Bücher mit dem Tag "denken"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "denken" gekennzeichnet haben.

260 Bücher

  1. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.427)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Staunend und neugierig habe ich mit Sofie die verschiedenen Ansichten der große Philosophen kennengelernt. Ein wunderbares Buch über das Sein und Werden. Es war eine große Freude, das Buch zu lesen. 

  2. Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783423625173)
    Janne Teller

    Nichts

     (1.031)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Nichts, was im Leben wichtig ist - Janne Teller 

    Rezension ohne Spoiler 

    ***
    Der Junge Pierre Anthon ist der Meinung, nichts hätte eine Bedeutung, weshalb es keinen Sinn macht, überhaupt etwas zu tun.
    Daraufhin beschließen seine Mitschüler ihm zu zeigen, dass es durchaus Dinge gibt, die Bedeutung haben. Jeder dieser Schüler entscheidet, was jemand anderem von ihnen besonders viel bedeutet, und genau diese Dinge werden gesammelt.
    Leider nimmt diese Tat grausame Ausmaße an, denn das, was die jungen Schüler/innen „opfern“ müssen ist alles andere als harmlos! 

    ***
    Meine Meinung:
    Ich bin im Nachhinein so schockiert von diesem Buch, dass ich das Ganze erstmal verdauen muss. Für diese kurze Seitenzahl passiert so viel, was nicht in Worte gefasst werden kann.
    Die Geschichte beginnt so harmlos und wird im Laufe immer schrecklicher, damit hätte ich nicht gerechnet!
    Die Nachricht, die sich hinter dem Buch verbirgt, ist wirklich wichtig und hat sich deutlich bei mir eingeprägt. Mir kam beim Lesen immer wieder die Frage in den Sinn: „Was hat eigentlich für mich eine Bedeutung?“ und ich denke, genau das möchte die Autorin auch erreichen.
    Doch viel prägnanter, als diese Nachricht, finde ich wirklich die Tatsache, was die Charaktere in diesem Buch tun und besonders, was sie von ihren Mitschülern verlangen zu tun. Es geht um körperliche Gewalt, Gewalt an Tieren und um eine Menge anderer Dinge, auf die ich niemals gekommen wäre. Diese Boshaftigkeit, die sich im Laufe des Buches bei den Charakteren entwickelt, ist so deutlich zu spüren, dass ich teilweise Gänsehaut hatte. Besonders bleibt mir diesbezüglich eine Person im Sinn.
    Die Geschichte mag dabei aber, so grausam und schockierend sie ist, genauso realitätsfern sein.
    Einige Taten dieser Kinder sind so heftig, dass ich die „Konsequenzen“ daraufhin nicht verstehe. Irgendwie wurde mir vermittelt, dass solche Dinge ruhig passieren können, dann bekommt man halt mal Hausarrest und andere Strafen und die Sache ist gegessen. Da hat mir etwas der Bezug zur Realität gefehlt bei einem sonst so wichtigen und aktuellen Thema. 

    Sonst bin ich einfach nur begeistert und schockiert zugleich und kann wirklich sagen, dass dieses Buch eindeutig zu meinen derzeitigen Highlights in diesem Jahr gehört!

  3. Cover des Buches Die Welle (ISBN: 9783473544042)
    Morton Rhue

    Die Welle

     (2.266)
    Aktuelle Rezension von: Nixi

    Titel: Die Welle

    Autor: Morton Rhue

    Übersetzer: Hans-Georg Noack

    Verlag: Ravensburger 

    Seitenzahl: 186 Seiten

    Erscheinungsdatum: 1. Februar 1997

    Altersempfehlung: ab 13

     

    Inhalt: 

    Wie funktioniert Faschismus?

    Diese Frage möchte ein Lehrer namens Ben Ross, der an einer Highschool das Fach Geschichte unterrichtet, seinen Schüler*innen beibringen.

    Bei ihnen ist gerade der 2. Weltkrieg Thema und damit natürlich auch wie kann es sein, dass sich Hitler so viele Menschen angeschlossen haben.

    Der Lehrer möchte den Jugendlichen anhand eines Experimentes veranschaulichen wie es damals funktioniert hat, allerdings läuft dieses ziemlich aus dem Ruder.

     

    Meine Meinung:

    Ein wirklich interessantes Buch. Es regt zum nachdenken an, ist spannend und klingt realistisch. Letzteres wahrscheinlich, weil die Geschichte tatsächlich so stattgefunden hat1

    Das ist eine der Sachen, die mich ziemlich beeindruckt hat.

    Ich hab mir auch gerne wichtige Stellen markiert, die Stellen an denen die Welle weiter voranschreitet. Zum Beispiel der eigene Gruß oder das eigene Zeichen.

    In diesem Fall machen die Mitglieder der Welle zum Gruß mit der Hand eine Wellenartige Bewegung und ihr Zeichen ist ein gewellter Strich der von einem Kreis eingerahmt wird.

    Ich gebe ⭐️⭐️⭐️⭐️ und empfehle es allen, die eine kurze Geschichte lesen mögen, die gleichzeitig zum Nachdenken anregt und fasziniert.

  4. Cover des Buches Schnelles Denken, langsames Denken (ISBN: 9783328100348)
    Daniel Kahneman

    Schnelles Denken, langsames Denken

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    In dem Buch stellt der Autor verschieden Phänomene und Studien zum Thema Denken dar. Dabei erklärt er auf einfach und verständliche Weise, wie das menschliche Denken funktioniert und zeigt auch Beispiele auf, um alles noch besser verstehen zu können. Für ein wissenschaftliches Buch, ist es leicht und angenehm zu lesen. Dennoch ist es nach einer Weile etwas anstrengend alle Fakten aufzunehmen, weshalb es sich lohnt immer nur in kleinen Häppchen zu lesen. Trotz allem ist es wirklich sehr spannend und es lohnt sich die Dinge in dem Buch mal gehört zu haben. Man versteht danach vieles aus dem Alltag anders und besonders jetzt mit der Coronapandemie kommen einem manche Dinge plötzlich viel sinnvoller vor. Das Buch hilft die Menschen und das eigene Denken ein bisschen besser zu verstehen. Daher empfehle ich das Buch wärmstens weiter.

  5. Cover des Buches Demian (ISBN: 9783518463536)
    Hermann Hesse

    Demian

     (594)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    "Demian" erzählt vom jungen Emil Sinclair, den wir von der Kindheit bis zum jungen Erwachsenenalter begleiten. Schon früh fällt es diesem schwer, sich in die gesellschaftliche Dichotomie zwischen gut und böse, gesellschaftlich akzeptiert und ausgeschlossen, einzufügen. Dass er in jungen Jahren als Kind aus gutbürgerlichem Elternhaus selbst Kontakt zu eher halbseidenen Gestalten aufbaut, macht es nicht leichter. Und dann trifft er auch noch auf den seltsamen, älteren Max Demian, der viele von Sinclairs Überzeugungen und scheinbaren Gewissheiten auf den Kopf stellt.

    Im Verlauf der fiktiven Biografie bleibt Demian über die gesamte Zeit des Aufwachsens für Sinclair wichtig, auch, wenn beide sich oft über längere Zeit nicht sehen. Sinclair ist auf der Suche, nach sich selbst, nach Erklärungen, Weisheiten, nach seinem Platz in der Welt. Damit ist das Motiv dieses Buchs ähnlich wie in anderen Werken von Hesse.

    In diesem liegt aber vor allem ein großer Fokus auf der menschlichen Psyche und auf Religiosität und Philosophie und deren Gemeinsamkeiten. So ist Demian ein ausgesprochen guter Menschenkenner, der Emil Sinclair wiederholt geradezu als Gedankenleser erscheint.  Wie Sinclair ist auch Demian ein Außenseiter, einer, der viele Dinge aus einem philosophischen, spirituellen Blickwinkel betrachtet und dabei auf alte Religionen zurückgreift - auch das ist so ein bisschen ein Markenzeichen bei Hesse, der sich selbst viel mit alten Religionen auseinandergesetzt hat. Und auch das Spiel mit Wirklichkeit und EInbildung, Realität und Traum, das man beispielsweise aus dem Steppenwolf kennt, taucht hier wieder auf.


    Im Vergleich zu anderen Werken Hesses fand ich dieses etwas schwächer, es zog mich weniger in seinen Bann als der Steppenwolf, Siddharta oder Narziss und Goldmund. Trotzdem bleibt es sowohl durch die Sprache als auch die für Hesse bezeichnenden, bedeutungsschweren und oft gesellschaftskritischen Sätze ein sehr lesenswertes Buch.


  6. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (293)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Daemon (Die Welt ist nur ein Spiel 1) von Daniel Suarez, geht es um Pete Sebeck, welcher Detective ist und um seine Kollegen  Nathan Mantz und Martin Burkow. Er und seine Kollegen ermitteln gerade frisch in einem Mordfall von Joseph Pavlos von welchem man im ersten Kapitel, den Tod miterlebt hat. Außerdem ist noch jemand von den Technickern des Team CyberStorm gestorben und zwar Chopra Singh, auch unter einem Unfall, der eigentlich nicht passieren sollte. Wer steckt hinter diesen Unfällen ? 

    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch nach über 100 Seiten abgebrochen, nicht weil es nicht spannend ist. Sondern weil ich gemerkt habe, das technische an der Geschichte interessiert mich zwar etwas, aber nicht so richtig, das ich weiter lesen oder hören mag. Meine Freizeit besteht nämlich nicht darin Computerspiele zu spielen oder mich mit viel Technik auseinander zu setzen, daher sollten vielleicht Leser, die mit dem Thema nicht viel anfangen können, die Geschichte lieber sein lassen. 

    Fazit:
    Das Buch war spannend, aber mit zu viel Technik und Computerspielen gespickt, das ich es abgebrochen habe. Um die Geschichte zu mögen, sollte man an Technik oder auch an Computerspielen interessiert sein.

  7. Cover des Buches Der Knochenjäger (ISBN: 9783734101311)
    Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

     (407)
    Aktuelle Rezension von: CeciliaBook

    Ich bin durch die Serien Lincoln auf das Buch gestoßen. Das Buch ist wie gewohnt anders und im Längen besser als die TV-Serie. Ich kann diesen Thriller wirklich uneingeschränkt empfehlen. Ein Nägelbeisser! 

  8. Cover des Buches Weihnachtsglitzern (ISBN: 9783596198078)
    Mary Kay Andrews

    Weihnachtsglitzern

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain

    Eloise Foley liebt Weihnachten und das ganze bunte Drumherum - aber besonders auch den Punkt mit der Nächstenliebe. Ihr Freund hingegen ist das genaue Gegenteil - irgendein Drama in seiner Vergangenheit lässt ihn zum arbeitswütigen Grinch werden. Eloise muss nun also versuchen, ihr Antiquitätengeschäft, ihren grinchigen Freund, einen städtischen Dekowettbewerb und ein Familiendinner zu organisieren. Jede Menge Chaos und natürlich viel zu wenig Zeit - und dann wird auch noch mehrmals bei ihr eingebrochen ...


    Ja, Mary Andrews schreibt eher Romancekitsch und ist eher nicht mein Genre, aber seht euch doch dieses hübsche kleine Fischer Taschenbuch mit extraglänzendem Cover an! Und ein trauriges Mängelexemplar war es auch noch, das musste ich doch retten. Das schöne an kitschigen Weihnachtsgeschichten ist, sie können eigentlich gar nicht genug triefen. Und Andrews schreibt herrlich bekloppte Charaktere, mit denen man sich prima identifizieren kann. Die seltsamen Einbrüche und die komischen neuen Nachbarn sorgen für die nötige Menge Spannung und das winzige Format sorgt dafür, dass man es schnell durchgelesen hat.

    Einziges Manko: Dass nirgendwo darauf hingewiesen wird, dass das Buch zu einer Cozy-Crime-Reihe gehört und Band 3 oder so ist. Man merkt schon, dass einem ein paar Hintergründe fehlen, aber da es hauptsächlich eine Weihnachtsgeschichte ist und größtenteils unabhängig, kann man das getrost überlesen.

    Wer am Ende noch nicht genug hat, findet zudem mehrere Tipps der Autorin: Liederlisten, Rezepte und Tipps, wie man das Familientreffen übersteht. Also alles drin für die Feiertage!


    "[Er trägt] Pailletten vor zwölf Uhr! Wer sind diese Typen?"

  9. Cover des Buches Die Kunst des klaren Denkens (ISBN: 9783423348263)
    Rolf Dobelli

    Die Kunst des klaren Denkens

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Normalerweise bin ich ja immer für positive Formulierungen, also z.B. "früh schlafen gehen" statt "abends nicht so lange aufbleiben". Aber hier muss ich eine Ausnahme machen. Oft sind es wirklich Fehler, die man vermeiden sollte, wenn man ein besseres Leben haben will (Rauchen. Kapselkaffee. Handy am Steuer. Nur mal drei Beispiele von meiner persönlichen Liste.)
    Das Buch ist lesenswert! Jede einzelne Seite!
    Durch die kurzen Kapitel ist es auch super für unterwegs.
  10. Cover des Buches For Good (ISBN: 9783959919616)
    Ava Reed

    For Good

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Jasmin_Ehrmann

    Ich habe das Buch beendet und muss sagen es hat mir sehr gut gefallen. Es war eine sehr schöne und emotionale Geschichte die zeigt wie es im Leben laufen kann wenn man einen wichtigen Menschen verloren hat. 

    Die Geschichte hat viele emotionale Höhen und Tiefen die den Leser sehr fesseln. Sie ist flüssig und gut zu lesen.

    Die Autorin hatte wirklich einen guten Gedanken der Geschichte diese so zu gestalten. Der Hintergrund konnte ich nachvollziehen.

    Die Charaktere wurden gut beschrieben, konnte deren Handlungen und Gefühle sowie Motive Nachvollziehen und habe sie direkt von Anfang an gemocht.

    Das Cover passt perfekt zu dem Bild. Die Zusatzkapitel waren sehr schön da man sehen konnte wie sie überhaupt zusammen gekommen sind.

    Es ist eine wirklich sehr emotionale Geschichte die den Leser mit in die Geschichte zieht, fesselt und mitreißt.

    Das Buch kann ich nur empfehlen es ist wirklich schön über das Leben und die Liebe zu einem Menschen zu schreiben und wie man sich fühlt wenn man diesen nicht mehr bei sich hat.

    Tolles Buch tolle Leseempfehlung 

  11. Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 9783453319837)
    Ray Bradbury

    Fahrenheit 451

     (666)
    Aktuelle Rezension von: bookish_yvonne

    “Fahrenheit 451” von Ray Bradbury ist ein Klassiker, der wohl allen zumindest vom Namen her bekannt ist. Eine zeitlose Geschichte über das Verbrennen von Büchern und dem Verschwinden von kritischem Denken.

    In einer dystopischen Welt mit feuerfesten Häusern ist es Guy Montags Job als Feuerwehrmann Bücher zu verbrennen. Denn es ist ein Verbrechen Bücher zu besitzen oder zu lesen, da sie potenziell unglücklich machen könnten. Deshalb gibt es die Feuerwehrmänner, die den “Seelenfrieden” bewahren. Eines Tages trifft Montag auf Clarisse, die alles verkörpert, was die Gesellschaft zu unterdrücken versucht. Nach den Gesprächen mit Clarisse und einem traumatischen Einsatz widersetzt sich Montag setzt sein Leben auf dem Spiel.

    Mit dem Schreibstil von Bradbury konnte ich mich nicht anfreunden. Für eine dystopische Geschichte waren mir das, ehrlich gesagt,  zu viele blumige Metaphern, die nicht passen.

    Viele nennen “Fahrenheit 451” als das Paradebeispiel für Bücherzensur, aber wenn die Gesellschaft sich zuerst freiwillig dafür entscheidet keine mehr zu lesen, ist es dann trotzdem Zensur? Die Mehrheit der Gesellschaft ist davon überzeugt, dass je mehr Menschen Büchern lesen und aus ihnen lernt, desto mehr Unsicherheit und Verwirrung wird verbreitet. Deshalb werden Menschen mit Büchern angezeigt, woraufhin die Feuerwehrmänner reagieren und das intellektuelle Gedankengut verbrennen. Das bedeutet, dass keine diktatorische Regierung den Menschen diese Zensur aufgezwungen hat, auch wenn sie wohl dafür verantwortlich ist, dass diese Bücher nun verbrannt werden. Auf mich wirkt das Buch eher, als würde es den technischen Fortschritt kritisieren. Die Gesellschaft lässt sich vom Fernseher hypnotisieren, ja ist regelrecht süchtig danach, und sieht die Charaktere darin als “Familie” an, die real ist. Bradbury vermittelt, dass das Fernsehen einen nicht nur verdummen lässt, wodurch das kritische Denken verkommt, sondern auch egoistisch und brutal werden. 

    Leider fehlt das Worldbuilding komplett, denn ich hätte gerne mehr darüber gelesen, wie diese Welt entstanden ist und wie die Regierung agiert (denn auch darüber ist kaum etwas bekannt).

    Das Frauenbild war zwar in den 50er Jahren anders, aber mich hat es dennoch ungemein gestört, wie die Frauen dargestellt werden. Sie sind alle dämlich, nur am Tratschen und lassen sich unentwegt vom Fernseher beschallen. Die große Ausnahme: die Teenagerin Clarisse McClellan. Sie stellt die Hoffnung in dieser verkommenen Gesellschaft dar. Denn sie hinterfragt den Status Quo, genießt die Natur, ist voller Neugier und regt auch Montag zum Nachdenken an. Allerdings war sie lediglich ein Kunstgriff, um die Charakterentwicklung von Montag auszulösen. Das war ziemlich schade. Außerdem wurden zig Autoren genannt, aber nicht eine einzige Autorin (lediglich ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde, wenn ich mich nicht irre).

    Fun Fact: Bradbury stellte im Nachhinein fest, dass er Guy Montag allen Anschein nach unbewusst nach der Papierfirma “Montag” und “Faber” nach dem Schreibwarenhersteller “Faber-Castell” benannt hat.

  12. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.356)
    Aktuelle Rezension von: Xander-77

    Es gibt Bücher, die würde man gerne gut finden wollen, weil sehr viele andere  Leser sie gut finden und als großartig bewerten, dieses ist so eines, in meinen Augen.

    Leider habe ich keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Ich fand es furchtbar langatmig und langweilig und "Ein fesselndes Abenteuer" (Spiegel) konnte ich beim allerbesten Willen nicht ausmachen.

    Trotzdem habe ich mich bis zum Schluss durchgekämpft, fast schon gequält, immer in der Hoffnung, es könnte noch die Erleuchtung für mich kommen, sie kam aber nicht.

    Aufgrund einiger philosophischer Gedanken im Buch, die mir durchaus gefallen haben, würde ich eigentlich 1,5 von 5 Sternen geben, Tendenz aber eher Richtung 1/5.

    Aktuell ist es für  mich schwer vorstellbar, ein weiteres Buch des Autors zu lesen.

  13. Cover des Buches Anonym (ISBN: 9783839815069)
    Ursula Poznanski

    Anonym

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Neeeele

    Dieses Buch ist der 1. Teil der Buchholz/Salomon Ermittler Reihe. Jedes Buch ist aber ein abgeschlossener Kriminalfall und kann somit auch allein gelesen werden.

    Bei diesem Fall geht es um ein Forum im Internet mit dem Namen Morituri. Hier können die Mitglieder von Morituri Vorschläge einreichen für Leute mit denen sie nicht so gut zurecht kommen. Das kann der Nachbar sein, der Chef, dein Ex oder jeder andere Mensch, mit dem du noch eine Rechnung offen hast. Nachdem der Betreiber des Forums vier von den vorgeschlagenen Leuten ausgesucht hat, stellt er die Liste öffentlich und die Mitglieder können für ihren Favoriten voten und der "Gewinner" wird dann hingerichtet. Diese Hinrichtung wird live im Internet übertragen. Das neue Ermittlerpaar Buchholz/Salomon muss diesen Irren stoppen, denn der ist wirklich skrupellos.

    Ein toller Plot, wie ich finde, der auch total spannend umgesetzt wurde. Die Geschichte fängt rasant an und geht auch genauso rasant weiter. Man mag unbedingt erfahren wie es weitergeht und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Wir erfahren auch ein wenig Nebengeplänkel über das Ermittlerpaar, da sie ja noch ganz neu zusammenarbeiten, es ist aber in der Geschichte keineswegs störend und nimmt nicht zuviel Raum ein.

    Dieser Thriller stammt ja wieder aus der Feder von beiden Autoren (Poznanski/Strobel) und war deshalb für mich auch wieder Garant für einen spannenden Thriller. Ich wurde nicht enttäuscht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch Christiane Marx und Sascha Rotermund haben mich als Sprecher wieder überzeugt.

    Leseempfehlung mit 4,5*/5*

  14. Cover des Buches Anleitung zum Unglücklichsein (ISBN: 9783492273541)
    Paul Watzlawick

    Anleitung zum Unglücklichsein

     (375)
    Aktuelle Rezension von: nana_what_else

    Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen. 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 10


    Das verrät der Klappentext: Watzlawicks Anleitungen nicht zu befolgen ist der erste Schritt zum Glück. Paul Watzlawick hat mit seiner „Anleitung zum Unglücklichsein“ einen Millionen-Bestseller geschrieben – was nur den Schluss zulässt, dass Leiden ungeheuer schön sein muss. Anders als die gängigen „Glücksanleitungen“ führen Watzlawicks Geschichten uns vor Augen, was wir täglich gegen unser mögliches Glück tun. Nach der Lektüre werden auch sie begreifen, warum Sie den Nachbarn, den Sie um einen Hammer baten, am liebsten erschlagen würden. (Textrechte: Piper Verlag)


    Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: „Meinen Schlüssel.“ Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“ 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 27


    Persönlicher Leseeindruck: "Die Zahl derer, die sich ihr eigenes Unglück nach bestem Wissen und Gewissen selbst zurechtzimmern, mag verhältnismäßig groß scheinen. Unendlich größer aber ist die Zahl derer, die auch auf diesem Gebiet auf Rat und Hilfe angewiesen sind. Ihnen sind die folgenden Seiten als Einführung und Leitfaden gewidmet." (Seite 13) Schon nach den ersten einleitenden Zeilen weiß der geneigte Leser: Er hält etwas besonderes in Händen. Nicht den drölfzigtausendsten Selbstoptimierungs-Ladenhüter, keinen step-by-step Guide der mit Garantieversprechen zum ultimativen Glück führt, kein Selflove-Experiment, das sich verkehrter Psychologie bedient. 

    Paul Watzlawick hat tatsächlich eine Anleitung zum Unglücklichsein geschrieben. Punkt. Wer befolgt, was in den Zeilen dieses Büchleins durchgespielt wird (und viele von uns tun dies bewusst oder unbewusst tagtäglich), wird damit dauerbeschäftigt sein, sich ausgiebig und immer wieder aufs Neue in seinem Leid zu suhlen, aus winzigkleinen Mückchen überlebensgroße Elefanten zu konstruieren und Unmengen an Energie auf Dinge zu ver(sch)wenden, die vor langer Zeit und/oder nie geschehen und streng genommen unwichtig und/oder einfach nicht zu ändern sind. 

    Selten wird einem auf so schonungslose Art, aber dennoch mit frechem Augenzwinkern der Spiegel vorgehalten. Warum einfach das momentane Glück akzeptieren und genießen, wenn man stattdessen den Teufel in tausend Farben und Formen an die Wand malen kann? Warum im Hier und Jetzt leben, wo in der Vergangenheit doch so viele unverzeihliche Kränkungen stattgefunden haben und in der Zukunft viele weitere potenzielle Katastrophen lauern, über die man sich in Endlosschleifen den Kopf zerbrechen kann? 

    „Anleitung zum Unglücklichsein“ führt dem Leser durch einen von Ironie und herrlichem Witz lebenden Perspektivenwechsel vor Augen, warum wir nicht nur unseres Glückes, sondern auch unseres eigenen Unglückes Schmied sind und die wichtigsten Schritte in ein möglichst leid- und jammervolles Leben einfacher getan sind, als man denkt. 


    Machen wir uns nichts vor: Was oder wo wären wir ohne unsere Unglücklichkeit? 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 12


    In kurz(weilig)en Kapiteln, die humoristische Anekdoten sowie Ausflüge in die Geschichte und Literatur bieten, werden die schier unendlichen Möglichkeiten, Trübsinn, Verdruss und Kränkung Einzug in die eigenen vier Wände und das Oberstübchen zu gewähren, ausgebreitet. 

    Man nehme ein paar selbst gepanschte Worst-Case-Prophezeiungen, die sich zwangsläufig selbst erfüllen, mische sie mit dem Gedanken, dass früher alles besser war und verziere das Ganze mit ein paar Trotzreaktionen auf rationalen, gut gemeinten Rat. Das Rezept führt zwar zu einem etwas bitteren Ergebnis, ist aber zu 100% gelingsicher. 

    Über Gegenstände – Knoblauch inbegriffen – läßt sich ziemlich leicht sprechen – aber über Liebe? Versuchen Sie es nur einmal ernsthaft. Noch sicherer, als die Erklärung eines Witzes dessen Humor abtötet, führt das Palavern über die scheinbar selbstverständlichsten Formen menschlicher Beziehungen fast garantiert in immer größere Probleme.

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 80


    Dass die „Anleitung zum Unglücklichsein“ gerade aus der Feder eines österreichischen Autors stammt, kann eigentlich kein Zufall sein. Denn im Land von „The Sound of Music“ ist nicht nur das Jodeln, sondern auch das Jammern schon lange inoffizielle olympische Disziplin. (Jawohl. Jetzt nörgle ich hier doch glatt herum, dass zu viel gejammert wird. Meta-Sudern, sozusagen. Ihr seht – bei all der hiesigen Semperei – habe ich die Anleitung zum Unglücklichsein schon ganz und gar verinnerlicht.) 


    Sprachlich vollendet. Inhaltlich der Brüller. Was so gut unterhält, dabei ganz nebenbei auch noch eine Menge Wissen vermittelt und ohne erhobenen Zeigefinger für ein wenig Selbstreflexion sorgt, verdient das Prädikat Lesenswert! allemal. 


    Fazit: Sollte man gelesen haben. Die Lektüre beschert heitere Lesestunden, und auch wenn sie vielleicht nicht nachhaltig glücklich macht, so öffnet sie dem ein oder anderen vielleicht doch die Augen dafür, dass er nicht derart unglücklich und vom Pech verfolgt ist, wie gedacht und oft genug bejammert. 


    Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick 

    Taschenbuch, 144 Seiten, Deutsch | Piper Verlag | ISBN: 978-3-492-24316-2

  15. Cover des Buches Mit Worten kann ich fliegen (ISBN: 9783764170103)
    Sharon M. Draper

    Mit Worten kann ich fliegen

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 320 Seiten

    Verlag: Ueberreuter Berlin (13. Februar 2014)

    ISBN-13: 978-3764170103

    empfohlenes Alter: ab 12 Jahren

    Originaltitel: Out of my Mind

    Übersetzung: Silvia Schröer


    Sehr berührend und wichtig


    Inhalt:

    Melody ist 11 Jahre alt und hat ihr ganzes Leben lang kein Wort gesprochen, nicht weil sie nichts zu sagen hätte, sondern weil sie es schlicht und ergreifend nicht kann. Sie leidet an Zerebralparese, was bedeutet, dass ihr Gehirn den Körper nicht unter Kontrolle hat. Sie hängt schlaff im Rollstuhl, sofern nicht vergessen wurde, den Gurt zu schließen - dann rutscht sie einfach auf den Boden. Und wenn sie sich aufregt, kann es schon mal passieren, dass sie laut los kreischt und unkontrolliert herumzappelt. Für ein hochintelligentes Kind wie Melody ist das die Hölle.


    Meine Meinung:

    Die Geschichte wird aus Melodys Ich-Perspektive erzählt, was ich sehr gelungen finde. So erfahren wir quasi aus erster Hand, was in dem Mädchen vorgeht. Melody erzählt von ihrem ganzen 11-jährigen Leben. Anfangs schafft sie es nur nicht, sich als Baby in eine andere Lage zu drehen oder zu krabbeln. Das ist misslich, aber noch nicht ganz dramatisch. Aber je mehr ihr Verstand erwacht, desto gefangener fühlt Melody sich in ihrem „unnützen“ Körper. Dabei möchte sie doch nur so sein wie die anderen Kinder. 


    Aufgrund ihrer körperlichen Behinderung wird sie im Allgemeinen nicht für voll genommen, man traut ihr auch als Elfjähriger intellektuell weniger als einem Kleinkind zu, obwohl sie mehr drauf hat als ihre Klassenkameraden. Das Schlimmste ist, dass sie sich nicht artikulieren kann, dass sie sich oft ihren Mitmenschen gegenüber nicht verständlich machen kann. Dadurch entstehen manchmal dramatische Situationen, weil Melody nicht rechtzeitig um Hilfe bitten oder jemanden warnen kann. 


    Eine große Rolle spielt auch Mobbing. Integration ist ein großes Wort, aber was hilft es, wenn diese Integration nicht gelebt wird, nicht mal von den Lehrern? Zum Glück gibt es aber auch ein paar ganz wundervolle Menschen in Melodys Leben, die ihr jedwede Hilfe zukommen lassen und das Kind zu einem selbstbewussten Menschen erziehen. Es ist wirklich toll, mit anzusehen, wie ihre Eltern, die Nachbarin oder die Schulhelferin sich für Melody einsetzen und sie bedingungslos lieben.


    Die Erzählung ist so einfach, dass sie von älteren Kindern gut gelesen werden kann, aber nicht kindisch. Auch ich als Erwachsene war von diesem Buch gefesselt, da es einfach interessant und auch spannend geschrieben ist. Dabei fehlt es auch nicht an ein bisschen Humor an den richtigen Stellen, die das Geschehen erträglicher machen, ohne es ins Lächerliche zu ziehen.


    Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für dieses warmherzige und informative Jugendbuch.


    ★★★★★

  16. Cover des Buches Der Professor (ISBN: 9783426500705)
    John Katzenbach

    Der Professor

     (324)
    Aktuelle Rezension von: _pfaffingers_bibliophilie_

    Worum geht´s?
    Adrian ist ein pensionierter Professor der Psychologie und erhält die niederschmetternde Diagnose einer seltenen Form der Demenz. Kurz nach seinem Arztbesuch wird er Zeuge, wie die 16-jährige Jennifer durch ein Verbrecherduo entführt wird. Kann er seiner eigenen Wahrnehmung trauen? Wird ihm jemand glauben?

    Meine Meinung:
    Es handelt sich hier um einen soliden Thriller des Autors, jedoch konnte er mich nicht restlos mitreißen. Für mich fehlte die gewisse Spannung und die Unvorhersehbarkeit. Perspektivwechsel machen eine Geschichte zwar spannend, hier empfand ich sie allerdings als störend, da zu viel verraten wurde.
    Ich weiß nicht, ob ich einfach zu viele Thriller lese, oder ob die Autoren einfallslos werden, aber so richtig umhauen konnte das Buch mich nicht. Nett zu lesen, aber es ist eben auch kein Must-Read!

  17. Cover des Buches Die Kunst ein kreatives Leben zu führen (ISBN: 9783874398299)
    Frank Berzbach

    Die Kunst ein kreatives Leben zu führen

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Siggi_Weide
    2015 habe ich mich sofort in dieses Buch verliebt! Bei Recherchearbeiten für Kreative Unternehmer hatte ich mich u. a. auch mit dem Thema "Achtsamkeit" beschäftigt. Das Buch bietet übersichtlich strukturiert und ästhetisch designed wertvolle Anregungen, wie es gelingen könnte, ein gut geführtes Leben zu gestalten.
  18. Cover des Buches Beweg dich! Und dein Gehirn sagt Danke (ISBN: 9783710602603)
    Manuela Macedonia

    Beweg dich! Und dein Gehirn sagt Danke

     (21)
    Aktuelle Rezension von: katze267

    In ihrem Buch „ Beweg dich !und dein Gehirn sagt Danke“ erläutert uns Frau Dr. Manuela Macedonia wie wichtig richtige (aerobe) regelmäßige Bewegung für unser Gehirn und damit für viele Bereiche unseres Leben ist. Detailgenau erläutert sie die komplexen Vorgänge im Gehirn, macht deutlich, welche Auswirkungen mangelnde Bewegung auf viele Aspekte unseres Denkens haben kann. Steigerung von Konzentration, Gedächtnisleistung, ja die Verzögerung von Demenz und Alzheimer sind dabei u.a. wichtige Aspekte, aber es gibt noch viele andere.

    Sie führt nicht nur schnell einsichtige Beispiele aus ihrem eigenen Leben an sonder zitiert auch eine Fülle von Studien und Untersuchungen, die dies eindrucksvoll belegen (das Quellenverzeichnis umfasst fast 8 sehr klein gedruckte Seiten).

    Immer wieder werden auch Zeichnungen zum besseren Verständnis eingefügt.

    Leider ist da die Farbwahl nicht optimal. Dir Gelbton, der im Text sehr schön und deutlich wichtige Textstellen markiert , auch in Zeichnungen Bereiche kennzeichnet, ist als Einzelzeichnung nur sehr schwer erkennbar, insbesondere bei Lampenlicht.

    Der Schreibstil ist schon sehr wissenschaftlich orientiert, trotz des eher lockeren Titels.Auch wenn er immer wieder durch persönliche Beispiele aufgelockert wird, stehen sehr komplexe Beschreibungen von Hirnfunktionen unter Verwendung der entsprechenden Fachterminologie doch im Vordergrund. Forschungsergebnisse und Studien belegen diese Fakten.

    Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant zu lesen, aber deutlich anspruchsvoller als mich der Titel vermuten ließ

    Etwas vermisst habe ich ein Glossar, da die Fachterminologie (wie Hippocampos, Glia, etc) mir nicht so vertraut ist und ich in späteren Kapiteln gerne nochmal in den Eingangskapiteln eingeführte Begriffe nachgesehen hätte.

    Die einleuchtenden Argumente haben mich jedoch überzeugt, mich auf jeden Fall mehr zu bewegen.

  19. Cover des Buches Das hier ist Wasser / This is Water (ISBN: 9783462044188)
    David Foster Wallace

    Das hier ist Wasser / This is Water

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda
    Wie schreibe ich eine Rezension über ein Buch, das so schön an Sinn und Worten ist, dass es (meiner Meinung nach) wirklich jeder lesen sollte? Ich meine so wirklich. Jeder.
    Es dauert auch nicht lang, höchstens, für Langsamleser, ein Stündchen.

    Dieses Buch beinhaltet eine Rede, die ein Autor, Mathematiker, Künstler, Professor ... schlicht Lebenskünstler vor Studienabsolventen hielt. Das sie in ein Buch gepackt und in viele Sprachen übersetzt wurde, sagt schon einiges aus.

    In kurzen prägnanten Sätzen, gespickt mit Alltagshumor und fern von moralinsaurem Getue, geht es um Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber.
    Der Autor ruft dazu auf die Fähigkeit des Denkens wirklich zu nutzen, egal wie anstrengend es ist. Dem Alltag nicht die vollkommene Macht über sich zu geben und auszubrechen aus den Widrigkeiten des Lebens, für die man die anderen verantwortlich macht (Staus, Schlangen an der Kasse, Unfreundlichkeit)
    Es geht darum, das Leben zu nutzen und sich jeden Tag aufs neue bewusst zu machen, eine Wahl zu haben.

    Ich nehme mir vor, dieses Buch einmal im Jahr zu lesen. Am besten an Neujahr, wenn das Gefühl etwas Neues zu beginnen am Stärksten ist ;-P


    Fazit:
    Investiert die Zeit und lasst euch inspirieren.
  20. Cover des Buches Mindfuck (ISBN: 9783426655078)
    Petra Bock

    Mindfuck

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Malibu

    Kennen wir nicht alle diese leise Stimme im Kopf, die uns zu sagt, was wir tun oder lassen sollen? Uns Dinge schlecht redet und uns schlechter macht, als wir es sind? Die Autorin Petra Bock geht genau auf das ein und auch wie wir Menschen unsere Lebensqualität wieder herstellen können. In ihrem Buch gibt sie uns Tipps, wie wir die Mindfucks unterdrücken bzw. übergehen können.

    Das Buch ist keinesfalls trocken geschrieben, es regt an, zu lesen und sich Gedanken zu machen. Petra Bock verleiht dem Leser Einblick in Maschinerie unseres Gehirns. Wenn man anfängt zu lesen, kommt einem vieles bekannt vor. Wir alle kennen diese Mindfucks, die uns behindern, die unseren Weg zum Ziel mit Steinen bewerfen. Wie wir damit umgehen, hängt ganz von uns ab und genau das zeigt die Autorin auf. Sie gibt Beispiele, leider zu wenige, und wie wir diese bezwingen können.

    Der Schreibstil ist leicht gehalten, anders wie gewohnt von Sachbüchern. Man könnte sie direkt vor sich haben und ihr beim Sprechen zuhören. Es ist sehr gut vorstellbar, was für eine gute Rednerin sie ist. Ganz unrecht hat sie auch nicht, mit wem was sie sagt. Dennoch ist es eigentlich altbekannt, dass die Menschheit sich selbst im Wege steht mit ihrem Denken. Es ist die innere Stimme, der Wächter, der einem vorschreibt, welchen Weg man geht. Man kann ihn umgehen, wenn man die Kraft dazu hat bzw. weiß, wie man es anstellt. Die Autorin gibt hier einige Denkansätze, wie das vonstatten geht.

    Beim Lesen wird einem klar, dass man nur selbst für alles verantwortlich ist. Man KANN dem Wächter Einhalt gebieten, man muss es aber auch wollen - hier liegt der Hund begraben. Der Weg dahin, die Bekämpfung der inneren Blockaden, ist für die meisten viel zu anstrengend und sie denken, dass sie es eh nicht hinbekommen. Wenn man sich aber erst einmal damit beschäftigt, kann man zu viel mehr Lebensqualität kommen und auch seine Ziele erreichen.

    Ich persönlich habe mich in vielen Mindfucks wieder erkannt und auch die Menschen in meinem Umfeld - man trifft hier auf viele Denkweisen, die man selbst und andere mitbringen. Wie genau das jedoch zu bekämpfen ist, darauf geht Frau Bock leider zu wenig ein. Dafür gibt es aber ihr Buch, welches den Leser coacht, genau diese zu umgehen.

    Ein aufschlussreiches Buch, welches einem viele Möglichkeiten aufzeigt und viele Hintergründe liefert, leider aber etwas zu wenig Lösungswege bereithält. Dennoch eine Lektüre, die man gelesen haben sollte, wenn man sich damit beschäftigt, einen Weg aus seinen eigenen verqueren Gedanken bzw. Mindfucks zu finden!

  21. Cover des Buches Die Einsamkeit der Primzahlen (ISBN: 9783499291289)
    Paolo Giordano

    Die Einsamkeit der Primzahlen

     (793)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Treffender könnte ein Buchtitel nicht sein. Es geht um die einsame Lebensgeschichte zweier junger Menschen, die nach einem tragischen Ereignis in früher Kindheit das Vertrauen in andere Menschen verlieren. Soziale Beziehungen aufzubauen und zu erhalten, bleibt für beide eine ausserordentliche Herausforderung. Wie viel kann ein Mensch ertragen, um am eigenen Schicksal nicht zu zerbrechen? Wie weit gehen Selbstbestimmung und die Verantwortung für das eigene Lebensglück? Diese Themen sind verwoben in der anrührenden Liebesgeschichte von Alice und Mattia.


    Das Buch liest sich angenehm und leicht trotz dramatischer Handlung, ich würde es literarisch jedoch nicht allzu hoch bewerten.

  22. Cover des Buches Thinking, Fast and Slow (ISBN: 9780374533557)
    Daniel Kahneman

    Thinking, Fast and Slow

     (23)
    Aktuelle Rezension von: FREIFUEHLIG

    "Äußerst interessant" wäre hier sicher zu kurz gesprungen: Ein bahnbrechendes Buch! Der Buch-Titel ist im Grunde ein Understatement, denn es geht nicht nur um die Frage, warum bestimmte Denkprozesse schneller funktionieren als andere. Es geht vielmehr um eine Erklärung der Funktionsweise des Denkens an sich. Ja, es ist keine einfache Lektüre. Man sollte das Buch dennoch unbedingt in der Originalsprache lesen - die deutsche Übersetzung ist prinzipiell nicht schlecht, aber in den Feinheiten findet sich zuweilen doch ein leicht anderer Zungenschlag, was zu Lasten der Präzision geht.

    Die Erklärung des Denkens in Thinking, Fast and Slow ist eine Offenbarung: Während der Lektüre hatte ich immer wieder das beglückende Gefühl, dass die historisch gewonnen Einzelerkenntnisse zur Frage des Denkens durch Daniel Kahneman in einer Weise (neu) zueinander in Beziehung gesetzt und geordnet werden, dass sie wie von selbst an den ihnen zugedachten Platz fallen und ein großes Ganzes ergeben. Das Ergebnis ist eine klare – durch und durch logische – Erklärung, wie Denken funktioniert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Daniel Kahneman im Jahr 2002 den Nobel-Preis erhielt. Verwunderlich ist lediglich, dass es sich um den Wirtschafts-Nobelpreis handelte, was sich aber dadurch erklärt, dass zum einen kein Nobel-Preis in Psychologie existiert und zum anderen Daniel Kahneman die Frage, wie Denk- und Entscheidungsprozesse funktionieren, anhand von wirtschaftlichen Sachverhalten, insbesondere des Konsumentenverhaltens, überprüfte. Nebenbei bemerkt, wäre es natürlich eine gute Gelegenheit gewesen, im Hinblick auf die Kahneman’sche Erklärung des Denkens einen Nobel-Preis in Psychologie ins Leben zu rufen.

    Das Schöne ist, dass man als Leser selbst Mensch ist (oder jedenfalls in der überwiegenden Zahl der Fälle – ich habe keine Vorstellung, was die KI mittlerweile so alles kann), und somit am eigenen Beispiel überprüfen kann, ob die Erklärungen von David Kahneman zutreffend sind. Bewusst wähle ich hier das Wort „Erklärungen“ statt „Erklärungsversuche“, denn nach meiner persönlichen Überzeugung ist die in Thinking, Fast and Slow gegebene Erklärung mehr als eine Theorie, sie ist ein Faktum.

    Kurz zusammengefasst: Was Einsteins Relativitätstheorie in der Physik ist, ist Kahnemans Erklärung des Denkens in der Psychologie!

  23. Cover des Buches Die Seele will frei sein (ISBN: 9783548746418)
    Michael A. Singer

    Die Seele will frei sein

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Florian850

    Die Seele will frei sein ist ein Ratgeber des Autors Michael A. Singer, der im Ullstein Taschenbuchverlag in der 10. Auflage am 9. September 2016 erschien ist.

    Inhalt:
     Diese Buch beginnt einfach und mit dem Offensichtlichen: Am laufenden Band sind wir alle von Gedanken erfüllt. Das andauernde Denken macht die Welt aus, in der wir leben. Doch sind wir nur das? Eigentlich steht uns eine unermessliche Energie zur Verfügung und im Grunde sind wir auch frei. Der Autor führt uns in diesem Buch dazu das wir Schritt für Schritt die eigene Wahrnehmung beobachten und uns dem Annähern was hinter dem Fühlen und Denken steckt. Wir bekommen eine klare und praktische Anleitung, sodass wir die Grenze überschreiten können und zu inneren Frieden, Ruhe Gelassenheit finden.

    Meinung:

    Der Ratgeber erscheint als Taschenbuch mit 256 Seiten. Das Cover des Buchs finde ich echt sehr gelungen, da es ein Pferd zeigt was frei am Strand läuft, was sehr gut zum Titel des Buchs passt. In vielen Kapitel redet der Autor mir zu viel um den heißen Brei rum, auch finde ich das, dass Buch künstlich in die Länge gezogen wurde. Im Gegensatz zu anderen Ratgebern aus diesem Bereich fand ich es relativ schwer zu lesen auch die vielen Beispiele haben nicht gerade dazu geführt, dass ich besser hinein kam. Es war zwar gute Ansätze dabei aber an der Umsetzung hat es meiner Meinung nach gehapert. Aus den genannten Gründen keine Empfehlung von mir.

     

    Fazit:

    Ich kann das Buch nur denen empfehlen, die sich schon mit dem Thema beschäftigt haben oder sich für Yoga interessieren. Für Anfänger finde ich es nicht so geeignet.

  24. Cover des Buches Fahrenheit 451, English edition (ISBN: 9781451690316)
    Ray Bradbury

    Fahrenheit 451, English edition

     (214)
    Aktuelle Rezension von: xoxo_love_books

    In der Hauptrolle geht es um einen Feuerwehrmann, der dafür sorgt, dass Häuser mit Büchern verbrannt werden, da es von der Regierung verboten wird, welche zu besitzen. Allerdings schleichen sich in seinem eigenen Haus auch immer mehr Bücher ein. Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende und es ist sehr poetisch geschrieben. Ich selbst las es, weil ich mein Englisch verbessern möchte. Dafür ist es allemal sehr gut, da es übersichtlich viele Charaktere gibt und die Handlung nicht allzu kompliziert ist. Zudem wird ein interessantes Thema, der Umgang mit Wissen und Poesie, thematisiert. Ein gelungenes Buch.

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