Bücher mit dem Tag "diego rivera"

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5 Bücher

  1. Cover des Buches Frida Kahlo und die Farben des Lebens (ISBN: 9783746635910)
    Caroline Bernard

    Frida Kahlo und die Farben des Lebens

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Frida hatte schon Kinderlähmung überstanden und wird dann als Jugendliche bei einem Busunglück schwer verletzt. Aber auch da kämpft sie sich wieder ins Leben. Sie verliert mehrere Kinder in den ersten Schwangerschaftsmonaten woran sie fast verzweifelt.
    Sie verliebt sich in das Malergenie Diego Rivera, der jedoch die freie Liebe praktiziert. Sie erduldet auch das.
    Um an ihren Lebensumständen nicht zu zerbrechen findet sie für sich die Malerei. In vielen Bildern drückt sie ihren Schmerz aus und stülpt ihr innerstes nach außen.

    Das Cover zeigt die Mexikanerin in ihren typisch farbenfrohen Kleidern. Das entsprach so ganz meinen Vorstellungen. Es hat mir gut gefallen.

    Ich habe das Hörbuch ausgewählt, da ich mehr über die Künstlerin erfahren wollte. Das habe ich hier nun in Romanform auch erhalten. Das Leben Frida Kahlos an der Seite ihres Mannes Diego, der sie immer wieder mit vielen anderen Frauen betrügt, obwohl sie die Liebe seines Lebens ist.
    Frida, die eigentlich eine starke Frau ist lässt sich das auch immer wieder gefallen, da sie ihm eigentlich in gewisser Weise hörig ist.
    Als sie ihn einmal allerdings erwischt ist sie so am Boden zerstört das sie eine lange Zeit den Kontakt zu ihm und zu ihrer Familie meidet. Hieran zerbricht sie fast.
    Aber trotz aller Schmerzen und Demütigungen die sie erleiden muss verliert sie nie ihren Lebensmut.
    In ihren Bildern drückt sie den Schmerz aus. Hier im Roman wird auch immer wieder auf verschiedene Bilder die sie zu den einzelnen Lebensphasen gemalt hat eingegangen. Man erfährt auch vieles über die Lebensumstände, die Politik und die Weltanschauungen des frühen 20. Jahrhunderts.
    Mir hat das Hörbuch schon gefallen, allerdings war es mir am Ende hin einfach zu lang. Hier hätte ich mir gewünscht das es ein wenig schneller voran ging, da sich doch alles irgendwo wiederholte. Sie liebten sich aber sie konnten nicht wirklich zu jeder Zeit miteinander sein. Er hatte viele Frauen und sie hatte wenige Männer, wovon es einer in meinen Augen wirklich verdient hätte mit ihr Leben zu dürfen.
    Ich konnte nicht alles nachvollziehen was sie in ihrem Leben so getan hat, aber es ist ja auch nicht mein
    Leben .
    Auf jeden Fall eine sehr interessante Frau und ein interessanter, aber hin und wieder doch etwas langatmiger Roman über ihr Leben und ihre Liebe.

  2. Cover des Buches Das Leben ist ein Fest (ISBN: 9783458179016)
    Claire Berest

    Das Leben ist ein Fest

     (39)
    Aktuelle Rezension von: YukBook

    Frida Kahlo zählt wohl zu den wenigen Malerinnen, die in den Medien und in der Literatur genauso viel Beachtung finden wie ihre männlichen Kollegen. Erneut ist eine Biografie über sie erschienen, diesmal von Claire Berest.

    Die Kapitel sind nach Farbwelten benannt, was ich sehr passend finde, denn es geht vor allem um die Emotionen der Malerin in allen Nuancen und Schattierungen. Auslöser dieser Emotionen ist in erster Linie ihr unberechenbarer Ehemann Diego Rivera. Das Fatale liegt darin, dass Frida von Diego geliebt werden möchte und Diego von der ganzen Welt. 

    Als ob ihr der egozentrische Maler nicht schon genug Verletzungen zufügen würde, kommen seit ihrem schweren Busunglück körperliche Schmerzen hinzu, die sie ein Leben lang quälen. Man begleitet Frida mal mit, mal ohne Diego durch verschiedene Lebensstationen wie Coyoacán in Mexico, San Francisco, New York und Paris und erfährt, wie sie sich als Künstler gegenseitig beeinflussten.

    Die Autorin erweckt die leidenschaftliche Malerin zum Leben, in dem sie sich mit ähnlichem Temperament nahezu in Ekstase schreibt. Stellenweise war mir die Darstellung der Gedankengänge, die auch mal eine ganze Seite sprengten, zu deskriptiv und ausufernd. Gibt man sich ihrem impulsiven Schreibstil hin, spürt man vor allem Berests Begeisterung für die Künstlerin.

  3. Cover des Buches Frida (ISBN: 9783442315598)
    Maren Gottschalk

    Frida

     (8)
    Aktuelle Rezension von: buchmagie88
    Es ist das Jahr 1938, als in New York eine Künstlerin ankommt, deren Name weltberühmt werden sollte. 
    In Frida Kahlo tobt ein Gewittersturm, ihre Ehe mit dem berühmten Künstler Diego Rivera scheint am Tiefpunkt angekommen zu sein, doch in New York soll ihre erste Einzelausstellung eröffnet werden und schon kurz nach ihrer Ankunft umringen sie Freunde und Bewunderer ihrer Kunst. In New York trifft Frida auch den Fotografen Nick Muray wieder, für den sie, unabhängig ihrer Ehe mit Diego, schon länger tiefe Gefühle hegte. Die beiden beginnen eine stürmische Affäre, die Frida auch auf ihrem weiteren Weg über Paris bis in ihre Heimat, Mexiko, begleitet. 
    Über alles, was sich ihr dabei in den Weg stellt, scheint sie hinwegzusteigen und beweist sich immer wieder als schillernde, beeindruckende und charismatische Persönlichkeit und vor allem als unglaublich talentierte und leidenschaftliche Künstlerin. 

    Frida Kahlo war eine beeindruckende und leidenschaftliche Künstlerin, um die sich viele Mythen rankten. Das lag vor allem an ihrer intensiven und unwiderstehlichen Ausstrahlung, ihrer Art sich zu kleiden und auch sich gesellschaftlich zu präsentieren, da sie sich nicht nur im Äußerlichen sehr oft von den Frauen in ihrem unmittelbaren Umfeld abhob und unterschied. Maren Gottschalk widmet sich in ihrem Roman "Frida" einer wichtigen Zeitspanne im Leben der begnadeten Künstlerin Ende der Dreißigerjahre, in denen Fridas Reise von New York nach Paris, dann wieder zurück nach New York und schließlich Richtung Heimat führte. Dabei vermischt die Autorin Realität und Fiktion, und schenkt vor allem dem Schauplatz New York besondere Aufmerksamkeit. In der Stadt, die niemals schläft, legt sich der Grundstein für Frida Kahlos weltweitem Erfolg als Malerin in ihrer ersten Einzelausstellung, in New York beginnt Gottschalks Roman und die Stadt ist zudem Schauplatz der großen Liebe zwischen Frida und dem Fotografen Nick Muray. Grandios erzählt sind in "Frida" zudem die Rückblicke in die meist schmerzhafte Vergangenheit der Hauptfigur, die immer wieder zwischen der Haupterzählung eingestreut werden. Frida Kahlos tragischer Unfall im jugendlichen Alter wird thematisiert, der sie zu einem Leben voller Schmerzen verdammte, die Diagnose der Kinderlähmung, die sie als Kind bekam und der schmerzhafte Verrat der eigenen Schwester und ihres Ehemannes Diego, als sich herausstellt, dass die beiden eine Affäre hatten. Aber auch in die Anfänge ihrer unverwechselbaren Malerei erhalten die Leserinnen und Leser einen Einblick. So entsteht eine fast schon intime Beziehung zur Hauptfigur, die nicht nur durch ihren phänomenalen Charakter imponiert, sondern eine so große Stärke demonstriert, die sich durch die von Maren Gottschalk immer wieder beschriebene Einblicke in Fridas Gefühlswelt noch einmal verdeutlicht. Es mag sein, dass gerade diese Passagen der Fiktion des Romans angehören, doch, wenn man Fridas Wesen als Ganzes kennen lernt, dürften diese nicht sehr weit von der Realität entfernt sein. 
    Natürlich wird in "Frida" auch der Kunst der Malerin ausreichend gewürdigt. Was ich in dem Zusammenhang besonders schön fand, wie immer wieder die persönliche Beziehung von Frida Kahlo zu ihren Bildern herausgestellt wurde. Daran erkennt man auch zuletzt ihre wunderbarste Eigenschaft: ihre einzigartige, intensive und leidenschaftliche Art zu lieben. Vor allem ihre Kunst, aber auch die Männer in ihrem Leben, was man besonders schön in den immer wieder abgedruckten Liebesbriefen Frida Kahlos an ihren Ehemann, an Nick und an ihrer Schwester erkennt. Nach der Lektüre von "Frida" recherchierte ich aus diesem Grund, ob es vielleicht sogar eine eigene Sammlung der Liebesbriefe Frida Kahlos gibt und glücklicherweise wurde ich fündig. 
    Maren Gottschalk ist ein wunderbar erzähltes Porträt einer einzigartigen Künstlerin gelungen. Besonders schön fand ich abschließend die Erklärung der Autorin bezüglich ihrer Vorgehensweise der Vermischung von Realität und Fiktion: genau das hat Frida Kahlo in ihren Bildern auch gemacht. 
    Unbedingt lesen! 



  4. Cover des Buches Frida Kahlo (ISBN: 9783596180370)
    Hayden Herrera

    Frida Kahlo

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Kopf-Kino

    «Ich habe niemals Träume gemalt. Was ich dargestellt habe, war meine Wirklichkeit.»

    Ein Jahr vor ihrem Tod, im Jahre 1953, rechnete wohl niemand damit, dass die damals schwerkranke Frida bei der Vernissage ihrer ersten großen Ausstellung in der mexikanischen Heimat beiwohnen könne – und doch tat sie es. In einem Himmelsbett liegend empfing sie die Besucher und sang mit ihren Freunden bis tief in die Nacht. Allein schon diese Erzählung lässt erahnen, welch eine ungewöhnliche und faszinierende Frau sie gewesen sein muss.

    Mit der gleichen kraftvollen Szene beginnt die Einleitung von Herreras 'Frida Kahlo'-Biographie und betont sogleich, dass dieses Buch sich an die Fakten und nicht an der Legendenbildungen, die um Kahlo ranken, halte. Im Laufe des Buches erhält der Leser eine überwiegend chronologischen Ablauf von der berühmten mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo (1907 - 1954) präsentiert, das lediglich dann in der Zeit springt, wenn es der Kontext bzw. die Einordnung erfordert.

    Die Biographie war für mich nicht nur eine spannende Lektüre, da sie tiefe Einblicke in das Leben und die Gefühlswelt Kahlos gewährt, sondern auch in Hinsicht auf Kahlos Werken sehr interessant. Dies mag darin begründet sein, dass Herrera Kunsthistorikerin ist und viel über Fridas Werke zu berichten weiß, was die Biographie abwechslungsreich gestaltet.

    Man erfährt zunächst einiges über ihre Herkunft, das Elternhaus und die Umgebung, in der Frida aufwuchs, sowie über ihre Erkrankung an Kinderlähmung. Später begleitet man ihr als eine der wenigen Mädchen, die eine der besten mexikanischen Schulen besuchen durfte. Der schwere Busunfall, den sie mit 18 Jahren nur knapp überlebte und ihr eine Stahlstange durch das Becken bohrte, veränderte ihr Leben maßgeblich.

    Ihr damaliger Jungendfreund Alejandro, der sich an jenem Tag mit Frida in jenem unheilvollen Bus befand, erzählte dazu u.a.:

    „Jemand im Bus, wahrscheinlich ein Anstreicher, hatte ein Paket Goldpuder bei sich gehabt, das aufgegangen war; und nun war das Gold über Fridas blutenden Körper gestäubt. Als die Leute sie sahen, riefen sie: Mit dem Gold auf dem roten Körper hielten sie sie für eine Tänzerin. [...]“

    Diese Schilderung bspw. greift die Autorin später auf, um die Eindrücklichkeit dieser Szene abermals zu verdeutlichen, schließlich bezog sich Frida bis zu ihrem Tod immer wieder indirekt auf dieses Erlebnis, das viele Folgen nach sich trug:

    […] aber abends, wenn Frida allein war, wurde sie von Todesgedanken gequält. Sie stellte sich vor, wie sie bereits hätte tot sein können oder vielleicht doch noch sterben müßte. Der Tod war sie jetzt mit konkreten Erlebnissen verbunden: goldüberpuderte Röte auf nackter Haut, die Rufe, die das Geschrei ringsum übertönte: […]

    «In diesem Hospital tanzte nachts der Tod um mein Bett.», sagte Frida später zu Alejandro.

    Seit diesem Unfall hatte Frida Kahlo dauerhaft mit Schmerzen und Bettlägrigkeit zu kämpfen; ein Umstand, der sie dazu antrieb, intensiv mit dem Malen zu beginnen. Hier (und auch an anderen Stellen) greift die Autorin zeitlich vorweg, vergleicht die Anfänge mit der später ausgeprägten künstlerischen Handschrift Fridas und findet Motive, die sich wie ein roter Faden durch Fridas Werke ziehen: Die Malerin stellt diverses Leid und ihre Lebenserfahrungen in Gestalt dar. Dennoch sprechen Kahlos Werke nicht von Selbstmitleid, sondern von Tapferkeit. Kraft und Schmerz – zwei Pole, die in Kahlos Bildern stets gegenwärtig sind. Frida selbst war wohl eine Frau mit zwei Gesichtern: vom Schicksal gnadenlos in die Knie gezwungen, liebte sie das Leben ebenso intensiv, wie sie später die Einsamkeit und die Melancholie suchte. So äußerte sie bspw. öfters: «Ich neckte den Tod und lache ihn aus, damit er mich nicht so leicht unterkriegt.»

    Herrera betont dennoch, dass Frida rückwirkend die schmerzvollen Ereignisse der Vergangenheit teilweise anders darstelle, indem sie bspw. „später behauptete, sie hätte nicht einen, sondern drei Monate im Rotkreuzkrankenhaus liegen müssen.“ Dies schreibt Herrera der Maske der heroischen Leidenden zu, die Frida ihrem Gesicht in den Portraits verlieh und somit Teil ihrer Persönlichkeit wurde. Dies zeigt, dass Herreras Biographie sich ebenfalls kritisch mit Kahlo auseinandersetzt und den Widersprüchlichkeiten Raum gewährt.


    Gleiches gilt, wenn Herrera die widersprüchlichen Kommentare von Freunden und zeitgenössischen Beobachtern zu Fridas Ehe mit Diego Rivera, einem kommunistischen Künstler, wiedergibt. Das erste Ehejahr, welches von einem schmerzvollen Schwangerschaftsabbruch und Diegos ersten außerehelichen Affären überschattet wurde, ließ Frida sagen: «Ich bin in meinem Leben von zwei großen Unfällen betroffen worden. Der eine geschah, als ich von einer Straßenbahn überfahren wurde, der andere ist Diego.»

    Sie, die Taube, die eine Ehe mit einem Elefanten (so wurde das Paar damals u.a. genannt) eingegangen war, vergab ihm alle Schwächen: «Ich kann ihn nicht als jemanden lieben, der er gar nicht ist.» Herrera geht noch auf weitere Licht- und Schattenseiten dieser für Außenstehende ungewöhnliche Liebe der zwei Künstler ein, indem sie bspw. einen anderen Biographen hinzuzieht, der seinerseits eine Buch über Diego Rivera schrieb. Diego selbst hielt schriftlich fest: «Wenn ich eine Frau liebte, wollte ich sie um so mehr verletzten, je mehr ich sie liebte; Frida war bloß das deutlichste Opfer meines abscheulichen Charakterzuges.» Frida selbst ließ sich irgendwann ebenfalls auf kurze Romanzen ein, wie bspw. mit dem politischen Exilanten Trotzki. Symbol der seltsamen Beziehung, die Frida und Diego führten und die zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit schwankte, stellt in gewissen Maßen ihre benachbarten Häuser dar, in denen jeder für sich lebte und die via einer Brücke miteinander verbunden waren.

    Unter anderem schreibt die Autorin ausführlich über Fridas politische Gesinnung, ihre Verwurzelung mit der mexikanischen Tradition, Fridas künsterischen Werdegang und den Aufenthalt des Ehepaars in Amerika, sowie andere Reiseziele. All diese Stationen kommentiert Herrera mit einer Analyse von Kahlos Werke, da diese symbiotisch mit Fridas Leben verbunden sind. So äußerte Frida bspw. in ihrem letzten Lebensjahr: «Meine Malerei enthält alle meine Schmerzen... Malerei hat bei mir zu Ende geführt, was das Leben unvollendet ließ.»

    Kahlos Todesursache ist nach wie vor umstritten; Herrera beschließt indes, alle Aussagen zu Rate zu ziehen und überlässt dem Leser die Schlussfolgerung. Der Schriftsteller und langwieriger Freund Andrés Henestrosa sagte über Fridas Leben: «Es war wie ein lebenslanges Sterben.»

    Mich berührt das Buch selbst beim zweimaligen Lesen nach wie vor, obgleich Herrera keine Verherrlichung betreibt. Bereits vor der gelesenen Biographie bewunderte ich Kahlos Bildsprache sehr; nach der Lektüre achte ich Frida Kahlo umso mehr für ihre Stärke und den ungebrochenen Lebenswillen. Selbst 60 Jahre nach ihrem Tod weiß Kahlo noch immer durch ihre Kunst und ihr Schicksal zu bewegen und zu inspirieren.

    „Ich muß dankbar sein und kein Wunder vom Leben erwarten oder auch nur etwas, was von ferne wie ein Wunder aussähe.“ Briefauszug, 26. Mai 1932

    Dem Time-Magazin gegenüber äußerte Frida: «Ich bin nicht krank, ich bin bloß zerbrochen. Aber ich bin glücklich über mein Leben, solange ich malen kann.»

    Herreras Biographie berichtet gleichermaßen von Kahlos freudvollen und schmerzvollen Momenten, erzählt von Stärke und Hoffnungslosigkeit, sodass ein sehr lebendiges Bild entsteht. Die vielen emotionalen Auszüge aus Tagebüchern und Briefen skizzieren alle Seiten von Fridas Charakter; ebenso kommen Zeitgenossen zu Worte. Ganz nebenbei lernt der Leser noch andere berühmte Persönlichkeiten, wie bspw. Trotzki oder Neruda, kennen, mit denen Kahlo verkehrte.

    Die Biographie enthält einige Photographien und Abbildungen ihrer Werke, leider jedoch längst nicht alle, auf die Herrera sich bezieht. Hier muss der geneigte Leser manchmal selbst nachgucken. Die Zeittafel im Anhang gibt nochmal die wichtigsten Daten wieder.

    Für mich war diese Biographie ein besonderes Leseerlebnis, und ich kann sie jedem, der sowohl mehr über Kahlos Lebens- und Leidenswerk als auch über ihre Kunst erfahren möchte, lediglich empfehlen.

    „denn ich liebe dich jetzt, wo Du mich verläßt, noch mehr als zuvor.“ Briefauszug, 27. Dezember 1925

  5. Cover des Buches Das geheime Buch der Frida Kahlo (ISBN: 9783458681168)
    Francisco Haghenbeck

    Das geheime Buch der Frida Kahlo

     (21)
    Aktuelle Rezension von: rebell
    Inhaltsangabe:
    Als Frida ein kleines schwarzes Notizbuch geschenkt bekommt, ahnt sie noch nicht, wofür sie es eines Tages benötigen wird. Auf der ersten Seite steht die Widmung: »Hab den Mut zu leben, denn sterben kann jeder.« Und Frida hat Mut. Sie trotzt den vielen persönlichen Rückschlägen und nimmt sich vom Leben, was sie will. Doch Frida lebt geborgte Tage. Ihr schmerzender Körper erinnert sie stets an ein Geheimnis, das sich in ihrem Notizbuch offenbart: Vor Jahren schloss sie einen Pakt mit einer geheimnisvollen Gestalt, die sie fortan begleitet, bis eines Tages der Zeitpunkt einer letzten Zusammenkunft bevorsteht.

    Auf dem Cover wird Frida Kahlo abgebildet, einfach aber man weiß sofort um wen es geht.
    Der Inhalt ist zum Teil Fiktion und zum Teil aus dem echten Leben der Künstlerin. Ich kann allerdings nicht genau sagen was alles erfunden wurde und was alles wahr ist. Egal, es ist ein wundervoller Roman entstanden voller Emotionen und Leidenschaft und spiegelt einfach unbeschreiblich gut das Leben der mutigen Mexikanerin wieder, die solch ausdrucksstarke Bilder gemalt hat. Der Roman ist eine wundervolle Art an diese besondere Frau zu erinnern, die sich selbst in ein Gemälde verwandelt hat. Sehr emotional und ergreifend wird hier erzählt wie Frida immer wieder dem Tod entrinnen konnte und wie hoch der Preis war mit sowohl körperlichen als auch seelischem Schmerz zu leben. Ich habe größten Respekt vor dieser Künstlerin und hoffe doch das ihre Bilder auch heute noch so angesehen werden wie zu ihren Lebzeiten. Ich habe mit ihr gelitten, geweint und gelacht und bin mit ihr gemeinsam dem Wahnsinn verfallen. Der Roman ist für jeden Frida Kahlo Fan ein muss und beschreibt einfach ein reales, tragisches Leben und wie man es schaffen kann trotz allem Hoffnung zu schöpfen.
    Ich kann jedem Drama-Fan nur ans Herz legen: lest dieses Buch! Den das echte Leben schreibt nunmal einfach die schönsten und traurigsten Geschichten....

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