Bücher mit dem Tag "darmstadt"

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99 Bücher

  1. Cover des Buches Duo mit Beretta (ISBN: 9783954751358)
    Ella Theiss

    Duo mit Beretta

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Klusi
    Jahrelang hat Isabell ihre kranke Mutter gepflegt. Nun ist diese gestorben, und Isabell muss die gemeinsame Wohnung auflösen. Allein auf sich gestellt, muss sie sich auch um eine Arbeitsstelle kümmern. Als wären das noch nicht genug Probleme, entkommt Isa mit letzter Not einer Horde Jugendlicher, die sich ihr in den Weg stellen. Der Überfall löst bei der stillen Einzelgängerin einen Schock aus, der zu einer posttraumatischen Belastungsstörung führt, die sich in einer gespaltenen Persönlichkeit äußert.
    Isa hat plötzlich ein Alter Ego namens Billie. Billie ist das ganze Gegenteil von Isabell. Sie gibt sich schrill, sowohl von ihrer Art als auch in ihrem Äußeren. Sie schwingt gerne revolutionäre Parolen und will die Welt retten. Um jeden Preis möchte sie in die Fußstapfen des attraktiven Nikos Tamouridis treten, der als Streetworker arbeitet. Da es bei einer gespaltenen Persönlichkeit gar nicht anders möglich ist, müssen Isa und Billie an einem Strang ziehen. Sie arrangieren sich recht gut in ihrem gemeinsamen Körper, und je nachdem, ob eher Zurückhaltung oder forsches Auftreten gefragt ist, tritt die geeignetere Persönlichkeit von ihnen in die Öffentlichkeit.
    Als sie ein Praktikum in der Sozialstation „KeinZoff“ erhalten, geben sie ihr Bestes, um etwas zu bewirken. Sie legen sich mit der Zuhältermafia an, um eine junge Zwangsprostituierte zu schützen.
    Auch ein Mitglied der Gang, die Isabell überfallen hatte, taucht wieder auf, aber glücklicherweise leidet er unter einer Amnesie und kann sich nicht mehr an Billie und an das, was damals genau geschah, erinnern. Als dann auch noch zwei ihrer Schützlinge in ein fragwürdiges Waisenhaus nach Ungarn verfrachtet werden, ist Billie misstrauisch. Zusammen mit Isa setzt sie alles dran, die beiden jungen Mädchen zu befreien. Wie tief sie bereits in der dubiosen Sache mit den Menschenhändlern steckt und in welche Gefahr sie sich und Isa damit bringt, ist Billie zuerst gar nicht bewusst.

    Die Geschichte wird in der 1. Person erzählt, aus Sicht der Progatonistin(nen), wo man sich nie ganz sicher ist, ob man in der Einzahl oder Mehrzahl von ihr bzw. ihnen sprechen soll. Mal kommt Isabell zu Wort, dann wird wieder Billies Sicht der Dinge geschildert. Diese gespaltene Sichtweise der zwei Seelen in einer Brust verleiht dem Roman einen ganz besonderen Reiz.
    Es sind ernste und brisante Themen, die Ella Theiss hier anspricht,und auch wenn Personen und Handlung frei erfunden sind, so entbehren sie nicht eines reellen Vorbilds, denn vieles ist in irgendeiner ähnlichen Weise schon vorgekommen.
    „Duo mit Beretta“ ist ein Darmstadt-Krimi. Zum Lokalkolorit kann ich nichts sagen, denn ich war noch nie in Darmstadt und weiß auch sonst nur sehr wenig über die Stadt. Aber wie die Autorin im Nachwort verrät, hat sie viele real existierende Örtlichkeiten in die Handlung eingebunden, und so denke ich, dass Leser, die in der Gegend leben oder bereits dort waren, die Stadt sicher in dieser Geschichte wiedererkennen können.
    Im Krimi-Genre nimmt der Roman eine außergewöhnliche Stellung ein, denn hier ist kein polizeilicher Ermittler oder Hobby-Detektiv am Werk, sondern eine ganz „normale“ junge Frau, wenn auch mit gespaltener Persönlichkeit, aber immer mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Manchmal kommt man direkt ein wenig ins Schleudern und muss überlegen, wer denn nun gerade die Oberhand hat, ist es die gewissenhafte Isa oder die quirlige, manchmal etwas leichtsinnige Billie. Oft streiten die beiden miteinander, aber immer öfter, vor allem in den wirklich wichtigen Dingen, sind sie auch einer Meinung. Ich mochte sie beide! Die Gewissenskonflikte unserer Heldin sind so locker und leicht, so kurzweilig dargelegt, dass es ein Vergnügen ist, mit dem außergewöhnlichen Duo zu ermitteln. Ausgesprochen interessant und amüsant war auch, zu verfolgen, wie sich Isa und Billie mit den doch recht unterschiedlichen Vorstellungen ihres Liebeslebens arrangieren.
    Auch die anderen Charaktere im Buch sind durchweg interessant. Bei den Dialogen und der Darstellung der zwischenmenschlichen Beziehungen hat mir der trockene, hintergründige und bisweilen auch recht bissige Humor gefallen.

    Alles in allem bietet dieser locker geschriebene Roman ein großartiges Lesevergnügen, mit außergewöhnlichen Charakteren, einer interessanten und beängstigend realitätsnahen Handlung und einem starken Spannungsbogen.  
  2. Cover des Buches Der Zopf meiner Großmutter (ISBN: 9783462004564)
    Alina Bronsky

    Der Zopf meiner Großmutter

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Die Großmutter von Max ist sehr eigenwillig und in Deutschland muss sie ihren Platz finden und bevormundet den Jungen und viele andere eben auch. Ihr Leben war sehr bewegt und sie will immer alles selbst gerne bewegen. Alina Bronsky schreibt immer so bissig und interessant und mit viel Verve und Spannung und ich mag ihre Bücher sehr. Aber hier wurde ich leider enttäuscht zurück gelassen. Immer wieder gibts Längen und sie verliert sich in Nichtigkeiten. Sehr schade, aber beim Nächsten wirds sicher wieder besser.
    Ich mag die Bücher von Alina Bronsky sonst sehr, aber hier finde ich es nicht so gelungen. der Verlag hat mit dem Cover aber einen Wiedererkennungswert zu ihren anderen Büchern geschaffen und so wird man aufmerksam, auf das Buch gelenkt und weiß einfach sofort, hier bekommt man ein Alina Bronsky Buch geliefert. Sehr klug gemacht.

  3. Cover des Buches Scherbenpark (ISBN: 9783944668055)
    Alina Bronsky

    Scherbenpark

     (298)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Diese gesichtslosen Hochhaussiedlungen gibt es fast in jeder größeren deutschen Stadt. Meist wohnt dort nicht gerade die Mittelschicht. Sascha, ein 17jähriges Mädchen ist nicht auf den Mund gefallen. Das ist auch notwendig, um sich in entsprechender Nachbarschaft zu behaupten. Sie wohnt mit ihren jüngeren Geschwistern bei ihrer Tante. Ihre Mutter wurde vom Stiefvater in ihrem Beisein ermordet. Sie hat einen abgrundtiefen Hass gegen diesen Mann, der nun im Gefängnis sitzt, den sie aber am liebsten tot sehen würde. Generell hat sie ein umfassendes Misstrauen dem männlichen Geschlecht gegenüber entwickelt.

    Als in der lokalen Zeitung ein wohlwollender Artikel über ihren Stiefvater auftaucht, läuft sie Sturm. Der verantwortliche Zeitungsredakteur Volker hat ein sichtlich schlechtes Gewissen und bietet ihr Hilfe an, die sie schon bald in Anspruch nimmt. Sie schlüpft bei ihm und seinem jugendlichen Sohn Felix unter, der Zuneigung zu ihr entwickelt. So lernt sie eine andere Lebenswelt kennen und auch dort nicht alles Gold ist, was glänzt ..

    Ein Film über Resilienz, was pädagogisch etwa soviel heißt wie, dass man auch in ungünstigem Umfeld seinen Weg finden kann und sich trotzdem gut zu entwickeln vermag. Die Figur der Sascha im Zentrum zeigt zwei ganz unterschiedliche Seiten: einerseits das hassdurchflutete Mädchen mit Aggressionspotential, andererseits die sehr belesene feinfühlige Seele, die gerne ein Buch schreiben möchte.

    Vor einem Viertel Jahr habe ich mir zunächst den Film angesehen. Nun fiel mir das Buch in die Hände. Die Umsetzung im Film ist sehr gut gelungen, kann ich nun deutlicher behaupten. Immer wieder hatte ich auch Bilder aus dem Film vor Augen beim Lesen. Natürlich ist der Roman ausführlicher und detaillierter. Die Figuren erhalten noch mehr Tiefe. Vor allem Sascha wächst einem als rebellisch-kämpferisches und dennoch sympathisches russisch-stämmiges Mädchen ans Herz. Das Buch habe ich innerhalb von drei Tagen gelesen. Habe mich immer wieder gefragt, wo denn dieses Ghetto-Siedlung in der Nähe zu Frankfurt lokalisiert sei. Tippe auf Offenbach, es könnte aber auch Darmstadt sein (Kranichstein, Eberstadt-Süd).

    Fazit: Ein sehr überraschendes Erstlingswerk. Der Sprachfluss ist unglaublich eingängig und die Geschichte nachvollziehbar und fast miterlebbar.

  4. Cover des Buches Lenz (ISBN: 9783746721637)
    Georg Büchner

    Lenz

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Es fühlt sich irgendwie nicht gut an, einem Klassiker so eine geringe Bewertung zu geben, aber mir hat das Buch einfach nicht wirklich gefallen. Ich bin mit dem Buch nicht warm geworden, die Geschichte hat mich nicht erreichen können, obwohl sie ja eigentlich ziemlich emotional ist. 

    15. Dezember 2023

  5. Cover des Buches Die Eisheilige (ISBN: 9783492502726)
    Susanne Mischke

    Die Eisheilige

     (68)
    Aktuelle Rezension von: abuelita


    das murmelt Protagonistin Sophie vor sich hin - und prompt ist der Mann kurz darauf tot. Zufall?

    Die Nachbarinnen sind fasziniert. Bisher ließen sie Sophie eher links liegen, aber nun wird sie in die Gemeinschaft dieser Vorstadt-Idylle aufgenommen… und ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass die Sterberate in diesem Viertel dramatisch steigt…. 😊 

    Hintergründig, sarkastisch, humorvoll…ein typischer Mischke eben.. 😊

     

  6. Cover des Buches Kalt ist der Abendhauch (ISBN: 9783257603309)
    Ingrid Noll

    Kalt ist der Abendhauch

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Charlotte ist nun dreiundachtzig Jahre alt und ihr von ihr immer geliebter Schwager kommt zu Besuch. Kann es endlich eine romantische Affaire geben? Wird ihr Traum endlich wahr? Ingrid Noll stattet ihre faszinierende Protagonistin mit vielen Bosheiten aus und hat ganz viele grandiose Einfälle und Momente

  7. Cover des Buches Das Todeskreuz (ISBN: 9783828990012)
    Andreas Franz

    Das Todeskreuz

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Hennie

    Das Todeskreuz von Andreas Franz ist der 10. Band aus der Julia Durant Reihe. Der Kriminalroman erschien erstmals zum 01.05.2007

    Für mich war es der erste Fall und ausgerechnet hier arbeiten die Ermittler Julia Durant und Peter Brandt zusammen. Das erste Mal haben der Offenbacher Kriminalkommissar und die Frankfurter Polizistin einen gemeinsamen Fall zu lösen. Zunächst wird in Frankfurt die renommierte Staatsanwältin Corinna Sittler in ihrem zur Festung umgebauten Wohnhaus tot aufgefunden. Ermordet, ein Kreuz auf dem Rücken und im Mund ein Zettel mit lateinischer Botschaft – Confiteor - Mea Culpa - (durch meine Schuld). Was hat sie sich zuschulden kommen lassen? Ist hier ein Ritualmörder unterwegs? War es Rache? Wofür?

    Dann werden zwei weitere in der Justiz tätige Menschen grausam umgebracht, beide Richter, ebenfalls mit Kreuz und Zettel versehen...

    Zunächst stehen die Ermittler und ihre Kollegen vor einem Rätsel, bis sie Kenntnis von einem 10 Jahre alten Fall erhalten. Es dauert seine Zeit, bis sie die passenden Fäden in den Händen halten und Klarheit herrscht.

    Der Krimi erstreckt sich über mehr als 500 Seiten. Wir lernen die Kriminalisten auch privat kennen, ihre Sorgen und Nöte, Einsamkeit, Liebe, Freundschaft...

    Es ist durchaus spannend, aber hätte auch ein wenig kürzer ausfallen können. So manches zog sich in die Länge, obwohl klar wahr, worauf es hinausläuft. 

     

  8. Cover des Buches Schattenwasser (ISBN: 9783492968355)
    Michael Kibler

    Schattenwasser

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Jonity87
    In Darmstadt scheint offenbar ein Serienmörder sein Unwesen zu treiben. Nach jedem Mord erhält die Polizei eine Nachricht, die eine Passage aus der Bibel zitiert. Was will der Mörder damit sagen? Margot Hesgart und Steffen Horndeich ermitteln... Ein sehr gut gelungenes Werk von Michael Kibler, der nicht nur echte Orte in seinen Krimis verwendet sondern auch die Stadtgeschichte von Darmstadt aufgreift und mit einfliesen lässt. Gerade wenn einem die Plätze bekannt sind, macht es sehr viel Spaß die Darmstadtkrimis zu lesen. Aber natürlich auch für jeden der die hessische Stadt nicht kennt, sehr zu empfehlen.
  9. Cover des Buches Fremder Tod (ISBN: 9783492062367)
    Michael Kibler

    Fremder Tod

     (13)
    Aktuelle Rezension von: wernerkellner

    Das Buch liest sich in einem Guss. Die Figuren Jana Welzer und Ben sind wunderbar gezeichnet und teilen sich durch ihre komplementären Fähigkeiten den Ermittlungserfolg.

    Die Detailliebe der Beschreibungen von Handlung, Schauplätzen und Protagonisten wie Antagonisten führt zu einem überraschenden Schluss.

    Wow.

    Man freut sich auf die Fortsetzung.

  10. Cover des Buches Werke und Briefe. Dramen Prosa Briefe Dokumente. (ISBN: B002KMZOLQ)
  11. Cover des Buches Nichts als Erlösung (ISBN: 9783492309554)
    Gisa Klönne

    Nichts als Erlösung

     (101)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Hauptkommissarin Judith Krieger hat einen neuen Fall, nachdem sie während ihrer Joggingtour einen erschossenen Mann findet. Die Ermittlungen soll sie mit ihrem Kollegen Manni übernehmen, mit dem ihr Verhältnis derzeit etwas angespannt ist. Judith verarbeitet eine schwere persönliche Situation, während Manni als werdender Vater neuem Leben entgegensieht, wenn er sich auch noch leicht überfordert fühlt damit. Der Tote entpuppt sich als Jonas Vollenweider. Schnell stellt sich heraus, dass Jonas vor 20 Jahren nach Griechenland zog, nachdem seine Familie einem Verbrechen zum Opfer gefallen war. Er selbst wurde damals schuldfrei gesprochen, doch ein letzter Zweifel, dass er etwas mit den Morden zu tun hatte, verblieb. Bei seinem kurzen Deutschland Aufenthalt wollte er nun endlich sein Elternhaus verkaufen, wurde ihm das zum Verhängnis? Holte ihn die Vergangenheit ein? Die Eltern Vollenweider leiteten bis 1986 ein Kinderheim, das auch über die NS Zeit hinaus nicht von seinen strengen Erziehungsmethoden abwich. Besteht hier der Zusammenhang? Manni und Judith machen sich getrennt auf Spurensuche in Deutschland und in Griechenland, eine Entscheidung, die einem von Ihnen das Leben kosten könnte …

    Für mich war dieser fünfte Fall ein rund rum gelungene Geschichte. Spannung bei der Fallaufklärung und Einblicke in das Privatleben der Protagonisten. Bei mir persönlich führt diese Mischung meistens zum Erfolg und einer Bestnote. So vergebe ich dann auch hier gerne volle fünf Sterne und freue mich auf den nächsten Fall. 

  12. Cover des Buches Sterbenszeit (ISBN: 9783492300841)
    Michael Kibler

    Sterbenszeit

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Ich glaube, ich habe bisher alle Darmstadt-Krimis von Michael Kibler gelesen.

    Doch in diesem Roman spielen Hauptkommissarin Margot Hesgart und ihr Kollege Horndeich nur eine kleine Nebenrolle, denn die Ermittler in der behandelten Mordserie sind Ricarda Zöller von der SoKo Mainz und Lorenz Rasper vom BKA Wiesbaden, in einer Spezialeinheit vertraut mit „bundesweiten Serientaten“. Nicht ganz unsympathisch die beiden, doch zu klischeebeladen, um wirklich ins Herz geschlossen werden zu können.

    Zur Handlung: Was haben der gewaltsame Tod an einem Neugeborenen in Mainz gemeinsam mit dem Mord an einem Homosexuellen in Heidelberg ein Jahr zuvor außer der gleichen Tatwaffe? Im Laufe der Ermittlungen, was sich durch die eingeschobenen Texte „damals“ bereits früh ankündigt, kommt ans Tageslicht, dass die beide Fälle und weitere Morde mit dem Untergang der 'Cap Arcona' Ende des 2. Weltkrieges zusammenhängen.

    Die Idee eines Rachefeldzuges aufgrund Verstrickungen ins Nazi-Verbrechen ist ja sicherlich nicht ganz neu. Aufgrund des Zeitraumes, der seither vergangen ist, entsteht quasi automatisch eine Mehrgenerationen-Ebene. Für meinen Geschmack gab es ein bisschen zu viel Tote und Unglücksfälle, die wie auch andere Hergänge im Handlungsverlauf mit einer Portion zu viel an Zufall konstruiert werden.

    Ansonsten gefällt mir der Schreibstil von Kibler ganz gut, wenn man über den einen oder anderen sprachlichen Ausrutscher etwas hinweg schaut.

    Fazit: Sicherlich nicht der stärkste Krimi vom Autor.


  13. Cover des Buches Darmstadt zu Fuß (ISBN: 9783955422929)
    Michael Kibler

    Darmstadt zu Fuß

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Darmstadt hat sich in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten, seit ich hier lebe, ganz schön herausgeputzt. Sie gilt nun zwar immer noch nicht als die hessische Perle, aber es gibt – manchmal ein wenig versteckt – viele schöne Ecken und Winkel zu entdecken.

    Im Büchlein werden nun 6 Routen vorgeschlagen, die zwischen 1,5 und 3,5 km lang, also zum Beispiel bequem bei einem sonntäglichen Spaziergang zu bewältigen sind. So sind (fast) alle Sehenswürdigkeiten abgedeckt, die vom Zentrum der Stadt aus bequem zu Fuß zu erreichen sind.

    Ausnahme: Der Tipp zum Jagdschloss Kranichstein.

    So fehlen dann anderseits zentrumsferne Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Ludwigsturm oder Eberstadt komplett.

    Besonders spannend für mich, die 4.Route: „Von Miele bis zum ESOC – Industriegeschichte rund um den Hauptbahnhof“. Mal ein anderer, als der übliche Blick auf die Stadt. So dient nicht nur dieser Route dazu, auch für Alteingesessene noch Neues zu bieten.

    Und wir lernen auf den Spaziergängen so ganz nebenbei auch noch etwas über die bewegte Geschichte der Stadt.

    Es schließt sich kleiner Service-Teil an mit Infos zu Verkehrsmittel, Anlaufstellen oder auch speziell für Kinder.

    Bei einer lebendigen Stadt kann ein Führer nie 100% aktuell sein:

    Der Autor Michael Kibler ist eigentlich durch seine Darmstadt-Krimis (Rosengrab, Zarengold) bekannt geworden. Der „Erzählton“ im Büchlein ist locker. Kibler findet einen guten Mittelweg zwischen aktueller Information, Hindergrundwissen und kleinen Anekdoten.

    Fazit: Für Einheimische und Besucher gleichermaßen eine Bereicherung.


  14. Cover des Buches Rosengrab (ISBN: 9783492968348)
    Michael Kibler

    Rosengrab

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Eine junge Frau rennt panisch über die Autobahn und verursacht eine Massenkarambolage. Was zunächst nach Selbstmord aussieht, entwickelt sich schnell zu einem verzwickten Mordfall; denn auf der Gegenfahrseite gab es parallel einen durch eine Maschinengewehrkugel ausgelösten Unfall. Kommissar Horndeich nimmt sich mit seiner Kollegin Margot Hesgart der Sache an. Kurz darauf erschießt sich in der Nähe des Bahnhofes ein Mann in seiner Wohnung. Auch dieser Vorfall sieht zunächst nach Selbsttötung aus. Hängen diese beiden Fälle zusammen und wenn ja wie? Und welche Rolle spielt die Rosenhöhe? Die Handlung kommt richtig ins Laufen, nachdem klar wird, dass die benutzte MP bereits 1980 beim Überfall auf einen Werttransport benutzt wurde.....

    Nach "Madonnenkinder" mein zweiter Krimi von Kibler. Man kann wirklich umfassend sagen: Er hat sich gesteigert. Die Geschichte ist stark verzweigt und dennoch nachvollziehbar konstruiert. Am Rande erhält man auch wieder einen umfassenden Einblick in das Liebes- und Familienleben der beiden Kommissare. Doch eindeutig einen Stern Abzug gibt es für mich, weil ich mir nach den ersten 50 Seiten schon ziemlich sicher war, wer der Mörder ist. Hoffte zunächst noch, da würde eine falsche Spur gelegt, aber leider war dem nicht so, wie sich am Ende bestätigte. Weshalb ich das Buch dennoch bis zum Ende gelesen habe? Weil es durchaus unterhaltsam, phasenweise regelrecht witzig geschrieben ist. Wohltuend war auch, dass die ausführlichen Straßenbeschreibungen des 1. Teiles mehr im Hintergrund geblieben sind. Für "Heiner" durchaus interessant, für Ortfremde einfach unpassend. Kilber hat dieses Mal eher Lokalitäten gewählt, die durchaus auch überregional bekannt sind: Rosenhöhe, Schloßgrabenfest, Autobahnraststätte Gräfenhausen.

  15. Cover des Buches Treueschwur (ISBN: 9783492312226)
    Michael Kibler

    Treueschwur

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Bonni

    Ich habe alle Kibler gelesen.

    Seelenraub ist der Beste.

    Aber auch dieser ist 5 Sterne wert!

  16. Cover des Buches Darmstädter Nachtgesänge (ISBN: 9783958132320)
    Ella Theiss

    Darmstädter Nachtgesänge

     (17)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66

    Ella Theiss, die Autorin "beschreibt" in ihrem Biedermeier-Roman den Tod vom gräflichen Förster, der im Wald bei Michelstadt erschlagen wurde.
    Im Verdacht steht der Holzräuber und Wilderer Jacob Trumpfheller.
    Er behauptet allerdings, er sei es nicht gewesen.
    Anna ist als Hausmädchen bei der Familie Büchner in Darmstadt angestellt und glaubt es auch nicht. Sie wendet sich an Oscar Weiss, der von Beruf Journalist ist und hofft, er kann durch seine Recherchen weiter helfen...

    1834 ist die Biedermeierzeit, somit die Zeit der jungen Revolutionäre.
    Dazu gehörte auch der junge Georg Büchner, der später als Schriftsteller bekannt wurde. Sogar eine Schule und ein Platz in Darmstadt erhielten seinen Namen!

    Daher ist es für mich, als Darmstädter Mädel total aufregend, hier wirklich durchzublicken. 

    Die Autorin hat mich mit 5 Kapiteln und einem flüssigen Schreibstil gut unterhalten, so dass ich gerne 4* vergebe und den Historischen Roman verbunden mit einem Kriminalfall als lesenswert weiter empfehlen kann.

  17. Cover des Buches Homunculus (ISBN: 9783839210130)
    Christian Gude

    Homunculus

     (8)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Kommissar Rünz vorgesetztem Hoven ist ein großer Coup gelungen. Er hat es geschafft die die Verabschiedung des Landespolizeipräsidenten Paul Weller nach Darmstadt ins Darmstadium zu holen. Zunächst verläuft die Veranstaltung genau so wie Kommissar Rünz es sich vorgestellt hat: langweilige PR unter dem Motto "We create confidence" mit ein bisschen Verabschiedung. Das ändert sich jedoch schlagartig, als Kastor, ein hochentwickelter humanoider Roboter der TU Darmstadt seinen Schöpfer Professor Rühmann tötet. Verdächtigt werden natürlich die beiden Gruppenleiter von Professor Rühmann. Annette Wyss, eine Karrierefrau wie sie im Buche steht und Wogner, der klassischer verrückte Wissenschaftler, der noch immer den 68er Idealen der freien Forschung verhaftet ist und gegen die Evaluierungswut, Verbandelung von Forschung und Wirtschaft und überhaupt gegen das ganze moderne Unisystem wettert. Währenddessen treibt Rünz Chef Hoven Rünz mit der neuen ISO Zertifizierung in den Wahnsinn. Diesmal ist ISO 9001. Rünz ist ein südhessischer Polizeihauptkommissar, der bei Human Recources Management an Organhandel denkt (S. 110), ein übellauniger Misanthrop. Er hasst Umweltschutz, so ist er z. Bsp. der Meinung, dass Klimaschützer Walkiller sind. Wer gegen den Kolendioxidausstoß kämpft, verhindert die Befreiung der in ihren Ozean-Pfützen eingesperrten Meeresbewohner. Rünz behandelt seine Frau schlecht und macht sich über die regelmäßige Paartherapie nur lustig. Er ist insgesamt ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse und es wundert mich, dass seine Frau in nicht schon längst verlassen hat. Insgesamt ist dieses Buch weniger ein Krimi als eine ungeheuer unterhaltsame Persiflage dieses Genres. Rünz ist ein übellauniger Darmstädter Pink Panter. Er ist liefert so einige Slapstickeinlagen, die einem die Tränen in die Augen treiben. Dies gemischt mit einem gerüttelt Maß an Kritik über die neuzeitliche Zertifizierungswut in allen Bereichen und einer wirklich erstaunlich genauen und aktuellen Kritik was derzeitig in Sachen Drittmittel, Evaluationen und Forschungsfreiheit an den Unis schiefläuft, machen das Buch gerade für Akademiker, die noch immer an der Uni unterwegs sind zu einer extrem witzigen Lektüre. In Wyss und Wogner werden zwei entgegengesetzte Forschungsphilosophien portraitiert, wie sie einem täglich in den Gängen der Universitäten begegnen. Des weiteren zieht der Autor die Medien durch den Kakao (inclusive Nemansnennungen) und macht sich sogar über sich selbst lustig, indem er Rünz und seine Frau zu einer Lesung eines Lokalen Autors gehen lässt, der genau wie Christian Cude selbst seinen Lebensunterhalt als Marketinexperte in einem internationalenConsultingunternehmen verdient (s. 126). Die nächsten, die ihr Fett weg bekommen sind hippe Polizeiserien wie 24, C.S.I und Co und natürlich kommt die obligatorische schwedische Praktikantin, die dem ganzen Revier den Kopf verdreht, auch nicht zu kurz. Und da währe auch noch Keith Jarrett, dessen Konzert Rünz ein wenig sprengt. Der Kriminalfall ist in diesem Buch nur nebensächlich und wer einen richtigen Krimi lesen will, sollte die Finger von diesen Buch lassen, denn dieses Buch ist alles, nur kein Klassischer Krimi. Nein dieses Buch ist eine bissige, schwarzhumorige Satire, bitterböse und teils sehr direkt. Wer an der Uni arbeitet und täglich mit diesem Evalutationswahn kämpfen muss, weiß was ein impact factor ist und es satt hat von einer Kommission zu nächsten zu hechten und so gar nicht mehr zum forschen kommt, der wird dieses Buch lieben. Es ist voller Insiderinformationen über die aktuelle Situation an den Unis, die jemand, der nie auf der Uni war möglichweise nicht wirklich erstehen oder nachvollziehen kann, für Unimitarbeiter sind diese Passage jedoch extrem unterhaltsam. Ich habe mich das ganze Buch über gefragt, welcher Professor der TU dem Autor wohl sein Leid geklagt hat. Obwohl dieses Buch Band 3 in einer Serie ist, braucht man die ersten beiden Bände nicht gelesen zu haben, um sofort mitten in der Geschichte drinnen zu sein, dennoch werde ich Band 1 und 2 sicherlich noch lesen. Abschließend sei noch gesagt, dass ich das Titelbild äußerst gelungen und sehr ästhetisch finde. Einfach, wenig Schnickschnack, nahezu monochrom grau, und dennoch sehr ansprechend.
  18. Cover des Buches Werke und Briefe (ISBN: 9783650245847)
  19. Cover des Buches Todesfahrt (ISBN: 9783492273572)
    Michael Kibler

    Todesfahrt

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Margot Hesgart wird zu einem Fall gerufen. Der Darmstädter William Fishkin wurde erschlagen, doch kommt dieser nicht aus Deutschland,  sondern aus Darmstadt in den USA. Die Ermittlungen über zwei Kontinente decken eine Familientragödie auf...


    Todesfahrt ist bereits der vierte Fall für die Ermittler Hesgart und Horndeich. Das mindert aber nicht das Lesevergnügen,  wenn man die anderen Teile, so wie ich, nicht kennt. 


    Alle Protagonisten sind gut beschrieben und authentisch und sympathisch gestaltet. Besonders gut gefällt mir der Umgang der beiden Ermittler miteinander und der immer leicht sarkastische Unterton des Buches. Besonders Margot nimmt sich selbst nicht so bierernst. 


    Die Geschichte ist gut strukturiert und der Spannungsaufbau trotz vieler Verschachtelungen gut und nachvollziehbar.  


    Fazit: eine tolle Krimi Reihe,  zu der ich die anderen Teile gewiss auch lesen werde. 
  20. Cover des Buches Abendfrost (ISBN: 9783492313865)
    Michael Kibler

    Abendfrost

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Leon_Pfefferle

    Die Auflage, die ich gelesen habe, hatte leider ein zwei Rechtschreibfehler, die definitiv nicht hätten sein müssen. Zudem war auch inhaltlich an wenigen Stellen der Fehlerwurm am Werk, am meisten hat mich gestört, dass in einem Kapitel plötzlich der Name eines anderen Ermittlers mitten in der Szene verwechselt wurde. Das hätte eigentlich auffallen müssen. Von der Handlung her mochte ich das Buch aber, deswegen 4 Sterne.

  21. Cover des Buches Mein Schatten, mein Echo und ich (ISBN: 9783499135729)
    Annegret Held

    Mein Schatten, mein Echo und ich

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Schwarzer Bock (ISBN: 9783946413820)
    Oliver Reinhardt

    Schwarzer Bock

     (2)
    Aktuelle Rezension von: carmelinchen

    Dieser Debüt Roman von Oliver Reinhardt konnte mich gleich überzeugen, man glaubt zu spüren das dort ein „ Fachmann“ am Werk ist. Jemand der weiß von was er schreibt. Die Geschichte um den Hauptprotagonisten wird mit viel Fingerspitzengefühl und Esprit erzählt, man könnte meinen der Autor spielt mit uns. Wir erleben allerlei Gefühle beim lesen und es ist kaum machbar das Buch aus den Händen zu legen.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

  23. Cover des Buches Mohnschwestern (ISBN: 9783749902866)
    Ilona Einwohlt

    Mohnschwestern

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Gustan

    Der Roman beschreibt ca. ein Jahr aus dem Leben von Lotte, einer jungen Lehramtsstudentin in den Jahren 1943/44. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Brüdern Fritz und Otto in Darmstadt, während ihr Vater an der Front ist. Besonders durch die Begegnung mit dem etwas undurchsichtigen und geheimnisvollen Wilhelm, der Lotte sehr fasziniert, verändert sich ihr Leben. Lotte und ihr Bruder studieren und haben gelegentlich sogar die Möglichkeit heimlich tanzen zu gehen, obwohl Swing zu dieser Zeit bereits zu verbotener Musik erklärt wurde. Otto ist ihr zehnjähriger, jüngerer Bruder, der zwar noch ein Kind ist und die Schule besucht, jedoch bereits sehr eigenständig ist. Die Geschichte erzählt das Leben der Familie und ihrer Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus. Hierbei werden gerade durch die sehr gut gezeichneten Nebencharaktere verschiedene Bevölkerungsgruppen der damaligen Zeit dargestellt. Einerseits die regimetreuen, schon fast fanatischen Menschen, wie ihre Freundin Hedwig, andererseits jene, die sich im Untergrund gegen das Regime zur Wehr setzen und versuchen die Bevölkerung u. a. durch die Verteilung von Handzetteln aufzurütteln. Aber auch die Flucht und das Leben im Verborgenen von Juden, die auf die Hilfe ihrer Freunde angewiesen sind, um zu überleben, wird sehr eindringlich und bildhaft dargestellt. Lotte entwickelt sich in dieser Zeit zu einer eigenständigen Persönlichkeit, die viel für ihre Freunde, die Familie und ihre Liebe in Kauf nimmt. Man erfährt in diesem Roman einen Teil des Lebens der Bevölkerung, die täglich um das Überleben kämpft. Sei es durch den nächtlichen Fliegeralarm oder durch die wenigen Lebensmittel, die ihnen zur Verfügung stehen und die sie dennoch mit anderen Bedürftigen und versteckten Juden teilen. Es wird die Zeit des Naziregimes in all seinem Grauen erzählt, der Ungewissheit, wem man noch vertrauen kann, jedoch auch die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung untereinander.

    In kleineren Abschnitten wird ein wenig von Hazel, einer Frau aus der Gegenwart, erzählt. Diese Geschichte wirkte auf mich jedoch ein wenig blass und fast schon überflüssig. Erst am Ende des Romans schließt sich der Kreis zu Lottes Geschichte. Auch empfand ich Hazel als naiv und verträumt und der Stil, in dem diese kurzen Kapitel erzählt wurden, passte nicht zu einer Frau im 21. Jahrhundert.

    Der Roman hat mir sehr gut gefallen, da die Autorin es geschafft hat ein eindrucksvolles Bild des Lebens im Jahr 1944 anhand einer jungen Frau und ihrer Familie darzustellen.

  24. Cover des Buches Masken, Mimen und Mimosen (ISBN: 9783774003316)
    Hans Weigel

    Masken, Mimen und Mimosen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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