Bücher mit dem Tag "detektive"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "detektive" gekennzeichnet haben.

289 Bücher

  1. Cover des Buches Inferno - Filmbuchausgabe (ISBN: 9783404174317)
    Dan Brown

    Inferno - Filmbuchausgabe

    (1.532)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Mittelpunkt der Handlung steht erneut der Symbolologe Robert Langdon, der mit einer Schusswunde am Kopf in einem florenzer Krankenhaus aufwacht, ohne jede Erinnerung an die letzten 36 Stunden. Bei einer rasanten Hetzjagd versucht er zusammen mit Ärztin Dr. Sienna Brooks die Rätsel des genialen aber radikalen Wissenschaftlers Bertrand Zobrist zu entschlüsseln, die Langdon von Florenz über Venedig bis nach Istanbul führen. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
    Bei den Protagonisten steht der clevere und analytische Robert Langdron erneut im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Sienna oder Betrand bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
    Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Kunstgeschichte, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und voller interessanter kunsthistorischer Detailinformationen.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Nach Illuminati ist dies mein Lieblingsband.

  2. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492316460)
    Erin Watt

    Paper Princess

    (2.285)
    Aktuelle Rezension von: BiblioLoni

    Nach dem Tod ihrer Mutter steht Ella plötzlich ganz allein da. Alles, was sie über ihren Vater weiß, ist sein Name: Steve. Was sie jedoch nicht ahnt: Er war ein erfolgreicher Unternehmer. Als auch er stirbt, macht sich sein bester Freund Callum auf die Suche nach ihr. Doch was Ella nicht kommen sieht: Das Leben unter einem Dach mit seinen fünf Söhnen wirbelt alles durcheinander ... besonders ihre Gefühle für Reed werden zur echten Herausforderung.

    Ehrlich gesagt: Das Cover hätte mich allein nicht zum Kauf bewegt, aber der Klappentext klang so spannend, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super flüssig, emotional und bildhaft. Ich konnte mich richtig gut in die Charaktere hineinfühlen.

    Ella hat mich total beeindruckt. Sie ist wahnsinnig stark, musste viel zu früh Verantwortung übernehmen und hat alles getan, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halte ... sogar als Stripperin gearbeitet. Ich liebe, wie schlagfertig sie ist, besonders gegenüber Callums Jungs. Ihre Stärke, ihr Humor, ihre Haltung. Sie war mir sofort sympathisch. Und doch ist da auch diese weiche, verletzliche Seite, die sie bei Reed zeigt. Was zwischen den beiden entsteht, ist intensiv, aber auch kompliziert. Und dann diese Wendung... sie hat mir wirklich das Herz gebrochen.

    Reed! Callums zweitältester Sohn, ist der klassische Bad Boy: attraktiv, kühl, unnahbar. Er sieht in Ella anfangs nur eine Störquelle, jemand, der seine Familie auseinanderbringen könnte. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr knistert es. Und das schon von der ersten Begegnung an. Ihre ständigen Reibereien, das gegenseitige Necken... ich hab’s geliebt. Und wenn sie sich dann doch mal näherkommen .. wow.

    Auch die Freundschaft zu Valerie war für mich ein Highlight. Sie gibt Ella Rückhalt in dieser versnobten High-Society-Welt, und die beiden zusammen sind einfach unschlagbar. Schön zu sehen war auch, wie Easton gegen Ende zu einer wichtigen Bezugsperson für Ella wurde.

    Und dann kam das Ende! Und ich saß mit offenem Mund da. So ein Cliffhanger! Ich hab das Buch in Rekordzeit verschlungen und Teil zwei liegt schon bereit. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte genauso fesselnd weitergeht!

  3. Cover des Buches How To Catch A Magical Light (New York Magics 1) (ISBN: 9783551585127)
    Lily S. Morgan

    How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)

    (157)
    Aktuelle Rezension von: Juliawob

    Ein Buch zum Wohlfühlen aber trotzdem nicht mehr weglegen können.

    Ich hab auch ein wenig was anderes bei dem Buch erwartet aber fand es so sogar noch besser!

    Der sehr leichte Schreibstil macht es super angenehm zu lesen und auch super einfach die Story zu verfolgen:

    Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und vorallem der Humor und die Gedanken der Protagonistin waren etwas womit ich mich sehr gut identifizieren konnte. Dies hat es umso lustiger gemacht ihre Story mitzuerleben und mitzufiebern. Alles in allem war ich super schnell mit dem Buch durch und bin sehr gespannt wie es in Band 2 weitergeht. Gerade ziwschen oft sehr langen, komplizierten Storys ist das Buch eine herrliche Abwechselung aber auf keinen Fall weniger besonders und lesenswert!

  4. Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)
    Genevieve Cogman

    Die unsichtbare Bibliothek

    (452)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    Titel und Cover haben mich sofort angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend - daher habe ich zugeschlagen und wurde nicht enttäuscht

    Die Grundidee einer Bibliothek in der seltene Bücher gesammelt werden, die in den unterschiedlichsten Welten beschafft werden, war für mich sehr interessant und auch einmal etwas neues. Es dauerte etwas bis ich mit den Figuren warm geworden bin und ich mir einen Überblick über die Magie und die Welten verschafft habe, da irgendwie nicht allzu viel erklärt wird und man die Infos quasi nur nebenbei bekommt, aber ich bin trotzdem relativ schnell ins Lesen gekommen und finde vor allem Kai als Protagonisten sehr interessant und bin schon gespannt was wir noch alles in den weiteren Bänden über ihn erfahren werden. Auch alle anderen Personen scheinen das eine oder andere Geheimnis zu haben und da es sich um eine längere Reihe handelt bin ich schon gespannt was hier noch alles auf mich zukommt und wie viele fremde Welten ich noch gemeinsam mit Irene und Kai besuchen werde. Auch den Gegenspieler finde ich sehr interessant und hoffe ich erfahre noch mehr über seine Beweggründe

    Da ich ja auch sehr gerne Krimis und Thriller lese war dieser Genre-Mix für mich sehr gelungen und ich freue mich schon auf die nächsten Teile der Reihe - Teil 2 habe ich mir gleich nach dem beenden von diesem Buch besorgt

  5. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand (ISBN: 9783785577868)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand

    (1.138)
    Aktuelle Rezension von: Fynn_Augustus

    Dieses Buch habe ich gehört. Es ist originell, es kommen sowohl typische "Jugendprobleme" als auch Magie vor. Mir hat es sehr gut gefallen und denke, dass wenn ich es früher gelesen hätte, es sogar 5/5 Sternen bekommen hätte. Es kommt nicht an Harry Potter heran, aber welcher Autor schafft das schon! Mir gefiel es wirklich gut und ich habe es innerhalb kurzer Zeit durchgehört.

  6. Cover des Buches Die maskierte Stadt (ISBN: 9783404208883)
    Genevieve Cogman

    Die maskierte Stadt

    (184)
    Aktuelle Rezension von: erdbeerliebe.

    Irene Winters und ihr Assistent Kai kommen gerade von einer Auktion wieder, da wird Kai entführt. Da die Bibliothekarin das nicht auf sich sitzen lassen kann setzt sie Himmel und Bücherein in Bewegung um ihren Freund wieder zu finden.
    Was eigentlich ein wirklich spannender Aufhänger ist zieht sich schrecklich. Etwa erst in der Mitte des Buches beginnt Irene Kai zu verfolgen, vorher wird endlos lang geredet und diskutiert. Ich brach das Buch auf den letzten 200 Seiten ab, da ich mir einfach nicht mehr geben konnte wie viel die einzelnen Charaktere herumlaberten ohne wirklich etwas zu sagen.
    Ursprünglich bin ich sehr begeistert von der Welt der magischen Bibliothek. Ich würde nicht mal sagen, dass der Schreibstil der Autorin mir nicht zusagt - ihre Landschaftsbeschreibungen sowie Darstellungen sind sehr bildhaft und erzeugen gute Bilder in meinem Kopf, doch mit der Zeit wurde mir einfach alles zu viel. Alles wurde bis ins kleinste Detail beschrieben, teilweise viel zu unnötig -und dazu noch so gestelzt, dass ich oft die Augen verdrehen habe. Leider bleiben dabei auch die Emotionen auf der Strecke was es mir schwer machte mit irgendwem mitzufiebern. Zumal viele Charaktere die Irene trifft ziiiemlich unsympathisch blieben.. Und Kai war die meiste Zeit nicht dabei, weil ja entführt. Welp.
    Der Plot ist an und für sich spannend, aber die Sprache (also die magische Fähigkeit von Irene) ist mir in diesem Band etwas zu mächtig, ständig rettet Irene sich aus Situationen nur in dem sie diese verwendet. Das erscheint mir etwas billig.

    Insgesamt enttäuschte mich der Band also auf ganzer Strecke und ich bezweifle, dass ich die Reihe fortführen werde, was wirklich schade ist, da ich den Start (also Band 1) wirklich mochte.

  7. Cover des Buches Die Auferstehung (ISBN: 9783440179741)
    Andreas Eschbach

    Die Auferstehung

    (197)
    Aktuelle Rezension von: SimonH

    ...über eine Reihe an Zufällen finden Justus, Bob, und Peter, die inzwischen unterschiedlichen Berufen nachgehen, jeder für sich, zu ihrer Vergangenheit als Detektive zurück. Vermeintlich unzusammenhängende Vorkommnisse entpuppen sich als ein neuer Fall und nur wenn sie sich zusammentun, kommen sie hinter die Lösung des Rätsels.

  8. Cover des Buches Herr der Diebe (ISBN: 9783751300674)
    Cornelia Funke

    Herr der Diebe

    (1.095)
    Aktuelle Rezension von: marie_d

    Herr der Diebe von Cornelia Funke ist für mich ein ganz besonderes Buch. Es noch einmal als Erwachsene zu lesen und in eine Welt einzutauchen, die ich schon als Kind kennengelernt habe, hatte etwas fast Magisches. Viele Dinge verstehe ich heute anders oder tiefer, und gerade das hat das Wiederlesen zu einer sehr schönen Erfahrung gemacht.

    Das Buch vermittelt eine große Gemütlichkeit und Leichtigkeit, obwohl die Themen eigentlich sehr ernst und zeitlos sind – es geht um Verlust, Familie, Zugehörigkeit und darum, seinen eigenen Platz in der Welt zu finden. Trotzdem wirkt die Geschichte nie schwer. Cornelia Funke schafft es mit ihrem Schreibstil, diese Balance perfekt zu halten.

    Besonders beeindruckend finde ich, dass sie große Themen erzählt, ohne pathetisch zu werden. Ihre Sprache bleibt zugänglich und warm, sodass die Geschichte sowohl für Kinder als auch für Erwachsene sehr nahbar ist. Genau das macht für mich den Zauber dieses Buches aus.

    Für mich bleibt Herr der Diebe eine Geschichte, die nicht nur nostalgische Erinnerungen weckt, sondern auch heute noch eine besondere Atmosphäre von Abenteuer, Wärme und Zusammenhalt vermittelt.

  9. Cover des Buches Die Suche (ISBN: 9783734107429)
    Charlotte Link

    Die Suche

    (337)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    In einem kleinen Ort in Nordengland verschwinden immer wieder Mädchen. Eine wird in den Hochmooren tot aufgefunden. Die Polizistin Kate Linville ist zufällig dort, als die Teenager Tochter von dem B&B, wo sie wohnt, am helllichten Tag von einem Supermarktparkplatz verschwindet. 

    Die Story ist richtig spannend und flüssig geschrieben und ein wahrer Pageturner. Man erfährt erst etwas über ein Mädchen, dann Jahre später über eine andere, dann erzählt der Täter und dann wird wieder aus Sicht der Polizistin berichtet. Es gibt immer wieder Überraschungen und vieles ist anders, als es scheint. Ein Krimi genau nach meinem Geschmack. Und die Polizistin fand ich sehr menschlich und sympathisch. Alles andere als eine selbstbewußte, knallharte Powerfrau. Charlotte Link weiß einfach, wie man Bücher schreibt. Ich konnte auch diesen Thriller nicht aus der Hand legen, auch wenn man es manchmal tat, um sacken zu lassen, was man grade gelesen hatte. 

    Klare Leseempfehlung.

  10. Cover des Buches Skulduggery Pleasant 2 - Das Groteskerium kehrt zurück (ISBN: 9783732000685)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant 2 - Das Groteskerium kehrt zurück

    (672)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Stephanie führt kein normales Leben mehr, stattdessen macht sie gemeinsam mit dem Skelett Skulduggery Pleasant Jagd auf das Böse.
    .
    Stephanie, Skulduggery und die restlichen Charaktere sind einfach nur toll. Auf der einen Seite sind sie natürlich stark überzeichnet, aber auf der anderen Seite wirken sie auch gerade deswegen auch realistisch. Aber mein wahres Highlight ist noch immer der spezielle Humor und Skulduggerys Art, die die Reihe einfach einzigartig machen. Die Handlung war wieder sehr spannend und dank dem angenehmen Schreibstil lässt sich das Buch extrem schnell lesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

  11. Cover des Buches Whisper (ISBN: 9783401508917)
    Isabel Abedi

    Whisper

    (1.510)
    Aktuelle Rezension von: maybe_liz_reads

    Das Buch hat für mich eher einen sentimentalen Wert, da ich es vor ca. 15 Jahren freiwillig für den deutsch Unterricht gelesen habe und es mich absolut gefesselt hat. Genau deshalb wollte ich es nochmal lesen und schauen, ob es mich wieder so begeistern wird. 

    Ich glaube ich habe ein bisschen zu viel erwartet und gehöre nicht mehr ganz zur Zielgruppe. Aber Isabel Abedi hat mit Whisper auf jeden Fall ein spannendes Jugendbuch geschrieben, welches die Stimmung rund um den Krimifall in der Kleinstadt und die Beziehung zwischen Noa und David / Noa und ihrer Mutter gut einfängt. Ein paar paranormale Begegnungen gibt es auch. Die Tagebuch Einträge von Eliza am Anfang der Kapitel finde ich eine schöne Idee um besser in ihre Gefühlswelt eintauchen zu können. 

    Die 280 Seiten lassen sich flüssig und schnell lesen. Das alte Cover gefällt mir allerdings besser als in der neuen Taschenbuch Ausgabe 😬

    Mit 15 Jahren hätte ich sofort 5 ⭐️ gegeben. Jetzt eher 3.7 ⭐️ 

  12. Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9783570310885)
    William Ritter

    Jackaby

    (208)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Ich habe das Buch schon geliebt, als ich es mit 15 das erste Mal gelesen habe und als ich es jetzt ein zweites Mal gelesen habe, habe ich es immer noch geliebt. Es ist das perfekte Fantasy Cozy Crime Buch. Es ist lustig, cozy, vibey und dabei trotzdem spannend, ich habe gefühlt auf fast jeder Seite etwas markiert, und das, obwohl ich normalerweise nicht viel markiere. Jackaby ist eines der wenigen Bücher, bei denen ich tatsächlich traurig bin, wenn es zu Ende ist, weil ich diese ganze Welt, diesen ganzen Vibe einfach so sehr liebe und es nicht erwarten kann, wieder einzutauchen. Defintiv eines der besten, unterhaltsamsten Bücher, die ich je gelesen habe

  13. Cover des Buches Spektrum (ISBN: 9783453319134)
    Sergej Lukianenko

    Spektrum

    (198)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Die Menschheit hat durch die Aliens namens „Schließer“ Zugang zu den Toren des Universums erhalten, die durch das Erzählen einer unbekannten und berührenden Geschichte passiert werden können. Als eine junge Frau spurlos verschwindet, macht sich der Moskauer Privatdetektiv Martin Dugin auf die Suche und das Abenteuer beginnt. Die ruhige und sehr atmosphärische Handlung führt den Leser durch faszinierende Welten, die ein außergewöhnliches und individuelles Worldbuilding aufweisen und dadurch sehr lebendig wirken.
    Bei den Protagonisten steht Martin im Mittelpunkt der Handlung, der intelligent und lebendig dargestellt wird. Nebenprotagonisten bereichern die Handlung und sorgen für zusätzliches Facettenreichtum in der Geschichte.
    Wer intelligente und philosophisch angehauchte Science-Fiction mit faszinierendem Worldbuilding mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist abwechslungsreich und von einem leisen Humor durchzogen.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  14. Cover des Buches Emil und die Detektive: Die Buchvorlage zum Film (ISBN: 9783855352708)

    Emil und die Detektive: Die Buchvorlage zum Film

    (643)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Handlung steht der 12-jährige Emil Tischbein, der allein nach Berlin reist, um Verwandte zu besuchen und ihm dabei im Zug das Geld gestohlen wird. Daraufhin nimmt er die Verfolgung auf und trifft auf Gustav mit der Hupe und eine Bande pfiffiger Kinder, die eine Art Detektivtruppe bilden und den Dieb verfolgen. Die realistische und spannende Handlung vermittelt die Themen Freundschaft, Gerechtigkeit, Mut und Zusammenhalt sehr zielgruppengerecht.
    Bei den Protagonisten steht Emil klar im Mittelpunkt der Handlung und wird glaubwürdig und sympathisch dargestellt. Nebenprotagonisten wie Gustav oder Herr Grundeis sorgen für ein angenehmes Facettenreichtum in der Geschichte.
    Wer zeitlose Detektivgeschichten mit einer realistischen Kinderperspektive mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist sehr zielgruppengerecht, voller Dialoge und von leisem Humor durchzogen.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  15. Cover des Buches Rico, Oskar und die Tieferschatten (ISBN: 9783551316035)
    Andreas Steinhöfel

    Rico, Oskar und die Tieferschatten

    (407)
    Aktuelle Rezension von: Katrin1

    Ein etwas gewöhnungsbedürftiger Dialekt,wenn man nicht gerade aus Berlin kommt. Sehr lustig erzählte Geschichte mit ein bisschen Spannung. Ideal als Schullektüre für die 4. oder 5. Klasse. Zeitlos geschrieben. Aus Sicht des tieenbegabten Rico erzählt,  zeigt es den Schülern, dass man nicht immer der Schlaueste sein muss, um mit Herz und Verstand ein großes Rätsel zu lösen.

  16. Cover des Buches Die Spuren meiner Mutter (ISBN: 9783328101451)
    Jodi Picoult

    Die Spuren meiner Mutter

    (133)
    Aktuelle Rezension von: Elkes_Literaturwolke

    Inhaltsangabe:

    Die 13jährige Jenna Metcalf fahndet bereits seit Jahren nach ihrer Mutter Alice. Vor zehn Jahren wurde im Elefanten-Reservat in Boone, New Hampshire, eine Frau tot aufgefunden und Alice verschwand in der gleichen Nacht spurlos. Der Tod der Frau wurde als Unfalltod deklariert und zu den Akten gelegt.

    Jenna sucht das Medium Serenity auf, in der Hoffnung, diese könne ihr sagen, ob ihre Mutter überhaupt noch lebt. Doch Serenity hat ihre Geisterführer verloren und seither tappt sie im Dunkeln.

    Dann ist da noch Virgil, ein abgewrackter Ex-Polizist, dessen bester Freund Jack Daniels heißt. Der Todesfall im Reservat hat auch ihn nie ganz losgelassen und so lässt er sich eher widerwillig in die Ermittlungen ziehen, die Jenna und Serenity bereits anstellen.

    Die Spuren führen sie immer wieder zum Tatort und schließlich nach Tennessee, wo ein ehemaliger Angestellter – und Alice‘ Geliebter – noch arbeiten soll. Aber der Wahrheit kommen sie nur durch einen Zufall auf die Spur …

    Mein Fazit:

    Ein Buch mit überraschenden Wendungen!

    Dabei gleicht es einer Liebeserklärung an die sanftesten Dickhäuter, die auf der Erde wohnen, nämlich den Elefanten. Sie sind den Menschen ähnlicher, als man denkt, das wird mit diesem Buch klar. Hauptsächlich geht es um Trauer. Wie sehr sich dieses Thema wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte zieht, wird zum Ende deutlich – mehr als deutlich.

    Alice ist Forscherin und hat in Afrika die Dickhäuter studiert, als sie Thomas kennen lernt. Eine folgenschwere Nacht unterm afrikanischen Himmel führt sie schließlich nach New Hampshire, wo er ein Reservat für misshandelte Elefanten mit drei Angestellten leitet. Was er ihr jedoch verschweigt: Er leidet an der Bipolar II-Störung. Diese Krankheit belastet die junge Familie immer wieder aufs Neue, denn er ist dann zuweilen auch aggressiv.

    Jenna, die bei ihrer Großmutter aufwächst und kaum soziale Kontakte in der Schule hat, durchkämt tagtäglich das Internet nach vermissten Personen. Sie kennt nahezu alle Portale zu diesem Thema, denn sie kann einfach nicht glauben, dass ihre Mutter sie zurück lassen konnte. An der Theorie stimmt etwas nicht und sie sucht die Wahrsagerin Serenity und den alkoholkranken Ex-Polizisten Virgil auf, um endlich die Wahrheit über ihre Mutter heraus zu finden.

    Und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, die eigentlich direkt vor ihren Augen lag und doch sich so verschleiert hat, dass man da einfach nicht drauf kommt.

    Die vier Hauptfiguren –Jenna, Alice, Serenity und Virgil- haben so ihre Probleme mit der Gesellschaft. Irgendwie haben sie alle so ihren eigenen Zwist und wirken daher als verschrobene Charaktere. Allerdings macht sie das auch liebenswert. Ihre Geschichten haben sie zu Figuren mit Ecken und Kanten gemacht und machten sie für mich emotional sehr greifbar. Die Geschichten über die afrikanischen Elefanten waren oftmals sehr bewegend und brachten mir die Dickhäuter näher. Natürlich durften auch die Geschichten der Wilderer nicht fehlen, was mich teilweise auch fassungslos zurück ließ.

    Manchmal schien es, dass die Autorin irgendwie abschweifte. Während des Lesens hatte ich das eine oder andere Mal das Gefühl. Aber das änderte sich schlagartig, als die Auflösung des Falls näher rückte. Was vorher vielleicht überflüssig erschien, wurde nun ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Das Ende war sehr bewegend und berührte mich ganz tief im Herzen.

    Zwischendurch kommt schon das Gefühl auf, dass die Autorin etwas abschweifte. Andersherum hat sie sehr viel Energie in die emotionale Entwicklung ihrer Figuren investiert und somit wieder ein vielschichtiges Drama geschrieben, dass ich es nur mit fünf Sternen bewerten kann.

  17. Cover des Buches Hex Files - Hexen gibt es doch (ISBN: 9783736313828)
    Helen Harper

    Hex Files - Hexen gibt es doch

    (242)
    Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12

    •Hex Files - Hexen gibt es doch von Helen Harper•

    Ich frage mich wirklich, warum ich diese erfrischende und humorvolle Buchreihe nicht schon viel früher angefangen habe.  Ivy und Raphael sind wirklich eine wunderbare Unterhaltung und gleichzeitig eine explosive Mischung. Langweilig wird es mit den beiden sicher nicht!🩷


    Die Gestaltung des Covers sorgt definitiv für die Aufmerksamkeit des Lesers. Die Farben sind hell und auffällig und die Gestaltung trägt ein Chaos in sich, das anzieht. Es passt perfekt zu den beiden Protagonisten. Der Schreibstil von Helen Harper ist sehr angenehm und humorvoll zu lesen. Es ist nicht super emotional und intensiv geschrieben, aber dennoch nicht oberflächlich oder eintönig. Es macht Lust auf mehr. Manchmal hätte ich mir aber auch Raphaels Perspektive gewünscht.


    Ivy war mir mit ihrer lockeren, aufgedrehten Art und Shit-egal-Einstellung sofort sympathisch! Man muss vielleicht erst mal ein wenig mit ihr warm werden, weil ihre Art schon sehr sonderbar sein kann, aber ist das erst mal geschehen, ist Ivy einfach nur sympathisch! Sie ist zwar super faul, aber das ist mehr eine Fassade. Denn dahinter steckt eine unglaublich begabte und intelligente Frau, auf die man sich verlassen kann. Ivy ist eine unfassbar begabte Hexe und bringt so manchen zum Staunen und natürlich lachen.

    Raphael Winter ist quasi genau das Gegenteil von Ivy. Er ist distanziert, trägt stets eine kalte Miene, ist diszipliniert und lebt für seine Arbeit. Aber auch dahinter steckt deutlich mehr, wenn man ihn erst mal besser kennengelernt hat. Raphael mag wenig von Spaß verstehen anfangs, aber man kann sich zu 100% auf ihn verlassen. Er ist ein Beschützer, aufmerksam und super schlau. Ich fand seine Anwesenheit irgendwann sehr angenehm. Und irgendwann hat sogar er gelacht und Humor gezeigt und sich von Ivys Art einspannen lassen.


    Bei den Nebencharakteren gab es ehrlicherweise nicht viele, die für mich relevant waren. Die einzige, die eine wichtigere Rolle gespielt hat, war Eve, die ich tatsächlich ganz gerne mochte. Sie war anfangs etwas anstrengend und überdreht, aber irgendwie habe ich ihre Art und Weise sehr ins Herz geschlossen. Die meisten Mitglieder des Orden waren nicht wirklich sympathisch und von Ivys Ex-Freund Tarquin will ich gar nicht erst anfangen. Der war wirklich absolut eklig in seinem Verhalten.


    Es war leicht, sich in der Geschichte von Ivy und Raphael direkt wohl zu fühlen. Der humorvolle Einstieg hat es einem umso angenehmer gemacht. Zudem war die Atmosphäre wirklich sehr unterhaltsam und  angenehm und das Setting in Oxford mochte ich auch sehr. Die ganze Thematik rund um den Orden, Hexen und alles, was sich in dieser Welt abspielt, fand ich sehr spannend. Es gab einiges zu entdecken und immer mehr Informationen rund um den Orden kamen ans Licht. Außerdem war Ivys Magie wirklich cool und bewundernswert! Zudem mochte ich es, unter welchen Umständen Ivy und Raphael das erste Mal aufeinandergetroffen sind. Das hat so unglaublich zu den beiden gepasst und für viel Feuer gesorgt. Ivy und Raphael waren wirklich wie Feuer und Flamme. Wenn die beiden in einem Raum waren, ist irgendetwas explodiert. Es war super unterhaltsam und lustig. Diese ganzen Zankerein waren großartig! Es war sehr slow burn, aber trotzdem war da manchmal ein Funke zwischen ihnen. Ich fand es teilweise leider etwas zu slow burn. Mir hat an vielen Stellen das Feuer gefehlt und ich hätte mir mehr Leidenschaft zwischen den beiden gewünscht. Bis auf diese schnelle Nummer am Ende gab es kaum etwas zwischen ihnen, das fand ich sehr schade. Dabei haben die beiden so gut harmoniert. Die Storyline an sich war interessant. Ich habe Raphaels und Ivys Zusammenarbeit gerne verfolgt und gesehen, wie sie als Team immer mehr zusammenwachsen. Die Idee hinter allem war wirklich gut, auch wenn die Unsetzung an einigen Stellen ein wenig holprig war und ein bisschen mehr Action hätte gebrauchen können. Manchmal hat es sich sehr gezogen und man hat auf das gewisse Etwas gewartet, das einfach nicht kam. Dafür hat der gute Humor aber ein bisschen was gut gemacht. Der Ausgang der Geschichte hat mir auch gefallen, auch wenn es auf der anderen Seite ein bisschen unbefriedigend war. Wie der Fall aufgelöst wurde, war aber richtig cool.


    Fazit: anschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte von Raphael und Ivy 4 von 5 Sternen! Es war eine witzige, unterhaltsame Geschichte für zwischendurch, die nicht viel Tiefe hat, aber einiges an Magie, Humor und Spannung mit sich bringt. 

  18. Cover des Buches Die Purpurlinie (ISBN: 9783426416716)
    Wolfram Fleischhauer

    Die Purpurlinie

    (52)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Historische Romane bedienen sich oft gewisser Zeitalter nur als Bühne, um irgendwelche, mehr oder weniger gute, Kriminalfälle zu konstruieren. Nicht so bei diesem Buch. Hier wird Geschichte sehr lebendig präsentiert.
    Selbst dort wo fiktive Handlungen eine Rolle spielen geschieht dies nicht auf Kosten der historischen Genauigkeit.
    Fleischhauer hat sehr akribisch recherchiert(siehe seine Notizen am Ende des Romans) und dort wo keine Aussagen aufgrund verschollener oder fehlender Dokumente möglich sind wird dem Leser nicht irgendwas erzählt um eine schlüssige Geschichte zu bekommen. Vielmehr werden Spekulationen, die auch als solche ausgewiesen und für mich sehr logisch dargestellt sind gemacht, wobei er bewusst den Leser mit einbezieht und ihm eigene Interpretationen gestattet.

    Nun könnte man meinen, dass man es hier mit einer, mehr oder weniger, trockenen Geschichtsabhandlung zu tun bekommt, aber weit gefehlt. Der Roman ist sehr spannend geschrieben, und wie ich finde, in einer Sprache, die Wolfram Fleischhauer als begnadeten Erzähler ausweist. Nicht nur die historischen Fakten sind sehr gut aufbereitet. Die Personen bekommen auch ein persönliches Profil, dass ihre Handlungen,im Kontext der Zeit, sehr anschaulich werden lässt.

  19. Cover des Buches Mord erster Klasse (ISBN: 9783957285973)
    Robin Stevens

    Mord erster Klasse

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Anna0807

    Nachdem ich mich mit dem zweiten Band der Reihe etwas schwergetan hatte, war ich sehr gespannt, ob mich dieser dritte Teil wieder mehr überzeugen kann. Und was soll ich sagen? Für mich war Mord erster Klasse ein echtes Highlight.

    Schon nach wenigen Seiten konnte ich mich wunderbar in die Geschichte fallen lassen. Die Atmosphäre hat mich direkt abgeholt, und ich habe mich sehr gefreut, Daisy und Hazel wieder bei ihren Ermittlungen begleiten zu dürfen.

    Besonders gut gefallen hat mir der Kriminalfall selbst. Die Ermittlungen waren spannend aufgebaut, und ich hatte durchgehend das Gefühl, gemeinsam mit den beiden Detektivinnen nach Hinweisen zu suchen. Dabei hat mir vor allem die offensichtliche Anlehnung an Agatha Christies Mord im Orientexpress gefallen. Die Geschichte greift einige bekannte Elemente auf, wirkt dabei aber nie wie eine Kopie. Stattdessen entsteht ein eigenständiger Fall, der mich bis zum Ende hervorragend unterhalten hat.

    Auch die Charaktere konnten mich wieder überzeugen. Daisy und Hazel bleiben sich treu, entwickeln sich aber gleichzeitig weiter. Genau diese Mischung gefällt mir an der Reihe so gut. Man erkennt die Figuren sofort wieder, merkt aber dennoch, dass die Erlebnisse sie prägen und verändern.

    Insgesamt hat mich Mord erster Klasse von Anfang bis Ende begeistert. Ein spannender Kriminalfall, sympathische Charaktere und eine tolle Atmosphäre haben dafür gesorgt, dass dieses Buch für mich zu einem der Highlights des Jahres geworden ist.

  20. Cover des Buches Ein gefährlicher Gegner (ISBN: 9783455651355)
    Agatha Christie

    Ein gefährlicher Gegner

    (90)
    Aktuelle Rezension von: AndreasKueck

    Es war im Jahre 1922 – Hercule Poirot hatte wenige Jahre zuvor seine kleinen grauen Zellen erstmals angestrengt, und Miss Marples Stern am Krimihimmel sollte erst einige Jahre später erstrahlen – da schickte Agatha Christie zwei junge Menschen in die Welt, die die Kriminalliteratur zwar nicht revolutionieren sollten, dafür aber ein Kuriosum darstellten. Mit ihrem jugendlichen Elan und unkonventionellen Auftreten bildeten sie zudem einen attraktiven Gegenpart zum brillanten und pedantischen Hercule Poirot.

    Unser Protagonisten-Paar Tommy und Tuppence kamen in nur vier Romanen und einer Anthologie zum Einsatz, die in dem Zeitraum eines halben Jahrhunderts erschienen. Dieser Umstand erscheint zunächst wenig spektakulär, doch jedes Mal waren sie um genau die Jahre gealtert, die seit ihrem letzten Erscheinen vergangen waren. Waren unsere Heldin und unser Held zu Beginn in ihren Zwanzigern und ihre Autorin somit Anfang 30, so alterten sie im Laufe der folgenden Romane höchst würdevoll gemeinsam. Auch ließ Christie die beiden genau in dem Jahr agieren, in dem der jeweilige Roman erschienen war. Somit durchlebte ich als Leser mit ihnen den gesellschaftlichen Wandel, der über diesen Zeitraum stattfand, ebenso, wie die physischen und psychischen Veränderungen, die das Älterwerden so mit sich bringt.

    „Zwei junge Abenteurer zu mieten. Zu allem und überall einsatzbereit. Honorar muss stimmen. Kein vernünftiges Angebote wird abgelehnt.“ Mit dieser Anzeige suchen der vorsichtige Tommy und die unerschrockene Tuppence Arbeit. Sie müssen nicht lange auf ihren ersten Fall warten: Beim Untergang des Luxusschiffes RMS Lusitania sind hochsensible Regierungspapiere verloren gegangen. Parallel müssen die beiden auch die mysteriöse Jane Finn suchen. Mehrmals gerät das ungleiche Paar in Gefahr und stößt auf eine abgründige Verschwörung…

     (Inhaltsangabe dem Umschlag des Romans entnommen!)

    Agatha Christie gelang es bereits mit ihrem zweiten Roman, einen Frauentypus zu etablieren, der damals weit entfernt vom gesellschaftlich erwarteten Bild einer Frau war und somit ein Novum darstellte. Mit Tuppence Cowley (spätere Beresford) tauchte eine sehr resolute, selbstbewusste junge Dame auf der Bildfläche auf, die – im besten Sinne der Worte – die Ärmel hochkrempelt und pragmatisch die Dinge selbst in die Hand nimmt, auch wenn sie dabei hin und wieder über das Ziel hinausschießt. Einen Mann akzeptiert sie an ihrer Seite höchstens dann, wenn dieser ihr auf Augenhöhe begegnet und sie als ebenbürtige Partnerin ansieht. Selbstgefällige Aufschneider, eitle Fatzken und sich selbst überschätzende Gockel können sie nicht beeindrucken – vielmehr lässt sie solche Typen des männlichen Geschlechts charmant abblitzen. Was sie braucht ist ein netter Kerl mit Substanz. Darum setzte Christie ihr mit Tommy Beresford einen jungen Mann vor ihr keckes Näschen, der das genaue Gegenteil von den bereits beschriebenen Typen war. Tommy ist zwar kein Beau aber absolut sympathisch. Dank seiner zurückhaltenden Art, wägt er erst ab, bevor er sich ins Getümmel stürzt. Trotzdem ist er kein Feigling: Wenn es benötigt wird, zeigt er Rückgrat und Courage und ist ein äußerst verlässlicher Partner.

    Glaubhaft und detailliert fängt die Autorin das Zeitgeschehen nach dem ersten Weltkrieg ein und lässt auch die damaligen Nöte der (jungen) Menschen nicht unerwähnt. Dies gelingt ihr, ohne dass sie ins allzu dramatische abgleitet. Sie siedelte die Handlung zwischen Kriminalroman und Spionage-Thriller an, die sie mit einigen, in die Irre führenden Wendungen spickte und so eine spannende Unterhaltung garantierte – zumal sie es grandios verstand, die Leserschaft im Dunkeln tappen zu lassen, da sie die Identitäten der Täter gekonnt verschleierte. Die kessen Dialoge zwischen Tommy und Tuppence erinnerten mich an den verbalen Schlagabtausch zwischen Nick und Nora in den „Der dünne Mann“-Verfilmungen, haben nach all den Jahren nichts von ihrer Frische eingebüßt und amüsierten mich famos.

    Agatha Christie zeigte in EIN GEFÄHRLICHER GEGNER Tommy und Tuppence in der Blüte ihrer Jahre und legte so den literarischen Grundstein für zwei liebenswerte Figuren, die als PARTNERS IN CRIME nicht nur eine außergewöhnliche Partnerschaft sondern auch eine lebenslange Liebe miteinander verbinden sollten.

  21. Cover des Buches Meisterdetektiv Kalle Blomquist (ISBN: 9783751206112)
    Astrid Lindgren

    Meisterdetektiv Kalle Blomquist

    (129)
    Aktuelle Rezension von: Smultrona

    Kalle Blomquist und seine Freunde Eva-Lotta und Anders stehen als Bande der weißen Rose im Krieg mit der Bande der roten Rose. Sie kämpfen um den sagenumwobenen Großmummrich. Doch werden ihre Kämpfe von wahren Verbrechen in Kleinköping gestört. Denn diese bringen den Meisterdetektiv in Kalle zum Erwachen. Zusammen mit Anders und Eva-Lotta ist er den Verbrechern auf der Spur.

    Alle drei Geschichten stecken voller Witz, Spannung und auch der typisch schwedischen Idylle, die man aus den Astrid Lindgren Büchern kennt. Als Kind und auch als Erwachsene fand und finde ich vor allem die detektivischen Methoden und die Räubersprache einfach genial. 

  22. Cover des Buches Die Entführung: Ein Patricia Duncan-Krimi (ISBN: 9798387671050)
    M. P. Roberts

    Die Entführung: Ein Patricia Duncan-Krimi

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Claudiah

    Sandra Whitfield hält es in ihrem goldenen Käfig nicht mehr aus und täuscht eine Entführung vor. Leider wird ihr Plan durch wiedrige Umstände durchkreuzt. Sandra verschwindet spurlos und mehrere Menschen werden erschossen. Was ist hier los? Wer löst den Fall zuerst, die Polizei oder die Privatdetektive.

    Dies ist der zweite Fall für Constable Patricia Duncan, aber keine Angst, man kann ihn auch ohne Vorkenntnisse lesen. Der flüssige Schreibstil , die interessante Geschichte und die verschiedenen Protagonisten sorgen für eine gute Unterhaltung. Mir persönlich gefällt es nicht, dass es hier sehr oft um Sex geht, und auch die vielen Schauplatzwechsel machen den Krimi etwas zu lang, was auf Kosten der Spannung geht. 

  23. Cover des Buches Das Versprechen / Aufenthalt in einer kleinen Stadt (ISBN: 9783257613315)
    Friedrich Dürrenmatt

    Das Versprechen / Aufenthalt in einer kleinen Stadt

    (460)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Der brillante und obsessive Ermittler Matthäi verspricht den Eltern eines ermordeten Mädchens den Täter zu finden, obwohl die Polizei den Fall offiziell abschließt. Daraufhin entwickelt er ein riskantes Lockvogelprojekt, das sich über Jahre hinzieht und ein unterwartetes Ende nimmt. Die stille und atmosphärische Handlung ist lebendig dargestellt und wird aus Sicht des pensionierten Kommissars Dr. H. erzählt.
    Bei den Protagonisten steht der schweizerische Ermittler Matthäi im Mittelpunkt der Handlung und durchlebt eine sehr interessante, dramatische und nachvollziehbar Entwicklung, die sehr ergreifend wirkt. Nebenprotagonisten bereichern die Handlung, finden aber eher am Rande statt.
    Wer Krimis mag, die das Genre hinterfragen und sowohl philosophische, moralische als auch psychologische Aspekte in Kriminalgeschichten schätzt, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist distanziert, sachlich und verstärkt den Kontrast zum emotionalen Abgrund der Geschichte.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.

  24. Cover des Buches Rico, Oskar und das Herzgebreche (Rico und Oskar 2) (ISBN: 9783551556745)
    Andreas Steinhöfel

    Rico, Oskar und das Herzgebreche (Rico und Oskar 2)

    (140)
    Aktuelle Rezension von: MayaB

    Ich hatte wieder einmal eine Menge Spaß mit Rico und Oskar, und ihrem neuen Fall. Der erste damals hat mir auch schon gut gefallen, ich glaube diesen hier fand ich sogar noch etwas besser. Ich finde besonders schön, wie man so sehr in Ricos Kopf bleibt, und alles durch seine Augen sieht, man mit einem gewissen Verständnis für die Situationen aber wesentlich schneller erfasse kann, was genau Sache ist. Nicht immer natürlich, dafür sind die Geschichten teils auch zu chaotisch, aber ich hatte schon an so einigen Stellen das Gefühl, dass ich als erwachsene Person vielleicht sogar mehr von der Geschichte hatte, als wenn ich sie als Kind gelesen hätte, und da mein Humor tatsächlich großteils einfach Chaos ist, haben die Witze mich ganz oft auch überzeugen können.
    Und ich mochte auch, dass teils sehr differenziert auf erwachsenen-Themen eingegangen wird, wenn auch gleichermaßen Gefühl zu viel oder zu wenig. Für ein Kinderbuch finde ich es eher schon zu viel, auch wenn der Begriff Prostitution nie fällt und Kinder entsprechend mit den ganzen Andeutungen vermutlich nichts anfangen können, für wie sehr es thematisiert wurde fand ich es dann aber auch schon fast wieder etwas zu wenig, weil zwar einmal die Erwähnung fällt, dass die Mutter nichts gegen ihren Willen tut und auch nichts tun muss, das scheint aber auch recht viel damit zusammenzuhängen, dass sie eher als Geschäftsführerin arbeitet als irgendwas anderes, an sich trifft die Aussage ja aber zu (bzw. sollte theoretisch zutreffen). Es hat mir aber auf jeden Fall gut gefallen, dass Oskar da Konter gegeben wird, als er ursprünglich was anderes behauptet.
    Die Figuren waren auch alle wieder sehr schön lebendig und liebenswürdig gestaltet, und für die Geschichte auch wieder äußerst realistisch. In einem ernsteren Buch hätte ich sie vielleicht nicht so schnell akzeptiert, aber in dieser Geschichte wirkten sie vollkommen richtig am Platz.
    Das Ende hat mich ebenfalls überzeugen können, und auch wenn nicht alles mir total gut gefallen hat, kommt es mir doch realistisch vor, und ich mochte die Auflösungen, bzw. wie sich alles ergeben hat. War wieder sehr unterhaltsam das Buch, und ich freue mich schon auf's nächste.

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