Bücher mit dem Tag "diät"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "diät" gekennzeichnet haben.

322 Bücher

  1. Cover des Buches Der Ernährungskompass (ISBN: 9783570103197)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Linda_123

    Super lehrreich für jeden von uns. Sehr unterhaltsam zum Lesen :) 

  2. Cover des Buches Fettlogik überwinden (ISBN: 9783548376516)
    Nadja Hermann

    Fettlogik überwinden

     (96)
    Aktuelle Rezension von: chaptersofkiki

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht so ganz genau, wieso ich überhaupt der Meinung war, dass es eine gute Idee sei, dieses Buch zu kaufen. Doch eine Kurzschlussreaktion und 9,99€ später war es dann auf meinem E-Reader und jetzt "musste" ich es natürlich auch lesen.
    Anfangs dachte ich noch, dass mir das Buch eigentlich ganz gut gefällt. Ich fand es gut, dass die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt und voll und ganz hinter ihrer Meinung steht. Das Problem an der ganzen Sache ist jedoch, dass ich denke, dass dieses Buch in den falschen Händen der Einstieg in eine oder die Verschlimmerung einer bereits vorhandenen Essstörung sein kann. Dieses Buch hatte so viele problematische Aspekte, dass ich gar nicht so genau weiß, wo ich anfangen soll.
    Vielleicht sollte ich vorweg erwähnen, dass die Autorin selbst von 150kg auf 63kg abgenommen hat. Diese Tatsache wird einem in diesem Buch auf so ziemlich jeder Seite um die Ohren gehauen. Wie sie das geschafft hat? Nun, sie hat das erste halbe Jahr ihre Kalorienzufuhr auf ganze 500 Kalorien am Tag gedrosselt, da sie verletzt an das Sofa gebunden war und auch danach hat sie absolut fanatisch genau Kalorien gezählt. Nach Aussagen der Autorin ist es aber ganz und gar nicht problematisch, so wenig zu essen, denn wenn man nur seine Vitamintabletten nimmt, dann entstehen auch keine Mängel. Da sind dann bei mir das erste Mal die Alarmglocken losgegangen. Ich bin nicht der Meinung, dass NahrungsERGÄNZUNGSmittel jemals anstatt von Nahrung eingenommen werden sollten. Weiterhin, so sagt Frau Hermann, ist es auch gar nicht schlimm, seine Kalorien so weit runterzuschrauben, denn den allseits gefürchteten "Hungerstoffwechsel" gäbe es nämlich gar nicht. Da ich keine Wissenschaftlerin oder Ernährungsberaterin bin, möchte ich mir dazu jetzt mal kein Urteil erlauben. Was ich jedoch einfach nicht glauben kann, ist, dass es für den Körper, der nunmal Energie braucht, damit er all seine lebenswichtigen Funktionen ausführen kann, gesund sein soll, so wenig zu essen.
    Ein weiterer Aspekt, den ich als sehr problematisch empfunden habe, sind ihre ständigen Ausschweifungen darüber, wie furchtbar ungesund Übergewicht sei. Laut Hermann sind ein paar Kilo Übergewicht ein ziemlich sicheres Todesurteil. Und auch ihre Kommentare über Übergewicht fand ich teilweise wirklich sehr grenzwertig. Ihre zusammenfassende Aussage ist ungefähr so: "Dicke Menschen sind dick, weil sie einfach faul und undiszipliniert sind und weil sie all diese vielen Ausreden haben, die ich in diesem Buch hier gerade entlarve.". Wie gesagt, wirklich grenzwertig. Und auch ihre ewigen Schimpftiraden auf die ach so verwerfliche "Fat Acceptance"-Bewegung sind unfassbar nervig. Worauf sie hingegen so gut wie gar nicht eingeht, sind die Gefahren des Untergewichts. Wo sie doch so sehr den Fokus auf "Gesundheit" in diesem Buch legt, finde ich das sehr fragwürdig. Aber wahrscheinlich hat sie das einfach nicht als erwähnenswert empfunden, denn ihrer Aussage nach werden die Menschen ja sowieso alle immer dicker.
    Eine weitere Sache, die mich unglaublich genervt hat, ist ihre Fixierung auf den BMI. Während überall gerade darüber diskutiert wird, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, den BMI zu verwenden, steht und fällt bei ihr alles mit diesem Konzept. Normaler BMI = gesund, minimal drüber = verfasst schon mal euer Testament.
    Was ich auch noch erwähnen muss, ist, dass die Autorin einen Doktor in Psychologie hat. Das macht die ganze Sache für mich noch schlimmer. Sie müsste wissen, wie schmal der Grad zwischen Diät und Essstörung sein kann - natürlich immer in Kombination mit noch weiteren Faktoren, die bei den Betroffenen vor sich gehen, aber zahlreiche Studien haben gezeigt, dass eine Diät ein guter Prädiktor für eine Essstörung ist. Ihre Aussage dazu? "So manch eine Magersüchtige könnte davon profitieren, einmal ernsthaft Kalorien zu zählen, um eventuelle irrationale Ängste abzubauen.". Genau. Denn Magersüchtige oder Menschen mit einer anderweitigen Essstörung haben ja vorher noch nicht "ernsthaft" genug ihre Kalorien gezählt. Und das ist nur eine von vielen fragwürdigen Aussagen der Autorin zum Thema Essstörung. Genau so fand ich es sehr verwunderlich, dass sie ja überhaupt nicht nachvollziehen konnte, dass sich Menschen in ihrer Umgebung Sorgen gemacht haben, dass sie selbst eine Essstörung entwickeln könnte. Die sind ja alle nur neidisch und einfach schon so von der "Verfettung der Gesellschaft" (nicht ihre Aussage, ich wollte nur mal ihren Standpunkt abkürzen) manipuliert, dass sie gar nicht mehr wissen, wie ein gesunder Mensch eigentlich aussieht. Jap, als Beweis dafür hat sie sogar auf ein Projekt einer Frau verwiesen, die eigentlich mit Bildern zeigen wollte, wie unterschiedlich verschiedene BMI-Bereiche aussehen können, und hat es dann so für sich verdreht, dass sie damit zeigen wollte, wie sehr wir Adipositas in der heutigen Gesellschaft "verharmlosen" und "normalisieren".
    Es gibt noch einige Dinge, die ich an diesem Buch kritisieren könnte, aber ich denke, ich habe die wichtigsten Dinge zusammengefasst. Ich möchte hiermit keinesfalls die Autorin persönlich angreifen, doch ich bin einfach der Meinung, dass über dieses Buch wirklich mal gesprochen werden müsste. Was ich gut fand ist die Tatsache, dass jede ihrer Aussage mit einer Studie unterlegt war. Nimmt man sich jedoch die Zeit und durchforstet das Internet nach Studien zu diesen Themen, dann wird einem schnell klar, dass es immer auch noch andere Studien gibt und hier ein wenig das herausgepickt wurde, was ihrem Vorhaben nützt. Ich möchte insgesamt auch keine wissenschaftlichen Fakten diskutieren, denn ich bin, wie bereits erwähnt, keine Ernährungswissenschaftlerin. Es geht mir einzig und allein um die Art und Weise, wie dieses Buch geschrieben ist. Ich finde es respektlos und teilweise sogar diskriminierend gegenüber Menschen mit Übergewicht. Ich kann es nicht fassen, was in diesem Buch für Aussagen über das Körpergewicht anderer Menschen getroffen wird (und das alles noch unterlegt mit teilweise wirklich geschmacklosen Comics der Autorin). Ich finde es erstmal schon problematisch genug, ein Buch zu veröffentlichen, in dem man ganz viele angebliche Aussagen von Menschen mit "Gewichtsproblemen" als Ausreden entlarven will. Mag sein, dass die Autorin so über ihre eigene Gewichtsreise sprechen kann, ich finde es jedoch sehr anmaßend, das einfach so auf alle Menschen zu verallgemeinern. Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch hat andere Faktoren, die sein Leben beeinflussen, und kämpft mit seinen eigenen Problemen. Und nicht nur das, auch jeder Körper ist anders. Wir sind alle so unterschiedlich, doch laut der Autorin müssten wir uns alle nur ein wenig anstrengen, dann sind wir alle gleich und glücklich und gesund in dem von ihr so als gesund angepriesenen BMI-Bereich. (Falls es euch interessiert: In letzter Zeit wurden einige Studien zum Thema "Health at every Size" durchgeführt, schaut sie euch gerne mal an!)

    Fazit:
    Ich denke, dass dieses Buch mit Vorsicht zu genießen ist. In einer Welt, in der so viele Menschen eh schon unglücklich im ewigen Diät-Teufelskreis feststecken und sich selbst die Schuld daran geben, dass sie diese Diäten nicht durchhalten, obwohl das Problem eigentlich bei der Diät an sich liegt, finde ich so ein Buch einfach nur gefährlich und teilweise sogar etwas menschenverachtend. Ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen.




  3. Cover des Buches Wohlfühlgewicht (ISBN: 9783426675823)
    Mareike Awe

    Wohlfühlgewicht

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Nika488

    Ich war sehr neugierig auf das Buch, denn bereits in den Sozialen Medien ist mir Dr Mareike Awe durch ihre sehr ehrlichen Posts aufgefallen. Auch ihren Podcast habe ich bereits angefangen zu hören.
    Kein Wunder, dass ich an diesem Buch nicht vorbei kam. 

    Natürlich interessiert mich selbst das Thema Wohlfühlgewicht, denn seit genau 6 Jahren fühle ich mich nicht mehr wohl in meiner Haut.
    Einige kennen das Thema Übergewicht sehr genau,andere sind natürlich schlanke Menschen oder ernähren sich bewusst und treiben viel Sport.
    Ich selbst habe 6mal Sport die Woche gemacht und bei der Ernährung auf viel verzichtet. Der Erfolg war super, bis ich dieses Pensum nicht mehr halten konnte.
    Nun war ich auf der Suche nach einem neuen Weg, einen Gedankenanstoß der mich wieder auf den Weg bringt. Da kam mir Dr Mareike Awe sehr gelegen. Wohlfühlgewicht, wer möchte das nicht haben? Ich definitiv. Natürlich schlank ohne fiese Diät ein Leben lang.

    Sicherlich macht die Autorin in diesem Buch auch Werbung für sich und ihr Programm. Mich hat das nicht gestört,denn sie hat auch Tests usw kostenlos zur Verfügung gestellt für die Leser dieses Buches.  Ein sehr cooler Schachzug.

    Ich fand die Denkanstöße und hinterfragungen sehr gelungen. Da reflektiert man sich doch mal ganz anders selbst und wie wahnsinnig schnell mir auffiel, dass ich Sachen anders wahrnahm, dass ich nicht meinen Teller leer esse weil ich eben nun mal satt bin. Ich liebe Sport und genau mit dem Buch habe ich meine Lust dazu wieder gefunden und fühle mich mit dem weniger Druck und entspannteren Herangehensweise viiiel besser. Die Waage zeigt kein großes Minus, aber meine Arbeitshose trage ich nach 4 Wochen eine Nummer kleiner.

    Für mich ist dieses Buch ein Erfolg und ich werde es definitiv wieder lesen, sollte ich einmal von meinem Weg abkommen.
    Die emotionalen Geschichten haben mich berührt und ich habe mich auch in einigen wiedergefunden. Eine Anekdote hat mich wahrlich zu Tränen gerührt.

    Sie baut ihr Buch auf fundamentalem Wissen auf,denn sie ist studierte Ärztin und hat sich sehr intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt.

    Absolut verdiente 5 von 5 Sterne.

  4. Cover des Buches Das bisschen Kuchen (ISBN: 9783746628271)
    Ellen Berg

    Das bisschen Kuchen

     (143)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple

    Meine Meinung:

    Ellen Berg nimmt uns mit auf einen Selbstfindungstrip der lustigen Art.

    Ines möchte mit der Abnehmkur ja eigentlich ihre Ehe retten. Do da hat sie die Rechnung nicht mit Walburga, Tamara, Alexis und Leo gemacht. Jeder dieser Charaktere war mir unglaublich sympathisch und besonders die Klamotten derselben waren göttlich. 


    Natürlich ist die Geschichte vollkommen überdreht und überzogen, aber trotzdem steckt eine tolle Botschaft darin. 

    "Man sollte für das kämpfen, was man liebt. Aber man kann nicht darum kämpfen, geliebt zu werden "

    Und in erster Linie sollte man sich zuerst selbst lieben, um für andere liebenswert zu sein. Genau das möchte die Geschichte vermitteln. Aber nicht mit erhobenem Finger, sondern mit ganz viel Humor. 


    Der Schreibstil war herrlich lustig, teilweise auch etwas derb, aber immer passend zu den Personen. 


    Fazit:

    Ein unterhaltsamer Roman mit durchaus wichtiger Botschaft! 


  5. Cover des Buches Die Fettlöserin (ISBN: 9783499631160)
    Nicole Jäger

    Die Fettlöserin

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Sam1980

    Wer hier nach Diätrezepten sucht ist falsch. Wer lachen, leben und mitfühlen mag, der sollte Nicoles Abnehm-Weg  lesen.
    Ich fand das Buch von Anfang bis Ende mehr als unterhaltsam und wunderbar geschrieben. Man fühlte sich mitgenommen und in der Problematik verstanden.
    Dieses Buch macht Mut das eigene Gewicht selbst in die Hand zu nehmen oder es auch einfach sein zu lassen, wenn man meint dass man auch so schön sein könnte.

  6. Cover des Buches Lügen, die von Herzen kommen (ISBN: 9783404169566)
    Kerstin Gier

    Lügen, die von Herzen kommen

     (585)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Schon seit längeren habe ich dieses Buch in meinem Regal stehen. Da ich etwas lockeres, leichtes und kurzes für zwischendurch brauchte, griff ich dazu.

    Schon nach wenigen Seiten habe ich gelacht ohne Ende. In Hannas Schwester Antonia konnte ich mich vor allem sehr gut hineinversetzen. Ich selbst weiß, wie man sich als Mutter fühlt, wenn die Kinder noch im Baby- bzw Kleinkindalter sind.

    Hanna mochte ich von Anfang an. Sie hat mich an meine erste Zeit im Tennageralter erinnert, wie das mit dem Chats lief. Das dauert natürlich eine Weile, bis man die Kniffe kannte.

    Auch wenn ich nach gut einem Drittel wusste, was in etwa auf mich zukommen würde, hatte mich das Buch doch sehr mitgenommen und mich den Alltag vergessen lassen. Witz und Humor hat Kerstin Gier auf alle Fälle.

  7. Cover des Buches Krabbe mit Rettungsring (ISBN: 9783956495687)
    Tanja Janz

    Krabbe mit Rettungsring

     (59)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Die Enddreissigerin Nina erlebt turbulente Zeiten: Sie kündigt ihren Job, gibt gleichzeitig die Affäre mit ihrem verheirateten Chef auf und landet in einem Abnehmcamp „Weight Fight“ in St. Peter-Ording. Nina will dort eigentlich nur hinter die Kulissen der TV-Show blicken, um in ihrem Blog für Curvy Frauen darüber zu berichten. Einer der Rettungsschwimmer nennt sie „Krabbe mit Rettungsring“ – nicht gerade ein Kompliment, oder?

    Erster Eindruck: Der Buchtitel und das Cover gefallen mir sehr gut – machen gute Laune.

    Nina arbeitet seit siebzehn Jahren am Empfang einer Werbeagentur und mag diesen abwechslungsreichen Job sehr gerne. Doch da beschliesst ihr Chef – ihre heimliche Affäre –, sie zur Senior-Sekretärin zu befördern, die sich ausschliesslich um die Buchhaltung kümmern soll. Nina hasst Buchhaltung! Eine gehässige E-Mail an ihre Nachfolgerin wird aus Versehen abgeschickt und sorgt dafür, dass Nina kündigt. Tz, tz, Nina, diese Mail hättest Du definitiv nicht schreiben sollen!
    Eine grosse Überraschung, als Nina die Zusage für das Abnehmcamp erhält. Sie sieht sich schon in einem fernen, vielleicht exotischen Urlaubsziel. Aber wohin geht es? Nach St. Peter-Ording. Nun denn. Auf der Fahrt lernt sie bereits eine Mitstreiterin kennen: Silke – eine ziemlich auffällige Frau mit Katzen-T-Shirts und die Präsidentin des Roy-Black-Fanclubs ist. Und das, obwohl Silke sogar jünger als Nina ist? Interessant.
    Als Nina auf die Waage muss, meint sie selbstverständlich, dass diese defekt sein müsste, denn zu Hause habe sie viel weniger gewogen. Tja, der Klassiker *grins*.

    „Es ist immer zu früh, um aufzugeben.“

    Ein Buch ums Abnehmen, Freundschaft und Liebe. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und war nett für zwischendurch, aber leider auch nicht mehr als das. Von mir gibt es aufgerundete 3 Sterne.

  8. Cover des Buches Männer und andere Katastrophen (ISBN: 9783404170036)
    Kerstin Gier

    Männer und andere Katastrophen

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde

    Männer und andere Katastrophen, von Kerstin Gier

     

     

    Cover:

    Ich habe hier noch das ganz alte Cover(ein Mann unter der Dusche)

     

     

    Inhalt und meine Meinung:

    Ich habe mal wieder ein Buch aus meinem SUB gezogen, das  1996 erschienen ist.  Kerstin Gier, da denke ich mache ich nichts falsch. Aber der Zeitgeist hat sich eben doch gewandelt.

     

    Aber ich muss aber leider sagen das war wohl nichts.

    Hier kommt zwar eine geballte Ladung Humor, Ironie und Sarkasmus auf den Leser zu, aber das ist in so gewollter und konstruierter Form, dass es einfach zu viel ist. Es kommt mir vor, also ob alle witzigen Einfälle, Sätze, Wortspielereien, die der (jungen) Autorin eingefallen sind, auf biegen und brechen aneinander gereiht worden sind. Es war total zäh zu lesen und ich war froh als ich fertig war.

     

    Also was Katja und ihre Freundinnen erleben ist schon witzig, aber eben einfach zu übertrieben und irgendwie wirkt es auch einfach nur albern. Die meisten Episoden spielen sich um die jeweiligen Männer(suche) im Umfeld der Frauen ab, oder am Arbeitsplatz. 

     

    Mein Fazit:

    Ich hatte keinen Spaß beim Lesen und kann somit nur 2 Sterne vergeben. 

  9. Cover des Buches Mondscheintarif (ISBN: 9783499226373)
    Ildikó von Kürthy

    Mondscheintarif

     (1.026)
    Aktuelle Rezension von: Raine

    Eine Frau sitzt abends in der Badewanne und wartet auf den Anruf eines Mannes. Dabei gehen ihr viele Gedanken durch den Kopf, sie holt Rat bei ihrer besten Freundin ein und kümmert sich um die Entsorgung eines alten Weihnachtsbaumes.
    Das Buch tropft vor 90er-Klischees über Frau-Mann-Beziehungen, enthält zweimal völlig unnötig das N-Wort und lässt irgendwie alle Charaktere unsympathisch dastehen. Ja, hin und wieder entdeckt man sich in einigen Gedankengängen wieder und das Ende tröstet über vieles hinweg. Insgesamt bleibt das Gefühl, dass das Buch schlecht gealtert ist. Ich empfehle eher einen entspannten Anruf mit der besten Freundin/dem besten Freund.

  10. Cover des Buches Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen (ISBN: 9783442381050)
    Susan Elizabeth Phillips

    Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Patricia_Wolkenspringerin

    Ich habe damals die 1. Auflage erwischt mit dem Cover, das mir um einiges besser gefällt als die Darstellung der Braut in der aktuellen Ausgabe. Auf dem ursprünglichen Cover war eine Dame im farbigen Sommerkleid abgebildet, die ihre Beine mit den Armen sanft umschlungen hat, hinter sich die grüne Weite der Natur. Dieses Cover hat mich dermaßen angesprochen und es passt auch perfekt zum Inhalt. Ich bin echt froh, dass ich dieses Cover noch erwischt habe.

     Wer Susan Elizabeth Philipps kennt, weiß was einen bei ihrem Schreibstil erwartet. Sofort ist man in die Geschichte involviert und die Charaktere haben Ecken und Kanten. Nicht nur wird die Geschichte der Hauptprotagonisten beschrieben, sondern auch hier gibt es wieder eine Nebengeschichte.

    Bei der Handlung geht es um die Fortsetzung zum Band „Der schönste Fehler meines Lebens“, welcher die Geschichte des Bräutigams erzählt, der von Lucy sitzen gelassen wurde und der auf der Suche nach seinem eigenen Happy End ist. Um die Geschichte von Lucy besser nachvollziehen zu können, würde ich empfehlen diesen Teil zuerst zu lesen, bevor man „Wer ja sagt, muss sich wirklich trauen“ liest.

    Alle Charaktere – also Lucy, ihre beste Freundin Meg und Lucys Ex-Bräutigam Ted – sind die Kinder von Charakteren, die bereits von Susan Elizabeth Philipps ihr eigenes Buch bekommen haben.

     Lucys Eltern: Wer will schon einen Traummann

    Teds Eltern: Komm und Küss mich!

    Megs Eltern: Kein Mann für eine Nacht

    Dadurch, dass ich die Geschichte der Eltern bereits gelesen und geliebt habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen an „Der schönste Fehler meines Lebens“ und „Wer ja sagt, muss sich wirklich trauen“. Leider wurden meine hohen Erwartungen nicht erfüllt, da ich mit den Hauptcharakteren nicht zu 100% warm geworden bin. Teilweise waren ihre Entscheidungen für mich total unlogisch und bei den Haaren herbei gezogen.

    Lucy hat alles daran gesetzt das perfekte Mädchen gegenüber der Öffentlichkeit, die perfekte Tochter für ihre Eltern und die perfekte Schwester zu sein. Dabei hat sie sich total aufgegeben, nie eine Kindheit erlebt, nie eine rebellische Phase überwinden müssen. Sie war quasi seitdem sie 14 Jahre alt war eine Erwachsene. Tief in sich fühlt sie, dass sie mit Ted nicht glücklich werden kann, weil sie auch hier die perfekte Frau spielen müsste. Wozu sie keine Kraft mehr hat und deshalb mit wehenden Fahnen bei ihrer Hochzeit flieht. Alles was sie nie erlebt hat, möchte sie nun nachholen.

    Panda ist zuerst sehr geheimnisvoll. Bei der ersten Hälfte des Buches wird seine schwere Kindheit ganz kurz angeschnitten. Er ist oft angespannt und sehr verschlossen Lucy gegenüber.

    Dadurch, dass am Beginn nur kurz und irgendwie recht überflogen auf Panda eingegangen wird, vergisst man seine Vergangenheit durch die Handlungsverläufe schnell wieder und kann manche Reaktionen von ihm gar nicht nachvollziehen. Überhaupt warum er gegenüber Lucy so geheimnisvoll tut und bei jedem anderen nicht.

    Lucys Gefühle und Standpunkte werden so stark vertreten, dass Panda total außen vor gelassen wird. Obwohl er ein Hauptprotagonist ist und Lucys Gedanken oft um ihn herum kreisen, ist er trotzdem nicht sehr präsent für mich gewesen. Mir haben seine Gedanken und Gefühle stark gefehlt. Erst zum Ende hin kommt er – endlich – zu Wort und kann seine Geschichte erklären.

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die Nebencharaktere spannender und um einiges mehr ins Herz geschlossen habe, als die Hauptprotagonisten. Teilweise habe ich nur darauf gewartet, dass deren Geschichte endlich wieder angeschnitten wird, weil ich es mit Lucy manchmal nicht mehr ausgehalten habe. Das war für mich sehr schade, weil ich Lucy bei „Wer will schon einen Traummann“ bereits als Kind kennenlernen durfte und damals in mein Herz geschlossen hatte.

    Bis zum Ende hin entwickelt sich die Beziehung zwischen Panda und Lucy weder nach vor, noch zurück. Erst zu Ende hin öffnen sie sich vollkommen dem anderen gegenüber, was für mich als Leser zu spät war.

  11. Cover des Buches Die Wunschliste (ISBN: 9783426508428)
    Jill Smolinski

    Die Wunschliste

     (1.211)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    June Parker, eine eher farblose Mittdreißigerin, die in einer Agentur für Fahrgemeinschaften als Texterin tätig ist, hat die Wunschliste von Marissa ansich genommen.

    Marissa ist bei dem Unfall verstorben, wo June das Auto gefahren hatte. June fühlt sich schuldig für den Tod der Frau, die offensichtlich noch viel vorhatte. Gerade hatte sie 50 kg abgenommen und wollte noch viele Dinge bis zum 25. Geburtstag erleben. Aus reinem Schuldgefühl heraus übernimmt June die Liste und arbeitet sie Stück für Stück ab.

    Doch die Dinge entwickeln sich nicht immer so einfach, wie es sollte. Vor allen Dingen scheint es so auszusehen, als ob sie es tatsächlich nicht schafft. Aber mit Hilfe ihrer tatkräftigen Freunde und Familie ändert sie nicht nur die Leben anderer, sondern entwickelt sich plötzlich auch selbst. Und dann scheint sie auch Troy, Marissas Bruder, für sich gewinnen zu können. Wird sie es vielleicht doch noch schaffen?

    Mein Fazit: 

    Ich habe an dem Roman ziemlich lange zu lesen gehabt. Komödien lese ich zwischendurch ganz gern, vor allen Dingen, wenn da auch ein Spritzer Romantik mit drin ist.

    Die Wendungen in diesem Roman sind glaubhaft und auch ehrlich. Da ist nichts Schnulziges oder so dran. Das ist erfrischend und macht es eigentlich sehr sympathisch. Die letzten Seiten habe ich sehr genossen, da June selbst ein Resumée zieht!

    Allerdings hat es mich sehr gestört, das die Autorin noch Hinweise setzte, das es an dieser Stelle lustig ist! Desweiteren hat die Autorin die Geschichte mit Troy sehr unglücklich gestaltet. Es hat sich einfach zu sehr in die Länge gezogen. Er wurde mir auch unsymphatisch! Nun denn …

    Alles in allem eine nette Sommerlektüre, die mir aber nicht unbedingt im Gedächtnis bleiben wird.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2007.

  12. Cover des Buches Für immer zuckerfrei (ISBN: 9783431039979)
    Anastasia Zampounidis

    Für immer zuckerfrei

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Balkongarten

    Frau Zampounidis beschreibt in einem sehr lockeren Stil ihre persönlichen Erfahrungen mit Zucker und den Auswirkungen auf ihr Leben. Der Weg vom Umdenken und auch der Weg raus aus dem Zucker wird danach beschrieben. Dies finde ich persönlich zu kurz gefasst. Die Erfahrungen mit Familie und Freunden fand ich spannend. Bei mir ließ sich vieles nicht so einfach umsetzen, gerade wenn man berufstätig ist. Einige gute Tipps waren für mich auch neu und werde ich umsetzen. Ansonsten empfand ich das Buch eher als eine persönliche Lebenserfahrung und nicht als Ratgeber. 


    DEin. / Mllsn.

  13. Cover des Buches Der Fluch (ISBN: 9783453435780)
    Stephen King

    Der Fluch

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Ja, was soll ich sagen? Es ist ein King, und der Meister hat mich noch nie enttäuscht. Manchmal nicht ganz so gut unterhalten wie normalerweise, aber ich liebe einfach seinen Schreibstil. Die ausufernden Beschreibungen, die so viel Atmosphäre erzeugen. Die interessanten und oft sehr komplexen Figuren und wie er sie darstellt. Und die Dialoge, die authentisch, kurzweilig und manchmal auch ziemlich witzig sind.

    Als Richard Bachman hat Stephen King tatsächlich eine leichte Veränderung in seinem Stil. Er erscheint mir hier ein bisschen direkter, ein bisschen trockener und auch gemeiner. Aber so richtig zu fassen bekomme ich es nicht. Und im Endeffekt ist es auch egal.

    „Der Fluch“ hat eine fiese Ausgangssituation: Billy, der abgesehen vom Übergewicht ein prima Leben genießt, muss sich einem Fluch stellen, der weit über seine Vorstellungskraft hinausgeht. Es passiert noch gar nicht mal so ewig viel, aber trotzdem nimmt einen die Story mit, man beobachtet das Zusammenspiel der Figuren und Billys zunehmende Verzweiflung. Und wie Billy versucht, sein normales Leben zurückzubekommen, liest sich zwar ein bisschen nach Deus Ex Machina, aber auch sehr unterhaltsam.

  14. Cover des Buches Butter (ISBN: 9783499212444)
    Erin Jade Lange

    Butter

     (39)
    Aktuelle Rezension von: DerMedienblogger
    In Deutschland nimmt die Übergewichtigkeitsrate weiter rasant zu. Der Großteil der Bevölkerung, etwa die Hälfte der Frauen und fast zwei Drittel der Männer, bringt laut Aussage der Welt ein zu großes Gewicht auf die Waage. Dieses Phänomen zieht vor allem bei Vorkommnissen in der Jugendphase Ausgrenzung und Mobbing nach sich. Die Thematik des Debutromans der US-amerikanischen Autorin Erin Jade Lange, „Butter“, ist demnach noch immer außerordentlich aktuell. Im Folgenden möchte ich näher auf genanntes Werk eingehen und seine Stärken und Schwächen herausarbeiten.

    Dass die Autorin schreiben kann, beweist sie ihrer Leserschaft bereits in der Exposition ihres Romans. Ihr Schreibstil wirkt jederzeit ehrlich und lebendig, sodass man schnell in die Handlung einsteigen kann. Das Szenario ist dabei genauso schockierend wie realistisch, verliert dabei über die dreihundert Seiten Länge niemals an Anziehungskraft und Reiz. Das Ende jedoch möchte sich nicht ganz stimmig in die Geschichte einfügen und fühlt sich unbefriedigend, fast kitschig an – und ist doch auf seine eigene Weise genial, dazu später mehr.

    Die Hauptfigur, die den Spitznamen „Butter“ trägt und somit auch als Namensgeber für das Buch fungiert, wird gelungen vorgestellt und dem Leser ist es möglich, einen Eindruck über die innere als auch äußere Handlung des Protagonisten zu gewinnen. Dabei agiert dieser mit nachvollziehbaren Motivationen; die Entwicklung, die der Charakter im Laufe des Romans durchschreitet, erscheint glaubwürdig. Die Figur lernt während der sich überschlagenden Ereignisse wichtige Komponenten, durch die ihm der Wert des Lebens klarwerden, und bietet der Leserschaft eine Fülle von Argumenten, die gegen jegliche Art von Selbstverletzung und Suizid sprechen, sodass sich die Lektüre sicherlich gut für die Verwendung im Unterricht eignet.

    Die rasante Geschwindigkeit, mit der sich die Ereignisse fortentwickeln, lässt nicht nur die Hauptperson selbst stutzig werden, sondern reißt den Leser mit einer ungeheuren Wucht mit, dass man sich dieser Sogwirkung nicht selbst entziehen kann. Ich ertappte mich selbst in dem Gedankengang, dass ich mit diesem Internetphänomen mitgefiebert und auf ein explosives Finale gehofft habe, bis man selbst wieder zur Vernunft kommt und einem die moralische Verwerflichkeit der Umgebung, in der man sich bewegt, deutlich wird. Und genau das ist die absolute Stärke des Buches: Die Leserschaft wird selbst Teil der Geschichte!

    Ich stelle mir selbst während des Lesens immer wieder die Frage: Wie würde ich mich verhalten? Was, wenn so etwas wirklich geschieht? Würde irgendjemand eingreifen? Ich, zum Beispiel? Die Autorin baut geschickt verschiedene Anekdoten von großer Aktualität in die Geschichte ein, ohne zu sehr mit erhobenem Zeigefinger zu erzählen. Die Aufgabe des Lesers ist es, die Balance zwischen bloßem Beobachter und der Einhaltung moralischer Regeln zu halten. Und das ist gar nicht so einfach.

    Einige Ungereimtheiten trüben das bis dato so rein positiv gewaschene Bild, die ich hier nicht ungenannt lassen kann. Das würde sonst meiner Position als abwägender und fairer Rezensent widersprechen. Zum einen finde ich, dass einige Geschichtenstränge, die dem Vorantreiben der gesamten Handlung nicht viel Essenzielles hinzuzufügen haben, zu viel Erzählzeit zum Entfalten erhalten. Ohne diese wäre „Butter“ ein wenig knackiger gewesen, hätte vermutlich nicht diese von Kapitel zu Kapitel Spannung aufbauende Atmosphäre gehabt. Ich denke, dass man einen größeren Fokus auf die falschen Freundschaften, die entstehen, hätten legen können, um so die Dramatik und Folgenschwere eines voranstehenden, öffentlichen Suizids zu intensivieren.

    Mehr noch, obwohl die Autorin das Innenleben ihres Protagonisten so wunderbar erläutert, stört mich die Tatsache, dass dieser in Klarheit solchen Ausmaßes denkt und handelt, sodass man gar nicht denken würde, dass er die Freude am Leben verloren hat. Diese Darstellung erweist sich meiner Meinung nach als bedenklich, da Lange diese Denkweise somit beschönigt und nicht als falsch betitelt. Die restliche Figurenkonstellation bleibt größtenteils passiv – den Teil, dass man gegen Suizid vorgehen sollte, dass diese Entscheidung kein Ausweg ist, muss man sich also meist selbst dazu denken! Für ein zu junges Publikum ist „Butter“ daher auf keinen Fall geeignet.

    Wie oben schon kurz angeschnitten, konnte mich das Ende des Romans nicht hundertprozentig überzeugen. Es wirkt zu kitschig, zu unrealistisch. Es ist, als würde die Autorin dreihundert Seiten lang sparen und dann in ihrem Finale voll auf die Tränendrüse drücken – dabei trägt sie viel zu dick auf. Zwar ist das Ende eines, das den Leser entlastet, und eines, das den ewigen Teufelskreis, in dem man sich als Leser befindet, konsequent zu Ende führt, bleibt aber doch nicht zufriedenstellend. Vielleicht ist es genau das, was uns die Autorin wie ein Spiegel vor das eigene Gesicht halten will. Wir dürsten nach einem spannenden, schockierenden und die eigenen Triebe befriedigenden Ende, nehmen also die Rolle der passiven Zuschauer ein: Wir reden uns ein, wir könnten selbst nichts daran ändern, weil wir ja nur darüber lesen, irgendjemand wird schon irgendwann eingreifen. Das ist aber die falsche Herangehensweise, wie uns Erin Jade Lange mit ihrem Debut „Butter“ eindrucksvoll beweist.

    Wenn auf dem Klappentext groß vermerkt ist, dass laut einer Fachzeitschrift ein Buch besonders lesenswert, oder in diesem Beispiel laut Publishers Weekly „Butter“ „düster, komisch, herzzerreißend und eindringlich“ sei, dann ist meistens die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass es diese positive Resonanz aus der Sicht des Lesers nicht einhalten kann. Wie ich hoffentlich mit meiner Bewertung kundgetan habe, stehe ich diesem Buch jedoch sehr positiv entgegen und kann dieser Kurzmeinung Recht geben. Für alle, die sich von diesem Werk angesprochen fühlen, sei hiermit eine große Leseempfehlung ausgesprochen.

    „Butter“ is(s)t ein vielschichtiges Menü aus unterschiedlichen Zutaten, die zusammen einen auf der Zunge zergehenden Gaumenschmaus kreieren, dessen Nachgeschmack noch lange nachwirken wird. 

    P.S.: Die originale Rezension und noch vieeel mehr findest du hier. Ich freue mich über deinen Besuch! ;-)
  15. Cover des Buches Bevor es Weihnachten wird (ISBN: 9783548291741)
    Kerstin Hohlfeld

    Bevor es Weihnachten wird

     (40)
    Aktuelle Rezension von: AeppelwoiAstra

    Das Cover hat mir ganz gut gefallen. Es sticht nicht so super aus der Menge der Liebesromane oder Weihnachtsromane raus, aber es passt sehr gut zum Inhalt.
    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang wusste ich erst nichts mit der Hauptfigur anzufangen, aber das änderte sich zum Glück schnell, so dass mir das Lesen auch immer mehr Spaß machte! Es sind nicht sehr viele Seiten, aber auf diesen rund 160 Seiten sind trotzdem alle Elemente einer schönen Weihnachtsgeschichte verpackt.


    Diesen Buch ist aber nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch lehrreich. In der Geschichte geht es nämlich auch um Lebensmittelrettung und ehrenamtliche Arbeit in einem Nachbarschaftshaus. Viele der Figuren in der Geschichte arbeiten ehrenamtlich für Menschen, die weniger haben. Dadurch wird das Weihnachtsgefühl beim Lesen nur verstärkt. Weihnachten sollte ja eigentlich das Fest der Liebe sein und nicht des Konsums...auch wenn das oft in den Läden zur Weihnachtszeit nicht so rüber kommt, finde ich.


    Am Anfang fand ich Sophie furchtbar! Ich habe sogar kurz überlegt, ob ich ein Buch mit so einer Hauptfigur überhautpt lesen möchte. Nach einem kurzen Blick in den Klappentext und auf die Anzahl der Seiten, die noch vor mir liegen, wurde mir aber eigentlich klar, dass da noch was passieren muss. So ab Seite 50 fängt Sophia dann auch an über ihr Leben nachzudenken und ab da wurde sie mir immer sympatischer. Am Ende mochte ich sie sogar sehr gerne und fand es fast schade, als das Buch endete. Ihre Familie ist einfach wunderbar, genauso wie (für mich) eine Familie sein soll. Ich fühlte mich in den Familienszenen sehr wohl beim Lesen.

  16. Cover des Buches Skinny Bitch (ISBN: 9783442170395)
    Rory Freedman

    Skinny Bitch

     (94)
    Aktuelle Rezension von: bibifashionable

    Der Titels des Buches lässt vermuten, dass es sich hierbei um eine Lektüre geht die einem dazu bewegt seinen inneren Schweinehund zu bekämpfen und sich mehr um seinen Körper "sorgt". Wobei im Verlauf des Lesens herauskommt, dass es sich eher auf zweiteres beläuft.

    In den ersten Kapiteln werden einem sämtliche Fakten zu den verschiedensten Lebensmittelgruppen und auch zu den verschiedensten Nährstoffen unterbreitet, das finde ich grundsätzlich auch nicht schlecht, auch wenn diese Punkte vermutlich jeder bereits 10mal in irgendwelchen Ratgebern oder ähnlichem nachgelesen hat. Immer wieder schwingt in diesen Kapiteln schon das Thema Veganismus mit.

    Ab zirka der Hälfte des Buches erfährt man eine Wendung die nichts mehr mit den Themen Schlanksein, Abnahmen oder ähnliches zu tun hat. Die Autorinnen richtigen sich klar und deutlich gegen den Verzehr von tierischen Produkten und auch die damit verbundene Massentierhaltung ausgesprochen. Diese Punkte werden mit sehr bildlich vermittelt, was für viele bestimmt sehr abschreckend wirkt.

    Da sich im ersten Teil also deutlich gegen verschiedene Nährstoffe und im zweiten Teil gegen tierische Produkte ausgesprochen wir bleibt nur mehr eines übrigen: Veganismus! Genau diese Art der Ernährung möchte durch die Lektüre verbreitet und dem Leser eingebläut werden.


    Ich weiß, dass dieses Buch bereits vor Jahren erschienen ist und einen wahren Hype erlebt hat. Damals hat mich der Hype kalt gelassen, denn lesen war zu der Zeit für mich absolut uninteressant und auch mit dem Thema Ernährung habe ich mich nicht befasst. Nun aber befasse ich mich wohl mit mit meinem eigenen Wohlbefinden und auch damit wie ich mich ernähre und genau deshalb bin ich auf diese Lektüre gestoßen.

    Erwartet habe ich mir eine Art Denkanstoß um mich noch bewusster auf meine Ernährung zu konzentrieren und auch endlich einen Anstoß zu haben meinen faulen Hintern in die Höhe zu bekommen um endlich fitter werden. Habe ich diesen bekommen? Die Antwort ist ein klares NEIN!

    Kurz gefasst handelt es sich hier um ein Buch, dass einem den Veganismus aufdrängt. Man soll Veganer, der im besten Fall all sein Obst, Gemüse und Co. selbst anpflanzt, werden, denn nur das ist die einzig wahre und richtige Möglichkeit um schlank zu bleiben.

    Ich bin zum Glück kein Mensch der auf diese Art Manipulation, anders kann ich es leider nicht beschreiben, anspringt, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es viele gibt die sehr empfänglich für so etwas sind und sich leiten lassen.

    Ich muss zwar zugeben, dass ich die Art wie das Buch geschrieben ist, die Deutlichkeit in der etwas vermittelt wird, nicht schlecht finde, im Gegenteil es hat mir sehr gut gefallen. Was mir aber nicht gefallen hat, dass es für die Autorinnen nur diesen einen Weg gibt um eine Skinny Bitch zu sein und einem diesem aufdrängen. Ebenso wird immer wieder Soja als Alternative zu Fleisch und anderen Lebensmitteln beworben obwohl man mittlerweile weiß, dass Soja absolut keine Alternative sein kann, da es mit unzähligen Hormonen und ähnlichem versetzt ist. Es gibt noch ein paar weitere Punkte beidenen sich die Meinungen der Autorinnen und mir scheiden und ich bin zu einem Entschluss gekommen - ich bin und bleibe Omnivore, mache daraus auch kein Geheimnis, denn ganz ehrlich? - Ich verspeise lieber genüsslich ein leckeres Schnitzel, vom Bauern meines Vertrauens, mit Kartoffeln und Salat, aus dem eigenen Garten, als mir den Veganismus, wie in diesem Buch beschrieben, aufschwatzen zu lassen. Da verzichte ich gut und gerne darauf eine Skinny Bitch zu sein.

  17. Cover des Buches Schwerelos (ISBN: 9783499247743)
    Ildikó von Kürthy

    Schwerelos

     (400)
    Aktuelle Rezension von: Faidit

    Ein bittersüßer Frauenroman. Süß, ob seiner herrlich schwarzhumorigen Formulierungen und Pointen, die mich manches Mal beim Lesen laut auflachen ließen! Ein solches Lesevergnügen braucht frau heutzutage in diesen Zeiten, um einen Gewinn an Freude und Spaß zu haben, der einem momentan doch sehr abgeht. Süß außerdem, weil es ein Liebesroman ist, der eigentlich als sehr leichte Kost durchgeht. – Eigentlich.

    Denn die Sorgen, Nöte und Ängste der Protagonistin im Roman entsprechen durchaus denen einer jeden modernen jungen Frau. Und auch wenn sich die Autorin hier vielleicht selbst auf die Schippe nimmt, fühlt sich die Leserin hier verstanden und erkennt sich in ihrem gewöhnlichen Alltag wieder. Es geht um die weiblichen Existenzängste, für die die Autoren natürlich keine Lösung anbietet. Aber zu lernen, über diese Ängste zu lachen und sich selbst nicht mehr so bitterernst zu nehmen, ist doch schon ein Schritt in die richtige Richtung. Ein kurzweilig geschriebener Roman, der Spaß macht!

  18. Cover des Buches Sylt oder Sahne (ISBN: 9783548291444)
    Claudia Thesenfitz

    Sylt oder Sahne

     (85)
    Aktuelle Rezension von: RenateZ

    Nele, die schon lange alleine lebt und ein paar Pfunde zu viel zugelegt hat, erhofft sich von einer Fastenkur auf Sylt, einen Neuanfang. Aber kann das wirklich so einfach gelingen?    Im Laufe der Kur macht sie die Erfahrung, dass abnehmen nicht alles ist und auch  perfekt aussehnede Menschen nicht  atomatisch glücklich sind.

    Ein wunderbarer Roman über die Erkenntnis, " Man muss sich selber lieben, um geliebt zu werden:"

    Es ist wirklich ein Wohlfühlromen in dem man sich teilweise auch selber wieder findet. Viele Situationen kommen einem bekannnt vor und man kann seine Schlüsse daraus ziehen.

    Nele ist eine tolle Protagonistin und auch ihre Leidensgenossen sind wunderbar ausgearbeitet und werfen Nele die Bälle zu. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nur zum Schluss hin war mit etwas zuviel an Speisekarte.

    Auch die Idee, im Anhang einige Rezepte zu bringen, finde ich gut.  Vor allem macht das Buch Lust auf Sylt. Man könnte es glatt als Reiseführer verwenden , so gut und wunderbar sind die verschiedenen Orte beschrieben. 

    Eine kleine Auszeit vom Alltag.

  19. Cover des Buches No time to eat (ISBN: 9783548377797)
    Sarah Tschernigow

    No time to eat

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Blacksally

    Cover:

    Das Cover zeigt die Autorin mit einem Apfel auf dem Kopf, es sieht aus wie ein Sachbuch, was es in diesem Sinne auch ist.


    Meine Meinung:

    Das Buch ist für alle etwas, die keine Zeit zum Essen machen haben. Meiner Meinung nach gibt die Autorin gute Tipps, wie man sich verhalten kann, wenn man keine Zeit dafür hat. Egal ob man sich nur an einem Bahnhof etwas holen kann, oder im Hotel isst, hier hat man eine gute Auswahl was man nehmen könnte. 

    Clean Eating heißt hier das Zauberwort. Alles was frisch ist und am besten so wenig Zusätze hat wie möglich.

    Ich finde die Idee super und befasse mich schon länger mit diesem Thema, leider hab ich es bisher noch nicht in Angriff genommen.


    Das Buch macht aber Motivation, es zeigt Alternativen auf und kommt mit der einen oder anderen Kalorientabelle daher, die einem die Augen öffnet. 

    Für mich als Zucker-Junkie wäre das ganze vielleicht mal eine Idee zum Nachmachen :)


    schaden kann es ja auf keinen Fall


    Fazit:

    Ein tolles Buch das sachlich und fachlich klar ausdrückt, wie wichtig gesunde Ernährung ist.

  20. Cover des Buches Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns (ISBN: B0013T1GH8)
    Helen Fielding

    Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

     (802)
    Aktuelle Rezension von: Kirasbooks

    Klappentext: Bridget  58 Kilos (gut); Alkoholeinheiten 0 (hervorragend); Zigaretten 5 (locker im grünen Bereich); an Mark Darcys Haus vorbeigefahren: 2-mal (s.g.); Mark Darcys Namen im Telefonbuch nachgeschlagen um zu sehen, ob er noch existiert: 18-mal (s.g.); Anrufe von Mark Darcy: 0 (tragisch). 

    Ganz England ist von glücklichen Paaren bewohnt. Ganz England? Nein. In London kämpfen unbeugsame Singles täglich um das große Glück. Allen voran Bridge Jones, die bewehrte mit zahllosen Ratgebern wie "Männer sind anders" oder "Endlich Wunschgewicht" ihr Leben zu meistern versucht. Trotz immer neuer Rückschläge im Beruf und Liebesleben ist sie nicht unterzukriegen, dafür sorgen schon ihre Freundinnen Jude und Shazzer sowie ausreichende Mengen Chardonnay und Zigaretten. Nicht zu vergessen Bridgets Mutter, die stets nur das Beste für ihre Tochter will...

    Meine Meinung: Wirklich lustiges Buch was man gerne am Wochenende liest. Macht einem echt eine bessere Laune. Werde mir die weiteren Teile durchlesen. 

  21. Cover des Buches Blaue Wunder (ISBN: 9783499237157)
    Ildikó von Kürthy

    Blaue Wunder

     (441)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Elli glaubt ihr große Liebe gefunden zu haben, leider wird sie abserviert für seine Verlobte. Er erklärt ihr auch noch das er in 4 Woche die Stadt mit seinem Verlobten. Elli versucht alles ihm zurück zu erobern und bekommt dabei große Hilfe von ihr Mitbewohner und seinem Partner.


    Elli erlebt witzige und wenig witzige Situationen aber ob sie ihm zurückbekommt?


    Ein schönes Buch aber manche Stück waren schwieriger, weil es irgendwie nicht so voran ging. 

  22. Cover des Buches Der Ernährungskompass - Das Kochbuch (ISBN: 9783570103814)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass - Das Kochbuch

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Super Kochbuch, bei dem mir sehr viele Gerichte gut gefallen. Die Rezepte und der Aufbau des Kochbuchs entspricht zu 100% der These des Ernährungskompasses.

    Vorne gibt es nochmal eine kleine, praktische Übersicht über die Lebensmittel mit Lebensmittelampel und in der Einführung nochmal die 10 goldenen Regeln.

    Die Rezepte sind super einfach  und übersichtlich gehalten mit sehr wenig Text! Genau mein Ding. 

    Zwei kleine Kritikpunkte habe ich aber auch anzumerken: Einmal fehlt es mir ein bisschen, dass es nicht immer Bilder von den Gerichten gibt, sondern auch mal nur von einzelnen Zutaten.

    Das andere: Wie die meisten Kochbücher ist auch hier die Auslegung der meisten Gerichte für 4 Personen und deshalb nicht nochmal extra erwähnt. Das hätte ich mir noch bei den Rezepten gewünscht, da ich häufig auch nur für 1 Person koche.

    Insgesamt koche ich sehr gerne nach diesem Kochbuch, weil es einfach gut schmeckt und mir die Zutaten sehr zusagen.

  23. Cover des Buches Endlich! (ISBN: 9783499267697)
    Ildikó von Kürthy

    Endlich!

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Vera ist 40 und glücklich verheiratet. Zum großen Glück fehlt ihr nur ein Baby, aber das klappt nicht, trotz vielen Arztbesuchen. Dann erfährt sie, dass er eine Affäre hat, und stürzt sich ebenfalls in Affären und bekommt dann auch ein Kind, aber nicht von ihrem Mann. Während die Geliebte ein Kind von ihrem Mann bekommt. So geht die Geschichte dann doch anders aus, als geplant und alle sind glücklich. 

     

    Meine Meinung:

    Irgendwie stoße ich im Urlaub immer auf Bücher von Ildiko von Kürthy. Die Bücherschränke haben hin und wieder Bücher von ihr. Und meist beginne ich sie dann auch und lege sie entnervt wieder weg. Meist fällt es mir wieder ein, wenn ich die „liebevolle Malgestaltung“ sehe, die sich im Buch quasi „fortplanzt“. 

     

    Dieses Buch hatte seine lustigen Stellen, war aber meiner Ansicht nach total überspannt, klischeehaft und unglaubwürdig. 

     

    Am Schluss war ich dann doch froh, dass das Buch zu Ende war. Aber trotzdem hab ich es ein bisschen genossen. Es ist irgendwie immer dasselbe, die Protas werden älter, sind unglücklich, werden betrogen, haben tolle Freunde, die ihnen helfen und ihre Selbstfindung geht dann immer anders aus, als gedacht. 

     

    Die Haupprotagonistin ist mit ihrer Figur nicht zufrieden, nörgelt dran herum, hat aber keine nennenswerten gesundheitlichen Probleme, dann ein paar mal Yoga und schon ist sie fit und kann Joggen und andere dabei überholen. 

     

    Ich könnte die Geschichte in einer Din-A-4 Seite erzählen. 

     

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit: 

     

    Kennt man ein Buch von Ildiko von Kürthy kennt man alle und braucht keine weiteren lesen. 3 Sterne. 

     

     

  24. Cover des Buches Das Kochbuch zum Intervallfasten (ISBN: 9783833870989)
    Petra Bracht

    Das Kochbuch zum Intervallfasten

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Das Intervallfasten mache ich tatsächlich schon seit eineinhalb Jahren, aber immer wieder habe ich Durchhänger gehabt und habe den Essensrhythmus einreißen lassen - sehr zum Nachteil für meine Verdauung!

    Aus einer ganz anderen Richtung kommend, bin ich nun auf das Intervallfastenkochbuch von Petra Bracht gestoßen. Sie und ihr Mann Roland Liebscher sind die "Schmerzspezialisten" und haben sich durch ihre Übungsvideos und ihre Bücher bekannt gemacht. Auf ihrer Homepage habe ich das Kochbuch von Petra Bracht entdeckt (https://www.liebscher-bracht.com).

    Frau Bracht stellt als Allgemeinärztin zusammen mit einer Ernährungsberaterin kurz das Intervallfasten vor (dazu gibt es ein extra Buch!). Dabei weisen sie auf die Unkompliziertheit des Fastens hin und wie leicht man das in seinen Tagesablauf einbauen kann. Frau Bracht ist davon überzeugt, dass vor allem pflanzliche Ernährung für die Gesundheit förderlich ist. Dementsprechend sind die Gerichte in diesem Buch auch vegan. Aber sie können sehr leicht mit Milchprodukten und meinetwegen auch mit Fleisch ergänzt werden. 

    Noch nie fiel mir das Intervallfasten leichter! Ich lege jetzt auch einen Fokus auf kohlenhydratreiches Essen bei den ersten beiden Mahlzeiten und proteinreichere Mahlzeiten am Abend, was ich vorher nicht getan habe. Was mir außerdem an den Rezepten gefällt, ist das Verwenden von möglichst natürlichen Produkten, die keine vielfältigen Produktionsprozesse hinter sich haben. Das ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere Umwelt gut.

    Wer noch mehr für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden tun möchte, dem empfehle ich, auf die Homepage von Liebscher und Bracht zu schauen.


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks