Bücher mit dem Tag "detective"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "detective" gekennzeichnet haben.

353 Bücher

  1. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.797)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Spannender Auftakt zu einer Fantasy-Krimi-Reihe, die mich ganz in den Bann geschlagen hat. Ben Aaronovitch verfügt über ein großes Erzähltalent. Die Story ist gut geschrieben, die Hauptfiguren sind klasse, plus einen faszinierenden Schauplatz (London) und zahlreiche übernatürliche Kreaturen wie Geister, Vampire und Flussgötter, etc. machen aus diesem Roman ein überaus spannendes Buch. Lesen!

  2. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer

     (1.401)
    Aktuelle Rezension von: bvboehnchen

    Der erste Fall von Hunter und García hat mich direkt zu Beginn abgeholt.

    Dass man direkt als erstes mit der Situation konfrontiert wird, die sich zum Finale hin anbahnt, finde ich absolut gelungen. Zumal man anfangs vielleicht noch nicht mitfühlt, mit kennenlernen der Charaktere jedoch absolut. Vor allem ist die ganze Zeit die zu Beginn beschriebene Szene im Hinterkopf.

    Ich hatte zu keinen Zeitpunkt das Gefühl, dass irgendwas zu schnell von statten ging, oder dass sich irgendwas unnötig gezogen hat.

    Interessant war auch die quasi zweite Story, die sich nebenbei abspielte. Machte irgendwie den Reiz, dass man nicht genau wusste, ob der Kruzifix-Killer jetzt doch wahllos mordet, bzw aus sexuellem Trieb, oder ob doch ein größerer Plan dahinter steckt.

    Bei der Auflösung war ich absolut überrascht. Ich hatte nicht einmal den Punkt, dass ich dachte, es wäre klar, wer der Killer ist. Und daher war die Überraschung am Ende umso größer.

    Ein rundum gelungenes Buch, einer der besten Thriller, die ich seit langem gelesen habe.

    Ich beginne gleich mal mit dem nächsten Teil der Reihe, da mich die Charaktere komplett abgeholt haben.

    Kann das Buch absolut empfehlen. 

  3. Cover des Buches Plötzlich Banshee (ISBN: 9783492703932)
    Nina MacKay

    Plötzlich Banshee

     (498)
    Aktuelle Rezension von: Marceline

    Das Buch ist zum leichten Amüsieren, es hat einen sehr einfachen Schreibstil und ist nicht total durchdacht.

    Die Charaktere fahren eine bestimmte feste Schiene und sind dadurch sehr vorhersehbar.

    Das Buch ist dadurch nicht sehr spektakulär, aber dennoch nicht schlecht.

  4. Cover des Buches Der Totschläger (ISBN: 9783548285764)
    Chris Carter

    Der Totschläger

     (544)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Einer der besten Autoren. Ich liebe die Bücher. Toll geschrieben, unvorhersehbar und Nervenkitzel pur. 

  5. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

     (915)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Chris Carter – Der Vollstrecker


    Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia werden in den frühen Morgenstunden zu einem Tatort gerufen. Die Leiche eines Priesters ist seltsam drapiert worden. Als Hunter den Tatort betritt kann er seinen Augen kaum glauben, denn während der Kopf des Priesters fehlt ist er durch den eines Hundes ersetzt worden. Makaber? Ritualmord? Schon bald gibt es eine weitere Leiche und nur wegen der Nummerierung kann man die Tat dem selben Killer zuordnen.

    Als sich eine Zeugin meldet glaubt Hunter seinen Ohren nicht zu trauen, das junge Mädchen behauptet von sich selbst nicht bei der Tat dabei gewesen zu sein, sondern die Schmerzen ihres Opfers gespürt zu haben. Spinnerei? Medium? Hellsichtigkeit? Oder vielleicht doch Insiderinformationen?

    Hunter muss schnellstens die Puzzleteile zusammen setzen, denn der Täter hat sein nächstes Opfer schon im Visier.


    “Der Vollstrecker” ist der zweite Thriller um die beiden Ermittler Hunter und Garcia aus der Sondereinheit des LAPD, die in besonders grausamen Mordfällen ermitteln. Der Thriller ist eigenständig lesbar und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ich selbst habe vor einiger erst den ersten Band gelesen, kenne aber bereits die letzten 4 oder 5 Bände der Reihe.

    Chris Carter hat einen lockeren, flüssigen Erzählstil. Seine Tatorte und die Handlung selbst wird sehr detailliert und anschaulich dargestellt. Ein gewisses Maß an Grausamkeit und Brutalität ist vorhanden, weshalb dieser Thriller nicht für zarte Gemüter unbedingt geeignet ist, allerdings ist „Der Vollstrecker“ mit den aktuelleren Bänden aus der Reihe nicht zu vergleichen.

    Die Spannung wird schnell aufgebaut und durchgängig gehalten. Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, weshalb sie auch durchgängig interessant bleibt und neugierig macht. Es gibt eine gute Mischung aus Crime, Action und Tempo. Durch die Vielzahl der verschiedenen Figuren, die allesamt lebendig und facettenreich ausgearbeitet wurden, und die verschiedenen Handlungsstränge wird der Leser auf verschiedene Irrwege und in Sackgassen geschickt. Dabei gibt es das typische Thrill-Feeling, das der Autor gut hervorgehoben hat.

    Robert Hunter kann auch diesmal wieder überzeugen. Er ist sympathisch, wenn auch ein wenig distanziert, dennoch ist er außerordentlich klug und sieht kleinste Zusammenhänge im Fall.

    Sein Partner Carlos Garcia ist der herzlichere der Beiden und bringt einen Touch mehr Emotionalität in das Duo. Ich mag es, wenn er von seiner Frau erzählt.


    Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt, der Fall war sehr spannend und die Thematik könnte nicht aktueller sein, oder anders gesagt: bisher hat sich noch nicht wirklich viel an der Thematik geändert, auch wenn das natürlich kein Grund zum morden ist. Mir gefiel die übersinnliche Komponente sehr gut in der Story, aber ich muss sagen, dass ich sie jetzt nicht in jedem Fall der beiden brauche.

    Von mir gibt es eine Leseempfehlung.


    Das Cover ist genretypisch, dunkel gehalten, mit blutroten Strichen und weißer Schrift.


    Fazit: spannender zweiter Fall mit grausamen Motiv. 5 Sterne. 

  6. Cover des Buches Der Knochenbrecher (ISBN: 9783548284217)
    Chris Carter

    Der Knochenbrecher

     (828)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Schwer zum weglegen, bin begeistert. Nichts für schwache Nerven

  7. Cover des Buches Blutrausch - Er muss töten (ISBN: 9783548289533)
    Chris Carter

    Blutrausch - Er muss töten

     (377)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Super spannend und absolut empfehlenswert 

  8. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783499241956)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.385)
    Aktuelle Rezension von: simsalabaem

    Das Buch stand seit Ewigkeiten in meinem Bücherregal. Hatte seinerzeit "Chemie des Todes gelesen" und mir anschließend die Fortsetzung gekauft und - warum auch immer, ich kann es gar nicht mehr sagen - einfach nicht gelesen. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich es doch endlich in Angriff genommen habe.

    Das Buch war spannend, gut geschrieben und hatte die ein oder andere Wendung parat. Als Vielleser waren einige Details zwar absehbar, aber das störte mich eher weniger. Zumindest vom Epilog und dem Auftauchen von Grace Strachan war ich wirklich überrascht.

    Die Bewertung auf dem Klappentext "Gruseliger geht's kaum" konnte ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Ja, es ist als Thriller deklariert und ja, es gibt einige Mordopfer, aber das ist ja mittlerweile selbst im Sonntagstatort so.

    Nichtsdestotrotz klare Leseempfehlung. Werde mich irgendwann auf jeden Fall noch den Fortsetzungen widmen.

  9. Cover des Buches Jagd auf die Bestie (ISBN: 9783548291918)
    Chris Carter

    Jagd auf die Bestie

     (316)
    Aktuelle Rezension von: joojooschu

    Chris Carters Reihe um Robert Hunter und Carlos Garcia begleitet mich bereits seit dem "Kruzifix Killer". Spannung ist bei dem Duo immer Garantiert und da sie Teil der UV Einheit sind ist auch immer klar, dass das was zwischen den Seiten passiert nichts für schwache Gemüter ist.

    Trotzdem ist man immer wieder überrascht, was sich die Täter und somit Chris Carter von Band zu Band einfallen lassen.


    Auch bei "Jagd auf die Bestie", in der das Ermittlerduo mit Unterstützung den abgrundtief bösen Lucien Folter jagt, steht den Vorgängerbänden in nichts nach. Für mich ist "Jagd auf die Bestie" sogar noch ein Tick mitreisender als der ein oder andere bereits abgeschlossene Fall von Huter und Garcia.

    Auf den Inhalt möchte ich aus Schutz vor möglichen Spoilern nicht näher eingehen, denn meiner Meinung nach wäre alles, was über den Klappentext hinaus geht schon zu viel verraten, aber ich kann sagen, dass mich dieser Fall von der ersten bis zur letzten Zeile absolut gepackt hat. Das ein oder andere mag vorhersehbar gewesen sein, aber nicht ein einziges Mal hätte ich vorher die ganze Tragweite vermutet.

    Das Ende musste ich dann tatsächlich zweimal lesen, weil ich es einfach nicht ganz begreifen konnte.


    Mein Fazit: wer vor blutrünstigen Details und kribbelnder Spannung nicht zurück schreckt, der ist hier sehr gut aufgehoben.


    Und für alle Neueinsteiger: obwohl ich eigentlich immer dazu raten würde eine Reihe mit Band 1 zu beginnen ist auch hier ein Quereinstieg möglich.

  10. Cover des Buches Totenkünstler (ISBN: 9783548285399)
    Chris Carter

    Totenkünstler

     (712)
    Aktuelle Rezension von: Drea_Summer

    Wer mich kennt weiß, dass ich Fan von Chris Carter bin. Diesmal hab ich mir das Hörbuch geschnappt und es tatsächlich in zwei Tagen durchgesuchtet. Urspannend, kann ich euch sagen. Unbedingte, absolute Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Das neunte Haus (ISBN: 9783426227176)
    Leigh Bardugo

    Das neunte Haus

     (290)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Auf dem Campus der Elite-Uni Yale gibt es acht mächtige Studentenverbindungen, die seit Generationen Einfluss auf Politik und Wirtschaft. Das neunte Haus jedoch überwacht genau diese Häuser, dass sie sich an die Regeln hält. Denn die Macht der Häuser beruht auf uralter, dunkler Magie. Als ein Mord passiert, soll Alex Stern nachforschen, ob es einer der Häuser war. 

    Eine etwas schwere Kost. Man braucht bis man in die Geschichte rein kommt. Ich geben es zuerst war ich am Überlegen abzubrechen. Jedoch habe ich es zum Glück durchgehalten. Denn ab einen Punkt hat die Geschichte gefangen und gibt dich am Ende erst wieder her. Alex ist ein Charakter, den ich nicht zu ordnen kann oder will. Gut oder Böse, gibt es in dieser Geschichte nicht wirklich. Bei ihr weiß ich nicht ob sie gut oder böse ist und durch sie wird die Geschichte erst so fesselnd. Ich hoffe und freue mich auf das nächste Band. Denn nach dem etwas schweren Anfang, liebe ich dieses Buch. Und hat wirklich nicht mit dem Grishaversum zu tun. Das sollte man bei diesem Buch nicht erwarten, auch vom Schreibstil her.

  12. Cover des Buches Nachtjagd (ISBN: 9783453532717)
    J.R.Ward

    Nachtjagd

     (1.843)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano

    ACHTUNG ! Band 1 der Reihe "Black Dagger"

    Wie wahrscheinlich viele andere Leser, habe ich von der Reihe sehr viel gehört. Der Klappentext auf meinem Buch gibt nicht viel her. Auf Lovelybooks ist ( wahrscheinlich viel aktueller als mein Buch von 2005 ! ) ein etwas mehr ins Detail gehender Klappentext den man auch am Schluss meiner Rezi noch lesen kann. 

    Einige Protagonisten haben mir ganz gut gefallen - andere etwas weniger. Die Namen aber sind meiner Meinung nach etwas doof. Wrath ?Tohrment ?Und Rhage war der Höhepunkt an Fantasielosigkeit. Einfach ein paar H's in den Namen nehmen und schon ist es etwas Spezielles? Für mich jedenfalls nicht! Und wenn wir schon bei Höhepunkt sind : Die Szenen mit Wrath und Beth waren unglaubwürdig und lächerlich. Vor allem wird Beth zuerst fast vergewaltigt. Nachher geht sie nach Hause, riecht Wrath den potenten Vampir und springt ihm an den Hals. 

    Die Szenenwechsel fand ich auch anstrengend. Sobald es spannend wurde - Puff - und wir sind wieder bei diesem ominösen Mr. X ( habe nicht ganz verstanden was er genau in der Geschichte verloren hat ) oder einem Polizisten aus der Wache. Der Schreibstil an sich ist ganz in Ordnung und liest sich relativ flüssig. Wenn nur nicht immer diese Szenenwechsel wären.

    Dies zum Inhalt...


    Zu der gesamten Reihe möchte ich folgendes sagen : Es gibt aktuell 34 !!! Bände. Das gibt einem schon zu denken. Ich habe ein bisschen recherchiert und herausgefunden, dass jede Geschichte die erzählt wird ( hier zum Beispiel Beth und Wrath ) in zwei Bücher "verteilt" wurde. Dieses System zieht sich durch fast die ganze Reihe. Das merkt man dann auch beim lesen, denn es tut sich lange nicht wirklich viel. Man merkt das es auf einen weiteren Band hinausläuft und darum nicht viel geschieht oder nicht  zu viel verraten wird. Dann kommt beispielsweise Band drei mit neuen Protagonisten ( am Schluss bestimmt mit einem fiesen Cliffhanger damit man den nächsten Band kauft ) und man weiss genau, in Band vier geht es mit ihnen weiter. Ich habe auch gesehen dass in weiteren Bänden wieder alte Geschichten aufgewärmt werden mit Protas ( auch Wrath und Beth ) die "ihre Story" schon hatten. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich bei beispielsweise bei Band 18 oder so lesen will, dass Beth und Wath gerade eine Krise wegen irgendetwas durchmachen, und es spannend finde! 

    FAZIT : ich werde sicher noch den zweiten Teil lesen und hoffe das er besser ist als dieser. Ob ich die ganze Reihe lesen werde steht in den Sternen. 34 Teile für eine Reihe finde ich aber definitiv zuviel. Vor allem wenn ich sehe, dass der Auftakt mich nicht wirklich begeistern konnte...

    KLAPPENTEXT : 

    Düster, erotisch, unwiderstehlich – die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt

    Das Leben der jungen Beth Randall verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen – sie lebt in einem zu kleinen Apartment, geht selten aus und hat einen schlecht bezahlten Reporterjob bei einer kleinen Zeitung in Caldwell, New York. Ihr Job ist es auch, der sie an den Tatort eines ungewöhnlichen Mordes führt: Vor einem Club ist ein Mann bei der Explosion einer Autobombe gestorben, und die Polizei kann keinen Hinweis auf die wahre Identität des Toten finden. Dann trifft Beth auf den geheimnisvollen Wrath, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen scheint. Der attraktive Fremde übt eine unheimliche Anziehung auf sie aus, der sie sich nicht entziehen kann. Während sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit Wrath einlässt, wächst in ihr der Verdacht, dass er der gesuchte Mörder ist. Und Wrath hat noch ein paar Überraschungen mehr für sie auf Lager, denn er behauptet, ein Vampir zu sein – und das Oberhaupt der Bruderschaft der BLACK DAGGER, die seit Jahrhunderten einen gnadenlosen Krieg um das Schicksal der Welt führen muss ….



  13. Cover des Buches Die Chirurgin (ISBN: 9783442360673)
    Tess Gerritsen

    Die Chirurgin

     (1.947)
    Aktuelle Rezension von: Moina

    Ich bin eigentlich nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, da ich selbst im Pflegebereich arbeite.
    Ich finde dass Buch ist sehr realistisch und spannend geschrieben. Es sind keine langatmigen Stellen enthalten sondern fließt richtig.
    Für Thrillerfans bestens geeignet!!

  14. Cover des Buches Bluthölle (ISBN: 9783548291925)
    Chris Carter

    Bluthölle

     (318)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Bluthölle

    Herausgeber ist  Ullstein Taschenbuch; 3. Edition (3. August 2020) und hat 416 Seiten. 

    Kurzinhalt: Taschendiebin Angela Wood hatte einen guten Tag. Sie gönnt sich einen Cocktail, als ihr in der Bar ein Gast auffällt, der sich rüpelhaft benimmt. Um ihm eine Lektion zu erteilen, stiehlt sie seine teure Ledertasche. Ein schwerer Fehler, die Tasche enthält nichts Wertvolles, nur ein kleines Notizbuch. Ein Albtraum beginnt. Das Buch enthält Skizzen und Fotos von 16 Folter-Morden. 16 Polaroids der Opfer, 16 DNA-Analysen. In Panik schickt Angela das Buch an das LAPD, wo Robert Hunter und Carlos Garcia sofort erkennen, dass der sadistische Täter ein Experte sein muss. Das ist ihr einziger Hinweis. Eine blinde Jagd beginnt, bis der Killer Hunter ein Ultimatum stellt.

    Meine Meinung: Nicht schlecht, das einzige, was ich etwas vermisst habe, das war, dass man kaum etwas über den Täter so richtig rausgefunden hat. Ich hätte gern mehr gewusst, wie er Angela und Hunter aufgespürt hat und welche Quellen er angezapft hat. Ich konnte den Täter sogar am Ende richtig verstehen, warum er dies alles machen musste. Spannend, auch wieder sehr viele Überraschungen im Lesen. Manchmal konnte ich nicht nachvollziehen, wie dumm sich Angela verhalten hat und auch Hunter hat sich oft hinhalten lassen, dies ist man so gar nicht gewohnt von ihm. Ich fand ihn nicht schlecht, aber ich hab auch schon besseres gelesen von dem Autor.

    Mein Fazit: Nicht ganz so top wie die Vorgänger, aber nicht schlecht. Ich vergebe 4 gute Sterne und kann es jedem Thrillerfan empfehlen.

  15. Cover des Buches Der Fall Moriarty (ISBN: 9783458176121)
    Anthony Horowitz

    Der Fall Moriarty

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Darkkeyy

    Der Fall Moriarty ist sehr spannend und hat einen tollen Schreibstil. Zur Story kann ich nur sagen, dass es gelungen ist, den Leser an das Buch zu fesseln und wird - leider - an spannenden Stellen hingehalten. Die Protagonisten sind ausführlich beschrieben und Inspektor Jones ist ein sehr sympathischer Kerl mit leichtem Drang zur Selbstüberschätzung. Das Ende ist meiner Meinung nach sehr gelungen und hat mir am Ende nochmal sehr deutlich gezeigt, wie sehr man sich doch irren kann. 


    Der Anfang fiel mir etwas schwer, da es meiner Meinung nach etwas schleppend beginnt. 


    Buchempfehlung für Fans der Sherlock Holmes Romane. 

  16. Cover des Buches Blutzeuge (ISBN: 9783809026389)
    Tess Gerritsen

    Blutzeuge

     (204)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „Blutzeuge“ ist das 12 Buch der Rizzoli & Isles Reihe, welche von der Autorin Tess Gerritsen geschrieben wird. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen, aber da ich sie fast durchgehend empfehlen kann, würde ich es euch ans Herz legen mit dem ersten Buch der Reihe mit dem Titel „Die Chirurgin“ anzufangen. „Blutzeuge“ ist am 20.11.2017 im Limes Verlag erschienen und umfasst 409 Seiten. Es ist aus verschieden Sichten in der ersten Person Singular und aus der dritten Person Singular geschrieben. In der dritten Person Singular sind die Sichten von Rizzoli und Isles. 

     

    Es ist ein spannender Fall, bei dem die Leichen und Tatorte sehr genau beschrieben werden, wie auch die Arbeit von Maura. Es wird eine Frau in ihrem eigenen Bett gefunden der post mortem die Augen entfernt wurden und diese liegen nun in ihrer offenen Hand. Zudem gibt es eine Frau, welche man durch die erste Person Singular kennen lernt, welche Begräbnisse besucht. Sie erkennt schnell eine Verbindung, während die Polizei erst einmal im Dunklen tappt. Doch dass der Grund für den Mord in der Vergangenheit liegt, ist erschreckend wie auch lehrreich. Denn dadurch lernt man die Zeit vor einem Jahrzehnt kennen wo es um Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort geht. Doch die Autorin erzählt auch von einer Zeit als die Menschen panische Angst vor Sekten hatten und den Teufel überall sahen. Zudem stellt sie interessante Fragen, welche mich zum Nachdenken brachten und zeigte auf wie leicht man sich an etwas erinnern kann was nie passiert ist. Als ich glaubte ein Puzzlestück in der Hand zu haben, schlug sie mir dieses mit einer erneuten Wendung aus der Hand und erst langsam kam ich der Auflösung näher. Dies macht für mich einen grandiosen Thriller aus und dafür ziehe ich meinen imaginären Hut vor der Autorin, denn sie hat mich wunderbar unterhalten. 

     

    Die Ich-Erzählerin fand ich seltsam, aber sehr gut beschrieben und irgendwie war sie mir sehr unsympathisch, auch wenn ich anfangs nicht wusste wieso. Der Mörder ist sehr gut gewählt und mit der Auflösung hatte ich nur teilweise gerechnet. Der Fall ist vor Allem für Rizzoli schwer, denn es geht auch um das was Kindern passiert und als Löwenmutter einer dreijährigen Tochter fällt es ihr schwer nicht gleich die Partei für die Kleinsten zu ergreifen und es objektiv zu sehen. Da fehlte mich ihr Mann leider zu sehr. Für die objektive Sicht ist deshalb nur Maura Izzles da, welche noch einmal ihre Mutter treffen muss und auch sonst eine interessante Entwicklung durchmacht. Auch die Nebencharaktere, welche ich in mein Herz geschlossen habe sind genial und treffen die in meinen Augen für sie richtigen Entscheidungen. Für mich blieben diesmal keine offenen Fragen übrig und so kann ich mir, obwohl ich es sehr schade finden würde, vorstellen, dass es sich bei diesem Buch um das letzte Buch der Reihe handelt. 

     

    Der Roman ist sehr genial und ich konnte ihn in einem Rutsch durchlesen und dabei lese ich seit Corona deutlich weniger als früher. Nachdem mir das letzte Buch so gar nicht gefallen hat, ist dieses umso besser. Faszinierend, erschreckend und ein wunderbarer Schreibstil, welcher sich flüssig lesen ließ. Zudem hat das Buch noch ein teils überraschendes Ende, eine logische Entwicklung und einen glaubhaften Abschluss zu bieten. 

  17. Cover des Buches Belladonna (ISBN: 9783442379064)
    Karin Slaughter

    Belladonna

     (1.592)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Sara Linton, geschieden, Kinderärztin und ab und zu arbeitet sie mal mit in der Gerichtsmedizin. Sie ist fast zur richtigen Zeit am richtigen Ort, als in dem Diner auf der Toilette die blinde Sybille Adams ermordet wird. Doch leider kommt jede Hilfe zu spät. Ihr Exmann Jeffrey ermittelt als Polizist in diesem Fall. Bald gibt es ein weiteres Opfer und eine vermisste Polizistin. Wer steckt hinter den Taten? Und was hat Sara's Vergangenheit damit zu tun?

    Ein Krimi, der es bis zum Scchluß in sich hat. Den Stern Abzug gibt es für manchmal zu viele Details aus der gerichtsmedizinischen Untersuchung. Ist zwar interessant, zieht aber die ganze Sache in die Länge. Ansonsten gute Storry und toller Schreibstil.


  18. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (422)
    Aktuelle Rezension von: NattensDrottning

    Der Schreibstil angenehm und genau so ausladend, wie er sein muss, aber nicht zu viel. 

    Die Sichtweise ist gut gewählt. Der Protagonist ist mal nicht ein Kommissar, sondern ein Psychiater. Daher ist die Herangehensweise zur Aufklärung des Mordes eine etwas andere. Es wird auf andere Dinge wert gelegt. Die wechselnde Rolle des Psychologen vom Jäger zum Gejagten war sehr gut und spannend umgesetzt. Schlüssig bis zur letzten Seite. Auch wenn man hier wenig Einblicke seitens der ermittelnden Behörden erhält, bekommt man doch eine Ahnung, wieso sie so vorgehen und was sie darauf schließen lässt. 

    Der Anfang gibt für das Ende schon viele Informationen frei, die man erst langsam, während die Handlungen ablaufen, zusammensetzen kann. 


    Im Großen und Ganzen: ein gelungener Reihenauftakt mit viel Potential für weitere gute Bücher. 

  19. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802581304)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Beginnen wir mit einem positiven Aspekt des Buches, die Welt der Vampire, die sich nahtlos in unsere einfügt. Aber auch die Idee hinter den Vampiren, die nicht einfache nur Vampire sind. Ein weiterer Aspekt bzw. es ist nicht wirklich ein Aspekt, sondern eine Person, die mir sehr gefallen hat, und zwar die Hauptperson, Gabrielle. Ich finde sie wirklich gut gelungen, sie ist stark und gleichzeitig verletzlich. Ich finde so ein Buch wie dieses, steht und fällt mit seiner Hauptfigur. Hier ist ein wirklich guter Einstieg gelungen, der Lust auf mehr der Reihe macht. Bei mir war das allerdings so, dass ich mir sieben weitere Teile auf einer Plattform für gebrauchte Bücher gekauft habe. Manche fragen sich vielleicht warum, gleich so viele, darauf kann ich nur antworten, warum nicht. Damit bin ich eigentlich auch schon am Ende meiner Rezension, ich habe nicht wirklich mehr über das Buch zu sagen, außer vielleicht noch, das solche romantischen Reihen für mich Guilty Pleasure sind und ich sie auch nicht wirklich ernst nehme, sondern sie für mich eine Abwechslung zu den Büchern sind, die ich sonst lese. Mit diesen abschließenden Worten vergebe ich 4 von 5 Sterne an die „Geliebte der Nacht“

  20. Cover des Buches Der Meister (ISBN: 9783442362844)
    Tess Gerritsen

    Der Meister

     (1.156)
    Aktuelle Rezension von: Melly0908

    Als erstes ich mag die Rizzoli & Isles Serien total gerne. Deshalb hab ich angefangen die Bücher zu lesen. 

    Den ersten Band fand ich echt mega super und der zweite hat mich auch nicht enttäuscht. Der Thriller beinhaltet alles. Spannung aber auch Liebe......Ich mag den schreibstil von Tess Gerritsen total gerne, er lässt sich einfach gut lesen. 

    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, selbst wenn man den ersten nicht gelesen hat, kommt man recht schnell in die Story rein und bekommt in kurz Version mit was im ersten Band passiert ist. Denn der erste Band wird hier mit einbezogen und es wird auch Bezug darauf genommen.

    Alles in allem ist es ein super Buch und wird auf jedenfall in meinem Bücherregal bleiben. 

  21. Cover des Buches Todsünde (ISBN: 9783442364596)
    Tess Gerritsen

    Todsünde

     (980)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalte: Zwei Nonnen werden kurz vor Weihnachten brutal erschlagen. Bei der Autopsie stellt sich heraus, dass die jüngere Nonne kurz zuvor ein Kind entbunden hatte. Wie ist das möglich? Wenig später wir eine weitere Tote gefunden, die massiv verstümmelt wurde und die scheinbar nichts mit den Nonnen zu tun hat. Rizzoli ermittelt und kämpft dabei mit ihrem eigenen privaten Problem. Genauso ergeht es Doktor Maura Isles, die die Autopsien übernimmt. Als ihr Exmann auftaucht, reißt es ihr neues Leben ziemlich aus den Fugen.

     

    Ich muss ja sagen, dass ich anfangs etwas irritiert war, wie viel Perspektive Maura Isles in diesem Roman bekommen hat. Zwar habe ich durch die Serie geahnt, dass sie mehr Raum bekommt, aber gerade wenn man die beiden Vorgänger gelesen hat, verwirrt das etwas, wo Maura so gut wie keine Rolle gespielt hat. Gestört an sich hat es mich aber nicht, weil ich Maura als Figur ähnlich interessant finde wie Jane Rizzoli.

    Auch hat sich dadurch der Fokus des Buches etwas verlagert. In den vorherigen Bänden war man eher bei der Ermittlung mit dabei, gerade beim zweiten Band. Die Autopsie wurde auch dort detailreich erklärt. Da die Autorin ja einen medizinischen Hintergrund hat, fühlt sich das Beschriebene für mich als Laien sehr authentisch an. Gerade als sie im Krankenhaus waren und Isles mit den Doktoren dort gesprochen hat, sind sie ja fast in ihre eigene Sprache abgedriftet. Wenn da kein Charakter dabei ist, der auch Laie ist und etwas nachfragt, ist das fast schon etwas schwer zu verstehen.

    Auf jeden Fall wurde hier mehr Wert darauf gelegt, die Toten auseinander zu nehmen und alle Informationen aus ihnen zu lesen, als die sonstige Ermittlungsarbeit in einem Krimi. Das fand ich ganz gut, aber für mich hat es das Buch an manchen Stellen zu sehr entschleunigt, vor allem wenn es dann noch um die privaten Angelegenheiten der Protagonisten ging.

    Ich kann hier an der Stelle sagen, dass ich die beiden Protagonistinnen Jane Rizzoli und Maura Isles bereits ins Herz geschlossen habe. Jane, die sehr temperamentvolle, meist etwas zu verbissene Polizistin, die gern auch mal über das Ziel hinausschießt (aber die eine Szene mit dem Vater von Camille war klasse, wie sie ihn zusammengestaucht hat und dieser sich nach seinem Schlaganfall nicht dagegen wehren konnte) und Maura Isles „Die Königin der Toten“ kühl, sachlich, kompetent, kaum aus der Ruhe zu bringen. Ich glaube, die werden als Team sehr gut harmonieren und ich bin schon gespannt darauf, wie sich die entstehende Freundschaft zwischen den Beiden weiter entwickelt.

     

    Übrigens spielte das Buch um die Weihnachtszeit, gerade beim Lesen nicht gerade passend. Aber da die Figuren nicht gerade in Weihnachtsstimmung waren und somit auch kein Weihnachtsfeeling direkt aufgebaut wurde, hat das wiederum gepasst. Aber da braucht man bei der Autorin anscheinend sowieso keine Sorge zu haben, denn immer wenn ich einen Roman von ihr lese, habe ich so ein beklemmendes, beängstigendes Gefühl. Sie schafft es immer wieder eine tolle düstere Atmosphäre aufzubauen. Ich denke, dass das an der Düsterkeit der Fälle an sich liegt und an diesem genauen, präzisen Beschreiben der Taten. Mehr und mehr Gräueltaten werden aufgedeckt, Zusammenhänge entschlüsselt und wenn man denkt, es kann gar nicht mehr schlimmer kommen, setzt sie doch noch einen drauf.

    Neben dem ganzen Fall fand ich besonders die Szene spannend, als Heiligabend war und Jane mit ihrer Mutter zusammen das Weihnachtsessen vorbereitet hat. Man hat wieder einen sehr tiefen Einblick in ihren familiären Hintergrund bekommen. Ich persönlich finde das ziemlich spannend, da das bei Rizzoli ja auch nicht ganz so einfach ist. Allerdings wenn das Private überhand nimmt, dann ist das nicht sehr zuträglich für einen Thriller. Bei diesem Buch fand ich es auf Messers Schneide. Noch ein Bisschen mehr und es wäre wirklich zu viel gewesen.

    Ach, weil ich das gerade selber so schreibe. Aus Janes Perspektive wird sie gern auch mal Rizzoli genannt, also mit ihren Nachnamen. Bei Maura fand ich das ja nachvollziehbar, da sie noch nicht so eine enge Beziehung hatten, aber wenn man aus ihrer Perspektive gelesen hat, hatte das noch einmal eine Distanz zur Figur geschaffen. Ich bin mir nicht sicher, warum man das so macht. Möchte man nicht eigentlich eine gewisse Nähe zur Figur aufbauen, um sie besser verstehen zu können?

     

    Fazit: Das Buch hat mir auch wie die Vorgänger gut gefallen. Ich liebe es, welche düstere Atmosphäre die Autorin aufbaut. Das hat sie wirklich drauf. Allerdings muss ich auch sagen, dass mich die vorherigen Bände etwas mehr gepackt haben (was nicht nur an der Perspektive lag). Hier hat es irgendwie gedauert, bis das Ganze ins Rollen kam. Daher von mir gute vier Sterne.

  22. Cover des Buches Spinnenkuss (ISBN: 9783492280938)
    Jennifer Estep

    Spinnenkuss

     (546)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Gin Blanco führt ein Doppelleben: Tagsüber serviert sie das beste Barbecue der Stadt. Nachts kennt man sie unter dem Namen »die Spinne« als gefürchtete Auftragskillerin mit einem Talent für Elementarmagie. Doch als sich ihre neue Mission als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Magier braucht, ist Ablenkung – besonders in Form eines sexy Detectives.


    Cover:

    Das Cover hat mich leider so gar nicht angesprochen, da ich es recht langweilig finde. Wir haben hier ein komplett weißes Cover auf dem sich eine Rune befindet und in dieser Rune ist ein Gesicht zu erahnen, da wir nur einen Ausschnitt mit einem Auge sehen. Dass soll vielleicht Gin darstellen mit der Assoziation, dass sie sich im Schatten bewegt und für viele unsichtbar wird. Aber irgendwie konnte mich das nicht packen. Bei dem Cover hätte ich nie und nimmer zugegriffen. Lediglich der Inhalt konnte mich schlussendlich begeistern.

     

     

    Eigener Eindruck:

    Gin lebt in Ashland, einer Stadt voller Vampiren, Elementaren und weiteren wundersamen Wesen. Hier arbeitet sie tagsüber in dem Diner Pork Pit, doch abends wird Gin zum Albtraum ihrer Opfer. Als Auftragskillerin „Die Spinne“ tötet Gin schnell und präzise. Doch langsam wird es Zeit sich aus dem Geschäft zurück zu ziehen, findet sie und ihr Mittelmann Fletcher. Als ihnen noch einmal ein wirklich interessantes Angebot ins Haus flattert, will Gin noch einmal alles geben. Doch der Auftrag geht schief und Gin ist sich sicher, dass ihr jemand absichtlich eine Falle gestellt hat. Doch wer soll es gewesen sein? Die mächtige Feuerelemantar Mab Monroe? Oder steckt etwas völlig anderes dahinter? Als Gin auch noch ihren Mittelsmann Fletcher regelrecht hingerichtet in seinem Diner vorfindet und dessen Sohn Finn fast zu Tode geprügelt wird, schwört Gin Rache und begibt sich auf die Suche nach den Drahtziehern. Doch dabei trifft sie immer wieder auf den attraktiven Detective Caine, welcher sie mehr ablenkt, als er eigentlich sollte… Wird es Gin und Finn gelingen den Tod Fletchers aufzudecken und Rache zu nehmen?

     

    Da diese Reihe so vielfach gehyped wurde, konnte ich nicht umhin mir diese auch ein bisschen näher anzusehen. Nun, die Geschichte von Gin ist interessant und liest sich sehr einfach, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Dabei hat man schnell „Freundschaft“ mit dem Charakter der Gin geschlossen und es macht Spaß ihre dunkle Welt mit zu erleben. Auch die Hintergrundgeschichte von Gin ist sehr interessant, vor allem, weil man immer nur ein paar Häppchen präsentiert bekommt und einfach neugierig wird, wie sie denn zu der geworden ist, die sie ist. Betrachtet man also das Werk im Großen und Ganzen bekommt man eine packende Story und tolle Charaktere mit einer gehörigen Portion Spannung und allerlei Emotionen geliefert. Dabei ist das Ganze logisch auch sehr gut nachvollziehbar und macht einfach nur Laune. Was jedoch sehr auffällig in dem Buch ist, ist, dass mir hier einfach zu oft das Wort „Miststück“ fällt und bisweilen die Sprache doch etwas derb wird. Aber gut, das ist zu verkraften. Worauf ich hier aber irgendwie gut und gerne verzichtet hätte waren die Sexszenen, die haben für mich das Buch dann teilweise doch kaputt gemacht. Das passte einfach nicht rein. Aber auch das wird sicher Geschmackssache sein. Gin wird halt leider zwischenzeitlich im Buch von der coolen und abgebrühten Auftragskillerin zur absolut läufigen Katze und das hätte meiner Meinung nach wirklich nicht sein müssen. Trotz alledem freue ich mich aber schon auf den nächsten Teil, vor allem weil die Schlusssequenzen noch einmal richtig für Herzklopfen gesorgt haben. Ich bin gespannt was Gin aus ihren neuen Informationen macht.

     

     

    Fazit:

    Insgesamt ein tolles Buch, auch wenn mir die Sprache bisweilen ein bisschen zu derb war. Wer spannende Geschichten mit einem Hauch Fantasy mag, der ist hier genau richtig.

     

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 4/5

    Emotionen: 4/5

     

     

    Gesamt: 4/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783492280938

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 448 Seiten

    Verlag: Piper

    Erscheinungsdatum: 04.10.2016

     

  23. Cover des Buches Ich vermisse dich (ISBN: 9783442484355)
    Harlan Coben

    Ich vermisse dich

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Wieder ein typischer Thriller á la Coben, wie man ihn kennt und liebt: Intelligent durchdacht mit einer interessanten Story und einigen guten Wendungen, und wie immer in Coben's unverwechselbaren, flüssig-lockeren Schreibstil mit einer idealen Prise Humor bzw. Selbstironie darin. Dadurch sehr angenehm zu lesen.

    Das Problem dabei ist bloß, dass sich irgendwann seine Bücher alle irgendwie ähneln. Man weiß, was man kriegt wenn man Harlan Coben liest. Das Thema der Story bewegt sich meistens im etwa selben Bereich, wie auch hier (Verschwinden & Suchen einer geliebten Person). Oft aus dem gleichen Grund oder einem sehr ähnlichen. 

    Die Charaktere fallen diesmal zwar interessant, aber irgendwie doch etwas zu flach und vor allem unnahbar aus. Man will mit Hauptfigur Kat Donovan eigentlich sympathisieren, aber so komplett funktionierte das bei mir nicht. Warum, kann ich nicht mal genau sagen. Sie wirken alle ein wenig blass.

    Der Spannungsbogen baut sich sehr langsam auf und verliert sich in der Mitte einige Male in zu langem Geplänkel und Dialogen der Ermittlungsarbeit. Sowieso ist dieses Buch wieder einmal -typisch Coben- ziemlich dialogschwer. An manchen Stellen verlangsamt das die Geschichte zu sehr und erst im letzten Viertel des Buches geht die Spannung richtig los... nur um dann viel zu aprupt zu enden. Der Epilog wiederum ist auch wieder ein bisschen zu lang gestreckt, und das offene Ende wirkt deplatziert uind irgendwie unversöhnlich.  

    Wer Coben kauft bekommt Coben, so viel ist sicher. "Ich vermisse Dich" ist ein durchaus netter, unterhaltsamer Thriller in der ganz typischen Machart des Autors, aber irgendwann nimmt die Begeisterung ab und weicht einer Art Gewöhnung, da sich seine Geschichten immer ähneln. Vieles ist schzon bekannt oder so ähnlich schon einmal gelesen. Man ahnt schon bald die Lösung und die Hintergründe, weil man weiß, was Coben meistens einbaut. Ein paar Überraschungen im Plot oder sonstige neue Einfälle würden gut tun. Von allen Coen-Thrillern war das hier bisher der Schwächste. Was nicht heißt, dass er schlecht ist. Nein, bloß... "run of the mill" halt.

  24. Cover des Buches Mädchenfänger (ISBN: 9783499266799)
    Jilliane Hoffman

    Mädchenfänger

     (993)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies war mein erstes Buch der recht bekannten Autorin, sodass ich neugierig mit Lesen begonnen habe. Die Vorfreude wurde aber relativ schnell getrübt, der für mich relativ vorhersehbare Handlungsverlauf wies kaum Spannung auf und die Seiten zogen sich zäh dahin. Die vielen Passagen über die ganzen Dienststellen, Behörden und die trockenen Details der Polizeiarbeit fand ich wirklich langweilig, sie ziehen sich wie Kaugummi immer wieder durch das gesamte Buch. Auch die ganzen „Zufälle“ fand ich wirklich unrealistisch, unlogisch und wenig aufregend. Das Grundthema über die Leichtfertigkeit junger Menschen im Umgang mit dem Internet hätte guten Stoff für eine spannende Geschichte geliefert, leider konnte dies hier, meiner Meinung nach, nicht zur Genüge umgesetzt werden. Auch das Ende bzw. die Auflösung glänzen hier nicht durch Originalität. Schade drum!

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