Bücher mit dem Tag "devon"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "devon" gekennzeichnet haben.

66 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.195)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen/hören und sehr fesselnd. Durch die Beschreibungen im Buch konnte ich mir das Setting gut vorstellen. Der Spannungsbogen ist toll. Er steigt und fällt immer mal wieder abwechselnd und Richtung Ende gibt es viele Wendungen und Überraschungen. Für mich ist es immer was positives, wenn ein Buch mich auf eine falsche Fährte führen kann und ich wusste wirklich bis zum Ende nicht, wer der Täter*in ist. Ich habe erst danach rausgefunden, dass es sich hierbei um Band eins einer Reihe handelt und ich werde mir definitiv die nächsten Bände besorgen. 


    David Hunter ist ein toller Protagonist. Seine Entwicklung im Buch ist faszinierend. Die weiteren Charaktere bieten einiges an Rätsel raten und stiften auch etwas Verwirrung.


    Insgesamt eine tolle Geschichte. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne. 

  2. Cover des Buches Das dunkle Herz der Magie (ISBN: 9783492703567)
    Jennifer Estep

    Das dunkle Herz der Magie

     (620)
    Aktuelle Rezension von: Claudchen

    In diesem Buch erforschen Lila und Devon weitere Geheimnisse der Draconis, während sie an einem Turnier teilnehmen, welches keineswegs problemlos verläuft.

    Nachdem im letzten Buch die Magie eher verwirrend eingebracht wurde, wurde dies in diesem Teil verbessert und die Fähigkeiten wurden noch einmal verständlicher erklärt. Leider muss ich aber zugeben, dass bis auf einen kleinen Nebenhandlungsstrang der Plot eher schwach war. Die Spannung war zwar vorhanden, allerdings konnte ich überraschenderweise schon wieder recht schnell ahnen, wer was getan hat. Es gibt nicht wirklich eine schockierende Wendung und die Nebenbemerkungen, werden doch eher großzügig gestreut, sodass man sehr einfach herausfinden kann, was eigentlich passiert ist. Das ist für mich sehr ungewöhnlich, vor allem, da ich eigentlich nicht explizit auf dieses rätseln hinaus bin. Ich kann mir aber vorstellen, dass es für viele etwas Jüngere schon mehr Spaß macht und sie in die spannende Welt voller Intrigen mitreißt. Meiner Meinung nach blieb der Plot auf gleichem Niveau, wie der vorhergehende Teil, der mich leider was das angeht auch nicht wirklich überzeugen konnte. Wenigstens gab es aber eine kleine Nebengeschichte, die mich wirklich überraschen konnte und auf deren Fortführung ich mich schon freue.
    Die Charaktere bleiben für mich aber einfach perfekt. Lila bleibt ihrem furchtlosen Charakter und auch der Liebe zum Essen treu, während sie aber was ihre moralischen Vorstellungen angeht, immer mehr reift. Sie setzt sich des Öfteren auch für das gute ein und wenn die diebische Elster ans Licht kommt, ist es meistens aus guten Gründen. Und mal ehrlich, wäre es nicht so, würde ich sie trotzdem lieben, denn man kann schlichtweg nicht anders. Auch was Devon angeht kann ich sie verstehen, sie musste schon einmal zusehen, wie ihr etwas genommen wurde, dass sie geliebt hat. Sie möchte nicht, dass das wiederholt wird und deshalb kann ich ihren Wunsch auf Abstand verstehen, auch wenn er zum Glück nicht mehr lange anhält. Denn die Beiden sind zu süß um nicht zusammen zu sein. Sie sind immer füreinander da, retten sich gegenseitig und man merkt auf jeden Fall die Anziehungskraft. Da tut es umso mehr weh sich in Devon hineinzuversetzen, auch wenn Lila ihre Gründe hat. Doch egal wie verletzt sie sind, sie finden immer wieder einen Weg zueinander und retten sich jedes Mal erneut. Lila hat zumindest nicht mit einem Ego-Problem zu kämpfen, was man im Turnier sehr deutlich sieht. Sie ist zwar durchaus zielorientier, allerdings kommt auch hier ihre Charakter Entwicklung wieder ins Spiel, und so entscheidet sie sich für das Richtige. Das macht sie mir sehr sympathisch und zeigt, dass sie ein wirklich guter Mensch ist, der schon zu viel schlimme Dinge durchmachen musste und zu früh lernen musste, auf sich selber aufzupassen. Doch im Laufe der Zeit merkt man immer mehr, wie sie ihrer Mutter ähnelt. Lila ist natürlich nicht die einzige, die mit ihrem großartigen Charakter überzeugen kann, auch Felix und Deah machen sich gut. Vor allem im Viererpack mit Devon, sind sie unschlagbar. Von diesen Szenen kann man einfach nicht genug bekommen, sie wirken schon wie ein eingeschworenes Team. Ich hoffe sehr, dass sie im nächsten Teil ebenso weitermachen können und ihre Freundschaft sich noch verfestigt. Dabei können wir bestimmt auch noch ein paar süße, dramatische Szenen von Felix und Deah beobachten.
    Fazit: Auch wenn mich der Plot leider nicht überzeugen konnte, kann ich das Buch aufgrund der Charaktere nur weiterempfehlen. Eine gelungene Fortsetzung! 3,5/5 Sterne 

  3. Cover des Buches Verwesung: Thriller (ISBN: 9783499248665)
    Simon Beckett

    Verwesung: Thriller

     (1.839)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser vierte Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Es geht diesmal um einen verurteilten Mädchenmörder und die Suche nach den Leichen einiger Mädchen, die der Täter im Dartmoor vergraben haben soll. 

    Ein sehr spannendes und interessantes Setting. Ich weiß nicht warum, aber ich mag irgendwie Geschichten, die im Moor spielen. Das hat grundsätzlich schon mal etwas Schauriges an sich. 

    Mittlerweile - es ist ja Band 4 der Reihe - weiß man als Leser, dass der Autor zum Ende hin eine Überraschung parat hat und nichts so ist, wie es scheint. 

    Ich fand den Weg dahin aber dennoch spannend und habe das Buch sehr gerne gelesen.

  4. Cover des Buches Jane & Miss Tennyson (ISBN: 9783551560254)
    Emma Mills

    Jane & Miss Tennyson

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Reebock82

    Inhalt

    Devon Tennyson absolviert das letzte Jahr ihrer Highschool und ist ein großer Jane Austen Fan. Mit Bedauern muss sie aber feststellen, dass ihr Leben so gar nicht wie einer ihrer geliebten Romane verläuft. Zum einen weiß sie nicht, was sie nach der Highschool mit ihrem Leben anfangen möchte. Zum anderen zieht auch noch ihr Cousin bei ihnen ein und bringt ihr gemütliches Einzelkind-Leben gehörig durcheinander. Und dann ist da auch noch der verschlossene und unsympathische Ezra Linley, der Football-Star der Highschool, dem sie ständig über den Weg läuft.  


    Kurzmeinung

    Einfach wundervoll. Unaufgeregt und voller Humor mit viel Tiefgang erzählt. Eine perfekte gemütliche Highschool-Liebesgeschichte. Unbedingt Lesen!


    Meinung

    Haaaach. So ein schönes Buch. Das beginnt schon beim Cover, das (bis vielleicht auf das Gesicht vorne) wirklich ein Traum ist. Und es verpackt eine Geschichte, die mindestens genauso wunderschön ist. 

    In Devon Tennyson kann sich, glaube ich, jeder Bücherwurm wieder erkennen. Sie lebt ein kleines bisschen in ihrer Welt, hält sich an ihr gemütliches, altbekanntes Leben und schmachtet heimlich ihrem besten Freund hinterher. Dass diese heile Welt durch ihren Cousin gestört wird, geht ihr gewaltig auf die Nerven. Dabei ist auch der einfach nur großartig. Mit ganz viel Liebe und Geduld hat Emma Mills hier einzigartige und authentische Figuren gezeichnet, die man alle einfach nur gernhaben muss. 

    Und obwohl nicht wirklich etwas "passiert", habe ich das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Der Stil und die Geschichte nehmen einen mit. Vor allem Devons Entwicklung zu beobachten war perfekt. Die Geschwindigkeit war genau richtig, sie ändert auch ihren Charakter nicht, sondern erkennt lediglich, dass man die Welt auch aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen kann. Gewürzt wird das Ganze mit kleinen, aber feinen Wahrheiten, die einen als Leser noch ein bisschen weiter begleiten. Es geht um erste Eindrücke, um das "in Schubladen stecken" von Personen, um Offenheit, Ehrlichkeit und Freundschaft.  Und natürlich Liebe. Und obwohl das so einige Themen sind, war das Buch nicht überladen. Stattdessen konnte man sich in die Geschichte so richtig einkuscheln und darin wohlfühlen. Und das solltet ihr auf jeden Fall auch tun, wenn euch der Inhalt angesprochen hat. 


    Fazit

    Für mich ein perfektes, kuscheliges und einfühlsames Wohlfühlbuch, das ich definitiv in naher Zukunft noch einmal lesen werde. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, dem der Inhalt zuspricht. Lest es! Es gehört zu meinen Highlights.

  5. Cover des Buches Magic Academy - Die Prüfung (ISBN: 9783570311714)
    Rachel E. Carter

    Magic Academy - Die Prüfung

     (169)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Die Protagonistin hat es nicht unbedingt leicht, wirkt stellenweise aber sehr naiv. Dabei will sie doch eine knallharte Kämpferin werden.

    Inhalt: Ryiah durchläuft nun ihre Ausbildung zur Magierin. In diesem Buch erlebt der Leser Schuljahr zwei bis fünf mit und merkt, dass diese Ausbildung alles andere als ein Zuckerschlecken ist. Es werden Übungsschlachten geschlagen, bei denen die Schüler nicht zimperlich miteinander umgehen. Die Schüler untereinander spinnen Intrigen und versuchen sich gegenseitig in die Pfanne zu hauen.
    Ryiah macht erste Bekanntschaft mit der Liebe und ist gleich in zwei Jungs verliebt. Wobei der eine der Prinz ist, wo eigentlich keine Chance besteht, dass die beiden jeweils zusammen sein können. - Doch auch der Prinz schafft es, sie davon zu überzeugen, dass die beiden zusammen sein können. Er verspricht ihr, die Verlobung zu lösen, um mit ihr zusammen sein zu können. Auf einem Ball zur Magierweihe soll der große Moment gekommen, den Lyiah so herbeisehnt. - Doch es kommt anders.
    Das letzte Schuljahr ist die absolute Quälerei für Ryiah. Sie will den Abschluss schaffen, sie will sich für ihrem Ausbilder beweisen, der Frauen einfach nicht als Magier und in Diensten der Krone sieht und sie will sich ein Leben aufbauen. - Ein Leben, was am Ende dann doch nach einer großartigen Zukunft aussieht.

    Fazit: Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Macig Acadamy. Und obwohl ich zwischen den beiden Bänden eine längere Pause hatte, bin ich trotz allem sehr schnell in der Handlung drin gewesen. Von Anfang an wusste, ich an welcher Stelle ich gerade bin und wie die Protagonisten da hin gekommen sind, wo sie gerade waren.
    Allerdings fand ich es leicht verwirrend, dass im ersten Band gerade mal ein Schuljahr behandelt worden ist und hier dann vier mit einmal. Die Übergänge von Schuljahr zu Schuljahr waren fließend und ich bin anfangs nur schwer hinterher gekommen. Aber als ich das System begriffen hatte, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Man kann durchaus sagen, dass ich die 494 Seiten fast an einem Tag, am Stück gelesen habe.
    Die ganze Zeit hatte ich einen farbenfrohen und stellenweise auch sehr blutigen Film vor meinem geistigen Auge. Die Schuljahre waren wirklich alles andere als einfach. Die Schüler haben quasie keinen Krieg gespielt, sondern wirklich gegeneinander Schlachten geschlagen. Mit richtigen Verletzungen, die dann von den Heilern geheilt worden sind. Und bei den Beschreibungen der Wunden hatte ich stellenweise richtig verheerende Bilder vor Augen.
    Die romantische Komponente lässt die Protagonistin leider sehr naiv wirken. Es gab da so eine Phase, als dieser Prinz Darren sie erneut quasi rum bekommen hat und sie wirklich glaubte, er würde seine vorbestimmte Verlobung aufkündigen, trotzdem da so viel Geld für das Königreich im Spiel war. Sie hat sich in dem Fall total naiv gegeben. Sie hat jedes Wort des Prinzen für bahre Münze genommen  und sie war dann wirklich am Boden zerstört, als es eben nicht so gekommen ist, wie sie es erwartet hat. - Da habe ich dann doch mit den Augen rollen müssen. - Warum müssen weibliche Protagonisten immer so vorgeführt werden, wenn man sie am Ende dann doch als starke und unabhängige Frau darstellen will? (nur so eine kleine Meckerei am Rande.)

    Alles in Allem war dieses Buch aber kurzweilig und hat so seine ganz eigene Welt aufgebaut, die gut durchdacht und glaubhaft dargestellt war. Die Beschreibungen ließen sich gut lesen, haben sich flüssig in die Handlung eingefügt und waren ausreichend kurz gehalten, dass ich alles verstanden habe, aber dass eben auch die Handlung die ganze Zeit vorangegangen ist. Es gab keine Längen, in denen mir langweilig gewesen wäre und es gab auch genügend Raum für die eigene Vorstellungskraft, die mir dann einen farbenfrohen und actionreichen Film in meinem Kopfkino eingebracht haben.

    Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen.

    Allerdings rate ich allen zukünftigen Lesern und Leserinnen, unbedingt den ersten Band vornweg zu lesen. Es ist nicht so, dass alles unverständlich wäre, sollte man das nicht tun. Aber es könnte einem einiges verloren gehen und die Welt, in der die Story spielt, würde nicht sich nicht komplett entfalten.

  6. Cover des Buches Die Schwestern von Sherwood (ISBN: 9783453358331)
    Claire Winter

    Die Schwestern von Sherwood

     (177)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill

    Eine tragische, dramatische Liebegeschichte im südenglischen Moor: Claire Winter gehört auch zu den Autoren und Autorinnen, die sich auf Familiengeheimnis-Romane spezialisiert haben – ein Genre, das ich immer wieder gerne lese. Vor einigen Jahren hatte ich schon mal ihren Roman „Die verbotene Zeit“ gelesen, von dem ich sehr angetan war. Ihr Erstlingswerk „Die Schwestern von Sherwood“ stand nun auch endlich auf meiner Leseliste. Wie bei solchen Romanen üblich, spielt auch „Die Schwestern von Sherwood“ auf zwei Zeitebenen. Wir befinden uns einmal 1948 in Berlin: Melinda Leewald, deren Mutter ursprünglich aus England stammte, kämpft sich in der Nachkriegszeit durchs Leben. Vor allem will sie nun endlich als Journalistin Fuß fassen. Da bekommt sie eines Tages ein mysteriöses Paket ohne Absender. Darin Zeichnungen einer englischen Moorlandschaft, eine seltene Schachfigur und anonyme Liebesbriefe. Melinda beginnt zu recherchieren und stößt bald auf eine tragische Familien- und Liebesgeschichte.

    Auf der anderen Seite befinden wir uns Ende des 19. Jahrhunderts in England und begleiten die Familie Sherwood. Elisabeth und Jon haben es nach etlichen Niederschlägen weit gebracht und mehr oder weniger aus dem Nichts Reichtum angehäuft. Sie ziehen von London aufs südenglische Land und erwerben ein riesiges Manor. Doch der adeligen englischen Gesellschaft sind sie nicht gut genug und gelten nur als Emporkömmlinge. Elisabeths ganzer Ehrgeiz ist es nun, einen Platz in der englischen Gesellschaft zu bekommen. Dazu benutzt sie vor allem auch ihre beiden Töchter Amalia und Cathleen, ihr ganzer Stolz. Beide erhalten die beste Ausbildung und sollen später mal in die adelige Gesellschaft einheiraten. Die Pläne von Elisabeth scheinen aufzugehen, doch dann passiert ein Schicksalsschlag, der alles verändert.

    Abwechselnd verfolgt man als Leser die Geschichte der Sherwoods beziehungsweise der beiden Schwestern und Melindas Recherchen. Dabei nähern sich die Handlungsstränge immer mehr an bis zur Auflösung des Geheimnisses.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm leicht, bildhaft und emotionsgeladen. Man kann wirklich gut in die tragische Geschichte eintauchen und kommt den Charakteren sehr nah. Nach etwa der Hälfte des Romans hatte ich allerdings mal einen Punkt, an dem ich mich gefragt habe, ob es sich noch lohnt, weiter zu lesen, weil ich dachte, dass man die Auflösung der Geschichte doch sowieso schon weiß. Doch dann hat der Roman eine wirklich heftige Wendung genommen, mit der ich nicht gerechnet habe und die Spannung war wieder da.

    Der Roman behandelt auch eine sehr interessante Geschichte: Wie wurde mit behinderten Menschen und ganz speziell gehörlosen Menschen im 19. Jahrhundert umgegangen? Gerade über die Entwicklung der Gebärdensprache und dass lange Zeit versucht wurde, diese zu unterdrücken, erfährt man einiges.

    „Die Schwestern von Sheerwood“ war für mich jetzt nicht der beste Roman in diesem Genre und war für mich auch deutlich schwächer als „Die verbotene Zeit“, ich hab die Geschichte aber trotzdem sehr gerne gelesen und sie hat mich auch gut unterhalten.

  7. Cover des Buches Mein Sommer am See (ISBN: 9783442745555)
    Emylia Hall

    Mein Sommer am See

     (92)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nach dem Tod ihrer Mutter erhält die 30-jäirge Beth ein Päckchen aus Ungarn. Es enthält "Das Buch unserer Sommer", ein Album mit Foto und Erinnerungsstücken der Sommer, die Beth zusammen mit ihrer Mutter Marika in Ungarn verbracht hat. In einem Sommerurlaub 1990 am Balaton hatte die gebürtige Ungarin Marika, die erstmalig nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wieder in Ungarn war, beschlossen, in ihrer Heimat zu bleiben und damit ihren Mann und ihre Tochter verlassen. In den Jahren danach verbrachte Beth sodann ein bis zwei Wochen im Sommer in Ungarn in der Villa Serena bei Marika und ihrem Lebensgefährten, dem Künstler Zoltán. Es waren stets schöne, unbeschwerte Ferien, die viel zu schnell vorbei gingen, die Beth bei ihrer quirligen Mutter verbrachte, bis sie wieder zurück nach Devon zu ihrem Vater fuhr, der sie liebte, aber seit der Trennung sehr in sich zurückgezogen lebte. Ungarn wurde zu einem Sehnsuchtsort, an dem sich Beth trotz der kurzen Aufenthalte im Jahr bald mehr zu Hause fühlte als in dem traurigen Cottage in England.
    Während Beths siebten Sommeraufenthalt in Ungarn erfährt sie eine Wahrheit, die sie in eine tiefe Identitätskrise stürzte und sie derart erschütterte, dass Beth nie wieder zurück nach Ungarn wollte und den Kontakt zu Marika abgebrochen hat.
    Jahrelang hatte Beth die Vergangenheit verdrängt, doch mit dem Album kommen alle Erinnerungen wieder in ihr hoch - die schönen, aber auch die unschönen Momente, die ihr Leben für immer veränderten.

    Durch Beths Erinnerungen wird man als Leser in die 1990er-Jahre versetzt und erlebt die glücklichen Sommer der jungen Beth durch die bildhaften Beschreibungen lebendig mit. Beth war immer gern in Ungarn und fühlte sich bei Marika und Zoltán wohl, die sich in dieser Zeit ganz nach ihren Wünschen richteten. Für Beth brauchte es jedoch nicht viel, um glücklich zu sein. Sie genoss es durch die umliegenden Wälder zu streunen und den Nachbarsjungen Tamás zu treffen, in den sie verliebt war. Dennoch schwingt in den Erinnerungen immer eine bedrückende Melancholie mit, denn die unbeschwerte Zeit war endlich. Bis der Leser jedoch erfährt, was im Sommer 1997 in Ungarn passierte und was und ihre Mutter entzweite, schwelgt man in den kindlichen, nostalgischen Erinnerungen.

    In der Gegenwart ist spürbar, dass Beth nicht glücklich ist und diesen Teil ihrer Vergangenheit nicht verarbeitet hat. Auch das Verhältnis zu ihrem Vater, mit dem sie als Kind so eng verbunden war, wirkt gegenwärtig unbeholfen und distanziert und muss durch die Auswirkungen des Sommers 1997 erschüttert worden sein. Beths Verletzungen, Enttäuschungen und Bitterkeit treten deutlich zutage und machen neugierig darauf zu erfahren, was ihr widerfahren sein mag.

    "Mein Sommer am See" ist eine bittersüße Geschichte, die in schillernden, bunten Farben die Ferien eines jungen Mädchens bei ihrer Mutter beschreibt. Die Situation in der Gegenwart, in der es Beth zunächst kaum schafft, das Album durchzublättern, das sie an den alles verändernden Sommer erinnern wird, drückt jedoch die Stimmung. Es ist kein unbeschwerter Sommerroman, sondern eine tragische Familiengeschichte mit unversöhnlichen Charakteren, die sich durch jahrelanges, beharrliches Schweigen die Chance auf Versöhnung nahmen, bis es letztlich zu spät war.

  8. Cover des Buches Herzstoß (ISBN: 9783442478644)
    Joy Fielding

    Herzstoß

     (256)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kirchbichler

    Man ist in einem fremden Land um Urlaub zu machen. Da denkt man jemanden gesehen zu haben, man versucht rausnzu finden ob es die Person ist für die man Sie hält. Das Problem. Die Person an die man denkt ist tot.

    Mercy ist in Irland um allein ihre zweiten Flitterwochen zu machen. Die Ehe ging in die brüche. Sie sieht auf einmal ein Mädchen und denkt wie schon paar nal das es ihre Tochter sei, die Sie vor zwei Jahren verloren hat. Ein Kellner freundet sich mit ihr an und ein Tourist. Merck geht auf Suche, wer ihre Tochter kennt. Es gibt ein Mädchen das ihrer Tochter sehr ähnlich sieht. Ist ihre Tochter doch nicht tot?Hat Sie sich abgesetzt um neu anfangen zu können?Die leichte wurde nie gefunden.

    Am Ende kommt Mercy drauf das es eine Baby Entführung geben soll, Siemgeht der Sache nach und gerät in Gefahr. Ein Anruf von ihrer angeblichen Tochter führt sie zu der Gefahr.  

    An sich war das Buch sehr interessant. Ich dachte das es evtl.so endet, das die Tochter doch unter getaucht wäre. Das ganze Buch dreht sich um die Suche nach ihrer Tochter, Mercy macht unterschiedliche bekanntschaften,  gute und schlechte.

    Es lohnt sich zu lesen.

  9. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

     (96)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kera wäre eigentlich tot. Hätte Vig Rundstorm sie nicht gefunden und Gott angerufen um sie zu retten. Jetzt gehört Ex-Marine Kera zu den Krähen der Norne Skuld und gilt als Todesbote.

    Schon nach der ersten Seite liebte ich diese Geschichte und konnte nicht aufhören zu lesen. Frauenpower, war mein erster Gedanke beim Lesen. Ein Haufen starke Frauen, die nächst Aufträge für eine Göttin erledigen. :) Diese Frauen sind einfach der Hammer, jede einzelne. Willkommen in einer neuen Welt von G.A. Aiken, die genauso wie immer ist - voller Humor, guten Wortgefechten, spannend und Actionreich. Natürlich darf die Leidenschaft und tolle Charaktere nicht fehlen. Wie immer alles dabei und deshalb genieße ich dieses Buch ungemein. Kera ist eine tolle Frau und doch irgendwie merkwürdig. Immer mit diesem Klappbrett.  Vig ist einfach hinreißend und seine Art ist einfach köstlich. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist gefesselt und man kann sich nicht entscheiden, was man an dieser Geschichte lieber mag. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Bändern auch noch holen und freue mich darauf wieder in dieser Welt eintauchen zu dürfen.

  10. Cover des Buches Sturm über Rosefield Hall (ISBN: 9783442482146)
    Julie Leuze

    Sturm über Rosefield Hall

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    England 1913: Ruby Compton, Tochter eines Lords, wurde dazu erzogen, den Mann zu heiraten, den ihre Eltern für sie anhand von Ansehen, Adelstitel und Geld empfehlen. Doch in Ruby regt sich Widerwillen gegenüber den Lords, die ihr den Hof machen. Bei einem Ausritt trifft sie den geheimnisvollen Mr Brown, den es aus London aufs Land verschlagen hat, da seine Schwester Alice gesundheitlich und psychisch angeschlagen ist.
    Welche Geheimnisse verbergen die Geschwister?

    Rubys Lieblingsbruder Edward kommt mit zwei afrikanischen Dienern aus Gambia zu Besuch. Auch er spielt den Eltern und seinem älteren Bruder Basil nur etwas vor.

    Im Dienstbotentrakt geht es Hausmädchen Florence nicht anders. Mit Rubys Unterstützung beginnt sie, Selbstbestimmung und Emanzipation zu entdecken.

    „Sturm über Rosefield Hall“ war eine positive Überraschung für mich. Erwartet von Titel und Cover her hatte ich einen historischen Roman, der eine Liebesgeschichte beinhaltet und ein wenig „Downton Abbey“-Flair und das war's. Julie Leuzes Werk ist aber viel mehr. Ein feministischer Roman, wenn ich so sagen darf, ganz positiv behaftet.
    Drei Frauen emanzipieren sich in diesem Roman von althergebrachtem Gedankengut, von Männern, Eltern, Geschwistern oder allgemein dem Korsett, in das sie die Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts gepresst hat.

    Nicht nur das neue Jahrhundert ist in diesem Roman im Aufbruch, zudem werden die Normen und Werte, die noch aus dem 19. Jahrhundert stammen, von mutigen jungen Menschen hinterfragt. Und es ist historisch belegt, dass die Umwälzungen , die er Erste Weltkrieg mit sich brachte, diesen Aufbruch in die Moderne beschleunigt haben.
    In „Sturm üner Rosefield Hall“ ist ein Krieg für die Charaktere aber in weiter Ferne. Nur der Leser weiß die Andeutungen zu schätzen.

    Ich freue mich darüber, dass die Autorin auch das Thema Homosexualität anspricht.
    Der Grund für Alices Verfassung und der Konflikt mit ihrer Mutter war mir bereits vor der Hälfte klar, trotzdem habe ich noch viel über das Thema gelernt. In „Downton Abbey“ z.B. wurde dieses nämlich eher ignoriert.
    Auch anderes Gedankengut aus jener Zeit hat Julie Leuze integriert, ebenfalls plausibel und gut recherchiert.

    Mein einziger, kleiner Kritikpunkt ist, dass die Frauen ihre anerzogenen Normen sehr schnell hinter sich lassen konnten. Ich weiß nicht, wie realistisch das ist. Aber das war auch schon alles.

    Gute Unterhaltung, die über eine simple Liebesgeschichte hinausgeht, auch als historischer Roman interessant, das ist „Sturm über Rosefield Hall“. Leseempfehlung!
  11. Cover des Buches Ein Garten voller Sommerkräuter (ISBN: 9783442484751)
    Julie Leuze

    Ein Garten voller Sommerkräuter

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Miriam bucht ganz spontan eine kleine Auszeit für 3 Wochen in Südengland im Dörfchen Reedcombe. Ein kleines Wellnesshotel soll sie auf andere Gedanken bringen. Die Scheidung von ihrem Mann Jürgen ist durch, das Haus verkauft, die erwachsene Tochter aus dem Haus. Nichts hält Miriam mehr in Deutschland. 

    In Reedcombe lernt sie den charmanten Dylan Thomas kennen, durch ihn lernt Miriam wieder etwas aufzublühen. Bei einem Spaziergang trifft sie auf den netten Hundesenior Percy und verliebt sich unsterblich in den charmanten kleinen Hund. Percy sucht ein neues Frauchen, da sein bisheriges Frauchen vor einiger Zeit starb. Percy führt Miriam in sein altes Zuhause und Miriam verliebt sich noch in das kleine Cottage mit dem wunderschönen Garten. 

    Kurzerhand verlagert Miriam ihren Wohnsitz von Deutschland nach Reedcombe um dort neu anzufangen. 

    Was für ein schöner Roman. Mir hat er so gut gefallen, dass ich diesen in einem Rutsch durchgelesen habe. Miriam ist so eine sympathische Hauptfigur. Die Vorstellung von diesem schönen Häuschen und dem tollen Garten am Fluss hat mich total begeistert. Die vielen Blumen und Kräuter, ich hatte ständig die Kräuterdüfte in meiner Nase. 

    Ein wirklich toller Roman, der einen für eine gewissen Zeit einfach nur wegträumen lässt. 

  12. Cover des Buches Dein Leuchten (ISBN: 9783570312377)
    Jay Asher

    Dein Leuchten

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Sayuchan85

    Die Vorweihnachtszeit begann, Corona fesselt und die meiste Zeit zu Hause, also stöberte ich auf Instagram nach schönen Büchern. Da stolperte ich über die Aktion um “Dein Leuchten” der Plan war, dieses Buch, welches 24 Kapitel hat, als Adventskalender zu lesen. Bis zur Mitte habe ich dies auch geschafft, aber dann wurde es stressig auf der Arbeit. Dabei wollte ich doch so unbedingt wissen, wie es mit Sierra und Caleb weiter geht. Aber mal zum Anfang. Sierras Eltern besitzen eine Tannenbaumplantage in Oregon und jedes Jahr an Thanksgiving fahren sie nach Florida zu ihrem Verkaufsplatz, um dort dann bis kurz nach Weihnachten dort die Weihnachtsbäume zu verkaufen. Sierra fährt seit je her auch immer mit, ging dann die Wochen dort zur Schule und hat Vorort eben auch ihre Freundin Heather, auf die sie sich Jahr für Jahr freut. Ihre Freundinnen in Oregon sind, war nicht so sehr begeistert davon, aber sie lässt sich nicht davon abbringen, wieder mit zu Reisen.

    Diesmal lernt sie dort dann auch noch einen Jungen kennen. Caleb, der anscheinend keinen besonders guten Ruf im Ort hat, obwohl er hart arbeitet und von deinem Trinkgeld Weihnachtsbäume kauft, um diese zu verschenken. Sierra sind die Gerüchte um ihn jedoch so egal, sie möchte ihn kennenlernen, seine Version hören und Zeit mit ihm verbringen. Was sie dann auch tut.

    Die Zwei müssen nun gegen Vorurteile kämpfen, auch gegen Sierras Vater, der von den Gerüchten hört.

    Können die Zwei zusammen sein? Auch, wenn es nach Weihnachten doch eh wieder zurück nach Oregon geht? Und was ist an dem dran, was Sierra aus Versehen bei ihren Eltern mitbekommt? Fragen über Fragen. Und am Ende gibt es für alle eine Antwort.

    Mir hat es sehr gefallen, dass die Kapitel recht kurz waren, das Buch umfasst 314 Seiten somit hat man ca. 14 Seiten pro Abend zum Lesen. Eine machbare Sache. Am Anfang musste ich mich echt bremsen, nicht weiterzulesen, da mich die Protagonisten so in ihren Bann gezogen haben, dass ich mehr erfahren wollte. Der Schreibstil ist so locker flockig, dass man die Seiten nur so verschlingen kann. Jay Asher weiß einfach wie man den Leser fesselt, dabei ist dies erst das dritte Buch von ihm. Neben “Tote Mädchen lügen nicht” hat er noch “Wir beide, irgendwann” geschrieben.

    Einziger Kritikpunkt: Warum hat Sierra nicht eher von der Geschichte um Caleb gehört? Scheinbar ging sie immer mit Heather auf die gleiche Schule, hat sie nie von dem Gerücht gehört? Oder Heather? Schließlich war Calab ja deutlich jünger bei der Tat. Das war die einzige Ungereimtheit, die mir aufgefallen ist.

    Allgemein hat mir das Buch sehr gut gefallen, es war so eine schöne unschuldige Begegnung dieser beiden und hat wieder dieses “Hach” Gefühl in mir ausgelöst, was noch lange anhielt und ich nicht sofort danach ein neues Buch anfangen konnte. Jeden zu empfehlen, auch außerhalb der Vorweihnachtszeit.

  13. Cover des Buches Ein letzter Tanz (ISBN: 9783492307673)
    Judith Lennox

    Ein letzter Tanz

     (93)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox

    Esme ist seit ihrer Jugend in Devlin verliebt, doch der hat nur Augen für ihre Schwester Camilla. Doch die ist ein flatterhaftes Wesen und damit stürzt sie alle die sie lieben ins Verderben. Devlin erkennt das auch sehr spät. Mittlerweile ist er mit Esme  verheiratet, meint aber Camilla noch immer zu lieben. Eines Tages gehen ihm die Augen auf wie sehr es eigentlich Esme ist die er  liebt. Doch da ist es zu spät. Emse trennt sich von ihm. Doch haben die Beiden niemals aufgehört sich zu lieben. Leider ist die Handlung und der Schreibstil der Autorin nicht überzeugend und oberflächlich, das man schnell die Lust an der Geschichte verliert.

  14. Cover des Buches vergissdeinnicht (ISBN: 9783785760611)
    Cat Clarke

    vergissdeinnicht

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Emys_bunte_Welt

    Stell dir vor, du würdest in einem weißen Raum aufwachen, nichts drin als ein Bett, ein Tisch, ein sehr unbequemer Stuhl, drei Stapel Papier und siebenundzwanzig Kugelschreiber. Alles weiß, von den Kugelschreibern man abgesehen, sie sind das einzige Highlight in all dem weiß. Das Fenster mit Brettern vernagelt und die Tür verschlossen, keine Möglichkeit zur Flucht. Und du hast keine Ahnung, wie du dort wo du jetzt bist, gelandet bist …
    Für Grace ist das gerade Realität. Um nicht verrückt zu werden, beginnt sie, ihre Gedanken niederzuschreiben. Allmählich setzten sich die einzelnen Puzzleteile ihrer Vergangenheit zu einem Gesamtbild zusammen – und Grace spürt: wenn sie sich befreien will, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und herausfinden, wer sie ist.

    Schreibstil:

    Die Geschichte hat zwei Erzählstränge: Im ersten, der weiße Raum – der mir vorkam wie eine Isolierte kleine eigene Welt, und in der Grace versucht die Zeit tot zu schlagen und aus Ethan schlau zu werden.
    Im Zweiten, erzählt Grace aus ihren Leben vor der Entführung.
    Zunächst war ich von der Ausdrucksweise der Autorin genervt, sie kam mir teilweise unbeholfen und jugendlich vor.
    Erzählt wird aus der ersten Person Singular.
    Grace spricht davon, dass man durch ihre Schwärmereien ja glauben müsse, dass sie Ethan heiß fände. Was auch so war, bevor er sie entführt hat. Und weiter erzählt/ schreibt sie:

    Und ich glaube, es ist noch zu früh, dass ich dieses Syndrom habe … wie heißt es noch gleich? Wenn die Geisel anfängt, sich mit ihrem Entführer zu identifizieren, sich in ihn verliebt und dann bei seiner üblen Kidnapping-/ Mord-/ sonst was-Tour mitmacht.“

    Sie spricht von Stockholm Syndrom. Mir war zu der Zeit noch nicht klar, dass Grace erst siebzehn ist. Als mir klar wurde, das es sich um ein Teenie-Roman handelt, war es für mich gleich viel besser zu ertragen. Die Betonung liegt auf besser.
    Was aber nichts mit dem können der Autorin zu tun hat, daran besteht kein zweifel. Aber, als ich den Klappentext gelesen hatte, glaubte ich, es würde sich um ein Entführungsdrama, einem Thriller handeln.

    Meine Meinung

    Grace scheint keine all zu große Meinung von ihrer Mutter zu haben.
    So schreibt sie am zehnten Tag:

    Ich frag mich wie es Mum geht. Wahrscheinlich ist sie am Durchdrehen. Gibt sich vielleicht ein bisschen Frustshoppen, um sich von ihrem Trauma abzulenken.

    Meiner Meinung nach ist die Mutter mit ihrer Rolle – seit dem Tod von Ehemann und Vater – überfordert, beide trauern und keiner hat die Kraft zu fragen, wie es dem anderen geht. So ist die Mutter überwiegend unterwegs und umgibt sich mit weniger anstrengenden Menschen.
    Außerdem scheint Grace der Meinung zu sein – da sie nur ihre Gefühle fühlen kann – die einzige zu sein die welche hat (ähnlich eines Narzissten) und sie schreibt:

    Ich denke dauernd an Sal. Fühlt sie sich schlecht? Fühlt sie irgendwas?“

    Und sie scheint zu glauben, dass sie frei von Fehlern ist und nimmt sie anderen sehr übel. So schreibt sie weiter:

    Krümmt und winden sich ihre Eingeweide vor Scham und Schuld?“

    Grace ist niemand, mit dem man Befreundet sein will und man würde sie nur knapp seinen schlimmsten Feind wünschen. Sie ist kein böser Mensch, sie ist aber überheblich und hat eine sehr schlechte Sozialkompetenz. Sie selber reagiert ständig sensibel, wenn andere es wagen sie zu Recht zuweisen, oder anderer Meinung sind, sie selber aber schert sich ein Dreck, was andere wollen oder Fühlen. So drängt sie Sal es ihr gleich zu tun und sich mit Sex (mit wildfremden Jungen) zu trösten. In Wahrheit aber ist es nur eine von vielen Formen, wie Grace sich selbst verletzt.
    Und dann gibt es noch Nat in ihren Leben, der viel Verständnis für sie aufbringt, sie beruhigt und tröstet, wenn sie sich mal wieder selbst verletzt hat. Und das erste Mal ihn ihrem Leben erfährt sie bedingungslose liebe. Auch ihn behandelt sie viel zu oft Unfair. Mir scheint, dass sich dieses Muster durch das gesamte Buch zieht und auf Dauer ist es sehr anstrengend. Zum Glück scheint die Einsamkeit sie von ihrem hohen Ross herunterzuholen oder die Sehnsucht überwiegt über die Enttäuschung des Betrugs und sie wird milder.

    Das Cover:
    Das Cover ist komplett in Weiß gehalten, was sehr gut zu der Geschichte und dem weißen Raum passt. Wenn man genau hinguckt sieht man im Hintergrund die geschriebenen Zeilen von Grace, wobei der Titel des Buches über der Coverseite verstreut durch lila Buchstaben erscheint. Ein Cover das verschiedene Assoziationen hervorrufen kann. Ich dachte zum Beispiel, an eine Amnesie der Protagonistin, auch wegen des Titels: „Vergiss dein nicht“. Vergesse dich nicht, vergiss nicht, wer du bist.
    Das Buch hat 288 Seiten, ist im März 2012 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen und wurde meines Wissens in die Gegenwartsliteratur eingeordnet.

    Fazit

    Dieses Buch einmal gelesen, wird man die Geschichte nicht so schnell wieder los. Ich fand es schön mal ein (Jugend) Roman zu lesen, der nicht nach dem typischen Schema läuft und das mal angesprochen wird, das einige Jugendlich größere Probleme haben, als dass der Lippenstift zum Rest des Outfits passt. Wäre ich als Jugendliche auf das Buch gestoßen, hätte ich mich zum Mindestens halbwegs verstanden gefühlt, weil auch Grace leidet und einen sehr weichen Kern in ihrer harten Schale verbirgt.

    Über Cat Clarke
    Cat Clarke
     wurde 1978 in Sambia geboren und wuchs in Edinburgh und Yorkshire auf. Nach dem Studium arbeitete sie in London für einen Kinderbuchverlag und schrieb selbst Sachbücher für Kinder. Inzwischen lebt sie wieder in ihrer alten Heimat Edinburgh, wo sie sich neben ihrem Hund und ihren beiden Katzen auch um ihre selbst gegründete Literaturagentur für junge Autoren kümmert. Ihr Debütroman vergissdeinnicht wurde in Großbritannien begeistert von der Presse aufgenommen und sofort zu einem großen Erfolg.


  15. Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783596511143)
    Agatha Christie

    Und dann gab's keines mehr

     (289)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Inhalt

    Der mysteriöse U.N. Owen bittet zehn Personen zu Gast auf seine Privatinsel. Dahingegen lässt der Gastgeber auf sich warten, während sich die Gesellschaft bereits auf der abgeschiedenen ,,Nigger Island" befindet und darüber sinniert, welchen Ursprung die ominöse Einladung eigentlich hat. Eines Abends werden die Männer und Frauen sowohl kurz und knapp als auch geheimnisumwittert darüber aufgeklärt, was ihnen bevorsteht. Peu à peu kommen die Gäste einer nach dem anderen zu Tode. Paranoia macht sich breit und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um den Mörder ausfindig zu machen ...

    Informationen zum Buch

    Agatha Christie fußt den Roman auf Basis des Kinderreims ,,Zehn kleine Negerlein". In einem Vorwort greift der Verlag diesen delikaten Aspekt kurz auf. Jeder muss mit sich selbst ausmachen, wie er zum Thema politische Fairness steht. Der gesamte Roman hätte seinen Sinn verloren, wenn genau diese Basis abgeändert worden wäre.

    Charaktere

    Miss Emily Brent, Miss Vera Claythorne, Mr. und Mrs. Rogers, Mr. Blore, Richter Wargrave, Dr. Armstrong, General Macarthur, Anthony Marston und Philip Lombard haben mich allesamt entsetzt. Agatha Christie hat bestimmte Figuren deutlich detaillierter ausgearbeitet, weshalb der ein oder andere etwas unter den Tisch fällt. Nichtsdestoweniger ist die Personage grundsätzlich authentisch. Nur hin und wieder kommt die Frage auf, weshalb äußerst unlogische und vor allem blauäugige Gedanken zustande gebracht werden.

    Resümee

    Vorab musste ich an das Gesellschaftsspiel Cluedo denken, denn es gibt gewisse Strukturen, die geringfügig ähnlich sind. Davon abgesehen hat mich das Buch derartig gefesselt, dass ich es beinahe nonstop von spätnachmittags bis mitternachts durchgelesen habe. Meiner Meinung nach macht das ein Meisterwerk aus, im Zusammenspiel mit der Plausibilität der Geschichte, der Au­then­ti­zi­tät der Figuren, allgemein dem Grundkonzept und dem Schreib- und Sprachstil seitens der Autorin. Die Wendung, die die Geschichte zum Ende hin nahm, hat mich erstaunt, zumal ich bis dato vollkommen im Dunkeln tappte hinsichtlich des Mörders und seinen Beweggründen. Letztere fand ich sehr spannend, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe.
    Auf alle Fälle ein empfehlenswerter Lesegenuss!

  16. Cover des Buches Herzenszauber in Thunder Point (ISBN: 9783956496158)
    Robyn Carr

    Herzenszauber in Thunder Point

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Devon ist mit ihrer kleinen Tochter Mercy auf der Flucht. Ausgerechnet der wortkarge Vietnamveteran Rawley nimmt die beiden bei sich auf und tut alles, um ihnen zu helfen. In Thunder Point kommt Devon zur Ruhe und wagt allmählich an einen Neuanfang zu glauben. Auch Spencer beginnt nach dem Tod seiner Frau in Thunder Point neu. Nie hätte er damit gerechnet, dass ihm wieder eine Frau den Atem verschlagen könnte, doch dann trifft er Devon. Gerade als es nach einem Happy End aussieht holt die Vergangenheit sie ein.

    Ein Thunder Point-Buch ist wie eine warme Kuscheldecke, ein Nachhausekommen. Das gemütliche Küstenstädtchen ist dem Leser eine Heimat und die Charaktere wie gute Freunde. Ich liebe es, dass in jedem Buch so viel mehr erzählt wird als die Hauptgeschichte. Man begegnet den Protagonisten der vorausgegangen Bände wieder und ihre Geschichte wird auch weiterentwickelt. Sehr schön sind auch die neu eingeführten Charaktere, die in späteren Büchern eine Rolle spielen werden. So baut sich allmählich eine ganze Stadt vor einem auf und jeder Band beschert neue Einblicke.

    Die Geschichte um die Sekte konnte mich in diesem Band allerdings nicht richtig überzeugen. Religiöse Irre mit Gottkomplex und Marihuanageld sind nicht mein Fall und passen in dieses Setting nicht hinein. Deswegen ziehe ich diesmal einen Stern ab.

    Fazit: Ich bin verrückt nach dieser Serie und kann sie jedem Freund von Liebesromanen nur wärmstens empfehlen!

  17. Cover des Buches Twin Souls - Die Verbotene (ISBN: 9783570308585)
    Kat Zhang

    Twin Souls - Die Verbotene

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Mara_Katharina_Denker

    Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten. Die Geschichte an sich lässt sich flüssig lesen und der Schreibstil ist sehr angenehm. 

  18. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Einer der bekanntesten Krimis mit Hercule Poirot, die Verfilmung läuft ja des öfteren im TV. Auch wenn man die Auflösung schon kennt (die hier natürlich nicht verraten wird), ist es doch atemberaubend, wie am Ende das Image des bildschönen Mordopfers um 180 Grad gewendet wird und man fetsstellt, daß so ziemlich nur Unwahrheiten und Gehässigkeiten über sie kursierten. Ehepaar Gardener ist zum Schießen, und Monsieur Poirot erwacht nur ganz langsam aus seiner Sommerlethargie, wenn er den "Sherlock Holmes spielt". Auch ein sehr schönes Zeit- und Gesellschaftsporträt!

  19. Cover des Buches Black Blade (ISBN: 9783492281782)
    Jennifer Estep

    Black Blade

     (954)
    Aktuelle Rezension von: Lenchen2707

    Als ich diese Reihe gesehen habe, wollte ich sie unbedingt lesen, da ich schon sehr viel gute über Jennifer Estep gehört habe, die Reihe an sich war mir aber nicht bekannt. Auch in den sozialen Medien ist dieses Buch nicht häufig aufzufinden, im Gegenteil zu zahlreichen Jennifer Estep-Fans. Ich hoffe, dass das sich noch ändern wird den dieses Buch ist ein großartiger Auftakt für eine vielversprechende Fantasy-Reihe mit Magie.
    Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr angenehm und wenn man einmal ins Lesen vertieft ist möchte man das Buch gar nicht mehr weglegen. Ich habe es in 2 Tagen fertiggelesen und das sogar unter der Woche (jaja Applaus für mich). Vor allem durch die Bezüge zur uns bekannten Welt wirkt das Buch authentischer, da sie problemlos in die Geschichte einfließen und man selbst sich dann eher mit Lila identifizieren kann. Was mir an dem Schreibstil auch noch besonders gut gefallen hat, ist die Ortbeschreibung. Cloudburst Falls wird in unterschiedlichen Szenen immer wieder mit neuen Details beschrieben und nach und nach bildet sich ein klares Bild in der Vorstellung. Man fühlt sich trotz all der feindseligen Kreaturen mit der Zeit, gleich nach dem öffnen des Buchs, wie Zuhause.
    Doch nicht nur der Schreibstil konnte mich überzeuge, auch die Handlung hat mir gefallen, allerdings muss ich gestehen, dass sie der einzige Aspekt war, denn ich noch nicht für ganz vollkommen ansehe. Es war für mich persönlich schon nach zwei Andeutungen klar, wer dahinter steckt und das ist eigentlich nicht wirklich typische für mich, da ich nicht wirklich während dem Lesen ermittle, ich mag es nämlich überrascht zu werden. Ich weiß nicht ob ich in dieser Geschichte einen kleinen Genius-Moment hatte oder ob der Plot eben doch etwas vorhersehbar. Mir persönlich hat da noch ein bisschen der brutal schockierende Twist gefehlt, ich kann mir aber vorstellen, dass es in den folgenden Bücher noch eine Steigerung geben wird, denn das war ja erst einmal nur der Anfang. Außerdem hätte ich mir noch eine genauere Erklärung für die Kräfte-Sache gewünscht, denn vor lauter besonderer Kräfte, konnte ich gar nicht so wirklich wahrnehmen, was normal ist und was abnormal. Dafür kam ich aber was die Kampfszenen angeht vollkommen auf meine Kosten. Die Szenen in diesem Buch sind sehr detailliert und spannend beschrieben und man kann sie sich auf jeden Fall gut im Kopf vorstellen und mit fiebern. Normalerweise bin ich kein großer Fan von endlosem Schwertgefuchtel, aber dieses Buch konnte mich sogar dazu bringen die Kampfszenen zu genießen. Ein andere kleine Unreinheit im Plot, war allerdings (ich weiß nicht ob ich die Erklärung aber nicht auch einfach überlesen habe, wenn ja klärt mich bitte auf) warum konnte Lila nicht gleich das Vorhaben und den Verräter mit ihrem Seelenblick enttarnen, sie hat doch so oft mit ihm gesprochen?
    Im Gegensatz zum Plot finde ich die Charaktere aber makellos. Ich bin ein riesen Fan von Lia! Jeder der Kaz und Inej liebt, sollte einen Fanclub für Lila gründen, denn sie ist einfach die perfekte Mischung dieser Charaktere und in einer Alternativen Welt, könnte sie durchaus als ihre Tochter durchgehen. Mit ihren gewieften, teilweise feindseligen und mit trockenem Humor gewürzten Sprüchen, gehört sie ab jetzt definitiv zu meinen Lieblingsprotagonistinnen. Sie hat viel durchgemacht in ihrem Leben, hat daraus aber ihre Stärke gezogen und nicht aufgegeben. Es ist sogar noch eine wundervolle Beziehung zu Mo entstanden, die mich immer beim Lesen ganz glücklich macht. Ihr spielerisches Necken und die einnehmende Sorge um den jeweils anderen sind einfach sowas von herzig. Im allgemeinen haben die Charaktere in diesem Buch sehr tiefgehende und bedeutende Beziehungen zu einander, was dazu führt, dass man sich wie in einer großen Familie führt. Meine Lieblingsteams sind auf jeden Fall Mo/Lila, Felix/Devon, Devon/Lila und Felix/Lila, ich hoffe aber das im nächsten Buch noch viel Felix/Devon/Lila Content auf mich wartet denn die drei zusammen können nur iconic sein! Was jetzt allerdings viele enttäuschen wird, in dieser Buchreihe gibt es bis jetzt noch keinen dunklen, unmoralischen Badboy mit der Schwäche für ein bestimmtes Mädchen, denn Devon ist auf jeden Fall etwas mysteriös doch man merkt, dass er ein durch und durch reines Herz hat, für mich ist das allerdings auch mal eine willkommene Abwechslung. Ich finde seinen Charakter nämlich trotzdem sehr spannend. Und wer weiß vielleicht kommt noch ein neuer dazu oder mein insgeheimer Wunsch wird noch war, Blake verändert sich (ja lasst mich nur träumen): .
    Fazit: Ich kann das Buch auf jeden Fall an Leser empfehlen, die einmal von den Klassikern wie Sarah J. Maas, Holly Black und Cassandra Clare wegkommen wollen, aber trotzdem eine anspruchsvolle Reihe lesen wollen. Ich denke auch Leigh Bardugo Fans wären hiermit gut beraten. Doch Achtung! Große Suchtgefahr durch Cliffhanger am Kapitelende und viele mögliche Kopfgespenster, was die Theorien angeht.

  20. Cover des Buches Schritt für Schritt – Unterwegs am South West Coast Path (ISBN: 9783701181292)
    Daniela Leinweber

    Schritt für Schritt – Unterwegs am South West Coast Path

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Hannah_Huelsmann

    Daniela teilt in ihrem Buch auf eindrucksvolle und humorvolle Art ihre lange und herausfordernde Reise vom starken Übergewicht hin zum leidenschaftlichen Weitwandern. Der landschaftlich beeindruckende und wenig prominente South West Coast Path in Südengland wird dabei zum Sinnbild dieser Reise. Auf über 1.000 Kilometer, die Daniela zu Fuß zurücklegt, wird jeder weiterer Schritt sprichwörtlich leichter, auch wenn die Herausforderung keinesfalls schwindet.

    Von Seite 1 an hat mich die amüsante Schreibweise und der selbstironische Umgang mit dem eigenen Selbst in den Bann gezogen. Über die ungenierte Darstellung alltäglicher Situationen musste ich des Öfteren schmunzeln. Keinesfalls aus Hohn und Spott – im Gegenteil. Wegen der Direktheit, der Ehrlichkeit, der Authentizität, des simplen Seins.

    Obwohl ich mich persönlich nicht wirklich mit der stark übergewichtigen Daniela identifizieren kann, so kann ich es umso mehr mit der Wanderin Daniela. Dennoch meine ich, mich gut in ihre Gefühlslage vor der Weitwanderung hineinversetzen zu können. In meiner Jugend litt ich mehrere Jahre unter extremem Untergewicht und Magersucht. Trotz des krassen Gegensatzes zur Autorin, weiß ich, was es bedeutet, die Kontrolle über den eigenen Körper und die Selbstwahrnehmung zu verlieren. Ich habe meine „Wanderlust“ in den peruanischen Anden gefunden und träume seitdem ebenso davon, mal einen mehrwöchigen Wandertrip zu unternehmen. Darüber hinaus habe ich wirklich überraschend viel über Ernährung gelernt, trotzdem ich mich ebenso nahezu tagtäglich mit diesem Thema befasse.

    „Schritt für Schritt“ kann wirklich jeden motivieren, ganz egal ob übergewichtig oder nicht, die eigenen (körperlichen) Grenzen zu überwinden und beim Wandern Erfüllung zu spüren.

  21. Cover des Buches Black Blade (ISBN: 9783492281805)
    Jennifer Estep

    Black Blade

     (483)
    Aktuelle Rezension von: Lenchen2707

    INHALT

    Nach dem Lila nun ein fester Bestandteil der Sinclair Familie ist und über den Sommer verteilt schon zwei Gegner besiegt hat, wird es nun ernst. Ständiger Rivale und zerstörerischer Mafiaboss Victor ergreift seine Chance die Familien endgültig auszulöschen, das muss Lila natürlich verhindern. Zusammen mit ihren Freunden möchte sie den ewigen Kämpfen ein Ende bereiten.

    CHARAKTERE

    Ich bin nach wie vor ein riesiger Lila- Fan. Schon seit Buch 1 ist sie eine der wenigen Protagonistinnen, die gleichzeitig auch mein Lieblingscharakter sind. Ich denke vor allem ihre Vergangenheit, die ihr Ecken und Kanten verleiht, spricht mich so sehr an. Ich mag es, wie sie nicht die feine Heldin ist, die sich von ihren schlechten Taten schnellstmöglich distanzieren möchte. Sie hat es getan um zu überleben und sie akzeptiert, dass es immer ein Teil von ihr sein wird. Das finde ich unglaublich stark und bewundernswert, sie ist wahrhaftig eine Heldin. Ihre freche Art, hat außerdem meiner Meinung nach einige der besten Szenen hervorgebracht. Obwohl ihr Humor und ihre direkte Art gleich bleiben, macht sie durch die Bücher auch eine anerkennenswerte Charakterentwicklung. Sie kämpft zwar immer noch, jedoch kämpft sie nun für etwas Gutes. Sie möchte die Stadt und ihre Freunde retten. Wie lässig sie immer einen Ausweg findet hat mich auch beeindruckt und machte das Lesen amüsant und ihren Charakter noch bewundernswerter.
    Die Beziehungen der Figuren sind ebenfalls toll gestaltet. Freundschaften, wie auch Beziehungen spielen eine wichtige Rolle und verleihen dem Buch wiedererkennungswert. Ich liebe vor allem die Freundschaft zwischen Lila und Felix, auch wenn wir von ihm in diesem Teil leider meiner Meinung nach ein wenig zu wenig Content bekommen haben. Die Liebesstory von Devon und Lila hat mich nämlich nicht ganz so mitgerissen, auch wenn sie an manchen Stellen wirklich süß war, war sie mir etwas zu kindisch und wurde auch eher zu einer Nebensache, wie es mir vorkam. Klar ist aber, dass sich die Geschichte eher größtenteils durch seine Charaktere auszeichnet.

    HANDLUNG

    Obwohl es schon länger her ist, dass ich die vorhergehenden Teile gelesen habe, bin ich sofort wieder gut hereingekommen und der Einstieg wurde durch kurze Erinnerungen noch einmal vereinfacht. Der Plot war aber ebenfalls wie in den anderen zwei Büchern, nicht wirklich überragend. Es gab zwar ein paar kurze Schocker, die waren jedoch eher Kapitel Cliffhanger und würden vielleicht in einem Film gut ankommen. Die Story an sich kann nicht überraschen, denn ich finde, dass der Verlauf schon von Anfang an deutlich ist und es nicht mehr um die Frage: Was passiert? sondern eher um die Frage: Wie passiert es? geht. Ich persönlich finde das schade, denn in einigen spannenden Szenen sieht man, dass Jennifer Estep es definitiv drauf hätte. Mit ein paar genialen Plottwists und überraschenden Enthüllungen wäre dieses Buch der ultimative Kracher, denn man garantiert nur weiterempfehlen kann. Als Schlussteil hat diese Geschichte aber wirklich einen großartigen Job geklärt, denn das was andere Autoren überhastet in 3 Kapitel und einen Epilog geschrieben hätten, wurde hier noch einmal angemessen und ausführlich erzählt. Ein epischer Kampf ist zwar nicht wirklich entstanden, da Victor aus meiner Sichtweise ab und zu unüberlegt gehandelt hat, aber der Kampf war trotzdem lesenswert und beinhaltete eine mittlere Portion Spannung.

    SCHREIBSTIL

    Was den Schreibstil angeht ist Jennifer Estep sich treu geblieben. Ihr bildlicher Schreibstil, der schnell und einfach zu lesen ist, zieht sich durch alle drei Bücher hindurch und bereitet eine bezaubernde Atmosphäre. Über die Zeit hinweg ist Cloudburst Falls wirklich zu einen meiner liebsten Fantasy- Orte geworden.

    Fazit: Wer eine Fantasy-Comfort Reihe sucht, sollte definitiv Black Blade lesen und auch der letzte Teil bekommt von mir eine deutliche Empfehlung.

  22. Cover des Buches Die Krieger der Königin (ISBN: 9783426508619)
    L. J. McDonald

    Die Krieger der Königin

     (149)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Solie soll verheiratet werden und das will sie ganz und gar nicht. Also flüchtet sie in der Nacht zu ihrer Tante, die ihr sicher helfen würde. So zumindest der Plan. Doch auf dem Weg wird sie von Soldaten gefangen genommen und soll als Menschenopfer für eine Kriegssylphe getötet werden, denn das erfordert das Ritual. Den Tod einer Frau und dem Sylphen einen Namen geben. Solie allerdings schafft es, sich zu befreien, und gibt dem Sylph unwissentlich einen Namen, was ihn an sie bindet. Etwas, dass noch niemals geschehen ist. Die beiden fliehen und müssen sich verstecken, denn sie werden gejagt. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, wie wenig die Menschen eigentlich über die verschiedenen Sylphen wissen und das, was sie wissen, wird völlig über den Haufen geworfen. Ich hatte mit diesem Buch sehr viel Spaß und habe wirklich oft lachen müssen. Die Idee der Gemeinschaft der Sylphen fand ich toll und wie alles zusammenhängt. Allerdings sehe ich einige Dinge an der Geschichte inzwischen kritischer als früher. Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten können. Was jedoch nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist: in der Geschichte kommen auch einige erotische Stellen vor. Zwar wird nichts ausführlich beschrieben, aber es war doch mehr, als ich in Erinnerung hatte. Das tut der Geschichte in meinen Augen jedoch keinen Abbruch. Ich freue mich schon darauf, den zweiten Band der Reihe anzufangen.

  23. Cover des Buches Nachtfalter - Hauchzartes Band (ISBN: B01LZN953U)
    Everly Sheehan

    Nachtfalter - Hauchzartes Band

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Die Dilogie liegt schon ein ganzes Weilchen auf dem SuB, also war es mal an der Zeit, sie davon zu befreien. Zumindest erstmal den ersten Band.

    Der Einstieg in die Geschichte ist mir nicht sehr leicht gefallen, an den Stil musste ich mich erstmal ein bisschen gewöhnen. Er hat sich erst mit der Zeit flüssiger gelesen, sodass dann auch die Seiten schneller gelesen waren.

    Die Handlung fand ich okay, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. An vielen Stellen hätte ich mir einfach ein bisschen mehr gewünscht. Ich hatte auch den Eindruck, dass andere in diese Seitenzahl deutlich mehr Inhalt packen. Für meinen Geschmack ist einfach zu wenig passiert. Und im Mittelteil gab es dann auch noch eine kleine Durststrecke, in der es kaum vorwärts kam. Viele Erkenntnisse ergeben sich erst zum Ende, was prinzipiell nicht schlimm ist, da es ja noch einen zweiten Band gibt. Aber für diesen ersten Band haben mir die Erkenntnisse einfach zu lange gedauert. Und so richtig durchgesehen habe ich da bisher auch noch nicht.

    Protagonistin Amberly fand ich okay, hätte mir an manchen Stellen aber auch von ihr ein bisschen mehr gewünscht - vor allem mehr Hinterfragen und mehr Tiefe. Sie wirkt an vielen Stellen einfach sehr oberflächlich in ihren Entscheidungen.

    Kreston und Devon - sehr unterschiedlich, haben mir aber prinzipiell ganz gut gefallen. Ich mag mich gefreut, dass sie auch kurzzeitig immer mal ein Stück Geschichte erzählen dürfen, da man so auch von ihnen noch ein wenig mehr mitbekommt. Auch wenn diese Sichtwechsel zum Ende hin nicht trennscharf waren und seltsam ineinander übergegangen sind.

    Am Ende muss ich sagen, dass es mich trotzdem noch interessiert, wie die Geschichte ausgehen wird und wie die Probleme gelöst werden sollen. Deswegen werde ich den zweiten Teil der Dilogie auch zeitnah noch lesen.

    Mein Fazit
     Der Auftaktband der Dilogie hat mir gut gefallen, mich schlussendlich aber nicht vom Hocker hauen können. Insgesamt hätte ich mir einfach mehr Tiefe gewünscht - in der Handlung und vor allem auch in der Protagonistin. Die blieb mir doch ein wenig blass. Neugierig bin ich auf den Ausgang der Geschichte, weswegen ich Band 2 noch lesen werde.

  24. Cover des Buches Twin Souls - Die Rebellin (ISBN: 9783570309100)
    Kat Zhang

    Twin Souls - Die Rebellin

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Larena

    Meine Meinung

    Nachdem mir der erste Teil "Die Verbotene" der Twin Souls Trilogie so gut gefallen hatte, schaffte ich mir auch den zweiten Band der Reihe an. Leider war ich hier ein wenig enttäuscht. Addie und Eva schließen sich einer Gruppe von Rebellen an, die die Menschen davon überzeugen wollen, dass Hybriden keine Gefahr sind. Während Eva ihre zurückgewonnene Identität genießt, ist Addie hingegen eher skeptisch und scheint mit der ungewohnten Situation nicht ganz zurecht zu kommen. Sowohl die neuen, als auch die alten Charaktere sind einzigartig und geben dem Buch eine ganz bestimmte Atmosphäre, die den Leser leicht einfängt und es ihm möglich macht zu fühlen, was die Protagonisten fühlen. Dennoch zog sich die Storyline sehr. Ich legte das Buch ein paar Tage bei Seite und las erst dann weiter, damit ich die zähen Stellen nicht zu lange am Stück lesen musste. Die Geschichte ist spannend - aber sie zieht sich.
    Das Cover passt einwandfrei zum ersten Buch der Trilogie und sieht ebenfalls sehr schön aus. Der graue Farbschleier über dem Gesicht des Mädchens, symbolisiert meiner Meinung nach Eva, die zunächst versteckt neben Addie existiert und später, trotz ihrer neu erlernten Kontrolle, keinen eigenen Körper besitzt - es auch nie tun wird. Ein geteiltes Leben in einem geteilten Körper.

    Fazit

    Eine spannende Fortsetzung, für die man allerdings etwas Geduld mitbringen muss. Trotzdem, wem der erste Teil gefallen hat, findet im zweiten Band eine gute Investition.

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