Bücher mit dem Tag "demütigung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "demütigung" gekennzeichnet haben.

235 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.081)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Besucht mich auch gerne auf meiner Instagram Seite:

    https://www.instagram.com/books.fundus/

    ~~~~~

    Es handelt sich um den 1. Teil und ist eine erotische Liebesgeschichte mit viel Drama und mit Teenagern, die ihre Sexualität ausleben bzw. erleben.

    Sofort werden wir in die Geschichte von Ella geschmissen. Der Anfang ging mir auch ein bisschen zu schnell und manche Ereignisse kamen mir etwas seltsam vor 🤨 Scheinbar wollte man so bald wie möglich zum Hauptkern der Geschichte kommen, nämlich Gossenmädchen kommt in eine wohlhabende Familie und muss gegen jede Menge Anfeindungen standhalten. Die Grundidee finde ich absolut klasse! ☺️

    Dabei wir sie leider mehr als unfair von ihren Stiefbrüdern behandelt. Sie wird sofort von ihnen verurteilt und als selbstsüchtige Schla*** dargestellt. Auch wenn dessen Verhalten begründet wird und die Jungs im Verlauf des Buches sympathischer werden, so wirklich verzeihe ich ihnen nicht dieses Verhalten! Grundsätzlich sind die Charaktere oft nicht so wie sie auf dem ersten Blick erscheinen, was ich richtig toll fand und die Story richtig spannend machte. (Easton ist mein Liebling 😍)

    Der Anfang fängt noch harmlos an. Aber keine Sorge die heißen Szenen kommen! Und die haben es in sich 😏 Langsam wird die Erotik aufgebaut und es bleibt bis zum Ende prickelnd - ohne billig zu wirken.

    Das Buch hat mich von Anfang bis Ende packen können und man kann der Geschichte super leicht folgen (Also auch gut für zwischendrin geeignet). Das Ende hat mich absolut schockiert und gibt viel Erklärungsbedarf für Band 2 😧

    Book'n'Out 🐻

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.557)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 1 einer Reihe!

     

    Hinweis: Ich beziehe mich auf die alte Übersetzung aus dem Blanvalet-Verlag, die ich persönlich lieber mag.

     

     

    1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall befindet sich zusammen mit ihrem Mann Frank auf einer zweiten Hochzeitsreise in Schottland. Beide müssen die Schrecken des Krieges verwinden und einander neu kennenlernen. Sie haben sich verändert, durch das, was sie getan und erlebt haben. Doch Claire betritt unwissend um die Konsequenzen einen mystischen Steinkreis und landet plötzlich über 200 Jahre in der Vergangenheit, im Jahr 1743. 

    Überall lauern Gefahren, Gewalt und bald weiß Claire nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Wem kann sie überhaupt trauen? Und wie soll sie es jemals zurück in ihre Zeit und zu Frank schaffen?

     

     

    Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen, auf deutsch und englisch und ich liebe es einfach so sehr. Eine Rezension war schon lange überfällig.

     

    Ich habe die Bücher erst sehr spät entdeckt – was allerdings gut für mich war, so konnte ich beim ersten Lesen direkt Band 1-8 nacheinander durchsuchten – und ja, genau so habe ich sie gelesen, wie im Rausch. Ich konnte nicht aufhören. Und direkt im Anschluss habe ich mir die eBook-Bundles auf englisch gekauft und wieder von vorne angefangen – ich schätze, das sagt schon so ziemlich alles.

     

    Ich persönlich mag Claire sehr gern. Sie ist rational, überlegt und alles andere als dumm. Ja, sie landet in einer vollkommen fremden Zeit und am Anfang stolpert sie ziemlich trampelig durch die Gegend, aber wer würde das nicht? Ich denke die Mehrheit von uns würde sich weit schlechter anstellen, als sie. Ihre Fähigkeiten als Krankenschwester kommen ihr hier auch zu Gute, so kann sie nicht nur Leben retten, sondern findet auch einen Platz in der Gesellschaft. Auch wenn sie als Engländerin inmitten von Highland-Schotten definitiv eine Außenseiterin ist, der man tendenziell eher misstraut.

     

    Jamie ist und bleibt mein absoluter Liebling. Er – ich weiß gar nicht wie ich ihn ohne zu spoilern beschreiben soll. Jamie ist ein grundguter, ehrlicher Mann mit der Seele eines Poeten und eines Kriegers. Er sagt immer die allerschönsten Dinge. Er bringt einen mit seinem jugendlichen Charme zum Lachen, verschlägt einem mit seinen Worten und Taten den Atem und was ich besonders an ihm liebe, ist seine Offenheit. Er steht der Welt und den Menschen immer offen gegenüber. Wo sich die anderen Charaktere oft kleingeistig oder abergläubisch zeigen, nimmt er das eher mit Humor und lehnt niemanden ab, bevor er ihn nicht selbst auf Herz und Nieren geprüft hat. Wer sich seiner Loyalität und Treue versichert, der hat sie auf ewig – außer er missbraucht sein Vertrauen.

    Je mehr man über ihn erfährt, desto mehr muss man ihn lieben. Was er alles durchgemacht hat – und auch in diesem Buch durchmachen muss – und trotzdem schafft er es, so zu sein wie er ist.

     

     

    Fazit: Ich weiß, Zeitreise-Romane sind nicht jedermanns Sache und ich weiß auch, die große Mehrheit derer, die diese Rezension lesen, kennen die Bücher schon und denen erzähle ich hier nichts Neues, aber, wer die Reihe noch nicht kennt: gebt ihr eine Chance. Lasst euch einfach darauf ein und versinkt in diesem Buch. Wenn ihr zu denen gehört, die diese Reihe lieben, freue ich mich für euch, sie ist nämlich noch viel besser, als die Serie. Falls sie nicht euer Fall ist, tut es mir leid für euch, denn sie gehört zu meinen absoluten, ewigen Lieblingen.

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne!

     

    Und noch ein Tipp: ich persönlich lese die Reihe total gern auf englisch. Sobald man sich an den geschriebenen schottischen Akzent gewöhnt hat, lohnt sich das wirklich sehr!

  3. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.794)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    Maik Klingenberg geht in die 8. Klasse eines Gymnasiums, ein recht guter Schüler, aber so langweilig, dass er nicht einmal einen Spitznamen hat und als einer der wenigen nicht auf die große Party seines Schwarms Tatjana eingeladen wird. Auch der Neue in der Klasse, der einfach nur Tschick genannt wird, ist ein Außenseiter. Russischer Spätaussiedler und öfters mal betrunken im Unterricht.

    Als Maiks Eltern ihn in den Sommerwochen allein in der Villa in Marzahn lassen (Vater muss mit seiner jungen Assistentin weg, die Mutter geht wieder mal in eine Entzugsklinik), sieht Maik einer entspannten, aber einsamen Zeit entgegen, bis Tschick plötzlich mit einem geklauten Lada kommt und ihn mit auf einen Trip in die Walachei nimmt. Ein Roadtrip der besonderen Art beginnt.

     

    Wolfgang Herrndorf schafft eine tiefgründige Charakterisierung zweier Jugendlicher, bei denen man sich von den Klischees nicht blenden lassen darf. Maik, das einsame Kind aus einer (ehemals) wohlhabenden Familie, aber von den Eltern allein gelassen und in die Klassenschönheit unglücklich verliebt, lernt auf dem Trip, was wirklich wichtig ist im Leben. Tschick, der verwahrloste Sohn einer Aussiedlerfamilie, erweist sich immer wieder als sensibel und gefühlvoll. Diese Freundschaft lässt beide nicht nur räumlich aus ihrer Isolation ausbrechen.

     
     Das Buch ist eine wundervolle Beschreibung über das Erwachsen werden, denn beide Jungen reifen auf die ein oder andere Weise heran. Vor allem aber erkennen sie, dass man bei allen Personen, denen sie auf ihrer Reise begegnen, hinter das Äußere schauen, und dass man Verantwortung übernehmen muss

     

    Ein spannender Roman, wenn man aufmerksam auf die Zwischentöne hört.

  4. Cover des Buches Der Heimweg (ISBN: 9783426281550)
    Sebastian Fitzek

    Der Heimweg

     (750)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Jules sitzt am Begleittelefon für Frauen, die Angst haben, alleine im Dunkeln nach Hause zu gehen. Am anderen Ende der Leitung hat er Klara, die sich umbringen will. Jules versucht krampfhaft, sie davon abzuhalten und lässt sich auf einen Deal mit ihr ein. Wenn er ihr eine schmerzfreie Methode nennt, sich umzubringen, erzählt sie ihm ihre Geschichte… Der Plan scheint aufzugehen, doch dann merkt Jules, dass er nicht alleine in der Wohnung ist…

    Meine Meinung: Mann, was war das für ein Buch, bitte schön?!? Ich bin hier quasi in einem Tag und einer Nacht durchgerauscht! Sebastian Fitzek schafft hier von Anfang an eine Spannung, die kaum auszuhalten ist. Gleich der Prolog haut richtig rein! Und das Thema ist gewaltig: der Leser schaut hier in die ganz hässliche Fratze von Gewalt an Frauen, psychisch sowie physisch. Denn Klara ist mit ihrem Ehemann Martin vorher durch die Hölle gegangen. Was muss eine Mutter alles ertragen haben, bis sie schließlich so verzweifelt ist, dass sie ihre Tochter mit dem Mann alleine lässt, nur um sie zu schützen?!? Der Leser erfährt es von Klara selbst. Klara ist eigentlich eine selbstbewusste Frau, die aber Schritt für Schritt von ihrem Mann demontiert wurde.

    Und Jules hat auch sein ganz eigenes Päckchen zu tragen. Ein völlig empathischer Mann, der am Notfalltelefon der Feuerwehr gearbeitet hat und nach Feierabend zu manchen Familien gefahren ist, um zu sehen, ob es ihnen gut geht. Aber seine Welt zerbrach, als sich seine Lebensgefährtin Dajana das Leben genommen hat und aufgrund dessen seine Kinder in ihrem Zimmer verbrannt sind. Und jetzt kommt das Spannende: Dajana und Klara waren in derselben Klinik. Gibt es hier eine Verbindung? Ja, die scheint es zu geben, aber das verrate ich hier natürlich nicht!

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, die Kapitel sind nach Handlungsstrang geordnet und so begleitet der Leser einmal Jules und einmal Klara auf ihrem Weg. Zum Ende hin sind so tolle Twists eingearbeitet, dass man kaum mitkommt! 

    Mein Fazit: Ich finde, das war wieder großes Kino von Sebastian Fitzek! Ich muss für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen, die auch ein wichtiges Thema beinhaltet! 

  5. Cover des Buches Wenn Donner und Licht sich berühren (ISBN: 9783736308305)
    Brittainy C. Cherry

    Wenn Donner und Licht sich berühren

     (730)
    Aktuelle Rezension von: bb_booksandbeauty

    Ich muss gar nichts mehr zu dem Schreibstil von Brittainy C. Cherry sagen, die Frau ist eine Künstlerin im Umgang mit Worten. Ihr Schreibstil ist poetisch aber leicht und natürlich zugleich, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Sie schafft es mit ihren Worten den Leser ganz tief im Inneren zu berühren.

    Die Geschichte war mal wieder so schön und berührend. Musik ist hier ein ganz großes Thema, aber auch die Beziehung zu den Eltern und der Familie im Allgemeinen. Und auch, das Blut nicht immer dicker ist als Wasser.

    Der erste Teil, der in der Jugend von Jasmine und Elliott spielt, hat mir tatsächlich sogar besser gefallen, als der 2. Teil, in dem sie erwachsen sind. So oft ich auch Tränen in den Augen hatte, so oft mir dieses Buch das Herz gebrochen hat (und es hat mein Herz in tausend Teile zerschmettert, so oft ich auch gelacht habe, muss ich leider sagen, dass mir die Auflösung am Ende ein bisschen zu schnell ging, und auch das zu dick aufgetragene Happy End hätte ich nicht gebraucht. Da das jetzt mein 3. Buch von ihr war, habe ich außerdem festgestellt, dass ihre Bücher alle sehr ähnlich sind. Es geht immer um 2 Erwachsene, die sich als Kinder schon kannten und sich sogar geliebt haben, sich dann aber aus den Augen verloren haben und Jahre später wieder aufeinander treffen. Beide sind dann immer wegen irgendwelcher Ereignisse gebrochen und meistens versucht die weibliche Protagonistin den männlichen Protagonisten wieder aufblühen zu lassen. Das wird zwar nicht in die Bewertung einfließen, da das Buch nichts dafür kann, dass es nun mal schon das 3. war und nicht das 1., das ich gelesen habe, aber trotzdem würde ich mir von BCC mehr Abwechslung wünschen, denn die Frau hat so viel Talent, ich würde alles, was sie versucht, lesen.

    Fazit: Wieder ein wundervolles Buch von der Autorin, im Gesamten für mich persönlich minimal schlechter als „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ und „Durch die kälteste Nacht“, aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau. Insgesamt würde ich mir ein klein wenig mehr Vielseitigkeit bei der Autorin wünschen.


  6. Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn (ISBN: 9783841440297)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

     (438)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Als Zelie klein war, war ihre Welt noch voller Magie. Doch der König zerstörte die Magie und tötet am Ende ihre Mutter und mit ihr alle anderen Magiebegabten. Jetzt hat Zelie die Chance die Magie zurückzubringen, aber der Weg ist nicht leicht und sie wird dabei vom Kronprinzen verfolgt, der die Magie mit aller Macht aufhalten möchte.

    Ich habe mich vom ersten Moment an in Zelie verliebt. Sie war so unglaublich faszinierend und ihr Charakter wirkte so "echt". Genauso auch mit Amari und Tzain. Inan war da schon etwas schwieriger. Die Art wie er sich einfach nicht entscheiden konnte hat mich dezent genervt, aber im nachhinein finde ich es auch irgendwie realistisch. Ich habe während des Buches mit den vieren gelitten und geliebt. Sie sind mir einfach total ans Herz gewachsen.

    Tomi Adeyemi hatte einfach eine Art zu Schreiben, die mich total in den Bann der Geschichte gezogen hat. Er hat mich gefesselt und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Einfach toll.

    Das Konzept dieser Welt hat mich wohl am aller meisten begeistert. Einfach alles war so ausgeklügelt. Die Maji, die Wesen, einfach das komplette System. Außerdem fand ich es unglaublich toll wie Adeyemi die Welt an die Afrikanische Kultur angelehnt hat.

    Wie schon gesagt ich bin nur so durch die Seiten geflogen, obwohl ich ziemlich lange für das Buch gebraucht habe, auch wenn dass er an fehlender Zeit lag. Für mich hatte die Geschichte überhaupt keine Längen. Es war von Anfang bis Ende spannend.

    Insgesamt merkt man glaube ich schon, ich liebe dieses Buch. Es ist ein absolutes Highlight für mich. Einfach alles hat mir gefallen. Ganz große Empfehlung an alle Highfantasy Liebhaber da draußen.

  7. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.178)
    Aktuelle Rezension von: Wepie

    Was passiert wenn eine Kleinstadt von der Außenwelt abgeschnitten ist und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt? 

    Diese Grundidee hat mir gefallen und deshalb wollte ich das Buch auch lesen.

    Ich hab jetzt einen Monat gebraucht bis ich es gelesen habe. An manchen Stellen hat sich das Buch schnell weglesen lassen da die einzelnen Handlungen tolle Höhepunkte haben.   Bei anderen Stellen hab ich darüber nachgedacht ob ich es abbrechen soll. Der Roman hatte mir  einfach  zu viele Figuren die keine Handlungsträger sind. Aber sein  typischer plauderhafte Schreibstil von King hat mich weiterlesen lassen. Mir haben die Dialoge sehr gefallen.

    wer lange Romane mit vielen Figuren mag ist hier richtig.


  8. Cover des Buches Frostglut (ISBN: 9783492280341)
    Jennifer Estep

    Frostglut

     (1.220)
    Aktuelle Rezension von: Elinas_Oceanwords

    "Egal was passiert, ich werde immer zu dir zurückkommen."

    Für Gwen könnte es im Moment nicht besser laufen, oder auch nicht schlechter...

    Im ersten Moment sitzt sie noch mit ihrem nun festen Freund Logan bei einem gemühtlichen Date, und im Nächsten wird sie vom höchsten  Protektorat festgenommen! Was geht hier vor sich?

    Gwen steht vor einer riesigen Hürde, in der sie sich allein und teils verloren fühlt, denn in der Schule wird sie beschimpft und gemieden. Auch wenn ihre Freunde, die Professoren, ihre Grandma, sowie Logan an ihrer Seite stehen, so will Gwen sie alle beschützen und versucht es zunächst im Alleingang. 

    Doch dieses Mal sind es nicht nur der finstere Gott Loki und die Schnitter, gegen den Gwen kämpfen muss...


    Lieblingsband? Absolut! Mit dem vierten Band der Mythos Academy Reihe hat die Autorin, so finde ich, einfach alles nochmal in eine ganz andere Richtung gelenkt, und zwar mit riesigem Erfolg! Gwen ist abermals über sich hinausgewachsen, was (positiv) auch sein musste. Es gibt neue Charaktere, die sehr gut interpretiert wurden und sie passen wie die Faust auf's Auge in die jeweiligen Szene und deren Ablauf. Ich persönlich konnte auch hier nicht still sitzen bleiben, sondern musste direkt mit Band 5 weitermachen *.*

  9. Cover des Buches Final Cut (ISBN: 9783404166879)
    Veit Etzold

    Final Cut

     (578)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ein absolut blutiger und spannender Thriller!
    Das Buch lag leider schon eine ganze Weile auf meinem SUB und ich bereue es sehr, dass ich es nicht eher gelesen habe.
    Von Anfang bis zum Ende ist es so spannend und fesselnd geschrieben, dass man es gar nicht aus der Hand legen kann.

  10. Cover des Buches Unbarmherzig (ISBN: 9783548290973)
    Inge Löhnig

    Unbarmherzig

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Wer die Tino Dühnfort Reihe von Inge Löhnig kennt, der kennt auch Gina Angelucci. Sie ermittelte mit Tino zusammen, dann wurden sie ein Paar und Eltern. Jetzt leitet sie die Abteilung für Cold-Cases der Münchner Kripo und hat ihre eigene Reihe…ja auch im deutschen Krimi gibt es Spin-Offs. 

    Unbarmherzig ist der zweite Fall für Gina, die frisch aus der Elternzeit zurück sich um einen Fall in Altbruck kümmern muss. Dort werden in einer Kiesgrube zwei Leichen gefunden, die schon mehrere Jahrzehnte vergraben waren. Eine davon stammt aus dem Baltikum, doch die Intensität bleibt ein Rätsel. Waren es zwei Zwangsarbeiter, die in der ehemaligen Munitionsfabrik dort gearbeitet haben? 

    Gina möchte den Mörder finden und durch die Klärung der Identität für eine, wenn auch späte Totenruhe sorgen. Doch ich allen in Altbruck gefallen die Ermittlungen und vielen Fragen nach der Vergangenheit….


    Fazit: Wie auch schon in der Reihe um Tino Dühnfort, erzählt Inge Löhnig auch in dieser Reihe in einen ruhigen und gelassenen Ton. Eher wie ein friedliches Plätschern baut sich Kapitel für Kapitel Spannung auf. Stück für Stück deckt Gina Angelucci den alten Fall auf und bastelt die einzelnen Teile zusammen. 

    Eingeschobene Rückblicke nehmen die Leser immer wieder mit ins Jahr 1944 und lassen so die Zusammenhänge besser verstehen und sorgen gleichzeitig für Spannung wegen falscher Fährten und überraschender    Wendungen.


    Die Charaktere sind sympathisch und auch in ihrem Handeln authentisch. Wer Gina mag, wird auch die Reihe um Tino Dühnfort mögen. 


    Ich hätte diesen Spinn-Off generell nicht gebraucht, für mich kann auch ein Paar weiter ermitteln…egal, für Unbarmherzig gibt es 


    4 STERNE.

  11. Cover des Buches Totenfrau (ISBN: 9783442749263)
    Bernhard Aichner

    Totenfrau

     (415)
    Aktuelle Rezension von: WDP

    Inhalt:
    Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da …

    Der Plot:
    Ein Kriminalroman, in dem eine Bestatterin die Hauptrolle spielt. Erfrischen. Keine herkömmliche ‚Inspektor – Mörderjagd‘ Geschichte. Viele kleine Stories zu einem Ganzen verwoben. 

    Die Charaktere:
    Die Hauptdarsteller werden im Zuge der Handlung zu Vertrauten. Zwischendurch habe ich mich dabei ertappt, genauso wie sie zu denken. 

    Die Sprache:
    Bernhard Aichner hat seinen eigenen Stil. Mit hat er gefallen, doch ich denke, dass man ein wenig Zeit braucht, um sich einzulesen. Einzig: Mich nervt die zwanghafte Abweichung von der gewohnten Schreibart. Bindestriche anstelle von Anführungszeichen am Beginn der direkten Rede ohne das Ende zu markieren. Punkteabzug! 

    Fazit:
    Eine gut durchdachte Geschichte, die von Neugier und Rache vorangetrieben wird. Für den, der ‚starken Tobak‘ nicht ablehnt, vergnüglich zu lesen. Spannend bis zum Schluss, mit einem Schuss Unlogik. Aber was ist schon logisch, wenn man im Leben in Extremsituationen gerät. Leseempfehlung für Hartgesottene. 

  12. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Celii_love_books

    In diesem Buch geht es um den sehr bekannten Serienmörder Fritz Honka gen. Fiete, der 4 Frauen vergewaltigt, missbraucht und getötet hat. 

    Ist ein sehr krasses und krankes Buch. Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. 

    Meine Altersempfehlung wäre ab 18 Jahren, weil es doch sehr detailliert geschrieben ist. 


  13. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.911)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    1929

    Chiyo und ihre ältere Schwester Satsu leben in einem kleinen Fischerdorf unter armen Verhältnissen. Ihr Vater verkauft sie nach Kyoto und während Chiyo in der Okiya aufgenommen wird, wird Satsu zur Prostitution gezwungen.

    Die Geisha des Hauses, Hatsumomo, spinnt immer wieder Intrigen gegen Chiyo, weshalb ihre Schulden immer weiter wachsen. Die Summe ist so hoch, dass sie es im Leben nie abarbeiten könnte.

    Doch ihr Leben wendet sich, als die Geisha Mameha Chiyo unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet. Dabei hat Chiyo nur ein Ziel: Den Direktor wieder sehen, den sie als Kind getroffen hat.

    Ich habe zuerst den Film „Die Geisha“ gesehen, die bunten Farben, Kostüme und Bilder. Der Film hat mich einfach nur gepackt und die Musik dazu ging unter die Haut. Ich habe im Abspann dann gesehen, dass der Film auf dem Buch basiert und musste es einfach lesen.

    Das Leben einer Geisha wird in diesem Buch gut beleuchtet. Bestes Beispiel ist eben die Aufklärung darüber, dass eine Geisha eine Künstlerin ist und keine Prostituierte. Doch ist auch hier ein wenig Fiktion mit eingeflossen, wie der Teil mit der Mizuage (Entjungferung).

    Mizuage (jap. 水揚げ) ist eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert. Anders als in dem Film „Die Geisha“ angedeutet, und im Unterschied zu einer nicht Geishas betreffenden früheren japanischen Praxis, handelt es sich nicht um einen sexuellen Akt.

    Die Maiko ändert fünfmal ihre Frisur, um die Schritte zu symbolisieren, die sie auf dem Weg zum Status einer Geiko vollzieht. Bei der Mizuage wird der obere Haarknoten symbolisch aufgeschnitten, um den Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu kennzeichnen. Danach trägt die Maiko eine erwachsenere Frisur. Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften. Anlässlich der Feierlichkeiten wurden den wichtigsten Familien und verwandten Häusern von der angehenden Geiko Geschenke überreicht. Dies diente der Festigung von Beziehungen untereinander und der Information der Öffentlichkeit über die Mizuage. Nach der Mizuage ist der nächste große Übergangsritus im Leben einer Maiko ihre Erikae (襟替え „Wenden des Kragens“).

    Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ekubo (runde Reiskuchen mit einem roten Punkt in der Mitte) bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Es wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass für das Recht auf die Mizuage hohe Summen gezahlt wurden, das war aber in der Regel nicht der Fall. Die Mizuage-danna wurden nach Ansehen und Vertrauenswürdigkeit ausgewählt und die Wahl sollte es für die Maiko so angenehm wie möglich machen. Heutzutage existiert der Mizuage-Brauch nicht mehr.
    (Quelle: Wikipedia)


    Der Roman ist an manchen Stellen sehr trocken geschrieben und weicht vom Film ab. Daher sollte man sich Zeit für dieses Buch nehmen.

    Chiyo ist ein sehr naives Mädchen, weshalb sie oft sehr dumm handelt und Dinge tut, die sie hätte besser wissen müssen. Erst unter der führenden Hand von Mameha ist sie reifer geworden.

    Mameha ist eine sehr gütige Person und strahlt nicht nur im Film viel Wärme aus, während Hatsumomo ein sehr integranter Mensch ist und das Gegenteil. Sie ist ein Biest und dennoch hat auch sie ihre Geschichte mit einer unerfüllten Liebe.

    Die Mutter der Okiya ist nur geldsüchtig und hat nichts anderes im Sinn. Akribisch werden alle Ein- und Ausgaben notiert und festgehalten.

    Das Buch ist an manchen Stellen etwas ausschweifend und zäh, aber dennoch interessant geschrieben.

  14. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 2 (ISBN: 9783442243952)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 2

     (2.082)
    Aktuelle Rezension von: julia___

    Einfach nur magisch. Ich liebe diese ganze Welt so sehr. Man kann die Charaktere einfach nur lieben, manche nur hassen. Die Autorin schafft es den Leser gefangen zu nehmen und mitfiebern zu lassen. Ich wollte das Buch kaum weglegen. Hab ich auch nicht. Es ist einfach zu spannend. Der rote Faden ist da, mal unterschwellig, mal riesengroß. 

    Ich fühle mich in dieser magischen Welt einfach unheimlich wohl. In diesem Teil lernt man auch mehr von dieser Welt kennen. Bereist andere Länder, sieht andere Sitten. Das macht dieses Buch auch nochmal einzigartig. 

    Alleine immer diese verschiedene Sichten der Charaktere. Mal ist man in der Gilde, mal wo anders.

    Auch in diesem Teil spielt wieder das Kastensystem, Rassismus und neuerdings auch Vorurteile und Mobbing eine große Rolle. Ich mag solche unterschwelligen Dinge wirklich sehr. 

    Ich fiebere Band 3 sehr entgegen und kann mal wieder nur eine große Leseempfehlung für „Die Novizin“ aussprechen.

  15. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.815)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Sturmhöhe erzählt in erster Linie von der Liebesgeschichte von Catherine und Heathlcliff. Einer Liebe, die man in heutigen Zeiten vermutlich "toxisch" nennen würde, denn sie ist so zerstörerisch, so düster und so herabziehend, dass sie nicht nur Catherine und Heathcliff in den Wahnsinn treibt, sondern ihr gesamtes Umfeld über Generationen hinweg ins Unglück zu stürzen scheint.


    Ich kann nicht genau sagen, was so unglabulich an diesem Buch fasziniert.

    Die Hauptcharaktere sind schlichtweg unsympathisch, keine Frage. Heathcliff ist zerstörerisch, unheimlich, egoistisch und offenbar von Hass zerfressen. Catherina ist... verrückt(?), sadistisch, ich bezogen und schlicht und ergreifend hysterisch. Lange Zeit fand ich es schwer vorstellbar, dass diese beiden Charaktere überhaupt jemanden lieben können. Beide sind kompliziert, verbissen und auf ihre ganz eigene Art vom Leben gezeichnet.

    Das Setting ist düster und deprimierend. Hier geschehen viele Unglücke, Menschen werden (bewusst) sowohl körperlich als auch seelisch verletzt, ausgegrenzt und ausgenutzt. Alles dreht sich um Heathcliff und Catherine, beide sind maximal fokussiert aufeinander, wobei ich manchmal nicht einschätzen konnte, ob die beiden sich wirklich lieben oder darauf aus sind sich gegenseitig zu zerstören. 


    Aber alle diesem negativem Inhalt zum Trotz fasziniert das Buch und es schlägt den Leser in einen so tiefen Bann, aus den man sich nicht befreien kann. Es lässt sich unglaublich flüssig und leicht lesen, man hängt sich nicht an ungewöhnlichen oder altmodischen Formulierungen auf und auch der Wechsel der Erzählers geht so glatt, dass man nicht ins Stocken gerät.

    Die Liebe zwischen Catherine und Heathcliff ist fesselnd. Ihrem Egoismus und seiner Bosheit zum Trotz, allen gesellschaftlichen Konventionen entgegen, trotz aller Widrigkeiten und Gemeinheiten scheint nichts ihre Gefühle füreinander zerstören zu können und ich glaube, das ist es letzten Endes, was einen als Leser so fesselt. Das man trotz allem das Gefühl bekommt, dass Hoffnung besteht und dass sich der Kampf lohnt.

    Große Klasse!

  16. Cover des Buches Leuchtturmmord (ISBN: 9783746632063)
    Katharina Peters

    Leuchtturmmord

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Merle Zober wird in der Nähe eines Leuchtturmes brutal erschlagen aufgefunden. Obwohl Romy Beccare und ihr Team mit Hochdruck ermitteln, scheinen sie keinen Schritt weiterzukommen. Durch Zufall kommen sie an die Information, dass Merle zu Schulzeiten einer Clique angehörte, von der mittlerweile vier Freunde ums Leben gekommen sind. Hat der Fall viel größere Ausmaße, als bisher angenommen?

    "Leuchtturmmord" ist bereits der fünfte Fall, in dem Romy Beccare ermittelt. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ereignissen auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Es gibt natürlich private Nebenhandlungen, die sich durch alle Bände ziehen, doch diese sind nicht zu ausgeprägt, sodass man keine Probleme haben dürfte, alles richtig zuzuordnen.

    Der Einstieg in den Krimi gelingt wieder mühelos, da die Autorin es hervorragend versteht, sofort das Interesse an der Handlung zu wecken. Romys Team versucht verzweifelt, endlich Spuren zu finden, die zum Täter führen, der Merle Zober umgebracht hat. Doch das scheint gar nicht so einfach zu sein. Das Stralsunder Team um Jan Riechter ermittelt zeitgleich im Boxermilieu. Dadurch wird das Geschehen aus wechselnden Perspektiven betrachtet.

    Die Nachforschungen werden authentisch beschrieben, sodass man dazu angeregt wird, eigene Ermittlungen anzustellen. Allerdings sollte man gerade am Anfang konzentriert lesen, da es bei diesem Band viele Charaktere gibt, die richtig zugeordnet werden müssen. Doch wenn das gelingt, dann steht einer spannenden Kriminalhandlung nichts mehr im Wege. Denn es stellt sich schnell heraus, dass in beiden Fällen mehr hinter allem steckt, als zunächst vermutet. Dadurch entwickelt sich die Spannung nicht nur früh, sondern kann außerdem durchgehend gehalten werden. Es gibt einige Wendungen, bei denen Krimifans voll auf ihre Kosten kommen.

    Spannende Ermittlungen, die dafür sorgen, dass man diesen Krimi nur ungern aus der Hand legen mag.

  17. Cover des Buches After truth - Mit exklusivem Zusatzkapitel (ISBN: 9783453504097)
    Anna Todd

    After truth - Mit exklusivem Zusatzkapitel

     (3.186)
    Aktuelle Rezension von: brilliantgenug

    Einfach total gut gelungen!!

    Da ich den ersten Teil in kürzester Zeit verschlungen habe, ging es für mich auch direkt zum zweiten Teil der After Reihe.

    Ein wirklich tolles Buch, den Schreibstil der Autorin finde ich einfach nur super, ich finde es sehr flüssig und locker geschrieben. Anna Todd hat einfach ein Händchen für sexy Szenen auch in diesem Buch absolut gelungen. Es ging heiß her und ich habe mich nur noch mehr in Hessa verliebt…

    Die Charaktere der Geschichte sind für mich sowieso einfach nur spitze.

    Ich mag die Beziehung zwischen Tessa und Hardin unheimlich gerne und bin total in die Geschichte abgetaucht!! 

    Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für Leute, wie mich die Romane über alles lieben!!


  18. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492253987)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

     (922)
    Aktuelle Rezension von: Kati1211

    Das Cover finde ich ganz okay aber mit den Spinden im Hintergrund ist es passend. Den Schreibstil von Jodi Picoult mag ich sehr gerne. 

    Das Buch ist aus ziemlich vielen verschiedenen Sichtweise geschrieben. Ich musste mich zuerst etwas daran gewöhnen aber dann fand ich es echt toll. Ich fand es richtig interessant zu erfahren, wie jeder mit der Tat umging. 

    Generell fand ich die Verhandlung aber auch das Tatgeschehen total interessant. Letztendlich gab es auch eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet habe. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen

    . Die Charaktere waren auch alle sehr interessant. Ich fand es so toll, dass man eigentlich von fast jedem Charakter die Gefühle und Gedanken mitbekommen hat. So konnte man auch einige Sachen viel besser nachvollziehen. 

    Neunzehn Minuten ist ein total interessanter Roman. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

  19. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783833308116)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (1.924)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Dies ist die Geschichte von Amir und Hassan, zwei afghanischen Jungs. Sie sind befreundet, obwohl der Vater von Amir geschätzt und wohlhabend ist und Hassan „nur“ sein Diener. Während Amir zur Schule geht, bügelt ihm Hassan die Hemden. Als Hazara gehört er einer Ethnie an, die von den meisten Afghanen verachtet wird. Doch Hassan ist treu, lässt nichts auf Amir kommen. Das Aufwachsen ohne Mutter, nur mit dem Vater, verbindet sie. Allerdings lebt Hassan bei seinem Vater Ali in einer armseligen Hütte und Amir in einem palastähnlichen Haus.

    Schon im ersten Kapitel erfahren wir vom Ich-Erzähler Amir, dass er mit zwölf Jahren, im Winter 1975, große Schuld auf sich geladen hat. Dann berichtet er – fast übergangslos - von der gemeinsamen Kindheit in Kabul vor der sowjetischen Invasion. Da wird eine Stadt lebendig, die es so schon lange nicht mehr gibt.


    Khaled Hosseini ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. Er wurde am 4. März 1965 als ältestes von fünf Kindern in Kabul geboren. Sein Vater stand im Dienst des afghanischen Außenministeriums, seine Mutter unterrichtete Persisch und Geschichte an einer Mädchen-High-School. Nach Aufenthalten in Teheran und Paris erhielt die Familie 1980 Asyl in den USA, wo Khaled 1993 zum Doktor der Medizin promovierte. „Drachenläufer“ erschien 2003 und war der erste Roman des verheirateten, zweifachen Vaters.


    Als Leserin bin ich in dem Roman versunken und habe alles um mich herum vergessen. Ganz nebenbei erfuhr ich so einiges aus der Geschichte Afghanistans seit 1975: Von den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, vom anfangs noch unbeschwerten Leben und dem Übergang zur Talibanherrschaft, die Amirs Vater veranlasste, mit seinem Sohn nach Amerika auszuwandern. Nun weiß ich, dass Afghanen auch im Exil ihre Bräuche in Ehren halten.
     Der Autor weiß seine Leser zu fesseln, literarisch und emotional. Manchmal kann man auflachen, auf anderen Seiten die Tränen nicht zurückhalten. Dieses Buch hat mich aufgewühlt und von jeglicher Lethargie befreit, weshalb ich es in meine persönliche literarische Apotheke aufnehme.

  20. Cover des Buches Sternschnuppenstunden (ISBN: 9783734850073)
    Rachel McIntyre

    Sternschnuppenstunden

     (144)
    Aktuelle Rezension von: UnendlicheGeschichte

    Meine Meinung 

    Bereits vor einigen Jahren hatte ich „Sternschnuppenstunden“ aus der Stadtbibliothek ausgeliehen, aber ungelesen zurückgegeben. Einige Zeit später habe ich es dann gebraucht bei einer größeren Bestellung mitbestellt und nun endlich gelesen.

    Das Cover hat mich schon damals sehr angesprochen. Es hat die Optik eines leicht abgegriffenen Tagebuchs, was sehr passend ist, da die Geschichte durch die Tagebucheinträge der Protagonistin Lara erzählt wird.

    Die Erzählform hat mir sehr gut gefallen, da es mir auf diese Weise leicht gefallen ist, eine intensive Beziehung zu Lara aufzubauen.

    Die 15-jährige Schülerin ist ein eher untypischer Teenager. Sie ist ausgesprochen klug und hat die Gabe, ihre Mitmenschen und Umgebung zu beobachten und auf ungewollt humorvolle Weise zu beschreiben. Ihr zerrüttetes Familienleben und ihr schwerer Stand in der Schule geben ihr leider viel Gelegenheit dazu.

    Anhand von Laras Geschichte bekommt man einen ziemlich schonungslosen Einblick in das Thema Mobbing. Von Seite zu Seite hat es mich mehr schockiert, einerseits, zu welchen Grausamkeiten Menschen in der Lage sind und anderseits, was ein Mensch alles aushalten kann.

    Lara gerät immer tiefer in einen Strudel aus Ängsten, Selbsthass und Verdrängung. Leider ist die einzige Person, die sie aus diesem Strudel herausholen kann und ihr wieder einen Grund gibt, um morgens aufzustehen, die Person, zu der sie keine Beziehung aufbauen darf.

    Um niemanden zu spoilern, gehe ich auf diesen Teil der Handlung hier nicht näher ein. Ich kann jedoch sagen, dass mich das Buch am Ende mit einer Vielzahl unterschiedlichster Gedanken und Gefühle zurückgelassen hat. So gut ich Laras Gefühle auch nachvollziehen konnte, so sehr hat die Vernunft an mich appelliert, dass sich etwas mächtig in die falsche Richtung entwickelt.

    Es war mir unmöglich herauszufinden, was ich mir für Lara und ihre Zukunft gewünscht hätte. Aber vielleicht liegt gerade darin das Besondere der Geschichte.

    Letztlich ist wahrscheinlich einfach nur wichtig, dass Lara an all dem Chaos gewachsen ist. Gerade dieses gnadenlos realistische Ende unterstreicht wohl die wichtige Botschaft.

    Über die Bedeutung des Titels habe ich lange gerätselt, die Auflösung hat mir sehr gut gefallen.

    Mein Fazit

    Insgesamt hat mir „Sternschnuppenstunden“ wirklich gut gefallen. Ich habe die Geschichte in wenigen Stunden durchgelesen und noch Tage später viel darüber nachgedacht! Ein lesenswertes Jugendbuch der anderen Art!

  21. Cover des Buches EVIL (ISBN: 9783453677005)
    Jack Ketchum

    EVIL

     (868)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt:

    Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.


    Meine Meinung:

    Ich wurde letztens von einem Freund nach einer Buchempfehlung gefragt. Er suchte etwas Brutales, eher blutig - ein Hauch von "The Punisher" (falls jemand die Serie kennt?!). Mir ist ehrlich gesagt, nichts eingefallen. Ich lese in der Regel eher Psychothriller. Die sind oft faszinierend und dunkel, aber eigentlich nie wirklich brutal und heftig. Deshalb habe ich gegoogelt und bin auf "EVIL" gestoßen. Laut vieler Rezensionen eins der brutalsten und heftigsten Bücher - viele konnten es nicht mal zu Ende lesen. Ich wollte mal selbst reinschnuppern, um meinem Freund doch noch eine Empfehlung geben zu können... Ich nehme mal vorweg: Ich habs ihm nicht empfohlen. Weil es absolut nicht das ist, was ich erwartet habe und auch nicht das ist, was er sucht. Sollte also jemand eine andere Idee haben - gerne her damit. 

    Aber nun zu EVIL: 

    Diese Geschichte ist wirklich einfach nur krankhaft. Die Idee an sich ist schon echt verstörend, die Umsetzung gleichermaßen. Man kann einfach in keiner Weise verstehen, warum der Autor diese Geschichte schreibt. Ich will nicht zu viel verraten, aber ich habe am Ende darauf gehofft, dass der Autor uns eine kleine Moral oder eine Sinnhaftigkeit seiner Geschichte präsentiert - aber das macht er nicht. Es geht ihm glaube ich nur darum, seine Leser zu schocken. Dabei fehlt aber der psychologische Effekt, also der Tiefgang und der Sinn, die schockierende Erkenntnis einer Figur.... oder irgendwas in der Richtung. Hier ist es einfach nur eine Beschreibung von Folter. Und das ist irgendwie zu wenig - sogar dann, wenn man einfach nur etwas Brutales lesen will. 


    Fazit:

    Ich war auf der Suche nach einer brutalen, heftigen, vielleicht blutigen Geschichte - ein bisschen wie in der Serie "Punisher". Bekommen habe ich mit EVIL einfach nur eine krankhafte Beschreibung von Folter. Ohne Moral, ohne tieferen Sinn, ohne schockierende Erkenntnis. Das ist nicht mal ausreichend, wenn man einfach nur etwas Brutales lesen will. 2 Sterne!

  22. Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)
    Rebecca James

    Die Wahrheit über Alice

     (794)
    Aktuelle Rezension von: frl_wunder

    Katherine ist in sich gekehrt und möchte am liebsten unerkannt bleiben. Zu tief liegen die Wunden der Vergangenheit. Als Alice, das angesagteste Mädchen der ganzen Schule, Katherine zu einer Party einlädt, scheint sich Katherines Leben endlich zum Guten zu wenden. Doch welche Absichten verfolgt Alice wirklich?

    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig und ich fand den Wechsel zwischen der Vergangenheit sowie der Gegenwart spannend, wenn auch manchmal etwas verwirrend.

    Alice als Gegenspielerin war definitiv eine gute Idee. Sie zieht die Leute gekonnt in ihren Bann, freundet sich im Nullkommanix mit Katherines Mutter an und weiß auch im richtigen Moment, die Wunden aufzureißen. Anfangs dachte ich wirklich, dass Alice eine psychische Störung hat und sie ihre Stimmungen einfach nicht unter Kontrolle hat.

    Nach und nach wurde mir bewusst, dass Alice ein abgekartetes Spiel spielt. Alles muss sich um sie drehen, alle anderen sind für sie nur Beiwerk. Ich fand es heftig, dass sie so vielen Menschen wehgetan hat, besonders die Affäre mit Robbies Vater ist mir übel aufgeschlagen.

    Der Cut zwischen Alice und Katherine war in meinen Augen gerechtfertigt. Dies war auch der Wendepunkt der Geschichte, da Alice von nun an ihr wahres Gesicht nicht mehr verschleiern konnte und sich nun nur noch auf ein Ziel konzentrierte: Katherine. Nach und nach wurde dann auch klar, dass die Fixierung auf Katherine keine Laune der Natur war, sondern dieser Schachzug von Alice mehr als durchdacht war.

    Ich fand es erschreckend, wie kalt und unbarmherzig Alice sein kann und dass sie bewusst die Fäden im Hintergrund zieht. Sie hat es geschafft, die Leute mit Leichtigkeit gegeneinander auszuspielen und dabei gleichzeitig immer noch als Unschuldslamm dazustehen. Diese kalte Art hat mich ehrlich gesagt total entsetzt.

    Katherine als Protagonistin hat mir ebenfalls sehr gefallen. Man merkt, dass sie sich nach und nach aus dem Kokon herauswagt, der mit ihrem früheren Ich verknüpft ist. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie sich mehr und mehr öffnet, für sich einsteht und Verbündete findet.

    Die Geschichte hat für mich eine klare Leseempfehlung verdient.

  23. Cover des Buches Das Hexenmädchen (ISBN: 9783442484287)
    Max Bentow

    Das Hexenmädchen

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Rauschenbach

    Ich liebe es einfach an Max bentow, dass man wirklich bis zum Ende nicht drauf kommt wer es war. Er legt immer falsche Fährten wo man denkt ja jetzt weiss ich wers ist und dann ist derjenige doch wieder unschuldig.diesen teil fand ich sehr stark 

  24. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (678)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Bücher begeistern mich immer dann, wenn ich die Figuren in meinem Kopf sprechen hören kann und das Bedürfnis habe, mit ihnen in Kontakt zu treten und meine Güte, was hat mich dieses Buch mitgenommen. 

    Es geht um Geschichten, die erzählt werden müssen, um Kommunikation zwischen Lebenswelten, die teils weit voneinander entfernt sind, aber eben oft auch nicht und um Grenzen im Kopf, die keine sein müssen. 

    Uneingeschränkte Leseempfehlung! 

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