Bücher mit dem Tag "depression"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "depression" gekennzeichnet haben.

706 Bücher

  1. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    (12.822)
    Aktuelle Rezension von: Joxanna

    John Greens Bestseller „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ohne Frage eine hochemotionale Achterbahnfahrt, die mich allerdings mit sehr gemischten Gefühlen zurücklässt.

    Die Geschichte um die krebskranke Hazel und den charmanten Augustus geht zweifellos unter die Haut. Stellenweise war das Buch für mich emotional kaum zu ertragen und hat ganz real meine eigenen Ängste vor dem Tod getriggert. Wer hier sensible Antennen hat, wird tief getroffen. Schön beschrieben fand ich dagegen die Reise nach Amsterdam, die dem Ganzen eine greifbare, atmosphärische Kulisse verlieh.

    Dennoch konnte ich den gigantischen Hype um das Buch nicht an allen Stellen nachvollziehen. Der Schreibstil des Autors schwankt extrem – mal wirkt er fast zu simpel, im nächsten Moment bemüht anspruchsvoll. Besonders gestört haben mich die philosophischen Gespräche der beiden Protagonisten. Für Jugendliche in ihrem Alter wirkten diese Dialoge schlichtweg unglaubwürdig und künstlich konstruiert.

    Auch die Suche nach dem Autor Van Houten im Buch – der sich als absolut unsympathisch entpuppt – und das verzweifelte Streben nach einer Fortsetzung seines Romans fühlten sich für mich an wie vergebliche Liebesmüh. An diesen Stellen zog sich die Handlung arg in die Länge und blieb paradoxerweise trotz der schweren Thematik an der Oberfläche.

    Fazit: Ein bewegendes Buch, das wichtige Fragen aufwirft, aber durch seine oft unauthentischen Charaktere und Längen einiges an Potenzial einbüßt. Keine leichte Kost.

  2. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783426562307)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

    (1.703)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Die Idee war sehr Interessant mit zu erleben und an einigen stellen habe ich mir vorgestellt was ich an Ihrer stelle machen würde, welches Leben ich ausprobieren wollen würde.

    Wenn man mal etwas zum nachdenken braucht ist das Buch perfekt dafür geeignet.

    Das Cover ist auch sehr ansprechen und es passt auch zu der Geschichte.

  3. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783910531215)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

    (5.014)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …

     

    Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.

    Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.

    Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.

    Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.

    Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.

    Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.

    Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.

    Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.

  4. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

    (2.559)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt: 

    Als der 16-jährige Miles auf das Internat Culver Creek wechselt ahnt er nicht, welch unvergesslichen, aufregenden, glücklichen, dramatischen und traurigen Momente ihm bevorstehen. Er findet neue Freunde, die immer für ein Abenteuer zu haben sind und mit denen er das Leben in vollen Zügen genießt. Besonders die ebenso geheimnisvolle wie faszinierende Alaska hat es Miles angetan...

    Aber mir fehlte der Mut, und sie hatte einen Freund, und ich war linkisch, und sie war wunderschön, und ich war hoffnungslos langweilig, und sie war unendlich faszinierend. (S. 122)

    Meine Meinung:

    Mit Miles hat man einen sehr sympathischen und nahbaren Protagonisten in dessen Gefühls- und Gedankenwelt man sich sehr gut hineinversetzen kann. Weder Miles noch seine Freunde wirken austauschbar. Sie alle werden in einer Weise beschrieben, die dafür sorgt, dass sie einem beim Lesen als Menschen mit Persönlichkeit und Charakter erscheinen. Man erfährt von ihren Stärken, Schwächen und Eigenheiten, wodurch sie beim Lesen lebendig werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein besonderes Interessensgebiet, das es Miles angetan hat: Er ist fasziniert von den allerletzten Worten, die berühmte Persönlichkeiten unmittelbar vor ihrem Tod gesagt haben. Dieses interessante und ungewöhnliche Thema ist mir zuvor noch in keinem anderen Buch begegnet.

    Eine große Stärke des Buches ist das Lebensgefühl, das die Geschichte versprüht. Wie die Jugendlichen neue Freundschaften schließen, sich verlieben, Streiche planen, gegen Internatsregel aufbegehren und welche Träume, Hoffnungen, Sorgen und Ängste sie haben wird sehr lebendig beschrieben.

    Bereits zu Beginn des Buches steht fest, dass ein einschneidendes und bedeutsames Ereignis bevorsteht: Jedes der kurzen Kapitel beginnt nämlich mit den Worten „X Tage davor“. Der besagte Tag rückt unaufhaltsam näher und man ist gespannt welches Ereignis am Tag 0 eintreten wird. Dieser Countdown ist eine interessante Idee und trägt zusammen mit dem angenehmen Schreibstil dazu bei, dass man das Buch in kürzester Zeit gelesen hat.

    Die erste Hälfte des Buches ist von lustigen Momenten und Leichtigkeit geprägt. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte dann eine dramatische und nachdenklich stimmende Wendung und gewinnt an Tiefe: Das geheimnisumwobene und dramatische Ereignis, das am Tag 0 eintritt stellt das Leben von Miles und seinen Freunden auf den Kopf. Es lässt sie Manches aus einem neuen Blickwinkel betrachten und konfrontiert sie mit dem Ernst des Lebens.

    Das Ende des Buches ist dann aber dennoch vorwiegend hoffnungsvoll. Es gibt noch ein sehr lustiges Ereignis und die Geschehnisse werden in einer Weise abgerundet, die dafür sorgt, dass man nicht betrübt zurückgelassen wird und trotz allem insgesamt mit einem guten Gefühl aus der Geschichte geht.

    Warum vergebe ich dennoch nur 3 Bewertungssterne? 

    Das liegt zum einen daran, dass die Geschichte über weite Strecken eher „dahinplätschert“ und die Spannung eigentlich ziemlich künstlich aufrechterhalten wird (Stichwort Countdown). Das am Tag 0 eintretende Ereignis gibt den Geschehnissen dann zwar eine unerwartete und dramatische Wendung, aber man kann nicht sagen, dass dies einen richtigen Höhepunkt der Geschichte markiert. Außerdem flacht die Handlung anschließend auch relativ schnell wieder ab. Ein weiterer Punkt, der mir nicht zugesagt hat ist eine überflüssig wirkende erotische Szene, die etwas zu plump und vulgär beschrieben wird.

    Fazit:

    Trotz kleinerer Schwächen handelt es sich insgesamt um eine schöne und bewegende Geschichte über das Leben, Freundschaft, Liebe und Verlust, die neben lustigen Momenten auch einige nachdenklich stimmende Momente zu bieten hat.

    Es ist mein erstes Buch von John Green gewesen und ich möchte auf jeden Fall auch noch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ lesen.

    Zum Schluss noch einige besonders schöne und nachdenklich stimmende Zitate aus dem Buch:

    „Von der Zukunft zu träumen, ist auch eine Art Nostalgie. […] Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach benutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.“ (S. 76)
    Der Mensch, glaubte ich, braucht Sicherheit. Er erträgt die Vorstellung nicht, dass der Tod nichts sein soll als ein großes schwarzes Nichts, er erträgt den Gedanken nicht, dass seine Liebsten aufhören zu existieren, er kann sich nicht vorstellen, selbst einmal nicht mehr zu existieren. Am Ende, schloss ich, glauben die Menschen an ein Leben nach dem Tod, weil sie das Gegenteil nicht ertragen können. (S. 138)
    Es kommt die Zeit, da wir begreifen, dass unsere Eltern weder uns retten können noch sich selbst, dass jeder Einzelne von uns, die wir durch den Fluss der Zeit waten, irgendwann von der Strömung weggerissen wird – kurz, dass wir alle gehen. (S. 166) 
    Thomas Edisons letzte Worte waren: „Es ist wunderschön hier drüben.“ Ich weiß nicht, wo sie ist, aber ich glaube, sie ist irgendwo, und ich hoffe, dass es wunderschön dort ist. (S. 295)
  5. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783548063270)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

    (3.719)
    Aktuelle Rezension von: booklover98

    Mich hat der Klappentext direkt angesprochen - ich kenne weder den Film noch die Serie zum Buch und bin blind an die Geschichte rangegangen. Mich hat der Schreibstil und die wenig emotionale Darstellung nicht abgeholt - die Charaktere blieben, trotz der großen Zeitspanne, in der wir sie begleiten, für mich kaum greifbar und berühren mich nicht. Die Idee fand ich total interessant, aber für mich war es nicht das richtige Buch.

  6. Cover des Buches P.S. Ich liebe dich (ISBN: 9783492320818)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe dich

    (8.804)
    Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuch

    Diese Frage muss sich Holly stellen, als bei ihrem Mann ein Hirntumor diagnostiziert wird und er Monate später stirbt. Holly fällt in ein Loch aus Trauer und Antriebslosigkeit. Sie weiß nicht mehr, wie sie ohne Gerry weiterleben soll. Ihr Alltag besteht nur noch aus Schlafen und Träume, in denen sie mit ihrem Mann zusammen ist.

    Nach ca. 2 Monaten und einem ehrlichen Gespräch mit ihrer besten Freundin Sharon, beginnt Holly sich ihrem neuen Alltag zustellen. Als dann auch noch ein mysteriöser Umschlag bei ihren Eltern auftaucht und dieser 10 kleine Umschläge mit Gerry´s Handschrift enthält, beginnt Holly endlich nach vorne zusehen. Gerry hat ihr eine Liste erstellt, wie sie ohne ihn leben kann.

    Was zu Beginn als kleine Hilfestellung mit Aufgaben, Herausforderungen und kleinen Liebesbotschaften gedacht ist, wird zwischendrin zum Lebenselixier für Holly. Gerade am Anfang lebt sie nur von Monat zu Monat. Doch es Hilft ihr auch, auf dem Weg raus aus dem dunklen Loch und hinein in ein neues Leben ohne Gerry. Aber mit Freunden an ihrer Seite, die immer zu ihr stehen.

    Ich habe diese Geschichte das erste Mal vor über 15 Jahren schon einmal gelesen und damals schon sehr berührend und emotional gefunden. Heute mit ähnlichen Erfahrungen wie Holly, war die Geschichte nochmal emotionaler für mich und ich musste an einigen Stellen weinen, da ich Holly´s Gefühle so nachempfinden konnte. 

    Cecelia Ahern ist es gelungen, die Emotionen die bei einer Trauerbewältigung dazugehören gefühlvoll einzufangen und deutlich zu machen, das es Gute aber auch oft Schlechte Tage geben wird. Das man Weinen darf um dann wieder nach vorne schauen zu können.

  7. Cover des Buches Love Letters to the Dead (ISBN: 9783570311295)
    Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

    (1.013)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Ich fand das Buch im Bücherschrank und hatte keine Erwartungen daran. Dieses Jugendbuch hatte ein sehr interessantes Thema und war gefühlvoll geschrieben. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen. 

    Mich hat es berührt. Doch es gab immer mal kleine Längen. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung. 


  8. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

    (1.307)
    Aktuelle Rezension von: Metalfischchen

    Harry Haller ist so etwas wie ein „randständiger Bürgerlicher“, der mit seinen Mitmenschen hadert. Harry stellt sich immer vor, wie in ihm drin der zivilisierte Mensch mit dem wilden Steppenwolf kämpft. Im ersten Drittel hätte ich fast abgebrochen, denn nach dem gefühlt hundertsten Mal hatte ich es ja schon verstanden: Harry ist der einzig vernünftige Mensch in einer Horde aus Schlafschafen. Dabei hat er mit dieser Beobachtung im Deutschland der Zwanzigerjahre ja sogar recht.

    Im zweiten Drittel taucht dann Hermine auf, welche Harry eine andere Perspektive gibt und das Buch für mich rettet. Die Leserschaft folgt von hier an Harry in eine Welt aus Musik, Partys, Drogen und Sex inklusive Bisexualität

    Das Ende ist ein wilder Drogentrip, in welchem Harry sich seinem zerrissenen Inneren stellt.

  9. Cover des Buches A Good Girl’s Guide to Murder (ISBN: 9783846602454)
    Holly Jackson

    A Good Girl’s Guide to Murder

    (788)
    Aktuelle Rezension von: melsbooktalk

    📚 A Good Girl’s Guide to Murder - Holly Jackson 📚

    📖 Worum geht es

    Ein spannender Jugenthriller mit zahlreichen, meist unerwarteten Wendungen.

    Pippa kann nicht glauben, dass es wirklich Sal gewesen sein soll, der vor 5 Jahren seine Freundin Andie Bell getötet haben soll. Für ein Schulprojekt rollt sie den Fall, der für die Polizei längst als abgeschlossen gilt, erneut auf und macht dabei erschreckende Entdeckungen.

    🌿 Atmosphäre und Schreibstil

    Ich habe ein wenig Zeit gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Der Wechsel zwischen der eigentlichen Handlung und den Notizen zu den Interviews war anfangs ungewohnt und hat meinen Lesefluss etwas gebremst. Mit der Zeit fügt sich jedoch alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Danach bleibt die Story spannend und voller Wendungen.

    ❤️ Was mich überzeugt hat

    Pippa ist eine willensstarke und toughe Hauptprotagonistin. Ihre Ausdauer und ihr Ehrgeiz sind beneidenswert. Ich habe es geliebt, sie bei ihrer Ermittlungsarbeit zu begleiten. Gerade gegen Ende konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen.

    🤔 Was mir weniger gefallen hat

    Meine oben erwähnten anfänglichen Startschwierigkeiten

    🍂  Nachklang

    Ich bin sehr gespannt, wie es mit Pippa nach dem Schulprojekt weitergeht und freue mich auf Band 2.

    Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an – vor allem, wenn es um Vertrauen geht. Aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht. Manche Geschichten sollte man einfach selbst erleben. 😉

  10. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783596523344)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

    (927)
    Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgit

    Ein Road Movie zum Lesen, heute würde man sagen: ein Travel Vlog zum lesen. Die Autorin ist auf jeden Fall sympathisch, sie macht eine Reise, wie viele von uns sie (in ihren Träumen) unternehmen möchten und lässt uns an ihren Erlebnissen und Gedanken Teil haben. Sie findet sich selbst, und viele neue Freunde. Unterhaltsam

  11. Cover des Buches Veronika beschließt zu sterben (ISBN: 9783257248319)
    Paulo Coelho

    Veronika beschließt zu sterben

    (3.173)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    Mögliche Mini-Spoiler enthalten! 

    Nach Der Alchimist wollte ich mehr von Paulo Coelho lesen. Als ich erfahren habe, dass er hier eigene Erfahrungen aus psychiatrischen Einrichtungen verarbeitet, musste ich das Buch einfach lesen.

    Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und trotzdem immer wieder Pausen gebraucht. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat. Eher weil es mich an manchen Stellen so direkt getroffen hat, dass ich erst einmal durchatmen musste. Schon früh hatte ich das Gefühl, dass es hier nicht ums Sterben geht. Für mich ging es die ganze Zeit um das Leben. Um die Frage, warum wir leben, wann wir aufgehört haben, auf uns selbst zu hören, und warum so viele Menschen irgendwann anfangen, nur noch zu funktionieren.

    Besonders die Gedanken über die Gleichförmigkeit des Lebens haben mich beschäftigt. Arbeiten, Erwartungen erfüllen, vernünftig sein, weitermachen. Das Buch stellt immer wieder die Frage, ob das wirklich alles sein kann. Und genau diese Gedanken haben mich oft nicht losgelassen.

    Was ich sehr mochte! Die Geschichte gehört nicht nur Veronika. Auch Eduard, Mari und Dr. Igor bekommen ihren Platz. Dadurch entsteht das Gefühl, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mit sich herumträgt. Seine eigenen Verletzungen, Ängste, Wünsche und verpassten Chancen. 

    Eduard ist mir besonders ans Herz gewachsen. Seine Geschichte hat mich von allen am meisten berührt. Vielleicht, weil ich vieles nachvollziehen konnte. Das Gefühl, sich selbst irgendwo auf dem Weg verloren zu haben. Gegen Ende tat es stellenweise richtig weh weiterzulesen, weil ich so sehr mit ihm mitgefühlt habe. Auch Mari ging mir unglaublich nahe. Vor allem ihr Brief an die Bruderschaft. Dieser Wunsch, endlich das eigene Leben zu leben und nicht nur das Leben, das andere für richtig halten, hat mich tief getroffen.

    Überhaupt stecken in diesem Buch so viele Gedanken, die noch lange nachhallen. Die Frage nach Normalität. Die Idee, dass Bitterkeit entsteht, wenn Menschen gegen ihre eigene Natur leben. Der Mut, anders zu sein, obwohl man weiß, dass man dafür nicht immer verstanden wird. Dazu kommt die Musik, die sich durch die ganze Geschichte zieht. Veronikas Klavier war für mich wie ein Lichtblick zwischen all den schweren Gedanken. Etwas Tröstliches. Etwas Heilendes.


    Je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat mich das Buch mitgenommen. Die zweite Hälfte hat mich emotional deutlich mehr getroffen als der Anfang. Es gab Stellen, die wehgetan haben. Stellen, bei denen ich schlucken musste. Und gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass zwischen all dem Schmerz auch etwas Hoffnungsvolles steckt. 


    Für mich ist dieses Buch eine Erinnerung daran, dass wir nur dieses eine Leben haben. Dass wir nicht darauf warten sollten, irgendwann anzufangen zu leben. Und dass es Mut braucht, den eigenen Weg zu gehen, wenn er nicht dem entspricht, was andere von uns erwarten.


    Veronika beschließt zu sterben war für mich kein Wohlfühlbuch. Es war schwer, manchmal unbequem und an einigen Stellen sogar schmerzhaft. Aber genau deshalb wird es mir so lange im Gedächtnis bleiben. Es hat mich getroffen. Es hat mich aufgewühlt. Und irgendwie hat es am Ende auch ein kleines Stück geheilt.

  12. Cover des Buches Naokos Lächeln (ISBN: 9783442744947)
    Haruki Murakami

    Naokos Lächeln

    (968)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    Nach Honigkuchen war das mein erster längerer Roman von Haruki Murakami und definitiv nicht mein letzter. 

    Was mich an diesem Buch am meisten begeistert hat, war der Schreibstil. Murakami schreibt unglaublich beschreibend und melancholisch. Teilweise ausschweifend, aber nie so sehr, dass es mich gestört hätte. Seine Sprache hat mich ganz sanft durch die Geschichte getragen. Oft hatte ich das Gefühl, mitten zwischen den Figuren zu stehen und sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Dazu kommt diese ruhige, fast schwebende Atmosphäre, die über der ganzen Geschichte liegt. Und obwohl das Buch viele schwere Themen behandelt, gibt es immer wieder humorvolle Momente, die alles auflockern.

    Die Geschichte lebt für mich vor allem von ihren Figuren. Keine von ihnen blieb mir gleichgültig. Alle sind mir auf ihre Weise ans Herz gewachsen. Gleichzeitig blieben viele von ihnen bis zum Schluss ein Stück weit rätselhaft. Selbst am Ende hatte ich nicht das Gefühl, sie vollständig zu verstehen. Genau das mochte ich.

    Mit Naoko habe ich am meisten mitgefühlt. Ihre Verletzlichkeit, ihre Einsamkeit und ihr innerer Kampf haben mich durch das ganze Buch begleitet. Ich hatte früh das Gefühl, dass ihre Geschichte keinen einfachen Weg nehmen wird.

    Midori war für mich ihr kompletter Gegenpol. Sie bringt Leben, Wärme und Energie in die Geschichte. Direkt, mutig, manchmal anstrengend und gerade deshalb so interessant.

    Besonders ins Herz geschlossen habe ich Reiko. Ihre Menschlichkeit, ihre Ehrlichkeit und ihre Gespräche gehören für mich zu den schönsten Momenten des Buches. Sie wirkt oft wie ein Anker zwischen all den Menschen, die auf ihre Weise mit Schmerz, Verlust und Einsamkeit kämpfen.

    Auch Hatsumi ist mir lange im Gedächtnis geblieben. Ihr Schicksal hat mich völlig unerwartet getroffen und zeigt für mich, wie stark Murakami selbst seine Nebenfiguren schreibt.

    Toru blieb für mich bis zum Ende schwer greifbar. Oft wirkte er eher wie ein Beobachter als wie jemand, der im Mittelpunkt steht. Für mich hat das aber perfekt zur Geschichte gepasst.

    Dieses Buch erzählt von Verlust, Liebe, Freundschaft, Erinnerung, Sehnsucht und dem Versuch, nach Schmerz weiterzuleben. Große Wendungen braucht es dafür nicht. Vieles wirkt ruhig und unspektakulär. Trotzdem wollte ich die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht.

    Die oft diskutierten erotischen Szenen haben mich deutlich weniger gestört als viele andere Leser. Nicht jede hätte es für mich gebraucht und die Geschichte rund um die Klavierlehrerin und das Mädchen war mir zu ausführlich. Das war einer meiner wenigen Kritikpunkte. Insgesamt hat es mein Leseerlebnis aber nicht negativ überschattet.

    Das Ende musste ich erst einmal sacken lassen. Genau das hat mir gefallen. Nicht alles wird erklärt, nicht alles wird aufgelöst. Die letzte Seite beschäftigt mich noch und passt für mich perfekt zur Stimmung des gesamten Buches. Ich habe Naokos Lächeln nicht wegen der Handlung geliebt, sondern wegen der Menschen. Wegen der Gespräche, der Briefe, der Musik und der vielen kleinen Momente dazwischen. Dieses Buch ist leise, melancholisch und oft schmerzhaft schön.

  13. Cover des Buches 22 Bahnen (ISBN: 9783832167240)
    Caroline Wahl

    22 Bahnen

    (1.197)
    Aktuelle Rezension von: MaRayne

    Vermutlich hatte ich durch den Hype viel zu hohe Erwartungen an dieses Buch.

    Dafür konnte es mich jedoch nicht so mitreißen. Es war auf seine Weise atmosphärisch und tragisch. Spannung konnte es aber nicht bei mir aufbauen. Man wird kurze Zeit (ca. 200 Seiten lang) der stille Begleiter von Tilda und Ida, zwei Schwestern, die gemeinsam mit ihrer alkoholkranken Mutter in einem Vorort leben. Trotz dieses schwierigen Themas, hat die Geschichte für mich mehr Leichtigkeit versprüht. Ich hatte das Gefühl, die positiven Dinge (bessere Zukunft, Zusammenhalt, gemeinsam wachsen, etc.) stehen hier im Vordergrund und das hat mir gefallen. Vor Allem aber der Umgang zwischen den Schwestern, er war so liebevoll und auf Augenhöhe.

    Der Freundeskreis von Tilda und die Geschichte darum, kam leider nicht ganz bei mir an. Es hat sich sehr nach einem Klischee angefühlt. Die Kunststudenten, die dauerbekifft sind. Wobei Tilda selbst keine Kunststudentin ist, das hat es etwas aufgelockert. Aber dieser Drogenkonsum an der Uni, bzw. auf Partys... ist das wirklich alles so extrem? Ich habe nicht studiert, ich weiß es nicht :D 

    Was man aber hervorheben muss, ist der außergewöhnliche Schreibstil von Caroline Wahl. Und irgendwie kann ich immer noch nicht sagen, ob ich ihn mag oder nicht. Beeindruckend fand ich, wie mit so wenigen Worten, sehr viel ausgedrückt wird. Die Sätze fühlen sich kurz und auf den Punkt gebracht an, dennoch liest man eine Menge zwischen den Zeilen. Interpretationsfreiraum wird einem hier und dort auch gelassen. Es fühlte sich realistisch und atmosphärisch an. Womit ich allerdings gar nicht klarkam, waren die Dialoge. Diese wurden mit dem Sprechenden eingeleitet.

    Person 1: "....."

    Person 2: "......"

    Das hat mich bis zum Schluss immer wieder aus dem Lesefluss gebracht. Ich konnte mich einfach nicht daran gewöhnen.

    Ich weiß nicht, ob ich die weiteren Bücher der Reihe noch lesen werden.

  14. Cover des Buches Flying High (ISBN: 9783736309890)
    Bianca Iosivoni

    Flying High

    (659)
    Aktuelle Rezension von: Meine_Bucher_Und_Ich

    𝐙𝐢𝐭𝐚𝐭:

    „Du kannst dir alles wünschen, was du möchtest. Das ist das Schöne an Wünschen. Und an Sternschnuppen.“


    𝐊𝐥𝐚𝐩𝐩𝐞𝐧𝐭𝐞𝐱𝐭:


    Hailee hatte ein Geheimnis. Ein dunkles Geheimnis, das niemand kannte und niemand erfahren sollte. Am allerwenigsten Chase, in den sie sich entgegen all ihrer Pläne Hals über Kopf verliebt hat. Hailee war klar, dass sie Chase verlieren würde. Sie wusste es von der ersten Sekunde an, als sie ihm gegenüberstand. Und doch hat er ihr Herz mit jedem Lächeln und jeder Berührung ein Stück mehr erobert. Aber gibt es für sie beide tatsächlich eine Chance? Oder müssen Hailee und Chase einsehen, dass manchmal nicht einmal Liebe ausreicht, um zwei Menschen zusammenzuhalten?



    𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧:

    𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 

    Spoiler!!!!! 


    Hailee hat ein dunkles Geheimnis, dieses sollte niemand erfahren. Doch Chase, machte es ihr nicht einfach, denn sie hat sich als über Kopf in ihn verliebt und auch er konnte es nicht leugnen. 

    Als Chase herausgefunden hat, was Hailee vor hat, ist er sofort auf den Weg zu ihr und er hofft das es nicht zu spät ist. 

    Nach diesem Ereignis hat sich vieles zwischen ihnen verändert und Hailee gesteht sich ein das sie Hilfe braucht und alleine dort nicht mehr raus kommt. Chase steht ihr dabei zur Seite, doch als ihre Eltern anreisen, merkt er wieder einmal, dass sie nicht für immer bleibt und mit ihren Eltern wieder nach Hause fahren wird. 

    Doch er hat immer noch Hoffnung, dass es sich Hailee vielleicht doch anders überlegt und den beiden eine Chance gibt. Doch erstmal steht ihre Gesundheit an erste Stelle. Doch wird es für beide eine Chance geben, und wird sie wieder heilen? 



    𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 / 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠 

    Der Schreibstil bleibt auch hier flüssig und der Band schließt gleich am ersten Band an, so das man gleich in der Geschichte bleibt. 


    Nach dem Bösen Cliffhänger von Band 1 wollte ich unbedingt weiterlesen, aber leider war der zweite Band nicht so gut wie der erste Teil. Trotzdem war es süß die Geschichte von den beiden weiterzulesen. Die Emotionen haben auch hier ihren Auftritt gehabt. 

  15. Cover des Buches Mängelexemplar (ISBN: 9783596511891)
    Sarah Kuttner

    Mängelexemplar

    (1.228)
    Aktuelle Rezension von: Holla_Die_Waldfee

    „Mängelexemplar“ war für mich definitiv mal etwas anderes. Der Schreibstil ist sehr flüssig, direkt und angenehm unverkrampft. Gerade diese schonungslose und teilweise flapsige Art zu erzählen, hat das Buch für mich erfrischend anders gemacht.

    Im Mittelpunkt steht Karo, deren Leben nach Jobverlust und Beziehungsende zunehmend aus den Fugen gerät und die sich schließlich mit Depressionen und Panikattacken auseinandersetzen muss.

    Ich habe vor dem Lesen häufiger gehört, dass das Thema Depression zu flapsig behandelt wird. Das kann ich für mich allerdings überhaupt nicht bestätigen. Für mich passt die Art, wie Karo mit ihrer Situation umgeht und darüber erzählt, einfach zu ihrem Charakter. Ihre direkte, sarkastische und manchmal überspitzte Art macht das Thema nicht weniger ernst, sondern wirkt vielmehr authentisch. Ausserdem wird immer wieder erwähnt, dass Karo lieber mit Witzen von einem Problem ablenkt, als sich damit zu beschäftigen. Stellenweise fand ich das Buch auch echt lustig. Konnte diverse Male kräftig schmunzeln.

    Ein absolutes Highlight war das Buch für mich nicht. Aber ich konnte mich sehr gut auf die ungewöhnliche Erzählweise einlassen.

    Fazit: definitiv mal etwas ganz anderes für zwischendurch. Wer einen flüssigen, direkten Schreibstil mag und keine klassische, schwere Auseinandersetzung mit dem Thema Depression erwartet, könnte mit „Mängelexemplar“ seinen Spaß haben.

  16. Cover des Buches Was perfekt war (ISBN: 9783423230018)
    Colleen Hoover

    Was perfekt war

    (637)
    Aktuelle Rezension von: Erdbaerchen

    Quinn und Graham lernen sich unter ungewöhnlichen Umständen kennen. Doch wie es das Schicksal manchmal so möchte, führen sie schon bald eine Ehe. Eine PERFEKTE Ehe. 8 Jahre lang.
    Doch Quinn wünscht sich nichts sehnlicher, als Mutter zu werden. Nur klappt das leider nicht. Werden sie diese Herausforderung gemeinsam überwinden? Oder wird ihre Ehe daran zu Grunde gehen?

    Was kann eine Ehe alles ertragen?
    Diese Frage stellt sich wohl jedes Paar einmal. Früher oder später. Wenn man frisch verheiratet ist, ist es noch ein leichtes zu sagen, man ist immer füreinander da. Man geht GEMEINSAM durch schwierige Zeiten. Doch sind diese Zeiten dann tatsächlich da, zeigt sich erst, wie ernst man diese Worte gemeint hat.
    "Du sagst das so, als wäre eine Ehe so was wie ein Hurrikan der Stärke fünf."
    "Nicht die ganze Zeit über, das nicht. Aber ich bin davon überzeugt, dass es in jeder Ehe Zeiten gibt, die sich sehr gut mit einem Hurrikan vergleichen lassen. Und ja, ich glaube nicht, dass Ethan und ich diese Zeiten überlebt hätten."

    Quinn hat eine sehr realistische Einstellung. Sowohl was ihre Gefühle betrifft, als auch was die von Graham betrifft. Sie schätzt Situationen immer sehr gut ein. In jedem Moment beschreibt sie nicht nur ihre Gefühle dazu, sondern argumentiert auch, warum sie so fühlt. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen. Deswegen hat mich die gesamte Geschichte auch total emotional abgeholt und zurück gelassen. Gott sei Dank kenne ich persönlich das Thema "Ungewollter Kinderwunsch" nicht. Wenn das so wäre, hätte ich dieses Buch mit Sicherheit nicht lesen können. Gerade deshalb fehlte mir hier eine Triggerwarnung.

    Graham fand ich an manchen Stellen etwas komisch. Ein Mann ohne viele Worte, total unsympathisch. Lässt seine Frau einfach angelehnt stehen. Und am Ende plötzlich die 180 Grad Drehung. Passte für mich überhaupt nicht zusammen.
    Ich hatte nicht das Gefühl, dass ER um die Ehe kämpfen würde.

    Trotzdem nahm ich einen seiner Briefe als Inspiration für meinen eigenen Trauspruch.

    Fazit: Eine herzzerreissende Liebesgeschichte über die Hochs und Tiefs einer jeden Ehe.

  17. Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783911399067)
    V. E. Schwab

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

    (622)
    Aktuelle Rezension von: Sarahscl

    Was für eine einzigartige, magische Geschichte…✨

    Hier begleiten wir Addie LaRue, eine Frau, an die sich niemand mehr erinnern kann. Durch einen Pakt mit dem Teufel ist sie nun unsterblich, aber dazu verdammt, auf ewig einsam und namenlos zu sein. Trotz allem verliert sie nie ihre Neugier und kämpft sich durchs Leben – bis sie auf einen Jungen trifft… der sich erinnert?

    Wir sehen immer wieder Abschnitte aus der Gegenwart (2014), aber auch Teile ihrer Vergangenheit, in denen wir sie seit 1714 begleiten. Der Schreibstil ist dabei so poetisch und faszinierend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.

    Man spürt ihre Verzweiflung – die verzweifelte Suche nach Liebe, aber auch den Wunsch, endlich Bedeutung zu haben und nicht vergessen zu werden.

    Das Ende war ganz anders als gedacht und hat mich emotional mitgenommen, passt aber perfekt zum Buch.

    Definitiv ein Jahres-, wenn nicht sogar ein Lebenshighlight für mich! ✨

  18. Cover des Buches Die Hütte (ISBN: 9783548069876)
    William Paul Young

    Die Hütte

    (631)
    Aktuelle Rezension von: Max1919

    Seit ich „Vollmondkinder – Eine Erzählung über den Sinn des Lebens“ von Anna Swedenborg gelesen habe – ein außergewöhnliches Buch voller Wärme, Tiefe und Hoffnung – suche ich immer wieder nach Geschichten, die sich mit den großen Fragen des Lebens beschäftigen: Wie gehen wir mit Schmerz und Verlust um? Wo finden wir Trost in schwierigen Zeiten und welche Bedeutung haben Liebe, Vertrauen und Vergebung?

    „Die Hütte“ von William Paul Young ist eine bewegende Erzählung, die auf besondere Weise von Trauer, Heilung und der Suche nach einem tieferen Verständnis des Lebens erzählt. Die Geschichte nimmt den Leser mit auf eine außergewöhnliche Begegnung, die zeigt, wie sich neue Perspektiven auf Leid, Liebe und den eigenen Glauben eröffnen können.

    Besonders berührend ist die Botschaft, dass auch aus den schwersten Erfahrungen neue Hoffnung entstehen kann. Das Buch lädt dazu ein, über Vergebung, innere Heilung und die Kraft bedingungsloser Liebe nachzudenken. Es zeigt, dass wir nicht immer alle Antworten finden müssen, um Vertrauen und Frieden in unserem Herzen zu entwickeln.

    Diese Geschichte hat mich nicht nur emotional bewegt, sondern auch dazu gebracht, über den Umgang mit Verlust, die Bedeutung von Beziehungen und die unsichtbaren Wege des Lebens nachzudenken. Für alle, die sich für Spiritualität, Lebenssinn und tiefgründige Geschichten über Liebe und Hoffnung interessieren, ist „Die Hütte“ ein besonderes und empfehlenswertes Buch.

  19. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

    (2.428)
    Aktuelle Rezension von: ArtVandaley

    Zynisch, böse und manchmal hart an der Grenze - genauso aber wirklich witzig, sehr gut lesbar, durch den regelmäßigen Wechsel der Perspektive zwischen den vier Hauptfiguren toll geschrieben und sehr aufmerksam mit zahlreichen Alltagsbeobachtungen und Lebensweisheiten garniert. Die gelungenen musikalischen Referenzen sind ein weiterer Pluspunkt. Kurzum: ein herrlicher Spaß!

  20. Cover des Buches All the Bright Places (ISBN: 9783734116230)
    Jennifer Niven

    All the Bright Places

    (770)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Ich fand das Cover sehr interessant gestaltet und der Klappentext machten mich neugierig auf den Inhalt des Buches.

    Nun ich wurde absolut nicht enttäuscht, die Geschichte fängt schon sehr gut an und so wurde ich immer weiter in den Bann gezogen, 

    zwischen all der Dramatik musste ich immer mal wieder schmunzeln, das Buch was für mich hoch emotional und ich habe mitgefiebert.

    Ein Buch dass ich dank des sehr guten Schreib- und erzählstils nicht mehr so einfach aus der Hand gelegt habe, ich habe das Buch zimmerhalb weniger Stunden komplett ausgelesen, fand ich aber auch das Thema sehr interessant.

    Ein tolles Buch das bei mir immer noch nachhallt und mir noch lange im Kopf bleibt!

    ganz klare Leseempfehlung!!

  21. Cover des Buches Wie die Luft zum Atmen (ISBN: 9783736324596)
    Brittainy Cherry

    Wie die Luft zum Atmen

    (1.133)
    Aktuelle Rezension von: Himbeere16

    Wie die Luft zum Atmen" ist der erste Band der  Romance Elements-Reihe von Brittainy Cherry und dieses Buch hat mich so viel fühlen lassen, dass mein Herz hier beim schreiben immer noch sehr schmerzt .  Die Geschichte von Elizabeth und Tristan ist so schmerzhaft , emotional aber auch auf seine ganz besondere Weise wunderschön . 


    Ich habe die Elemets-Reihe schon solange in meinem Regal zu stehen und hab sie immer vor mich her geschoben. Als angekündigt wurde es kommt eine Neuauflage wusste ich ich brauche auch diese, denn wie schön kann bitte ein Cover aussehen? Es ist zauberhaft und wirklich so passend.  Die Blautöne , die Blumen und der Farbschnitt harmonieren perfekt miteinander und es ergibt ein wundervolles Bild. 


    Brittainys Schreibstil ist absolut einnehmend und ich war in der Geschichte gefangen und konnte kaum aufhören zu lesen.  Brittainy schreibt so gefühlvoll, sodass man das Gefühl hat alles selbst zu fühlen. 


    Tristan ColeS und Liz Geschichte waren beiden unglaublich traurig , denn sie mussten beide in der Vergangenheit so viel ertragen, worauf ich nicht eingehen möchte, da ich sonst zu viel Spoilern würde.  Der Schmerz, die Trauer und der Verlust von beiden ist so greifbar . Tristan wird von allen als Monster gesehen aber wenn man seine Geschichte kennt weiß man warum er sixhbso gibt.  Es gibt immer einen Grund warum Menschen so werden, wie sie geworden sind. Ich fand ihn unglaublich und seine Geschichte ging mir wirklich besonders nah 🥺. Ich fand seine Entwicklung war einfach großartig und so wunderschön mitzuerleben genau wie Liz. Seinen Mut und seinen Schmerz zu verarbeiten war einfach herzzerreisend und Liz war einfach die perfekte Begleiterin dafür. 


    Liz und Tristan haben einfach perfekt miteinander harmoniert . Der Schmerz und der Verlust der beiden hat sie zueinander gebracht und ihnen gezeigt das es ein klein wenig Hoffnung geben kann wieder zu lieben. 


    Die Anziehungskraft zwischen den beiden war gewaltig und  die Leidenschaft so spürbar. 


    Die Liebesgeschichte war so authentisch,traurig jedoch auch voller Hoffnung. 


    Emma die Tochter von Liz war ein Sonnenschein und hat in die Geschichte das Licht gebracht was mich absolut faziniert hat. Besonders schön waren die Szene mit Tristan und Emma 🥰


    Faye, Liz beste Freundin war etwas gewöhnungsbedürftig und ich bin leider nicht mit ihr warm geworden .


    Die Handlung war voller Drama, schmerzhafter Momente, tiefgründige Charaktere die einfach einzigartig sind. Brittainy hat den Spannungsbogen definitiv aufrecht gehalten und hat immer wieder unerwartede Wendungen in die Geschichte eingebaut.


    Das Lesen viel mir manchmal sehr schwer , da man einfach so viel Gefühlt hat. Ich hab gelacht, tränen vergossen und war manchmal so wütend. 


    Brittainy ist definitiv die Quenn von großem Herzschmerz . Jedoch schafft sie es immer wieder Stück für Stück auf eine so behutsame Weise dein Herz zum leuchten zu bringen 


    Ganz große Leseempfehlung, ich freu mich jetzt schon wie verrückt auf Band 2 "Wie das Feuer zwischen uns"



  22. Cover des Buches Girl on the Train (ISBN: 9783764506018)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train

    (1.267)
    Aktuelle Rezension von: Nessaja


    Rachel ist psychisch labil und Alkoholikerin. Ihren Job hat sie deshalb schon vor Monaten verloren. Dennoch pendelt sie aus Gewohnheit weiter mit dem Zug von ihrem Wohnost nach London zu ihrer ehemaligen Arbeitsstätte. Sie liebt das Zugfahren und beobachtet die Leute in den Häusern nahe der Zugstrecke. Eines Tages sieht sie etwas, was sie so nicht erwartet hätte.

    Geschrieben wurde das Buch von Paula Hawkins, einer ehemaligen Journalistin. Dieser Thriller wurde in über 40 Sprachen übersetzt und auch verfilmt. Mittlerweile hat Paula Hawkins noch weitere Bücher veröffentlicht. In meinem Bücherregal wartet noch „Die blaue Stunde“ darauf gelesen zu werden. „Girl in zhe train“ wird aber ihr erfolgreichestes Werk sein.

    Das Buch ist bei blanvalet erschienen. Es umfasst 447 Seiten und ist in relativ kurze nicht nummerierte Kapitel unterteilt. Abwechselnd wird aus der Perspektive der drei weiblichen Hauptcharaktere erzählt und auch die Zeitebene wechselt.

    Mir gefällt sehr, wie Paula Hawkins schreibt. Die Sprache ist klar und schnörkellos und damit sehr einfach zu lesen. Ein Spannungsbogen wurde sehr schön aufgebaut. Teilweise ging es mir zu langsam vorwärts, aber ich denke, dass das genau so gewollt war. Die Charaktere wurden schön gestaltet, immer wieder gab es einen Twist, den ich so nicht gesehen habe. Alles in allem sehr schön zu lesen und guten Herzens zu empfehlen. Ich freue mich jetzt noch auf den Film als Abschluss…


  23. Cover des Buches Gustave Flaubert, Madame Bovary (ISBN: 9783730612842)
    Gustave Flaubert

    Gustave Flaubert, Madame Bovary

    (634)
    Aktuelle Rezension von: JohnSmith

    Es gibt zu diesem Buch bereits unzählige Rezensionen, bei denen Emma Bovary sämtlichst nicht gut wegkommt, sogar eine Verhaltensstörung ist nach ihr benannt. Derart voreingestellt habe ich mich auf den Roman eingelassen, doch ich wurde überrascht, denn: ich mochte Emma sehr!

    Doch im Einzelnen: dank der vielberühmten Sprache Flauberts ist es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Man sieht die Landschaften, man erlebt die gesellschaftlichen Zwänge, und dies durch die Augen der jeweiligen Protagonisten. Besonders diese Perspektivwechsel, die ich beim Lesen kaum bemerkt habe, finde ich beeindruckend! 

    In drei Abschnitte unterteilt, die sich an dem Leben von Charles, dem Ehemann orientieren, wird die Geschichte von Emma Bovary erzählt, eine Figur, mit der Flaubert das Leben und Sterben einer realen Frau nacherzählt- "True-Crime" sozusagen. 

    Diese Geschichte (für genaue Inhaltsangaben bitte in andere Rezensionen schauen ;) ) lässt sich problemlos in die heutige Zeit übertragen: Emma wächst behütet auf und heiratet, voll romantischer Träumereien, besagten Charles, der Emma, oder besser gesagt, das Leben mit Emma, wirklich liebt - allerdings sind seine Ansprüche auch nicht sonderlich hoch, er ist glücklich, wenn seine hübsche Frau ruhig neben ihm sitzt, während er gemütlich vor dem Kamin wegschlummert. Besagte hübsche Frau gibt sich auch wirklich Mühe, glücklich zu sein und den gesellschaftlichen Konventionen zu entsprechen und gibt sich mit harmlosen Flirts und Träumereien zufrieden. 

    Naja, zumindest bis Leon, das Ziel der Schwärmerei - bevor etwas nennenswertes passiert - wegzieht. 

    Denn kaum hat Emma sich von ihrem Liebeskummer etwas erholt, wird sie selbst zum Objekt der Begierde, und der professionelle Schürzenjäger Rodolpho beginnt mit der Jagd auf sie. Und der Mann konnte jagen, mannomann.... Schnell begann also eine Liebesbeziehung, er gaukelt ihr vor, mit ihr abzuhauen, kneift aber und trennt sich im letzten Moment von ihr - durch ein weinendes Smiley! (frei in die heutige Zeit übersetzt...) Emma verkraftet das kaum.

    Und wieder - kaum hat sich Emma erholt, trifft sie Leon wieder, der mittlerweile auch so seine Erfahrungen gemacht und daher weniger Hemmungen hat, die Ebene der Träumereinen in Richtung Fleischeslust zu verlassen - direkt in einer durch die Stadt rasenden Kutsche! 

    Da Emma parallel zu diesen (sehr eindrücklich geschilderten) Affären auch noch etwas zuviel Gefallen an "schönen Dingen" findet, fällt sie auf die Betrügereien ihres Nachbarn herein, bis die Schulden sie erdrücken und sie nur einen Ausweg sieht- Suizid durch Selbstvergiftung.

    Als bekennende "Krimi-Mimi" sage ich: selten so eine gruselige Sterbeszene gelesen!

    Und damit noch nicht genug, die Geschichte geht weiter, bis Charles, der mittlerweile von Allem erfahren hat, kurz darauf als runinierter und gebrochener Mann stirbt. Dadurch wird das gesamte Lieben und Leiden von Emma auf eine reine Episode in Charles´ Leben reduziert. Wer also ein Happy End oder ein Mutmach-Buch zur Erbauung sucht - der ist hier falsch.

    In der Gesamtbetrachtung erscheint mir das gesamte Buch wie eine einzige Warnung, aber gleichzeitig eine Aufforderung an alle Frauen: 

    lasst Euch nicht einlullen durch schöne Worte, sondern fangt an zu denken!

  24. Cover des Buches Wenn Donner und Licht sich berühren (ISBN: 9783736308305)
    Brittainy Cherry

    Wenn Donner und Licht sich berühren

    (906)
    Aktuelle Rezension von: Vero333

    Mein erstes Buch nach 5 Jahren Lesepause und auch mein erster New Adult Roman. Brittainy Cherry hat einen schönen Schreibstil, in den man schnell reinfindet und der einen leicht durch die Geschichte begleitet. Mit den Gefühlen der beiden Protagonisten Jasmine und Elliott kann man sich gut identifizieren.

    Ich habe sofort das Bild von den Straßen von New Orleans - erfüllt mit Lichtern und Musik - im Kopf gehabt, und die beiden dort durch die Stadt laufen sehen. Wer sich also von einer Second Chance Lovestory und Musik verzaubern lassen will, der ist hier richtig

    Zur Geschichte (Achtung kleiner Spoiler):

    Die beiden Protagonisten Jasmine und Elliott lernen sich in der Highschool kennen und verlieben sich ineinander. Doch Jasmine's Mutter ist sehr auf deren Musik Karriere fokussiert und zwingt sie zum Umzug nach London. Sie bleiben in Mail Kontakt, doch dann trifft Elliott ein schwerer Schicksalsschlag und der Kontakt zwischen den beiden bricht komplett ab.

    Jasmine bleibt verwirrt und ohne Antwort zurück. 6 Jahre später kehrt sie nach New Orleans zurück und trifft auf einen völlig veränderten und kalten Elliott, der langsam unter ihrer Zuneigung wieder beginnt aufzutauen. Doch beide tragen ihren Schmerz und ihre Dämonen der Vergangenheit mit sich. Werden die beiden wieder zueinander finden?

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