Bücher mit dem Tag "diebe"
130 Bücher
- Leigh Bardugo
Das Lied der Krähen
(1.718)Aktuelle Rezension von: Amber1309Name: Das Lied der Krähen
Autor: Leigh Bardugo
Genre: Fantasy
Alter: ab 14
Beschreibung:
Das kriminelle Genie Kaz Brekker muss ein Team aus fünf gefährlichen Außenseitern zusammenstellen, um einen unmöglichen Raubzug in das bestgesicherte Gefängnis der Welt zu wagen. Ihr Ziel ist die Befreiung eines Gefangenen, dessen Wissen das Schicksal der Welt verändern könnte.
Bewertung:
Zuerst habe ich etwas gezögert,weil mich das Cover und der Titel nicht gerade so angesprochen haben. Aber weil mir das so oft empfohlen wurde, habe ich es mir dann aus der Bibliothek ausgeliehen. Am Anfang war ich etwas verwirrt wegen den vielen Perspektiven, auch dass das Buch aus der Er-/Sie-Perspektive geschrieben wurde, hat dazu geführt, dass es etwas länger gedauert hat, bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Die Idee fand ich sehr gut und es war auch gut umgesetzt. Man konnte auch richtig gut den Vibe fühlen. Aber dieser Cliffhanger am Ende😱
Leute,was war das?😭
Ich werde auf jeden Fall Teil 2 lesen😊
- Rick Riordan
Percy Jackson - Diebe im Olymp
(3.282)Aktuelle Rezension von: nina17sPercy Jackson -Diebe im Olymp ist das perfekte Buch um in die griechische Mythologie einzusteigen. Auch ohne Vorkenntnisse super einfach zu lesen. Das Buch ist vom Anfang bis zum Ende sehr spannend und perfekt für Jugendliche.
Es macht Lust auf mehr und ich kann es kaum erwarten die nächsten Teile direkt zu lesen.
- Trudi Canavan
Die Rebellin
(2.891)Aktuelle Rezension von: sweetsoursummerDie Rebellin hat mich vom ersten Kapitel an wieder in diese Welt gezogen. Dadurch, dass ich vorher schon Sonea: Die Hüterin gelesen hatte, war es besonders spannend, den Anfang ihrer Geschichte zu erleben und einige Figuren und Zusammenhänge noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Soneas Flucht vor der Gilde und ihre plötzliche Entdeckung ihrer magischen Kräfte sorgen dafür, dass die Geschichte kaum Leerlauf hat. Gleichzeitig geht es aber um viel mehr als nur Magie. Die unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, Vorurteile und Machtstrukturen geben der Welt eine Tiefe, die mir richtig gut gefallen hat. Mitgefiebert habe ich dabei nicht nur mit Sonea. Auch Cery und Rothen sind mir schnell ans Herz gewachsen und haben für mich viel zur Geschichte beigetragen. Trudi Canavan schafft es einfach, ihre Welt Stück für Stück zu öffnen, ohne dass es sich jemals nach einem Info-Dump anfühlt. Stattdessen entdeckt man alles gemeinsam mit den Figuren, was mir richtig gut gefallen hat. Für mich ein starker Auftakt, der direkt Lust auf den nächsten Band macht und ich freue mich jetzt schon darauf, weiter in diese Welt einzutauchen.
- Leigh Bardugo
Das Gold der Krähen
(998)Aktuelle Rezension von: Linahsa„Wie haben sie das bloß wieder geschafft?“, war ein Gedanke, der mir immer wieder in den Kopf gekommen ist, während ich dieses Buch gelesen habe. Wenn man ein Abenteuer mit komplexen Charakteren sucht, ist dieses Buch sicher das richtige!
Fangen wir mit dem Schreibstil an. Er war sehr ansprechend, durchgehend stimmig und hat eine passende Atmosphäre geschaffen, die perfekt zur düsteren, spannungsgeladenen Welt des Buches passt.
Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, die Autorin – oder vielmehr die Charaktere – seien einem immer einen Schritt voraus. Die Handlung war nie vorhersehbar, und man wurde immer wieder aufs Neue überrascht. Ich liebe einfach das Gefühl zu haben, auf jeder Seite wartet eine Überraschung - ein echtes Abenteuer also!
Dabei war die Geschichte in jedem Moment glaubhaft, die Handlungen der Figuren stets nachvollziehbar, und der gesamte Plot wirkte hervorragend durchdacht.
Die Figuren in dem Buch haben mich vor allem begeistert. Sie wirkten authentisch und auf ihre eigene Weise sympathisch. Jeder hatte seine individuellen Stärken und Schwächen, eine Geschichte, eine Vergangenheit, die ihn oder sie geprägt, geformt oder sogar gequält hat.
Man hat das Gefühl bekommen, dass die Figuren nicht nur eine gemeinsame schwer zu meisternde Mission hatten, die sie alle vereinte - sie hatten auch eine persönliche, teils geheime Herausforderung, die sie meistern mussten. Dementsprechend waren viele tolle Charakterentwicklungen dabei!Das Einzige, was mir ein wenig gefehlt hat, war ein wenig Romantik - aber auch nur ein kleines bisschen. Ich fand es zwar sehr angenehm, dass es weder explizite Szenen noch übertrieben, wenig glaubhafte Liebesbekundungen gab. Die romantischen Momente blieben dezent und zwischen den Zeilen, was gut zur Geschichte gepasst hat. Ein Hauch mehr hätte mich trotzdem gefreut.
Letztendlich ändert es aber nichts daran, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat und der Plot und der Schreibstil wirklich grandios waren.Insgesamt also eine eindeutige Empfehlung.
Sternebewertung:
Plot: 5/5
Originalität der Geschichte: 5/5
Charaktere und ihre Entwicklung: 10/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtwertung: 5/5 - Jennifer Benkau
One True Queen: Von Sternen gekrönt
(874)Aktuelle Rezension von: jule_loves_to_readDas Buch lag lange auf meinem SuB und jetzt hat es mich aus einer Leseflaute geholt – und wie…
Ich war sofort gefesselt von der Geschichte um Mailin.
Wie viel muss so ein junges Mädchen nur durchstehen? Zum Beginn war sie schon stark, aber ihre Stärke wächst und wächst im Laufe der Geschichte. Und egal, welche Hürden sie überwinden muss, sie verliert ihr eigentliches Ziel nie aus den Augen.
Der Schreibstil passte einfach perfekt zur Geschichte. Man konnte richtig in die Geschehnisse eintauchen. Ich habe mit Mailin gelacht, gebangt, mitgefiebert und vor allem geweint. Dieses Ende.. ich hoffe, mein Herz kann im zweiten Teil wieder zusammengesetzt werden 💔
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(1.597)Aktuelle Rezension von: Elina_lesemaus
Fanny ist Zimmermädchen im Wolkenschloss und sie liebt dieses Hotel mit all seinen Gästen und zauberhafter Stimmung...
Doch schon bald merkt sie das seltsame Dinge vor sich gehen 🤫
Dieses Buch war meegaaa für zwischendurch!!!😌
Man würde direkt warm mit allen Charakteren und hatte das Hotel mitsamt Personal und Gästen direkt ins Herz geschlossen 🤭🫶🏼
Ich fand vor allem den Schreibstil sehr entspannt aber auch detailliert und ich mochte die Prota sehr gerne😊💕
Auch sind seltsame Dinge passiert, man hatte bis zum Ende hin die Möglichkeit mitzurätseln und dann kam alles doch ganz anders🙂↕️
Klare Leseempfehlung 💕
- Charles Dickens
Oliver Twist
(744)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Oliver musste sehr viele unschöne Dinge durchmachen, die den Leser mitfiebern und mitleiden lassen. Gut aufgebaute Spannungsbögen und ein sehr angenehmer Schreibstil kommen oben drauf. Hinzu kommt, dass ich den Krimi in diesem Klassiker sehr schätze, aber auch, dass gezeigt wird, dass früher alles vom Ablauf her anders war, als es heute der Fall ist. Am besten finde ich jedoch, dass nicht nur nach Olivers Vergangenheit gesucht wird, sondern dass Oliver als Charakter sehr bodenständig und höflich rüber kommt und die Grundwerte, wie sich zu bedanken, jemanden begrüßen etc. nicht unter gehen. Ein Buch, das ich sehr gerne nochmal lesen möchte und das ich hier auch sehr gerne weiterempfehle.
- Scott Lynch
Die Lügen des Locke Lamora
(231)Aktuelle Rezension von: WanderdracheDieser Reihenauftakt bedient ein ungewöhnliches Setting, das man so nicht oft findet, und verwebt es mit einer spannenden Handlung und glaubhaften Charakteren.
Schreibstil:
Der Text liest sich flüssig, hat einen eigenen Ton, der sich auch an die Figuren anpasst und ist interessant konzipiert (was aber eher zur Struktur gehört). Er funktioniert also sehr gut. Leider ist die Übersetzung weniger gut. Das lasse ich in meine Bewertung nicht einfließen, aber es wirkt eben sehr befremdlich, wenn in einer venezianischen Fantasywelt beispielsweise angekettete Priester "Chains" heißen. Wäre es denn so schwer gewesen, ein passendes deutsches Wort zu finden?
5 Sterne
Charaktere:
Wenn ich mich frage, was ist das Herausragende an den Figuren, musste ich erst einmal überlegen. Aber obwohl nicht alle auf den ersten Blick spektakulär wirken, sind sie doch zu jedem Zeitpunkt vollkommen echt und besitzen ihre eigenen Ambivalenzen.
5 Sterne
Handlung und Struktur:
Der Roman liest sich flüssig und spannend. Dabei wird auch mit Rückblenden gearbeitet, die immer wieder etwas zum Gesamtbild beitragen. Der Großteil der Handlung ist aus Sicht von Locke erzählt, aber auch hier gibt es immer wieder Abweichungen, wenn sie dem Spannungsbogen dienen. Der Roman schafft es dabei auch, geschickt Informationen zurückzuhalten, ohne, dass es künstlich wirkt. Das einzige, was ich bemängle: Manche Hintergründe wurden vielleicht zu breit erzählt und manchmal nahmen die zum Worldbuilding gehörenden Beschreibungen einen sehr großen Raum ein, sodass es zwar immer Tempo gab, aber eben nicht immer rasant zuging.
4,5 Sterne
Tiefgang:
Hier geht es um menschliche Beweggründe, auch um die Absurdität von diesen. Ebenfalls geht es um Leid und Hierarchien. All das ist gut dargestellt. Tatsächlich hätte ich mir aber an manchen Stellen mehr Tiefe gewünscht. Es gibt schreckliche Verluste, aber das Leben geht dann doch schnell weiter. Für mich hätten Schmerz und Verlust stärker thematisiert werden müssen, um der Thematik besser gerecht zu werden.
4 Sterne
Worldbuilding:
Camorr ist wohl von Venedig inspiriert, besitzt aber sehr viele Eigenheiten, sodass es keineswegs wie eine fiktionale Kopie wirkt. Dazu gehört nicht nur, dass Camorr offenbar Haifische liebt, sondern auch das magische Elderglas oder die Botanik, die die Welt um eine Vielzahl mehr oder weniger magischer Pflanzen bereichert (die dann auch bildhaft verspeist werden – Essen ist hier ein großes Thema). Wie ich bei "Handlung" schon schrieb, war es für mich vielleicht stellenweise eine Spur zu viel. Aber ungewöhnlich und kreativ ist es definitiv. Auch muss man anmerken: Obwohl es um Diebe und Gangs geht und dabei viele Motive bemüht werden, die man schon aus Mafiafilmen und Co. kennt, driftet es niemals ins Klischee ab.
5 Sterne
"Die Lügen des Locke Lamora" war für mich ein ungewöhnliches, unterhaltsames Buch, das auf allen Ebenen funktioniert hat. Stellenweise hätte es noch straffer erzählt sein dürfen, stellenweise hätte das Menschliche noch mehr Raum einnehmen dürfen. Aber insgesamt hat mir der Roman gut gefallen und ich werde die Fortsetzungen lesen.
Gesamtwertung: 4,7 Sterne, macht gerundet 5 Sterne
- Leigh Bardugo
Six of Crows: Collector's Edition: Book 1
(233)Aktuelle Rezension von: StoriesToBeRemembered4.5⭐️
Ich weiß, dass ich etwas (sehr) spät dran bin, aber ich habe es endlich geschafft, sowohl Six of Crows als auch Crooked Kingdom zu lesen und ich bin absolut begeistert.
Das erste Buch beginnt mit einem Job, der alles andere als einfach zu sein scheint - wer wäre also besser dafür geeignet, als Kaz und seine Crew? Die Krähen begeben sich auf eine Mission, bei der es um Leben und Tod geht, um in einen der am besten bewachten Orte der Welt einzubrechen und jemandem zur Flucht zu verhelfen. Was könnte da schon schiefgehen? Nun... alles, aber wenn die Chancen schlecht stehen, ändert man einfach das Spiel, nicht wahr? Und genau das haben sie getan! Zu lesen, wie die Krähen einen Coup durchziehen, den alle anderen (und manchmal sogar sie selbst) für unmöglich hielten, war absolut unglaublich. Beim lesen habe ich gar keine andere Wahl gehabt, als mitzufiebern.
Obwohl ich normalerweise kein großer Fan von zu vielen POVs bin, hat es bei diesem Buch gut funktioniert. Jede einzelne von ihnen hat dazu beigetragen, das Puzzle zusammenzusetzen. Dieses Buch war die Definition von "Just one more Chapter..", weil die Kapitel so häufig mit einem Cliffhanger endeten, das ich gar nicht anders konnte, als durch die Seiten zu fliegen. Die Atmosphäre war fantastisch und man konnte förmlich spüren, wie die Spannung in der Luft knisterte.
Die Krähen sind eine Familie, und jeder Einzelne von ihnen ist auf seine Weise ein liebenswerter Charakter. Ich fand es toll zu sehen, wie sich die Beziehungen zwischen ihnen entwickelt haben. Obwohl jeder Einzelne von ihnen Schwächen hat und mit seinen persönlichen Dämonen zu kämpfen hat, versuchen sie, sich und einander zu helfen. Ich mochte ihre Verbundenheit sehr, und auch wenn Kaz jeden glauben lassen möchte, dass es nur ein Job ist, wissen wir alle, dass es mehr als das ist. Sie werden sich immer gegenseitig den Rücken stärken und für einander da sein. Nachdem ich fertig war, wusste ich, dass ich mir sofort das nächste Buch schnappen musste!
- Sara Wolf
Heartless, Band 1: Der Kuss der Diebin
(534)Aktuelle Rezension von: WauwuschelDas Buch erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die sich in einer Welt voller Intrigen, Machtspiele und verbotener Gefühle behaupten muss. Als geschickte Diebin schlägt sie sich durchs Leben, doch ein Auftrag bringt sie näher an den königlichen Hof, als ihr lieb ist – und plötzlich steht nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz auf dem Spiel.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, weil mich dieses Buch emotional wirklich komplett abgeholt hat. Von der ersten Seite an war ich mitten im Geschehen und habe jede Entscheidung, jeden Zweifel und jede Angst der Protagonistin intensiv mitgefühlt. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern wirkt unglaublich menschlich – mit Ecken, Kanten und inneren Konflikten, die sie nur noch greifbarer machen. Genau das hat es für mich so besonders gemacht: Ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert, gehofft, gezweifelt und manchmal auch gelitten.
Besonders hervorheben möchte ich die emotionale Tiefe der Geschichte. Die Beziehungen – egal ob freundschaftlich, familiär oder romantisch – sind so vielschichtig und authentisch dargestellt, dass sie mich mehrfach richtig berührt haben. Es gab Momente, in denen ich das Buch kurz zur Seite legen musste, einfach weil es mich so sehr getroffen hat. Gleichzeitig schafft Sara Wolf es, Spannung und Emotion perfekt auszubalancieren, sodass die Handlung nie an Fahrt verliert.
Zera ist eine Person, die mich auf allen Ebenen überzeugt hat und die sich durch ihre Stärke und ihre Empathie auszeichnet. Ihr Herz ist gefangen und trotzdem kämpft sie für ihre Liebsten und der Cliffhanger am Ende war besonders fies. Hier hat mir auch der Fantasy-Aspekt mit der fast unsterblichen Zera und den Hexen sehr gut gefallen, denn genau dadurch hebt sich dieses Buch von vielen anderen ab und wird zu einem einzigartigen Leseerlebnis.
Auch der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist flüssig, mitreißend und schafft es, eine dichte Atmosphäre aufzubauen, ohne überladen zu wirken. Die Welt wirkt lebendig, und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Ein unglaublich emotionales, spannendes und mitreißendes Buch, das mich komplett in seinen Bann gezogen hat!
- Mary E. Pearson
Der Klang der Täuschung
(227)Aktuelle Rezension von: Simba99Ich habe schon Die Chronik der Verbliebenen mit absotuter Begeisterung gelesen und auch dieses Buch hat mich absolut gefesselt! Vor allem die Hauptcharktere sind so sympatische und tolle starke Persönlichkeiten! Die drei stolzen Kriegerinen sind auch eine tolle Inspiration!
Den Schreibstil der Autorin muss ich auch noch unbedigt erwähnen, absolut flüssig und man kann sich super in die Geschichte fallen lassen.
- Bernhard Hennen
Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte
(184)Aktuelle Rezension von: ReadingDragonDie Reihe liegt schon länger auf dem SUB und nun frage ich mich warum habe ich mich so lange gescheit.
Den Typisch Hennen ist es für mich großartig.
Interessante Welt die mit Römisch/Italienischem Flair daher kommt. Waffen sind Schwerter, Pfeil und Bogen, Krieger die mit Waffen kämpfen oder mit dem Glauben und liebe die grausam sein kein.
Interessante Charaktere die sich teils weiter entwickeln, Antagonisten die man so richtig….. finden kann und eine Fantastische Macht die sich auch gegen einen Wenden kann.
Ich habe sehr viel Freude gehabt und danke Herr Hennen für wieder einen Moment des Schocks. Als hätte ich das nicht schon mit Elfenwinter durch gemacht, also Danke.
Ich empfehle Teil 1
Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte-
Jedem FantasyFan der Detailreiche Storys und Verluste liebt.
- Cornelia Funke
Herr der Diebe
(1.097)Aktuelle Rezension von: marie_dHerr der Diebe von Cornelia Funke ist für mich ein ganz besonderes Buch. Es noch einmal als Erwachsene zu lesen und in eine Welt einzutauchen, die ich schon als Kind kennengelernt habe, hatte etwas fast Magisches. Viele Dinge verstehe ich heute anders oder tiefer, und gerade das hat das Wiederlesen zu einer sehr schönen Erfahrung gemacht.
Das Buch vermittelt eine große Gemütlichkeit und Leichtigkeit, obwohl die Themen eigentlich sehr ernst und zeitlos sind – es geht um Verlust, Familie, Zugehörigkeit und darum, seinen eigenen Platz in der Welt zu finden. Trotzdem wirkt die Geschichte nie schwer. Cornelia Funke schafft es mit ihrem Schreibstil, diese Balance perfekt zu halten.
Besonders beeindruckend finde ich, dass sie große Themen erzählt, ohne pathetisch zu werden. Ihre Sprache bleibt zugänglich und warm, sodass die Geschichte sowohl für Kinder als auch für Erwachsene sehr nahbar ist. Genau das macht für mich den Zauber dieses Buches aus.
Für mich bleibt Herr der Diebe eine Geschichte, die nicht nur nostalgische Erinnerungen weckt, sondern auch heute noch eine besondere Atmosphäre von Abenteuer, Wärme und Zusammenhalt vermittelt.
- Sally Green
Kingdoms of Smoke – Die Verschwörung von Brigant
(305)Aktuelle Rezension von: julia___3,5/5
Ich mochte das Buch und die Geschichte dahinter ganz gerne.
Es zeichnet sich nicht durch rasante Spannung aus, aber es bleibt doch unterschwellig spannend.
Es gibt mehrere verschiedene Sichten, den ein oder anderen Charakter mochte ich mehr den anderen eher weniger.
Was ich wirklich cool an dieser Geschichte fand, dass am Ende ziemlich viel zusammen läuft. Das Wordbuilding ist noch nicht sehr ausgereift, hat aber immens Potenzial und ich bin gespannt was da noch so kommen wird. Ich bin generell neugierig, wie es weitergeht.
- Brent Weeks
Der Weg in die Schatten
(317)Aktuelle Rezension von: DrachenbuecherhortDer Weg in die Schatten von Brent Weeks ist der erste Band der Schatten-Trilogie und ein fesselnder Einstieg in eine düstere Fantasy-Welt. Das Buch erzählt die Geschichte von Azoth, einem jungen Straßenjungen, der in einer brutalen und gnadenlosen Welt lebt. Um seinem harten Leben zu entkommen, entscheidet er sich, Lehrling des berüchtigten Assassinen Durzo Blint zu werden.
Azoth, der Protagonist, wächst in den Slums einer Stadt auf, in der Gewalt und Hunger an der Tagesordnung sind. Sein Leben ändert sich drastisch, als er Durzo Blint begegnet, einem Meister der Schatten und des Tötens. Azoth sieht in Durzo seine einzige Chance auf ein besseres Leben und beschließt, alles zu tun, um dessen Lehrling zu werden. Doch der Weg in die Schatten ist gefährlich und fordert von Azoth mehr, als er sich je hätte vorstellen können.
In „Der Weg in die Schatten“ wird die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Charaktere erzählt, wobei die Erzählweise in der dritten Person gehalten ist. Diese multiperspektivische Erzählweise ermöglicht es dem Leser, tief in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Figuren einzutauchen, was die Handlung vielschichtiger und spannender macht. Obwohl die Erzählung in der dritten Person erfolgt, gewährt Weeks den Lesern Einblicke in die inneren Monologe der Charaktere. Man hört, was sie denken, und erlebt ihre inneren Konflikte hautnah mit.
Die Vielzahl der Charaktere mag anfangs überwältigend erscheinen – nur dadurch noch schlimmer gemacht, dass es keinerlei Glossar gibt – doch sie trägt wesentlich zur Tiefe und Komplexität der Geschichte bei. Diese Fülle an Figuren kann es manchmal schwierig machen, den Überblick zu behalten und sich ein klares Bild von jedem Einzelnen zu machen. Doch gerade diese Vielfalt trägt zur Tiefe und Authentizität der Geschichte bei. Die Vielzahl der Charaktere spiegelt die Komplexität der Welt wider, in der Azoth lebt. Von Straßenkindern und Assassinen bis hin zu Adligen und Magiern – jede Figur bringt ihre eigene Geschichte und Perspektive mit, was die Handlung reich und dynamisch macht. Diese Vielfalt kann anfangs überwältigend sein, doch sie sorgt auch dafür, dass die Welt lebendig und realistisch wirkt.
Trotz der vielen Nebenfiguren sind die Hauptpersonen besonders gut ausgearbeitet und bleiben dem Leser im Gedächtnis. Azoth, der sich später Kylar Stern nennt, ist ein vielschichtiger Charakter, dessen Entwicklung von einem verängstigten Jungen zu einem entschlossenen Assassinen eindrucksvoll dargestellt wird. Seine inneren Konflikte und moralischen Dilemmata machen ihn zu einer glaubwürdigen und sympathischen Figur. Durzo Blint, Azoths Mentor, ist ebenfalls eine faszinierende Figur. Seine zynische und harte Schale verbirgt eine komplexe Persönlichkeit mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Durzos Beziehung zu Azoth ist vielschichtig und entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter, was zu einigen der emotional intensivsten Momente des Buches führt.
Das Buch behandelt Themen wie Macht, Verrat, Loyalität und die Suche nach Identität. Weeks schafft es, eine Welt zu erschaffen, die sowohl faszinierend als auch erschreckend realistisch ist. Die moralischen Dilemmata, mit denen die Charaktere konfrontiert werden, regen zum Nachdenken an und verleihen der Geschichte Tiefe.
„Der Weg in die Schatten“ ist der packende Auftakt zur Schatten-Trilogie von Brent Weeks und bietet einen faszinierenden Einstieg in eine düstere Welt voller Intrigen und Geheimnisse. Wer Geschichten über moralisch graue Figuren und Assassinen liebt, wird dieses Buch verschlingen und sich auf die Fortsetzungen freuen.
- Catherine Egan
Schattendiebin, Band 1: Die verborgene Gabe
(214)Aktuelle Rezension von: WauwuschelIm ersten Band begleiten wir Julia, eine junge Diebin mit einer ungewöhnlichen Gabe: Sie kann sich unsichtbar machen. Doch ihre Fähigkeit ist Fluch und Chance zugleich. Sie muss sich als Diensmädchen in ein Herrenhaus einschleusen und erfährt dort Geheimnisse, die alles verändern können.
Der Roman ist ein überraschend rasanter Auftakt, der kaum Zeit zum Durchatmen lässt. Besonders überzeugt hat mich die Art, wie Julia als Protagonistin gezeichnet ist: Sie ist keine typische Heldin, sondern geprägt von Misstrauen, Überlebensinstinkt und einer gewissen moralischen Grauzone. Genau das macht sie so spannend. Ihre Vergangenheit als Straßenkind beeinflusst jede ihrer Entscheidungen, und man spürt ständig, dass sie niemandem wirklich vertraut – auch nicht sich selbst.
Die Handlung entwickelt sich dynamisch, ohne überladen zu wirken. Geheimnisse, Intrigen und Gefahren prägen das Buch und die kleinen Plottwists führen dazu, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Andere "Magieformen" kommen nach und nach vor und verschönern das Leseerlebnis, Dabei geht es nicht nur um Magie, sondern auch um Cleverness und Täuschung – Aspekte, die perfekt zu Julias Fähigkeiten passen. Besonders gelungen fand ich, wie ihre Unsichtbarkeit nicht als einfache „Superkraft“ dargestellt wird, sondern klare Grenzen und Konsequenzen hat.
Auch die Nebenfiguren sind mehr als bloße Beiwerke. Beziehungen entstehen langsam, oft unter Misstrauen, und wirken dadurch glaubwürdig. Gleichzeitig schwebt über allem ein größeres Geheimnis, das geschickt angedeutet wird, ohne zu viel vorwegzunehmen.
Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, mit genau der richtigen Balance aus Tempo und Detail. Kämpfe, Fluchten und Spannungsmomente fühlen sich intensiv an, während ruhigere Szenen genügend Raum für Charakterentwicklung lassen.
Insgesamt ein packender, kluger Fantasy-Auftakt mit einer starken, unperfekten Heldin – macht definitiv Lust auf mehr!
- Hafsah Faizal
A Tempest of Tea
(245)Aktuelle Rezension von: SwissmomreadsIch verstehe die schlechten Rezensionen nicht. Ich fand es hervorragend geschrieben. Leicht poetisch und filmisch. Die Tension der verschiedenen Protas haben mir unheimlich gut gefallen. Der Plottwist habe ich zwar hier auch schon früh gerochen, trotzdem war mein Leseerlebnis ganz wunderbar gewesen
- Anthony Burgess
Clockwork Orange
(367)Aktuelle Rezension von: StolliWie schon bei "Einer flog übers Kuckucksnest" ist es auch ewig her, dass ich den Film gesehen habe und nun her mit Uhrwerk Orange (im Original Clockwork Orange) von Anthony Burgess.
Die Brutalität von Alex und seinen Freunden aus purer Langeweile ist teilweise verstörend, die Jugendsprache macht das Verstehen nicht immer einfach.
Nach dem Verrat seiner "Freunde" nimmt Alex ohne großes Nachdenken die Anwendung der neuen Methode an um zu einem Gutmenschen zu werden ohne sich als Person zu ändern, der Versuch geht gründlich schief und Alex erlebt nach der Entlassung brutale Schmerzen in persönlicher Hinsicht.
Letztendlich erkennt er, dass nur er etwas ändern kann und nicht die aufgezwungenen Änderungen von außen.
Sowohl das Buch als auch der Film sind absolut lohnenswert.
- Brent Weeks
Am Rande der Schatten
(211)Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort„Am Rande der Schatten“ ist der zweite Band der Schatten-Trilogie von Brent Weeks. Nach dem packenden ersten Teil, „Der Weg in die Schatten“, setzt Weeks die Geschichte des ehemaligen Gassenjungen Azoth, der nun als Kylar Stern bekannt ist, fort.
Die Geschichte beginnt mit Kylars Versuch, ein normales Leben als Kräuterkundiger zu führen, nachdem er dem Leben als Assassine den Rücken gekehrt hat. Doch die Schatten seiner Vergangenheit lassen ihn nicht los. Als er erfährt, dass sein bester Freund Logan möglicherweise noch lebt, wird Kylar erneut in die dunklen Machenschaften der Stadt Cenaria hineingezogen. Der Gottkönig von Khalidor hat die Stadt erobert und führt eine Schreckensherrschaft, die Kylar dazu zwingt, seine Fähigkeiten als Assassine wieder einzusetzen.
Weeks’ Schreibstil ist packend und atmosphärisch. Die düstere und oft brutale Welt von Cenaria wird lebendig beschrieben, und die actionreichen Szenen halten den Leser in Atem. Weeks’ Fähigkeit, Spannung aufzubauen und zu halten, ist bemerkenswert. Ob es sich um einen tödlichen Kampf, eine heimliche Mission oder eine magische Auseinandersetzung handelt, die Action ist stets dynamisch und mitreißend. Man kann die Anspannung und das Adrenalin förmlich spüren, während man Seite um Seite umblättert. Die komplexen politischen Intrigen und die ständigen Machtkämpfe sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Auch die magischen Elemente sind geschickt in die Handlung integriert und verleihen der Geschichte eine zusätzliche Ebene der Faszination. Jede Wendung und Überraschung hält den Leser gespannt und neugierig auf das, was als Nächstes kommt. Wenn auch der Anfang etwas langatmig ist, lohnt es sich, durchzuhalten. Weeks nimmt sich die Zeit, die Welt und die Charaktere gründlich einzuführen, was anfangs etwas langsam erscheinen mag. Doch diese sorgfältige Einführung zahlt sich aus, da sie eine solide Grundlage für die komplexe und vielschichtige Handlung schafft.
Brent Weeks zeichnet seine Charaktere mit großer Tiefe und Komplexität. Kylar Stern, der Protagonist, kämpft ständig mit seiner eigenen Identität und seinem Platz in der Welt. Er ist hin- und hergerissen zwischen seinem Wunsch nach einem friedlichen Leben und seiner Rolle als Assassine. Diese innere Zerrissenheit macht ihn zu einer vielschichtigen und faszinierenden Figur. Die Entscheidungen, die die Charaktere treffen müssen, sind oft nicht einfach und haben weitreichende Konsequenzen. Weeks zeigt, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse oft verschwimmen und dass selbst die besten Absichten zu schrecklichen Taten führen können. Diese moralische Komplexität verleiht der Geschichte eine Tiefe, die den Leser lange nach dem Lesen noch beschäftigt.
„Am Rande der Schatten“ behandelt Themen wie Macht, Verrat, Freundschaft und die Suche nach Identität. Weeks stellt die moralischen Dilemmata seiner Charaktere in den Vordergrund und zwingt den Leser, über die Natur von Gut und Böse nachzudenken. In einer Welt, in der Vertrauen selten und Verrat allgegenwärtig ist, müssen sie lernen, wem sie trauen können und wem nicht. Diese ständige Unsicherheit schafft eine Atmosphäre der Spannung und des Misstrauens, die den Leser in ihren Bann zieht. Trotz der düsteren und oft brutalen Welt, in der sie leben, finden die Charaktere Trost und Unterstützung in ihren Freundschaften. Diese Beziehungen bieten einen Lichtblick in der Dunkelheit und zeigen, dass selbst in den schwierigsten Zeiten Hoffnung und Menschlichkeit bestehen können.
„Am Rande der Schatten” ist eine gelungene, wenn auch etwas schwächere Fortsetzung der Schatten-Trilogie und empfehlenswert für alle Fans düsterer High Fantasy. Wer auf der Suche nach einer spannenden und tiefgründigen Fantasy-Geschichte ist, kann mit dieser Reihe nichts falsch machen.
- Thomas Thiemeyer
Evolution - Die Stadt der Überlebenden
(247)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneDie Grundidee des Buches fand ich sehr spannend. Durch einen Zufall landen die Protagonisten in einer Zukunft, in der vermeintlich keine anderen Menschen mehr leben. Die Natur hat sich die Städte zurückerobert und mit ihr kam noch etwas anderes, das sich gegen die Menschen verschworen hat.
Leider fand ich die Umsetzung nicht so stark, wie erhofft. Die Welt der Zukunft ist klasse beschrieben, das Szenario sehr gut umgesetzt. Auch die Erklärung für das alles scheint schlüssig zu sein. Das war definitiv ein großer Pluspunkt der Geschichte für mich.
Auch die Handlung selbst konnte mich überzeugen und sehr gut unterhalten. Vom Ankommen und Erkunden, bis hin zu den Entdeckungen und Erkenntnissen, die gemacht wurden. Es war interessant und wurde zwischenzeitlich sogar richtig spannend.
Die Charaktere jedoch blieben sehr flach. Bis auf ein paar prägnante Wesenszüge blieb mir fast nichts wirklich in Erinnerung. Vielleicht ändert sich das in den weiteren Bänden noch, doch in diesem Auftaktband stachen sie für mich nur durch ihre klischeehaften Rollen hervor und hätten noch keine Chance, sich zu entwickeln.
Zudem habe ich ein paar Befürchtungen für die Folgebände der Trilogie, die ich hier aber nicht erwähnen werde. Da ich die Reihe weiterlesen werde, finde ich noch früh genug heraus, was davon zutrifft und was nicht.
- Michael J. Sullivan
Der Thron von Melengar
(208)Aktuelle Rezension von: biggisbooknotesIch habe Der Thron von Melengar beendet und war sehr begeistert.
In diesem ersten Band von Michael J Sullivan werden wir langsam mit dem Worldbuilding vertraut gemacht und lernen die Protagonisten kennen.
Hadrian und Royce sind zwei Diebe, die auf eigene Rechnung "Aufträge" ausführen.
Dabei stolpern sie recht gutgläubig in ein Abenteuer, das für sie leider im königlichen Verlies und mit ihrer Hinrichtung enden soll.
Wie gut, dass die Prinzessin andere Pläne für die beiden hat.
Das Buch (auch das erste dieses Autors für mich) hat mir richtig gut gefallen.
Die Welt wird super erklärt und aufgebaut, vor meinem inneren Auge entfaltete sie sich richtiggehend und ich war mittendrin.Die Dialoge sind spritzig und wortgewandt, oft blitzt hintergründiger Humor auf und ich mochte auch die alte Sprache des Zauberers sehr.
Ich freue mich schon, die Welt weiter zu erkunden. - Leigh Bardugo
Das Lied der Krähen: Glory or Grave 1
(63)Aktuelle Rezension von: Emma_LaurinKaz Brekker bekommt in Ketterdam einen Auftrag, der eigentlich unmöglich ist: Er soll in das bestgesicherte Gefängnis der Welt einbrechen und einen Gefangenen befreien. Dafür stellt er eine Gruppe aus sechs komplett unterschiedlichen Außenseitern zusammen: Inej, Jesper, Nina, Matthias, Wylan und natürlich Kaz selbst. Jeder bringt eigene Fähigkeiten mit – und mindestens genauso viel persönliche Geschichte.
Anfangs musste ich ehrlich gesagt erstmal reinkommen. Sechs wichtige Figuren, ihre Vergangenheit, ihre Beziehungen untereinander und dazu noch die Welt des Grishaverse – da musste ich anfangs öfter kurz überlegen, wer jetzt nochmal wer ist.
Irgendwann hatte ich mich aber reingefuchst und ab da hat mir die Geschichte richtig gut gefallen.
Der Coup selbst ist spannend aufgebaut und ich mochte vor allem, dass nicht einfach alles nach Plan läuft. Jeder aus der Gruppe hat eigene Motive und Geheimnisse und dadurch entwickelt sich die Dynamik immer weiter.
Zwischendurch hatte das Buch für mich trotzdem ein paar Längen. Gerade bei der Laufzeit des Hörbuchs habe ich einige Passagen stärker wahrgenommen als andere. Insgesamt hat die Geschichte mich aber trotzdem genug gepackt, dass ich unbedingt Band 2 hören möchte.
Und ganz ehrlich: Ich will vor allem wissen, ob Kaz irgendwann vielleicht doch noch ein bisschen auftaut. Gerade seine Gefühle für Inej sind ja nun wirklich nicht besonders einfach und ich bin sehr gespannt, ob er es irgendwann schafft, sie nicht nur zu fühlen, sondern auch zuzulassen.
Frank Stieren als Sprecher hat für mich außerdem sehr gut zur düsteren Stimmung gepasst.
- Kayvion Lewis
Royal Gambit
(61)Aktuelle Rezension von: LucieEin Jahr muss Ross mit Devroe zusammenarbeiten und dabei ertragen, dass er weiterhin jede Gelegenheit nutzt, um mit ihr zu flirten. Doch das Jahr verläuft für beide ganz anders als erwartet...
Dieses Buch ist eine mitreißende, spannende und emotionale Fortsetzung, die Fans des ersten Bandes definitiv begeistern wird. Ein würdiger zweiter Teil voller Nervenkitzel, cleverer Pläne und großer Gefühle – man freut sich sofort auf mehr aus dieser Welt.
Ich kann es wirklich nur empfehlen!
- Robin Fuchs
Der Magiedieb: Drei mächtige Familien. Ein Geheimnis, das die Welt zerstören könnte.
(8)Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlettDie Geschichte hat mich mit ihren Verstrickungen überrascht, wodurch meine Begeisterung groß war. Warum? Das berichte ich dir im Text.
Meine Meinung zur Geschichte:
Als Fan des Autorenkollektivs, das unter dem Pseudonym Robin Fuchs Hörbücher veröffentlicht, wollte ich natürlich auch dieses hören. Später als geplant, kam ich endlich dazu und tauchte tief in die Geschichte ein. Durch die wunderbar kombinierten Schreibstile entstand eine aufregende Geschichte in meinen Gedanken, die ich mit Neugier verfolgte.Der Einstieg fand mitten in einer Szene statt. Der titelgebende Meisterdieb Paul „Bricks“ Backenstein trat in Aktion. Ich war sofort gefesselt von der Situation, weil augenblicklich Spannung entstand. Bricks wusste was er tat, dennoch war auch er nicht auf das gefasst, was durch einen ihrer größten Coups losgetreten werden würde. Parallel dazu gab es den Handlungsstrang von Diana. Die Frau stammt aus einer mächtigen Familie mit großen Geheimnissen. Durch sie bekam ich einen ganz anderen Einblick ins Geschehen und sah hautnah einen gefährlichen Machtkampf und tiefgehende Rivalitäten.
Des Weiteren gab es einen dritten Handlungsstrang der im 16. Jahrhundert in Frankreich spielte. Dort erlebte ich dramatische Geschehnisse, die mich mitfühlen ließen und gleichzeitig schockierten. Natürlich gab es viele weitere Protagonistinnen und Protagonisten, allerdings gehe ich aus Spoilergründen nicht näher auf sie ein. Nach und nach wurde zusammengeführt, was die drei genannten Personen gemeinsam hatten. In der Gegenwart sollten Bricks und Diana aufeinandertreffen, auch das lief nicht wie erwartet.
Die Ereignisse geschahen ziemlich Schlag auf Schlag. Atem schöpfen war durch das rasante Erzähltempo kaum möglich. Mit Begeisterung lauschte ich der Geschichte und wollte gar nicht mehr aufhören zu hören. Das Geschehen hatte meine Aufmerksamkeit vollkommen in seinen Bann gezogen und ließ mich nicht mehr los. Ich dachte viel über Aveline und ihr Schicksal nach. Außerdem überlegte ich, wie der Handlungsstrang in der Gegenwart damit zusammenhing.
Irgendwann kam es zu einer folgenschweren und weitreichenden Wendung, mit der ich in keinster Weise gerechnet hatte. Meine Überraschung war so groß, dass ich stauend da saß und mich fragte, wie ich das nur hatte übersehen können. Ich wurde meisterlich getäuscht und meine Aufmerksamkeit gekonnt auf die Handlung gelenkt. Dementsprechend nervenaufreibend waren die letzten Kapitel. Trotzdessen was ich wusste, fand ich die Kaltblütigkeit heftig.
Der finale Showdown war spannungsgeladen, emotional und vielschichtig. Bricks wuchs in meinen Augen über sich hinaus. Vom Schreibstil her würde ich sagen, dass Andreas Suchanek seinen Teil schrieb (auch wenn ich mir nicht sicher bin). Bis zur letzten Minute hörte ich gebannt zu und fand den Ausgang ziemlich stark. Das Hörbuch ist eins meiner Jahreshighlight von 2026.
Meine Meinung zu den Sprecherinnen und dem Sprecher:
Der Sprecherinnen- und Sprechercast wurde gut ausgewählt. Die Stimmen passten zu den jeweiligen Figuren, wodurch sie nahezu eins mit ihnen wurden. Alle drei legten das perfekte Maß an Emotionen hinein und ließen den Text in meinen Gedanken lebendig werden. Malick Bauer kannte ich bereits aus einer anderen Produktion. Karoline Mask von Oppen und Paula Essam erlebte ich zum ersten Mal. Allerdings kam es mir so vor als hätte ich ihre Stimmen schon einmal irgendwie gehört.Mein Fazit:
»Der Magiedieb« war durch die viele Spannung und die Nervenkitzel-Momente richtig gut. Ich konnte fast durchgehend mitfiebern und erlebte eine facettenreiche Geschichte. Sowohl die Handlung in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit hatte es in sich. Das Erzähltempo war rasant und schlagfertig. Eine Wendung jagte die Nächste, wobei mich eine Große am meisten schockierte. Die letzten Kapitel hörte ich einen Rutsch, weil mich die Geschehnisse so sehr in ihren Bann gezogen hatten. Mit dem starken finalen Showdown endete ein Hörerlebnis, das mich voller Begeisterung zurückließ. Die Sprecherinnen Karoline Mask von Oppen und Paula Essam, sowie der Sprecher Malick Bauer wurden eins mit ihren Rollen. Gemeinsam mit der Geschichte schufen sie eins meiner Jahreshighlights von 2026.Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Hörbuch wurde von mir über Audible gestreamt und anschließend freiwillig rezensiert.























