Bücher mit dem Tag "depression"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "depression" gekennzeichnet haben.

1.176 Bücher

  1. Cover des Buches Wie die Luft zum Atmen (ISBN: 9783736303188)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Luft zum Atmen

     (1.020)
    Aktuelle Rezension von: PatriciaD

    Eine unglaublich herzzerreißende Geschichte. Noch nie habe ich ein Buch so schnell gelesen und war gleichzeitig traurig als auch gerührt über das Ende. Die Protagonisten füllten die Geschichte genauso gut aus wie mein Herz. 

  2. Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783426282564)
    Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek

     (889)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Nora Seed hat genug vom Leben. Ihre Eltern sind bereits vor einiger Zeit gestorben, ihr Bruder redet nicht mehr mit ihr, aus ihrem Job wird sie gefeuert und nun wurde auch noch ihre Katze überfahren. In ihrer Verzweiflung entscheidet sich Nora dazu ihr Leben zu beenden und landet in der Mitternachtsbibliothek. Dieser Ort zwischen Leben und Tod beherbergt all die Leben die Nora nie gelebt hat.  An diesem Ort voller Möglichkeiten kann Nora nun endlich herausfinden, was passiert wäre, wenn sie andere Entscheidungen getroffen hätte. Auf der Suche nach dem perfekten Leben fängt Nora an zu begreifen, dass sie zu viel Zeit mit Reue verschwendet hat. Doch welches Leben ist wirklich perfekt und kann Nora wirklich im Leben einer anderen glücklich werden?

    Nora Seed ist eine sehr unsichere und ängstliche Protagonistin, die viele Entscheidungen ihres Lebens bereut und von Depressionen geplagt wird. In einer besonders düsteren Episode ihres Lebens beschließt sie sich umzubringen und landet in der Mitternachtsbibliothek, einem Ort voller Möglichkeiten. Die Geschichte behandelt ein sehr wichtiges Thema und vermittelt eine grundlegende Botschaft: Das man das Leben genießen sollte und es eben nicht perfekt ist. Die Geschichte ist insgesamt schon etwas vorhersehbar, vor allem deren Ausgang. Auch fand ich es schade, dass Noras verschiedene Leben sich schon drastisch voneinander unterscheiden und es keine wirklich wiederkehrenden Figuren außer Nora und Mrs. Elm gibt. Trotzdem finde den Umgang mit Depression und Selbstmord relativ gelungen, da es nicht verharmlost wird. Auch die zentrale Botschaft des Buches unterstützt dies. Es ist eine Geschichte, die das Leben feiert.

  3. Cover des Buches Wenn Donner und Licht sich berühren (ISBN: 9783736308305)
    Brittainy C. Cherry

    Wenn Donner und Licht sich berühren

     (819)
    Aktuelle Rezension von: Booksforlea

    Hast du dich auch schonmal einsam gefühlt obwohl du von vielen Menschen umgeben bist? Dabei ist es egal ob man beliebt und mit schönen Aussehen gesegnet ist oder der unbeliebteste an der Schule ist. Jeder fühlt sich manchmal allein. In „Wenn Donner und Licht sich berühren“ von Brittainy C. Cherry lernt Jasmine den schüchternen Elliott kennen. Zwei einsame Herzen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie muss mit einer auf Erfolg fokussierten Mutter leben, welche Jasmines Karriere als Popsängerin (sie hasst Pop) über ihr seelisches sowie leibliches Wohl stellt. Elliott hingegen hat eine liebevolle Mutter und einen Wachhund als große Schwester. Doch sobald Elliott die Schule betritt verblasst seine heile Welt. Die Jungs an seiner Schule haben auf Grund eines Zwischenfalls entschieden Elliott zu mobben. Dabei kommt es nicht nur zu verbalen, sondern auch körperlichen Übergriffen. Doch Elliotts stürmische Zeit in der Schule wird von einem starken Lichtstrahl durchbrochen. Denn als Jasmine in sein Leben tritt finden sich zwei von Musik angetriebene Seelenverwandte. Die beiden kämpfen Seite an Seite, doch nach einem Schicksalsschlag ändert sich alles und vor allem Elliott.

    Die Geschichte von Elliott

    und Jasmine hat mir Tränen aber auch oft

    ein Lächeln geschenkt. Das Buch ist in zwei

    Teile aufgeteilt, welche verständlich und

    leicht zu lesen sind. Im zweiten Teil gibt es

    viele Zeitsprünge, die aber an passenden

    Stellen platziert sind. Ich persönlich hätte

    aber an einigen Stellen doch lieber

    erfahren wie sie sich bspw. noch naher

    kommen. Im ersten Teil wird dies

    ausführlich beschrieben, sobald die Autorin

    jedoch in dem zweiten Teil mit den

    Zeitsprüngen beginnt nimmt dies stark ab.

    In den mal längeren und mal kürzeren

    Kapiteln lernt man das Innerste von

    Jasmine und Elliott kennen und verschmilzt

    gar mit ihnen. Durch viele überraschende

    Momente sowie Wendungen ist es keine

    typische Romanze. Abschließend muss

    man sagen das es eine schöne,

    mitreißende Geschichte ist. ABER ich fand

    die erste Hälfte des Buches besser. Dies ist

    den Zeitsprüngen geschuldet. Trotzdem ist

    es ein Buch mit einer zauberhaften

    Geschichte, welche ich nur

    weiterempfehlen kann.

  4. Cover des Buches Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken (ISBN: 9783446259034)
    John Green

    Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

     (650)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Mal wieder ein Meisterwerk von John Green! Aza leidet unter Angststörungen die sich in eine Art Zwangsstörung äußern. Da ich selber unter einer Angststörung leide, die sich jedoch anders äußern, konnte ich mich gut in die Hauptrolle reinversetzen. Im Allgemeinen geht es um ein sehr sensibles Thema, welches die Betroffenen sehr oft zu verschweigen und mit sich selbst auszumachen. Es ist eine enorme Belastung für den Betroffenen, jedoch auch für die Umgebung wie Freunde und Familie, wenn sie nicht wissen wie man der Person helfen kann, da sich früher oder später die Ängste bemerkbar machen. Aber es geht nicht nur um ihre Ängste, denn sie lernt auch einen Milliadär-Sohn besser kennen, da ihre beste Freundin und sie das Verschwinden des Milliadär-Vaters auflösen wollen. Zuerst waren sie nur daran interessiert, da es für den, der das Verschwinden auflöst, eine hohe Geldsumme gibt. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend und nimmt eine Wendung, mit der man nicht gerechnet hat.      

  5. Cover des Buches Flying High (ISBN: 9783736309890)
    Bianca Iosivoni

    Flying High

     (608)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Mit dem Buch setzt die Autorin die Geschichte von Hailee und Chase fort und beendet sie. Und das auf so emotionale, süße und umwerfende Art, wie sie sie im ersten Band der Reihe (Falling fast) begonnen hat. 

    Die Story, die am Ende des ersten Teiles so dramatisch endet, fesselt einen im zweiten von der ersten Seite an direkt wieder und auch die Charaktere haben nichts von ihrer tollen, perfekten, süßen und umwerfen Art verloren. Als Leser begleitet man sie gerne auf ihrem Weg und fühlt mit ihnen. 

    Gerade durch den ergreifen Schreibstil hat man auch gar keine andere Chance, als mit ihnen zu fühlen, zu lieben und zu leben. 

    Die tollen Beschreibungen, die vermittelten Emotionen, die weiterhin wunderschönen Freundschaften und Verbindungen der Charaktere, sowie die emotionale Geschichte und auch die humorvollen Zitate lassen den Leser nicht mehr los und machen das Buch zu einer wundervollen Fortsetzung einer perfekten Reihe.

  6. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

     (2.517)
    Aktuelle Rezension von: Felis2305

    Ein hochphilosophisches Buch über die Vergänglichkeit des Lebens.

    Die drei Hauptcharaktere sind alle sehr schön ausgearbeitet und haben auch wundervolle Tiefe, leider bleiben die Nebencharaktere recht flach und die Statisten haben nur Namen.
    Was mir jedoch sehr missfällt, ist die Verharmlosung von Alkohol und Zigaretten (Die Charaktere sind quasi nur am trinken und am Rauchen), auch wenn mir die Idee des Plots recht gut gefällt.

  7. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (540)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Anstatt das Julie die ersten Tage an ihrem College genießen kann, muss sie sich um eine 13 jährige kümmern, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Julie gibt es nicht gerne zu, aber die Finn sieht unglaublich gut aus. Finn befindet sich gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Jedoch zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus und es macht den Anschein, dass Julie sich in die Pappfigur verliebt…

    Ich hatte dieses Buch echt Ewigkeiten auf meine SuB liegen und irgendwie hab ich kaum Lust gehabt dieses Buch zu lesen. Warum kann ich euch gar nicht sagen, jedoch kann ich euch sagen, dass ich mich hier teilweise durch das Buch gequält habe. Dieses Buch hat mir wirklich keinen Spaß gemacht und ich habe dieses Buch nur gelesen, damit ich es endlich beenden konnte. Für mich war dieses Buch leider überhaupt nichts und ich war doch sehr enttäuscht über diese Geschichte. Jeder kann natürlich eine ganz andere Meinung zu dem Buch haben, diese ist meine!

    Okay, fangen wir mit Julie an. Für mich war sie sehr aufdringlich und ich habe wirklich keinen Zugang zu ihr gefunden. Teilweise war sie auch echt arrogant oder heuchlerisch, was mir ebenfalls das Lesen echt erschwert hat. Ich mochte sie einfach nicht und auch bis zur letzten Seite hin, konnte ich mich nur noch über sie aufregen. Schade finde ich auch, dass sie wirklich jeden Tag Matt dumm anmacht. Ihrer Meinung nach sind seine T-Shirts echt dämlich und das stört mich sehr. Anstatt das man in einem Jugendbuch vermittelt, dass es vollkommen egal ist, was man anzieht, wird man in diesem Buch für seine Kleidung kritisiert. Echt schräge Sache! Und nicht nur das: sie kritisiert an ihm, dass er nie aus dem Haus geht und er wird als ein ,,nerdiger‘‘ Typ abgestempelt. Also wirklich, hat nichts in einem Jugendbuch zu suchen! Leider bleibt das nicht nur bei Matt, denn sie kritisiert auch Celeste für jede noch so kleine Kleinigkeit und glaubt, dass sie weiß was am besten für Celeste ist. Leider war Julie auch sehr unreif dafür, dass sie aufs College geht. Sie beschwert sich ständig über irgendwelche Situationen, ist aber nicht bereit dafür, etwas zu ändern. Und mit 16-17 Jahren sollte man sich dessen schon bewusst sein.

    Der Schreibstil war für mich ganz okay, nichts Spektakuläres. Dennoch wird hier sehr angenehm und flüssig geschrieben, doch leider war das drum herum überhaupt nicht gut. Für mich war ehrlich gesagt der Schreibstil das einzige, was man hier wirklich positiv hervorheben kann, mehr ist da leider überhaupt nicht gewesen! Zu Beginn war der Schreibstil doch recht zäh und man musste sich da erst mal durch kämpfen.

    ,,Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte‘‘ war für mich ein Buch, dass ich wirklich keinen empfehlen kann. Ich finde, dafür dass dieses Buch ein Jugendbuch ist, wurden so viele Themen falsch aufgegriffen und nicht gut durchdacht oder bearbeitet. Als Autorin ist das schon echt was, über das man sich wirklich bewusst sein sollte, wenn man so ein Buch veröffentlicht. Julie hat mir als Protagonistin die ganze Geschichte kaputt gemacht. Sie war so eine ätzende und nerv tötende Person, die das ganze Buch ruiniert hat. Also Leute, ich kann euch das Buch leider gar nicht empfehlen. Es gibt echt Bücher, die besser sind und hierbei verschwendet ihr eure Zeit beim Lesen. Lest dafür lieber etwas anderes!

  8. Cover des Buches Was perfekt war (ISBN: 9783423230018)
    Colleen Hoover

    Was perfekt war

     (534)
    Aktuelle Rezension von: MareikeUnfabulous

    Ich lese aktuell sehr viele Bücher von Colleen Hoover und kann nun sagen, dass die Geschichte von Quinn und Graham mein liebstes Buch der Autorin ist.

    Colleen Hoover hat eine Thematik aufgegriffen, mit der sich viele (Ehe)Paare sicherlich identifizieren können. Sie beschönigt nichts, findet dabei aber immer die richtigen Worte und trifft mitten ins Herz. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr berührt und nachhaltig beschäftigt.

    Auch die Umsetzung ist wieder klasse gelungen: Im Buch wird die Beziehung von Quinn und Graham abwechselnd aus der Sicht von damals und heute erzählt. Dadurch lernt man die beiden Protagonisten besonders gut kennen. Quinn schien mir öfters sehr verkopft und sehr pessimistisch - einfach zu sehr auf das Negative gerichtet. (Ich muss aber auch anmerken, dass ich mich in keiner gleichwertigen Situation befinde.) Ohne zu spoilern: Graham hat hierzu die richtigen Worte in einem seiner Briefe an Quinn gefunden. Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie sehr mich die Liebe der beiden berührt hat.

    Ohne Frage: "Was perfekt war" hat mein Herz in kleine Stücke zerrissen. Ich habe mit den Protagonisten gelacht und geweint. Das Buch hat genau die richtige Länge, der Schreibstil ist flüssig und die Autorin hat immer die richtigen Worte gefunden.

  9. Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783596705818)
    V. E. Schwab

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

     (357)
    Aktuelle Rezension von: Buchstabennudeln

    Handlung:

    Adeline Larue wächst in einem kleinen Dorf in Frankreich im 16. Jahrhundert auf. Schon früh begleitet sie ihren Vater mit Freude auf den Markt, wo er seine Schnitzereien verkauft. Das weckt in ihr den Freiheitsdrang und führte dazu, dass sie allen Jungen, die sich in sie verlieben, aus dem Weg geht, um einer späteren Heirat zu entkommen. Sie hasst die Vorstellung, sich an einen Mann und an das Dorf zu binden, denn das würde bedeuten, dass sie für immer dortbleiben müsste. Doch als sie älter wird, kann sie den Erwartungen im Dorf nicht mehr standhalten und sich der Heirat nicht mehr widersetzen. 

    An ihrem Hochzeitstag wagt sie den verzweifelten Versuch, zu fliehen, und in ihrer Angst betet sie zu den Göttern der Dunkelheit, vor denen sie immer gewarnt wurde. Sie sieht keine andere Möglichkeit, als mit dem Schatten persönlich eine Abmachung einzugehen. Er schenkt ihr die Freiheit und das ewige Leben, doch der Preis dafür ist hoch: Von nun an wird sie von allen vergessen, denen sie begegnet. 300 Jahre lebt sie ein freies, aber einsames Leben, bis sie Henry trifft, einen Jungen, der sich an sie erinnert…

    Meinung: 

    Addie Larue ist ein sehr nachdenkliches Buch. Durch die mysteriöse Stimmung konnte mich die Geschichte von Anfang an in ihren Bann ziehen. Man begleitet Addie durch die Jahrhunderte und bekommt somit ganz viele Einblicke in ihre Erlebnisse und Gedanken. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten und fand es interessant zu erfahren, welche historischen Ereignisse und Umschwünge sie mitbekommen, und wen sie alles kennengelernt hat. Die Idee fand ich sehr gut umgesetzt, da Addies Fluch, vergessen zu werden, aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet wird.

    Teilweise zog sich die Geschichte für mich aber in die Länge, durch die vielen Szenen in der Vergangenheit und ihren Auseinandersetzungen mit Luc, dem personifizierten Schatten. Ich wollte einfach mehr von der Gegenwart lesen, über ihre Beziehung mit Henry. Die Nebencharaktere fand ich alle authentisch beschrieben, doch leider spielten sie in Addies Leben meist nur eine Rolle als ihr/e Liebhaber/in und hatten nur kurze Auftritte. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren. Zum Beispiel über die lebensfrohe, künstlerisch-chaotische Sam, den sympathischen Toby und den neugierigen Remy.

    Der Schatten hat gemischte Gefühle in mir hervorgerufen. Er ist geheimnisvoll und irgendwie anziehend, doch auch unberechenbar und gefährlich. Scheinbar zuvorkommend, will er die Situation immer zu seinem Vorteil ausnutzen. Seinen Charakter und die Beziehung zu Addie fand ich sehr gut ausgearbeitet, da er für düstere Überraschungen gesorgt hat und ich nie so richtig wusste, wie ich zu ihm stehen soll...

    Die Geschichte wird getragen von einer gemütlichen, melancholischen Atmosphäre und einem poetischen Erzählstil. V.E. Schab nutzt viele schöne Metaphern, um Gefühle zu verbildlichen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und habe es genossen das Buch gemütlich unter der Decke mit dem Geräusch von Regen, der aufs Fenster prasselt, zu lesen. Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler geschildert, der einen durch die Jahre führt und immer wieder kleine Zeitsprünge unternimmt, jedoch nie zu viel verrät.

    Die Handlung fließt mal langsam mal schnell, aber stetig, genauso wie das Leben. Es gibt keine Actionszenen, dafür aber die Farbpalette der Gefühle und erst zum Ende hin, erfährt man, worauf es hinausläuft. Ich habe das Buch als ruhig und nachdenklich empfunden, aber auch als inspirierend. Nicht nur, weil es viel um Kunst, Musik, Bücher und Theater geht, sondern auch, weil es das Leben in Kontrasten zeigt. Das Positive und das Negative. Als ich das Buch durchgelesen hatte, hatte ich das Gefühl, als würde ich in den Sternenhimmel gucken und mir alle Möglichkeiten offen stehen...

    "Heutzutage schauen alle nur nach unten. Es ist schön, mal jemanden nach oben schauen zu sehen." - Sam

    Fazit:

    Das unsichtbare Leben der Addie Larue ist eine Geschichte über das Vergessen und Erinnern, über die Kunst und Inspiration, über Spuren und darüber, seinen Platz im Leben zu finden. Ich empfehle das Buch allen, die ruhige und nachdenkliche Geschichten mögen und, die einen motivierenden Anschubs brauchen. Ihr schafft das, was ihr euch vornehmt!

  10. Cover des Buches Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch (ISBN: 9783736313262)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch

     (463)
    Aktuelle Rezension von: viovilou

    Shay und Landon hassen sich. Shay ist ein beliebter Sonnenschein, der ein perfektes Leben zu haben scheint und dazu noch wunderschön ist. Landon ist kaltherzig und ein Bad Boy der seine Probleme mit Alkohol, Parties und Drogen löst. 

    Sie können also verschiedener nicht sein 

    Doch dann schließen die beiden eine Wette ab und diese bringt die beiden näher zusammen…

    Ihre Geschichte ist sowohl aus Shays, als auch aus Landons Perspektive erzählt. 

    Beide Protagonisten werden durch den Schreibstil der Autorin unglaublich gut dargestellt und wirken sehr authentisch.

    Shay ist mehr, als alle von ihr sehen und halten. Sie muss viel durchmachen und strahlt nicht immer so hell, wie in der Öffentlichkeit. Sie ist eine starke junge Frau, welche gutherzig und klug ist. Ich konnte mich in vielen Punkte in ihr wiederfinden und finde sie wunderbar.

    Landon hat ebenfalls einiges an Schmerz in seinem Leben fühlen müssen und versucht diesen mit Alkohol, Parties und Beliebtheit zu verdrängen. Doch das gelingt ihm eher schlecht. Er wird von allen als kalter Bad Boy gesehen; kaum jemand blickt hinter die Fassade.

    Ich habe mit den Protagonisten so mitgefühlt und ihre Geschichte hat mich tief berührt. Sie halten zusammen und geben sich Halt.

    Der einzige kleine Kritikpunkt für mich ist, dass die Kapitel für meinen Geschmack etwas zu lang geraten sind.

    Die Autorin hat wieder einmal eine wunderbare und emotionale Geschichte erzählt und mir definitiv die ein oder andere Träne über die Wange laufen lassen.

    Shay und Landon haben mein Herz ganz schön strapaziert. ;)

  11. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

     (470)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Leider war dies ein, und zwar das bisher einzige, Buch der Autorin, das mir nicht gefallen hat. Ich konnte mit allem einfach nichts anfangen und war nur genervt von der gesamten Handlung. Es fühlte sich gar nicht nach Colleen Hoover an, da emotionale Themen wie mit einer Dampfwalze überrollt und nicht sachte erzählt wurden.


    Das gesamte Buch liess sich grösstenteils als merkwürdig beschreiben. Die Geschichte war gespickt von komischen Verbindungen und Ereignissen zwischen den Protagonisten, die absolut absurd waren und über die ich irgendwann nur noch den Kopf schütteln konnte. Es war so merkwürdig und und steigerte sich immer weiter, bis ich dachte, dass es nicht mehr absurder geht. Dies war am Anfang noch lustig, hat meinen Humor aber einfach nicht getroffen. Es sollte wohl witzig sein, war es aber überhaupt nicht und hat alles eher lächerlich dargestellt. Mir fehlte die typische Colleen Hoover Art sehr, da hier eigentlich total traurige und wichtige Themen behandelt wurden, die aber auf eine merkwürdige Art erzählt wurden. Es war nicht wie üblich die sanfte und berührende Art, sondern wirkte viel zu gewollt und hat alle Emotionen überrollt und platt gewalzt. Damit konnte ich überhaupt nichts anfangen und war von der Geschichte irgendwann sehr abgestossen.


    Bei den Protagonisten wurde diese komische Geschichte noch weiter ausgeführt. Allein die Familienkonstellation war so speziell, dass es total verrückt war. Was am Anfang noch human startete, wurde mit jeder neu vorgestellten Person immer verwirrender. Alle waren irgendwie miteinander verbunden und hatten noch eine verrückte Eigenschaft, die diejenige des Vorgängers übertroffen hat. Natürlich war es aber auch hier so, dass die Geschichte aus Merits Sicht erzählt wurde und somit wahnsinnig subjektiv war. Dies hat sich am Ende auch geklärt, war aber trotzdem ziemlich übertrieben. Hinter allem gab es noch eine verrückte Geschichte, die auch erzählt wurde. Dies war eigentlich unterhaltsam, hat mir aber nicht das geboten, was ich gerne lesen wollte.


    Ein weiteres Problem, das ich mit dem Buch hatte, war die Protagonistin. Ich mochte Merit einfach nicht und fand keinen Zugang zu ihr und ihren Gefühlen. Merit war sehr speziell und wurde direkt auch mit ihrem aussergewöhnlichen Hobby, dem Sammeln von sämtlichen Pokalen fremder Leute, vorgestellt. Die Protagonistin war leider ziemlich verbittert, kratzbürstig und rebellisch. Dies waren alles Eigenschaften, die sie mir nicht wirklich sympathisch gemacht haben. Ihr merkwürdiges Verhalten hat sich immer wieder in der Geschichte gezeigt und ihre Handlungen waren einfach nicht nachvollziehbar. Sie hat immer wieder aus dem Effekt heraus ziemlich sprunghaft gehandelt. Sie war eine absolute Einzelgängerin, eine Rebellin und versank im Selbstmitleid. Auch andere konnten mich einfach nicht überzeugen. Die Schwester Honor, ihr Bruder Utah oder auch die beiden Mütter waren ziemlich spezielle Charaktere, die alle merkwürdige Vorlieben an den Tag legten. Am komischsten war aber vermutlich der Stiefonkel, der von Anfang bis Ende ein absolut schräges Verhalten zeigte. 


    Die sonst so starken Liebesgeschichten, die die Autorin gefühlvoll erzählt, fanden hier kein Erscheinen. Ich war mir zeitweilig gar nicht sicher, ob es überhaupt auf eine Liebesgeschichte hinauslaufen soll, so wenig, wie ich gefühlt habe. Sie hat mich überhaupt nicht gepackt und mit ihrer Oberflächlichkeit keinerlei Gefühle ausgelöst. Ich mochte weder den männlichen Gegenpart noch die Protagonistin und die beiden im Kombination somit auch nicht. Dies war leider nur enttäuschend und ziemlich langatmig. Ich wusste einfach nicht, worauf die Geschichte hinauslaufen soll und fand sie deshalb ziemlich planlos erzählt.

    Insgesamt war ich zwar manchmal unterhalten von den absurden und einfallsreichen Ideen und Wendungen der Geschichte, war meistens aber genervt von dieser merkwürdigen Konstellation. Ich bin enttäuscht von der Autorin und kann dieses Buch leider nicht empfehlen. Für mich war es ein Flop und erhält leider nur 2.5 Sterne.

  12. Cover des Buches Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch (ISBN: 9783736314856)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch

     (355)
    Aktuelle Rezension von: denisexreads

    Wow! Auch dieser Band hat mich wieder vollends überzeugt und ich habe einige Tränen vergossen! Die Geschichte von Landon und Shay ist für mich etwas ganz besonderes. Ich habe wieder alles gefühlt und die Autorin konnte mich komplett abholen. 

    Die Chances-Reihe ist eine der besten, die ich je gelesen habe. Ich liebe sie und ich liebe Shay und Landon. Ihre Geschichte ist schmerzhaft, aber auch wunderschön und verarbeitet viele wichtige Themen. Große Empfehlung für diese Bücher!

  13. Cover des Buches Nicht weg und nicht da (ISBN: 9783453271593)
    Anne Freytag

    Nicht weg und nicht da

     (335)
    Aktuelle Rezension von: reading_and_soccer

    Ich habe schon einigen Bücher von Anne Freytag gelesen, also nahm ich mir im Urlaub dieses Buch von ihr mit.

    Inhaltszusammenfassung: Luise trauert um ihren Bruder, der Suizid begangen hat. Dann lernt sie Jakob kennen, der von der ersten Sekunde an fasziniert von ihr ist. Er und die E-Mails ihres verstorbenen Bruders wollen ihr helfen, wieder glücklich zu werden.

    Sprache: Die Autorin pflegt einen lockeren und leicht verständlich Schreibstil, da das Buch eigentlich ein Jugendbuch ist. Dadurch aber liest sich das Buch sehr flüssig, der Lesefluss ist sehr angenehm.

    Charaktere: Luise ist sehr von ihrem Bruder geprägt, der auch eine interessante Randfigur darstellt. Ihr Charakter ist fein ausgearbeitet und man fühlt stark mit ihr mit. Einzig und allein hätte ich mir in der ersten Hälfte mehr Eindrücke über ihre Gefühle zu Jakob erhofft. Dieser war mir zwar sympathisch, jedoch war er nicht hundertprozentig nahbar, weil um seinen Hintergrund ein großes Geheimnis gemacht wurde. Die Randfiguren wirken alle sehr lebendig, die Autorin hat sich bei der Ausgestaltung dieser große Mühe gegeben.

    Storyline: Insgesamt bin gut durch das Buch gekommen. Auch hat die Story mich wirklich gecatcht und ich habe mich gefragt, wie sich die Spannungen zwischen den Charakteren lösen werden. Ich hätte mir teilweise mehr Fokus auf die  Liebe vorstellen können. Das Ende konnte mich jedoch leider nicht vollständig überzeugen.

    Besonderheiten: Musik spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle, es werden viele verschiedene Lieder erwähnt. Am Ende findet man sogar einen Soundtrack von Luise und Jakob. 

    Fazit: Für mich war es ein leicht zu lesendes Buch über schwierige Themen: Trauer, Suizid, Liebe und Familie. Ich persönlich hätte mir oft ein größeren Augenmerk auf die Liebe vorstellen können. 

    Insgesamt gebe ich 4 ⭐️


  14. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

     (267)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Matt Haig leidet seit Jahren an Depressionen und Panikattacken. Diese Themen werden immer wieder in seinen Büchern thematisiert, so wie auch in diesem Buch. Matt Haig wollte sich von einer Klippe stürzen, jedoch wurde er von dem Gedanken abgehalten, dass er überlebt und somit eine schwere Behinderung hat. Seitdem lebt er mit seiner Frau und den gemeinsamen Kindern zusammen. In diesem Buch nennt er viele Gründe, wofür es sich wirklich und wahrhaftig zu leben lohnt.

    Ich habe bereits einige Bücher von Matt Haig gelesen und gerade weil er über Themen wie Depressionen und Panikattacken schreibt, hat er sich in mein Herz geschrieben. Ich finde es richtig gut, wenn Menschen immer mehr solche sensiblen und wichtigen Themen mit in ihre Bücher einbauen und ihnen somit die Möglichkeit geben ein weiteres Tabuthema zu brechen. Egal, welche Bücher Matt Haig bisher geschrieben hat, bisher habe ich mich immer total von ihm verstanden gefühlt.

    Ich bin jemand, der selber mit Depressionen zu kämpfen hat und dadurch finde ich, dass ich sagen kann, dass dieses Buch total authentisch und realistisch geschrieben wurde. Er beschreibt, wie es ist, gegen diese Erkrankung zu kämpfen und was es heißt, immer wieder gegen diese anzukämpfen. Dieses Buch ist meiner Meinung nach für jeden etwas und gibt jedem Hoffnung. Wenn es einem mal nicht so gut gehen sollte, kann man sich durch dieses Buch eine Portion Motivation holen.

    Besonders toll finde ich auch die kleinen Kapitel, in denen er über Dinge wie ,,Wie man für jemanden mit Depressionen und Ängsten da ist‘‘ schreibt und somit auch Menschen, die nicht davon Betroffen sind, geholfen werden kann. Generell würde ich dieses Buch jedem Menschen empfehlen, egal, ob man von diesen Erkrankungen betroffen ist oder eben nicht. Jeder kann aus dem Buch etwas für sich mitnehmen.

    Bei diesem Buch hatte ich so viele Momente, in denen ich mich einfach wiedergefunden habe. In denen ich das Gefühl hatte, der Autor würde ein Buch über mich schreiben. Ich finde es so toll, dass so viele Gedanken auch von anderen mit in dieses Buch eingeflossen sind, da sie diese von so vielen Menschen wiederspiegeln. Durch dieses Buch fühlt man sich nicht mehr allein, man fühlt sich verstanden. Wenn ihr diese Krankheit ein wenig mehr verstehen wollt, solltet ihr euch das Buch zur Hand nehmen und euch damit intensiv auseinandersetzen. Es lohnt sich wirklich!

    Den Schreibstil von Matt Haig kenne ich bereits aus anderen Büchern, jedoch konnte er mich auch in diesem Buch wieder komplett mit seiner unglaublich tollen Schreibweise überzeugen. Matt Haig hat einen flüssigen, fesselnden und teilweise auch echt poetischen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man regelrecht an den Seiten klebt. Das Buch lässt sich total angenehm lesen und man will es nicht aus der Hand legen. Auch der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört.

    ,,Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben‘‘ ist ein wahnsinnig tolles Buch, wofür sich jeder Euro lohnt. Dieses Buch hilft einem sich selber ein bisschen besser zu verstehen und für sich selbst Verständnis zu schaffen. Matt Haig schenkt uns mit diesem Buch eine große Portion Hoffnung und Mut und das brauchen auch wir Menschen, die an diesen unglaublich blöden Erkrankungen leiden müssen.

  15. Cover des Buches Forbidden (ISBN: 9783841503077)
    Tabitha Suzuma

    Forbidden

     (843)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Die 16-jährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, nachdem ihr Vater die Familie verlassen und ihre Mutter sich mehr und mehr dem Alkohol und ihrem jüngeren Liebhaber hingibt. Die beiden versuchen verzweifelt, die Familie zusammenzuhalten und kommen sich dabei immer näher. Sie wissen, dass ihre Beziehung verboten ist, dennoch können sie ihre Gefühle füreinander nicht leugnen. Mit fatalen Folgen… 

    Die Geschichte der fünf Geschwister hat mich sehr bewegt und aufgewühlt. Man wünscht ihnen nur, dass sie glücklich werden und besonders einen Erwachsenen, der Maya und Lochan die Last von den Schultern nimmt, sich um alles kümmern zu müssen. Besonders das Ende hat mich schockiert und ich werde mich definitiv noch länger an dieses Buch erinnern.

  16. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (743)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover hat mich ehrlich gesagt in die Irre geführt da es mit der jungen Frau die in die Ferne Blickt und im Hintergrund die Stadt Paris sehr an einen Liebesroman alla Nicolas Barreau erinnert. Dies ist aber eine völlig andere Geschichte!
    Am John F Kennedy Airport vertauschen ein Mann und eine Frau ihr Handy. Als ihnen dies zu Hause auffällt stellen sie fest das sie mehrere 1000km voneinander getrennt wohnen. Erst wollen sie das Handy des jeweils anderen zurück schicken, sind dann jedoch neugierig und fangen an im Handy des jeweils anderen zu stöbern...und stossen auf Ungereimtheiten...

    Ein tolles Buch! Man kann es von der ersten Seite nicht mehr aus der Hand legen und es entwickelt sich bis zum Schluss zum Pageturner. Zwischen Liebesgeschichte und Krimi angesiedelt bleibt es immer spannend und es gibt sogar einiges an Action.

  17. Cover des Buches Bad At Love (ISBN: 9783736312999)
    Morgane Moncomble

    Bad At Love

     (410)
    Aktuelle Rezension von: buch_begeistert

    Auf „Bad at Love“ war ich unglaublich gespannt und was soll ich sagen? Es hat mich vollkommen begeistert! Ich habe das Buch einfach nur geliebt, gefühlt, und wollte gar nicht das es endet. Morgane Moncomble ist eine ganz besondere und berührende Geschichte gelungen. Der Schreibstil ist sehr schön, fesselnd und vor allem schafft die Autorin die Gefühle auf leichte Weise zu transportieren. Man bekommt einen Einblick in die Gedanken beider Protagonisten. Das Setting mit der kleinen Stadt Charleston hat für diese Geschichte einfach perfekt gepasst und die ganze Atmosphäre ist sehr stimmig und angenehm.


    Die Protagonisten habe ich beide in mein Herz geschlossen. Azalée und Eden sind besondere, einzigartige und sehr tiefsinnige Charaktere, die so viel ertragen mussten und dennoch so stark sind. Es ist sind Charaktere, die einem Mut machen! Mit Azalée habe ich sehr mitgefühlt und gehofft. Sie ist eine liebevolle, herzensgute junge Frau, die trotzallem versucht nicht aufzugeben. Sie ist so mutig und stark und verliert dennoch nie ihre humorvolle Seite. Sie hat mir wirklich imponiert. Eden ist einfach unglaublich! Für mich ein neuer Bookboyfriend. Er ist so unfassbar verständnisvoll, geduldig, kämpferisch und voller Liebe! Eden schafft es, sich nicht unterkriegen zu lassen, sondern nach vorne zu schauen. Vor allem sieht er den Menschen wie er ist, ohne Vorurteile. Die Beiden zusammen haben mir so oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Man erlebt Enemies to Lovers und Friends to Lovers in einem. Die Beiden lieben es sich zu necken, was der ganzen Geschichte eine tolle Leichtigkeit gegeben hat. Ich liebe diese tiefe und starke Verbindung zwischen den Beiden so sehr.


    Die Handlung ist nicht leicht und beinhaltet viele ernste Themen, die einen schlucken lassen und sehr berühren. Es ist sehr authentische und sensible Weise rübergebracht. Aber trotz der dunklen Momente, die einen mitreißen, gibt es viele schöne, leichte und unterhaltsame Augenblicke die so viel Licht hineinbringen. Auch die Nebencharaktere mag ich sehr gerne, denn sie zeigen was wahre Freundschaft und Zusammenhalt bedeutet. Ich liebe es, dass die Geschichte neben den Emotionen und der Tiefgründigkeit, auch eine gewisse Lockerheit hat. So bekommt jeder Moment und jeder Charakter seinen Raum und fokussiert sich nicht zu sehr nur auf das Negative. Für mich hat es einen tollen Ausgleich.


    Eine schöne, besondere, berührende Geschichte die das Herz erreicht und so viele wichtig Messages hat! Du bist so viel mehr wert, als andere sagen. Große Liebe besonders für die Protagonisten! Eine große Leseempfehlung!

    5/5 

  18. Cover des Buches Die Tage, die ich dir verspreche (ISBN: 9783426516768)
    Lily Oliver

    Die Tage, die ich dir verspreche

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Frenx51

    Gwen hat ein Herz von einer anderen Person erhalten und wie alle behaupten, sollte sie doch nun glücklich sein, da alles wieder gut wird. Doch sie empfindet keine Lebensfreude, sondern Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Ihr kommt eine Idee und sie bietet ihr neues Herz in einem Internetforum an. Noah, der Moderator in diesem Forum ist, geht zum Schein darauf ein. Doch als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist.


    Ein kaputtes Herz zu haben und auf eine Herztransplantation warten zu müssen, ist wahrscheinlich ein schreckliches Gefühl. Wenn man dann die Möglichkeit hat ein neues zu bekommen, muss man wohl unglaublich glücklich sein. Doch Gwens Gefühle sind anders, sie fühlt sich mit dem neuen Herz nicht wohl und hat Schuldgefühle gegenüber der Person, die dafür gestorben ist. Sie hat nicht das Gefühl, dass sie glücklich werden kann und sucht verzweifelt nach einer Person, die ihr neues Herz haben will.

    Die beiden Charaktere Gwen und Noah fand ich sehr authentisch und sympathisch. Gwen wirkte für mich am Anfang sehr kalt und depressiv, ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich so sehr sträubt. Erst im Laufe des Buchs konnte ich Gwen und ihre Sichtweise besser verstehen, denn ich glaube für diejenigen, die sich damit noch nicht beschäftigen mussten ist es schwer nachzuvollziehen. In manchen Situationen musste ich mir auch in Erinnerung rufen, dass Gwen depressiv sind und sich darum jetzt vielleicht so verhält. Noah hingegen ist eigentlich sehr liebenswert und will nur das Beste für Gwen.

    Die Perspektiven wechseln sich immer zwischen Gwen und Noah ab und werden zusätzlich durch frühere Nachrichten aus dem Forum unterstützt. Der Perspektivenwechsel ist an einigen Stellen etwas anstrengender zu lesen, da er an einigen Stellen abschweifend ist und Gwen und Noah sich immer wieder auch missverstehen. Auch die Liebesgeschichte der Beiden hat mir an einigen Stellen zu viel Raum eingenommen. Emotional konnte mich die Geschichte an einigen Stellen packen, jedoch nicht komplett.


    Eine besondere Liebesgeschichte, die vor vielen Hürden steht. 

  19. Cover des Buches Die stille Kammer (ISBN: 9783404172191)
    Jenny Blackhurst

    Die stille Kammer

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Susan Webster ist gerade aus der Forensischen Klinik entlassen worden. Sie hat wohl vor vier Jahren ihren neugeborenen Sohn Dylan erstickt. Sie weiß nur nichts davon… Postnatale Depressionen soll sie gehabt haben. In der Haftzeit hat sich ihr Mann Marc von ihr scheiden lassen und sie hat auch sonst alle Kontakte abgebrochen. Wieder draußen, passieren plötzlich seltsame Dinge. Ihr wird ein Kinderfoto zugeschickt, auf dem der Name ihres Sohnes auf der Rückseite notiert ist. Außerdem findet sie einen Zeitungsausschnitt von der Verhandlung in ihrer Tasche. Durch Zufall lernt sie den Journalisten Nick kennen und zusammen mit ihm und ihrer einzigen Freundin Cassie macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit…

    Meine Meinung: Mit diesem Buch ist Jenny Blackhurst ein absoluter Pageturner gelungen! Denn in was für ein Wespennest Susan hier sticht, als sie sich auf die Suche macht, ist an Boshaftigkeit nicht zu überbieten! Der Fall führt tief in die Vergangenheit und Susan und der Leser entblättern nach und nach eine ganze Geschichte, die schon zu Schulzeiten ihren Lauf nimmt…

    Ich war von Seite zu Seite immer faszinierter von der Geschichte und von den Wendungen, die diese nimmt! Susan ist vom Wesen her nicht immer einfach, aber, wenn man bedenkt, was sie hinter sich hat, hat man als Leser auf jeden Fall Verständnis dafür. Aber bei allen anderen Charakteren fragt man sich zwischendurch immer, ob man denjenigen vertrauen kann oder nicht. Solche Plots liebe ich ja!

    Das Buch hat mich am Ende wirklich fassungslos zurückgelassen! Eine unglaublich spannende und wendungsreiche Geschichte, die ich regelrecht verschlungen habe!

    Mein Fazit: Jenny Blackhurst ist für mich mittlerweile eine der Psychothriller-Queens, die immer ein Garant für spannende und überraschende Wendungen ist! Auch für dieses Werk von ihr vergebe ich die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung!

  20. Cover des Buches Scherbenseele (ISBN: 9783442483334)
    Erik Axl Sund

    Scherbenseele

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Immer mehr Jugendliche nehmen sich auf unterschiedlichste Weise und an unterschiedlichen Orten in Schweden das Leben. Eines haben sie jedoch gemeinsam, sie hören die Musik des gleichen Interpreten.
    Zur gleichen Zeit werden einflussreiche Männer ermordet. Jens Hurtig ermittelt in diesen Fällen und erkennt Zusammenhänge.

    Scherbenseele ist der erste Teil der Kronoberg-Reihe des Autorenduos Erik Axl Sund (Jerker Eriksson und Hakan Axlander Sundquist).

    Der Beginn des Buches hat mich einige Nerven gekostet. Der Schreibstil wirkt abgehakt und hat sehr starke philosophische Züge. Es geht um das Leben, den Tod und die Zeit. Dinge, die in einen Psychothriller passen und gerne erwähnt werden dürfen, aber über 2/3 des Buches hatte ich das Gefühl, dass es hier hauptsächlich ums philosophieren geht.
    Nach etwa 280 Seiten änderte sich der Schreibstil, die Sätze wirkten harmonischer und ließen sich flüssiger lesen. Der Fokus des Buches ändert sich indes auch und die (Selbst)Morde rücken in den Fokus. Hier steigt der Spannungsbogen deutlich und das obwohl ich das Ende vorhersehbar empfand.

    Diesem Buch hätte ich gerne 2,5* gegeben, am Ende habe ich mich hier für die 3* entschieden.

  21. Cover des Buches What if we Trust (ISBN: 9783736314900)
    Sarah Sprinz

    What if we Trust

     (288)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Wie nicht anders erwartet ist nun Hope mit Ihrer Geschichte dran.


    Ich mochte die Idee hinter der Hopes Story sehr gerne, allerdings muss ich gestehen, dass ich Fanfictions sowieso schon skeptisch gegenüber stehe und mich deswegen zu dem letzten Teil überwinden musste.


    Hope schreibt eine allseits bekannte Fanfiction über Ihren Lieblingssänger. Ist ja alles schön und gut…

    Aber dann waren da viel zu viele Zufälle, dass es richtig unrealistisch gewirkt hat. Ich liebe es wenn es Zufälle gibt, durch die sich die Protagonisten annähern, aber wenn gefühlt jede Handlung zufällig übereinstimmt ist es doch zu viel des Guten.


    Ich mochte Hope in den ersten beiden Teilen wirklich gerne und Ihre Liebe zu Pflanzen war irgendwie niedlich. Aber dieses ewige Hin und Her Ihrer Gefühle hat mich so genervt. Irgendwann muss man sich auch mal entscheiden.


    Wie auch in den ersten beiden Teilen ist das Setting in Kanada einfach wundervoll. Es gibt so viele Dinge, die auch gerne machen möchte. Ich möchte auch in Scotts Haus auf dem Fußboden liegen und die Sterne beobachten. 


    3,5/5 Sternen


  22. Cover des Buches Die Ungehörigkeit des Glücks (ISBN: 9783570102923)
    Jenny Downham

    Die Ungehörigkeit des Glücks

     (164)
    Aktuelle Rezension von: lui_1907

    Inhalt

    Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück ...


    Nach „Bevor ich sterbe“ von der Autorin Jenny Downham gefiel mir so gut, dass ich dachte da kann bei „Die Ungehörigkeit des Glücks“ nichts schief gehen. Aber leider wurde ich enttäuscht. Die Geschichte ist irgendwie nicht neu und die Charaktere, bis auf Mary und Katie, sind unsympathisch und kalt. Zum Ende hin wurde alles sehr langatmig und das „Familiengeheimnis“ ist sehr vorhersehbar.


    Fazit: Leider nicht sehr fesselnd.

  23. Cover des Buches Eisige Schwestern (ISBN: 9783426520147)
    S. K. Tremayne

    Eisige Schwestern

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Inhalt:

    Das Ehepaar Sarah und Angus Moorcroft hat eine ihrer Zwillingstöchter, Lydia, durch einen tragischen Unfall verloren. Doch schon bald kommen ihnen Zweifel, ob tatsächlich Lydia gestorben ist. Vielleicht war es ja doch Kirstie? Der Umzug auf eine geerbte Insel in den schottischen Hebriden soll ein Neuanfang sein... Doch wie findet man heraus, welche Tochter gestorben ist? Und was ist an jenem Tag wirklich passiert?

    Fazit:

    Mit "Eisige Schwestern" ist S. K. Tremayne ein spannender Psychothriller gelungen.

    Die meisten Kapitel sind aus Sicht von Sarah geschrieben, der Schreibstil ist flüssig und die Beschreibung der Landschaft war sehr gut. Man hatte fast das Gefühl, selbst vor Ort zu sein.

    Ich hätte mir zwischendurch etwas mehr Verwirrung um die Identität des Zwillings gewünscht, da es für mich von Beginn an doch recht durchschaubar war.

    Die Geschichte braucht zwar etwas, um richtig in Fahrt zu kommen, aber nach einer überraschenden Wendung kam im letzten Drittel nochmal richtig Spannung auf.


  24. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.748)
    Aktuelle Rezension von: DottiRappel

    Mich hat das Buch sehr berührt. Es stehen viel Weisheiten, über das Sterben drin und es bringt einem zum nachdenken. 

    Eine so herzzerreißende Handlung, dass man am Ende nicht anders kann, als zu weinen.

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