Bücher mit dem Tag "der herr der ringe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "der herr der ringe" gekennzeichnet haben.

57 Bücher

  1. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die Gefährten (ISBN: 9783608939811)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die Gefährten

     (1.184)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Booktube-Rezension: https://www.youtube.com/watch?v=wuk_sHtniPg

    Tolkiens Schreibstil ist nicht jedermanns Sache - insbesondere im ersten Band seiner revolutionären Herr der Ringe-Trilogie mutet die Sprache teils verstaubt an, nur um dann doch wieder von seiner feinen Ironie auf modernere Ebenen gehoben zu werden. Was den Herrn der Ringe auch heute noch auszeichnet sind die unvergänglichen Themen dieses Meisterwerks über Freundschaft, Mut und Tapferkeit, in dem sich Tolkien auch mit Umweltverschmutzung, der Teilung der Welt in zwei Blöcke und den Grauen des Krieges auseinandersetzte.

  2. Cover des Buches Der Herr der Ringe (ISBN: 9783608960358)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe

     (98)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Cover & Gestaltung:

    Der Schuber ist aus sehr stabilen Karton. Das hatte ich auch schon anders erlebt, dünn und instabil, sodass man schnell Knicke und Kerben darin hat. Dieser Schuber ist allerdings ein echter Hingucker im Schrank und hält sicher einiges aus. Der Einband des Buches ist ebenfalls schön gestaltet und ein weitaus besseres Motiv als die neue Jubiläumsausgabe oder die einzelnen bunten Teile. Die Größe des Buches sorgt dafür, dass man es eigentlich nirgends mit hinnimmt, sondern nur zu Hause liest. Es ist einfach viel zu unhandlich, schwer und groß und mir zu wertvoll J

    Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Die Bilder erinnern mich sehr an die Schauspieler der Verfilmung, aber haben dennoch andere Züge, sodass man keine Zeichnung von Elijah Wood & Co. vor sich hat. Manche Bilder zeigen mehr Details, manche weniger. Was mich stört ist, dass die Bilder nicht zum Text passen. Fast alle Bilder sind in der Anordnung 3-4 Seiten und mehr weiter hinten als die Erzählung, manchmal davor. Überwiegend ist das Bild zu spät eingebunden, was ich sehr schade finde, denn man ist ja gedanklich schon einige Schritte weiter.

    Die beigelegte Landkarte ist noch ein super Topping.

    Die Seiten sind sehr dünn und fein, man blättert daher sehr behutsam um. Einzig die illustrierten Seiten sind etwas dicker und auf der Rückseite nicht bedruckt. Ich hatte schon etwas Furcht beim Lesen etwas kaputt zu machen, aber wenn man ganz normal blättert und nicht gerade in der Badewanne liest, geht das problemlos. Man kann es sowieso nur auf der Couch oder am Tisch lesen und dann am besten ein Lesekissen darunter, denn es ist mega unhandlich. Die Lesebändchen sind sehr hilfreich. Ich habe mir eines immer in den nächsten „Teil“ gelegt, damit ich weiß, wie weit es noch ist und mir die 3 Teile schön einteilen kann. Das andere Bändchen diente dann zum Markieren der Lesestelle.

     

    Inhalt & Gesamteindruck:

    Ich denke zur Geschichte muss man nicht allzu viel sagen. In dem Buch geht es vor allem um Freundschaft und Vertrauen, darum gemeinsam alles zu schaffen und füreinander da zu sein. Man legt erst das Augenmerk auf ganz andere Dinge und meint, die Geschichte drehe sich um den Ring und Rettung von Mittelerde. Doch eigentlich ist es eine Geschichte über die Freundschaft der Hobbits.

    Das Vorwort von Tolkien hat mir schon sehr gut gefallen. Bis zur Anlage bin ich noch nicht gekommen, denn dafür muss ich mir extra Zeit nehmen. Da ist der Kalender der Hobbits aufgeschlüsselt, viele Namen und Geschehnisse nochmal erläutert. Wie viel Fantasie der Autor gehabt haben muss – das ist wirklich erstaunlich.

    Die Filme habe ich schon gesehen als sie in die Kinos kamen und da war ich 14 Jahre alt. Erst jetzt habe ich mich an das Buch gewagt, denn es ist schon ein harter Schinken der Literatur. Man braucht Ruhe und Zeit beim Lesen, kann nicht mal eben im Wartezimmer ein bisschen vorankommen. Man muss auch die eigene Fantasie spielen lassen, um sich alles im Kopf vorzustellen. Einige Szene sind viel umfangreicher und bildhafter beschrieben, als man es im Film dargestellt hat. Obwohl ich wirklich sagen muss, dass Peter Jackson seine Arbeit sehr gut gemacht hat. Denn alles was umzusetzen ginge, hat er getan. Alles Andere ist im Buch Zusatz, der noch mehr Kinostunden zur Folge gehabt hätte. In jedem Fall steht der Hobbit (auch illustriert) auf meinem Wunschzettel und vielleicht sogar die anderen Bücher von Tolkien. Man ist nach dem Lesen irgendwie angefixt von dieser Welt, die der Autor erschaffen hat. Ich kann zumindest den Hype um das alles sehr gut verstehen, bin ich ja selbst mittendrin.

    Diese Ausgabe ist ein wunderschönes Geschenk für Herr-Der-Ringe-Fans, denn es ist ein Hingucker im Schrank und etwas für Sammler. Das Geld ist die Ausgabe schon wert, auch wenn ich erst geschluckt habe. Dafür war es ein tolles Weihnachtsgeschenk für mich.

  3. Cover des Buches Das Silmarillion (ISBN: 9783608938296)
    J. R. R. Tolkien

    Das Silmarillion

     (758)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Ich liebe liebe liebe das Silmarillion. 

    Zuerst: Ich bin von Tolkien wirklich zutiefst beeindruckt, er hat nicht nur einen Schreibstil, sondern mehrere.. und ich liebe seine Detailverliebtheit, die er auch richtig gut rüber bringt. 

    Es stimmt, das Silmarillion ist etwas mühsam zu lesen. Aber ich finde man gewöhnt sich schnell daran. Eine Chronik dessen, was vor Herr der Ringe passiert ist. Nicht jedes Kapitel ist super spannend, aber überall trifft man auf Dinge und Personen und Orte, die man dann aus Herr der Ringe schon kennt.. Und auf einmal lichtet sich dann der Schleier und viele Situationen ergeben mehr Sinn und man versteht endlich, um was es manchmal wirklich geht und wieviel tiefgründiger manche Begebenheiten eigentlich sind.. vor allem in den Filmen! 

    Abgesehen davon bin ich stundenlang vor den Stammtafeln hinten im Buch gesessen und habe versucht sie mir einzuprägen. Ich bin einfach unglaublich begeistert von dem Universum, das Tolkien erschaffen hat. . 

    Ich muss aber zugeben: Ich habe Herr der Ringe nur bis zu Tom Bombadils Hütte/Haus gelesen.. dann habe ich aufgegeben. Und danach erst das Silmarillion gestartet und praktisch in einem Satz verschlungen. Vielleicht starte ich noch einen neuen Versuch, aber diesmal umgekehrt. 


  4. Cover des Buches Die Zwerge (ISBN: 9783492281010)
    Markus Heitz

    Die Zwerge

     (1.053)
    Aktuelle Rezension von: Leak

    Die Inhaltsangabe passt meiner Meinung nach nicht zu dem Lese-Gefühl. Passender wäre etwas wie "Es geht auf eine Reise, quer durch ein Land mit wundersamen Orten und Charakteren".

    Ich las das Buch vor mehreren Jahren und kann mich an den Plot kaum noch erinnern - der war für mich immer nur Nebensache, Mittel zum Zweck. Wohl aber kann ich mich an die liebevollen Charaktere, die verschiedenen Völker und Orte erinnern. Und genau das machte diese Serie für mich aus. Der Plot, worum es dabei auch gegangen sein mag, erschien mir so tiefgründig wie die Quest aus einem MMORPG; doch die Lösung dieser Quest war wahrlich episch. :)

  5. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (ISBN: 9783608939828)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

     (999)
    Aktuelle Rezension von: Pigeini

    Im zweiten Teil des Herrn der Ringe wird die Reise von Frodo Beutlin, dem Ringträger, fortgesetzt. Außerdem geht es um die Schlacht von Helms Klamm und Isengard.

    Das zweite Buch der Saga ist nicht mehr so ermüdend zu lesen wie das erste. Die Handlung wird spannender und die Geschichte wird auch mitreißender erzählt. 


  6. Cover des Buches Der Hobbit (ISBN: 9783608938401)
    J. R. R. Tolkien

    Der Hobbit

     (4.231)
    Aktuelle Rezension von: Lec

    Insgesamt fand ich das Buch sehr gut. Und es tut mir Leid nicht 5 Sterne geben zu können. Aber ich fand den Schreibstil am Anfang sehr schwierig  (für mich) zulesen. Dass das nicht allen so geht ist mir bewusst und trotzdem war für mich der Einstieg so etwas schwierig. Deshalb habe ich ca. 1/4 zuerst gehört und dann weiter gelesen. Mir persönlich, hat dass geholfen mit dem Schreibstil vertraut zuwerden. 

    Jetzt zum Inhalt! Was für eine unfassbar riesige, komplexe und magischen Welt hat Tolkin denn da erschaffen?! Ich habe, bevor ich den Hobbit gelesen habe, die Herr der Ringe Filme gesehen also kannte ich die Welt zumindest ansatzweise, aber in den Büchern (also im Hobbit, ich habe ja nur das Buch gelesen) ist es viel detailreicher. Auch die Schlacht der Fünf Heere ist nicht so riesig wie in der Filmen. Ich kenne jetzt auch die Filme vom Hobbit und mir gefällt das Buch viel besser. Die Charaktere machen zum Teil eine so große Veränderung im Laufe des Buches durch, es ist als würde man sie wachsen sehen.

    Wer noch nicht von Tolkin gelesen hat, sollte das unbedingt nach holen. Und da sollte man mit dem Hobbit anfangen. 

  7. Cover des Buches Die Rache der Zwerge (ISBN: 9783492281034)
    Markus Heitz

    Die Rache der Zwerge

     (501)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Charaktere regen mich vor allem im dritten Band extrem auf. Die schwachen Romanzen, unplausible Charakterentwicklungen, Klischees und flacher Story ohne Spannung haben mich richtig genervt. Fast abgebrochen. 

  8. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (ISBN: 9783608939835)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

     (991)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Am Ende des ersten teils mussten sich die Gefährten trennen. Jetzt sind Frodo und Sam alleine auf der Mission den Ring zu zerstören. Während die drei übriggebliebenen drei Gefährten den zwei jungen Hobbits, die von Orks entführt worden, hinterher Jagen.

    Schon im ersten Teil habe ich alle Charaktere ins Herz geschlossen. Jeder ist auf seine eigene besondere Art toll und authentisch.

    Durch die ganze Geschichte hindurch zieht sich weiterhin ein großes und auch immer wieder neue, kleinere Ziele, die für eine durchgehende Spannung sorgen. Dazu kommen noch immer neue Komplikationen und auch Kreaturen, von denen selbst die Protagonisten nichts wissen. Die Geschichte selber hatte für mich nie wirklichen längen. Auch wenn gerade mal nichts spannendes Passierte, gab es Mittelerde zu erkunden.

    Die Welt die Tolkien erschaffen hat ist einfach fantastisch. All die verschiedenen Kreaturen, die mehr oder weniger friedlich zusammenleben. Die abstrakten Formen der Magie, die sie alle, wenn auch auf unterschiedliche Arten, besitzen.

    Leider wurde die Geschichte für mich aber von dem unglaublich anstrengenden Schreibstil heruntergezogen. Die Sätze sind verschachtelt und ewig lang. Dazu kommt noch die ziemlich kleine Schrift im Buch, die das Lesen auch nicht gerade erleichtert. Ich hatte oft während dem lesen das Gefühl überhaupt nicht voranzukommen, was gerade dann genervt hat, wenn ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.

    Dieses Buch hat mich innerlich total gespalten. Auf der einen Seite sind die Geschichte und die Welt so genial, dass sie jeder kennen sollte, genauso wie die Charaktere, aber auf der anderen Seite, hat mir das Lesen selber einfach keinen wirklichen Spaß gemacht. Ich musste auf jedes einzelne Wort achten, um nicht irgendwas zu verpassen und auch immer wieder in der Karte gucken, wo die Protagonisten jetzt schon wieder gelandet waren. Und das ist auf die Dauer ziemlich anstrengend. Für dieses Buch muss man sich wirklich Zeit nehmen und es ist auf jeden Fall kein Buch, indem man zwischendurch zur Entspannung ein paar Seiten verschlingt. Ich glaube hätte mich die Geschichte nicht so mit sich gerissen, hätte ich es irgendwann abgebrochen.

  9. Cover des Buches Der Krieg der Zwerge (ISBN: 9783492281027)
    Markus Heitz

    Der Krieg der Zwerge

     (571)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Der überwältigende Erfolg der Buchreihe „Die Zwerge“ von Markus Heitz führte dazu, dass die Geschichte des Zwerges Tungdil in andere Medien übertragen wurde. Darunter finden sich ein Brettspiel, eine Comic-Reihe und ein Videospiel, das von der Bremer Firma King Art 2016 realisiert und zum Teil über eine Kickstarter-Kampagne finanziert wurde. Das Rollenspiel folgt der Handlung des ersten Bandes „Die Zwerge“. Heitz war intensiv in die Entwicklung involviert und berichtet, dass die Zusammenarbeit mit King Art erschreckend reibungslos ablief. Er schrieb sogar extra für das Spiel eine neue Begleitfigur, die im Buch nicht auftaucht. Dennoch blieb es bei diesem einen Spiel. Der zweite Band „Der Krieg der Zwerge“ wurde bisher nicht umgesetzt – aber was nicht ist, kann ja noch werden.

    Das Geborgene Land feiert. Der böse Magier Nôd’onn ist besiegt und erstmals herrscht Einigkeit unter Menschen, Zwergen und Elben. Tungdil hofft, endlich ein richtiger Zwerg zu werden. Leider fällt es ihm schwer, sich den strengen Gesetzen der traditionsbewussten Stämme unterzuordnen. Er fürchtet schon, sich niemals unter seinesgleichen einzufügen, doch dann erfährt er von den Freien. Die Gemeinschaft verstoßener Zwerge folgt eigenen Regeln und begrüßt ihn mit offenen Armen. Er schließt sich ihnen an und verlässt seine Freunde, um ein neues Leben zu beginnen. Aber Tungdil wäre nicht Tungdil, stünde er nicht sofort bereit, wird er gebraucht. Denn der Frieden im Geborgenen Land hält nicht an. Orks, Albae und der Zwergenstamm der Dritten säen Angst, Misstrauen und Zwist. Abgelenkt von Scharmützeln und Intrigen entgeht Tungdil und seinen Verbündeten beinahe eine mysteriöse Gefahr, die sich unaufhaltsam von Westen nähert und das gesamte Geborgene Land zerstören könnte. Wollen sie ihre Heimat schützen, bleibt ihnen nur eine Wahl: sie müssen alte Feindschaften überwinden und sich mit denjenigen verbrüdern, gegen die sie seit Generationen kämpfen.

    Ich fürchte, ich bin zu zynisch für „Der Krieg der Zwerge“. Wie schon der erste Band ist diese Fortsetzung sehr klassische, gradlinige High Fantasy und kommt beinahe vollständig ohne versteckte Handlungslinien und komplexe Intrigengeflechte aus. Nicht, weil sich keine Gelegenheiten für Niedertracht und Heimtücke ergeben würden, sondern weil man sowas im Geborgenen Land offenbar einfach nicht tut. Es war, als fehlte (fast) allen Figuren Vorstellungskraft und Wille, um zu lügen, zu betrügen und zu manipulieren. Daher begleitet die Geschichte eine Note von unschuldiger, ehrlicher Naivität, mit der ich hin und wieder ernste Schwierigkeiten hatte, weil ich sehr wohl über die nötige Fantasie verfüge, mir subtile, hinterhältige Schemata auszumalen. Hinter jeder Ecke witterte ich Verrat und erwartete, dass die Figuren für das blinde Vertrauen, das sie ihren Gegenspieler_innen gegenüber zeigen, bestraft werden, worauf Markus Heitz allerdings verzichtet. Gut für sie, irritierend für mich. Ich konnte kaum fassen, dass die vielen Chancen, die bestimmte Charaktere in vorteilhafte Positionen gebracht hätten, hätten sie sich weniger ehrenhaft verhalten, ungenutzt verstrichen. Meiner Meinung nach hängt diese generelle, optimistische Gutmütigkeit in „Der Krieg der Zwerge“ eng mit der Art und Weise zusammen, wie Markus Heitz die Konflikte der Geschichte inszeniert. Er reiht sie auf wie die Perlen einer Kette: sie berühren einander, verwickeln sich jedoch nie. Dadurch wirkte die Handlung unnatürlich geordnet; er schließt jeden Konflikt erst einmal hübsch sauber ab, bevor er den nächsten aus dem Ärmel zieht. Die Übergänge erschienen mir nicht fließend, sondern künstlich und einen echten Abschluss erhält lediglich die Auseinandersetzung mit dem rätselhaften Feind, der das Geborgene Land von außen bedroht. Ich fand es schade, dass Heitz diese sogenannten Avatare nicht einsetzt, um das Worldbuilding außerhalb seines Settings zu erforschen, habe aber bemerkt, dass den Figuren im zweiten Band der Reihe zumindest auffällt, wie wenig sie darüber wissen, was sich hinter den schützenden Bergen ihrer Heimat befindet. Ich kann mir vorstellen, dass diese Überlegung eine Vorbereitung für die Folgebände ist und wir den Inselstatus des Geborgenen Landes durchbrechen, falls es Heitz gelingt, eine Motivation für die Figuren zu formulieren, die sie über dessen Grenzen hinausführt. Ich traue ihm zu, diese Herausforderung zu meistern, weil mir die Charakterentwicklung in „Der Krieg der Zwerge“ gut gefiel. Tungdil steht selbstverständlich im Fokus; aus seiner Perspektive erleben wir eine Variante des Widerstreits zwischen Gesellschaft und Individuum und erfahren interessante Details über die Kultur der Zwerge. Ich freute mich, dass Heitz Tungdils Volk nun doch eine eigene Note verleiht und ihre Gesellschaftsordnung untersucht, denn im ersten Band vermisste ich Neugier und Originalität schmerzlich. Seine Darstellung enthält noch immer eine Menge Klischees, aber ich hatte durchaus das Gefühl, etwas Neues zu lernen.

    Die Fortsetzung „Der Krieg der Zwerge“ gefiel mir etwas besser als der erste Band „Die Zwerge“. Die Geschichte war für meinen Geschmack zwar zu glatt, naiv und einseitig, da die klare, unangefochtene Rollenverteilung meiner Vorliebe für Ambivalenz widerspricht und trotz gewisser Verschiebungen immer eindeutig ist, wer die Guten und wer die Bösen sind, doch die Verfeinerung des kulturellen Worldbuildings und die Weiterentwicklung der Figuren sind Verbesserungen, die „Die Zwerge“ meiner Ansicht nach dringend brauchte. Vermutlich wird mir die Reihe immer etwas simplifiziert erscheinen, weil ich nicht daran gewöhnt bin, dass Charaktere ihre Absichten so offen zur Schau tragen, auf Hinterlist und Tücke verzichten und sich Handlungen eher unkompliziert gestalten. Markus Heitz‘ High Fantasy spiegelt die Mentalität seiner kleinen Held_innen wider: solide, altmodisch und etwas grob, aber dennoch liebenswert.

  10. Cover des Buches Dschey Ar Tollkühn, Der Herr der Augenringe (ISBN: 9783442241774)
    Dschey Ar Tollkühn

    Dschey Ar Tollkühn, Der Herr der Augenringe

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Jedes Werk einer gewissen Größe und Bekanntheit sollte eine oder besser mehrere Parodien erhalten. Tolkiens Meisterwerk "Der Herr der Ringe" bekommt hier sein Fett weg.
    Der Humor ist, denke ich, nicht unbedingt jedermanns Sache, und dass hier ein Buch der seichten Unterhaltung und kein ausgebufftes Meisterwerk vorliegt, war mir ebenfalls vorher bereits klar. Ich jedenfalls habe mich wirklich köstlich dabei amüsiert! Besonders lobend sind die oft sehr kreativen Namensersetzungen zu nennen, insbesondere solche wie Sagrotan (für Saruman) oder Sauertopf (für Sauron). Auf 190 Seiten kann nicht viel passieren, aber dafür wurde der gesamte Herr der Ringe doch recht umfangreich parodiert.
    Ich würde dem Werk gern einen Stern mehr geben, aber leider gibt es eben doch ein paar objektive Umstände, die den Lesegenuss etwas trüben. Als erstes ist die Sprache zu nennen, welche merklich davon entfernt ist, wirklich ausgefeilt und schön zu sein. Darüber hinaus ist (was der Länge und dem Umfang des Originals zu schulden ist) vieles sehr schnell und sprunghaft abgehandelt worden, sodass man eher durch die Handlung hetzt, als sie wirklich mitzuerleben.
    Wenn man sich auf den teils wirklich abgedrehten, teils bitterbösen Humor einlassen kann, ist das Buch jedoch eine schön, kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch.
  11. Cover des Buches Das Tolkien Lesebuch (ISBN: 9783423206693)
    J. R. R. Tolkien

    Das Tolkien Lesebuch

     (39)
    Aktuelle Rezension von: FrauTinaMueller

    Das Tolkien Lesebuch – erschienen im dtv Verlag – fasziniert bereits mit dem phantasievollen Cover, das die zauberhafte Welt von Mittelerde zeigt. Es umfasst eine Auswahl von wichtigen Szenen aus Tolkiens umfassenden Werken, Briefe, Vorträge und autobiographische Auszeichnungen. Fans der “Herr-der-Ringe” und des “kleinen Hobbits” erfahren in diesem phantastischen Lesebuch die Hintergründe der Entstehung und wie sich die Geschichten entwickelten. Hier tauchen wir ein in die fabelhafte Welt der Hobbits und Elben, wie Mittelerde erschaffen wurde (und auch, wie Tolkien die Feensprache kreiert hat), wie Tolkien als Oxford-Professor gelebt hat, tauchen ein in das Dritte Zeitalter um Elrond und die Hobbits und erfahren, wie Tolkien seine letzten Jahre verbracht hat.

    Tolkien war schon als Kind fasziniert von Sprachen, Wörtern und deren Melodien. Vielleicht hat er deshalb auch klassische Philologie und Sprachwissenschaft studiert und vielleicht wäre er sonst auch nicht auf das finnische Buch “Kalevala” gestoßen und vielleicht hätte er dann nie begonnen, die phantastischen Geschichten zu entwerfen, für die er letztlich weltberühmt wurde. Für seine Geschichten verwendete er Motive aus den verschiedensten epischen Dichtungen wie z. B. Beowulf, Kalevala etc. Seine Beschäftigung mit der altenglischen Literatur ließ ihn ein Gedicht von Cynewulf, einem Dichter des frühen 8. Jahrhunderts entdecken. Zwei markante Zeilen dieser Dichtung gaben den Anstoß für sein späteres Wirken: “Heil Earendel, strahlendster Engel, über der mittleren Erde des Menschen gesandt.”

    Über den Fall Gondolins (Seite 68):

    “Dies ist eine Stadt der Wacht und Hut, Gondolin auf dem Amon Gwareth, wo alle frei leben können, die reinen Herzens sind, doch kein Unbekannter darf sie betreten.”

     

    Fazit: Ein lesenswertes Buch, das dem interessierten Fan einen guten Überblick über Tolkiens Schaffen und Leben gibt, auch wenn mich manchmal die Zusammenstellung der einzelnen Textfragmente doch etwas unharmonisch auf mich wirkte. Auch hätte ich mir etwas mehr Bilder und Skizzen gewünscht! Dennoch ein Augenschmaus im Buchregal!

  12. Cover des Buches The Return of the King (ISBN: 9780261102378)
    J. R. R. Tolkien

    The Return of the King

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Der Abschluss der Herr der Ringe – Trilogie und was soll ich sagen? Ganz ehrlich? Ich bin froh, dass es vorbei ist. Ich bin und werde kein Fan dieser Story. 

    Der dritte Teil ist aufgeteilt in zwei Bücher, 5+6. Buch 5 war für mich ein Totalausfall. Es ging nur um Schlachten und Kämpfe und es ist einfach absolut nichts anderes passiert. Das war sowas von ermüdend und langweilig für mich. Ich will nicht sagen, dass ich die Seiten überflogen habe, aber konzentriert gelesen habe ich nicht.

    Teil 6 war ganz okay, Frodo und Sam waren halt wieder unterwegs, aber irgendwie kam das Ende für mich dann doch plötzlich und überraschend. So lange hat der Autor auf diesen einen Punkt hingearbeitet und dann das? Das war irgendwie merkwürdig. Noch viel merkwürdiger aber war, dass es danach noch geschlagene 150 Seiten weiter ging. Hilfe! Wobei der Part wo die Hobbits zurück ins Shire kommen eigentlich ganz gut war.

    Und dann folgten noch 100 Seiten Anhang und ja, haltet Euch fest, das hat mir mit am besten gefallen. Einfach nur weil ich die Energie und Mühe, die der Autor in diese Geschichten gesteckt hat, so unglaublich bewundernswert fand. Ich kann dazu nur Chapeau! sagen. Auch wenn mir persönlich die Story nicht gefällt, was Tolkien sich da ausgedacht hat und vor allem bis ins allerkleinste Detail ausgearbeitet hat, dem zolle ich wirklich meine Anerkennung.

     

    Für das Buch selbst kann ich am Ende aber nur 4/10 Punkten geben. Und jetzt steinigt mich.

     

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  13. Cover des Buches Literatur-Kartei: J. R. R. Tolkien 'Der kleine Hobbit' (ISBN: 9783860720998)
    John Carratello

    Literatur-Kartei: J. R. R. Tolkien 'Der kleine Hobbit'

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Rosenrot255
    Die Geschichte handelt davon wie Bilbo Beutlin zu dem einen Ring gekommen ist und ist die Vorgeschichte zu „Der Herr der Ringe“.

    Eines Tages bekommt Bilbo Beutlin plötzlich Besuch von Zwergen. Diese verpflichten ihn als „Meisterdieb“ sie auf ihrer Reise zu einem Schatz im Berg zu begleiten. Und schon befindet sich Bilbo mitten in einem Abenteuer, das kein Hobbit je erleben möchte. Schließlich sind Hobbits sehr gemütliche Zeitgenossen und wollen keine Art von Aufregung. Auf ihrer Reise begegnen sie allerhand gefährlichen Wesen und mehr als einmal wird es sehr knapp für die Gefährten. Als wäre das nicht genug, erwartet sie am Ende der Reise der Drache Smaug der im Berg einen Schatz bewacht. Bilbo wird im Laufe der Geschichte immer selbstsicherer und kann die Zwerge einige Male aus einer scheinbar ausweglosen Situation retten.

    Der kleine Hobbit hat mich wirklich verzaubert. Ich habe das Buch vor Jahren im Südfrankreich Urlaub gekauft, weil mir der Lesestoff ausgegangen war. Mittlerweile habe ich das Buch bestimmt schon drei- oder viermal gelesen. Tolkien nimmt mich jedes Mal aufs Neue mit in eine andere Welt. Einfach wunderbar.
  14. Cover des Buches Der Hobbit: Eine unerwartete Reise - Die Welt der Hobbits (ISBN: 9783608939972)
    Marcel Bülles

    Der Hobbit: Eine unerwartete Reise - Die Welt der Hobbits

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Draco_Tenebris

    Willkommen in der Welt der Hobbits! In diesem dünnen Buch werden die kleinen Helden aus JRR Tolkiens Welt von vorne bis hinten beleuchtet und in allen Details vorgestellt. Aber die Hobbits sind nicht die Einzigen, die hier vorgestellt werden, sondern auch viele andere Wesen: wie in etwa die 13 berühmten Zwerge oder die etwas finsteren Wesen: Gollum, Warge und Orks dürfen hier natürlich auch nicht fehlen! Meiner Meinung nach ist dieses Buch für die eher jüngeren Kinobesucher geschrieben worden. In kurzen und dennoch ausreichenden Absätzen wird alles erklärt und beschrieben. Die Bilder sind großzügig übers gesamte Buch verteilt und es macht Spaß, sich für ein paar Minuten fallen zu lassen und die Welt der Hobbits zu besuchen. Ich für meinen Teil bin ja besonders begeistert von den kleinen Leuten und kann gar nicht genug von JRR Tolkiens Welt und Peter Jacksons filmischer Umsetzung bekommen! Ach, wie gerne wäre ich selbst manchmal in Hobbingen zu Hause. Wäre das nicht schön?

  15. Cover des Buches Der Wobbit (ISBN: 9783492269100)
    Paul Erickson

    Der Wobbit

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Das Schicksal der Zwerge (ISBN: 9783492281041)
    Markus Heitz

    Das Schicksal der Zwerge

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Niklas_J_Wingender
    Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Es gibt immer noch ein paar nette Szenen und deshalb bin ich zwischen 2-3 Sternen geschwankt, aber letzten Endes wirkte das Buch zu sehr nach einer Quest, in der die Helden einfach nur Job für Job abhaken. Der neue Rodario hat mich genervt und alle Charaktere hatten weniger Tiefe, wirkten irgendwie wie ein künstliches Konstrukt von schlechten Abbildern der vorherigen Bände. Ich mag die Welt und habe das Buch deshalb zu Ende gelesen fand es aber häufig eher mühsam. Ein paar gelungene Ideen und mancher Kampf war dennoch spannend geschrieben, aber ich wurde bis zum Ende nicht so richtig warm mit der Geschichte. Auch wer für welche Seite stand und dann doch nicht, zu verworren und konstruiert.
  17. Cover des Buches Fluch (ISBN: 9783442378036)
    Michael Ridpath

    Fluch

     (24)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Was war das denn? Eine simple Mörderjagd im Land der unaussprechlichen Namen, gestreckt mit einem zweiten Fall jenseits des Großen Teichs und müden Protagonisten. Der Ablauf war vorhersehbar und klischeehaft und die Saga vom Ring nur Effekthascherei. Wer auf das Buch "Herr der Ringe" steht, sollte beim Buch "Herr der Ringe" bleiben.
    Wie auch immer - Durchschnitt !
  18. Cover des Buches Feanors Fluch (ISBN: 9783423085861)
    J. R. R. Tolkien

    Feanors Fluch

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Traubenbaer

    "Feanors Fluch" von J. Tolkien ist eine Erzählung, die vor "Der Herr der Ringe" und auch vor "Der Hobbit" spielt. 

    Feanor ist einer der ersten Elben auf Arda. Er ist der begabteste unter ihnen und so gelingt ihm etwas zu erschaffen, dass seinesgleichen sucht: Die Silmaril. Dies sind wunderschöne Edelsteine, die jedoch Neider wecken. 


    Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Man merkt, dass John Tolkien das Buch nicht beenden  konnte, sondern es als unvollständige Notizen hinterließ. Hat man sich erst einmal auf  die Schreibweise eingestellt, ist das Buch durchaus lesenswert. 

    "Feanors Fluch" ist jedoch nur ein Auszug aus "Das Silmarillion". Ich denke, dass man  die Vorgeschichte braucht, um die Geschehnisse mit und um Feanor besser zu verstehen. Deswegen würde ich ein Griff zu "Das Silmarillion" eher empfehlen. 

  19. Cover des Buches Tuor und seine Ankunft in Gondolin (ISBN: 9783423085885)
    J. R. R. Tolkien

    Tuor und seine Ankunft in Gondolin

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Silence24
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Dieses mal waren nicht so viele verschiedene Namen vorhanden, dadurch war alles schön flüssig zu lesen. Dafür gibt`s 4 Sterne von mir. =) In dieser Geschichte geht es um Tuor und seine lange Reise nach Gondolin. Es gab eine Zeit in Mittelerde, lange vor den Hobbits, als Elben und Menschen noch vertrauten Umgang pflegten. Zu dieser Zeit lebte Tuor, dessen Vater im Kampf gegen Morgoth gefallen war, bei den Grau - Elben. Er lernte viel von ihnen, von der Sprache bis hin, zu kämpfen. Als das Land von übermächtigen Feinden heimgesucht wird, drängt er darauf, Turgon, den König der Noldor und Kampfgefährten seines Vaters, zu suchen, der sich vor Morgoth`s Heeren in Gondolin, der geheimen Festung, verborgen hält. Und so beginnt die Reise von Tuor.
  20. Cover des Buches Nachrichten aus Mittelerde (ISBN: 9783608938203)
    J. R. R. Tolkien

    Nachrichten aus Mittelerde

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Sardonyx
    ,, Nachrichten aus Mittelerde" ist eine weit ausufernde Sammlung vieler Geschichten, die J. R. R. Tolkiens Sohn Christopher Tolkien postum in einem Band voller Wunder veröffentlichte.Ich bin weit bewandert in Arda und Mittelerde, welche ich als erste komplett neu erschaffene Fantasy-Welt bewundere. Sei es mit den Eldar, wenn der Weg nach Westen führt; unter Hobbits das Auenlandes, welches der Klügste der fünf Istari ins Herz geschlossen hat; mit den Menschen von Gondor und der Riddermark, als Cirion und Eorl der Junge Freundschaft schlossen; wenn aus dem Westen die Zauberer kommen; wenn der weise Gandalf den Hobbits in Minas Tirith von Bilbos und der Zwerge Durins Fahrt zum Erebor erzählt. Und vieles mehr.

    Eine Inhaltszusammenfassung zu ,,Nachrichten aus Mittelerde" zu schreiben übersteigt meine Fähigkeiten, denn diese Sammlung von Erzählungen aller bekannten Drei Zeitalter sind so vielfältig wie zahlreich. Als sehr hilfreiche Ergänzungslektüre zu den zeitlosen ,,Der Herr der Ringe" oder ,,Der kleine Hobbit" ist ,,Nachrichten aus Mittelerde" wie das ,,Silmarillion" unentbehrlich.

    Viele finden, dass diese zwei Bücher aber unverdaubare Nahrung (nicht im biologischen Sinn) sind. Dem stimme ich nicht zu. Im Vorwort zu ,,Nachrichten aus Mittelerde" kommt Herausgeber Christopher Tolkien auch darauf zu sprechen. Meiner Meinung nach ist es so: Tolkiens abenteuerliche Bücher sind geschlossene Ringe für sich, wohingegen  die anderen Bücher  zu Mittelerdes tiefgründigeren Böden führen. ,,Nachrichten aus Mittelerde" ist dagegen Beiwerk von mächtigem Gewicht - und großer Seitenzahl, was aber einen durchschnittlichen und hartgesottenen Fantasy-Wälzer-Leser nicht abschrecken wird.

    ,,Nachrichten aus Mittelerde" ist für die ein Lesegenuss, die also einen Blick auf eigentlich entbehrliche, aber spannende Geheimnisse werfen wollen, in Notizen von Herr Tolkien. Für mich war das Lesen von ,,Nachrichten aus Mittelerde" mindestens so eine gefundene Goldgrube wie als Thrain der Erste 1999 zum Einsamen Berg kam und das Zwergenkönigreich ,,Unter dem Berg" gründete. 1999, mein Geburtsjahr ...

    Zu den spannenden Stellen gehörte zum Beispiel die Beschreibung, dass der Weiße Saruman ein völliger Neidhammel gegenüber Gandalf war, den er heimlich verachtete, bewunderte und nachäffte. Die kurze Geschichte um die Kinder Hurins dagegen war aufregend, dann grenzenlos traurig.

    Im Gegensatz zu den enttäuschten Kritikern von ,,Nachrichten aus Mittelerde" sage ich, dass für einen Tolkienisten ,,Nachrichten aus Mittelerde" ein Muss ist, wenn man überzeugt von Tolkiens Schaffen ist. Dieses Werk, an dem es Gutes zu schätzen gibt, prägte ihn zeitlebens und anschließend die Welt nach seinem Tod 1973. Vieles ist bekannt in ,,Nachrichten aus Mittelerde", manches ist vollkommen neu, welches Stunden wandelnden Reisens durch Mittelerde bescherte.

    Die Straße gleitet fort und fort ... Das gilt für Tolkiens Werk ebenso, wo uns Tolkiens Erbe noch viele Pfade zu zeigen hat. You know what about I am t-olkien-g.
    5 Sterne, so tannengrün glänzend wie Aragorns Elessar, gebe ich diesem Buch.
  21. Cover des Buches Der Herr der Ringe (ISBN: 9783844524765)
    J. R. R.Tolkien

    Der Herr der Ringe

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
    Ich bin ein Fan des Hobbit-Buches und fand die „Herr der Ringe“ und die Hobbit-Filme nicht schlecht. Ich habe mich sehr gefreut, dass es ein aktuelles Hörspiel zu „Herr der Ringe“ gibt.

    Cover:
    Das Cover ist mir gleich ins Auge gesprungen. Es passt perfekt zum Thema, denn es hat etwas Mystisches und Geheimnisvolles. Es wirkt edel und bei genauerem Hinsehen erkennt man Pferde mit hellen Augen.

    Inhalt:
    Im Jahr 3001 gehen merkwürdige Dinge vor. Sauron ist dabei, wieder an die Macht zu gelangen und die Gefahren von Mordor nehmen zu. Ganz Mittelerde wird von einem Krieg und dem Untergang bedroht. Im Auenland lebt Frodo, der den Einen Ring von seinem Onkel Bilbo erhält. Bald muss er sich mit ein paar Gefährten aufmachen, um Mittelerde zu retten und dafür zu sorgen, dass Sauron den Ring nicht erhält.

    Handlung und Thematik:
    Wie auch bei den Filmen muss ich sagen, dass die Handlung am Anfang ziemlich mitreißend ist, leider verläuft sie ab der Hälfte bis kurz vor Schluss sehr schleppend. Ich war mega-überrascht, dass im Film ein großes Abenteuer fehlt, nämlich alles um Tom Bombadil. Dieser Teil hat mich besonders fasziniert. Die vorkommenden und sich zusammenschließenden Völker gegen das Böse fand ich auch in diesem Hörspiel super beschrieben und man konnte sich alles super vorstellen.

    Charaktere:
    Ich finde es toll, dass J.R.R. Tolkien so viele verschiedene Völker vorkommen lässt und dass jedes Volk seine Eigenarten besitzt. Ich liebe Gandalf den Zauberer, aber auch die Halblinge und Gimli den Zwerg. Auch die Elben und die Menschen passten super ins Bild. Mein Liebling war aber hier in diesem Hörspiel eindeutig Tom Bombadil, weil ich ihn vorher (von den Filmen) noch nicht kannte.

    Sprecher, Hintergrundsounds und Tonqualität:
    Ich muss sagen hier wurde ich sehr enttäuscht. Auch wenn das Hörspiel 2016 erschienen ist, so ist das Produktionsjahr 1991/1992… Man merkt es sehr an der Tonqualität, dass z.B. manche Gespräche super leise waren und dann kamen wieder super laute Stellen. Auch die Hintergrundsounds waren eher wie in einer Operette als in einem aktuellen Fantasy-Hörbuch. Da ich vor wenigen Wochen erst ein anderes Fantasy-Hörbuch aus dem Jahre 2007 gehört habe, von dem ich mega-begeistert war, habe ich damit gerechnet, dass dieses von der Qualität und den Hintergrundsounds noch besser ist als das andere. Leider war ich bereits nach wenigen Minuten sehr enttäuscht und wusste, dass meine Erwartungen hier nicht erfüllt werden. Es kam oft die gleiche Melodie und es war manchmal eher wiederholend als abwechslungsreich. Die Sprecher fand ich nur zu 50% passend, da ich mir z.B. bei den Hobbits höhere Stimmen oder bei anderen Charakteren mehr Emotionen erwartet habe. Auch waren manchmal die Hintergrundgeräusche störend, sodass man den Text der Sprecher manchmal nicht gleich beim ersten Hören verstand. Die Track-Längen waren auch nicht wirklich so kurz, dass man sich einen Track gerne mehrmals hintereinander anhören möchte. Ich habe dann stellenweise zum Buch gegriffen, weil ich mich besser hineinversetzen konnte.

    Persönliche Gesamtbewertung:
    Wer hier ein Hörspiel mit der Qualität vom Jahre 2016 erwartet, der wird enttäuscht! Es handelt sich um die Produktion von 1991/1992 die einfach auf MP3-CDs gepackt wurde. Handlung und Charaktere waren super gut und selbst wer die Filme kennt, wird hier Unterschiede bemerken. Ich würde aber aufgrund der Tonqualität, der Hintergrundgeräusche und der Sprecher empfehlen, lieber zum Buch zu greifen.

  22. Cover des Buches Der Herr der Ringe (ISBN: 9783608964295)
    J.R.R. Tolkien

    Der Herr der Ringe

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Vaelin_Al_Sorna

    »Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.«

    Vorneweg: ich besitze fünf deutsche Ausgaben des Herrn der Ringe: alle selbstverständlich aus dem Klett-Cotta-Verlag. In meiner nun folgenden Rezension werde ich mich nicht auf den Inhalt der drei Bücher beziehen, da dieser den meisten, die mit dem Gedanken spielen, diese Ausgabe zu kaufen, wahrscheinlich längst bekannt ist. Wie gesagt besitze ich fünf deutsche Ausgaben des Herrn der Ringe. Keine ist jedoch so schön aufgemacht wie diese Edelausgabe. Die Cover orientieren sich an den ersten englischen Ausgaben und sind wundervoll schlicht. Der Schuber ist sehr stabil und so weit ich das beurteilen kann nicht aus Pappe, sondern einem festeren Material. Nun kommt aber eigentlich das Beste an dieser Ausgabe: sie passt von der Höhe exakt zu den Lederausgaben des Silmarillion und des Hobbit. Diejenigen, die keine Lederausgabe des Herrn der Ringe erwischt haben, können sich mit dieser Ausgabe zu einem zugegeben teuren, aber meiner Meinung nach noch akzeptablen Preis darüber hinwegtrösten. Alles in allem also eine Ausgabe, die sich kein Tolkien-Liebhaber entgehen lassen sollte. 

    »Und in ebendiesem Augenblick, fern in irgendeinem Hof der Stadt, krähte ein Hahn. Schrill und klar krähte er, unbekümmert von Zauberei oder Krieg, und er begrüßte den Morgen, der am Himmel hoch über den Schatten des Todes mit der Morgendämmerung heraufzog.
    Und als ob es eine Antwort darauf sei, kam von ferne ein anderer Klang. Hörner, Hörner, Hörner. An den Hängen des dunklen Mindolluin hallten sie schwach wider. Große Hörner des Nordens, die laut geblasen wurden. Rohan war endlich gekommen.«

  23. Cover des Buches The Fellowship of the Ring (ISBN: 9780007488308)
    J. R. R. Tolkien

    The Fellowship of the Ring

     (116)
    Aktuelle Rezension von: booksaremyescape

    Ich denke jeder kennt die Geschichte, wenn nicht von den Büchern, dann von den Filmen, aber hier nochmal kurz runtergebrochen: Im ersten Teil wird die Geschichte erzählt, wie der Ring an Frodo weitergeht und er zu seiner Reise aufbricht, da sich das Böse in Mordor sammelt. Erst sammelt sich schön langsam die Gruppe, mit der Frodo einen Teil der Strecke zurücklegt und am Schluss zieht Frodo nur mit Sam weiter.

    Also erstmal muss ich sagen, dass ich (für mich untypisch) relativ lange für das Buch gebraucht habe, weil es ja doch etwas älter ist und der Stil dementsprechend sehr anders ist. Das ganze Buch ist nicht auf Spannung pur ausgelegt sondern zeichnet sich eher durch das ehrliche Abbild wie verschiedene Leute mit schlechten Situationen und verschiedenen Möglichkeiten umgehen. Einerseits hat mich das gestört, weshalb auch der eine Stern fehlt, aber andererseits war es auch schön, das der Fokus auf der Menschlichkeit liegt, wo ich dann eindeutig sagen würde, dass ich daraus gelernt habe. Es ist erschreckend zu sehen, wie schnell Macht blind macht, aber es ist auch wunderschön wie ein gemeinsames Ziel bei so vielen unterschiedlichen Charakteren verbrüdern kann.

    Die Charaktere sind jetzt nicht so tief, wie man es von zeitgenössischen Büchern kennt, weil einfach nicht so viel Hintergrundgeschichte erzählt wird. Man lernt die Charaktere also nur durch ihr Verhalten und durch das was sie sagen kennen, was natürlich dementsprechend dauert. Trotzdem konnte ich jeder ihrer Taten mit dem Bild, was in meinem Kopf entstanden ist, vereinbaren.

    Es ist ein Klassiker und ich tue mir schwer darüber zu schreiben, weil es so anders ist, als was ich sonst lese, aber ich bin unglaublich froh, dass ich mit dieser Reihe angefangen habe und freue mich schon auf die nächsten zwei Teile. Empfehlen würde ich dieses Buch daher allen, die auch ohne Spannung Bücher lesen können und Lust darauf haben, etwas Menschlichkeit zu entdecken.

  24. Cover des Buches Die Gefährten (ISBN: 9783899408867)
    J. R. R. Tolkien

    Die Gefährten

     (37)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Neun Gefährten machen sich auf eine gefährliche Reise, um die Zukunft Mittelerdes zu retten. Allen voran der Hobbit Frodo, auserwählt, den einen Ring ins Land Modor zu tragen und ihn zu vernichten. Doch die dunklen Mächte wollen die Herrschaft über Mittelerde erlangen, und ein erbitterter Kampf beginnt.


    Cover: Die blaue Farbe harmoniert gut mit dem Auge und dem Ring. Die wichtigsten Elemente der Geschichte sind abgebildet.


    Sprecher: Achim Höppner hat mit seiner tiefen, ruhigen Stimme als Erzähler perfekt gepasst. Ich konnte seiner Stimme stundenlang ohne Probleme lauschen. Jedoch fand ich seine Darstellung der verschiedenen Charaktere nicht besonders gelungen. Manche konnte ich gar nicht unterscheiden und war dann beim Hören der Gespräche manchmal etwas verwirrt.


    Sichtweise/Story: Die Geschichte wird von Außen erzählt. Das meiste erfährt man aus Frodo's Sicht, aber man hat bei dem Hörbuch eher den Eindruck das jeder der neun Gefährten mal zu Wort kommt. Die Geschichte selber ist etwas langatmig und sehr detailreich was Ortschaften und Personen angeht beschrieben. Typisch für Tolkien, da man sich alles wirklich sehr genau vorstellen kann und einfach komplett in der Welt um Mittelerde und seinem Schicksal eintaucht. Man merkt, das dieses Buch eher erklärend und aufbauend ist. Wir erfahren hier schon einiges über den dunklen Herrscher, die verschiedenen Völker und deren Traditionen. Auch wird hier immer wieder auf die Vorgeschichte "Der Hobbit" verwiesen, wo es um Bilbo's Abenteuer geht.

    Dieser erste Band ist einfach eine mitreißende und spannende Geschichte. Vielschichtig und verstrickt erzählt hier eine Geschichte um Macht und Krieg, Hoffnung und Mut, aber auch Trauer und Verzweiflung. Man spürt recht schnell das Tolkien hier Fiktion mit der Realität vermischt. Man hat das Gefühl einer Fantasie, aber zeitgleich einer Mittelaltergeschichte zu lauschen. Einfach ein sehr schöner Auftakt einer Trilogie, die ihren Ruhm bis heute immer noch verdient hat.


    Fazit: Anfang eines epischen Abenteuers, egal ob Groß oder Klein. Man gruselt und fiebert immer mit.

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