Bücher mit dem Tag "detektive"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "detektive" gekennzeichnet haben.

660 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.072)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Ella hat ihre Mutter verloren und muss nun für sich selbst sorgen. Überraschend taucht der reiche Callum Royal auf und bietet ihr ein neues Zuhause. Nur passt das seinen fünf Söhnen ganz und gar nicht und das bekommt Ella auch zu spüren. Vor allem Reed ist ihr gegenüber ablehnend. Doch nicht nur negative Spannungen herrschen zwischen den beiden. 

    Hätte ich Zeit gehabt, hätte ich das ganze Buch in einem Rutsch durchgelesen. Der einfache Schreibstil und die stets spannende Handlung lässt einen regelrecht durch die Seiten fliegen. Ich mag es sehr, wenn es in Büchern viel Gezanke und Machtkämpfe gibt und nicht alles so unschuldig verläuft. Hier kam ich definitiv auf meine Kosten. Dennoch hat mich das ganze Drama nicht angestrengt, es hielt ein passendes Maß. 

    Ella ist eine wahre Kämpferin und ist dazu auch noch schlagfertig. Sie verlässt sich nicht auf andere und nimmt Sachen selbst in die Hand, obwohl sie erst 17 Jahre alt ist. Gleichzeitig verhält sie sich manchmal unsicher, sodass es nicht unrealistisch wirkt. 

    Reed ist sehr impulsiv, herrisch und benimmt sich stellenweise herablassend. Ich muss zugeben, dass ich seinen Bruder Easton viel sympathischer fand. Besonders wie die freundschaftliche Beziehung zwischen Easton und Ella sich entwickelt. Die drei weiteren Brüder fand ich etwas blass, was sich bestimmt in den Folgebänden noch ändert. Callum erschien mir traurig und missverstanden, aber auch schwach. Ich frage mich wirklich, welche Geheimnisse der Familie noch aufgedeckt werden. 

    Ich bin froh, dass ich den zweiten Band gleich da habe und sogleich weiterlesen kann, denn der Cliffhanger am Ende hat es in sich. Die Geschichte hat mich alles in allem gut unterhalten, wobei ich sie aber auch nicht als außergewöhnlich beschreiben würde. 

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.159)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Die Chemie des Todes
    • Autor: Simon Beckett
    • Verlag: Rowohl
    • ISBN: 9783499256462  
    • Ausgabe: Taschenbuch
    • Erscheinungsdatum: 01.08.2007


    Inhalt:

    "Sterben kann ewig dauern.
    … aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt.
    Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war.
    Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin in Devonshire. Verdächtiger Nummer eins ist der schweigsame Fremde im Dorf, ein Dr. David Hunter.
    Doch es stellt sich heraus, dass er früher Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und die Polizei bittet ihn um Unterstützung.
    Gerade als seine Analysen zeigen, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knochiger Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten."

    Meinung:

    Zu Beginn möchte ich das zugleich schöne aber auch irrsinnig schlichte Cover hervor heben, welches, wie ich festgestellt habe, auch zu seinem neusten Buch passt, welches ich erst vor kurzem rezensieren durfte.

    Kommen wir aber nun auch schon direkt zum Inhalt selbst. Dieser hat mich von der ersten Seite weg geflashed. Mir wurde ja seit Jahren schon Simon Beckett als Autor und vor allem die "David Hunter"-Reihe empfohlen und nun weiß ich auch weshalb. Denn bei diesem Buch wird man direkt in das Geschehen geworfen und bekommt auch schon direkt am Anfang die Beschreibung einer verwesenden Leiche, welche bei mir persönlich etwas Übelkeit ausgelöst hat. Doch das war es nicht. So rasant und ekelerregend wie das Buch nämlich beginnt, geht es nämlich auch weiter. Immer einmal wieder werden Szenen beschrieben, die das blanke Grauen sind und nicht nur einen flauen Magen, sondern auch regelrecht Gänsehaut verursachen. Natürlich wird man, wie bei einem jeden guten Thriller, erst einmal auf zig falsche Fährten geführt, weswegen das Erraten, wer denn nun der Mörder ist, einem richtig erschwert wird.

    Denn auch die Protagonisten, vor allem alle im Dorf einheimischen Leute, überaus verdächtig wirken und jeder auf seine eigene Art und Weise zurückgezogen lebt. Dadurch gerät beinahe jeder einmal ins Kreuzfeuer der Ermittlungen, bei der auch David Hunter unfreiwillig mitarbeitet. Seinen Charakter finde ich tatsächlich am interessantesten. Denn vor allem seine Vorkenntnisse im Bereich "Body Farm" sind etwas Besonderes.

    Der Schreibstil generell ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitellänge hat für mich auch richtig gut gepasst, weswegen ich das Buch innerhalb vierundzwanzig Stunden durchgelesen habe und es für mich quasi zum Pageturner wurde.


    Fazit:

    Alles in allem ist es ein fantastischer Auftackt zur "David Hunter"-Reihe, welche ich auch definitiv noch zu Ende lesen werde. Bisher kann ich aber den ersten Teil definitiv weiterempfehlen an jeden, der keinen sensiblen Magen besitzt!

  3. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer

     (1.406)
    Aktuelle Rezension von: Gabrielemarinajabs

    Dieser Thriller von Chris Carter hat mich wirklich begeistert. Robert Hunter, der Protagonist dieser Serie ermittelt zum ersten mal mit seinem neuen Partner Carcia. Der Detektive ahnt schon bald böses, als er die tote Frau sieht, von welcher der Täter nicht allzu viel übrig gelassen hat, um sie zu identifizieren. Wie zu erwarten, bleibt es nicht bei diesem einem Opfer. Ein unverkennbares Erkennungsmerkmal eines Serienkillers, den Robert Hunter lange gefasst und verurteilt wähnte, findet sich am Tatort. Die Art Hunters, zu ermitteln, ein Profil zu erstellen und die Zusammenarbeit mit seinem jungen Partner geben dem Thriller einen eigenen Stil. Obwohl der Autor einige Umstände aus Robert Hunters Leben entwickelt und das Buch einen Umfang von 480 Seiten hat, gelingt es Chris Carter, den Leser zu fesseln. Die Jagd nach dem Killer, der dem Detektive lange Zeit immer einen Schritt voraus zu sein scheint, erzeugt eine atemlose Spannung, die mit den ersten Seiten beginnt und dann konsequent bis zum überraschenden Ende der Geschichte beibehalten wird. Das eindrucksvolle Cover und der Klappentext haben mich dafür interessiert, dieses Buch zu lesen - ich wurde nicht enttäuscht. Die Meinungen zu dieser Thrillerserie von Chris Carter gehen auseinander - von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne mit echter Leseempfehlung. 

  4. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.469)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  5. Cover des Buches Die Chirurgin (ISBN: 9783442360673)
    Tess Gerritsen

    Die Chirurgin

     (1.948)
    Aktuelle Rezension von: Moina

    Ich bin eigentlich nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, da ich selbst im Pflegebereich arbeite.
    Ich finde dass Buch ist sehr realistisch und spannend geschrieben. Es sind keine langatmigen Stellen enthalten sondern fließt richtig.
    Für Thrillerfans bestens geeignet!!

  6. Cover des Buches Mörderische Angst (ISBN: 9783596032402)
    Linda Castillo

    Mörderische Angst

     (222)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Das ist nun der sechste Band der Reihe um Kate Burkholder, Polizeichefin in Painters Mill, Ohio. Die Reihe hat mich vom ersten Band an begeistert, verliert aber gerade viel von ihrer Faszination.

    Fangen wir mit dem positiven an. Das Privatleben von Kate Burkholder kommt endlich in ruhigere Bahnen. Inzwischen lebt sie mit John Tomasetti zusammen - endlich.
    Die Charaktere sind wie immer liebevoll gezeichnet; obwohl beim Stammpersonal wenig Weiterentwicklung zu erkennen ist  - Schade.

    Inhaltlich beginnt der Roman mit einem Überfall auf eine amische Familie im Jahre 1979. Nur der älteste Sohn überlebt diese Nacht.

    25 Jahre später werden innerhalb weniger Stunden mehrere Bürger von Painters Mill bedroht und zum Teil ermordet. Recht schnell wird ein Zusammenhang mit den Ereignissen von 1979 hergestellt und Kate Burkholder beginnt zu ermitteln.

    Soweit so gut. Leider kommt die Story nicht so recht in Schwung, was auch daran liegt, dass der Plot letztlich recht durchsichtig ist. 

    Schade, die Story hätte mehr hergegeben. Mit dem nächsten Band werde ich mi ein wenig Zeit lassen. Vielleicht lese ich die Reihe zu schnell. Von mir gibt es leider nur 4 Sterne.

  7. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe (ISBN: 9783570403099)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe

     (918)
    Aktuelle Rezension von: renateliestgerne

    Kinder als Agenten im Kampf gegen Geister – eine außergewöhnliche Idee, die Jonathan Stroud souverän umsetzt. Glücklicherweise ist das Ganze weit genug weg, da die Kinder eigentlich zu bedauern sind. Davon abgesehen, passiert eine Menge, man fiebert mit und entspannt sich trotzdem. Empfehlenswert für alle, die unkomplizierten Spaß mögen.

    Die fehlenden zwei Sterne aufgrund der Bedenken gegen Kinderarbeit.

  8. Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9783570310885)
    William Ritter

    Jackaby

     (192)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Als Abigail Rook in New Fiddleham ankommt, hat sie nicht mehr dabei als einen Koffer und den Traum, neu zu beginnen. Doch ihr Start in der Stadt ist sehr holprig. Bis sie einen Aushang sieht, dass ein gewisser R.F. Jackaby einen Assistenten sucht. 

    Jackaby selbst sieht sich als Detektiv für Übernatürliches und Abigail findet, dass sie genau die Richtige für diesen Job ist. Auch wenn sie skeptisch ist, dass es wirklich Übernatürliches gibt. Doch anscheinend wird sie eines Besseren belehrt, als sie mit dem ungewöhnlichen Detektiv zu ihrem ersten Fall gerufen werden. Ein Toter mit wenig Blut, ein Nachbar der Schreie hört und der Abdruck von schweren Eisenschuhen lassen Abigail plötzlich zweifeln, ob alles mit rechten Dingen zugeht. 

     

    Durch Zufall bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Ich habe von Jonathan Stroud die Reihe "Lockwood & Co." gelesen und war hier schon begeistert von den Detektiven, die Ungewöhnliches ans Tageslicht bringen. Ob "Jackaby" da jedoch mithalten konnte, hat mich skeptisch gemacht.

     

    Aber ich muss sagen, dass der Autor es wirklich geschafft hat, mich dahingehend zu überzeugen. Sein Schreibstil war so packend, dass ich Mühe hatte, mich von der Geschichte zu lösen.
    Gleich von Anfang an ist man mitten in der Geschichte, da wir mit Abigail in New Fiddleham ankommen und mit ihr zusammen versuchen, eine Arbeit zu finden. Dabei bekommen wir in kurzen Rückblicken erzählt, warum Abigail Überhaupt in New Fiddleham ankommt.

     

    Aber nicht nur Abigail ist eine interessante Person, auch der weitere Charakter R.F. Jackaby, der kurze Zeit später in die Geschichte eingeführt wird, hat mich gleich von Anfang überzeugt. Sein exzentrisches und teilweise sogar etwa egoischtisches Verhalten hat mir sehr imponiert.

    Irgendwie war er eine Mischung aus Sherlock Holmes und Dr. Watson mit einem Hauch Moriarty. Er hat mir sehr gut gefallen.

     

    Sehr gut fand ich das Setting. Normalerweise würde man solch einen Detektiv in einer alterwürdigen Stadt wie London oder Berlin vermuten, aber es ist Amerika und dort New Fiddleham. 

     

    Die Story ist - wie anfangs schon gesagt - sehr packend und am Ende gab es sogar noch einige Überraschungen, die viel Stoff für weitere Bücher bieten. Auch die weiteren Charaktere, die in dem Buch vorkommen, sind allesamt interessant. Seien sie Gewöhnlich oder Ungewöhnlich. 

     

    Mir hat der Auftakt sehr gut gefallen und ich bin auf die weiteren Fälle des ungewöhnlichen Duos gespannt. 

     

    Meggies Fussnote:

    Spannend und ungewöhnlich mit interessanten Charakteren.

  9. Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)
    Genevieve Cogman

    Die unsichtbare Bibliothek

     (387)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    »So viele Autoren speisen ihre Leser faul mit einfallsloser Massenware ab, dass eine fantastische Welt, die sich nicht auf den ersten Blick bei ihren Vorgängern bedient und die etwas Neues ins Genre bringt, wie ein frischer Windhauch ist - Mit seiner sympathischen Heldin und seiner wohltuend vielschichtigen Handlung ist 'Die unsichtbare Bibliothek' ein Buch, in dem man schwelgen kann.« The Guardian

    Dies oben kann ich so leider nicht unterschreiben. Irene als Hauptperson ist mir total unsympathisch. Sie buttert ihren Lehrling Kai erstmal kräftig unter und zeigt ihm wer das sagen hat. Dabei hat er ihr keinen Grund gegeben sofort die Gerte auszupacken. Darüber hinaus ist sie der Meinung, sie dürfe keine Gefühle zeigen, muss kalt und unberechenbar sein. Leider führt dies dazu, dass sie mir sowas von unsympathisch war und ich mit ihr nicht einmal warm werden konnte.

    Von Kai erfährt man mit der Zeit ein bisschen mehr, bleibt aber ansonsten blass und unscheinbar.

    Weitere Charaktere sind wie die Dinge auf den Flohmarkt, wo man drüber hinwegschaut und kein Interesse für entwickeln kann.

    So hat die Story ganz zu Anfang einen tollen Auftakt gehabt und Irene wirkte spannend und actionreich. Dann kam die sehr langweilige Passage in der Bibliothek und dann der gemeinsame Auftrag. Der, wo ich mich ehrlich fragte: Was ist eigentlich euer Sinn in dieser Arbeit.

    Es wird zwar erklärt was die Bibliothek ist, die Bibliothekare und die Sprache. Und dennoch wird gefühlt gar nichts erklärt. Es ist einfach nur ein langer, erschöpfender Prozess dieses Buch zu lesen, welches mit dicken Worten wie Bibliothek, Bibliothekare und Sprache um sich wirft, um diese gezielt in den Mittelpunkt zu stellen und ihre Wichtigkeit zu betonen und zugleich den Leser damit vollkommen aus dem Lesefluss reißt.

    So auch die Art wie Irene spricht. Statt einen Satz klar und gezielt auf den Punkt zu bringen, füllt sie diesen aus, in eine Länge und einer Unverständlichkeit, gespickt mit Ausführungen, welche nicht zum Ende zu führen scheinen. – Ja ich habe mich um es verstehen zu können, soeben auch getan. Dies machte es zu einer zähflüssigen und klebrigen Angelegenheit gespickt von den Schlaglöchern der dick geschriebenen Wörter.

    Die Story selbst nimmt dabei nicht an Fahrt auf und wirkt überladen und ohne einen roten Faden. Alles in allem finde ich es aber sehr schade, denn die Grundidee finde ich super und leider sind mit diesem Buch auch die Folgeteile aus meinem SUB geflogen.

    Alles in allem war für mich dies der Grund, bei 60 % abzubrechen. Die letzten drei Stunden, welche mein E-Reader mir zeigte, war ich nicht mehr bereit in dieses Buch zu stecken.

  10. Cover des Buches Der Meister (ISBN: 9783442362844)
    Tess Gerritsen

    Der Meister

     (1.157)
    Aktuelle Rezension von: Melly0908

    Als erstes ich mag die Rizzoli & Isles Serien total gerne. Deshalb hab ich angefangen die Bücher zu lesen. 

    Den ersten Band fand ich echt mega super und der zweite hat mich auch nicht enttäuscht. Der Thriller beinhaltet alles. Spannung aber auch Liebe......Ich mag den schreibstil von Tess Gerritsen total gerne, er lässt sich einfach gut lesen. 

    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, selbst wenn man den ersten nicht gelesen hat, kommt man recht schnell in die Story rein und bekommt in kurz Version mit was im ersten Band passiert ist. Denn der erste Band wird hier mit einbezogen und es wird auch Bezug darauf genommen.

    Alles in allem ist es ein super Buch und wird auf jedenfall in meinem Bücherregal bleiben. 

  11. Cover des Buches Todsünde (ISBN: 9783442364596)
    Tess Gerritsen

    Todsünde

     (980)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalte: Zwei Nonnen werden kurz vor Weihnachten brutal erschlagen. Bei der Autopsie stellt sich heraus, dass die jüngere Nonne kurz zuvor ein Kind entbunden hatte. Wie ist das möglich? Wenig später wir eine weitere Tote gefunden, die massiv verstümmelt wurde und die scheinbar nichts mit den Nonnen zu tun hat. Rizzoli ermittelt und kämpft dabei mit ihrem eigenen privaten Problem. Genauso ergeht es Doktor Maura Isles, die die Autopsien übernimmt. Als ihr Exmann auftaucht, reißt es ihr neues Leben ziemlich aus den Fugen.

     

    Ich muss ja sagen, dass ich anfangs etwas irritiert war, wie viel Perspektive Maura Isles in diesem Roman bekommen hat. Zwar habe ich durch die Serie geahnt, dass sie mehr Raum bekommt, aber gerade wenn man die beiden Vorgänger gelesen hat, verwirrt das etwas, wo Maura so gut wie keine Rolle gespielt hat. Gestört an sich hat es mich aber nicht, weil ich Maura als Figur ähnlich interessant finde wie Jane Rizzoli.

    Auch hat sich dadurch der Fokus des Buches etwas verlagert. In den vorherigen Bänden war man eher bei der Ermittlung mit dabei, gerade beim zweiten Band. Die Autopsie wurde auch dort detailreich erklärt. Da die Autorin ja einen medizinischen Hintergrund hat, fühlt sich das Beschriebene für mich als Laien sehr authentisch an. Gerade als sie im Krankenhaus waren und Isles mit den Doktoren dort gesprochen hat, sind sie ja fast in ihre eigene Sprache abgedriftet. Wenn da kein Charakter dabei ist, der auch Laie ist und etwas nachfragt, ist das fast schon etwas schwer zu verstehen.

    Auf jeden Fall wurde hier mehr Wert darauf gelegt, die Toten auseinander zu nehmen und alle Informationen aus ihnen zu lesen, als die sonstige Ermittlungsarbeit in einem Krimi. Das fand ich ganz gut, aber für mich hat es das Buch an manchen Stellen zu sehr entschleunigt, vor allem wenn es dann noch um die privaten Angelegenheiten der Protagonisten ging.

    Ich kann hier an der Stelle sagen, dass ich die beiden Protagonistinnen Jane Rizzoli und Maura Isles bereits ins Herz geschlossen habe. Jane, die sehr temperamentvolle, meist etwas zu verbissene Polizistin, die gern auch mal über das Ziel hinausschießt (aber die eine Szene mit dem Vater von Camille war klasse, wie sie ihn zusammengestaucht hat und dieser sich nach seinem Schlaganfall nicht dagegen wehren konnte) und Maura Isles „Die Königin der Toten“ kühl, sachlich, kompetent, kaum aus der Ruhe zu bringen. Ich glaube, die werden als Team sehr gut harmonieren und ich bin schon gespannt darauf, wie sich die entstehende Freundschaft zwischen den Beiden weiter entwickelt.

     

    Übrigens spielte das Buch um die Weihnachtszeit, gerade beim Lesen nicht gerade passend. Aber da die Figuren nicht gerade in Weihnachtsstimmung waren und somit auch kein Weihnachtsfeeling direkt aufgebaut wurde, hat das wiederum gepasst. Aber da braucht man bei der Autorin anscheinend sowieso keine Sorge zu haben, denn immer wenn ich einen Roman von ihr lese, habe ich so ein beklemmendes, beängstigendes Gefühl. Sie schafft es immer wieder eine tolle düstere Atmosphäre aufzubauen. Ich denke, dass das an der Düsterkeit der Fälle an sich liegt und an diesem genauen, präzisen Beschreiben der Taten. Mehr und mehr Gräueltaten werden aufgedeckt, Zusammenhänge entschlüsselt und wenn man denkt, es kann gar nicht mehr schlimmer kommen, setzt sie doch noch einen drauf.

    Neben dem ganzen Fall fand ich besonders die Szene spannend, als Heiligabend war und Jane mit ihrer Mutter zusammen das Weihnachtsessen vorbereitet hat. Man hat wieder einen sehr tiefen Einblick in ihren familiären Hintergrund bekommen. Ich persönlich finde das ziemlich spannend, da das bei Rizzoli ja auch nicht ganz so einfach ist. Allerdings wenn das Private überhand nimmt, dann ist das nicht sehr zuträglich für einen Thriller. Bei diesem Buch fand ich es auf Messers Schneide. Noch ein Bisschen mehr und es wäre wirklich zu viel gewesen.

    Ach, weil ich das gerade selber so schreibe. Aus Janes Perspektive wird sie gern auch mal Rizzoli genannt, also mit ihren Nachnamen. Bei Maura fand ich das ja nachvollziehbar, da sie noch nicht so eine enge Beziehung hatten, aber wenn man aus ihrer Perspektive gelesen hat, hatte das noch einmal eine Distanz zur Figur geschaffen. Ich bin mir nicht sicher, warum man das so macht. Möchte man nicht eigentlich eine gewisse Nähe zur Figur aufbauen, um sie besser verstehen zu können?

     

    Fazit: Das Buch hat mir auch wie die Vorgänger gut gefallen. Ich liebe es, welche düstere Atmosphäre die Autorin aufbaut. Das hat sie wirklich drauf. Allerdings muss ich auch sagen, dass mich die vorherigen Bände etwas mehr gepackt haben (was nicht nur an der Perspektive lag). Hier hat es irgendwie gedauert, bis das Ganze ins Rollen kam. Daher von mir gute vier Sterne.

  12. Cover des Buches Hex Files - Hexen gibt es doch (ISBN: B084CYJLK9)
    Helen Harper

    Hex Files - Hexen gibt es doch

     (177)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Wie verhext! Von einem Moment auf den anderen tauscht Ivy Wilde - absolut unfreiwillig! - ihr entspanntes Couchpotatoe-Dasein gegen die Anstellung als Ermittlerin. Aufgrund eines bürokratischen Fehlers ist sie an Adeptus Exemptus Raphael Winter magisch gebunden, was beide zähneknirschend akzeptieren (müssen).

    „Hex Files. Hexen gibt es doch“ ist der Auftakt einer verhexten Chick-Lit-Reihe, die sich mit Fantasyelementen, magischen Figuren und chilligem Humor zur herzhaften Lektüre vereint.

    Mir ist dieses Buch aufgrund der zahlreichen positiven Stimmen aufgefallen. Viele Leser schwärmen vom magischen Krimi-Abenteuer der Außenseiter-Hexe Ivy Wilde. Obwohl es nicht mein typisches Beuteschema ist, wagte ich es, mich bezaubern zu lassen. Und ja, die Runen von Autorin Helen Harper haben bei mir gleichermaßen funktioniert. 

    Mit den Hex Files wird vor dem Leser die Tür zu einer Art Parallelwelt geöffnet. Wir befinden uns mitten in London und dann wieder nicht. Denn in dieser Version der Welt sind Hexen alltägliche Geschöpfe, die sich als elitärer Haufen des Heiligen Ordens, einer Universität ähnlich, magisches Wissen aneignen und verzauberte Forschung betreiben.

    Protagonistin Ivy Wilde steht abseits des Geschehens. In ihrer Außenseiterrolle hat sie dem Orden vor Jahren den Rücken zugewandt und sich im Alleingang ihren Ambitionen gewidmet. Seither fährt die schräge Endzwanzigerin Taxi, wälzt sich chillend auf dem Sofa, während sie Junkfood rein schaufelt und mit ihrer forschen Katze spricht. Und ja, Kater Brutus antwortet - falls sich das jemand fragt. 

    Doch dann geht Papierkram im bürokratischen Herzen des Ordens schief und sie ist augenblicklich an Adeptus Exemptus Raphael Winter gebunden, der ebenso wenig Begeisterung für diese Zusammenarbeit hegt.

    Damit ist ein gegensätzliches Paar für Ermittlungsarbeit im Krimi-Stil in den Mittelpunkt gestellt, die mit verbalen Schlagabtauschen sich gegenseitig und der Verbrecherwelt die Stirn bieten.

    Mir hat dieses Duo verhext gut gefallen. Während Ivys Ehrgeiz dazu reicht, sich von der Couch zu erheben, um nach einem Schokoriegel zu sehen, ist Raphael Winter akkurat, ambitioniert und ziemlich steif, wodurch eine humorvolle Reibungsfläche entsteht. 

    Besonders gefallen hat mir - neben der begnadet chilligen Ivy - ihr Kater Brutus, der dank Magie spricht. Es ist herrlich amüsant, den Äußerungen des Katers zu lauschen. Ich bin mir sicher, dass jeder Katzenbesitzer sein Haustier darin erkennt. 

    Die Haupthandlung geht eher einen kriminalistischen Weg, weil Ivy und Raphael gemeinsam ermitteln. Der Fall ist recht spektakulär, weil er die Hierarchie im Heiligen Orden zum Wanken bringt.

    Insgesamt mochte ich die Handlung, obwohl die schrägen Figuren eindeutig im Vordergrund stehen. Ivy nimmt sich kein Blatt vor den Mund und mit ihrer impulsiven, dennoch körperlich zurückhaltenden Art, zaubert sie dem Leser regelmäßig ein Lachen ins Gesicht. 

    Die Welt um Ivy habe ich bisher nicht durchschaut und der fantastische Rahmen ist etwas blass geblieben. Andrerseits erfährt man genau so viel, wie man wissen muss, um dem Geschehen gut folgen zu können. 

    Für mich war „Hex Files. Hexen gibt es doch“ ein charmant-humorvoller Auftakt einer magischen Reihe in Chick-Lit-Manier. Ich bin mir sicher, dass ich mich auf ein weiteres Abenteuer mit Ivy und den wilden Hexen einlasse.


    Die Hex-Files-Reihe:

    1) Hex Files. Hexen gibt es doch

    2) Hex Files. Wilde Hexen

    3) Hex Files. Verhexte Nächte

  13. Cover des Buches Digby #01 (ISBN: 9783789148095)
    Stephanie Tromly

    Digby #01

     (147)
    Aktuelle Rezension von: june_london


    Mein Lieblingszitat: "Die Vorbereitungen für einen Tag mit Digby ähneln den Vorbereitungen auf den Weltuntergang."


    Inhalt: Zoe ist neu in der Stadt und absolut unglücklich. Ihre Eltern haben sich getrennt, sie musste mit ihrer Mutter in dieses Kaff ziehen und jetzt ist sie auch noch "die Neue" in der Schule. Ganz normale Teenager-Probleme eben. Doch dann steht Philipp Digby vor ihrer Tür und plötzlich ist in ihrem Leben nichts mehr normal. Er will mit allen Mitteln den Fall seiner vor 8 Jahren verschwundenen kleinen Schwester aufklären und spannt Zoe für seine privaten Ermittlungen ein.

    Eindruck: Ich LIEBE diese Reihe. Die Charaktere sind absolut sympathisch und realistisch. Die Geschichte sprüht über vor Wortwitz. Bei dieser Reihe läuft das Kopfkino auf Hochtouren, so gut wird alles beschrieben. Es ist eine Mischung aus Jugendkrimi, Highschool-Drama und Comedy. Bisher gibt es drei Bände (wobei der Dritte bisher nicht ins Deutsche übersetzt wurde).

  14. Cover des Buches Die maskierte Stadt (ISBN: 9783404208883)
    Genevieve Cogman

    Die maskierte Stadt

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Im zweiten Band geht es nicht mehr um ein bestimmtes Buch, das beschafft werden muss. Vielmehr muss Irene Winter einen Freund retten und einen Krieg verhindern, der alle Welten betreffen würde.

    Im zweiten Teil treffen wir auf einige neue Figuren, doch auch so manch vertrauter Charakter ist mit von der Partie.

    Erneut an Irenes Seite ist Vale. Durch seine sehr pragmatische Art und seinen Ansichten bringt der Detektiv immer frischen Wind in die Geschehnisse und ist für so manche Überraschung gut. Da er nicht zwischen den Welten reisen kann und auch keine Ahnung von den Elfen und Drachen hat, sieht er vieles aus einem anderen Blickwinkel als Irene.

    Von Kai erfahren wir nur durch zwei kurze Intermezzi wie es ihm geht. Mir hätte es besser gefallen, wenn es zwei Handlungssträngen gehabt hätte, die am Ende zusammengeführt worden wären. Dies macht eine Geschichte für mich immer noch spannender und interessanter. Aber auch so ist der Autorin eine unterhaltsame Erzählung gelungen.

    Die Nebendarsteller sind diesmal größtenteils Elfen. Die Autorin gab diesen vor allem den Drang zur Dramatik. Ein Aspekt, der nicht überzeugt. Das interessante am ersten Band war, dass die Autorin einen guten Weg zwischen Realität, Literatur, Geschichte und Fiktion gefunden hatte. Die Literatur fiel diesmal komplett weg, das Thema Bibliothek kam nicht wirklich vor. Fiktion und magische Fähigkeiten überwogen. Schade.

    Irene Winter startet komplett unvorbereitet in ihr Abenteuer. Was für eine Neuigkeit! Irene überrumpelt und emotional handelnd. Für sich, für Kai, nicht für die unsichtbare Bibliothek. Natürlich kommt ihr Sarkasmus zur Geltung und auch so mancher Zweifel, aber das macht die Junior-Bibliothekarin menschlicher denn je. Natürlich überwindet Irene mit der Sprache einige Gefahren. Das wollte ich auch lesen. Naja, nur nicht so oft. Manchmal hoffte ich, dass sie es auch einmal „ohne“ schafft. Also mit Körper und Geist allein. Ich könnte schwören, dass hätte unsere Hauptprotagonistin draufgehabt. Aber hier fehlte es der Autorin wohl an Ideen.

    Der Heldin gegenüber standen sadistisch und sich kompliziert gebende Antagonisten. Natürlich sollen wir die Bösen nicht mögen, aber sie sollen faszinieren! Hier waren es einfach Stereotypen, mehr nicht.

    Zum Ende hin, geht es dann rasanter zu! Die Dinge überschlagen sich nicht gleich, aber es zieht sich nicht mehr. Es folgen einige Überraschungsmomente! Vielleicht liegt es auch daran, dass Elfen keine große Rolle mehr spielen, wer weiß. Ein weiterer Pluspunkt - es gibt keinen großen Cliffhanger! Die Geschichte wird abgeschlossen. Dennoch wurde nicht vergessen, einen kleinen Anreiz zu geben. Schließlich gibt es noch einen aktuellen dritten Band.

     „Die maskierte Stadt“ lebt mehr von ihrer Hauptprotagonistin und den liebevoll umschriebenen Details als von der Geschichte selbst. Das Buch könnte auch ohne Vorkenntnisse zum ersten Band gelesen werden und bildet eine in sich geschlossene Geschichte. Könnte. Doch ohne die Vorgeschichte würde ich dem Buch einen Stern weniger geben.

  15. Cover des Buches Die Spuren meiner Mutter (ISBN: 9783570102367)
    Jodi Picoult

    Die Spuren meiner Mutter

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Ich mag sehr gerne die Romane der Autorin. Sie schreibt immer über gesellschaftskritische Themen, jedoch hat mich dieses Buch leider enttäuscht. Ich konnte mit dem Thema, die Gabe eines Mediums, nicht viel anfangen. Jedoch war die Rahmengeschichte sehr interessant. Elefanten spielen hier eine große Rolle und darüber wurde super recherchiert. Es war sehr lehrreich. Der Schluss hat mir dann leider nicht so gefallen und war ein bisschen verschleiert. 

  16. Cover des Buches Todesschrei (ISBN: 9783426638897)
    Karen Rose

    Todesschrei

     (951)
    Aktuelle Rezension von: arowana

    Sophie Johannson ist Archäologin und musste ihre Arbeit in Frankreich aufgeben und in die USA zurückkommen. Ihre Großmutter ist nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim und Sophie will sie regelmäßig besuchen. Ihr Geld verdient sie in einem drittklassigen Museum. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass die Polizei sie um Hilfe bittet. In einem abgelegenen Feld wurde eine Leiche gefunden. Sophie soll mit ihrem Bodenradar nach weiteren Gräbern suchen. Was sie findet, schlägt nicht nur ihr, sondern auch der Polizei, aufs Gemüt. Neun Mordopfer und 16 weitere leere Gräber. Der Täter scheint sein grausames Werk noch nicht beendet zu haben. 

    Detective Vito Ciccotelli und Nick Lawrence bearbeiten den Fall. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass die Opfer vor ihrem Tod brutal gefoltert wurden. Es wurden mittelalterliche Folterinstrumente verwendet. Durch Sophies Geschichtskenntnisse wird sie weiter in den Fall involviert, als ihr lieb ist. Vito allerdings ist es ganz recht. Er hat sich augenblicklich in die schöne Blondine verliebt und setzt alles daran ihr Herz zu gewinnen. Das ist nicht so einfach, den Sophie hat denkbar schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht.

    Im Übrigen sollte Vito einen sadistischen Mörder aufspüren. 

    Eine der Nebenhandlungen beschäftigt sich mit Daniel Vartanian und seiner Schwester, die versuchen ihre verschwundenen Eltern zu finden. 


    Die für Karen Rose typische Liebesgeschichte muss man mögen. Ich fand, dass die beiden einen Tick zu schnell ineinander verliebt haben. Viel mehr konnten mich die Familienverhältnisse der Protagonisten begeistern. Vor allem Vitos klischeehafte italienische Chaos Familie war unterhaltsam zu lesen. 


    Die Thrillerhandlung ist trotz den diversen Ausflügen in das Privatleben der Hauptdarsteller spannend. Dem Mörder und seinen Beweggründen wird genug Platz geben. Erst zum Schluss schwächelt die Geschichte. Das Ende war etwas zu abrupt und der Täter war plötzlich zu harmlos, was das Ganze etwa unglaubwürdig gemacht hat. 


    Für Leute die sich nicht an Liebes und Familiengeschichten in Thrillern stören ist

    Todesschrei wärmsten zu empfehlen. 

  17. Cover des Buches Blutspur (ISBN: 9783453528536)
    Kim Harrison

    Blutspur

     (557)
    Aktuelle Rezension von: heavyfun

    Ich liebe die Rachel Morgan Reihe. Hierbei handelt es sich definitiv um eine von meinen Lieblingsreihen und aus diesem Grund habe ich für mich beschlossen, alle Bücher nochmal zu lesen, bevor im Mai 2021 der nächste Teil erscheint. Warum mag ich diese Reihe so? Es ist nicht nur diese überaus faszinierende Welt voller Feen, Vampire, Dämonen, Hexen, etc. etc. etc. sondern auch die scheinbar grenzenlose Fantasie der Autorin, die ich als überwältigend empfinde. Die Protagonisten sind alle total sympathisch und jeder Einzelne davon ist mir ans Herz gewachsen. Als ich den ersten Teil wieder zur Hand genommen habe, war es so, als ob ich auf alte Bekannte treffen würde. Ich habe genauso gelacht, mitgefiebert, mitgelitten und die Luft angehalten, als ich es auch schon davor getan hatte. Das Buch hat für mich Nichts von seinem Zauber verloren, ganz im Gegenteil. Die Spannung ist durchwegs aufrecht gehalten und unsere Lieblingshexe Rachel muss ordentlich einstecken. Aller Umstände zum Trotz lässt sie sich jedoch nicht unter kriegen und zieht ihr Ding durch und genau dafür, bewundere ich sie. Ivy ist kühl, beherrscht und oftmals unnahbar, also das genaue Gegenteil der chaotischen und planlosen Rachel. Dadurch das sie ein Vampir ist, ergeben sich viele gefährliche, als auch knisternde Szenen und oftmals ist nicht ganz klar, was hier eigentlich genau abläuft. Abgerundet wird unser Dreamteam vom Pixie Jenks, welcher oftmals unterschätzt wird und sich als wichtiges Mitglied dieser Partnerschaft entpuppt. Nachdem Rachel ihren alten Arbeitgeber verlassen hat, muss sie sich mit den Folgen des Ausstiegs aus ihrem Vertrag herum schlagen. Das sie sich auf ihrer Suche nach einem Ausweg einen der mächtigsten Männer der Welt zum Feind macht, wird sich wohl noch in weiterer Folge als ganz schlechte Idee heraus stellen. In diesem Auftakt hat Rachel jedenfalls genug damit zu tun am Leben zu bleiben und diese Katz-und-Maus-Jagd hat es wirklich in sich. Unsere Hexe wächst über sich selbst hinaus und entwickelt ungeahnte Stärken und Fähigkeiten. Alles in allem ist es eine tolle Einführung in eine unglaublich komplexe, vielseitige Welt voller Magie und Überraschungen. Ich kann die Reihe uneingeschränkt weiterempfehlen und kann euch versichern, ihr werdet es nicht bereuen wenn ihr euch auf diese ungewöhnlichen Abenteuer einlässt.

  18. Cover des Buches Garou (ISBN: 9783442473595)
    Leonie Swann

    Garou

     (473)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Diesmal hat es die Herde nach Frankreich verschlagen, da gibt es Ziegen (wer braucht so was?), tote Rehe (unheimlich) und den Loup Garou….

    Genügend Stoff für ein weiteres Abenteuer und jede Menge Schafslogik.

  19. Cover des Buches Redemption Point (ISBN: 9783518468982)
    Candice Fox

    Redemption Point

     (107)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Redemption Point. Ort der Wiedergutmachung. Passt.

    Das Drama setzt sich fort.  Ted Conkaffey soll die 13-jähruge Claire entführt und vergewaltigt haben. Sie hat das Attentat überlebt, doch Ted, Ex-Knacki und Ex-Cop, geächtet von ganz Australien flüchtet nach Crimson Lake (siehe Band 1 Crimson Lake). Dort wird er von Claires Vater aufgespürt und verprügelt, Jedoch sind Zweifel an seiner Schuld gesät. Seine „Chefin“ Amanda sieht nach ihm. Ebenfalls Ex-Knacki, saß aber für einen echten Mord. Ein Duo infernal, zwei Ex-Knackis „on the road again“. Los geht’s.

    “Wenn der Tod das Ruder übernommen hatte, legte der Alltag eine Zwangspause ein.“ (s. 106)

    Tamara Pharrell als Ermittlerin ein Phänomen, scheint das Wahrheitsserum intus zu haben, nach dem Motto „was wahr ist, muss wahr bleiben“, auch wenn es die Leute nicht hören wollen.

    Doppelmord in Crimson Lake, „Pip“ Sweeney Todd, DI und das Detektivduo Ted&Amanda ermitteln. Amanda liebt Katzen, Ted Gänse. Für alle Gänseliebhaber gibt Candice Fox eine Einführung in artgerechter Tierhaltung.

    Das putzige Tagebuch eines perversen Pädophilen: „Ach ich Armer, ich steh‘ auf kleine Mädchen, könnt ihr mir bitte helfen, ich kann nichts dafür.“

    Amanda, eine mordende Wald Fee? Asperger, Soziopathin oder einfach Schokoloko.

    Redemption Point liest sich streckenweise wie eine Krimi-Parodie. Lesenswert sind nur die schrägen Charaktere von Amanda und Ted. Den Tagebuchschreiber für 20 Jahre einbuchten, mit anschließender Sicherheitsverwahrung ohne Aussicht auf Entlassung, aber wahrscheinlich wird er im Gefängnis nicht „glücklich“. 

    Wiedergutmachung, zumindest teilweise, gibt es für Ted.

  20. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Raunende Maske (ISBN: 9783570403624)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Raunende Maske

     (363)
    Aktuelle Rezension von: New_York_25

    Inhalt:

    London wird nun schon seit rund 50 Jahren von einer Geisterepedemie geplakt. Überall in England arbeiten Kinder und Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten bei Agenturen zu Bekämpfung der Geister. Eine davon ist Lookwood & Co: bestehend aus Namensgeber Antony Lookwood, Bücherwurm George Cubbins und der hochsensiblen Lucy Carleyl sind die drei mal wieder auf Geisterjagdt. Diesmal führt sie ein Auftrag in ein Einkaufszentrum mit dunkler Vergangenheit.....

    Meinung:

    Tja, was soll ich sagen? Auch der dritte Teil der Saga hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Jonathan Strout ust sehr locker und ironisch und macht es leicht in die Handlung einzutauchen. Die Handlung ist nachvollziehbar und schlüssig. Es hat mich auch gefraut die Mitarbeiter der anderen Agenturen kennen zu lernen, und der Schädel war natürlich auch wieder mit von der Partie. Mal wieder ein absolut gelungenes Buch!

    Fazit:

    Klare Empfelung!


  21. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.652)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  22. Cover des Buches Feuer (ISBN: 9783426503010)
    Karen Rose

    Feuer

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Anvo

    Eine Reihe von Hausbränden, in denen Leichen gefunden werden. Eine Gruppe Jugendlicher, die dazu angestiftet wird und ein Unbekannter, der sich in die Geheimnisse von Menschen hackt und sie somit erpressbar macht.

     Eigentlich eine spannende Story, aber ziemlich kitschig geschrieben - inhaltlich und sprachlich. Eher so, wie ich mir einen Bergdoktorrschnulze vorstelle. Die eigentliche Handlung wird immer wieder unterbrochen durch unnötig lange Ergüsse über die Gefühlswelt der Protagonisten. Dabei handeln sie eher so, wie man es von Teenagern erwarten würde. Die männliche Hauptfigur wird so beschrieben, wie man es aus typisch amerikanischen Filmen kennt: Gut aussehend, perfekter Liebhaber, hilfsbereit. Damit er trotzdem sympathisch wirkt, hat er ein finsteres Geheimnis, das seine Seele quält. Für mich persönlich zu abgehoben. 

     Nicht immer sind die Entscheidungen der Hauptfiguren nachvollziehbar. Wenn man die Gefühls- und Beziehungsdramen in dem Buch überfliegt, ist die Hauptgeschichte aber dennoch recht unterhaltsam. 

  23. Cover des Buches Die Suche (ISBN: 9783734107429)
    Charlotte Link

    Die Suche

     (255)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    In Nordengland wird die Leiche der 14-jährigen Saskia Morris entdeckt, die vor einem Jahr spurlos verschwand. Kurz darauf wird ein weiteres Mädchen vermisst. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.

    Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur.

     

    „Die Suche“, von Charlotte Link, ist der zweite Teil der Reihe um die Ermittlerin Kate Linville. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Es hat aber durchaus seinen Charme, erst „Die Betrogene“ und dann „Die Suche“ zu lesen.

    In diesem Buch geht es relativ schnell mit dem Hauptthema los. Mädchen verschwinden und werden scheinbar entführt. Dieses Mal gerät Kate Linville unbeabsichtigt in das Ganze. Was mich positiv überrascht hat ist die Tatsache, dass sie absolut bemüht ist, sich aus dem Ganzen herauszuhalten. Sie ist keine einfache Hauptfigur und ich hatte fast die Befürchtung, dass sie als graue Maus, zu wenig Entwicklung durchläuft aber sie macht Fortschritte. Kate und ihr Privatleben zu verfolgen ist ein wenig deprimierend aber doch auch gut, weil es sich langsam aber sicher entwickelt. Es gefällt mir immer noch sehr, dass wir hier mehr eine Anti-Heldin haben, anstelle der typischen Powerfrau in glänzender Rüstung. 

    DCI Caleb Hale reiht sich dort ein. Auch wenn er eher der typische, grummelige Ermittler ist. Aber die Zwei zusammen haben wirklich was an sich, was mich fasziniert.

    Der Fall ist auch dieses Mal wirklich spannend und richtig verworren. Erst gibt es keine richtige Richtung, dann zu viele Richtungen und Wendungen, die keiner Erwartet. Es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und nicht mehr losgelassen. Die knapp 660 Seiten sind richtig flott dahingeflogen. Es gab wirklich einige Dinge, die mich immer wieder haben grübeln lassen oder mich überrascht haben. Auch dieses Buch kommt ohne Thriller- oder Psychoeffekte aus und hält den Leser als klassischer Krimi richtig gut am Ball.

    Ich bin und bleibe Fan dieser Reihe und der Autorin. Für alle Krimifans eine klare Empfehlung!

  24. Cover des Buches Ein MORDs-Team - In den Trümmern (ISBN: 9783958340947)
    Andreas Suchanek

    Ein MORDs-Team - In den Trümmern

     (63)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Mason, Randy, Danielle und Vince sind in den Trümmern der Schule - ebenso wie Jamie, der Bürgermeister und dessen Tochter Alice - gefangen. Olivia ist bei Chris im Krankenhaus, der um sein Leben kämpft. Können alle Protagonisten gerettet werden?

    Das Cover passt wieder hervorragend zum Buch und zur bisherigen Reihe und ist wieder grandios gelungen.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; die Charakter sind gut dargestellt und entwickeln sich stetig weiter.

    Einiges wird aufgelöst, viele Fragen bleiben (noch). Der ganze Fall wird immer komplexer, obwohl man auch schon dem großen Ganzen näher kommt. 

    Der Plot ist wieder gut gewählt.

    Die Spannung ist das ganze Buch über auf sehr hohem Niveau und kann so sicher nicht nur Jugendliche, sondern auch ältere Semester in den Bann ziehen. Zu Beginn ist man wirklich in den Trümmern und es dauert etwas, bis neue Enthüllungen kommen. Ab der Mitte des Teiles kommen dann aber neue Indizien über den Mord an Marietta King.

    Fazit: Spannende Weiterführung der Jugend-Krimi-Reihe. 5 von 5 Sterne

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