Bücher mit dem Tag "daten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "daten" gekennzeichnet haben.

128 Bücher

  1. Cover des Buches Never Too Close (ISBN: 9783736311220)
    Morgane Moncomble

    Never Too Close

     (445)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch - zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder?



    Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird… 

    Witzige und romantische Geschichte mit liebenswerten Protagonisten und einer wunderschönen Atmosphäre.

    Ich mochte die Dynamik zwischen Violette und Loan.

  2. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (583)
    Aktuelle Rezension von: reading_bumble_bee

    Der Roman ist aus dem Jahr 2014, aber die Thematik ist aktueller den je. Seitdem sind 7 Jahre vergangen und bezüglich des Datenschutzes hat sich leider nur wenig getan. Aber nun zum Inhalt:

    Eine Aktivistengruppe namens ZERO macht auf die Risiken der Datenspeicherung aufmerksam in dem es Videos online stellt. Doch erst nachdem in London zwei Menschen bei einer Schießerei sterben werden die Leute auf ZERO aufmerksam. Der Jugendliche der dabei umkam war aktiver Nutzer der Onlineplattform Freemee. Er übertrug mittels Datenbrille die Jagd auf einen gesuchten Verbrecher und auch seinen Tod online. Was hatte sein Tod mit der Plattform zu tun? Macht die Plattform das Leben der User wirklich besser? Cynthia Bonsant eine Journalistin beginnt zu recherchieren und gerät dabei selbst in Gefahr.

    Buch in einem Ruck durchgelesen. Zeigt die Risiken von Smartphone, Smartwatch und Datenbrillen auf. Wollen wir wirklich immer und überall Sichtbar sein?

  3. Cover des Buches QualityLand (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand

     (738)
    Aktuelle Rezension von: Phantafan

    Da ich schon die Känguru-Tetralogie sehr mochte, habe ich mir zwar schon im Vorhinein gedacht, dass es mir sehr gefallen wird, jedoch hat Kling die Känguru-Bücher hiermit nochmal übertroffen. 

    Der Humor bleibt den Känguru-Chroniken treu und selbst ein paar Anspielungen an die Bücher sind zu entdecken. Auch wenn das Buch neben den Humor noch mehr bietet, sollte man, wenn man Klings Humor vorher schon nicht so mochte, eher die Finger davon lassen. Für mich aber kommt der derbe Humor aber gut durch, wodurch ich auch den Rest des Buches umso mehr wertschätzen konnte.

    Das alles in der Welt von Maschinen und Algorithmen gesteuert wird, klingt zwar erst nicht sonderlich neu, jedoch gibt es viele interessante und humorvolle Extras und Einblicke, die das Ganze sehr authentisch wirken lassen. So gibt es beispielsweise Paketdrohnen, die einen ohne Bestellung Pakete einfach so nach deinem Profil schicken, eine Dating-App, die automatisch den perfekten Partner für dich findet, oder auch ein Levelsystem, welches man durch verschiedene Taten hinaufsteigen kann und einem Vorteile gibt, sobald man ein hohes Level erreicht. Gerade Letzteres wirkt umso realistischer, wenn man an das Sozialkredit-System in China denkt. Auch andere Dinge, wie etwa Androiden, die tatsächliche Persönlichkeiten und damit auch Mängel entwickeln, sind ein interessantes Konzept, welches durch das Buch hinweg getragen wird. Zusätzlich gibt es natürlich noch gegenwärtige Themen wie etwa Rassismus oder Geschichtsromantisierung (ein prominentes Beispiel dafür wäre wohl das Musical "Ado und Eva"), die in Dystopie-Manier natürlich sehr überzogen, gleichzeitig aber denkbar sind.   

    Es gibt noch viel mehr, was ich schreiben könnte, jedoch sollte dieser kurze Einblick reichen. Mir hat das Buch extrem gut gefallen und es auch in wirklich kurzer Zeit weggelesen.

  4. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Noxia_Lupus

    Der Thriller "Mirror" wurde von Karl Olsberg geschrieben und ist 2016 im atb aufbau-verlag erschienen. In dem Thriller geht es um das neueste technische Gerät, den sogenannten Mirror. Der Mirror weiß, was sein Besitzer sich wünscht, was er fühlt und was er braucht. Das einzige Ziel des Mirrors ist es, seinen Besitzer glücklich zu machen. Doch die Geräte verhalten sich zum Teil merkwürdig? Wie sicher ist das System wirklich? Und welchen Einfluss hat das System des Mirrors? Wie Karl Olsberg im Nachwort erwähnt, ist es seine Aufgabe als Autor sich mit den negativen Folgen des technischen Fortschritts auseinanderzusetzen, doch auch, wenn er sich der künstlerischen Freiheit bedient hat, sollte man meiner Meinung nach mal genauer über das Thema nachdenken ohne, dass ich damit Angst schüren will. Was ich damit im Endeffekt sagen will, ist, dass mich dieses Buch sehr zum Nachdenken angeregt hat und ich es sehr interessant finde, auch wenn es an einigen Stellen relativ langatmig geschrieben ist.

  5. Cover des Buches Numbers - Den Tod vor Augen (ISBN: 9783551520166)
    Rachel Ward

    Numbers - Den Tod vor Augen

     (498)
    Aktuelle Rezension von: pezzy

    Anfangs scheint es, als sei es eine völlig neue Geschichte, aber bald schon wird die Verbindung zu Teil 1 deutlich. Charaktere aus Teil 1 spielen zwar nur indirekt mit, aber dennoch gelingt die Verbindung und man hat das Gefühl, guten Bekannten wiederzubegegnen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und fesselnd, allerdings kann die Story nicht ganz mit dem ersten Teil konkurrieren. Das Thema ist nicht mehr neu und hat dadurch etwas an Reiz verloren.

    Die Geschichte lässt sich lesen, ohne dass zwingend Teil 1 schon bekannt sein muss. Das Ende ist ein fieser Cliffhanger, der Vorfreude auf Teil 3 weckt. Alles in allem ein gutes Buch, das absolut lesenswert ist. Einen Stern ziehe ich ab, da nach meinem Empfinden schon ein Unterschied zu dem stärkeren Vorgängerband zu spüren ist.

  6. Cover des Buches Unsichtbare Frauen (ISBN: 9783442718870)
    Caroline Criado-Perez

    Unsichtbare Frauen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Weiter geht’s mit meinem Sachbuch-Leseplan. Ich bleibe erstmal beim Feminismus und las im August dieses Buch.

    Datenlücke Frau
    Unsichtbare Frauen ist ein klassischer Fall von What you see is what you get. Gerade der Untertitel verrät schon ziemlich genau, worum es geht: Um Datenerhebungen, Statistiken und Analysen und wie und warum Frauen dort kaum bis gar nicht auftauchen und welche Probleme sich daraus ergeben.
    Das Buch ist in sechs große Themenbereiche unterteilt: Alltagsleben, Arbeit, Design, Medizin, öffentliches Leben und der Katastrophenfall. Stets geht es darum, wie in diesen Bereichen Daten erhoben und genutzt werden und Frauen dabei fast immer kategorisch ausgeschlossen werden. Dabei weist die Autorin schon in ihrem Vorwort hin, dass das meist nicht mal mutwillig ist und nicht alle Menschen, die solche Daten erheben sexistische Vollpfosten sind. Vielmehr ist es eine kulturell und historisch bedingte tief verwurzelte Annahme, die den Mann zum “Standard” erklärt.

    "Die Annahme, alles Männliche sei allgemeingültig, ist eine direkte Folge der geschlechtsbezogenen Datenlücke. Weißsein und Mannsein können nur unausgesprochen Selbstverständlichkeit sein, weil die meisten anderen Identitäten die artikuliert werden. Aber die Selbstverständlichkeit des Männlichen ist auch ein Grund für die Datenlücke: Frauen werden nicht gesehen, und man erinnert sich nicht an sie, weil Daten über Männer den Großteil unseres Wissens ausmachen. So erscheint alles Männliche als allgemeingültig. Es führt zur Positionierung der Frauen – also der Hälfte der Weltbevölkerung – als Minderheit mit einer Nischenidentität und einem subjektiven Standpunkt."
    (Unsichtbare Frauen: Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert von Caroline Criado-Perez, btb Verlag, 2020, S. 47)


    Doch ganz gleich, was die Ursache ist, die Probleme, die sich dadurch für Frauen ergeben sind enorm. So zum Beispiel in der Medizin. Der männliche Körper gilt weiterhin als Norm. Wir wissen alles Mögliche über ihn, a er kaum etwas über den weiblichen Körper und wie dieser zum Beispiel diverse Medikamente verarbeitet. Die Medikationsempfehlungen richten sich nämlich auch nach dem männlichen Körper. Nun ist der weibliche Körper aber nun mal nicht nur eine kleinere Version des Mannes. Frauen verarbeiten manche Medikamente ganz anders, als Männer, sodass die empfohlenen Dosen mitunter gar nicht passen. Auch wurden bisher geschlechtstypische Symptome bei diversen Krankheiten fast komplett ignoriert, mit fatalen Folgen: Da Frauen nämlich bei einem Herzinfarkt oft andere “untypischere” Symptome zeigen als Männer, wird der Intakt im Schnitt deutlich später erkannt und behandelt und das Todesrisiko ist dadurch signifikant höher.

    Dies ist nur eins von vielen, vielen Beispiele die die Autorin in diesen Buch aufführt und mit allerhand Statistiken belegt. Es sind erschreckende Fakten die wütend machen. Umso mehr, da es für einen Großteil der Probleme ja eine denkbar simple Lösung gibt: Bezieht Frauen in die Daten ein!

    "Die Lösungen für die geschlechter- und genderbezogene Datenlücke liegt auf der Hand: Wir müssen die Lücke in der Repräsentation von Frauen schließen. Wenn Frauen in der Forschung und Wissensproduktion an Entscheidungsprozessen beteiligt sind, werden Frauen nicht vergessen. Die Leben und Perspektiven von Frauen werden sichtbar. Davon profitieren Frauen auf der ganzen Welt."
    (Unsichtbare Frauen: Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert von Caroline Criado-Perez, btb Verlag, 2020, S. 419)


    Verloren im Datensumpf
    Doch so wichtig und aufführend ich das Thema und die angesprochenen Beispiele auch fand, komme ich nicht umhin Kritik an der Präsentation der Fakten zu üben. Zum einen haben wir die schiere Menge. Die Autorin führt auf wirklich jeder Seite allerhand Studien, Belege und Statistiken an. Während ich das in einer Facharbeit begrüßen würde, ist es für ein an die Allgemeinheit gerichtetes Sachbuch schlichtweg zu viel. Schon nach den ersten Kapiteln raucht der Kopf, zumal die Fakten schon recht trocken präsentiert werden.
    Was mich jedoch noch viel mehr gestört hat, sind die zahlreichen Wiederholungen. Manche Statistiken werden von der Autorin, ohne Übertreibung, dutzendfach wiederholt. Ja, dass 70 % (oder 75 % ? Dafür, dass die Autorin diese Statistik gefühlt hundertmal bringt, ist sie erschreckend uneinheitlich) der unbezahlten Carearbeit von Frauen erledigt werden, ist schockierend, aber das ist noch lange kein Grund mir das alle zwei Seiten zu sagen. Danke ich habs verstanden, ich habe kein Gedächtnis wie ein Regenwurm, ich kann mir das auch ohne ständige Erinnerung merken. Auch inhaltlich wird vieles mehrfach wiederholt und in den unterschiedlichen Bereichen lediglich mit anderen Beispielen belegt, der Kern bleibt jedoch derselbe. Ich bin überzeugt, dass man das Buch problemlos um 200 Seiten hätte kürzen können, ohne dass signifikante Aussagen verloren gegangen wären.

    Welche Frauen?

    Womit man diese 200 Seiten,die ich rigoros rausgekürzt ersetzten könnte? Na mit queeren Positionen. Diese fehlen mir in diesem Buch nämlich leider völlig. Tatsächlich ist es oft nicht ersichtlich, ob die Autorin, wenn sie von Frauen spricht, nun tatsächlich alle Frauen meint, oder nur jene Wesen mit Uterus? Ich fürchte her letzteres, da sie Probleme die z. B. Transfrauen nochmal gesondert haben völlig unbeachtet lässt. Wenn sie davon spricht das (Uterus besitzende) Frauen unsichtbar seien, dann sind queere Frauen ihrer Schilderung nach quasi nicht existent. Das ist nicht nur schade, sondern problematisch!

    Des Weiteren geht eine Rüge an die Übersetzerin. Man kann sicherlich streiten wie und in welchem Umfang gegendert werden sollte und ich stimme auch nicht mit allen aktuell dazu geäußerten Positionen überein, aber ich denke schon, dass in einem feministischen Buch doch wenigstens grundlegend gegendert werden sollte, gerade wenn die Autorin das Problem der Sprache (mit dem Beispiel deutsch!) bereits im Vorwort erwähnt. Und noch wichtiger, ganz egal wie man sich entscheiden, es sollte doch gefälligst einheitlich sein. Tatsächlich finden wir aber im Vorwort gegenderte Formen mit * später im Text mit / und dazwischen seltsame Konstrukte wie “männliche Schüler”. In den allermeisten Fällen wird jedoch einfach gar nicht gegendert, gerade bei Berufsbezeichnungen steht fast immer die männliche Form alleine dort.

    Fazit:

    Das, was Caroline Criado-Perez in diesem Buch anspricht und genaustens recherchiert aufzeigt, ist ohne Frage wichtig und auffüllend. Nichtsdestotrotz hätte all dies auch auf 200 Seiten weniger geschildert werden können, wenn die Autorin die zahlreichen Wiederholungen vermieden hätte. Auch fehlen mir Queere Positionen in diesem Buch. Resümierend lässt sich sagen, das Buch ist sicherlich schon aufgrund seiner Thematik lesenswert, man kann aber durchaus einiges überspringen.


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner


  7. Cover des Buches Drohnenland (ISBN: 9783462046625)
    Tom Hillenbrand

    Drohnenland

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Land_aus_Glas

    Der Autor zeigt uns hier eine nahe Zukunft in der die technischen Möglichkeiten so weit fortgeschritten sind dass man mit Hologramtechnik an fremde Orte gehen kann. Das liest sich sehr realistisch! Technisch hat der Autor wirklich tiefe Kenntnisse! 

    Mit dieser Technik können Polizeibeamte an Tatorte "gehen" ohne wirklich dort zu sein. Ein Kommissar ermittelt in einem Fall, in dem zwischen dem Hologramm-Bild und der Realität Diskrepanzen bestehen. Als er das publik macht wird er in eine Intrige bis in das höchste Machtzentrum hineingezogen.

    Gleichzeitig ist der Roman auch eine sehr realistische Zunkftsvision was z.B. das STeigen der Meeresspiegel betrifft. Ich fand das auch wieder sehr realistisch.

    Ein super Buch! Düster, spannend, bedrohlich, man kann es nicht aus der Hand legen!

  8. Cover des Buches Naschmarkt (ISBN: 9783426511206)
    Anna Koschka

    Naschmarkt

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Anna Koschka ist ein Pseudonym der Autorin Claudia Toman. „Naschmarkt“ ist ihr erster Roman und ich fand das Buch super! Der ideale Roman für verregnete Nachmittage auf dem Sofa. Dotti ist witzig und schreibt sehr bissig über das Thema Internetdating. Ich war sehr gefesselt von dieser Geschichte. Natürlich hofft man, dass Dotti sich so richtig verliebt und die große Liebe findet. Ob dieser Fall eintrifft müsst ihr selbst herausfinden!! Die Seiten flogen nur so dahin und ich war sehr neugierig, wer sich hinter „djfleming“ verbirgt.  Ich hoffe es gibt schon bald noch mehr Abenteuer mit Dotti.

  9. Cover des Buches Im Feuer der Nacht (ISBN: 9783802582264)
    Nalini Singh

    Im Feuer der Nacht

     (430)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Clay kann es nicht glauben, als plötzlich seine totgeglaubte Kindheitsfreundin Tallin vor ihm steht. Doch sie ist nicht einfach nur so aufgetaucht, sondern braucht seine Hilfe.

    Ich mochte die Geschichte sehr. Die Hintergrundgeschichte war wie immer sehr spannend, aber besonders hat es mir die Geschichte von Clay und Tally angetan. Was die beiden alles erlebt haben, war schon hart und umso mehr habe ich mich beim Lesen gefreut, als die beiden sich langsam angenähert haben.

    Mit jedem weiteren Teil der Reihe werde ich ein immer größerer Fan. Ich bin mal gespannt was mich in den Folgebänden noch alles erwartet.

  10. Cover des Buches Erwählte der Ewigkeit (ISBN: 9783802583858)
    Lara Adrian

    Erwählte der Ewigkeit

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Sti_Sta_Steffi

    „Erwählte der Ewigkeit“ stellt das lang erwartete Finale der „Midnight Breed Reihe“ von Lara Adrian dar und ist somit der 10. Band ihrer Reihe.

    Von Anfang an fesselte mich die Hauptstory, die sich in jedem Band spannend weiter entwickelte und nun zu einem abgerundeten Ende findet.


    Meiner Meinung nach ist die „Midnight Breed Reihe“ eine der großartigsten Vampirreihen, die ich je gelesen habe.
    Actionreich, spannend, gefühlvoll und prickelnd heiß stellt dieser Band einen perfekten Abschluss der „Dragos-Saga“ dar und weckt in mir als Leser das Gefühl gute Freunde begleitet zu haben.

    Die letzte Geschichte um Sterling Chase war genauso nervenaufreibend wie mit den anderen Stammesvampiren, die mit ihren dunklen Ängsten und Verzweiflungen kämpfen. 

    Ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Generation von Stammesvampiren 😊

  11. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.669)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Dan Brown kann einfach schreiben, auch wenn es mal kein Kirchenthriller ist.

  12. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: B07166WK8T)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Teenager Wade Watts verbringt einen Großteil seines Leben in der Online-Welt OASIS. Anders ist das trostlose Leben für viele Menschen im Jahr 2044 auch gar nicht zu ertragen. Als der Erfinder der digitalen Welt stirbt, beginnt eine Online-Schatzsuche. Irgendwo in seinem virtuellen Universum hat er drei Schlüssel versteckt und derjenige, der sie zuerst findet, wird nicht nur Herrscher über die OASIS, sondern erbt auch das milliardenschwere Vermögen. Wie tausende andere auch begibt sich Wade auf die Suche. Er hat allerdings einen kleinen Vorteil: So wie der Erfinder der Online-Welt ist Wade ein großer Fan der Achtziger Jahre und hat es dadurch eine Spur leichter, die versteckten Rätsel und Hinweise zu entschlüsseln. Doch die Konkurrenz bleibt ihm dicht auf den Fersen.
    Nachdem ich bereits Steven Spielbergs Verfilmung kenne, bin ich mit keinen großen Erwartungen an den Roman herangegangen. Aber die Buchvorlage ist um einiges nerdiger, spannender und abwechslungsreicher. Trotz oder gerade wegen der vielen Anspielungen auf die Popkultur der 80er-Jahre macht die Geschichte sehr viel Spaß. Man fiebert und leidet mit Wade und freut sich darauf, ihn bei seiner Schnitzeljagd zu begleiten. Wer mag, kann in dem ganzen virtuellen Treiben sogar den einen oder anderen philosophischen Ansatz erkennen. Tolle Geschichte. Ich freue mich schon auf die vor kurzem erschienene Fortsetzung, die folgerichtig „Ready Player Two“ heißt.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von 14h49min und wird gewohnt großartig von David Nathan gelesen.

  13. Cover des Buches Der Würfel (ISBN: 9783855350599)
    Bijan Moini

    Der Würfel

     (47)
    Aktuelle Rezension von: brilleundbier

    Jeder von uns trägt das gesamte Wissen der Menschheit in der Hosentasche.
    Mit einem Klick kann man mittlerweile so viel mehr, als Döner-Hollandaise-Pizza zu bestellen oder in Bitcoins zu investieren. Man kann die Welt verändern oder sein Leben ruinieren und nichts davon bleibt ungesehen. Wir sind der gläserne Mensch. Erich Honecker hätte sich bei diesem Gedanken in den Achtzigern vor Freude eingenässt.
     Im Gegensatz zu Boykottführer Michael Schroeren damals, sind wir jedoch völlig entspannt und synchronisieren unsere Identität mit dem World Wide Web. Das ist kein Vorwurf, sondern der faszinierende Fortschritt unserer Gesellschaft und der Stellenwert der Digitalisierung in unserem Leben. Die Frage nach einer Prognose der nächsten Jahre und Jahrzehnte ist genauso spannend, wie einschüchternd.

    In seinem Debütroman „Der Würfel“ spinnt Bijan Moini eine mögliche Antwort auf diese Frage.

    Die Ausgangssituation ist Folgende: Der Würfel ist die künstliche Intelligenz, die nun als Regierungsinstanz – der Kubismus - in Deutschland fungiert. Alles ist digital und eben gläsern. Jede Handlung, jede Vorliebe, jeder Fehltritt werden auf dem Würfel gespeichert und nach normativen ethischen Kriterien bewertet. Wer „gut“ ist, bekommt einen höheren Score, mehr Geld und lebt glücklicher. Wer „schlecht“ ist, bekommt existenzielle Probleme. Klingt sehr absolut. Aber alles hat Vor- und Nachteile.

    In Restaurants wird das á la carte Essen abgeschafft. Via voreingestellter Parameter im System, die Auskunft über Ernährungsstil und Allergien geben, wird direkt das passende Menü zusammen gestellt. Man muss keine Kalorien mehr zählen oder um Spuren von Nüssen bangen. Mit der Augmented Reality-Einstellung kann man auf dem Weg zur Arbeit Raumschiff fliegen oder Zombies eliminieren. Einsamkeit aufgrund der falschen Partnerwahl ist nicht mehr existent, weil es möglich ist, den langfristig perfekten Partner zu berechnen.

    Naja, und Kreativität, Individualität und Leidenschaft werden wegberechnet. Man ist nicht mehr verwegen, wenn man anders ist. Die Ära von Charles Bukowski und Yungblud ist vorbei. Alles was bleibt, ist Depression, wenn man den Finger aus den Gitterstäben der Norm steckt.

    Die zentrale Frage des Romans, ist eine, die auch für uns immer mehr an Bedeutung gewinnt: Freiheit oder Sicherheit?
     Muss das Eine unwiderruflich das Andere ausschließen? Welche Alternativen gibt es? Wie nah dran sind wir jetzt schon?

    Recht pragmatisch und ohne Umschweife beschreibt Moini das Dilemma einer digitalen Gesellschaft.
     Dystopien dieser Art sind dieser Tage nicht das originellste Stück Literatur, dass der Markt zu bieten hat. Aber jede einzelne, hilft uns immer mehr Punkte zu verbinden, um irgendwann das Große, Ganze zu sehen. Und „Der Würfel“ ist eine Elementare davon.

  14. Cover des Buches Homo Deus (ISBN: 9783406727863)
    Yuval Noah Harari

    Homo Deus

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Lauria21

    Kluger und mutmachender Nachfolger von 'Eine kurze Geschichte der Menschheit' für ein gutes Leben, das auch noch in 30, 50 und 100 Jahren möglich ist! Und wie dies durch gemeinsame Anstrengung und Zusammenhalt und -arbeit gelingen kann. Harari gehört in jede heimische Bibliothek!

  15. Cover des Buches Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt (ISBN: 9783442713974)
    Haruki Murakami

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

     (526)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Nachdem mir "Kafka am Strand" gut gefallen hatte, wollte ich mich nun eigentlich an "1Q84" wagen, aber ein Freund empfahl mir, zuvor unbedingt "Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" zu lesen, es sei quasi ein Schlüsselroman Murakamis, mit dem sich folgende Werke viel besser verstehen lassen würden.

    Anfangs konnte mich das Buch auch durchaus begeistern. Die Geschichte spielt in zwei Ebenen, gleichzeitig, aber räumlich getrennt. Der Plot ist hochkomplex und fordert die ganze Aufmerksamkeit des Lesers, vor allem, wenn es um die geschilderten Hirnmanipulationen und Datenverschlüsselungen geht. Aber Murakami schreibt unterhaltsam und durchaus witzig. Leider geht im weiteren Verlauf die Spannung verloren, die Schilderung der unterirdischen Flucht des Protagonisten dehnt sich über mehrere Kapitel, ohne dass es die Geschichte wirklich voran bringt. Schade auch, dass kaum zu merken ist, dass Murakami ein japanischer Autor ist. Außer dass "Hard-boiled Wonderland" im futuristischen Tokio spielt, sind kaum japanische Anklänge im Roman zu finden, dafür mehr als genug Zitate der europäischen und amerikanischen Kultur, von Bachs Brandenburger Konzerten über die Popgruppe Duran Duran bis zu Hollywoodfilmen. Desweiteren sind zahlreiche sexuelle Abenteuer des Protagonisten eingestreut. Nichts gegen (guten) Sex, aber was es in diesem Plot damit auf sich hat, erschließt sich mir leider nicht. 

    Murakami hat sich große Themen vorgeknöpft: Wie manipulierbar sind wir, was macht unsere Seele aus, wie wertvoll sind unsere Erinnerungen, welchen Preis sind wir bereit, für die Unsterblichkeit zu zahlen? Aber der Roman schafft es nicht, mich wirklich zu fesseln, im Gegenteil, zum Schluss kam ich mir vor wie in einer Mischung aus drögem Märchen für Erwachsene und der Beschreibung eines online-Fantasy-Spiels. Überladen mit Symbolik, seltsam distanzierte Dialoge, einfach nicht mein Ding.

  16. Cover des Buches Deleted (ISBN: 9783845806396)
    Margit Ruile

    Deleted

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas
    In einer nahen Zukunft werden die Menschen von Slaves unterhalten, unterstützt, überwacht. Diese digitalen Figuren, die jeder aus einem Armband heraus projizieren kann, erfassen jedes Telefonat, jeden Schritt, jede Körperfunktion. Doch es gibt eine Gruppe, die aus der digitalen Überwachung ausbrechen will. Diese Dystopie wirkt ganz realistisch, schließlich kennen wir bereits Fitnesstracker und virtuelle Helferlein; noch dazu spielt der Roman in Deutschland. Besonders ist außerdem die Darstellung des Ich-Erzählers Ben, der handschriftlich die vergangenen Entwicklungen für die Nachwelt festhält. Auf diesem Weg spricht er den Leser direkt an und erklärt ihm Technologien seiner Zeit für den zukünftigen Leser. So entsteht eine spannende Geschichte, die ruhig noch hätte fortgeführt werden können. "Deleted" begleitet jugendliche Protagonisten, ist aber auch für Erwachsene eine unterhaltsame Lektüre, die anregt, darüber nachzudenken, wie viel wir von uns preisgeben wollen.
  17. Cover des Buches Coherent (ISBN: 9783959910835)
    Laura Newman

    Coherent

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Laura Newman gilt als deutsches Paradebeispiel für gelungenes Veröffentlichen im Selbstverlag. Die 1983 geborene Autorin macht alles selbst: vom Grafikdesign, über den Buchsatz, bis zu Werbemaßnahmen. Und natürlich das Schreiben. Ihr erstes Buch erschien 2013, seit 2014 ist sie selbstständig. Nach 10 Jahren als Mediengestalterin wollte sie endlich etwas tun, das sie glücklich macht und kündigte kurzentschlossen. Mittlerweile kennt sie die Mechanismen des Selbstverlags in- und auswendig und teilt ihr Wissen bereitwillig auf ihrer Website, YouTube und ihren Social-Media-Kanälen. Dort findet sich auch ein ausführlicher Bericht zur Entstehungsgeschichte von „Coherent“, den ich äußerst spannend finde. Wer hätte gedacht, dass die widerspenstige Schnalle eines Schuhs einen futuristischen Jugendroman inspirieren könnte?

    Irgendetwas stimmt nicht mit der 17-jährigen Sophie. Vor einigen Monaten stellte sie fest, dass alle technischen, mit dem Internet verbundenen Geräte mit ihr kommunizieren. Pausenlos bombardieren sie Daten, die sich ungefragt in ihrem Hirn ausbreiten. Für einen Schüleraustausch nach Frankreich in ein Flugzeug zu steigen ist da wirklich das Letzte, was Sophie möchte. Dummerweise ist es zu spät, den Trip abzusagen. Erst, als sie in Avignon eintrifft, wird ihr klar, dass sie den Tapetenwechsel dringend brauchte. Sie genießt die wundervolle Landschaft und das französisch leichte Lebensgefühl. Und dann ist da auch noch Jean, der ihr gehörig den Kopf verdreht. Mutig weiht sie ihn in ihr Geheimnis ein. Jean ist begeistert und gemeinsam erforschen sie Sophies mysteriöse Fähigkeiten. Doch ihre Vorstöße bleiben nicht unbemerkt und schon bald werden die beiden von einer undurchsichtigen, anonymen Behörde gejagt, die Sophie zu gern in die Finger bekommen würde …

    Könnt ihr euch vorstellen, das Internet im Hirn zu haben? Mit einem Zwinkern digitale Fotogalerien durchstöbern, mit einem Gedanken E-Mails schreiben, mit einem Nicken Bestellungen aufgeben: Sophie, die Protagonistin in Laura Newmans SciFi-Roman „Coherent“, kann genau das. Und mehr. Sie braucht kein Endgerät, um online zu sein. Sie ist das Endgerät. Abgefahren. Aber ist es das wirklich? Oder wagte Newman mit diesem Buch einen Blick in eine nicht allzu weit entfernte Zukunft? Die Autorin öffnet mit den Fähigkeiten, die sie Sophie verleiht, eine unheimliche Büchse der Pandora moralischer und ethischer Implikationen, die sich in meinem Kopf verselbstständigten. Ich konnte mir mühelos ausmalen, was dieses „Upgrade“ für das Zusammenleben der Menschheit im großen Rahmen bedeuten könnte. Schon jetzt sind wir mit den Auswüchsen der Digitalisierung überfordert, bemängeln zunehmende Beschleunigung, Anonymität und soziale Kälte, Verrohung und Skrupellosigkeit – wie sähe diese Entwicklung erst aus, bräuchten wir Smartphones und Laptops nicht mehr als Krücke? Für mich ist völlig offensichtlich, dass alles noch schneller, noch vernetzter, noch gläserner wäre und ja, diese Aussicht beunruhigt mich. „Coherent“ brachte mein Kopfkino ordentlich auf Touren, obwohl Laura Newman all diese Konsequenzen gar nicht anspricht. Sie spekuliert nicht und beleuchtet Sophies Fähigkeiten lediglich aus der engen Perspektive ihrer sympathischen Protagonistin. Sie erwähnt zwar potenzielle militärische Einsatzgebiete, aber weitere Folgen klammert sie aus. Ich denke, dass diese Beschränkung dem Genre des Buches geschuldet ist. Die negativen gesellschaftlichen Aspekte passen eher in einen Roman für ein älteres Publikum und ich finde nicht, dass „Coherent“ durch den Verzicht darauf etwas fehlt, schließlich breiteten sie sich vor meinem inneren Auge trotzdem aus. Dass ich fähig war, die Idee der Geschichte über ihren Rahmen hinaus zu analysieren, liegt meiner Ansicht nach daran, dass Newman sich stark um Vorstellbarkeit und Realismus bemühte. Sophies Zustand ist nicht angeboren, sondern das Ergebnis eines fragwürdigen Experiments. Ich schätze es als plausibel ein, dass bereits in diese Richtung geforscht wird. Dennoch bin ich skeptisch, ob die Autorin Sophies Reaktion auf die Datenmenge, die sie überrollt, drastisch genug darstellt. Kopfschmerzen scheinen mir zu wenig zu sein, weil ich glaube, dass das menschliche Hirn unter dieser Informationsflut zusammenbrechen würde. Doch natürlich konnte Sophie schlecht ein sabberndes Wrack sein – Jean hätte sich dann wohl kaum für sie interessiert. Die Romanze zwischen den beiden fand ich putzig und nicht allzu aufdringlich; ich empfand es als glaubhaft, dass sie sich auf der Flucht vor der ominösen Behörde näherkommen. Diese strenggeheime, fiktive Behörde klang durchaus etwas nach Verschwörungstheorie, ich kann allerdings verstehen, dass Newman eine Regierungsvertretung, die keinerlei rechtlichen Restriktionen unterworfen ist, porträtieren wollte. Letztendlich kann ja niemand beweisen, dass es diese Männer und Frauen in Schwarz nicht gibt, die unschuldige Teenager quer über den Globus jagen.

    „Coherent“ ist meiner Meinung nach ein gelungener SciFi-Jugendroman, der das Kunststück vollbringt, über die Grenzen der Geschichte hinaus verschiedene Altersgruppen anzusprechen. Während der jüngeren Leserschaft eine aufregende, futuristisch anmutende Handlung und nahbare Figuren geboten werden, können sich ältere Leser_innen wie ich zu unausgesprochenen Schlussfolgerungen stimulieren lassen. Das schafft nicht jedes Buch und spricht definitiv für Laura Newmans Talent. Nichtsdestotrotz hätte ich mir insgesamt eine kritischere Auseinandersetzung mit den Fähigkeiten ihrer Protagonistin gewünscht. Es ist vollkommen in Ordnung, dass sie auf den düsteren, mahnenden Zeigefinger verzichtete, doch sie hätte zumindest anklingen lassen können, dass diese nicht nur Vorteile haben. Wir sollten niemals vergessen, dass das Internet zwar ein Raum der Wunder ist – aber eben auch ein Raum voller Gefahren, Heimtücke und Illegalität.

  18. Cover des Buches Letzte Ernte (ISBN: 9783462045338)
    Tom Hillenbrand

    Letzte Ernte

     (115)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Xavier Kieffer in seinem nächsten Fall.... 

    Die mitspielenden Personen werden sehr deutlich charakterisiert, ich mag das! 

    Jeder Mensch hat seine Schwächen, so auch die Hauptpersonen in diesem Roman. Dadurch wird die ganze Geschichte sehr lebendig und läßt sich gut lesen.

    Xavier Kieffer, mit seinem Hang zum Alleingang und seine Freunde und Bekannten, die ihm zur Seite stehen, und seine Wissenslücken in Bezug auf Computerkenntnisse ausgleichen, ergänzen sich prima.

    Es werden allerdings auch Klischees bedient, z. B. der Finne, der gerne und viel Wein konsumiert....

    Fazit: ein Buch, dessen Lektüre lohnt. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände dieser Reihe!

  19. Cover des Buches Jägerin der Dunkelheit (ISBN: 9783453533097)
    Christine Feehan

    Jägerin der Dunkelheit

     (118)
    Aktuelle Rezension von: SheilaEnglish

    This is the first in the series. It talks about how the Ghostwalkers were created in a government lab. They soldiers who volunteered were experimented on and we discover there's evil intent so they must escape.

    Ryland is in charge and with the help of Lily, a scientist, they work together to escape as they also find love together.

    There's a lot of adventure and romance as well as science fiction.

  20. Cover des Buches Das Erwachen (ISBN: 9783492313872)
    Andreas Brandhorst

    Das Erwachen

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Was wäre, wenn jemand einen Cyberkrieg auslöst? Und was wäre, wenn im Rahmen eines solchen Kriegs eine Künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickelt und die Welt im Chaos versinkt? Um genau diese Themen geht es in dem Thriller „Das Erwachen“ von Andreas Brandhorst. Die Hauptfigur Axel Krohn stößt auf ein Computerprogramm namens Mephisto, das von der NSA entwickelt wurde, und löst durch sein unvorsichtiges Agieren einen weltweiten Cyberkrieg aus, indem er den Code einer Waffe namens „Infiltrator“ freisetzt. Dieser Code ist die Initialzündung dafür, dass eine MI, eine sog. Maschinenintelligenz, erwacht. Die NSA will ihn daraufhin aus dem Verkehr ziehen, setzt zwei Agenten auf ihn an und will gleichzeitig vertuschen, dass sie etwas mit Mephisto zu tun hat. Auf seiner Flucht vor der NSA erhält Axel Krohn Unterstützung von Giselle Leroy, Angestellte von Living Magic, einer Firma, die die NSA bei der Entwicklung des Programms unterstützt hat, und zeitgleich Whistleblowerin. Sie gehört zu einer internationalen Gruppe um Edward Snowden namens Veritas, die Korruption, Menschenrechtsverletzungen und Datenmissbrauch enthüllt. Weitere Unterstützung erhält Axel Krohn von einem weiteren Hacker namens Dark Rider. Neben der NSA sind auch Coorain Coogan, Mitarbeiter der Strategic Cyberforce Advanced Response (SCAR), sowie Michael Rossmann, Hauptkommissar der deutschen Polizei, hinter Axel Krohn her. Sie arbeiten zusammen, agieren unabhängig von der NSA und sie verfolgen eigene Interessen. Sie wollen Krohn vor der NSA schützen. Im Buch geht es also v.a. um ein Katz- und Maus-Spiel zwischen Krohn, Leroy und den genannten Verfolgern, und das innerhalb einer Welt, die im Chaos versinkt. Später geht es dann darum, dass die zum Bewusstsein erwachte Maschinenintelligenz mit ihrem vermeintlichen Schöpfer Axel Krohn in Verbindung treten möchte, weil sein Name im Quellcode von Infiltrator steht. 

    Auch die politische Ebene wird vom Autor in die Handlung einbezogen. Während die Welt ins Chaos stürzt und die Maschinenintelligenz immer mehr Kontrolle gewinnt, versucht Viktoria Jorun Dahl als neu ernannte UN-Sonderbeauftragte für Maschinenintelligenz Gegenmaßnahmen zu ergreifen und in diesem Zusammenhang eine Expertengruppe zusammenzustellen. 

    Und als ob das noch nicht reichen würde, integriert Andreas Brandhorst neben den genannten drei Handlungssträngen, zwischen denen munter die Perspektive gewechselt wird, auch noch sogenannte Streiflicht-Kapitel, in denen die Mission der Mars Discovery knapp angerissen wird (hierzu existiert ein Folgeband). Denn auch auf dem Raumschiff erlangt die Maschinenintelligenz die Kontrolle über alle Systeme. 

    Man könnte nun befürchten, dass die komplexe Handlung den Leser überfordert, doch das ist nicht der Fall. Andreas Brandhorst nimmt sich viel Raum – manchmal sogar etwas zu viel –, um die Handlungsstränge zu erzählen, man verliert als Leser nie den Überblick über das Geschehen oder die Figuren, das Erzähltempo ist nicht sonderlich hoch. Teilweise hätten die Kapitel noch etwas Straffung vertragen, einige Darstellungen geraten sehr ausführlich, auch Wiederholungen sind nicht selten. Insbesondere die Schilderung der Fahrt nach Rom gerät in meinen Augen zu lang. Dies führt dazu, dass die Spannungskurve nicht dauerhaft auf hohem Niveau bleibt, sondern sie schwankt, sie ebbt mal ab, dann steigt sie wieder an. Der zeitliche Abstand zwischen der ersten Kontaktaufnahme mit der MI, die sich genau in der Mitte des Buchs ereignet, und der zweiten Kontaktaufnahme war nach meinem Empfinden zu groß. Denn die Kommunikation zwischen der MI und der Menschheit ist das Highlight des Buchs, und diese Passagen, bei deren Gestaltung der Autor einen wirklich richtig guten Job gemacht hat, hätten kürzer aufeinanderfolgen müssen und sie hätten nach meinem Geschmack auch ausführlicher ausfallen können.

    Das Buch hat darüber hinaus immer dann seine Stärken, wenn es um philosophische Fragen geht, die Brandhorst gekonnt aufwirft. Sie regen beim Lesen zum Nachdenken an, was mir gut gefallen hat: Wie würde eine Welt aussehen, in der eine MI die von Menschen gemachten Probleme löst und Krankheiten heilt? Wie positioniert sich eine MI zur Gottesfrage? Was ist eigentlich Leben? Und wie definiert man Leben angesichts des Vorhandenseins einer MI? Ist biologische Intelligenz die Grundlage für Maschinenintelligenz? Ist die Menschheit nur ein evolutionärer Zwischenschritt? Auch die Annahmen des Autors zur evolutionären Entwicklung einer Maschinenintelligenz fand ich spannend. 

     

    Fazit: Ein vielschichtiger Thriller, der interessante Fragen zum Thema einer Maschinenintelligenz aufwirft und der über eine nur schwankende Spannungskurve verfügt, weil ihm eine Straffung an den richtigen Stellen fehlt.

  21. Cover des Buches Layers (ISBN: 9783785587294)
    Ursula Poznanski

    Layers

     (634)
    Aktuelle Rezension von: Buch-und-Tee

    Grundsätzlich verschlinge ich die Buchstabenwälder eingehüllt in bunte, vielversprechende Cover von Poznanski wie Chips zu einem guten Film, doch dieses Buch ließ mich leider genauso kalt wie die Nächte den siebzehnjährigen Dorian um den es in der Geschichte geht.

    Das Cover und der Name verraten es dem Leser bereits von Anfang an: das Buch, die Story, die Wahrheit - alles war unglaublich vielschichtig. 

    Nur leider schien es die Autorin etwas zu gut damit zu meinen denn allem Anschein nach passierte auf jeder Seite etwas neues "aufregendes" was den Leser gebannt zum weiterlesen animieren sollte. 

    Doch leider empfand ich diese sprunghaft wirkenden Themenwechsel eher als lästig und teils auch anstrengend. 


    Die Charaktere sind hingegen jeder Erwartung sehr einschichtig und wirken auf mich wie Pappaufsteller  die dazu dienen ein wenig Leben in die sonst sehr trostlos beschriebene Umgebung zu bringen. 

    Auch wenn der Hintergrund Dorian's ein wenig durchleuchtet wird, ist der Lichtschein der seine Vergangenheit verwundbar gegenüber dem kritischen Blick des Lesers macht, eher fade und bleibt fast schon so dunkel wie eine flackernde Straßenlaterne.

    Als der Hauptprotagonist dann schließlich sich dazu entscheidet eine ihm fast völlig fremde Mitbewohnerin seines neuen Zuhauses zu küssen, welche seinen Kuss erwidert, was sich zu einer Art romantischen Beziehung aufzubauen scheint musste ich das Buch weglegen und habe mich seither nicht getraut es nochmal in die Hand zu nehmen aus Angst wieder so schwer enttäuscht zu werden wie beim ersten Versuch die knapp 440 Seiten Buchstabenbrei hinter mich zu bringen.


    Fassungslos über das bis dato gelesene viel es mir schwer zu glauben, dass dieses Buch tatsächlich von meiner Lieblingsautorin stammte. 

    Mit diesem Buch scheiterte diese nämlich genauso kläglich ihre Leser und Leserinnen zu beeindrucken wie der Kojote daran den Roadrunner endlich zu fangen.


    Mal schauen ob ich mich nochmal an Layers probieren werde, bis jetzt habe ich aber deutlich vielversprechendere Bücher vor mir als dieses misslungene Werk. 




  22. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596706648)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (685)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Das gibt dieses Mal eine sehr kurze Rezension.

    Klare Leseempfehlung. Spannend, innovativ, überraschend und toll geschrieben. Und gilt auch für alle, die den Film von Steven Spielberg bereits gesehen haben. Der Rahmen ist der gleiche, aber vieles ist ganz anders.

    Klare Pluspunkte:

    • das Geschäftsmodell der OASIS Betreiber wird deutlich
    • das Buch setzt sich intensiver mit der Cline Version des Jahres 2045 auseinander (weniger Popcorn Kino mehr Tiefgang).
  23. Cover des Buches Tote Vögel singen nicht (ISBN: 9783800090051)
    Christian Klinger

    Tote Vögel singen nicht

     (59)
    Aktuelle Rezension von: sab-mz

    Das Buch " Tote Vögel singen nicht " von Christian Klinger ist ein Krimi, der aus meiner Sicht sehr langatmig ist und dem die Spannung für einen "Thriller" ,wie man auf dem Cover lesen kann, fehlt.
    Cosinus Gauß ist Anwalt. Er arbeitet mit Tricksereien und ist alles andere als Reich.
    Ein beziehungsunfähiger Mann, der nur Sex will.

    "Schneewittchen" ist die Frau, die er besitzen will. Wer ist Schneewittchen wirklich?
    Diese liegt tot neben im Hotelzimmer.

    Eine Rolle spielt Dragana, die für eine Agentur arbeitet.
    Maria Schneider, die als Treuetesterin arbeitet wird tot aufgefunden.

    Die Ermittlungen leitet Parth vom LKA.
    Kriminelle kommen ins Spiel.

    Ich habe das Buch bis zum Ende gelesen in der Hoffnung, dass noch mehr Spannung folgt, aber es tröpfelt vor sich hin.

    Aus meiner Sicht hat die Story Potential für einen spannenderen Krimi.
    Dem Autor ist es aber nicht gelingen einen wirklichen Thriller daraus zu machen.

  24. Cover des Buches How to Be Gay (ISBN: 9783733500924)
    Juno Dawson

    How to Be Gay

     (30)
    Aktuelle Rezension von: leabeschorner

    Nicht nur für Mitglieder der LGBT-Community spannend, sondern für jede*n sehr informativ.

    Ein Sachbuch für vor allem Jugendliche, die sich in der Findungsphase befinden, aber auch für deren Bekannte, Freunde, Familie. 

    Der Schreibstil ist schon sachlich, aber auch humorvoll - es liest sich super schnell. 

    5/5 ganz klare Empfehlung. Hätte dieses Buch gerne gelesen als ich selbst 12 oder 13 Jahre alt war.

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