Bücher mit dem Tag "dartmoor"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dartmoor" gekennzeichnet haben.

52 Bücher

  1. Cover des Buches Verwesung (ISBN: 9783499248665)
    Simon Beckett

    Verwesung

     (1.812)
    Aktuelle Rezension von: Leseratterosi

    Wir reisen in David Hunters Vergangenheit: Vor acht Jahren gehörte David Hunter zu einem Ermittlerteam, das die Leichen des Serienmörders Jerome Monk finden und identifizieren soll. Er soll die toten Körper im britischen Moorgebiet zurückgelassen haben. Allerdings bekommen die Ermittler und David Hunter keine neuen Erkenntnisse. Acht Jahre später schafft der Mörder die Flucht und David Hunter eilt an den Ort des Geschehens und möchte Monk stoppen. Er weiß allerdings noch nicht, dass es dieser auf das Team von vor acht Jahren abgesehen hat.

    Ich liebe die Reihe von Simon Beckett sehr und auch dieses Buch hat mich wieder vollends überzeugt. David Hunter ist ein unfassbar sympathischer Charakter, der seine Fehler hat, aber dennoch liebenswürdig und sehr vertrauenerweckend ist. Wir erfahren hier mehr über seine Vergangenheit, was mich zeitweise traurig gestimmt hat. Auch die Suche nach dem Mörder und die Auflösung fand ich sehr spannend, auch wenn ich irgendwann im Laufe des Lesens darauf gekommen bin. Dies tat der Spannung aber keinen Abbruch! Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und auf David Hunter!


  2. Cover des Buches Die Mitternachtsrose (ISBN: 9783442479702)
    Lucinda Riley

    Die Mitternachtsrose

     (569)
    Aktuelle Rezension von: Maike20

    Dieses Buch konnte mich von Anfang bis Ende fesseln. 

    Die Gegenwartsstory auf dem Ansehen Astbury Hall war spannend, weil es einige mysteriöse Momente gibt und ich wissen wollte, wie sie mit dem Vergangenheitshandlungsstrang zusammenhängt. Und ein besonderes Highlight ist eben dieser Strang, denn die Einblicke in das Leben zu Beginn des 20. Jahrhundert. waren grandios. Außerdem erfährt man so vieles über Indien und das Leben dort. Lucinda Riley macht das immer so bildlich und schafft starke Charaktere wie z.B. Anahita. Insgesamt konnte mich die Geschichte emotional packen, sodass ich mitgefiebert und auch mitgelitten habe.

    Und ich möchte einmal los werden, dass das Cover ein wahrer Traum ist.

    ⭐️⭐️⭐️⭐️,5

  3. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.325)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Wahrscheinlich hätte ich das Buch nicht von allein gewählt, weil ich dachte, ich bin nicht in der stimmung für solch eine Geschichte. Nun hat aber meine Tochter das Buch für mich ausgewählt.

    Eigentlich hat es mir sehr gut gefallen. Harold beginnt seine Reise aus einem Gefühl heraus, absolut ungeplant, ohne jede Vorbereitung. Dann entwickelt er einen so starken Willen, dieses Vorhaben zu Ende zu bringen, der echt bemerkenswert ist. 

    Harold erlebt auf seiner Reise so einiges, sowohl positiv als auch negativ. Er hört vielen einfach nur zu und jede einzelne Begegnung bringt Harold zum Nachdenken. So finden wir immer mehr über Harolds Leben und seine Vergangenheit heraus. Jede einzelne Begegnung ändert sowohl Harold als auch seinen Gegenpart.

    Auch wenn mir Harold nicht immer sympatisch war und ich eigentlich das ganze Buch über nicht richtig warm mit ihm geworden bin, hat dieses Buch eine absolute Sogwirkung entwickelt.

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry ist ein außergewöhnliches Buch vom Suchen und Finden, vom Glauben an das Unmögliche getragen.

  4. Cover des Buches Zurück nach Hollyhill (ISBN: 9783453534742)
    Alexandra Pilz

    Zurück nach Hollyhill

     (573)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    In diesem Buch geht es um Zeitreisen. Hier reisen aber nicht einzelne Personen in der Zeit, sondern das ganze Dorf mitsamt seinen Bewohnern. Die Protagonistin Emily sucht dieses Dorf, weil ihr ihre Großmutter einen Brief ihrer verstorbenen Mutter zu deren Schulabschluss überreicht. Emily hat erst Probleme das Dorf zu finden, bis ihr der gut aussehende Matt über den Weg läuft und sie dorthin widerwillig mitnimmt. Dort angekommen erfährt sie nach und nach, warum ihre Mutter damals überstürzt von zuhause abgehauen ist und bald ist auch der erste Zeitsprung nicht mehr weit.

    Emily mochte ich von Anfang an total gern, da sie eine sehr unkomplizierte Person ist. Der Anfang des Buches ist auch super aufgebaut, sodass man alles nachvollziehen kann, ohne dass es zu sehr ins Detail geht. Erst nach dem ersten Zeitsprung bin ich anfangs nicht so ganz mitgekommen, da ich teilweise selbst Fragen hatte, die Emily aber nicht gestellt hat und ich deshalb abwarten musste, wie sich alles entwickelt. Wer die Edelstein-Trilogie mochte, wird das Buch sicher auch mögen. Zwar kommt es nicht ganz an diese Reihe ran, ist aber trotzdem super süß geschrieben.

  5. Cover des Buches Verliebt in Hollyhill (ISBN: 9783453269170)
    Alexandra Pilz

    Verliebt in Hollyhill

     (238)
    Aktuelle Rezension von: kathiwbr

    ♥  M E I N E   M E I N U N G  ♥

     Nachdem ich bereits vor einiger Zeit 'Zurück nach Hollyhill' so verschlungen hatte, musste auch der zweite Teil der Reihe - Verliebt in Hollyhill - ganz schnell her. Und als ich ihn in den Händen hielt, musste ich sofort mit dem Lesen beginnen, wurde aber erstmal ziemlich enttäuscht.
    Obwohl das Cover wieder total toll gestaltet ist und mit der Kutsche sowie den fallenden Blättern super zur Geschichte passt, konnte mich die Handlung nicht gleich so sehr mitreißen wie sein Vorgänger.  Dabei beginnt alles eigentlich genau dort, wo Band 1 endete und ich hätte noch voll in der Handlung sein müssen. Aber auch wenn dieser Einstieg gut gewählt war, las und las ich und kam dennoch nicht hinein. Also brach ich das Buch erst einmal ab und griff im nun während meines Urlaubs nochmal dazu.

    Die bisherigen Geschehnisse dieses Bandes waren mir zum Glück noch so gut im Gedächtnis geblieben, dass ich gleich dort weiterlesen konnte, wo ich das Buch zuvor abgebrochen hatte. So begann ich an der Stelle, an der ganz Hollyhill ins Jahr 1811 katapultiert wird. Während alle sich erst zurecht finden müssen, wird Emily sogleich von ihrem Rätsel, das es dieses Mal zu lösen gilt, praktisch überfahren und hier setzte nun auch endlich die lang ersehnte Spannung ein, sodass die Geschichte immer packender zu einem richtigen Pageturner wurde. Nachdem alle beratschlagt haben, macht sich Emily mit Matt und Cullum, ein ganz besonderer neuer Charakter, auf den Weg und stößt auf viele mysteriöse Ungereimtheiten...

    Emily als Protagonistin mochte ich auch dieses Mal wieder total gern und ich konnte mich trotz des Schreibstils in der 3.Person sehr gut in sie hinein versetzen, denn sie verhielt sich so, wie es jeder von uns tun würde, wenn er sich total unvorbereitet im 19.Jahrhundert wiederfinden würde. Diese 'unbekannten' Gepflogenheiten und Emilys Reaktionen darauf, schafften aber nicht nur viel Sympathie, sonder sorgten auch für viele Lacher. Auch die restlichen Bewohner wie Rose, Josh oder Silly konnten mich mit ihrer liebenswürdigen Art total von sich überzeugen. Selbst den seltsamen Cullum mochte ich am Ende richtig gern. 

    Besonders gefiel mir an diesem Teil der Reihe, das die Autorin nun auch mehr auf alle Zeitreisenden des Dorfes eingeht. Sei es nun, weil man mehr über ihre magischen Fähigkeiten erfährt oder über ihe Vergangenheiten wie zum Beispiel die von Matt und Chloe, durch die man einen viel besseren Einblick und mehr Verständnis für sie bekommt.
     

    ♥  F A Z I T  ♥

    So hat mir 'Verliebt in Hollyhill' an sich eigentlich recht gut gefallen, denn sowohl die Charaktere als auch das Rätsel, bei dem ich die ganze Zeit selbst mitriet, gefielen mir total gut. Dennoch fand ich es ein wenig schade, dass ich nicht von Anfang an begeistert war und hoffe, das dies beim nächsten Band, den ich mir ganz sicher kaufen werde, anders ist.

    4 von 5 Blumen
  6. Cover des Buches Für immer Hollyhill (ISBN: 9783453270282)
    Alexandra Pilz

    Für immer Hollyhill

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Booksareheroess
    Vorsicht Spoiler!!

    I N H A L T:  

    "Zurück nach HollyHill" und "Verliebt in HollyHill" waren schöne, lockerleichte Geschichten zum Verschlingen. Der erste Band war ein guter Start, jedoch war der zweite Band etwas schwächer. Allerdings endete der zweite Band ziemlich spannend und unerwartet. Daher freute ich mich nach so langer Zeit endlich, "Für immer HollyHill" zu lesen, den Abschluss dieser Trilogie.

    Emily ist es schwer gefallen, HollyHill und ihre Familie und Freunden zu verlassen- ihre liebste Großmutter und ihre große Liebe Matt. Zurück in München, nimmt sie sich vor ihr altes Leben fortzuführen mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Jedoch, ist Fee nicht zu erreichen. Doch durch den Besuch von Joe und Silly erfährt Emily, dass Fee ihr nachgereist ist. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als Fee zu helfen. Allerdings gibt es noch mehr Gefahren in HollyHill...

    M E I N U N G 

    Ich fande es großartig, dass Fee im letzten Band eine wichtigere Rolle bekommen hat. Auch, wenn sie woanders ist, merkt man ihr nicht an, dass sie sich unwohl fühlt. Im Gegenteil, es gefällt ihr unglaublich gut und sie bringt eine gewisse Atmosphäre nach HollyHill. Es liegt aber nicht nur an dem Ort selber, sondern wegen einem gewissen Mann. Dadurch sorgt sie sich weniger und genießt das Dasein.

    Eine wichtige Rolle ist das Chaos, was sich in HollyHill abspielt. Matt ist spurlos verschwunden, die Maschine für die Zeitreisen funktioniert nicht und die Bewohner sehen Gespenster. In HollyHill herrscht eine spannendes und düsteres Ambiente. Auch, das Jahrhundert hat sich geändert; von den 80er Jahre und 1811 (19. Jahrhundert) geht es nun zu den goldenen Zwanzige. In diesem Jahrhunder wurde die Stimmung leider nicht so gut beschrieben, wie in den vorherigen Bänden - elegnate Hochsteckfrisuren und prachtvolle Kleider.  

    Das große Final war letztendlich gar nicht so groß; es wird viel um den heißen Brei geredet. Die Auflösung war mir zu simpel, ich finde die Autorin hat es sich zu einfach gemacht. Man hätte noch vieles rausholen können und es verzwickter gestalten können. Es ist ein zufriedestellendes Ende, doch ein Epilog wäre noch wünschenswert gewesen. Das gewisse Etwas hat gefehlt, trotzallem war es mir auch dieses Mal eine große Freunde ein paar Stunden wieder in HollyHill zu verbringen.

    Das Buch bekommt von mir großzügige 4/5 Sternen!
    Eure Elenaa :**

    schaut auch gerne auf meinem Blog vorbei :) https://booksareheroess.blogspot.de/
  7. Cover des Buches Das Herrenhaus im Moor (ISBN: 9783423217637)
    Felicity Whitmore

    Das Herrenhaus im Moor

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Lauras Ehemann Frank kommt bei einem Unfall ums Leben, doch Laura glaubt nicht an einen Unfall und macht sich auf die Suche nach Franks Vergangenheit. 

    Dort stößt sie auf Victoria, die über 100 Jahre zuvor gelebt hat und eine Vorfahrin Franks war. Eine junge, reiche Erbin, die von ihrem Onkel fürchterlich hintergangen wird.

     

    Der Roman wird in zwei Zeitebenen erzählt. Obwohl 120 Jahre dazwischen liegen hängen beide Geschichten zusammen. Der Roman war sehr spannend aufgebaut, auch diese alten viktorianischen Häuser wurden sehr gut beschrieben. 

    Die Geschichte an sich fand ich sehr toll, die Hauptfigur Laura war jedoch nicht mein Fall. Diese Frau ist dermaßen naiv, blind und eigentlich schon blöd, eine solche Person hätte sich niemals so derartig in den Unfall/Mord verbissen. Da sie alles entschuldigt, was Frank betrifft und auch in einer Abhängigkeit festhält ist auch die neue Liebe in so kurzer Zeit nicht denkbar. Leider wird die Geschichte dadurch sehr unglaubwürdig. Etwas andere Charakterzüge bzw. eine andere Darstellung von Laura hätten den Roman perfekt gemacht.

  8. Cover des Buches Von Mr. Holmes zu Sherlock (ISBN: 9783442713363)
    Mattias Boström

    Von Mr. Holmes zu Sherlock

     (27)
    Aktuelle Rezension von: lenasupi
    Ich liebe Sherlock Holmes seit ich ein Kind bin. Und dieses Buch gibt Mir Einblick in die Filmwelt und Sherlock's Zeitalter. Wenn ich einen Sherlock Film schaue oder die Serie von BBC, kommen immer mal Fragen auf. Und dieses Buch beantwortet diese größtenteils. Oder wenn man mal Ablenkung möchte  kann man immer interessante Infos daraus entnehmen. Also alles in allem ein Muss für Sherlock Holmes Fans! 
  9. Cover des Buches Die Schwestern von Sherwood (ISBN: 9783453358331)
    Claire Winter

    Die Schwestern von Sherwood

     (173)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von der Autorin habe ich bereits 2 Romane mit Begeisterung gelesen. So musste es auch das ältere Werk von Claire Winter sein. Ich mag ihren Schreibstil sehr. 

    Ich liebe Romane, die auf 2 Zeitebenen spielen und Familirngeheimnisse aufdecken. Dieser Roman zog mich gleich in seinen Bann und konnte ihn kaum aus der Hand legen. Ich empfehle diesen Roman sehr gerne weiter und vergebe 4 1/2 Sterne. Einen halben Punkt ziehe ich ab da manches vorsehbar war. Sonst ein tolles Buch. Einer der besten Familiengeheimnisgeschichten, die ich gelesen habe!


  10. Cover des Buches Bullet Boys (ISBN: 9783423715355)
    Ally Kennen

    Bullet Boys

     (12)
    Aktuelle Rezension von: steffis-und-heikes-Lesezauber
    Kurzbeschreibung In einem alten Schuppen mitten in einem militärischen Sperrgebiet entdecken zwei Achtzehnjährige ein illegales Waffenlager: Alex, Sohn eines Wildhüters, kennt sich mit Waffen aus und will mit dem gefährlichen Fund nichts zu tun haben. Der naive Levi aber möchte schnelles Geld verdienen und erzählt ausgerechnet dem Waffennarr Max von dem Fund. Als Alex Schlimmeres verhindern will, ist es schon zu spät, denn der verantwortliche Hauptfeldwebel hat bereits seine Soldaten auf die Eindringlinge angesetzt ...
    Meinung Wieder ein Buch, über das ich nicht weiß, was ich schreiben soll. „Bullet Boys“ hörte sich im Klappentext spannend und interessant an, war für mich dann aber eher eine Enttäuschung.
    Ich kam schon ganz schwer in die Geschichte hinein und merkte sofort die düstere Stimmung. Es wird jeweils aus Sicht von Levi, Alex und Max berichtet. Sie sind grund unterschiedlich und haben doch eines gemeinsam. Der Fund von militärischen Waffen. Bis es aber dazu kommt, zog sich die Geschichte und mittendrin dachte ich mir, man ist das langweilig. Als einzige Gefühlsregung spürte ich Zorn und Gewalt und das ganze Buch kam mir vor, als ob ein Drillsergant neben mir stehen und die ganze Zeit brüllen würde. So richtig militärisch.
    Trotz der vielen unerwarteten Wendungen und Ereignisse wurde das Buch auch nicht besser für mich. Auch die Hauptcharaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen. Die Autorin hat sich zwar Mühe gegeben und wirklich jeden der drei grundverschieden dargestellt, aber richtig warm wurde ich mit keinem. Alex, der ruhige, eher zurückgezogene, der es jedem nur recht machen will. Levis ist ein Spaßvogel, lockert jede Situation auf und stellt sich immer in den Vordergrund und Max ist der Brutale. Es braucht nicht viel und er tickt aus. Dennoch schließen die drei Freundschaft und stehen zueinander. Die Umgebungsbeschreibungen waren so lala und mir nicht genügend ausreichend.
    Nach dem langen Teil bis zum Schluss war dieser dann zu schnell da und hinterließ mich ziemlich unbefriedigt. Auf jeden Fall ist dies aus meiner Sicht kein Thriller, sondern einfach nur ein Buch für Jungen in dem es um Militär und so geht.
    Cover Das wiederum gefällt mir schon. Feuerroter Hintergrund und davor die drei Jungs in schwarz. Die Schrift auch schwarz mit zwei Einschusslöchern.
    Fazit „Bullet Boys“ ist in meinen Augen ein eindeutiges Jungenbuch. Mir fehlte es an Spannung und ich hätte gerne etwas mehr über die Darsteller erfahren. Die Handlung zog sich auch hin und wurde nur zum Schluss etwas besser. Insgesamt war es mir aber zu brutal und drillmäßig. Leider gibt’s dafür nur 2 von 5 Sternen und keine wirkliche Leseempfehlung.
  11. Cover des Buches Der Mann, der die Wörter liebte (ISBN: 9783813502251)
    Simon Winchester

    Der Mann, der die Wörter liebte

     (23)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „Ich bin noch nicht so tief in die Lexikographie versunken, um nicht mehr zu wissen, daß Wörter die Töchter der Erde und die Dinge die Söhne der Erde sind.[Dr. Samuel Johnson]“ (S.124f)

    Zum Inhalt: George Merrit hieß der Arbeiter, der von dem amerikanischen Arzt und Offizier William Chester Minor am 17. Februar 1872 im viktorianischen London erschossen wurde. Wie sich herausstellen sollte die Tat eines Geisteskranken, jedoch überaus gebildeten Mannes, dessen Schicksal es sein sollte, weit mehr als die Hälfte seines Lebens in Straf- und Irrenanstalten, wie jener in  Broadmoore zu verbringen. Belesen und gebildet wie Minor war, kam nun noch die Tatsache hinzu, dass er über Unmengen an freier Zeit verfügte, zumal für sein leibliches Wohl gesorgt war.
    Die Aufrufe, die die Redaktion des im Entstehen begriffenen „Oxford English Dictionary“ (OED) an primär englischsprachige, freiwillige Leser richtete, bei der Suche nach Wörtern und deren Belegstellen behilflich zu sein, kam für Minor in dieser Zeit einer therapeutischen Erlösung gleich. Durch die Mitarbeit, wenn auch von der Zelle einer Anstalt aus, hatte er das Gefühl an etwas Großem Teil zu haben. Dr. James Murray, einer der Leiter des Projektes, besuchte Minor nach Jahren in denen letzterer tausende von Wörtern in akribischer Kleinarbeit recherchiert und der Redaktion des OED zugänglich gemacht hatte. Es entstand eine Freundschaft, die von gegenseitigem Respekt, Hochachtung, sowie Verständnis geprägt sein sollte.
    Die Dämonen die Minor quälten nahmen jedoch mit fortschreitendem Alter zu. Das Abdriften in seine Krankheit, die man heute als „Schizophrenie“ oder neuer „Kraepelin-Syndrom“ diagnostizieren würde, machte ihm sein Leben ungemein schwer. Simon Winchester schildert bewegend auch das Ende der vielen Lebenslinien, die durch einen großen Knotenpunkt als den man die Arbeit am OED sehen könnte, verbunden waren. Neben diesen äußerst plastischen Bildern aus Biographien, ist es dem Leser möglich faszinierende Streiflichter auf die Lexikographie generell, so wie die Historie eines der bedeutendsten und monumentalsten Werke der Geschichte des Buchdruckes zu verfolgen. Die (Lebens-)Geschichte hat ein Prisma geschaffen, „durch das die noch fesselndere und faszinierende Geschichte der englischen Lexikographie betrachtet werden kann.“ (S.274)

    Fazit: Anfangs liest sich das Buch etwas trocken. Der Leser ist versucht zu glauben, es handle sich um einen etwas angestaubten, in die Länge gezogenen Zeitungsartikel einer altehrwürdigen englischen Zeitung. Doch Simon Winchester gelingt es die Aufmerksamkeit seines Publikums so weit in angenehmer Weise zu fesseln, dass man plötzlich am Ende des Buches angelangt ist, mit dem überraschenden Gefühl, man hätte doch eben erst zu lesen begonnen. Der Autor lässt sich mit keinem Satz zu reißerischen Abwegen verleiten, schildert distanziert und doch einfühlsam die Geschichte so vieler Leben, die durch die Tat eines geistig kranken Menschen, der W.C. Minor zweifelsohne war, und wart eine ausgeglichene Sichtweise auf die Entwicklungen von verschiedenen Standpunkten aus.

    Zum Buch: Sowohl an der Bindung des Buchblockes, als auch an der Umschlagverarbeitung kann nichts ausgesetzt werden: das Buch ist nach allen Regeln der Buchbindekunst solide und mit viel Gespür für das Detail verarbeitet. Die  typographische Gestaltung ist vorbildlich. Die Schrift des Fließtextes sehr gut lesbar, die Gliederung in die einzelnen Kapitel stimmig und die Einleitung eines jeden Kapitels mittels eines satztechnisch auffällig abgehobenen Auszuges aus dem OED ist eine ästhetische Augenweide. Besondere Erwähnung verdient noch der passend gestaltete und optisch ansprechende Schutzumschlag, der seinem Namen alle Ehre macht.

  12. Cover des Buches Book of Lies (ISBN: 9783551316974)
    Teri Terry

    Book of Lies

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Riuna

    'Sie ist dein Zwilling, doch du darfst ihr nicht trauen' - Book of Lies hat mich sofort durch das auffällige Cover in den Bann gezogen. 

    Für den Kauf hatte ich mich auch entschieden, da ich bereits die Slated-Reihe (Gelöscht auf deutsch) von der Autorin gelesen hatte und diese mich in allen drei Bänden begeistert hatte. Leider war dies bei Book of Lies nicht der Fall. Zudem sei gesagt, dass es sich um ein Jugend-Fantasy-Buch handelt. Der magische Teil kam jedoch erst ca. im letzten Teil des Buches vor. 

    Der Schluss war von der Spannung der gut, als Leser wusste man lange nicht alle Zusammenhänge und hatte viele Fragen, woraus die Spannung des Buches bestand. 

    Dennoch war dies für mich das einzig spannende am Buch. Beide Zwillinge waren für mich beide nicht wirklich sympathisch. Zwar konnte man jedoch dadurch nicht wirklich sagen, wer gut und wer böse ist, doch weder fand ich Pipers bossische, verwöhnte und diktierende Art toll, noch Quinn, die sich an den Sachen ihrer Schwester vergreift. Die Charaktere wirkten insgesamt sehr flach und clichehaft. 

    Leider war auch vom mitreißenden Schreibstil der Autorin, den sie in Slated hatte, v.a. in der Buchmitte nichts zu erkennen gewesen. Es gab viele Diskussionen zwischen den Schwestern, viel unnötige Story rund um Schule etc., sodass das Buch unnötig gestreckt wurde. 

    Mein Fazit: Abgesehen vom Cover und der Tatsache, dass man lange nicht wusste, wie das Buch enden würde, konnte mich 'Book of Lies' leider nicht überzeugen und ich kann es nicht weiterempfehlen. 

  13. Cover des Buches Mit Miss Marple aufs Land (ISBN: 9783938045770)
    Luise Berg-Ehlers

    Mit Miss Marple aufs Land

     (19)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Kurzbeschreibung von Buch rücken: reetgedeckte Cottages,  farbenfrohe Gärten,gemütliche tearooms und heimelige Pubs, wo man ruhe und Erholung vermutet, geht es bei agatha Christie, P.D. James, Ruth Rendell u.a.kriminell zu . Zum Glück gibt es couragierte Damen wie Miss marpel oder souveräne Ermittler wie Inspector barnaby,  die herherzt eingreifen und die englische landidylle wiederherstellen..... 

    Luise Berg ehlers nimmt uns mit auf eine Reise purer durch England,  sie erzählt von den "queens of Crime " und ihre unvergesslichen heldinnen und Helden,  von Land und Leuten und den zuweilen skurrilen englischen Eigenheiten  

    Mein fazit: Wer sich für englischen Krimi, die ländliche Gegend,  die Hintergründe der jeweiligen schriftstellerinen die englischen "queens of crime" interessiert,  und nebenbei noch mehr erfahren möchte , zb die Geschichte um miss marpel, wie sie entstanden ist , ja einen kleinen Einblick hinter der Kulisse bekommt,  nicht nur agatha Christie kommt in diesen Buch vor , auch andere englische Schriftstellerinen von der frührern Zeit,  wie auch in der jetzt Zeit,  wie die Schriftstellerin Elizabeth George,  man bekommt aber auch in den Buch Einblicke wie das ländliche Leben in England sein kann , zwischen tearoom und Pub, cricket und krocket.  Vereinzelt gibt es in diesen Buch Ausschnitte aus verschiedenen Romanen,  und wird in Kurzform erzählt , so das man als Leser des jeweiligen vorgestellten Buch Lust hat , dieses Buch zu lesen, in diesen tollen aufgemachten Buch stecken sehr viele Bilder bei der Leser dazu einladen sich gemütlich vor einen Kamin ( falls vorhanden ) zu machen , mit einer Tasse englischen Tee. Ich fand das buch recht interessant , und habe vieles wissenwertes um die englichen "queens of Crime " erfahren , so bekommt man Lust es sich gemütlich zu machen und ein Buch von einer vorgestellten Schriftstellerin zu lesen , und mit ihr im beschaulichen England zu ermitteln .  

  14. Cover des Buches Im Banne des Unheimlichen (ISBN: 9783442001170)
    Edgar Wallace

    Im Banne des Unheimlichen

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches PopCo (ISBN: 9783644446014)
    Scarlett Thomas

    PopCo

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Nessie1980
    Gesellschaftskritik? Coming-of-Age-Roman? Mathematik-Lehrbuch? Dechiffrierungsnachschlagewerk? Verschwörungsthriller? ... Es scheint, als habe sich Scarlett Thomas nicht entscheiden können, was sie schreiben will, und kurzerhand alles miteinander vermixt und es in diesem Buch blockweise nebeneinander gestellt. Je nachdem, welchen "Block" ich gerade gelesen habe, schwankte ich zwischen 2 und 4 Sternen für diese Geschichte über eine so genannte Kreative in einem Spielzeugkonzern, die während eines Workshops beginnt, ihr Engagement für die Firma zu hinterfragen. Die Abschnitte über ihr Medaillon mit geheimnisvoller Inschrift, die Schilderung der Arbeit ihrer Grosseltern auf der Suche nach der Entschlüsselung grosser Geheimnisse und auch Teile ihrer Kindheit und ihre Erfahrungen während des Kreativ-Workshops konnten mich durchaus fesseln. Die ausufernde Schilderung verschiedener Kodierungstechniken, das seitenlange Gerede über Prim- oder Erdös-Zahlen und das aufgesetzt wirkende Ereifern über die Ungerechtigkeiten der Welt hingegen nicht. Zum Schluss verkommt der Roman zu einem kindischen Aufruf, die Welt zu retten, indem man Veganer wird und die Grosskonzerne "von innen heraus" zerstört. Die Absicht dahinter mag edel sein, die dafür gewählte Holzhammermethode ist es nicht. Schade.
  16. Cover des Buches Mystery & Mayhem (Crime Club) (ISBN: 9781405282642)
  17. Cover des Buches The Adventures of Roderick Langham (ISBN: 9781910387269)
  18. Cover des Buches Die Mordblume (ISBN: 9783502509806)
    Beverley Nichols

    Die Mordblume

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville - Spurensuche nach dem Höllenhund in England, Wales und Schottland - Mythen & Legenden (ISBN: 9783800346219)
    Gerald Axelrod

    Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville - Spurensuche nach dem Höllenhund in England, Wales und Schottland - Mythen & Legenden

     (2)
    Aktuelle Rezension von: ForeverAngel

    Schon vor meinem Studium haben es mir Mythen und Legenden angetan. Während meines Studiums zählten dann Frankenstein, Dracula, The Picture of Dorian Grey, und die Romane von Arthur Conan Doyle und die Geschichte von E.A. Poe zu meinen Lieblingen. Vor allem die Geschichten um Sherlock Holmes sind spätestens seit der BBC-Serie Sherlock wieder sehr beliebt. 

    Von Gerald Axelrod habe ich bereits Die fantastische Welt der Brüder Grimm - Entlang der deutschen Märchenstraße für euch besprochen. In seinem neusten Band Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville erforscht Axelrod nicht wieder mehrere Geschichte und Mythen, sondern widmet sich einer ganz speziellen: der Entstehung von Doyles populärstem Roman. 

    Während The Hound of Baskerville Sherlock Holmes schwierigster Fall ist, ist die Entstehung dieses Romans nicht minder interessant. Axelrod deckt auf, wie sehr die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion in Doyles Roman verwischen. Geisterhund oder Mord, reine Fiktion oder zum Teil eine wahre Geschichte? Woher nahm Doyle seine Inspiration, welche Rolle spielte die echte Familie Baskerville. Dazu beginnt Axelrod bei Doyles Geburt, der Erschaffung der Figur Sherlock Holmes, seinem Scheitern und seinem plötzlichen Erfolg (wie makaber, dass ausgerechnet Jack the Ripper für steigende Absatzzahlen gesorgt hat). Wir erfahren, welchen Einfluss Poe auf Doyle gehabt hat und warum Sherlock Holmes sterben musste, wie er trotzdem in seinem kniffligsten Fall ermitteln konnte und wie es danach mit ihm weiterging. Wir erfahren mehr über Dr. Watson und seine Rolle in den Romanen und in Holmes Leben, und natürlich auch über Moriarty.

    Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville ist halb Essay, halb Bildband. In diesem Buch finden sich nicht nur viele interessante Fakten, Anekdoten und Vermutungen, sondern auch stimmungsvolle Fotos jenes Ortes, an dem The Hound of Baskerville spielt. Dem Ort, den auch Doyle für seine Romanrecherche besucht hat: das Dartmoor. Dazu viele Abbildungen von Statues, Briefen, Bildern, Kartenausschnitten und sogar Fotos von dem Sherlock Holmes Museum in der Baker Street in London. Wobei es sich dabei eigentlich nur um einen hübsch eingerichteten Souvenirshop handelt, der trotzdem einen Blick wert ist. 

    Ob man nun Doyles Roman kennt oder nur ein Fan der BBC-Serie, wer sich gerne mit Sherlock Holmes beschäftigt, wer gerne in seine Welt eintaucht und mit ihm ermittelt, der wird Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville lieben.
     

    (c) Books and Biscuit

  20. Cover des Buches The Whip Hand (Arcturus Crime Classics) (ISBN: 9781848580824)
  21. Cover des Buches The Calling of the Grave (ISBN: 9780553820652)
    Simon Beckett

    The Calling of the Grave

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Joeysbooks

    Ein paar Worte zur Handlung:

    Bevor die eigentliche Handlung beginnt, wird in einer Rückblende von acht Jahren folgendes dargestellt:


    Drei Mädchen sind verschwunden sind.Es wird davon ausgegangen, dass diese nicht mehr am Leben sind.Ihre Leichen konnten aber noch nicht geborgen werden.Tatverdächtiger Jerome Monk, der als sehr gefährlich und brutal gilt.Dr. David Hunter wird als Berater hinzugezogen, um die Leichen der Mädchen zu finden.


    Gegenwart:


    Zwei Leichen konnten in der Rückblende nicht gefunden werden.Monk konnte aus dem Gefängnis entfliehen. Die Frage stellt sich, was dieser nun genau vor hat. Will er Rache? Wenn ja, an wem?Dr. David Hunter kommt durch ehemalige Kollegen von der damaligen Ermittlung wieder ins Spiel.

    Mein Fazit 

    Ich bin nicht so wirklich in Fahrt gekommen, was die Handlung angeht. Es waren immer Ansätze dabei, die Spannung hätten aufbauen können, aber irgendwie hat es mich nie so mitgerissen wie bei den Vorgängern.Für mich war es auch sehr offensichtlich, welche Personen noch damals involviert waren. Natürlich nicht in welchem Umfang, aber ich lag richtig.Ich fand es ein wenig langweilig, schade eigentlich.
    Nun gut, ich freue mich trotzdem auf das nächste Buch!
  22. Cover des Buches Sherlock Holmes und das Phantom der Oper (ISBN: 9783732555314)
    Nicholas Meyer

    Sherlock Holmes und das Phantom der Oper

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Stefan83
    Aller guten Dinge sind drei. In diesem Fall leider nicht, denn Nicholas Meyers dritter Roman um den größten Meisterdetektiv der Welt kommt nicht an die Qualität der zwei bereits veröffentlichten Bände "Sherlock Holmes und der Fall Sigmund Freud" und "Sherlock Holmes und die Theatermorde" heran. Über den Grund mag man spekulieren. Möglicherweise war es ein Mangel an Ideen, der vielleicht auch eine Erklärung dafür ist, warum dieses Werk erst Mitte der 90er Jahre folgte, während die ersteren zwei in den Siebzigern erschienen. Erneut versucht Nicholas Meyer seinem Buch den Schein von Authentizität zu verleihen, in dem er im wieder ausführlich geratenen Vorwort erklärt, wie er an diese verlorenen Manuskripte von John Watson gelangt ist. Diesmal stammen die Notizen jedoch nur zum Teil aus der Feder des engsten Freundes von Holmes, da sich die Geschichte in der Zeit der "großen Lücke" abspielt. Sherlock Holmes wird nach seinem Fall bei den Reichenbachfällen für tot gehalten und geht inkognito unter dem Namen Sigerson auf eine Reise, welche ihn schließlich auch nach Paris verschlägt. Sein dort erlebtes Abenteuer erzählt der große Detektiv aus seiner Sicht, weshalb dieses Pastiche ungewöhnlicherweise auch in der Ich-Form daherkommt. Die beschriebenen Ereignisse finden im September des Jahres 1891 statt. Sherlock Holmes ist nach einem kurzen Aufenthalt in Milan den Reizen der Stadt Paris und besonders den Klängen der Pariser Opera verfallen. Er bewirbt sich als Geiger im Orchester des Dirigenten Leroux, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen und wird prompt eingestellt. Doch schon nach einigen Tagen an der Oper regt sich sein Sinn für Gefahr. Ein Unbekannter, den alle nur den Geist nennen, treibt in den Gängen sein Unwesen und erpresst von den leitenden Direktoren die Ausführung seiner Wünsche. Holmes beobachtet von seinem Orchestergraben aus die mysteriösen Vorkommnisse und ist umso erstaunter als er einiges Tages auf der Bühne Irene Adler erblickt. Diese bittet ihn um Hilfe für ihre Freundin, die Sängerin Daaé, welche unter dem Einfluss des Geistes zu stehen und in damit in großer Gefahr zu schweben scheint. "Sherlock Holmes und das Phantom der Oper" orientiert sich, die kurze Inhaltsangabe deutet es ja bereits an, an Leroux' Romanvorlage "Das Phantom der Oper", ist meiner Meinung nach stilistisch aber sogar noch besser. Meyer fängt erneut das Flair der Zeit perfekt ein und schafft es durchgehend ein gewisses Maß an Spannung zu erhalten, das zum Weiterblättern zwingt. Wie Holmes tappt der Leser lange Zeit im Dunkeln, bezüglich der Identität des Phantoms. Was jedoch eigentlich in ersterem Fall nicht sein dürfte, denn der große Detektiv ist diesmal erstaunlich begriffsstutzig und weicht damit arg von der Figur Arthur Conan Doyles ab. Auch die Ich-Form erschwert etwas den Zugang und verhindert, dass es sich wie eine Originalgeschichte liest. Inhaltlich ist dem Buch jedoch nichts vorzuwerfen und aufgrund der Tatsache, dass Meyer erneut gut recherchiert hat, könnte die Geschichte durchaus in den Kanon gehören. (Zumindest eher als das gleichzeitig spielende "Sherlock Holmes und das Mandala des Dalai Lama"). Insgesamt ist "Sherlock Holmes und das Phantom der Oper" ein gutes, aber wenig spektakuläres Pastiche, das ein gewisses Maß an Interesse an der Oper-Thematik voraussetzt und welches die Holmes-Puristen allein aufgrund der ungewöhnlichen Erzählweise wohl ablehnen werden.
  23. Cover des Buches Das Geheimnis von Sittaford (ISBN: 9783596173686)
    Agatha Christie

    Das Geheimnis von Sittaford

     (56)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple

    Meine Meinung:

    Dieser Fall muss zwar ganz ohne Hercule Poirot und Miss Marple auskommen, ist aber nicht weniger spannend.

    Erst meint der Leser es gibt nur einen einzigen Verdächtigen und der muss es einfach gewesen sein. Im Laufe der Ermittlungen von Inspektor Narracott, Emily Trefusis und Charles Enderby werden aber immer mehr Menschen verdächtig. Der Plott zum Schluss kommt unerwartet und zeigt wieder einmal die Kunst von Agatha Christie, den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen zu lassen.


    Fazit:

    Für mich war es wieder ein unterhaltsamer Krimi aus der Feder der Queen of Crime!

  24. Cover des Buches John Sinclair, Kämpfer gegen die Hölle, Sonderband (ISBN: 9783404739059)

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