Bücher mit dem Tag "der sinn des lebens"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "der sinn des lebens" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

     (2.468)
    Aktuelle Rezension von: bookfascination

    Ich habe das Buch als ich 15 oder 16 Jahre alt war bereits gelesen und es hat mich zu der Zeit zum weinen gebracht. Aus diesem Grund wollte ich es unbedingt nochmal lesen. Allerdings hat mich die Gesichte diesmal nicht so mitgerissen. Es mag daran liegen, dass ich es zum zweiten Mal gelesen habe, aber ich hatte eigentlich absolut keine bewusste Erinnerung mehr. Die Geschichte ist gut gemacht und enthält tolle Botschaften fürs Leben. Ein tolles Buch für Jugendliche. Bücher des Autoren "John Green" sind immer lesenswert. Der Schreibstil ist einfach toll!

  2. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.338)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Wahrscheinlich hätte ich das Buch nicht von allein gewählt, weil ich dachte, ich bin nicht in der stimmung für solch eine Geschichte. Nun hat aber meine Tochter das Buch für mich ausgewählt.

    Eigentlich hat es mir sehr gut gefallen. Harold beginnt seine Reise aus einem Gefühl heraus, absolut ungeplant, ohne jede Vorbereitung. Dann entwickelt er einen so starken Willen, dieses Vorhaben zu Ende zu bringen, der echt bemerkenswert ist. 

    Harold erlebt auf seiner Reise so einiges, sowohl positiv als auch negativ. Er hört vielen einfach nur zu und jede einzelne Begegnung bringt Harold zum Nachdenken. So finden wir immer mehr über Harolds Leben und seine Vergangenheit heraus. Jede einzelne Begegnung ändert sowohl Harold als auch seinen Gegenpart.

    Auch wenn mir Harold nicht immer sympatisch war und ich eigentlich das ganze Buch über nicht richtig warm mit ihm geworden bin, hat dieses Buch eine absolute Sogwirkung entwickelt.

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry ist ein außergewöhnliches Buch vom Suchen und Finden, vom Glauben an das Unmögliche getragen.

  3. Cover des Buches Kaffee und Zigaretten (ISBN: 9783630876108)
    Ferdinand von Schirach

    Kaffee und Zigaretten

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Wortgebastel-Buchrezensionen

    Handlung:

    Ferdinand von Schirachs Kaffee und Zigaretten ist eine Sammlung aus autobiografischen Erzählungen, Anekdoten und Beobachtungen, die nicht miteinander zusammenhängen. Festgehalten sind in 48 kurzen Kapiteln unter anderem Gespräche mit interessanten Mensch, die Außergewöhnliches erlebt haben, kurze Glücksmomente, die der Autor eingefangen und verschriftlicht hat und merkwürdige Rechtsfälle. Die Themen sind bunt gefächert, jedoch haben sie alle einen Hauch von Melancholie gemeinsam, der mitschwingt. Es geht um Sehnsüchte, Reflexionen und ethische Fragen, kurz: um die Natur des Menschen, im Guten wie im Bösen. Vom Autor selbst erfahren in der eigenen Familiengeschichte, gibt Schirach teils sehr private Einblicken in seine eigene Lebensgeschichte. 


    Rezension:

    Alle der 48 Kapitel sind ein paar Zeilen bis maximal acht Seiten lang, manche grad lang genug für eine Zigarette nebenbei. Darum empfinde ich das Buch als nicht dazu geeignet, um es in einem Schwung durchzulesen. Vielmehr macht es Sinn, immer mal wieder zwischendurch ein Kapitel zu lesen, um danach darüber nachsinnen zu können. Manche der Anekdoten haben mich wirklich nachdenklich gestimmt und werden mir im Gedächtnis bleiben, andere werden aus meiner Erinnerung verfliegen wie der Rauch einer Zigarette im Wind. 

    Schwierig finde ich, dass man aufgrund der Kürze nicht richtig in die einzelnen Kapitel eintauchen kann. Gerne hätte ich zu manchen Schicksalen mehr erfahren, wobei sich natürlich argumentieren lässt, dass es im wahren Leben nicht anders ist: Man begegnet Mensch und weiß nicht bei allen, wie ihre Geschichten weitergehen. Trotzdem hat es bei dem Buch dafür gesorgt, dass ich weniger gefesselt war, weil zwischen den einzelnen Geschichten kein klarer roter Faden erkennbar war und der Leser von einem Szenario in ein nächstes, ganz anderes Setting geworfen wird. Teilweise kam es mir sogar so vor, als würde ich in den Notizen des Autors für ein Buch lesen, das noch in der Entstehungsphase ist. 

    Schirachs Schreibstil ist erschreckend kühl und trocken. Wie es für ihn typisch ist, beschränkt er sich auf das Wesentliche und schreibt in simplen parataktischen Sätze, was seine Werke durchaus besonders macht. Trotz des Verzichts auf Ausschmückungen und Rhetorik haben manche der Kurztext Emotionen bei mir ausgelöst und es kommt stimmungsmäßig Einiges beim Leser an. Erschütternd nüchtern schildert der Autor absurde, aber wahre Begebenheiten, das literarische Werk gleicht mehr einem Bericht als Erzählungen. 

    Mein Fazit: Manche Geschichten waren zu kurz und wenig aussagekräftig, während wiederum andere zum Nachdenken angeregt haben und wirklich spannende Fragen aufgeworfen haben. Der Autor ist merklich weltgewandt und lässt den Leser Dinge mit anderen Augen sehen und reflektieren, was in uns allen steckt. Für zwischendurch ist Kaffee und Zigaretten ein gutes Buch, aber nicht, um darin zu versinken. Deshalb würde ich das Buch nur bedingt weiterempfehlen.


    “Fast immer scheitern Remakes, die Dinge, dir wir lieben, lassen sich nicht wiederholen.”


    Wenn euch diese Rezension gefallen hat, schaut gerne auch auf meinem Blog vorbei: wortgebastel-buchrezensionen.de . Dort findet ihr Rezensionen zu ähnlichen Büchern 📙💫

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  4. Cover des Buches Das Café am Rande der Welt (ISBN: B01LQ8380S)
    John Strelecky

    Das Café am Rande der Welt

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Kaddi286

    Schönes Buch, welches irgendwie die Augen öffnet und gleichzeitig auch schwermütig macht. Ich hab oft das Problem, dass Bücher es nicht schaffen mich zu fesseln, trotz der Botschaft dieses Buches war es für mich meistens sehr spannend und ich wollte wissen wie es weiter geht.

    Mir hat das Buch super gut gefallen, ich würde es definitiv weiterempfehlen.

  5. Cover des Buches Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst (ISBN: 9783570400791)
    Wendy Mass

    Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Sweetybeanie

    Zum Inhalt:

    Kurz vor seinem 13. Geburtstag erhält Jeremy von seinem eine rätselhafte Kiste. Sein Vater hat diese für ihn kurz vor seinem Tod mit dem Sinn des Lebens gefüllt. Doch die vier dazugehörigen Schlüssel scheinen verschwunden zu sein. Doch aufgeben ist für Jeremy keine Option. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Lizzy beginnt für die beiden eine rasante Jagd quer durch New York, die ihr Leben verändern wird….

    Meine Meinung:

    Wirklich unterhaltsame Jugendlektüre. Jeremy ist ein lieber Junge, der seinen Vater sehr vermisst und versucht, seiner Mutter keinen Kummer zu machen. Er ist ein wenig spleenig. Aber auf eine sympathische Art. So isst er z.B. nur bestimmte Speisen (mit Ausnahme von Süßigkeiten) und legt für interessante Dinge, wie z. B. Fehlproduktion von Süßigkeiten Sammlungen an. Gleichzeitig ist er hochgradig interessiert an Astronomie und Zeitreisen. Er liebt Bücher und schenkt seiner besten Freundin Lizzy jedes Jahr ein Buch, das er dann letztendlich selbst liest.

    Lizzy ist das Gegenteil von Jeremy. Sie hat es faustdick hinter den Ohren und überredet ihren besten Freund zu allerlei Abenteuern. Dabei hat sie das Herz am rechten Fleck.

    Ganz klar, dass sie ihren besten Freund, mit ihren Ideen unterstützt und dabei reichlich Chaos anrichtet. Zumindest auf den ersten Blick. Letztendlich sorgt ihr Chaos dafür, dass Lizzy und Jeremy auf ihrer Suche nach dem Sinn des Lebens ein ganzes Stück weiterkommen und sich Jeremy seinem Vater wieder näher fühlen kann und schließlich irgendwann das Geheimnis der Kiste lüftet.

     „Nur weil Leute aus unserem Leben verschwunden sind, heißt das noch nicht, dass sie nicht mehr an uns denken – und umgekehrt“ – Seite 166

    Das Buch ist witzig und temporeich geschrieben und es enthält gleichzeitig so viel Wahrheit, die einen während des Lesens immer wieder innehalten und nachdenken lässt.

    „Ihr müsst nur ihr selbst sein, und zwar so gut ihr irgend könnt. Findet heraus, wer ihr wirklich seid, findet heraus, warum ihr hier seid, und ihr werdet euer Ziel erkennen. Und damit letztendlich den Sinn des Lebens.“ – Seite 195

    Vielleicht sollten wir das alle tun. Rausfinden, wer wir eigentlich sind. Unabhängig davon, wie die anderen uns wahrnehmen. Sondern uns wirklich auf uns besinnen. Auf unser ganz eigenes Ich. Ich versuch das jetzt mal….

    Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de


  6. Cover des Buches Ein Engel im Winter (ISBN: 9783492308649)
    Guillaume Musso

    Ein Engel im Winter

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Mogni

    Inhalt
    Der 8 jährige Nathan wäre fast ertrunken, das erste Mal, dass er Kontakt mit dem Tod hat. 30 Jahre später tritt der Tod wieder mit Nathan in den Kontakt, kurz vorher hat Mallory Nathan verlassen. Mallory war Nathans grosse Liebe, sie haben gemeinsam eine Tochter, die sie auch mitnimmt.


    Fazit
    Ich bekam das Buch von meinen Schwestern zu Weihnachten  geschenkt und kannte den Autor nicht. Aber wie so oft kannten sie mich besser als sonst jemanden, denn ich habe das Buch ver-schlunken und hatte danach einen neue Lieblingsautor.
  7. Cover des Buches Der Sound meines Lebens (ISBN: 9783426304754)
    Jonathan Tropper

    Der Sound meines Lebens

     (25)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Drew Silver hatte in den letzten Jahren viel Pech. Nach der Scheidung von seiner Frau verlor er den Kontakt zu seiner Tochter. Von seiner Zeit als One-Hit-Wonder-Rockstar ist nur noch ein Tinnitus übrig geblieben. Nun wird ein akutes Aneurysma diagnostiziert. Silver müsste eigentlich operiert werden. Aber er sagt „Wofür?“ und lehnt eine OP ab.

    Im Kern der Geschichte geht es darum, dass Silver wieder zu sich selbst finden soll. Dabei helfen ihm Freunde, seine Tochter, seine Ex-Frau und deren Freund. Es hätte eine wunderschöne, gefühlvolle Geschichte werden können. Doch leider ist dies nicht gelungen.

    Keine der Figuren oder ihre Handlungen haben mich emotional erreicht. Vieles wurde nur oberflächlich angesprochen oder erwähnt. Wenige Lichtblicke bildeten die Erkenntnisse, welche Silver nach und nach gewonnen hat und wie diese ihn Stück für Stück veränderten.

    Einen Spannungsbogen konnte ich der gesamten Geschichte nicht entnehmen. Bei einem etwas anderen Rückentext hätte ich nicht vergeblich auf bestimmte Geschehnisse und Ereignisse gewartet. Aus Spoilergründen kann ich darauf leider nicht näher eingehen. Der Text war allerdings der Hauptgrund, mir dieses Buch zu kaufen, und hat mich daher enttäuscht.

  8. Cover des Buches Der kleine König Dezember (ISBN: 9783888970764)
    Axel Hacke

    Der kleine König Dezember

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Naibenak
    Der Erzähler dieser kleinen Geschichte ist ein ganz normaler "Insbürogeher" und nicht selten von einer Traurigkeit übermannt, die ihn manches Mal nahezu lähmt. Der Alltag - die "Realität" - lässt bei Erwachsenen aus verschiedensten Gründen so oft kaum mehr Platz für Fantasie, wie sie den Kindern noch so sehr zu eigen ist.

    Eines Tages aber bekommt der Erzähler Besuch vom kleinen König Dezember II. -  dieser ist nur fingergroß und liebt es, an Gummibärchen zu knabbern :) Und er kommt daher mit so viel Fantasie und Weisheit im Gepäck, dass die Unterhaltung zwischen den beiden sehr oft staunen lässt. In der Welt des kleinen Königs wird man groß geboren, kann und weiß alles, und wird mit zunehmendem Alter immer kleiner. Dann vergisst man auch mal, wie Dinge heißen oder funktionieren, aber man hat so viel Freude am Dasein. Und irgendwann verschwindet man einfach. Oder anders: man wird Eins mit dem All... und ist demnach überall :)

    Dieser kleine philosophische Schatz hat unheimlich viel zu entdecken. Man müsste ihn eigentlich immer wieder lesen, und würde jedes Mal Neues für sich finden. Groß ist das Thema "Träume". Was sind sie? Was bedeuten sie? Leben wir eigentlich wirklich in unseren Träumen oder leben wir in unserem Alltag? Schlafen wir eher am Tag, wenn wir arbeiten etc. und leben in der Nacht, wenn wir träumen? Ist man so groß wie man aussieht oder so klein wie man sich fühlt? Diese Fragen (und viele mehr) werden aufs Tapet gebracht und haben mich ein ums andere Mal sehr berührt und immer wieder innehalten lassen.

    Fazit: Eine kleine, liebevoll erzählte, wunderschöne Geschichte mit viel Stoff zum Nachdenken und Philosophieren und dazu mit ganz zauberhaften Illustrationen! Auf jeden Fall ein Geschenktipp für die Adventszeit, wie ich finde :) Lest es! Es lohnt sich sehr.
  9. Cover des Buches Gute Nacht, Punpun 01 (ISBN: 9783842017634)
    Inio Asano

    Gute Nacht, Punpun 01

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Cadness
    Hinter dem bunten, kindlichen Cover zu Gute Nacht, Punpun verbirgt sich eine Geschichte voller Träume, Hoffnungen, Ängste und Leidenschaften. Eine Geschichte, bei der man nie so recht weiß, wohin sie einen verschlägt und die so ungewiss ist, wie das Leben selbst. Voller Höhen und Tiefen, Dramen und Glücksmomenten, Wunder und Schönheiten.

    Gute Nacht, Punpun beschäftigt sich mit vielen moralischen Fragen wie der (Weiter-)entwicklung der Gesellschaft, dem klassischen Bild der Familie oder dem Sinn des Lebens und regt zum Nachdenken an. 

    Während ich die ersten Bände noch als "gewöhnungsbedürftig", stellenweise sogar skurril empfand, bin ich mittlerweile richtig beeindruckt und gefesselt von der Reihe. Aktuell bin ich bei den letzten Seiten des fünften Teils dran und gespannt, wohin es den träumenden Vogel noch verschlagen wird und welche Aufgaben auf ihn warten werden.

    Fazit: Eine Geschichte, die ihre Zeit zur Entwicklung braucht und bei der man auch mehr als einmal zwischen den Zeilen lesen muss. Die Reihe ist sicherlich nicht für jeden Etwas, da sie doch sehr speziell ist, aber mir gefällt sie gerade wegen ihrer Besonderheit und den vielen Themen, die in der Handlung angesprochen und verarbeitet werden, richtig gut.

  10. Cover des Buches Was bedeutet das alles? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie (ISBN: 9783150112977)
    Thomas Nagel

    Was bedeutet das alles? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Kann das wirklich funktionieren: eine kurze Einführung in die Philosophie, simpel, allgemeinverständlich und auch noch unterhaltsam, und das auf gerade einmal hundert Seiten?

    Ich war mehr als skeptisch, und so fristete das kleine Büchlein jahrelang ein von mir unbeachtetes Dasein weit oben in meinem Bücherregal.

    Völlig zu Unrecht, wie ich nun nach der anregenden Lektüre konstatieren muss. Autor Thomas Nagel hatte meine volle Aufmerksamkeit ab der ersten Seite. Und das obwohl ich als Naturwissenschaftlerin einen völlig anderen Umgang mit Fragestellungen gewohnt bin, nämlich Schlüsse aus Experimenten und Naturbeobachtungen zu ziehen. Die Philosophie hingegen stellt Fragen, argumentiert, wägt Für und Wider ab, sie ist eine ausschließlich auf dem Denken gründende Wissenschaft.

    Nagel behandelt neun philosophische Probleme. Darunter sind die ganz großen und eigene Werke füllenden Fragen wie "Was ist der Sinn des Lebens?", "Haben wir einen freien Willen?" oder "Was ist der Tod?" Nagel hält bei seiner Themenauswahl aber auch Überraschendes parat, z. B. die Frage, wie ein Wort eine Bedeutung haben kann.

    Die große Stärke des Autors liegt darin, auch komplizierte Gedankengänge einfach und überaus verständlich darzustellen. Man benötigt für diese "ganz kurze Einführung" (so der überaus zutreffende Untertitel) keinerlei akademisches Fachwissen, sondern nur Interesse daran, wie und was das Leben wohl ist.

    Fazit: Eine wirklich brillante kurze Abhandlung, sehr zu empfehlen für alle, die erste Schritte in die Welt der Philosophie unternehmen wollen.

  11. Cover des Buches Cryptanus (ISBN: 9783866347717)
    Wolfgang Brunner

    Cryptanus

     (15)
    Aktuelle Rezension von: FOP
    Rezension zu „Cryptanus – Der Geruch des Todes“ von Wolfgang Brunner Jeder Mensch (zumindest jeder halbwegs erwachsene Mensch) wird sich irgendwann einmal im Leben fragen, was nach dem Tod kommt. Da bisher meines Wissens noch nie jemand wieder ins Leben zurückgekehrt ist, sind wir alle nur auf Spekulationen angewiesen. In seinem Roman „Cryptanus – Der Geruch des Todes“, beschreibt der Schriftsteller Wolfgang Brunner eine fantastische Möglichkeit, wie es sein könnte. Am Anfang der Geschichte glaubt die Hauptperson des Romans, der Ich-Erzähler Philip Goldman, an Menschen ihren bevorstehenden Tod „riechen“ zu können. Dass dem jedoch nicht so ist, sondern dass sein Geruchssinn etwas anderes aufspürt, wird im weiteren Verlauf des Romans erklärt. Philip Goldman gelangt in immer wiederkehrenden Träumen in eine Welt, die „Abgrund“ genannt wird. Dort lernt er ein faszinierend beschriebenes androgynes Wesen namens Parr kennen, der ihn durch diese Welt, die Welt der Toten begleitet. Parr ist eine Art Schutzengel. Hier nun stellt sich heraus, dass Philip Goldman nicht den nahenden Tod von Menschen riechen kann, sondern er kann Seelen, die aus dem Reich der Toten geflohen sind, mit seinem Geruchssinn erkennen. Diese Seelen nutzen den Augenblick in dem ein Mensch stirbt aus und ergreifen von dessen Körper Besitz. Ich muss zugeben, dass es mir am Anfang schwer fiel, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Als Endvierziger finde ich den Gedanken, höchstwahrscheinlich mehr als die Hälfte meines Lebensweges schon hinter mir zu haben, nicht gerade besonders anziehend und verdränge naturgemäß wie die meisten von uns diese Tatsache. Nachdem ich mich aber dann auf diese Geschichte eingelassen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Wolfgang Brunner hat hier eine fantastische Welt geschaffen. Die Handlung schreitet zügig voran, es kommt keine Langeweile auf. Und mit dem „Schutzengel“ Parr hat er eine Figur geschaffen, von der man nach dem Ende der Lektüre noch mehr erfahren will (mittlerweile ist ein zweiter Teil erschienen mit dem Titel „Crytanus – Das Geheimnis von Griphus Nix“). Im Nachwort zu seinem Roman erwähnt Wolfgang Brunner eine Testleserin, die gesagt hat: „Wenn nur eine klitzekleiner Teil davon wahr ist, hätte ich keine Angst mehr vor dem Tod“. Diesen Worten kann ich mich aus vollem Herzen anschließen. Ach ja, ein Tipp noch zum Schluss. Es lohnt sich auch, die Musikstücke, die Wolfgang Brunner in seinem Roman erwähnt, anzuhören. Allem voran natürlich das großartige „Ministry Of Lost Souls“ von Dream Theater. Beinahe hätte ich vergessen zu erwähnen, dass ich für dieses fantastische Lesevergnügen fünf Sterne gegeben habe. Frank Olaf Paucker (Bielefeld-Brackwede)
  12. Cover des Buches Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte (ISBN: 9783458176756)
    Ahn Do-Hyun

    Der Fisch, der zu den Sternen schwimmen wollte

     (16)
    Aktuelle Rezension von: AnjaKoenig
    ein wunderschönes buch, mit so viel Weisheit. hat total viel Freude bereitet es zu lesen. so viel tiefe, die durch die so andere Darstellung in der Sichtweise von lachsen zu komplett anderer Denkweise und Ansicht verholfen hat. absolut empfehlenswert.
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