Bücher mit dem Tag "diana-verlag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "diana-verlag" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Love to share – Liebe ist die halbe Miete (ISBN: 9783453360358)
    Beth O'Leary

    Love to share – Liebe ist die halbe Miete

     (623)
    Aktuelle Rezension von: lolalametta

    Dieses Buch ist wirklich süß gestaltet. Es ist aus den Perspektiven von beiden Protagonisten geschrieben und man erkennt immer sofort am Schreibstil, wer gerade dran ist. Die kleinen Notizen, die die beiden sich in ihrer Wohnung hinterlassen, sind teilweise sehr amüsant und das ganze Buch zeugt von viel Humor. Das macht es schön locker zu lesen, auch wenn trotzdem ein paar wichtigere Themen besprochen werden. 

    Insgesamt ein tolles Buch, auch für Zwischendurch, das einfach schön zu lesen ist.


  2. Cover des Buches Der verborgene Garten (ISBN: 9783453354760)
    Kate Morton

    Der verborgene Garten

     (1.183)
    Aktuelle Rezension von: buchstaben_worte_buecher

    Eines meiner liebsten Büchern ist "Der verborgene Garten" von Kate Morton aus dem Diana Verlag. 

    Es handelt dabei von der jungen Australierin Cassandra, die nach dem Tad ihrer Großmutter ein kleines Cottage an der Küste Cornwalls erbt - ein Cottage, von dem sie noch  nie etwas gehört hat - ein Cottage das von einem verwunschenen Garten umgeben ist und das an ein geheimnisvolles Anwesen, Blackhurst Manor, grenzt. Der Frage, was hat dieses Haus mit ihrer Großmutter und auch mit ihr selber zu tun, versucht Cassandra auf den Grund zu gehen. Dabei muss sie in die Vergangenheit eintauchen zu zwei Freundinnen, die sich ein folgenschweres Versprechen gaben. Was geschah wirklich vor hundert Jahren auf Blackhurst Manor?

    Es ist ein wunderbares Familiendrama mit einem verwunschenem Garten, einer adlingen Famliie, einem dunklen Geheimnis. Es handelt von Liebe, Freundschaft, Eifersucht, Verlust und Verrat. 

    Kate Morton schreibt sehr ausführlich und bildlich. Gleichzeitig ist es aber nicht langatmig. Es ist wie ein Film, der sich vor dem inneren Auge abspielt. Vor allem die Atmosphäre ist großartig eingefangen. Sie ist geheimnisvoll, mysteriös, sogar etwas unheimlich. Sie erinnert an die Stimmung in den Klassikern Jane Eyre oder Sturmhöhe von den Brontë-Schwestern. 

    Da es auf drei Zeitebenen spielt, wirkt es am Anfang etwas verwirrend, bis man die Charaktere und die Umgebung kenenn gelernt hat. Aber das Durchhalten lohnt sich, denn es ist wirklich wundervoll. 

    Wer die Bücher von Lucinda Riley mag, der wird dieses Buch lieben. Es ist eine absolute Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Die Frauen von Salaga (ISBN: 9783453292192)
    Ayesha Harruna Attah

    Die Frauen von Salaga

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch hier bei Lovelybooks. Der Klappentext las sich toll und ich fand es auch spannend, dass die Großmutter der Autorin ihre Inspiration für dieses Buch war.

    In dem Buch werden die Geschichten bzw. Schicksale zweier junger Frauen aus Ghana Ende des 19. Jahrhunderts erzählt. Aminah kommt aus eher Einfachen Verhältnissen und wird irgendwann entführt und als Sklavin verkauft. Wurche ist die Tochter eines Stammeskönigs. Sie ist privilegiert und hat viele Freiheiten, doch ihr Vater zwingt sie aus politischen Gründen zur Ehe mit einem Mann, den sie verabscheut. Später begegnen sich die beiden Frauen und ihre Schicksale verbinden sich miteinander.

    Ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte hineinzufinden, da es zu Beginn viel um Stammespolitik geht und viele Namen fallen, die ich für mich erst einmal sortiert bekommen musste. Dann jedoch wurde das Buch zunächst tatsächlich spannend und interessant. Die Schicksale der beiden Frauen werden in den Kapiteln im Wechsel erzählt, was ich durchaus als gut empfunden habe, da sie aus so unterschiedlichen Verhältnissen kommen und daher sehr unterschiedliche Sichtweisen der Geschehnisse haben. Mir hat auch gefallen, etwas über die Geschichte und Kultur Ghanas zu erfahren. Leider kommt es zu der Geschichte die im Klappentext beschrieben wird erst nach ungefähr 2/3 des Buchs und insgesamt hatte ich mir einfach sowohl von der Story, als auch von der Sprache mehr erhofft. Irgendwie war das lesen ein wenig wie eine Achterbahnfahrt. Es gab spannende Momente, die mich gerne weiterlesen lassen haben, aber leider auch viele Längen.

    Das Buch und auch das Thema hätten viel mehr Potential gehabt. Schade. 

  4. Cover des Buches Wintersterne (ISBN: 9783453359109)
    Isabelle Broom

    Wintersterne

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Prag im Dezember. Drei Frauen lernen sich in der Bar ihres Hotels kennen. Megan ist Anfang 30 und wurde von ihrem besten Freund Ollie zu diesem Kurztripp eingeladen. Als Fotografin soll sie Fotos für sein Schulprojekt über Prag machen. Hope ist 50 Jahre alt und gerade frisch getrennt. Ihr neuer Freund Charlie hat sie nach Prag eingeladen, aber richtig abschalten kann sie nicht, denn ihre Tochter ẃeigert sich, mit ihr zu sprechen, seit Hope bei Charlie wohnt. Und dann ist da noch Sophie, 28 Jahre alt. Sie ist allein nach Prag gereist, wartet aber auf ihren Verlobten Robin, der in ein paar Tagen nachkommen soll. Obwohl die drei völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Hope schließt Sophie besonders ins Herz, da sie sie an ihre Tochter erinnert. Megan hingegen merkt, dass sich zwischen ihr und Ollie etwas verändert. Will er doch mehr als Freundschaft? Und ist sie bereit dazu? Und Hope fragt sich, ob es richtig ist, sich so auf Charlie einzulassen. Was will sie selbst für ihr Leben? Sie erinnert sich an einen Traum, den sie schon lange hat. Wäre es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt? Die winterlich verzauberte Stadt konfrontiert alle drei mit ihrer Vergangenheit, ihren Herzenswünschen und führt sie zu besonderen Begegnungen. 

    "Wintersterne" ist mein erstes Buch von Isabelle Broom und ich habe es gerne gelesen und mich nach Prag entführen lassen. Ich war selbst noch nie dort, aber es steht schon lange auf meiner Wunschliste künftiger Reiseziele. Nun habe ich das Gefühl, die Stadt schon ein bisschen zu kennen. Die Autorin beschreibt alles sehr atmosphärisch, sehr bildhaft und lebendig. Man kann fast die Kälte fühlen, die fallenden Schneeflocken spüren und die heimelige Atmosphäre in den gemütlichen Café und Restaurants miterleben. Immer wieder wird die Freundlichkeit der Einheimischen erwähnt. Isabelle Broom scheint die Stadt wirklich sehr zu mögen.

    Megan, Hope und Sophie mochte ich von Anfang an. Sie sind vom Charakter und vom Alter her alle unterschiedlich, haben aber doch einiges gemeinsam. 

    Bei Charlie war ich erst ein bisschen misstrauisch, aber das ändert sich später natürlich. Und der arme Ollie tat mir schon manchmal richtig leid.

    Bei Sophies Geschichte hatte ich so eine Ahnung, aber bis zuletzt habe ich gehofft, dass sich mein Verdacht nicht bestätigt. 

    Insgesamt knapp 450 Seiten wunderbare Unterhaltung und man kann herrlich abtauchen in den winterlichen Zauber der tschechischen Hauptstadt, die eigentlich der wahre Hauptdarsteller hier ist. 

  5. Cover des Buches Abschied in Prag (ISBN: 9783453359598)
    Alyson Richman

    Abschied in Prag

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Prag in den 1930-er Jahren. Zwischen dem Medizinstudenten Josef und Lenka, einer Freundin seiner Schwester, bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte an. Als die Zeiten für die jüdische Bevölkerung zunehmend unsicherer werden, heiratet das junge Paar, und bereitet mit den Eltern die Auswanderung nach Amerika vor.

    Durch unglückliche Umstände wird Josef von seiner Frau getrennt, und Lenka nach Theresienstadt deportiert. Ein ganzes Leben lang glaubt jeder der beiden Ehepartner, dass der andere den Krieg nicht überlebt hätte, bis sie sich 60 Jahre später in New York zufällig wiedersehen.


    Mit diesem Roman hat die Autorin ein wunderbares Buch über eine große Liebe in einer schrecklichen Zeit vorgelegt. Josef und Lenka sind von Anfang an die Sympathieträger, deren Schicksal sicher niemanden unberührt lässt, doch auch Eltern und Freunde werden sehr authentisch dargestellt. Als Leser nimmt man regen Anteil an den Repressalien, die das Leben der Juden in Prag immer unerträglicher macht. Berührend schreibt Alyson Richman von großen Zukunftsplänen, enttäuschten Hoffnungen, unfassbaren Grausamkeiten, aber auch von Hilfsbereitschaft, Loyalität, Durchhaltevermögen und der Macht der Liebe.

    Der Aufbau des Romans mit wechselnder Erzählperspektive hat mir sehr gut gefallen. Gefühlvoll, und doch in einer sehr eindringlichen Sprache lässt die Autorin ihre Leser am Unvorstellbaren teilhaben. Viele Details künden von intensiver Recherche, interessant auch die Rolle, die die Kunst in Theresienstadt als Zeichen des Widerstandes spielte.

    Die Handlung erschien mir von Anfang bis Ende sehr durchdacht und war logisch zu jedem Zeitpunkt gut nachvollziehbar. Packend erzählt, habe ich mich vom Strom der Ereignisse mitreißen lassen, und war vom Schicksal der hervorragend dargestellten Figuren sehr bewegt. Gerne gebe ich für diesen berührenden Roman die volle Punktezahl.

  6. Cover des Buches Das geheime Lächeln (ISBN: 9783453359741)
    Bettina Storks

    Das geheime Lächeln

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Die Journalistin Emilia Lukin entdeckt in einem Auktionskatalog ein Gemälde, das eine Frau zeigt, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Da das Gemälde Ende der 1930er Jahre entstanden sein soll, keimt in Emilia der Verdacht auf, dass es sich um ihre bereits verstorbene Großmutter Sophie handeln könnte. Sophie galt stets als schwarzes Schaf der Familie. Nie wurde über sie gesprochen. Das Bild weckt Emilias Neugier, endlich mehr über diese Frau zu erfahren. Sie beginnt nachzuforschen und blickt dabei immer tiefer in die Vergangenheit dieser geheimnisvollen Frau...

    Die Handlung trägt sich auf unterschiedlichen Zeitebenen zu. Den Großteil der Erzählung nehmen die aktuellen Ereignisse, also Emilias Bemühungen, mehr über ihre Großmutter zu erfahren, ein. Doch immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, die sich harmonisch in die Handlung einfügen und außerdem für Spannung sorgen. Da die Wechsel entsprechend gekennzeichnet sind, fällt es leicht, die unterschiedlichen Zeitebenen richtig zuzuordnen.

    Bettina Storks beschreibt Handlungsorte und Charaktere in beiden Handlungssträngen äußerst authentisch. Dadurch kann man sich alles mühelos vorstellen und ganz in die Geschichte eintauchen. Die Hintergrundkulisse wirkt so authentisch, dass man schon bald mit den Charakteren mitfiebert und gespannt verfolgt, wie sich langsam das Geheimnis um Emilias Großmutter lüftet. Die Handlung wirkt nicht zu vorhersehbar, denn sie hält einige Überraschungen bereit, die dazu führen, dass man in den Sog der Ereignisse gerät und das Buch nicht eher aus der Hand legen mag, bevor man am Ende angekommen ist.

    Eine fesselnde Geschichte, die man, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen mag.


  7. Cover des Buches Nadelherz (ISBN: 9783453359888)
    Julia Corbin

    Nadelherz

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Cindy63

    Nadelherz ist der 3. Teil der Autorin Julia Corbin um das Ermittlerduo Hall & Hellstern. Obwohl ich die beiden anderen Teile nicht gelesen habe, fiel es mir nicht schwer das Buch zu lesen, da die Handlung nicht auf die Teile aufbaut. Es ist sehr spannend geschrieben, im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Die Vorstellung, dass es Menschen gibt, die andere so mißhandeln, finde ich sehr gruselig. Die Vorstellung der Hauptprotagonisten am Anfang, gefiel mir sehr gut. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass so viel Frauenpower bei der Kripo in den oberen Chefsesseln sitzen, aber wünschenswert wäre es. Außerdem finde ich es unwahrscheinlich, dass die Tochter zweier Mörder Kriminalkommissarin in der Mordkommission ist, aber wer weiß? Die Erklärungen der Biologin waren mir manchmal etwas zu ausführlich. Ich muss gestehen, ich habe auch nicht alles verstanden. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und war gut zu lesen. Außerdem war die Lösung des Falls ungewöhnlich und nicht vorhersehbar. Ich kann es nur weiterempfehlen!

  8. Cover des Buches Das Versprechen der Wüste (ISBN: 9783453291843)
    Katherine Webb

    Das Versprechen der Wüste

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Oman 1958:

    Joan Seabrook träumte immer schon davon, die Wüste mit eigenen Augen zu sehen. Denn bereits als kleines Kind, liebte sie die abenteuerlichen Geschichten aus 1001 Nacht, die ihr Vater ihr begeistert und unermüdlich erzählte. Nun, erwachsen und viele Jahre später, ist ihr geliebter Vater tot und ihr jüngerer Bruder Daniel als Soldat in Bait al-Faladsch stationiert. Durch Beziehungen gelingt es ihr, zusammen mit ihrem Verlobten Rory, selbst in den Oman zu reisen, um dort ihren Bruder besuchen zu können. Doch die politische Lage ist schlechtweg brisant zu nennen und es wird Joan ausdrücklich untersagt, sich weiter von ihrem Aufenthaltsort zu entfernen; sie wohnt bei einem guten Freund ihres verstorbenen Vaters, der gute Beziehungen zum Militär genießt. Dabei hätte sie zu gerne berühmte Orte und Sehenswürdigkeiten, sowie die Wüste selbst mit eigenen Augen gesehen und erkundet. Immerhin ermöglicht ihr es der Aufenthalt im Oman zumindest, ein Idol näher kennen zu lernen. Die Forscherin Maude Vickery, die den Ruf genießt, als erste Frau, eine gefährliche Expedition durch die Wüste und diverse geheime Orte, gemacht zu haben. Doch Maude ist mittlerweile in die Jahre gekommen und entpuppt sich als scharfsinnige, aber verbitterte alte Frau, die Joan eher mürrisch empfängt. Daher wundert sich Joan über alle Maßen darüber, dass sie eine weitere Einladung der alten Dame erhält. Doch Maude scheint nicht mit offenen Karten zu spielen und schneller als es Joan lieb ist, steht sie zwischen zwei Fronten und muss sich entscheiden…

    Hampshire, 1890:

    Die junge Maude freut sich jedes Mal, wenn ihre älteren Brüder in der Ferienzeit zurückkehren. Und auch Nathaniel Elliott, der Sohn eines verstorbenen Freundes von Maudes Vater, ist stets bei ihnen. Nathaniel kommt aus bescheidenen Verhältnissen und wird von Maudes Vater, zumindest was schulische Dinge angeht, protegiert. Mit Nathaniel hat Maude viele Gemeinsamkeiten und was zunächst als harmlose Schwärmerei für den Jungen beginnt, wandelt sich aus Maudes Sicht im Laufe der Jahre, in Liebe. Doch Nathaniel lässt sie zunächst im Unklaren über seine Gefühle. So beginnt die abenteuerlustige Maude damit, ihre beruflichen, ehrgeizigen Pläne in die Tat umzusetzen. Sie ist viel auf Reisen und schreibt interessante Artikel über Land, Leute und ihre Erlebnisse, die auch in der Männerwelt für Furore sorgen. Doch das soll nur der Anfang sein. Maude will in die Wüste, obwohl alle Welt ihr sagt, dass das für eine Frau nicht zu schaffen sei…

    Ich mag Katherine Webbs Romane sehr, weil die Autorin einfach einen sehr bildhaften Schreibstil besitzt, so dass man beim Lesen stets das Gefühl bekommt, man wäre mitten im Geschehen. Besonders stark habe ich das nun beim Lesen ihres neuen Romans „Das Versprechen der Wüste“, wahrgenommen. Man glaubt plötzlich, die beschriebenen exotischen Düfte selbst zu riechen, den heißen Sand auf der Haut zu spüren oder aber auch die grenzelose Weite der Sahara wahrzunehmen, so dass das Kopfkino hier perfekt animiert wird.

    Wie immer wird die Handlung abwechselnd auf zwei Zeitebenen vorangetrieben. Der Leser lernt diesmal zwei Frauen kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Joan eine junge, naive, weltfremde Frau ist, die von Abenteuerlust gepackt wird und die auf der Suche nach sich selbst ist, verkörpert Maude alles, was eine taffe, durchsetzungsstarke Frau ausmacht. Ob bereits in jungen Jahren, oder im Alter- Maude ist eine außergewöhnliche Frau, die nur eine Schwäche hat, die ihr letztendlich zum Verhängnis wird. Zwischen Joan und Maude entspinnt sich nach und nach eine Art Freundschaftsverhältnis, doch man ahnt bereits früh, dass Maude noch einige andere Dinge im Sinn hat- sie ist der Strippenzieher im Hintergrund, der aber nebenbei auch dafür sorgt, dass Joan erwachsen wird.

    Sowohl Maudes Werdegang als auch Joans Selbstfindung und Reife fand ich interessant beschrieben; allerdings hat es mich beim Lesen etwas gestört, dass es Joan oftmals so an Entschlossenheit mangelt und sie praktisch nur durch die Hilfe anderer, also auf recht passive Art und Weise und dazu sehr zufällig, dorthin gelangt, wo sie hin möchte. Nie macht sie auf offene Art „Nägel mit Köpfen“ und steht für sich ein. Stattdessen hofft zu zumeist, die Dinge würden sich einfach alleine fügen, was ich sehr schade fand.

    Maudes Geschichte hat es dagegen in sich. Ihre Cleverness ist sprichwörtlich, und ihre Schachzüge sind brillant, was sie zwar nicht unbedingt zum Sympathieträger in diesem Roman macht, aber doch zu einer Figur mit Ecken und Kanten, die neugierig macht, auf ihre Geschichte. Und spätestens, wenn man diese dann am Ende kennt, kann man Verständnis für Maude aufbringen.

    „Das Versprechen der Wüste“, ist ein unterhaltsamer Roman, man erfährt am Rande auch etwas über die politischen Hintergründe, doch im Fokus des Geschehens stehen in Katherine Webbs Roman eindeutig die beiden weiblichen Hauptfiguren und ihr Werdegang. Ich mochte das Setting sehr, allerdings muss ich zugeben, dass die Autorin ein wenig mit Spannungsmomenten in ihrem immerhin 542 Seiten langen Roman geizt. So fand ich, hätte sie Maudes Abenteuer in der Wüste ein wenig packender und ausführlicher schildern können oder auch Joans Bergbesteigung. Das Geheimnis, das Joan Bruder mit sich herumschleppt, erahnt man dagegen recht schnell, hier hätte ich mir ein wenig mehr Fingerspitzengefühl von Seiten der Autorin gewünscht, denn die Auflösung kommt ehrlich gesagt etwas plump daher und dient eher als Mittel zum Zweck. Vor allem aber, hätte ich mir dann doch zumindest am Ende des Romans eine Aussprache zwischen Daniel und der Person gewünscht, die in dieses Geheimnis involviert war. Stattdessen bleibt vieles offen, wird zwar angedeutet, doch am Ende ist es lediglich Maudes Story, die ein befriedigendes Ende findet.

    Kurz gefasst: Kopfkino pur! Bildgewaltiger historischer Roman, der die Story von zwei recht unterschiedlichen Frauen erzählt. Unterhaltsame Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt, doch leider werden manche Handlungsstränge nur oberflächlich abgehandelt. Etwas mehr Tiefgang hier und da, hätte dem Roman sicherlich gut getan. Dennoch, ein abenteuerlicher Schmöker für alle Leser mit Fernweh.

  9. Cover des Buches Schloss aus Glas (Filmausgabe) (ISBN: 9783453359680)
    Jeannette Walls

    Schloss aus Glas (Filmausgabe)

     (529)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Jeannette Walls erzählt in dem Buch "Schloss aus Glas" ihre Lebensgeschichte aus ihrer Sicht. Ihre Kindheit verbrachte sie in vielen verschiedenen Städten, zeitweise lebte sie auch mit ihrer Familie im Auto. Manchmal war es so schlimm, dass nicht mal mehr Geld für Essen da war. Fließend Wasser und Strom war etwas Besonderes. Geschenke gibt es auch nicht. Trotz allem blieb die Familie zusammen und stehen sich zur Seite. Früh musste Jeannette sich um ihre Geschwister kümmern. Sie wurde dadurch sehr schnell erwachsen. Erkannte schnell was gut ist und was nicht. Das lockere Leben ihrer Eltern stand für kein Kind als Vorbild. Sie schafften den Schritt in ein geregeltes Leben. 

    Ein angenehmer Schreibstil lässt die Lebensgeschichte wie einen Film vorbei ziehen. Ich bin froh über das Ende. Das die Kinder ein normales Leben haben und sich nicht so gehen lassen wie ihre Eltern. 

  10. Cover des Buches Die geliehene Schuld (ISBN: 9783453360396)
    Claire Winter

    Die geliehene Schuld

     (149)
    Aktuelle Rezension von: graphida

    Ellen Sandbergs Roman Die Schweigende beschreibt eine alltägliche Familiengeschichte des Nachkriegsdeutschlands, so scheint es zumindest. Eine junge Frau verliebt sich, heiratet, wird Mutter und stößt an die eigene Grenze. Sie kann ihnen drei Töchtern die Liebe und Wärme die sie sich wünschen nicht entgegenbringen. Die Töchter rätseln, finden sich aber schließlich mehr oder weniger damit ist 'Mutter ist halt so'. Sie kann keine Berührung zulassen, Nähe ist nur schwer zu ertragen, ebenso wie geschlossene Türen. 

     

    Als der Vater stirbt und eine seiner Töchter ein versprechen abnimmt, beginnt ein spannender Roman, der die Schatten der Vergangenheit wieder lebendig werden lässt, für die Mutter Karin ebenso wie für die Leserin. Nein, es folgt nicht der Rückblick auf die uns allen bekannte dunkle Zeit der deutschen Geschichte, es folgt ein Blick hinter die Kulissen der damaligen Erziehungsheime.

    Unter dem Deckmantel der christlichen Fürsorge, Jahrzehnte gedeckt durch die Institution Kirche hatten Nonnen und Erzieher freie Hand und konnten ungestraft Kinder misshandeln und psychisch zerstören. Sie haben unendlich viel Leid verursacht und jungen Menschen Verletzungen  zugefügt, die nur selten heilen durften.

     

    Was macht eine solche Geschichte mit einem Menschen und welche Auswirkungen hat das Erbe für die Kinder und Kindeskinder ? Wenn wir unserer eigenen Geschichte nachspüren, werden wir auf dunkle Schatten treffen, sei es durch getragene oder verleugnete Verantwortung. Nur wenn wir diesen, wie auch immer gelagerten Schatten begegnen wird das Erbe für nachfolgende Generationen nicht mehr weitergegeben. Vieles ist uns als Folgegeneration nicht bekannt oder nicht bewusst, dennoch sind es die kleinen und grossen Belastungen, unbekannterweise, die uns prägen und zu dem machen, was wir sind.

     

    Ich denke, die Kirche, egal welcher Konfession auch immer, tut gut daran dieses dunkle Kapitel aufzuarbeiten, auch wenn sie viele der Betroffenen nicht mehr erreichen wird. Jahrzehntelanger Missbrauch, psychische und physische Gewalt werden auch heute noch unter den heiligen Teppich gekehrt. Es gäbe so viel zu tun, wenn die Verantwortlichen endlich beginnen würden ihr eigenes Haus in Ordnung zu bringen.

    Ellen Sandberg, alias Inge Löhnig ist ein bewegendes Buch gelungen, schwer verdaulich und wichtig zugleich, eine klare Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Eine Liebe ohne Winter (ISBN: 9783453359604)
    Carrie Hope Fletcher

    Eine Liebe ohne Winter

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Booksonmymind

    Eine Liebe ohne Winter - liest man den Klappentext ist man direkt zum Buch hingezogen, doch im Inneren erwartet einen etwas Unerwartetes und Überraschendes. Die Geschichte des Lebens von Evie Snow hat mich mitgerissen und ich hätte gerne mehr über die Liebesgeschichte zu Vincent Winters erfahren, jedoch finde ich den Gedanken, nach dem Tod, an den Ort zu kommen, an dem man persönlich am glücklichsten ist, wunderbar. Oft habe ich mit mir gerungen, wie ich mir das Leben nach dem Tod vorstelle und genauso wäre es für mich wundervoll - danke an die Autorin! 

    Man selbst ist dank des Buchs in der Lage über sein eigenes Leben zu reflektieren und durch die magischen Elemente fühlt man sich wie in einer Traumwelt. Vom Stil her traumhaft schön und einfach geschrieben, wobei stets bestimmte Wörter und Symbole  genutzt werden, die einen zurückblicken lassen. 

  12. Cover des Buches Das verborgene Lied (ISBN: 9783453356801)
    Katherine Webb

    Das verborgene Lied

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Der Galeriebesitzer mit Schreibambitionen Zach, hat ein besonderes Faible für Gemälde des berühmten Malers Charles Aubrey, was auch ein wenig daran liegt, dass Zach glaubt, seine Großmutter hätte einst eine Liaison mit Aubrey gehabt. Als Zachs Galerie schwächelt und er auch noch von seiner Frau verlassen wird, die mit ihrem neuen Mann und Zachs kleiner Tochter ans andere Ende der Welt zieht, braucht Zach unbedingt ein neues Betätigungsfeld.

    Als er durch Zufall die alte und sehr zurückgezogen lebende Dimity Hatcher kennenlernt, die in dem Ort lebt, in dem Charles Aubrey einst mit seinen Töchtern und seiner Lebensgefährtin seine Urlaube verbrachte und die sich als eine der bevorzugten Musen entpuppt, die Charles einst auf seinen Bildern verewigte, kommt Zach die Idee ein Buch über das persönliche Leben von Charles Aubrey zu schreiben, doch dafür braucht Zach Dimitys Einverständnis und mehr noch, er hofft, dass die vorsichtige alte Dame sich darauf einlässt, aus vergangenen Zeiten zu erzählen. Zeiten, in denen sich Dimity unsterblich in den viel älteren Charles verliebte. Was Zach nicht ahnt, dass er in dem kleinen idyllischen Ort am Meer nicht nur eine neue Liebe findet, sondern auch ein Geheimnis lüften kann, dass ihn und alle Beteiligten in den Grundfesten erschüttern wird.

    Im Jahre 1937 ist Dimity noch ein junges Mädchen, das eher eine Außenseiterposition im Dorf inne hat, da ihre Mutter als Dorfhexe und Prostituierte verschrien ist. Als Charles Aubrey mit seiner Familie dort Urlaub macht und sich seine jüngste Tochter mit Dimity anfreundet, fühlt sich Dimity wie im Paradies. Doch Unheil naht, als Dimity sich Hals über Kopf in den viel älteren Mann verliebt…

    Der dritte Roman von Katherine Webb ist wieder mit den gleichen Zutaten gewürzt, wie auch die Vorgängerbände. Gleich auf zwei Zeitebenen treibt die Autorin ihre Story voran, doch im Gegensatz zu „Das geheime Vermächtnis“ und „Das Haus der vergessenen Träume“ kommt die Geschichte diesmal sehr langsam in Fahrt. Erst nach knapp 150 Seiten stellte sich beim Lesen bei mir der übliche Sog ein, der mich bislang stets an Bücher der Autorin gefesselt hat und offenbart dann Stück für Stück ein Puzzleteilchen mehr, das nötig ist, um die Handlungsstränge am Ende zu einem Ganzen zu verknüpfen und das Geheimnis, das Dimity und noch eine weitere Person umgibt, zu lüften.

    Ein wenig sperrig sind diesmal leider trotz aller Spannungsmomente auch die weiblichen Charaktere geraten. Besonders Dimity machte es mir etwas schwer, sie zu mögen, denn ihre Vernarrtheit in Charles mag zwar im Kern nachvollziehbar erläutert werden, hat sie aber auch eine Spur unsympathisch wirken lassen, da ihre Besessenheit Charles gegenüber ein wenig „too much“ auf mich wirkte. Auch hinsichtlich Hannahs Figur benötigte ich eine gewisse Eingewöhnungszeit um sie in mein Leserherz schließen zu können, doch dafür fand ich diesmal die männliche Hauptfigur des Romans, Zach sehr gut charakterisiert. Hier hat die Autorin sehr gut Zachs Unsicherheit was seine berufliche und private Zukunft angeht verdeutlichen können und zudem trägt er auch sein Herz auf dem rechten Fleck.
    Auch die dunklen Geheimnisse, die am Ende aufgelöst werden, haben es durchaus in sich und diesmal konnte ich noch nicht einmal im Ansatz erahnen, was sich die Autorin für ihre Leser hat einfallen lassen. Der Schreibstil von Katherine Webb ist wie gewohnt sehr eingängig und die bildhaften Beschreibungen des Settings runden den Roman sehr gut ab.

  13. Cover des Buches Der Nacht ergeben (ISBN: 9783453354210)
    Alexandra Ivy

    Der Nacht ergeben

     (286)
    Aktuelle Rezension von: ChristianeGruenberg

    Hallo alle zusammen, heute folgt von mir eine Rezension zu dem Roman „Der Nacht ergeben“ von Alexandra Ivy.

    Story/Schreibstil:

    Ich hatte kaum Probleme in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil war flüssig und recht locker. Dennoch fehlte mir hier zum Teil die Tiefe, die fantastische Welt wurde kaum beschrieben. Welche magischen Wesen gibt es in der Welt, was war alles bekannt, woher kommern sie?

    Außerdem wurden gleich am Anfang viel zu viele Informationen über den Phönix preisgegeben, die hätte man auch stückchenweise präsentieren können. Es gab keine Wendepunkte oder Intrigen, dadurch war der Spannungsbogen recht gleichmäßig.

    Charaktere:

    Was soll ich sagen. Die Charaktere waren nett, aber nicht mitreißend. Romantik und Erotik gab es zwar genügend, aber auch hier gab es wenig Spannung. Beide Protagonisten waren bereits vorher einander zugetan und kamen dann recht schnell zusammen. Wenn ich das mit anderen Reihen (Immortal after Dark, Dark Hunter, Gilde der Jäger) vergleiche, wirkt die Romanze hier recht oberflächlich und eindimensional. Ebenfalls die Dialoge.

    Fazit: 

    Musste mich streckenweise wirklich durchkämpfen. Leider für mich kein großer Lesespaß.

  14. Cover des Buches Sturzflug (Ryder Creed 3) (ISBN: 9783453359567)
    Alex Kava

    Sturzflug (Ryder Creed 3)

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Als Ryder Creeds Spurhündin Grace nicht nur eine verschwundene junge Frau entdeckt, die anscheinend Selbstmord in einem See begangen hat, sondernd dazu zwei verendete Rotkehlchen, ahnt Ryder noch nicht, dass die Möglichkeit besteht, dass die Vögel an einem mutierten Vogelgrippevirus gestorben sein könnten und Grace sich womöglich angesteckt hat. Eigentlich ist eine Übertragung von Vogel auf Hund nicht möglich, doch das neue, im Labor gezüchtete Vogelgrippevirus soll dermaßen aggressiv sein, das von höherer Stelle beschlossen wird, dass sämtliche Hunde von Ryders Hundeschule sicherheitshalber eingeschläfert werden sollen.

    Doch es gelingt Ryder, mit Hilfe seiner Angestellten, die Polizei von seinem Grundstück zu vertreiben und Zeit zu schinden bis Graces untersuchte Blutergebnisse vorliegen. Kaum ist die Angst um seine Hunde ausgestanden, denn alle sind gesund, bekommt Ryder ein ungewöhnliches Angebot von der Bundesbehörde unterbreitet. Er wird darum gebeten, Hunde auszubilden, die dann anschließend in der Lage sind, gefährliche Viren aufzuspüren und die Zeit ist knapp, denn eine bekannte Virenforscherin soll angeblich versuchen, ihre im Labor gezüchteten Viren durch ausgewählte, infizierte Probanden, die nicht ahnen welche Zeitbombe in ihnen tickt, zu verteilen.

    Währenddessen untersucht Maggie den Tod eines Kriegsveteranen. Sie mag nicht an seinen Suizid glauben und tatsächlich stellt sich nur wenig später heraus, dass der junge Mann keineswegs freiwillig aus dem dreizehnten Stock in den Tod sprang. Ihr kommt der junge Mann bekannt vor und tatsächlich stellt sich wenig später heraus, dass er in der gleichen Einheit diente, wie Ryders neuer Kollege Jason. Jason stürzt der Tod seines Freundes in tiefe Trauer, was Ryder in höchste Sorge versetzt…

    Der dritte Teil der Ryder Creed Reihe, ist praktisch die Fortsetzung zum Vorgängerband „Versiegelt“ und obwohl die Autorin hier einige Hintergründe zur Vorgeschichte einfließen lässt, empfehle ich dennoch, die Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn die gesuchte Virenforscherin treibt ihr Unwesen bereits in „Versiegelt“. Alex Kavas aktueller Roman der Serie, ist sehr fesselnd und spannend geschrieben und ganz nebenbei bringt die Autorin Wissenswertes über Virologie und Hunde mit ein, das ich interessant geschildert empfand. Obwohl diesmal wenig Zeit für Zwischenmenschliches bleibt, denn sowohl Ryder als auch Maggie müssen sich diesmal voll auf ihre Arbeit konzentrieren, habe ich den Romanceanteil absolut nicht vermisst. Es deutete sich ja bereits in „Versiegelt“ an, dass die Virologin womöglich überlebt und ihre gefährlichen Viren mitgenommen hat und die Auflösung des Falles hat mir sehr gut gefallen. Aber auch Jason entwickelt sich langsam weiter. Es kommt zu einer wichtigen Schlüsselszene im Roman, in der er in sich geht und begreift, was er wirklich will. Und Grace ist so süß und clever wie immer, was habe ich, während die Möglichkeit bestand, dass sie womöglich eingeschläfert werden müsste, gebangt.

    Ich mochte zwar auch die ersten Teile der Serie sehr, doch „Sturzflug“ ist noch um einiges spannender geraten, finde ich. Auch die Versuche einer der infizierten Probandinnen, sich ihren Verfolgern zu entziehen, waren dermaßen packend erzählt, dass ich den Roman praktisch in einem Rutsch gelesen habe. Und ich freue mich schon sehr auf den vierten Teil der Reihe, in dem man endlich erfährt, was einst mit Ryders Schwester geschah.

  15. Cover des Buches Mein italienischer Vater (ISBN: 9783453292161)
    Anika Landsteiner

    Mein italienischer Vater

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie

    Gespräche läppern dahin, langweilige Handlung und keine Ideen - 1 Stern. Habe es mir aufgrund ihres anderen Buches gekauft. Werde nichts mehr von der Autorin kaufen. Nicht meins. 

  16. Cover des Buches Klassentreffen (ISBN: 9783453722514)
    Simone van der Vlugt

    Klassentreffen

     (365)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Es ist der erste Roman den ich von Simone van der Vlugt gelesen habe und wird garantiert nicht der letzte sein. Auch den historischen Roman den diese Autorin geschrieben hat möchte ich unbedingt lesen. 

    Der Schreibstil von Simone van der Vlugt gefiel mir sehr sehr gut und die Geschichte konnte mich gleich fesseln. Sabine mochte ich gleich und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie hatte es wirklich nicht leicht in der Schule und auf der Arbeit. Durch das Mobbing erlitt sie einen Burn-Out und Depressionen. Wirklich sehr traurig. Die Geschichte war sehr interessant und ich habe sie sehr gerne gelesen. Das Ende war für mich nicht voraussehbar. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leser, die es eher unblutig und ruhiger mögen. Ein Stern Abzug gibt es wegen dem Ende. Ich hätte es mir anders gewünscht. 


  17. Cover des Buches Menschenleer (ISBN: 9783453357617)
    Alex Kava

    Menschenleer

     (37)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena
    Menschenleer war mein erstes Buch von Alex Kava und ich kann definitiv sagen ... auch nicht mein letztes. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, auch der Inhalt hat mir sehr gut gefallen. Creed ist auch nicht soüberkandidelt wie die meisten Ermittler. Er ist sehr bodenständig und teilweise zurückhaltend, weiß sich aber recht zu verhalten wenn man ihn braucht. Bin schon auf die weiteren Bände gespannt :D
  18. Cover des Buches Deep Love (ISBN: 9783453359659)
    J. Kenner

    Deep Love

     (58)
    Aktuelle Rezension von: sakura_books

    Deep Love ist eine fantastische und romantische Geschichte die total spannend ist und einem auch oft durch die Zeit reisen lässt die, die Protagonisten Wyatt und Kelsey erlebt haben. Ausserdem hält sie die Spannung bis zum Ende hin was wirklich in dieser einen Nacht passiert. Als Wyatt und Kelsey wieder aufeinandertreffe knistert und funkelt es von dem ersten Augenblick, als Kelsey dann noch für ihn Model stehen sollte und dies nackt für seine Fotografie ist alles anders. Sie lehnt ab, da sie die Vergangenheit noch nicht verkraftet und ihm geht es genau gleich. Er ist noch total wütend auf sie und enttäuscht bis tief in die Knoch...doch er erfährt Stück für Stück was wirklich in dieser einen Nacht passiert ist...

  19. Cover des Buches Miss you (ISBN: 9783453359352)
    Kate Eberlen

    Miss you

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch , "Miss you", von Kate Eberlen, handelt von Tess und Gus.

    Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Gus´s und Tess´s Sichtweise geschrieben.  Das Buch ist in Kapiteln und 5 Teilen unterteilt.

    Tess und Gus begegnen sich in ihrem Leben immer wieder. Alles beginnt 1997. Es gibt jedoch nie den richtigen Moment, dass sich die beiden näher kennenlernen können. Die Handlung endet 2013. Tess kommt 1997 aus dem Urlaub nach Hause und ihre Zukunftsplanung dreht sich um 180 Grad. Auch Gus hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften. Wie oft begegnet man den richtigen Menschen, bis alle Faktoren passen und eventuell eine gemeinsame Zeit möglich ist ?

    Mein Fazit:

    Ich fand es sehr interessant das Leben beider Protagonisten zu verfolgen.  Mir hat die Handlung sehr gut gefallen, da ich an Zufälle und Schicksal glaube.  Das Ende war mir leider etwas zu offen. Hier hätte ich mir noch einen Epilog gewünscht.

  20. Cover des Buches Todesflehen (ISBN: 9783453358546)
    Alex Kava

    Todesflehen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Bei einem Einsatz mit seiner Hündin Grace, die sein bester Spürhund ist, findet Ryder Creed zusammen mit der Polizei, auf einem Schiff statt der erwarteten Drogen, eine Handvoll Kinder, die verängstigt zusammengekauert sind und zunächst kaum glauben können, dass sie gerettet werden.

    Ryder ahnt zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht, dass er mit seinem Hund einer Bande von Schwerkriminellen mit seiner Aktion ordentlich auf die Füße getreten ist und diese ihn nun aus dem Weg räumen wollen.

    Währenddessen wird die FBI Ermittlerin Maggie O’Dell ganz in die Nähe von Ryders Wohnort geschickt. Kurz zuvor wurde eine Leiche am Potomac River in Washington DC angeschwemmt, die über und über mit Insektenstichen übersäht und übel zugerichtet wurde. Eine Tätowierung lässt Maggie vermuten, dass der Ermordete mit Drogenhändlern Kontakt hatte, aber vor allem bringen sie die Tiere, die sich am Opfer gütlich getan haben, auf eine heiße Spur, denn diese existieren nur dort, wo der Tote gewohnt hat.

    Dort angekommen entdeckt Maggie zusammen mit der ortsansässigen Polizei ein blutbesudeltes Kleidungsstück in der Nähe des Wohnortes. Nur einer kann Licht ins Dunkel bringen. Ryder Creed zusammen mit seiner Hündin Grace und so treffen sich Ryder und Maggie zum ersten Mal nach langer Zeit wieder…

    Nachdem man in Alex Kavas 11. Teil der Maggie O’Dell Reihe „Menschenleer“ bereits den attraktiven und smarten Hundeführer und Ex-Marine Ryder Creed kennenlernen durfte, bekommt er mit „Todesflehen“ nun seine eigene Serie, was mich sehr gefreut hat, nachdem der Romanheld mir bereits in „Menschenleer“ so positiv aufgefallen war. Man erfährt in diesem Band nun etwas mehr über seinen Job, seine Hunde und sein persönliches Umfeld. Auch seine Mitbewohnerin Hannah und Hannahs frisch eingestellter Lehrling, ebenfalls ein Ex-Soldat, namens Jason, sind sympathisch, so dass ich hoffe, dass man von ihnen in den Folgebänden noch mehr erfahren wird. Und natürlich gibt auch das Knistern zwischen Maggie und Ryder Anlass zur Hoffnung, dass aus beiden womöglich doch noch ein Paar wird, jedoch steht im ersten Teil der neuen Serie, vielmehr die Krimihandlung im Fokus.

    Obwohl diese durchaus für mich spannende und interessante Ansätze hatte, fehlte mir ein wenig mehr Ausführlichkeit und Übersichtlichkeit beim Erzählen. Auch hätte ich es mir gewünscht, dass man mehr über Amanda und ihren persönlichen Hintergrund erfahren hätte (abgesehen von der Episode um ihre Rabenmutter). Andere Dinge wurden für meinen Geschmack zu knapp abgehandelt und ich würde diesen ersten Teil der neuen Reihe, nur Lesern empfehlen, die auch Alex Kavas Reihe um Maggie bereits verfolgt haben, weil man sonst nicht alles erwähnte, sowie diverse Beziehungen, die Haupt und Nebenfiguren miteinander haben, in diesem Buch nachvollziehen kann.

    Dennoch ist „Todesflehen“ kein schlechtes Buch. Vielmehr ist es ein Brückenteil, das gleich zwei Serien der Autorin miteinander verbindet und in dem ihre Protagonisten nun erneut zusammen ermitteln dürfen. Da erste Teile einer Serie zumeist ein wenig sperrig erscheinen und die Autorin hier durchaus gewisse Spannungselemente schaffen konnte, (besonders der Showdown gegen Ende des Romans, in welchen auch Ryders Hunde involviert waren, fand ich phänomenal geschrieben!) und vor allem weil Ryder und die Nebenfiguren in diesem Roman so viel Potential haben, möchte ich nicht weniger als vier von fünf Punkten dafür vergeben und hoffe sehr, dass Ryders nächster Fall ein wenig ausgeklügelter sein wird.

    Richtig toll fand ich Ryders Hunde beschrieben. Man spürt zwischen den Zeilen ganz deutlich, wie sehr die Autorin Hunde liebt, was auch in ihrem Nachwort klar wird und mir einen dicken Kloß im Hals vor Rührung verschafft hat.

  21. Cover des Buches Sommerflammen (ISBN: 9783453291195)
    Nora Roberts

    Sommerflammen

     (72)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    Wie gefahrvoll und anstrengend es für nordamerikanische Feuerspringer ist, ihre Arbeit zu leisten, wird im Umfeld der Handlung geschildert, in deren Mittelpunkt Rowen, eine junge Frau steht, die sich mitten in dieser von durchtrainierten und extrem mutigen Männern dominierten Welt nicht nur behauptet, sondern sogar als Ausbilderin anerkannt wird.
    Als ein Fallschirmspringer ihrer Crew ums Leben kommt, nehmen die Ereignisse ihren Lauf, es kommt zu persönlichen Attacken gegen Rowen, es passieren Sabotageakte und Morde verkomplizieren zusehends die an und für sich schon schwierige und lebensgefährliche Arbeit der Truppe und nicht nur Rowen gerät mehrmals in Gefahr.
    Stimmungsvoll unterbrochen werden die vielfachen Schilderungen von Brandbekämpfung durch Rowens persönliches Umfeld, ihre enge Verbundenheit zu ihrem Vater und die neu erwachte Liebe zu ihrem neuen Teamkollegen Gull. Die dezenten erotischen Szenen lockern die ansonsten primär raue Szenerie auf.
    Was den Erzählstil anbelangt, liest sich das Buch flüssig und die Dialoge sind lebendig und gewinnen durch Witz und Schlagfertigkeit.
    Das Buch ist actionreich und durchgehend spannend, wenn man von einigen zu detaillierten und sich wiederholenden Schilderungen der Brandbekämpfung absieht. Wer die Morde begangen hat, bleibt bis fast zuletzt rätselhaft.


  22. Cover des Buches Der Ruf der Wellen (ISBN: 9783453358782)
    Nora Roberts

    Der Ruf der Wellen

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Die junge Meeresarchäologin Tate und der Taucher Matthew haben eine gemeinsame Leidenschaft: die Suche nach verborgenen Schätzen. In den türkisfarbenen Wellen der Karibik wollen sie in einem Wrack ein geheimnisvolles Amulett finden, dem magische Kräfte zugeschrieben werden. Doch ein schrecklicher Unfall zerstört ihre aufkeimende Liebe. Jahre später begegnen sie sich wieder, und noch einmal tauchen sie gemeinsam ab – in gefährliche Gewässer und widersprüchliche Gefühle …


    Das Buch hat mir gut gefallen. Es war spannend aber auch sehr interessant geschrieben. Man bekommt direkt Lust auf Schatzsuche zu gehen. Teilweise war es mir etwas zu langatmig aber trotzdem hat es mir gut gefallen. 

  23. Cover des Buches Die vergessene Freundin (ISBN: 9783453358843)
    Rebecca Martin

    Die vergessene Freundin

     (28)
    Aktuelle Rezension von: tardy
    Zu Ehren des 90. Jubiläums der Odeons Lichtspiele in Frankurt soll eine Festschrift erscheinen. Elly Kramer, Tochter des Gründers und ehemals eine berühmte Schauspielerin, ist alles andere als begeistert. Zu groß ist die Angst, dass unschöne Dinge aus ihrer Vergangenheit wieder ans Tageslicht kommen. Aber Carina Wahlsberg, die mit dem Auftrag ihre große Chance wittert, lässt nicht locker und so beginnt Elly zu erzählen.

    Rebecca Martin ist eine großartige Erzählerin. Ihre Sprache ist lebendig und sehr detailliert. Die Autorin lässt auch immer wieder geschichtliche Ereignisse einfließen und schafft so erstmal ein authentisches Grundgerüst. Die liebevolle Ausarbeitung der Szenarien bewirkt, dass man sich als Leser wie anwesend fühlt. Vor allem der Teil der in der Vergangenheit spielt, hat mich fasziniert. Der Erzählstrang der Gegenwart braucht dagegen einige Zeit, bis er an Fahrt aufnimmt. Leider ist ihr das auch bei den Protagonisten so passiert. Sie blieben für mich anfangs eher fremd und farblos. Ihr, für mich teilweise nicht nachvollziehbares, Verhalten hat mich verstört und erschreckt. Ihre gegenseitige Abhängigkeit, fast schon als obzessiv zu bezeichnen, ist für mich schwer zu verstehen. Erst auf den letzten Seiten erhält man dann die erlösende Erklärung und die gewünschte Spannung steigt steil an. 

    Insgesamt hat mir Rebecca Martins Roman sehr gut gefallen und mich neugierig auf weitere Bücher von ihr gemacht.



  24. Cover des Buches Versiegelt (ISBN: 9783453358553)
    Alex Kava

    Versiegelt

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Als Maggie O’Dell von ihrem Freund Ben darum gebeten wird, sich um einen mysteriösen Leichenfund in Haywood County, North Carolina, zu kümmern bzw. in dem Fall zu ermitteln, ahnt sie noch nicht, in was für eine Sache sie dort hineingeraten ist. Denn der Tote starb keineswegs, wie es nahe liegend wäre, bei einem gewaltigen Erdrutsch, der viele Todesopfer gekostet hat, sondern durch einen gezielten Schuss aus nächster Nähe. Als Maggie dort eintrifft, begegnet sie erneut dem Hundeführer Ryder Creed, der vor Ort ist, um mit seinen Hunden Bolo und Grace, Vermisste zu suchen. Und auch Jason, sein Lehrling ist mit von der Partie. Als Maggie und Ryder sich miteinander austauschen, stellen sie schnell fest, dass gewisse Menschen, die hohe Positionen bekleiden, scheinbar keinesfalls ein großes Interesse an der Aufklärung des Falles haben; mehr noch- als eine Gerichtsmedizinerin auffällige, unklare Hautablösungen an der erschossenen Leiche entdecken, bricht kurz darauf ein Brand aus, bei dem die Leiche vernichtet wird. Eine Vertuschung auf höchster Ebene? Wieso? Was mag in dem sehr weit abseits liegenden Institut, dass als „top secret“ galt, und das ebenfalls bei dem Erdrutsch zerstört wurde, vor sich gegangen sein? Maggies Ermittlungen bringen sie schnell in höchste Lebensgefahr, während im fernen Washington ein alter, kranker Mann um Gerechtigkeit kämpft…

    Nach dem ersten Teil der Ryder Creed Reihe „Todesflehen“, der eine Art Brückenstück zwischen der Maggie O’Dell Reihe und der neuen Serie um den Hundeführer Ryder, darstellte, sind nun alle wichtigen Haupt und Nebenfiguren eingeführt und so kann man sich nun völlig ungestört auf Ryders Welt einlassen. Und dies ist eine für mich sehr interessante Welt, denn man erfährt in der Serie viel über das Miteinander zwischen Hundeführer und Tieren, sowie der besonderen Beziehung zwischen Ryder und seinen Hunden. Besonders diesen Punkt hat die Autorin sehr spannend und informativ in Szene gesetzt; man spürt zwischen den Zeilen sehr deutlich, dass ihr das Thema sehr nahe geht und sie berührt und beschäftigt. Einige Rezensenten bemängelten, dass ihnen die Spannungselemente fehlten, weil es in diesem Band keinen irren Serienkiller gibt, der darin wütet. Nun, ich für meinen Teil habe „Versiegelt“ voller Spannung gelesen, denn nicht nur Ryders und Bolos Einsätze fand ich packend beschrieben, sondern auch Maggies Fall, der sich um gewisse Vertuschungsversuche aus höchsten Kreisen dreht. Zugegeben, die Spannung ergibt sich hier nicht aus billigen Schockeffekten heraus, sondern aus einer Thematik, die durchaus nicht auf Fiktion beruht, wie man im Nachwort der Autorin erfährt. Und oftmals ist es doch das wahre Leben, das einem das Gruseln lehrt. Wie gefährlich es sein kann, wenn Menschen in mächtigen Positionen Gott spielen, einfach weil sie es können oder sich einen Vorteil davon erhoffen, lehrt diese Story, ohne dass ich leider näher darauf eingehen kann, weil ich ansonsten zuviel spoilern würde. Nur so viel, ich fand, dass dieser Fall in Sachen Brisanz und Spannung, anderen Fällen in Nichts nachsteht, allerdings fand ich das eher offene Ende, auch wenn diverse Schurken überführt werden, ein wenig unbefriedigend und hoffe darauf, dass die Autorin den einen losen Faden, in einem ihrer weiteren Bücher wieder aufnehmen und weiterspinnen wird.

    In Sachen Romance bleibt es ebenfalls spannend- es knistert gewaltig zwischen Maggie und Ryder, zudem kriselt es zwischen Maggie und Ben. Allerdings bleibt der Romanceanteil wie immer reine Nebensache.

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