Bücher mit dem Tag "digitalisierung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "digitalisierung" gekennzeichnet haben.

109 Bücher

  1. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780804172295)
    Dave Eggers

    The Circle

     (260)
    Aktuelle Rezension von: StefaniePuckett

    Lesenswerte Perspektive auf Social Media und "neue Arbeitswelt". Außerdem ist das Buch unterhaltsam geschrieben. Es regt an, etwas kritischer über aktuelle Entwicklungen nachzudenken. Alles in allem: empfehlenswert. 

  2. Cover des Buches Die Rebellion der Maddie Freeman (ISBN: 9783843210409)
    Katie Kacvinsky

    Die Rebellion der Maddie Freeman

     (1.223)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Ein hübsches Mädchen mit rosafarbenen Haaren. An sich ganz nett , allerdings war mir der Verlag etwas zu einfallslos, denn die gesamte Reihe hat das gleiche Coverbild nur mit unterschiedlichen Haarfarben.

    Story

    Die Zukunft, digitale Schulen, Kino-,Cafebesuche, Freunde treffen,.... alles findet nur noch virtuell statt! 

    Die Natur erleben oder ein echtes Buch in die Hand nehmen? Fehlanzeige! Denn es gibt kaum noch echte Werke geschweige denn echte Natur! 

    Klar das damit nicht alle glücklich sind und so steht eine Rebellion an...


    Meine Meinung 

    Interessante und erschreckende 

    Zukunftsvorstellung. An sich ist die Geschichte gut, aber für mich nichts mehr Neues, denn der Verlauf von Rebellionen ist oft so ziemlich das Gleiche, die Protagonisten sind zwar okay, aber so richtig catchen konnte mich die Story nicht.

    Mein Fazit 

    Gute Story Idee , wo mir aber noch das gewisse etwas fehlt.

  3. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (558)
    Aktuelle Rezension von: ZDo

    Zero war mein erster Thriller und hat  mir gezeigt warum ich dieses Genre eigentlich nicht so gerne lese.

    In Zero wird man in die Zukunft geführt, in ein ziemlich heftige Zukunft finde ich.

    Egal was man macht, wo man ist oder mit wem man redet, man wird überwacht. Überall sind Kameras und nicht nur durch sie wird man überwacht. Eine App steuert, wenn man ihr vertraut, dein komplettes Leben, alles was du entscheidest, alles was du machen möchtest wird durch diese App gesteuert. Man wird nicht offensichtlich gesteuert sondern so, dass man es nicht merkt.

    Ich finde es gruselig wenn man sich vorstellt keine Privatsphäre mehr zu haben.

    Das Buch hat sehr lange Kapitel, was ich nicht so doll mag, denn ich höre nicht gerne mitten in einem Kapitel auf. Ich fande den Schreibstil nicht so toll und auch das Buch an sich war nicht    gerade spannend. Ich fande, dass es zu viel Statistik war. Eigentlich mache ich wenn ich ein Buch lese keine Pause sondern lese es durchgehen, aber dieses Buch konnte ich nicht durchgehend lesen.    Ich habe mitten im Buch aufgehört und musste eine lange Pause machen bevor ich das Buch weiterlesen konnte. Ich habe nur wieder angefangen, weil ich wissen wollte ob sie Zero finden. 

  4. Cover des Buches Der Circle (ISBN: 9783462048544)
    Dave Eggers

    Der Circle

     (742)
    Aktuelle Rezension von: jul_jane

    In dem Roman geht es um Mae, die eine Stelle in der angesagtesten Firma für neue (technische) Innovationen überhaupt ergattert hat: Dem Circle. Doch hinter der hippen Fassade des Unternehmens schlummert eine  zutiefst technokratische Zielsetzung: Möglichst alle menschlichen Bedürfnisse sollen analysierbar und mit technischen Methoden gelöst werden, absolute Transparenz und Wissenswachstum müssen gewährleistet sein. Zunächst fragt sich der Leser (wie auch Mae), was eigentlich so schlimm daran sein soll: Smartwatches gehören schon jetzt zu unserem Alltag, Schritte und Kaloren zählen per App oder das automatische Aufzeichnen von sensiblen Gesundheitsdaten, Schlaftracker etc. sind für viele von uns normal.
    Doch im Gegensatz zu Mae merkt der Leser recht schnell, dass der „Circle“ den Vernetzungswahn auf eine menschenverachtende Spitze treibt. Man möchte Mae, die sich zunehmend zur treibenden Kraft im Unternehmen entwickelt, zurufen etwas zu unternehmen, sie schütteln... aber Mae steckt bereits zu tief drin in der Gehirnwäsche. Maes fehlendes Unrechtsbewusstsein, die mangelnde Reflexion ihrer Taten sowie ihr überheblicher Umgang mit Familie und Freunden machen sie zu einer Protagonistin, die oft nur schwer zu ertragen ist. Vermutlich war das genau das Ziel des Autors, ich jedoch hätte die Geschichte mit etwas mehr innerer Zwickmühle aus Maes Sicht noch deutlich interessanter gefunden.
    SPOILER: Somit ist das düstere Ende des Romans auch keine wirkliche Überraschung mehr. Leider lässt der Roman offen, was mit dem dritten Weisen (einem der Unternehmensgründer) nach dessen Verrat passiert. Auch die Wandlung von Annie wurde mir leider zu wenig beleuchtet, ebenso die Reaktionen von Maes Umfeld auf Mercers Tod.
    Doch vielleicht liegt hierin auch genau die Stärke des Romans: Der Leser wird vor einen Scherbenhaufen gestellt und muss diesen selbst aufkehren, da es keine der Figuren vermag. Somit regt die Geschichte um Mae sehr zu eigenem, kritischen Denken an und die Frage, welche Macht ich den Sozialen Medien über mich geben will, wird mich noch länger beschäftigen.


  5. Cover des Buches QualityLand (dunkle Edition) (ISBN: 9783957130945)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (dunkle Edition)

     (165)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Cool. Malschauen wann mir nachdiesem Kommentar eine Werbemeldung von THE SHOP angezeigt wird, die mir den 2. Teil empfiehlt. (Das ist der größte Internet-Shop in QualityLand.) Mir hat nämlich das Hörspiel sehr gut gefallen. Marc-Uwe Kling liest das wirklich cool vor.

    Man sollte keinen zusätzlichen Känguru-Teil erwarten. Es ist etwas neues. Eine Dystopie, in der alles mit Drohnen Überwacht wird, riesige Konzerne die Daten sammeln, Selbstfahrende Autos, du musst dir nicht einmal mehr etwas bestellen: Das System weiß was du willst und schickt es per sprechender Lieferdrohne zu dir. Die Geschichte geht damit los als Peter Arbeitsloser (Man heißt mit Nachnamen immer wie der Beruf der Eltern) ein Packet bekommt, dass er sicher nicht will! Aber er kann es nirgends zurückgeben, weil er das eigentlich haben will - so das System.

    Was Marc-Uwe Kling hier beschreibt ist sehr beängstigend aber er schafft es auch noch es witzig werden zu lassen. (Denke gerade an eine Drohne mit Flugangst.) Übrigens gibt es immer wieder Anspielungen, die mich an die Känguru-Bücher erinnern... Es ist eine richtige Geschichte und nicht so episodenartig wie beim Känguru. Die Kapitel werden immer mit Nachrichten und Werbung unterbrochen. Das Buch gibt es in Zwei verschiedenen Versionen: Hell und Dunkel. Sie unterscheiden sich nur von der Werbung. Einmal fröhlichere, einmal nicht so fröhlichere. Aber man kriegt einen Link das man sich auch die andere Version durchlesen kann. Man muss das Buch also nicht doppelt kaufen!

    Ich freue mich auf den 2. Teil!

  6. Cover des Buches Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (ISBN: 9783453418455)
    Robin Sloan

    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

     (506)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Krissi
    Aufmachung des Buches
    Das Cover von „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ zeigt ein Bücherregal voller altwirkender Literatur. Schon am Buchdeckel erkennt man, dass sich der Roman dem Thema „Bücher“ widmet. Als Buchliebhaberin gefällt mir die Aufmachung des Romans sehr gut.

    Inhalt
    Der arbeitslose Webdesigner Clay Jannon landet auf der Suche nach einem Job in der durchgehend geöffneten Buchhandlung von Mr. Penumbra. Dieser stellt ihn kurzerhand für die Nachtschicht ein. Schon bald wird es Clay bewusst, dass sich hinter dem Buchladen mehr verbirgt als es zunächst scheint. So kommen in die recht rar besuchte Buchhandlung hin und wieder „besondere“ Kunden, die nach Literatur aus bestimmten Regalen verlangen. Clay erkennt ein gewisses System bei der Buchwahl dieser Kunden. Gemeinsam mit der Google-Mitarbeiterin Kat und seinem ältesten Freund Neel versucht er hinter das Geheimnis der Buchhandlung zu kommen und stößt dabei auf eine Art Geheimbund. Verschlüsselte Bücher werden zu einer Herausforderung für Clay und seine Freunde…

    Meine Meinung
    Als Leseratte lese ich gerne Romane, in denen Bücher eine Rolle spielen. „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan behandelt das Thema Bücher sehr intensiv. 

    Die Buchhandlung von Mr. Penumbra ist schon etwas Besonderes. Sie besteht aus Regalen mit relativ normaler Literatur, aber auch aus meterhohen Regalen, in denen geheimnisvolle und verschlüsselte Bücher Platz gefunden haben. Diesen soll Clay auf Anweisung von Mr. Penumbra keine Beachtung schenken. Natürlich wird Clay neugierig, vor allem als gewisse Kunden genau nach diesen Büchern verlangen. Was steckt hinter dieser verschlüsselten Literatur? Und warum soll Clay jeden Besuch der Kunden in einem Logbuch dokumentieren? Eine interessante Geschichte und ein spannendes Abenteuer für Clay nehmen ihren Lauf.

    Mir gefällt die Beschreibung des Ladens sehr gut. Als Buchliebhaber verirrt man sich doch gerne in kleine Buchhandlungen mit meterhohen Regalen voller Literatur und geht dort auf Entdeckungsreise.

    Clay möchte dem Geheimnis dieser besonderen Bücher auf die Spur kommen. Dabei erhält er Unterstützung von seinem Freund Neel und von Kat, die er gerade kennengelernt hat. Diese arbeitet bei Google. Für mich als Leserin war es interessant mehr über Google zu erfahren und ich war beeindruckt, was sich alles hinter dieser Suchmaschine in Form eines riesigen Unternehmens verbirgt. Allerdings war mir die PC-Fachsprache, die ab und an verwendet wurde, neu. 

    Dadurch, dass ich längere Lesepausen eingelegt habe, habe ich in der Geschichte ein wenig den Zusammenhang verloren und kam etwas schleppend voran. Die Handlung ist trotzdem sehr interessant. Dass Clays Lieblingstrilogie noch eine entscheidende Rolle bei der Lösung des großen Geheimnisses spielen wird, hätte er zu Beginn nicht für möglich gehalten. Sein Abenteuer führt ihn auch in die unterirdische Bibliothek eines Geheimbundes, wo sich bemerkenswerte Literatur befindet.

    Natürlich möchte ich Mr. Penumbra nicht unerwähnt lassen. Der alte Buchhändler ist ein geheimnisvoller Mann, der für seinen Laden lebt und dessen Geheimnis bewahrt. Aber welche Beweggründe hat sein Chef Corvina ihm normale Literatur in der Buchhandlung zu verbieten? Mr. Penumbra soll nämlich am besten gar keine normalen Romane verkaufen. Clay würde dies so gerne ändern. 

    Der Epilog hat mich etwas verwirrt. Mir ging alles etwas zu schnell und abgehakt. Hier wurde mein Lesefluss richtig gestoppt.

    Die Kurzgeschichte „Die unglaubliche Entdeckung des Mr. Penumbra“ wiederum hat mir gut gefallen. Sie war sehr lesenswert und ist zu empfehlen, wenn man mehr über den „jungen“ Mr. Penumbra erfahren möchte.

    Mein Fazit
    Eine interessante Geschichte zum Thema „Bücher“ mit geheimnisvollen Rätseln und Lösungen. Ich gebe dem Roman vier Sterne. Kleinigkeiten haben mich beim Lesen aufgehalten, aber alles in allem inkl. der Kurzgeschichte hat mir das Buch gut gefallen.
  7. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.490)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    An einer Schule in London geht ein Computerspiel herum, das nicht offiziell existiert, ein Insider ist und absolut süchtig macht. Auch Protagonist Nick gehört zu den Spielern, bis Erebos beginnt suspekt zu werden, denn es scheint, als lebe das Spiel und überwache seine Spieler...

    Klar, der ganze Computerspielkram wirkt heute, in Zeiten von Handy, Playstation etc. etwas veraltet, die Fortsetzung beeinhaltet Erebos daher als Handyspiel. Dennoch fand ich das Buch unglaublich spannend, bis zu letzt hat man keine Ahnung, was eigentlich passieren wird. 

    Nick als Protagonist trifft manchmal dumme Entscheidungen und verhält sich idiotisch, aber das macht ihn als Charakter auch realistisch. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Emily fand ich ein wenig zu plötzlich und weit hergeholt, aber sie nahm nicht viel Teil des Buches ein, weshalb das nicht weiterstört.

    Das Buch fesselt bis zuletzt. Für jeden, der Spannung sucht, ist dieser Roman definitiv lesenswert. Auch wenn die Fortsetzung da nicht mithalten kann. 

  8. Cover des Buches Der Widerstand geht weiter (ISBN: 9783843210812)
    Katie Kacvinsky

    Der Widerstand geht weiter

     (590)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Maddie arbeitet weiter für den Widerstand, doch in diesem Band geht sie noch einen Schritt weiter,  sie geht freiwillig in ein Umerziehungscenter. Was ihr dort widerfährt, damit hat niemand gerechnet. 

    Ich muss schon sagen, die Fortsetzung hat es wirklich in sich . Der erste Band ist ja richtig harmlos im Vergleich zu den Szenen im Center. Doch es driftet nie in Horror ab. Ich war wirklich positiv davon überrascht. 

    Auch die Beziehung zwischen Maddie und Justin verändert sich während sich sie sich im Center befindet. 

    Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, war ich völlig gefesselt davon , konnte gar nicht genug bekommen. Das hat sich nicht geändert, ganz 6 Jahre später kann ich mich immer noch in der Handlung verlieren. 

    Der zweite Teil macht einen neugierig auf den letzten, finalen Band. 

    Es gibt allerdings nur vier Sterne, da fünf Sterne für meine absoluten mega Lieblingsbücher sind, da kommt dieses nicht ganz ran, trotzdem ist es super und ich kann es nur weiterempfehlen.

  9. Cover des Buches ICH Inkognito (ISBN: 9783734793219)
    Guido Kniesel

    ICH Inkognito

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Chapterxlover

    Guido Kniesel erzählt in seiner spannenden und fesselnden Geschichte von einem Sprachassistenten, welcher eine künstliche Inteligenz entwickelt. Sehr detailiert und gut aus,- und beschrieben wird der Leser in die Welt der künstlichen Inteligenz hineingezogen.. Sie regt zum Nachdenken an und lässt einen wirklich vieles in Frage stellen.

    Alle Charaktere im Buch sind gut dargestellt und auch teils graifbar. Das Thema künstliche Intelligenz trifft den Nerv der Zeit. Ein immer wieder aktuelles Thema in der heutigen Gesellschaft. Ich würde eher sagen dass das Buch kein Roman ist, sondern eher in die Richtung Thriller geht.

    Ein gutes Buch für alle die, die sich für lünstliche Inteligenz und ihre Vor- und Nachteile interessieren.

  10. Cover des Buches Der Buchliebhaber (ISBN: 9783442487110)
    Charlie Lovett

    Der Buchliebhaber

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Arthur liebt Bücher und lehnt moderne Technik ab. Warum sollte man sich einen E-Reader anschaffen und im Internet recherchieren, wenn man doch in echten Büchern blättern kann und dabei das Material fühlen, den Geruch und damit die Seele eines Buches aufnehmen kann. Aus diesem Grund findet man Arthur oft in der alten Bibliothek von Barchester. Hier sammelt er Informationen für sein neustes Projekt, den Kirchenführer der Kathedrale. Doch gleichzeitig kann er dabei noch seiner zweiten Leidenschaft nachgehen. Der Gralssuche. Schon sein Großvater hat ihn damit vertraut gemacht und seine Neugier für dieses religiöse Artefakt geweckt. Arthurs gemütliches Leben wird eines schönen Tages von Bethany gestört. Sie ist Amerikanerin, redet viel und ist von der digitalen Welt überzeugt. Hier in Barchester will sie daher alle alten Werke digitalisieren und somit der ganzen Welt zugänglich zu machen. Ein Frevel in Arthurs Augen. Doch es stellt sich heraus, dass er in seiner Faszination, von der Sage um den heiligen Gral, nicht allein ist und gemeinsam begeben sich die beiden auf Spurensuche und kommen damit nicht nur einer wundersamen Legende immer näher.

    Das klingt nach einer wunderbaren Geschichte und einer kleinen Liebeserklärung an die Bücherwelt, als historisches Erbe der Menschheitsgeschichte. Der Anfang war sehr vielversprechend. Es beginnt mit einem Rückblick in die Zeit des zweiten Weltkrieges, wo ein Feuer die Kathedrale zu zerstören droht. Alle Bewohner packen mit an, um wenigstens die kostbaren Bücher zu retten. Auch im weiteren Verlauf des Buches blicken wir immer mal wieder zurück in die Geschichte der Kirche und ihre Rolle in der Legende von Barchester. Zurück in der Gegenwart lernen wir dann Arthur kennen. Er gefällt mir vom Charakter her sehr gut und ich konnte mir ein sehr gutes Bild von seinem Leben in Barchester machen. Als Bethany dann auftaucht, wendet sich das Blatt für mich. Das tut mir eigentlich Leid, aber auch wenn sie natürlich ein bisschen Wind in Arthurs Leben und Barchester an sich bringen soll, kam sie für mich eher wie ein Tornado daher, der die komplette Geschichte an sich reißt. Das schlechte Gefühl ging so weit, dass ich das Buch zwischendurch weg legen musste, weil sie mir so auf den Nerv ging. Zwischendurch war sie Arthur auch, in ihrer eigentlich gemeinsamen Suche, immer zwei Schritte voraus, was ihn und seine analoge Bücherwelt als verstaubt und rückständig dastehen ließ. Das hat, mich persönlich, etwas gestört. Da man die Geschichte aber auch aus Arthurs Perspektive betrachtet, war man so, eine Zeit lang, gar nicht mehr unmittelbar an der Gralssuche beteiligt und es machte die Handlung damit etwas langatmig. Gegen Ende bessert sich dieser Eindruck zum Glück wieder ein bisschen, denn Arthur übernimmt erneut die Führung und bringt die entscheidende Wendung. Ein kleiner Haken bleibt hier möglicherweise das Thema der Codeentschlüsselung, das für meinen Geschmack nicht ausreichend erklärt wurde und den Leser daran hindern kann, die Gedankengänge der Charaktere komplett nachvollziehen zu können.

    Insgesamt hat mir der Aufbau rund um die Gralssuche und die Legende sehr gut gefallen und der Stil war sehr angenehm zu lesen. Es ist eine spannende, historische Geschichte, die schon viele Menschen in der Vergangenheit beschäftigt und fasziniert hat. Dies in einen Roman mit der Historie eines Ortes und einem Buchliebhaber zu verknüpfen ist eine schöne Idee. Die Romanze, als die Sahne auf der Torte, ging für mich dabei leider ziemlich unter, was zum einen an meiner fehlenden Sympathie für Bethany liegen kann, aber auch daran, dass das Gefühl einer sich entwickelnden Liebe, bei mir nur sehr spärlich ankam.

    Ich habe mich mit „Der Buchliebhaber“ durchaus gut unterhalten gefühlt, wenn auch mit ein paar Hindernissen. Aber ich möchte jedem nur empfehlen, sich selbst ein Bild zu machen und vielleicht der Protagonistin noch eine Chance zu geben.

  11. Cover des Buches Mind Games (ISBN: 9783551316196)
    Teri Terry

    Mind Games

     (514)
    Aktuelle Rezension von: Letizia

    Alle um Luna herum verbringen den Großteil ihrer Zeit online. Mit Hilfe von einem Implantat findet das Leben virtuell statt – der Unterricht, die Arbeit, sich mit Freunden treffen oder neue Leute kennen lernen. Luna dagegen besitzt kein Implantat, sie ist eine Verweigerin. Unerwartet wird sie von PareCo, dem führenden Technikunternehmen, zu einem Auswahlverfahren um die begehrtesten Programmierjobs eingeladen. Und niemand weiß warum.

    Das Thema ist gerade wieder sehr aktuell. Ein bekannter US-Unternehmer hat erst vor kurzem seine Idee für ein Chipimplantat vorgestellt und daher ist die Grundidee des Buches näher an der Gegenwart als je zuvor. Leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.

    Es beginnt noch sehr interessant und spannend wie man Luna durch ihren Alltag begleitet. Alles um sie herum ist voller Technik und das Leben findet in virtuellen Welten statt. Sie selbst ist, durch die Verweigerung sich ein Implantat einsetzen zu lassen, eine Außenseiterin. Das Auswahlverfahren bei PareCo habe ich auch noch interessiert verfolgt. Man erfährt mehr über die Implantate und das Technikunternehmen und langsam wird klar, dass irgendetwas nicht stimmt.

    Danach nimmt die Handlung aus meiner Sicht aber stark ab. Ich musste mich bis zum Ende ziemlich durchkämpfen. Es ging immer mehr von Science-Fiction weg und mehr in Richtung Übernatürlichem. Die geschaffene Welt der Autorin folgt teilweise keinen logischen Regeln – innerhalb dieser Welt – und es frustriert, wenn Sachen einfach als gegeben dargestellt und nicht erklärt werden. Es war mir stellenweise einfach zu übertrieben.

    Der große Showdown am Ende wurde dann auch auf ein paar Seiten abgehackt und plötzlich war der große Gegenspieler besiegt. Leider nicht überzeugend und nicht realistisch.

    Luna als Protagonistin war mir nicht unsympathisch, ich stand ihr ziemlich neutral gegenüber. Auch von den anderen Charakteren konnte mich keiner emotional berühren.

  12. Cover des Buches Mensch bleiben im digitalen Chaos (ISBN: 9788868394530)
    Toni Pizzecco

    Mensch bleiben im digitalen Chaos

     (9)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl

    Der sympathische Arzt Toni Pizzecco erlebt wie ein junges Mädchen, Maria, das er von klein auf kennt, immer depressiver wird. Sie findet nicht mehr die Kraft aufzustehen. Aus dem fröhlichen Mädchen ist eine 16jährige geworden, die nicht mehr mit dem Leben zurechtkommt.


    Bei einem Hausbesuch stellt der Doktor verwundert fest, wie sich das traurige Mädchen an sein Smartphone klammert. Sie will nichts verpassen. Die schönen Bilder ihrer Freundinnen stürzen sie aber erst recht in eine Depression. Sie kann mit dieser glanzvollen Welt nicht mehr mithalten, doch loslassen kann sie sie auch nicht.


    Wegen seinem aufrüttelnden Erlebnis mit Maria, beschäftigt sich der Autor voller Sorge mit den Folgen der digitalen Medien auf Psyche und Gesundheit. Das Ergebnis ist erschreckend, darum richtet er sich mit diesem Buch in erster Linie an Eltern, damit sie sich der Gefahr bewusstwerden und eingreifen.


    Im ersten Teil des Buchs klärt er den nichtkundigen Leser über die digitale Welt auf. Er befragt Maria und ihre Schwester über ihre Lieblings-Apps, und gibt dem Leser einen Überblick über die wichtigsten sozialen Treffpunkte im Netz. Dann geht er auf die Gefahren des Internets ein. Dabei betont er immer wieder, dass er die neuen technischen Entwicklungen dankbar nutzt. Er ist kein Hasser, aber er warnt vor einem unvorsichtigen Umgang mit den neuen Medien.


    Es geht um gezielte Werbung, vertane Lebenszeit, den Vergleich mit optimierten Online-Vorbildern und mehr. Die vielen Beispiele rütteln den Leser auf. Lustige Zeichnungen lockern den Text auf.


    In einem kürzeren zweiten Teil fragt sich der Autor, wie ein vernünftiger Umgang mit dem Smartphone gelingen kann. Toni Pizzecco hat mehrere praktische Vorschläge, die sich leicht umsetzen lassen. Ein Schwerpunkt liegt auf Ratschläge für das Gespräch mit Jugendlichen, denn es ist dem Autor ein großes Anliegen, dass Eltern nicht gleichgültig zusehen, wie ihr Nachwuchs vor dem Smartphone versumpft.


    Fazit: Ein sehr wichtiges und wertvolles Buch, mit vielen Informationen und guten Ratschlägen für einen vernünftigen Umgang mit den digitalen Medien. Unterhaltsam geschrieben, macht dieses Buch nicht nur auf die Not aufmerksam, sondern bietet auch gute und leicht umsetzbare Vorschläge für einen bewussten Umgang mit den Medien. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Eltern!


  13. Cover des Buches Nerd Attack! (ISBN: 9783421045096)
    Christian Stöcker

    Nerd Attack!

     (22)
    Aktuelle Rezension von: bicyclist
    Die Geschichte meiner IT Vergangenheit. Das Buch koennte in weiten Teilen eine Dokumentation meines eigenen Aufwachsens mit Computern sein. Klare Leseempfehlung fuer alle, die verstehen wollen, wie die gesamte digitale Kultur entstanden ist.
  14. Cover des Buches Die Schattensurfer (ISBN: 9781493556175)
    Hubert Wiest

    Die Schattensurfer

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Martins_Buecherbox
    Kurzbeschreibung

    Sansibar ist neidisch. Auf ihre beste Freundin Marella. Marella hat die Kristallprüfung bestanden und gehört nun zu RUHL. Sie sagt, damit hilft sie der Gesellschaft, denn Ruhl nutzt jeden Gedanken, den man denkt, für die Gesellschaft. Doch Sansibar möchte ein Geheimnis für sich behalten. Schließlich stellt sie sich die Frage : Ist das überhaupt möglich ?
    Luan wohnte sein ganzes Leben in einem Kinderheim. Er hat nur ein Ziel : Programmierer werden. Doch dann schließt die Heimleiterin ihn von der Kristallprüfung aus und er hat keine Zukunftschance mehr. Doch bei einem Besuch in einem Vergnügungspark erhält er vom Parkleiter ein unwiederstehliches Angebot. Das führt ihn in die verbotene Schattenstadt.

    Rezension

    Das Cover & der Titel passen, finde ich, zum Buch und sind sehr ansprechend. Auch der Klappentext passt sehr gut und verspricht nicht zu viel. Die Außengestaltung ist insgesamt wirklich gut !

    Die Handlung ist wirklich gut und passt zum Genre. Es gibt RUHL. Alle Gedanken, die man hat sind auf den Zentralcomputern von RUHL gespeichert. In der Handlung geht es um ein wirklich interessantes Thema. Viel über die Handlung möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten, lest am besten selbst!

    Die Geschichte spielt in der Zukunft. Die Zukunft ist wirklich gut beschrieben & interessant aufgebaut. Ich fand es wirklich gut zu lesen, was sich der Autor unter der Zukunft vorgestellt hat.

    Es gibt in diesem Buch zwei Protagonisten und es wird aus beiden Sichten erzählt. Einmal haben wir da Luan. Luan will unbedingt Programmierer werden, doch wegen eines Diebstahls, der kein Diebstahl war, wird er von der Kristallprüfung ausgeschlossen. Dann ist da noch Sansibar. Sie möchte unbedingt zu RUHL gehören. Als sie auf Luan trifft, kann sie sich erstmal nicht erinnern, obwohl die beiden für eine Zeit lang gemeinsam bei den Häppy Kidz waren. Beide Sichten sind wirklich interessant, aber ich fand es besser, aus Luans Sicht zu lesen, weil man hier viel bessere Einblicke bekommt.

    Der Autor hat einen relativ guten Schreibstil, jedoch fand ich hin und wieder einige Stellen nicht so gut. Die Spannung im Buch ist an fast allen Stellen gut, nur selten gibt es nicht spannende Stellen.

    Diese Rezension und viele weitere Rezensionen auf meinem Blog :
    https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/04/spannende-jugend-dystopie-die.html
  15. Cover des Buches Man muss auch mal loslassen können (ISBN: 9783426523230)
    Monika Bittl

    Man muss auch mal loslassen können

     (87)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Ich hatte bei dem Buch auf etwas locker-amüsantes gehofft.
    Leider wurde ich enttäuscht. 😔

    Das Aufeinandertreffen der drei Damen ist noch recht amüsant.
    Jedes Kapitel ist immer aus der Sicht einer anderen Person geschrieben.
    Leider tendiert doch sehr bald alles in die Richtung "Politisch", "System", "Kapitalismus", "Linken", "Rechten", etc.

    Auch ist der Schreibstil teils etwas unangenehm. So abgehackt. Zu großer Deutsch-Englisch-Mix. Bei der Jessy passt es ja, also vom Charakterbild und ihrer Vergangenheit her. Aber es zieht sich leider durch alle Charaktere. Schöner wäre es, wenn jede/r so seine Eigenarten hätte.

    Das ganze Politik-Gefasel hat mir das Buch ziemlich vermiest. Ich hatte mir doch eher etwas zum Schmunzeln und mit dem ein und anderen Lacher erhofft.

  16. Cover des Buches Bios (ISBN: 9783499291333)
    Daniel Suarez

    Bios

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Smimo_Do

    Kenneth Durand arbeitet bei Interpol in der Abteilung für Genkriminalität.

    Eine skrupellose Verbrecherbande, die Huli jing, steigt durch das Gen-Editing immer höher auf.

    Warum nicht sein Baby für die Zukunft rüsten? Es soll besonders schlau sein oder doch lieber ein Sportler, robustere Knochen, längeres Leben? Du kannst dir alles wünschen so lange du das nötige Kleingeld hast.


    Durand gerät den Huli jing ins Visier und sie verändern seine DNA. Ab sofort steht er auf der Fandungsliste von Interpol. Flucht ist die einzige Option. Denn wie soll Kenneth beweisen, dass er noch er selbst ist, wenn nicht mal seine DNA die seine ist.


    Suarez schafft es einen spannenden, Sci-Fi Thriller zu schreiben. Er hat zwar hier und da ein paar Längen, die mich aber nicht die Bohne gestört haben, da ich das Thema Genmanipulation echt spannt fand. Dieser Thriller war für mich mal wieder was völlig neues.


    Nur die Geschichte des Protagonisten "Otto" fand ich etwas seltsam. Hab sie wohl nicht ganz verstanden.

    Leider war der Schluss sehr  vorhersehbar und kitschig.

    Nichts desto trotz, war es ein erschreckender Zukunftsthriller der mich mitreißen konnte.

  17. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783837124965)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
    Ich habe Blackout inhaliert und war neugierig auf Marc Elsbergs andere Werke.

    Cover:
    Das Cover ist genauso dezent wie das von Blackout, sehr dunkel gehalten aber dennoch auffällig. Der blaue Schriftzug mit „Zero“ springt einem direkt ins Auge. Mir gefällt gut, dass alle Cover von Marc Elsbergs Bücher im gleichen Stil sind (ausgenommen das von „Gier“).

    Inhalt:
    Als überall im Internet ein Video kursiert, bei welchem ein Junge erschossen wird, nehmen viele die Forschung nach der Ursache auf. Eine Internetplattform namens Freemee sammelt und analysiert Daten von Nutzern um ihnen Hinweise für ein besseres Leben zu geben. Nur einer oder vielleicht mehrere sind anderer Meinung, nämlich ZERO. ZERO ist ein Online-Aktivist, der vieles kritisch darstellt um den Menschen die Augen zu öffnen. Hat er bzw. haben sie recht?

    Handlung und Thematik:
    Tendenziell ist das Thema super interessant und wichtig. Jeder sollte sich Gedanken machen, inwieweit personenbezogene Daten wirklich zur Verfügung gestellt werden sollten. Leider konnte mich die Handlung nicht so überzeugen. Es zog sich sehr dahin und es passierte nicht wirklich viel. Zwischendurch mal wieder ein paar Verfolgungsjagden, die aber schnell wieder vorbei waren. Stellenweise wirkte es auch surreal konstruiert vor. Auch fehlte mir der Thrill und ein Punkt, der es wert war, das Hörbuch weiterzuhören. Somit habe ich mich fast schon bis zum Ende gequält. Ich fands einfach relativ langweilig. Die Perspektive wechselte zwar immer, aber dies fand ich eher störend als hilfreich.

    Charaktere:
    Toll fand ich, dass die Charaktere auf dem Hörbuch-Cover-Innenteil kurz beschrieben werden. Die Charaktere fand ich allerdings nicht konsequent genug umgesetzt. Cynthia war irgendwie gegen Datenbrillen, Smartwatches usw. und dann nimmt sie es doch einfach wieder her. Auch konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu ihr aufbauen. Ihr passierten halt Sachen, aber sie war mir weder sympathisch noch unsympathisch. Ihre Tochter Viola fand ich besser, aber sie kam leider nicht so viel vor wie ihre Mutter. Es wurde viel zwischen den Perspektiven gesprungen, immer wenn man sich an ein Grüppchen gewohnt hat, kam wieder wer anderes.

    Sprecher:
    Steffen Groths Stimme kam mir irgendwie bekannt vor. Ich fand seine Stimme passend und er passte gut zum Hörbuch. Er hat mir am Hörbuch am besten gefallen. Er war der Grund, warum ich nicht vorzeitig abgebrochen habe. Seine Stimme ist angenehm und er konnte seine Stimme gut an die Situationen und Personen anpassen. Ich hoffe noch mehr von ihm zu hören.

    Persönliche Gesamtbewertung:
    Konnte meiner Erwartungen leider nicht erfüllen. Ich finde das Thema wichtig und interessant, aber hier wurde es leider nicht so gut umgesetzt. Die Handlung wirkt arg konstruiert und die Charaktere oberflächlich. Schade, ich hatte mich so drauf gefreut.

  18. Cover des Buches Google Unser (ISBN: 9783982064307)
    Christian Hoffmeister

    Google Unser

     (24)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf

    "Google Unser" von Christian Hoffmeister, ist ein Buch das von der Analyse der digitalen Religion, ihren Funktionen und Elementen bishin zur Handlungsempfehlung aus dem virtuellen Gotteshaus befreit.


    Christian Hoffmeister schildert in seinem Buch "Google Unser" das für meinen Geschmack anfangs ziemlich religionslastig ausgeführt wird, die Digitalisierung, Funktion und Elemente traditioneller Religionen. Auch werden die Unternehmen aus Silicon Valley als die Kirchen der digitalen Moderne gesehen. Dabei sind die User, die Gemeinsacht, Wir die Gläubiger, die dem Heilsversprechen der spirituellen Führer glauben und diesen bereitwillig in das globale Tal des Siliziums folgen.
    Sicherlich hat Christian Hoffmeister in vielen Punkten recht, vertritt den Standpunkt, wie irrational die Rationalisierung mit der Digitaliseirung wurde, doch ist es wirklich neu das Google, Facebook und Co unsere Daten schon längst für eigene ganz persönliche Zwecke missbraucht? Sollten wir uns nicht lieber fragen wieviel wir von unserer Persönlichkeit bereit sind preiszugeben? Vielmehr sollten wir den Umgang, das Nutzen der digitalen Onlineportale, unser Handeln und tun im digitalen Tool, kritischer gegenüberstehen. Wobei in der heutigen Moderne besonders google, einen hohen Stellewert eingenommen hat.
    Auch wenn die Thematik, die Digitalisierung und die moderne Technologiekultur mit der sich Christian Hoffmeister in seinem Buch beschäftigt durchaus interessant und zum nach bzw. auch umdenken anregt, ist es mir Insgesamt zu wissenschaftlich und religiös gefasst.


    Aufgebaut und vom Stil wie eine Bibel liest sich der Schreibstil zwar recht einfach, teilweise sogar mit einfliessendem Humor, war aber insgesamt zu wenig überzeugend und wirklich aufschlussreich für meinen Geschmack.

  19. Cover des Buches Hilfe, die Googles kommen! (ISBN: 9783548374536)
    Tobias Mann

    Hilfe, die Googles kommen!

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Benötigen Politiker einen Führerschein für's Internet?
    Was tun, wenn Mutter mal wieder das Internet gelöscht hat.
    Und was rät Knigge, wenn einem die eigenen Eltern bei Facebook begegnen?

    Diese und weitere großen Fragen, die die fortschreitende Digitalisierung mit sich bringt, kann nur jemand beantworten, der bereits in beiden Welten gelebt hat, ein sogenannter Digital Dummie.

    Tobias Mann ist bekennender Internetjunkie mit fortgeschrittener Googlelitis. 
    Er sinniert über die ersten erfolgreichen Verbindungen mit und Surferlebnisse im Internet, über Fluch und Segen von Onlineshopping, Google und E-Mails.


    Meine Meinung:

    Tobias Mann zeigt auf humorvolle und teilweise ironische Art, wie sich sein Leben mit Internet verändert hat. Angefangen mit den ersten Computerspielen wie Donkey Kong und stundenlangem installieren über den ersten Klick im World Wide Web schildert er die Vor- und Nachteile des Onlineshoppings und geht der Online-Sucht bzw. dem Phänomen "Nur mal kurz googlen!" auf den Grund.

    Dem Leser wird immer wieder der Spiegel vorgehalten und man findet sehr oft tatsächlich Parallelen zu sich oder anderen Personen aus der Familie.
    Trotzdem hat man nie das Gefühl, dass einem mit dem Zeigefinger gedroht wird.

    Auch die Politik bekommt ihr Fett weg: Politiker für die Sicherheit im Netz, die selbst ohne Hilfe keinen Eintrag bei Facebook veröffentlichen können. Auch - nach wie vor aktuelle - Themen wie Vorratsdatenspeicherung, Hackerangriffe usw. werden vom Kabarettisten nicht verschont.

    Sehr gelungen ist auch die Aufteilung in Digital Natives (die Generation, die mit Handy, Internet usw. von Geburt an konfrontiert wird), Digital Dummies (diejenigen, die erst in ihrer Jugend den Beginn der Digitalisierung miterlebt haben) und - ganz wichtig - die PWSNTACAA (People who should never touch a Computer at all).

    Ergänzt und aufgelockert wird das Ganze durch schwarz-weiß Karikaturen.

    Die erklärenden Fußnoten hätten etwas weniger sein dürfen, da man im Lesefluss fast auf jeder Seite von ein bis zwei Fußnoten unterbrochen wird.

    Die Lesung des Autors als Hörbuch kann ich ebenfalls sehr empfehlen. Da ich bereits verschiedene Programme von Tobias Mann gesehen, gehört und auch live miterlebt habe, habe ich beim Lesen dieses Buches durchgehend dessen Stimme im Kopf und mich im Tempo seiner rasanten Vortragsweise angepasst.


    Fazit:

    Ein humorvoller und sarkastischer Seitenhieb auf die Digitalisierung, der aber auch zum Nachdenken anregt.

    Ergänzt durch witzige schwarz-weiß Karikaturen.

    Als Hörbuch sogar noch besser!


    ...
    Rezensiertes Buch: "Hilfe, die Googles kommen!" aus dem Jahr 2013


  20. Cover des Buches QualityLand (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand

     (677)
    Aktuelle Rezension von: Louie

    Handlung

    Wir sind in QualityLand - einem Land, in dem nur der Superlativ verwendet wird und dir alles was du dir wünschst schon geliefert wird, bevor du es überhaupt bestellt hast. In dem ein Androide als Präsident kandidiert, ein Algorithmus dir den einen perfekten Partner vorschlägt und der Beruf deiner Eltern deinen Nachnamen bestimmt.

    Peter Arbeitsloser lebt in QualityLand und hat das System bisher nicht großartig hinterfragt. Bis er eines Tages von TheShop etwas geliefert bekommt, was er sich nicht gewünscht hat.

    Charaktere

    Die Charaktere sind so ausgefallen wie die Welt, in der sie leben. Als besonders gutes Beispiel dafür dient Martyn Vorstand, der als Politiker im Parlament von QualityLand arbeitet, sich eigentlich aber gar nicht so wirklich für Politik interessiert. 

    Die Figuren verkörpern hier die Probleme der Gesellschaft, was ich sehr spannend finde.

    Meinung

    Die Welt, die hier geschaffen wurde, ist voller Gesellschaftskritik, trotzdem aber sehr humorvoll. Obwohl ich normalerweise so gut wie nie beim Lesen lache, fiel mir das hier nicht schwer.

    Die Werbung und Nachrichtenartikel zwischen den Kapiteln haben das Buch noch zusätzlich aufgelockert und besonders die Kommentare unter den Artikeln waren super unterhaltsam.

    An einigen Stellen hat es mir etwas an Story gefehlt, da die wirklich spannende Handlung erst ca. ab Mitte des Buches losging. Das fand ich persönlich etwas schade, dadurch war aber wiederum mehr Raum um das System an sich besser kennenzulernen.

    Fazit

    Wirklich unterhaltsam und lesenswert!


  21. Cover des Buches Mach mal halblang. Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten (ISBN: 9783423262286)
    Matt Haig

    Mach mal halblang. Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Dieses Buch hat mir der Osterhase vorbeigebracht. Er hat dieses Jahr das beste Versteck aller Zeiten gefunden. Ich glaub es selbst kaum: Meine Buchgeschenke standen in einem der Bücherregale, neben den anderen Büchern. Ich bin da sicher zwanzig Mal vorbeigelaufen, bis mir endlich mal aufgefallen ist, dass die anderen Bücher des Regals ja gar nicht in blaues Papier eingewickelt sind.

    In diesem Buch geht es um ein Leben mit Angststörungen. Denn der Autor ist davon betroffen und weiß daher aus erster Hand, wie sich das anfühlt. Kleiner Spoiler: Ziemlich mies. Der Autor schreibt über Situationen, die ihn besonders belasten, schreibt, was er dagegen tut und vor allem auch, was der Grund dafür sein könnte, dass die moderne Welt für viele so belastend wirkt. Die Themen erstrecken sich dabei über ein sehr weites Spektrum: Einkaufszentren, ständiger Onlinezwang, extrem viel Auswahl bei Unterhaltung, Gesundheitssorgen und so weiter und so weiter. Besonders gut gefallen haben mir die Kapitel, in denen der Autor darüber schreibt, was ihm persönlich dabei hilft, seine Tiefs zu überwinden. Der Autor nimmt bei der Beschreibung seiner Erfahrungen kein Blatt vor den Mund. Er schreibt über seine Panikattacken, über Konflikte, die durch seine psychische Erkrankung vor allem in seiner Beziehung entstanden sind, über Hochs und Tiefs und sogar über seine Selbstmordgedanken.

    Eine Besonderheit des Buches war die unglaublich positive Grundstimmung. Das hört sich paradox an, ich weiß. Da schreibt jemand über seine psychischen Probleme und das auf eine so positive Art, dass die Art auch für Themen wie Hochzeiten, Katzenbabys oder frisch gebackene Kekse geeignet wäre. Gleichzeitig wird die Angsstörung aber nicht verharmlost, ganz im Gegenteil. Der Ernst der Lage wurde mir als Leserin trotzdem sofort klar. Und trotzdem hatte ich die meiste Zeit ein richtig breites Grinsen im Gesicht, hab auch oft laut gelacht. Die Lektüre des Buches war total amüsant und hat einfach nur Spaß gemacht.

    Den Schreibstil fand ich absolut großartig. Ich habe dieses Buch innerhalb eines Nachmittags inhaliert und mir dabei fast schon einen Sonnenbrand geholt, weil ich das Buch nicht mal für die Zeit aus der Hand legen wollte, die ich gebraucht hätte, um mir einen schattigeren Leseplatz zu suchen.

    Mein Fazit also? Kann ich euch absolut weiterempfehlen! Mira approves!

  22. Cover des Buches Die Bibliothek bei Nacht (ISBN: 9783596159444)
    Alberto Manguel

    Die Bibliothek bei Nacht

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Es gibt diese Bücher, die bei der Lektüre ein warmes Licht ausstrahlen, den Rest der Welt in schläfrige Dunkelheit versinken lassen und um sich und ihren Leser herum eine behagliche Atmosphäre intimer Lektüre verbreiten. Das sind Bücher, die in sich die Geborgenheit der Bibliothek tragen – nicht jeder Bücherei, versteht sich, sondern der Bücherstube der Gelehrten, die ihre Bücherregale geschmackvoll mit Bildern und Erinnerungsstücken abwechseln und einen Raum als Rückzugsort kreieren, der die Sicherheit des Mutterleibs verströmt.

    Alberto Manguels „Bibliothek bei Nacht“ ist ein solches Buch, das den Leser schon im Titel auf die Stimmung einstellt, die es vermitteln wird. Manguel erzählt eine ganz persönliche, bisweilen intime Kulturgeschichte der Bibliothek und verbindet seine herumschweifenden Gedanken und Anekdoten mit seinen eigenen Erfahrungen im Umgang mit seinen Büchern. Manguel geht es nicht um das Buch oder das Lesen – denen widmet er sich in anderen Texten. Hier geht es um den Raum, in dem die Bücher versammelt werden. Um das Wie, Warum, Womit, Wie lange und Für Wen.

    Beeindruckend ist der breite Blickwinkel, mit dem Manguel durch die Landschaft seines Sujets schreitet, sich hier von einer Idee ablenken und dort von einer Anekdote locken lässt. Seine Bibliothek ist eine polyglotte Völkerverbinderin, die zu allen Zeiten, seit es Bücher gibt, und an allen Orten alle Menschen verbindet, die man als Leser bezeichnen kann. Alle Zeloten, Eiferer und Fanatiker, die womöglich aus dem Buch ihre zerstörerische Weltanschauung schöpfen, schließt Manguel aus, denn gelehrte Leser, die um des Lesens willen lesen, werden nicht fanatisch. Ihr Wahnsinn liegt allein in der Sucht, Bücher auf Bücher häufen zu wollen.

    Der Text ist nicht in Bibliotheken der Religionen, Epochen, Nationen oder Sprachen gegliedert, sondern in Gedankenbahnen: Bibliothek als Mythos, als Ordnung, als Form, als Insel, als Identität und einige mehr. Manche der Bahnen beschreitet Manguel mit großer Sicherheit und lässt die Strecke wie ein weiches Sofa wirken – die Blibiothek als Ordnung, als Raum oder als Zuhause sind absolut zauberhafte Texte voller intimer Wärme, bibliophiler Begeisterung und wissenswerter Geschichten. Andere lassen bisweilen Details vermissen, die ich gern gelesen hätte: In der Bibliothek als Zufall hätte ich gern auch über die Einzigartigkeit jeder Bibliothek gelesen, weil sie nicht nur durch das Sammlerinteresse, sondern auch durch Zufall und Gelegenheit zu einem Gebilde gewachsen sind, das es so nur ein einziges Mal auf der Welt (und in der Zeit!) gibt. Manguel beschreibt mehr, wie das Schicksal der Welt viele Bibliotheken und Werke hat abhanden kommen lassen, so dass der Zufall bestimmt, was noch übrig ist – oder wie der Altgermanist Burkhart Wachinger ausgerufen hat: „Alle Überlieferung ist zufällig!“ Nicht ganz stimmig ist etwa die Bibliothek als Macht, in der Andrew Carnegie seinen paternalistischen Auftritt hat, weil die hier präzisierten Überlegungen nicht in das Grundkonzept des Buches zu passen scheinen.

    Völlig im Fluss und regelrecht mitreißend sind Manguels Gedanken über die Bibliothek als Werkstatt oder als Zuhause, in denen der völkerverbindende, die Zeiten überdauernde Gemeinschaftssinn der Buchmenschen erklingt, ob es verständige Mullahs in der Wüste der Pilger, Betreiber von Eselsbibliotheken in den Anden oder reumütige Inquisitoren sind. Sie alle lädt Manguel wispernd in seine eigene Bibliothek und als Nachbarn in die Heimat der Lesenden, in die Mitte der angenehmen Lektüreerfahrung seines gelehrten Werkes.

    Was andere kritisieren – die vereinbarte Wohligkeit der Schilderungen in diesem Buch – halte ich für seine Stärke: eine ganz wunderbare Schatzsuche vom heimatlichen Leseort aus.

  23. Cover des Buches Maddie - Immer das Ziel im Blick (ISBN: 9783843210980)
    Katie Kacvinsky

    Maddie - Immer das Ziel im Blick

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Die ersten beiden Teile haben mir gut gefallen, da wollte ich auch wissen, wie die Trilogie ausgeht. Der Kampf um die Jugend geht in die letzte Runde. Beginnen wir mit etwas positivem. Der Charakterentwicklung von Maddies Mutter, leider habe ich den Namen vergessen. Sie hat mir in diesem Teil am besten gefallen. Insgesamt fand ich sie viel lebendiger und offener, auch was ihre eigene persönliche Meinung angeht. Ein klarer Pluspunkt. Den nächsten bekommt Maddie, dafür, dass sie ein richtiger Familienmensch ist und ihre Familien einfach nicht aufgeben will und kann. Es wäre einfach wegzugehen und den Kampf auszutragen, es ist nicht einfach sich seinem „Widersacher“ zustellen, besonders wenn es der eigene Vater ist. Auch der große „Widersacher“ Maddies Vater, Kevin Freeman, ist ein Pluspunkt. Ich finde in dreidimensional, wenn auch nicht besonders durchschaubar, die Ereignisse, die ihn betreffen, fand ich beim Lesen überraschend und interessant. Was zum Schluss mit ihm passiert ist traurig und auch hart. Es hat mir wirklich wehgetan. Noch ein Pluspunkt ist eine neue Figur, die erst im dritten Band eingeführt wird: Jax. Er ist Künstler und ein DS-Aussteiger. Außerdem ist ein direkter Konkurrent für Justin, den Jax hat ein Auge auf Maddie geworfen. Ich fand das Liebesdreieck etwas typisch für Bücher dieser Art, aber es ist nicht negativ. Es hat noch zusätzliche Spannung gebracht und ich musste wirklich rätseln, für wen Maddie sich zum Schluss entscheidet. Was mir allerdings etwas sauer aufgestoßen ist, sind actionhaltige Szene, in denen hauptsächlich Jax und Maddie involviert sind. Diese fand ich übertrieben und hab beim Lesen auch ein oder zwei Mal die Augen verdreht. Was mir zu schnell ging waren Szenen, die ganz zum Schluss spielen und in denen Maddie und Justin vorkommen. Die werden mir etwas zu mechanisch abgehandelt. Es werden zwar Erklärungen abgeben, aber nur kurze, mir fehlt die Ausführlichkeit und die Tiefe in diesen Szenen. Alles in allem ist der Schluss aber gut. Ich kann damit leben, es macht Sinn und ist das was in diesen Momenten richtig ist für unsere Hauptcharaktere. Es ist zwar nicht unbedingt, dass was ich mir gewünscht habe als ich die Reihe vor einigen Jahren begonnen habe, aber das heißt nicht das es schlecht ist. Mir gefällt auch, dass das Ende zwar in sich abgeschlossen ist, aber noch offen ist für weitere Entwicklungen. Nur weil es jetzt passt heißt das nicht, dass sich Dinge ändern können.

  24. Cover des Buches Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft (ISBN: 9783596033676)
    Jeremy Rifkin

    Die Null-Grenzkosten-Gesellschaft

     (2)
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