Bücher mit dem Tag "deutscher herbst"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "deutscher herbst" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Das Wochenende (ISBN: 9783257239652)
    Bernhard Schlink

    Das Wochenende

     (139)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Ich gehöre wohl zu den wenigen Leser*innen, die an diesem Buch mindestens genau so viel Gefallen finden wie an Schlinks bekanntestem Werk "der Vorleser". In meinem Fall sogar noch ein Ticken mehr. Dagegen hat "Das Wochenende" von vielen Literaturkritikern eine eher dürftige Bewertung erhalten. 


    Ich habe das Buch zweimal hintereinander als Hörbuch gehört, weil ich an einigen Stellen unaufmerksam war und es so kompensieren wollte. Ich kann auf jeden Fall empfehlen, es direkt mit der gedruckten Version zu versuchen. Nicht, weil die Vertonung zu wünschen übrig ließe, sondern weil ich mir vieles markieren wollte und es nicht konnte. Eine Eigenheit des Romans sind die verschlüsselten Elemente bezüglich der Figurenkonstellation. Wer ist jetzt nochmal wer und auf welcher Erzählebene befinden wir uns? Ich mag sowas ja, allerdings hat das Audioformat die Orientierung nochmal erschwert. 


    Wer sich intensiv mit der RAF-Thematik beschäftigen will, der ist hier vielleicht nicht richtig. Das Thema wird oberflächlich bzw. aus philosophischer, ethischer Perspektive aufgegriffen (Kann Schuld verjähren? Welche Strafe ist angemessen? Bis zu welchem Punkt sind Revolutionen gerechtfertigt? Inwiefern sind die Taten der RAF besser als die eines jeden anderen Terrorismus oder sogar des Nationalsozialismus?), was einer der Hauptpunkte der Kritik ist. Ich kann diesen Punkt nicht nachvollziehen, da nie der Anspruch erhoben wurde, es handle sich um eine aufklärende Schrift. Ich fand es spannend zu sehen, wie die Vergangenheit Keile zwischen die Freunde treibt und Risse in der neu gebildeten bürgerlichen Fassade hinterlassen. Müsste ich zusammenfassen, worum es geht (Grins), so würde ich die Rolle des Terrorismus gar nicht in den Mittelpunkt stellen, sondern das Spannungsverhältnis von Vergangenheit und Gegenwart: Können wir unsere Werte und uns selbst im Laufe unseres Lebens verändern? Hier gibt es genug Zündstoff für solche und noch mehr Gedanken. 

    Ich fand es in diesem Sinne auch gut, dass durch das Zusammentreffen auch andere, belanglosere Themen aufkamen. Ce la vie! 


    Wiedermal typisch für Schlink, ein geschichtspolitisches Thema aus Sicht der Gegenwart aufzuarbeiten und dabei auch sexuelle Themen mit ins Spiel zu bringen. Die Sprache ist reich an wörtlicher Rede, hier und da auch ein wenig derb.

  2. Cover des Buches Der Baader-Meinhof-Komplex (ISBN: 9783442155972)
    Stefan Aust

    Der Baader-Meinhof-Komplex

     (307)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Während meine Mutter beim Post-oder Bankschalter anstand (ATM gab es damals noch nicht), guckte ich mir das große Poster mit all den gesuchten RAF-Gesichtern an. In jeder Bank, Geschäft, Bahnhof oder öffentlichem Amt hing dieses Plakat! Wann immer wir mit unseren Eltern aus Hamburg nach Hause nach HH-Lemsahl fuhren, wurden wir von mindestens einer Polizeikontrolle gestoppt. Am Ende wohnte die RAF nur 5 Km von meinem Elternhaus in Poppenbüttel entfernt.

    #derbaadermeinhofkomplex war das erste Buch, das mir alle Zusammenhänge der RAF darstellte.
    Es ist schon länger her, dass ich es gelesen habe, aber ich weiß noch, das es sich wie ein Krimi las. 878 Seiten Spannung pur. Allerdings erinnere ich mich auch, dass ich über Baaders seitenlangen, intellektuellen Ergüsse ohne Punkt und Komma im Gerichtssaal hinweggelesen habe.
    Danke #stefanaust

  3. Cover des Buches Schlaf der Vernunft (ISBN: 9783426305065)
    Tanja Kinkel

    Schlaf der Vernunft

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Diesmal hat es Frau Kinkel geschafft, sie hat mich total in Ihren Bann gezogen! Aber erstmal langsam, wobei langsam bei diesem Buch wohl irgendwie falsch ist. 

    Frau Kinkel hat es geschafft ein düsteres Kapitel über den Terrorismus in Deutschland mit Leben zu befüllen.  In dem Sie einen Fall konstruiert hat, wo ein Staatssekretär von der RAF umgebracht wurde anstatt ihn zu entführen. 

    Sie zeichnet in diesem Buch eindringlich die Probleme, welche die Familie einer Terroristin, welche 20 Jahre im Gefängnis war hat, wenn diese entlassen wird. Sie beschreibt welche Empfindungen die Tochter von Martina Müller hat, welche Ängste sie bei der ersten Begegnung mit Ihrer Mutter in Freiheit hat. 

    Aber auch welche Ängste gerade die Mutter hat, welche erkennt, dass sie eigentlich nichts bewirkt hat mit den Attentaten auf Menschen; dass die Gewalt doch eigentlich nichts gebracht hat - außer dass sie über 20 Jahre von ihrer Tochter getrennt war. 

    Frau Kinkel zeigt aber auch auf, welche Gedankengänge die Familien der Opfer haben, als sie erfahren, dass das „Mörder-Monster“ wieder entlassen wurde. Da ist der Journalist, dessen Vater erschossen wurde und dessen Mutter sich heimlich dem Alkohol hingibt und hofft, dass man es nicht merkt. 

    Auch schildert sie, wie sich der einzige überlebende Leibwächter fühlt, welche Gewissensbisse dieser tagtäglich durchstehen muss, zumal er immer wieder denkt, dass er evtl. den Überfall auf den Staatssekretär Werter ermöglicht hat, weil er teilweise keine Erinnerungen mehr hat, was vor dem Überfall passiert ist. Und er die Möglichkeit immer wieder vor Augen hat, dass er damals vielleicht wegen seiner sexuellen Neigung erpressbar war, da es damals noch verboten war sich als Schwuler zu zeigen oder sexuelle Handlungen zu zeigen (§175 StGB).

    Sie zeigt auch die Verstrickung der DDR in dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte auf, die wahrscheinlich auch ein großes Wort dabei mitzureden hatte. Aber Frau Kinkel zeigt auch auf wie falsche Informationen immer wieder auch der RAF in die Karten gespielt haben. 

    Mein Fazit für dieses Buch lautet: Man ist das gut! Obwohl ich mir wirklich sehr schwer tue. Ich habe mich in den letzten Wochen immer wieder mit der Roten Armee Fraktion auseinander gesetzt - ich denke, sogar das erste Mal in meinem Leben, da dieses Thema im Unterricht doch nie behandelt wurde und ich wohl auch noch immer nicht behandelt wird. Ich denke oft, dass es Totgeschwiegen wird, aber nicht Totgeschwiegen werden sollte. Es ist wichtig, dass wir uns auch mit dieser Thematik einfach einmal befassen. 

    Ich denke das unsere Deutsche Geschichte nicht nur aus der NS – Zeit oder dem Mauerfall besteht sondern noch viele andere kleinere oder größere   „Zwischenfälle“ hatte, die unser Land geprägt haben und uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Vielleicht ist so ein Roman, welchen Tanja Kinkel geschrieben hat, auch wichtig um sich mit diesem Thema unserer Geschichte einmal auseinander zu setzen. Für mich war es ein Buch, welches mich neugierig auf unsere Geschichte der 70er Jahre gemacht hat. Und mich hat es beängstigt, dass ich so wenig bis fast gar nichts über diese Zeit weiß, obwohl ich ja da schon geboren war. Dies alles macht Schlaf der Vernunft zu einem der für mich persönlich wichtigsten Bücher der letzten Monate. 

  4. Cover des Buches Brandmal (ISBN: 9783404163021)
    Craig Russell

    Brandmal

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Captured_Inside_Books

    Zum Inhalt:

    In dem dritten Fall von Jan Fabel färbt ein Serienmörder seinen Opfer die Haare rot und hinterlässt den gefärbten Skalp, aber keine verwertbaren Spuren. Der Fall stellt Jan Fabel und sein Team vor einige Herausforderungen, da scheinbar nichts die Opfer miteinander verbindet und es auch sonst kaum Anhaltspunkte gibt. Als sie der Lösung endlich näher kommen, gelangt Jan Fabel in eine gefährliche Situation.


    Meine Meinung:

    Nachdem mir der zweite Band um einiges besser gefallen hat als der Auftaktband, habe ich mich dazu entschieden, die Reihe weiterzuverfolgen.

    Das Cover finde ich ganz in Ordnung. Mir gefällt der Kontrast von der hellen Hand und dem schwarzen Hintergrund. Allerdings finde ich es nicht ganz so passend zur Geschichte.

    Der Schreibstil ist weiterhin nicht meins. Ich habe deshalb den Titel auch ziemlich nach hinten geschoben. Ich wusste einfach, dass ich wieder sehr lange für das Buch brauchen würde und meine Probleme haben werde.

    Meine Meinung zu Jan Fabel hat sich nicht geändert. Ich mag ihn weiterhin und finde es toll, dass man so einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt bekommt. Er ist auch hier sehr realistisch dargestellt und unterscheidet sich dadurch von einigen anderen Ermittlern.

    “Brandmal“ war für mich leider wieder schlechter als der zweite Teil. Da ich mit dem Schreibstil schon nicht so gut klarkomme, muss die Story das für mich wieder wettmachen. In diesem Fall konnte sie mich aber leider nicht wirklich überzeugen.

    Es wurde wieder sehr politisch und der Fall an sich konnte mich auch nicht begeistern. Die Idee mit dem Skalp und dem Färben ist zwar was Neues, aber trotzdem ist bei mir kein großes Interesse aufgekommen. Das lag unter anderem daran, dass wieder sehr viel vom eigentlich Thema abgelenkt wurde. Es gab häufiger Zeitsprünge in die Vergangenheit, es wurde viel über Politik und Archäologie und andere Dinge geschrieben. Auch wenn ich einiges davon für sich spannend finde, hat es meiner Meinung nach in dieser Geschichte zu viel Raum eingenommen und so den Fokus von dem Fall weggenommen.

    Trotzdem war der Thriller an sich nicht schlecht. Wie auch schon bei den vorherigen Bänden gefällt mir das Setting sehr gut und man merkt deutlich, dass Craig Russell gut und viel recherchiert hat.

    Auch wenn ich lange nicht wusste, wer der Täter letztendlich war, hat mich die Auflösung nicht wirklich überrascht. Aber es gibt einen Aspekt, den ich daran mega gut finde.

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich die Reihe weiterlesen soll oder nicht. Da ich aber nur sehr ungern Reihen abbreche, werde ich wohl erstmal weitermachen.


    Fazit:

    “Brandmal“ hat mir leider wieder nicht so gut gefallen. Der Schreibstil macht mir immer noch große Probleme und die Story war dieses Mal auch nicht meins. Allerdings gefällt mir das Setting und die Charaktere immer noch.

  5. Cover des Buches Lieber wütend als traurig (ISBN: 9783407740120)
    Alois Prinz

    Lieber wütend als traurig

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    Was muss geschehen, damit eine intelligente, sozial eingestellte Frau, eine engagierte, erfolgreiche Journalistin und Mutter zweier Töchter zum "Staatsfeind Nr. 1", zur "Stimme der RAF" wird? Dieser Frage geht Alois Prinz in seiner primär für Jugendliche geschriebenen, mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Biografie der Ulrike Marie Meinhof (1934 - 1976) nach.

    Chronologisch beschreibt er ihre Kindheit im Dritten Reich, den Verlust der Eltern, das Studium in Marburg und Münster, ihr beginnendes politisches Engagement im Zuge der Diskussion über die atomare Bewaffnung der Bundesrepublik, ihre Ehe und die Geburt der Zwillinge, ihre steile Karriere als Journalistin, den Weg in den Untergrund und schließlich ihre Haft
    und den Selbstmord.

    Sachlich, mit der erforderlichen Distanz und in einer gut lesbaren Sprache erzählt Alois Prinz nicht nur diesen spannenden Lebensweg, sondern darüber hinaus die deutsche Geschichte von 1933 bis 1977.

  6. Cover des Buches Patentöchter. Im Schatten der RAF - ein Dialog (ISBN: 9783442157136)
    Julia Albrecht

    Patentöchter. Im Schatten der RAF - ein Dialog

     (7)
    Aktuelle Rezension von: TinSoldier
    "Patentöchter" ist die bewegende Geschichte des Versuches der Bewältigung einer Tat, welche die langjährige Freundschaft zweier Familien zerstörte. 
    30 Jahre nach dem Verrat der Susanne Albrecht, einem ungeheuerlichen Tabubruch ohne Beispiel, beschließt Julia Albrecht, jüngere Schwester von Susanne Albrecht und Patentochter des damals ermordeten Jürgen Ponto, etwas zu tun, was ihr Vater über Jahre hinweg versucht, aber niemals gewagt hatte: Sie schrieb einen Brief an Corinna Ponto, die Tochter des Mordopfers und Patentochter ihres Vaters. Aus dieser ersten Kontaktaufnahme entwickelte sich ein ergreifender Briefwechsel, dem wir in diesem Buch folgen dürfen. Schließlich finden beide Frauen den Mut, sich auch persönlich zu treffen. In vielen Gesprächen und zahlreichen Briefen erzählen sie sich gegenseitig, jede aus ihrer ganz persönlichen Perspektive, von ihrem Umgang mit dem Ungeheuerlichen, von den Qualen, die sie durchlitten, von der Trauer und der Verzweiflung, welche beide Familien durchlebt haben. Dabei wird schnell deutlich, dass Hass in den Köpfen beider Frauen keine Rolle spielt. Es ist vielmehr, auch nach 30 Jahren noch, eine unglaubliche Fassungslosigkeit, die aus ihrer beider Worten spricht und ein starkes Verlangen nach einer Erklärung für das Geschehene, ein Verstehenwollen, um das Furchtbare endlich verarbeiten zu können. 
    Susanne Albrecht, die diesen furchtbaren Verrat beging,  bleibt in dem Buch seltsam schemenhaft und nicht-präsent. So wird sie grundsätzlich nur als "S." bezeichnet, so als würde das Ausschreiben, das Aussprechen ihres vollen Namens einem Tabubruch gleich kommen. Von ihrer jüngeren Schwester Julia wurde sie über 13 Jahre hinweg trotz ihrer schlimmen Tat sehr vermisst. Um so größer war der Paukenschlag, als Susanne Albrecht nach dem Zusammenbruch der DDR in Berlin verhaftet wurde. Sie war 1980 aus der RAF ausgestiegen und hatte sich in die DDR abgesetzt. Susanne Albrecht hatte in der DDR geheiratet und einen Sohn bekommen. Vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart Stammheim legte sie ein umfassendes Geständnis ab und kam in den Genuss der sog. "Kronzeugenregelung". Von ihrer zwölfjährigen Freiheitsstrafe musste sie nur einen geringen Teil absitzen. Wie es heißt, arbeitet sie heute unter einem neuen Namen in Norddeutschland als Lehrerin für eine freien Träger. Zu einer Entschuldigung bei ihren Opfern bzw. deren Familien hat sie sich bis heute nicht bereit gefunden. Ihrer Schwester Julia gegenüber, die 13 Jahre lang um sie getrauert hatte, äußerte sie in einem Gespräch, sie habe "völlig vergessen, dass sie eine jüngere Schwester habe". 
    Am Ende dieses zutiefst menschlichen und ergreifenden Buches, welches uns viele Informationen über die Tat und die Zusammenhänge liefert, müssen wir erkennen, dass die wichtigste Frage unbeantwortet bleiben muss, so lange die Täter schweigen: Die Frage nach dem Warum.
  7. Cover des Buches Liebe Steine Scherben (ISBN: 9783351050061)
    Jelle Behnert

    Liebe Steine Scherben

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    INHALT: Johann (13) und Tilda (14) gehören zusammen; an dieser Tatsache gibt es nichts zu rütteln. Sie kennen einander seit dem Sandkasten und teilen alles miteinander. Doch als Tilda eines Tages Sebastian (15) mit in diese Zweisamkeit bringt, wachsen in Johann Gefühle, die er bis dahin nicht kannte. Drei sind einer zuviel; Wut und Hass bahnen sich ihren Weg. Allerdings ändert sich auch seine Beziehung zu Tilda. Er erkennt in ihr die Tyrannin, die sie eigentlich schon immer war. Sie führte und er folgte; sie befahl und er gehorchte; sie demütigte ihn und er opferte sich. Warum war ihm das nie klar geworden? Und was macht Sebastian so besonders? Und was treiben die beiden hinter den geschlossenen Jalousien?

    FORM: Behnerts Sprache ist wunderbar poetisch. Die Worte werden regelrecht zerkaut und geschmeckt, alles ist sehr intensiv und atmosphärisch. Die Szenen sind voller Bilder und Metaphern; ein sehr dichter Text, der von der ersten bis zur letzten Seite eine ganz besondere Stimmung heraufbeschwört, der ich mich nur schwer entziehen konnte. Als parallele Ebene wird auch die deutsche Geschichte beleuchtet: Der Roman spielt 1977, also mitten im Deutschen Herbst, und die Person Andreas Baaders ist sehr geschickt in die Handlung eingeflochten.

    FAZIT: Allerdings gibt es eine Sache, die mich die ganze Lektüre gestört hat und die ich als großen Schwachpunkt dieses ansonsten bemerkenswerten Romans ansehe: Die Figuren sind einfach nicht glaubwürdig, und zwar wegen ihres Alters. Die Atmosphäre, die Sprache, die Geschichte… alles wunderbar. Aber dann fällt mir wieder ein: Wie alt sollen die nochmal sein? Die beschriebenen Gedanken sind für einen Jugendlichen, der sich gerade mal über sein erstes Schamhaar freut, einfach zu hoch, zu philosophisch, zu komplex. Die Taten, die in diesem Buch geschildert werden, sind für einen Dreizehnjährigen einfach zu brutal, die Gründe für die Taten zu morbide. Schade; ansonsten großartig … 4 Sterne.

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

  8. Cover des Buches Tödlicher Irrtum (ISBN: 9783870246730)
    Butz Peters

    Tödlicher Irrtum

     (27)
    Aktuelle Rezension von: halbkreis
    Spannend wie ein Krimi. Und flott geschrieben - wobei mich die Schreibe etwas zwiespältig zurücklässt. Denn Peters arbeitet viel mit einem Stilmittel, das mir eigentlich gegen den Strich geht: Kurz, abgehackte bzw. (grusel) Einwortsätze. Muss man mögen. Oder nicht. Ich nicht so. Aber. In diesem Buch ist das gerade noch aushaltbar, weil es eben ein flottes Buch ist, in dem sich die Ereignisse überschlagen - ich kann es nicht wirklich in Worte fassen, also, es war störend, vor allem anfangs, aber grundsätzlich aushaltbar. In einem Roman wäre das sich anders gewesen. Abgesehen davon lohnt sich dieses Buch auf jeden Fall, alles sehr sauber durchrecherchiert und mit Fußnoten etc. belegt, Peters hat also richtig viel Aufwand betrieben, und das merkt man. Es bleiben kaum Fragen offen. Außer vielleicht die, warum ich erst dieses Buch gelesen habe, wo doch eigentlich Austs "Der Baader Meinhof Komplex" meist als Standardwerk zu dem Thema angesehen wird? Nun, da Aust ja nun selbst sehr nah, vielleicht etwas zu nah am Thema dran war, wollte ich erstmal mit einem Blick von außen anfangen. Der Aust wird bestimmt nochmal nachgelegt. Bis dahin war der Peters ein guter, übersichtlicher, unterhaltsamer und sehr umfangreicher Überblick über die Geschichte der RAF. Einen Stern Abzug dafür, dass mir der Schreibstil ein wenig Unbehagen bereitet hat.
  9. Cover des Buches In einem anderen Licht (ISBN: 9783548291611)
    Katrin Burseg

    In einem anderen Licht

     (60)
    Aktuelle Rezension von: le_petit_renard

    Inhalt: 

    "Fragen Sie Dorothea nach Marguerite.“ Die Journalistin Miriam erhält mysteriöse Briefe, die sie dazu auffordern ein Rätsel um die Stifterin Dorothea Sartorius zu lüften. Dorothea Sartorius, eine Mäzenin in Hamburg, wird in wenigen Wochen den Sartorius Preis für Zivilcourage auszeichnen. Miriam macht sich auf die Suche nach der Vergangenheit der Wohltäterin und stößt auf Hinweise zu der linksextremen Terrorgruppe RAF.



    Eigene Meinung: 

    Die Geschichte hat mich direkt gefesselt. Man begleitet Miriam auf Ihrer Suche nach der Wahrheit und erlebt mit, wie sie in dieser Zeit, auch ihre eigene Trauer bewältigt. Es gibt so wundervoll geschriebene Passagen, die man gerne auch zwei Mal durchliest, um sie sich intensiver durch den Kopf gehen zu lassen. Der flüssige Schreibstil und die sympathischen Charaktere runden das Buch ab.



    Fazit: 

    Ein Buch, das einen dazu ermutigt, beide Seiten der Geschichte zu betrachten - nicht nur schwarz und weiß. Ich habe es mit Vergnügen gelesen und daher gibt es hierfür verdiente 5 Sterne.


  10. Cover des Buches Frau mit Waffe (ISBN: 9783518398074)
    Ulrike Edschmid

    Frau mit Waffe

     (2)
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  11. Cover des Buches Wo die Würfel fallen (ISBN: 9783423400862)
    Wolfgang Seidel

    Wo die Würfel fallen

     (1)
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  12. Cover des Buches Helmut Schmidt (ISBN: 9783453620339)
    Michael Schwelien

    Helmut Schmidt

     (5)
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  13. Cover des Buches Hans und Grete (ISBN: 9783351025977)
    Astrid Proll

    Hans und Grete

     (0)
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  14. Cover des Buches Deutschland Deutschland unter anderem (ISBN: 9783803122537)
  15. Cover des Buches Deutsche Geschichte für Dummies (ISBN: 9783527715879)
  16. Cover des Buches Das Heinrich Böll Lesebuch (ISBN: 9783423130165)
    Viktor Böll

    Das Heinrich Böll Lesebuch

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Deutscher Herbst (ISBN: 9783499221637)
    Friedrich Christian Delius

    Deutscher Herbst

     (1)
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  18. Cover des Buches Gleisdreieck (ISBN: 9783957230973)
    Jörg Ulbert

    Gleisdreieck

     (14)
    Aktuelle Rezension von: PaulTemple
    Wir befinden uns in Westberlin, 1981. Die gesellschaftliche Stimmung brodelt, gegen Kapitalismus und Profitgier werden Häuser besetzt und täglich Demonstrationen abgehalten. In dieses radikale Umfeld wird ein Kriminalkommissar eingeschleust, der undercover einen ehemaligen Terroristen dingfest machen soll. Doch dieser ist nicht so leicht zu kriegen...
    Anhand der (mir bislang unbekannten) Geschehnisse im damaligen Westberlin, wurde eine spannende und mit viel Atmosphäre aufgeladene Graphic Novel veröffentlicht, deren Story mit intensiven Zeichnungen begleitet wird. 


    Leseempfehlung für Berlinfans und History-Nerds!
  19. Cover des Buches Ulrike Meinhof (ISBN: 9783548372495)
    Jutta Ditfurth

    Ulrike Meinhof

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Gulan
    „Es kann kein Zweifel bestehen: Ulrike Meinhof hat dieser Gesellschaft den Krieg erklärt, sie weiß, was sie tut und getan hat, aber wer könnte ihr sagen, was sie jetzt tun sollte? Soll sie sich wirklich stellen, mit der Aussicht, als die klassische rote Hexe in den Siedetopf den Demagogie zu geraten? […] Es ist inzwischen ein Krieg von 6 gegen 60 000 000. Ein sinnloser Krieg […] auch im Sinne des publizierten Konzeptes. […] Ulrike Meinhof muss damit rechnen, sich einer totalen Gnadenlosigkeit ausgeliefert zu sehen.“ (S.322)

    So formulierte es Heinrich Böll am 10.01.1972 auf dem Höhepunkt der Fahndungswelle nach der „Baader-Meinhof-Gruppe“ im Spiegel unter der Überschrift „Will Ulrike Gnade oder freies Geleit?“ und bringt damit die Ambivalenz zum Ausdruck, die viele Linke Ulrike Meinhof am Ende entgegenbrachten. Die Radikalität und Gewalt der RAF wurden weitgehend abgelehnt, Baader und Ensslin als Gewalttäter verunglimpft, doch Ulrike Meinhof blieb aufgrund ihrer früheren politischen und journalistischen Verdienste ein Idol vieler Linken und ist damit eine der umstrittensten Persönlichkeiten der bundesdeutschen Nachkriegszeit. Biografin Jutta Ditfurth versucht, den Weg, der Ulrike Meinhof schließlich in die RAF brachte, nachzuzeichnen.

    1934 wurde sie in Oldenburg geboren, in einer Familie evangelischer Christen, die dem Nationalsozialismus nahestehen. Schon während des Studiums engagiert sie sich, zunächst religiös motiviert, in der Friedensbewegung und später in der Anti-Atomtod-Bewegung. Sie tritt früh dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund bei, später auch der (illegalen) KPD. 1959 beginnt sie als Journalistin bei der Zeitschrift „konkret“. Die Zeitschrift wird unter anderem durch ihre Leitartikel zu einem führenden linken Medium. In der Zeit der westdeutschen Studentenbewegung und in Reaktion auf den Tod Benno Ohnesorgs und das Attentat auf Rudi Dutschke radikalisiert sie sich zunehmend.

    Es formiert sich die Rote Armee Fraktion. Trotz einer durchaus nennenswerten Zahl an Sympathisanten lehnt aber vor allem die gemäßigte Linke diese Eskalation ab (Max Horkheimer: „So dumm kann keiner sein, um nicht zu spüren, dass sie genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich wollen.“, S.319) Meinhof wird Chefideologin der Gruppe, verfasst die politischen Schriften der RAF. Sie nimmt an mehreren Banküberfällen und fünf Bombenanschlägen mit insgesamt vier Toten teil. Am 15.06.1972 wird sie von der Polizei verhaftet. Es folgt die umstrittene Isolationshaft in der JVA Köln-Ossenheim. 1974 beginnt schließlich der Stammheim-Prozess. Noch vor dessen Ende wird sie am 09.05.1975 tot in ihrer Zelle aufgefunden. Ihr Selbstmord wurde von zahlreichen Linken angezweifelt.

    Jutta Ditfurth verfolgt den Lebensweg von Ulrike Meinhof streng chronologisch. Nur den Beginn des Buches markiert der Wendepunkt im Leben von Meinhof: Die Befreiung Andreas Baaders am 14.05.1970 aus der Haft. In der Folgezeit waren auch durch den extremen Fahndungsdruck alle Brücken zurück abgebrochen. In diesem Zusammenhang fällt folgender berühmter Satz von Ulrike Meinhof:

    „[...]wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine, wir sagen, der Typ in Uniform ist ein Schwein, das ist kein Mensch, und so haben wir uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden, und es ist falsch, überhaupt mit diesen Leuten zu reden, und natürlich kann geschossen werden.“ (S.287)

    Ditfurth beschäftigt sich ausführlich auch mit Kindheit, Jugend und Studienzeit von Ulrike Meinhof und zeichnet dabei ein interessantes gesellschaftliches und politisches Bild der westdeutschen Nachkriegszeit. Die zunehmende Politisierung und später auch Radikalisierung von Meinhof wird durch Zeitzeugen und Meinhofs eigene Texte herausgearbeitet. Leider wird die Einbettung in den gesellschaftlichen Gesamtbezug im Laufe des Werkes etwas schwächer. Außerdem bedauerlich finde ich, dass Ditfurth am Ende auf einen reflektierenden Rückblick und Nachbetrachtung verzichtet. Zudem muss man natürlich konstatieren, dass Jutta Ditfurth selbst dem sehr linken Spektrum zuzuordnen ist und dies den Grundton des Buches bestimmt. Man hat durchgehend den Eindruck, dass Aktionen der Staatsmacht negativer dargestellt werden als die der Linksextremen und Terroristen.

    Nichtsdestotrotz ist diese Biografie auf jeden Fall lesenswert und gibt einen intensiven Eindruck einer interessanten Persönlichkeit.

  20. Cover des Buches Deutsche Geschichte (ISBN: 9783785555798)
    Reinhard Barth

    Deutsche Geschichte

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Terrorjahr 1977 (ISBN: 9783453620230)
    Martin Knobbe

    Terrorjahr 1977

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Stefan Aust: Der Baader Meinhof Komplex (ISBN: B003D7THHY)

    Stefan Aust: Der Baader Meinhof Komplex

     (3)
    Aktuelle Rezension von: deichpoesie

    Mit dem Schah-Besuch in Berlin Ende der 60er Jahre sollte es beginnen. Begriffe oder Schlagwörter wie „Außerparlamentarische Opposition (APO)“, Studentenbewegung, Kommune oder auch Notstandsverordnung machten in der noch jungen Bundesrepublik schnell die Runde.

    Eine Generation, welche die Taten ihrer Eltern während des 2. Weltkrieges verachtete und ihnen die Mitschuld am Größenwahn eines mordenden Regimes gab, wollte mit einer offenen und ehrlichen Art des Dialoges die eigene Geschichte aufarbeiten. Zu viele Bürger sahen sich als Opfer und zu viele von ihnen wollten sich eine eigene Schuld nicht eingestehen.

    Die Bundesrepublik Deutschland war ein erfolgreiches Beispiel, geradezu ein Paradebeispiel, für den Wiederaufstieg einer großen Nation. „Marshall-Plan“ und das darauf folgende „Wirtschaftswunder“ der 50er Jahre lenkte die Bevölkerung von einer notwendigen Geschichtsaufarbeitung ab.“Was vergangen ist, ist vergangen!“ Solche oder ähnliche Aussagen durfte sich die Nachfolgegeneration anhören. Wer sich gegen diese Einstellung und Sichtweise stellte, wurde schnell als „jung und naiv“ oder gar „undankbar“ abgestempelt. Der Erfolgszug des Kapitalismus fand in Deutschland einen riesigen Nährboden vor und das betroffene Volk atmete erleichtert auf. Die Not und das Elend, die Diskriminierung, die Vertreibung und das massenhafte Sterben ganzer Generationen geriet schnell in den Hintergrund. Man lebte im „hier und jetzt“ und wollte die Vergangenheit ruhen lassen. Die Wunden waren noch nicht trocken genug!

    Der „jungen“ Generation ging dies jedoch nicht schnell genug. Vor allem Intellektuelle aus dem Mittelstand sahen in dieser fehlenden Aufarbeitung der eigenen Taten die Saat einer neuen Bedrohung. Mit Sorge beobachtete man die aufkommenden Konflikte zwischen Ost und West. „Stellvertreterkriege“ in Korea und vor allem Vietnam sorgten für die ersten Massenkundgebungen. Nicht nur in den USA – auch und ganz besonders in Frankreich und der BRD wurde die aggressive Haltung des ehemaligen Befreiers und „großen Bruders“ USA verachtet und scharf verurteilt. Die passive Haltung der Bundesregierung, das Nicht-Eingreifen der Staatsgewalt gegen die „Jubel-Perser“ vor der Deutschen Oper in Berlin während des Schah-Besuchs, die Ermordung des Studenten Benno Ohnesorg und das Attentat auf den Anführer der APO, Rudi Dutschke, sorgten schlussendlich für eine Eskalation und in Teilen für eine Radikalisierung in den Reihen der Protestbewegung.

    Stefan Aust, Journalist und ehemaliger Chefredakteur des SPIEGEL, schildert in seinem Buch „Der Baader-Meinhof-Komplex“ eindrucksvoll Entstehung, Verlauf und auch Zerschlagung der 1. Generation der Roten Armee Fraktion (RAF). Dabei gelingt es ihm, die oftmals „nüchternen“ Fakten spannend und trotzdem schnörkellos zu dokumentieren. Die kritische Haltung und das Aufbegehren einer ganzen Generation Mitte und Ende der 60er Jahre wird ebenso dramatisch geschildert, wie der traurige Höhepunkt – der Deutsche Herbst 1977.

    Nach Beendigung des nun mehrfach überarbeiteten und aktualisierten Werks hinterlässt der Autor einen Leser, der über Sinnhaftigkeit und Lehren sinniert. Können Ereignisse, welche so lange zurückliegen, Lehren hinterlassen? Die Antwort kann nur ein klares Ja sein! Auch heute sehen wir uns verschiedenen Bedrohungsszenarien ausgesetzt. Während ich Aust´ Werk las, schaute ich mir auch den gleichnamigen Film an. Ich sah verschiedene Dokumentationen zum Thema RAF und ich versuchte zu begreifen, woher diese Angst und die daraus resultierende Motivation herrührte, einem Staat offen den Krieg zu erklären.

    Was mich jedoch etwas fassungslos zurückließ, waren einige Kommentare von „Usern“, welche ebenfalls über die eine oder andere Dokumentation „gestolpert“ waren. „Wo bleibt die RAF, wenn man sie mal braucht?“ oder „Mit der Bande hätten wir keine radikalen Moslems in den Städten!“ – sind dies Phrasen oder besser Aussagen von Menschen, die man als „orientierungslos“ oder gar „verachtenswert“ bezeichnen kann?

    Die Ereignisse der 60er und 70er Jahre sind in keinerlei Weise vergleichbar mit den Szenarien der heutigen Zeit. Es gibt jedoch ein Merkmal, welches sich durchaus Vergangenheit und Gegenwart zu teilen scheinen – Angst!

    Die Angst, nicht mehr über sein eigenes Schicksal bestimmen zu können – fremdbestimmt zu sein! Die Angst, einer neuen Radikalisierung ausgesetzt zu sein. Die Angst, nur noch ein Spielball im Machtgefüge der Herrschenden zu sein. Dass hierbei von Teilen der Bevölkerung eine Gewaltbereitschaft eingefordert wird, ist vergleichbar mit der Sympathisantenszene zu Beginn der Eskalation durch die Baader-Meinhof-Bande Ende der 60er Jahre. Der Bürger entdeckt Unzulänglichkeiten im System, sieht ungerechtfertigte Gewaltanwendung und den Schutz von Tätern durch die staatlichen Organe. Aus Unmut wird Protest – aus Protest wird Gewalt!

    Dieses Szenario findet sich auch in unserer heutigen Zeit – sowohl in Europa, als auch in anderen Teilen dieser Welt. Wenn „Der Baader-Meinhof-Komplex“ eine Lehre aufweist dann die, dass die Gewaltanwendung zu keinem Zeitpunkt der Geschichte echte Veränderungen zum Wohle aller brachte. Hanns-Martin Schleyer, Ulrike Meinhof, Jürgen Ponto, Rudi Dutschke, Siegfried Buback – diese Namen stehen für Täterschaft und Opfer zu gleichen teilen.

    Vielleicht wäre es nicht zu einer Eskalation gekommen, wenn man offen auf die Ängste und Belange einer verunsicherten Generation eingegangen wäre. Eine neue Zeit der Aufklärung hätte womöglich viele Opfer- und Tätermotive der Folgejahre im Keim erstickt. Wissensvermittlung, Aufklärung und die Bereitschaft zum Dialog – auch die heutige Generation sollte sich dies auf die Fahne schreiben, ohne nach radikalen Mitteln zu fahnden. Ich schließe mit den Worten des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt: „Wir wollen mehr Demokratie wagen!“

    x Autor/in: Stefan Aust
    x Titel: Der Baader Meinhof Komplex
    x Genre: Zeitgeschichte / Sachbuch
    x 894 Seiten
    x Goldmann Verlag
    x ISBN: 9783442155972

  23. Cover des Buches Wir hatten ein barbarisch schönes Leben (ISBN: 9783462309515)
    Gretchen Dutschke

    Wir hatten ein barbarisch schönes Leben

     (15)
    Aktuelle Rezension von: honkwilliams
    Spannend und informativ. Das perfekte Hintergrundwissen für "Jeder hat sein Leben ganz zu leben"
  24. Cover des Buches Eros (ISBN: 9783442736751)
    Helmut Krausser

    Eros

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Alira

    Die abenteuerliche Lebensbeichte eines todkranken Millionärs, ohne Erotik und mit dauerndem Wechsel der Perspektive. Spannend wird das Ganze allerdings erst ganz zum Schluss, auf den letzten 20 Seiten.

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