Bücher mit dem Tag "detektivin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "detektivin" gekennzeichnet haben.

209 Bücher

  1. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.403)
    Aktuelle Rezension von: Grimnir

    "Mord im Gurkenbeet" ist eine kurzweilige Geschichte über die Durchführung und Aufklärung eines philatelistischen Verbrechens. Das Setting im ländlichen England der 1950 Jahre und die witzige Ausgestaltung der Charaktere sorgen für eine tolle Atmosphäre im Buch. Insbesondere die gewandte Sprache und die inneren Monologe Flavias machen den Charme dieser Erzählung aus und sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will. Ich freue mich schon, die nächsten Bände zu lesen!

  2. Cover des Buches Die Chirurgin (ISBN: 9783734105869)
    Tess Gerritsen

    Die Chirurgin

     (1.996)
    Aktuelle Rezension von: FranGoldsmith

    Klappentext: 

    In Boston dringt ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von alleinstehenden Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie. Die einzige Spur führt Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu der jungen Chirurgin Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den Täter aber in Notwehr erschoss. Und bald wird klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist 

    Der Auftakt zur Rizzoli-&-Isles-Serie, auch wenn Detective Jane Rizzoli nur eine Nebenrolle spielt, die im Laufe des Buches etwas wächst und Dr. Isles noch überhaupt nicht vorkommt. Der Thriller ist toll geschrieben und ist ein Mix aus Allem... Thriller, Krimi und Liebesgeschichte und er ist etwas gesellschaftskritisch, da er sich auch mit Frauen in besonderen Berufen - Polizistin oder Chirurgin - und deren Herausforderungen auseinandersetzt. Es ist also für alle etwas dabei. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und passt für mich perfekt zur Story. Die Charaktere lernt man im Laufe des Buches kennen, auch wenn mir persönlich Jane noch etwas zu klischeehaft dargestellt wird. Da Die Chirurgin nicht mein erstes Buch der Reihe war, weiß ich allerdings, dass sich das im Laufe der Reihe zum Positiven entwickelt. 

    Ich ziehe einen Stern ab, da der erste Band der Reihe mit den Folgenden nicht zu 100% mithalten kann. Trotzdem fand ich ihn lesenswert. 

    4/5 Sternen. 

  3. Cover des Buches Der Fall Jane Eyre (ISBN: 9783423212939)
    Jasper Fforde

    Der Fall Jane Eyre

     (567)
    Aktuelle Rezension von: Svenjas_BookChallenges

    Auch „Der Fall Jane Eyre“ von Jasper Fforde (aus dem Englischen übersetzt von Lorenz Stern) ist ein Buch, das ich aus eigenem Antrieb wahrscheinlich nicht gelesen hätte. Einfach, weil ich noch nie davon gehört hatte und mittlerweile ja nur noch selten Fantasy lese. Aber es wurde mir als „ähnlich zu Walter Moers“ empfohlen und könnte daher gut zu meinem Dissertationsvorhaben passen. Aber ehrlich gesagt bin ich mir nach dem Lesen nicht so sicher, was ich von dem ersten Band der Thursday-Next-Reihe halten soll.

    Eines war er auf jeden Fall: ein wilder Ritt. Und was für einer! Jasper Fforde entführt uns in ein absolut freakiges Universum, in dem gefühlt kein Stein auf dem anderen bleibt. Ich hatte mir eine nette, vielleicht zauberhafte Geschichte á la „Tintenherz“ vorgestellt, aber weit gefehlt. „Der Fall Jane Eyre“ ist eher Agententhriller mit einer guten Portion Übersinnlichem + einer Prise Science Fiction, angereichert mit jeder Menge Blut, als kuscheliges Book-Fantasy.

    In diesem, zugegeben sehr weirden Paralleluniversum, tobt seit über 100 Jahren ein Krimkrieg zwischen Großbritannien und dem auch 1980 noch zaristischen Russland, es gibt LiteraturAgenten, die aber nicht etwa Manuskripte an den Verlag bringen, sondern Literaturverbrechen aufdecken, es gibt schwarze Löcher, Zeitreisen und und und. Ganz nebenbei geht es aber natürlich auch um den im Titel erwähnten Roman „Jane Eyre“ und um weitere Klassiker der britischen und amerikanischen Literatur. Romanfiguren werden entführt, die literarische Welt erpresst, Agenten sterben wie die Fliegen und hinter all dem steckt ein perfider Superschurke.

    Puh, ich muss erstmal wieder zu Atem kommen. Ganz ehrlich: Hier war mir deutlich zu viel los. Der Roman ist zwar mit jeder Menge Wortwitz geschrieben und hat wirklich tolle Momente, er ist aber auch vollgestopft bis oben hin. In diesem Universum herrscht reinstes Chaos, es gibt kaum Regeln und es passiert einfach alles nebeneinander, durcheinander und querbeet. Einige Handlungsstränge haben sich mir irgendwie gar nicht erschlossen und mich ermüdet (ich sag nur: Krimkrieg und Republik Wales), andere waren mir zu unausgereift. Gleichzeitig sind die Figuren zwar herrlich skurril, aber vielleicht auch ein bisschen zu klischeehaft gezeichnet. Und gerade Ich-Erzählerin Thursday Next hat mich irgendwie gar nicht überzeugt.

    Fazit: Ich bin mir nicht sicher, ob die Reihe für meine Dissertation geeignet ist (stellt sich auch vielleicht erst im Prozess heraus), aber ohne literaturwissenschaftliches Interesse würde ich sie vermutlich nicht weiterlesen. Mein Leben ist manchmal schon chaotisch genug, da kann ich so viel Literatur-Chaos nicht auch noch gebrauchen. Obwohl ich andererseits zugeben muss, dass ich einige Aspekte an der Geschichte richtig cool fand. „Der Fall Jane Eyre“ lässt mich auf jeden Fall zwiegespalten und auch ein bisschen ratlos zurück.

  4. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (664)
    Aktuelle Rezension von: Grimnir

    Eine sehr gelungene Fortsetzung aus der Reihe um die junge Detektivin Flavia de Luce. Der Fall ist durchaus düster, die Erzählung allerdings gewohnt humorvoll. Die inneren Monologe der Protagonistin ließen mich laut lachen. Wenn man einmal anfängt zu lesen, ist es sehr schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Geschichte macht auf jeden Fall Lust auf mehr. 

  5. Cover des Buches Sechsunddreißig Diamanten und ein Mord (Jackie Dupont - Diamond Detective, Band 1) (ISBN: 9781521153123)
    Runnah von Spielfeldt

    Sechsunddreißig Diamanten und ein Mord (Jackie Dupont - Diamond Detective, Band 1)

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ivonne_Gerhard
    Ich war hin und her gerissen bei dem Buch ,,.. Es hat mich auch wirklich einige Tage in der Handtasche begleitet,.. Dann kam es wieder weg und wurde später weiter gelesen,.. Ich mag ja dieses Springen in Büchern zwischen den Zeiten, Vergangenheit und Gegenwart,.. Immer neue Hinweise oder Finten und dann geht's 2 Schritte vor und einen zurück,.. Manchmal drohet man sich im Kreis und kommt trotzdem 2 Kapitel spöter ans Ziel,.. Ich fand die Story an sich richtig gut und konnte ihr auch super folgen,.. Nur manchmal war es etwas "zu vorausschauend" - man könnte sich denken wie das jetzt wieder passierte ,... Aber die Vergangenheit hatte eine wesentliche Rolle und der Schluss war dann nochmal überraschend und auch im Laufe der Geschichte gab es einige spannende und überragende Momente,.. Ich hoffe die Taffe Frau ermittelt weiter ;-) man was war sie eine geniale charakterbesetzung in mitten der Männer Domäne:-)
  6. Cover des Buches Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel (ISBN: 9783442379507)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel

     (421)
    Aktuelle Rezension von: Grimnir

    Wieder eine sehr gelungene Geschichte um die junge Detektivin Flavia de Luce. Dieses Mal kommt Flavia mit Kräften in Kontakt, die sie selbst an ihrer geliebten Wissenschaft zweifeln lassen. Wie üblich sehr spannend geschrieben und mit witzigen Charakteren und Dialogen. Aber auch die persönliche Entwicklung der Protagonistin entwickelt sich auf interessante Weise. 

  7. Cover des Buches Die dunkle Seite (ISBN: 9783954514304)
    Frank Schätzing

    Die dunkle Seite

     (306)
    Aktuelle Rezension von: AnjaP

    Nach „Limit“ war dieses Buch für mich das zweite von Frank Schätzing. Es kommt jedoch an Limit nicht heran.

    Das Hintergrundthema ist der Golfkrieg 1990/1991, in welchem die Protagonisten auf düstere Weise miteinander verbunden waren. Der Hauptteil der Geschichte spielt in der Gegenwart und rankt sich um die Privatdetektivin Vera Gemini. Eine tolle selbständige Frau, die sehr sympathisch und authentisch rüberkommt.

    Die erste Hälfte des Buches baut die Story auf. Zur Mitte hin hat sich das Lesen ganz schön gezogen. Dann gab es erste Hinweise, welche zu ersten eigenen Vermutungen geführt haben. Ab da wurde es echt spannend. Auch wenn die Auflösung schon ab Mitte des Buches zu vermuten war.

    Die Protagonisten sind toll beschrieben. Die Sichtweise von Bathge auf die Welt, auf unseren Umgang mit Medien und der Flucht ins Internet haben etwas sehr reales. Beim Lesen wurde mir düster bewusst, dass viel Wahres darin liegt.

    Insgesamt ein empfehlenswertes Buch! Ich hätte mir noch mehr Geschichtliches in der Vergangenheits- Story gewünscht. Daher und wegen des langen Spannungsaufbaus: drei Sterne.

  8. Cover des Buches Keine Leiche, kein Problem (ISBN: B01HWY16M2)
    Per Sander

    Keine Leiche, kein Problem

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nur ein paar Zentimeter vor ihm blieb Schnörres stehen und musterte seinen Kollegen.

    „Wat willste denn mit nem Lötkolben, du Hohlbirne?“

    Bäckchen zuckte mit den Achseln. „Lag da grad.“

    „Willste ihn zu Tode löten?“ Schnörres lachte herb.

    „Meine Fresse! Ich hab halt dat Erstbeste gegriffen!“ Bäckchen wirkte ernsthaft beleidigt.

    „Dat is dat Erstbeste? Wat war’n deine zweite Wahl? Ne Bastelschere?“


    KLAPPENTEXT

    Dass das Leben nur selten so will wie er, hat Patrick schon vor einiger Zeit akzeptiert – aber nach Hause zu kommen und seine Teenager-Töchter über der Leiche des Mathe-Nachhilfelehrers zu finden, ist selbst nach seinen Maßstäben ungünstig.


    Dass ein Büro direkt über einem Bordell in Duisburgs Rotlichtviertel nicht unbedingt der beste Standort für ihre Privatdetektei ist, ignoriert Nergiz gern – doch dann bricht sich einer ihrer wenigen Klienten nach einem Streit um die entsprechende Bezahlung auf der steilen Treppe das Genick. Natürlich, ohne sie bezahlt zu haben.


    Wie der Zufall so will, haben beide dieselbe Idee, wo und wie man eine Leiche am besten loswird. Und damit fangen die Probleme an …


    MEINE MEINUNG

    Auf dem Buch steht kein Genre. Und ich verstehe warum, denn es lässt sich nicht ganz so einfach einordnen. Am ehesten wohl als eine Art Krimikomödie. Wobei bei Krimis immer ein Mörder gesucht wird, und wer die Mörder sind, ist in "Keine Leiche, kein Problem" immer relativ schnell klar.


    Aber Krimi beschreibt am ehesten die doch relativ blutigen Situationen, gespickt mit zwielichtigen, aber durchaus sympathischen Figuren – Detektive, Polizisten und Kriminelle. Also Krimi. Irgendwie. Und Komödie, weil dieses Buch einen unglaublich guten Humor hat. Gekonnte Situationskomik, triefend schwarzer Humor, charmanter Wortwitz.


    „Na ja, jetzt bleibt uns halt nichts anderes übrig, irgendwann müssen wir’s ja hinter uns bringen. Willst du hinten an die Leichencannelloni und ich übernehme vorn?“

    „Hast ausgerechnet du gerade Leichencannelloni gesagt?“, fragte Nergiz.

    „Ist ein Teppich mit Leichenfüllung.“ Patrick zuckte mit den Schultern.


    Man muss natürlich etwas für schwarzen Humor übrig haben, aber wenn man das hat, dann wird man wirklich gut unterhalten.


    Interessant ist auch der Erzählstil. Rückblenden und dann wieder Teile in der Gegenwart, immer aus anderen Perspektiven. Und alle Charaktere so clever miteinander verwoben, ohne dass die Charaktere es selbst merken.

    Ich war ganz begeistert von Episoe 8 und 9, in der diese Wegkreuzungen der Charaktere so wunderbar grandios stattfindet, dass es mich schlichtweg begeistert umgehauen hat.


    Und auch das ist eben eine Besonderheit. In diesem Buch gibt es keine Kapitel, sondern Episoden. Der erste Band selbst ist nicht etwa mit Band 1 betitelt, sondern mit Staffel 1. Es funktioniert perfekt als Buch, könnte aber genauso gut auch die Niederschrift einer Fernsehserie sein. Lockere Unterhaltung, keine Frage, aber großartig in seiner Ausführung.

    Wunderbar auch, wie Per Sander mit Stereotypen spielt. Diese einsetzt, um sie dann bewusst aus ihrem gewohnten Klischee herauszureißen.


    Und mit den beiden Hauptprotagonisten Patrick und Nergiz zwei Charaktere, die so wunderbar miteinander funktionieren, dass man nur hoffen kann, dass die nächste Leiche nicht lange auf sich warten lässt. Starker Frauencharakter mit zynischem Kerl ist für mich einfach eine Kombination, die ich immer wieder unterhaltsam finde.


    Ein absolut gelungener Auftakt, dessen Nachfolger zu meinem Glück schon abgeschlossen sind. Es kann also so bald wie möglich weiter gehen.


    Wer Bock auf lustigen Lesestoff hat und keine Angst vor den blutigen Machenschaften in Duisburg, der kann hier getrost zugreifen und wird sicher nicht enttäuscht.

  9. Cover des Buches Einmal ist keinmal (ISBN: 9783641168193)
    Janet Evanovich

    Einmal ist keinmal

     (567)
    Aktuelle Rezension von: FraeuleinSpinnweb

    Das Thema „Kopfgeldjäger“ war schon immer faszinierend für mich. Nicht nur Boba Fett oder Din Djarin aus Star Wars hatten es mich angetan, im Manga/Anime Bereich war es „Cowboy Bebop“ und sogar der trashigen „Dog- Der Kopfgeldjäger“ stand Nachts auf meinem „Ich-kann-nicht-schlafen“-Programm. Somit musste Stephanie Plum irgendwann auf meiner Leseliste erscheinen.


    Im ersten Band ist Stephanie Plum einfach abgebrannt. Kein Job, kein Geld, keine Perspektive. Aus dieser Not nimmt sie einen Job bei ihren Cousin Vinnie an, aber nicht wie ihre Mutter meint, als Hilfe im Büro, sondern als knallharte Kopfgeldjägerin. Doch Steph ist eine Anfängerin und noch meilenweit von Knallhart entfernt. Mit Hilfe des coolen Ranger (und wir alle haben oder hatten schon mal einen Ranger-Typen in unseren Leben) nimmt sie gleich einmal den gefährlichsten Job an, den Vinnie zu bieten hat. Joe Morelli, mit dem sie nicht nur eine Nachbarschaft, sondern auch ihre Unschuld in der Highschool geteilt hat. 


    Ungeniert erleben wir ihre Welt und der Schreibstil ist locker flockig und lädt förmlich zum Schmunzeln ein. Die Sprache ist witzig und die Spannung ist trotz des Humors immer fesselnd. Ich habe mein bestens unterhalten gefühlt, und sollte ich eines Tages einen Hamster habe, wird er Rex heißen.

  10. Cover des Buches Nach Mallorca in den Tod (ISBN: 9783945195352)
    Mara Laue

    Nach Mallorca in den Tod

     (13)
    Aktuelle Rezension von: SzenarioLicht
    Klapptext:

    Privatdetektivin Leonie Speer kann ihr Glück kaum fassen: Ihr neuer Klient spendiert ihr eine Kreuzfahrt nach Mallorca, auf der sie seine alleinreisende Frau beschatten soll, die er der Untreue verdächtigt. Was wie ein leichter Job aussieht, entpuppt sich schnell als harte Arbeit, denn an Bord stimmt einiges nicht: Wertsachen verschwinden, das Essen des Sternekochs, der täglich eine Kochshow moderiert, wird vergiftet, und die zu observierende Ehefrau hat mehr als eine Leiche im Keller. Obendrein ist Leonies attraktiver Kabinennachbar, der Russe Juri, auch nicht koscher. Als sie mit ihrem detektivischen Spürsinn dem Täter auf die Schliche kommt, wird die Sache richtig gefährlich. Mit Rezepten original mallorquinischer Gerichte zum Nachkochen Ort der Handlung: Mallorca und auf dem Kreuzfahrtschiff

    Mein Leseeindruck:

    Mara Laue ist es mit diesem Buch gelungen eine überaus verzwickte und rätselhafte Spannung aufzubauen, die über den gesamten Kriminalroman anhält. Als Leser wurde ich hier reichlich zum spekulieren animiert.

    Auch wenn sich ein Teil der eben noch bestehenden Rätsel, um die unterschiedlichen Verbrechen aufklärt, tut sich ein neuerliches Mysterium auf. Das Buch ist vollgepackt mit unterschiedlichen Handlungen ohne dabei überladen zu erscheinen. Durch das ineinanderweben der einzelnen Sequenzen und Charaktere, wurde eine runde und schlüssige Gesamthandlung auf das Papier gebracht.

    Man wird in einigen Bereichen sehr gut gestaltet aufs Glatteis geführt um dann zu erkennen, das die eigene Einschätzung, die durch die Mittel die von Laue eingesetzt werden, letztlich mehr oder weniger abweicht. Nichts desto trotz sind die Lösungen logisch.

    Abgerundet wird das Ganze durch das mediterane Flair der Kreuzfahrt und durch den Handlungsort Mallorca. Auch das einbinden der kulinarischen Genüsse ist gut gelungen, ohne das die Haupthandlungsstränge dadurch beeinflusst wurden. Eine Ablenkung vom Geschehen erfolgt nicht, es ist eher eine bildliche Ergänzung die den Leser mit allen Sinnen dieses Leseerlebnis genießen lässt. Als Highlight gibt es das eine oder andere Rezept am Buchende ..... mmmmmhhhhh lecker.

    Mein Fazit:

    Von mir gibt es für diese Reiseroute mit seinen mitreißenden Ereignissen glatte 5 von 5 Sterne. Ich spreche hier meine unbedingte Leseempfehlung aus. Denn neben dedektivischem Spürsinn ist hier auch in Herzensangelegenheiten alles dabei was man sich als Leser wünscht.
  11. Cover des Buches Cop Town - Stadt der Angst (ISBN: 9783734104060)
    Karin Slaughter

    Cop Town - Stadt der Angst

     (210)
    Aktuelle Rezension von: leipzigermama

    Ich habe die anderen Bücher von Karin Slaughter geliebt. Ok, bei manchen war es schwer sich durch die ersten, trägen Seiten zu kämpfen. Aber gerade Belladonna oder Gottlos blieben mir im Gedächtnis haften.
    Aber leider, leider, baut Karin Slaughter von Buch zu Buch ab. Anfangs war man noch mittendrin im Geschehen. Nun gibt es einen Prolog, der Fragen aufwirft und dann unzählige, träge Seiten die erst einmal die Leben aller Protagonisten genau beleuchten muss.
    Ok, das ist an dieser Stelle vielleicht etwas übertrieben. Es war einfach schwer am Ball zu bleiben. Doch ich biss die Zähne zusammen, um bis zum Ende zu kommen.
    An einigen Stellen war die Story mitreißend und man wollte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Dann kamen aber leider wieder viele, träge Seiten. Insbesondere die Stellen mit dem Onkel habe ich irgendwann gehasst.
    Ob ich das Buch weiterempfehlen würde?
    Wenn man schon andere Bücher der Autorin kennt? Vielleicht.
    Wenn es das erste Buch der Autorin ist, das man lesen möchte? Nein! Definitiv nein!
    Es gibt einfach bessere Werke. Wie schon erwähnt Belladonna und Gottlos.

  12. Cover des Buches Aschebraut (ISBN: 9783548283791)
    Alison Gaylin

    Aschebraut

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Brenna Spector ist eine ganz besondere, junge Frau, die mit einer Gabe gesegnet ist, die sie selbst allerdings nicht immer so als Segen ansieht: sie hat ein autobiographisches Gedächtnis, d.h. sie kann nichts vergessen und sich auch noch an weit zurückliegende Dingen sehr gut erinnern.

    Sie arbeitet als Privatdetektivin und „Aschebraut“ ist nach „Dornröschenschlaf“ bereits der zweite Krimi um Brenna.

    Vor Jahren verschwand ihre kleine Schwester Clea spurlos und seitdem lässt ihr Verschwinden Brenna nicht zur Ruhe kommen...

    Als sie mit dem Fall der verschwundenen Lula Bella betraut wird, wittert sie eine Verbindung zu Clea.

    Den zweiten Fall um Brenna Spector finde ich zwar spannender als den ersten, aber auch hier hat mir ein kontinuierlicher Spannungsaufbau ein wenig gefehlt. In Teilen war mir die Geschichte ein wenig „gestockt“.

    Die Protagonistin ist aber so charismatisch gewählt, dass man darüber schon fast hinwegsehen kann.

    Sie gerät in einen Strudel von Ereignissen, die den Leser anfangs ein wenig überfordern könnten, wenn man nicht konzentriert am Ball bleibt. Ein wenig wirr schon fast.

    Aber alles in allem kann ich hier vier Sterne von fünf vergeben.

  13. Cover des Buches Mord ist schlecht fürs Geschäft (ISBN: 9783841201522)
    Jean G. Goodhind

    Mord ist schlecht fürs Geschäft

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Honey ist Witwe, liebt es alte Dinge zu ersteigern und lebt mit ihrer 18 jährigen Tochter allein. Sie hat ein kleines Hotel und dann wird ihr eine Nebentätigkeit angeboten. Sie soll der Polizei bei der Ermittlungsarbeit helfen und so den Hotelverband utnerstützen. Schon bald muss sie los legen, denn ein Südafrikaner ist spurlos verschwunden und Honey macht sich ans Werk. Die schreckliche Pensionsbesitzerin wo der Tourist verschwunden ist macht ihr das Leben schwer und dann wird sie von einem attraktiven Polizist aus der Ruhe gebracht. Ihre Tochter versteht dass nicht, denn sie geht nicht aus und führt im Gegensatz zu ihrer Mutter ein geregeltes Leben. Dann passiert wieder etwas und nun müssen alle ermitteln. Eine grandioser, spannender, britscher und sehr witziger Auftakt für eine neue Krimireihe. Mehr davon!!!

  14. Cover des Buches Tears of the Giraffe (ISBN: 9780739378304)
    Alexander McCall Smith

    Tears of the Giraffe

     (18)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Nach dem ersten Band der Reihe "The No.1 Ladies' Detective Agency" gibt es in "Tears of the Giraffe" nun ein erhofftes
    Wiedersehen mit Mma Ramotswe, Inhaberin des ersten weiblichen Detektivbüros in Botswana.

    Zur Freude aller, die die menschenfreundliche und lebenskluge Precious, Tochter des ehrenwerten Obed Ramotswe, auf Anhieb liebgewonnen haben!

    In vorliegenden zweiten Band begegnen wir ihr als Frischverlobten des sanften, immer hilfsbereiten Betreibers einer Autowerkstatt, Mr. J.L.B. Matekoni, denn am Ende des ersten Bandes hat sie den einsamen Mann wider Erwarten doch noch erhört.
    Wenn man nun allerdings ein baldiges Happy End erwartet, wird man rasch eines Besseren belehrt!

    Nicht nur gestaltet sich die Wahl des zukünftigen Wohnsitzes als schwierig sondern Mma Ramotswe trifft alsbald auf erbitterten Widerstand von Seiten der verschlagenen Haushälterin ihres Verlobten, die befürchtet, einen bequemen Arbeitsplatz zu verlieren, auf dem sie sich ausruht und den sie für ihre eigenen Zwecke missbraucht, anstatt ihn, wie es sich gehört, auszufüllen.
    Hier nun ist Fingerspitzengefühl gefragt, und man ist neugierig, wie Precious es schafft, ihren Verlobten zu behalten und die Haushälterin in ihre Schranken zu weisen, ohne verletzend werden zu müssen.

    Doch weiß man inzwischen, dass man auf Mma Ramotswes nicht unbeträchtliche Fähigkeiten und ihren unkonventionellen Einfallsreichtum in allen Lebenslagen vertrauen kann. Sie wird "das Kind schon schaukeln"!

    Gefragt ist ihr detektivischer Spürsinn auch, als es darum geht, den in Botswana verschollenen Sohn einer begüterten Amerikanerin zu finden. Obwohl die Detektivin mit dem ausladenden Körperbau ( "traditionally built"!) zunächst im Dunkeln tappt und wenig Hoffnung hat, folgt sie doch zäh den wenigen Spuren - und trifft dabei ins Schwarze, wobei sie mit der ihr eigenen Mischung aus Entschiedenheit und Zartheit vorgeht, der man als Leser nicht widerstehen kann.

    Zu guter Letzt bringt der gutmütige Mr. J.L.B. Matekoni mit dem Herzen aus Gold von einem seiner Besuche im örtlichen Waisenhaus, dessen Leiterin, mit bewunderns- und staunenswerter Überzeugungskraft ausgestattet, seine beträchtlichen handwerklichen Fähigkeiten immer wieder unentgeltlich in Anspruch nimmt, ein elternloses Geschwisterpaar mit zu Mma Ramotswe, das alsbald adoptiert werden soll! Unverhofft kommt die überrumpelte Precious so zu einer neuen Familie...

    Was macht den Zauber der Geschichten um Mma Ramotswe und ihren Freunden aus, möchte man sich fragen, wenn man nur die Inhaltsbeschreibungen liest!
    Ihre Fälle sind zwar gelegentlich knifflig, aber doch wenig spektakulär. Zwar wird die Detektei immer wieder in Anspruch genommen, doch hält sie sich gerade so über Wasser, - der Alltag ist, wie bei den meisten Normalsterblichen wenig spektakulär.

    Der Zauber liegt zwischen den Zeilen!
    Er geht aus von einer durch und durch integren Protagonistin, die die Werte des alten Botswana, die auch die Werte des ursprünglichen Afrika sind, lebt und für sich verteidigt, und die eine große Würde ausstrahlt.
    Was wirklich wichtig ist im Leben - das weiß Mma Ramotswe sehr genau, weiß es instinktiv, denn das wurde ihr von ihrem verehrten verstorbenen Vater Obed vermittelt, der, wie auch im ersten Band, seine Tochter unsichtbar zu begleiten scheint, ihr den Weg weist in so manchem Zwiespalt.
    Was immer sie tut - sie tut es mit Respekt und Achtsamkeit. Sie kennt die Menschen und hat großes Verständnis für sie als auch Mitgefühl für ihre kleinen und größeren Schwächen.
    Und es ist die Magie Afrikas, die aus dem Buch spricht und die Liebe des schottischen Autors für diesen Kontinent und seine Bewohner, die der Leser auf jeder Seite verspürt und in den Bann zieht.

    So fällt es einigermaßen schwer, sich am Ende der Geschichte von Precious und von Afrika zu trennen - und man darf sich zum Glück gleichzeitig auf den nächsten Roman aus der inzwischen vielbändigen Reihe freuen!
  15. Cover des Buches Der Trakt (ISBN: 9783945386392)
    Arno Strobel

    Der Trakt

     (838)
    Aktuelle Rezension von: mymindsetreloaded

    Lange, sogar sehr lange lag dieser alte Strobel -Thriller jetzt auf dem SUB. Immer war was andres interessanter. Im Rahmen der #12für2024 bzw. der Challenge #2024AltSUBAbbau wurde er jetzt endlich vom Stapel der Schande befreit. Ob es sich gelohnt hat?


    ❓ Kennt ihr auch die älteren Thriller von Arno Strobel ❓

    📖 Der Trakt 

    ✍🏽 @arno.strobel

    📚 @sfischerverlag


    🅉🅄🄼 🄸🄽🄷🄰🄻🅃

    Eine Frau erwacht in einem Krankenhausbett in einem Einzelzimmer. Sie weiß nicht, die sie hierher kam, noch was passiert ist. Ein Mann in einem Kittel erzählt von einem Überfall im Park und dass sie sich schonen soll. Sie sei 8 Wochen im Koma gelegen. Aber die Frau fragt nach ihrem Sohn Lukas. Der Arzt sagt ihr, sie sei verwirrt, einen Sohn habe sie nicht! 🤔 Lange lässt sie sich nicht hinhalten und bricht aus der Klinik aus. Es beginnt eine Suche nach ihrer Identität, ihrem Sohn und der Wahrheit...

    🄼🄴🄸🄽🄴 🄼🄴🄸🄽🅄🄽🄶

    Mhhh, was soll ich sagen. Die früheren Strobel habe ich als besser in Erinnerung, als die neueren (v.a. der Trip oder Mörderfinder Teil 3). Aber nun bin ich doch etwas unglücklich mit "der Trakt". Es war so verwirrend, so unrealistisch und die Dialoge so holprig, dass ich nicht so richtig Lesevergnügen hatte. Insgesamt super krass konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Ich gebe nur 3 von 5 Sternen und bin einfach nur froh, es jetzt hinter mir zu haben. Schade!

  16. Cover des Buches Ein Krokodil für Mma Ramotswe (ISBN: 9783404149186)
    Alexander McCall Smith

    Ein Krokodil für Mma Ramotswe

     (49)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Precious Ramotswe eröffnet mit ihrer No. 1 Ladies Detective Agency die erste Detektei in Botswana, am Anfang ist es schwierig, Aufträge zu bekommen, doch sie gibt nicht auf, und so kann der Leser sie bei einer ganzen Reihe Ermittlungen begleiten.

    Entgegen des Untertitels handelt es sich hier nämlich nicht um den „1. Fall“, sondern um eine ganze Reihe von Fällen, fast jedes Kapitel handelt von einem anderen und zwischendurch erfahren wir einiges über Mma Ramotswe selbst, und auch das afrikanische Leben bzw. das Leben in Botswana nimmt einen Teil der Geschichte ein. Der Autor, obwohl selbst kein Afrikaner, ist in Afrika aufgewachsen, hat später u. a. auch in Botswana gelebt, und kennt daher Land und Leute.

    Als ich vor einigen Jahren die Fernsehserie um Mma Ramotswe entdeckte und sehr gerne sah, die auf dieser Buchreihe basiert, wollte ich natürlich auch die Bücher lesen, und nun ist es endlich so weit. Natürlich habe ich durch die Serie bereits eine Vorstellung von Mma Ramotswe und der Gegend, in der sie lebt, aber ich denke, mein Kopfkino hätte auch so gut funktioniert. Mma Ramotswe habe ich hier wie da schnell gemocht. Neben ihr gibt es ein paar wiederkehrende Charaktere, wie ihre Sekretärin Mma Makutsi und ihren Freund, J. L. B. Matekoni, der eine Autowerkstatt besitzt.

    Die Reihe ist schon älter, das Original des ersten Bandes stammt aus 1998. Mir gefällt gut, wie Mma Ramotswe ihre Fälle löst, bedächtig, aber schlau, und ganz auf ihre eigene Art. Sie hat sich manches angelesen, aber sie hat auch Lebenserfahrung und Menschenkenntnis. Ein bisschen schade ist, dass sie manchmal ihr Selbstbewusstsein verliert, aber das ist menschlich nachvollziehbar. Ich bin schon gespannt auf weitere Romane der Reihe.

    Mma Ramotswe ist eine ungewöhnliche Detektivin, die mir sehr sympathisch ist und mit Herz und Köpfchen ihre Fälle löst. Man erfährt auch viel über die private Precious Ramotswe und das Land, in dem sie lebt. Ich vergebe gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  17. Cover des Buches A Murder Is Announced (ISBN: 9780573702457)
    Agatha Christie

    A Murder Is Announced

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Die Sprache ist wunderbar altmodisch. Miss Marple wird als "The super pussy of all old pussies" bezeichnet, das ist direkt zum Schmunzeln. Die Geschichte ist wie immer knifflig und Joan Hickson liest sie perfekt. Ab der Mitte hatte ich wegen der vielen Personen und scheinbaren sowie tatsächlichen (Verwandtschafts-)Verhältnisse etwas den Faden verloren, aber am Ende wird alles ganz ausführlich erklärt.

  18. Cover des Buches Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche (ISBN: 9783442379019)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche

     (329)
    Aktuelle Rezension von: Grimnir

    Wieder ein tolles Buch von Alan Bradley um die junge Detektivin Flavia de Luce. Wie üblich mit guten Dialogen, einer interessanten Entwicklung der Charaktere, einer spannenden Geschichte und einer guten Portion Chemie. Die Kulisse des Englands der 1950er Jahre sorgt dabei für eine schöne Atmopshäre und ein gutes Lesegefühl.

  19. Cover des Buches Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht (ISBN: 9783492314688)
    Jessica Fellowes

    Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

     (205)
    Aktuelle Rezension von: Carry1980

    Lange schon wollte ich den 1. Band der Mitford Schwestern lesen. Das Buchcover hat mich sehr angesprochen und ist die Autorin doch eine Nichte des berühmten Autors von Downton Abbey. Der Einstieg ins Buch gelang leicht und wie man sich einen Roman um die Jahrhundertwende vorstellt. Es treffen zwei Welten aufeinander  - Louisa ein Arbeiterkind und Halbwaise und Nancy die älteste Tochter aus vornehmen Hause. Louisa wird Kindermädchen und Gesellschaftsdame und trotz aller Klassenunterschiede freunden sich beide Mädchen an. Als dann noch ein mysteriöser Mord passiert, fangen beide Mädchen mit den Ermittlungen an.

    Hier war dann ein leichter Spannungsfaktor, ansonsten plätscherte das Buch etwas vor sich hin. Es las sich gut, keine Frage, aber einige Figuren waren doch - meiner Meinung nach - nicht gut ausgearbeitet. Z. b. die Ladyschaft kam immer angenervt rüber und Lord Mitford wie ein dumme Tölpel. Irgendwie etwas platt. Auch Guy, der junge Polizist der ebenfalls ermittelt und ein Auge auf Louisa geworfen hatte kam mir ständig nervös vor und nicht wie ein Held, so wie er am Ende des Romanes dann beschrieben wird.

    An für sich ein gutes Buch für zwischendurch, es ist Band 1 der Reihe. In jedem Buch wird ein weiteres Kind der Mitford Geschwister beschrieben. Ich selbst werde kein weiteres Buch dieser Reihe lesen, dafür war mir das 1. Band jetzt einfach zu seicht.

  20. Cover des Buches Das Fräulein von Scuderi (ISBN: 9783872910561)
    E. T. A. Hoffmann

    Das Fräulein von Scuderi

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Paris, um 1680. Eine mysteriöse Mordserie erschüttert die Hauptstadt. Junge adlige Männer, auf dem Weg zu ihren Geliebten, werden von einem Unbekannten erstochen, die mitgeführten wertvollen Schmuckgeschenke geraubt. Der König bittet seine Hofdichterin, die 73jährige Madeleine de Scudéri, um Mithilfe bei der Verbrecherjagd. Sie findet schnell heraus, dass alle geraubten Schmuckstücke aus der Werkstatt des berühmten Goldschmieds Cardillac stammen. Ist er nicht nur der Schöpfer dieser Kunstwerke, sondern auch ein Mörder und Dieb? Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin Lisbeth Zwerger hat E. T. A. Hoffmanns klassische Kriminalnovelle für die Insel-Bücherei illustriert. »Sie ist eine Zauberin, die uns mit Bildern verhext.«


    Mein Fazit:
    Ich mochte die Geschichte bereits in der Schule. Es war die einzige, die ich von den Schullektüren wirklich gut fand. Die Scuderi, als gestandene, ledige Frau. Ein Verbrechen und die Art, wie dem auf die Spur gekommen wird. Ich mochte es einfach. Es war so der erste Roman in der Schule, in der eine Frau die Hauptrolle und dazu noch feministisch und emanzipiert sein durfte. Man muss dies im Kontext der Zeit sehen, in welcher der Roman zu Papier gebracht wurde. Ich hoffe, dass dieser Roman imm er noch Einzug in die Klassenzimmer erhält. 

  21. Cover des Buches Süßer der Punsch nie tötet (ISBN: 9783839221853)
    Friederike Schmöe

    Süßer der Punsch nie tötet

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Euridike
    Adventskrimi aus dem pittoresken Bamberg. Man streift mit der Protagonistin durch die Altstadt , Klein - Venedig bis zum Domberg. Beim Bummel über den Weihnachtsmarkt kann man die Gewürze, um die es in diesem Buch geht, förmlich riechen. Denn es geht um Giftmord! Mehrere Teilnehmer von Kochkursen der Starkoechin Caro werden vergiftet durch Glühwein und Gewürze. Der Gewuerzhaendler Gfell wird unter anderem von Katinka und Hardo verdächtigt. Dieses Ermittlerduo ist sehr authentisch und sympathisch. So wie man sich eben eine Privatdetektivin und einen etwas älteren Polizeikommissar eben vorstellt. Das Buch liest sich nicht so flüssig, da es sich eben um normale Polizeiarbeit in Bamberg und nicht um eine spektakuläre Hollywood Serie handelt. Ich will auf jeden Fall über Katinka und Hardo auf dem laufenden bleiben.
  22. Cover des Buches Tödliche Bewegung (Kathi Wällmann Krimi 6) (ISBN: B09WDZRHS8)
    Daniela Frenken

    Tödliche Bewegung (Kathi Wällmann Krimi 6)

     (9)
    Aktuelle Rezension von: dartmaus

    Inhalt:

    Nach ihrer Kur wollte Kathi eigentlich ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen und endlich wieder durchstarten.
    Doch der Neuanfang gestaltet sich schwierig. Die Scheidung nimmt sie mehr mit, als sie dachte, die Kinder rebellieren und ihr Freund und Nachbar Sven ist noch unerträglicher als sonst.
    Selbst die erhoffte Abwechslung im Turnverein gestaltet sich anders als erhofft. Es herrschen nicht nur Spannungen zwischen den Mitgliedern, beim Stadtfest wird auch eines von ihnen vergiftet.
    Als bei einem gemeinsamen Ausflug jemand zu Tode kommt, findet Kathi ihr neues Hobby alles andere als gesundheitsfördernd.
     Schon bald kommen ihr Zweifel, ob es sich bei den Vorfällen wirklich um Unfälle handelt, denn bei einem Toten soll es nicht bleiben. Als auch Kathi in das Visier des Mörders gerät, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihre guten Vorsätze zu vergessen und auf eigene Faust zu ermitteln.


    Meine Meinung:

    Auch dieses Buch konnte mich wieder überzeugen. Ich kenne Kathi ja bereits aus den vorherigen Fällen und war natürlich gespannt, wie es weiter geht. Und ich muß sagen ich wurde nicht enttäuscht. Toll finde ich hier immer wieder, das man sehr viel aus Kathis Privatleben erfährt und sie so besser kenen lernt und man sich in viele ihrer Handlungen besser rein versetzen kann.

    Diesmal hat es Kathi, die jetzt alleinerziehend ist, mit einem sehr persönlichen Fall zu tun.

    Die Spannung steigt diesmal allerdings recht langsam, bleibt dann aber auf einem hohen Niveau.

    Man kann gar nicht anders und muß immer weiterlesen.

    Die einzelnen Charaktere sind auch hier wieder sehr schön beschrieben, obwohl mir gerade im Turnverein zu viele Frauen sind, wo ich zwischendurch den Überblick verloren habe. Beim nächsten Mal vielleicht ein paar Personen weniger.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend, wie bereits bei den vorherigen Büchern auch.

    Alles in allem hat mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich bereits auf weitere Fälle für Kathi.


    Mein Fazit:

    Ganz klare Leseempfehlung. Volle 5 Sterne.

  23. Cover des Buches The Kalahari Typing School for Men (ISBN: 9780349123028)
    Alexander McCall Smith

    The Kalahari Typing School for Men

     (9)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Eine echte Motswana ist sie, aus dem Volk der Batswana, die im südlichen Afrika, hauptsächlich in Botswana, beheimatet sind - und sie ist stolz darauf: Mma Precious Ramotswe, die Inhaberin der ersten weiblichen Detektei in Botswana, dem Land, das sie liebt, zu dem sie gehört und das sie täglich aufs Neue mit Stolz erfüllt.


    In der Tat nimmt Botswana unter den afrikanischen Staaten eine Sonderstellung ein. Noch nie wurden auf seinem Gebiet Kriege geführt und die Botswaner ließen sich auch nicht anderswo auf kriegerische Auseinandersetzungen ein.
    Zudem ist es ein Land, in dem der Wohlstand herrscht, der nicht zuletzt auf die kluge, umsichtige Politik des charismatischen, von Mma Ramotswe zutiefst verehrten ersten Präsidenten Botswanas, Sir Seretse Khama, zurückgeht, der sein Land in vorbildlicher Weise regiert und es zu einem demokratischen Staat umgestaltet hat, indem er den Reichtum an Rohstoffen nutzte, um in Infrastruktur und das Bildungswesen zu investieren. Nicht zuletzt trat er einen bis heute wirksamen Kampf gegen die Korruption an, die so viele andere afrikanische Staaten lahmlegt.

    Und in dieses moderne Land mitten im Herzen Afrikas stellt der schottische Autor McCall Smith seine so traditionell geprägte, mit hohen Moralvorstellungen, die sie auch selbst lebt, ausgestattete Mma Ramotswe wie einen Fels in die Brandung!
    Die erstaunliche Frau ist immer bereit, sich und ihren beträchtlichen Einfallsreichtum einzubringen, wenn es darum geht, nicht nur den ihr Anvertrauten beizustehen, sondern allen, die sich um Hilfe an sie wenden.
    Ihre unkonventionellen Methoden und oft sehr originellen Geistesblitze, die sie nicht selten zur Lösung ihrer Fälle führt, ihr Verständnis für die Menschen und ihre kleinen und großen Schwächen, haben die Herzen der Leser im Nu gewonnen!

    In vorliegendem Roman begegnen wir ihr bereits zum vierten Mal, gespannt, wie sie wohl wieder die Klippen, die sich unweigerlich vor ihr auftun, umschiffen wird.
    Und tatsächlich macht es ihr der geistige Vater, Alexander McCall Smith, nicht leicht und stellt sie vor einige knifflige Probleme sicher wissend, dass sie auch damit umzugehen weiß.

    Nachdem ihr Dauerverlobter, der ehrenwerte, herzensgute Mr. J.L.B. Matekoni, seine Depression aus dem dritten Band überwunden und seine Autoreparaturwerkstatt wieder übernommen hat, gibt es für Mma Makutsi, eigentlich Mma Ramotswes Co-Detektivin, die sich während der Krankheit des sanften Mannes so vorbildlich um sein Geschäft inklusive der nichtsnutzigen Lehrlinge gekümmert, ja es regelrecht auf Vordermann gebracht hat, wenig zu tun, was an ihrem ohnehin geringen Selbstwertgefühl nagt und sie noch unglücklicher macht.

    Mma Ramotswe sinnt auf Abhilfe, als ihr der Zufall zu Hilfe kommt!
    Ihre fähige Partnerin bekommt von ihrer alten Sekretärinnenschule eine Reihe ausrangierter Schreibmaschinen geschenkt, die sie zu der Idee inspirieren, Kurse anzubieten, in denen Männer Maschineschreiben lernen können.
    Und in der Tat - das Geschäftsmodell erweist sich als tragfähig und erfolgreich - und bessert nicht nur Mma Makutsis schmales Budget auf, sondern verschafft ihr mehr Zutrauen zu sich selbst, das sie anlässlich sich bald ergebender Schwierigkeiten nicht wieder in Selbstmitleid versinken lässt....

    Inzwischen hat Mma Ramotswe zwar eine Sorge weniger, doch alle Hände voll zu tun mit ihrer Detektei, deren Existenz sie plötzlich gefährdet sieht, als ein zweites Detektivbüro in Botswanas Hauptstadt Gaborone seine Pforten öffnet! Und dessen Inhaber strotzt nur so vor Selbstbewusstsein, entschlossen, Mma Ramotswe auszubooten.
    Doch hat er nicht mit der Willensstärke und Tüchtigkeit seiner Konkurrentin wider Willen gerechnet und bekommt, zum Vergnügen des Lesers, eine sanfte Lektion in Sachen Detektivarbeit erteilt...

    Nachdem die "traditionell gebaute" Afrikanerin dann auch ihre familiären Probleme gelöst und darüber hinaus einem wohlhabenden Mann dabei geholfen hat, einen in jungen Jahren begangenen und ihn seitdem heimsuchenden und quälenden Diebstahl zu gestehen und mehr als wiedergutzumachen, kann sie sich beruhigt auf ihrer Veranda niederlassen, den afrikanischen und deshalb ganz besonderen Sonnenuntergang betrachten und ihren verdienten Feierabend genießen....

    Und der Leser mit ihr, sich bereits auf den nächsten Band mit einer der originellsten, liebenswertesten, charaktervollsten Detektivinnen der Kriminalliteratur freuend!
  24. Cover des Buches Missi Moppel – Detektivin für alle Fälle. Das Geheimnis im Turmzimmer und andere Rätselhaftigkeiten (ISBN: 9783401707778)
    Andreas H. Schmachtl

    Missi Moppel – Detektivin für alle Fälle. Das Geheimnis im Turmzimmer und andere Rätselhaftigkeiten

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Mississippi Moppel - von allen nur Missi genannt - ist stets den unglaublichsten Rätselhaftigkeiten aus der Spur: 

    ein mysteriöser Museumsdiebstahl, ein phänomenales Phantom, ein grandioser Geheimgang, ein kurioses Klopfen, ein ruchloser Rezepteraub, ein Schlitzohr in der Schatzkammer ...

    15 Fälle warten auf Missi und ihren Freund Piwi!


    Altersempfehlung:

    etwa ab 5 Jahre

    oder für geübte Erstleser (2. Klasse)


    Illustrationen/Einbandgestaltung:

    In Halbleinen gebunden und mit Lesebändchen ausgestattet, ist dieses Vorlesebuch bereits optisch ein Highlight.

    Im Innern ergänzen und unterstreichen zahlreiche farbenfrohe und detaillierte Illustrationen die Handlung. Einige Szenen sind sogar ganzseitig dargestellt und es gibt darin viele Kleinigkeiten zu entdecken.

    Der Zeichenstil gefällt sehr und dank der fröhlichen Farbgebung wirken die Charaktere lebendig. Missi und ihr bester Freund, der Lurch Piwi sind einfach goldig. Auf ihrem rosa Tretroller, den sie liebevoll "Ferkel" getauft hat, flitzt Missi von einem Geheimnis zum nächsten Rätsel.


    Mein Eindruck:

    Dies ist der erste Band mit fantastischen Fällen der kleinen Missi Moppel. Zu Beginn stellt sich das Kätzchen kurz vor. 

    Eigentlich heißt sie Mississippi Moppel. Doch so nennt sie niemand. Bis auf ihre Familie, wissen sowieso nur wenige, dass "Missi" die Kurzform ihres Namens ist. Als kleine Schwester von zwei großen Brüdern (Nil und Ganges) weiß sich das charmante Kätzchen zu behaupten und von den Eltern (beide Archäologen) hat sie ihre Wissbegier.

    Immer auf der Suche nach wohlgehüteten Geheimnissen und faszinierenden Rätseln stolpert Missi Moppel von einem interessanten Fall zum nächsten. An ihrer Seite ist der kleine Lurch Piwi Pots, ein pfiffiges Kerlchen: Mathe-Genie und Computer-Ass.

    Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und wachsen Lesenden sogleich ans Herz.

    Besonders mit Missi können sich kleine Lesende sehr gut identifizieren. Das Kätzchen ist neugierig und aufgeschlossen, clever und trägt das Herz am rechten Fleck.

    Missi liest Unmengen an Büchern und zwar nicht nur Detektivgeschichten, sondern auch Sachbücher zu verschiedenen Themen aller Art. Man weiß ja nie, wann dieses Wissen von Nutzern sein kann. Zudem hat sie den richtigen Riecher für mysteriöse Ereignisse.

    Die kurzen, kindgerechten Kriminalfälle werden mit viel Herz und Humor erzählt. 

    Da die einzelnen Episoden nur wenige Seiten umfassen, eignet sich das Buch sehr gut zum Vorlesen. Auch als abendliches Einschlafritual, da die Fälle unaufgeregt und einfach gehalten sind. Sie laden ein zum Mitraten, überfordern junge Lesende aber nicht. Am Ende wendet sich alles zum Guten.

    Sehr zur Freude der Vorlesenden werden auch berühmte Figuren der Kriminalliteratur erwähnt (Miss Marple, Sherlock Holmes, Hercule Poirot).

    Ein wunderbares Lesevergnügen für kleine Nachwuchsschnüffler!


    Fazit:

    15 spannende Abenteuer einer sympathischen Jungdetektivin: kindgerecht, einfach gehalten und doch faszinierend und überraschend.

    Zauberhafte Illustrationen unterstreichen das Gelesene und hauchen den liebenswerten Figuren Leben ein.

    Ein großartiges Vorlesevergnügen für künftige Detektive.


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Missi Moppel - Detektivin für alle Fälle - Das Geheimnis im Turmzimmer und andere Rätselhaftigkeiten" aus dem Jahr 2019

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