Bücher mit dem Tag "dimensionen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dimensionen" gekennzeichnet haben.

87 Bücher

  1. Cover des Buches Everflame - Feuerprobe (ISBN: 9783791526300)
    Josephine Angelini

    Everflame - Feuerprobe

     (1.109)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Liebe schmerzt. Welten kollidieren. Feuer tötet. Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden – und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser "Crucible" ist Lillian – und Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit begegnet Lily sich selbst – und einer unerwarteten Liebe. Ein mitreißender Pageturner mit starken Gefühlen: schicksalhafte Entscheidungen, Magie, Spannung und Liebe mit einer Heldin zwischen zwei Männern, zwei Welten und zwei Identitäten.

    Meine Meinung:

    Ich hatte vorher noch nie ein Buch der Autorin gelesen, umso mehr hat es mich überrascht, wie schnell ich Zugang zu der Geschichte gefunden habe.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und einfach zu lesen.

    Die Handlung war durchwegs spannend, ich wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.

    Die Protagonistin Lily Proctor war mir von Anfang an sympathisch. Sie leidet an lebensbedrohlichen Allergien, die sie in ihrem Alltag stark einschränken. Zu Beginn des Buches fehlt es ihr sehr an Selbstbewusstsein aber im Laufe der Geschichte macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch. Lily hat noch eine ältere Schwester namens Juliet, die Dynamik zwischen den Geschwistern hat mir sehr gut gefallen. Die Beiden passen immer auf und sein so lieb zueinander.

    Im alternativen Salem treffen wir dann auf Lilys Doppelgängerin Lilian. Die Beiden haben ähnliche Charakterzüge, sind aber letztendlich total verschieden. Lilian hat in der Vergangenheit viele grausame Dinge getan und tut sie auch immer noch, dennoch glaube ich nicht, dass sie gänzlich böse ist.

    Der männliche Protagonist heißt Rowan, er ist ein vielschichtiger und interessanter Charakter. In der Vergangenheit musste er sehr viel erleiden, dass in dann auch entsprechend geprägt hat. Aus diesem Grund konnte ich es auch gut nachvollziehen, dass er Lily gegenüber erstmal ziemlich skeptisch war und ihr misstraut hat.

    Das Ende war super spannend und unerwartet, ich bin sehr froh, dass ich mir bereits die nächsten Bände gekauft habe.

    Fazit:

    Dieser Auftakt der Everflame-Trilogie konnte mich vollkommen überzeugen. Aus diesem Grund bekommt das Buch auch eine dicke Leseempfehlung von mir.

  2. Cover des Buches City of Heavenly Fire (ISBN: 9783401505695)
    Cassandra Clare

    City of Heavenly Fire

     (1.520)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Das große Showdown von Chroniken der Unterwelt und ich verrate mal nicht groß was zum Inhalt, außer, dass sich alle Handlungsstränge auf dem Weg zu einem finalen Kampf, einer finalen Gefahr für die Schattenjäger und die ganze Welt zusammenfinden.

    Und das ist so gut gelungen! Band 4 und 5 hatten leicht geschwächelt für mich, hier kann ich wieder gar nicht anders, als begeistertes Lob auszusprechen. Mir kam das Buch trotz 900 Seiten nie zu lang vor, weil immer was passiert ist. Es war immer was los, neue Ereignisse kamen, haben sich überschlagen, neue Ideen wurden gesponnen, und das alles hat mich durchweg gefesselt.

    Der Fokus liegt auf der Truppe um Clary, Simon, Jace, Alec und Isabelle und ich hab jede Sekunde geliebt, die fünf zu begleiten. Es gibt auch Streitereien, aber alles in allem sind sie zu einer tollen Einheit zusammengewachsen, wo jeder seine Rolle hat. Aber ich fand es auch super, dass wir – während die auf ihrer alles entscheidenden Mission waren – durch andere Perspektiven auch noch erfahren haben, was an den anderen Baustellen gerade so los ist. Das hat die Handlung richtig schön rund gemacht und es ist toll, wie am Ende alles zusammentrifft. Dabei haben wir auch einige andere interessante Charaktere begleitet.

    Ich hab mitgehofft, -gefiebert, -gebangt und -getrauert, und war vollkommen in der Schattenjägerwelt gefangen. Und ich hab auch die Charaktere wieder geliebt, vor allem die fünf – und Magnus. Sogar Alec, der für mich im Vorgänger geschwächelt hat, fand ich hier wieder wundervoll. Sie haben alle ihre Schwächen, sind immer authentisch, und wollen doch nur das Beste für ihre Lieben. Dabei finde ich es auch toll, dass man bei jedem einzelnen eine richtig tolle Entwicklung erkennen konnte! Ihr grundlegendes Wesen war jeweils noch genauso wie am Anfang der Reihe, niemand ist eine vollkommen andere Person geworden, und doch haben sie sich alle so verändert, weiterentwickelt, sind stärker geworden (nicht nur körperlich), offener, mutiger. Das ist unfassbar gut dargestellt, finde ich!

    Es gab Action, strategische Züge, Gewalt, emotionale Szenen, Drama, Überraschungen, Gefühle, und was will man eigentlich mehr? Gegen Ende musste ich sogar bei einer sehr heftigen Szene losheulen, wo ich vorher niemals erwartet hätte, dass ich da weinen müsste – einfach, weil es mich so kalt erwischt und so traurig gemacht hat.
    Der Schreibstil ist wie immer total klasse; eine gute Mischung aus bildreicher, wortgewandter Sprache und einer leicht zugänglichen, mitreißenden.

    Ich denke, es wird jetzt niemand erwarten, dass ich was anderes als 5 Sterne gebe. Und so ist es. Für mich war City of Heavenly Fire grandios, und so kann ich abschließend auch die komplette Reihe sehr empfehlen. Ich werde alle ganz schrecklich vermissen.

  3. Cover des Buches Everflame - Tränenpfad (ISBN: 9783791526317)
    Josephine Angelini

    Everflame - Tränenpfad

     (519)
    Aktuelle Rezension von: FunkensBuecherwelt

    Da ich mich beim ersten Band ausführlich um den Schreibstil der Autoren gekümmert habe, lass ich es hier aus und komme direkt zum Inhaltlichen.


    Der Roman ist, genau wie der Vorgänger, sehr verständlich und Mitfühlend geschrieben.

    Allerdings stolpert man ab und an über mehrere Seiten und es bedarf eine kleine Eingewöhnungszeit da hier die Sichtweisen verschiedener Menschen (und Welten) aufeinandertreffen.

    Aufgrund dieser Tatsache hatte ich persönlich anfangs noch große Schwierigkeiten alles nachempfinden zu können. Ab der Mitte des Buches war der Dam dann aber gebrochen, zum Schluss flossen sogar Tränchen.

    Apropos Schluss, dieser regt eindeutig zum Weiterlesen an und lässt viele kleine Fragen offen.
    ich werde keinen weiteren Tag davonkommen lassen, um den dritten und letzten Teil anzufangen.



    Alles in einem, hat mir der erste Band zwar besser gefallen aber der zweite ist auch nicht weg zu denken! Daher 3/4 Sternen

  4. Cover des Buches Ein Käfig aus Rache und Blut (ISBN: 9783959912914)
    Laura Labas

    Ein Käfig aus Rache und Blut

     (330)
    Aktuelle Rezension von: Einhornbeby

    Ich habe die Reihe ins Auge gefasst, weil mir das Cover von Band 2 so gut gefallen hat. Das Cover von Band 1 hat mich dafür gar nicht angesprochen. Hätte ich Band 1 in einer Bücherei gesehen, hätte ich wahrscheinlich nicht einmal den Klappentext gelesen. 

    Die Kapitel sind aus Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt was eine Abwechslung ins Buch brachte. 

    Finde es schön, dass im Buch zwischendurch Zeichnungen auftauchen. Dies erzeugt ein persönliches Gefühl.

    Bin gespannt, ob der 2. Band das Niveau halten kann.

  5. Cover des Buches Gebannt - Unter fremdem Himmel (ISBN: 9783841503138)
    Veronica Rossi

    Gebannt - Unter fremdem Himmel

     (1.109)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Eine Katastrophe teilt die Welt in zwei Klassen. Die Menschen, die drinnen beschützt vor der unbarmherzigen Natur wohnen, so wie Aria, und die Menschen, die draußen in der Wildnis leben, so wie Perry. Als Aria verbannt wird, treffen sie aufeinander.
    .
    Dank den Sichten, die sowohl aus Arias als auch aus Perrys Perspektive geschrieben sind, fällt der Kontrast zwischen ihren unterschiedlichen Welten und ihrem bisher gelebten Leben noch deutlicher auf. Außerdem kann man sich so unglaublich gut in beide hineinversetzen, sie dabei beobachten, wie sie sich auf die neue Situation miteinander einlassen und über ihren eigenen Horizont hinauswachsen. Auch die erschaffene Welt ist unglaublich komplex, aber durch Aria kann man sich recht schnell gut darin zurechtfinden. Besonders haben mir die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren gefallen, sowohl die zwischen Perry und Aria, als auch die, die Roar als Perrys bester Freund mit vielen Personen hat.

  6. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (703)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein

    In gewohnter Haruki Murakami-Manier wird sicher wieder sehr viel Zeit für die einzelnen Charaktere und deren Geschichten genommen. Wer gerne liest und sich von dicken Büchern nicht abschrecken lässt, kommt hier wieder voll auf seine Kosten. Es macht einfach einen Unterscheid, wenn man sich Zeit lässt für die Details und völlig unaufgeregt durchs Buch wandert. Auch wenn die Thematik einer Fiktion und unrealistischen Geschichte normalerweise nicht meinem Geschmack entspricht, feiere ich dieses Buch wieder hart! Wie Haruki Murakami den Leser in Geschichten zieht, ist einmalig. Da wurde ich auch hier wieder nicht enttäuscht, sodass ich im Anschluss direkt in die Fortsetzung gestartet bin.

  7. Cover des Buches Ein Thron aus Knochen und Schatten (ISBN: 9783959912938)
    Laura Labas

    Ein Thron aus Knochen und Schatten

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Addicted2Books_ela

    Ich bin komplett mit den Nerven fertig, denn nach dem bösen Cliffhanger von Band 1, konnte ich mich ein wenig erholen: Dachte ich zumindest….

    Aber es ging genauso spannend und aufregend weiter, auch schürte Laura Labas in mir eine gewisse Angst, über das was als nächstes mit Alysion passieren würde.


    Noch mehr, als im ersten Band, habe ich mit ihr mitgefiebert und habe gelitten. Es war manchmal extrem schlimm, denn ich konnte ja leider nicht die Handlung beeinflussen und ich hätte das ein oder andere Mal gerne eingegriffen. Man merkt deutlich, wie sie sich entwickelt und sie mit ihren Entscheidungen hardert und sorry ich finde Garreth einfach nur heiß. Die Autorin legt eine Schippe drauf und das ist einfach so genial. Der perfekte Mix aus spannender Fantasy und Lovestory. Für mich einfach nur perfekt. 


    Ich bin so begeistert von diesem zweiten Teil, der bei mir ganz viele „Oh‘s“ und „Awwww“ und ganz viel Fassungslosigkeit ausgelöst hat. Ich war manchmal so wütend und im nächsten Moment war ich wieder so verzückt und hatte Pipi in den Augen.


    Leider ist der Cliffhanger noch böser als in Band 1 und das trieb  mir nun Tränen der Verzweiflung in die Augen, denn den dritten Band habe ich nicht. Das macht mich wirklich fertig. Ganz ehrlich, ich bin extrem schockiert und fassungslos und kann nicht fassen, was passiert ist. Auch wenn ich ein wenig die Befürchtung hatte.


    Das Cover mag ich und es ist ein schöner Kontrast zu dem vom ersten Band.


    Fazit


    Eine grandiose Fortsetzung einer Reihe, die mich aus den Socken gehauen hat. Laura Labas  schafft eine Spannung, die zum Zerbersten ist. Für mich ist es eine grandiose Geschichte mit Wendungen, die mich schwindelig gemacht haben. Für mich ist es ein weiteres Highlight der Autorin und ich bin so dankbar für diese Geschichte, die ein absolutes Highlight für mich ist.

  8. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9783847905875)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Als Shadow aus dem Gefängnis entlassen wird, ist nichts mehr wie zuvor. Seine Frau wurde getötet, und ein mysteriöser Fremder bietet ihm einen Job an. Er nennt sich Mr. Wednesday und weiß ungewöhnlich viel über Shadow. Er behauptet, ein Sturm ziehe auf, eine gewaltige Schlacht um die Seele Amerikas. Eine Schlacht, in der Shadow eine wichtige Rolle spielen wird ...

    Cover

    Eine Straße ohne Ende, ein Blitz der die Welt in zwei Hälften teilt und die Welt wird dunkel und öde. Es sieht ein wenig bedrohlich aus.

    Ein Wort vorneweg

    Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.

    Mein Eindruck

    American Gods ist ein Roman von Neil Gaiman aus dem Jahre 2001. Er verbindet Elemente der Fantasy, verschiedene Aspekte klassischer und moderner Mythologie sowie amerikanischer Folklore. Soweit von offizieller Seite. Im Jahr 2015 erschien im Eichborn Verlag eine ungekürzte Fassung, die ich nunmehr gelesen habe.

    Ich kenne schon einiges von Neil Gaiman und mag seine Art wie er Geschichten erzählt. Sie treffen nicht jedermanns / jederfrau Geschmack, haben aber das gewisse Etwas. Sie sind häufig ein wenig unheimlich, fantasievoll, skurril und bizarr. 

    Hier geht es nun vordergründig um den Kampf der Götter – die alten Götter aus den Sagen, Gedichten und der Mythologie gegen die neuen Götter des Entertainments, Social Media und des Konsums. Gaimans besondere Vorliebe für Odin kristallisiert sich dabei immer wieder heraus.

    Shadow, ein Mensch, soeben aus dem Gefängnis entlassen trifft auf Mister Wednesday und bekommt einen Job als Leibwächter, als Laufbursche, als Zielscheibe? Shadow befindet sich urplötzlich in einer anderen Welt, in der die Naturgesetze auf dem Kopf stehen.

    Seine Frau, die eben noch tot im Sarg lag und zu Grabe getragen wurde, besucht ihn in einer darauffolgenden Nacht – sie bedankt sich bei ihrem Welpchen für die Goldmünze. Spannend ist hier zu lesen, wie ein Traum aussehen könnte. Ein Traum, der sich um den Verlust eines geliebten Menschen dreht. 

    Neil Gaiman schreibt in dieser Beziehung sehr ausführlich und man hat das Gefühl dabei zu sein, es mitzuerleben. Gleiches gilt für die Fahrt im Auto von einem Staat in den Nächsten – jede Einzelheit wird beschrieben, sei es die Landschaft die aus dem Autofenster zu sehen ist, sei es das Gefühl der Langeweile oder die Gespräche. Es fühlt sich immer ein wenig an wie das Leben in Echtzeit. Es passiert nicht jede Minute etwas, der Tag zieht sich manchmal wie ein Kaugummi und doch gibt es eine Vielzahl von Aktionen die einen beschäftigen.

    Ein etwas anderer Bankraub, mit all seinen Vorbereitungen und Nachbereitungen oder die Treffen mit anderen Göttern auf einem Karussell und einem Ort der Kuriositäten.

    Mittendrin Shadow, der mit seinen eigenen Gedanken realisiert, was da um ihn herum passiert. Wie seltsam es sich anfühlt, mal magisch und mal hart. 

    Dazwischen gibt es kleine Geschichte aus den unterschiedlichen Zeitgeschehen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht dazu gehören und doch erzählen sie von den alten Göttern und wie sie früher waren. Sie erzählen von den Menschen, die ihre Götter mit in die neue Welt genommen haben.  

    Noch ein Wort zur Sprache – Neil Gaiman beschönigt nichts und bevorzugt oft eine gradlinige Sprache. Dazu gehören die Beschreibungen von brutalen Szenen ebenso wie die sexuellen Szenen. Es gibt auch die eine oder andere etwas poetische Beschreibung. Für mich ist es immer ein bunter Blumenstrauß, sehr realitätsnah.

    Fazit

    Wer gerne fantasievolle Geschichten mag, die etwas spezieller sind und in die Welt der Götter eintauchen möchte, wird hier gut bedient. Wer mehr Spannung und Aktion erwartet, der bewegt sich hier eindeutig auf ungewohnten Bahnen. Es gibt einige Längen und diffuse Abläufe. Bei den Geschichten von Neil Gaiman bedeutet es immer wieder, sich auf die Geschichte einzulassen und es so anzunehmen wie es geschrieben steht. 

     

  9. Cover des Buches Die Schöpfer der Wolken (ISBN: 9783959910989)
    Marie Graßhoff

    Die Schöpfer der Wolken

     (118)
    Aktuelle Rezension von: paevalill

    Nach den bisherigen Kernstaub-Büchern von Marie Graßhoff wollte ich mich nach Jahren mal wieder auf einen ihrer weiteren Romane einlassen. Zumal die knapp 500 Seiten dieses Mal überschaubar waren. "Die Schöpfer der Wolken" ist ein in sich geschlossener Einzelband, losgelöst vom sonstigen Graßhoff-Universum - und doch typisch.

    Ciara ist anders als andere, dabei glücklicherweise keine klischeehafte Außenseiterin, sondern ausnahmsweise gerade durch ihre besondere Fähigkeit beliebt. Als ihr Bruder, ein weltbekannter Autor, stirbt und sie auf einen geheimnisvollen jungen Mann stößt, dessen Träume sie nicht sehen kann, gerät sie in einen unheilvollen Strudel, der das Ende der Welt heraufbeschwört. Ob sie und andere Menschen mit außergewöhnlichen Eigenschaften die Welt retten können?

    Einer der Charaktere spricht den Vergleich direkt an: Ob sie Superhelfen wie die X-Men sind? Die Geschichte mutet wie einer der Comic-Actionfilme an, Graßhoff-typisch aber mit einer melancholischen Grundstimmung, die in diesem Fall in komplettem Kontrast zu den actiongleichen Szenen steht. Grundsätzlich ist das natürlich originell und kann für einige LeserInnen durchaus genau richtig sein. Ich selbst bin da allein deshalb kritischer, weil ich auch sonst kein Fan besagter Filme bin.

    Das größte Problem, das ich in dem Roman sehe, sind zwei Punkte: Das Tempo und ein für mich nicht von der Hand zu weisende Logikfehler, der einfach nicht im Einklang mit der Protagonistin steht. Letzteres ist sicher Geschmacksache, ich werde den Punkt weitgehend spoilerfrei erörtern.

    Zunächst zum Tempo. Ich mag sowohl actiongeladene, verhältnismäßig kurze Romane, genauso wie langsame, atmosphärischere. Dieser versucht Action mit einer grundlegenden Melancholie zu kombinieren, was für mich zur Folge hat, dass er sich ausgebremst anfühlt, zu lange braucht, um Wesentliches zu erzählen.

    Dazu kommt, dass mir auch die Rätsel zu offensichtlich erschienen. Lediglich einen Überraschungsmoment gab es für mich, nämlich als der/die VerfasserIn der Briefe offenbart wurde. Die Identität dahinter erschloss sich mir ansonsten aber leider viel zu schnell, ebenso wie weitere Rätsel. Das fand ich schade und nimmt viel von der Spannung, von der dieser Roman leben soll.

    Das Tempo erscheint mir dadurch viel zu langsam, der Roman wird leider langatmig. Was schade ist, da die Handlung an sich durchaus spannend und das Ende und die Auflösung tatsächlich nicht vorhersehbar sind.

    Leider musste ich mit einer Sache besonders hadern, und zwar, dass sich Ciara wirklich viel zu lang Zeit lässt, das Manuskript ihres Bruders zu lesen. Dass sie anfangs zögert, kann ich grundsätzlich noch nachvollziehen. Dass das Manuskript über viele, viele Seiten und Kapitel überhaupt nicht mehr erwähnt wird, weder von ihr, noch von anderen Charakteren, erschließt sich mir jedoch keineswegs. Immerhin war er Grund für ihre Reise,und spätestens als die Welt tatsächlich unterzugehen droht, hätte zumindest eine dritte Person auf die Idee kommen können, dass es Zeit dafür wäre. Dass sie dieses einfach mal vergessen hat, obwohl sie außer ihrer Tasche mit jenem Manuskript nichts bei sich trägt, ist mir zu plump als Erklärungsversuch. 

    Der Punkt wäre mir vermutlich weniger stark aufgestoßen, wenn das Tempo größer gewesen wäre.

    Trotzdem ist die Handlung spannend, der Lesefluss leidet an keiner Stelle und die Charaktere sind wie auch in den Kernstaub-Büchern liebevoll ausgearbeitet.

    Mich persönlich hat der Roman leider etwas enttäuscht, aber womöglich nur, weil die Erwartungen auch wirklich hoch lagen.


  10. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (320)
    Aktuelle Rezension von: bookaddictxs

    Im Sommer liege ich oft nachts draußen und schaue in den Sternenhimmel raus. Je länger man die Sterne betrachtet, desto weiter scheint der Himmel sich über einem auszudehnen. 

    Ich habe mich so oft gefragt, was außerhalb der Erde und den paar Planeten dir wir kennen noch alles existiert. 


    Was ist überhaupt das Universum? Was ist der Ursprung und was bedeutet Schicksal?


    Hawking liefert so viele interessante Fakten über das Universum und seine Galaxien und konnte meinen Wissensdurst zu diesem Thema super abdecken. Das Buch ist speziell und manchmal nicht ganz so einfach zu verstehen, da Hawking anhand der physikalischen Gesetze versucht das Universum für den Leser verständlich zu erklären. Ich finde es trotzdem klasse geschrieben und viele meiner Fragen wurden erklärt. 


    Ich finde es beeindruckend wie klein wir Menschen sind und wie kurz die Zeit in unserem Universum für uns eigentlich ist. Als ich das Buch las, habe ich oft über unser Verhalten nachgedacht. Wir machen uns das Leben manchmal selbst viel zu schwer, vor allem gegenseitig. 


  11. Cover des Buches Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt (ISBN: 9783442480364)
    Alyson Noël

    Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt

     (353)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Klappentext:
    Zuerst war er nur ein Traum, dann trifft sie ihn und verliebt sich. Jetzt schwebt sie in tödlicher Gefahr.

    Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Schlagartig hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. In ihren Träumen wird sie heimgesucht von einem Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Dann erfährt sie, dass sie eine Seelensucherin ist, die zwischen den Welten der Lebenden und der Toten wandeln kann. Als sie dem Jungen mit den blauen Augen in der Wirklichkeit trifft, wird ihr plötzlich klar, in welcher Gefahr sie sich befindet.

    Zum Buch:
    "Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt" von Alyson Noel ist der Auftakt zur "Soul Seeker" Reihe. Es erschien am 18.11.2013 beim Godmann Verlag und ist auch als Taschenbuch sowie e-book erhältlich.

    Meine Meinung:
    Ich bin bei Lovelybooks immer wieder über dieses Buch gestolpert und irgendwie zog es mich einfach an. Durch den Klappentext und das tolle Cover wirkte es so wunderbar mysteriös. Aber leider war es einfach nicht mein Buch.

    Cover:
    Ich hatte noch die alte Ausgabe, wo ein Mädchen praktisch auf den Boden zu fallen scheint. Der Hintergrund ist in verschiedenen Orange- und Pinktönen gehalten und ich finde es einfach klasse.

    Inhalt:
    Wie schon gesagt hatte ich echt Lust auf dieses Buch, weil es so schön mysteriös und spannend klang.

    Aber schon der Anfang konnte mich leider so gar nicht fesseln oder begeistern. Mir fehlte einfach etwas. Es zog sich für mich unglaublich hin und ich fand es teils auch etwas verwirrend.

    Daire war unglaublich nervig. Klar, sie hatte keinen festen Rahmen, aber dennoch fand ich ihr Verhalten einfach unglaublich daneben. Wie sie teils mit ihrer Mutter redete, war echt die Härte und sie war mir nur unsympathisch.
    Die Autorin wollte wohl einfach einen rebellischen, verängstigten Teenager beschreiben, auf mich wirkte Daire eher wie eine aufmüpfige Zicke.

    Nach 150 Seiten habe ich eigentlich nur noch quer gelesen und musste mich da durchquälen.

    Den Schreibstil fand ich unglaublich schleppend und zäh. Leider gar nicht mein Fall.

    Bewertung:
    Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut. Es klang nach einer super spannenden und mysteriösen Geschichte, aber ich langweilte mich von Anfang an und musste mich da eher durchquälen. Die Charaktere waren auch gar nicht mein Fall.
    Von mir gibt es:

    1 von 5 Sterne
  12. Cover des Buches Rebell (ISBN: 9783959917155)
    Mirjam H. Hüberli

    Rebell

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Fabelhafte_Buecherwelt

    Das Cover ist ein wahrer Hingucker und allein deshalb wollte ich es unbedingt in meinem Regal stehen haben. Nun habe ich es auch gelesen und kann nur sagen: WOW! Die Geschichte ist toll und die Protagonistin Willow fantastisch. Ich konnte mich so gut in sie hinein versetzen und finde ihre Art einfach herrlich unterhaltsam. Aber auch die anderen Charaktere wurden von der Autorin wundervoll und gut beschrieben, sodass ich sie alle ins Herz schließen konnte.

    Willow hat in ihrem Leben schreckliche Schicksalsschläge erlitten, welche man als Leser nur zu gut miterleben darf. Jede Situation beschreibt Mirjam H. Hüberli einfach hervorragend und sehr bildhaft, sodass ich mir alles genau vorstellen konnte, selbst die schrecklichen Details.

    Doch nach all dem scheint es einen Lichtblick zu geben. Ihr Schwarm Noah macht endlich die ersten Schritte auf sie zu. Doch bei ihrem Date im Kino passiert etwas Schreckliches und Willow gerät in ein gefährliches Spiel. Der unheimliche und blasse Bo, den scheinbar nur Willow sehen kann, verschleppt sie in die Spiegelwelt, in der sie nicht nur ihr Leben auf Spiel setzt sondern auch einiges über ihre besondere Gabe erfährt.

    Fazit

    Ein fantastischer und spannender Auftakt mit tollen Charakteren. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

  13. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (290)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Daemon (Die Welt ist nur ein Spiel 1) von Daniel Suarez, geht es um Pete Sebeck, welcher Detective ist und um seine Kollegen  Nathan Mantz und Martin Burkow. Er und seine Kollegen ermitteln gerade frisch in einem Mordfall von Joseph Pavlos von welchem man im ersten Kapitel, den Tod miterlebt hat. Außerdem ist noch jemand von den Technickern des Team CyberStorm gestorben und zwar Chopra Singh, auch unter einem Unfall, der eigentlich nicht passieren sollte. Wer steckt hinter diesen Unfällen ? 

    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch nach über 100 Seiten abgebrochen, nicht weil es nicht spannend ist. Sondern weil ich gemerkt habe, das technische an der Geschichte interessiert mich zwar etwas, aber nicht so richtig, das ich weiter lesen oder hören mag. Meine Freizeit besteht nämlich nicht darin Computerspiele zu spielen oder mich mit viel Technik auseinander zu setzen, daher sollten vielleicht Leser, die mit dem Thema nicht viel anfangen können, die Geschichte lieber sein lassen. 

    Fazit:
    Das Buch war spannend, aber mit zu viel Technik und Computerspielen gespickt, das ich es abgebrochen habe. Um die Geschichte zu mögen, sollte man an Technik oder auch an Computerspielen interessiert sein.

  14. Cover des Buches Eine Krone aus Herz und Asche (ISBN: 9783959912952)
    Laura Labas

    Eine Krone aus Herz und Asche

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Einhornbeby

    Es tut mir fast etwas leid, dass ich den 3. Band nur mit 3 Sterne bewerte, da ich anscheinend nicht die gleiche Meinung teile wie die anderen Leser. Das Problem war jedoch, dass ich Band 1 und 2 richtig gelungen fand und der 3 Band konnte meinen Erwartungen einfach nicht mehr erfüllen. Das Buch war für mich zu sehr in die Länge gezogen und ich hatte leider etwas zu kämpfen. Auch mit der Lovestory hatte ich irgendwann einen "gääähnnn" Effekt, da sich für mich der Charakter von Alison seit Band 1 zu Band 3 komplett verändert hat. Es ist schön, wenn die Protagonisten über sich hinauswachsen, doch hier hatte ich einfach nur noch das Gefühl, dass ich eine total andere Person vor mir habe. Laura Labas hat eine tolle Story geschrieben und vielleicht waren die Bücher 1 und 2 einfach zu gut geschrieben ;). Nichtsdestotrotz finde ich es schön, dass so vielen anderen Leser der Abschluss so gut gefallen hat.

  15. Cover des Buches Sputnik Sweetheart (ISBN: 9783832161002)
    Haruki Murakami

    Sputnik Sweetheart

     (382)
    Aktuelle Rezension von: Nette

    Ohne große Erwartungen bin ich mit dem Buch gestartet.  Mit den ersten Seiten hatte ich Schwierigkeiten. Für mich war nicht klar, aus welcher Sicht das Buch erzählt wird. Glücklicherweise hat sich dies im Laufe des Buches gelegt. Als Leser begleiten wir Sumire auf dem Weg zur Selbstfindung zwischen dem Wunsch den eigenen Traum zu verfolgen und der Veränderung, die die Begegnung mit Miu auslöst. DEM Sputnik, der in die Umlaufbahn von Sumire gerät und die Perspektiven verändert. Die Erzählung hat mir richtig und gefallen und dann kam irgendwie der Wendepunkt im Buch, an dem ich den Faden verloren habe. Ich wusste nicht wirklich, in welcher Gegenwart ich mich als Leserin befinde, was mir die Erzählungen zu sagen haben. Ich würde daher sagen, dass das Buch viel Platz für Spekulationen und Interpretationen lässt. Mich konnte der Autor mit dem Ende nicht abholen und ich bleibe mit vielen Fragen zurück.

  16. Cover des Buches Dark Heroine (ISBN: 9783492280754)
    Abigail Gibbs

    Dark Heroine

     (267)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Die Gestaltung

    Das Cover ist der Hauptgrund, weshalb ich mir das Buch damals gekauft habe. Denn mal ganz ehrlich, wer von uns ist denn kein Coverkäufer? Und ich finde, das Cover von „Dark Heroine“ macht auf jeden Fall etwas aus. Da habe ich also nichts dran auszusetzen. 

    Auch im Inneren finde ich die Aufmachung sehr ansprechend. Die Kapitel sind einfach bezeichnet mit Kapitel 1,2,3,usw., und daneben steht in großer, verschnörkelter Schrift, aus wessen Sicht das Kapitel erzählt wird. 


    Der Erzählstil

    Obwohl „Dark Heroine“ ursprünglich eine Wattpad-Story war, merkt man davon überhaupt nichts. Abigail Gibbs‘ Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, nicht zu ausschweifend und nicht zu nüchtern, also genau perfekt. Dadurch habe ich das Buch trotz seiner 606 Seiten an nur einem einzigen Tag durchgelesen!

    Dadurch, dass das Buch nicht nur aus Violets Sicht, sondern auch aus der von Kaspar geschrieben wurde, hat man direkt ein Bild davon bekommen, wie es in ihrem Innersten aussieht. Auch waren die Dialoge zwischen den Charakteren sehr authentisch und die ganze Geschichte sehr gefühlvoll.


    Die Handlung

    Die Handlung ist genauso authentisch und nachvollziehbar wie die Dialoge. Das ganze Buch über ist dieser rote Faden erkennbar, und die kurzen Kapitel machen die Geschichte zu einem wahren Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. 

    Auch das Setting finde ich unglaublich passend gewählt – zu gern würde ich Varnley mal einen Besuch abstatten! Anfangs habe ich ja noch mit einer Twilight-ähnlichen Geschichte gerechnet, aber im Nachhinein kann ich auf jeden Fall sagen, dass „Dark Heroine“ etwas vollkommen Anderes ist. Und zwar auf gute Art und Weise anders. Allein schon die Idee der unterschiedlichen Dimensionen hat mich fasziniert und in ihren Bann gerissen, sodass ich es kaum erwarten kann, auch Teil 2 zu lesen, der aus der Sicht einer Person aus der ersten Dimension geschrieben ist. 

    Die Actionszenen waren unglaublich mitreißend beschrieben, und die Erotischen Teile genau richtig und ohne diese vulgäre Sprache, die ich sonst überhaupt nicht leiden kann. Dadurch sind Herzrasen und Schockmomente beim Lesen auf jeden Fall vorprogrammiert.


    Die Charaktere

    Violet ist eine sehr toughe Protagonistin, die mir sofort sympathisch war. Sie hat Stärken und Schwächen und obwohl sie manchmal ein bisschen wankelmütig ist und viele genau das als Kritikpunkt auffassen, finde ich gerade das an ihr so realistisch, denn ich hätte in vielen Situationen genauso gehandelt wie sie. 

    Und Kaspar ist ein Bookboyfriend, den man erst lieben lernen muss – so wie Violet es musste. Anfangs war überhaupt nicht sicher, ob das zwischen den beiden überhaupt was werden kann, und ich werde auch nicht verraten, wie sie sich letztendlich entscheidet. Nur so viel: Ich war wirklich überrumpelt. 


    Fazit

    „Dark Heroine“ ist ein Buch, das Action, Spannung und Emotionen perfekt widergegeben hat, wodurch der Nervenkitzel unumgänglich war. Die ganze Story war unglaublich nervenaufreibend, weshalb ich sie jedem Vampirfan empfehlen kann!

  17. Cover des Buches Heaven - Stadt der Feen (ISBN: 9783401502212)
    Christoph Marzi

    Heaven - Stadt der Feen

     (606)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Ich habe dieses Buch das letzte Mal in der Grundschule gelesen und nun nach gut 10 Jahren wieder dazu gegriffen.

    Das Leseerlebnis war wirklich schön und bis auf eine kurze Flaute durchweg angenehm. Der Autor versteht es, Situationen und Umgebung anschaulich zu beschreiben und den Leser so ganz in die Geschichte zu entführen. Vor allem die detaillierte Beschreibung Londons machte die Geschichte so glaubwürdig.

    Das klassische Bild der Fee wird hier etwas auf den Kopf gestellt, bleibt aber definitiv vollkommen magisch.

    Die Einordnung als Kinderbuch durch LovelyBooks empfinde ich jedoch als definitiv fehlerhaft. Innerhalb des Buches wird mehrmals Sex thematisiert, sowie auch rohe Gewalt und Mord. Ich denke daher, dass man es als Jugendbuch betiteln sollte.

  18. Cover des Buches Gier (ISBN: 9783492303101)
    Arne Dahl

    Gier

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    „Gier“ von Arne Dahl bildet den Auftakt einer neuen Thriller-Reihe rund um die Ermittlertruppe Opcop, einer frisch einberufenen und eigentlich noch streng geheimen operativen Einheit der europäischen Polizeibehörde Europol.

    Das Arne Dahl auf seine „A-Team“ Reihe aufsetzt und einen Teil der Protagonisten übernimmt, war mir nicht bekannt – es ist mein erster Roman von diesem Autor – ich sehe es aber nicht als großen Nachteil. Die Vielzahl der Charaktere, 13 direkte Ermittler, dazu die Teams in den Ländern, ihre Partner und die vielen Protagonisten in den einzelnen Handlungssträngen erfordern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit um hier nicht den Faden zu verlieren.

    Zur Story, im Umfeld des G20 Gipfels in London kommen zwei Menschen auf ungewöhnliche und unterschiedliche Art zu Tode, zunächst stirbt ein junger Chinese bei einem seltsamen Unfall auf der Protokollstrecke - direkt in Armen eines Opcop Beamten, kurze Zeit später wird eine Frauenleiche, die wie ein Kunstwerk drapiert ist, in einem nahen Waldstück entdeckt. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen? Die neue Einheit nimmt verdeckt die Ermittlungen auf und fördert Stück für Stück ein kriminelles Netzwerk zu Tage, das in seiner verschachtelten Komplexität schwer zu überblicken ist. Die Ermittler arbeiten in Teams an verschiedenen Orten und an unterschiedlichen Untersuchungsansätzen, welche nach und nach das Bild eines ungeheuerlichen, hochbrisanten Finanz- und Politikskandals ans Licht bringen und dabei geraten die Beamten auch selbst in Gefahr – einerseits durch Kompetenzgerangel wichtige Information vorenthalten zu bekommen und andererseits ins Visier mächtiger Gegner zu geraten.

    Dem Leser wird einiges abgefordert, „Gier“ ist kein Buch für zwischendurch, es ist anspruchsvoll, man muss sich konzentrieren um in die Handlung in Gänze zu erfassen, man sollte ein wenig Allgemeinwissen zur Finanzkrise haben und man darf kein „Friede, Freude, Eierkuchen Happy End“ erwarten.

    Dafür bekommt man einen beeindruckenden politischen Thriller mit dem Versprechen weiterer Teile.

  19. Cover des Buches Das Labyrinth erwacht (ISBN: 9783401507910)
    Rainer Wekwerth

    Das Labyrinth erwacht

     (719)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Der Leser landet scheinbar mittendrin und bekommt nicht viele Fakten mitgeteilt. Dadurch wirkt alles etwas unrund.


    Inhalt: Sieben Jugendliche erwachen nackt und mitten in einer ihnen unbekannten Landschaft auf, müssen zueinander finden und durch das Labyrinth gelangen.
    Sieben Jugendliche und in jeder Welt wird einer zurückgelassen, weil es immer ein Tor weniger in die nächste Welt hat, als es Jugendliche sind.
    Teils skeptisch, teils wütend, teils ratlos machen sie sich auf den Weg und müssen so manches Abenteuer überstehen. Sie finden zueinander oder lernen sich zu hassen. Fest steht aber, dass jeder aus seinem richtigen Leben ein Geheimnis mitbringt.


    Fazit: Als ich das Buch begonnen habe, hatte ich keinerlei Erwartungen an die Story. Auch die Lektüre des Klappentextes hat mich nicht wirklich auf das vorbereitet, was da kommen sollte.
    Gleich zu Anfang landet man mitten in der Story. Die Protagonisten sind in der Situation in der sie eben sind, man erfährt nicht warum und man erfährt nicht wie sie da hinein geraten sind. Man weiß als Leser nur, dass sie da jetzt sind und sich da durchkämpfen müssen. Eine andere Wahl bleibt ihnen nicht.
    Die sieben Protagonisten finden relativ schnell zusammen und genau so schnell tauchen auch die Namen der Leute auf. Das war zuviel für mich und ich hatte schon bald enorme Schwierigkeiten sie auseinander zu halten. Dadurch bin ich stellenweise auch nicht wirklich mitgekommen. Die Personen blieben leere Hüllen für mich und ich konnte mich nicht wirklich in sie hinein versetzen. Ich wusste nicht, zu wem ich halten soll und wen ich hassen soll. - Das allerdings hat sich dann zum Ende der Handlung geändert. Ich habe schnell die Person gefunden, der ich am wenigsten gönnte, lebend aus der Sache heraus zu kommen.


    Die Handlung habe ich so hingenommen, wie sie war, allerdings hatte ich zu keinem Zeitpunkt einen Film vor meinem geistigen Auge. Ich habe gelesen, was da stand, habe auch verstanden, was da erzählt wurde aber das alles war viel zu abstrus, als dass ich mich da hätte hinein finden können.
    Interessant wurde es allerdings als so ein paar Hintergrundinformationen aus dem Leben der Protagonisten ans Tageslicht kamen. Bei dem einen oder anderen wurde mir klar, warum sie da jetzt “abgestraft” werden sollten. Trotzdem, man erfährt nichts über den Initianter des Ganzen. Auch nicht, welchen Zweck das alles verfolgen soll.
    Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, was ich von dem Buch halten soll. Ich habe es gelesen, fand es stellenweise auch sehr interessant. Aber es hat nicht wirklich Sinn für mich ergeben.
    Trotzdem hat es der Auftakt dieser Reihe geschafft, dafür zu sorgen, dass ich nun auch den zweiten Teil irgendwann lesen möchte, um vielleicht doch noch dahinter zu kommen, wer das warum so angeleiert hat.


    Mit der schwachen Bewertung tue ich mich etwas schwer. Ich war auf der einen Seite total begeistert von der Idee und von der Story an sich aber auf der anderen Seite auch irgendwie enttäuscht, weil ich der Meinung bin, dass Herr Wekwerth das durchaus besser kann, als das was er hier abgeliefert hat.

    Ich denke, man muss abwarten, was in den nächsten Bänden noch passiert.

  20. Cover des Buches Das Blubbern von Glück (ISBN: 9783570310892)
    Barry Jonsberg

    Das Blubbern von Glück

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Candice Phee denkt anders als 12-jährige Mädchen, von denen ich bisher gehört oder gelesen habe. Sie denkt weiter, tiefgründiger und vor allem denkt sie hauptsächlich an andere als sich selbst: an ihre kleine und ein bisschen kaputte Familie, ihren Goldfisch, ihre Lehrerin, ihre Brieffreundin.

    Ihrer Erzählung und ihren Gedanken zu folgen, ist wundervoll, bietet einen besonderen Blickwinkel uns ist gleichzeitig amüsant.

    Erst auf Seite 69 wird das Wort „Autismus“ ins Spiel gebracht, das Lesende vorher schon vermutet haben könnten. Ist Candice Autistin? Wenn ja, dann ist dieses Buch eine großartige Lektüre für Menschen, die sich für dieses Thema interessieren und die Gedanken- und Gefühlswelt eines autistischen Kindes kennen lernen möchten.

    Eine ganze Reihe tiefsinniger Sätze und Formulierungen lassen sich wunderbar zitieren. Wer sich gern Notizen oder Zitate aus Büchern abschreibt, wird hier ständig fündig werden. Nur ein Beispiel von so vielen:

    „Mit fünf weiß man nicht, was man zu erwarten hat. Man weiß auch mit zwölf nicht, was man zu erwarten hat. Vielleicht weiß man nie, was man zu erwarten hat.“

  21. Cover des Buches Eine Hexe zum Verlieben (ISBN: 9783000477294)
    Kristina Günak

    Eine Hexe zum Verlieben

     (99)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Elinore Brevent ist tagsüber Maklerin und zeigt ihren Kunden schicke Häuser. Jedoch in der Nacht ist sie Hexe und widmet sich anderen Dingen. Ihr Doppelleben hat Eli fest im Griff. Bis sie bei einem neuen Objekt sonderbare Magie spürt. Dabei trifft sie auf einen ziemlich attraktiven Vampir und in ihren Garten taucht dann auch noch ein sehr ansehnlicher Werjaguar auf. Als dann noch eine Horde Seltsamer Elfen auftauchen und eine Mission für Eli haben. Gerät ihr Leben total durcheinander.... 

    Oh, die Geschichte finde ich toll. Es beginnt spannend, interessant und mit sehr viel Humor. Man lernt Elionore kennen und lieben. Nicolas und Vincent sind sehr geheimnisvolle Männer, die aber einen an das Buch fesseln. Die Geschichte ist leicht, humorvoll und fesselnd. Genau das richtige, wenn man eine Fantasygeschichte lesen möchte, die einen sehr gut Unterhält. Neben den tollen Humor, kommt die Magie nicht zu kurz und auch Liebe bekommt ihren Teil in dieser Geschichte. Man wird in einer Welt gezogen, die man so gut kennt, wie die eigene. Die aber einem so fremd ist, dass man nur staunen kann. 

  22. Cover des Buches Biss zum ersten Sonnenstrahl (ISBN: 9783551317421)
    Stephenie Meyer

    Biss zum ersten Sonnenstrahl

     (2.646)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    In diesem Buch geht es um Bree die eine Neugeborene ist. Es geht um die Armee von Neugeborenen die in Seattle ihr Unwesen treibt bevor sie die Cullens angreifen.

    Es war eine nette Dreingabe da man somit Neugeborene verstehen lernt. Wie verhalten sie sich, was treibt sie an, wie denken sie? Die Story ist nicht so anspruchsvoll. Es war schön einen kurzen Einblick in Brees Leben zu bekommen aber der Teil ist nicht unbedingt nötig. Ich habe ihn nach der Hauptreihe gelesen und hatte kaum einen Mehrwert.

    Der Schreibstil ist wie bei den anderen Büchern flüssig und schnell zu lesen. Es stört ein wenig das es kein einziges Kapitel gibt und alles in einem Rutsch gelesen wird.

    Die Charaktere sind gut beschrieben. Ich finde die Dynamik in der Armee ist gut nachvollziehbar.

    Alles in allem ist es eine nette Dreingabe die jedoch sehr kurz ist. Ich hatte ein wenig mehr erwartet. 

  23. Cover des Buches Lichttrinker (ISBN: 9783966989275)
    Veronika Weinseis

    Lichttrinker

     (62)
    Aktuelle Rezension von: feelings_books_love

    ,,Niemand kann mich sehen. Niemand außer dir!“

    Alles beginnt damit, dass Kinder und ihre allein erziehenden Eltern plötzlich verschwinden.

    Als auch seine Tochter Madison von einem Monster aus Schatten mit gelben Augen verfolgt wird beginnt Anders Recherchen zu betreiben, um sein Kind zu retten.

    Selbst wenn das heißt gegen seine Suspendierung als Cop zu verstoßen.

    Aber für seine Familie würde er alles tun.

    Bis er selbst auf den Mann aus Dunkelheit trifft, aber niemand kann ihn sehen.

    Niemand außer Anders.

    Schnell wird ihm bewusst, dass außer seiner eigenen Welt noch weitere existieren und so gelangt er plötzlich nach Ranulith.

    Eine Welt in der das Licht dominiert und welch die Finsternis selbst zu fürchten scheint.

    Aber um Madison zu retten, bleibt Anders nichts weiter übrig, um sich auf den dunklen Mann einzulassen und mit ihm gemeinsam zu arbeiten.

    Wird er seine Familie retten können und zurück in seine Welt gelangen?

    ~

    Von Anfang an beginnt eine Spannende Reise auf welcher man nach und nach Informationen über die Welten und ihre Charaktere sammelt.

    Allen voran erlebt man den Alltag von Anders, einen Cop mit Suspendierung und einer Ehe kurz vor dem vollkommenen Aus.  

    Allerdings gibt es auch noch während Anders Geschichte erzählt wird Kapitel aus der anderen Welt, sodass man nebenher bereits die Politik von dort kennenlernt.

    ~

    Ab der ersten Seite an begeistert Lichttrinker mit purer Spannung und auch wenn Anders gewiss nicht immer unbedingt der Vorzeige Charakter ist liegt ihm viel an Familie und Loyalität.

    Zudem ist er bereit dem Schattenmann entgegen zu treten, um die Welt sicherer zu machen und nicht nur seine Tochter zu retten.

    Denn sobald er sich auf den Handel mit der Finsternis einlässt erfährt er immer mehr, dass seine Welt in Gefahr ist und das nur durch Königin Elrojana aus Ranulith.

    ~

    Auf seinem Weg um die gesamte Welt zu retten trifft Anders immer wieder auf neue Begleiter, einige davon sind Freund, andere Feind und auch hinter dem Schattenmann verbirgt sich jemand anderes, als erwartet.
    Selbst ich war zwischen Zeitlich immer wieder etwas überrascht von ihm und seinen Wendungen, aber umso mehr sieht man eben auch, wie leicht man sich in einer Person täuschen kann. Denn hinter seinem Verhalten steckt noch so viel mehr, als zu Beginn angenommen.
    Mit immer neuen Wendungen entdeckt man selbst mit Anders zusammen die Geschichte der Charaktere und Welten.
    Trotz der Spannung von Beginn an, fiel es mir leider ziemlich schwer in die Geschichte rein zu kommen. Ich war etwas verwirrt durch die vielen Sichten gleich von Beginn an und dass sie keinen direkten Strang zu Anders seinen Kapiteln hatte. Als ich dann aber nach einigen Seiten richtig in der Geschichte angekommen bin, habe ich die Worte regelrecht in mich aufgesogen.
    Veronika Weinseis zeigt uns mit ihrer düsteren Fantasy Welten die gewiss nicht perfekt sind, Charaktere die nicht immer das Richtige machen und sich auch mal Irren, dass nicht immer alles nach Plan geht und man sich eben manchmal auch auf ,,das Böse“ einlassen muss. In Lichttrinker gibt es kein richtiges Schwarz oder Weiß, jeder hat seinen eigenen Weg, seine eigene Definition der Dinge. Aber genau das macht den Charme der Geschichte aus.
    Mit ihrem fesselnden Schreibstil bindet sie einen regelrecht an ihre Geschichte und macht neugierig darauf, was wohl noch alles kommen mag.

  24. Cover des Buches Die Zeitwanderer (ISBN: 9783404207985)
    Stephen R. Lawhead

    Die Zeitwanderer

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Darayos-von-Wichelkusen

    Vorneweg, dies ist kein historischer Roman. Wer einen historischen Roman erwartet und historische Korrektheit, der ist hier falsch, alleine durch die verschiedenen Eingriffe der Protagonisten in verschiedene Zeitebenen würde die Geschichte, wie wir sie kennen verändert.
    Insgesamt hat mir die Geschichte über Zeitreisende, die an Hand von Ley Linien in die Vergangenheit reisen sehr gut gefallen, einschließlich der Tatsache, das jemand indirekt in seine eigene Zukunft reisen kann. Nämlich wenn er von jemandem begleitet wird, der aus seiner Sicht aus der Zukunft kommt. Der Roman ist in einigen Stellen verworren und auch etwas unlogisch, aber insgesamt gut geschrieben. Die historischen Szenen klingen stimmig und scheinen soweit möglich gut recherchiert zu sein. Das Verhalten der einzelnen Personen ist sehr glaubwürdig im Bezug auf die Zeit aus der sie kommen geschildert.
    Was mich daran hindert diesem Buch fünf Sterne zu geben ist die Tatsache, das einige der Hauptpersonen kurz vor Ende des Buches in eine sehr mißliche Lage kommen und aus dieser nach dem Deus ex machina Prinzip kurz und knapp befreit werden. Diese Befreiung läßt mehr Fragen offen, als sie beantwortet und hat massiv den schalen Beigeschmack, das der Autor den Roman irgendwie zu einem nicht zu negativen Ende führen wollte. Selbst wenn das Buch von Vornherein als Mehrteiler angelegt ist und einige offene Fragen im nächsten Band beantwortet werden, ist das Ende zu künstlich.

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