Bücher mit dem Tag "delfin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "delfin" gekennzeichnet haben.

64 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.333)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind sehr interessant. Die Handlung ist wirklich originell sowie faszinierend, und ich finde sie an sich auch spannend, mir ist der Schreibstil allerdings etwas zu ausschweifend, sodass sie mich nicht zu 100% packen konnte.

  2. Cover des Buches Meeresflüstern (ISBN: 9783570402214)
    Patricia Schröder

    Meeresflüstern

     (590)
    Aktuelle Rezension von: nino
    Es hat einen schönen Anfang und lässt einen gut in die Geschichte „eintauchen“ . Die Geschichte mit ihrer Familie und ihren neuen Freunden ist teils sehr romantisch und lässt auch Fragen offen . Der erste Teil macht Lust auf die nächsten da man durch die offenen Fragen wissen möchte wie es weiter geht .
  3. Cover des Buches Animox - Das Heulen der Wölfe (ISBN: 9783789146237)
    Aimée Carter

    Animox - Das Heulen der Wölfe

     (179)
    Aktuelle Rezension von: its_vness

    "Das Heulen der Wölfe" ist der gelungene Auftakt der Animox Reihe von Aimée Carter. Simon Thorn ist 12 Jahre alt und hat ein großes Geheimnis: Er kann mit Tieren sprechen. Als Simon plötzlich von Ratten durch ganz New York gejagt wird, stolpert er regelrecht in eine andere Welt: die Welt der Animox, Menschen, die sich in Tiere verwandeln können.

    Simon Thorns Abenteuer macht einfach Spaß! Ein spannender Plot, liebenswerte Charaktere und längst vergessene Geheimnisse, machen Animox auch für Erwachsene lesenswert. Kinder sind aber sicherlich genauso begeistert!

  4. Cover des Buches Animox - Das Auge der Schlange (ISBN: 9783789146244)
    Aimée Carter

    Animox - Das Auge der Schlange

     (99)
    Aktuelle Rezension von: its_vness

    Simon Thorns zweites Abenteuer finde ich etwas schwächer als den Auftakt, aber dennoch sehr lesenswert! Die Welt der Animox macht einfach Spaß! 

    Simon macht sich auf die Reise, seine Mutter aus den Klauen seines Großvaters zu retten. Wenn er auf dem Weg auch einem Teil der Zepters über den Weg laufen sollte, ist das natürlich auch von Vorteil :D Wir lernen viele neue Charaktere kennen, einer cooler als der andere und die Welt der Animox wird größer und komplexer. Insgesamt eine gelungene Fortsetzung!

  5. Cover des Buches Meeresrauschen (ISBN: 9783570402290)
    Patricia Schröder

    Meeresrauschen

     (288)
    Aktuelle Rezension von: leben.lachen.lesen

    Patricia Schröder ist ein guter Einstieg in den zweiten Teil der Reihe gelungen. Er knöpft da an wo der erste Teil endet und somit ist man direkt wieder mitten im gesehen und wird von der Spannung gepackt.

    In diesem Teil trifft man auf die alten Charaktere aus dem ersten Buch. Man lernt sie hier näher kennen und erfährt das ein oder andere Geheimnis von ihnen. Jedoch kommen auch neue Charakter hinzu, was meiner Meinung nach wiederum den Spannungsbogen aufrecht erhält.

    Besonders Elodie macht für mich in diesem Teil eine riesige Entwicklung mit. Von der damals zurückhaltenden und eher in sich gekehrten Person wird sie zu einer starken jungen Frau die ihre Meinung ganz klar vertritt und anderen auch mal die Stirn bietet.


    Alles in allem hat mir der zweite Teil der Trilogie besser gefallen, als der erste. Und meiner Meinung nach ist von Spannung, Romantik und vor allem Fantasie für jeden was dabei.

  6. Cover des Buches Meerestosen (ISBN: 9783649603214)
    Patricia Schröder

    Meerestosen

     (205)
    Aktuelle Rezension von: leben.lachen.lesen
    Auch im letzten Teil der Trilogie wird es nicht langweilig. Ähnlich wie in Band zwei knöpft die Autorin auch beim dritten Teil da an wo der zweite endet und somit ist man direkt wieder mitten im gesehen und wird von der Spannung gepackt.

    Anders als in den beiden Bänden davor steht im diesem Teil anstatt der Romantik eher die Dramatik im Vordergrund. Was dem Buch aber keinen Abbruch tut sondern es eher noch spannender werden lässt.

    Wie in Band zwei kommen viele der alten Charaktere wieder zum Vorschein und offenbaren einem neue Geheimnisse, mit denen man wirklich nicht gerechnet hat und die mich teilweise auch etwas geschockt haben. Auch Elodie entwickelt sich in diesem Band nochmal weiter. Es scheint als hätte sie endlich ein Stück ihrer rosa roten Brille abgelegt und bekommt nur einen Überblick für das große Ganze.

    Eine besonderes große Rolle spielt in diesem Teil der Zauber des Meeres. Patricia Schröder versucht meiner Meinung nach immer wieder darauf aufmerksam zu machen wie wichtig das Thema Umweltschutz eigentlich ist.

    Alles in allen muss ich sagen fand ich den letzten Teil definitiv den besten von den dreien. Und die Geschichte hat meiner Meinung nach ein sehr schönes rundes Ende. Für ich persönlich wurden alle offenen Fragen geklärt und besonders die Idee am Ende mit dem Epilog wo man erfährt was aus allen Protagonisten geworden ist finde ich wunderbar.

  7. Cover des Buches Wassermanns Zorn (ISBN: 9783499258534)
    Andreas Winkelmann

    Wassermanns Zorn

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Bad_Snow_White

    Dieses Buch war mein erstes von Andreas Winkelmann. 

    Ich habe mir aufgrund des Klappentextes eine spannende Lektüre versprochen und war sehr gespannt. 

    Überzeugen konnte mich diese Geschichte jedoch leider nicht. 

    Ich bin mit den beiden Hauptprotagonisten Manuela Sperling und Eric Stiffler (bei dem Namen muss ich immer an Stiffler's Mum aus 'American Pie' denken...) absolut nicht warm geworden und fand beide unsympathisch und nicht nahbar. Manuela Sperling war auf ihrer Arbeitsstelle, dem Polizeipräsidium, das kleine, graue, unsichere Mäuschen, obwohl sie im Privatleben eigentlich eine selbstbewusste Frau ist. Ich konnte nicht nachvollziehen warum. 

    Eric Stiffler ist das genaue Gegenteil. Er ist ein wahnsinnig unsympathischer, extrem menschen – bzw. frauenverachtender, kaltherziger, egoistischer Macho. Die Art wie er über Prostituierte gesprochen hat (er nannte sie immer nur „die (dummen) Nutten“), war mir mehr als zuwider. 

    Da mir also beide Hauptprotagonisten alles andere als sympathisch waren, viel mir das Lesen bzw. das Eintauchen in die Geschichte schwer, obwohl der Schreibstil gut war. 

    Dann kam noch erschwerend hinzu, dass ich die Geschichte an sich, insbesondere zum Ende hin, als unrealistisch empfunden habe. Was mir auch absolut gar nicht gefallen hat, war das offene Ende. Ist einfach nicht mein Geschmack, ich mag abgeschlossene Geschichten, bei denen am Ende alles klar ist. 

    Leider war das Buch nichts für mich.

  8. Cover des Buches Animox 3 (ISBN: 9783789146251)
    Aimée Carter

    Animox 3

     (56)
    Aktuelle Rezension von: its_vness

    Leider konnte mich der dritte Teil der Animox-Reihe ähnlich wie der zweite nicht ganz von sich überzeugen. Die Welt, die Aimee Carter geschaffen hat, hat so viel Potential, dass leider nicht zur Gänze ausgenutzt wird. 

    Für Erwachsene wird die Reihe leider schnell monoton.

  9. Cover des Buches Breakthrough (ISBN: 9783453318755)
    Michael Grumley

    Breakthrough

     (23)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Wenn ein Antarktis-Wissenschaftler, der gerade nach einem massiven Erdbeben mit Eisschollenabbruch mit seinem Schneemobil fast in einen Abgrund gerauscht wäre, als Ausruf des Erstaunens "Ach du grüne Neune!" ruft, sollte man das Buch, indem dieser Mist steht, sofort abbrechen...

    ...Ich hab es nicht getan. Aber nach 160 Seiten konnte selbst die zwanghafte Eigenschaft ein Buch, was man einmal angefangen hat, auch zuende zu lesen, mich nicht mehr davon abhalten, diesen Stuss aus der Hand zu legen.

    Um nicht noch unnötig mehr Lebenszeit darauf zu verwenden hier kurz zur Warnung an alle potentiell Interessierten:

    - an den Haaren herbeigezogener Plot

    - mit holzschnittartigen Figuren, die jedes erdenkliche Action-Blockbuster-Klischee erfüllen (inkl. sexy Wissenschaftlerin, die den Ex-Navy-Seal gleich ins Herz schließt)

    - ein Text ohne sprachliches Niveau

    - eine Übersetzung mit haarsträubenden Formulierungen (verschiedene Figuren [Wissenschaftler*innen sowie Militärs] nutzen wiederholt dieselben altbackenen Floskeln des Erstaunens, Best-of: "Gütiger Himmel!", "Heiliger Bimbam!" und ja, auch "Ach du grüne Neune!")

    Für Tipps, wie man hier einem Buch jegliche Sterne aberkennen kann, bitte eine PN an mich. Ach ja, und ein großes "Sorry" an alle Bücher, die ich hier je mit nur zwei Sternen abgespeist habe. Sie waren Lichtjahre von diesem Schrott entfernt. ;)

  10. Cover des Buches Wenn Haie leuchten (ISBN: 9783446269477)
    Julia Schnetzer

    Wenn Haie leuchten

     (64)
    Aktuelle Rezension von: MaraTa57

    Hinweis: Ich werde in meiner Rezension zitieren und möglicherweise Spoilern. Hier sei aber gesagt, dass ich keine Handlungen vorwegnehme. Jedes Kapitel des Buches ist in sich abgeschlossen.

    "Meeresbiologie ist das sexy Fach der Biologie", sagt die Autorin auf einer der ersten Seiten. Damit hat sie recht. Woher ich das weiß? Ich habe selbst Meeresbiologie studiert und 2019 erfolgreich meinen Master in "Marine Biology" vollendet. Wenn ich heute jemand neuen kennenlerne und der typische Small Talk abläuft wird immer "OHHHH" und "Ach, wie cool" gesagt, wenn ich erzähle, ich hätte Meeresbiologie studiert. Tja, aber so schön, wie es im Internet dargestellt wird, ist es leider nicht. Und das wissen die wenigsten. Irgendwie erwartet nämlich immer jeder, dass ich in der Weltgeschichte rumtauche oder Haie kuschel. Und genau dieses Phänomen beschreibt auch die Autorin in "Wenn haie leuchten". Was Meeresbiologen wirklich machen, und wie ihre Arbeit die meiste Zeit aussieht, das erklärt euch Julia Schnetzer auf den ersten Seiten ihres Buches. Aber, wie hart die Arbeit auch sein mag (und wie sehr ich persönlich dieses ganze Schreiben und die Statistik - vor allem die Statistik) hasse, am wichtigsten ist das, was man dabei herausfindet und darum geht es im Rest des Buches. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es einen Hai gibt, der, wurde er in die Ecke gedrängt, rasend schnell Wasser schluckt, und zwar so viel, dass sein Bauch dabei dick und rund anschwillt? Ich wusste das auch nicht, und ich musste lachen als ich es gelesen habe (den Hai nennt man im Übrigen "Schwellhai", S. 40). Julias Schreibstil ist genial, ihre saloppe Art voller Humor macht es so leicht das Buch zu Lesen, dabei bekommt man ja eigentlich Wissen vermittelt: "prollige Unterbodenbeleuchtung" - mit diesen beiden Wörten beschreibt sie recht passend, wie ich finde, den fluoreszierenden Bauch eines Dunklen Kazenhais. Ein weiteres Phänomen des Buches, welches mir wirklich gut gefallen hat, ist, dass die Autorin immer wieder erwähnt, was man alles noch nicht weiß. Sie spricht über unfassbar viele verschiedene Felder der Meeresbiologie und erklärt was man alles schon herausgefunden hat, aber oft weiß man nicht warum, oder was etwas ist. Man weiß nur, dass es ist. Ein Beispiel: (S. 47) Sie beobachteten eine grün-gelb leuchtende gebänderte Scherengarnele, die plötzlich eine Wolke aus orangem fluoreszierenden Zeug ausspuckte. Ich schreibe "Zeug", da niemand eine Ahnung hat, was es ist und warum sie das tut. Außerdem hat man eine Quallen-Art gefunden, die sich zurück in ihr Polypenstadium versetzen kann und damit ihre gesamten Zellen einfach so zurück in Stammzellen verwandeln kann. Damit wäre sie in der Theorie unsterblich (würde sie nicht gefressen werden), und niemand kann sagen, wie alt die älteste dieser Quallen jemals geworden ist (S. 72). Außerdem schreibt Julia, warum man die Meeresforschung so dringend braucht. Oft genug hört man ja, dass bestimmte Forschungen überhaupt nicht relevant sein. Zum Beispiel hat die Meeresforschung die Medizin in den letzten Jahren mehr als nur verbessert, Stichworte GFP (Fluoreszenz-Proteine) oder die PCR-Methode. Julia nennt außerdem einige innovative Ideen, wie bereits gesammeltes Wissen in der Zukunft angewandt werden könnte: Die Fluoreszenzproteine aus Korallen sind extrem Antibiotikaresistent und könnten z.B. an Schiffsrümpfen angebracht werden um den Algenbewuchs zu unterbinden (S. 52/53). Eine andere Idee hat Mike Markovina: Er schlägt die Nutzung von fluoreszierenden Fischernetzen vor um Haie als Beifang zu vermeiden (S. 50).
     Wie ihr seht, es ist super spannend und wenn ihr neugierig geworden seid, dann lest doch einfach selbst das Buch. Mir hat es mehr als nur gut gefallen und ich kann es jedem ans Herz legen. Es öffnet uns allen das Herz für das Meer, die Haie und die Forschung. Außerdem - das Buch beschreibt unsere wundervolle Welt, und all die Orte, die die wenigsten von uns je zu Gesicht bekommen. 

  11. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783453061156)
    Douglas Adams

    Die Letzten ihrer Art

     (261)
    Aktuelle Rezension von: BettinaSchropp

    Ein Buch über bedrohte Tierarten klingt zunächst vielleicht etwas langweilig oder sogar deprimierend. Dieses Buch jedoch ist sehr unterhaltsam geschrieben und obwohl es schon etwas älter ist, wirkt es nicht veraltet. Douglas Adams berichtet sowohl humorvoll als auch lehrreich.

  12. Cover des Buches Seawalkers - Gefährliche Gestalten (ISBN: 9783401604442)
    Katja Brandis

    Seawalkers - Gefährliche Gestalten

     (69)
    Aktuelle Rezension von: buecherfeelotlot

    Hallo Leute, heute gibt es eine Rezension zu Seawalkers Gefährliche Gestalten (1. Band)

    Fakten:

    Titel: Seawalkers Gefährliche Gestalten

    Autorin: Katja Brandis

    Seitenanzahl: 296

    Band: 1

    Preis: 14€

    Verlag: Arena

    Klappentext:

    Für Tiago ist es ein Schock, als er bei einem Ausflug ins Meer herausfindet, dass er ei Seawalker ist - ein Gestaltwandler. Und was für einer: In seiner zweiten Gestalten als Tigerhai wird er sogar von seinesgleichen gefürchtet. Auch an seiner neuen Schule, der Blue Reed Highschool für Meereswandler, findet Tiago nur schwer Anschluss. Einzig das fröhliche Delfinmädchen Shari hat keine Angst vor ihm. Doch während die beiden sich anfreunden, taucht plötzlich Puma-Wandler Carag mit einem Spezialauftrag auf: Tiago und Shari sollen ihn auf der Suche nach den seltenen Florida Panthers in die Everglades begleiten. Ein Tigerhai und ein Puma gemeinsam in den gefährlichen Sümpfen - ob das gut geht?

    Mir gefällt der erste Band dieser neuen Reihe wieder sehr gut. Der Schreibstil von Katja Brandis ist wieder fantastisch. Auch die neuen Figuren sind wieder toll gerade Shari mag ich sehr. Auch das Cover finde ich wieder sehr toll. Bei diesem Cover finde ich noch besser das hinten das Tier von der jeweiligen Figur drauf ist.

    Fazit:

    Ein wirklich tolles Buch mit flüssigem Schreibstil, tollen Figuren und wunderschönem Cover und tollen Zeichnungen innen. Absolute Leseempfehlung und verdiente 5 von 5 Sternen.

    LG Lotlot 

  13. Cover des Buches Der träumende Delphin. Eine magische Reise zu dir selbst. Mit 10 farbigen Illustrationen v. Heinke Both. (ISBN: B00851NUKI)
    Sergio Bambaren

    Der träumende Delphin. Eine magische Reise zu dir selbst. Mit 10 farbigen Illustrationen v. Heinke Both.

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen

    Inhalt: Der junge Delfin Daniel Alexander ist ein Träumer, der ganz fest an die perfekte Welle glaubt. Eines Tages verlässt er das sichere Riff seiner Artgenossen und macht sich auf die selbst bestimmte Suche nach dem richtigen Leben.

    "Der träumende Dephin" hat mich schon vor vielen Jahren begeistert, jetzt hatte ich ihn zum Vorlesen wiederentdeckt und auch diesmal, konnte der Zauber des Meeres mich voll in seine Bann ziehen. Der Schreibstil ist anfänglich vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, unterstützt dann aber das Wesen des Buches perfekt. Besonders positiv fällt mir immer wieder die Wortvielfalt des Schriftstellers auf.

    Eine wundervolle Geschichte, zum Träumen und Genießen, die mich jedes Mal aufs neue mit einem guten Gefühl zurücklässt. Die wunderschönen Aquarelle, die die Geschichte begleiten, sind ein weiterer Bonus.

  14. Cover des Buches Das Jahr der Delfine (ISBN: 9783404177417)
    Sarah Lark

    Das Jahr der Delfine

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Laura Brandner, 31 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier Kinder hat ihren Traum, Meeresbiologie zu studieren, trotz ihrer familiären Verpflichtungen nie aufgegeben. Als sich ihr die Möglichkeit bietet, in Neuseeland ein Jahr lang in der Tourismusbranche als Begleiterin bei Delfin- und Walbeobachtungen zu arbeiten, ergreift sie diese Chance sofort. Am anderen Ende der Welt muss Laura nicht nur mit den unterschiedlichsten Anforderungen fertig werden, sondern ist gedanklich sehr oft auch bei ihren Lieben in der Heimat.

    Den Einstieg fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sich eine Mutter für ein ganzes Jahr von ihren erst 9 und 13 Jahre alten Kindern trennen würde. Im Laufe der Geschichte ist mir Laura aber immer sympathischer geworden. Unbeirrt geht sie ihren Weg, obwohl ihr die Trennung von ihren Kindern mehr zusetzt als gedacht. Ihren Ehemann hingegen vermisst sie nicht, weshalb sie wohl auch neuen Liebschaften gegenüber sehr aufgeschlossen ist. Obwohl mir die gefühlvoll, und dennoch glaubwürdig erzählte Liebesgeschichte sehr gut gefallen hat, fand ich den Teil, der sich mit den vielfältigen Umweltproblemen Neuseelands beschäftigt, besonders interessant. Wie viel Tourismus vertragen fragile Ökosysteme? Wie viel Publicity braucht es, um den Lebensraum der faszinierenden Meeressäuger erfolgreich zu schützen? Welchen Einfluss haben Tierschutzorganisationen, die gegen die Wal- und Delfinbeobachtungen protestieren? Diese aktuellen Themen hat die Autorin sehr geschickt in ihrem Roman verarbeitet, wobei sie es an Spannung nicht fehlen lässt. Dank dieses Buches habe ich auch zum ersten Mal von Solidärdelfinen gehört und Wissenswertes über ihr Verhalten erfahren.

    Die übrigen Protagonisten der Geschichte hat Sarah Lark meiner Meinung nach ebenfalls sehr glaubwürdig dargestellt. Vor allem Lauras Kollegin Kiki ist eine originelle Figur, behauptet sie doch mit den Meerestieren telepathischen Kontakt aufnehmen und sich mit ihnen über deren Weltanschauung unterhalten zu können. Aber auch Lauras Arbeitgeber, ihre Freunde und Kinder sind liebevoll skizzierte, eigenständige Persönlichkeiten, die ich allesamt sehr überzeugend fand. 

    Nach einem etwas langatmigen Einstieg und der sehr detaillierten Beschreibung der Arbeitsanforderungen in Lauras neuem Job, nimmt der Roman rasant an Fahrt auf, sodass sich der Leser nur noch von einem spannenden Ereignis zum nächsten mitreißen lassen muss. Dem Nachwort ist zu entnehmen, dass die Autorin ihrer Geschichte reale Ereignisse zugrunde gelegt hat, meiner Meinung nach auf jeden Fall ein sehr gelungenes Projekt. Bisher habe ich von Sarah Lark nur in der Vergangenheit angesiedelte Romane gelesen, war aber von diesem ausschließlich in der Gegenwart spielendem Buch mit seinem aktuellen Bezug sehr angetan. Wunderbar erzählt, hat mir dieses Jahr in Neuseeland angenehme Lesestunden beschert, wobei auch die Auflösung aller Probleme zu guter letzt sehr glaubwürdig ausgefallen ist.

  15. Cover des Buches Insel der blauen Delfine (ISBN: 9783737355612)
    Scott O'Dell

    Insel der blauen Delfine

     (345)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Die "Insel der blauen Delfine" von Scott o`Dell ist ein Taschenbuch, was ich vor vielen Jahren im Deutschunterricht in der Mittelstufe lesen musste. Ich war damals sehr angetan von der Geschichte. Mir hat sie sehr gut gefallen. Die Geschichte handelt von einem Mädchen, dass auf einer Insel lebt, die geformt ist wie ein Delfin. Nach einem Überfall wurde das Mädchen von ihrem Stamm zurückgelassen. Mitten im Pazifik baut sie sich ein neues Leben auf. In der Wildnis. Sie ist die einzige Bewohnerin der Insel und erinnert oft an Robinson Crusoe, mit dem was sie so erlebt. Sie kämpft zum Beispiel gegen Sturmfluten und Angriffe von wilden Tieren. Viele Jahre lang schlägt sie sich durch, bis eines Tages ein Schiff auftaucht. In der Inhaltsangabe hier heißt sie Won-a-pa-lei. Soweit ich mich erinnern kann, hatte sie in der Ausgabe, die ich damals gelesen habe einen anderen Name (Karana). Vielleicht musste der nachträglich geändert werden, um wieder allem und jedem gerecht zu werden. Was ja zum Glück die Geschichte nicht beeinträchtigt. Von mir gibt es auf jeden Fall fünf Sterne, weil ich mich nach all den Jahren noch so gut an das Buch erinnern kann. Also muss die Geschichte toll gewesen sein.

  16. Cover des Buches Der träumende Delphin (ISBN: 9783492053877)
    Sergio Bambaren

    Der träumende Delphin

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Oceanbooks

    Ein wirklich niedliches Buch mit einer Geschichte zum träumen! Super geschrieben. Schön für den Urlaub oder Zwischendurch...Nicht für jeden, aber dafür ist es auch zu schade!

  17. Cover des Buches Liliane Susewind – Delphine in Seenot (ISBN: 9783596808496)
    Tanya Stewner

    Liliane Susewind – Delphine in Seenot

     (41)
    Aktuelle Rezension von: laraundluca
    Inhalt:

    SOS – Delphine in Not

    Lilli fährt ans Meer. Ihr Freund Jesahja darf mit, doch Lillis Geheimnis muss im Koffer bleiben. Denn im Urlaub will ihre Mutter eine normale Familie haben. Also darf niemand merken, dass Lilli mit Tieren sprechen kann. Dann tauchen plötzlich Delphine in der Nordsee auf. Der Lärm der großen Ozeandampfer hat sie von ihrem Kurs abgebracht. Den kalten Winter in der Nordsee würden sie niemals überleben! Lilli hat keine Wahl …

    Meine Meinung:


    Dies ist der dritte Teil der Kinderbuchreihe "Liliane Susewind". Jeder Teil ist in sich abgeschlossen, so dass man die einzelnen Geschichten unabhängig voneinander lesen kann. Allerdings gibt es auch Entwicklungen und Handlungsstränge, die sich durch die  ganze Reihe ziehen, so dass ich ein Lesen der Reihe nach empfehlen würde. 

    Die Reihe wird ab 8 Jahren empfohlen und eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum selbst lesen.

    Der Schreibstil ist altersgerecht, schlicht und einfach, leicht verständlich, gut und flüssig zu lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten.


    Die Grundidee gefällt mir sehr gut. Ein Mädchen, das mit Tieren kommunizieren kann und dabei Gutes tut. Liliane Susewind hat diese besondere Gabe. Diese setzt sie ein, um mit Freund Jesaja und Hund Bonsai immer wieder neue Fälle zu lösen, den Tieren zu helfen. 


    Die Geschichte wird von Illustrationen untermalt. Mir persönlich haben die Zeichnungen allerdings nicht ganz so zugesagt. Aber das ist ja Geschmackssache. 

    Die Handlung ist schön zu verfolgen. Liliane fährt mit ihrer Familie, Jesahja, Hund Bonsai und Katze Frau von Schmidt im Urlaub an die Nordsee. Doch dort wird sie vor eine schwierige Entscheidung gestellt. Soll sie Geheimnis weiterhin bewahren oder ist es wichtiger den Delfinen in Not zu helfen?

    Heimlich versucht sie nachts schwimmen zu le rnen und wird von Delfinen gerettet. Doch was haben sie dort zu suchen? Sie haben die Orientierung verloren und finden nicht mehr in den Atlantik zurück.

    Und dann ist da noch Feline, die eine tolle Schwimmerin war, nun aber im Rollstuhl sitzt. Auch das Thema der Integration beeinträchtigter Menschen wird schön eingearbeitet ohne mit dem belehrenden Zeigefinger zu deuten.

    Die Charaktere lernen wir immer besser kennen. Lilli mochte ich unheimlich gerne, ich konnte mich in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen. Aber auch ihr Freund ist toll. Zusammen sind die beiden echt stark. Aber auch Feline, die im Rollstuhl sitzt und so gerne wieder schwimmen würde, ist gut herausgearbeitet.


    Eine schöne Idee, ein tolles Kinderbuch, das mich wieder gut unterhalten hat.

    Fazit:
     


    Eine magische Geschichte, die verzaubert. Leseempfehlung.
  18. Cover des Buches Meja Meergrün rettet den kleinen Delfin (ISBN: 9783649623472)
    Erik Ole Lindström

    Meja Meergrün rettet den kleinen Delfin

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Solara300

    Kurzbeschreibung
    In ihrem neuesten Abenteuer geht es wieder rund bei der kleinen Nixe Meja Meergrün.
    Sie ahnt noch nicht warum ihre Kümmerkröte Padson so niedergeschlagen ist.
    Den der ist nach seinem Auftauchgang auf ein erschreckendes Szenario getroffen. Oberhalb von Lyckhav sind große  Fangschiffe und keine kleinen Boote mehr, die die Meeresbewohner mit Fischnetzen bedrohen.
    Padson weiß wie Impulsiv Meja ist und hält es vor ihr geheim.
    Nur ob ihm das was nützt ….

    Cover
    Das Cover ist wieder passend zum Inhalt. Man sieht Meja, wie sie mit dem Delfin lacht und für mich ein fröhliches und gleichzeitig wundervoll gezeichnetes Cover. Passend zum Inhalt und zum Titel.

    Sprecherin
    Anna-Thalbach hat hier die Geschichte des Autors Erik Ole Lindström wundervoll umgesetzt.
    Zum einen: Meja ist eine Mischung aus vielen meiner Kinderhelden. Man merkt dass sie einen Sturkopf hat und auf der anderen Seite versucht sie ihren liebsten zu helfen. Dabei muss man festhalten das Meja ziemlich auf sich allein gestellt klarkommen muss, da ihre Eltern noch auf Expedition sind. Meja macht das Super und auch wenn sie nicht alles so möchte wie von anderen gewollt kann man sich auf sie verlassen.

    Gefällt mir sehr gut, auch das man hier auf den Fischfang und auch das Meer und seine Bewohner hinweist. Es ist zwar Spielerisch gemacht aber für Kinder fantastisch umgesetzt.

    Meinung
    Meja ist wieder da …

    Genau das dachte sich auch wohl die Lehrerin Frau Black, die Meja schon ewig nicht mehr im Unterricht gesehen hat und deshalb ganz überrascht ist das sie mal erscheint.
    Meja allerdings macht das, da sie denkt das sie Padson ihre Kümmerkröte damit aufheitern kann.

    Aber was Meja nicht ahnt ist das die Unterwasserwelt Lykhav in Gefahr schwebt und zwar durch Fangschiffe. Fangschiffe sind in diesem Teil nicht gerade normal, eher kleine Fischerboote.
    Bei der Entdeckung des Geheimnisses entscheidet sich Meja was zu unternehmen, wie es Padson befürchtet hat und somit wird ein Rettungsplan erstellt.

    Das Meja da nicht nur einen Delfin namens Caspar kennenlernt bleibt nicht aus und das Chaos nimmt seinen Lauf. ;)

    Fazit
    Ein wundervolles Abenteuer das mich begeistert hat!
    Eine Gefahr und Freunde die zusammen halten.

    5 von 5 Sternen

  19. Cover des Buches Shadow Touch (ISBN: 9783442265558)
    Marjorie M. Liu

    Shadow Touch

     (56)
    Aktuelle Rezension von: jimmygirl26
    Wieder ein sehr spannendes Buch das mir zu Anfang nicht so gefallen hat und ich deshalb zur Seite gelegt habe, doch es wurde wirklich gut und ich bin sehr froh das ich es zu Ende gelesen habe.
  20. Cover des Buches Das Delfinmädchen (ISBN: 9783649635574)
    Karin Müller

    Das Delfinmädchen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/das-delfinmadchen-von-karin-muller.html»Marie?› Jan Rehschmidt ließ seinen Blick über den Pier schweifen. ‹Marie›, schimpfte er und rief noch einmal lauter: ‹Marie!›

    ‹Wo steckt sie denn? Die Fähre legt gleich ab!› Frau Rehschmidt stand neben ihrem Mann, die Hände in die Hüften gestemmt.»


    Marie steigt auf ein Schiff nach Teneriffa, ihre neue Heimat. Ihr gefällt es nicht, dass ihre Eltern entschieden haben, in den Süden zu ziehen. Sie spricht kaum Spanisch, muss ihre Freunde zurücklassen, glaubt, eine Insel muss langweilig sein. Dort angekommen findet Marie eine kleine versteckte Bucht, in der sich Delfine tummeln. Dorthin kommt auch Carlotta, die mit den Delfinen befreundet ist. Zwischen den beiden ungleichen Mädchen entwickelt ich eine Freundschaft. Es geht in der Message um den Naturschutz: Schutz des Lebensraums der Tiere, Machenschaften der Touristenboote. In leichter Form wird in dieser Geschichte über Freundschaft ganz nebenbei erklärt, warum man darüber nachdenken sollte, an Besichtigungstouren von Lebensräumen von Tieren im Massentourismus nicht teilzunehmen.


    «Die putzige Villa hatte sechs kleine Zimmer und einen Turm und war direkt in den Hang gebaut. … Da ihre Eltern freiberuflich arbeiteten und das von überall auf der Welt tun konnten, hatten sie aus heiterem Himmel entschieden, in den Süden zu ziehen. Dort wollten sie, um ihre Finanzen etwas aufzubessern, Ferienzimmer anbieten.» 


    Inhaltlich fand ich das Kinderbuch klasse, die gesamte Idee. Doch beim Lesen hat es mich relativ kalt gelassen, was erzählerische Gründe hatte und verärgert, was persönliche Gründe hat. Ich habe das Buch in eineinhalb Stunden durchgelesen, ein dünnes Buch – zu dünn. Teneriffa ist eine wunderschöne Insel mit enorm viel Eigenart: Pflanzen und Tiere, die es nur auf den Kanaren gibt, kulturelle Schrulligkeit, Kulinarisches. Dieser Roman hier könnte allerdings überall auf der Welt handeln, wo es Delfine gibt. Woran liegt das? Dem Buch fehlt Atmosphäre – nichts zu sehen, zu hören, zu riechen, zu fühlen. In einer kleinen Szene werden neben den Delfinen Geckos erklärt – die es allerdings auch überall im Süden gibt. Ich hatte mich auf ein Teneriffaflair gefreut, leider wird rein gar nichts von der Insel ins Buch transportiert. Marie ist ein ängstliches Wesen, jemand er vor Tieren Angst hat, vor Verletzungen und Krankheiten, extrem hygieneorientiert ist, ein Kind, das immer alles parat hat: Kompass, falls man sich verläuft, ein Erste-Hilfe-Set, falls man sich verletzt … Es wird aber nicht in den Charakter hineingegangen, um zu erklären, woher diese Ängste stammen. Es gibt einen Hinweis auf einen Einbruch ins Eis beim Schlittschuhlaufen – womit aber nicht all diese Verhaltensweisen erklärt werden. Keiner der Charaktere wird ausgearbeitet. Carlotta ist ein Wildfang, energisch, mutig, eigensinnig, mehr erfährt man nicht von ihr. Alle Spanier sind unsympathisch und knurrig, angefangen mit den Hafenmitarbeitern bis hin zu Carlottas Mutter, die einen kurzen Auftritt hat. Touristen sind eine Heuschreckenplage, völlig blöde Leute. Das hat mich verärgert. Spanier sind bekannt als die freundlichsten Menschen der Welt – und das ist auch so. Warum werden hier alle Spanier, bis auf Carlotta als bösartige Charaktere dargestellt? Mir hatte das gesamte Buch zu wenige Information, erzählerisch fehlen mir Bilder und inhaltlich ist es mir zu flach. Neben Atmosphäre fehlten mir Informationen: Die Eltern von Marie werden kaum erwähnt. Sie können überall auf der Welt arbeiten. Ja, was machen sie denn genau? Das Haus hat sechs kleine Zimmer – ja, die spanischen Zimmer sind sehr klein. Und sie wollen an Touristen vermieten. Da die Eltern ja beide von zu Hause aus arbeiten wollen – welche Zimmer wollen sie nebenbei vermieten? Einerseits sind Touris eine Heuschreckenplage, doof und verachtenswert (das ist Erwachsenensprache, wiedergegeben von einem Kind, das gerade auf der Insel angekommen ist) – dann lässt man sie eng in die Privatsphäre hinein, um Geld zu verdienen? Aber das ist nicht das einzige Logikproblem in diesem Buch. Ich frage mich auch, warum Carlotta anscheinend nicht in die Schule geht – dem Wetter nach zu urteilen muss es Winter sein (keine langen Sommerferien). Spanische Schule, Deutsche Schule, wie sieht der Alltag aus? Es gibt eine Menge Fragen, die in diesem Plot offenbleiben. Ich bin ja eher für das Streichen, aber hier würde ich raten, ein Drittel bis fünfzig Prozent mehr zu erzählen. 


    «Der Hafen war viel kleiner als der auf dem Festland, aber auch hier herrschte geschäftiges Treiben. Fischer hatten ihre Netze zum Trocknen in die Sonne gehängt. Container wurden ausgeladen und überall boten Männer in kurzen Hosen ihre Waren feil. Plötzlich stutzte Marie. Zwischen all dem Trubel turnte ein Mädchen mit einem kleinen Hund herum. Marie beobachtete es fasziniert aus dem fahrenden Auto. »


    Jetzt kommt der persönliche Teil. Ich habe ein paar Jahre auf Teneriffa gelebt und ich habe das Gefühl, die Autorin hat noch nie diese Insel betreten. Ziemlich lange hält sie sich mit dem Hafen auf dem Festland auf. Kein Wort von der Überfahrt, zwei Tage und Nächte auf einer riesigen Fähre! Das wäre interessant gewesen. Der Hafen in Santa Cruz, in dem die Fährschiffe ankommen, ist riesig, mit dem in Cádiz vergleichbar. Den Zollbereich für Fähren und Frachtschiffe darf man nur mit einem gültigen Ticket betreten. Fischernetze? Bauchläden? Kinder, die dort herumrennen? Ich dachte, ich falle vom Stuhl, als ich das las. Das Kind, was dort herumläuft, ist Carlotta. Ankunft im Hafen, Santa Cruz – Handlung des Plots, dort wo die Delfine leben, im Südwesten bei Puerto Colón und Los Gigantes – also mindestens eine Stunde Autofahrt entfernt. Eine Bucht auf Teneriffa, die niemand kennt – es führt ja sogar ein Weg dorthin? Es gibt eine Menge Ungereimtheiten, die mir aufgefallen sind, die mir im Gesamtbild der Darstellung der einheimischen Bevölkerung übel aufgestoßen sind. Das Buch gab es bereits 2010 mit anderem Titelbild und Illustration bei Coppenrath, dies ist eine Neuauflage und das Kinderbuch wird ab 9 Jahren empfohlen, was für mich in Ordnung geht. 


    Fazit: Hervorragende Message – ohne Frage, sicher interessant für Kinder. Erzählerisch leider flach und ungenau und es wird in keiner Weise in der Darstellung Teneriffa und seinen Bewohnern gerecht. Letzteres wird kaum jemandem auffallen – aber Fragen werden trotzdem offenbleiben.


    Karin Müller wurde in Kitzingen am Main geboren. Sie studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und arbeitete als Redakteurin für Zeitungen, Zeitschriften und Hörfunk. Pferdeleidenschaft, Tierliebe und der Wunsch zu schreiben begannen schon als Kind. Heute arbeitet Karin Müller als Autorin und Seminarleiterin. Sie hat inzwischen mehr als fünfzig Romane und Sachbücher für Kinder und Erwachsene veröffentlicht.


  21. Cover des Buches Das Lächeln des Delphins (ISBN: 9783548362915)
    Pascale N Bercovitch

    Das Lächeln des Delphins

     (15)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Vor Jahren hab ich schon einmal die Geschichte des gehörlosen Abid'allah und des Delfins Oline - aufgeschrieben von einer im Rollstuhl sitzenden Frau - zu lesen begonnen. Aber damals konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln, ich fand sie fürchterlich langweilig. Jetzt habe ich einen erneuten Versuch gewagt und festgestellt, dass das Buch eigentlich gar nicht so langweilig ist. Man darf natürlich keine Spannung wie bei einem Thriller erwarten, aber dennoch ist die Geschichte fesselnd und vor allem berührend. Den Inhalt muss ich wohl nicht wieder geben, den kann jeder selbst nachlesen, daher nur die Gründe, warum das Buch so schön ist. Man spürt die Begeisterung und die Faszination die die Autorin für das Sinai Gebirge und das Rote Meer hegt. Sie beschreibt sehr ausführlich und detailreich das Landschaftsbild, aber auch das Leben der Beduinen. Man fühlt sich selbst an diesen Ort versetzt, oder verspürt zumindest den Wunsch, selbst einmal diese andere Welt zu sehen und zu entdecken. Jedenfalls erging es mir beim Lesen so. Außerdem gefällt mir die Verwendung vieler hebräischer Wörter (die übersetzt oder erklärt werden), was die Geschichte authentischer macht. Um die Begegnungen zwischen Oline und Abid'allah zu beschreiben, findet die Authorin treffende Worte und passende Vergleiche. Man spürt das Glücksgefühl, die Freude, die eine solche Begegnungen auslösen kann. Außerdem merkt man deutlich, dass sie viel recherchiert und sich eingehend mit dem Leben der Delfine beschäftigt hat, sie lässt den Leser an ihrem Wissen teilhaben, ohne das man sich fühlt, als sitze man in der Schule. Wie die FAZ treffend über dieses Buch gesagt hat: „... das Leben schreibt noch immer die schönsten Geschichten.“
  22. Cover des Buches Das magische Baumhaus 9 - Der Ruf der Delfine (ISBN: 9783732005079)
    Mary Pope Osborne

    Das magische Baumhaus 9 - Der Ruf der Delfine

     (19)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Mein 9jähriger Sohn findet:

    Ich fand es mal wieder einen gelungenen Band der Reihe. In diesem und den darauffolgenden drei müssen die beiden Kinder jeweils Rätsel lösen, damit sie Meisterbibliothekare werden können.

    Diesmal reisen Anne und Philipp nicht in der Zeit, sondern auf ein Korallenriff mit einem U-Boot. Mit dem wollen die beiden Kinder dann selbstverständlich auch gleich auf Tauchgang gehen und finden eine faszinierende Unterwasserwelt: Delfine, Fische, Krebse, Korallen, Haie. Und dann wird’s sogar noch richtig brenzlig. 

    Die Unterwasserwelt war so gut beschrieben, dass sie mir richtig lebendig ausmalen konnte. Das Meer finde ich schon lange ein spannendes Thema und so konnte ich mir das richtig vorstellen.  Die Illustrationen haben mir auch wieder sehr gut gefallen.

    Und es bleibt auch bis Band 12 spannend, ob Anne und Philipp Meisterbibliothekare werden. Aber man kann diesen 9ten Band auch einzeln lesen.

    Fazit:

    Für diese lebendige Reise zum Korallenriff vergebe ich 5 von 5 Sternen.

  23. Cover des Buches Gon 3 (ISBN: 9783551756053)
    Masashi Tanaka

    Gon 3

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Tyrannosaurier Gon begibt sich auf die Reise durch die Welt der Tiere. Diesmal geht es den großen Amazonas hinunter, ins australische Outback und ins kalte Sibirien. Ob Krokodil, Giftpilz oder Sibirischer Tiger. Gon hat immer die Oberhand. Geht mit Gon auf Safari in wunderschönen und atemberaubenden Bildern! Und das ganz ohne Text!

    Gon liefert in seinem dritten Abteuer wieder einen spektakulären Einblick in die Welt der Natur und Tiere. Detailliert zeichnet Masashi Tanaka die tierischen Protagonisten, lässt sie lachen, weinen, wütend werden. Er schafft es trotz der Details nicht zu übertreiben und der Natur in ihren Details treu zu bleiben. So erlebt Gon ein Abenteuer am Amazonas, wo er sich gegen Piranhas behaupten muss und mit Walen schwimmen geht. Er besucht Australien, wo er bei den Koalabären lebt, mit Kängerus gegen Dingos boxt und mit Nasenigeln Dingos ind ie Flucht schlägt. Er geht auf Pilzsuche mit Waschbären und Bären und erlebt, dass Pilze nicht nur glücklich machen können, sondern auch böse Halluzinationen hervor rufen können. Und er besucht die sibirische Steppe, wo er bei einer Wolfsfamilie lebt, die ihre Mutter verliert und deren Wolfswelpen er sich annimmt. Die Geschichten um Gon machen einfach Spaß. Sie sind humorvoll und verständlich, auch ganz ohne Text. Die Zeichnungen sind wunderbar anzusehen und sind ein MUSS für jeden Mangaka und Zeichner.

    Einfach nur mega.
  24. Cover des Buches Das Riff der Delfine (ISBN: 9783800056118)
    Christopher Ross

    Das Riff der Delfine

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks