Bücher mit dem Tag "dexter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dexter" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.669)
    Aktuelle Rezension von: Theresamaria

    𝓓𝓾 𝓴𝓪𝓷𝓷𝓼𝓽 𝓭𝓮𝓲𝓷 𝓰𝓪𝓷𝔃𝓮𝓼 𝓛𝓮𝓫𝓮𝓷 𝓿𝓮𝓻𝓫𝓻𝓲𝓷𝓰𝓮𝓷, 𝓸𝓱𝓷𝓮 𝔃𝓾 𝓫𝓮𝓰𝓻𝓮𝓲𝓯𝓮𝓷, 𝓭𝓪𝓼𝓼 𝓭𝓪𝓼, 𝔀𝓪𝓼 𝓭𝓾 𝓼𝓾𝓬𝓱𝓼𝓽, 𝓭𝓲𝓻𝓮𝓴𝓽 𝓿𝓲𝓻 𝓭𝓲𝓻 𝓵𝓲𝓮𝓰𝓽.


    Ich habe dieses Buch verschlungen. Niemals hätte ich gedacht, dass es mich so in seinen Bann zieht, doch es hat es getan. Nach jedem Kapitel musste ich unbedingt wissen, was das nächste Jahr für Emma und Dex bringt. Oft saß ich verzweifelt da, und konnte mir nur die Haare raufen wegen Dexter. Er hat es mir nicht leicht gemacht ihn zu mögen mit seiner zu Beginn arroganten Art.
    Emma hingegen fand ich von der ersten Seite her toll. Ich konnte ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen und sie ist für mich ein sehr sympathischer Charakter.

    David Nicholls beschreibt die beiden Geschichten von Emma und Dex, die sich immer wieder Verbinden, authentisch und humorvoll, und obwohl es einfach eine Lebens- und Liebesgeschichte erzählt, war es nie langweilig.

    Zwei an einem Tag ist keine typische Liebesgeschichte. Sie zeigt die Höhen und Tiefen, die einem im Leben immer wieder begegnen, nicht nur in einer Beziehung.

  2. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (95)
    Aktuelle Rezension von: buecherqualle

    Der Schreibstil ist okay, jedoch ist die Geschichte mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Wie erzählt wird, wie die Gedanken von Christine sind.. es ist ein sehr spezielles Buch was bei mir einfach keinen anklang fand. Es war langweilig, lang gezogen und nicht gerade toll. Das Buch zu beenden war leider ein krampf.

  3. Cover des Buches Küss niemals einen Baseballer (ISBN: 9783960870548)
    Saskia Louis

    Küss niemals einen Baseballer

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Knabine

    Dexter O’Connor ist Baseballprofi. Er lebt zusammen mit seiner jüngeren Schwester Chloe in Philadelphia. Die beiden haben vor einigen Jahren ihre Eltern bei einem Autounfall verloren und verarbeiten die Trauer jeder auf eigene Weise. 

    Kaylie musste als Kind die Erfahrung machen, dass bei Sportprofis nicht immer das Wohl der Familie an erster Stelle kommt. Zumindest empfindet sie es so, da ihr Vater als Baseballprofi während der Krebserkrankung ihrer Mutter nur selten zu Hause war. Sie arbeitet als Physiotherapeutin und behandelt Dexter nach einer Schulterverletzung. Die beiden verspüren sogleich eine gegensätzliche Anziehung - dennoch ist für Kaylie klar, dass sie mit Dexter sicherlich keine Beziehung eingehen wird und möchte. Schließlich ist er ein Profisportler und die sind ausnahmslos alle unzuverlässig und wenig familienorientiert. Besser wäre ein gediegener Versicherungskaufmann, diese sind wenigstens verlässlich. Nur leider hat sie nicht damit gerechnet, dass Dexter dermaßen hartnäckig ist - und dass sie Gefühle für den Baseballer entwickelt.


    Küss niemals einen Baseballer ist Band 2 der Baseball-Love-Serie von Saskia Louis. Der Roman ist flüssig geschrieben und liest sich sehr angenehm. Die Protagonisten lernt man gut kennen und lieben - sie verhalten sich stets nachvollziehbar und logisch. Mir persönlich gefällt, dass immer wieder Personen aus dem vorherigen Buch mit dabei sind - es entsteht das Gefühl, mit dabei zu sein. Die Geschichte ist zwar Kost der leichteren Sorte, aber sie macht großen Spaß beim Lesen. Klare Lese-Empfehlung für Sports-Romance-Fans! 5 von 5 Sternen.

  4. Cover des Buches Baseball Love - Die Liebe ist (k)ein Spiel (ISBN: 9783960870784)
    Saskia Louis

    Baseball Love - Die Liebe ist (k)ein Spiel

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Knabine

    Chloe O’Connor ist witzig, hübsch, intelligent und etwas chaotisch. Sie versucht seit 3 Jahren den Unfalltod ihrer Eltern zu verarbeiten. Anfangs hatte sie es mit Ablenkung versucht - Alkohol, wechselnde Liebhaber, Partys. Inzwischen ist ihr Ziel, mit 25 endlich bei ihrem Bruder Dexter auszuziehen und sich auf ihre College-Ausbildung zu konzentrieren. Chloe’s Bruder hat schließlich oft Besuch von seinem besten Freund, dem gefühlskalten Sam, mit dem sie entweder nur streitet - oder gemeinsam im Bett landet.

    Sam ist schweigsam, sehr kontrolliert und ordentlich. Er hat sehr hart dafür gearbeitet, sich von der Unterschicht nach oben zu arbeiten. Inzwischen ist Sam vermögend und erfolgreich im Beruf. Also genau das, was er immer sein wollte. Da passt es ihm so gar nicht ins Konzept, dass ihm Chloe mehr unter die Haut geht, als er zugeben will. Schließlich würde das Chaos nur seine Ordnung zerstören. Und außerdem ist da noch Chloe’s überaus beschützender Bruder und gleichzeitig bester Freund Dex - der wäre gar nicht erfreut darüber…


    Wieder eine sehr lustige und flüssig geschriebene Baseball-Love Story mit sympathischen Charakteren und Szenen zum laut loslachen. Eine perfekte Unterhaltung für einen gemütlichen Lesetag, die man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ich freue mich auf weitere Bücher dieser Serie. 5 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Spiel um deine Hand (ISBN: 9783960870975)
    Saskia Louis

    Spiel um deine Hand

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Miriah

    Emma und Luke sind zurück, nachdem sie im ersten Teil der Serie zueinander gefunden haben und im zweiten Teil nur Nebenfiguren waren. Diesmal möchte Luke seiner Emma einen Heiratsantrag machen, doch das ist gar nicht so einfach.

    Man muss die ersten beiden Bände der Baseball Love Serie nicht gelesen haben, um Gefallen an diesem Buch zu finden, doch es ist sicher kein Nachteil, sie zu kennen. Vor allem, weil bereits die ersten Teile meiner Meinung nach sehr empfehlenswert waren. Der dritte Teil ist wesentlich kürzer, weshalb das Ende des Buches für mich auch etwas plötzlich kam, da ich gefühlt noch gar nicht lange an der Geschichte gelesen habe. Das ist auch ein kleiner Nachteil eines E-Books, denn hier merkt man gar nicht, wie die noch zu lesenden Seiten immer weniger werden.

    Auch Teil drei der Reihe hatte neben heißen Sportlern auch wieder viel zu lachen zu bieten. Daher freue ich mich schon auf Part 4 der Serie.

  6. Cover des Buches Des Todes dunkler Bruder (ISBN: 9783426634233)
    Jeff Lindsay

    Des Todes dunkler Bruder

     (193)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Nachdem eine neue Staffel der Serie Dexter angekündigt wurde – Jahre nachdem sie eigentlich beendet war, dachte ich, es wäre an der Zeit, endlich mal die Bücher zu lesen, um mich schon mal in Stimmung zu bringen.

    Und was soll ich sagen: Der Dexter Morgan im Buch ist genau so charmant wie der in der Serie. Es ist so absurd, ihm dabei zuzusehen, wie er versucht, menschlich zu sein, obwohl eine Bestie in ihm schlummert. Und dabei merkt er gar nicht, wie menschlich er manchmal von ganz allein ist.

    Es ist tatsächlich die Hauptfigur, die das Buch trägt. Denn ich muss sagen, dass ich die Geschichte an manchen Stellen etwas dünn fand. So scheint es zum Beispiel, als würde Dexter nie arbeiten. Er geht zwar ins Büro, aber man schaut ihm nie bei der Arbeit im Labor über die Schulter.

    Stattdessen hat er Zeit, sich an Tatorten aufzuhalten, bei denen er gar nicht gebraucht wird – und das ist für seine Vorgesetzten okay, denn anscheinend gibt es in Miami nicht genug Arbeit für Dexter, sodass seine Abwesenheit auffallen würde.

    Auch muss ich bemängeln, dass die Aufklärung des Falls zwar viel Katz und Mausspiel enthielt, mir aber die Schlüsse, die Dexter gezogen hat, oft zu intuitiv und nicht logisch waren. Das ergibt am Ende zwar Sinn, machte beim Lesen aber nicht immer Spaß.

    Auch fand ich das Ende etwas unverständlich, gerade was die Beziehung zwischen Dexter und Deborah anging. Ich hoffe, das wird im nächsten Buch aufgearbeitet.

    Dexters Charakter und sein Werdegang sind aber sehr spannend. Auch die Nebenfiguren waren toll. Seine Adoptivschwester Deborah ist so komplett anders als er und trotzdem merkt man, dass sie zusammen aufgewachsen sind. Wenn Deborah flucht und Dexter darauf fast schon empfindlich reagiert, ist das Gold wert.

    Der Killer, den wir hier jagen ist speziell, aber es wurde nie allzu blutrünstig beschrieben. Auch, wenn Dexter mordet, hat der Autor fast schon poetische Passagen eingearbeitet, um dem Ganzen etwas den Schrecken zu nehmen. Zusammen mit dem im Buch vorherrschenden Humor ist es auf jeden Fall kein zu harter Thriller. Es hat Spaß gemacht, ihn zu lesen und ich werde auf jeden Fall mit der Reihe weiter machen.


  7. Cover des Buches Game on - Schon immer nur du (ISBN: 9783736313385)
    Kristen Callihan

    Game on - Schon immer nur du

     (146)
    Aktuelle Rezension von: books_and_a_blue_sky

    Das Cover gefällt mir gut, jedoch erinnert es mich ein wenig zu sehr an das Cover von Band 1. Ich finde, da hätte man vielleicht ein wenig mehr Unterschied hineinbringen können.

    Der Schreibstili von Kristen Callihan war sehr angenehm und hat einen gewissen Sog auf mich ausgeübt, sodass ich immer weiterlesen wollte. 

    Jedoch hat mich das Buch ein wenig enttäuscht bezüglich der Handlung. Den Einstieg fand ich ein wenig komisch, da Ethan und Fiona direkt ineinander verliebt waren. Mir hat es da ein wenig gefehlt, dass der/die Leser*in bei der Entwicklung dieses Verliebtseins mitgenommen wird. Dieses Verliebtsein passiert nämlich schon viel früher, also vor der Zeit, in der das Buch spielt. Dann hätte man ja vielleicht da schon ansetzen bzw. daraus einen Prolog machen können. Danach hat es mir aber ziemlich gut gefallen bis ich ca. in der Mitte war. Die Skandale mochte ich gerne, vor allem, weil sie Fis und Ethans Beziehung immer wieder auf die Probe gestellt haben und die zwei diesem Druck trotzdem standgehalten haben. Jedoch gab es durch dieses „auf die Probe stellen“ die ganze Zeit ein Hin und Her zwischen Fiona und Ethan, welches ich irgendwann echt zu viel fand. Ich konnte das Verhalten der Zwei manchmal nicht so ganz verstehen.

    Die Charaktere von Fiona und Ethan selber mochte ich dafür sehr gerne. Beide machen eine beachtenswerte charakterliche Entwicklung durch und ich finde es toll, dass sie viel miteinander sprechen um Probleme aus dem Weg zu räumen. Außerdem ging es in diesem Buch sehr oft und viel um Sex, was ich dann doch ein wenig ZU viel fand. Beim ersten Band war mir das ja auch schon zu viel und bei Band 2 fand ich die „Dosierung“ der Sexszenen dann echt gut gelungen. Hier war es leider wieder grenzwertig – für mich persönlich.

    Wie ihr seht, bin ich ziemlich zwiegespalten. Ich habe das Buch zwar sehr schnell gelesen gehabt, aber es gibt doch Kritikpunkte für mich. Da mir aber Band 2 so gut gefallen hat, werde ich Band 4 auf jeden Fall auch noch lesen.

    Fazit: Ein eher schwächerer dritter Band der Reihe, der sich gut als Zwischendurchlektüre eignet. Ich persönlich mochte die Charaktere jedoch gerne und wenn man die Reihe schon begonnen hat, würde ich es trotzdem empfehlen dieses Buch zu lesen. 

  8. Cover des Buches Komm zurück, mein dunkler Bruder (ISBN: 9783426500354)
    Jeff Lindsay

    Komm zurück, mein dunkler Bruder

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia
    Dieser Band hält genau das, was mir alle versprachen: er ist weit schwächer als die vorigen beiden Bände.
    Während die vorangegangenen Bände mich von der ersten Seite an fesselten, musste ich bei diesem Band erst über die Hälfte des Buches lesen, bis ich richtig gefesselt wurde. Es war zwar spannend, aber nicht so, dass ich unbedingt weiterlesen musste.
    Es gibt hier Passagen, die nicht aus Dexters Sicht geschrieben wurden. Wenn man bedenkt, dass die vorigen Bände komplett aus Dexters Sicht waren und es ja eigentlich um ihn geht, sind diese Passagen unpassend. Ja, mich nervten sie anfangs sehr, weil man nicht weiß, was das soll, wo das hinführen soll und diese Passagen den Lesefluss beeinträchtigen. Es sind zwei Personen aus deren Sicht geschrieben wird - und nur die eine wird am Ende aufgelöst.
    Während man bei den Dexter-Passagen an einen Ich-Erzähler gewöhnt ist, werden diese anderen Passagen durch einen personalen Erzähler geprägt. Auch diese verschiedenen Erzählperspektiven  tragen nicht gerade dazu bei, dass man sich an diese neuen Charaktere gewöhnt.
    Ich selbst konnte mich nur ganz schwer daran gewöhnen. Und auch nur an den Beobachter. Der ergab wenigstens irgendwann einen Sinn. ES war nur verwirrend und man konnte sich bis zum Schluss nicht zusammenreimen, was es mit ES auf sich haben könnte.
    Ja, man merkt, ich hab das Buch nicht mehr mit so viel Begeisterung gelesen, wie die ersten beiden Bände.
    Meine Begeisterung nahm jedoch ab dem "Einbruchversuch" wieder zu. Dieser war wirklich spannend geschildert und kam sehr nahe an die Spannung aus den ersten beiden Bänden heran. Das hat mir sehr gut gefallen.
    Die Beziehung zwischen Astor, Cody und Dexter wird in diesem Band sehr intensiv beleuchtet. Auf der einen Seite gefällt mir das sehr gut, da man die beiden näher kennenlernt und Dexter sehr in die Rolle des Lehrers reinwächst, auf der anderen Seite bleiben dadurch allerdings auch Dinge auf der Strecke, was wiederum sehr schade ist. Außerdem häufen sich Formulierungen, wie "wie eine Zehnjährige" oder "wie es nur eine Zehnjährige konnte" sehr in diesem Band. Anfangs fand ich das ja noch amüsant, aber je mehr man Astor kennenlernte, desto mehr häuften sich diese Umschreibungen und desto genervter wurde ich, da nicht jede Zehnjährige so ist wie Astor. Man kann doch nicht alle über einen Kamm scheren! Noch dazu waren da Verhaltensweisen von ihr beschrieben, die ich eher einem Pubertant zuordnen würde... Und im Übrigen frage ich mich jetzt immer noch: Warum ist Astors Alter so wichtig und das ihres Bruders nicht? Denn Codys Alter wird nicht so oft erwähnt.
    Mit den Theorien, was der Dunkle Passagier sein soll, bin ich auch nicht einverstanden. Riecht mir zu sehr nach mystischer Fantasy und das passt hier einfach mal gar nicht. Dann hätte man das lieber doch so wie in der TV-Serie machen sollen und die Herkunft des Passagiers am besten gar nicht behandeln sollen.
    Es bleiben viele Fragen offen, gerade bezüglich des Verschwindens des Dunklen Passagiers. Natürlich darf man erwarten, dass der Passagier am Ende zurückkehrt. Darum geht es ja eigentlich auch in dem Band, grob gesagt. Aber die Art und Weise wie er zurückkehrt ist dann schon ziemlich "lame" und äußerst unglaubwürdig.
    Das Warum bleibt bis zum Schluss offen und man hat so eine Ahnung und auch eine Hoffnung, dass es im nächsten Band wohl darum gehen wird, dies aufzuklären.
    Allerdings traue ich dem Autoren mittlerweile auch zu, dass er es komplett offen lässt.

    Mein Fazit:
    Unterhaltsame Dexter-Fortsetzung, die am Ende offene Fragen aufwirft und nicht beantwortet und in meinen Augen unnötig ist. Hätte wirklich besser sein können.
  9. Cover des Buches Dunkler Dämon (ISBN: 9783426509746)
    Jeff Lindsay

    Dunkler Dämon

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia
    Der zweite Band der Buchreihe um Dexter Morgan gefällt mir auch wieder gut. Etwas Verwirrendes gab es in dem Band eigentlich nicht. Allerdings hat mir ein wenig Schmackes gefehlt.
    Es liest sich gut und ist auch spannend, aber es hat etwas gefehlt, das bei dieses atemraubende Lesegefühl auslöst.
    Der Anfang des Buches ist aber wirklich genial gelöst. Da denkt man, Dexter ist auf Mordtour und dann spielt er nur Dosentreten mit den Kindern. Das habe ich wirklich nicht erwartet und ließ mich sehr schmunzeln.
    Generell hielt der Band wieder ein paar Lacher parat aufgrund Dexters wirklich besonderem und aberwitzigem Humor.
    Trotzdem hat es mich gestört, dass Dexter das Problem seiner Verlobung nicht sofort gelöst hat. Ich mein, was wenn Chutsky oder Deborah irgendwann den Ring erkennen?
    Das fand ich in der Serie wirklich besser gelöst.
    Ein paar für mich unerwartete Wendungen beinhaltete das Buch auch wieder. Darüber war ich sehr froh. Ich denke, es wäre sonst ein wenig langweilig geworden.
    Trotzdem habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was mit Dexters Bruder aus dem ersten Band letztlich passiert ist. Das war so offen am Ende, dass es mir keine Ruhe lässt.
    Den Hass zwischen Doakes und Dexter hab ich im Übrigen immer noch nicht verstanden. Das war im ersten Band ja schon angeschnitten, wird in diesem aber noch besser thematisiert. Aber am Ende frage ich mich doch wieder: "Aber warum hassen sie sich so? Sie kennen sich doch eigentlich gar nicht!" Seit wann kann man sich denn völlig grundlos hassen?
    Das war auch der Grund, warum ich nicht verstanden habe, dass Dexter sich nicht an die Vorschriften hielt und dem Captain nicht gemeldet hat, dass Doakes verschwunden ist, als er dann plötzlich weg war. Er feiert lieber, dass er "frei" ist, was ich persönlich ziemlich leichtsinnig fand, weil er es ja nicht zu 100% wirklich wusste, dass Doakes weg ist. Es hätte ja auch sein können, dass Doakes einfach versteckter arbeitet.
    Auch frage ich mich, warum Dr. Danco "Danco" heißt. Als Leser bekommt man das Gefühl, dass das Wort "danco" eine tiefere Bedeutung hat. Das wird aber bis zum Schluss nicht aufgeklärt.
    Das Ende war weitestgehend unspektakulär aber nicht so verwirrend wie in Band 1. Ich fand es außerdem auch wirklich sehr gut vom Autor gelöst, dass man in Dexters Erkenntnis so hineingezogen wird, dass man Schritt für Schritt als Leser genau dasselbe erkennt, wie Dexter und am Ende mit ihm gemeinsam auf die Lösung kommt. Hatte ich so bisher noch in keinem Buch. Ich hab meist die Puzzleteile am Ende schneller zusammengesetzt wie die Figuren und war denen dann oft einen Schritt voraus. Das war hier jetzt überhaupt nicht so. Ich hatte den Eindruck, Dexter und ich hätten das Rätsel gemeinsam gelüftet. Eine tolle Leseerfahrung!

    Mein Fazit:
    Spannender Dexter-Thriller, der fesselt, dem aber leider das atemraubende Lesegefühl aus Band 1 fehlt.
  10. Cover des Buches Blake - Der Geschmack des Todes (ISBN: 9783453440999)
    Jack Heath

    Blake - Der Geschmack des Todes

     (15)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Oh wow, was hat Jack Heath hier wieder für ein Brett rausgehauen! Dieser Autor weiß einfach, wie man einen spannenden Thriller inszeniert.

    Dabei ist es nicht einmal unbedingt die Handlung, die das Buch trägt, es ist Protagonist Blake selbst. Er ist bitterböse, weiß aber, dass er eine Gefahr für die Menschheit ist, was das ganze für den Leser irgendwie wieder relativiert. Ich mag ihn. Er ist witzig, sarkastisch und smart. Kurzum, er hat alles, was eine coole Hauptfigur ausmacht und ist trotzdem nicht zu glatt, sondern hat seine Makel.

    Aber auch der Fall, den er zusammen mit FBI Agentin Reese Thissle verfolgt, hatte es diesmal in sich und führt uns in die tiefsten Abgründe der Menschheit.

    Ich fand sehr interessant, was für Themen der Autor sich hier ausgesucht hat, denn die waren, zumindest teilweise, echt abgefahren und ich hatte noch nie etwas ähnliches gelesen. Was hier aus einer „ganz normalen“ Leiche, die im Wald gefunden wird, großes wird, war wirklich ein abgefahrenes Abenteuer.

    Mir gefiel auch die schwierige Beziehung zwischen Blake und Thissle. Er mag sie, wohl der erste Mensch in seinem Leben, dem er Gefühle entgegen bringt und muss sie dennoch immer von sich weisen, weil er denkt, seine Gefühle nicht unter Kontrolle zu haben. Diese kleine Lovestory fand ich bei den ernsten Themen sehr auflockernd, da man Blakes innere Zerrissenheit wirklich gut spüren kann und auch merkt, wie sehr Thissle ihn mag.

    Auch die kleinen Rätsel, die jedes neue Kapitel einleiten, verleihen dem Buch ein gewisses Etwas, immerhin verdient Blake sein Geld mit dem Lösen von Rätseln, wenn er nicht gerade Mordfälle untersucht. Ich hab natürlich immer fleißig mitgeraten, wobei ich nicht auf jede Lösung gekommen bin. Spaß gemacht hat es aber trotzdem.

    Jack Heaths Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Er erzählt aus der Sicht von Blake, so dass man sich diesem direkt noch näher fühlt.

    Das einzige, was ich an diesem Buch zu bemängeln habe, ist, dass es viel zu schnell vorbei war und mit einem richtig fiesen Cliffhanger endet, der mich schon fieberhaft auf den nächsten Band hoffen lässt.


  11. Cover des Buches Zu cool für dich (ISBN: 9783423782630)
    Sarah Dessen

    Zu cool für dich

     (132)
    Aktuelle Rezension von: berrydavid
    Titel: Zu cool für dich
    Autor: Sarah Dessen
    Übersetzer: Gabriele Kosack
    Seitenanzahl: 450 Seiten
    Erschienen: 2012
    Verlag: dtv
    Preis: 8€
    ISBN: 978-3-423-78198
    Ausgabe: Taschenbuch

    Klappentext
    Als Dexter wie ein Wirbelwind in Remys klar strukturiertes Leben einbricht, erwartet sie die nächste Sommeraffäre. Warum ist es dann so schwer für sie, bei Dexter ihr gewohntes Programm durchzuziehen? Schluss machen, bevor echte Gefühle ins Spiel kommen, das war bisher nie ein Problem für Remy. Und eigentlich ist Dexter sogar alles andere als ihr Traumtyp: Er ist chaotisch, impulsiv und unordentlich. Aber Dexter verschwindet einfach nicht aus Remys Leben, und ehe sie es sich versieht, steckt sie mittendrin in dem Gefühlswirrwarr, das sie sonst so sorgfältig gemieden hat. (Quelle: lovelybooks)

    Meine Meinung
    Das Cover ist nicht gerade das Schönste, jedoch ist es akzeptabel.

    Der Schreibstil ist wunderbar leicht zu lesen und ohne es zu ahnen, hatte ich schon 50 Seiten gelesen. Zwar ist es flüssig, jedoch auch einfach und nichts besonderes.

    Die Charaktere waren alle verschieden und einige mochte ich und einige nicht. Z.B Ted konnte ich überhaupt nicht leiden, aber dafür mochte ich Dexter. Jedoch sind fast alle Charaktere einfach gehalten. Bei der Protagonistin Remy gab es zwar eine Art von Tiefe, jedoch blieb sie dabei die Einzige.

    Die Idee zu dem Buch ist zwar nicht neu, aber mal anders. Dieses ,,Badboy/Goodgirl" Ding geht mir langsam auf die Nerven, weshalb ich dieses Buch zum Teil deshalb genoss, weil es nicht darum ging. Jedoch sind einige Songs in diesem Buch richtiger Schrott. Ebenso waren die Tiefen eher oberflächlich und man konnte einiges nicht nachvollziehen, weil die Gefühle einfach daraufgeklatscht wurden. Ebenso kamen während des Buches einige Fragen auf, die nie beantwortet wurden.

    Lieblingszitat
    ,,Ein Scheißsommer, was Beziehungen angeht. Es reicht, um den Glauben an die Liebe endgültig zu verlieren."
    ,,Nein, den verliert man niemals ganz."

    Fazit
    Zwar keine tiefgründige schön erzählte Liebesgeschichte, jedoch ein gutes Buch für zwischendurch im Sommer.

    Notenvergabe
    3-

    Weiterempfehlung?
    Nein.
  12. Cover des Buches Dexter (ISBN: 9783426510636)
    Jeff Lindsay

    Dexter

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Wortklauber

    Während der Originaltitel deutlich Bezug zum Inhalt nimmt, kommt die deutsche Ausgabe, obwohl es sich bereits um den 5. Teil der Serie handelt, schlicht mit dem Titel „Dexter“ daher. Vielleicht, weil sich so besser Leser erschließen lassen, die von den bisherigen Teilen nichts wissen und die vielmehr durch die TV-Serie (quasi verspätet) zum Buch kommen ...?

    Dexter, Blutspurenanalyst für die Polizei von Miami und frischgebackene Vater von Lily Anne, beschließt (wieder einmal), seinem dunklen „Hobby“ als Serienkiller abzuschwören. Natürlich kommt (wieder einmal) etwas dazwischen. Nämlich ein Kannibalen-Zirkel. Außerdem sind – in der Serie – längst verschiedene Figuren wieder mit von der Partie, allen voran sein Bruder Brian. Der nimmt sich Dexters Stiefkinder an, die ihrerseits dunkle Triebe entwickelt haben und diese gefördert haben wollen, welchem sich der geläuterte Dexter nunmehr ja verschließt.

    Da ist also dieser Kannibalen-Zirkel, ein Haufen dubioser, gesichtsloser Party-People, die sich auf das Verspeisen von Menschen fixiert haben („Hannibal“ lässt grüßen), Dexter, wie gewohnt hin und her gerissen, ja, und das war’s dann auch. Die Story plätschert so dahin, und wenn das Buch trotzdem schnell gelesen war: am Buch allein kann’s nicht liegen. Ohne die durch die Serie etablierte Figur wäre es mit den Büchern wahrscheinlich nicht weit her. Und das ist schade, da der erste Roman durchaus vielversprechend war und für sich bestehen kann, auch ohne Serie. Leider gilt das nicht für die Folgeromane. Der 5. „Dexter“: definitiv mein letzter!

  13. Cover des Buches Betrogen (ISBN: 9783442361892)
    Sandra Brown

    Betrogen

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Spreeling

    Die Zwillinge Melina und Gillian wollen einen Abend ihre Rollen tauschen, damit Gillian den heißen Astronauten Christopher Hart kennen lernt. Aber dieser Abend verläuft ganz anders als gedacht und am Morgen ist Gillian tot. Melina ist vor Trauer aufgelöst und will Rache. Hart bleibt an ihrer Seite und zusammen verfolgen sie Spuren. 

    Im Verlauf der Ermittlungen treten Dinge zu Tage, die einfach unglaublich sind. Und dann muss Hart gegen seine Gefühle für Melina kämpfen. Wie kann es sein, dass er beide Frauen begehrt.

    Sandra Brown hat wieder einen unglaublichen Plot geschaffen. Durch die Möglichkeit der Zwillinge ist auch der Leser immer im ungewissen, was nun wem wirklich passiert ist. Schon bald gibt es einen Verdacht, aber es scheint unmöglich dies zu beweisen. 

    Und am! Ende erwartet den Leser noch eine Überraschung die vieles erklärt.

    Ich bin durch die Seiten geflogen und konnte kaum das Buch beiseite legen.

  14. Cover des Buches Die schöne Kunst des Mordens (ISBN: 9783426505533)
    Jeff Lindsay

    Die schöne Kunst des Mordens

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Medienjournal
    Die schöne Kunst des Mordens ist ein würdiger Vertreter der Dexter-Reihe, kehrt erfreulicherweise nach leichten Durchhängern in Teil 3 zu seinen Ursprüngen und Stärken zurück und erzählt genial wie eh und je eine weitere spannende Episode aus dem Leben des ehrenhaften Killers. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2011/10/die-schoene-kunst-des-mordens-buch/
  15. Cover des Buches Fremd fischen (ISBN: 9783453356863)
    Emily Giffin

    Fremd fischen

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Hallo ihr Lieben!

    Dies ist meine erste Rezension, seid nicht allzu nachtragend :D

    Welches Buch?
    Das Buch ist von Emily Giffin mit dem Titel "Fremd fischen" vom Diana Verlag.

    Warum dieses Buch?
    Ich habe dieses Buch gekauft, weil mich die pinke Farbe vom Einband total ins Auge gesprungen ist, danach war es der Klappentext, welcher mit den knappen Wörtern beginnt: "Sie ist verliebt - Er ist verlobt - Mit ihrer besten Freundin." Da ich ab und an gerne etwas über Dreiecksbeziehungen und Liebe und Freundschaft lese, dachte ich mir, dass mir das Buch ganz gut gefallen wird. 

    Worum geht es?
    Angefangen hat es mit der Protagonistin Rachel, die in einer Art Lebenskrise steckt, weil sie kurz vor ihrem 30. Geburtstag steht und weder ein Kind noch in einer Beziehung ist. Dieser langatmige Monolog hat mich leider etwas gestört. Danach kommt ihre beste Freundin Darcy zu Sprache, die mit Dexter, Rachels langjährigem guten Freund, den sie im Jura Studium kennengelernt hat, verlobt ist. Sie und weitere Freunde feiern gemeinsam in Rachels runden Geburtstag rein, bis nur noch Rachel und Dexter übrig bleiben. Sie betrinken sich und eins führt zum anderen, wie man das aus so einigen Büchern oder Filmen kennt. Von da an beginnt die Affäre und somit Rachels Gewissenskonflikt: "Freundschaft gegen Liebe".  Es folgt ein großer Teil mit der momentanen Handlung, also die heimlichen Treffen, die Gewissensbisse seitens Rachel und Dexter und Flashbacks, wo man mehr über die Vergangenheit von Rachel, Dexter und Darcy erfährt. Rachel stellt Dexter ein Ultimatum: Entweder sagt er die Hochzeit zu Darcy ab oder sie möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Wie wird er sich entscheiden?

    ACHTUNG SPOLIER, FALLS IHR DAS BUCH LESEN WOLLT!Er geht zu Rachel um ihr mitzuteilen, dass er die Hochzeit abgesagt hat und mit Rachel zusammen sein möchte. In der Wohnung kommen sie sich näher, jedoch ist Darcy bereits auf dem Weg zu Rachel, um ihr von der geplatzten Hochzeit zu erzählen. Ab hier wurde es übrigens richtig spannend! Dexter versteckt sich im Kleiderschrank (total das Klischee) und Darcy kommt in die Wohnung. Sie beichtet Rachel, dass sie eine Affäre mit Dexters bestem Freund hat und von ihm ein Kind erwartet. Auf ein Mal sieht sie Dexters Uhr auf Rachels Nachtschrank liegen und es dauert nicht lange, bis Darcy ihn findet. Darcy ist außer sich und kündigt Beiden die Freundschaft. Rachel und Dexter bleiben zusammen, also ein Happy End nach meinem Geschmack, auch wenn ich es um die Freundschaft schade finde, weil Freundschaften, vor allem die zwischen zwei Freundinnen, total wichtig und ein starkes Band ist.

    Meine Meinung und sonstige Anmerkungen
    Es ist leicht geschrieben, man kann sich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen durch die inneren Monologe, die in bestimmten Abständen eingearbeitet wurden. Das Buch folgt vielen Klischees, manchen gefällt es, manchen nicht, ich fand es zur Abwechslung ganz nett, habe jedoch bessere Bücher zu diesem Thema gelesen. Perfekt jedoch für zwischendurch, wenn man mal etwas abschalten möchte.
  16. Cover des Buches Des Todes dunkler Bruder (ISBN: 9783836806046)
    Jeff Lindsay

    Des Todes dunkler Bruder

     (18)
    Aktuelle Rezension von: kattii
    Ich hatte das Buch schon vor einiger Zeit gelesen, da ich nun aber auch Hörbücher für mich entdeckt hatte und die ersten 4 Teile der "Dexter" Serie günstig bekommen habe, wollte ich nochmal mit Teil 1 anfangen. 

    Und wieder war ich begeistert. Dass mir der Inhalt gefällt, wusste ich ja durch das Buch schon. Der Anfang der Serie ist sehr nah am Buch gehalten und durch die Ich Perspektive bekommt man nochmal einen anderen Bezug und bessere Sichtweise zu Dexter und seiner Psyche. (weiteres siehe Rezi dort). Zum Hörbuch kann ich nur noch hinzufügen, dass es sehr gut gelesen ist. Sowohl wenn es um die verschiedenen Charaktere geht, als auch um Spannung zu erzeugen. Auch der trockene Humor kommt sehr gut rüber. 

    Wirklich gut gemacht und ich freue mich schon auf den zweiten Teil. 
  17. Cover des Buches Dexter in the Dark (ISBN: 9780752881607)
    Jeff Lindsay

    Dexter in the Dark

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Goodbye Lemon (ISBN: 9783257240283)
    Adam Davies

    Goodbye Lemon

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Als Dexter Tennant als 5jähriger im See ertrinkt, kann man nur von einem tragischen Unfall sprechen. Dennoch geben sich die Familienmitglieder die Schuld. allerdings jeder auf seine Weise, weil nie über den Unglücksfall in der Familie offen und ehrlich geredet wurde. Der zweitjüngste Bruder Jack bricht sogar ganz mit der Familie und erst als seine zukünftige Frau Hahva ihn bedrängt, dem Ruf der Familie zu folgen, weil der verhasste Vater einen Schlaganfall erlitten hat, der ihn total gelähmt und sprachlos gemacht hat, kommt es nach 15 Jahren zu einem Wiedersehen. Die Fronten sind verhärtet, doch es ergeben sich die Möglichkeiten, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Das scheint jedoch einen hohen Preis zu haben.
    Davies schrieb einen Roman über Liebe, Trauer und Vergebung, über Konsequenzen, die jahrelanges, tragisches Schweigen über die Wahrheit hat und über vertane Chancen, die durch Missverständnisse entstehen. Das geschieht in einer Sprache, die sich nicht abhebt von den normalen Geschehnissen im Leben, nur weil es hier um den Tod und die Schuld geht. Im Gegenteil, die Schuld als alltäglicher Begleiter bringt sogar komische Momente mit sich, deren Tragik allerdings im Zusammenhang mit dem Schweigen und der Manifestierung lückenhafter Erinnerungen entsteht. Ein sehr sensibler Roman mit einigen Überraschungen und sehr vielen emotionalen Höhepunkten, fein komponiert und sorgfältig strukturiert in kleinere und größere Abschnitte. Ein Buch, das den Leser nachdenklich stimmen sollte.
  19. Cover des Buches One Day (ISBN: 8601421646086)
    David Nicholls

    One Day

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Cari_f
    "This is where it all begins. Everything starts here, today."

    Als sich Emma Morley und Dexter Mayew in der Nacht ihres Abschlusses, dem 15. Juli 1988, treffen, ahnen sie noch nicht, dass das der Beginn einer lebenslangen Freundschaft werden sollte.

    David Nicholls Roman erzählt eine Geschichte von zwei Menschen, die zwei völlig unterschiedliche Lebenswege einschlagen, sich aber nie ganz aus den Augen verlieren. Es ist eine Geschichte über Liebe und Verlust. Es ist auch eine Geschichte darüber, was man aus seinem Leben macht und welche Ziele man sich setzt.

    Die Geschichte von Emma und Dexter wird über eine Zeit von knapp 20 Jahren erzählt - immer am 15. Juli. Als Leser erfährt man, wie sich die beiden über die Jahre verändern und erwachsen werden, aber der Fokus liegt auf dem, was sie an diesem einen Tag erleben. Dieses Konzept gefällt mir sehr - beim Lesen sucht man automatisch nach den kleinen Informationen über die Zeit, die während des Jahres passiert sind und baut sich so die Geschichte zusammen.

    Noch lange nach dem ersten Lesen habe ich über dieses Buch nachdenken müssen. Der Autor schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die trotz all der Gefühle, die die Protagonisten erleben (und mit ihnen der Leser), keineswegs kitschig erscheint. Man kann sich in die Personen hineinfühlen - auch wenn man nicht immer glücklich darüber ist, was sie aus ihrem Leben machen. Und man denkt automatisch an sein eigenes Leben und fragt sich, ob man selbst glücklich ist.

    Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!
  20. Cover des Buches Darkly Dreaming Dexter (ISBN: 9780307473707)
    Jeff Lindsay

    Darkly Dreaming Dexter

     (20)
    Aktuelle Rezension von: SitataTirulala
    Whatever made me the way I am left me hollow, empty inside, unable to feel. It doesn't seem like a big deal. I'm quite sure most people fake an awful lot of everyday human contact. I just fake all of it.

    Dexter Morgan arbeitet als Blutspurenanalyst für die Miami Dade Police. Ein ganz unspektakulärer Laborjob. So wie Dexters ganzes Leben reichlich unspektakulär ist. Seit über einem Jahr umwirbt er seine Freundin Rita, ohne dass sie sich auch nur im Ansatz näher gekommen wären. Er unterstützt die Polizeikarriere seiner Schwester Deborah. Er sieht immer wie aus dem Ei gepellt aus, ist höflich und freundlich und durchschnittlich. Adrett. Sehr hübsch. Kurzum: absolut normal, absolut unauffällig. Und das ist ein Image, das er penibel pflegt, denn dahinter versteckt Dexter ein dunkles Geheimnis. Schon seit Jahren begibt er sich auf nächtliche Streifzüge, um zu morden, wie es ein dunkler Teil seines Bewusstseins, den er den "Dark Passenger" nennt, verlangt. Doch er hat sich entschieden diese Mordlust konstruktiv zu kanalisieren - wenn Dexter tötet, dann nur die richtig schlimmen Jungs. Mörder, Kinderschänder, Vergewaltiger.
    Niemand ahnt etwas von seinem "Hobby", aber der Prostituiertenmörder, dem sie auf der Spur sind, scheint kleine Hinweise und Nachrichten an seinen Tatorten zu hinterlassen, die nur für Dexter bestimmt sind. Und auf merkwürdige Art und Weise fühlt dieser sich zu seinem Kollegen hingezogen, obwohl er genauso weiß, dass er ihn dingfest machen muss. Wer ist der unbekannte Mörder? Und woher weiß er, dass Dexter ein Künstler wie er ist?

    Ein Mörder, der Mörder umbringt. Die Idee fand ich schon faszinierend, als ich das erste Mal von der Serie hörte und ja, ich muss gestehen, dass ich hier zuerst von der Serie gehört habe und erst dann dahinter gestiegen bin, dass sie auf einer Buchreihe beruht. Trotzdem war es immer so ein "Ja, später vielleicht mal, irgendwann". Bis mir - natürlich mal wieder auf der Arbeit in der Bücherei - die englische Fassung des ersten Teils in die Hände gefallen ist. Da ich sowieso Lust hatte, mal wieder Englisch zu lesen, hab ich Dexter kurzerhand eingepackt.
    Das Buch beginnt gleich mit einem von Dexters nächtlichen Streifzügen, bei dem ein Geistlicher, der sich über Jahre hinweg an einer Reihe von Kindern vergangen hat, seine gerechte Strafe erfährt. Die ganze Nacht ist er mit dem Priester beschäftigt - und geht danach nahtlos und gut gelaunt wie immer zur Arbeit. Da war mir dann richtig klar, wie schräg dieses ganze Konzept eigentlich wirklich ist. Aber seltsamerweise hat es sich trotzdem nicht total haarsträubend realitätsfremd angefühlt, Dexter dabei zuzuhören wie er eigentlich sehr genau analysiert und sich darüber im Klaren ist was er ist, was er tut und wie leicht er außer Kontrolle geraten könnte wie die Männer, die er eigentlich verfolgt und unter die Erde bringt. Es ist sogar zeitweise sehr amüsant seinen Gedankengängen hinsichtlich des ganz normalen Wahnsinns seiner "normalen" Mitmenschen, insbesondere was seine Schwester Deborah betrifft.
    Überhaupt muss ich gestehen, dass Jeff Lindsay sowohl mit seinem Schreibstil, als auch mit seinem zynischen Hauptcharakter Dexter genau meinen Nerv getroffen hat. Die Story stand für mich gar nicht im Vordergrund, sondern viel mehr der Charakter selbst. Was tut Dexter, was denkt er, was plant er? Wird er Debs Karriere auf die Sprünge helfen und den Künstler, den er so bewundert ans Messer liefern? Oder wird er erst noch ein Weilchen mit diesem spielen, wozu er vom Täter aufgefordert wird? Die übrigen Charaktere, wie etwa Deborah, Detective LaGuerta, Dexters Freundin Rita oder die anderen Labortechniker bleiben vergleichsweise dünn und blass. Es ist ganz klar, dass Dexter hier der Star der Show ist.
    Dabei gerät die eigentliche Jagd nach dem Täter ein wenig zur Nebensache. Obwohl Lindsay die Tatorte sehr plastisch beschreibt, geht durch Dexters Sichtweise auf das ganze das Grauen dieser Taten verloren. Es geht nicht um die Opfer - ich könnte nicht mal beschwören, dass überhaupt ihre Namen genannt wurden. Sie sind Werkzeuge, Requisiten in einem Stück, dass der Mörder für Dexter inszeniert und genau so werden sie auch behandelt. Man muss das ganze also schon mit einer gesunden Distanz lesen, sonst kommt es an einem an der ein oder anderen Stelle ziemlich menschenverachtend vor.

    Dexter hat mich großartig unterhalten, war allerdings auch der Alleinunterhalter, was nicht zwingend schlecht ist, mich aber letztlich doch zu einem Gesamtergebnis von "nur" vier Blümchen bringt.
    -----------
    Rezension hier: http://licentiapoeticae.blogspot.de/2015/03/br-jeff-lindsay-darkly-dreaming-dexter.html
  21. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783899033120)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Elchi130

    Oh je, wo soll ich nur anfangen?!? Ich liebe den Film zu diesem Buch! Er gehört zu den wenigen Filmen, die ich besitze, damit ich sie bei Lust und Laune gucken kann. Mit der Vorfreude, in diese schöne Geschichte einzutauchen, habe ich das Buch „Zwei an einem Tag“ begonnen.

    Doch meine Euphorie ebbte nach und nach beim Lesen ab. Die zwei Hauptpersonen, die ich im Film geliebt habe, wurden mir immer unsympathischer. Dexter ist narzisstisch, oberflächlich und ertrinkt ständig in Selbstmitleid. Und Emma ist verkrampft, prüde und ohne Selbstliebe. Die Hoffnung, dass die beiden Figuren sich im Laufe des Buches verändern, stirbt nach und nach. Ich habe dann auf das große Ereignis gewartet, sicher dass ich das Buch ab da mögen werde. Doch ich höre und höre das Hörbuch, es passiert einiges, nur das Ereignis, auf das ich warte, findet nicht statt. Stattdessen muss ich mich durch Abschnitte kämpfen, die vor Lebensfrust, Selbstmitleid und Pessimismus nur so strotzen.

    Als der große Moment dann endlich da ist, wird er völlig unspektakulär abgearbeitet. Ich bleibe ungläubig und fassungslos zurück. Durch diese Unscheinbarkeit des Höhepunktes wird bei mir nur noch Ablehnung, im besten Fall Gleichgültigkeit der Geschichte und den Personen gegenüber ausgelöst. Und schon geht es mit dem Gekrampfe, Gezanke und dem Pessimismus weiter in der Geschichte weiter.

    Zurück bleibt bei mir Leere und Enttäuschung sowie die Erkenntnis, dass die Vorlage den Film entzaubert hat. Meine Empfehlung: lieber zum Film greifen und das Buch links liegen lassen.

  22. Cover des Buches Dexter (ISBN: 9781409100652)
    Jeff Lindsay

    Dexter

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Verbindung (ISBN: 9783442488971)
    Cambria Brockman

    Die Verbindung

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Kriegsfeder

    Meine Meinung zum Buch:

    Das Cover des Buches gefällt mir wirklich gut. 

    Ich finde die Farben sehr ansprechend. 

    Durch das Gebäude im Hintergrund hat das Cover eine alte Note. Die Schrift des Titels ist allerdings sehr modern gehalten. Das Ganze passt dennoch sehr gut zusammen, gerade wegen dem Farbfilter, der über dem Bild liegt.

     

    Den Klappentext des Buches fand ich auch sehr ansprechend.

    ich habe mich auf eine spannende Freundschafts- und Liebesgeschichte gefreut, die ein unerwartetes Ende finden wird.

     

    Als ich allerdings angefangen habe das Buch zu lesen, wurde ich sehr enttäuscht. 

    Es fing damit an, dass ich mich überhaupt nicht in die Charaktere hineinversetzen konnte. 

    Auch mit der Geschichte an sich wurde ich nicht wirklich warm.

    Es hat mir einiges an Spannung gefehlt. 

    Ich habe dem Buch einige Chancen gegeben, doch es konnte mich einfach nicht überzeugen. 

    Größtenteils lag das auch daran, dass ich einfach nicht mit der Hauptcharakterin warm wurde. 

    Sie kam mir so distanziert von den ganzen Geschehnissen vor, wie eine Person, die gar nicht wirklich dabei ist. 

    Ich muss leider sagen, dass das Buch nichts für mich ist. 

     

    Cover: 4/5

    Schreibstil: 0/5

    Story: 3/5

    Spannung: 2/5

    Charaktere: 1/5

    Liebe: 2/5

    Erotik 0/5

    Aktion: 1/5

    Endbewertung:

     

    Ich gebe diesem Buch 0 von 10 Federn! 

     

    - Kriegsfeder

  24. Cover des Buches Das ist ... legendär! (ISBN: 9783426786222)
    Valerie Höhne

    Das ist ... legendär!

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Buch rund um das Thema "Serien", natürlich bemängelt jeder Leser, daß einzelne Lieblingsserien nicht behandelt werden, aber das hätte den Umfang des Buches platzen lassen. Zu Beginn wird über Serien und deren Bedeutung für uns als Kindheitserinnerung räsoniert, bevor einzelne Serien auf je 2 Seiten vorgestellt werden, und die wichtigsten sind schon dabei, wobei das Besondere herausgestrichen wird, bevor auch auf Nervigkeiten eingegangen wird. Und im Abschlußteil werden die besten Agenten, Cops usw. aufgeführt. Sehr akribisch alles, und für jeden Serienfan gibt es Neues zu entdecken.

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