Bücher mit dem Tag "diagnose"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "diagnose" gekennzeichnet haben.

102 Bücher

  1. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.668)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina_Fluegel

    Das Buch hat mich leider erst in der Mitte der Geschichte gefesselt.. zum Ende hin, dachte ich, dass es nochmal richtig spannend und aufregend wird.. doch leider wurde ich am Ende enttäuscht und das Ende war sehr schlapp... 

  2. Cover des Buches Tanz auf Glas (ISBN: 9783426512814)
    Ka Hancock

    Tanz auf Glas

     (421)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Auf dieses Buch war ich wirklich mega gespannt! Nachdem es überall gehypt und als ein enorm gefühlvolles Werk gefeiert wurde, waren meine Erwartungen natürlich hoch. Vorallem, da ich Vielleserin bin und schon einige Bücher gelesen habe, die unheimlich ans Herz gehen. Doch um was genau geht es denn in „Tanz auf Glas“?

    Lucy und Mickey sind sofort Feuer und Flamme füreinander und trotzen jeder Widrigkeit. Lucy hat ein extrem hohes Brustkrebsrisiko und Mickey lebt mit einer bipolaren Störung. Die beiden entscheiden sich bedingungslos füreinander und gehen sowohl durch wahnsinnig glückliche als auch durch enorm schwierige Zeiten. Und da schlägt das Schicksal erneut zu und stellt die beiden vor ihre schwerste Entscheidung ihres Lebens.

    Mein Eindruck vom Buch:

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, Lucy und Mickey kennenzulernen. Anfangs fand ich es toll, dass man als Leser zum Start ins neue Kapitel erst Mickeys Tagebucheinträge serviert bekommt und dann die Erzählung aus Lucys Sicht weitergeht. Doch je weiter ich kam, desto weniger wurde meine Euphorie. Lucys Umfeld besteht im Grunde nur aus absoluter Harmonie und Gutmenschen. Das ganze kleine Städtchen, in dem sie Leben, ist voll von Personen, die helfen, mitfühlen und alles in ihrer Macht stehende tun, um wirklich jeden Nachbarn vollkommen zu unterstützen. Keine einzige Person hat auch nur einen minimalen Makel, außer vielleicht noch Lucys Schwester Priscilla. Diese ganze Idylle war einfach too much für die Geschichte und auch Lucys Charakter wurde größtenteils farblos dargestellt. Die einzige Figur, die wirklich mein Interesse geweckt hat, war Mickey. Jedoch waren seine Gedankengänge viel zu knapp dargestellt, man konnte leider immer nur kurze Einblicke in sein Seelenleben erhaschen. Normalerweise bin ich nach Beenden solcher Storys noch lange mit dem Inhalt beschäftigt. Doch diese Geschichte hat mich kaum berührt. Wie schon erwähnt sind die meisten Protagonisten wenig authentisch und der Schreibstil ist zwar flüssig, konnte mich aber nicht einfangen.

    Fazit:

    Schade! Den Grundgedanken dieses Romans fand ich klasse, die Umsetzung jedoch leider nicht gelungen. Die Themen Brustkrebs und bipolare Störung in einem Roman einzuflechten, ist sicherlich nicht einfach, müssen dann aber den Leser richtig unter die Haut gehen. Dies hat die Autorin bei mir leider nicht geschafft.

  3. Cover des Buches Morgen ist leider auch noch ein Tag (ISBN: 9783499629273)
    Tobi Katze

    Morgen ist leider auch noch ein Tag

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 256 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (25. September 2015)

    ISBN-13: 978-3499629273

    Preis: 10,00 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Depression zwischen Ernst und Unterhaltung


    Jede Depression ist anders. Was allen hilft, hilft dem Einen vielleicht nicht. Tatsache ist, dass eine Depression eine ernst zu nehmende Krankheit ist, man ihr aber auch mit Humor begegnen kann - so wie Tobi Katze. Auf unterhaltsame Art erzählt er in diesem Buch von seiner Depression und was sie mit ihm macht, aber auch was er mit ihr macht. 


    Besonders die abstrusen Gedanken, die einem Menschen mit Depression immer wieder kommen können und ihn lähmen, fand ich genial beschrieben. Die Dialoge zwischen Tobi und seiner Depression oder seinen Tabletten sind recht witzig, haben aber immer einen ernsten Kern.


    Tobi Katze gibt hier einen kleinen Einblick in die Welt eines an Depression Erkrankten. Betroffene kann es trösten, wenn sie lesen, dass es anderen genauso geht wie ihnen. Angehörige oder Freunde verstehen den Kranken vielleicht besser, nachdem sie dieses Buch gelesen haben.


    Mein einziger Kritikpunkt sind die häufig verwendeten Fäkalausdrücke. Die hätten nicht sein müssen.


    ★★★★☆


  4. Cover des Buches Zerbrechlich (ISBN: 9783404166985)
    Jodi Picoult

    Zerbrechlich

     (386)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>Ständig brechen und zerbrechen irgendwelche Dinge. Wellen und Stimmen können brechen. Versprechen werden gebrochen. Und Herzen.<<
    …und nicht zuletzt hat Jodi Picoult mit „Zerbrechlich“ mein Leserherz nicht nur zerbrochen, nein regelrecht zertrümmert... Wir begleiten hier die an der Glasknochenkrankheit erkrankte Willow und ihre Familie, die ein ohnehin schon Hürden reiches Leben führen. Doch es kommt der Tag, da dreht Charlotte, Willows Mutter völlig am Rad... Sorry, aber anders kann ich das nicht formulieren. Von einer anfangs noch sympathischen Protagonistin entwickelte sich für mich persönlich immer mehr und mehr Unverständnis für ihre Entscheidungen, Denkweisen und Taten... Insbesondere am Ende habe ich mich ernsthaft gefragt, was Jodi Picoult mit diesem Buch bezwecken wollte... Für meinen Geschmack schafft sie hier weder Hoffnung für Betroffene, noch hinterlässt sie mir persönlich als Leser irgendetwas außer eine gehörige Portion strapazierte Nerven... Das Buch und seine ganze Thematik regen natürlich sehr zum Nachdenken an, es gibt viel zu diskutieren und die Moral wird hier auf vielfältige Weise infrage gestellt. Gerade solch ein Buch, mit dieser doch so so sensiblen Thematik hätte meiner Meinung nach eine Auflösung gebraucht, die etwas Hoffnungsvolles hinterlässt, die Betroffenen Mut macht und nicht ganz Hollywood-like emotionale Gräber schaufelt...
    An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich sagen, dass es sich hier um meine ganz persönliche Meinung und Empfindung im Bezug auf das Buch handelt! 

  5. Cover des Buches Mein schlimmster schönster Sommer (ISBN: 9783746633213)
    Stefanie Gregg

    Mein schlimmster schönster Sommer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: AeppelwoiAstra

    Das Cover ist sehr farbenfroh. Das war auch das Detail das meinen Blick auf das Cover lenkte, als ich eine Mail vom aufbau verlag bekam. Der Klappentext klang auch ziemlich sympatisch, also fragte ich das Buch an. Leider gefiel mir die Geschichte nicht so gut, wie der Klappentext es mir vorgaukelte. An sich fängt die Geschichte schön an und hat (erstmal) einen schönen Verlauf. Die Protagonistin Isabel lernt Rasso, den Besitzer des gelben VW-Busses kennen und startet mit ihr zu einem Roadtrip. Alles schön und gut...dann aber wird es durch mehrere Ereignisse ziemlich verrückt und fast schon fantastisch. So viele verrückte Sachen, wie die Beiden erleben, passen einfach nicht a) zu der Hauptfigur und b) nach Deutschland. Nur ein kleines Beispiel: Die Beiden geraten mit ihrem VW-Bus in einen Banküberfall und finden plötzlich die Beute in ihrem Auto. Außerdem wird Isabel ganz plötzlich vom braven Arbeiterbienchen zur Rebellin, die kokst und trinkt und Nackt-Yoga ausprobiert...der Wandel ihrer Persönlichkeit war mir einfach zu krass, um ehrlich zu sein. Auch die Nebenfiguren sind zum Teil zu überdreht oder nerven mich einfach übelst...zum Beispiel ihr Freund George. Sie hat ihrem Freund ja nicht mal erzählt, dass sie einen Tumor hat und er sieht sie eh eher so als Wochenendfreundin hatte ich das Gefühl.
    Ich weiß nicht, was die Autorin sich unter einem Roadtrip in Deutschland vorstellt...aber so kann ich mir das zu 0,00% vorstellen...dazu war es oft vieeel zu verrückt geschildert.
    Ich habe für das Buch, obwohl es echt nicht dick ist, auch relativ lange gebraucht, weil ich manchmal einfach nicht weiterlesen wollte, weil es mir zu crazy wurde.

  6. Cover des Buches All die schönen Dinge (ISBN: 9783789103711)
    Ruth Olshan

    All die schönen Dinge

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Auf das Buch bin ich zufällig beim Stöbern in der Bibliothek gestoßen. Vom Klappentext her klang es nach einer süßen Geschichte und sie insgesamt konnte sie mich auch überzeugen.

    Story:
    Ich fand die Grundidee des Buches spannend, aber auch ein wenig skurril. Ein 16-jähriges Mädchen hat ein Aneurysma im Gehirn und da dies jederzeit platzen kann und sie damit sterben wird, sucht sie nach passenden Sprüchen für ihren Grabstein. Denn den Spruch möchte sie selbst auswählen. Ein etwas anderes Grundgedanke, aber ich war einfach gespannt auf das Buch.

    Ich hab mich in der Handlung von Anfang an wohlgefühlt. Wir begleiten Tammie auf ihren Ausflügen auf den Friedhof und bekommen auch recht schnell einen Eindruck, wie sie zu der ganzen Sache steht. Es war für mich aber auch spannend zu sehen, wie ihre Familie damit umgeht ... und das tut sie auf deutlich andere Art und Weise. Das Buch hat auf mich einen sehr realistischen Eindruck gemacht, ich konnte die Handlungen der Charaktere nachvollziehen.

    Der Trott ändert sich ein bisschen, als Tammie auf Fynn trifft, der praktisch ihr ganzes Leben auf den Kopf wirft. Er und sein Hund Okay (ich finde den Namen nach wie vor cool) zeigen Tammie, was es bedeutet, zu leben und trotz solch einer Kankheit die schönen Dinge zu erleben. Die Handlung hat jetzt keine wahnsinnig großen Höhepunkte oder hochspannende Szenen - aber das braucht sie auch gar nicht. Sie erzählt vom Leben, von skurrilen Schicksälen, die sich einfach ergeben und von liebenswürdigen Freunden, die einem einfach die schönen Dinge zeigen. Die Handlung hat mich mitgerissen und ja, ich habe auch die ein oder andere Träne verdrückt. Denn das Leben ist nicht immer einfach oder schön, aber man sollte die schönen Dinge trotzdem genießen können.

    Was mir in dem Buch ebenso gut gefallen hat, waren die Emotionen. Ich habe mit den Charakteren gelacht und geweint und konnte dies alles spüren. Es wurde aus schlimmen Sachen kein künstliches Drama geschaffen, alles fühlte sich echt und natürlich an.

    Ich hab auch ein paar Sachen für mich persönlich mitnehmen können. Auch wenn das Buch nicht philosophisch ist, spricht es doch einige wahre Worte, ich mir zu Herzen nehmen werde.

    Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und durchaus auch immer wieder zum schmunzeln gebracht. Ich kann euch das Buch nur empfehlen.

    Charaktere:
    Protagonistin des Buches ist Tammie. Auch wenn ich ihre Vorliebe für Grabsprüche nicht so ganz verstehen konnte, habe ich sie doch schnell ins Herz geschlossen. Ich bewundere sie für die Art, wie sie mit ihrer Krankheit umgeht und auch, wie sie das Leben für sich gestaltet.

    Am meisten überzeugt hat mich aber Fynn. Er ist liebenswürdig, für beinahe jeden Mist bereit, steht aber auch immer zu einem. Er hat mich sofort von sich überzeugt, solche Freunde kann man sich nur wünschen. Auch seine Art, wie er mit der Krankheit vom Tammie umgegangen ist, fand ich bemerkenswert.

    Auch seinen Hund Okay habe ich sofort in mein Herz geschlossen, ihr werdet ihn lieben.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen. Ich bin nur so durch die Seiten gerauscht. Ein kleines Manko waren für mich die Kapitellängen. Die meisten sind relativ kurz, sodass ständig wechselnde Szenen da sind. Ich hätte mir da einfach ein paar mehr Seiten pro Kapitel gewünscht.

    Das Buch wird aus der Sicht von Tammie erzählt. Das fand ich gut, da man so ihre Perspektive und ihre Einstllung zu ihrer Krankheit wirklich gut nachvollziehen konnte.

    Mein Fazit
    Eine schöne Geschichte über die Dinge, die im Leben wichtig sind ❤
    Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und mit seiner Geschichte gefesselt. Diese hat zwar keine großen Höhepunkte, aber das brauchte sie auch gar nicht. Mit Humor, Emotionen und viel Ehrlichkeit schildert sie einfach das Leben mit allen seinen schönen und weniger schönen Facetten. Es hat mich total eingenommen und ich habe für mich persönlich auch ein paar Sachen mitgenommen.

  7. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (512)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Roman über das unerhörte Leben des Alex Woods sehr stark an die Literaturverfilmung von Forrest Gump erinnert. Eigentlich fängt die Geschichte ganz sympathisch an, doch leider ist sie viel zu lang und meines Erachtens auch ein wenig zu nachgeahmt. Zwar ist der eher introvertierte, kluge Alex ein Junge, den man schnell ins Herz schliesst und die Idee des Meteoriten-Einschlags fand ich sehr originell, doch die Handlung verliert zu schnell an Spannung und die phantasievollen Einfälle flachen immer mehr ab.

    Ich habe das Buch nicht ungern gelesen, jedoch bleibt wenig hängen und man vergisst die etwas über-konstruierte Geschichte schnell wieder.

  8. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.304)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  9. Cover des Buches Flamingos im Schnee (ISBN: 9783442476312)
    Wendy Wunder

    Flamingos im Schnee

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Kleeblatt2804
    Die junge Campbell Cooper hat Krebs. Sie weiß, dass sie sterben muss. Den Lebensmut hat sie bereits verloren. Ihre Mutter führt sie nach Maine. Sie rettet Flamingos im Schnee, kümmert sich um ein Flamingobaby und findet die Liebe ihres Lebens, als sie nicht damit gerechnet hat.
  10. Cover des Buches With your Eyes (ISBN: 9783964433077)
    Rose Bloom

    With your Eyes

     (81)
    Aktuelle Rezension von: junia

    Wie kam ich zu diesem Buch?

    Durch eine Leserunde wurde ich auf die Autorin aufmerksam. Ich habe bereits einige Bücher von Rose Bloom Autorin gelesen. Nachdem dieses hier dann beschämend lange auf dem eBook-Reader vor sich hin schlummerte, habe ich es mir nun endlich mal gegriffen.


    Wie finde ich Cover und Titel?

    Das Cover ist nicht aufsehenerregend, aber für mich in Ordnung. Der Titel, ja, da kann man – in Bezug auf die Handlung – schon ein wenig Gänsehaut bekommen.


    Um was geht’s?

    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension, außerdem ist das Genre in der Regel ja recht vorhersehbar. Die anstrengenden Teeniedramen ließen mich anfangs überlegen, ob ich nicht doch zu alt für das Buch bin bzw. einfach nicht der Zielgruppe angehöre. Aber es zeigt sich, dass auch Jugendliche ernst zu nehmende Probleme haben (die sie natürlich geheim halten und mit niemandem darüber sprechen) und die von Sutton und Blake führen sie zueinander. Die beiden schleichen umeinander herum, wie es nur schüchterne Teenies können. So viel zum Anfang. Und dann kommen einige doch wirklich überraschende Wendungen, weshalb ich mich zum weiteren Verlauf und dem Ende mal nicht äußere.


    Wie ist es geschrieben?

    Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, man versucht sich gleich mit dem jeweiligen Charakter zu identifizieren und ist irgendwie näher dran am Geschehen. Die Erzählperspektive wechselt aber auch, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen. Vielleicht ist für den einen oder anderen Leser eine Tempobox in Greifnähe sinnvoll.


    Wer spielt mit?

    Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Die Handlungen heiße ich vielleicht nicht alle gut, aber ich konnte sie doch nachvollziehen und irgendwie verstehen.


    Wie steht es mit der Fehlerquote?

    Das Buch war meines Erachtens gut lektoriert/korrigiert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen.


    Mein Fazit?

    Das Buch hat mir – weil es eben nicht nur ein klischeehaftes Teeniedrama ist - sehr gut gefallen, somit erhält es von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese.

  11. Cover des Buches Genau richtig (ISBN: 9783446263673)
    Jostein Gaarder

    Genau richtig

     (49)
    Aktuelle Rezension von: petraellen

    Inhalt

     

    Albert und Eirin haben fast ihr ganzes Leben gemeinsam verbracht. Sie haben trotz aller Höhen und Tiefen letztendlich ihren Lebensweg gemeinsam bestritten. 

     

    „Eirin und ich haben einander ernst versprochen, in guten wie in bösen Tagen zusammenzuhalten. Die guten Tage, fast nur gute, liegen hinter uns. Jetzt kommen die bösen Tage, aber vielleicht können wir auch darin etwas Gutes finden.“ (S. 123)

     

    Doch auf einmal wird alles anders. Eirin ist auf einem Kongress weit weg von ihrem Mann. Er erhält von seiner Ärztin die Diagnose über eine Krankheit, die ihn binnen kurzer Zeit zum Pflegefall machen wird.  

    Die Krankheit wird seine motorischen Nervenzellen abbauen, was zur Folge hat, dass sein Körper immer mehr versteift und ihm letztlich das Leben kosten wird. Er fährt noch einmal hinaus an das gemeinsame Haus am See. Er blickt in Gedanken zurück und überlegt, ob er seinem Leben ein Ende zu setzen Leben überhaupt und philosophiert ausführlich mit der Frage befasst, ob die Erde der einzige bewohnte Planet im Weltraum ist und ob der Mensch allein ist. 

     

    Sprache und Stil

    Jostein Gaarder läßt einen sterbenskranken Mann, Albert, dem es in Anbetracht seiner ihm noch verbleibenden Lebenszeit zwar gut geht, aber dessen Stunden gezählt sind, seine Lebensgeschichte erzählen. Einerseits handelt der Roman von einem Leben und das individuelle Schicksal und zeigt doch zugleich die großen Zusammenhänge der Welt, die Menschlichkeit und die Ängste auf.

    Jostein Gaarder gelingt es, schwere Themen mit großer Leichtigkeit und einfachen Worten darzustellen. In philosophischen Ansätzen denkt Albert über das Leben, Verluste, Wünsche nach. Er denkt an seine Rückschläge und hat die tiefe innere Überzeugung, dass jedes Individuum auf Erden einzigartig ist. 

     

    „Was ist der Mensch? 

                Ist es nur ein glücklicher Zufall, dass wir hier sind?

    Können wir all das mit etwas anderem in Verbindung 

    bringen als mit Physik und Chemie?“ (S.74)

     

    Alberts Nachdenken beginnt mit der Diagnose seiner Erkrankung. Seine späte Erkenntnis schmerzt: „Zu einem wie auch immer gearteten Normalzustand führt kein Weg zurück. Es tut weh, daran zu denken“, (S.77) schreibt er in das Hüttenbuch

    Die Sprache besticht durch kurze und prägnante Sätze. Der Text gestaltet sich zu einer tiefgehenden und philosophischen Reflexion über Momente, die genau richtig waren im kosmischen Sinn und in seinem persönlichen Leben. 

     

    „Aber Leben kann so vieles sein. Vielleicht gibt es ein vielfältiges Gewimmel von Mikroben auf einer Unzahl von Himmelskörpern im Weltraum. (S.77) 

     

    Fazit

    Der Untertitel „Die kurze Geschichte einer langen Nacht“ trifft den Inhalt des Buches sehr gut. 

    Ein Buch, dass nachdenklich macht und zum Innehalten anregt. Nichts hat Bestand. Es verändert sich. Wir erkennen, dass die Endlichkeit zum Leben dazu gehört.  

     

    „Ich denke, dass die Zeit, die mit bleibt, weder zu lang noch zu kurz. Sie ist genau richtig.“ (S.125)

     

  12. Cover des Buches Der Professor (ISBN: 9783426500705)
    John Katzenbach

    Der Professor

     (327)
    Aktuelle Rezension von: _pfaffingers_bibliophilie_

    Worum geht´s?
    Adrian ist ein pensionierter Professor der Psychologie und erhält die niederschmetternde Diagnose einer seltenen Form der Demenz. Kurz nach seinem Arztbesuch wird er Zeuge, wie die 16-jährige Jennifer durch ein Verbrecherduo entführt wird. Kann er seiner eigenen Wahrnehmung trauen? Wird ihm jemand glauben?

    Meine Meinung:
    Es handelt sich hier um einen soliden Thriller des Autors, jedoch konnte er mich nicht restlos mitreißen. Für mich fehlte die gewisse Spannung und die Unvorhersehbarkeit. Perspektivwechsel machen eine Geschichte zwar spannend, hier empfand ich sie allerdings als störend, da zu viel verraten wurde.
    Ich weiß nicht, ob ich einfach zu viele Thriller lese, oder ob die Autoren einfallslos werden, aber so richtig umhauen konnte das Buch mich nicht. Nett zu lesen, aber es ist eben auch kein Must-Read!

  13. Cover des Buches Rotes Gold (ISBN: 9783462044126)
    Tom Hillenbrand

    Rotes Gold

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Lysan73

              Das zweite Buch in der Reihe um den (ehemaligen) Sternekoch Xavier Kieffer beginnt noch spektakulärer als der erste Fall. Wir befinden uns nicht im beschaulichen Großherzogtum Luxemburg, sondern in Paris. Wie schon im ersten Buch sind allein die Beschreibungen der verschiedenen Örtlichkeiten so liebevoll detailliert, das der Leser sich quasi direkt im Geschehen aufhält und entweder den Luxus und das Vergnügen hat, die Szenerie zu kennen und um eigene Eindrücke ergänzen zu können, oder aber mit der Zeit das unbändige Gefühl geweckt wird, unbedingt dorthin reisen zu müssen, um all das mit eigenen Augen sehen zu können.

    Der spektakulär inszenierte Mord am Sushimeister führt Kieffer in Welten, die auch ihm vorher in diesem Außmaß nicht bekannt waren. Der Leser mag einiges für übertrieben halten - bei eigener Recherche kann man vor den Tatsachen aber nicht die Augen verschließen! Wir begegnen alten Bekannten wie beispielsweise Pekka und lernen neue Leute wie Francois Allegret lieben oder auch hassen. Wunderbar!

            

  14. Cover des Buches Hilfe, ich bin Arzt (ISBN: 9783522502917)
    Antonia Rothe-Liermann

    Hilfe, ich bin Arzt

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Wolkenschloss2
    Eigentlich bin ich echt nicht mehr die Zielgruppe dieser Buchreihe und am Anfang war ich auch total skeptisch, zwar habe ich gerne Doctors Diary geguckt, aber ich fand die Hauptdarstellerin schon echt anstrengend und teilweise sogar nervig. Zu Beginn des Buches ging es mir mit Lena genauso. Sie erzählt aus der Ich-Perspektive was sie in den ersten Wochen im Krankenhaus erlebt und wie das Zusammenleben in der neuen WG in Berlin funktioniert. Mit der Zeit jedoch habe ich mich an sie gewöhnt, bin mit ihr und den anderen Figuren warm geworden und habe sie lieben gelernt. 
    Am Ende des Buches war ich schon sehr traurig, dass es bereits vorbei war und habe mir direkt die anderen vier besorgt, die ich nun schleunigst lesen werde! Mal sehen wie es mit Lena und den anderen so weitergeht!!! 
  15. Cover des Buches Was das Herz begehrt (ISBN: 9783841905451)
    Felix Schröder

    Was das Herz begehrt

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Lesepinguin33

    Was genau passiert eigentlich, wenn unser Herz schlägt? Inwiefern beeinflussen Ernährung, Sport und Genetik unsere Herzgesundheit? Wie funktioniert eine OP am offenen Herzen? Diese und viele weitere Fragen klärt der Kardiologe Felix Schröder gemeinsam mit seiner Coautorin Nina Weber in seinem Buch „Was das Herz begehrt. Wie wir unser wichtigstes Organ bei Laune halten“. Aber auch, ob man einen Menschen mit einer Spritze voller Luft töten kann und warum Bluthochdruck eine der gefährlichsten Krankheiten überhaupt ist, wird thematisiert.



    Das Buch hat direkt mit einer netten Einleitung gestartet, nach der mir der Autor direkt sympathisch war. Auch das erste Kapitel, was erstmal noch ein paar allgemeine Informationen zu Blut und der Atmung geliefert hat, war ein einfacher und toller Einstieg. Generell hat mir die Gliederung sehr gut gefallen. Die Kapitel waren immer in kleine Abschnitte mit Unterüberschriften eingeteilt, die aufeinander aufbauten und zusammenhängend waren. So habe ich nie den Faden verloren, aber war trotzdem nicht überfordert mit zu vielen Informationen. Auch das ansprechende und schlichte Design hat meine Lust am Lesen immer hoch gehalten. Was mir noch gefallen hat ist, dass das ein Buch war, was keine Leserillen bekommt🙏🏼😂

    Zeichnungen und Quizfragen, kuriose Fakten und interessante Schwerpunkte haben die Spannung immer hoch gehalten und anschauliche Vergleiche, die der Autor immer wieder aufgreift das Verständnis erleichtert. Zusätzlich haben die einfache Sprache, die kursiv gedruckten und sofort erklärten Fachbegriffe und der unterhaltsamer Schreibstil zu einer unkomplizierten und leicht zu verstehenden Lektüre geführt. Für mich (in medizinischer Ausbildung) fast schon zu einfach und leider nicht so ausführlich und biochemisch, wie ich es mir gewünscht hätte. Deswegen ist es sehr gut für interessierte Einsteiger in das Thema geeignet. Es richtet sich aber auch stark an Risikopatienten, die ihren Lebensstil ändern sollten, an Sportmuffel und ältere Leser, als ich. Für die gibt es gute und umsetzbare Tipps, um den Lebensstil zu ändern, während ich mich bei der langen Ausführung dazu fast gelangweilt habe. Aber als er dann z.B. ausführlich auf Medikamente gegen Bluthochdruck eingegangen ist, hat er gesagt, welchen Teil man gerne überspringen kann, ohne etwas anderes zu verpassen. Das fand ich richtig gut! Aber ich habe die Seiten natürlich trotzdem gelesen, denn da wurde es ja gerade richtig interessant 🤩


    Mega wichtig fand ich noch, dass der Autor hervorgehoben hat, wie essenziell es ist, bei einem Herzstillstand mit der Herz-Druck-Massage anzufangen und diese auch nochmal ausführlich erläutert.



    Das Buch liefert unterhaltsam einen verständlichen Überblick über das Herz, die zusammenhängenden Vorgänge im menschlichen Körper und was wir tun können, um es möglichst gesund und fit zu halten. Mir persönlich war es an einigen Stellen zu oberflächlich und vereinfacht, aber es ist ein tolles populärwissenschaftliches Buch für all Die, denen ihr Herz am Herzen liegt!


  16. Cover des Buches Überleben ist ein guter Anfang (ISBN: 9783548613086)
    Andrea Ulmer

    Überleben ist ein guter Anfang

     (65)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    Frauen mit Krebs, die eine Selbsthilfegruppe besuchen, wollen nach dem Tod einer Teilnehmerin, Ihre Weltreise anreten. Ob wohl alle wieder zurück kehren? 

    Ich finde die Idee wunderbar. Wenn auch nur mäßig realistisch. Ich könnte nicht meine Familie in Sorge zurück lassen. Ich könnte es mir auch absolut nicht leisten. Gut, in diesem Buch nehmen nun alle teil.

    Die Charaktere finde ich gut gewählt. Es zeigt, dass jeder ein anderes Umfeld hat. Man erfährt viel über sie und es gibt nicht urplötzlich Wunderheilungen.

    Manche der Kontinente wurden mit viel Liebe zum Detail umschriben. Man kann sich alles  gut vorstellen und man erfåhrt etwas über diese Kontinente. Andere wurden mit wenig Liebe beschrieben, gehen schnell zuneige und man hat wenig bis keine Infos zu dem Kontinent. Das finde ich sehr schade, da somit die Linie fehlt. Entweder ich beechreibe Orte, die bereist wurden oder ich lasse sie weg, aber so halbherzig?

    Liest sellbst, ich kann mir vorstellen, Leute,  die einzig auf eine arühselige Geschichte h9ffen, kommen dennoch auf ihre Kosten.

  17. Cover des Buches Meine Medizin seid ihr! (ISBN: 9783959102278)
    Marlene Bierwirth

    Meine Medizin seid ihr!

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_99

    Zum Inhalt möchte ich gar nichts sagen, denn das Cover und die Klappenangabe sprechen für sich. 

    Marlene, gerade mal 18 Jahre, ist eine starke, bewundernswerte junge Frau, die den Leser mit auf Reise durch ihre schwere Zeit des Fallens, Kämpfens und Erholens mitnimmt. Sie berichtet schonungslos ehrlich, wie es ihr während dem ganzen Jahr ergangen ist und man fühlt sich als Leser, wie wenn man direkt im Geschehen dabei wäre. Ihr Familie und Freunde, die ebenfalls sehr schön beschrieben sind, sind in dieser Zeit ihr größter Halt und geben ihr Kraft für schwere Phasen.

    Die Geschichte ist flüssig geschrieben und leicht zu lesen, sodass man als Leser direkt abtaucht in Marlenes Welt. Ich war immer wieder erstaunt, wie sehr sie aus allen Situationen Kraft geschöpft hat und das Gute in den Vordergrund gestellt hat, statt den Kopf in den Sand zu stecken. Sie hat gekämpft und es letztendlich mit Erfolg geschafft!


    Liebe Marlene, 

    falls Du das hier mal lesen solltest, alle Achtung und meinen größten Respekt vor deiner Ehrlichkeit und das Du dich nicht versteckt hast, sondern uns zeigst, wie die Fassade dahinter und die Wahrheit aussieht!

  18. Cover des Buches Zähl nicht die Stunden (ISBN: 9783442484218)
    Joy Fielding

    Zähl nicht die Stunden

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Mattie und Jake Hart sind das klassische amerikanische Ehepaar. Tolles Haus, sie betätigt sich im Kunstbereich, er ist Anwalt und geht permanent fremd und die Tochter ist notorisch unzufrieden. So leben alle unglücklich nebeneinander um nach aussen hin die schöne Fassade zu erhalten.

    Bis Mattie krank wird, ALS lautet die Diagnose und der Verlauf der Krankheit ist immer tödlich. Und genau diese Diagnose bringt die Familie wieder in Ordnung, auch wenn der Ausgang von Anfang an bestimmt ist.


    Ich weiß nicht warum dieses Buch als Kriminalroman eingestuft wurde. Hier gibt es kein Verbrechen, bis zum Schluss als die Tochter ihre Mutter bittet ihr beim Sterben zu helfen - was ich jedoch nicht als Verbrechen einstufen würde. Es wird ja auch nicht entdeckt oder geahndet.

    Wenn man sich damit abgefunden hat, dass man hier keinen Krimi in Händen hat, ist die Geschichte eigentlich sehr schön und erzählt über Liebe und Vertrauen. Dass man an Beziehungen immer arbeiten muss und dass man sich auch Bemühen und Anstrengen muss, denn das  Leben ist nicht immer leicht.


  19. Cover des Buches Hold me forever (ISBN: 9783404185405)
    Amy Baxter

    Hold me forever

     (57)
    Aktuelle Rezension von: ele_reads

    Ich durfte das Buch als Rezensionsexemplar der Bloggerjury lesen und habe mich wirklich sehr darauf gefreut. Durch das dunkle Cover mit den ins violett gehenden Blüten hatte ich zunächst eine etwas düstere Geschichte mit leichtem Einschlag ins Genre Dark Romance erwartet, aber hier leitet das Cover etwas fehl. Tatsächlich handelt es sich um eine ruhige und „entspanne“ New Adult Geschichte. 

    Es geht um Aria, die sich nach einem Schicksalsschlag und ihrer Vergangenheit jetzt neu anfangen möchte, und sich deshalb als House-Sitterin in einer Villa in Florida wiederfindet. Doch bereits auf dem Weg dahin trifft sie am Flughafen auf diesen seltsamen Fremden, der nicht nur ihren Kaffee verschüttet, sondern von dem sie sich auch sofort angezogen fühlt. Dabei handelt es sich um niemand anderen als Tristan Hall, gefeierter Schauspieler und Frauenschwarm. 

    Ich muss sagen, dass ich leider nicht wirklich warm wurde mit dem Buch. Der Schreibstil war mir zu flach und viele Szenen wurden für mich einfach zu schnell und zu oberflächlich abgehandelt. Auch die Protagonisten waren mir irgendwie zu platt. Ich konnte mich nicht richtig in sie hineinversetzen, ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen und insgesamt waren sie für mich einfach nicht greifbar. Aber auch die Nebencharaktere waren so gut wie gar nicht vorhanden. Zum einen Elvis, Tristans Agent, aber auch Court. Ich hatte das Gefühl die Nebencharaktere wurde einfach nur kurz erwähnt, dass es welche gibt. Aber letztendlich hat es nichts an der Geschichte geändert. 

    Trotz der ganzen Kritik habe ich das Buch natürlich trotzdem gerne gelesen. Auch wenn ich mit dem Schreibstil, den Charakteren und ein Stück weit mit der Handlung nicht warm wurde, wollte ich trotzdem wissen sich alles zwischen Aria und Tristan entwickelt und wie weitergeht mit den beiden. Aber ich muss auch sagen, dass ich die Reihe wahrscheinlich nicht weiterlesen werde. 

    Das Buch wurde mir von der Bloggerjury zur Verfügung gestellt. 

  20. Cover des Buches Das Judasgift (ISBN: 9783426637470)
    Scott McBain

    Das Judasgift

     (115)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Mein 1. Buch von Scott McBain und ich war richtig begeistert. Es ist mittlerweile schon ein paar Jahre her, das ich es gelesen habe und ich kann mich nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Ich weiß aber noch, das es ein richtig spannendes Buch war. Im Stil von Illuminati und Sakrileg. Ich hatte es sehr flott durchgelesen und mir noch ein oder zwei andere Bücher von dem Autoren gekauft.
  21. Cover des Buches Wahnsinn Wartezimmer (ISBN: 9783959101066)
    Heike Abidi

    Wahnsinn Wartezimmer

     (22)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47

    Wer das Buch

     Wahnsinn Wartezimmer – 28 echt kranke Geschichten

     zur Hand nimmt, denkt im ersten Moment wahrscheinlich, dass es sich hier um vorwiegend lustige Geschichten handelt.

     Denn der Titel klingt „locker-flockig“, und auch das Buchcover lässt auf einen gewissen Humor schließen. Sehe ich doch kranke Menschen, eine Mutter mit ihrem Baby, eine Krankenschwester und einen Arzt, die alle in einem Comicstil gezeichnet sind.

     Dass dieses Buch vorwiegend lustige Geschichten vereint, stimmt nicht ganz. Die 28 Geschichten sind teilweise humorvoll, teilweise ironisch, aber dann auch ernst und zum Nachdenken anregend. Jede Geschichte hat ihren ganz eigenen Schreibstil, ihren ganz eigenen Erzählton. Das liegt daran, dass die Geschichten von verschiedenen Autoren verfasst wurden. Das sehe ich am Ende des Buches, in dem Autorinnen und Autoren und die beiden Herausgeberinnen genauer vorgestellt werden.

     Ich bekomme in diesem Buch also eine ausgewogene Mischung an Geschichten. Und genau diese Mischung sagt mir zu.

     

     Besonderheiten:

     Das Buch aus dem Verlag EDEN BOOKS ist in sechs Kapitel gegliedert. Jedes dieser Kapitel umfasst Geschichten, die zu diesem Kapitel passen. Sie sind mal aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler), mal aus der Ich-Perspektive, mal aus der Du-Perspektive geschildert.

     In den Geschichten geht es um Patienten, aber auch deren Angehörige. Ebenfalls um Ärzte und Pflegekräfte. Weiterhin sind diverse Auflistungen vorhanden. Beispielsweise von Sprüchen, die Ärzte ihren Patienten gerne sagen. Oder von seltenen Krankheitssymptomen.

     

    Auf einige meiner Favoriten will ich eingehen, ohne zu viel zu verraten.

     Im Kapitel 1 „Symptome“ fiel mir die Geschichte „Aus dem Leben eines möglicherweise Gesunden“ besonders auf. Hier geht es um einen Hypochonder, also eine Person, die der Meinung ist, an gewissen Symptomen und Krankheiten, die behandelt werden sollten, zu leiden.

     Der Ich-Erzähler schildert alles, was er schon durchlitten hat und weswegen er Mediziner konsultierte. Auch das Ergebnis dieser Untersuchungen kommt zur Sprache. Diese Geschichte regt zum Nachdenken an – darüber, dass das Leben doch lebenswert ist und wir viele Dinge, die uns zwicken oder bei uns knacken oder uns sonst wie beunruhigen, locker sehen sollten. Nicht alles, was uns beunruhigt, ist gleich eine Krankheit!

     Im Kapitel 2 „Wartezimmer“ amüsierte mich die Geschichte „Ehrlich wartet am längsten“. Eine Dame, die im Wartezimmer eines Frauenarztes lange warten muss, ersinnt einige kreative Ideen, damit das Wartezimmer schneller leer wird – und sie also eher in die Sprechstunde des Arztes kommen kann.

     Diese Geschichte macht großen Spaß, sie zeigt Unterhaltungen im Wartezimmer – und wohin sie führen könnten. Sicherlich ist diese Geschichte Fiktion und absolut übertrieben – aber genau das macht diese Geschichte lesenswert. Eine Geschichte, die lange im Gedächtnis bleibt – und die man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen sollte, wenn man (mal wieder) lange in einem Wartezimmer warten muss.

     Aus dem Kapitel 3 „Diagnose“ möchte ich die Geschichte mit dem Titel „Mercedes Denz“ erwähnen. Hier handelt es sich um eine ernste Geschichte, die mir besonders gut gefällt, weil sie mit sehr viel Feingefühl geschrieben wurde. Es geht um einen älteren Mann, der immer wieder Sachen und Ereignisse vergisst. Er leidet an Demenz. Das verunsichert ihn. Deswegen geht er auch mit seiner Tochter Dorothee zu Ärzten.

     Dorothee ist oft überfordert mit ihrem Vater, sie versucht, das Beste daraus zu machen. Ihr Vater würde sich gerne an mehr erinnern, um nicht so hilfsbedürftig und abhängig von seiner Tochter zu sein. Aber er kann es nicht.

     Diese Handlung, diese Verzweiflung des alten Mannes und seine Hilfsbedürftigkeit lassen mich nicht kalt. Es ist rührend – aber ich verstehe auch seine Tochter. Sie hat einen stressigen Alltag und nicht viel Zeit. 

     Im Kapitel 4 „Notaufnahme“ hat mich die Geschichte „Auf jede Nacht folgt ein Morgen“ sehr bewegt. Hier lese ich aus der Sicht einer jungen HNO-Ärztin (Ärztin für Hals-Nasen-Ohrenkrnakheiten), wie stressig es ist, Notdienst in einem Krankenhaus zu haben. Man muss ständig erreichbar sein, blitzschnell Entscheidungen treffen, wie man was behandeln sollte.  Die Menschen kommen wegen dringender, aber auch wegen weniger dringender gesundheitlicher Probleme. Dennoch muss man als Arzt Ruhe bewahren und nett zu den Patienten sein.

     Wer schon in einem Krankenhaus in der Notaufnahme war, wird beim Lesen dieser Geschichte eifrig nicken und sagen: „Ja, so ist es!“ Aber auch Leute, die noch nie als Notfall in einem Krankenhaus behandelt werden mussten, sollten diese Geschichte unbedingt lesen.

     Das Kapitel 5 „Krankenhaus“ bietet weitere Geschichten in einem Krankenhaus – sowohl aus der Sicht von Patienten, als auch aus der Sicht von Pflegepersonal.

     In der Geschichte „Ein Job, den ich liebe“ geht es um eine Krankenschwester, die Nachtdienst auf einer Station mit psychisch auffälligen Patienten macht. Sie erlebt einige „Überraschungen“ – muss beispielsweise plötzlich Leute säubern, aber auch einen Brand löschen, der in einem Papierkorb ausgebrochen ist.

     Ich bewundere diese Krankenschwester. Gleichzeitig aber bin ich froh, dass ich diesen Job nicht ausübe.

     Das Kapitel 6 dreht sich schließlich darum, wenn man „Wieder daheim“ ist. Also Arztpraxen oder Krankenhäuser verlassen hat. Am besten gefiel mir hier die Geschichte „Die weibliche Prostata“. Sie ist humorvoll verfasst, etwas übertrieben, aber genau das macht sie für mich besonders gut. Es geht um eine Frau, die Privatpatientin ist und sich diverser Untersuchungen unterzogen hat. Als sie die Rechnung des Krankenhauses bekommt, fällt sie fast aus allen Wolken. Der Preis ist exorbitant – und nun geht sie Position für Position der Rechnung durch und telefoniert mit dem Krankenhaus. Viele der genannten Positionen sind für sie „Fachchinesisch“ oder nicht nachvollziehbar. Mit viel Schlagfertigkeit und Durchsetzungsvermögen versucht sie zu klären, wofür sie hier bezahlen soll – und was diese Untersuchungen für ihren Gesundheitszustand konkret bedeuten.

     Diese Geschichte birgt für mich viel Wahrheitsgehalt. Ich bin zwar nicht privat versichert, kenne aber einige Leute, die eine private Krankenversicherung haben. Wenn man da nicht aufpasst und diverse Untersuchungen auf ihre Nützlichkeit hinterfragt, wenn man nicht eine Rechnung genauestens überprüft, kann das ein wahrhaft „teures Vergnügen“ werden!

     

     Und sonst?

     Und sonst gab es auch einige Geschichten, bei denen ich mich ein bisschen wiedererkannt habe. Beispielsweise bei „Ohne Mütze im Wind“ aus Kapitel 3. Eine Frau leidet an Haarausfall und versucht, die Ursache dafür zu ergründen. Sie nimmt eine Odyssee von Arzt zu Arzt vor, sie redet mit Friseuren – jeder hat eine andere Idee, und auch die Frau macht sich ihre Gedanken. Bis sie zum Schluss auf eine erstaunliche Wahrheit stößt…

     Ich leide jetzt zum Glück nicht an Haarausfall, aber an einer chronischen Hautkrankheit. Und die Odyssee von Arzt zu Arzt kenne ich selbst nur zu gut. Deswegen konnte ich mich in die Geschichte dieser Ich-Erzählerin besonders gut hineinversetzen.

     Besonders gut fand ich ebenfalls die Geschichten junger Eltern, wie zum Beispiel „Babys schreien nun mal“ aus Kapitel 6. Wer selbst Kinder hat, weiß, wovon ich rede. Eltern kommen aus dem Krankenhaus, wo der Tag mit dem Baby genau strukturiert war und man sich irgendwie „behütet“ fühlte, nach Hause und sollen den Alltag mit Kind alleine managen. Einige Leute fühlen sich da zuerst überfordert….

     

     Mein Fazit:

     Das Buch „Wahnsinn Wartezimmer“ bietet eine Fülle von Geschichten verschiedener Autoren rund um Ärzte, Krankenhäuser und Krankheiten.

     Die Geschichten sind humorvoll, ernst, sachlich, nachdenkenswert. Ich finde, dass sich für jede Leserin/jeden Leser ein oder mehrere Beiträge in diesem Buch finden, in denen sie/er sich wieder findet und/oder mit dem sie/er etwas anfangen kann.

     Nicht alle Beiträge in diesem Buch haben mir gleich gut gefallen. Das ist aber ganz normal bei einer Sammlung von Beiträgen verschiedener Autoren, die verschiedene Schreibstile haben. Es gab einige Geschichten, die ich besonders gut fand und finde.

     Sicherlich ist dieses Buch interessante Lektüre für Wartezimmer. Ein Buch, das dort sicherlich gerne zur Hand genommen wird. Wer aber einmal hineingelesen hat, wird sich das Buch wohl selbst kaufen. Es gibt viele interessante Beiträge in dem Buch, für die sich der Kauf einfach lohnt – und denen man sich während einer Ruhepause widmen sollte.

     Ich vergebe dem Buch fünf Sterne und empfehle es weiter.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  22. Cover des Buches Schneller als der Tod (ISBN: 9783596512041)
    Josh Bazell

    Schneller als der Tod

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Zeitschnecke
    Schneller als der Tod - an sich schon ein skurril als Titel, denn was kommt schneller und plötzlicher als der Tod?
    Josh Bazell schafft es in einem skurrilen Titel eine noch skurrilere Geschichte zu verstecken.

    Es geht um die Mafia, um einen umgeschulten Arzt und um die Liebe.

    Josh Bazell hat einen tollen Schreibstil der Dinge so präzise wie möglich und Situationen so komisch wie nötig beschreibt. 
    Mit dem Roman "Schneller als der Tod" ist ihm ein Sensationshit gelungen, der es schafft auch nicht Krimi-Leser in seinen Bann zu ziehen! Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für alle Unentschlossenen.
  23. Cover des Buches Jeder einzelne Tag mit dir (ISBN: 9783404173082)
    Shari Low

    Jeder einzelne Tag mit dir

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Nenette

    Shari Low – Jeder einzelne Tag mit dir

    Shauna ist mit Jon, dem Mann ihrer Träume, verheiratet, gemeinsam haben sie eine fünfjährige Tocher und das Leben ist stressig, man lebt aneinander vorbei, aber man liebt sich. Shauna ist die Macherin, die Problemlöserin, Jon der ewige Optimist, der gern fünf mal gerade sein lassen kann.

    Bis Jon die Diagnose einer tödlichen Krankheit erhält. Nun opfert sich Shauna für ihren Mann auf, während er vor seinem Schicksal die Augen verschließt und möglichst noch die guten Seiten des Lebens erleben möchte.

    So nehmen die Missverständnisse ihren Lauf …

    Es ist eines der seltenen Bücher, wo der Anfang deutlich schwächer als das Ende ist. Zu Beginn plätschert die Geschichte vor sich hin, Geplänkel, Klamotten, Sexgeschichten. Dazwischen werden Rückblenden auf die Beziehung eingeschoben – alles aus der Sicht von Jon oder Shauna erzählt. Und nach und nach erlebt der Leser, dass das Leben der beiden kein Zuckerschlecken ist und dass der ein oder andere feine Riss in der Beziehung zugetüncht wurde.

    Wie im wahren Leben stellt Jons Erkrankung die Beziehung auf ihre Belastungsprobe.

    Es ist ein Buch, das sich leicht liest und das einen am Ende auch fesselt. Mir gefällt die Geschichte, weil im Lauf der Ereignisse klar herausgearbeitet wird, weshalb die Protagonisten so scheinbar unlogisch gehandelt haben, weshalb sie sich immer wieder selbst im Weg standen und was es braucht, damit eine "gute" Ehe daraus wird.

    Mir hat der Schreibstil nicht wirklich gefallen. Die Autorin schreibt in klaren, einfachen, oft beschreibenden Sätzen und setzt Metaphern nur sehr sparsam ein. Das erinnert ein wenig an Heftromane, auch wenn der Plot tausendmal mehr Inhalt und Tiefsinn bietet als ein Heftroman.

    Ich gebe vier Sterne für einen Unterhaltungsroman, der sich bei schlechtem Wetter gut lesen lässt. ;)

  24. Cover des Buches Shutter Island (ISBN: 9783257243352)
    Dennis Lehane

    Shutter Island

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Buecherrauschen

    Der Film „Shutter Island“ von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle ist den meisten ein Begriff. Aber die gleichnamige Buchvorlage steht diesem in nichts nach.

    In dem Psychothriller verschlägt es den US-Marshall Edward Daniels auf die abgelegene Insel Shutter Island, auf der eine mehrfache Kindsmörderin aus dem Spezialgefängnis für geistesgestörte Schwerverbrecher geflohen ist. Daniels soll herausfinden, wo sie abgeblieben ist und wie sie unerkannt aus der Zelle fliehen konnte. Aber er hat noch ein ganz eigenes Motiv auf die Insel zu fahren …

    Gleich zu Beginn gelingt es dem Autor eine düstere und mysteriöse Stimmung aufzubauen. Die ersten Rätsel kommen auf, als Daniels mit seinem Partner versucht herauszufinden, wie die Kindsmörderin es geschafft hat zu entkommen und was die merkwürdigen Zeichen, die Daniels findet zu bedeuten haben. Ein Hurrikan, der kurz nach der Ankunft beginnt zu toben, ruft zusätzlich ein beklemmendes Gefühl hervor und lässt den Protagonisten keine Möglichkeit von der Insel zu entkommen. Die Leser*innen folgen zusammen mit dem US-Marshall den Spuren und bekommen durch Rückblenden einige Einblicke in das Leben von Daniels. Bald fragt sich nicht mehr der Protagonist, was auf der Insel vor sich geht und was Wahrheit und Illusion ist, sondern auch die Leser*innen …

    „Shutter Island“ ist ein hervorragendes, verstörendes Psychospiel mit einer düsteren Atmosphäre, gut ausgearbeiteten Charakteren und einem schönen Schreibstil – Thrillerfans kommen hier voll auf ihre Kosten.

    Unsere ausführliche Rezension gibt es auch in Folge 26 unseres Podcasts zum Nachhören, auf allen gängigen Podcastportalen. Bei Spotify hier: open.spotify.com/episode/1YMpVhLk6c8Qpf9T1K45BB?si=4713b481826c4227

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