Bücher mit dem Tag "demut"
24 Bücher
- Tracy Banghart
Iron Flowers – Die Rebellinnen
(465)Aktuelle Rezension von: ButtaIch habe das Hörbuch nur durch Zufall entdeckt muss aber sagen ich war positiv überrascht und es trifft sehr meinen Geschmack. Für so ein Jugendbuch hat es einige Schichten und ist sehr feministisch, was ich toll fand. Natürlich könnte es noch mehr Tiefe und world building haben und natürlich erinnert es an einige Bücher von dieser Zeit. Nichts desto trotz finde ich dass es seinen Job gut macht, ich war wirklich investiert in die Story und super gespannt sich wenn ich den einen Twist geahnt habe. Mir gefiel die ganze Idee die Umsetzung bisher und auch die Sprecher waren gut. Bin auf dem 2ten Teil gespannt
- Meike Winnemuth
Das große Los
(256)Aktuelle Rezension von: schokobookMeike Winnemuth hatte 2010 bei Günther Jauch eine halbe Million Euro in der Sendung Wer wird Millionär gewonnen.
Was macht man mit 500.000 Euro? Meike packt ihren Koffer . Nicht in die Luxushotels Europas, sondern sie reist, ein Jahr lang und jeden Monat ein anderes Land und wohnt in airbnb. Alleine! Mit einem Koffer und nur das nötigste. Ihre Erlebnisse hält die Journalistin in einem Blog fest und per Mails an ihre Freunde und Bekannten. Am Ende stellt sie fest, dass sie das Geld nicht unbedingt brauchte, da sie ja weiter gearbeitet hatte, als Journalistin ist das sicher auch so machbar. Aber das Geld hat den Mut gegeben JETZT. Und ich finde das Buch ist inspirierend und das nochmals anders als Eat,Pray Love. Was sich für Möglichkeiten auf tun ist absolut interessant. Das Buch ist locker geschrieben. Hat immer mal wieder Bildmaterial und macht nachdenklich.
- Wendy Walker
Kalte Seele, dunkles Herz
(152)Aktuelle Rezension von: EurekaPalmerAnfangs hatte ich leichte Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden und musste der Handlung konzentriert folgen, um durchzublicken.
Das Buch hat mir trotzdem sehr gefallen. Es ist sehr spannend und hält einige überraschende Wendungen bereit. Die Auflösung im letzten Kapitel bringt letztlich die ganze Wahrheit ans Licht.
Die psychologischen Aspekte fand ich äußerst faszinierend. Narzismus steht dabei stets im Vordergrund und wie dieser die Beziehung zwischen Mutter und Tochter beeinflussen und prägen kann.
Die Geschichte beherbergt unterschiedliche Blickwinkel und Perspektiven, was die Spannung nochmal etwas angefacht hat.
Das Ende hat mich dann völlig aus den Socken gehauen.
- Kelly Moran
Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern
(290)Aktuelle Rezension von: lockes_plannerlifeWas soll ich sagen, ich bin nach wie vor ein großer Redwood Fan. Die Love Reihe mit den O'Grady Brüdern fand ich super schön und Cosy. Doch auch der zweite Band der Dream Reihe hat mehr Spannung und ist weniger vorhersehbar. Was diese beiden zu meinen Redwood Lieblingen macht.
Sunyboy Parker, der bereits aus der Love Reihe bekannt ist trifft auf Maddie seine Mobberin aus Schulzeiten. Auf den ersten Blick eine sehr seltsame Kombie für ein Pärchen, aber nur wenn noch alles beim alten wäre. Parker ist einfach ein super Typ den man einfach nur mögen kann. Bei Maddie ist Mißtrauen vorprogrammiert, das aber in der genau richtigen Dosies Seite um Seite abgebaut wird. Die Geschichte hat für mich unerwartete Wendungen genommen und an so mancher Stelle unheimlichen Tiefgarage an den Tag gelegt. Alles in allem eine Geschickte die einiges an Überlegungen bereit hält. - Albert Kitzler
Die Weisheit der Liebe
(98)Aktuelle Rezension von: Anni-SLiebe wird häufig zu kurz definiert. Das wird einem nach dem Buch klar. Auch wie wichtig die Liebe zu uns Selbst und zu unseren Mitmenschen ist. Nie hätte ich gedacht, was auch für gesundheitliche Folgen, durch mangelnde Liebe entstehen können.
Das Buch ist sehr spannend, geordnet, verständlich formuliert, mit Quellen und Zitaten bewiesen. Es wird verdeutlicht, wie wir Liebe zu dem Leben, der Natur, dem Klang oder zu Personen finden können. Zuerst ist das wichtigste im Einklang mit sich zu kommen. Da dies nicht so einfach ist, werden im letzten Teil Anregungen gegeben, wie wir den richtigen Weg finden können.
Ich hatte mir noch nie Gedanken gemacht, wie unser Bedürfnis der Liebe entsteht. Die Vorstellung auf einmal nackt auf die Welt zu kommen und aus seiner beliebten Umgebung getrennt, kann ich mir total Schreckenhaft vorstellen.
Herr Kitzler bringt außerdem viele lehrende Zitate hinein. Es belebt die Fakten und wird zum Teil auch bildlich besser verständlich. Das Zitat: 'Der Weise kennt keinen Streit', gefällt mir besonders.
Was mir leider nicht so gefiel, waren die Wiederholungen und ab der Mitte zog sich das Buch leider ziemlich.
- Pauline Réage
Geschichte der O.
(21)Aktuelle Rezension von: kadiyaNachdem ich mich durch einige Werke der SM-Szene gelesen habe, fehlte dieses Buch, was mir als "der Klassiker" angepriesen und von vielen Seiten als das Nonplusultra offenbart wurde.Ich war alles in Allem doch eher enttäuscht, der Schreibstil war nicht meins..und irgendwie wurde ich auch mit den Personen nicht warm.
Ich habe wesentlich bessere und fesselndere Bücher gelesen als dieses, auch und gerade um BDSM-Bereich.
Einen Stern fand ich dennoch zu wenig für ein Standardwerk, darum geb ich 2 ;-)
- Veit Lindau
Seelengevögelt
(22)Aktuelle Rezension von: n8eulchenMein Eindruck:
Autor:
Ich habe Veit Lindau durch “Zufall” auf der Social Media Plattform Facebook kennengelernt. Zufall war es insofern nicht, da solche Plattformen ja generell relevante Beiträge vorschlagen, die von meinen Suchbegriffen “inspiriert” sind. Diese Technik stört mich eigentlich sehr, aber im Fall von Veit Lindau, war es für mich ein Segen. Begeistert von seiner extrem charismatischen und sympathischen Ausstrahlung in seinen Videos, drangen seine Worte mich Leichtigkeit zu mir vor. Und so dauerte es auch nicht lange, bis sein Werk “Seelengevögelt” auf meinem E-Reader landete.
Eins Vorweg, sein Schreibstil ist alles andere als gewöhnlich. Er spricht den Leser direkt an, duzt ihn und gibt einem das Gefühl, als wären seine Worte ausschließlich für ihn geschrieben worden. Zuerst war das irgendwie befremdlich und beängstigend. Aber da seine Worte schnell den ein oder anderen wunden Punkt bei mir getroffen haben und das wiederum sein gewolltes “ich kenne dich, ich kenne dein Problem und ich kann dir helfen” betonte, vertraute ich ihm schnell.Auch seine Wortwahl ist befremdlich. Er schreibt wie er spricht, so seine eigenen Worte. Mir war das sehr sympathisch. Viel sympathischer als irgendein trockenes und hochgestochenes Fachsimpeln bei dem ich jeden Satz fünf mal lesen muss, um ihn auch nur andeutungsweise zu verstehen. Aber das ist reine Geschmackssache…
Titel:
Ja, es wurde bestimmt schon oft gesagt. Der Titel ist provokant und wird bestimmt als Lockvogel à la Clickbait missverstanden. Veit Lindau erklärt wie der Titel zustande kam und ich würde wirklich gerne ein anderes Wort finden, aber nichts umschreibt das, was er meint und das was er dem Leser zeigen will, das Gefühl, das angestrebt wird, besser.
Inhalt:
Seelengevögelt ist kein Vergnügen. Zumindest nicht immer. Zumindest nicht dann, wenn man einen ernsthaften Grund hat dieses Buch zu lesen. Zumindest nicht dann, wenn man ehrlich zu sich und mit sich selbst ist.
In verschiedenen Kapiteln bekommt der Leser gnadenlose Hinweise, wie blind und leichtsinnig er bisher durchs Leben ging. Wie viel besser und leichter sein Leben sein könnte, wenn man endlich “erwacht”. Und dabei geht es nicht um komplizierte Techniken für die man viel Geduld, Ausdauer und Zeit braucht. Im Grunde muss man nur mal tief durchatmen und sich selbst zuhören.
Fazit:
Für mich war Seelengevögelt eine Offenbarung zur richtigen Zeit. Eine wertvolle Hilfestellung um mich wieder zu sehen, wertzuschätzen, zu lieben, loszulassen was mir schadet, zuzulassen was mir gut tut.
Ich bin gestorben um zu leben. Danke.
- Mats Olsson
Demut
(72)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMan merkt das Mats Olsson weiß worüber er schreibt, als einer der bekanntesten Journalisten Schwedens. Doch geht es wirklich so rabiat zu in einem Schreiberlingleben? Man könnte meinen die gesamte Unterwelt Schwedens spielt hier mit und so viele S*x-Szenen habe ich lange in keinem Thriller gelesen. Irgendwie unpassend, sie wirkten so reingedrängt. Trotz allem fand ich es interessant in dieses Untergrund-Millieu reinzuschnuppern, aber die Geschichte war an einigen Stellen dann doch etwas zu ausufernd und unreal.
- Lara Wegner
Ein Hauch von Schicksal
(87)Aktuelle Rezension von: jessi_hereInhalt:
Ein Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss. Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellen.
Quelle: goodreads.com
Meinung:
Das Cover gefällt mir super und war auch ein Grund, wieso ich mir das Buch genauer angeschaut habe. Man sieht schon, dass es sich um eine Seefahrergeschichte handelt, und das hat mich neugierig gemacht.
Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, ich kam gut voran. Einzig die Beschreibungen der Welt, der Umgebung, hätten besser sein können. Geschireben ist das Buch aus Sicht von Grace.
Zu Beginn lernt man Grace kennen, die depressiv ist. Durch ein magisches Amulett reist sie ins 17. Jahrhundert, wo sie Rhys kennenlernt und ihn auch heiraten muss.
Der Einstieg in das Buch ist mir nicht gerade leicht gefallen, da Grace nicht froh mit ihrem Leben ist und auch schon über ein Ende nachgedacht hat. Das war alles schon recht bedrückend. Doch sehr schnell reisen wir in der Zeit zurück und ab da war dann alles anders. Ab diesem Moment habe ich mir auch viel leichter mit dem Buch getan.
Grace selbst mochte ich gerne. Mich hat nur gestört, dass sie zuerst depressiv war und nur durch einen Mann und ein anderes Leben sofort geheilt scheint. Man merkt nichts mehr von ihren negativen Gefühlen und sie hat Spaß am Leben, das ging mir doch irgendwie zu leicht. Abgesehen davon ist sie impulsiv aber auch leideschaftlich, was ich sehr an ihr mochte.
Rhys mochte ich zuerst echt gern, aber dann passierte etwas in dem Buch und er verhielt sich abweisend Grace gegenüber und ich habe keinen guten Grund dafür gesehen. In dem Moment habe ich ihn wirklich gehasst, weil er dem Klischee von Mann in der damaligen Zeit entsprochen hat. Davor war er nett und hat sich um Grace gekümmert, aber ab diesem Moment hat meine Sympathie für ihn sehr nachgelassen.
Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Zwar habe ich mir die Handlung auf einem Schiff vorgestellt mit vielen Piraten, aber dass sie anders war, war nicht unbedingt schlecht. Grace und Rhys werden von Piraten gefangen genommen und auf eine Plantage gebracht. Die Handlung spielt sich dann dort ab. Zuvor ist man zwar auf einem Schiff, aber das dient eher dem Kennenlernen von Rhys und Grace, da diese verheiratet wurden.
Die Liebesgeschichte ging mir etwas zu flott, denn sie kennen sich nicht, finden sich körperlich aber anziehend und fallen übereinander her. Plötzlich ist es Liebe. Es gab leider keinen Moment, in dem ich die Gefühle, außer Lust, spüren konnte und daher konnte ich ihre Gefühle auch beim besten Willen nicht nachvollziehen. Gegen Ende dann schon, weil sie da schon viel zusammen erlebt haben, aber am Anfang ist es reine Lust und nicht mehr. Hier wurde das aber zu romantisch dargestellt und das vermittelt einfach ein falsches Bild, es soll so aussehen, als ob da mehr wäre, als es tatsächlich ist.
Grace und Rhys werden dann auf der Plantage gefangen gehalten, sozusagen. Es passiert recht viel, aber für mich wirkte die Handlung nicht überladen, es war alles gut und passend. Wie man es nicht anders von der Zeit kennt werdne Menschen versklavt und Frauen wird wenig Respekt entgegen gebracht. Einige Darstellungen waren schon recht hart und es hätte hier einer Triggerwarnung für bestimmte Themen bedurft. Für mich persönlich hat es aber in die Zeit und zum Buch gepasst. Erst die Handlungen von Rhys und einige Reaktionen von ihm führten zu Unverständnis bei mir, da er an vielen Dingen Grace die Schuld gab, für die sie gar nichts konnte.
Die Auflösung von den ganzen Konflikten fand ich widerum sehr gelungen. Nicht von Seiten von Rhys, aber wie Grace sich eingesetzt hat und Hilfe geholt hat fand ich großartig. Wäre es zwischen ihr und Rhys anders gelaufen wäre das Buch um so viel besser gewesen, aber so hat Rhys für mich vieles kaputt gemacht.
Fazit:
Ich habe ein Piratengeschichte erwartet, und irgendwie auch eine bekommen. Sie war anders, hatte andere Schauplätze als ich dachte, war aber auf ihre Weise gut. Ich mochte die Nebencharaktere sehr gerne und auch Grace hat mir meist gefallen. Mit Rhys hatte ich ein paar Schwierigkeiten, aber abgesehen davon war es ein gutes Buch. Ich vergebe 3 Sterne.
- Samuel Koch
StehaufMensch! - Aufstellbuch
(20)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIch habe im letzten Jahr "Zwei Leben" von Samuel Koch gelesen und fand es beeindruckend. Daher möchte ich noch weitere Bücher von ihm lesen und habe mit "StehaufMensch!" begonnen. Auch dieses Buch hat mich beeindruckt. Samuel Koch schreibt hier weniger über sich selbst als vielmehr über die inneren Kräfte, Widerstandskraft, Resilienz.
Das Buch macht Mut und hat mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Auch sehr mutig fand ich seine Aussagen zur Selbstliebe, denn da widerspricht er vielen anderen Ratgebern, die gerade auf dem Markt sind.
Es ist ein Buch, das man wirklich immer wieder lesen kann und vielleicht auch lesen sollte.
23.01.2024
- Christiane Tramitz
Harte Tage, gute Jahre
(21)Aktuelle Rezension von: Melanie_RauschenbachIch hatte ein Video über die Geschichte gesehen,was mich sehr berührt hat und jahrelang nicht aus dem Kopf bekommen,dass ich das buch lesen will.jetzt hat es mir der Zufall in die Hände gelegt und ich hab mare und ihre Geschichte für immer in mein Herz geschlossen.was sie alles erlebt hat,ist wirklich wahnsinnig und das nur in ihrer Hütte
- Julie Garwood
Wie ein Feuer in dunkler Nacht
(9)Aktuelle Rezension von: MimabanoNa ja...Was soll ich sagen.Das Buch habe ich schon vor langer Zeit gelesen und leider gehört es nicht zu meinen Favoriten.Die Protagonisten sind farblos und bleiben einem nicht besonders lang in Erinnerung.Es wurde viel geredet und zwischendurch gekämpft und gestritten.Es kam mir auch so vor als hätte die Geschichte Ähnlichkeit mit einem anderen Buch der Autorin,dessen Titel ich leider nicht mehr weiss.Ich habe schon sehr sehr viele Bücher aus diesem Genre gelesen und weiss daher das es auch besser geht.Mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen.Bei Interesse in diesem Genre würde ich dieses Buch nicht unbedingt empfehlen.Klappentext : 📖 Nur knapp einem Massaker entkommen, in dem ihre Familie getötet wurde,muss die schöne Elizabeth Montwright aus der Burg ihrer Vorfahren fliehen.Sie schwört blutige Rache.Dabei wendet sie sich an den mutigen Ritter Geoffrey ,der die Mörder vertrieben hat.Er soll sie bei der Einforderung ihrer Güter unterstützen,doch er plant eine weitaus reizvollere Eroberung... - Sharon Garlough Brown
Unterwegs mit dir (1)
(33)Aktuelle Rezension von: Raphaela23Ich habe die Buchreihe nun bereits zum zweiten Mal gelesen und bin einfach begeistert! Die Bücher gehen nur so über vor Tiefe, Weisheit und Erfahrungsschatz. Der erste Band ist mein absoluter Favorit.
Die Geschichte aus den Sichtweisen von vier ganz unterschiedlichen Frauen ist sehr angenehm zu lesen und hat mich kaum mehr losgelassen. Durch die starke Verflechtung von Seelsorge, geistlicher Supervision und Theologie eignet sie sich eher für Menschen, die bereits im Glauben stehen und vielleicht auch mit einigen Fragen und Lebenssituationen zu kämpfen haben.
Durch die Verschiedenheit der vier Charaktere deckt die Erzählung eine große Bandbreite an Erfahrungen und Persönlichkeiten ab und ist sehr vielschichtig. Die Geschichte arbeitet mit kurzen Rückblenden ins Kindesalter, um die individuellen Kämpfe der Protagonistinnen psychologisch besser verstehbar zu machen. Dies ermöglicht dem Leser eine tolle Innenschau und regt extrem zur Selbstreflexion an. Die sehr erfahrene Autorin lässt viele psychologisch-seelsorgerische Details einfließen, wodurch die Inhalte und das sehr intensiv zur Geltung kommen. Dabei stehen ein einladendes Gottesbild und eine sehr differenzierte Christologie im Vordergrund. Gleichzeitig bleiben die Charaktere nahbar, verwundbar, ehrlich, herausgefordert und menschlich.
Bereichert wird die Erzählung der geistigen Reise durch ganz konkrete Übungen und Anleitungen, die gut für die persönliche stille Zeit oder Gruppenarbeiten genutzt werden können und einen tollen Mehrwert für das eigene geistige Leben haben.
Ich kann das Buch einfach jedem Gläubigen nur ans Herz legen! Lasst euch mitnehmen, berühren und verändern.
(TW für: Endometriose/TotalOP, Suizid und -versuch, sexualisierte Gewalt, Abtreibung)
- XIV. Dalai Lama
Das Herz der Religionen. Gemeinsamkeiten entdecken und verstehen
(2)Aktuelle Rezension von: WedmaDas Buch habe ich gerne gehört. Ich mag Dalai Lamas Bücher und fand es toll, dass ich auch dieses Buch als Hörbuch kennenlernen konnte.
Klappentext fasst das Buch prima zusammen: „Krieg der Kulturen oder Bündnis der Religionen? Auf diese wohl wichtigste Frage unserer Zeit gibt der Dalai Lama eine überzeugende und sehr persönliche Antwort. So verschiedenartig die Religionen der Welt auch sind, so liegen ihnen doch die gleichen Kerngedanken zu Grunde. Nur wer die Gemeinsamkeiten kennt, kann den Unterschieden mit dem Respekt begegnen, der für eine harmonische Koexistenz und einen dauerhaften Weltfrieden unabdingbar ist. Dieses Hörbuch des Friedensnobelpreisträgers dringt über die Grenzen der einzelnen Glaubensrichtungen hinweg in das Herz der Religionen vor.“
Dala Lama fasst die Kernpunkte der größten Religionen zusammen, zieht Parallele, erzählt auch Fälle aus seinem Leben über Begegnungen mit anderen aktiv Praktizierenden, die ihm die eine oder andere Gemeinsamkeit oder auch den Unterschied zwischen Buddhismus und anderen Glaubensrichtungen deutlich gemacht hatten, und betont, dass man im Endeffekt gerade die Unterschiede kennen und berücksichtigen sollte. Dalai Lama warnt, alle Religionen als Einheitsbrei anzusehen, da man kurzerhand erklärt, dass alles im Grunde auf das Selbe hinausliefe, wäre kaum das Richtige und keine Lösung der heutigen Probleme in diesem Bereich. Nur wenn man Unterschiede kennt und respektvoll damit umgeht, kann man das harmonische Miteinander aufbauen und aufrechterhalten. Er erzählt auch über sein Leben in Indien, wo viele Religionen ihr Zuhause haben und von vielen Menschen praktiziert werden, und dass es grundsätzlich möglich ist, mit Vertretern anderen Religionen dauerhaft friedlich auszukommen. Vom Tao (Dao) und seinen drei Merkmalen ist auch die Rede uvm.
Das Buch wurde wunderbar gelesen von Bernt Hahn. Seine Stimme und seine Art, das Ganze vorzutragen, passen sehr gut zum Inhalt.
Fazit: Ein schönes, ruhiges, weises, optimistisch stimmendes Buch, das das Gute in den Menschen hervorhebt und immer wieder drauf zurückkommt. Man braucht einfach solche (Hör-)Bücher.
Hörbuch, Spieldauer: 3 Stunden und 41 Minuten, gekürzte Version. Gelesen von Bernt Hahn.
- Alexander Graf von Schönburg
Der fröhliche Nichtraucher
(5)Aktuelle Rezension von: HoldenDer Graf legt ein (auch für Nichtraucher) interessantes Buch vor, wie mit dem Rauchen aufgehört werden kann und was man dabei über sich und seinen Körper lehrt, und greift dabei zunächst auf eigene Erfahrungen zurück. Wie einfach es doch mit dem Aufhören ist, wenn man es wirklich MACHT und es nicht nur versucht. Akutes Rauchverlangen sei schon nach 2 Tagen überwunden, und man habe den "Suchtaffen" dann an sich überlistet. In der Wiederholung des lustvollen Lebens nach der Fluppe mit gewachsener Agilität und Vitalität (was oft genug wiederholt wird), vermag Graf von und zu ein verlockendes Ziel dem Qualmer vor Augen zu halten, so daß dieser beschämt auf seine gelben Finger schaut. Ich kann naturgemäß nicht sagen, ob der Leitfaden wirklich hilfreich ist, habe schon vor Jahren aufgehört und vermutlich auch nicht richtig inhaliert, sonst wärs mir wahrscheinlich nicht so leicht gefallen.
- Kendare Blake
Anna Dressed in Blood
(26)Aktuelle Rezension von: weltentzuecktDie alte „Junge liebt Mädchen“-Geschichte mit gruseligen Elementen.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, sehr jugendlich und damit passend, denn die Charaktere gehen noch zur Schule. Seit Langem habe ich wirklich mal wieder gespürt, dass es sich bei dem Protagonisten und den meisten anderen Charakteren um Heranwachsende handelt. Ihr Verhalten, ihre Sprache, die Gedankengänge waren sehr authentisch, obwohl die Autorin sich sehr stereotypischer Charaktere bedient…Cas, der Protagonist, ist ein Alleingänger und Grübler. Ihn umgibt eine etwas düstere Aura, die allein sein Job schon mit sich bringt. Er hat eine ihn liebende Mutter und einen nervigen Kater. Schuldrama lässt ihn kalt – er sucht nur den Kontakt zu seinen neuen Mitschülern, um an Informationen zu seinem Geist zu gelangen. Nie hätte er erwartet, dass er unter den ganzen Idioten und bemitleidenswerten Außenseitern wirkliche Freunde finden könnte.
Thomas erinnerte mich beim Lesen sehr an Sevro aus Red Rising. Er ist ein Außenseiter, ungepflegt und merkwürdig, der weiß, dass er anders ist und sich mit seiner Situation abgefunden zu haben scheint. Und doch möchte er eigentlich nur geliebt werden.
Carmel ist die Prom-Queen, das beliebteste Mädchen der Schule, blond, extrovertiert, aber bei Weitem nicht so doof und naiv, wie alle glauben.
Der spukende Geist Anna in ihrem blutgetränkten Kleid bringt diese drei sehr unterschiedlichen Jugendlichen zusammen. Nur gemeinsam können sie den Kampf gegen das Böse aufnehmen.Leider blieb mir zu vieles ungesagt. Magie existiert und wird praktiziert, dabei aber nicht erklärt. Cas versteht nichts davon und es scheint ihn auch nicht groß zu interessieren, da er Menschen in seinem Umfeld hat, die ihm mit ihrer Magie aus der Klemme helfen können. Dadurch bleibt der Leser unwissend. Es hätte vielleicht ein paar Seiten mehr gebraucht, um alles ordentlich zu vermitteln.
Trotzdem versprühte die Geschichte Supernatural/Sabrina-Vibes und ist für eine YA-Urban Fantasy-Romanze recht blutig und schaurig. Geister, Magie, Voodoo und unerklärlich mysteriöse Morde machen das Buch zu der perfekten Halloween-Geschichte.
Daher 3 Sterne.
- Charles Dickens
Eine Weihnachtsgeschichte
(92)Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlettDas Original von Charles Dickens ist einzigartig und eine Geschichte der ganz besonderen Art. Wie sehr sie mich begeistert hat und vor allem warum, vertraue ich dir im Text an.
Meine Meinung zur Geschichte:
Wer kennt sie nicht? Die drei Geister, die den Geizhals Scrooge bekehren? Doch wie hat Charles Dickens die ursprüngliche Geschichte geschrieben? Wie stark haben die vielen Verfilmungen die Geschichte verändert? Ich wollte endlich das Original kennenlernen und begab mich mit diesem Hörbuch mitten ins Geschehen.Charles Dickens war ein Schriftsteller der eindeutig mit Wörtern umgehen konnte. Er machte aus dieser Geschichte etwas Großes. Für mich ist sie aus der Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. Mit seiner Schilderung um Ebenezer Scrooge traf einen Nerv der Zeit, der noch heute, 179 Jahre nach der Erstveröffentlichung aktuell ist. Die meisten Menschen haben vergessen, um was es eigentlich zu Weihnachten und generell im Leben geht. So ist diese Geschichte eine eindrückliche Erinnerung an uns alle.
Zu Beginn der Geschichte erfuhr ich, dass Scrooge Partner Marley seit Jahren tot ist und ersterer ein geiziger, sowie kaltherziger Mensch ist. Ich traf auf seinen Angestellten Bob Cratchit, seinen Neffen Fred und zwei Männer, die um finanzielle Hilfe für die Armen baten. Scrooge machte natürlich allen klar, was er von ihren Wünschen hielt – Weihnachten kann er nicht ausstehen und die Armen brauchen in seinen Augen keine Hilfe.
Dadurch nahm das Geschehen seinen unvermeidlichen Lauf. Marley erschien und die Heimsuchung durch die Geister wurde angestoßen. Sie erschienen ihm stets um 1 Uhr nachts in jeweils drei Nächten. Im Detail ist das Geschehen mitreißend und bewegend. Einige kurze Stellen zogen sich ein klitze kleines bisschen, dennoch war mein Hörerlebnis einmalig und aufregend. Ich konnte mich gedanklich sehr gut hineinversetzen. Gleichzeitig verglich ist das Original mit den Versionen, die ich kannte. Dabei stellte ich fest, dass diese gar nicht so stark abwichen.
Solltest du die Geschichte nicht kennen, höre sie dir unbedingt an oder lies sie. Auch wenn dir Verfilmungen bekannt sind, solltest du es tun. Für mich selbst hat es sich absolut gelohnt, mich dem Original zu widmen. Sie ist und bleibt eine meiner liebsten Weihnachtsgeschichten, denn sie trägt so viel in sich. Was Charles Dickens damit sagen wollte, kam für mich ebenso heraus, wie die Werte, die vermittelt werden. Auf den Ausgang geheich aus Spoilergründen absichtlich nicht näher ein.
Meine Meinung zum Sprecher:
Helmut Krauss‘ Stimme war mir von irgendwoher bekannt, obwohl ich noch immer nicht weiß woher. Ich mochte sein Vorlesen besonders gerne, weil ich er eine klassische Erzählerstimme hat. Ich hörte ihm mit Genuss zu und begab mich in die Zeit des 19. Jahrhunderts. Mit ihm wurde mein Hörerlebnis zu unvergesslichen Stunden.Mein Fazit:
Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ist berührend, aufregend und voller wichtiger Werte. Die spannungsvoll geschriebenen Kapitel nahmen mich mit in das 19. Jahrhundert. Die Erzählung traf damals wie heute den Nerv der Zeit und wird immer aktuell bleiben. Ich hoffe, dass Menschen daraus lernen und sich daran erinnern, was im Leben wirklich zählt. Die Geschehnisse mit den drei Geistern haben mich gerührt und nachdenken lassen, obwohl ich die durch die zahlreichen Verfilmungen bereits kannte. Man sollte sich unbedingt das Original anhören oder lesen. Die Geschichte hat sich unvergesslich in mein Gedächtnis eingebrannt.Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Hörbuch wurde von mir über Audible gehört und anschließend freiwillig rezensiert.
- Michelle Ule
Frau Chambers
(5)Aktuelle Rezension von: cho-iceDas Andachtsbuch „Mein Äußerstes für Sein Höchstes“ ist weltbekannt und berühmt. Viele Leser ziehen daraus auch heute noch Kraft und Ermutigung für den Alltag. Wer daran interessiert ist, wie es entstand, erfährt hier seine erstaunliche Geschichte. Ohne die Frau des Autors, Biddy Chambers, wäre es nie geschrieben worden, da Oswald Chambers selbst jung starb.
Ich habe mich zwischendurch etwas schwer getan mit diesem Buch. Es ist ein Stück weit herausfordernd, als moderne Frau in der heutigen Zeit eine Biografie über eine Frau zu lesen, die sich völlig dem Dienst ihres Mannes verschrieben hatte. Doch letztlich hat mich Biddy Chambers´ Leben sehr beeindruckt – besonders die Art, wie sie ihr Leben nach dem unerwarteten, frühen Tod von Oswald als alleinerziehende Mutter einer Tochter und „Verlegerin wider Willen“ meisterte.
„Frau Chambers“ ist eine anschauliche Illustration, wie das Leben vor rund 100 Jahren für die Menschen in Europa und insbesondere England zur Zeit um den Ersten Weltkrieg aussah. Die spätere Ehefrau von Oswald Chambers war kein graues Mäuschen, sondern eine selbstbewusste, eigenständige Frau, als sie den charismatischen und bereits landesweit bekannten Bibellehrer traf. Sie heiratete ihn aus Liebe und war sich bewusst, dass ihre Ehe immer seinem Dienst untergeordnet sein würde. Sie war bereit, ihre eigenen Lebensziele hintanzustellen und blühte in dieser Ehe, in der ihr Mann ihr sehr zärtlich begegnete, auf.
Eine Zeit lang war sie die Leiterin einer Bibelschule in England, in der Oswald den Großteil der Lehreinheiten übernahm. Später hörte ihr Mann Gottes Ruf nach Ägypten zu einer Militärbasis, und sie beide folgten ihm gemeinsam mit ihrer Tochter. Nach seinem Tod stellte sich Biddy ganz in Gottes Dienst und ordnete ihr Leben dem Auftrag unter, ihre Mitschriften von Oswalds Vorträgen und Predigten zu veröffentlichen und anderen Menschen zugänglich zu machen. Es ist eindrücklich, wie Gott die Talente und Fähigkeiten von Biddy nutzte, um seine Botschaft verbreiten.
Ganz ehrlich: Das Buch hat seine Längen und enthält leider auch etliche Tippfehler. Es ist nichts für besonders emanzipierte Leserinnen. Doch besonders der zweite Teil, in dem man erfährt, wie es für Biddy nach Oswalds Tod weiterging, bewegt und berührt. Ich kann es daher aufrichtig empfehlen.
- Cecelia Ahern
The Gift
(61)Aktuelle Rezension von: jensendlesstbrIn "The gift" geht es um Lou, ein Workaholic der seine Familie und Freunde vernachlässigt um erfolgreich im Job zu sein. Eines Tages trifft er den Obdachlosen Gabe der ihm später ein Geschenk macht, dass Lou's Leben besonders bereichern wird.
Ich habe zu dem Buch gegriffen weil es a) eine Subleiche war und es endlich befreit werden musste und b) ich in Weihnachtsstimmung kommen wollte
Nach ca der Hälfte des Buches habe ich mich gefragt ob es überhaupt ein Weihnachtsbuch ist. Es kam höchstens ein Satz in die Richtung und eine Weihnachtsfeier bei der nichtmal beschrieben wurde wie alles geschmückt ist oder ob es nach Zimt und vanillekipfel riecht (mehr wollte ich doch nicht vlt noch etwas Schnee 😂✨)
Zudem war Lou komplett unsympathisch, er hat zwar eine mega Charakterentwicklung aber habe mich auf den ersten 200 Seiten oft geärgert 🥴
Zum Schluss wurde es dann besser und die Mesage vom Buch fand ich auch gut.
Alles in allem fand ich es '' Okay'' aber definitiv ist es KEIN Weihnachtsbuch.
- Jimmy Kelly
Streetkid
(39)Aktuelle Rezension von: PeytonSIch habe die Kelly Mania damals als sehr kleines Kind erlebt und war noch zu jung, um mir eine Meinung über deren Geld, Aussehen, etc. zu bilden. Ich bin nun nach dem Comeback Jimmy Fan, mir war aber über sein Leben, und das Leben seiner Geschwister wenig bekannt.
Dieses Buch gibt Aufschluss darüber, wie es ihm ergangen ist. Trotz einiger Wiederholungen am Anfang ist das Buch einfach eins: ehrlich aus dem Bauch heraus.
Ob die ein- oder andere Geschichte eventuell etwas ausgeschmückt wurde, mag ich gar nicht beurteilen. Fakt ist: es liest sich so, als ob man mit Jimmy abends bei einem Kaltgetränk über die alten Zeiten spricht. Spannend, humorvoll und mit Charme. Die kurzen Kapitel sind flüssig zu lesen und es sind schöne Erkenntnisse dabei.
- Hendrik Groen
Tanztee (Hendrik Groen 2)
(11)Aktuelle Rezension von: FearstreetfanDas vorletzte Buch des Hendrik Goeren, ich fand es wieder mal großartig, der Alt aber nicht Tod Club hat wieder mal Ihr Seniorenheim auf den Kopf gestellt. Die Angst dass das Heim geschlossen werden könnte verlieh eine kleine dramatik. Sonst war es durchgehend witzig, nur leider eine sache mit Hendriks Freund Evert war sehr schlimm, was das Buch begleitet hat (will nicht verraten wegen Spoiler)
Eine empfhelung meiner seits
- John Steinbeck
The Pearl. Die Perle, englische Ausgabe
(19)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderMit "Die Perle" ist John Steinbeck eine wunderbare Neubearbeitung einer alten Sage gelungen. Obwohl diese Story nun auch schon älter ist, so ist es doch immer noch sehr aktuell. Reichtum, Familie, Ehre und Ehrlichkeit sind die großen Themen. Hochgenuß!
Kno und seine Familie stehen am Scheideweg und setzen alles auf eine Karte.
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