Bücher mit dem Tag "death"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "death" gekennzeichnet haben.

195 Bücher

  1. Cover des Buches Das Gold der Krähen (ISBN: 9783426654491)
    Leigh Bardugo

    Das Gold der Krähen

     (821)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Achtung! Bevor ihr weiterlest...Das ist meine Meinung zu beiden Büchern der Dilogie und kann eventuell Spoiler enthalten!

    Kaz Brekker, nicht umsonst „Dirtyhands“ genannt, ist ein gerissener Dieb, dem kein Deal zu schmutzig, kein Risiko zu groß ist. Als rechte Hand eines Bandenchefs führt er den Krähen-Club, ein äußerst fragwürdiges Etablissement in der pulsierenden Handelsmetropole und düstere Hafenstadt Ketterdam, die jeder Menge zwielichtiger Gestalten Unterschlupf gewährt. Eines Tages wird Brekker ein ganz besonders lukrativer Job angeboten. Doch Brekker weiß, alleine ist diese Aufgabe unmöglich zu bewältigen. Zusammen mit fünf anderen „Krähen“ zieht Kaz los in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Der Coup gelingt, Brekker und seine Krähen kommen mit dem Leben davon, doch in Ketterdam wartet nicht die Entlohnung für ihren Erfolg, sondern Verrat und eine von ihnen gerät in Gefangenschaft. Doch Kaz wäre nicht Dirtyhands, wenn er nicht alles in Bewegung setzen würde um die verlorene „Krähe“ nach Hause zu holen. Seine Gegner haben vielleicht die erste Runde gewonnen, doch mit Hilfe seiner Leute wird Brekkers erbitterte Rache gnadenlos sein…

    • Ein Dieb mit der Begabung, die unwahrscheinlichsten Auswege zu entdecken
    • Eine Spionin, die nur »das Phantom« genannt wird
    • Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache
    • Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben
    • Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann
    • Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff

    Meine Meinung:

    Es geht hier um die beiden Fantasy-Romane „Das Lied der Krähen“ und „Das Gold Der Krähen“, eine Dilogie von Leigh Bardugo, die auf die Grisha-Trilogie der Autorin aufbaut. Es ist daher sicherlich eine gute Entscheidung, zuerst mit der Grisha-Trilogie zu beginnen, denn nur so hat man einen -  meiner Meinung nach – guten und wichtigen Einblick in dieses komplexe Fantasy-Universum, das Leigh Bardugo erfolgreich und fantasievoll weiter ausgebaut hat.

    Während in der Grisha-Trilogie ein russisch angehauchtes Setting vorherrscht, befindet man sich in der Krähen-Dilogie eher in einer mittelalterlichen und düsteren Ausgabe von Amsterdam. Zwielichtige Viertel und dunkle Gassen prägen Ketterdam, die Hafen- und Handelsstadt auf der Insel Kerch. Hier herrscht allzeit buntes Treiben, es werden Geschäfte - egal welcher Art – abgeschlossen, Freudenhäuser und Spielhallen besucht. In dieser quirligen und lauten Stadt treffen wir auf die sechs Protagonisten, die charakterlich, in ihrer Ideologie und Kultur unterschiedlicher nicht sein könnten. 

    Allen voran Kaz Brekker, der heimliche Herrscher des Barrell, gerissen und intelligent, ein Typ, dem kein Deal zu gefährlich, kein Job zu schmutzig ist. Die mutige Inej, das Phantom auf leisen Sohlen, Matthias, der verbitterte Mann aus dem Norden, Jesper der spielsüchtige Revolverheld, die immer hungrige und vorlaute Grisha Nina und letztlich Wylan, der ungeliebte und unterschätzte Krämersohn.

    Die Dilogie erzählt eine unglaublich facettenreiche Story mit wechselnden bildhaften Schauplätzen – denn neben Ketterdam bietet auch der Norden mit seiner kargen Landschaft aus Schnee und Eis und seinen rauen Bewohnern ein wichtige und Raum einnehmende Bühne für die Akteure.

    Zudem heizen dramatischen Wendungen und gefährlichen Szenen, die einem teilweise das Blut in den Adern gefrieren lassen, beim Lesen mächtig ein. Bardugo sorgt in hohem Maße für Spannung, Abwechslung und Nervenkitzel und greift Themen auf, die auch die Figuren umtreibt, wie Zusammenhalt, Rache, Freundschaft aber auch ein bisschen Liebe. Der Handlungsstrang und die Hintergründe zu den einzelnen Protagonisten werden geschickt miteinander verknüpft. In den einzelnen Kapiteln wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Figuren erzählt und bieten interessante Einblicke in ihre Gedanken, ihre Motivation und Vergangenheit. Trotz aller Unterschiedlichkeit und Differenzen stehen die Krähen für einander ein, die ungewöhnliche Mission schweißt sie zusammen, treibt sie voran und lässt sie über sich hinauswachsen.

    Mein Fazit:

    Leigh Bardugo entführt einmal mehr in die spannende Welt des Grisha-Universums und hat mit den beiden Büchern „Das Lied der Krähen“ und „Das Gold der Krähen“ eine packende und vielschichtige Fantasy-Dilogie mit grandiosem Finale aufs Papier gebracht. Großartige, ideenreiche und fantasievolle Lektüre.

  2. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783809026570)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

     (741)
    Aktuelle Rezension von: sophiabooks

    Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

    Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

    Meinung: Der Klappentext und das Cover haben mich sofort neugierig gemacht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen musste. Relativ schnell habe ich allerdings festgestellt, dass es überhaupt nicht meins ist, da ich mit den Charakteren überhaupt nicht warm geworden bin. Violet hat auf mich noch etwas nachvollziehbar und authentisch gewirkt, während mir Finch total unsympathisch war und mir auch während des Lesens nicht sympathischer wurde. Die Grundidee wäre zwar gut gewesen, wurde aber meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt, so dass ich irgendwann sogar darüber nachgedacht hatte, das Buch abzubrechen, es aber dann doch beendet habe. Leider hat mir „All die verdammt perfekten Tage“ somit gar nicht gefallen. 

  3. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.254)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    Die Fantasyreihe "Harry Potter", der Autorin J. K. Rowling, erschien in den Jahren 1998 - 2007 im Carlsen Verlag. Die Buchreihe beinhaltet 7 Titel. 

    Band 1: Harry Potter und der Stein der Weisen (Ersterscheinung: 21.07.1998)
    Band 2: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Ersterscheinung: 21.03.1999)
    Band 3: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Ersterscheinung: 21.08.1999)
    Band 4: Harry Potter und der Feuerkelch (Ersterscheinung: 01.01.2000)
    Band 5: Harry Potter und der Orden des Phönix (Ersterscheinung: 01.01.2003)
    Band 6: Harry Potter und der Halbblutprinz (Ersterscheinung: 01.10.2005)
    Band 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Ersterscheinung: 27.10.2007)

    Klappentext:

    Endlich wieder Schule! Einen solchen Seufzer kann nur der ausstoßen, dessen Ferien scheußlich waren: Harry Potter. Doch wie im vergangenen Schuljahr stehen nicht nur Zaubertrankunterricht und Verwandlung auf dem Programm. Ein grauenhaftes Etwas treibt sein Unwesen in der Schule. Wird Harry mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine das Rätsel lösen und Hogwarts von den dunklen Mächten befreien können?

    Meinung:

    Hach ja, es ist immer wieder schön in diese Welt einzutauchen.

    Wie bereits beim ersten Teil erwähnt, ist eine objektive Beurteilung meinerseits nicht mehr möglich. Harry Potter begleitet mich seit seiner Ersterscheinung und ich lese die Bücher, schaue die Filme und spiele die Spiele immer wieder liebend gerne.

    Alles in allem kann ich Folgendes sagen: Die Reihe ist gigantisch und wirklich wundervoll. Sie bietet Unterhaltung, Weisheiten, Spannung aber auch eine Prise Humor. Ich liebe jeden einzelnen Charakter da drin – egal ob gut oder böse. Alle Charaktere sind in sich stimmig und überzeugen in ihrer Rolle.

    Fazit/Empfehlung:

    Ich liebe Harry Potter, demnach ist es nicht verwunderlich, dass ich das Buch gerne jedem weiterempfehle.

  4. Cover des Buches Harry Potter and the Goblet of Fire (ISBN: 9781408855683)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Goblet of Fire

     (998)
    Aktuelle Rezension von: Anika_Cordshagen

    Ich bin inzwischen richtiger Fan von Hogwarts und der magischen Welt von Harry Potter! Auch das vierte Buch hat mir sehr gut gefallen, wenn es auch nicht ganz an den Dritten Teil rankam. 

    Der vierte Teil ist auf jeden Fall spannender. Es gab diesmal verschiedene Charaktere, gegenüber denen man misstrauisch war und deutlich mehr Unterhandlungen. Mir gefällt außerdem, dass ich das Ende nicht voraussehen konnte (generell bei allen Bänden). All die neuen Charaktere, zu denen man sich ein Urteil bildet und dann später doch wieder zweifelt - oder eben flasch liegt. Ich habe mich jedenfalls in zwei drei Charakteren getäuscht. 

    Ich mag es auch immer sehr, wenn es Szenen mit den anderen Schülern (bevorzugt Freunden) gibt. Ich stelle mir das so schön vor auf Hogwarts. Da hätte es in diesem Buch ruhig ein bisschen mehr geben können. Allerdings waren auch Ron und Hermine in diesem Teil noch zänkischer als sonst. Trotzdem ist auf die beiden als Freunde für Harry natürlich verlass.

    Ein Bonus ist auf jeden Fall auch wie dick das Buch ist. Da hat man wenigstens eine Weile was von. Auch wenn es natürlich trotzdem viel zu schnell ausgelesen ist ...

    Insgesamt auf jeden Fall wieder eine absolute Empfehlung!


  5. Cover des Buches If I Stay (ISBN: 9781909531239)
    Gayle Forman

    If I Stay

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Ich habe zuerst den Film gesehen und mir war klar, ich muss das Buch dazu auch lesen. Gesagt getan.


    Die Charakter

    Ich mochte es, wie viele verschiedene Charaktere es gibt. Trotz der Vielzahl lernt man sie alle ziemlich gut kennen und sie wirken sehr lebendig.

    Der Schreibstil

    Ich fand den Schreibstil einfach traumhaft. Es war kurz und pregnant, aber dennoch emotional und mitreißend. Die Unverblümtheit an manchen Stellen war einfach erfrischend. Ich saß am Ende mehr als nur einmal mit Tränen in den Augen da. 


    Die Geschichte

    Ich kannte die grobe Geschichte des Buches durch den Film schon. Was soll ich sagen? Die Geschichte war gut durchdacht, keine unnötigen Erzählungen. Das Springen zwischen Erinnerungen und Gegenwart war super angenehm gestaltet, sodass man nicht aus seinem Lesefluss gerissen wurde. Einfach emotional und super schön.


    Fazit

    Absolute Leseempfehlung! Mehr kann ich dazu gar nicht sagen.

  6. Cover des Buches The Hunger Games (ISBN: 9781407132082)
    Suzanne Collins

    The Hunger Games

     (612)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_P

    Meine Meinung:

    Eigentlich wollte ich dieses Buch am Anfang gar nicht lesen, aber dann habe ich viele Empfehlungen bekommen und ich beschloss es zu lesen. Schlussendlich gefällt es mir sehr gut, was ich nicht gedacht hätte. Es ist spannend und sehr aufregend diese „neue Welt“ zu erkunden und zu erfahren, wie das dort in der Zukunft funktioniert. Natürlich sind die Hunger Spiele überhaupt kein schönes Ereignis und ich hoffe dass sie nie existieten werden.

    Die Personen gefallen mir grösstenteils gut (vor allem Gale). Was mir bei Peeta nicht gefallen war dass nan nie weiss ob z.B seine Liebe zu Katniss echt ist oder nicht.

    Ich habe das Buch zum Glück zuerst auf Deutsc    h und dann auf Englisch gelesen. Ansonsten hätte ich vieles nicht verstanden, weil es viele komplizierte Wörter gibt. 

    In Grossen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon sehr auf die weiteren zwei Teile gespannt.

  7. Cover des Buches The Fault in Our Stars (ISBN: 9780141355078)
    John Green

    The Fault in Our Stars

     (821)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *The Fault in Our Stars* von John Green hat mir in der englischen Originalausgabe zum gleichnamigen Kinofilm, wie auch bereits als deutsches Taschenbuch unglaublich gut gefallen. 

    Es geht um Hazel, die während ihrer Krebsbehandlung eine Selbsthilfegruppe aufsucht. Dort trifft sie unverhofft auf Augustus, der sie nicht nur auf Anhieb zum Lachen bringt, sondern ihr ein Freund ist, in guten und in schwierigen Zeiten. Als er ihr seinen Herzenswunsch schenkt und die beiden gemeinsam nach Amsterdam fahren, verlieben sie sich ineinander und erleben so gemeinsam die wohl intensivste Zeit ihres gemeinsamen Lebens. 

    Die Geschichte berührt mich nach wie vor wie kaum eine andere und zählt zu meinen absolut liebsten Liebesgeschichten. Sowohl die Kulisse, als auch die Charaktere und die lockere, humorvolle und gefühlvolle Schreibart ist unvergleichlich schön und ließen mich auch mit dieser Ausgabe, das Buch kaum mehr aus der Hand legen. 

    Die Stärke von Hazel und Augustus ist bemerkenswert und ihre Verbindung unvergleichlich schön. 

    Für alle, die echte, authentische, tiefe und schöne Liebesgeschichten lieben! 

    Der beste Lesestart in mein Lesejahr 2022 :)

  8. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: B005Z8UH3C)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (384)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    Nach dem Tod ihrer Tante reist Tessa Gray im Jahr 1878 nach London, um dort ihren Bruder zu treffen, aber dort angekommen wird sie mit dem Verschwinden ihres Bruders konfrontiert. Sie gerät immer tiefer in die Unterwelt Londons, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste. Nach einiger Zeit findet sie heraus, dass einiges was sie für wahr gehalten hat, ganz anders ist.


    Was soll ich sagen? Ich liebe einfach alles aus dem Schattenjäger Universum, da macht der Auftakt der Clockwork-Trilogie keine Ausnahme. Die Fantasy Welt ist einfach so besonders und vielschichtig. Sehr toll fand ich aber auch, dass sich die Geschichte und die Atmosphäre sehr von der Reihe "Die Chroniken der Unterwelt" unterscheidet und ihr ganz eigenes Feeling hat. 


    Das Buch hat mich sehr in seinen Bann gezogen, da es voller Spannung war. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Besonders Tessa hat mir als Protagonistin, die mit viel neuem umgehen muss, gut gefallen. Ihre Werte und ihr Charakter konnten mich begeistern. Ich habe sehr gut mit ihr mitfühlen können.


    Ich habe lange überlegt, ob ich ein Fantasy Buch in Originalsprache lesen soll, aber ich habe es nicht bereut. Alles war sehr verständlich, da die Sätze nicht zu kompliziert waren. 


    Ich kann Clockwork-Angel jedem Fantasy-Leser wärmstens ans Herz legen.

  9. Cover des Buches Me Before You (ISBN: 9780718157838)
    Jojo Moyes

    Me Before You

     (253)
    Aktuelle Rezension von: M_aus_HH

    Das Buch lässt einen mit der Geschichte um Will und Lou das Leben auch einmal von einer ganz anderen Seite betrachten, hinterfragen und wertschätzen. 

    Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben, sodass ich beim Lesen wirklich die volle Bandbreite an Emotionen durchlebt habe.

  10. Cover des Buches Shining (ISBN: 9783404130894)
    Stephen King

    Shining

     (1.635)
    Aktuelle Rezension von: quer_shelf_ein

    Inhalt: Jack Torrance ist trockener Alkoholiker mit einer traumatischen Kindheit und nach einem Gewaltausbruch nun auch noch den Job als Lehrer an einer Oberschule los. Um seine kleine Familie - seine Frau Wendy und den gemeinsamen Sohn Danny, finanziell über Wasser zu halten, nimmt er über den Winter einen Job als Hausmeister im Overlock Hotel in Colorado an. Während das Hotel über die kalten Monate geschlossen bleibt muss er nur abwechselnd die verschiedenen Flügel beheizen und anfallende Reperaturen erledigen - perfekt, denn in der restlichen Zeit will Jack endlich sein Stück zu Ende schreiben. Obwohl etwas einsam und abgeschieden, scheint den dreien ein angenehmer Winter bevorzustehen, bis Danny das Zimmer 217 betritt. Das Zimmer vor dem ihn Halloran, der Hotelkoch mit dem Danny eine besondere Gabe teilt, vor seiner Abreise gewarnt hat.

    Mein Senf: Ich kannte bisher nur den Klassiker von Kubrick, den ich nun wo ich das Buch kenne auf neue Art zu schätzen weiß.

    Die Figuren und Umstände sind wahnsinnig vielschichtig und haben mich häufig hin und hergerissen zwischen Unverständnis, Mitgefühl und Verurteilung. Der Roman lässt natürlich eine langsamere und flächebdeckende Entwicklung der Ereignisse zu was in meinen Augen die emotionale Anspannung und den zunehmenden psychischen Verfall der Figuren sehr realistisch und unangenehm nachvollziehbar macht. Die Handlungen und Reaktionen, besonders von Jack, werden mit zunehmendem Wahnsinn immer unvorhersehbarer, was bei mir zu einem Zustand permanenter Anspannung geführt hat. Besonders Jacks manische Episoden haben dafür gesorgt, dass ich abends alleine zu Hause lieber ein Licht mehr angemacht habe, nur so zur Sicherheit!


  11. Cover des Buches Shatter Me (ISBN: B0068H8DIA)
    Tahereh H. Mafi

    Shatter Me

     (192)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der leider noch nicht ganz überzeugende erste Band einer Dystopie-Reihe, in der die Welt vom so genannten Reestablishment regiert wird und die sanftmütige Juliette seit Jahren in einer gefängnisähnlichen Einrichtung verrottete, weil ihre Berührungen tödlich sind. Doch plötzlich bekommt sie mit dem attraktiven Adam einen Zellengenossen, der ihre Welt für immer verändern wird - denn jetzt ist es Zeit aufzustehen und zu kämpfen. Der Schreibstil erzählt aus Juliettes Sicht und ist dabei in einfachen, kurzen Sätzen gehalten, aber gleichzeitig auch überraschend poetisch. Die Autorin weiß wirklich mit Worten umzugehen und besonders das Stilmittel, einige Passagen durchzustreichen, wo die Protagonistin ihre eigenen Gedanken auf diese Weise korrigiert, ist mal was anderes und wirklich erfrischend. Dennoch plätschert die Story hier die meiste Zeit eher ruhig vor sich hin und man lernt erstmal ohne Eile das Setting und die Charaktere ein bisschen kennen, wobei sich herauskristallisiert, dass zwei Typen um die Liebe der Protagonistin kämpfen - was durchaus etwas nervig und kindisch erscheinen kann. Trotzdem sind die Charaktere aber teilweise schon interessant und gut ausgearbeitet und auch das Ende lässt es möglich erscheinen, dass es in den folgenden Bänden noch etwas spannender wird. Insgesamt also ein etwas ereignisloser Einstiegsband, der einen leider teilweise etwas enttäuscht, wenn man durch den Hype zu dem Buch mehr erwartet hat, aber dennoch sind Schreibstil, Setting und Charaktere eigentlich wirklich interessant und der Rest der Reihe hat so noch viel Potenzial. Ob das genutzt wird, muss sich aber erst noch zeigen. 

  12. Cover des Buches Harry Potter and the Order of the Phoenix (ISBN: 8601418346791)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Order of the Phoenix

     (1.239)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    In ‘Harry Potter and the Order of the Phoenix’, the reader follows Harry to his 5th year at Hogwarts. There, he faces many challenges at ones. In school, the O.W.L. exams and a new terrible teacher trouble him. Furthermore, he is dreaming about a long corridor, its meaning being a mystery, and only a few seem to believe that Voldemort is really back.

    Although 870 pages might seem a challenge to the reader, I can tell you that the reading is totally worth it. The great way of writing makes time fly. There is so much happening in the story and still, I never felt bored. I loved to see in which way it differs to the movie. I really enjoyed the whole story. To be honest, in the first part, I was a bit annoyed about Harry’s temper, but it made sense for the continuation of the plot. I can only recommend the book.

  13. Cover des Buches Lethal White: Cormoran Strike Book 4 (Cormoran Strike 4) (ISBN: 9780751572858)
    Robert Galbraith

    Lethal White: Cormoran Strike Book 4 (Cormoran Strike 4)

     (32)
    Aktuelle Rezension von: roxfour
    Im vierten Teil der Cormoran Strike-Reihe wird nun auch immer mehr das Privatleben von Robin Cunliffe und Cormoran Strike thematisiert.

    Cormoran Strike, ein kettenrauchender Privatdetektiv mit einigen Narben an seiner Seele, bedingt durch seine Kriegserlebnisse und sein turbulentes Privatleben, bekommt nun langsam seine Geldprobleme in den Griff. Robin Cunliffe, stellt noch am Hochzeitstag fest, dass ihr Ehemann Vertrauensbruch begangen hat und entscheidet sich nach viel Nachdenken für ihre Ehe. Diese Ehe leidet allerdings darunter, dass ihr Mann nicht nur ein Problem mit ihrem Job hat, sondern auch noch zusätzlich mit dem ein anderen.

    In die Detektei kommt eines Tages Billy, der über ein Begräbnis in seiner frühen Kindheit erzählt und davon nach wie vor verfolgt wird. Zusätzlich bekommen sie von einem Minister der Krone den Auftrag eine Erpressung zu untersuchen.

    Bei diesen beiden beruflichen Handlungssträngen gelingt der Autorin das Kunststück, sie gelungen so miteinander zu verbinden, dass ich immer wieder mitgerätselt habe. Gemein ist, wenn die beiden Protagonisten etwas mehr Informationen haben als der Leser :-) Zusätzlich spielt das Privatleben von Cormoran Strike und Robin Cunliffe eine größere Rolle ohne zu dominant zu werden. Der Schreibstil ist spannend und abwechslungsreich, die Story fand ich ebenfalls sehr gelungen.

    Ich hoffe, dass es noch einen weiteren Band dieser Reihe geben wird.

  14. Cover des Buches Deathbook (ISBN: 9783499267475)
    Andreas Winkelmann

    Deathbook

     (132)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Passend zur Story die gruselige Deathbook Maske des Killers.

    Der Buchtitel ist fühlbar glatt bedruckt in einem hellen rot. Auf der Rückseite befindet sich ein QR Code, der evtl. mal "nutzbar" war, bei mir hat er aber nicht funktioniert (Stand November 2020)

    Den Titel selbst finde ich nicht gut gewählt, denn im Buch ist nie die Rede von einem "richtigen Buch", sondern immer nur von Codes oder Cards.


    Story

    Ein Killer der seine Opfer nach seinen Hobby/Interessen auswählt, interessiert dich der Tod? Nach dann pass gut auf dich auf!


    Meine Meinung

    Deathbook ist bereits mein 5ter Winkelmann und eigentlich mag ich seine Thriller sehr gerne, dieser hier war mir aber dann doch zu verwirrend und hatte dann doch sehr viele Logiklöcher...

    Zum einen ist hier Andreas Winkelmann selber Protagonist und natürlich auch wie im echten Leben Thriller Autor. An sich würde ich das nicht unbedingt schlimm finden, allerdings ist es für mich sehr befremdlich gewesen. 

    Zumal das Buch auch vor den Kapiteln reale Bilder mit eingearbeitet hatte...Das vermittelte oft das Gefühl, dass diese "Buch Protagonisten" echt sind und das störte mich schon, denn selbst wenn es fiktive Charaktere sind, wirken die Fotos so, als ob es eine "wahre Begebenheit" gewesen wäre... Und das passt zum Thema Thriller nicht rein, dafür gibt es True Crime Geschichten.

    Dieser Zwiespalt in meinen Kopf "Ist davon etwas Wahres in der Geschichte? "und abzuschalten und es wie einen normalen Thriller anzusehen war recht seltsam.

    Gut waren aber die Chatverläufe, ich mag es, wenn Chatprotokolle im Buch mit gedruckt werden.

    Andreas sein Verhalten war total unlogisch, eigentlich sollte man als Thriller Autor ja wissen, wie schnell ein Killer auf einen aufmerksam werden kann, bzw. wie die Polizei ermittelt und welche Plattformen etc. bei einem Tatverdacht beobachtet werden... aber in Deathbook hatte ich das Gefühl, dass Andreas total planlos und unlogisch vorgeht....

    Als Beispiel:

    Der Killer forderte schon einige Opfer, Winkelmann steht unter Tatverdacht, ermittelt aber auf eigene Faust....Und jetzt kommt es! Er schreibt auf SEINE Instagram Seite " Hey Leute ich hab da eine heiße Spur wisst ihr etwas über XY.... Sagt euch das was?  o.Ô

    Ernsthaft? Die Polizei hat ein Auge auf dich, ein oder mehrere Killer schwirren da rum und du schreibst via öffentlichen Insta Post du hast eine heiße Spur und fragst nach pikanten Falldetails?!! xD

    Sorry, aber das ist genauso schlau, wie wenn ein Killer vor deinem Haus ist, klingelt- du raust gehst, Tür offen lässt und dich dann wunderst wie der Killer ins Haus gekommen ist xD Oder der Klassiker "Ist da jemand ruft????"...

    Also sowas sollte einen so erfahrener Thriller Autor eigentlich nicht passieren...

    Gleiche Dummheit bei einen anderen Protagonisten/in

    -> schwebt in Gefahr, hat Todesangst!, Rettung kommt bald an und muss sich aber noch die letzten verbleibenden Minuten in Gefahr stürzen...., weil Hilfe ja unterwegs ist *Doing* 

    Da kam ich mir als Leser schon veräppelt vor... Ô.o

    Die "Killszenen und die Idee an sich sind natürlich wieder sehr spannend aber auch sehr "detailliert" beschrieben. 

    Irritierend fand ich auch, dass die Story DeathBOOK heißt, es gibt aber überhaupt kein Buch, sondern es ist immer die Rede von einem QR Code oder einer Card... warum dann das Buch so heißt...?? Hm keine Ahnung, ich musste bei dem Titel direkt an Death Note denken, denn da gab es tatsächlich so ein "Todesbuch"... , aber das kann man hier nicht wirklich vergleichen...


    Mein Fazit

    Obwohl ich eigentlich ein Winkelmann Fan bin, kann ich hier nicht mehr wie 3 Sterne geben, denn trotz Spannungsmomente und der Idee, war vieles einfach zu unlogisch und befremdlich...Bitte wieder "fiktive Charaktere" benutzen, die nachvollziehbar handeln ^^°

    Da kenne ich ganz andere und bessere Thriller von Andreas Winkelmann. Solltest du noch keinen Winkelmann gelesen haben, würde ich dir ehr diese Thriller von ihm empfehlen:

    Die Zucht, Die Lieferung und der Fahrer waren echt gut ^-°















  15. Cover des Buches Harry Potter and the Deathly Hallows (ISBN: 8601410651909)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Deathly Hallows

     (1.557)
    Aktuelle Rezension von: Laurada11

    Wir steigen ein in eine Szenerie, welche an eine typische Situation zu Beginn eines Krieges erinnert. Verlassene Häuser, Unterdrückung, Diskriminierung, Angst. All das sind vorherrschende Eindrücke.

    Wir begleiten Harry, Ron und Hermine auf der Suche nach den fehlenden Horkruxen und werden in ihre Gefühlswelt mitgenommen. Die ständige Angst entdeckt zu werden, wird für den Leser spürbar. Es ist sehr gut dargestellt, wie unterschiedlich Menschen in solchen Extremsituationen reagieren, ohne direkt eine Wertung vorzunehmen. 

    Das Buch blieb bis zur letzten Seite spannend und emotional. Es ist immer wieder aufs neue eine Leseempfehlung wert, auch wenn man es schon mehrmals gelesen hat.

  16. Cover des Buches Cinder (ISBN: 9781250007209)
    Marissa Meyer

    Cinder

     (148)
    Aktuelle Rezension von: isas_bookworld

    Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen, obwohl ich die Er-/ Sieg-Perspektive eigentlich eher weniger mag. Hier hat sie aber sehr gut zur Geschichte gepasst.

    Auch das Erzähltempo empfand ich als sehr angenehm, da das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig war, gleichzeitig aber alle wichtigen Details ausreichend erklärt wurden.


    Die Idee, Cinderella in einem Sci-Fi-Setting neu zu inszenieren, fand ich von Anfang an sehr interessant. Auch die Umsetzung konnte mich dann letztendlich nicht enttäuschen. Der Aufbau der Welt wird verständlich erklärt und wirkt auch sehr durchdacht. Auch die Art und Weise, wie die Gesellschaft funktioniert, mit den Androiden und Cyborgs etc. fand ich sehr spannend zu lesen. 

    Allerdings bin ich aufgrund der Diskriminierung, die die Cyborgs erfahren, etwas irritiert. Sie alle werden nämlich als Menschen 2.Klasse angesehen. Allerdings gelten wohl auch schon Menschen, mit einer Beinprothese als Cyborg, wobei ich es da irgendwie seltsam finde, dass sie als unmenschlich angesehen werden. Schließlich ist es nur ein Bein und kein im Hirn integrierter Computer. In dem Fall könnte ich die Vorurteile dann doch schon eher verstehen.


    Die Geschichte an sich war von Anfang an spannend. Alleine diese neue Welt, die hier geschaffen wurde,zieht einen direkt in ihren Bann. Sobald die Geschichte dann aber so richtig ins Rollen kommt, kann man das Buch erst recht nicht mehr aus der Hand legen, da man unbedingt mehr über diese Gesellschaft, die Charaktere, diese Krankheit, die dort existiert, und die politischen Vorgänge erfahren will.

    Insgesamt ist die Geschichte deswegen sehr spannend, besonders gegen Ende aber auch wirklich actionreich, wobei die Seiten nur noch so dahinfliegen.

    Allerdings fand ich den wohl "größten" Plottwist des Buches doch eher sehr vorhersehbar, was ich schade fand. Andererseits war das auch die einzig mögliche Entwicklung der Geschichte, die meiner Meinung nach Sinn ergeben würde.

    Auch das Herz bleibt dabei allerdings nicht verschont, die Emotionen fahren Achterbahn. Im Laufe der Geschichte war ich wütend, verängstigt, habe mehrfach (fast) geweint, mich aber auch mit der Protagonistin gefreut, wenn etwas gut lief, und mit ihr gelacht. Ihr Humor ist nämlich wirklich großartig.

    Auch die Romantik kam natürlich nicht zu kurz. Mein Herz schlägt noch immer schneller, weil die Liebesgeschichte so süß war, obwohl sie noch nicht vorbei ist.


    Das liegt vor allem aber auch an den Protagonisten und Charakteren.

    Cinder ist ein Cyborg und gleichzeitig eine brilliante Mechanikerin. Sie ist unglaublich stark, kämpferisch und hat einen sehr guten Humor. Gleichzeitig ist sie wirklich freundlich und liebt bedingungslos.

    Ihre ständige Begleitung ist der/ die Android(in?) Iko, die eine meiner absoluten Lieblingscharaktere aus dem Buch ist. Sie ist einfach unglaublich süß.

    Auch Cinders kleine Schwester ist unglaublich liebenswürdig, die ältere Schwester und die Stiefmutter hingegen weniger. Typisch Cinderella eben.

    Prinz Kai ist unglaublich liebenswürdig. Er will immer nur das Beste für sein Volk, steht für das ein, was ihm wichtig ist und ist bei all dem auch noch unglaublich charmant. Ich finde ihn einfach unglaublich süß.

    Dabei steht er im absoluten Kontext zur Herrscherin der Luna, Queen Levana. Sie ist wunderschön von außen, innen dann aber doch eher weniger.

      

    Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch um einen wirklich guten Reihenauftakt, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht, weshalb das Buch trotz kleiner Schwächen 4 Sterne von mir bekommt.


  17. Cover des Buches Miss Peregrine's Home for Peculiar Children (ISBN: 8601400315668)
    Ransom Riggs

    Miss Peregrine's Home for Peculiar Children

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Roebbe
    Wie ihr meinem Schlusskommentar in der Lesechronik schon entnehmen könnt, fand ich das Buch super. Das Konzept, um gefundene/gesammelte Fotos herum eine Geschichte zu spinnen, finde ich sehr originell und gut umgesetzt. Die Sprache von Ransom Riggs gefällt mir ebenfalls sehr gut und er hat sehr interessante Charaktere zu den Bildern erfunden. Die Nebencharaktere blieben leider ein wenig flach, aber ich hoffe sehr auf Band zwei und drei, um mehr über die anderen Kinder zu erfahren.
    Die Geschichte wird in aller Ruhe entwickelt und nimmt erst gegen Ende an Fahrt auf, aber gerade das hat mir gefallen. :)
  18. Cover des Buches Remember the Fun (ISBN: 9783570311868)
    Beck Nicholas

    Remember the Fun

     (56)
    Aktuelle Rezension von: la_girl

    An manchen Stellen sehr traurig, an anderen wieder superschön und lustig. Eine sehr herzerwährmende Geschichte mit einer guten Story!

  19. Cover des Buches The Hunger Games Trilogy, 3 Vols. (ISBN: 9781407130293)
    Suzanne Collins

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Klanechrisi
    3jahre nachdem ich diese Bücher verschlungen habe, weiß ich heute noch immer ganz genau und jede Kleinigkeit was in den Büchern steht.
  20. Cover des Buches Schweinsgalopp (ISBN: 9783442437795)
    Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

     (339)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Ich habe mich schon lang auf dieses Buch gefreut, ein Tod-Roman in der Weinachtszeit - das kann nur köstlich werden.

    Doch ich muss sagen, dass ich gleich am Anfang Schwierigkeiten hatte, in das Buch wirklich einzutauchen. Langsam kommt für mich die ganze Sache dann ins Rollen.

    Es gab für mich Handlungsstränge nicht so gut funktionieren. In einem geht es um einen Assassinen, der vorhat den Schneevater (So heißt der Weinachtsmann in der Scheibenwelt.) umzubringen. Eigentlich witzige Idee, auch gut durchdacht umgesetzt, allerdings mangelte es hier für meinen Geschmack an Witz und fand ich einfach nicht sehr unterhaltend.

    In dem anderen, nicht so gut funktionierenden Handlungsstrang, geht es um Susanne, Tods Enkelin, die für mich als Character leider ziemlich blass blieb. Erst als ein gewisser Halbgott dazu kommt, fand ich es besser.

    Aber kommen wir mal zu dem positiven: Es geht hier unter anderem auch um die Zauberer der Unsichtbaren Universität (Riduccly, der Dekan usw.), die ich wie immer sehr amüsant fand.

    Das köstlichste an diesem Buch aber, ist Tod, der den Schneevater vertreten muss. Es er geben sich wirklich sehr kuriose Begegnungen wo ich mehrmals auflachen musste. Wenn Tod sich nach der sozialen Ungerechtigkeit fragt, wirkt er nachdenklich.

    Und dann kommt natürlich bei allem on Top: Die Schreibweise von Terry-Pratchett. Die ist wirklich wie gewohnt super.

    Im Fazit sei erwähnt, dass mir die Übersetzung leicht veraltet vorkam, vor allem wenn ich an die Bezeichnung eines Monsters denke.

    Das Buch hatte einige Stellen, die mir für Scheibenweltverhältnisse schon eher schwach vorkahmen. (Insgesamt wären für mich 100 Seiten kürzer auch ok gewesen.) Trotzdem gab es auch Szenen, die sehr viel Spaß gemacht haben. Oder wie Tod es in diesem Roman ausgedrückt hätte: HO HO HO.

  21. Cover des Buches Harry Potter and the Half-Blood Prince (ISBN: 8601418346784)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter and the Half-Blood Prince

     (1.107)
    Aktuelle Rezension von: reader_musiclover

    Es war wirklich sehr interessant, einige der Harry Potter Bände auch mal auf Englisch zu lesen, denn diese waren jetzt die ersten Bücher, die ich überhaupt auf einer anderen (oder Original-) Sprache gelesen habe. Genauso gut geschrieben wie die anderen Bände, aber dennoch nicht mein Lieblingsteil, da er sehr düster ist.

  22. Cover des Buches Bleak House (ISBN: 9783596903153)
    Charles Dickens

    Bleak House

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Kopf-Kino

    „Der Rauch senkt sich von den Schornsteinen nieder, ein dichter schwarzer Regen von Rußbatzen, so groß wie ausgewachsene Schneeflocken, die in schwarzen Kleidern den Tod der Sonne betrauern wollen. Hunde, unkenntlich vor Schmutz, Pferde, nicht viel besser dran, bis an die Scheuklappen mit Kot bespritzt. Fußgänger drängen sich, von der allgemeinen Seuche übler Laune angesteckt, mit Regenschirmen aneinander vorbei und glitschen an den Straßenecken aus, wo bereits Zehntausende vor ihnen den trüben Tag über ausgerutscht sind und neue Schichten zu den Schmutzkrusten hinzugefügt haben, die an diesen Stellen zäh am Pflaster kleben und sich anhäufen wie Zinseszins.“

    Die Dicke des Romans wird für manchen potenziellen Leser zunächst abschreckend wirken – auch ich ließ ihn über ein Jahr ungelesen in meinem Regal stehen, bis ich endlich, endlich danach griff und das Buch am liebsten nicht mehr aus die Hand gelegt hätte. Meiner Meinung nach ist dieses Werk mehr als lesenswert.

    Erzählt wird, wie man eventuell bereits erahnen kann, vieles: Da wäre zunächst einmal ein verworrener und seit mehreren Generationen andauernder Erbschaftsstreit, 'Jarndyce gegen Jarndayce', der quasi die Rahmenhandlung der vielen Geschichten, die alle direkt oder indirekt miteinander verwoben sind, bildet – und doch ist das Buch kein Gerichtsroman. Obgleich das Buch viele Einblicke in die aristokratischen Kreise Englands gewährt, stellt 'Bleak House' keinen Adelsroman im klassischen Sinne dar. Was ist es dann? Ein sozialer Roman, da die Armen inmitten der Großstadtnot, den gesellschaftlichen Vernachlässigungen und dem Elend eindrücklich und bildhaft skizziert werden? Auch. Dickens vereinte die Elemente der Tragödie, der Satire, des Kriminalromans und einer guten Portion Gesellschaftskritik zu einem kunstvollen Gespinn, das den Leser mal in die eine, mal in die andere Richtung lenkt.

    Im Mittelpunkt der zahlreich angelegten (Haupt- und Neben-)Erzählsträngen steht unter anderem Esther Summerson, die stille Heldin des Buches, die hier ihre Lebensgeschichte erzählt, beginnend mit ihrer schwierigen Kindheit als Vollwaise mit unbekannter Herkunft. Eines Tages gelangt sie - nach dem Tod ihres Vormundes, der stets betonte, welch große Schande Esther darstelle - als Haushälterin in das Londoner Anwesen Bleak House, das ebenfalls seine Geschichten zu erzählen weiß.

    „Ich weiß selbst nicht, wie es zugeht, aber es kommt mir vor, als erzählte ich stets von mir selbst. Ich denke stets, ich schreibe von andern Leuten, und will so wenig wie möglich an mich denken, und plötzlich bin ich wieder mitten in der Geschichte drin und bin ärgerlich und sage: Aber, aber, du zudringliches, unbedeutendes Geschöpf!“

    Obgleich Esther aus der Ich-Perspektive mit Vergangenheitsform erzählt, ist der Roman nicht biographisch angelegt – oder besser gesagt: nicht nur. Neben Esther gibt ein allwissender Erzähler die Ereignisse im Präsens wieder. Hier zeigt sich meiner Meinung nach Dickens' Erzähltalent am meisten, da sich die zwei Perspektiven keinesfalls chronologisch oder regelmäßig, sondern stets dann abwechseln, wenn die Notwendigkeit eines bestimmten Ereignisses nicht mehr vorhanden ist. Auch die verschiedenen Erzählformen, die mal episch, mal skizzenhaft daherkommen, bieten Abwechselung und Kurzweil.

    Wie von Dickens gewohnt, kommt das Buch mit einer Unmenge an Figuren daher, bei denen wieder einmal mehrere skurrile Personen köstlich gezeichnet sind. Die Skurrilität lässt sich ebenfalls in der einen oder anderen Denkweise der Figuren finden, wie beispielsweise hier:

    „Mrs. Rouncewell ist dieser Meinung, weil sie überzeugt ist, daß eine Familie von so altem Adel und solcher Bedeutung ein Recht auf ein Gespenst hat. Sie betrachtet ein Gespenst als eines der Privilegien der höheren Stände, als eine vornehme Auszeichnung, auf die das gewöhnliche Volk keinen Anspruch hat.“

    So wird über eine Figur wird beispielsweise die Aussage getroffen, sie rede ohne Punkt und Komma - dies setzt Dickens schließlich konsequent in der wörtlichen Rede um. Außerdem spielt er oftmals mit der cineastischen Vorstellungskraft des Lesers, indem er beispielsweise nur mithilfe der wörtlichen Rede Gestiken, Handlungen o.Ä. lediglich in des Lesers Kopf vollführen lässt, wie hier:

    „Die festverschlossene, nie zu öffnende Auster der alten Schule greift in die falsche Rocktasche und sagt: Eins war darunter, dessen Handschrift eigentümlich ist und mir fast gefällt. Da ich gerade vorbeiging und dachte, ich hätte es bei mir, trat ich herein, um Sie zu fragen ... Aber ich habe es nicht bei mir. Macht nichts, die Sache hat keine Eile … Ah! Da ist es!“

    Die Atmosphäre des Romans fand ich tatsächlich noch dichter als in seinen anderen Werken, die ich bislang las. In meinen Augen ist Dickens ein Meister der Studie zu ärmlichen Milieus, weshalb in 'Bleak House' die düsteren Kulissen überwiegen. Da jedoch gleichzeitig des Londoner Justizwesen (kritisch) durchleuchtet wird und ebenso die höheren Stände thematisiert werden, schafft Dickens gute Einblicke, die mal satirisch, aber auch feinfühlig, wenn nicht sogar tragisch daherkommen.

    „Mr. Tulkinghorn ist immer noch dieselbe stumme Schublade für hochadlige Vertrauensmitteilungen, so gar nicht an seinem Platz und doch so vollkommen zu Hause. Sie scheinen so wenig Rücksicht aufeinander zu nehmen, wie nur zwei Leute, die in ein und demselben Haus wohnen, aufeinander nehmen können; aber ob jeder den anderen beobachtet, belauert und im Verdacht hat, daß er einen wichtigen, geheimen Gedanke verberge; ob jeder immer gerüstet ist, sich nie vom andern überrumpeln zu lassen, was jeder darum geben würde, um zu wissen, wieviel der andre weiß, - alles das liegt in ihrem tiefsten Herzen verborgen.“

    Wie eventuell bereits bemerkt werden kann, ist Dickens' Schreibstil geradezu bildgewaltig, weshalb ich mir einige Textpassagen ob der Formulierungen notierte. Mitunter arbeitet Dickens ebenso mit feinen Metaphern und Andeutungen: „Das Zimmer wurde dunkler, als sie hinausgingen [...]“

    Wie bereits erwähnt, wird hier besonders dem englischen Rechtssystem auf den Zahn gefühlt. Ich wusste es sehr zu schätzen, dass Dickens keine direkte Kritik in Form von Kommentaren o.Ä. hierfür verwendete, sondern aus der Geschichte heraus und somit stets erzählend aufzeigt, was den Leser wiederum selbst zu einem Urteil kommen lässt, indem er dazu hingeführt wird. Er führt das System an sich ad absurdum, was ich nicht nur köstlich zu lesen, sondern auch gut umgesetzt fand. Satire vom Feinsten!

    „Er nehme mit Erstaunen wahr, daß, im Fall das gegenwärtige Ministerium gestürzt werden sollte, die Krone bei der Bildung eines neuen Kabinetts in ihrer Wahl auf Lord Coodle und Sir Thomas Doodle beschränkt sei – vorausgesetzt, daß der Herzog von Foodle nicht in einem Kabinett mit Goodle sitzen könne, was man nach dem Bruch infolge der Affäre Hoodle [...]“

    Ich las die Ausgabe, die von Gustav Meyrink (unter anderem bekannt für sein eigenes Werk 'Der Golem') ins Deutsche übertragen wurde. Meiner Meinung nach gelang es ihm, Dickens' „Sound“ einzufangen. Dabei bediente er sich teilweise mittlerweile veraltenden Worte, wie beispielsweise „fashionabel“, und hebt die Sprache der Ober- und Unterschicht deutlich voneinander ab, indem er dem Adel ein gehobenes Vokabular, wie „reüssieren“, in den Mund legt und die Ärmsten der Armen in einer Mischung aus Mundart und Wortmalerei sprechen lässt.

    Summa summarum möchte ich jedem Dickens-Fan explizit dieses ganz zu Unrecht weniger bekannte Werk ans Herz legen. Für „Dickens-Anfänger“ möchte ich lieber Bücher, wie „David Copperfield“ oder „A Christmas Carol“, empfehlen, da ich sie wesentlich übersichtlicher geschrieben finde. Ich fasse mich kurz: Lest es!

    „Um Chancery-Lane haben die Gerichtsferien begonnen. Bürgerliches Recht und römisches Recht, diese guten Schiffe, diese teakholzgebauten, kupferbeschlagenen, eisengegürteten, erzgestirnten und doch nichts weniger als schnellsegelnden Klipper liegen abgetakelt im Dock. Der „Fliegende Holländer“ mit seiner Mannschaft gespenstischer Klienten, die alle, denen sie begegnen, anflehen, ihre Leidensgeschichte anzuhören, ist für jetzt Gott weiß wohin verschlagen worden.“

  23. Cover des Buches The Colour of Magic (ISBN: 0552124753)
    Terry Pratchett

    The Colour of Magic

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Britta_Heinemeyer

    Der erste Band der Scheibenwelt-Romane ist eine großartige Einführung in diese einzigartige Welt. Die Leser:innen folgen dem Zauberer Rincewind, der die Aufgabe übernehmen muss, sich um den ersten Touristen der Scheibenwelt zu kümmern. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, was für viele erheiternde Momente sorgt. Gemeinsam stolpern sie von einem Abenteuer in das nächste, wobei es gerne mal vollkommen absurd zugehen darf. Pratchett war ein Meister von Wortwitz und geistreichen Ideen. Dieses Buch ist voll davon. 

  24. Cover des Buches The Goldfinch (ISBN: 9780349139630)
    Donna Tartt

    The Goldfinch

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Wo fange ich nur an? 

    Dieses Buch hat mir wahrhaftig den Boden unter den Füßen genommen. Aber ich denke, eine Geschichte, die beinahe 800 Seiten knackt, MUSS intensiv Und emotional desaströs sein. 

    Die Lebensgeschichte Theodore Decker`s ist - gelinde gesagt - zutiefst dramatisch. Terroranschlag, Vollwaise, Drogen, Alkohol, Angstzustände und eine Liebe, die so niemals geschehen wird...kann ein Mensch mehr verkraften? Lange habe ich dem Bild „Der Distelfink“ nicht wirklich die Aufmerksamkeit geschenkt, die nötig gewesen wäre, wie sich nun zu Ende der Geschichte herausgestellt hat. Die Tagebucheinträge und die wahnsinnigen Verläufe von Theos Leben hier in einigen Zeilen zu skizzieren, würde dem Buch nicht gerecht werden. Manche Bücher lassen einen derart erschüttert und sprachlos zurück, dass die Worte zunächst nicht gefunden werden möchten, um darüber zu sprechen. Dieses Buch von Donna Tartt ist eines dieser Bücher...und doch kann ich jedem, der jemals auf diese Geschichte stoßen wird, nur ans Herz legen, diese zu lesen, die es wirklich jede Seite, sei es auch noch so detailliert beschrieben, wert ist gelesen zu werden. Eine Geschichte, die wahrhaft davon lebt, dass sie wirklich jede Kleinigkeit über Seiten lang verwebt, mit den zufälligsten Begebenheiten (so scheint es nunmal zunächst), die sich als wahrhaft schicksalhaft erweisen und nebenbei meine Liebe für Kunstgeschichte wieder neu entfacht hat.

    Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken, welches mich mit jeder Faser meines Körpers auf das höchste gefordert hat. Wer Lust hat auf leichte Kost, ist hier fehl am Platz, wird jedoch mit einer der unglaublichsten Geschichten belohnt, wenn er/sie sich darauf einlässt. Einzig und alleine sollte sich der/die Leser*in im Voraus überlegen, ob er/sie das Buch auf englisch oder deutsch lesen möchte. Ich für meinen Teil habe das Buch im Original gelesen und möchte nun zu guter Letzt jedem auf dem Weg geben, der eventuell auch mit dieser Ausgabe liebäugelt, dass das sprachliche Level sehr hoch ist und man stellenweise sehr gefordert ist und eventuell manche Passagen mehrmals lesen muss, um zu verstehen, um was es sich nun handelt. (Ich habe einen 7.5 IELTS was Englisch C1 entspricht {als kleiner Anhaltspunkt})

    Und nun zu guter Letzt ein Zitat, welches wie ich finde, ein wenig dem gesamten Buch entspricht: 

    “You see one painting. I see another, the art book puts it at another remove still, the lady buying the greeting card at the museum gift shop sees something else entire, and thats not even to mention the people separated from us by time - four hundred years before us, four hundred years after we`re gone - it`ll never strike anybody the same way and the great majority of people it`ll never strike in any deep way at all but - a really great painting is fluid enough to work its way into the mind and heart through all kinds of different angles, in ways that are unique and very particular. Yours, yours. I was painted for you.” 


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