Bücher mit dem Tag "debüt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "debüt" gekennzeichnet haben.

500 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783328102366)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    (5.956)
    Aktuelle Rezension von: annalog

    Wahnsinnig witzige Idee, die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Hier gibt es die Geschichte des 100-jährigen, der vor seiner Geburtstagsparty flüchtet und dabei so allerhand erlebt. Es gibt immer wieder Rückblicke auf sein Leben und auch da hat er Dinge erlebt, die mich kopfschüttelnd zurückgelassen haben.
    Mir ist übel aufgestoßen, dass das N-Wort verwendet wurde. Ich hatte hoffentlich noch eine ältere Version und in den neueren ist das hoffentlich überarbeitet?

  2. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442717415)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

    (1.081)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Ich muss gestehen, dass „Die Geschichte der Bienen“ schon über 4 Jahre bei mir im Schrank lag. Jetzt allerdings habe ich mich bereit für den Roman von Maja Lunde gefühlt.

    In dem Roman geht es vereinfacht gesagt um Bienen. Die Geschichte der Bienen wird von drei Generationen betrachten. Dem 1870er, dem 2007 und der 2098. Konkret der Vergangenheit, der Gegenwart und auch der Zukunft.

    Es geht um die Beginne der Bienen und der Imkerei. Das spielt vorwiegend in der Vergangenheit. Wie die Bienen nützlich sind und wie man als Menschen und Bevölkerung von ihnen profitiere kann.

    Die Gegenwart betrachtet das Absterben der Bienen durch Krankheiten. Diese sind ausgelöst durch den Klimawandel und haben Auswirkungen auf die Welt und Lebensmittel.

    Der letzte Abschnitt ist die Zukunft. Hier sind die Bienen schon gestorben und es gibt keine mehr. Die Gesellschaft muss die Pflanzen händisch bestäuben, um noch den Prozess am Laufen halten zu können.

    Es ist wirklich sehr spannend und zeigt die Tragweite der Bienen und auch die Folgen mit dem Verlust dieser. Wirklich eine sehr wichtige Lektüre, welche gelesen werden sollte.

    Auf dem Cover ist eine kleine süße Biene abgebildet. 

  3. Cover des Buches Der Gesang der Flusskrebse (ISBN: 9783446273252)
    Delia Owens

    Der Gesang der Flusskrebse

    (1.448)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Kya wächst verlassen im Marschland auf und als ihr in unterschiedlichen Stadien ihres Heranwachsens zwei Jungs Aufmerksamkeit schenken, genießt sie das. Doch als Jahre später einer der beiden tot aufgefunden wird, sind sich alle schnell einig, dass nur das seltsame Mädchen dafür verantwortlich sein kann.

    Zu erst einmal haben mich die Naturbeschreibungen überrascht und auch begeistert. Ich hatte stellenweise das Gefühl mit Kya am Strand zu stehen und die Möwen zu beobachten. 

    Auch hat mich Kyas Alleinsein und ihre Einsamkeit tief berührt, besonders da sie so jung war als alle verschwanden.

    Die Geschichte rund um den Todesfall und wie sie erzählt wurde, fand ich spannend und ich bis zum Schluss mit Kya mitgefiebert, weshalb mich das Ende umso mehr überrascht hat.

    Alles in allem war das für mich ein wirklich gelungener Roman mit einer faszinierenden Protagonistin.

  4. Cover des Buches Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe) (ISBN: 9783492076005)
    Bonnie Garmus

    Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe)

    (751)
    Aktuelle Rezension von: Askyfullofpages

    „Eine Frage der Chemie“ hat mir sehr gut gefallen, vor allem wegen der vielen außergewöhnlichen und beeindruckenden Frauencharaktere, die diese Geschichte tragen.  Im Mittelpunkt steht Elizabeth Zott, doch es sind gerade die unterschiedlichen Frauenfiguren und ihre Beziehungen zueinander, die dem Roman Tiefe und Wärme verleihen.

    Das Buch spielt in einer Zeit, in der Frauen in Wissenschaft und Gesellschaft massiven strukturellen Benachteiligungen ausgesetzt waren. Dazu zählen nicht nur starre Rollenbilder, sondern auch Machtmissbrauch, Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt, die offen thematisiert werden. Diese Aspekte werden klar benannt, ohne reißerisch zu wirken und machen deutlich, wie selbstverständlich solche Erfahrungen für viele Frauen waren und oft noch sind. 

    Diese Realität wird deutlich gezeigt, ohne dass der Roman verbittert wirkt. Dennoch stößt sie unangenehm auf, gerade weil Gleichberechtigung auch heute noch nicht erreicht ist. Bonnie Garmus erzählt mit feinem Humor, klarem Blick und viel Empathie von Ungerechtigkeiten, Widerständen und dem Mut, sich nicht kleinmachen zu lassen.

    Besonders gelungen finde ich, dass die Frauenfiguren nicht idealisiert werden. Sie sind klug, eigensinnig, verletzlich, wütend, loyal, aber vor allem sind sie menschlich. Genau das macht sie so glaubwürdig und stark. Auch Nebenfiguren bekommen Raum und bleiben im Gedächtnis, was dem Buch eine besondere Lebendigkeit verleiht.

    Trotz ernster Themen liest sich der Roman leicht und flüssig. Humor und emotionale Tiefe sind gut ausbalanciert, sodass man sowohl schmunzeln, als auch nachdenklich werden kann.  „Eine Frage der Chemie“ ist damit nicht nur eine Geschichte über Gleichberechtigung, sondern auch über Selbstbestimmung, Freundschaft und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen.

    Ich kann dieses Buch wirklich allen ans Herz legen, die kluge, warmherzige Romane mit starken Frauenfiguren mögen.

  5. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783947185955)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

    (3.961)
    Aktuelle Rezension von: Papercut

    Mit "𝑫𝒊𝒆 𝑻𝒉𝒆𝒓𝒂𝒑𝒊𝒆" gelang Sebastian Fitzek 2006 ein fulminantes Debüt, das den Grundstein für seine Karriere als einer der erfolgreichsten deutschen Psychothriller-Autoren legte. Der Roman ist ein intensives Kammerspiel über Schuld, Verdrängung und die Abgründe der menschlichen Psyche – spannend, verstörend und bis zur letzten Seite überraschend.


    Fitzek versteht es meisterhaft, eine dichte, klaustrophobische Atmosphäre zu erzeugen. Die Handlung spielt größtenteils in einem isolierten Haus – was die psychologische Spannung zusätzlich verstärkt. Kurze Kapitel, häufige Perspektivwechsel und gezielt eingesetzte Cliffhanger sorgen für ein hohes Erzähltempo.


    Besonders gelungen ist die psychologische Tiefe der Figuren. Der Leser wird immer wieder dazu gebracht, Wahrnehmungen zu hinterfragen. Was ist real? Was ist Projektion? Fitzek spielt gekonnt mit Erwartungen – und führt sie bewusst in die Irre.


    ZENTRALE THEMEN:

    • Verlust und Trauer – Der Schmerz über das Verschwinden eines geliebten Menschen und der Umgang mit diesem Trauma.

    • Schuld und Selbstvorwürfe – Die Frage, inwiefern persönliche Verantwortung das eigene Handeln und Denken beeinflusst.

    • Verdrängung und Selbsttäuschung – Psychische Schutzmechanismen, um mit unerträglichen Wahrheiten umzugehen.

    • Realität vs. Wahn – Das Verschwimmen der Grenzen zwischen tatsächlichen Ereignissen und subjektiver Wahrnehmung.

    • Psychische Erkrankungen – Darstellung und Bedeutung von Traumata, Wahnvorstellungen und therapeutischen Prozessen.

    • Isolation – Die räumliche und emotionale Abgeschiedenheit als Verstärker innerer Konflikte.

    • Manipulation und Vertrauen – Wie leicht Wahrnehmung beeinflusst werden kann und wem man glauben darf.

  6. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453428881)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

    (882)
    Aktuelle Rezension von: Vanessiiia

    In Achtsam morden trifft Stressbewältigung auf Mord. Anwalt Björn Diemel besucht ein Achtsamkeitsseminar, um sein Leben in den Griff zu bekommen. Das klappt auch überraschend sehr gut aber nur leider auf ziemlich tödliche Weise. Das Buch ist eine Mischung aus Krimi und schwarzer Komödie. Die Idee ist originell, der Humor trocken und manchmal auch sehr absurd. Besonders lustig ist, wie Achtsamkeitsregeln plötzlich zur Rechtfertigung für ziemlich extreme Entscheidungen werden. Kurz gesagt: eine etwas andere Geschichte aber sehr empfehlenswert. Freue mich auf den nächsten Teil!

  7. Cover des Buches The Girl on the Train (English Edition) (ISBN: 9781784161750)
    Paula Hawkins

    The Girl on the Train (English Edition)

    (735)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Rachel fährt jeden Tag mit dem Zug. Sie lebt in London und im Zug kann sie gut nach draußen sehen und fährt an schönen Häusern, tollen Gärten und glücklichen Paaren und Familien vorbei. Aber dann beobachtet sie etwas komisches. Ein Paar scheint Probleme zu haben und eine schöne Frau steht mit einem anderen Mann auf dem Balkon. Was geht hier vor sich? Was passiert in der vermeindlichen Idylle? Rachel ist alarmiert und fängt an Nachforschungen anzustellen und kommt doch etwas ganz furchtbarem auf die Spur, nämlich sich selbst und ihrer eigenen Geschichte. Das Buch packt einen von der ersten Seite an und jede weitere Angabe würde das Lesevergnügen und den Spannungsbogen vermiesen.

  8. Cover des Buches Ich bin die Nacht (ISBN: 9783404169238)
    Ethan Cross

    Ich bin die Nacht

    (1.239)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Wer gerne Thriller liest, kommt gefühlt nicht an die Bücher von Ethan Cross vorbei. "Ich bin die Nacht " war das erste Buch das ich jetzt gelesen habe und ist auch der Einstieg in die Reihe.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kommt sehr schnell durch. Wirklich gut geschriebener Pageturner. Jedoch waren mir die Charaktere irgendwie nicht greifbar und insgesamt gab es Stellen, die ich nicht abgekaufen konnte, weil es mir zuuu konstruiert war. 

    Dennoch interessiert es mich wie es weitergeht und vielleicht wird es in Band zwei besser.

  9. Cover des Buches Children of Blood and Bone (ISBN: 9783596712168)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone

    (497)
    Aktuelle Rezension von: AnnieHall

    Zélies Welt war einst voller Magie – bis zu der Nacht, in der der machthungrige König von Orïsha alle Magier töten ließ. Diese Blutnacht nahm Zélie ihre Mutter und raubte einem ganzen Volk die Hoffnung. Doch Jahre später bekommt sie die Chance, die Magie nach Orïsha zurückzubringen. Dafür begibt sie sich auf eine gefährliche Mission und muss ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein – besonders dem Kronprinzen, der alles daran setzt, die Rückkehr der Magie zu verhindern.

    Children of Blood and Bone entführt die Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt, die stark von westafrikanischer Mythologie inspiriert ist. Früher konnten Flammentänzer das Feuer beherrschen, Geistwandler Träume erschaffen und Seelenfänger über Leben und Tod wachen. Diese kulturellen Einflüsse verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre und heben sie von vielen klassischen Fantasywelten ab. 

    Im Mittelpunkt steht die junge Zélie, deren Mutter während der Blutnacht ermordet wurde. Ihre Wut, Trauer und Hoffnung sind spürbar und machen sie zu einer starken und glaubwürdigen Hauptfigur. Seit jener Nacht leben Menschen mit magischem Potenzial unterdrückt und in ständiger Angst, doch als sich für Zélie die Möglichkeit ergibt, die verlorene Magie zurückzubringen, beginnt eine gefährliche Reise durch Wüsten, Städte und spirituelle Welten. Besonders spannend sind dabei die verschiedenen Arten von Magie, die Götter und Rituale, die der Geschichte eine große Tiefe verleihen.

    Neben dem spannenden Abenteuer greift das Buch auch ernste Themen wie Unterdrückung, Diskriminierung und Machtmissbrauch auf. Dadurch wirkt vor allem der Konflikt zwischen Magiern und Nichtmagiern emotional und teilweise erschreckend real. 

    Mitunter ist die Geschichte allerdings etwas überladen und schreitet sehr schnell voran. Viele Ereignisse passieren in kurzer Zeit, wodurch einige Entwicklungen oder Beziehungen etwas überstürzt erscheinen. Auch manche Nebenfiguren bleiben weniger ausgearbeitet, als es die komplexe Welt eigentlich verdient hätte.

    Trotzdem ist Children of Blood and Bone ein spannender und emotionaler Auftakt einer Fantasytrilogie mit einer starken Heldin und einer außergewöhnlichen Welt. Für LeserInnen von Jugendfantasy sowie Geschichten über Rebellion, Identität und Hoffnung ist das Buch eine klare Empfehlung. 

  10. Cover des Buches Girl on the Train (ISBN: 9783764506018)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train

    (1.259)
    Aktuelle Rezension von: Buch_blume

    Girl on the Train von Paula Hawkins hatte für mich ehrlich gesagt massiv viel Potenzial und genau das wurde leider komplett verschenkt. Und ja, ich sage es wie es ist. Man hat eine richtig gute Idee genommen und sie gefühlt einfach in die Mülltonne geworfen. 🙃


    Was mich tatsächlich bis zur letzten Seite getragen hat, war einzig und allein der Schreibstil der Autorin. Der ist detailliert, atmosphärisch und wirklich stark. Das Lesen an sich hat Spaß gemacht, weil sie einfach wahnsinnig gut schreiben kann. Dafür gibt es von mir ein klares Wow. ✨


    Aber der Rest war eher ernüchternd. Die Spannung war kaum vorhanden. Plot Twists habe ich entweder früh kommen sehen oder sie haben mich einfach komplett kaltgelassen. Teilweise habe ich mich wirklich gelangweilt und mich gefragt, warum manche Szenen so ausgeschlachtet werden mussten. Und die Charaktere sind mir stellenweise einfach nur auf die Nerven gegangen. Ich habe manche Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen können. 😅


    Einige wichtige Themen werden zwar gut aufgegriffen und das möchte ich dem Buch auch lassen. Ich will hier gar nicht spoilern. Aber genau darauf wurde sich dann fast ausschließlich fokussiert, während Spannung und Dynamik komplett auf der Strecke geblieben sind. Das gesamte Drumherum hat sich für mich dadurch einfach verloren angefühlt.


    Unterm Strich wird es definitiv kein Lieblingsbuch von mir. Der Schreibstil war das klare Highlight, die Geschichte selbst leider nicht mein Fall. Schade, denn da wäre wirklich so viel mehr drin gewesen. 🤷‍♀️📖


  11. Cover des Buches Liebes Kind (ISBN: 9783423218368)
    Romy Hausmann

    Liebes Kind

    (1.124)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Eine  einsame Hütte irgendwo im Wald im Niemandsland zu einer Grenze, alles ist abgedunkelt - niemand darf raus, nur der Mann hat Kontakt zur Außenwelt, geht arbeiten..... doch die Frau und die Kinder nicht - doch dann eine Flucht - die Frau schwer verletzt - das Mädchen verstört - doch wo sind der Mann und der Junge .....

    Fazit und Meinung ---- ein Thriller ist das nicht - aber das Buch ist sehr verstörend. Es ist aus der Sicht von verschiedenen Personen geschrieben - und langsam - ganz langsam kommt die ganze düstere Wahrheit ans Licht. Am Ende wird es noch mal sehr dramatisch und das ganze Ausmaß dieser Welt, die sich auf die dunkle Hütte, den Mann, die Kinder und die "Mutter" bezieht kommt ans Licht.  So ganz weiß ich nicht was ich davon halten soll - das Buch hat mich fasziniert und abgestoßen - gebe 4 Sterne

  12. Cover des Buches Altes Land (ISBN: 9783328602101)
    Dörte Hansen

    Altes Land

    (757)
    Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignified

    In „Altes Land“ von Dörte Hansen geht es um Vera, die in jungen Jahren mit Ihrer Mutter aus Ostpreußen in das Alte Land bei Hamburg flüchtet. Vera wächst dort in einem alten Bauernhaus auf und fühlt sich unglaublich verwurzelt, aber doch nie wie angekommen in diesem Haus. In Dörte Hansen Roman erfahren wir wie Vera aufwächst, aber erhalten auch Einblicke in die Leben ihrer Nachbarn und Familienmitglieder. Das Leben für Vera nimmt noch einmal eine Wendung, als ihre Nichte bei ihr einzieht. Auch diese hat einige Erfahrungen in ihrem Leben machen müssen. Doch schweißt das die Beiden zusammen?

    Mir hat „Altes Land“ an sich gut gefallen, nur fand ich es sehr schwer in die Geschichte reinzukommen. Man fühlt sich als Leser:in manchmal etwas allein gestellt, denn es werden von Anfang an sehr viele Personen genannt, die man erst einmal allein versuchen muss einzuordnen. Wir werden richtig in die Handlung reingeworfen und hat man den einen Teil sortiert, ist man schon wieder eine Zeitebene weiter. Doch wenn man hier erst einmal einen roten Faden gefunden hat, macht die Geschichte wirklich Spaß und hat einen Tiefgang, der einen wirklich in seinen Bann zieht. Im Laufe der Seiten werden dann noch weitere Figuren vorgestellt, die das Leben auf dem „Alten Land“ in humorvoller Weise einmal mehr veranschaulichen. Ich fand es insgesamt ein schönes Buch und auch jetzt, Tage nach dem Lesen, kann ich mich noch an Vera und ihre Nichte zurückerinnern und mit ihnen mitfühlen.

  13. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Erwachen (ISBN: 9783959911313)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Erwachen

    (983)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Es gibt keine Happy Ends- für keinen von uns...

    1000 Jahre hat die 13. Fee geschlafen, betrogen von ihren Schwestern. Jetzt, als sie erwacht ist, ist Welt nicht mehr so wie sie einst war. Ihre Kräfte sind verschwunden, statt Fee werden sie jetzt Hexen genannt und Menschen fürchten sich vor ihnen. Hexenjäger machen jagd auf ihres gleichen.

    Von Rache getrieben, wegen dem Betrug ihrere Schwestern, schließt sie sich einem Hexenjäger an, um ihre Schwestern zu jagen. Aber Lilith ist nicht mehr die alte. Sie hat Gewissenbisse, empfindet Reue und sucht die Liebe. Aber sie kennt ihren Schwetsern gegenüber auch keine Gnade.

    Wie wird es enden?

    Es ist eine kurze Geschichte, mit knapp  200 Seiten. Die Kapitel sind schnell gelesen, man entdeckt viele bekannte Märchen und fragt sich, was treibt den Jäger und die Fee an?

    Ich war richtig gefesselt von der Geschichte und bin gespannt, wie es weiter geht.. Einmal etwas anderes, ohne Happy End... oder gibt es vielleicht doch eines am Ende???

  14. Cover des Buches Dem Horizont so nah (ISBN: 9783499000133)
    Jessica Koch

    Dem Horizont so nah

    (776)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Durch Zufall lernt Jessica auf einem Jahrmarkt den deutsch-amerikaner Danny kennen. Sie ist ziemlich schnell von ihm fasziniert aber er hält sie zunächst auf Abstand. Doch nach und nach werden die beiden ein Paar. Allerdings gibt es während ihrer Beziehung immer mal wieder Momente  an denen Jessica an ihm zweifelt, da er ihr körperlich einfach nicht näher kommen möchte. Jessica gelingt es aber nach und nach zu ihm durch zu dringen und erfährt sein Geheimnis. Mit etwa elf Jahren begann sein Vater ihn sexuell zu missbrauchen und hat ihn auch während dessen mit dem HIV-Virus angesteckt. Doch zunächst verheimlicht er ihr das, bis es dann irgendwann auffliegt und er sich seiner Diagnose ihr gegenüber stellen muss. Nach einem anfänglichen Schock bleibt sie aber bei ihm, und möchte sich auch auf eine körperliche Beziehung mit ihm einlassen, die er zubeginn strikt ablehnt. Doch die beiden bleiben dennoch ein starkes Team und lassen sich immer mehr aufeinander ein, auch wenn es Danny körperlich zunächst schwer fällt auf Grund des Missbrauches. Jessica lernt auch Danny's Mitbewohnerin Tina kennen, für die Danny eine sehr wichtige Bezugsperson ist, da sie auch von ihrem Vater sexuell Missbraucht wurde und sich für Drogen prostituiert hat. Auch wenn ihre Beziehung sehr innig und intensiv ist, ist sie rein platonisch und die drei werden so etwas wie eine Familie. Eines Tages erhält Tina die Nachricht das ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wird und sie bekommt einen Rückfall und verstirbt an einer Überdosis. Ihr Tod versetzt beide erst einmal in einen Schockzustand, doch bei Danny beginnen, vermutlich hervorgerufen durch Tina's Tod, sich die ersten körperlichen Zeichen des HIV-Virus zu zeigen. Er beginnt nach und nach immer mehr abzubauen und nimmt Jessica das Versprechen ab, zu akzeptieren das er selber entscheiden möchte wann er stirbt. Als die Symptome immer schlimmer werden verschwindet Danny plötzlich und hinterlässt Jessica einen Abschiedsbrief und sie erfährt etwas später das er sich in den USA selber umgebracht hat.

    Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, war ich mir zunächst nicht im klaren das das Buch autobiografisch ist, was die die Story noch dramatischer macht. Zum Ende hin des Buches wurde die Story so traurig und tragisch, das mir die Tränen kamen.

  15. Cover des Buches Cornelsen Senior English Library - Fiction / Ab 10. Schuljahr - Looking for Alaska (ISBN: 9783060311255)
    John Green

    Cornelsen Senior English Library - Fiction / Ab 10. Schuljahr - Looking for Alaska

    (649)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Vier Freunde müssen sich Gedanken darüber machen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, denn einer aus der Gruppe hatte einen tödlichen Unfall. 

    Der Kommentar und das Leseerlebnis: 
    Es geht schon in Ordnung, dass John Green die Thematik Sterben, verbunden mit der Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, in eine nette und harmlose Internatsgeschichte verpackt. Man muss den Jugendlichen nicht gleich mit „dem härtesten Tobak“ kommen. Es ist nicht ganz Hanny + Nanny, dafür wird zu viel gesoffen und geraucht, aber sehr weit entfernt dann doch nicht. Man kann davon ausgehen, dass John Green Enid Blython kannte und schätzte. Und doch bereitet Green darauf vor, dass das Leben nicht nur Butterbrot mit Ei ist, - das Ei kann fehlen, die Butter auch. Freilich, das Brot selbst kommt Green nicht abhanden. 

     Fazit: Sehr ok und unterhaltsam. Kratzt ein bisschen an der Oberfläche, aber nicht zu sehr. Letztlich nicht modern genug.

    Kategorie, Jugendliteratur
    Erschienen bei Harpercollins Publishers am 28.02.2013

  16. Cover des Buches Alle Toten fliegen hoch (ISBN: 9783462000450)
    Joachim Meyerhoff

    Alle Toten fliegen hoch

    (354)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    Der namenlose Protagonist möchte ein Auslandsjahr in Amerika verbingen um an einer Highschool Basekball spielen zu können. Er muss ein Aufnahmeverfahren machen und schafft es sogar. Seine Familie unterstützt ihn dabei und bald fliegt er nach Amerika. Dort lebt er bei einer Gastfamilie die ihm liebevoll aufnehmen und bis auf seinen Gastrburder auch alle mögen. Er geht auf die Highschool, lernt Mädchen kennen und kommt auch in skurile Situationen. Was das für Situationen sind müsst ihr selber lesen. 

    Schreibstil:

    Ich habe das Buch versucht zu lesen, doch dies war leider nichts für mich. Also habe ich zum Hörbuch gegriffen, aber auch hier ich kam sehr schwer in die Geschichte. Viele meinen es ist lustig geschrieben, aber meinen Humor hat ds Buch nicht getroffen. Für mich hat es auch sehr lange dauert bis er endlich in Amerika war. Es wurde viel von der Familiegeschichte geschrieben und wie das Verhältnis zu jeden ist, eigentlich mag ich das sehr, aber es hat mich hier nicht wirklich abgeholt. Die Story die in Amerika spielt fand ich dann doch intressant auch wenn ich einige Situationen nicht ganz nachvollziehen kann z.B. darf man als Jugendlicher einfach so in ein Gefängnis in den Todestrakt spazieren. Ich fand auch das Ende war etwas skuriel und hat auch wieder nicht getroffen. 

    Protaognist:

    Ich wurde nicht warm mit den Protagonist, er blieb mir fern. Seinen Taten waren mir manchmal nicht klar und er wirkte auch zu seinen Mitmenschen eher kühl und zurückhaltend. 

    Fazit:

    Ich mochte den 2 Teil der Reihe deshalb wollte ich den ersten Teil auch lesen, aber leider war das Buch für mich nichts. Ich bin wahrscheinlich auch nicht die Altersgruppe für das Buch. Es wird bei mir ausziehen und es wird sicher einen anderen Leser finden der es mehr zu schätzen weiß.

  17. Cover des Buches Vox (ISBN: 9783596704514)
    Christina Dalcher

    Vox

    (427)
    Aktuelle Rezension von: BuchstabenZauber

    "Vox" von Christina Dalcher wollte ich eigentlich schon vor einigen Jahren lesen, doch irgendwie sind dann doch immer wieder andere Bücher in den Fokus gerutscht.

    Mittlerweile gibt es schon zahlreiche Rezensionen und Bewertungen zu dem Buch, in denen die Geschichte nur durchschnittlich abschneidet und hinter den Erwartungen vieler Leser zurückbleibt.

    Ich bin also voller Neugier in die Welt eingetaucht, in denen Frauen um ihre Worte beschnitten werden.

     

    "Ihr könnt uns die Wörter nehmen, aber zum Schweigen bringen könnt ihr uns nicht!"

    Zitat Klappentext

     

    Insgesamt war das Buch gut zu lesen. Oft empfand ich gerade zum Ende hin die Story als zu schnell abgehandelt und oberflächlich. Einige Szenen und Situationen ergaben nicht wirklich Sinn, bzw. hätte ich mir hier eine tiefere Ausarbeitung gewünscht.

    Da ich vor kurzem erst die Serie "The Handmaid´s Tale" nach der Romanvorlage von Margaret Atwood gesehen habe, hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, eine Kopie dessen zu lesen.

    Zwar ist die Geschichte der Wissenschaftlerin Jean McClellan eine Andere, doch tauchen in meinen Augen zu viele Parallelen zu der umfeierten TV-Serie auf. Sei es nun die Gründung eines neuen Amerikas aufgrund religiöser Fanatiker, die Unterdrückung und Beschneidung der Frauen, pastellfarbene Twinsets oder eine Rebellin, die durch ihren Liebhaber Unterstützung findet, um das System zu stürzen.

    Hier hatte ich tatsächlich häufig den Eindruck eine Fanfiction zu lesen.

    Im Ganzen nett zu lesen, aber die Geschichte begleitet leider einen faden Beigeschmack, wenn man die preisgekrönte Dramaserie um die Protagonistin June Osborne kennt.

  18. Cover des Buches Ohne ein einziges Wort (ISBN: 9783442487387)
    Rosie Walsh

    Ohne ein einziges Wort

    (598)
    Aktuelle Rezension von: rikke1721

    Ohne ein einziges Wort...🍃

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    Irgendwie anders als erwartet, Cover und Titel und die für mich bis dato unbekannte Schriftstellerin...

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    Ich hatte es mitbestellt, weil es gerade günstig war, ab und zu landen so auch mal Bücher bei mir, die ich sonst nicht unbedingt so ausgewählt hätte. 

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    Das war ein absoluter Glückstreffer! 🍀🎉

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    Die Zeitsprünge sind vorallem zu Beginn ein weeeenig verwirrend, aber man kann sich trotzdem gut durchfuchsen. 🤝

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    Man ist anfangs erstmal verwundert, stellt seine eigenen Vermutungen auf, hat immer wieder eine Idee, was denn hier passiert ist...💭

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    Aber den Plottwist... den hab ich nicht kommen sehen... tatsächlich war ich als der Plot kam wirklich überrascht, vorallem, dass ich es tatsächlich mal nicht schon zu Beginn wusste, wie es endet! 💪

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    Man leidet mit der Prota mit, aber am Ende auch mit dem zweiten Part...🥺

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    Rosie Walsh hat einen krassen Schreibstil in diesem Buch hingelegt, Wendungen mit denen man nicht rechnet und eine Storyline die einen emotional mitgenommen hat und beschäftigt hat. 

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    Ich habe noch einige Tage über das Buch nachgedacht... eigentlich ist es mir bis heute - Wochen - Monate später noch immer gut im Gedächtnis. 💭 Auf positive Art. 😊

    .

    Ein super Buch, was einem auf jeden Fall im Gedächtnis bleibt. Von mir absolute Empfehlung. 💚

  19. Cover des Buches Elian und Lira – Das wilde Herz der See (ISBN: 9783423718592)
    Alexandra Christo

    Elian und Lira – Das wilde Herz der See

    (376)
    Aktuelle Rezension von: CoffeeToGo

    Inhalt 

    Lira ist die Tochter der Meereskönigin und raubt jedes Jahr einem Prinzen das Herz. Nach einem schweren Fehler, verwandelt ihre Mutter sie in einen Menschen mit dem Ziel, das Herz von Prinz Elian zu stehlen.

    Doch an Land angekommen erfährt Lira, dass die Welt keineswegs nur schwarz und weiß ist. Entgegen aller Erwartungen entdeckt sie ihr eigenes Herz und verliebt sich in Elian. Aber hat die Liebe zwischen einem Menschen und einer Sirene überhaupt eine Zukunft?


    Eigene Meinung 

    Die Idee hatte viel Potential, was nicht zufriedenstellend ausgeschöpft wurde.

    Die Handlung verlief mir zu viel an Land. Viel lieber hätte ich mehr Zeit im Meer und vor allem bei den Sirenen verbracht. Ich mochte Lira in ihrer Menschengestalt nicht ganz so gerne, nur leider ist sie die meiste Zeit im Buch ein Mensch.


    Auch der Funke zwischen Elian und Lira ist bei mir nicht übergesprungen. Bei mir kamen erst Emotionen hoch, als der Showdown war. Da habe ich die Romanze der beiden richtig gefühlt und war unglaublich begeistert! Leider viel zu spät.


    Die Nebencharaktere bleiben recht blass, obwohl zwei von ihnen viel sagen. Die anderen kommen eher sporadisch vor, dabei fand ich, dass die Sirenen unglaublich viel Potential für mehr Raum in der Geschichte gehabt hätten.


    Das Ende war mir zu schnell und zu übertrieben. Es hatte den Anschein, als wenn das Buch schnell beendet werden sollte. Schade, ich hätte mir noch einen anständigen und vor allem passenden Epilog gewünscht.


    Fazit

    Mich konnte die Geschichte und vor allem die Romanze leider nicht packen. Außerdem kommen mir die Sirenen, für ein Buch über Piraten und Sirenen, viel zu wenig vor.

    Es ist kein schlechtes Buch, mich konnte es jedoch nicht komplett überzeugen.

  20. Cover des Buches Finde mich. Jetzt (ISBN: 9783492061711)
    Kathinka Engel

    Finde mich. Jetzt

    (510)
    Aktuelle Rezension von: Buchstabensalat_by_Yvonne

    Finde mich. Jetzt ist der erste Band der Finde-mich-Reihe und gleichzeitig das Debüt von Kathinka Engel. Zu meiner Schande muss ich sagen, dass das Buch fast 5 Jahre auf meinem e-SuB lag und ich ein wenig bereue, dass ich es nicht schon früher gelesen habe.

    Kathinkas Schreibstil ist ruhig, einfühlsam und authentisch. Sie nimmt sich Zeit für die Entwicklungen, lässt ihren Charakteren Raum für Fehler und Rückschritte, gibt ihnen aber auch die Möglichkeit, daran zu wachsen, und schafft es, eine spürbare emotionale Tiefe aufzubauen. Die wechselnde Ich-Perspektive von Tamsin und Rhys sorgt dafür, dass man beide Seiten intensiv miterlebt und ihre Gedanken und Gefühle unmittelbar nachvollziehen kann.


    Tamsin ist keine typische New-Adult-Protagonistin. Sie kommt aus einem behüteten, aber einengenden Elternhaus und ist fest entschlossen, endlich herauszufinden, wer sie wirklich ist. Sie ist offen, herzlich, manchmal fast ein wenig zu forsch, aber genau das macht sie so authentisch. Ihre Art, nicht aufzugeben und immer wieder auf Rhys zuzugehen, hat mich sehr beeindruckt.

    Rhys ist das komplette Gegenteil. Geprägt von seiner Zeit im Gefängnis ist er misstrauisch, verschlossen und unsicher im Umgang mit anderen Menschen. Gerade diese Unsicherheit und seine sichtbare Verletzlichkeit machen ihn zu einem unglaublich starken Charakter. Es ist berührend zu sehen, wie vorsichtig er sich Schritt für Schritt wieder ins Leben tastet. 


    Die Annäherung der beiden passiert langsam und gefühlvoll. Beide tragen ihre eigenen Lasten mit sich herum und genau das macht ihre Entwicklung so glaubwürdig. Besonders schön fand ich, dass hier die Rollen einmal gedreht werden und Tamsin diejenige ist, die Halt gibt und nicht andersherum.


    Fazit


    Finde mich. Jetzt ist ein sehr gefühlvoller, ruhiger und gleichzeitig intensiver New-Adult-Auftakt, der vor allem durch seine besonderen Figuren und die glaubwürdige Entwicklung der Beziehung überzeugt. Von mir gibt es eine klare Empfehlung. 


    Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

  21. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783548066530)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)

    (517)
    Aktuelle Rezension von: sabrina95

    Der Donnerstagsmordclub ist ein Krimi, bei dem man keine Angst haben muss, nachts das Licht auszuschalten. Statt Gänsehaut gibt es hier eher ein warmes Schmunzeln. Das Buch liest sich sehr angenehm, leicht und flüssig, ohne blutige Details oder nervenzerreißende Spannung. Eher ein Krimi mit einer Tasse Tee in der Hand als mit einem Messer unter dem Kopfkissen.🕯️

    Besonders schön sind die überraschenden Wendungen oder vielleicht eher Windungen, denn manchmal fragt man sich, wie die Geschichte plötzlich um die Ecke gebogen ist. Aber genau das macht den Charme aus.✨

    Die Figuren sind liebenswert, witzig und gleichzeitig klüger, als man ihnen zutrauen würde. Man unterschätzt sie und genau das ist ihr Vorteil.

    Am Ende hat mich das Buch dann doch noch zu Tränen gerührt. Wer hätte gedacht, dass ein Krimi über Senioren einem ein klein wenig das Herz brechen kann?💔🫂

  22. Cover des Buches Das Lied des Achill (ISBN: 9783961612048)
    Madeline Miller

    Das Lied des Achill

    (454)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    "Du zerreißt den Faden nicht, den dir das Schicksal gesponnen hat. Als dein Freund rate ich dir, den vorbestimmten Weg mutigen Schrittes zu gehen."


    Den Mythos um Achill, um die Achillessehne und den Sieg über Troja kennen vermutlich die meisten, aber kennt auch wer den Grund und wie es dazu kam? 


    Ich sage nicht, dass diese Frage in diesem Buch beantwortet wird, da es mehr einer Liebesgeschichte gleicht; die Liebesgeschichte zwischen Achill und Patroklos. Beides Prinzen, der eine wurde hochbejubelt, der andere wurde aus seiner Heimat verbannt und fand in dem anderen seine neue Heimat. Klingt kitschig, ist es zum Teil bedingt auch, aber eher wegen der poetischen Romantik im sprachlichen Stil und weniger wegen der Geschichte selber. 


    Und ja, ich hatte vermutet, dass mir die Geschichte gerade aufgrund ihres Schreibstils gefällt, aber dem war tatsächlich nicht so. Im Gegenteil der Stil hat mich zum Teil im Lesen stocken lassen und meine Erwartungen wurden demnach gedämpft. Dennoch konnten einige Passagen zum Nachdenken anregen und sind zitatwürdig. 

  23. Cover des Buches Yellowface (ISBN: 9783847902140)
    Rebecca F. Kuang

    Yellowface

    (592)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Die recht erfolglose Autorin June Hayward ist mit der Star-Autorin Athena Liu befreundet. Eines Abends ereilt Athena ein Unglück, sie erstickt an einem Teigklumpen und June kann ihr nicht helfen. Als der Rettungsdienst eintrifft, ist es bereits zu spät. Im Affekt nimmt June das Roh-Manuskript von Athenas nächstem Roman mit. Sie erkennt, dass das ihre Chance ist, denn sie weiß, dass Athena niemals jemandem ihre Entwürfe zeigt…

    Meine Meinung: In diesem Roman mochte ich eigentlich überhaupt keinen von den Protagonisten. Entweder sind sie Sternchen und völlig eingebildet oder sie sind linkisch und falsch. Ich lese sonst nur Thriller und dieses Buch hier könnte man wohl noch als Spannungsroman durchgehen lassen. Denn es sind ja eindeutig kriminelle Machenschaften am Werk. Dennoch fehlte es mir hier ganz eindeutig an etwas: nämlich an Spannung! Ich musste mich wirklich zwingen, weiterzulesen. Gerade die ersten 100 Seiten fand ich sehr schleppend. Es liegt wahrscheinlich daran, dass wenig wörtliche Rede im Schreibstil vorhanden ist. Für mich ist so etwas dann schwierig zu lesen. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.

    Die Geschichte ist durchaus interessant! Denn was passiert denn genau, wenn man als Autor sein Werk an fremde Menschen abgibt? Das Buch gibt faszinierende Einblicke in das Verlagswesen, das fand ich schon interessant. Was im Laufe der Geschichte auch immer interessanter wurde, war die Entwicklung von June. Von einer selbstbewussten Frau entwickelt sie sich einer ängstlichen Person, die an jeder Ecke Böses wittert. Gut, das Böse ist ja auch da, wenn auch nicht so, wie sie am Ende denkt. Denn sie steigert sich hier fast in einen Wahn hinein. Naja, und so richtig selbstbewusst war June auch nie, denn ihren Wert fand sie nur in ihren Büchern und deren Außenwirkung.

    Mein Fazit: Ich kann mir vorstellen, dass viele dieses Buch feiern, doch für mich war das nicht so das richtige Buch. Mir fehlte es hier einfach an Spannung, was aber sicherlich meinem Leseverhalten geschuldet ist. Ich vergebe dennoch 3 Sterne, weil die Geschichte ja schon irgendwie interessant ist!

  24. Cover des Buches Witch Hunter (ISBN: 9783423717557)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter

    (934)
    Aktuelle Rezension von: Angellika_Buenzel

    Ein weiteres Buch, das ich zusammen mit meinem Buchclub gelesen habe. Und was soll ich sagen? Selten waren wir uns so einig: Wir fanden es alle nur durchschnittlich, weil alles zu kurz kommt. Das Magiesystem wird nicht erklärt und bleibt oberflächlich. Die Welt bleibt genauso im Verborgenen. Die Figuren und ihre Emotionen werden nur angerissen. Die Handlung kurz und knapp geschildert. Dafür gibt es viele kleinliche Beschreibungen, die die Handlung nicht vorantreiben. 

    Wie komme ich eigentlich auf Romantasy? Ja, das frage ich mich auch ein wenig. Es gibt eine Liebesgeschichte. Romantik kommt aber nicht auf, und warum die beiden sich verlieben, bleibt unbeantwortet. Es ist ein wenig nach dem Motto: Du bist heiß, also muss es Liebe sein.

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