Bücher mit dem Tag "ddr-geheimdienst"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ddr-geheimdienst" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Die Stasi-Geheimnisse (ISBN: 9783776625929)
    Kristie Macrakis

    Die Stasi-Geheimnisse

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  2. Cover des Buches Mata Haris in Ostberlin: Fälle aus MFS, Polizei und NVA (Verschlussakte DDR 32767) (ISBN: 9783867895583)
  3. Cover des Buches Lautloser Terror (ISBN: 9783861898160)
    Klaus Behling

    Lautloser Terror

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Der Skandal um die Hitler-Tagebücher (ISBN: 9783596176823)
  5. Cover des Buches Vorwärts und vergessen! (ISBN: 9783644108516)
    Uwe Müller

    Vorwärts und vergessen!

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Die Stasi lebt (ISBN: 9783426782514)
    Jürgen Schreiber

    Die Stasi lebt

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    So ganz haut der Titel des Buches nicht hin. "Die Stasi vermodert" wäre treffsicherer, aber vermutlich nicht so verkaufsfördernd.

    Jürgen Schreiber, Journalist für Zeitungen wie "Der Tagesspiegel" oder die "Süddeutsche Zeitung", hat über zehn Jahre recherchiert und alte Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) aufgesucht - mehr oder weniger auch aufgescheucht.

    Die heute alten Säcke, die im Biedermann-Kostüm Model Strickjacke und Gummibundhose den braven Rentner mimen, versuchen sich zu rechtfertigen, leugnen oder ducken sich weg. Die Charakter-Schweine, die selbst nach November '89 ihr Denunziantentum nicht aufgaben und ihre eigenen Kollegen verpfiffen, um sich beim Klassenfeind von vor nur kurzer Zeit Liebkind zu machen, leben noch immer in den Hochburgen von Schutzbezirken oder Bonzenvierteln - rententechnisch gleichgestellt mit denen, die sie schikanierten.

    Als (West-)Berliner ist es schwer, diesem Thema aus dem Wege zu gehen. Ich habe seit dem Mauerfall mehrere Menschen kennengelernt, die als "Politische" gesessen haben, weil sie sich dem System verweigerten. 
    Ich habe zwei Stasi-Akten von Familienmitgliedern lesen dürfen.
    Die eine plante ihre Flucht aus der Diktatur mit einem Schlauchboot und vertraute sich der falschen Freundin an. Der andere weigerte sich als Grenzpolizist auf einen Flüchtenden zu schießen.
    Beide können über ihre Knasterlebnisse bis heute nicht frei sprechen. Beide haben seelischen Schaden genommen.

    Und doch stellen sich die Täter von damals als Opfer dar, jene, die der braunen Diktatur lediglich ein rotes Mäntelchen umhängten und auf einem anderen Level weitermachten.

    Das Buch ist eine Sammlung von in Zeitungen veröffentlichten Reportagen. Für Interessierte ein perfekter Einstieg ins Thema. Für jene, die sich damit schon früher befaßten, gibt's leider nicht all zu viel neues.

    Schreiber stellt sich nach zehn Jahren Recherche auch die Frage, wie es sein kann, daß SED-PDS-DieLinke ein dermaßen großes Wählerpotential haben kann.
    Ich ergänze die Frage mal: wie kann man gegen eine braune NPD sein und gleichzeitig rote Ewiggestrige gutheißen?

    Tip für Berlin-Besucher:
    In der Gedenkstätte Hohenschönhausen  in Berlin führen ehemalige Häftlinge durch den Stasi-Knast und stehen Rede und Antwort. Dort stellt man sehr schnell fest, daß man nicht immer so viel essen kann, wie man kotzen möchte.
  7. Cover des Buches Meine freie deutsche Jugend (ISBN: 9783104912608)
    Claudia Rusch

    Meine freie deutsche Jugend

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    "für Irmgard, ganz herzlich, Weimar 16.10.03" lautet die Widmung, dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen, nur das hier die Lebensgeschichte eines Vorbilds an Zivilcourage anschaulich präsentiert wird. Wäre man selbst so tapfer gewesen, man weiß es nicht, aber durch die Erziehung zum Querdenken durch ihre Mutter und deren Freunde wurden die Energien der kleinen Claudia in die richtigen Bahnen gelenkt. Das DDR-Unrecht wird drastisch angeklagt, so daß kein Platz mehr für Ostalgie und Verklärung bleibt, erst mit der "Wende" wurden die Oppostitionellen zu "echten" DDR-Bürgern, aber aufhalten ließ sich der hier schreibende Wirbelwind nicht. Auch ein Vorbild an Lebensenergie und der Beweis dafür, was man als Individuum erleben kann.

  8. Cover des Buches Der Augenblick der Wahrheit (ISBN: 9783423212083)
    Leif Davidsen

    Der Augenblick der Wahrheit

     (12)
    Aktuelle Rezension von: dyke
    Inhalt: Peter Lime ist Berufsfotograf - ein Papparazzi. Mit seinen Fotos von Berühmtheiten in Situation, in den sie garantiert nicht fotografiert werden wollten, ist er eine Berühmtheit geworden. Mit seinen Freunden Oscar und Gloria hat er sich eine florierende Agentur aufgebaut. Er ist Däne, einer aus der 68er Generation, lebt schon lange in Madrid und ist mit einer Baskin verheiratet. Seine Frau und sein Tochter sind der absolute Mittelpunkt seines Lebens. Er denkt zwar darüber nach, die Jagd auf DAS Foto aufzugeben, ein ruhigeres Leben zu führen, aber noch ist er auf der Jagd und landet einen Hit – einen spanischen Minister in einer verfänglichen Situation in einer Bucht. Er hat aber das Pech, dass er beobachtet wird, der Minister seine ganze Macht ausspielt, um die Veröffentlichung dieser Fotos zu verhindern. Peter Lime gibt letztendlich nach, da geschieht das Unfassbare – in seiner Wohnung explodiert eine Bombe, seine Frau, seine Tochter kommen ums Leben. Er kennt nur noch einen Gedanken – Rache. Meine Meinung: Das ist das Einstiegsszenario, das Erwartungen weckt in Richtung ein „Mann sieht rot“. Diese Erwar-tungen erfüllt der Roman NICHT. Wer temporeiche, actionlastige Thriller a la Ludlum, Deaver, Grisham liebt, sollt diese Buch nicht auf die Leseliste setzen. Wem jedoch eher das „menschliche“ liegt, wer sich auch an längeren Passagen mit den Gedanken des Ich-Erzählers und an bild- und nasenhafte Ortsbeschreibungen erfreuen kann, der sollte in dieses Buch einmal hineinlesen. Trotz einiger Längen hält der Spannungsbogen, auch wenn der Leser schon nach der Hälfte einiges ahnen kann. Mir hat die Zeit mit Peter Lime viel Spaß gemacht und manche Erinnerung geweckt. Und so ganz neben bringt er die Welt der Papparazzi etwas näher, wirbt für Madrid und macht Lust sich mit Spanien und dem Experimentierfeld für den 2. Weltkrieg, dem spanischen Bürgerkrieg, zu beschäftigen. Wer weiß eigentlich, das die Stasi auch „Duftproben“ von Menschen aufbewahrt hat, um sie einmal mit Hunden leichter verfolgen zu können?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks