Bücher mit dem Tag "deutsche sprache"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "deutsche sprache" gekennzeichnet haben.

88 Bücher

  1. Cover des Buches Der Trafikant (ISBN: 9783036959092)
    Robert Seethaler

    Der Trafikant

     (417)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Der junge Franz kommt in jungen Jahren aus seiner oberösterreichischen Heimat, einem kleinen Dorf, in die Grossstadt Wien, um dort bei einem Trafikanten seine Lehre zu beginnen. Das stundenlange Zeitungsstudium sind für den jungen Mann anfänglich oftmals ermüdend. Er lernt jedoch schnell und die drastischen Geschehnisse der Welt aber auch seine eigenen Sorgen im Umgang mit Frauen, insbesondere seiner ungestümen Liebe zu einer jungen Böhmin stimmen ihn nachdenklich und er ist verwirrt.

    Durch eine zufällige Begegnung lernt er den Psychoanalytiker Sigmund Freud kennen. Er sucht immer öfters seine Nähe und versucht in Gesprächen mit ihm die Lösungen seiner Lebensfragen zu finden.

    Ein ruhiges Buch, das trotz der tragischen Zeitgeschichte eine grosse Leichtigkeit ausstrahlt.

  2. Cover des Buches Denglisch for Better Knowers: Zweisprachiges Wendebuch Deutsch/ Englisch (ISBN: 9783548375366)
    Adam Fletcher

    Denglisch for Better Knowers: Zweisprachiges Wendebuch Deutsch/ Englisch

     (31)
    Aktuelle Rezension von: eleisou
    Das Buch an sich hatte eine humorvolle Seite, ich denke aber nicht das es letztendlich etwas ist was man unbedingt haben muss. Es werden deutsche Begriffe ins Englische übersetzt und zwar "haargenau" und inkorrekt was humorvoll rüberkommt, das allerdings auch nicht immer. Das Buch ist ziemlich klein, mach hat es schnell durch, da jede Sprache etwa 120 Seiten umfasst. Die Skizzen ab und zu sind lustig und frischen das Buch auf. 
    Im Endeffekt ist es nicht etwas was ich unbedingt weiterempfehlen würde, ein witzige Idee das schon, zum Zeitvertreib mal schön und gut aber nichts atemberaubendes. Deswegen dieses mal nur 2 Sterne von mir.
  3. Cover des Buches Deutsch für junge Profis (ISBN: 9783499626296)
    Wolf Schneider

    Deutsch für junge Profis

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Humorvoll geschrieben, mit vielen Beispielen aus der Praxis.

  4. Cover des Buches Bin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann? (ISBN: 9783868835496)
    Andreas Hock

    Bin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann?

     (20)
    Aktuelle Rezension von: caduceus

    Egal ob Lifehack, Selfie oder down to earth, Anglizismen sind aus unserem alltäglichen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken. In verschiedenen Kapiteln zeigt Andreas Hock, welche Dinge Einfluss auf unsere Sprache bzw. den Wortschatz hat.   


    Mir hat der Schreibstil von Andreas Hock sehr gut gefallen, sodass ich schnell durch das Buch kam, was u.a. auch an der kurzen Seitenanzahl lag. Durch mein Studium habe ich immer wieder etwas mit Sprachwissenschaft zu tun und fand es daher sehr interessant, wodurch unsere Sprache geprägt wird. Andreas Hock erzählt aber auch über Vereinigungen, die sich für den "Erhalt" der deutschen Sprache eingesetzt haben und weshalb sie dennoch gescheitert sind. Natürlich wird in diesem Zuge auch der allseits bekannte Duden erwähnt. 


    Leider konnte ich dem Buch keine 5 Sterne geben, da zum einen bei mir nicht wirklich viel hängen geblieben ist, was kein gutes Zeichen ist. Zum anderen ist es recht negativ, d.h. das uns zwar lang und breit erklärt wird wie unsere Sprache dem Untergang geweiht ist, aber keine Ansätze zur Lösung geliefert werden oder wie man dem Ganzen entgegenwirken könnte. 


    Ich denke, dass man dieses Buch sowohl an einem Stück als auch von Zeit zu Zeit in die Hand nehmen kann. Das hängt ganz davon ab wie sehr man sich für diese Thematik interessiert. 


    Ich hoffe die Rezension hat euch geholfen und lasst mir doch gerne einen Kommentar da wie euch das Buch gefallen hat oder ob ihr euch auch schon überlegt habt es zu kaufen. 
  5. Cover des Buches Deutsch für Profis (ISBN: 9783442161751)
    Wolf Schneider

    Deutsch für Profis

     (34)
    Aktuelle Rezension von: TamaraSchrammel

    "Deutsch für Profis" von Wolf Schneider ist eine wirklich gute Lektüre für alle, die sich mit Worten befassen. Sehr wertvolle Tipps und Anleitungen für einen besseren sprachlichen Ausdruck.
    Allerdings handelt es sich hier um kein Buch, dass sich so schnell mal nebenbei lesen lässt. Man muss sich schon konzentrieren, um alles zu verstehen. Dafür kann man wirklich viel mitnehmen und lernen.
    Absolute Buchempfehlung und fünf Sterne 

  6. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4 (ISBN: 9783462041644)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Deutsche Sprache, schwere Sprache!

     

    Zum Inhalt:

    Neues aus dem Tiergarten der deutschen Sprache
    Uhu - Tier und Kleber in einem! Aber wie sieht das Ganze im Plural aus? Uhus oder vielleicht doch eher Uhue? Und was ist dann mit dem Kuckuck, sprechen wir da von Kuckucks oder Kuckucken? Sprachpflege oder Tierpflege - auch für Bastian Sick häufig genug eine Herausforderung.´
     Abermals taucht Bastian Sick in die tiefen Wasser - oder Wässer? - der abenteuerlichen deutschen Sprache ein und begibt sich auf die Jagd nach Zwiebelfischen. Er nimmt den Leser mit auf eine unterhaltsame Reise in die Welt der Stilblüten und Paradoxe, der grandiosen etymologischen Verballhornungen und regionalen Besonderheiten. Warum heißt der Maulwurf eigentlich Maulwurf? Wachsen Schattenmorellen im Schatten? Ist der Hirsch das männliche Pendant zum Reh und was hat das alles mit Bambi zu tun? Spätestens wenn man von ›eingefleischten Vegetariern‹ spricht, dann sind Flora und Fauna ein undurchdringlicher Dschungel. Auf humorvolle Weise beweist Bastian Sick zum nunmehr vierten Male, dass man eben nie auslernt!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sonderlich spektakulär. Es zeigt lediglich ein Klemmbrett, auf dem der Titel prangert. Eyecatcher sehen anders aus, wer aber die Reihe rund um die Rechtschreibferkeleien und deren Aufklärung durch Sick mag, der wird hier auch beherzt zugreifen.

     

    Eigener Eindruck:

    Der deutsche Rechtschreibdschungel ist groß und tückisch. Immer wieder ertappt man sich selbst dabei, wie man Fehler macht. Sei es bei Satzzeichen, Redewendungen, Zeitformen. Irgendwelche Fehler haben sich bei dem Einen oder Anderen durchaus eingeschlichen und die wird man auch nicht mehr so schnell los. Abhilfe schafft das nun schon vierte Buch der Reihe „Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“ aus der Feder von Bastian Sick. Wer die Bücher bereits kennt, der weiß, dass die Art und Weise des Autors für seine Kolumne in der Zeitung durchaus passend ist, jedoch auf die Masse eines ganzen Buches doch erdrückend wirkt und dem Leser die Nachricht übermittelt, dass man einfach doof ist, nur eben der Autor selbst nicht, der sich mit seiner lustigmachenden Art irgendwie rein menschlich ins Aus katapultiert. Vielleicht ist das nicht so gemeint, kommt aber voll und ganz so rüber und zieht sich leider wie ein roter Faden durch seine vier Bücher. Trotzdem ist das was Bastian Sick aber präsentiert gut recherchiert und durchaus einleuchtend und die eine oder andere Graupe, die man vielleicht selbst innehat, kann hier behoben werden, wenn man sich tapfer durch das Büchlein arbeitet. Ich empfehle das Buch häppchenweise zu genießen, denn man bekommt hier so viel Input, dass man kaum alles auf einmal begreifen kann. Das Buch ist vom Thema her aber auch recht trocken, sodass es durchaus nicht für Jedermann ist.

     

    Fazit:

    Das Buch erklärt anschaulich die Tücken der deutschen Rechtschreibung, jedoch sollte man damit klarkommen, dass die Art des Autors arg von oben herab ist. Nobody is perfect… nur Herr Sick, der ist es scheinbar.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783462041644

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 224 Seiten

    Verlag: Kiepenheuer & Witsch

    Erscheinungsdatum: 24.09.2009

     

  7. Cover des Buches Klappe zu, Affe tot (ISBN: 9783499626326)
    Dr. Wort

    Klappe zu, Affe tot

     (16)
    Aktuelle Rezension von: KerstinnI

    `Mein lieber Schwan´, da hat Dr. Wort einige Redewendungen gut zusammengefasst, erklärt und die Herkunft ermittelt, so das auch `Hinz und Kunz´ im Alltag etwas mit ihrem Wissen angeben können. Es ist sicher kein Buch, bei dem ich `bis in die Puppen´ aufgeblieben bin, um es zu Ende zu lesen, aber es erfüllt seinen Zweck: Es ist unterhaltsam und ich konnte mich ein bisschen weiterbilden. Es bietet dem Leser `abgefahrenes´ Wissen mit dem er auf einer Party evtl. etwas angeben, trotzdem aber die ´Kirche im Dorf lassen kann.

    Die kleinen Erläuterungen sind unterhaltsam geschrieben, sie lassen den Leser hin und wieder ´grinsen wie ein Honigkuchenpferd´.

     

    Fazit: Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt: Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch

  8. Cover des Buches Der Sprachverführer (ISBN: 9783423346993)
    Thomas Steinfeld

    Der Sprachverführer

     (15)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
    Dieses wunderbare Buch des Literaturkritikers der Süddeutschen Zeitung, Thomas Steinfeld, löst tatsächlich das ein, was es zu sein vorgibt: es verführt seinen Leser. Es ist ein Buch über die Schönheit der deutschen Sprache und ein Buch über das Schreiben. Seine Schwierigkeiten und die Befriedigung, die es dem verschafft, der sie so benutzt und anwendet, dass ihr wunderbarer Reichtum geborgen und gezeigt werden kann. Er wählt mit seinen Annäherungen den naheliegenden Zugang zu den Schriftstellern der letzten 200 Jahre. Sie sind es, die ihm das Anschauungsmaterial liefern für eine Stilkunde, die die Ausdruckskraft und die Lebendigkeit unserer Sprache lobpreist, gegen alle Versuche und Tendenzen, sie zu verhunzen und zu verflachen. Für alle Menschen, die gerne lesen, für alle, die gerne schreiben, auch Rezensionen, ist dieses Buch ein wahre Fundgrube von Sprachschätzen. Der Verlag schreibt auf der Umschlagseite: "Wer dieses Buch gelesen hat, wird in Zukunft vielleicht ein bisschen genauer lesen und ein bisschen besser schreiben." Und er zitiert den Autor: "Schön ist die Sprache immer dann, wenn man einen Menschen in ihr wahrnimmt." Ja, so ist es.
  9. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1 (ISBN: 9783462301106)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1

     (1.860)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

     Zum Inhalt:


    Die erfolgreiche Spiegel-Online-Kolumne Zwiebelfisch - als Buch über eine Million verkaufte Exemplare! Die oder das Nutella – diese Frage hat schon viele Gemüter am Frühstückstisch bewegt. Der, die, das – wieso, weshalb, warum? Ob Nutella nun weiblich oder sächlich ist, ist sicherlich keine Frage auf Leben und Tod, aber eine Antwort hätten wir schon gern. Wir? Ja, wir hilflos Verlorenen im Labyrinth der deutschen Sprache. Wir, die wir unsere liebe Not mit der deutschen Sprache haben. Und leichter, verständlicher oder zumindest nachvollziehbarer ist es nach der Rechtschreibreform auch nicht geworden. In seinen hinreißend komischen und immer klugen Kolumnen bringt Bastian Sick Licht ins Dunkel der deutschen Sprachregelungen und sortiert den Sprachmüll. Ist der inflationären Verwendung von Bindestrichen noch Einhalt zu gebieten, angesichts von Spar-Plänen und Quoten-Druck?Versinken wir sprachlich gesehen nicht längst im Hagel der Apostrophe, wenn Känguru’s plötzlich in den Weiten Australien’s leben? Derlei Unsinn scheint nicht mehr aufhaltbar, wenn es nicht dieses Buch gäbe. Darauf zwei Espressis!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sehr spektakulär und würde mich jetzt so auch nicht unbedingt ansprechen. Wir sehen hier eine Art Ortsschild, auf dem der Titel des Buches prangert und noch ein bisschen Landschaftsgrün und das war es dann auch schon. Ehrlich gesagt, so gar nicht mein Fall. Aber gut, bei dem Inhalt ist es auch recht schwer ein passendes Cover zu finden.

     

    Eigener Eindruck:

    Deutsche Sprache, schwere Sprache. Nicht nur „Nichtdeutsche“, welche die deutsche Sprache lernen wollen, haben mit der Grammatik zu kämpfen, auch der Deutsche selbst neigt immer wieder dazu in den tiefen des Grammatikdschungel den einen oder anderen Fehler zu machen. Da gibt es banale Themen wie die Mehrzahl vom Kaktus – nein, das ist nicht die „Kacktusse“ – aber es gibt auch schwere Themen wie richtiges Ausschreiben von Worten, das Einfügen von diversen Satzzeichen und, und, und. Damit hat sich der Autor dieses Büchleins in regelmäßigen Kolumnen im „Spiegel-Online-Magazin“ ausgelebt und somit dem Leser auch vor Augen geführt, wie doof man eigentlich ist. Denn sind wir mal ehrlich, es gibt wohl kaum jemanden, der die deutsche Sprache zu hundert Prozent fehlerfrei beherrscht. Somit hat das Buch also einen sehr lehrhaften Charakter und sollte eigentlich stark in den Himmel gehoben werden. Aber das kann ich nicht. Als kurze Kolumne in einer Zeitschrift mag das alles noch recht verdaulich und witzig gewesen sein, aber wenn man das alles auf einem Haufen in einem Buch präsentiert bekommt, dann fällt vor allem eins auf. Sehr viel trockene Theorie – zwar sehr gut recherchiert – aber so bösartig verpackt, dass man eigentlich im Strahl kotzen möchte. Die hochnäsige und herabblickende Art des Autors ist irgendwann einfach nicht mehr lustig. Sie nervt einfach nur und vermittelt mir als Leser das Bild, dass eben alle Menschen doof sind, nur eben der gottgleiche Autor nicht. Schade eigentlich. Durch den ganzen trockenen Stoff und die heranlassende Art, war ich öfter gewillt, das Buch einfach in die Ecke zu pfeffern. Wirklich schade drum, weil es ein so wichtiges Thema ist.

     

    Fazit:

    Kann man mal gelesen haben, aber man sollte von vornherein wissen, dass diese Thematik hier sehr trocken und langweilig ist und auch der Humor des Autors teilweise sehr fragwürdig ist.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    • Herausgeber : KiWi-Taschenbuch; 29. Edition (19. August 2004) 
    • Sprache : Deutsch 
    • Taschenbuch : 240 Seiten 
    • ISBN-10 : 3462034480 
    • ISBN-13 : 978-3462034486 
    • Abmessungen : 12.5 x 1.38 x 19 cm 

     

  10. Cover des Buches Wie gut ist Ihr Deutsch? (ISBN: 9783462043655)
    Bastian Sick

    Wie gut ist Ihr Deutsch?

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Themistokeles
    Inhalt: Das Buch teilt sich in drei Abschnitte. Im ersten dieser Abschnitte ist der Test abgebildet, in dem Fragen zur Rechtschreibung, zur Zeichensetzung, zur neuen deutschen Rechtschreibung, zu Fremdwörtern, der Mehrzahlbildung und noch fünf weiteren Themengebieten im Bereich des Schreibens gestellt werden. Zu jedem der zehn getesteten Bereiche werden einem zwanzig Fragen gestellt, die beantwortet werden müssen. Der zweite Abschnitt enthält die Lösungen zu allen Aufgaben und neben diesen auch noch ausführliche Erklärungen warum die Dinge sind, wie sie sind oder auch warum andere Antworten falsch sind. Zu guter letzt gibt es die Auswertung des Tests bei der man Noten wie in der Schule und eine Erläuterung zu seinen Fähigkeiten erhält. Meinung: Die einzelnen Fragen zu den Themenbereichen schwanken eindeutig zwischen realtiv einfachen Fragen und so gut wie unlösbaren Fragen. Teilweise liegt das daran, dass die Frage an sich wirklich schwer ist, in anderen Fälle wirklich daran, dass es manchmal Dinge sind, die gefragt werden, bei denen man nie drüber nachgedacht hat oder von denen man in seinem Leben noch nichts gehört hat. Was mir auf jeden Fall gefallen hat, war, dass diese Fragen alle so unterschiedlich waren von ihrem Schwierigkeitsgrad und einem einiges abverlangt haben, man sich aber auch freuen konnte, wenn man mal einer richitg hatte. Ich selbst hatte ehrlich meine größten Probleme bei den Sprichwörtern und den aus dem Englischen übernommenen Wörtern, denn bei ersteren kannte ich vieler der verwendeten Sprichwörter gar nicht, was dann natürlich nicht unbedingt gut als Grundlage ist. Bei den zweiten habe ich einfach sehr dazu geneigt sie auch weiterhin englisch zu behandeln, was keine gute Idee ist, wenn man deutsch Konjugieren soll, auch wenn ich zugeben muss, das sie mir original Englisch immer noch besser gefallen, als eingedeutscht. Zudem haben mir die Antworten auf die Fragen richtig gut gefallen, ebenso, wie die Fragestellungen an sich, denn die waren auf eine sehr angenehme, manchmal lustige und oft mit Wortspielerein versetzte Art formuliert, was der ganzen Sachen noch ein bisschen mehr Pep gegeben hat. Außerdem kann man durch die Antworten noch einiges lernen, besonders in den Fällen, wo man selbst einfach intuitiv richtig lag, aber gar nicht weiß, warum die Dinge sind, wie sie sind, denn das wir richtig gut erläutert. Besonders beeindruckend fand ich letztendlich, wie falsch man manchmal bei Sachen liegt, bei denen man davon überzeugt ist, dass sie auf eine bestimmte Art und Weise geschireben weren, denn als ich mein letztendliches Endergebnis gesehn habe und dann auch noch in welchen Fällen ich nicht so gut abgeschlossen hatte, war ich schon sehr überrascht. In Bereichen wo ich zunächst geglaubt hab, dass das alles soweit schon ganz ok ist, da hatte ich dann ziemlich viele kleinere Fehler und in anderen Bereichen, wie der Zeichnsetzung, bei der man mich in der Schule zu tiefst verwirrt hat, da ich ein Kind der Rechtschreibreform bin und zwar zu der Zeit als beides noch galt und die neue deutsche Rechtschreibung nicht ausgereift war, grade genau das lernen sollte, war ich dagegen ziemlich gut. Der Test kann einen also auch noch ganz schön überraschen, was mir erhlkich gut gefallen hat. Auch die Aufteilung der Punkte zu den Ergebnisse und die Texte dazu finde ich ziemlich passig, auch wenn man sich erhlich erst erschreckt, wie viel man doch so falsch machen kann, ist die Bewertung dazu hingegen noch ziemlich human. Alles in allem ist es also ein Buch, bei dem man noch so einiges lernen kann, insbesondere auch seine eigen Fehler schnell findet, die sich über lange Jahre und das Anwenden der Sprache fast schon eingebrannt haben und bei denen man nie wusste, dass sie eigentlich falsch sind.
  11. Cover des Buches Sterne erben, Sterne färben (ISBN: 9783442713813)
    Marica Bodrožić

    Sterne erben, Sterne färben

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Das Päckchen (ISBN: 9783837140583)
    Franz Hohler

    Das Päckchen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Das Hörbuch habe ich nur durch Zufall entdeckt und da die Rezension dazu so gut war, konnte ich nicht widerstehen. Und nun nach dem Hören kann ich die Rezension nur bestätigen. Die Geschichte hat alles, was ein gutes Buch/Hörbuch braucht.

    Es gibt zwei Handlungsstränge, die fast bis zum Ende parallel laufen. Auf der einen Seite lernt man den Bibliothekar Ernst kennen. Gesetzt, solide und absolut zuverlässig. Kein Mensch für die Karriere, aber ein gewissenhafter Mitarbeiter, der gern wandert, seine Frau liebt und sonst ein eher ruhiges Leben lebt. Zumindest bis zu dem ominösen Anruf einer älteren Dame. Danach verändert sich sein Leben drastisch.

    Auf der anderen Seite gibt es Heimo, der im 8. Jh. lebt und in einem Kloster auf sein zukünftiges Leben vorbereitet wird. Da er aber lesen und schreiben kann, soll er auf Wanderschaft gehen und Bücher abschreiben und in das Stammkloster mitbringen. Er wird diesen Weg nicht allein gehen, aber damit verstößt er gegen die Klosterregeln. 

    Das Hörbuch teilt sich zwischen diesen beiden Geschichten auf und man "hüpft" stets von Heimo zu Ernst und zurück. Es war spannend zu hören, wie beide Männer mit ihrer Umwelt zu kämpfen haben und wegen diesem Buch immer mehr in einen Strudel geraten. 

    Franz Hohler erzählt neben der Geschichte über das älteste Buch deutscher Sprache, dem schweren Leben im 8. Jh. auch eine schöne und ganz unaufgeregte Liebesgeschichte aus der heutigen Zeit. 

  13. Cover des Buches Alles außer fern (ISBN: 9783709934821)
    Ksenia Konrad

    Alles außer fern

     (35)
    Aktuelle Rezension von: SilviSommer
    Alles ausser Fern fiel mir sofort mit seinem bunten Cover, auf denen viele Gesichter von Menschen unterschiedlichster Herkunft, die einen anlächeln, ins Auge. Puh, ein schlimmer Schachtelsatz wie Ksenia Konrad sagen würde und vor deren Gebrauch sie einem ebenso warnen würde .
    Leider konnte ich nicht richtig warm werden mit diesem Buch, obwohl mir Frau Konrad sehr sympathisch ist. Aber schon ab dem ersten Kapitel habe ich mich an meine Schulzeit erinnert und sah meine damalige strenge Deutschlehrerin vor mir. Die ständige lehrhafte Beschreibung der deutschen Grammatik kam mir sehr ausschweifend vor und machte das Buch sehr langatmig . Ich finde sie tragen nicht viel zum eigentlichen Thema des Buches ( Integration) bei, außer dass sie nerven und das lesen behindern .

    Frau Konrad ist vor Jahren von Russland nach Österreich ausgewandert und hat heute in Reutte / Tirol eine neue Heimat gefunden, in der sie heute als Deutschtrainerin Migranten unterrichtet. Sie beschreibt einige Höhen und Tiefen aus ihrem Leben, ich habe gedacht ihre Erzählungen würden lustiger werden, es blieb bei für mich zwei drei lustigen Anekdoten.
    Wer wie ich sich ein lustiges Buch erwartet hat mit Geschichten über die man herzhaft lachen kann liegt hier völlig falsch.

    Aber Frau Konrads Einstellung zum Lernen , das es eine Aufgabe ist die man sich selbst erarbeiten und regelmäßig trainieren muss ist so wahr und überzeugend. Besonders gefallen hat mir ihr Vergleich des Kurses mit einer Busfahrt, das einige mit Feuereifer dem Bus entgegen fiebern und genau wissen wo sie hinwollen und andere gelangweilt einsteigen und sich schlafend durch die Gegend fahren lassen und die richtige Haltestelle einfach verpassen. Das jeder es selbst in der Hand hat zu lernen , er muss es nur wollen !!

    Da mir Frau Konrad sehr sympathisch ist und ich ihre Arbeit sehr interessant finde gebe ich ihrem hübschen Buch 3 Sterne. 





  14. Cover des Buches Antisemitismus in der Sprache (ISBN: 9783411743759)
    Ronen Steinke

    Antisemitismus in der Sprache

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    Es handelt sich bei dem Büchlein - so gibt der Autor Ronen Steinke selbst zu - um eine Streitschrift. 

    8 Euro für 64 Seiten. Das klingt erst einmal nach viel Geld. Ist es ja auch. Aber die 8 Euro lohnen sich. Denn obwohl ich daran arbeite, eine bessere - weil weniger diskriminierende, rassistische und/oder antisemitische - Sprache zu verwenden, so bin ich natürlich nicht allwissend. Und da sind solche Büchlein wie dieses von Herrn Steinke ungemein hilfreich. 

    Die Streitschrift ist kurz, man kann sie schnell gelesen. Da bleibt viel Raum, über das Gelesene nachzudenken. Dass das Buch so dünn ist, ist auch hilfreich, um es immer mal wieder in die Hand zu nehmen. 

    Das Buch lädt zum Nachdenken ein, aber eben auch dazu, sich mit den Inhalten auseinander zu setzen und gegebenenfalls zu widersprechen. Mich hat es vor allem eingeladen, meine Wortwahl in Teilen noch einmal zu überdenken und zu ändern. Ich lerne gerne dazu, ich möchte meinem Gegenüber respektvoll begegnen - und das beginnt eben ganz oft mit Sprache. 

    Was ich an dem Büchlein noch bemerkenswert finde, ist die unterhaltsame Art, mit der Steinke es geschrieben hat. Ich denke, selbst jemand, der sich sonst nicht unbedingt mit (politisch korrekter) Sprache befasst, wird "Antisemitismus in der Sprache: Warum es auf die Wortwahl ankommt" einiges abgewinnen können. 

    Falls jemand Sorge hat, das Buch sei womöglich langweilig oder moralinsauer, den kann ich beruhigen. Ich habe es gern gelesen. Es ist kurz, es ist super und verständlich geschrieben und es ist auf Augenhöhe mit seinen Leser*innen geschrieben. Man muss kein*e Akademiker*in sein, um dem Buch etwas abgewinnen zu können.

    Aber natürlich: Man kann sich am Ende der Lektüre - wenn man unbedingt will - über das Gendersternchen empören (wie es einige Amazon-Rezensenten tun), statt sich mit den Inhalten zu beschäftigen. Ist ja viel einfacher, als die eigene Sprache zu hinterfragen. ;-)

  15. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod (ISBN: 9783898134002)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod ist schon fast ein Standardwerk und mit dem Einstieg in Teil 1, bin ich natürlich auch an den weiteren kurzweiligen Rätseln, Anekdoten und Kuriositäten der deutschen Sprache interessiert. Ich kann zwar seitdem nicht mehr  "es macht Sinn" hören ohne Zusammenzuzucken, aber diesen Preis zahle ich gern.

  16. Cover des Buches Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache (ISBN: 9783411717866)
    Dudenredaktion

    Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache

     (13)
    Aktuelle Rezension von: derMichi

    Hinter dem Schlüsselloch lauert kein Sternenhimmel, sondern verschiedene typografische Zeichen. Das setzt sich im Vor- und Nachsatz nahtlos fort, dann auch in den einzelnen Beiträgen. Hier werden nicht einfach nur Fun Facts zur deutschen Sprache aufgelistet, sondern diese auch mit ebenso durchdachter wie unterhaltsamer Typografie ins rechte Licht gerückt.

    Da darf ein ganzer Artikel zum Umlaut auch in Ü-Form daherkommen, Wörter ein Stück Kuchen oder das Autobahn-Zeichen bilden und maßstabsgetreue Zentimeterskalen die längsten deutschen Wörter veranschaulichen. Als eines der Referenzwerke zur deutschen Sprache steht dem Duden umfangreiches statistisches Material, wie z.B. das Dudenkorpus, zur Verfügung; auf viele der im Buch erwähnten Angaben über besonders häufige Wörter etc. sollte man sich also verlassen können.

    Darüber hinaus wimmelt es von gut durchmischten, spannenden Phänomenen wie Palindromen, Schein-Anglizismen ("Handy" - ein Klassiker), veralteten Fremdwörtern, einem Best Of der deutschen Kosenamen sowie scheinbar banalen und dennoch interessanten Erkenntnissen wie z.B. die über die Anzahl symmetrischer Buchstaben im deutschen Alphabet. Als kleine Eigenwerbung darf auch die Top-14 der häufigsten Fragen an die Duden-Sprachberatung nicht fehlen, deren Antworten so manche Alltagsfrage klären.

    Apropos: Wer die Dudenwebsite häufiger liest bzw. verwendet hat in der Rubrik "Sprachwissen" womöglich die eine oder andere Info schon gesehen, das Buch ist dennoch eine schöne Ergänzung für Sprchliebhaber und Fans unterhaltsam aufbereiteten Wissens. Schon die absolut originelle typografische Aufbereitung funktioniert so nur in Buchform, was eine schöne Liebeserklärung an das analoge Medium darstellt.

  17. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 2 (ISBN: 9783462301113)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 2

     (331)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Deutsche Sprache, schwere Sprache!

     

    Zum Inhalt:

    Wenn alle Fälle davonschwimmen … Die zweite Folge des Sensationserfolges

    Noch nie sorgte ein Buch über den richtigen Umgang mit der deutschen Sprache für ein solches Aufsehen und begeisterte Hunderttausende von Lesern. Bastian Sick ist heute Deutschlands bekanntester Sprachpfleger, und sein zweites Buch wird schon sehnlichst erwartet.

     Mit seinem ersten Buch gelang Bastian Sick ein kleines Wunder. Plötzlich lasen viele Menschen über Interpunktion, den korrekten Plural oder guten Stil im Deutschen. Gleichzeitig gewannen sie neues Vertrauen in das eigene Sprachgefühl. Doch längst sind nicht alle Fragen beantwortet und alle Probleme gelöst. Und schaut man genau hin, ist nicht nur der Dativ dem Genitiv sein Tod, sondern es verschwinden noch mehr Fälle – »an den Ufern des Rhein und auch beim US-Präsident«. Natürlich möchte man die Dinge auch nicht schwarzmalen. Halt, heißt es nicht schwarzmalen? Manches lässt einen verzweifeln und manchmal bleibt es ein Zweifelsfall der deutschen Sprache. Bastian Sick geht vielen dieser kleinen und großen Sprachvergehen nach und macht sich so seine Gedanken über das gefühlte Komma, den traurigen Konjunktiv und den geschundenen Imperativ. Und vor allem beantwortet er in diesem Band viele Fragen seiner Leser. Mit großem Deutsch-Test!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sonderlich spektakulär. Es zeigt ein Türschild, wie man es aus Hotels kennt, welches man hinaushängen kann, um nicht gestört zu werden. Auf jenem Schild ist der Titel des Buches zu lesen und das war es dann auch schon. Irgendwie ist das meiner Meinung nach nicht ansprechend.

     

    Eigener Eindruck:

    Auch im zweiten Buch rund um die Rechtschreibferkeleien des deutschen Alltags, bekommen wir von der „Zwiebelfisch-Kolumne“ des Spiegel Magazins in Zusammenarbeit mit dem Autor Bastian Sick wieder jede Menge Tücken des Alltags präsentiert. Das ist durchaus informativ und belehrend und man kann die eine oder andere Verbesserung für sich mitnehmen, aber leider ist auch dieses Buch wieder so von oben herab geschrieben, dass der Humor den Bastian Sick hier vermitteln will nach hinten losgeht und alles eher so wirkt, als würde sich der Autor lustig machen. Das kommt in der Masse natürlich weniger gut und dadurch ließ sich das Buch für mich auch recht schleppend lesen – davon abgesehen empfehle ich, dieses Buch sowieso häppchenweise zu genießen, denn irgendwann hat man einfach genug Input. So weit so gut. Bis auf die neuen Themen die hier behandelt werden und einen Test gibt es kaum Unterschiede oder Neuerungen. Wer also das erste Buch mochte, wird auch dieses hier mögen. Wer es nicht mochte, der wird auch dieses hier nicht mögen. So einfach ist das.

     

    Fazit:

    Auch der zweite Band ist sehr informativ, jedoch sehr trocken von der Thematik her und sicherlich nicht Jedermanns Geschmack. Außerdem ist die Art des Autors noch immer sehr von oben herab.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783462301113

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 270 Seiten

    Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch

    Erscheinungsdatum: 21.09.2009

  18. Cover des Buches Hausfrau (ISBN: 9780812997538)
    Jill Alexander Essbaum

    Hausfrau

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Woerterbuch fuer Anlagenmechaniker (Sanitaer-, Heizungs- und Klimatechnik) Uebersetzungen in deutsch-englisch - german-english Dictionary for Plant Mechanic for HVAC and Sanitary Engineering (ISBN: B01N1X0DXB)
  20. Cover des Buches Happy Aua 2 (ISBN: 9783462040289)
    Bastian Sick

    Happy Aua 2

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Katis-Buecherwelt
    Klappentext: Alles Negatiefe wird positief! Wer die Welt verstehen will, muss sie lesen, heißt es. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn vor dem Lesen kommt das Schreiben. Und Bastian Sick entdeckt dort immer wieder eine faszinierende und schillernde Welt. Ob es sich dabei um das Paradie’s handelt oder eine Expedition ins Herz der sprachlichen Finsternis, darf der Leser entscheiden. Nach dem großen Erfolg von Happy Aua, dem bizarrsten Deutschlesebuch der Welt, hat Bastian Sick erneut die lustigsten und kuriosesten Fundstücke aus den zahlreichen Einsendungen seiner Leserinnen und Leser ausgewählt und kommentiert. Er lädt ein zu einem Spaziergang durch den deutschen Schilderwald. Wandern Sie mit ihm durch die Niederungen der Speisekarten und über die Hochebenen der Bedienungsanleitungen bis hinein in die entlegensten Winkel der Internetportale und Boulevardmagazine. Messen Sie sich mit anderen Deutschkennern im Kommasaufen oder holen Sie Gold im Diskurswerfen! Ein Muss für alle, die nach den sensationellen Kolumnenbänden Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod und dem Vorgängerband Happy Aua einfach nicht genug kriegen können von der wunderbaren Welt der Sprache. Und für alle anderen auch. Zum Buch: Das Cover wirkt sehr erfrischend und sommerlich und lässt einen auf ein frisches und humorvolles Buch hoffen. Im Buch sind zahlreiche Abbildungen von den Einsendungen und eine Erklärung von Bastian Sick. Erster Satz: „Liebe Leserinnen und Leser, im Laufe der vergangenen Monate, habe ich Wäschekörbe voller Post bekommen.“ Meine Meinung: Dieses Buch hat mir sehr viel Spaß bereitet. Witzige Bilder von schrägen Schildern, oder witzige Rechtsschreibfehler mit fatalen Folgen und immer sehr humorvoll kommentiert von Bastian Sick. Eine sehr gelungene Sammlung, die man sich angesehen haben muss. Fazit: Ein witziger Irrgarten der deutschen Sprache, dargestellt in zahlreichen Bildern und humorvollen Kommentaren des Autors.
  21. Cover des Buches Sprichst du noch oder kommunizierst du schon? (ISBN: 9783442157679)
  22. Cover des Buches Es geht voran (ISBN: 9783806237764)
    Manfred Prescher

    Es geht voran

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Dieses Buch widmet sich nun der Geschichte der deutschsprachigen Popmusik. In den einzelnen Kapiteln werden die richtungsweisenden Künstler genauso beleuchtet wie die wichtigen Strömungen. Liedermacher, Rapper, Punks, Rocker, Scherzbolde und Sprachvirtuosen werden in den jeweiligen zeitlichen und gesellschaftlichen Kontext eingebunden.«

     

    Wenn ich heute das Radio einschalte, bekomme ich ziemlich viel deutschsprachige Musik zu hören. Das war nicht immer so, in meiner Jugend war es eigentlich eher die Ausnahme. Zumindest auf meinem bevorzugten Radiosender ;-) Auf dem meiner Eltern lief reichlich deutscher Schlager, der mich daher auch in der Kindheit begleitete.

    Da Musik in meinem Alltag schon immer eine wichtige Rolle spielte, reizte mich dieses Buch über die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik sofort, ich unternahm zusammen mit dem Autor eine sehr unterhaltsame Zeitreise und entdeckte viel Bekanntes und auch ein paar neue Dinge.

     

    Die Zeitreise beginnt in den 1920er Jahren und endet mit dem Echo-Eklat 2018. Musik wurde zu allen Zeiten beeinflusst durch politische und gesellschaftliche Veränderungen, zugleich war sie Mittel sich auszudrücken, sich abzugrenzen, Stellung zu beziehen, oder – alternativ – sich abzulenken. Was hörte man so in der Weimarer Republik, was zu Nazizeiten und im Nachkriegsdeutschland? Und welche Musik wurde bei der Jugend populär? In diesem Stil geht es weiter bis zur heutigen Zeit.

     

    Sehr schön lässt sich so verfolgen, wie auf die Heile-Welt-Schlager der Nachkriegszeit die Zeit der Liedermacher folgte, hier wird auch über die ersten Festivals auf Burg Waldeck in den 60er Jahren berichtet. Jeder wichtigen musikalischen Strömung wird ein eigenes Kapitel gewidmet, einzelne Künstler, wie zum Beispiel Udo Lindenberg, haben ebenfalls ihr eigenes Kapitel. Es fehlt kaum etwas, vom Schlager über die Liedermacher hin zu deutschem Rock, Punk und Rap ist alles vertreten. Auch die Musikszene in der DDR wird beleuchtet, spätestens an dieser Stelle entdeckt der „Wessi“-Leser die ersten unbekannten Namen.

    Ganz viel Unbekanntes lese ich dann in den Abschnitten über Musik aus Österreich, da gibt es eben doch sehr viel mehr als Wolfgang Ambros und Falco. Noch nie im Leben habe ich beispielsweise von „Erstes Wiener Heimorgelorchester“ gehört. Der Autor gibt noch zudem den Hinweis, dass allein mit der österreichischen Liedermacher-Zunft ein eigenes Buch gefüllt werden könnte.

     

    Sehr praktisch sind die Hinweise „zum Weiterhören“ unter jedem Kapitel. Da werden nämlich zu jedem behandelten Thema und den entsprechenden Künstlern CDs vorgeschlagen. Im Anhang gibt es sogar den Hinweis auf eine Spotify-Playlist zum Buch, so kann man leicht akustische Bildungslücken schließen.

     

    Alle Kapitel wirken gut recherchiert, enthalten viele Zitate aus Presse und Medien, Interviews mit Künstlern und Fotos. Einzig bei den Kapiteln über Udo Lindenberg und die Musik in der DDR lässt der Autor auch persönliche Erfahrungen einfließen. Er schreibt sehr angenehm und man merkt ihm deutlich an, was die Musik für eine zentrale Bedeutung in seinem Leben hat. Die einzelnen Themen könnten natürlich jedes für sich noch ausführlicher behandelt werden, aber das würde den Rahmen eines einzelnen Buchs sprengen. Hier hätte man vielleicht noch einen zusätzlichen Anhang „zum Weiterlesen“ ergänzen können.

     

    Fazit: Diese musikalische Zeitreise hat Spaß gemacht! Das Buch ist perfekt für einen Überblick auf die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik.

  23. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Live-Lesung (ISBN: 9783898136464)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Live-Lesung

     (3)
    Aktuelle Rezension von: JuliaO
    Es wirkt wie ein Wunder: die Feinheiten der deutschen Sprache unterhalten ein großes Publikum. Jung und Alt, Groß und Klein, keinesfalls alle Sprachpuristen und Oberlehrer, strömen in Bastian Sicks Vorträge und nun auch in seine "Schau", um kichernd von ihm durch den Irrgarten der deutschen Sprache geführt zu werden. Er spielt und liest, manchmal singt er sogar wie sein Idol Mireille Mathieu. Dieser Mitschnitt seiner Tourlesungen gibt jedem Zuhörer das Gefühl, er "wäre als wie dabei". Oder als wäre er dabei? Oder wie?... Toll - Toll, toll, toll! Comedy vom Feinsten - und man lernt noch was dabei :D
  24. Cover des Buches Der Duden, 12 Bde., Bd.1, Duden Die deutsche Rechtschreibung, neue Rechtschreibung: 1 (ISBN: 9783411040124)

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