Bücher mit dem Tag "deutsche sprache"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "deutsche sprache" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1 (ISBN: 9783462301106)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1

    (1.865)
    Aktuelle Rezension von: Katniss27

    Ich habe noch nie ein „Sachbuch“ dieser Art gelesen.

    Dass man mit so viel Witz und Humor über Sprache reden kann, hätte ich wirklich nie gedacht. Das Buch (die Buch-Reihe) wurde mit Talent über Worte geschrieben. Es geht nicht nur um Grammatik und Rechtschreibung, sondern allgemein um Ticks und Unsinnigkeiten in der deutschen Sprache. Über alltägliches, dass einem kaum auffällt. Natürlich ist es empfehlenswert für Leute die etwas über die deutsche Sprache lernen wollen. Doch Grammatik-Hasser sollten sich nicht abgeschreckt fühlen und dieses Buch nicht angeekelt links liegen lassen.
    Ich sage nur: Es ist anders als man denkt. 

  2. Cover des Buches Deutsch für junge Profis (ISBN: 9783499626296)
    Wolf Schneider

    Deutsch für junge Profis

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Humorvoll geschrieben, mit vielen Beispielen aus der Praxis.

  3. Cover des Buches Das Ende der Geduld (ISBN: 9783451069123)
    Kirsten Heisig

    Das Ende der Geduld

    (83)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Jugendrichterin Heisigs Aufklärungsbuch über Jugendgewalt. Erfreulicherweise wird nicht so getan, als sei die Gewalt vom Himmel gefallen oder bestimmten Bevölkerungsgruppen immanent. Unter den äußerst negativen Lebensbedingungen, unter denen manche der Kinder aufwachsen mußten, wäre es schwer gewesen, die "Kurve zu kriegen". Daß Heisig schreibt, daß bei Heranwachsenden häufig Erwachsenenstrafrecht angewandt werde, kann ich so nicht stehen lassen. Meinem Kenntnisstand wird nur bei Trunkenheitsfahrten das allgemeine Strafrecht angewendet, weil Trunkenheitsfahrten in jedem Alter vorkämen, ansonsten wird immer Jugendstrafrecht angewandt. Im übrigen erstaunlich, in was für Bereichen sich ein Jugendrichter auskennen muß, abseits der reinen Paragraphenarbeit in StGB und JGG. Und manche der Themen, die Heisig nur kurz anreißt, sind inzwischen in den Mittelpunkt der Diskussion getreten, zB Cybermobbing, Social Media und die sog. "Ehrenmorde". 

  4. Cover des Buches Das Päckchen (ISBN: 9783837140576)
    Franz Hohler

    Das Päckchen

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Das Hörbuch habe ich nur durch Zufall entdeckt und da die Rezension dazu so gut war, konnte ich nicht widerstehen. Und nun nach dem Hören kann ich die Rezension nur bestätigen. Die Geschichte hat alles, was ein gutes Buch/Hörbuch braucht.

    Es gibt zwei Handlungsstränge, die fast bis zum Ende parallel laufen. Auf der einen Seite lernt man den Bibliothekar Ernst kennen. Gesetzt, solide und absolut zuverlässig. Kein Mensch für die Karriere, aber ein gewissenhafter Mitarbeiter, der gern wandert, seine Frau liebt und sonst ein eher ruhiges Leben lebt. Zumindest bis zu dem ominösen Anruf einer älteren Dame. Danach verändert sich sein Leben drastisch.

    Auf der anderen Seite gibt es Heimo, der im 8. Jh. lebt und in einem Kloster auf sein zukünftiges Leben vorbereitet wird. Da er aber lesen und schreiben kann, soll er auf Wanderschaft gehen und Bücher abschreiben und in das Stammkloster mitbringen. Er wird diesen Weg nicht allein gehen, aber damit verstößt er gegen die Klosterregeln. 

    Das Hörbuch teilt sich zwischen diesen beiden Geschichten auf und man "hüpft" stets von Heimo zu Ernst und zurück. Es war spannend zu hören, wie beide Männer mit ihrer Umwelt zu kämpfen haben und wegen diesem Buch immer mehr in einen Strudel geraten. 

    Franz Hohler erzählt neben der Geschichte über das älteste Buch deutscher Sprache, dem schweren Leben im 8. Jh. auch eine schöne und ganz unaufgeregte Liebesgeschichte aus der heutigen Zeit. 

  5. Cover des Buches Achtung, Artgenosse! (ISBN: 9783548376851)
    Dietmar Wischmeyer

    Achtung, Artgenosse!

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Wischmeyers Beschimpfungen von Stumpfsinn und Gefräßigkeit des menschlichen Lebens, Wegwerfgesellschaft und Planetenvermüllung werden auf den Punkt gebracht, wie immer in gewohnt deftiger Sprache. Um die Deutschen muß es einem angst und bange werden, aufscheinende Pegidisten sind aber selbstverständlich noch etliche Grade ablehnungsbedürftiger. Wo bleibt die Neuauflage mit AFDlern, Coronaleugnern und Reichsbürgern? Die Entwicklung der deutschen Doofheit hat ja in der Zwischenzeit eher noch zugenommen. Wie wärs mit Wischmeyer for president? Oder vielleicht Günter der Treckerfahrer (aus Groß Hesepe!)?

  6. Cover des Buches Es geht voran (ISBN: 9783806237764)
    Manfred Prescher

    Es geht voran

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Dieses Buch widmet sich nun der Geschichte der deutschsprachigen Popmusik. In den einzelnen Kapiteln werden die richtungsweisenden Künstler genauso beleuchtet wie die wichtigen Strömungen. Liedermacher, Rapper, Punks, Rocker, Scherzbolde und Sprachvirtuosen werden in den jeweiligen zeitlichen und gesellschaftlichen Kontext eingebunden.«

     

    Wenn ich heute das Radio einschalte, bekomme ich ziemlich viel deutschsprachige Musik zu hören. Das war nicht immer so, in meiner Jugend war es eigentlich eher die Ausnahme. Zumindest auf meinem bevorzugten Radiosender ;-) Auf dem meiner Eltern lief reichlich deutscher Schlager, der mich daher auch in der Kindheit begleitete.

    Da Musik in meinem Alltag schon immer eine wichtige Rolle spielte, reizte mich dieses Buch über die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik sofort, ich unternahm zusammen mit dem Autor eine sehr unterhaltsame Zeitreise und entdeckte viel Bekanntes und auch ein paar neue Dinge.

     

    Die Zeitreise beginnt in den 1920er Jahren und endet mit dem Echo-Eklat 2018. Musik wurde zu allen Zeiten beeinflusst durch politische und gesellschaftliche Veränderungen, zugleich war sie Mittel sich auszudrücken, sich abzugrenzen, Stellung zu beziehen, oder – alternativ – sich abzulenken. Was hörte man so in der Weimarer Republik, was zu Nazizeiten und im Nachkriegsdeutschland? Und welche Musik wurde bei der Jugend populär? In diesem Stil geht es weiter bis zur heutigen Zeit.

     

    Sehr schön lässt sich so verfolgen, wie auf die Heile-Welt-Schlager der Nachkriegszeit die Zeit der Liedermacher folgte, hier wird auch über die ersten Festivals auf Burg Waldeck in den 60er Jahren berichtet. Jeder wichtigen musikalischen Strömung wird ein eigenes Kapitel gewidmet, einzelne Künstler, wie zum Beispiel Udo Lindenberg, haben ebenfalls ihr eigenes Kapitel. Es fehlt kaum etwas, vom Schlager über die Liedermacher hin zu deutschem Rock, Punk und Rap ist alles vertreten. Auch die Musikszene in der DDR wird beleuchtet, spätestens an dieser Stelle entdeckt der „Wessi“-Leser die ersten unbekannten Namen.

    Ganz viel Unbekanntes lese ich dann in den Abschnitten über Musik aus Österreich, da gibt es eben doch sehr viel mehr als Wolfgang Ambros und Falco. Noch nie im Leben habe ich beispielsweise von „Erstes Wiener Heimorgelorchester“ gehört. Der Autor gibt noch zudem den Hinweis, dass allein mit der österreichischen Liedermacher-Zunft ein eigenes Buch gefüllt werden könnte.

     

    Sehr praktisch sind die Hinweise „zum Weiterhören“ unter jedem Kapitel. Da werden nämlich zu jedem behandelten Thema und den entsprechenden Künstlern CDs vorgeschlagen. Im Anhang gibt es sogar den Hinweis auf eine Spotify-Playlist zum Buch, so kann man leicht akustische Bildungslücken schließen.

     

    Alle Kapitel wirken gut recherchiert, enthalten viele Zitate aus Presse und Medien, Interviews mit Künstlern und Fotos. Einzig bei den Kapiteln über Udo Lindenberg und die Musik in der DDR lässt der Autor auch persönliche Erfahrungen einfließen. Er schreibt sehr angenehm und man merkt ihm deutlich an, was die Musik für eine zentrale Bedeutung in seinem Leben hat. Die einzelnen Themen könnten natürlich jedes für sich noch ausführlicher behandelt werden, aber das würde den Rahmen eines einzelnen Buchs sprengen. Hier hätte man vielleicht noch einen zusätzlichen Anhang „zum Weiterlesen“ ergänzen können.

     

    Fazit: Diese musikalische Zeitreise hat Spaß gemacht! Das Buch ist perfekt für einen Überblick auf die Geschichte der deutschsprachigen Popmusik.

  7. Cover des Buches Deutsche Sprache. 100 Seiten (ISBN: 9783150204443)
    Karl-Heinz Göttert

    Deutsche Sprache. 100 Seiten

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Meine Meinung

     

    Viele wissen nicht, was es mit der deutschen Sprache auf sich hat. Wenige kennen die Geschichte des Alemannischen, Germanischen und der Sprache, die in Europa am weitesten verbreitet ist. Ich war sehr interessiert in dem 100 Seiten-Buch von Karl-Heinz Göttert, weil ebendieses kurz und knackig über die Sprache informiert, die wir tagtäglich sprechen.

       Karl-Heinz Göttert hat auf wenigen Seiten Deutsch und deren Herkunft analysiert, interpretiert und für uns informativ verarbeitet. Das Buch aus dem Reclam-Verlag (aus der 100 Seiten-Reihe) war sehr gut aufgebaut, hatte eine Struktur und war mit seinen vielen Abbildungen und Veranschaulichungen äußerst interessant und kurzweilig. Am Interessantesten fand ich die Abteilung der Dialekte und der beliebtesten und unbeliebtesten Dialekte in ganz Deutschland. Was man in Herrn Göttert’s Buch lesen konnte, war informativ und unterhaltsam, man lernt daraus, besonders die Herkunft, die Verbreitung und der gesellschaftliche, politische, wissenschaftliche und soziale Status in Europa und der Welt.

    ​

    Fazit

     

    Interessant und informativ! »Deutsche Sprache« von Karl-Heinz Göttert ist sehr zu empfehlen!

  8. Cover des Buches Die außergewöhnliche Geschichte unserer Wörter (ISBN: 9783411756704)
    Carsten Aermes

    Die außergewöhnliche Geschichte unserer Wörter

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Metalbride

    Gerade habe ich das Buch „Die außergewöhnliche Geschichte unserer Wörter“ beendet.
    Ich gebe generell keine Zusammenfassung des Buches ab, weil ich der Meinung bin, dass diese auch durch den Klappentext des Buches schon aussagefähig ist. Insofern schildere ich hier lediglich meine Eindrücke, da dadurch sichergestellt wird, dass definitiv nicht gespoilert wird 😊

    Das Buch war in einem Buchpaket enthalten, das extra nach den Vorlieben des Lesers zusammengestellt wurde (Nochmals vielen herzlichen Dank an LovelyBooks 🥰😍🤗).

    Ich muss gestehen, dass es mich unwahrscheinlich interessierte, was die Sprache, wie wir sie heute kennen zu dem gemacht hat. Welche Wortstämme unserer Sprache kommen woher? Und warum ist das so?
    Was soll ich sagen? Lest selbst 😉

    Cover:
    Das Cover fällt einem durch die Farbgebung und Gestaltung sofort ins Auge. Die leuchtende Farbe und die Gestaltung (mit Buchstaben und Satzzeichen) sind derart einnehmend, dass der Duden-Schriftzug eher in den Hintergrund rückt. Gleichzeitig gibt dieser aber auch eine gewisse Seriosität durch den wissenschaftlichen Hintergrund 👍

    Aufbau
    Sprachgeschichte ist eigentlich nichts, womit sich die meisten Leser beschäftigen. Dennoch lohnt der Blick auf diese. Es ist eine faszinierende Reise, in die uns dieses Buch mitnimmt.
    Das Ganze ist folgendermaßen aufgeteilt:

    Vorgeschichte 1 (9000 – 2000 vor Christus)
    Vorgeschichten 2 (2000 vor Christus bis 700 nach Christus)
    Frühzeit 750 – 1050
    Erste Blühzeit 1050 – 1350
    Auf dem Weg zur Volkssprache 1350 – 1650
    Etablierung sprachlicher Standards 1650 – 1800
    Sprachforschung und Wörtersammlung 1800 – 1945
    Sprache der Gegenwart seit 1950

    Man sieht schon anhand dieser Aufteilung, dass es ein wahrer (Wort-) Schatz ist, der in diesem Buch enthalten ist. Wer allein die Sprachfamilien betrachtet wird beeindruckt sein. Vieles wird sich einem erschließen, wofür es vorher keine Erklärung gab. Wer jedoch denkt, dass das Buch ähnlich wie ein Wörterbuch aufgebaut ist, der irrt.
    Es geht darum, wie sich die Sprache im Laufe der Zeit gewandelt hat, wie sich neue Einflüsse darin manifestierten. Es werden Vergleiche aufgestellt und Ähnlichkeiten – aber auch Unterschiede rücken in den Vordergrund. Es ist eine wirklich weite Reise, die unsere Sprache, wie wir sie heute kennen, hinter sich gebracht hat.
    Es sind immer gewisse historische Gegebenheiten, die der Sprache wieder eine neue Richtung geben. Es wird vieles ergänzt, mit aufgenommen, geändert, aber eines zeigt die Geschichte nachdrücklich: es ist nichts starr, alles ist im Fluss, es ändert sich stetig.
    Manche Wörter kommen, andere gehen – und im Laufe der Zeit ist erst mal nicht mehr ersichtlich, wie weit gereist das ein oder andere Wort ist. Nur soviel: unsere Sprache ist vielfältiger und aktueller, als man sich das vorstellen kann!

    Mich hat das Buch sofort in den Bann gezogen. Und zugegebenermaßen tut es das auch jetzt noch, nach dem Lesen. Ich bin mir sicher, dass sich Viele keine Gedanken machen, wenn sie bestimmte Worte verwenden, die sie als „typisch deutsch“ bezeichnen würden.
    Aber: weit gefehlt.

    Und deshalb kann ich das Lesen dieses Buches wirklich nur ans Herz legen! Es lohnt sich! Und ihr werdet danach so manches Wort mit anderen Augen sehen 😮😄

    Bewertung:
    Von mir gibt es eine absolut verdiente 5 Sterne⭐⭐⭐⭐⭐Bewertung. Deshalb: eine klare und vollumfängliche Leseempfehlung!

    Info:
    Das Buch habe ich im Rahmen einer Buchverlosung bei LovelyBooks gewonnen. Selbstverständlich hat dies meine Meinung zum Buch in keinster Weise beeinflusst.

  9. Cover des Buches Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache (ISBN: 9783411717804)
    Dudenredaktion

    Kleines Kuriositätenkabinett der deutschen Sprache

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Solilu

    Was wäre die Sprache ohne den Duden? Was wäre der Duden ohne Kuriositäten?

    Dieses Buch ist der perfekte Begleiter für alle, die Funfacts lieben, die deutsche Sprache von einer anderen Seite kennenlernen möchten oder einfach nur eine humorvolle Abwechslung in den Tag bringen möchten.

    Von den längsten Wörtern über lange und kurze Ortsnamen, Wortalternativen, Bedeutungen bis hin zu Wörtern, die vom Aussterben bedroht sind, ist in diesem Buch alles zu finden. Es gibt Zahlen und Fakten, hin und wieder etwas zum Schmunzeln und manchmal etwas zum Staunen. Dieses Buch begleitet mich im Alltag. Da die einzelnen Themen kurz und knackig sind, kann das Buch in jeder freien Minute herausgezogen werden, sodass man mal ein, zwei Seiten schafft, ein anderes Mal zehn Seiten, wenn man etwas länger wartet oder Bahn fährt. Es macht in jedem Fall Spaß, das Buch zu lesen und auf jeder Seite noch etwas neues über die Sprache zu lernen, mit der ich aufgewachsen bin.

    Wer auch immer für die Gestaltung der einzelnen Seiten verantwortlich war, hat es sehr kreativ und ansprechend umgesetzt, sodass das Buch auch nach dem Aufschlagen ein Blickfang ist.

  10. Cover des Buches Woerterbuch fuer Anlagenmechaniker (Sanitaer-, Heizungs- und Klimatechnik) Uebersetzungen in deutsch-englisch - german-english Dictionary for Plant Mechanic for HVAC and Sanitary Engineering (ISBN: B01N1X0DXB)
  11. Cover des Buches Guten Morgen, Abendland (ISBN: 9783404606771)
    Nazan Eckes

    Guten Morgen, Abendland

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Fräulein Üngörs Aufruf zu gegenseitiger Toleranz und Annäherung, eingebettet in ihre persönliche Familiengeschichte in Deutschland. Wie schon eine Rezensentin vor mir geschrieben hat, sind die Passagen über ihre Familie, der schwierige Neuanfang ihres Vaters in Deutschland und das glückliche Familienleben sehr berührend und herzergreifend, andere Passagen wie ihr Neid auf die immer hübsche Heidi Klum in Modemagazinen oder ihre Frustration über ihre deutsche Fernsehproduzentin Petra eher nichtssagend und stehen der Message eher im Wege. Ein Buch also mit Licht und Schatten, Frau Eckes hat die Anfeindungen und Herabsetzungen, denen man ausgesetzt war, sicherlich eher noch heruntergespielt. Seit 2010 hat sich sicher nicht all zu viel geändert, inzwischen haben wir mit Herrn Özdemir aber den ersten türkischstämmigen Bundesminister. Es bleibt also noch viel zu tun, Entscheidungsträger bitte lesen! Und mit dem Dolmus bin ich auch schon gefahren, aber daß man sich da ducken muß, war mir neu!

  12. Cover des Buches Antisemitismus in der Sprache (ISBN: 9783411743759)
    Ronen Steinke

    Antisemitismus in der Sprache

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    Es handelt sich bei dem Büchlein - so gibt der Autor Ronen Steinke selbst zu - um eine Streitschrift. 

    8 Euro für 64 Seiten. Das klingt erst einmal nach viel Geld. Ist es ja auch. Aber die 8 Euro lohnen sich. Denn obwohl ich daran arbeite, eine bessere - weil weniger diskriminierende, rassistische und/oder antisemitische - Sprache zu verwenden, so bin ich natürlich nicht allwissend. Und da sind solche Büchlein wie dieses von Herrn Steinke ungemein hilfreich. 

    Die Streitschrift ist kurz, man kann sie schnell gelesen. Da bleibt viel Raum, über das Gelesene nachzudenken. Dass das Buch so dünn ist, ist auch hilfreich, um es immer mal wieder in die Hand zu nehmen. 

    Das Buch lädt zum Nachdenken ein, aber eben auch dazu, sich mit den Inhalten auseinander zu setzen und gegebenenfalls zu widersprechen. Mich hat es vor allem eingeladen, meine Wortwahl in Teilen noch einmal zu überdenken und zu ändern. Ich lerne gerne dazu, ich möchte meinem Gegenüber respektvoll begegnen - und das beginnt eben ganz oft mit Sprache. 

    Was ich an dem Büchlein noch bemerkenswert finde, ist die unterhaltsame Art, mit der Steinke es geschrieben hat. Ich denke, selbst jemand, der sich sonst nicht unbedingt mit (politisch korrekter) Sprache befasst, wird "Antisemitismus in der Sprache: Warum es auf die Wortwahl ankommt" einiges abgewinnen können. 

    Falls jemand Sorge hat, das Buch sei womöglich langweilig oder moralinsauer, den kann ich beruhigen. Ich habe es gern gelesen. Es ist kurz, es ist super und verständlich geschrieben und es ist auf Augenhöhe mit seinen Leser*innen geschrieben. Man muss kein*e Akademiker*in sein, um dem Buch etwas abgewinnen zu können.

    Aber natürlich: Man kann sich am Ende der Lektüre - wenn man unbedingt will - über das Gendersternchen empören (wie es einige Amazon-Rezensenten tun), statt sich mit den Inhalten zu beschäftigen. Ist ja viel einfacher, als die eigene Sprache zu hinterfragen. ;-)

  13. Cover des Buches Happy Aua (ISBN: 9783462039030)
    Bastian Sick

    Happy Aua

    (231)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry
    Für mich ist die deutsche Sprache einfach wunderschön, auch wenn sie viele Tücken hat. Fehler laufen mir ständig zu und es macht mich halb wahnsinnig, wenn die Verursacher einfach nur mit der Schulter zucken. In der Dorfbäckerei steht seit Jahren ein Schild mit „Holzluckenbrot“. Meine Finger jucken, es einfach abzureißen! Wen wundert es also, dass ich über diese Sammlung hellauf begeistert bin?

    Bastian Sick ist mein Held – er kämpft für die Einhaltung der Rechtschreibung und macht mir immer wieder Mut. Nein, das meine ich keinesfalls ironisch! Solange es seine Kolumne und seine Bücher gibt, besteht noch die Hoffnung, dass die Leute doch noch ein paar Rechtschreibregeln lernen und/oder zum Wörterbuch greifen, wenn sie unsicher sind. Mal im Ernst: Gurge, Blaubärmarmelade, Bohlingtaschen, Reberaturen und Führsprecher sind schon krass. Falsch gesetzte Apostrophe und mehr oder weniger witzige Schilder gibt es noch on top.

    Der Wahnsinn kennt keine Grenzen, denn nicht nur handgeschriebene Fehler sind gesammelt, sondern auch jede Menge Fehler aus Zeitungsberichten und Onlinetexten. Da mir viele dieser Fehler tatsächlich körperliche Schmerzen bereiten ist „Happy Aua“ schon ein doppelt gut gewählter Titel.

    Von mir fünf Sterne!
  14. Cover des Buches Das große Buch der deutschen Sprache (ISBN: 9783411750009)
    Andrea Weller-Essers

    Das große Buch der deutschen Sprache

    (17)
    Aktuelle Rezension von: MarthaAG

    „Das große Buch der deutschen Sprache“ ist eine Wucht, denn dieses Buch vereint komplexes Wissen rund um unsere Sprache mit unglaublich abwechslungsreichen Grafiken!

    Selten habe ich ein Buch in Händen gehalten, das eigentlich nüchterne Fakten dermaßen spannend und anhand verschiedenster Illustrationen und Darstellungen mindestens ebenso abwechslungs- und aufschlussreich präsentiert.

    Ob man als Leser ohnehin sprachinteressiert ist oder sich als Leserin einfach mal mit der deutschen Sprache befassen möchte und unabhängig davon, mit welchen Vorkenntnissen man sich diesem Buch nähert, es entwickelt eine Sogwirkung, die ich bei einem Sachbuch wohl selten erlebt habe.

    Ich kann und möchte jetzt natürlich nicht auf Details eingehen, weil es derer schlichtweg zu viele gibt; überraschende, informative, unterhaltsame, augenöffnende und oft unauffällig lehrreiche Details, bei denen ich von einer Erkenntnis zur nächsten komme und die mich wiederholt staunen lassen.

    Man kann das Buch natürlich chronologisch, Kapitel für Kapitel - von typisch Deutschem über Dialekte und Sprachentwicklungen, Laute und Schriften, Wörter und Redewendungen, Grammatik und Rechtschreibung sowie Literatur und Gesellschaft und vieles mehr - lesen und/oder gezielt nach Themen und Inhalten suchen.

    Eine mindestens genauso spannende Herangehensweise ist es aber, das Buch in Sicht- und Reichweite, aufgeschlagen auf welcher Seite auch immer, abzulegen und hin und wieder darin zu blättern, um – im wahrsten Sinne des Wortes – neue Seiten zu entdecken.

    Ich erwische mich dabei, wie ich nach dem Eintauchen in eines der Kapitel oder Unterkapitel und dem Entschluss, eine Lesepause einlegen zu wollen, doch nochmal eben die nächste Seite aufblättere, um herauszufinden, was es dort zu entdecken gibt. Und da es so unglaublich viel zu entdecken gibt, lese ich oft weiter, als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte, aber zugegebenermaßen nicht so weit, wie ich im Grunde meines Herzens würde lesen wollen.

    Zudem habe ich nicht nur einmal beim zweiten Lesen und Betrachten eines Themas auf einer der auch grafisch so einnehmenden (Doppel-)Seiten ganz neue Aspekte entdeckt, die mir beim ersten Blick noch verborgen blieben.

    Zu meiner großen Verwunderung sind vor allem die Themen, denen man sich erfahrungsgemäß eher ungern nähert, weil sie andernorts so trocken und theoretisch erscheinen, genau die, die mich hier besonders faszinieren.

    Das könnte zum einen daran liegen, dass sie von der Autorin so pointiert und fundiert, aber auch so informativ wie unterhaltsam präsentiert werden, zum anderen aber liegt dieses fortwährende Staunen ganz sicher auch in der Optik begründet, in den Abbildungen, Diagrammen, Schaubildern, Darstellungen, Grafiken und ansprechenden – ja, solche gibt es hier – Tabellen sowie den vielen durchdachten wie liebevollen Zeichnungen und generell den vielfältigen Visualisierungen der Themen.

    Ich bin begeistert von der Mannigfaltigkeit der Präsentationen, der immensen Vielfalt an Informationen und dem perfekten Zusammenspiel beider!

    „Das große Buch der deutschen Sprache“, das für mich nicht das erste Buch aus dem Duden- bzw. Cornelsen-Verlag, jedoch das erste Werk von Marmota Maps ist, das ich lese und entdecke, sollten alle ihr Eigen nennen!

  15. Cover des Buches Alles außer fern (ISBN: 9783709934821)
    Ksenia Konrad

    Alles außer fern

    (36)
    Aktuelle Rezension von: buecherhaii

    Mir hat bei diesem Buch das Cover irgendwie gar nicht zugesagt, eher der Klappentext - dieser war, wie ich fand, sehr überzeugend gewesen.


    Das Buch ist eine Art Autobiografie, zumindest finde ich das so und gleicht eher einem Sachbuch als einem Roman. Der Schreibstil ist leider so gar nicht meins und das Buch wurde dadurch für mich eher ein krampf, das lesen hat sich sehr rausgezögert und war nicht ganz so entspannt wie erhofft.


    Das Ende vom Buch fand ich übrigens auch sehr geradlinig. Mir hat das gewisse etwas gefehlt, als ob das Buch noch nicht ganz zu Ende war und man einfach keine Lust mehr hatte. Das Buch war halt leider so gar nicht meins, was echt schade ist da ich mir einfach viel mehr durch den Klappentext vorgestellt habe.


    Das Buch empfehle ich nicht direkt weiter, da es - glaube ich - nicht jeden gefallen könnte. Ich zumindest fand auch die Charaktere nicht so berauschend. ..

  16. Cover des Buches VONG (ISBN: 9783548377735)
    H1

    VONG

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Oh man wo fang ich an .

    Hier mal die Beschreibung

    Produktbeschreibungen
    H1 had 1 kleins Buch geschribem. Mit dem will er uns dem VONG sprache 1 klein wemig näher bringem so vong interesse her. Beim lesem vong dem Buch kann man dem Seele baumeln lassem - umd alle regelm der Deutschem Sprache sprengem ...

    Plötzlich kursiert im Netz VONG - der Hype um ein ganz neues Deutsch jenseits aller bekannter Rechtschreib- und Grammatikregeln und mit ganz eigener Logik. Man kann sogar Bücher damit machen. Deswegen präsentiert der bekannteste VONG-Protagonist H1 in diesem Band das VONG-Wörterbuch, das Tagebuch von H1, VONG-Sprüche für alle Gelegenheiten - und jede Menge Bonus-Material.

    Ich wollte das es mir gefällt ....ich habe mir echt mühe gegeben , aber ich und dieses Buch sollte einfach nicht sein

    Nach paar seiten ging es mir auf die nerven .
    Ich kann nicht mal genau sagen was ....

    Es hat einfach nicht gepasst . Vielleicht bin ich dafür zu uncool....

    Leider nur 2 Sternchen
  17. Cover des Buches Du hast das Wort, Schätzchen! (ISBN: 9783411756988)
    Rita Mielke

    Du hast das Wort, Schätzchen!

    (4)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Mit Witz und Charme geht es um sprachliche Geschichten. Über die Herkunft einzelner Wörter bis hin zu Regeln, die jeder kennen und beherrschen sollte. Zwar kannte ich schon vieles, nur die kurzweilige Art und Weise war mir neu und hat mir gut gefallen. Für zwischendurch ist es randvoll mit kleinen Anekdoten und sicherlich auch etwas zum "Klugscheißen" im Freundeskreis.
  18. Cover des Buches Von Menschen und Mensch*innen: 20 gute Gründe, mit dem Gendern aufzuhören (ISBN: 9783658331269)
    Fabian Payr

    Von Menschen und Mensch*innen: 20 gute Gründe, mit dem Gendern aufzuhören

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Kati-Books

    Deutsch, die Sprache eines demokratischen Landes und keiner Diktatur.

    Ich lese gerne, sehr gerne sogar.  Wenn ich nun aber Bücher oder Texte vor meinen Augen habe, in denen sich -gegendertes Deutsch- wiederfindet, dann vergeht mir das lesen und die Freude am lesen gänzlich.

    Fabian Payr bringt es verständlich auf den Punkt, warum der „Gender-Wahnsinn“ die Sprache deformiert, bevormundend, autoritär, sexistisch und mehr ist.

    Ich bin eine Frau, aber vor allem bin ich ein Mensch, und fühle mich nicht ungesehen durch das generische Maskulinum, welches wir in der deutschen Sprache haben.


    Dies Buch ist kritisch, es zeigt die Argumentation der Befürworter des „Gendern“, sowie die Argumentation der Gegner.

    Erschütternd empfinde ich es: „Zur Durchsetzung der eigenen Position wird moralischer Druck eingesetzt. Moralisieren wird zu einem Instrument der Machtsicherung.“

    Ich habe noch nie zuvor so viele Merkzettel in ein Buch geklebt, egal welches Genre.


    Dieses Buch ist informativ, spannend, auf seine Art beängstigend, provokant, ermahnend und ehrlich.

    Ein Sachbuch, welches sich auch wie ein Krimi lesen lässt. 


    Zusammengefasst, ein Buch welches verständlich macht und aufzeigt was „Gendern“ wirklich bedeutet, und welche Auswirkungen es hat und noch haben könnte.

  19. Cover des Buches Frisch hapeziert (ISBN: 9783492314343)
    Hape Kerkeling

    Frisch hapeziert

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Wir alle lieben ihn den, den Hape Kerkeling. Wir warn mit ihm wandern, wir haben ihn als Club Animateur kennen gelernt, als Verwandten der Queen und er hat uns auch mitgenommen in seine Kindheit und jetzt gibts Kolumnen. Gewohnt locker, lustig, aber auch immer mit einem Augenzwinkern und Tiefe. Natürlich kommen die Royals vor und hier betrachtet Hape genau, was am Hofe so vor sich geht. Wer ist eigentlich ein Promi und was macht ihn aus? Begegnung mit Pamela Anderson und vielen weiteren bekannte Damen gibt es hier. Hape erzählt von einem Wahlkampf, warum Uschi Blum doch nicht zum ESC gefahren ist und gibt wieder ganz viel von sich preis. Herrlich!

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