Bücher mit dem Tag "den haag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "den haag" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783442380299)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.401)
    Aktuelle Rezension von: Nora3112

    Blackout – Morgen ist es zu spät (Premium-Ausgabe)

    von Marc Elsberg


     Inhaltsangabe:

    An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt …


     Eigene Meinung:

    Ganz ehrlich, mein erster Gedanke zu Marc Elsberg´s „Blackout“ war: „Was für ein fetter Schinken von Buch!“, mein zweiter: „Was kann man denn zum Teufel 800 Seiten über einen Stromausfall schreiben?“

    Aktuelles Fazit? Ja, man kann! Und das sogar so spannend, dass ich diesen „fetten Schinken“ in wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe.

    Der Autor versteht es, den Leser in Angst und Schrecken zu versetzen, angesichts eines gar nicht so realitätsfremden Szenarios. Mittlerweile ist für mich ein globaler Stromausfall gruseliger, als jede Horde Zombies in anderen dystopischen Romanen.

    Die Erzählung ist einmal in die einzelnen voranschreitenden Tage ohne Strom und in Unterkapitel zu den Charakteren und Geschehnissen rund um die betroffenen Länder unterteilt. Mal aus Sicht der handelnden Hauptcharaktere, mal aus der Sicht einzelner Ministerien, Kernkraftwerke und anderen Organisationen. Hört sich erst einmal viel an, wurde aber an keiner Stelle unübersichtlich oder verworren.

    Im Allgemeinen liest sich Herrn Elsbergs Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Selbst Fachbegriffe, IT-Wortsalat und andere wirtschaftliche Zusammenhänge werden gekonnt nebenbei erklärt, ohne das man sich dabei wie der letzte Dummie vorkommt.

    Für mich war es absolut erschreckend, wie schnell doch unser gesamtes System zum erliegen kommt, wenn so etwas scheinbar „banales“, wie der Strom nicht mehr zur Verfügung steht. Zu sorglos und unvorbereitet gehen wir eigentlich alle, oder zumindest die meisten Menschen durch den Tag.

    Ob ich mir jetzt einen kleinen Wasser- und Lebensmittelvorrat angelegt habe, verrate ich an dieser Stelle nicht. **hust** Aber auf jeden Fall hat es mein Bild auf die Zerbrechlichkeit unserer Welt nachhaltig beeinflusst und sensibilisiert.


    Fazit:


    Chapeau! an den Autor für dieses unglaublich durchdachte und wahnsinnig gut recherchierte Werk. Tolle Charaktere und eine durchgehend spannende und bewegende Handlung bis zum Schluss.

    In dieser neuen und überarbeiteten Premiumausgabe warten zusätzlich noch eine neue Kurzgeschichte, Interviews und neue Infos und Bilder zur romanbasierenden gleichnamigen TV-Serie mit Moriz Bleibtreu in der Hauptrolle.

  2. Cover des Buches Tribunal (ISBN: 9783518465158)
    André Georgi

    Tribunal

     (76)
    Aktuelle Rezension von: eleisou
    Das Buch handelt um das Den-Haager-Kriegsverbrecher-Tribunal. Jasna Brandic, eine junge Sonderermittlerin, ermittelt für das Tribunal gegen Kriegsverbrecher im ehemaligen Jugoslawien. Als ihr Kronzeuge Jovan Oreskovic ermordet wird, ist sie verzweifelt denn sie hat es nicht geschafft den Verantwortlichen Kovac für seine Gräueltaten in Serbien von Gericht zu bringen. Denn leider hat Kovac viele Anhänger draußen die jeden Feind eliminieren. Kurz danach aber bietet sich ein weiterer Kronzeuge an und Jasna möchte diese Chance ergreifen. So kann sie ihren Fehler wieder gut zu machen und zu einer Verurteilung beitragen. Auf eigene Faust reist sie nach Belgrad um Kontakt aufzunehmen. Doch damit begibt sie sich in großer Gefahr. 
    Ein sehr realistischer Krimi in dem die Handlung schnell voran geht, ohne Zögern und ohne dass man ins Stocken gerät. Etwas zu kalt für meinem Geschmack war es schon teilweise und mir fehlte ein wenig Humor, Gefühl, eben eine kleine Mischung wie es öfters in Krimis auch vorkommt. Natürlich ist das Thema an sich sehr ernst und am Ende habe ich mitgefiebert od Jasna es letztendlich schafft ihm die gerechte Strafe zu geben. 
    Insgesamt wurde ich aber das Buch weiterempfehlen.
  3. Cover des Buches Elsa ungeheuer (ISBN: 9783257242942)
    Astrid Rosenfeld

    Elsa ungeheuer

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die Brüder Lorenz und Karl wachsen in einer kleinen Pension mit ihrem Vater, einer Haushälterin und dem Dauergast Herr Murmeltier auf. Als das gleichaltrige Mädchen Elsain ihr Leben tritt, nimmt es an Fahrt auf und es wird turbulent mit ihr. Sie verdreht nicht nur den beiden Jungen den Kopf, sondern hat auch ihr eigenes Päckchen zu tragen bis sie als Jugendliche heiratet und auswandert. Auch wenn dieses Buch etwas verrückt und eigenwillig ist, hat es mir aus genau diesen Gründen auch sehr gut gefallen. Jede einzelne Figur ist etwas besonderes mit einer eigenen schrulligen Geschichte. Erzählt wird eine Kindheit, die langweilig auf dem Dorf beginnt, doch ganz der exzentrischen Elsa zu etwas ganz besonderem wird. Doch als die beiden Brüder in die Kunstwelt eintauchen, verlieren sie sich in den Turbulenzen aus Glamour, der Suche nach Anerkennung und Drogen. Rosenfeld hat einen tollen Roman geschrieben, den es sich zu lesen lohnt!

  4. Cover des Buches Phantom (ISBN: 9783492304702)
    Jenk Saborowski

    Phantom

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Katl93
    In diesem Buch wird ein krasses Thema behandelt, das uns alle angeht. Der Terror. Sei es in Barcelona oder Deutschland überall kann es einen treffen & das sagt uns auch das Buch von Jenk Saborwoski. Solveigh Lang hat nun einen neuen Feind, der nicht mit der heutigen Technik aufzuspüren ist. Wer oder was es ist könnt ihr auf meinem Blog lesen oder euch einfach das Buch kaufen :)

    https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2017/10/phantom-jenk-saborowksi.html
  5. Cover des Buches Gier (ISBN: 9783492303101)
    Arne Dahl

    Gier

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    „Gier“ von Arne Dahl bildet den Auftakt einer neuen Thriller-Reihe rund um die Ermittlertruppe Opcop, einer frisch einberufenen und eigentlich noch streng geheimen operativen Einheit der europäischen Polizeibehörde Europol.

    Das Arne Dahl auf seine „A-Team“ Reihe aufsetzt und einen Teil der Protagonisten übernimmt, war mir nicht bekannt – es ist mein erster Roman von diesem Autor – ich sehe es aber nicht als großen Nachteil. Die Vielzahl der Charaktere, 13 direkte Ermittler, dazu die Teams in den Ländern, ihre Partner und die vielen Protagonisten in den einzelnen Handlungssträngen erfordern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit um hier nicht den Faden zu verlieren.

    Zur Story, im Umfeld des G20 Gipfels in London kommen zwei Menschen auf ungewöhnliche und unterschiedliche Art zu Tode, zunächst stirbt ein junger Chinese bei einem seltsamen Unfall auf der Protokollstrecke - direkt in Armen eines Opcop Beamten, kurze Zeit später wird eine Frauenleiche, die wie ein Kunstwerk drapiert ist, in einem nahen Waldstück entdeckt. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen? Die neue Einheit nimmt verdeckt die Ermittlungen auf und fördert Stück für Stück ein kriminelles Netzwerk zu Tage, das in seiner verschachtelten Komplexität schwer zu überblicken ist. Die Ermittler arbeiten in Teams an verschiedenen Orten und an unterschiedlichen Untersuchungsansätzen, welche nach und nach das Bild eines ungeheuerlichen, hochbrisanten Finanz- und Politikskandals ans Licht bringen und dabei geraten die Beamten auch selbst in Gefahr – einerseits durch Kompetenzgerangel wichtige Information vorenthalten zu bekommen und andererseits ins Visier mächtiger Gegner zu geraten.

    Dem Leser wird einiges abgefordert, „Gier“ ist kein Buch für zwischendurch, es ist anspruchsvoll, man muss sich konzentrieren um in die Handlung in Gänze zu erfassen, man sollte ein wenig Allgemeinwissen zur Finanzkrise haben und man darf kein „Friede, Freude, Eierkuchen Happy End“ erwarten.

    Dafür bekommt man einen beeindruckenden politischen Thriller mit dem Versprechen weiterer Teile.

  6. Cover des Buches Ich bringe dir die Nacht (ISBN: 9783499274947)
    Catherine Ryan Howard

    Ich bringe dir die Nacht

     (71)
    Aktuelle Rezension von: heinoko

     

    Ist das Buch wirklich ein Thriller? Vielleicht doch eher ein Psychothriller? Wer nägelkauenden Thrill mit viel Blut erwartet, wird enttäuscht sein. Mir hat das Buch dennoch gut gefallen.

     

    10 Jahre sitzt Will Hurley, der sogenannte Kanal-Killer von Dublin, bereits im Gefängnis, als erneut die Leiche einer jungen Frau aus dem Wasser gezogen wird, ein Opfer ganz nach dem Muster der Morde, deretwegen er verurteilt worden war. Will setzt nun alles daran, mit Alison, seiner großen Liebe von damals, sprechen zu dürfen, denn er hat Informationen, die er nur ihr mitteilen will. Doch Alison führt seit der Verurteilung von Will ein völlig neues Leben in den Niederlanden. Alles Geschehen von früher hat sie verdrängt und nie mehr ein Wort darüber verloren. Deshalb lehnt sie es zunächst vehement ab, als die Polizei sie um Hilfe bittet. Schließlich begreift sie jedoch, dass Weglaufen keine Lösung ist, und willigt ein, nach Irland zu fliegen und mit ihrem einstigen Freund, dem Serienkiller, zu sprechen, ohne zu ahnen, worauf sie sich einlässt…

     

    Drei verschiedene Handlungsstränge führen durch das Buch. Da ist zunächst die Gegenwart, von Alison selbst erzählt. Dann gibt es die Rückblenden, 10 Jahre früher, aus dem Leben von Alison, Liz, ihrer besten Freundin und Will, ihrer großen Liebe. Dazwischen gesetzt gibt es kurze Einschübe des „Stalkers“, ohne dass sich dem Leser erschließt, um wen es sich handelt. Gut gefällt mir, dass die Autorin durch die Kapitelüberschriften „Alison, heute“ und „Alison, damals“  dem Leser stets klare Orientierung gibt, in welchem Zeitabschnitt man sich gerade befindet. Gut gefällt mir auch der Schreibstil, der beeindruckend klar ist, dabei stets präzise und detailliert in den Einzelheiten. Allerdings kann ich nicht jedes Verhalten der Protagonisten nachempfinden. Fremd blieb mir zum Beispiel die Mutter von Aliston, aber auch Aliston selbst, deren Schuldgefühle ich nicht nachvollziehen kann, schon gar nicht ihr Verhalten gegenüber ihren Freundinnen, ihren inneren Rückzug. Leider fehlt auch der große Spannungsbogen. Zwar kann man sich als Leser nicht vorstellen, wohin die Handlung führen wird, und liest daher mit einer gewissen Grundspannung stets weiter und weiter. Als man denkt, man sei bereits am Ende der Geschichte angekommen, alles Ungewisse sei geklärt, wird alles nochmals völlig überraschend komplett auf den Kopf gestellt. 

     

    Fazit: Nicht übermäßig aufregend, dennoch mit einer gewissen Grundspannung solide geschrieben, gut zu lesen.

     

     

  7. Cover des Buches The Goldfinch (ISBN: 9780349139630)
    Donna Tartt

    The Goldfinch

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Wo fange ich nur an? 

    Dieses Buch hat mir wahrhaftig den Boden unter den Füßen genommen. Aber ich denke, eine Geschichte, die beinahe 800 Seiten knackt, MUSS intensiv Und emotional desaströs sein. 

    Die Lebensgeschichte Theodore Decker`s ist - gelinde gesagt - zutiefst dramatisch. Terroranschlag, Vollwaise, Drogen, Alkohol, Angstzustände und eine Liebe, die so niemals geschehen wird...kann ein Mensch mehr verkraften? Lange habe ich dem Bild „Der Distelfink“ nicht wirklich die Aufmerksamkeit geschenkt, die nötig gewesen wäre, wie sich nun zu Ende der Geschichte herausgestellt hat. Die Tagebucheinträge und die wahnsinnigen Verläufe von Theos Leben hier in einigen Zeilen zu skizzieren, würde dem Buch nicht gerecht werden. Manche Bücher lassen einen derart erschüttert und sprachlos zurück, dass die Worte zunächst nicht gefunden werden möchten, um darüber zu sprechen. Dieses Buch von Donna Tartt ist eines dieser Bücher...und doch kann ich jedem, der jemals auf diese Geschichte stoßen wird, nur ans Herz legen, diese zu lesen, die es wirklich jede Seite, sei es auch noch so detailliert beschrieben, wert ist gelesen zu werden. Eine Geschichte, die wahrhaft davon lebt, dass sie wirklich jede Kleinigkeit über Seiten lang verwebt, mit den zufälligsten Begebenheiten (so scheint es nunmal zunächst), die sich als wahrhaft schicksalhaft erweisen und nebenbei meine Liebe für Kunstgeschichte wieder neu entfacht hat.

    Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken, welches mich mit jeder Faser meines Körpers auf das höchste gefordert hat. Wer Lust hat auf leichte Kost, ist hier fehl am Platz, wird jedoch mit einer der unglaublichsten Geschichten belohnt, wenn er/sie sich darauf einlässt. Einzig und alleine sollte sich der/die Leser*in im Voraus überlegen, ob er/sie das Buch auf englisch oder deutsch lesen möchte. Ich für meinen Teil habe das Buch im Original gelesen und möchte nun zu guter Letzt jedem auf dem Weg geben, der eventuell auch mit dieser Ausgabe liebäugelt, dass das sprachliche Level sehr hoch ist und man stellenweise sehr gefordert ist und eventuell manche Passagen mehrmals lesen muss, um zu verstehen, um was es sich nun handelt. (Ich habe einen 7.5 IELTS was Englisch C1 entspricht {als kleiner Anhaltspunkt})

    Und nun zu guter Letzt ein Zitat, welches wie ich finde, ein wenig dem gesamten Buch entspricht: 

    “You see one painting. I see another, the art book puts it at another remove still, the lady buying the greeting card at the museum gift shop sees something else entire, and thats not even to mention the people separated from us by time - four hundred years before us, four hundred years after we`re gone - it`ll never strike anybody the same way and the great majority of people it`ll never strike in any deep way at all but - a really great painting is fluid enough to work its way into the mind and heart through all kinds of different angles, in ways that are unique and very particular. Yours, yours. I was painted for you.” 


  8. Cover des Buches WATCH – Glaub nicht alles, was du siehst (ISBN: 9783453424487)
    Michael Meisheit

    WATCH – Glaub nicht alles, was du siehst

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Thrillerfan23


    REZENSION ZU "WATCH" 

    Glaub nicht alles was du siehst! Von Michael Meisheit

    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

    @Bloggerportal 


    INHALT: 

    Tina erhält telefonisch und überraschend ein sehr gut bezahltes Jobangebot. Es klingt zu gut um wahr zu sein. Sie soll für ein paar Wochen in eine Londoner Wohnung ziehen und ein unauffälliges Leben führen. Einzige Bedingung: Der Abbruch ihres bisherigen Lebens und ohne Kontakte durch Telefon, Mails oder Social Media. 

    Anfangs skeptisch, aber dennoch interessiert, nimmt sie das Angebot an. Doch bald entdeckt sie, für was sie missbraucht wird. Sie trifft auf diverse Personen und gerät in Lebensgefahr, aber wem kann sie vertrauen? Wer ist Feind und wer Freund? Taff, mutig, frech und risikofreudig schlägt sich Tina durch. Wird es ihr gelingen Hilfe anzufordern und mit einem perfiden Plan zu entkommen? 


    Der Plot befasst sich wieder einmal mehr mit dem kontroversen Thema der Überwachung. 

    Eine künstliche Intelligenz wertet in kürzester Zeit Bilder unzähliger Überwachungskameras in ganz Europa aus. Kriminelle können somit in Echtzeit verfolgt werden. Doch was passiert, wenn das System manipuliert wird....und sie dich damit verfolgen...?


    MEINE MEINUNG: 

    Ein gut ausgedachter und interessanter Plot, der von kriminellen Machenschaften eines Clans handelt, der von Europol überwacht wird und Einblicke in die polizeiliche Arbeit gibt. Die Handlung beginnt spannend und zieht sich meist den Spannungsbogen erhaltend bis ans Ende des Buches. Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs zu kämpfen, was ich nicht genauer erklären kann. Ist manchmal einfach so, eventuell aufgrund der vielen örtlichen Beschreibungen und des Satzbaus geschuldet. Es fiel mir schwer flott durchzulesen und musste immer wieder mal überlegen. Manche Stellen zogen sich etwas und ein paar Situationen waren mir zu weit hergeholt. 

    Die Charaktere der Hauptprotagonisten Tina und Nael sind authentisch und glaubwürdig dargestellt. Sie waren mir auch sympathisch. Alle anderen Charakter waren eher oberflächlich. 

    Im Vordergrund steht die Überwachung und Ermittlungsarbeit des Ermittler-Teams. Humorvolle und/oder kompetente Schlagabtäusche haben mir gefehlt. 

    Atmosphärisch hingegen waren die diversen Schauorte detailliert und spannend beschrieben. 


    FAZIT: Ein gut ausgedachter, spannender Thriller mit kontroverser Thematik. Einige Szenen/Handlungen waren mir zu übertrieben. Viel Aufwand für den Akt der Rache an einer Person. Das wäre einfacher gegangen. Von mir eher eine 3,5/5 Kameras


  9. Cover des Buches Zorn (ISBN: 9783492305006)
    Arne Dahl

    Zorn

     (48)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „Zorn“ wurde von Arne Dahl geschrieben. Es handelt sich dabei um den zweiten Teil der Opcop – Europol Reihe. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen, aber ich würde dennoch vorschlagen mit dem Buch „Hass“ zu beginnen. Die schwedischen Polizisten kennt man aus der A-Buch-Reihe des Schriftstellers, aber diese muss man davor nicht lesen, denn man würde dadurch nur die Entwicklung einzelner Personen näher mitbekommen. „Zorn“ ist am 27.02.2013 auf Deutsch im Piper Verlag erschienen und umfasst 494 Seiten. Hinten befindet sich eine Auflistung der Mitglieder der OPCOP-Gruppe und der lokalen Einheit in Schweden. Ich habe dies nicht zum Lesen gebraucht, aber vielleicht ist dies hilfreich für Leser die nicht mit dem ersten Band beginnen. Die Bücher der Reihe sind in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht der Polizisten.


    Das Buch beginnt mit einer kannibalischen Szene, aber keine Sorge, dass Buch eignet sich in meinen Augen dennoch auch für Leser mit schwachen Nerven oder schwachem Mengen. Ich selber habe oftmals Alpträume von solchen Büchern, in diesem Fall war dies nicht der Fall, weil der Kannibalismus nicht die Hauptrolle spielt und sich das im Laufe des Buches historisch einordnen lässt.


    Im Buch geht es um eine Mischung aus Kannibalismus, Rache (wie der Titel schon vermuten lässt) und Gentechnik. In Belgien erhängt sich ein Chirurg und das so undramatisch, dass Arto Söderstedt, ein Mitglied der Opcop Gruppe, es zu normal findet und nicht an Selbstmord glaubt. In Schweden kommt es zu einer Schießerei in einer Kneipe bei der unter anderem ein berüchtigter Waffenhändler ums Leben kommt, denn die Polizei schon lange sucht. Auf einer italienischen Insel wird einer der wenigen Kommunisten in der EU mit einer unbekannten Giftmischung getötet. Gibt es einen roten Faden und wird diesen die Opcop Gruppe finden?


    Mir fiel das Lesen des Buches anfangs ziemlich schwer und dennoch ziehe ich dem Buch dafür keinen Stern ab. Es lag nämlich nicht an dem fantastischen Schreibstil, sondern daran, dass mein Kopfkino anging und mir einen Film zeigte der mir nicht gefiel. Dem Autor ist es jedoch von Anfang an gelungen meine Neugier zu wecken und zu halten, immer wieder kamen neue Puzzlestücke hinzu, welche in meinen Augen nicht immer passten, aber zum Schluss ein fantastisches Bild abgaben. Der Autor hat die Vergangenheit reingebracht und ich habe etwas gelernt was mich abgestoßen und schockiert hat. Die Gentechnik ist ein interessantes Thema und hat in meinen Augen nicht nur Schattenseiten, aber hier wird die dunkle Seite gezeigt und man fragt sich nach dem Buch wie weit man als Arzt gehen darf. Zum Mörder möchte ich nur so viel sagen, dass ich ihm nie auf die Schliche gekommen wäre und es für mich sehr gut zusammengepasst hat. Was mir sehr gut gefallen hat war das am Ende alle meine Fragen beantwortet waren und ich zudem auch noch Antworten auf Fragen bekam auf die sich selber gar nicht gekommen bin. Die sehr verschiedenen Orte rund um den Erdball wurden sehr gut beschrieben, ich zumindest konnte mir alles sehr gut vorstellen.


    Da das Buch für mich ein Highlight ist und für mich das beste Buch das ich bisher von dem Autor gelesen habe, empfehle ich es natürlich sehr gerne weiter.

  10. Cover des Buches Neid (ISBN: 9783492306812)
    Arne Dahl

    Neid

     (36)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „Neid“ wurde von Arne Dahl geschrieben und es handelt sich dabei um den dritten Teil der Opcop-Europol Reihe. Ich finde es wichtig, alle Bücher der Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um dieses jedoch ganz verstehen zu können, sollte man auf jeden Fall mit dem ersten Buch der Reihe, welches den Titel „Gier“ trägt, anfangen. „Neid“ ist am 17.02.2014 erschienen und umfasst 508 Seiten. Das Buch ist in der dritten Person Singular aus der Sicht der Opcop Mitglieder geschrieben. 


    Endlich hat sich Europa es sich zur Aufgabe gemacht etwas gegen die Bettlermafia zu machen, schnell merkt man jedoch, dass dies nur ein Teil des Menschenhandels ist und es nicht verschiedene Organisationen sind. Auf einem Festival trifft Paul Hjelm, der Chef der Opcop Gruppe, die EU-Kommissarin Marianne Barrière, welche einen revolutionären Gesetzvorschlag entworfen hat. Sie wird jedoch erpresst und zugleich wird ein Professor in Schweden, welcher für sie arbeitet auf offener Straße ermordet. Gehören diese Fälle zusammen und wird es Paul gelingen Marianne zu helfen? 


    Ich begleite die Mitglieder der Opcop Reihe nun schon durch einige Bücher und habe dadurch zu allen Charakteren Beziehungen aufgebaut und kann deren Handlungen nachvollziehen. Zu meiner Freude kommen zwei neue Mitglieder und eine davon ist Donatella Bruno, die ehemalige Chefin der Opcop-Einheit in Rom, zu der Gruppe dazu. Diese Frau mochte ich schon davor und habe mich deswegen sehr über sie gefreut. Das Böse hat verschiedene Formen wie auch deren Opfer und wir bekommen auf einige Fragen Antworten, welche aus dem ersten Buch stammen, was ich sehr genial fand. Erschreckend finde ich jedoch die Söldner, welche ich bisher noch nicht als das Böse angesehen habe, aber nach diesem Buch hat sich dies jedoch grundlegend geändert, obwohl es dort draußen bestimmt auch gute Menschen gibt, welche diesen Beruf ausüben. Gegen Ende des Buches kam eine neue Frage auf und so bin ich gespannt wer die wirklichen Bösen sind und ob wir darauf eine Antwort im letzten Band erhalten werden. 


    Alle Bücher der Reihe sind in einem angenehmen Schreibstil geschrieben und ich konnte dank der guten Beschreibungen der Orte gleich tief in die Geschichte eindringen. Ich fand es vom ersten Moment an spannend, auch wenn es einige ruhige Szenen gab, aber diese fand ich passend und somit haben sie mich nicht gestört. Diesmal kam ich zwar schnell auf die Söldner, aber dann habe ich den roten Faden verloren und das Ende hat mich überrascht, jedoch muss ich sagen, dass es absolut passend war. Im letzten Kapitel warteten dann nochmal sehr große Überraschungen auf mich, so dass ich sehr gespannt auf den vierten und letzten Band der Reihe bin. Diesmal lernte ich mehr über die Bettlermafia und bin regelrecht schockiert darüber, auch wenn ich davor schon einiges wusste und ahnte. Doch es gibt in dem Buch auch noch ein anderes Thema und dieses passt perfekt in die heutige Zeit, mehr kann ich nicht sagen, weil ich sonst zu viel verraten würde. 


    Auch wenn mir das Buch sehr gefallen hat und ich alle Bücher der Reihe empfehlen kann, war es kein Highlight für mich wie das zweite Buch der Reihe. 

  11. Cover des Buches Ghost (ISBN: 9783453406148)
    Robert Harris

    Ghost

     (119)
    Aktuelle Rezension von: BenMillennium

    Inhalt:

    Der britische, ehemalige Premierminister Adam Lang möchte seine Memoiren durch einen neuen Ghostwriter fertigstellen lassen, nachdem sein ursprünglicher Ghostwriter auf ungeklärte Weise zu Tode gekommen ist (bzw. es war als Unfall deklariert worden. Aus der "Ich-Perspektive" begleiten wir den neuen Ghostwriters des Ex-Primiers. Bei den Nachforschungen über Adam Lang deckt der Ghostwriter mehr und mehr Indizien und Hinweise auf, die den Ex-Premierminister mit grauenhaften Kriegsverbrechen in Verbindung bringen könnten. Dabei geht es bald schon um Leben und Tod und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...


    Meinung:

    Für mich nach Intrige der beste Harris. Auch in diesem Buch schafft es Harris wieder wahre Gegebenheiten mit einer Würze Fiktion und einem alternativen Ende zu einem spannenden, fesselnden Roman zu bündeln, der einem durchaus so glaubwürdig erscheint, dass man denken könnte, das Buch ist doch mehr als nur ein gut recherchierter Roman! Mehr seht ihr in meinem Video.

    5 fette Sterne für diese politische Abrechnung mit dem Ex-Premierminister Tony Blair.  

  12. Cover des Buches Tödlicher Frost (ISBN: 9783518464816)
    Asbjørn Jaklin

    Tödlicher Frost

     (40)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Tromso wird in Angst und Schrecken versetzt, als ein unbekannter während der Polarnacht in einem Kuhstall ermordet, gefoltert, wird. Hängt das Verbrechen mit der Vergangenheit zusammen? Alex Winther, Journalist und ex Veteran wird auf die Story angesetzt...

    Das Buch wird im Genre Krimi geführt, was ich ein bisschen verwirrend finde. Ein Krimi fand ich nicht, eher ein historischer Abspann über den zweiten Weltkrieg mit ein bisschen Ermittlung im hier und jetzt. Ein guter Schreibstil jedoch mit so viel Brutalität, dass ich das Buch wirklich nur Scheibchenweise geniessen konnte. Auch finde ich das Buch unfertig, es ist viel zu vieles offen und unklar, wenn die letzte Seite vorbei ist. Auch das Nachwort mag nicht überzeugen, wie viel vom gesamten Abspann des Weltkrieges ist nun Realität?

    Gem. Hinweis ist der Autor und Historiker bekannt für seine Sachbücher, ich denke, auch wenn der Schreibstil sehr fesselnd und gut ist, sollte er bei diesen Büchern bleiben.

    Fazit: Ein Krimi oder doch eher ein historischer Roman? Was ist Real, was Fiktiv? Und was genau ist nun das Ende? Das Buch lässt mir viel zu viele Fragen offen als dass ich es glücklich auf die Seite legen kann...
  13. Cover des Buches Die Janus-Vergeltung (ISBN: 9783453434226)
    Robert Ludlum

    Die Janus-Vergeltung

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Mit knapper Not entkommt Covert-One-Lieutenant Jon Smith einem Anschlag in einem Hotel in Den Haag. Doch das Blutbad war nur ein Ablenkungsmanöver, um den hochgefährlichen Oman Dattar aus seiner Haft zu befreien. Dieser schmiedet einen Racheplan, der nicht weniger zum Ziel hat als den Untergang der Vereinigten Staaten von Amerika. Und so muss Smith alles daran setzten ihn aufzuhalten.

    Lesern, die die Reihe kennen ist wohl bekannt, dass Robert Ludlum leider schon länger verstorben ist und seine Serien von verschiedenen anderen Autoren weiter geführt werden.
    So auch dieser neunte Teil der Covert-One Serie.

    Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass die Story nicht übermäßig verwickelt ist. Es gibt Rückschläge und Überraschungen für die "Guten" aber der Leser kann sich immer sicher sein, dass der harte Kern der Helden auf der richtigen Seite steht.
    Das ist bei einem Agenten-Thriller nicht selbstverständlich und kann auch mal ziemlich nervig werden.
    Die Story hat einen kontinuierlichen Spannungsbogen und ließ sich flüssig und zügig lesen.

    Ich kannte bisher kein Buch aus der Reihe. Daher sind mir einige Hintergründe zu Covert-One noch unklar geblieben.
    Die Organisation steht aber nicht so sehr im Vordergrund, dass es mich als Neuleser daran gehindert hat, Spaß an diesem Buch zu haben. Vorkenntnisse sind also hilfreich aber nicht zwingend notwendig.

    Der Plot ist interessant und verfolgt mal eine etwas andere Idee als sonstige Anschlags-Aktion-Thriller. Trotzdem kann man viele Elemente so auch in bekannten Popcorn-Aktionfilmen wiederfinden. Das ist nichts negatives und fügt sich hier sehr gut zu einer spannenden Geschichte zusammen.
    Das Tempo ist konstant hoch, es werden nicht zu viele verschiedene Schauplätze angesteuert und die Anzahl der Charaktere ist auch überschaubar.

    Fazit: Ein guter, unterhaltsamer Thriller. Hier und da etwas stereotyp aber trotzdem sehr gut geschrieben.

  14. Cover des Buches Der lange Atem der Vergangenheit (ISBN: 9783839814277)
    Val McDermid

    Der lange Atem der Vergangenheit

     (10)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Ich habe das Hörbuch gehört und an sich hat es mir eigentlich auch ganz gut gefallen.

     

    Das Thema mit dem Balkankrieg war mir jetzt nicht so geläufig und war für mich dann doch mal etwas anderes als die sonst so typischen Krimi Themen. Das fand ich auch sehr interessant. Ich musste dann auch nochmal etwas googeln um mehr über die Hintergründe der Balkankriege zu erfahren.

     

    Die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit und auch zwischen den Protagonisten fand ich ebenfalls sehr interessant. Das hat es spannender gemacht. Allerdings gab es in der Geschichte schon die eine oder andere Länge, so dass ab und zu doch etwas langatmig war.

     

    Die große Wende ist allerdings ausgeblieben weil man sich dann doch schon zusammen reimen konnte wie alles zusammen hängt.

     

    Die Charaktere haben gut für die Geschichte gepasst und sind auch glaubwürdig rüber gekommen.

     

    Das Hörbuch war auch gut gelesen, da kann man nix meckern.

     

    Fazit: Ein glaubwürdiger und spannender Krimi mit ein wenig Längen. Wer einen Thriller erwartet wird wahrscheinlich eher enttäuscht sein.

  15. Cover des Buches Der Spion, der aus der Kälte kam (ISBN: 9783548061832)
    John le Carré

    Der Spion, der aus der Kälte kam

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Alex Leamas arbeitet im Büro des britischen Geheimdienstes in Berlin während des Kalten Krieges.  Immer mehr britische Agenten werden in letzter Zeit durch den DDR-Geheimdienst ausgeschaltet und Erfolge bleiben aus. Auf der Suche nach einer undichten Stelle setzen ihn seine Vorgesetzten direkt auf seinen Gegenspieler im DDR-Geheimdienst Mundt an und verfolgen den Plan, dass ein sozialer Abstieg erfolgen soll, damit er ein interessantes Ziel für eine Anwerbung durch den DDR-Geheimdienst wird. Leamas lässt sich darauf ein, erkennt aber schon bald, dass nun ein doppeltes Spiel mit ihm selbst gespielt wird. Um sein Leben zu retten wird er selbst aktiv und agiert geschickt in einem tödlichen Agentenspiel der Supermächte.

     

    Ein sehr spannender und gelungener Roman über Spionage und Verrat wird vom Autor konstruiert. Dabei erweist sich dieser als Meister der Konstruktion und Schaffung von Spannung. Stil und Sprache sind schlicht und zweckmäßig und auch die Charakterdarstellungen sind nicht besonders detailliert. Dies stört aber nur gering, da eine der besten Spionageschichten, die ich gelesen habe, entwickelt wird. Ein immer noch lesenswertes Buch voll Spannung und mit einer akribisch ausgearbeiteten, logischen Handlung.

  16. Cover des Buches Zara und Zoë - Rache in Marseille (ISBN: 9783426307168)
    Alexander Oetker

    Zara und Zoë - Rache in Marseille

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Krautgaernter

    ....hätte ich 1 Punkt vergeben. Im Laufe des Buches hat sich 1,5 Sterne dazugesellt. Mehr kann ich für dieses Buch leider nicht vergeben.

    Der Klappentext klingt spannend und hätte viele Möglichkeiten eröffnet. Leider bin ich bis zum Ende nicht wirklich mit dem Buch warm geworden. Die ersten 50 Seiten, wo die Hauptpersonen eingeführt wurden, war ich nahe dran das Buch auf die Seite zu legen. Die Vorstellung von Zoe habe ich als "künstlich aufgepuscht" empfunden - ja sie ist ein böses Mädchen, aber so klischeehaft gezeichnet, war meiner Meinung nach nicht notwendig. Zara ist ein Roboter, also für den Leser auch nicht unbedingt sympathischer. Sie und ihre Handlungs- und Denkweise bleibt mir bis zum Schluss ein Rätsel. Auch ihre Familiengeschichte hinterlässt für mich viele Fragezeichen. Issakson empfand ich das ganze Buch hindurch rein als Aufputz und damit der Autor auch das Thema "Sex" unterbringen konnte. Navarro ist noch die spannenste Person im Buch für mich, er kommt als einziger über die Erzählspanne "glaubhaft" rüber. 

    Die Situation in den Französischen Großstädten und die "Migrantenprobleme" sind seit gefühlten Ewigkeiten ein Thema. Wenn man sich mit Frankreich ein wenig auseinandersetzt, ist diese Thematik keine große Überraschung. Nachdem ich in letzter Zeit viele Frankreich-Krimis gelesen habe, war es trotzdem ein kleiner Schock so einen schonungslosen Krimi von Marseille zu lesen. Viel Platz für Romantik und Schönheit lässt er nicht übrig. 

    Insgesamt für mich eher eine Vorlage für einen Film/eine Serie, als für ein Buch. Jede Szene konnte ich mir filmtechnisch perfekt vorstellen, als Buch fand ich es zu klischeehaft und oberflächig. Die Personen sind mir bis zum Ende zu blass und zu unsympathisch rüber gekommen, tiefe Einblicke in irgendeinen Bereich fehlten komplett. 

    Ob ich noch eine Band lesen werde? Vielleicht als "Lückenfüller"

  17. Cover des Buches Was der Winter verschwieg (ISBN: 9783862784929)
    Susan Wiggs

    Was der Winter verschwieg

     (7)
    Aktuelle Rezension von: DarkReader
    Meine Tochter machte mich auf dieses Buch aufmerksam und sie hatte Recht, es hat mir unheimlich gut gefallen. Einmal angefangen, konnte ich es kaum aus der Hand legen, denn es fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite.
    Ich hatte die Autorin schon oft beim Stöbern auf den diversen Buchportalen gesehen, aber noch nichts von ihr gelesen.
    Ich war sehr angenehm überrascht von ihrem Schreibstil und ihren tollen Beschreibungen der Örtlichkeiten. Nun liebe ich ja
    Winterbücher und die verschneite Landschaft mit dem See direkt vor der Haustür setzte mein geliebtes Kopfkino in Gang. Dazu kamen die liebevoll beschriebenen Charaktere, die ich von Anfang an mochte.
    An der Stelle möchte ich noch das traumhaft schöne Cover in toller Farbgebung erwähnen, welches das Buch auch optisch zu einem Highlight macht.
    Eine Entführungsgeschichte machte das Ganze spannend und ich fühlte mich ganz großartig unterhalten.
    Ich denke, dass dies nicht mein letztes Buch der Autorin war, von ihr möchte ich gern mehr lesen.
  18. Cover des Buches 2084 - Noras Welt (ISBN: 9783423626026)
    Jostein Gaarder

    2084 - Noras Welt

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Morgenroete

    Nachdem ich von "Sofies Welt" so begeistert war, habe ich mich nun auch an "Noras Welt" getraut.

    Es geht um Nora, die die Fähigkeit hat, zu sehen wie die Welt 2084 aussieht, wenn wir Menschen jetzt mit der Umwelt und mit dem Klima so umgehen wie bisher. In der Zukunft ist sie die Großmutter von Nova. Sie lernt also ihre eigene Urenkelin kennen.
    Nora setzt sich viel mit ihrer Umwelt auseinander und gründet mit Jonas, ihrem Freund, eine Umweltgruppe.
    Nora möchte nicht, dass ihre Nachfahren eine zerstörte Welt kennenlernen, obwohl der Klimawandel bekannt war.
    Sie und Jonas reden über das Artensterben, Umwelt- und Klimaschutz.

    Das Buch regt zum Nachdenken an und gibt einen guten Denkanstoß aktiv etwas zu tun.
    Es ist ein kurzweiliges Buch, welches auch gerne mehr in die Tiefe gehen könnte.
    Die Charakter von Nora und Jonas hätten gerne mehr ausgearbeitet werden können.
    Ich empfehle es für Menschen ab 12, besonders für Menschen die gerade erst anfangen sich damit auseinander zu setzen.

  19. Cover des Buches Reportagen (ISBN: 9783037311073)
    Joe Sacco

    Reportagen

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Seelenfinsternis (ISBN: 9783596127641)
    Piet C. Kuiper

    Seelenfinsternis

     (12)
    Aktuelle Rezension von: kescho
    Piet C. Kuiper berichtet autobiografisch aus seiner Perspektive als Betroffener und als "Fachmann" über seine depressive Erkrankung, ihren Verlauf, Behandlungsversuche und Therapieerfolge. Das Thema ist informativ dargestellt, Kuipers Geschichte ist emotional berührend und mit Gemälden des Autors ergänzt, die in bildhafter Weise seine Gefühlszustände darstellen.
  21. Cover des Buches Vergiss das mit der Liebe (ISBN: 9783750421509)
    Emma Peters

    Vergiss das mit der Liebe

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Sontho

    Das Cover des Buches stimmt auf die Zeit des Romans ein. Vornehm gekleidete Damen, eine schöne Straßenfront.

    Käthe steht am Beginn ihres Berufsleben. Sie möchte Verkäuferin werden, und hat schon konkrete Pläne. Doch ihre Eltern haben etwas anderes mit ihr vor. Wie die älteren Schwestern soll sie in Amsterdam Hauswirtschaft lernen. Sie könne dann auch ihre etwas kränkliche Schwester Änne unterstützen. Traurig und frustriert beugt sich Käthe dem Willen der Eltern und reist nach Amsterdam. Käthe überwindet ihre Trauer und packt ihre neue Aufgabe an.

    Der erste Weltkrieg kommt mit Macht. Schnell verebbt der anfängliche Jubel der Soldaten. Hunger, Gewalt und Kälte bestimmen ihren Alltag. Die kriegerischen Auseinandersetzungen enden für viele tödlich.

    Der Autorin Emma Peters ist mit diesem Roman ein ganz besonders Werk gelungen.Sie lässt ihre Leser am einfachen Leben im Ruhrpott teilhaben. Dabei beschreibt sie die Enge des kleinbürgerlichen Daseins ohne etwas zu beschönigen.Der damalige Zeitgeist wurde sehr gut eingefangen. Es machte mir Spaß in das Geschehen einzutauchen.

    Ebenso beschreibt sie das Leben in Amsterdam.Es wird deutlich, was es heißt einem großen Haushalt vorzustehen.Sehr schön ist der Blick auf die emotionale Seite des Settings. Das breite Spektrum der Emotionen wird sehr gut wiedergegeben. Die Welt stand durch den Krieg vor einem großen Umbruch. Nicht zu vergessen der damalige Zeitgeist.

    Das Buch hat mich mit auf eine Zeitreise genommen. Vieles davon war mir aus Gesprächen mit älteren Menschen vertraut. Das Buch gab mir die Möglichkeit einiges anders und besser zu verstehen. 




  22. Cover des Buches Der lange Atem der Vergangenheit (ISBN: 9783426307991)
    Val McDermid

    Der lange Atem der Vergangenheit

     (17)
    Aktuelle Rezension von: SigiLovesBooks

    Um die Reihe um die Ermittlerin Karen Pirie zu ergänzen, griff ich beherzt (ich bin ein Fan von Val McDermid) zu diesem 3. Band der Reihe: Es hat sich gelohnt!

    Karen und Jason ("der Minzdrops") ermitteln in einem Fall, der laut der Forensik in Gestalt der bekannten und symphatischen River ca. 8 Jahre zurückliegen könnte: Ein Skelett wird in einem Turm einer früheren Schule in Edinburgh gefunden, als ein Sachverständiger (mit Höhenangst^^) das reparaturbedürftige Dach inspiziert und in einem der Türmchen die Überreste eines Menschen vorfindet. Damit tritt die Abteilung für Altfälle oder Cold Cases, die Karen Pirie leitet, auf den Plan:

    Wer war dieser Mensch und weshalb wurde er ermordet (im Schädel befindet sich über dem rechten Auge eine Einschussstelle)?

    Dieser Frage gehen die Ermittler nach und stoßen mittels einer nicht ganz verrotteten Hotel-Eincheckkarte auf die Professorin Maggie Blake, zu der eine Verbindung eindeutig hinweist. Wie sich herausstellt, war Maggie und deren alte Freundin Tessa gemeinsam im belagerten Dubrovnik; Tessa ist Anwältin für Menschenrechte und Maggie hielt Kurse in der Universität, als der Jugoslawienkrieg begann und beide festsaßen.... 

    Doch weiteren perfiden Morden, die mit früheren Kriegsverbrechern, die nicht in Den Haag abgeurteilt werden konnten, sondern untertauchten, in Zusammenhang stehen, sind auch Alan Macanespie und Proctor vom Justizministerium auf Anweisung ihres neuen Chefs auf der Spur: Um mehr herauszufinden, setzen sich beide mit Maggie in Verbindung. So führen also mehrere Ermittlungswege geradewegs in die Vergangenheit einiger Personen, die in der Zeit von 1990 bis 1991 Kriegsverbrechen verübten, die bis dato nicht verurteilt wurden - und jemand Selbstjustiz an ihnen verübte. Nur wer war dieser "jemand"?

    Val McDermid versteht es, psychologisch tiefgründige und spannende Kriminalromane zu schreiben, Fährten zu legen und den Leser auch mal an der Nase herumzuführen. Dazwischen vermitteln aber all ihre "Fälle" auch ein Wissen, sodass man neben der rasanten und oft sehr spannenden eigentlichen Krimihandlung auch eine Menge historisches Wissen (das gut recherchiert wurde) "miteinfahren" kann: In diesem Falle Zusammenhänge des Konflikts zwischen Serben und Kroaten und dem Zerfall des ehemaligen Vielvölkerstaates Jugoslawien.

    Fazit:

    Wer an einem gut durchdachten, spannenden  und mit psychologischer Finesse ausgearbeiteten Kriminalroman Freude hat, sollte hier zugreifen! Val McDermid  hebt sich für mich mit ihren sehr authentischen, spannenden und komplexen Fällen, die sehr gut recherchiert sind, von der breiten Masse des Mainstreams ab. Ich freue mich nun auf den noch fehlenden Zwischenband - und auf einen (hoffentlich bald folgenden) neuen Fall für Karen Pirie! Von mir eine Leseempfehlung in Sachen gute Kriminalliteratur und 4,5* 

  23. Cover des Buches Die Deutschen und ihre Nachbarn / Niederlande (ISBN: 9783406578557)
    Geert Mak

    Die Deutschen und ihre Nachbarn / Niederlande

     (4)
    Aktuelle Rezension von: RobBen89
    Die Niederlande bilden die erste Ausgabe aus der von Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker herausgegebenen Serie "Die Deutschen und ihre Nachbarn" und das Buch hat meine Erwartungen weit übertroffen. Geert Mak schildert die Geschichte der Niederlande chronologisch, abwechslungsreich und vor allem spannend. Von den Anfängen weit vor Christi bis zu aktuellen Entwicklungen sind alle Phasen so erzählt, dass es für jede Entwicklung logische und leicht verdauliche Erklärungen gibt, sodass es sich liest wie eine wirklich gute Geschichte. Anzumerken - aber keineswegs kritisch - ist bei diesem Buch, dass auf das niederländisch-deutsche Verhältnis eher wenig eingegangen wird (was ja eigentlich Ziel der Serie ist), sondern eher die kontinentale/globale Rolle des Landes beleuchtet. Immerhin verliert es sich dadurch nicht in platten Floskeln der fussballerischen Feindschaft... "Niederlande" von Geert Mak ist auf jeden Fall geeignet, die Mentalität, die Probleme und das Selbstverständnis unserer Nachbarn verständlich zu machen und nach dem Lesen des Buches möchte man gerne ins Auto steigen und die Niederlande bereisen und das eben Gelesene sich noch mal vor Augen führen und vor Ort nachvollziehen. Generell ist die gesamte Reihe "Die Deutschen und ihre Nachbarn" sehr schön aufgemacht und durch eine aktuelle Landkarte in der Coverinnenseite und einige historische Karten im Innern des Buches kann man so manche Gegebenheiten sich auch nochmal an der Karte verdeutlichen. Sehr hilfreich ist die am Ende des Buches angehängte Zeittafel, die einem gelegentlich Vergessenes wieder für das Verständnis eines Kapitels wieder ins Gedächtnis ruft. Durch die Literaturhinweise am Ende erhält das Ganze noch einen leichten wissenschaftlichen Anstrich und macht jedes einzelne Buch vollkommen!
  24. Cover des Buches Auf Heineken könn wir uns eineken (ISBN: 9783492272926)
    Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ulla_leuwer

    Meine Meinung:

    Beim  Stöbern bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil mich das Buchcover so angesprochen hat. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wanderte es ebenfalls in meine Büchertasche. Ich war gespannt auf den Inhalt, denn mit unseren holländischen Verzeihung niederländischen Nachbarn habe ich doch ab und zu auch mal Kontakt. Vielleicht würde ich nach dem Lesen einiges besser verstehen.


    Kerstin Schweighöfer beschreibt in ihrem Buch, wie sie 1990 Jan Kees kennen und lieben lernte. Sie wohnte damals in München und Jan Kees in Leiden. Das war nicht mal eben um die Ecke und deshalb beschloss sie, nach Leiden zu ziehen. Sehr kurzweilig schreibt sie über ihre Erlebnisse mit den neuen Nachbarn und das Erlernen der Sprache. Obwohl auch ich bisher der Meinung war, beim Zuhören einiges zu Verstehen, weil es sich auch in meinen Ohren wie eine Art Dialekt anhörte, wurde ich eines besseren belehrt. Spaßig waren die Ausdrücke, die in unseren Ländern verschiedene Bedeutungen haben und mit denen die Autorin manches Mal für Peinlichkeit sorgte. Mir hat gefallen, dass ich nicht nur lesen durfte, wie es Kerstin Schweighöfer ergangen ist, sondern auch viel neues und interessantes kennen lernen durfte. Wer wissen will, was es mit Nieuw Amsterdam und Yankee auf sich hat, sollte dieses Buch lesen.


    Es gibt inzwischen reichlich Bücher, in denen die Autoren beschreiben, wie sie sich in einem anderen Land zurecht finden. Nicht immer ist es interessant geschrieben und man hätte sich das Lesen sparen können. Aber ich fand dieses Buch sehr interessant und habe mehr über Land und Leute erfahren.


    Fazit:

    Mir hat das Lesen dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Empfehlen kann ich es auf jeden Fall!




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