte ich mir schon gewünscht wenn sie das Ganze logisch betrachtet hätte.
    Allerdings ist das Gemecker auf hohem Niveau! Denn, der zweite Teil legt nochmal an Spannung und blutigen Kämpfen drauf. Wir erfahren mehr über Naruel und auch etwas mehr über Pans Vergangenheit. So konnte man das Buch schnell und flüssig lesen, ohne groß ins Stocken zu geraten. Die ruhigen Passagen hatten genau die richtigen Längen, sodass es nie langweilig wurde. Besonders gut hat mir Thor gefallen. Ein junger Bandit, der im Gegensatz zu Pan deutlich fröhlicher und besser gestimmt ist. Seine Interaktionen mit Pan habe ich immer sehr genossen und für mich hat er genau die Würze reingebracht, welche mir im ersten Band gefehlt hat!

    Abschließende Meinung: Mir hat der zweite Band besser gefallen als der erste, trotzdem hatte ich immernoch meine Schwierigkeiten mit Pan. Die blutigen Szenen waren grandios und haben in meinem Kopf direkt ein Bildkino verursacht! Meiner Meinung nach entfaltet sich das Potential der Story erst im zweiten Band so richtig, weswegen ich jedem Interessierten nahelegen würde, Band eins und zwei zusammen zu kaufen und direkt nacheinander zu lesen! Von mir gibt es verdiente 4 von 5 Sterne.
  5. Cover des Buches Die Träne des Fressers (ISBN: 9783732378050)
    Nathan C. Marus

    Die Träne des Fressers

    (28)
    Aktuelle Rezension von: JuliaSperfeldt
    Titel: Die Träne des Fressers: Weiße Königin
    Autor: Nathan C. Marus
    Genre: Dark-Fantasy
    Jahr: 2015
    Verlag: Tredition

    Inhalt:
    Zenza'ide ist eine Jaidan-Elfe. Sie tötet für Geld und verbringt ihr aktuelles Leben auf Anaut, in den dreckigsten Straßen und Spelunken aller Sphären. Bei einem ihrer Aufträge jedoch trifft sie auf den jungen Knappen Spleen, der bei einem Überfall seinen Herren und dessen Begleiter verliert. Nun hat Spleen einen Auftrag zu erfüllen, dem er völlig überfordert gegenüber steht. Zenza'ide nimmt sich seiner unfreiwillig an und beide geraten bald in Geschehnisse, die weit über den normalen Verstand hinaustreten ...

    Charaktere:
    Die Bücher, in denen mir jeder Charakter sympathisch ist, selbst die "bösen", sind selten, aber es gibt sie. Und dieses Buch gehört definitiv dazu. Die Charaktere sind so toll, vielschichtig und tiefgründig ausgearbeitet, dass man fast schon traurig ist, wenn die Geschichte endet, da man noch viel mehr über sie erfahren möchte. Jeder wächst einem irgendwie ans Herz, ob Zensa'ide, Spleen, Nani - die kleine Feuerfee, Xur - den ausgestoßenen Dunkelelfen, oder sogar Belazael - den gutaussehenden, überheblichen Magier mit einem Hang zur Perversion. Alle diese Charaktere und noch viele mehr haben mich total gefesselt!
    Sie sind genauso gestaltet, wie perfekte Charaktere sein müssen: Jeder ist unterschiedlich, jeder hat tiefe Geheimnisse und bei keinem weiß man genau, was eigentlich sein Ziel ist. Man rätselt immer wieder mit, was einige von ihnen wohl im Schilde führen und wird oft überrascht, das man sich total getäuscht hat. Einfach nur fantastisch!

    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist enorm! Flüssig, bildhaft und wortgenau! Dafür, dass dieses Buch das Debut des Autors sein soll: Hut ab! Denn eigentlich ist keine Steigerung mehr möglich! Das ist das erste Buch, von dem ich mehr als Hundert Seiten am Tag verschlungen habe und das will schon was heißen, da meine Norm normalerweise bei der Hälfte liegt. Aber da musste ich einfach weiterlesen! Einzig ein paar falsche Zeichensetzungen sind mir mal aufgefallen, aber das ist wohl eher einem (anscheinend) fehlendem Lektorat zuzuschreiben, da auch der Textkörper im Buch ziemlich merkwürdig aufgebaut ist, eher wie ein Manuskript und weniger wie ein Fließtext.

    Fazit:
    Großartiges Buch, das ich höchsten empfehlen kann! Ich weiß jetzt noch nicht, nachdem ich es gerade aus der Hand gelegt habe, ob ich alles in dem Buch verstanden habe, denn es ist wirklich sehr tiefgründig und verwirrend. Fantasy-mäßig also auf höchstem Niveau! Schade, dass der Autor eher unbekannt ist, denn er hätte es verdient, das dieses Werk ein Bestseller wäre! Ich hab mich jedenfalls fantastisch unterhalten gefühlt und hoffe, dass ich in Zukunft vielleicht noch mehr von ihm lesen kann. Es wäre schade, wenn das Talent unterginge.
    Mein erstes Jahreshighlight 2017!!!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks