Bücher mit dem Tag "darmstadt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "darmstadt" gekennzeichnet haben.

97 Bücher

  1. Cover des Buches Der Zopf meiner Großmutter (ISBN: 9783462000337)
    Alina Bronsky

    Der Zopf meiner Großmutter

     (169)
    Aktuelle Rezension von: bineira

              Alina Bronsky ist 1978 in Russland geboren und lebt seit Anfang der 1990er Jahre in Deutschland. In ihren Romanen thematisiert sie oft ihre Herkunft, so auch in "Der Zopf meiner Großmutter".

    Tschingis und Margo, beide Anfang 50, sind mit ihrem Enkel Maxim als jüdische Kontingentflüchtlinge von Russland nach Deutschland gekommen und leben nun in einem Wohnheim. Oma Margo war früher eine Tänzerin, ihr langer roter Zopf erinnert an diese Zeit. Sie ist ein zutiefst unglücklicher, misstrauischer Mensch und lässt ihren Frust mit bösartigen Bemerkungen an ihrer Umgebung aus. Am meisten leiden unter ihr der stille Tschingis, der sich redlich bemüht, die Familie zu ernähren und Maxim, den sie wahnhaft für todkrank und geistig zurückgeblieben hält und auch so behandelt. Die beiden ertragen Margo mit einer stoischen Gelassenheit und - man kann es kaum glauben - sie lieben sie, denn sie wissen um ihr gutes Herz.

    Als die junge Russin Nina mit ihrer Tochter Vera in das Flüchtlingsheim einzieht, geschieht etwas Unvorhersehbares: Tschingis verliebt sich in sie.

    Wird die Familie daran zerbrechen?
    Und wo sind eigentlich Maxims Eltern?

    Maxim ist weder krank noch dumm, er ist der Ich-Erzähler dieser Geschichte, erst als Sechsjähriger, später als Teenager. Dadurch erscheinen die grotesken Rituale, mit denen die Oma den Jungen drangsaliert, eher komisch als erschütternd. Er vermittelt zwischen Margo und dem Rest der Welt, und er weiß sich zu helfen, um ihrer absoluten Kontrolle zu entgehen.

    Alina Bronsky schreibt in einem rasanten, sprachgewandten Stil, der mir gut gefallen hat. In den ersten zwei Dritteln des Buches geht es ausführlich um den Alltag der Familie. Im letzten Drittel wird es dann richtig spannend, hier lässt die Autorin leider einiges aus und kommt für mein Gefühl zu hastig zum Ende.

    Über die absurden Einfälle der Oma und die schlagfertigen Dialoge habe ich mich köstlich amüsiert. Zwischendurch hat die Geschichte auch traurige Passagen, so dass sie insgesamt eine gelungene Mischung aus Komödie und Tragödie ist.



  2. Cover des Buches Treueschwur (ISBN: 9783492312226)
    Michael Kibler

    Treueschwur

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Bonni

    Ich habe alle Kibler gelesen.

    Seelenraub ist der Beste.

    Aber auch dieser ist 5 Sterne wert!

  3. Cover des Buches Kalt ist der Abendhauch (ISBN: 9783257230239)
    Ingrid Noll

    Kalt ist der Abendhauch

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Ich habe mich Dank des umwerfenden Schreibstils der Autorin hervorragend beim Lesen amüsiert und unterhalten.

    Die Erzählerin beschreibt ihr Leben im Alter, ihre schwierige Lebensgeschichte und ihre Verwandtschaft mit trockenem Humor und viel Situationskomik. Eigentlich ist es eine eher tragische Geschichte von unerfüllter Liebe, Selbsttötung und Todesfällen im engsten Familienkreis, Problemen im Alter und schwierigen verwandtschaftlichen Verhältnissen, aber derart locker erzählt, dass es für mich eher eine Komödie darstellt.

    Ich werde mir von dieser wunderbaren Autorin mit Sicherheit noch weitere Titel kaufen.  

  4. Cover des Buches Eigentlich nordwärts (ISBN: 9783863342432)
    Jörg + Anja Varnholt

    Eigentlich nordwärts

     (11)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl

    Im Jahr 2018 ist das Autoren-Ehepaar dieses Buchs zusammen 100 Jahre alt. Das soll mit einem besonderen Erlebnis gefeiert werden. Geplant ist eine Fahrradtour durch Norwegen. 


    Als es soweit ist, müssen sie zunächst ihren Plan ändern, denn der betagte Familienhund soll mit. Darum beginnt die Reise mit dem VW-Bus, und wird später auf Fahrrädern fortgesetzt. Mit dabei ist auch Sohn Noah, der kurz vor dem Schuleintritt steht. Die Reisedauer ist auf drei Monate begrenzt.


    Der erste Teil des Buchs beschreibt die Vorüberlegungen und die längere Strecke in Deutschland, Schweden und Norwegen, die mit dem Auto zurückgelegt wird. Im zweiten Teil verändert sich die Reise. Da die Familie nun auf Fahrrädern unterwegs ist, werden kürzere Strecken in Norwegen beschrieben. Die Herausforderungen sind jetzt auch ganz andere, denn nun geht es darum immer einen sicheren Schlafplatz zu finden und schwierige Wegstrecken zu bewältigen. Im dritten Teil nähert sich die Reise in Dänemark ihrem Ende. Dieser dritte Teil enthält außerdem nützliche Infos für Leser, die eine ähnliche Reise planen.


    Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet. Das beginnt mit dem freundlichen Bild auf dem Hardcover und dem praktischen Lesebändchen. Innen sind sehr viele einladende Fotos und eine gezeichnete Übersichtskarte der Reise. Auf manchen Seiten finden sich kurze Informationen zu den besuchten Städten. Fast immer wird in der Wir-Form berichtet. An besonders kniffligen Stellen kommen aber beide Autoren einzeln zu Wort. Der Leser erfährt außerdem, wie der kleine Noah die Reise erlebt.


    Der Bericht nimmt den Leser mit auf diese herausfordernde Reise. Da die Varnholts ihre Reise nicht im Detail vorausgeplant haben, kommt es immer wieder vor, dass sie nicht wissen, wo sie die Nacht verbringen werden. Manche Wegstrecke entpuppt sich als viel anstrengender als geplant. Trotzdem möchten sie auf ihre innere Stimme hören und sich führen lassen. Dabei erleben sie manch wunderbare Begegnung.


    Für den Leser, der wenig Interesse an Skandinavien oder an einer langen Auszeit mit dem Fahrrad hat, ist das Buch vielleicht weniger fesselnd. Es ist schön, dass die Autoren den Leser in ihre Freuden und Sorgen hineinnehmen, aber es fehlt manchmal die Spannung. Es reiht sich ein Dorf ans andere. Schöne Landschaften und Regentage wechseln sich ab. Diesen authentischen Bericht werden Leser unterschiedlich empfinden, je nachdem wie groß ihr Interesse an einer solchen Reise ist.


    Auch wenn die Autoren über einige Begegnungen mit Einheimischen erzählen, erfährt der Leser nicht sehr viel über die Norweger. Die Autoren bleiben weitgehend in ihrer eigenen Auszeit-Welt. Interessant zu lesen ist, wie der kleine Sohn diese ungewöhnliche Reise erlebt, und wie sein großer Glauben seine Eltern immer wieder ermutigt. Besonders wertvoll sind die „Mitbringsel“ am Ende des Buchs. Die Autoren listen hier ihre Erkenntnisse nach der Reise auf. Sie haben entdeckt was in ihrem Leben wichtig ist und was nicht, und so können sie Gelerntes von der Reise mit in ihren Alltag nehmen – und dem Leser mitgeben.


    Fazit: Ein ungewöhnlicher Reisebericht über eine dreimonatige Auszeit zu dritt. Gemeinsam mit ihrem 6jährigen Sohn reisen die Autoren auf dem Fahrrad durch den Norden Europas. Offen berichten sie von den Freuden und Herausforderungen dieser Reise. Besonders interessant für Menschen, die sich ein entschleunigtes Leben wünschen!


  5. Cover des Buches Das Todeskreuz (ISBN: 9783828990012)
    Andreas Franz

    Das Todeskreuz

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Siko71
    Die Staatsanwältin Corinna Sittler wird ermordet aufgefunden. Ein Kreuz auf dem Rücken und ein Zettel im Mund mit lateinischer Schrift. Wenige Tage später werden zwei Richter ebenfalls mit Kreuz und Zettel gefunden. Julia Durant und ihre Kollegen stehen vor einem Rätsel, bis einem der Ermittler Akten von eine Fall von vor 10 Jahren zugespielt werden. Es handelt sich um zwei Mordfälle und drei Straftäter, die damals nicht veruteilt wurden. Die Ermittlungen laufen nun in diese Richtung...

    Ein spannender Krimi, wo bis zum Schluß der wahre Täter nicht zu erraten ist. Der Spannungsbogen bleibt immer erhalten und man fiebert mit, wer es war.
  6. Cover des Buches Mohnschwestern (ISBN: 9783749902866)
    Ilona Einwohlt

    Mohnschwestern

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    MEINE MEINUNG

    Das Buch spielt in zwei Epochen und wir lesen einmal von Lotte im Jahr 1944 und da herrscht Krieg in Deutschland und Hitler war an der Macht.

    Hazel treffen wir dann im Jahr 2006 das erste Mal an.


    1944 waren die meisten Männer an der Front und auch der Verlobte Hans von Lotte war auch an der Front.

    Die Juden wurden alle deportiert und auch die Familie von Lottes Freundin Ruth wurden abgeführt. Von Ruth erst einmal keine Spur und Lotte macht sich große Sorgen. Sie will sich nicht so einfach unterwerfen und sie kämpft für das für das sie steht. Sie möchte nicht akzeptieren, das aus Freunden plötzlich Feinde werden sollten.


    Lotte trifft dann hier auf Wilhelm und sie verliebt sich in diesen außergewöhnlichen Mann. Er taucht immer wieder überraschend auf und hilft wo er kann.


    Die Autorin hat hier ein sehr emotionales Werk geschaffen und das lesen gestaltet sich hier sehr spannend und auch aufregend. Das was man hier alles zu lesen bekommt, das geht einem schon ans Herz und macht einen doch auch sehr betroffen. Leider ist ja vieles davon tatsächlich genau so passiert.


    Die Epoche von Hazel liest sich auch sehr interessant und doch ist hier sehr verschleiert, was sie mit der Geschichte an sich zu tun hat. Das alles löst die Autorin erst so ziemlich am Schluß auf, so das das lesen sehr fesselnd ist.


    Von mir gibt es für diese emotionale und doch herzergreifende Geschichte super gerne die vollen 5 Sterne.

    Die Geschichte setzt sich aus Wahrheit und Fiktion zusammen, denn das geschichtliche entspricht hier ja auch der Wahrheit. Der Umgang mit Juden zu der damaligen Zeit macht mich auch heute noch betroffen und traurig. 

  7. Cover des Buches Scherbenpark (ISBN: 9783462040302)
    Alina Bronsky

    Scherbenpark

     (284)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    "Unsere Sperrmüll-Couch mit dem kleinen Tisch davor, dessen drittes Bein abbricht, wenn man es schief anguckt" - Da hatte mich die Autorin und ich dachte, von nun an würde es nur noch bergauf gehen. Irgendwie tat es das auch, zumindest für einen winzigen Bruchteil hat es Spaß gemacht, Sascha zu folgen.

    Ich habe die Figur schnell liebgewonnen. Ihre freche Art, der Wortwitz, ihre Direktheit, das alles war richtig wunderbar. Ich hatte sie vor Augen, ich sah tief in ihre Seele und wurde eins mit ihr, um bei jedem ihrer Schritte mitzufühlen. Sie ist gelungen.

    Das Problem jedoch ist nicht nur die Storyline, sondern vielmehr fühlte es sich für mich an, als würde die Autorin planlos schreiben, als hätte sie jeden Gedanken irgendwie getippt und auf das beste gehofft. Ich habe das Buch schließlich deshalb abgebrochen, weil es sich so sinnlos anfühlte. Da steckt kein Plan, da steckt keine Prämisse.

    Zum einen ist die Figur am Anfang echt jung, hat einen kleinen Bruder, eine winzige Schwester, aber im späteren Verlauf traf es mich wie einen Schock, als plötzlich der kleine, ängstliche Bruder selbstständiger wird und die Schwester schon allein zu den Nachbarn im dritten Stock gehen konnte. Wo ist da die Zeit geblieben? Die Autorin hat einen Zeitsprung gemacht, einen gewaltigen, ohne dass sie die Leser miteinbezogen hat und plötzlich wird Sascha 17 und ich weiß nicht, was ich mit dieser Information anfangen soll. Das glich schon einem Vertrauensbruch zwischen mir und der Autorin.

    Mir hat das Buch am Anfang wirklich gut gefallen, der Stil, die Leidenschaft, die ganze Seele der Autorin ist da drinnen, aber es ist chaotisch, unordentlich und planlos und vor allem fühlt es sich beim Lesen so an, als würde die Geschichte nicht irgendwohin führen.

  8. Cover des Buches Madonnenkinder (ISBN: 9783942921633)
    Michael Kibler

    Madonnenkinder

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Lysan73

    Ich kannte dieses Krimi-Reihe bisher nicht und Darmstadt ist auch weit entfernt von meiner Heimat. Trotzdem hat mir der Krimi gut gefallen, weil er irgendwie sehr tiefenentspannt daher kommt. Der Schreibstil ist trotz mehrerer Morde sehr unaufgeregt, die Entwicklung der Figuren empfand ich als sehr gelungen und die Auflösung hat mich dann schlussendlich überraschen können. Gute Unterhaltung und bisschen dazugelernt hab ich auch.

    Danke an #netgalleyDE für das kostenlose Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

  9. Cover des Buches Zornesglut (ISBN: 9783492314831)
    Michael Kibler

    Zornesglut

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey

    Das Cover und den Titel finde ich super, die Schreibweise ist fließend und super zu lesen. Zur Story sie ist spannend und sehr beeindruckend warum da getötet wird. Die Charakteren finde ich super, besonders Mörder/in. Tolles Buch kann ich nur empfehlen.

  10. Cover des Buches Fremder Tod (ISBN: 9783492062367)
    Michael Kibler

    Fremder Tod

     (13)
    Aktuelle Rezension von: wernerkellner

    Das Buch liest sich in einem Guss. Die Figuren Jana Welzer und Ben sind wunderbar gezeichnet und teilen sich durch ihre komplementären Fähigkeiten den Ermittlungserfolg.

    Die Detailliebe der Beschreibungen von Handlung, Schauplätzen und Protagonisten wie Antagonisten führt zu einem überraschenden Schluss.

    Wow.

    Man freut sich auf die Fortsetzung.

  11. Cover des Buches Abendfrost (ISBN: 9783492313865)
    Michael Kibler

    Abendfrost

     (4)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo
    Eine tote alte Dame im Seniorenstift, ein mißtrauischer Arzt und die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung, lassen keinen Zweifel daran, dass die Kripo Darmstadt es mit einem besonders heimtückischen Mordfall zu tun hat, der beinahe unentdeckt geblieben wäre. Die merkwürdige Konstellation und ein weiterer Mord, wecken das Misstrauen der mit den Ermittlungen beauftragten Kommissare Leah Gabriely und Steffen Horndeich. Als sie daraufhin beginnen den Wohnstift und seine Mitarbeiter näher zu durchleuchten, stoßen sie auf merkwürdige Parallelen in anderen Seniorenheimen, in denen es möglicherweise ähnliche Fälle gegeben hat. Doch erst als der IT-Spezialist Feller ihnen die entscheidenden Hinweise liefert, gelingt es die losen Fäden zu verknüpfen und den Fall aufzuklären.

    Fazit
    Ein interessanter und spannender Fall, der das mittlerweile gut eingespielte Team erneut herausfordert, zumal es auch im privaten Bereich so einiges zu klären gibt.
  12. Cover des Buches Werke und Briefe. Dramen Prosa Briefe Dokumente. (ISBN: B002KMZOLQ)
  13. Cover des Buches Selige Witwen (ISBN: 9783257606898)
    Ingrid Noll

    Selige Witwen

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway

    Ingrid Noll ist eine meiner Lieblingsautorinnen und das hat mir die Lektüre dieses Buches wieder mal bestätigt. Ich finde die Freundinnen Maja und Cora so herrlich aufregend und zynisch. Es ist ein Fest, sich diese Dialoge zu geben. Auch die anderen Figuren sind mal wieder echte Unikate, vor allem die Wg-Bewohner, die bärtige Frau und ihren Ehemann kann man sich eigentlich nicht ausdenken. Ich hatte sehr viel Freude an den seligen Witwen und kann sie nur jedem weiter empfehlen, der Ingrid Noll noch nicht kennt.

  14. Cover des Buches Sterbenszeit (ISBN: 9783492300841)
    Michael Kibler

    Sterbenszeit

     (32)
    Aktuelle Rezension von: mistellor
    Manchmal schämt man sich Deutscher zu sein, fast immer wenn es um das Dritte Reich geht. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, denn die Hintergründe zu den Morden finden sich in der Vergangenheit.
    Dieses Buch wurde von dem Darmstädter Autoren Michael Kibler, der die Stadt Darmstadt auch immer in seinen Romanen einbindet. Das ist für mich als geborene Darmstädterin natürlich sehr reizvoll.
    Abgesehen davon, mag ich den Schreibstil von Michael Kibler sehr gerne. Seine Romane haben ein sehr angenehmes Tempo, sie sind detailreich, was aber immer passt und niemals stört. Seine Bücher sind fantasievoll.
    Aber das Besondere bei Michael Kibler ist, dass er immer ein Thema in seinem Roman verarbeitet, und dieses Thema ist immer sehr gut recherchiert. Mit den jeweiligen Themen erreicht er seine Leser, sie können sehr oft etwas lernen, werden oft mit Themen aus der Vergangenheit konfrontiert - dies führt dann zu diesem Satz am Anfang des Textes.
    Dieses Buch hat 5 Sterne verdient.
  15. Cover des Buches Silberregen (ISBN: 9783839218082)
    Elinor Bicks

    Silberregen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Elinor Bicks Gartenkrimireihe bekam mit "Silberregen" im Jahr 2016 den zweiten Teil. Das Buch erscheint im Gmeiner Verlag.

    Eine Einbruchserie hält die Gemeinde Otzberg in Atem. Kommissar Roland Otto und sein Kollege Brenneisen tappen im Dunkeln. Lore
    Kukuk spielt den Lockvogel und gerät prompt ins Visier skrupelloser Schmuggler. Als hätte sie mit einer Bienenplage und einem fragwürdigen Verwandten, der sich bei ihr einnistet, nicht schon genug zu tun. Bei den gemeinsamen Ermittlungen kommen Otto und Lore sich näher. Bis Lore auf eigene Faust für Gerechtigkeit sorgt. Mit Hilfe eines heimtückischen Pilzes und des hochgiftigen Silberregens, der auf dem Nachbargrundstück blüht.

     

    Nun habe ich alle drei Bände dieser Krimireihe gelesen und wurde wieder spannend und gut unterhalten.
    Lore Kukuk ist um die 60, besitzt heilkundliches Wissen und steht mit der modernen Technik auf Kriegsfuss. Doch deshalb besucht sie mit ihrem Bekannten Erich einen Computerkurs. Doch auch Handys sind ihr völlig fremd. Als die Spur einiger Einbrüche in Lores Umgebung zu einem Reiseunternehmen mit Seniorenfahrten führt, spielt Lore für Kommissar Roland Otto und dessen Assistenten Brenneisen den Lockvogel.
     
    Die Charaktere sind wieder mit viel Sinn für Besonderheiten und mit spürbaren Emotionen beschrieben. Lore, Otto und Brenneisen kennt man schon vom ersten Band Lavendelbitter. Nun gesellen sich noch ein paar spezielle Typen hinzu. Völlig unerwartet, nistet sich das dürre Menchen Opa Gersprenz bei Lore ein. Sie bewirtet und bemuttert ihn, obwohl sie ihn nie zuvor gesehen hat. Außerdem hat sie einen neuen Gärtner, der in ihrem Garten wahre Wunder bewirkt.

    Die Krimihandlung in diesem Buch dreht sich auch um das Privatleben der Hauptfiguren und entwickelt sich eher beschaulich, aber dennoch interessant. Denn hinter der Fassade so einiger harmloser Personen verbirgt sich so manche böse Seele.
    Auch Lore ist nicht ohne, sie vermag mit ihrem Wissen über Heilpflanzen nicht nur zu helfen. Hier darf man besonders gespannt sein.
     
    Auch dieses Mal werden Heilpflanzen vorgestellt und es gefallen mir die Informationen über die Wirkung von bestimmten Pflanzen, die je nach Dosierung heilend oder vergiftend ausfallen können.
    Man kann doch immer noch dazulernen.
     
     

    Unterhaltsam, witzig und gut geschrieben, so kann man es kurz zusammenfassen. Dabei sind die Todesfälle die eigentlichen Knaller der Handlung.
  16. Cover des Buches Werke und Briefe (ISBN: 9783423123747)
    Karl Pörnbacher

    Werke und Briefe

     (20)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Todesfahrt (ISBN: 9783492273572)
    Michael Kibler

    Todesfahrt

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Margot Hesgart wird zu einem Fall gerufen. Der Darmstädter William Fishkin wurde erschlagen, doch kommt dieser nicht aus Deutschland,  sondern aus Darmstadt in den USA. Die Ermittlungen über zwei Kontinente decken eine Familientragödie auf...


    Todesfahrt ist bereits der vierte Fall für die Ermittler Hesgart und Horndeich. Das mindert aber nicht das Lesevergnügen,  wenn man die anderen Teile, so wie ich, nicht kennt. 


    Alle Protagonisten sind gut beschrieben und authentisch und sympathisch gestaltet. Besonders gut gefällt mir der Umgang der beiden Ermittler miteinander und der immer leicht sarkastische Unterton des Buches. Besonders Margot nimmt sich selbst nicht so bierernst. 


    Die Geschichte ist gut strukturiert und der Spannungsaufbau trotz vieler Verschachtelungen gut und nachvollziehbar.  


    Fazit: eine tolle Krimi Reihe,  zu der ich die anderen Teile gewiss auch lesen werde. 
  18. Cover des Buches Duo mit Beretta (ISBN: 9783954751358)
    Ella Theiss

    Duo mit Beretta

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Klusi
    Jahrelang hat Isabell ihre kranke Mutter gepflegt. Nun ist diese gestorben, und Isabell muss die gemeinsame Wohnung auflösen. Allein auf sich gestellt, muss sie sich auch um eine Arbeitsstelle kümmern. Als wären das noch nicht genug Probleme, entkommt Isa mit letzter Not einer Horde Jugendlicher, die sich ihr in den Weg stellen. Der Überfall löst bei der stillen Einzelgängerin einen Schock aus, der zu einer posttraumatischen Belastungsstörung führt, die sich in einer gespaltenen Persönlichkeit äußert.
    Isa hat plötzlich ein Alter Ego namens Billie. Billie ist das ganze Gegenteil von Isabell. Sie gibt sich schrill, sowohl von ihrer Art als auch in ihrem Äußeren. Sie schwingt gerne revolutionäre Parolen und will die Welt retten. Um jeden Preis möchte sie in die Fußstapfen des attraktiven Nikos Tamouridis treten, der als Streetworker arbeitet. Da es bei einer gespaltenen Persönlichkeit gar nicht anders möglich ist, müssen Isa und Billie an einem Strang ziehen. Sie arrangieren sich recht gut in ihrem gemeinsamen Körper, und je nachdem, ob eher Zurückhaltung oder forsches Auftreten gefragt ist, tritt die geeignetere Persönlichkeit von ihnen in die Öffentlichkeit.
    Als sie ein Praktikum in der Sozialstation „KeinZoff“ erhalten, geben sie ihr Bestes, um etwas zu bewirken. Sie legen sich mit der Zuhältermafia an, um eine junge Zwangsprostituierte zu schützen.
    Auch ein Mitglied der Gang, die Isabell überfallen hatte, taucht wieder auf, aber glücklicherweise leidet er unter einer Amnesie und kann sich nicht mehr an Billie und an das, was damals genau geschah, erinnern. Als dann auch noch zwei ihrer Schützlinge in ein fragwürdiges Waisenhaus nach Ungarn verfrachtet werden, ist Billie misstrauisch. Zusammen mit Isa setzt sie alles dran, die beiden jungen Mädchen zu befreien. Wie tief sie bereits in der dubiosen Sache mit den Menschenhändlern steckt und in welche Gefahr sie sich und Isa damit bringt, ist Billie zuerst gar nicht bewusst.

    Die Geschichte wird in der 1. Person erzählt, aus Sicht der Progatonistin(nen), wo man sich nie ganz sicher ist, ob man in der Einzahl oder Mehrzahl von ihr bzw. ihnen sprechen soll. Mal kommt Isabell zu Wort, dann wird wieder Billies Sicht der Dinge geschildert. Diese gespaltene Sichtweise der zwei Seelen in einer Brust verleiht dem Roman einen ganz besonderen Reiz.
    Es sind ernste und brisante Themen, die Ella Theiss hier anspricht,und auch wenn Personen und Handlung frei erfunden sind, so entbehren sie nicht eines reellen Vorbilds, denn vieles ist in irgendeiner ähnlichen Weise schon vorgekommen.
    „Duo mit Beretta“ ist ein Darmstadt-Krimi. Zum Lokalkolorit kann ich nichts sagen, denn ich war noch nie in Darmstadt und weiß auch sonst nur sehr wenig über die Stadt. Aber wie die Autorin im Nachwort verrät, hat sie viele real existierende Örtlichkeiten in die Handlung eingebunden, und so denke ich, dass Leser, die in der Gegend leben oder bereits dort waren, die Stadt sicher in dieser Geschichte wiedererkennen können.
    Im Krimi-Genre nimmt der Roman eine außergewöhnliche Stellung ein, denn hier ist kein polizeilicher Ermittler oder Hobby-Detektiv am Werk, sondern eine ganz „normale“ junge Frau, wenn auch mit gespaltener Persönlichkeit, aber immer mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Manchmal kommt man direkt ein wenig ins Schleudern und muss überlegen, wer denn nun gerade die Oberhand hat, ist es die gewissenhafte Isa oder die quirlige, manchmal etwas leichtsinnige Billie. Oft streiten die beiden miteinander, aber immer öfter, vor allem in den wirklich wichtigen Dingen, sind sie auch einer Meinung. Ich mochte sie beide! Die Gewissenskonflikte unserer Heldin sind so locker und leicht, so kurzweilig dargelegt, dass es ein Vergnügen ist, mit dem außergewöhnlichen Duo zu ermitteln. Ausgesprochen interessant und amüsant war auch, zu verfolgen, wie sich Isa und Billie mit den doch recht unterschiedlichen Vorstellungen ihres Liebeslebens arrangieren.
    Auch die anderen Charaktere im Buch sind durchweg interessant. Bei den Dialogen und der Darstellung der zwischenmenschlichen Beziehungen hat mir der trockene, hintergründige und bisweilen auch recht bissige Humor gefallen.

    Alles in allem bietet dieser locker geschriebene Roman ein großartiges Lesevergnügen, mit außergewöhnlichen Charakteren, einer interessanten und beängstigend realitätsnahen Handlung und einem starken Spannungsbogen.  
  19. Cover des Buches Schattenwasser (ISBN: 9783492259064)
    Michael Kibler

    Schattenwasser

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Jonity87
    In Darmstadt scheint offenbar ein Serienmörder sein Unwesen zu treiben. Nach jedem Mord erhält die Polizei eine Nachricht, die eine Passage aus der Bibel zitiert. Was will der Mörder damit sagen? Margot Hesgart und Steffen Horndeich ermitteln... Ein sehr gut gelungenes Werk von Michael Kibler, der nicht nur echte Orte in seinen Krimis verwendet sondern auch die Stadtgeschichte von Darmstadt aufgreift und mit einfliesen lässt. Gerade wenn einem die Plätze bekannt sind, macht es sehr viel Spaß die Darmstadtkrimis zu lesen. Aber natürlich auch für jeden der die hessische Stadt nicht kennt, sehr zu empfehlen.
  20. Cover des Buches Lenz (ISBN: 9783746721637)
    Georg Büchner

    Lenz

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Eine beeindruckende Erzählung! Büchner beschreibt die psychische Zerrüttung des Sturm und Drang-Schriftstellers Lenz sehr eindringlich und nahegehend. Die Sprache ist gewaltig, die Erzählung lässt sich gut und aufgrund der Kürze auch schnell lesen. Beachtenswert sind auch die Gedanken zur Kunst, die Büchner entfaltet: Er fordert eine realistische Kunst, die die Wirklichkeit und nicht ein Ideal anstrebt. Im zweiten Teil dieser Ausgabe findet sich der Hessische Landbote, eine Flugschrift von 1834, die sich gegen die Obrigkeiten wendet und die Arbeiterschicht dazu bewegen will, aktiv zu werde. Einige Freunde Büchners wurden wegen dieser Flugschrift verhaftet, Büchner selbst entkam durch einen Zufall. Der Landbote erleichtert sehr das Verständnis des Vormärz und der politischen Ansichten Büchners, und ich finde diese Schrift als geschichtliches Zeugnis sehr beeindruckend.
  21. Cover des Buches Mein Schatten, mein Echo und ich (ISBN: 9783499135729)
    Annegret Held

    Mein Schatten, mein Echo und ich

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Schwarzer Bock (ISBN: 9783946413820)
    Oliver Reinhardt

    Schwarzer Bock

     (2)
    Aktuelle Rezension von: carmelinchen

    Dieser Debüt Roman von Oliver Reinhardt konnte mich gleich überzeugen, man glaubt zu spüren das dort ein „ Fachmann“ am Werk ist. Jemand der weiß von was er schreibt. Die Geschichte um den Hauptprotagonisten wird mit viel Fingerspitzengefühl und Esprit erzählt, man könnte meinen der Autor spielt mit uns. Wir erleben allerlei Gefühle beim lesen und es ist kaum machbar das Buch aus den Händen zu legen.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

  23. Cover des Buches Kammerspiel (ISBN: 9783839213261)
    Christian Gude

    Kammerspiel

     (2)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb

    Kriminalhauptkommissar Karl Rünz ist frühpensioniert und seine Scheidung ist gerade richtig in Fahrt, ein schöner Rosenkrieg, den er durchaus unterhaltsam findet. Aber irgendwie kann er das ermitteln nicht lassen, er langweilt sich einfach. Daher versucht Rünz es zunächst als Kaufhausdetektiv in einem Baumarkt, aber seine Art stößt, genau wie bei der Wiesbadener Polizei und seinem Ex-Chef, auf wenig Begeisterung. Was liegt also näher als sich als Privatdetektiv selbstständig zu machen, und natürlich auch als Autor von (schlechten) Actionromanen was dazuzuverdienen. Bald schon hat er seinen ersten Klienten: Einen Psychologen, der seinen selbstmordgefährdeten Patienten vermisst. Verzwickt wird der Fall, dadurch, dass die ärztliche Schweigepflicht es verhindert, dass der Arzt sich an die Polizei wendet. Der Patient, der ein Neonazi ist, hat gerade eine Herztransplantation hinter sich und erfahren, dass das Herz anscheinend von einer jüdischen jungen Frau stammt. Nun möchte auch der Vater der Toten den Empfänger des Organs kennenlernen…

     

    Dieser fünfte Rünz Wiesbadenkrimi ist genau das, was der Titel besagt: Ein Kammerspiel. D.h. der komplette Krimi ist ein Schauspiel (und auch so geschrieben) für zwei Personen, den Detektiv Rünz und seinen Klienten. Der Fall wird durch die Gespräche der beiden vermittelt und dabei kommt es zu sehr vielen Verwicklungen, den beide, sowohl Rünz, als auch der Klient, wollen ihr Gegenüber auf verschiedene Arten und aus diversen Gründen in die Pfanne hauen. Beide lügen, beide manipulieren, teils auf sehr unterhaltsame und schlagfertige Art und Weise, eben echt Rünz.

    Dabei treibt es der Autor letztendlich streckenweise zu weit (daher auch der Punktabzug), denn gegen Ende ist es dann so wirr, dass mir nicht wirklich klar wurde, wir die Lösung tatsächlich aussah. Andere Aspekte, die eher in das Privatleben der beiden Protagonisten hineinspielen, sind so vorhersehbar, platt und abgedroschen, dass sie schon lange vor Schluss klar sind.

    Insgesamt aber sehr unterhaltsam, so ein Kriminalkammerspiel, vielleicht weil es für mich auch das Erste seiner Art war. Auch von Vorteil ist es, dass man die ersten vier Fälle nicht kennen muss, um an diesem Band seine Freude zu haben, vorausgesetzt man steht auf manipulative, misanthropische Ex Polizisten, die Spaß daran haben, alles und jeden in die Pfanne zu hauen.

  24. Cover des Buches Masken, Mimen und Mimosen (ISBN: 9783774003316)
    Hans Weigel

    Masken, Mimen und Mimosen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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