Bücher mit dem Tag "david michie"

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5 Bücher

  1. Cover des Buches Die Katze des Dalai Lama (ISBN: 9783453703810)
    David Michie

    Die Katze des Dalai Lama

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    .... Die Rezi ist von 2014 und ich schreib hier nur das Fazit rein. Es ist sonst zu lang. :-) Und jetzt geh ich das Buch suchen. Die Kuh die lachte, hab ich auch noch, die hab ich neulich gesehen. Aber wo ist die Katze???

    Fees Fazit

    Zuerst dachte ich, dieses Buch wäre nur eine weitere interessante Katzengeschichte, aus der Sicht einer Katze. Dann war ich fasziniert von der Beschreibung und wollte es unbedingt lesen. Die Aussagen sind sehr klar und man lernt einiges über den Buddhismus, das Buch ist keineswegs langweilig und ich hatte viel Spaß daran und war sehr traurig, als es aus war. Schön fand ich auch, dass man viel schmunzeln konnte und die Katze so ein toller, faszinierender Charakter war. Damit möchte ich eigentlich schließen und nur noch hinzufügen, dass Faulheit und Selbstzweifel fehl am Platz sind. Um wirklich zu leben muss man auf sein inneres Ich hören, einen entschlossenen Blick haben und eine feste Stimme. Da ich sehr begeistert bin, von diesem etwas anderen Buch, kann ich es jedem empfehlen und vergebe 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Die Katze des Dalai Lama und der Zauber des Augenblicks (ISBN: 9783453704077)
    David Michie

    Die Katze des Dalai Lama und der Zauber des Augenblicks

     (5)
    Aktuelle Rezension von: nickypaula

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Mit „Der Zauber des Augenblicks“ entführt uns David Michie ein drittes Mal in die wundervolle und lehrreiche Welt der Katze seiner Heiligkeit und auch dieser Ausflug wird nicht nur von Witz und Sprachgewandtheit, sondern vor allem von jeder Menge buddhistischen Weisheiten begleitet. Erschienen ist die deutsche Ausgabe am 27.6.16 beim Lotos Verlag.   

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Schneelöwin, Rinpoche, Swami, schönste Kreatur auf Erden – die Katze seiner Heiligkeit hat ebenso viele Namen wie Talente. Nur das Meditieren gehört zu ihrem Leidwesen nicht dazu. Und das obwohl sie sich ja täglich in der beruhigenden und klaren Aura des Dalai Lama sonnen kann. Doch ihre Neugier und ein äußerst traumatisches Erlebnis lassen ihren Geist nicht zur Ruhe kommen. Gerade als sie beschließt ihre Meditationserfahrungen doch lieber später zu sammeln, passieren so einige Dinge in ihrem Umfeld, die sie unweigerlich immer wieder auf dieses Thema stoßen, denn nicht nur sie ist von großer Unruhe bringenden Plagegeistern befallen, sondern auch einige ihrer liebsten menschlichen Gefährten. Und so lauscht sie besonders aufmerksam den weisen Ratschlägen des Dalai Lama und anderer Gelehrter um gemeinsam mit ihnen den Zauber des Augenblicks zu ergründen und zu innerem Frieden zu finden.

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Hypnotische tiefblaue Augen, in einem fast schon verboten süßem Gesicht, starren einem auf dem Cover von Band 3 entgegen – ganz so wie sich die KSH stets selbst beschreibt. Wer beim Anblick dieses Covers der Versuchung wiederstehen kann das Buch zu kaufen, ist wohl eindeutig kein Katzenfreund ;)

    Auch nachdem ich das Buch bereits durchgelesen habe, ertappe ich mich immer wieder dabei das Buch in der Hand zu halten und einfach nur in den bezaubernden Blick dieser zuckersüßen Himalaya-Katze zu versinken. Wer könnte den Dalai Lama nicht verstehen, dass er manchmal einfach seine Arbeit liegen lassen muss, wenn ihn diese Schönheit auffordernd anblickt?

    Und auch wenn die riesigen, fast schon magischen Augen der absolute Fokus im Coverbild sind und damit im Grunde auch hier den Leser bereits darauf vorbereiten sich auf eine Sache zu konzentrieren, gibt es auch einen kleinen Kritikpunkt, denn ich finde die Glanzpunkte in den Pupillen wirken etwas zu sehr nachbearbeitet und damit verliert das Bild leider an seiner Natürlichkeit, was gar nicht nötig gewesen wäre, denn ein solcher Katzenblick ist immer faszinierend, auch wenn er grafisch vielleicht nicht perfekt ist.

    Ansonsten ist auch Band 3 in der Restgestaltung, in Cremefarben und einfacher Schriftgestaltung, schlicht und damit passend gehalten.

    Die Klappentexte geben kurz und prägnant die Kernpunkte des dritten Abenteuers rund um die KSH wieder.  

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Nach dem allgemeinen Umriss buddhistischer Lebenseinstellungen und der Suche nach dem Glück in den voran gegangenen Bänden, befasst sich dieser Ausflug ins Namgyal-Kloster spezieller mit dem Thema Meditation. In vielen humorvollen bis ernsten Geschichten wird aufgezeigt, warum ihr im Buddhismus solch großer Stellenwert zu kommt und welche positiven Auswirkungen sie auf das Leben eines jeden haben kann. Dabei geht es wie immer nicht darum den Leser zum Meditationsexperten auszubilden, sondern ihm aufzuzeigen wie hilfreich sie für das Meistern des heute so stressigen Alltags oder auch für die Gesundheit sein kann, sodass jeder für sich selbst entscheiden kann, inwieweit er sich darauf einlässt. Mein Interesse an der Meditation hat das Buch auf jeden Fall geweckt und auch Frustration vorgebeugt, denn nicht nur einmal wird klar, dass aller Anfang schwer ist.

    Doch auch für diejenigen, für die das Meditieren nichts ist, können sich vielleicht mitnehmen, dass Achtsamkeit ein wichtiger Faktor zum Finden des persönlichen Glücks ist und diese auch im Alltag immer mal wieder zu praktizieren dürfte weit weniger schwer sein, als gezielte Meditationsübungen.

    Promis rücken im Übrigen noch weiter in den Schatten, was ich aber auch gut finde, denn es gibt genug interessante Menschen in der „Familie“ der KSH deren Geschichte ich weitaus lesenswerter finde als irgendwelche berühmten Namen.     

     Der Schreibstil ist nach wie vor ganz wundervoll malerisch und besonnen, aber mit der nötigen Portion intelligenten Witzes und Sarkasmus gewürzt. Allerdings habe ich festgestellt, dass es in diesem Band doch ein wenig ernster zugeht und nicht mehr ganz so viele lockere Sprüche eingestreut sind. Dies mag zum Einen den teilweise ernsten Geschehnissen geschuldet sein, zum Anderen spiegelt sich für mich darin aber auch die persönliche Entwicklung der KSH wieder, die in diesem Band doch mehr innere Reife erlangt. Obwohl die witzigen Beschreibungen und selbstironischen Bemerkungen der pelzigen Begleiterin des Dalai Lama viel vom Lesereiz ausmachen, hat es mir gar nicht so sehr gefehlt, denn die Geschichte bleibt trotzdem unterhaltsam und spannend erzählt und strahlt dennoch eine ganz eigene Art von Ruhe und Besonnenheit aus, eben ganz das, was dem Leser auch vermittelt werden soll.

    Auch wieder sehr gelungen ist die Einbindung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Thema Meditation, die skeptischen Menschen vielleicht doch helfen sich besser mit dem Nicht-Greifbarem auseinander zu setzen.

    Gleich geblieben ist auch die Nichterklärung von Fremdwörtern, aber daran hat man sich inzwischen ja nun gewöhnt und der KSH und den Ausführungen zu folgen sollte auch so kein Problem sein.  

    Sehr amüsant und trotz der Kürze sehr lehrreich war das Gespräch KSH-HSH, denn es zeigt einfach und prägnant, wie ähnlich sich die Religionen doch in ihren Grundprinzipien sind, sodass es umso mehr weh tut, sehen zu müssen wie viel Streit oder sogar Krieg sie doch immer wieder auslösen. Mal sehen wann endlich alle begreifen wie sinnlos das ist.

    Im zweiten Band schon angeklungen und hier noch etwas ausgebaut, sind die früheren Leben der KSH. Es kommt so manche Überraschung ans Tageslicht, die nicht nur einmal die manchmal eben doch etwas eingebildete Rinpoche dazu bringt ihre Einstellungen bestimmten Lebewesen gegenüber doch noch einmal zu überdenken.

    Sicher könnte man in diesem Strang der Geschichte auch sagen, dass das alles schon ein bisschen zu viel des Guten ist, dass fast alle Charaktere irgendwie schon in einem früheren Leben miteinander verbunden waren, aber warum eigentlich nicht?

    Ob Zufall oder eben doch Karma, es spielt keine Rolle. Auch wenn viele der ganzen Wiedergeburtssache und der karmischen Verbindung sicher skeptisch gegenüber stehen, wer schon einmal so eine intensive Verbindung zu einem anderen Lebewesen gespürt hat, für den ist das ganz und gar nicht suspekt, dass dies möglich ist und die Vorstellung, dass die gemeinsame Zeit zweier verbundener Seelen auf Erden nicht nur auf ein Leben begrenzt ist, ist wundervoll und ungemein tröstlich.    

     

    Nur einen etwas enttäuschten Gedanken konnte ich bis zum Schluss nicht abschütteln: „Alle Lektionen über die positiven Wirkungen der Meditation schön und gut, aber wie genau funktioniert das eigentlich?“ Mit einfach nur Dasitzen und die Augen schließen ist es nach den ganzen Erfahrungen im Buch ja nicht getan. Aber nach drei gemeinsamen Reisen scheint die KSH ihre Leser (oder zumindest mich;) ) inzwischen sehr gut zu kennen, denn was folgte gleich im Anschluss der Geschichte?

    Genau – eine von der KSH verfasste Anleitung zur Meditation. Und schon wieder musste ich Asche über mein Haupt streuen, dass ein einziger Gedanke mich bereits wieder auf den Pfad des Unglücks hatte führen wollen. Doch die Weisheit der KSH siegt auch hier erneut :)

     

    Fazit:

    Nicht nur der „Zauber des Augenblicks“, sondern auch der Zauber der KSH entfaltet sich mal wieder in diesem Buch, sodass man fast schon vergisst wie viel Wichtiges man nebenbei lernt, um sein eigenes Leben sowie das Aller leidfreier zu gestalten.

    „Die Katze des Dalai Lama“ sollte eigentlich Pflichtlektüre werden!

    Ich hoffe jedenfalls auf noch viele weitere Streifzüge mit der Katze seiner Heiligkeit, denn die Weisheiten des Buddhismus sind noch lange nicht ausgeschöpft und auch die kleine Schneelöwin steht eigentlich noch am Anfang ;)

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Auch der dritte Teil ist eigentlich wieder für jeden zu empfehlen, denn etwas mehr Klarheit und Ruhe des Geistes kann Niemandem schaden.

    Besonders wer eine unterhaltsame Auszeit sucht, ist hier genau richtig. 

     

    Taja

    von Nickypaulas Bücherwelt

     

  3. Cover des Buches Die drei magischen Worte (ISBN: 9783778782873)
    David Michie

    Die drei magischen Worte

     (7)
    Aktuelle Rezension von: nickypaula


    Drei magische Worte – manchmal braucht es nicht mehr, um das Leben neu zu entdecken und vielleicht sogar das Glück zu finden


    ~ <3 ~  Einleitung/Titel ~ <3 ~  

    Mit der Reihe um die „Katze des Dalai Lama“ hat Erfolgsautor David Michie schon vielen Lesern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Im November 2019 erschien im Lotos Verlag nun ein neues Buch aus seiner Feder, zwar nicht mit der Katze seiner Heiligkeit als Mittelpunkt, dennoch mit einem Vorwort dieser und einem buddhistischen Hintergrund. 


    ~ <3 ~ Um was geht es? ~ <3~

    Die magischen drei Worte – wir kennen sie alle und doch sind sie oft nur eine blasse Erinnerung aus Kindertagen. Dabei können gute Geschichten und Märchen so viel mehr als nur ein netter Zeitvertreib sein. In gewohnt unterhaltsamer und gleichzeitig rhetorisch geschickter Schreibweise bringt uns der Autor, die von der Katze des Dalai Lama gewählten Geschichten näher, und entführt uns in eine Welt voller buddhistischer Lebensweisheiten. Da diese in mehr oder weniger moderne Alltagsmärchen verpackt sind, werden sie auch für Leser greifbar, die sich bisher nicht mit dieser Thematik befasst haben.


    ~ <3 ~ Meine Meinung ~ <3 ~

    Nachdem sich die „Katze des Dalai Lama“ schon vor längerer Zeit in mein Herz geschlichen hat, war ich sehr erfreut ein neues Buch von David Michie in den Händen halten zu dürfen, wenngleich dieses nicht die KSH als Protagonistin hat, sondern „lediglich“ eine Sammlung von Kurzgeschichten verschiedener Thematiken ist. Der Schreibstil des Autors war wieder einmal leicht zugänglich und dennoch von genau der für die Erzählungen nötigen Tiefe und Gewandtheit. Allerdings habe ich an einigen Stellen ein wenig die richtige Prise Humor vermisst, die ich seinen anderen Büchern lieben gelernt habe, obwohl es sich durchaus öfter angeboten hätte. Dennoch war das Lesen nicht nur sehr vergnüglich, sondern vor allem auch bewegend. Nicht alle Geschichten haben mich gleichermaßen angesprochen, aber das ist völlig normal. Interessant waren sie alle, vor allem da sie auch in sehr unterschiedlichen Kulturkreisen spielten, und obwohl ich bei einigen nicht sofort wusste, wohin die Reise eigentlich gehen würde, war es eine wundervolle Erfahrung. Die verschiedenen buddhistischen Lehren, die sich wie immer in keinster Weise aufgedrängt haben, geben Denkanstöße, die vielleicht nicht lebensverändert sein werden – in jedem Falle aber bereichernd.

    Man muss sich allerdings auf das Buch einlassen können. Oftmals werden Begriffe aus dem Buddhismus nicht explizit erklärt oder die Lebenswelten der Protagonisten ist sonderbar anders, dennoch ist es ohne weiteres möglich die Quintessenz der Erzählungen zu verstehen – wenn man mehr mit dem Herzen, als dem Verstand liest. Außerdem ist es kein Buch zum Mal-eben-Weglesen. Man sollte sich Zeit nehmen und den Geschichten die Möglichkeit geben zu wirken. Dann hinterlassen auch zunächst seltsam oder absurd wirkende Erzählungen ein Gefühl der Entspannung und Vertrautheit.


    ~ <3 ~ Fazit des Buches ~ <3 ~

    Auch wenn es durch den fehlenden zusammenhängenden Storyverlauf und dem etwas weniger humorvollen Stil, nicht ganz so fesselnd war, wie ich es von anderen Büchern des Autors kenne, war es dennoch eine wundervolle Leseerfahrung. Die Geschichten haben mich berührt und zum Nachdenken angeregt – und auf mehr kommt es in dem Fall wahrscheinlich auch nicht an. Ich kann nicht einschätzen, ob jemand, der so überhaupt nichts vom Buddhismus hält, ebenso Freude an dem Buch finden wird, aber meiner Meinung nach, kann jeder vergnügliche und bereichernde Stunde mit „Die drei magischen Worte“ verbringen, wenn er sich für das Herz der Geschichten zu öffnen vermag.


    Ich werde es sicher nicht das letzte Mal in der Hand haben.


    4 von 5 Sternen


    eure Taja 

    von >Die Librellis< 


  4. Cover des Buches Buddhismus für Mensch und Tier (ISBN: 9783424153484)
    David Michie

    Buddhismus für Mensch und Tier

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Lesezauber_Zeilenreise

    Als Vorsatz für dieses Jahr 2020 habe ich mir vorgenommen, achtsamer durch´s Leben zu gehen. Nicht, weil das gerade in Mode ist, sondern weil ich denke, dass es sehr wichtig ist, wieder achtsamer zu werden in dieser schnelllebigen, von Social Media und Technikerrungenschaften übervollen Welt.

    Daher habe ich mir das Buch "Buddhismus für Mensch und Tier - Wie wir Achtsamkeit und Mitgefühl voneinander lernen können" von David Mitchie gekauft. Nicht nur deswegen allein, sondern auch, weil ich bisher alle "Die Katze des Dalai Lama"-Bücher von Mitchie verschlungen habe, diese einfach NUR zauberhaft finde und ja, auch, weil ich natürlich ein Katzenfan bin... habe ja selber zwei dieser wunderschönen Wesen bei mir leben.

    Aber zurück zum Buch:
    Im Geiste des Buddhismus sowie anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse gewährt uns David Michie – Bestsellerautor von »Die Katze des Dalai Lama« – einen faszinierenden Einblick in das Bewusstsein der Tiere. Er zeigt, wie wir unseren Haustieren in allen Lebenslagen achtsam und mitfühlend begegnen und so auch unser eigenes Leben bereichern. Das Buch bietet Ihnen Meditationen, Mantras, Achtsamkeitsübungen und viele weitere praktische Tipps, mithilfe derer Sie die Beziehung zu Ihrem Haustier vertiefen können.

    Ich bin niemand, der in ein Buch Notizen schreibt oder Textpassagen markiert oder so. Aber wenn ich etwas lese, was ich wichtig finde und mir unbedingt merken bzw. nochmal nachlesen möchte, dann mache ich oben in die Buchseite einen kleinen Knick (ein Eselsohr). Und was soll ich sagen: dieses Buch hat insgesamt 7 Eselsohren... oder sollte ich eher sagen: Katzenohren?
    Und auch nur deswegen "nur" 7, weil ich mich echt zurückgehalten habe!

    Ich liste euch hier einmal das Inhaltsverzeichnis auf:

    ► Einführung (Partner auf Ihrer Reise durchs Leben)
    ► Wie Hunde und Katzen in unser Leben kamen
    ► Auch Tiere haben ein Bewusstsein
    ►Leitsätze
    ► Für unsere Haustiere da sein
    ► Fünf Vorteile eines achtsamen Umgangs mit Haustieren
    ► Meditieren mit unseren Haustieren
    ► Karma: wie wir unsere Tiergefährten in eine positive Zukunft führen können
    ► Wie wir unseren Haustieren auf dem Weg der Heilung helfen können
    ► Wie wir unsere Haustiere während des Sterbevorgangs und danach unterstützen können
    ► Wiedergeburt
    ► Tiere und das Konzept der Gewaltlosigkeit: einige weiterführende Fragen

     Es ist sicher kein Buch, durch das man einfach so hindurch rauscht. Dafür ist das Thema zu komplex. Dennoch schafft David Mitchie es einmal mehr, den Buddhismus für ganz normale Menschen zu erklären. Nicht ins kleinste Detail und auch nicht allumfassend, dennoch so, dass auch der Otto-Normal-Bürger wie ich einer bin etwas damit anfangen und - noch viel wichtiger - es verstehen und umsetzen kann.

    Er hat viele Erlebnisse in diesem Buch veröffentlicht, die ihm von seinen Lesern geschickt wurden. Das macht alles gleich noch lockerer und anschaulicher. Die Geschichten sind allesamt super interessant und teilweise echte Gänsehautbringer. 

    Meine beiden Katzen - Hazel und Poppy - sind beide nicht die Schmusetiger vor dem Herrn. Sie kommen mal nachts mit ins Bett und lassen sich auch sonst gerne streicheln, aber sie sind nicht die "ich sitze jetzt bei Frauchen mal eben stundenlang auf dem Schoß-Tiere". Und auch gegenseitig schmusen oder putzen sie sich nicht. Umso erstaunter war ich, als ich eine der "Übungen" aus dem Buch angewendet habe, dass beide nachmittags - ich saß auf dem Sofa - zu mir kamen und sich in meiner Nähe niederließen. Beide gleichzeitig. Das gab es noch nie! Ihr könnt euch denken, dass ich begeistert war! Grund genug für mich, diese Übungen weiterhin zu praktizieren und immer wieder nachzulesen in diesem Buch. Es ist eine echte Bereicherung meiner Bibliothek und ich bin mir sicher, dass dadurch die Beziehung zwischen uns und den beiden Katzen und zwischen den beiden selbst tiefer, fester und harmonischer wird. Achtsamer auf jeden Fall!

    Lass dich darauf ein... man muss kein Buddha oder Guru sein, um für sich und seine Haustiere hier wirklich eine Menge herauszuholen. Du kannst nur gewinnen! 

    Fazit:

    eine ganz klare Empfehlung für alle neugierigen Menschen, die mehr über sich und über ihr Haustier bzw. die Tierwelt erfahren möchten, die offen sind für neue Wege und die einfach ein super geschriebenes Sachbuch lesen möchten, bei dem garantiert keine Langeweile aufkommt. 

    5 von 5 Sterne dafür von mir.

  5. Cover des Buches Die Katze des Dalai Lama und die Kunst des Schnurrens (ISBN: 9783453703926)
    David Michie

    Die Katze des Dalai Lama und die Kunst des Schnurrens

     (10)
    Aktuelle Rezension von: nickypaula
    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ „Die Katze des Dalai Lama“ kehrt auf leisen Pfoten zurück um im zweiten Teil (erschienen Herbst 2015 beim Lotos-Verlag) „Die Kunst des Schnurrens“ zu erforschen und den Leser erneut auf einen leicht verständlichen und amüsanten Spaziergang in die Welt der buddhistischen Weisheiten mitzunehmen - mit dem Ziel das wahre Glück zu finden.
    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~  Der Dalai Lama ist für längere Zeit verreist, doch das heißt nicht, dass seine kleine Schneelöwin nur faul auf ihrem Lieblingsplatz liegt und sich hofieren lässt – nun ja zumindest nicht die ganze Zeit. Zumindest regelmäßige Besuche in ihrem Lieblingscafé müssen sein, um sich die Zeit ohne ihre Heiligkeit zu vertreiben. Dabei trifft die KSH (Katze seiner Heiligkeit) eines Tages eine scheinbar banale Entscheidung, die ausschlaggebend für eine Reihe Veränderungen und Erkenntnissen, nicht nur in ihrem Leben ist. Besonders Serena, der vorrübergehenden Leiterin des Himlaya-Buchcafés, kommt sie auf besondere Weise näher und wird zu ihrer, manchmal heimlichen, Wegbegleiterin. Dabei lernt sie jede Menge neuer Leute kennen und gerät in so manch kleines Abenteuer. Doch vor allem eins scheint allgegenwärtig: die Suche nach dem wahren Glück. Aber wo es eine philosophische Frage gibt, gibt es auch viele Antworten und so erfährt die KSH viele erstaunliche Dinge über das Glück, die auch ihre Sicht auf viele Situationen prägen. Tatze für Tatze kommt sie somit ihrem Auftrag „die Kunst des Schnurrens“ zu erforschen näher.
    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~  Auch das Cover des zweiten Bandes ziert wieder eine wunderschöne Himalaya-Katze, bei deren friedlich schlummernden Antlitz man sich am liebsten dazulegen und von ihrer schnurrenden Weisheit durchströmen lassen möchte. Wie auch beim Vorgänger, ist der Rest des Covers sowie die innere Gestaltung dagegen sehr schlicht gehalten, sodass die Katze ganz wie im Buch selbst als Protagonistin im Fokus liegt. Einziges Manko – die Katze auf Band zwei sieht der des ersten Covers wegen der viel helleren Gesichtsmaske nicht wirklich ähnlich. Wer sich also bereits anhand des ersten Fotos ein inneres Fixbild der KSH gemacht hat, wird vielleicht etwas irritiert sein. Die Klappentexte sind recht knapp gehalten und verraten nicht viel über die eigentlichen Erlebnisse der Katze des Dalai Lamas, was ich persönlich sehr gut finde, denn es geht im Grunde auch nicht darum was passiert, sondern wie und wozu es führt, demnach ist die Erwähnung von Einzelereignissen in meinen Augen auch nicht wichtig. Trotzdem sind die Texte ansprechend und mit einer Portion Humor gewürzt, sodass sie neugierig machen und wahrscheinlich auch Leser ansprechen, die den ersten Teil noch nicht kennen.
    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vom ersten Teil restlos begeistert, freute ich mich auf ein Wiedersehen mit der KSH und anderen liebgewonnenen Charakteren. Zwar wurde bereits im Prolog klar, dass der Dalai Lama selbst dieses Mal auf Grund seiner Reise wohl keine große Rolle spielen würde, dennoch war ich gespannt darauf mit welchen spirituellen und weltlichen Erfahrungen seine kleine Schneelöwin wohl konfrontiert werden würde. Ich zog mir also erneut ihr Fell über, um diese geheimnisvolle und doch inzwischen so vertraute Welt aus ihren himmelblauen Augen zu ergründen – und war nach dem ersten Kapitel zunächst verwirrt und dann enttäuscht. Denn ich hatte fest damit gerechnet, dass es praktisch nahtlos vom ersten Band weiter gehen würde, denn es stand ein wichtiges Ereignis im Leben der KSH an und das wollte ich auf keinen Fall verpassen. Doch es wurde zunächst kein Wort darüber verloren, sodass ich schon dachte, versehentlich doch den dritten Teil erwischt zu haben, und dann kam es endlich doch im zweiten Kapitel… und wurde nur grob als Rückblick umrissen. Ich war zwar keines Falls geneigt das Buch zur Seite zu legen, denn immerhin war die Geschichte trotzdem interessant und super geschrieben wie der Vorgänger, dennoch dämpfte es gewaltig meine Lesefreude. Und dann traf ich auf in einem weiteren Kapitel auf eine der Kernbotschaften dieses Buches, nämlich, dass man meist selbst der Schmied seines Unglücks ist, weil man sein Glück von einer bestimmten Sache oder Begebenheit abhängig macht, und musste beschämt erkennen, dass ich ebenso in diese Falle getappt war und für meine bisherige Enttäuschung mit der Führung der Geschichte gänzlich selbst verantwortlich war. Ich hatte mich auf einen bestimmten Punkt fixiert und meine Erwartung des Glücks damit verknüpft, sodass ich zwangsläufig enttäuscht werden musste. Und so beschloss ich den verklemmten Fellball falscher Erwartungen auszuwürgen und das Buch noch einmal völlig unvoreingenommen zu betrachten. Und siehe da, plötzlich empfand ich das Fehlen der exakten Ereignisse nicht als Manko, sondern ich musste sogar einsehen, dass sie so und in keinem anderen Umfang gut für die Geschichte war.   Ob nun Zufall oder kluger Schachzug des Autors, pardon der eigentlichen befellten Autorin, ich habe die Botschaft des Buches noch während des Lesens am eigenen Leib erfahren, was zugleich seltsam wie erleuchtend war.
    Auf der Suche nach den Ursachen des wahren Glücks und der Ergründung des Schnurrens lernt die schönste Kreatur auf Erden natürlich so einige Dinge, obwohl es doch verstärkt um dieses Thema ging und somit etwas tiefer ging als es im ersten Band möglich war. Ich fand es weiterhin sehr gut, dass dieses Mal auch viel aus der wissenschaftlichen Perspektive mit einbezogen wurde und die Verbindung mit spirituellen Ansichten nahezu spielerisch leicht geschaffen wurde, was vielleicht dem ein oder anderen der sich mit diesen Themen etwas schwer tut, helfen könnte sich darauf einzulassen oder zumindest den Geist ein Stück weiter zu öffnen als bisher. Und da muss ich mich einschließen, denn z.B. Yoga habe ich immer etwas belächelt und es nicht wirklich als Sport anerkannt. Aber auch hier hat mich die KSH eines besseren belehrt und ich kann nun eher verstehen, worum es eigentlich geht.
    Obwohl ich bei diesem Thema nicht sehr empfindlich bin, war ich doch etwas überrascht wie fast schon nebenher das Thema Tod aufgegriffen wurde, denn aus einem Schicksalsschlag, der mich auch als Leser getroffen hat, da er völlig unvorhersehbar kam, wurde kein Drama wie in den meisten Büchern gemacht, sondern das Leben ging trotz Trauer einfach weiter. Im ersten Moment war dies vielleicht etwas verstörend, doch je länger man es auf sich wirken lässt, desto mehr versteht man, dass es in der Realität eben genauso ist. Egal wie groß der Verlust auch sein möge, das Leben geht weiter und wird sich barmherzig zeigen, wenn man sich nicht vor ihm verschließt.
    Vom Schreibstil und dem Aufbau weisen beide Teile zum Glück große Ähnlichkeiten auf, denn den feinen Humor und die Spur Selbstironie der KSH möchte ich nicht missen, obwohl es zum Teil hier durch die Ereignisse ein wenig ernster zuging. Was  allerdings die Sache mit den zahlreichen Fremdwörtern, die meist ohne Erklärung auftauchen, betrifft, so muss ich leider die Hoffnungen der Leser zerstören, die dachten, es wird in Band zwei vielleicht besser. Nein, es wird eigentlich noch schlimmer – ohne wirklich schlimm zu sein.  Das einzige was man tun muss, um ohne ausgefallenen Wortschatz ein ungetrübtes Lesevergnügen zu haben, ist die Fremdwörter einfach zu ignorieren. Denn auch hier habe ich einen wichtigen Grundsatz anwenden können und begriffen, dass das Glück mit diesem Buch nicht davon abhängt, dass man jedes Wort versteht, sondern die Botschaften und die sind poetisch und doch klar verfasst, dass man sie eigentlich nicht verfehlen kann. Natürlich kann man auch jedes Wort nachschlagen und das Erfolgserlebnis des „Enträtseln“ genießen, doch wenn man die Worte im Ganzen durchdringt, wird das Verstehen ein Tieferes sein. 
    Und wer sich die Bücher nur für die Begegnung mit Prominenten zu gelegt hat, der wird im zweiten Band noch mehr enttäuscht, denn sie spielen eine noch untergeordnetere Rolle als im Vorgänger. Natürlich taucht der ein oder andere auf und man erlebt sie meist von einer anderen Seite, aber auf ihre Prominenz wird keine Gewichtung gelegt und Stoff für Klatsch bieten die Episoden auch nicht. Der Fokus liegt eher auf altbekannten und neuen, mehr oder weniger „normalen“ menschlichen Gefährten der KSH, die allesamt auf ihre Art und Weise speziell beleuchtet und trotz der relativ wenigen Seiten doch erstaunlich liebevoll in Szene gesetzt werden, sodass man bereits im zweiten Teil das Gefühl hat man träfe alte Freunde wieder.
    Fazit: Wer den ersten Band mochte, wird auch am Nachfolger seine Freude und bestimmt auch die ein oder andere hilfreiche Lektion finden. Uns Menschen liegt das Schnurren zwar eher fern und dennoch ist das Buch eine reiche Quelle an Anregungen auf der Suche nach dem ganz eigenen Glück.   Teil drei steht auf jeden Fall auf der „Unbedingt-Lesen“- Liste.
      ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~  Wie auch schon der erste Teil ist auch „Die Kunst des Schnurrens“ etwas für jeden, denn entweder nimmt man sich einfach süße und lustige Katzengeschichten mit oder im Bestfall Weisheiten und Einsichten, die einem im Leben vielleicht hilfreich zur Pfote gehen können. Vor allem aber wäre es sehr lohnenswert für Menschen, die gerade am Scheideweg stehen und herausfinden möchten, was sie wirklich glücklich macht.
    Taja von Nickypaulas Bücherwelt

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