Bücher mit dem Tag "dialekt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dialekt" gekennzeichnet haben.

216 Bücher

  1. Cover des Buches Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen (ISBN: 9783404175857)
    Petra Hülsmann

    Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen

     (450)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Karo will sich nach dem Studium frei schwimmen. Deshalb zieht sie von Bochum nach Hamburg in die WG ihrer Freundin Saskia. Eine Stelle hatte sie auch schon, doch die zeigte sich am ersten Tag als Flopp. Auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber gelangt sie an den Hamburger  Fußballverein. Ihr Job hier ist allerdings nicht wie erhofft, sondern eher eine Art Babysitter für Patrick einen der Fußballer der es mit den Regeln des Vereins nicht ganz so eng sieht.

    Karo ist ein Mädchen wie es viele in der Welt gibt.
    Sie will nach den engen Familienbanden ihren eigenen Weg gehen und hat Glück, dass sie sich mit Karlheinz , dem neuen gebrauchten Mercedes den Oma ihr zum Abschluss des Studiums geschenkt hat, auf den Weg in ihr neues Leben.
    Wie gut das sie mit Saskia eine Freundin dort hat, die auch ausgerechnet einen Platz in ihrer chaotischen WG hat.
    Pekka, Saskia und Nils sind Karo eine wahre Stütze während ihrer Zeit in Hamburg. Auch ihr Lieblingsgrieche Costa hilft bei vielen hausgemachten Problemen, und wenn es nur mit einem Tisch und ner Flasche USO ist.:-)

    Patrick wirkt auch sehr sympatisch, obwohl Karo ihn zu Beginn echt zum kotzen findet. Ich fand ihn schon von Anfang an nett.

    Den Chef im Fußballverein mag ich aber überhaupt nicht. Er ist in meinen Augen ein echter Kotzbrocken.

    Witzig aber doch sehr klammernd finde ich die Familie aus dem Ruhrpott, die etwas überzogen aber doch täuschend echt rüber kommen. Das lag sicher aber auch an der Stimme von Nana Spier, die den Slang gut drauf hatte. Da musste ich doch manches Mal echt schmunzeln.
    Selbst die bayerischen Einwürfe von Patricks Seite kamen echt rüber.

    Eine seichte Geschichte, viel Vorhersehbares, viel Gefühl und viel Menschlichkeit. Genau das was ich mir von dem Hörbuch erwartet hatte. Mir hat es gefallen.Ich kannte aber auch schon andere Hörbuchter der Autorin und wusste auf was ich mich da einlasse.

  2. Cover des Buches Wir von der anderen Seite (ISBN: 9783550200373)
    Anika Decker

    Wir von der anderen Seite

     (178)
    Aktuelle Rezension von: GrauerVogel

    Rahel Wald kommt im Krankenhaus zu sich, nach einer kurzen Routine-OP, wie sie glaubt. Schnell stellt sich aber heraus, dass es bei dem Entfernen ihres Nierensteins unvorhergesehene Komplikationen gegeben hat und sie mehrere Tage im künstlichen Koma gelegen hat. Nun muss sie alles neu lernen und sich langsam ihren Weg zurück ins Leben erkämpfen.

    Das Buch ist wundervoll geschrieben! Es hat eine poetische Sprache, bringt aber vieles auch unglaublich gut auf den Punkt. Zudem besitzt es eine große Detailtiefe, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Die Autorin verarbeitet in diesem Buch viele ihrer persönlichen Erfahrungen und das merkt man auch.

    Die Protagonistin ist mir sehr sympathisch. Eine Drehbuchautorin, immer am Existenzminimum, mit einem herrlich zynischen Humor.

    Das Hörbuch wurde ganz toll von Katja Riemann gesprochen und ist auch sehr zu empfehlen!

  3. Cover des Buches Zwetschgendatschikomplott (ISBN: 9783423216357)
    Rita Falk

    Zwetschgendatschikomplott

     (362)
    Aktuelle Rezension von: Zauberhafte_Buchseiten_x3

    》Du hast nicht zufällig einen stinkenden grünen Brei, der sie Smoothie nennt, mit Ti-Äitsch?《 

    ▪︎Meinung: Auch beim 6. Fall, für den Eberhofer, musste ich wieder herzhaft lachen. Ich finde den Humor von Rita Falk einfach witzig!

     Birkenberger teilt dem Eberhofer mit, dass eine Krähe ihm einen abgetrennten Finger gebracht hat. Weil Franz aber keine Lust hat nach einer Leiche zu suchen, macht Rudi das allein und wird fündig. Nun muss der Eberhofer doch noch ermitteln und sich mit 3 Frauenmorden rumschlagen. 

    Die Dialoge zwischen dem Eberhofer und dem Birkenberger waren wieder sehr witzig. Die beiden benehmen sich wie ein altes Ehepaar. Auch die anderen Charaktere aus Niederkaltenkirchen waren wieder höchst amüsant. Besonders die Oma ist mir sehr ans Herz gewachsen. 

    Der Schreibstil von Rita ist klasse. Locker und flüssig, so wie es sein soll. Die Bücher sind super für ein paar schöne Lesestunden zwischendurch. Ich freue mich schon auf Band 7. 

  4. Cover des Buches Hummeldumm (ISBN: 9783596512379)
    Tommy Jaud

    Hummeldumm

     (1.446)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte7

    Ganz am Anfang brauchte ich etwas, um in die Geschichte rein zu kommen. Doch dann war es einfach nur lustig, ich bin froh, dass ich dabei geblieben bin. An einigen Stellen habe ich sogar laut gelacht.

    Natürlich ist Humor immer Geschmackssache. Aber ich fand dieses Buch einfach nur lustig und hatte großen Spaß beim Lesen.

  5. Cover des Buches Leberkäsjunkie (ISBN: 9783423216623)
    Rita Falk

    Leberkäsjunkie

     (291)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Das ist ein Stress für den Eberhofer Franz! Nicht nur, dass der Mooshammer Liesle das Haus abfackelt, da ist auch noch eine Leiche im 1. Stockwerk! Und bei dieser ganzen Arbeit, da kann man doch auch schon mal vergessen, dass Freitag ist, oder?

    Ich habe mich wieder köstlich amüsiert, jetzt bereits zum siebten Mal. Das ist schön.

  6. Cover des Buches Sauerkrautkoma (ISBN: 9783423215619)
    Rita Falk

    Sauerkrautkoma

     (403)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Der Eberhofer Franz wurde befördert, nach München. Fortan pendelt er zwischen Niederkaltenkirchen und der Hauptstadt hin und her. Natürlich lässt auch der nächste Mord nicht auf sich warten, der Rudi spielt auch wieder eine wichtige Rolle dabei bzw. das Auto vom Papa Eberhofer. Ja, so ein Eberhofer hats nicht leicht, besonders, als seiner Susi plötzlich der Hof gemacht wird. Da muss der Franz einschreiten!

    Mittlerweile schon das fünfte Buch und das Lesen wird einfach nicht langweilig, während einem das Wasser im Mund zusammenläuft bei den leckeren Gerichten. Und wieder dieser Titel, der exakt so im Buch beschrieben wird. Also ich wäre da nicht drauf gekommen, dass der Titel sich auf so etwas bezieht, Sie etwa?

  7. Cover des Buches Schantall, tu ma die Omma winken! (ISBN: 9783862652198)
    Kai Twilfer

    Schantall, tu ma die Omma winken!

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Mella24

    Nachdem es nun schon so lange in meinem Regal rumgegammelt hatte, habe ich es nunn endlich auch mal gelesen.

    Ich bewerte alle Bücher privat nach einem Punktesystem, damit am Ende die Sterne begründet vergeben kann…

    Dabei habe ich mich für zehn Kategorien entschieden, bei denen ich jeweils zwischen 0 und 5 Punkte vergeben kann, sodass ein Buch bis zu 50 Punkte erreichen kann. (Diese entsprechen den 5 Sternen.).

    Die Kategorien sind:

    1. Die Umsetzung (3 von 5)

    2. Das Thema (3 von 5)

    3. Der Schreibstil  (2 von 5)

    4. Die Handlung (3 von 5)

    5. Die Charaktere (5 von 5)

    6. Die Kulisse (4 von 5)

    7. Die Spannung (1 von 5)

    8. Das Ende (5 von 5)

    9. Die Logik (4 von 5)

    10. Wie fesselnd das Buch war/Den Suchtfaktor (2 von 5)


    Das Buch hat mir eigentlich recht gut gefallen, da es mich zum Lachen gebracht hat. Dennoch  fand ich nach den Kapiteln jeweils die Erklärungen oder was das  auch immer war echt mies. Deshalb habe ich nach dem dritten Kapitel dieses immeer übersprungen oder nuur quergelesen, dadurch war das  Buch deutlich besser.

    An dem Buch ist mir aber besonders gut das Ende, sowie die meist echt witzigen Charaktere. Ich fand auch eigentlich alles recht realistisch, da ich entweder es schonmal im Alltag erlebt habe oder aber es mir echt gut vorstellen kann.

    Deshalb hat das Buch 32 Punkten von möglichen 50, welches 3,2 Sternen entspricht.

  8. Cover des Buches Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam (ISBN: 9783462046038)
    Vea Kaiser

    Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

     (145)
    Aktuelle Rezension von: SharonBaker

    St. Peter am Anger ist ein verstecktes Dorf in den Bergen und möchte von der Außenwelt gar nicht so viel mitbekommen. Erst durch die Familie Gerlitzen zieht die Wissenschaft ein und alles begann mit Johannes Bandwurm. Eigentlich war Johannes ein typischer junger Bergdorfbewohner. In allem involviert, dorfbekannt und mit der hübschen Elisabeth verheiratet, aber dann ist sie schwanger und er hat einen Bandwurm. Dieser lässt ihn nicht los, er liest alles und zieht dann in die Welt hinaus, um Arzt zu werden. Als Doktor kommt er zurück und hält seitdem standhaft gegen die Engstirnigkeit und den unreflektierten Traditionsinn der St. Petrianer an. Seine Tochter kann er zur Wissenschaft und Weltlichen nicht bekehren, aber seinen Enkel beeinflusst er sehr. Auch dieser Johannes möchte mehr, als nur Dorfbewohner sein, er sucht nach Bildung, Höherem und bleibt lieber Einzelgänger, als sich diesem bedepperten Dorf anzuschließen. Als das Schicksal ihm aber einen bösen Streich spielt und der durch seine Matura fällt, muss er sich mit dem Dorf auseinandersetzen. Wird er neue Erkenntnisse sammeln? Kann er als Geschichtsschreiber dem Dorf eine neue Wende geben? Und ist es vielleicht doch ein bisschen mehr als Heimat?


    Nachdem ich ihren dritten Roman „Rückwärtswalzer“ gelesen hatte und so begeistert war, musste ich mir natürlich auch ihr Debüt besorgen und lesen. Zuerst wusste ich gar nicht, wohin sie mit der Geschichte wollte, aber je mehr ich gelesen hatte, umso mehr fühlte ich mit allem mit und St. Peter am Anger wurde somit auch mein Zuhause und wie es mir schlussendlich gefallen hat, erzähle ich euch nun.

    Eigentlich müsste ich mit Johannes Gerlitzen anfangen, weil er eigentlich allen Ursprungs ist und er uns die ersten hundert Seiten begleitet. Aber ich denke, wir legen sofort mit dem Enkel los, nämlich Johannes A. Irrwein. Seine Eltern sind im Dorf gefestigte Persönlichkeiten, der Vater Dachdecker und die Mutter ist im Kindergarten beschäftigt. Beide leben die Geschichte und die Traditionen als St. Petrianer voll aus, sind bei allen Ereignissen mittendrin und wundern sich, wo sie diesen Sohn herhaben. Johannes ist dünn, hält sich aus allem raus, am liebsten ist er bei seinem Opa. Kurzum, er ist ein Streber, er möchte seinem Großvater nacheifern und ein Forscher werden. Die gemeinsame Zeit mit Johannes senior hat den jungen Johannes unglaublich geprägt und so möchte er mehr, hoch hinaus und seinen Hunger an Bildung stillen. Dabei muss er sehr mit seinen Eltern kämpfen, weil diese total unverständlich mit seinen Interessen umgehen. Hier treffen Welten aufeinander, die Eltern möchten ihm zum waschechten St. Petrianer machen und der Sohn möchte aus diesem Dorf ausbrechen. Wer hier gewinnt, ist lange unklar.

    Diese Geschichte ist über drei Generationen geschrieben und legt am Ende den Schwerpunkt auf den jungen Johannes, ein absolut untypischer Junge für dieses Dorf. Er möchte ausbrechen, seine einfachen Mitmenschen hinter sich lassen, da er sich sehr für seine Herkunft schämt und in die Wissenschaft eintauchen. Es ist einfach, total herrlich Johannes Kampf mitzuerleben und seine Gefühle nachzuempfinden. Man hofft mit, dass er es schafft, und gleichzeitig möchte man ihn wieder im Dorf sehen, damit mehr von den urigen Diskussionen bekommt. Als er ein Stipendium für die Klosterschule im Lenk bekommt, fühlt er sich seinen Lebensweg näher als sonst. Er geht total in seiner Schule auf, zum Missfallen seiner Eltern, denn diese weigern sich, auch nur einen Fuß in diese Schule zu setzten und so entfernt sich Johannes immer mehr. Bis zu dem einen Tag, als seine Matura ansteht und dieser eine Lehrer, seinen heiß geschätzten Lieblingsautor Herodot schlecht dastehen lässt, da vergisst sich Johannes und fällt durch. Nun muss er ins Dorf zurück und die Sommerferien dort verbringen und genau hier, beginnt sein größtes Abenteuer, nämlich als Geschichtsschreiber über die St. Petrianer. Was für ein Chaos Johannes lostritt und welche Dramen sich hier noch abspielen, verrate ich nicht, das müsst ihr nämlich selber lesen.

    Vea Kaisers Debüt ist absolut herrlich. Unglaublich belebt geschrieben, kreative originelle Persönlichkeiten, herzige Situationen und dieser Dialekt zum Schmunzeln. Ganz ehrlich ich hätte am liebsten gar nicht mehr aufgehört zu lesen und der Roman hätte noch ewig weitergehen können. Es ist eine Geschichte, über jemanden der auszog, um seine Wurzeln zu finden, heimkommt und überrascht ist, dass er sie schon längst gefunden hat. Denn auch für den intellektuellen Johannes gibt es einen Platz in der Mitte des Dorfes. Die Beschreibungen der Autorin, sind wirklich wunderbar eingefangen und ihr Witz perfekt eingeflochten. Eine Dorfsatire auf höchsten Niveau mit absoluter Verliebtheit Garantie. Ich fand diese Geschichte ein absoluter Genuss und kann verstehen, warum dieses Buch ein Bestseller geworden ist. Sehr klug erzählt, erfrischend anders und mit zauberhaften Augenzwinkerhumor.

    Blasmusikpop kann ich wirklich nur wärmstens jeden ans Herz legen, der tolle Geschichten mag. Also, unbedingt lesen.

  9. Cover des Buches Der Apfelbaum (ISBN: 9783548060866)
    Christian Berkel

    Der Apfelbaum

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Leider empfand ich den Roman nur auf durchschnittlichem Niveau. Gestört haben mich hauptsächlich drei Dinge: Erzählstruktur, Schreibstil, Dialoge

    Erzählstruktur: Der Autor erzählt die Geschichte seiner Eltern, fügt jedoch einen Handlungsstrang im Jetzt (2010) ein, in dem er einerseits seine 91-jährige, bereits ein wenig an Demenz leidende Mutter interviewt, anderseits über seine Recherche zu dem Buch berichtet. Dieser Handlungsstrang ist meines Erachtens überhaupt nicht notwendig, ja, er wirkt sich sogar nachteilig auf den Plot aus, denn dieser Strang impliziert, dass der Autor die komplette Geschichte von seiner Mutter erzählt bekommen hat, und das stimmt eben nicht, da er einige fiktive Elemente hinzugefügt hat, um die vielen Lücken zu schließen (da er die Dinge ja nicht selbst erlebt hat); würde der Plot komplett auf der Realität beruhen, wäre es ja kein Roman mehr, sondern ein Sachbuch (Biografie). Außerdem ist der Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen (Jetzt und Vergangenheit) sehr schlecht umgesetzt und für den Leser verwirrend; vielleicht hätten da orientierende Headlines geholfen.

    Schreibstil: Der war leider nicht so meins. Sehr viele kurze Sätze, was den Leserhythmus sehr abgehackt wirken lässt. Viel schlimmer jedoch war für mich die verwirrende Erzählweise, d.h. gedankliche Sprünge, die schwer nachzuvollziehen waren. Ich habe Vieles nicht verstanden und es taten sich zahlreiche Fragen auf, die nie beantwortet wurden. Oder es gab SEHR eigenartige Metaphern, hier ein Beispiel, bei dem die Hauptfigur einen Brief liest:

    "Nie brauchte er viele Worte, aber sie war nun schon auf der zweiten Seite angelangt und begriff immer noch nicht, was er ihr eigentlich mitteilen wollte.
    Ihr war, als würde sie auf eigenartig verschlungenen Pfaden an einen kleinen Flusslauf des Amazonas mitten im Urwald gelangen. Auf dem Wasser trieben – langsam und ruhig – vereinzelte, grobe Holzscheite. Sie wollte sich niederknien, um ihren Durst zu löschen. Da geschah es. Einer der Holzscheite verwandelte sich in einer blitzschnellen Drehung in ein reißendes Krokodil. Mit weit aufgerissenem Kiefer stürzte es auf sie zu.
       Otto liebte sie nicht mehr. Eine andere Frau war in sein Leben getreten. Der Krieg habe ihn um seine besten Jahre betrogen, er könne sich keinen Aufschub mehr leisten."

    Die Tatsache, dass Otto ihr mitteilt, dass er eine andere liebt, wird mit einem Krokodil-Angriff im Dschungel des Amazonas verglichen? Sorry, da komm ich nicht mehr ganz mit und kann ich auch überhaupt nicht gefühlsmäßig nachvollziehen. Auch steht die Metapher so abgetrennt in einem eigenen Absatz und reißt den Leser aus dem Lesefluss.

    Dialoge: Einerseits gab es viel zu viele Dialoge, d.h. oft waren diese sehr trivial und erfüllten keinen großen Zweck. Auch enthielt er viel Dialekt, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Ja, ich weiß, es soll damit authentischer wirken, aber ich empfinde Dialekt störend für den Lesefluss, geht vielleicht nur wenigen Lesern so.

    Und schließlich war der Schluss sehr enttäuschend. Da wartet der Leser das ganze Buch hindurch, dass sich die Liebenden endlich wieder sehen und dann wird die letzte Szene einfach nur angedeutet!?

    Fazit: Ganz interessante Geschichte, die man hätte besser erzählen können. Ich vergebe 2,5 Sterne. Trotzdem bin ich neugierig und werde die Fortsetzung "Ada" lesen.

  10. Cover des Buches Voll von der Rolle (ISBN: 9783770015603)
    Lotte Minck

    Voll von der Rolle

     (65)
    Aktuelle Rezension von: parden

    KROPKAS KLÜMPCHENBUDE...


    Alles fängt so schön an: Lorettas Freund Frank hat seinen Lebenstraum verwirklicht und einen Kiosk übernommen. Mit Feuereifer stürzen sich Loretta und ihre Freunde auf die Verschönerung von „Kropkas Klümpchenbude“. Doch schon bald tauchen die ersten Schmierereien am Büdchen auf. Keiner hat gesehen, wer es war – auch nicht die drei Oppas JuppZwo, Locke und Steiger, die ihre Freizeit auf einer Bank direkt neben der Bude verbringen und gerne alles kommentieren. Lorettas Verdacht richtet sich gegen eine dreiste Jugendbande, die auch an anderen Orten für Ärger sorgt.

     Während sie noch diese Spur verfolgt, stolpert sie eines Morgens über eine Leiche – und damit im wahrsten Sinne des Wortes in den nächsten Mordfall. Die Polizei geht von einem Unfall aus, denn der Tote liegt neben seinem Skateboard an einer Treppe. Aber Loretta glaubt nicht an solche Zufälle, handelt es sich doch hier um den Anführer der Jugendbande. Sie nimmt die Ermittlungen zwischen Kiosk-Tratsch, Verfolgungsjagden mit dem Hollandrad und konspirativen Treffen auf. Und findet schnell heraus, dass es einige Leute gibt, denen der Tod des jungen Skaters nicht ungelegen käme... 

    Bereits zum achten Mal gerät Loretta Luchs hier in kriminalistisches Fahrwasser. Diesmal nicht beauftragt durch einen Kunden der Detektei, sondern rein zufällig, als sie buchstäblich über eine Leiche stolpert. Dabei ist gar nicht klar, ob der Tote – ein jugendlicher Skater – tatsächlich ermordet wurde. Tatsache ist allerdings, dass dieser Skater zuvor bereits mehrfach unangenehm in Erscheinung getreten ist, gemeinsam mit seinen ebenso zwielichtigen Freunden. Loretta vermutet daher nicht zu Unrecht, dass es mehrere Personen geben könnte, denen der Tod dieses Kleinkriminellen durchaus gelegen kommen könnte…

    Ermittelt wird diesmal rund um Franks neueste Errungenschaft: einen Kiosk in bester Lage – Kropkas Klümpchenbude. Frank hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt, und zu tun gibt es da wahrlich genug. Bis er eine Aushilfe gefunden hat, hilft Loretta ihm gelegentlich aus – und stößt dabei auf ein großes Geheimnis, das Frank eigentlich nicht mit ihr oder ihrem Ermittlerkollegen Erwin hatte teilen wollen. Ob dieses Geheimnis und der Tod des jungen Skaters in einem engeren Zusammenhang stehen, das will Loretta dringend herausfinden. 

    Zu ihrem Leidwesen ist ihr Lebensgefährte Pascal jedoch alles andere als begeistert von diesem neuen Fall. Zu oft schon geriet Loretta durch ihre Ermittlungen bereits in ernsthafte Gefahr – er will sich ganz einfach nicht mehr ständig sorgen müssen. Loretta fegt seine Bedenken beiseite, ahnt allerdings, dass das womöglich nicht ohne Konsequenzen bleibt. Doch muss sie nicht tun, wonach es sie drängt?


    „Du willst nicht, dass ich mich aufrege und belügst mich deshalb. So habe ich mir eine gute Beziehung immer vorgestellt.“


    Ich muss gestehen, dass mir Loretta in diesem Band nicht immer sympathisch war. Diesmal wirkt sie oft eher schlecht gelaunt und gibt dann auch recht pampige Antworten, zudem fand ich die sehr leichtfertige Art, ihre Beziehung durch ihre Ermittlungen aufs Spiel zu setzen, schon auch, naja, recht erstaunlich. Während Loretta in den vorherigen Fällen oftmals aufgrund der aktuellen Entwicklungen agierte, ermittelt sie diesmal sehr forsch und durchaus auch auf eigene Faust, wodurch sie selbst ihren Ermittlerkollegen Erwin teilweise überrascht, manchmal auch verärgert. 

    Ansonsten präsentiert Lotte Minck hier einmal mehr eine flott zu lesende Mischung aus kodderschnäuzigen Dialogen, kriminalistischen Ermittlungen und einer guten Portion Ruhrpott-Charme. Es macht einfach Spaß, den mittlerweile gut bekannten Charakteren wieder zu begegnen und sich das ganze bildlich vorzustellen. Zwar tauchen auch diesmal längst nicht alle alten Bekannten auf, doch ist das Personal-Karussell trotzdem ausreichend besetzt. 

    Und auch wenn dieser achte Band für mich nicht der stärkste in der Reihe um Loretta Luchs ist, hat mich auch diese Folge insgesamt wieder gut unterhalten.

    Ich freue mich jedenfalls auch schon auf Band neun!


     © Parden

  11. Cover des Buches Die Schwangerschaft des Max Leif (ISBN: 9783426519745)
    Juliane Käppler

    Die Schwangerschaft des Max Leif

     (44)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Juliane Käppler hat mich schon vielfach und in mehreren Genres gefangen genommen und gefesselt. Ich habe auch Lesungen der Autorin besucht und konnte sie mit ihrem ersten Buch der Reihe rund um den Hypochonder Max Leif live erleben *g* .... Einfach köstlich, wie sie die russische Putzfrau gibt ...

     

    Aber nun zum zweiten Band und somit der "Schwangerschaft des Max Leif". Im Buch geht es um "den schwangeren Max" *g*. Maja ist schwanger und Max wird ihr Manager. Er versucht alles, um seine Maja vor etwaigen Schwierigkeiten zu bewahren, vor der Möglichkeit irgendwie dem Kind Schaden zu können oder der werdenden Mutter. So versucht er Hannibal, den Hund fernzuhalten und für seine Begriffe ungesundes Essen wird ihr auch nicht serviert. Babyphone werden getestet und Kinderwagen, es ist einfach zum Schießen. Aber gefällt das alles seiner Maja ???

     

    In altbewährter Manier, lustig zum Kaputtlachen - ich hatte Tränen in den Augen ....

    Kurzweilig und wirklich lebendig geschrieben.

    Mir hat das Buch rundherum gefallen.

    Der Charakter des Hypochonders Max ist sehr detailliert geschildert, schön, dass man wieder von ihm liest. Ich hatte ihn so richtig live vor Augen während des Lesens, einmalig gut.

     

    Das Buch ist in 9 Monate von September bis Mai gegliedert und die Kapitel sind jeweils noch mit Unterüberschriften versehen.

     

    Leseprobe:
    =========

    Mai

    Viel verwirrendes Deutsch

     

    Die Mädchen haben inzwischen reichlich Kleidung. Genau gesagt ist es so viel, dass man beide eine Woche lang stündlich umziehen könnte. Weil Neugeborene angeblich schnell wachsen, haben wir drei Größen vorrätig: winzig klein, sehr klein und etwas größer. Gewaschen und in Körbe und Kartons sortiert, warten die Strampler, Bodys und Jäckchen darauf, in Schränke eingeräumt zu werden, wozu diese erst mal aufgebaut werden müssen.

     ...

     

    Absolute Empfehlung, wenn man leichte Lektüre mag, aus dem Leben gegriffen, ein wenig überspitzt und mit Charme geschrieben.

  12. Cover des Buches Omama (ISBN: 9783552072015)
    Lisa Eckhart

    Omama

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Meine Meinung

    Die gebürtige Lisa Lasselsberger ist mir durch die kabarettistischen Auftritte ihrer Kunstfigur Lisa Eckhart bekannt, die sich durch provokante Schonungslosigkeit und bitterbösen Humor mit österreichischer Dialektik auszeichnen. Mit ihrem Debütroman »Omama« wagt Lisa Eckhart einen urkomischen Ausflug durch ihre Familiengeschichte, dabei überlässt sie es dem Leser selbst, ob er die Geschichte als Rufmord oder Hommage betrachten möchte.

    Im Mittelpunkt von Lisa Eckharts Erzählungen steht, wie der Titel richtig vermuten lässt, ihre Großmutter Helga liebevoll Omama genannt. Helga wuchs mit ihrer attraktiven aber etwas depperten Schwester Inge in ländlicher Abgeschiedenheit auf. Als nach dem Krieg die Russen kommen buhlen die Mädchen um die Aufmerksamkeit der Soldaten und Helga wittert ihre Chance, als Inge unters Bett kriechen muss, um sich und ihre Schönheit vor den Besatzern zu verstecken.

    Kaum sind die Besatzer abgezogen, werden die Töchter von der Mutter angehalten ihre eingegangenen Verpflichtungen einzulösen (von denen sie niemals geglaubt hätte, dass nach dem Krieg noch ein Hahn danach kräht) und später wird Inge zu einem Doktor in die Stadt geschickt während Helga ihr Leben in einer Dorfwirtschaft aufnimmt und dort eine Liason mit dem Dorfschönling beginnt. Ein letzter Abschnitt nimmt uns mit auf Helgas Schmugglerfahrten nach Ungarn, Familienfeste und die Reisen von Omama und Enkelin.

    Die Anekdoten aus dem Leben der »Omama« werden aneinandergereiht und bestechen durch aufreizende Ironie, Lokalkolorit und den rustikalen österreichischen Dialekt.

    Die vierfache Einfältigkeit der dörflichen Gemeinschaft (Depp, Trinker, Matratze, Schönling) wird dabei genauso pietätlos auseinandergepflügt wie die Mutter- und Großmutterrolle. Frauen spielen bei diesen Episoden immer die tragenden Rollen, sodass z. B. die Existenz von Helgas Bruder, der Autorin erst recht spät in einem Nebensatz eine Erwähnung wert ist, und das alles dem Roman eine leicht feministische Note verleiht.

    Lisa Eckhart beweist in »Omama« ihr kluges Betrachtungsgeschick und setzt ihr Talent, anhand von Stereotypen und Klischees gesellschaftliche Strukturen und (eigentlich offensichtliche) Wahrheiten aufzudecken, bravourös unter Beweis. Dabei nimmt die junge Österreicherin kein Blatt vor den Mund, öffnet zuweilen Wunden und weidet diese genüsslich aus. Begrifflichkeiten wie »Popscherl« und »Flitscherl« stehen mit weiteren umgangssprachlichen Wortkanonen auf der Tagesordnung und bei den meisten erschloss sich die Bedeutung direkt im Kontext. Als kleines Goodie wäre natürlich für deutsche Leser*innen eine Übersicht der Übersetzung im Buch oder auf einem Lesezeichen grandios gewesen.

    Nicht jeder wird Gefallen an Lisa Eckharts teils direkten, teils ironischen und vor allen Dingen schwarzhumorigen Stil finden. Die Kabarettistin nimmt einen großen Teil im Roman ein und lässt zuweilen einen roten Faden vermissen. Die herrlich pointierten Sätze bergen allerdings soviel mehr als Wortwitz und Humor in sich, dass man unweigerlich zum Nachdenken angeregt wird.

    Fazit

    Ein urkomischer Roman über die Nachkriegszeit, Familie und die Beziehung zwischen Enkel und Großmama. Mit ihrem herrlich pietätlosem und intelligentem Sarkasmus spricht Lisa Eckharts »Omama« die Lachmuskeln genauso an wie den Denkapparat. Alles andere als fade Skandal-Literatur!

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 16.09.2020

  13. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423253918)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

     (1.007)
    Aktuelle Rezension von: Autor_Thomas_Imre

    Im bayrischen Dialekt geschriebener Roman - sehr humorvoll wird der Bezeichnung Provinzkrimi gerecht. Liest sich schnell und einfach. Ein Glossar mit den wichtigsten Dialektbegriffen ist angehängt, genauso wie die Kochrezepte von Eberhofers Oma. Diese trägt wahrlich zur Unterhaltung bei.

  14. Cover des Buches Milchgeld (ISBN: 9783492303002)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Milchgeld

     (895)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Dieser erste Fall fuer Kommissar Kluftinger könnte mich gut unterhalten. Aufgrund der grossen Beliebtheit dieser Krimi Reihe hatte ich mehr erwartet. Vielleicht ergibt sich das beim nächsten Fall. Werde irgendwann weiterlesen. 

  15. Cover des Buches Liebesschmarrn und Erdbeerblues (ISBN: 9783442379552)
    Angelika Schwarzhuber

    Liebesschmarrn und Erdbeerblues

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt von der Geschichte

    Lene hat einen Traummann und zwar Michi. Und er sagt zu ihr auf Bayrisch Ich liebe dich. Daraufhin rennt sie davon und ist erst mal fertig mit ihm. Sie findet auf Bayrisch gibt es die Liebe so nicht.

    Ihre Freundin, die auch bei einer Zeitung angestellt ist, nimmt das gleich als neues Thema und die Leute springen auch drauf an. Nun überschlägt sich alles und Michi ist so sauer, dass er eine Affäre mit einer anderen hat. Dafür interessieren sich mehrere Männer für Lene und mit einem fetzt sie sich dermaßen, weil er natürlich eine gaaaaaaaanz andere Meinung hat.

    Am Ende gibt es einige Verwicklungen und alles ist ganz anders als man es denkt. Natürlich gibt’s ein Happy End, aber mit wem?

    Fees Meinung

    Ich mag (eigentlich) keine Liebesgeschichten, aber dies ist nun der zweite von Angelika Schwarzhuber mit einer schönen Aufmachung, und der in Bayern spielt. Irgendwie finde ich die toll. Der andere hieß: Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück. Nun gibt’s auch noch einen dritten: Servus heißt vergiß mich nicht. Schon alleine auf die Cover fahre ich total ab und dazu die Rezepte und natürlich die verrückten Geschichten. Selbst wenn sie alle (relativ) vorhersehbar sind, sind sie trotzdem toll.

    Ich find die Autorin einfach toll, ihren Schreibstil und die Charaktere. Man kann sie sich bildlich vorstellen und so lange ich das Buch gelesen habe, war Lene so was wie meine Freundin. Für einen Liebesroman finde ich das Buch fast nicht kitschig. Und auch so, ich bin total begeistert und mag das Buch einfach. Klar, werde ich das 3. auch noch irgendwann lesen. Also für einen Liebesroman ist es wirklich toll. Es gibt Verwicklungen und die Autorin hat einfach erfrischende Ideen. Nie wird es langweilig und man kann dies toll lesen vor dem zu Bett gehen, danach hat man sicher eine gute Nachtruhe, anders wie bei manchem Psychothriller. Daher lese ich sie gerne abends und ich bin nicht bei diesem Buch eingeschlafen. Auch nicht, beim anderen der Autorin.

    Toll finde ich Ernestos Charakter, er ist Spanier, aber genauso Karl Huber den Sprachwissenschaftler und grantligen Bayer. Beide kann ich mir komplett vorstellen und ich find die genial. Aber auch Lenes Chef und Michi sind gut gezeichnet und dass auch gleich Lenes Freundin die Liebe ihres Lebens findet ist toll. Das geht einfach so nebenher, locker, lockig, flockig. Manche Autoren schreiben so mühsam oder man muss viele Seiten lesen, um sich ins Buch einzulesen. Bei Angelika Schwarzhuber ist man sofort mittendrin und dabei.

    Fees Fazit

    Es wird jetzt niemanden erstaunen, dass ich 5 Sterne gebe. Der Liebesroman ist unterhaltsam, nicht langweilig und natürlich empfehlenswert.

    (29. November 2016, auf meinem Blog bei Bambali eingestellt.)
  16. Cover des Buches Fastenopfer (ISBN: 9783548288314)
    Anton Leiss-Huber

    Fastenopfer

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Caroas

    Die Charaktere wurden mit viel Humor wiedergegeben, besonders Schösi die Haushälterin des Pfarrers lässt einen von einer Lachslave in die nächste springen.

    Mit humorvollen Verwicklungen und Entwicklungen sucht Kommissar Max Kramer mit seinem Kollegen den Mörder. Maria Evita, Max seine Jugendliebe und Novizin im benachbarten Kloster, hilft ihm bei der Lösung und er ihr Kramer beim heimlichen Fastenbrechen nicht nur mit Schokolade.

    Nebst den Mörder deckt Kramer auch ein Betrugsdelikt auf. 

     

    Fazit, ein humorvoller Regionalkrimi in dem man lange im Dunkeln tappt. Der leicht und flüssig zu lesen ist.

  17. Cover des Buches Die Djurkovic und ihr Metzger (ISBN: 9783709981054)
    Thomas Raab

    Die Djurkovic und ihr Metzger

     (90)
    Aktuelle Rezension von: wortzauber

    ! Spoileralarm !

    " Willibald Metzger traut sich endlich und macht seiner Danjela Djurkovic den langersehnten Heiratsantrag. Die resolute Verlobte plant auch gleich ein Fest mit allem, was dazugehört, und quartiert ihren Zukünftigen zwecks Steigerung der Vorfreude auf die Hochzeit aus der gemeinsamen Wohnung aus. Doch dann, kurz vor dem Ja-Wort, ist es plötzlich vorbei mit der Romantik: Ein bedrohlich aussehender Kerl betritt die Kirche. Danjela lässt den erstarrten Willibald vor dem Altar stehen – und verschwindet mit dem Unbekannten."

    Das Buch sehr gefallen. Ein Krimi mit sehr viel Humor. Ich kannte zuvor keines der Thomas Raab Bücher rund um den Metzger. Ob dieser Umstand ein Nachteil war, kann ich nicht beantworten. Schreibstil und die bewusst und her springende Geschichte habe ich mich schnell gewöhnt. Insbesondere das hin und her ist ein Umstand der das Buch durchaus interessant und besonders macht.

    Der Autor schafft es den Charakter seiner Figuren in ihrem Sprachgebrauch und ihren Handlungen sehr gut zu präsentieren. Auch, wenn es manchmal den Eindruck erweckt, man würde ein Drehbuch lesen.

  18. Cover des Buches Nur Gisela sang schöner (ISBN: 9783981701647)
    Dany R. Wood

    Nur Gisela sang schöner

     (72)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies
    109/2019 Rezension – unbezahlte Werbung ✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍✍ Dany R. Wood NUR GISELA SANG SCHÖNER Jupp Backes erhält kurz vor Feierabend einen Anruf von Marianne, die einen Einbrecher in ihrem Haus vermutet. Widerwillig macht er sich auf den Weg, denn eigentlich wollte er gemütlich ein Bier in der Wirtschaft genießen und nicht wie schon so oft, sich zu Marianne zu begeben. Sie ist bekannt dafür, die Polizei immer unnötigerweise anzurufen, ein Verbrechen lag aber bisher nie vor. Jupp hätte lieber mal eine richtige Leiche, wie Waldi, der die Mordabteilung in der Großstadt leitet. Nach sinnlosen Aufenthalt bei Marianne, drängt ihn zuhause seine Frau Inge, unbedingt bei Beate vorbeizuschauen. Sie ist nicht erreichbar und sollte doch einen Käsekuchen für das Dorffest backen. Da er Inges guten Riecher kennt, machen sie sich auf den Weg und finden Beate tot in der Badewanne auf. Es liegt zwar ein Abschiedsbrief vor, aber Jupp wittert einen Mord und gemeinsam mit seiner Frau und seiner außergewöhnlichen Schwiegermutter machen sie sich an die Recherche. War es Selbstmord und warum gibt es einen Mitgliederschwund im Kirchenchor? Mit viel Situationskomik, gemischt mit saarländischen Worten hat hier Dany R. Wood einen humorvollen Krimi geschrieben. Er liest sich flüssig und durch die kurzen Kapitel möchte man das Buch auch nicht aus der Hand legen. Die Charakter sind ausgefeilt und sie ermitteln sehr eigenwillig. Sie sind naiv und voller Klischees und verkörpern den typischen Dorfbewohner, den es in Wahrheit wahrscheinlich so nicht gibt. Käthe ist mir an Herz gewachsen, denn mit ihren 80 Jahren verkörpert sie eine Person, die man in diesem Alter nicht für möglich hält. Das Ende war überraschend und erst zum Schluss wird alles aufgeklärt. Ich habe mich sehr gut unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung 💥💥💥💥💥
  19. Cover des Buches Hummeldumm (ISBN: 9783839891070)
    Tommy Jaud

    Hummeldumm

     (193)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Ich hatte etwas Lustiges als Hörbuch für die tägliche Autofahrt gesucht. Aber sorry, ich war von der Handlung ziemlich genervt und jedes Mal froh, dass meine Autofahrten zur Zeit maximal 20 Minuten am Stück dauern. 

    Die Reise und was die Protagonisten daraus machen, sind ein wahrer Albtraum. Lachen kann ich da leider überhaupt nicht. 

  20. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596521487)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

     (2.359)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaKemmeter

    Ein großes Stück Weltliteratur. Die Erzählweise ist erstklassig. Die Charaktere nur im Außenblick stereotyp, entfalten ihre Facetten, sobald sich der Autor ihnen zuwendet. Leider hat es auch seine Längen, vielleicht besonders für den heutigen Leser. Aber die Botschaft kommt auf leisen Sohlen und unaufdringlich erst ganz am Ende. Warum geht diese Familie unter? Für mich führt der falschverstandene Stolz und der selbsterzeugte Druck zu den entscheidenden Fehlentscheidungen.

  21. Cover des Buches Der David ist dem Goliath sein Tod (ISBN: 9783551682581)
    Torsten Sträter

    Der David ist dem Goliath sein Tod

     (43)
    Aktuelle Rezension von: RitaLeseviel

    Warum ist der David dem Goliath sein Tod?

    Macht ein Praktikum in einem Sonnenstudio Sinn?

    Wer verdammt nochmal ist Bumsgut Krombacher?

    Herzlich willkommen im Sträter Universum. Einem ausgesprochen unterhaltsamen Platz, wo Kaffee fair behandelt wird und die Pest sich als Süßware enttarnt. Sträters Episoden über Familie und Nachbarschaft, seine jungen Leiden hinsichtlich Sex und Computerspiele sind schon eine Nummer für sich. Wirklichkeit und Fiktion bilden in seinen Geschichten nahtlose Übergänge. Wie einst Ephraim Kishon oder Erma Bombeck balanciert er hierbei auf einem schmalen Grat der Absurdität, welches gepaart mit seinem unverkennbaren Ruhrpott-Hochdeutsch eine geniale Mischung bildet. Der Mann hat bei der Vergabe des Humors einfach mehrfach hier gebrüllt. Ein Humor der sich sowohl im platten aber pointierten Wortwitz niederschlagen kann, als auch hintergründig daher schleicht, wobei er dem Publikum gerne mit einem bubenhaften Schmunzeln die Zeit gibt, den Witz zu verstehen.

    „Kommt der Zander raus?“

    Das war vielleicht ein wenig leger formuliert, dachte ich.

    Drei Sekunden Stille.

    Dann hörten wir: „UND OB!“

    Den schweren Schritten nach, die da aus dem vierten Stock zu uns runterpolterten, fühlte sich Achims Vater angesprochen. Das war irgendwie nett, wenn man bedachte, dass er Nachtschicht gehabt hatte.

    Uwe wurde ziemlich fahl. Aber Rückzug war keine Option. Andy murmelte absolut entspannt, fast meditativ: „Ich glaub, ich piss mir in die Hose.“

    Dann war Rübezahl unten angekommen. Er ergriff Uwe am T-Shirt: „WISST IHR KLEINEN ÄRSCHE, WAS NACHTSCHICHT BEDEUTET? WISST IHR, WAS DAS HEISST? SCHLAF?“

    Uwe sagte: „Kommt der Achim raus?“

    „GLEICH HAT DER ARSCH KIRMES!“

    „Der Achim“, hakte Uwe nach, „kommt der raus?“

    Eine Stimme von oben: „DER HAT NEUN SEITEN PHYSIK, ACHT BLÖCKE BRUCHRECHNEN UND ´N AUFSATZ AUF!“

    „Echt?“

    „Jou!“

    „Kann der sich bei dem Gebrüll überhaupt konzentrieren?“


    Sehen wir es einmal ganz klar. Torsten Sträter ist ein Kind im Körper eines Kerls, mit dem Vokabular irgendwo zwischen Shakespeare und Marvel-Comics und einer Stimme, die Steine zum Schmelzen bringt. Ich bekenne hiermit freimütig - ich bin ein Sträter Groupie.

    Leseempfehlung: Unbedingt, denn Lachen bringt Farbe ins Leben.

    Warnung: Begegnet Sträter besser nicht, wenn eine Diät macht oder in Erinnerungen an den „Braunen Bär“ schwelgt.

    So. Das war es. Schicht im Schacht.

  22. Cover des Buches Rieslingmord (ISBN: 9783492315838)
    Britta Habekost

    Rieslingmord

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Ich habe die Reihe im alten Outfit gelesen, nicht die schicke neue Ausgabe aus dem Piper Verlag. Aber das macht ja nichts. Jeder der Bände ist einzeln lesbar, ich finde aber, dass es durchaus Sinn macht, bei Band 1 zu beginnen, damit man die Elwenfelser mit all ihren Eigenheiten auch richtig kennenlernt und so richtig ins Herz schließen kann. 

    Was für eine tolle Geschichte und welch' Freude, sie zu lesen! Die beiden vorherigen Bände haben mir ja auch schon sehr gut gefallen, aber dieser hier ist definitiv der beste bisher! Ein wundervolles Wiedersehen mit all dene Elwenfelser Herzkärsche. Tragik, Komik, Mundart, Lokalkolorit und Spannung in einem, mit tollen Protagonisten und herzerwärmenden Nebenrollen. Die Entwicklung der Geschichte hat mich total überrascht! Spannend, gut durchdacht und rund, so macht lesen Freude. Für alle Pfälzer, Pfalzliebhaber und all diejenigen, die gerne einmal Pfälzer Lebensgefühl schnuppern möchten. Weeschwieichmäähn?

  23. Cover des Buches Das schräge Haus (ISBN: 9783499000515)
    Susanne Bohne

    Das schräge Haus

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Jessy1189

    In dem Roman „Das schräge Haus“ von Susanne Bohne geht es um Ella, die laut ihrer Großmutter Mina ein Haus mit einem schrägen Giebel und Fensterläden aus Mimosenblättern hat. Natürlich nicht in echt, sondern das Haus soll Ellas Charakter verkörpern. Mina kann nämlich die Häuser aller Menschen sehen. Eine Gabe, die Ella auch gern hätte, deshalb ist sie Psychotherapeutin geworden. Aber es will ihr einfach nicht gelingen, die Häuser ihrer Patienten zu sehen und den Giebel ihres eigenen Hauses wieder gerade zu rücken.

    Mich hat der Roman nach und nach in seinen Bann gezogen. Die Autorin hat eine wunderschöne bildhafte Sprache und skizziert ihre Figuren so lebendig, tiefgründig und authentisch, dass ich mich richtig in das Buch verliebt habe. Es werden so viele liebevolle Details beschrieben, die wie eine Art „Running Gag“ immer wieder im Buch auftauchen und dafür sorgen, dass man sich als Leser Zuhause fühlt. Am schönsten sind die vielen Vergleiche, die die Protagonistin immer wieder zieht und die oft urkomisch sind und oft nachdenklich stimmen.

    „Es kreiste immer auch ein bisschen Mitleid über dem Fondue oder über dem Osterbrunch oder über dem Adventskaffeekränzchen, wenn die alleinstehende Mitte- dreißig- Ella eingeladen war, die gar nicht so recht mitreden konnte. Das war genau so, als würde man dem Schäferhundzuchtverein beitreten und hätte nur ein Meerschweinchen an der Leine.“ 

    (Zitat Seite 225)

    Ich war richtig traurig, als das Buch zu Ende war und ich aus der sommerlichen Schrebergarten Idylle wieder in die Realität auftauchen musste. Und ich habe mir fest vorgenommen, das Buch im Sommer noch einmal zu lesen, weil es bestimmt noch einige Details zu entdecken gibt, die ich überlesen habe.

    Fazit: Leseempfehlung!

  24. Cover des Buches Die Farbe des Himmels (ISBN: 9783961481095)
    Britt Reißmann

    Die Farbe des Himmels

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94

    Es waren leider sehr viele Rechtschreibfehler vorhanden.

    Was ich sehr störend fand, dass oft  zwischen Hochdeutsch und Dialekt gewechselt wurde.

    Leider wurde es erst am Ende der Geschichte spannend, daher  kämpfte ich mich durch 3/4 des Buches. (Wollte zwischendurch sogar aufhören.)

    Von mir bekommt das Buch 1 von 5 Sternen da die Handlung nicht so schlecht war.


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