Bücher mit dem Tag "diplomaten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "diplomaten" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.238)
    Aktuelle Rezension von: skywalkerin

    Ich hatte das Gefühl, eine Light-Version "Krieg und Frieden" von Tolstoi zu lesen, die manchmal doch zu "light" schien. Mein Gesamteindruck - nicht für die allerhöchsten Ansprüche, aber durchaus gut lesbar.

  2. Cover des Buches Die Hüter der Rose (ISBN: 9783404156832)
    Rebecca Gablé

    Die Hüter der Rose

     (779)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Ich habe es endlich mal geschafft an der Waringham-Saga weiterzulesen und es nicht bereut. 

    Zur Geschichte des zweiten Teils:

    Die Hüter der Rose beginnt im Jahre 1413 kurz nach dem Tod von Lancasters Sohn König Heinrich IV. und umspannt den Zeitraum bis 1445.  Sein Sohn Heinrich V. entfacht den Krieg gegen Frankreich von Neuem, um verlorene Ländereien zurückzugewinnen. John of Waringham nimmt als junger Knappe zusammen mit seinen Freunden Owen Tudor und John Beaufort an diesem Feldzug Teil und erlebt unter anderem die Schlacht von Agincourt, wo er zum Ritter geschlagen wird. Zurück in Waringham muss er 1415 seinen Vater beerdigen. Sein Halbbruder Raymond wird Earl of Waringham, den Titel in Burton hatte schon vorher der älteste Sohn Robins, Edward inne. John wird Stewart in Waringham. Im weiteren Verlauf des Buches ist John ein treuer Gefolgsmann des Königs und vor allem auch von dessen Onkel Henry Beaufort, dem Bischof von Lincoln und Winchester, der wie sein Vater John of Gaunt im Hintergrund die Fäden zieht. Kurz vor seinem Tod ernennt Heinrich V. John zum Erzieher und Beschützer seines Sohnes, Heinrich VI., eine Aufgaben, die er bis zum Ende des Buchs wahrnimmt.(Quelle: Wikipedia)

    Wie auch schon im ersten Teil „Das Lächeln der Fortuna“ gibt es jede Menge Protagonisten im Buch. Von daher ist eine Agenda, sowie ein komplettes Verzeichnis aller im Buch vorkommenden Personen wieder hilfreich. So kann ich immer wieder nachschauen. 

    Rebecca Gablés Schreibstil gefällt mir und ist ebenso spannend, wie der erste Teil, auch wenn ich bei über 1100 Seiten die Befürchtung hatte, es könnte langweilig werden.

    Aber durch die exzellente Recherche der Autorin bleibt dafür keine Zeit. Es ist eine brutale, aber auch eine spannende und interessante Zeit.

    Der Krieg zwischen England und Frankreich zieht sich fast durch das gesamte Buch.

    John, aus meiner Sicht der Hauptprotagonist, wenn man dies bei der Vielzahl an Personen überhaupt kategorisieren kann, ist aus meiner Sicht eine tolle Person. Er erlebt Höhen aber auch extrem viele, dunkle und vor allem schmerzhafte Tiefen.  Ich habe mir immer wieder beim Lesen gedacht: „wieviel Schmerz kann ein Mensch ertragen“? 

    Ein für mich wunderbarer Nebenschauplatz ist das Pferdegestüt der Waringhams. Vor allem ihr Umgang mit den Pferden. 

    Leider scheint es in jedem Band einen Waringham zu geben, der aus dieser Art schlägt. Das ist für mich ganz klar Robert of Waringham.

    Die Frauen in der Geschichte sind weiß Gott nicht beneidenswert, was leider der damalige Zeit geschuldet gewesen ist. Rechte für Frauen, gab es so gut wie keine und die Männer wurden leider nicht wirklich für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen.

    Aus meiner Sicht gelingt es Rebecca Gablé diese dunkle, für mich grausame und brutale Zeit, überzeugend ehrlich, hervorragend recherchiert und doch auch an den richtigen Stellen mit einem Quäntchen Humor zu erzählen. Und so ist es für mich ein insgesamt gelungener zweiter Teil dieser Waringham-Saga.

    Mein Fazit:

    Für alle Fans historischer Romane ist das Buch ein absolutes Muss, allein schon aufgrund des geschichtlichen Hintergrunds, der Intrigen, des Facettenreichtums des Romans und der hervorragenden historischen Recherche. 

  3. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596030934)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

     (1.180)
    Aktuelle Rezension von: Vellichor

    Dieses Buch erzählt die bewegende und emotionale Geschichte zweier afghanischer Frauen, die versuchen, in einer zerrütteten, patriarchalischen und zutiefst ungerechten Gesellschaft zusammenzuarbeiten, die durch Krieg und Grausamkeit zerrüttet ist.

    Ein entscheidender Kontext für die Geschichte ist der lange andauernde Konflikt zwischen den Mudschaheddin und den Sowjets zwischen 1979 und 1989. Im Laufe der Handlung kommen die Taliban hinzu, die 1996 die Macht ergreifen. Obwohl sich der Roman besonders stark auf die Geschichten der beiden Figuren Mariam und Laila konzentriert, ist der historische Mehrwert des Werkes nicht zu leugnen. Dies ist besonders wichtig, um das Schicksal der beiden Frauen in besonderer Weise zu verstehen.

    Mariam, eine uneheliche Tochter, die im Buch auch oft mit der gleichen Bezeichnung "harami" bestraft wird, wird im Alter von 15 Jahren mit einem viel älteren Schuster namens Rashid verheiratet. Dieser ist, gelinde gesagt, die widerlichste Figur, die mir je in einem Roman begegnet ist. Er wendet physische und psychische Gewalt gegen Mariam an. Es war schrecklich und erschütternd für mich, vor allem diese Passagen zu lesen. Mariam, die selbst noch ein Kind ist, hat Hoffnungen und Träume, möchte zur Schule gehen und steht im Schatten ihres Vaters, der mit drei Frauen und neun Kindern seine eigene Tochter betrogen hat, um die "Familienschande" ein für alle Mal loszuwerden. Es folgen Jahre der Tortur, weil sie Rashid keine Nachkommen schenken kann. Nach dem Sturz von König Sahir Shah wird die afghanische Gesellschaft immer regressiver, insbesondere als die Taliban an die Macht kommen. Frauen dürfen nur noch in Begleitung ihrer Ehemänner das Haus verlassen und müssen vollständig verschleiert sein. Dieben werden die Hände abgehackt, Fernsehen und Unterhaltung sind streng verboten, selbst Lachen auf der Straße wird bestraft.

    Nach einem großen Zeitsprung lernen wir Laila kennen, die Tochter von Mariams Nachbarin Fariba. Ihr Vater hat die Universität abgeschlossen und ist Lehrer. Sie wächst wohlbehütet mit ihrem Freund Tarik auf, der aufgrund einer übersehenen Landmine nur noch ein Bein hat. Auch sie muss im Laufe der Geschichte Rashid heiraten, da ihre Familie in den kriegerischen Auseinandersetzungen des Landes getötet wird. Mit Tarik pflegt sie eine zärtliche Liebe, aus der schließlich ein ungewolltes Kind hervorgeht, das sie versucht, als das eigene von Rashid kenntlich zu machen, um nicht in Ungnade zu fallen. Rashid ist jedoch nicht besonders angetan von seiner Tochter. Man kann seine frauenfeindlichen Züge deutlich erkennen. Er behandelt auch Laila schlecht, und trotz der anfänglichen Feindseligkeit zwischen Mariam und ihr entwickelt sich eine bedeutende Freundschaft zwischen den beiden Frauen, die gemeinsam versuchen, die schrecklichen Taten ihres Mannes zu ertragen.

    Ich möchte nicht näher auf die Handlung eingehen und werde meinen Gesamteindruck etwas ausführlicher schildern.

    Wie bereits erwähnt, hat mich dieses Buch sehr emotional berührt. Es ist schrecklich, vor allem im aktuellen Kontext, was vor allem Frauen in solchen Situationen ertragen müssen, unter einem Regime, das einen radikalisierten Glauben auslebt.

    Ich spreche hier bewusst von Radikalisierung, denn jede Ideologie kann zweckentfremdet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie den Kern eines Glaubens widerspiegelt oder ihm widerspricht. Jede Form der Ideologie und des Denkens kann in eine feindselige und radikale Richtung ausarten, und darüber sollte ein offener Diskurs geführt werden, ohne friedliche Gläubige zu diffamieren, aber auch ohne das eigentliche Thema zu vernachlässigen und sich völlig der Verantwortung zu entziehen. Ich empfehle das Buch jedem, der sich für den historischen Hintergrund Afghanistans und die entsprechende Rolle der Frauen interessiert. Es ist aber auch nichts für schwache Nerven. Khaled Hosseini hat eine schöne, aber auch erschreckende Art, Dinge zu beschreiben und seinen Worten Leben einzuhauchen. Ich danke ihm für dieses Buch. Es hat meine Empathie und meinen politischen Standpunkt eindeutig bestätigt.



  4. Cover des Buches Kakerlaken (ISBN: 9783548611297)
    Jo Nesbø

    Kakerlaken

     (347)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Diesmal ist Harry in Bangkok um den rätselhaften Mord an dem norwegischen Botschafter aufzuklären und dort findet er mehr heraus als manch einem lieb ist.

    Der zweite Teil mich wieder voll mitgenommen und es war wieder bis zum Schluss sehr spannend.

    Harry Hole ist ein wirklich spannender Charakter und es freut mich immer mehr über ihn und seine Arbeit zu lesen.

    Der Fall war wieder wunderbar ausgedacht und bis zum Ende hätte ich echt nicht sagen können wer der Mörder ist.

    Guter Krimi und für alle Krimifans eine Leseempfehlung.
    Ich freue mich auf jeden Fall auf mehr.

  5. Cover des Buches Rattenfängerin (ISBN: 9783426514856)
    Claudia Weiss

    Rattenfängerin

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Starbks
    Die Zeiten der Pest waren schon schlimm genug, aber im 18. Jahrhundert gab es noch so viel mehr Grausamkeiten, die wirklich menschengemacht waren. Besonders das Schicksal der sogenannten Engelskinder, die in Pestzeiten geopfert wurden, spielt in „Rattenfängerin“ von Claudia Weiss eine Rolle.

    Inhalt: Am Anfang es 18. Jahrhunderts ist in Hamburgs so gar nichts in Ordnung: Es herrschen Kriegszustände, Hunger, und der schwarze Tod hat die Stadt in seiner Hand. Verschiedene hausgemachte Ängste kursieren zudem, aber gegen die Pest scheint es ein Mittel zu geben: die dem Tod geweihten Engelskinder.

    Bereits zum dritten Mal ermitteln Advokat Hinrich und seine Frau in einem neuen Fall, dem ich auch ohne die Kenntnis der Vorgängerbände gut folgen konnte. Wer aber noch keines der Bücher um Hinrich und Ruth besitzt, der fange vielleicht trotzdem beim ersten Band an.

    Besonders interessant fand ich an „Rattenfängerin“ die historischen Hintergründe in einer aufgewühlten Zeit, die ich mir durch historische Romane einfach besser vorstellen und merken kann. Die Pest ist sowieso ein stets fesselndes Thema, das Schicksal der Engelskinder aber ebenso. Und ich bin dankbar, dass es im Anhang einen kleinen Abriss der historischen Daten und Fakten gibt, ebenso wie ein Glossar.

    Die Handlung selbst ist spannend und zum Teil unfassbar; die Charaktere sind gut gezeichnet, konnten mich aber emotional nicht immer berühren. Auch die Fülle der Charaktere war mir zum Teil zuviel. Claudia Weiss versteht es aber, ihre Leser in eine lebhafte Vergangenheit zu entführen, in der man viel Neues erfährt und auch an Bekanntes anknüpfen kann Dafür gibt es von mir gute vier Sterne für ein gelungenes Buch! 
  6. Cover des Buches Mitternachtsfalken (ISBN: 9783404153237)
    Ken Follett

    Mitternachtsfalken

     (228)
    Aktuelle Rezension von: Lio-nara

    Die MI6 Agentin Hermia Mount bildet im besetzten Dänemark eine Untergrundbewegung namens Mitternachtsfalken. Diese übermitteln auf unterschiedlichen Wegen geheime Informationen an die Briten.

    Zunächst durch Zufall bekommt Harald Olufsen den Standort der neuen Radarstation des Feindes mit. Diese fängt die Fliegerangriffe der Briten ab und fügt diesen großen Schaden zu. Harald erfährt, dass einige seiner Freunde und dann auch sein Bruder Mitglieder der Mitternachtsfalken sind. Er versucht, diese zu unterstützen und zeichnet die Einzelheiten der Radarstation zur Übergabe an die Briten auf.

    Jedoch wird die Untergrundbewegung aufgedeckt und die dänische Polizei, die zum Teil mit dem Feind sympathisiert, verfolgt die Mitglieder mit äußerster Härte.

    Als Harald als einziger noch übrig ist, versucht er gemeinsam mit seiner Freundin Karen, die Pläne zu überbringen. Heimlich reparieren sie das Flugzeug von Karens Familie, um von Dänemark nach England zu kommen. Eine Truppe der deutschen Besatzung nimmt das Haus von Karens Eltern in Beschlag und erschwert die Reparatur und gefährdet die Operation. Harald und Karen gelingt es jedoch, den Deutschen Benzin für das Flugzeug zu stehlen und im letzten Moment können sie mit dem Flugzeug fliehen.

    Mit einer großen Schippe Glück und den letzten Kräften überbringen sie den Briten die Pläne. Hermia Mount kann diese der Regierung überbringen und das Blatt für die britischen Flieger wenden.

    Fazit: Ken Follett gelingt es, eine Masse an historischer Information in einen flüssigen und lockeren Roman zu verpacken. Besonders positiv für mich ist, dass es keine übertrieben emotionale Liebesgeschichte mit Geschichte gefüllt wurde, sondern alles sehr realistisch und trotzdem schön zu lesen ist.


  7. Cover des Buches Vier Tage in Kabul (ISBN: 9783499273865)
    Anna Tell

    Vier Tage in Kabul

     (128)
    Aktuelle Rezension von: wiechmann8052

              Amanda Lund ist in Afghanistan um die dortige Polizei auszubilden. Sie unterstützt sie gegen die Taliban. Gleichzeitig arbeitet sie als Unterhändlerin bei Geiselnahmen oder ähnlichen Aktionen. Der Job ist gefährlich und geht jedes mal ans Limit. Jetzt sind zwei Botschaftsmitarbeiter entführt worden. Aber niemand weiß wer dahinter steckt. Gleichzeitig wird daheim in Stockholm ein Außenministeriumsmitarbeiter getötet. Gehören die beiden Fälle zusammen. Amanda und ihr Vorgesetzter Bill haben vier Tage Zeit die Geiseln zu befreien.

    Das Buch ist spannend aber es fehlt an Tiefe. Es wird vielfach gehandelt ohne das Hintergründe erklärt werden. Wer ist das Team außer Amanda, die meiste Arbeit wird in Stockholm erledigt aber dort passieren eklatante Fehler die sehr unwahrscheinlich sind. Gleichzeitig mischt die Politik mit, es darf nichts nach außen dringen. Ausführlicher wäre besser gewesen.

    Jedes Kapitel endete mit einem Cliffhanger, dadurch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Ich musste wissen wie es weitergeht. Das Privatleben der einzelnen Figuren  wird immer mal kurz erwähnt es ist nicht einfach, aber es wird nicht breit in allen Einzelheiten ausgewalzt. Diese Mischung ist sehr ausgewogen. Die Nebenfiguren sind etwas klischeehaft, damit kann man leben weil es auch Überraschungen gibt.

            

  8. Cover des Buches Liebessabotage (ISBN: 9783257229370)
    Amélie Nothomb

    Liebessabotage

     (50)
    Aktuelle Rezension von: killmonotony

    Mein zweites Nothomb-Buch! Nach „Metaphysik der Röhren“ war ich schon sehr gespannt, wie es in ihrem Leben weitergeht, und zum Glück hat sie einige autobiographisch anmutende Bücher geschrieben.  In diesem Büchlein geht es um ihre Zeit in China, wo sie im Alter von 4 bis 7 gelebt hat. Also zeitlich fast direkt anschließend an die Röhren. Nothomb beschreibt das Kriegsspiel, das zwischen den Kindern im Diplomatenghetto lief, und lässt dabei keine Details aus: von der „Geheimwaffe“ (ein mit dem Urin gefüllter Bottich) über die „Kotzer“ (auserwählte Soldaten, die auf ihre Feinde erbrachen) zu den Foltermaßnahmen, die angewandt wurden, um die deutschen Kinder zu quälen. Aber es gibt noch eine Nebenstory: Amélies erste große Liebe, Elena. Die schöne Italienerin macht es ihr schwer, will sie nicht wahrnehmen, und dabei will Amélie doch nur eins: dass Elena sie auch liebt.

    Die Freiheit ist nicht in Quadratmetern zu errechnen. Frei sein, das hieß, daß wir endlich uns selbst überlassen waren. Die Erwachsenen können den Kindern keinen größeren Gefallen tun als den, sie zu vergessen.

    Ich muss sagen, ich war ein bisschen enttäuscht. „Die Röhren“ haben mir so gut gefallen, was unter anderem daran lag, dass Nothomb sehr egozentrisch war und auch so geschrieben hat. In „Liebessabotage“ ist sie immer noch sehr Ich-bezogen, aber die inneren Monologe sind doch etwas ausgedünnt an der Zahl. Ein weiterer Störfaktor: das Thema Krieg – selbst wenn es nur „Krieg spielen“ ist. Noch nie konnte ich mich für dieses Thema in der Literatur oder in Filmen begeistern, und ich finde es einfach unnötig, „Krieg zu spielen“. Zumal sich in diesem Buch das Kriegsspiel nicht nur auf einen Teil des Buches begrenzt hat, sondern sich durch die gesamte Länge (zwar nur 170 Seiten, aber trotzdem!) gezogen hat. Da fand ich die kleine Liebesgeschichte doch um einiges interessanter. Amélie muss sich ihrer selbst klar werden und wie sie auf andere wirkt, um die schöne Elena von sich zu überzeugen.

    Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

  9. Cover des Buches Die Frau des Botschafters (ISBN: 9783866481701)
    Stefan Moster

    Die Frau des Botschafters

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Arizona

    Cover

    Ein langer Holzsteg, der sich weit ins Meer erstreckt, ein trüber, wolkenverhangener Himmel. So wird schon hier eine etwas melancholische Stimmung vermittelt, aber vielleicht soll der Rettungsring ein Symbol für die Hoffnung darstellen...


    Autor

    Stefan Moster ist 1964 in Mainz geboren, und lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Finnland. Es sind bereits zwei Romane von ihm erschienen.

    Verlag

    Der Mare Verlag hat wirklich ganz ausgewählte Bücher in seinem Programm, da lohnt es sich durchaus mal einen Blick auf die Homepage zu werfen...

    Inhalt

    Ein Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft, und zwar zwischen Oda, der Gattin des deutschen Botschafters in Helsinki, sowie Klaus, der ein Nachbarn der Botschaftervilla ist. 

    Erzählt wird vom Leben der Frau des Botschafters, davon wie einsam Oda sich fühlt in ihrer herrschaftlichen Villa mit Blick auf die Ostsee. Sie fühlt sich gelangweilt vom Diplomatenleben, das mehr Schein als Sein ist. Ein Großteil der Arbeit als Diplomat besteht eben aus dem Repräsentieren. Und für seine Frau bedeutet dies, einfach nur an der Seite ihres Mannes zu stehen. Ihren eigenen Beruf als Journalistin musste sie aufgeben. Ihr Mann Robert ist vollständig eingespannt in seinen Dienstplan. Und da kommt der bodenständige Klaus mit seinem Boot daher, ein älterer Mann aus der Nachbarschaft, und er wirft ihr einen Fisch auf den Steg... Das ist der Anfang einer platonischen Freundschaft. Auch Klaus, der das Kind eines deutschen Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg ist, hat an seiner Vergangenheit zu tragen. Aber er bildet eben auch einen Gegenpol zu ihrer Scheinwelt mit ihren Empfängen -  er geht angeln, fährt mit dem Boot etc. und steht so für das "echte" Leben. Hier finden sich zwei einsame Seelen. In Odas Beziehung zu ihrem Mann Robert gibt es noch ein gravierendes Problem, denn sie haben haben einen schwer behinderten Sohn, Felix, der in Deutschland in einem Pflegeheim lebt. Oda besucht ihn regelmäßig, und wir erfahren, wie sie und alle Beteiligten mit dieser Behinderung umgehen.


    Bewertung

    Vor allem fällt die Sprache des Romans positiv auf, er ist sehr fein erzählt, aber eben auch mit einer melancholischen Grundstimmung. Die Besonderheit des Romans ist die Erzählperspektive, und zwar wird die gesamte Geschichte erzählt vom Bibliothekar der deutschen Bücherei. Das ist am Anfang doch etwas befremdlich, da er nur eine Nebenfigur ist, aber zum Schluss klärt sich alles noch auf. Dadurch wirkt alles etwas distanziert, aber so wird es auch nie kitschig. Die Sprache ist sowohl nüchtern als auch lyrisch, und so passt sie auch zur herben Landschaft des Nordens. Das zentrale Thema des Lebens mit einem schwer behinderten Sohn sowie auch die Suche nach Glück wirft viele Fragen auf und lässt einen doch sehr nachdenklich werden. Aber das Buch fängt auch die herbe Schönheit Finnlands ein. Eine Empfehlung für alle, bei denn es auch mal etwas melancholisch sein darf... denn auch so ist doch das Leben.  Ab und zu darf es doch auch mal ein Stück Zartbitter-Schokolade sein, oder?
  10. Cover des Buches Tage in Burma (ISBN: 9783257203080)
    George Orwell

    Tage in Burma

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Ruth_liest
    Mit spitzer Feder und scharfer Zunge schildert George Orwell seine Erfahrungen als britischer Offizier im Burma der 20iger Jahre. Schonungslos, humorvoll und zuweilen boshaft schildert er in seinem Roman die britischen Bewohner eines burmesischen Provinznestes in den 20iger Jahren. Rassismus, Selbstverliebtheit und Langeweile prägen das gesellschaftliche Leben dieser kleinen Gemeinschaft. Ob Offiziere, Geschäftsleute, Ehefrauen oder auf Ehemänner hoffende junge Damen - sie alle bekommen ihr Fett von Meister Orwell weg. Ein starkes Stück Weltliteratur, dass federleicht zu lesen ist und über Großbritannien mindestens so viel verrät wie über Burma.
  11. Cover des Buches Marionetten (ISBN: 9783939716815)
    John le Carré

    Marionetten

     (66)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ... handelt von einem jungen Tschetschenen, der auf dubiosen Wegen nach Hamburg und zwischen alle Fronten gelangt.

    Issa Karpow, Sohn eines korrupten russischen Generals kommt nach Hamburg, um dort sein Erbe - das Schwarzgeld seines Vaters - anzutreten. Schnell stellt sich heraus, dass Issa in verschiedenen Ländern in Gefängnissen sass. Ebenso schnell werden deutsche, britische und amerikanische Geheimdienste auf ihn aufmerksam. Zumal Geheimdienste auch bei der Einrichtung des Schwarzgeldkontos ihre Finger im Spiel hatten.

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    Le Carre baut hieraus eine vielschichtige Geschichte auf, die den Leser dazu zwingt, sich Gedanken zu machen.

    Neben Issa  spielen 

    • + eine junge Anwältin, die die Interessen von Flüchtlingen in Deutschland vertritt,
    • + ein alternder britischer Privatbankier, der die Schwarzgeldkonten als eine Belastung aus der Vergangenheit empfindet,
    • + die ineffizienten deutschen Geheimdienste, die aus dem Schatten ihrer angelsächsischen Kollegen hervortreten wollen und nach den Attentaten von 2001 "alles richtig machen" möchten und
    • + ein geheimnisvoller, islamischer Gelehrter die Hauptrollen.

    Alle Personen werden gut charakterisiert - ich konnte mich leider mit keiner Person identifizieren.

    Le Carre beschäftigt sich zu weilen ein wenig langatmig mit den Beweggründen einer jeden Fraktion und man fragt sich, ob nicht alle Marionetten sind.

    Am Ende kommt es zu einem recht überraschenden und plötzlichen Showdown und der Leser bleibt mit der Frage zurück, ob man nun tatsächlich Terroristen dingfest gemacht hat oder Unschuldigen terroristische Aktivitäten untergeschoben hat.

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    Mein Fazit: lesenswert

    Ein gut geschriebener Roman, um das auch Jahre später noch aktuelle Thema, wie weit dürfen Geheimdienste gehen dürfen, um unseren westlichen Lebensstil zu schützen. 

    Punkteabzug gibt es von mir dafür, dass der Roman seine Längen hat und leider nur mäßig spannend ist.


  12. Cover des Buches Das Moskau Virus (ISBN: 9783453430624)
    Robert Ludlum

    Das Moskau Virus

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ay73
    Mein erster Lundlum Roman der Covert-One-Reihe. Ich dachte zuerst sollte ich mit dem ersten Buch anfangen, aber habe doch mit dem letzten begonnen und werde die anderen noch nachholen. Zur Story: Mysteriösche Todesfälle ereignen sich in Moskau. In kurzen Abständen sterben einfach menschen in Russland und den benachbarten Staaten Politiker, Funktionäre etc. Relativ schnell erfährt man, dass es sich um eine neue Art von Virus handelt die im Auftrag des russischen Präsidenten mit Hilfe des Ex-Stasi Wissenschaftler entwickelt wurde. Das Covert-One-Agent Jon Smith erhält Unterstüzung von einer in Moskau lebenden Journalistin. Die Hetzjag beginnt. Denn überall sitzen in den Kooperationsländern Spitzel die für Russland arbeiten. Gleichzeitig begibt sich eine überaus clevere CIA-Agentin auf die gleiche Fährte wie Jon Smith & Co. Ein toller Action-Thriller bzw. Polit-Thriller der gut recherchiert ist und den Leser mit auf diese Jagd nach der neuen Biowaffe begibt.
  13. Cover des Buches Der ewige Gärtner (ISBN: 9783471780787)
    John le Carré

    Der ewige Gärtner

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Nairobi, Justin Quayle ein britischer Diplomat im Dienste seiner Majestät, versucht so gut wie möglich dort zu überleben und seinen Dienst zu tun. Verheiratet mit der schönen Thessa. Statt Thessa sich den Pflichten einer Diplomatengattin hingibt und Dinner und Partys organisiert, hat sie sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen in Afrika zu helfen und Skandale aufzudecken. Das kommt sie teuer zu stehen. Thessa wird ermordet im Dschungel aufgefunden und ihr Begleiter der Arzt Dr. Bluhm ist spurlos verschwunden. Nachdem sich die Presse auf diese Story geworfen hat, muss Justin erst einmal untertauchen. Als er anfängt den Nachlass seiner geliebten Frau zu sichten, stößt er auf viele Ungereimtheiten, denen er selbst nachgehen will. Er merkt, es lohnt sich nicht irgendeinem Menschen zu vertrauen. Dieses Buch wird von Kapitel zu Kapitel spannender, mich hat es keine Minute gelangweilt. Hier wird das Thema Pharmakonzerne beuten die 3. Welt aus sehr deutlich dargestellt. Warum ein schlechtes Gewissen haben, wenn Menschen an Medikamente sterben, die mal viele retten sollen, sofern sie auch auf den Markt gebracht werden dürfen? Diese Menschen sind doch sowieso krank, sie müssen doch eh sterben! Also kann man sie getrost als Versuchskaninchen benutzen. Das es aber Menschen gibt, die dem nicht tatenlos dem Treiben zuschauen wollen, ist hier ein spannender Thriller entstanden. Das Ende hat mich auch sehr überrascht.
  14. Cover des Buches Arsen und Apfelwein (ISBN: 9783941657939)
    Andrea Habeney

    Arsen und Apfelwein

     (17)
    Aktuelle Rezension von: tootsy3000

    Jenny Becker ist eine taffe Kommissarin mit einem guten Gespür für das Wesentliche. Meistens ist sie sehr umgänglich, kann aber auch sehr aufbrausend sein. Diese Charakterzüge machen sie aber sympathisch und menschlich.

    Auch ihre beiden Kollegen Sascha und Logo passen wunderbar in dieses Team und bringen mit ihren Sprüchen Leben in die Ermittlerarbeit.

    Die Geschichte ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Beginnt sie erst mal mit der Weihnachtsfeier und einem vermeintlichen Anschlag an einen Polizistensohn, schwankt sie recht bald in die Vergangenheit zurück um sich allmählich wieder im Jetzt und Heute zu finden. Anfangs wurde ich nicht recht schlau aus diesem Rückblick, erst allmählich begann sich ein klares Bild daraus zu formen, was wiederum der Handlung tiefe verleiht und für eine eigene Art an Spannung sorgt. Eine eigen Art Spannung deshalb, weil man wissen will wie die Ermittlungen voran gehen und was dabei heraus kommt.

    Die Arbeit des Ermittlerteams und die verschiedenen Schauplätze werden sehr detailliert geschildert, dadurch fällt es sehr leicht sich die Szenen bildlich vorstellen zu können. Die Sprache ist sehr leicht und gut zu verstehen und recht einfach gehalten. Etwas Klischee kam durch die blonde Uni-Sekretärin ins Spiel und sorgte für Auflockerung in diesem Abschnitt der Geschichte.

    Nur einmal verlief die Handlung für mich nicht rund, ich hatte das Gefühl hier fehlte ein kleiner entscheidender Abschnitt in der Geschichte – ein Druckfehler? Möglich!

    Im Großen und Ganzen betrachtet ist der Roman sehr gut aufgebaut. Die Handlung selber hat eher wenig Spannung im herkömmlichen Sinne zu bieten – keine Verfolgungsjagden oder ähnliches,  ist aber so gut geschrieben, dass man bis zum Schluss ziemlich im Dunkeln tappt wer der Mörder sein könnte. Das ist ein großer plus Punkt dieses Romans und das empfand ich als spannend gemacht.

    Ein netter Regional-Krimi für Fans dieses Genre. Gut geschrieben, mit viel Apfelwein und etwas Arsen in der Handlung.

  15. Cover des Buches Hotel Adlon (ISBN: 9783453009264)
    Hedda Adlon

    Hotel Adlon

     (8)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Hotel Adlon hat mir insgesamt gut gefallen. Ich mochte die nüchterne und klare Schilderung der großen Ereignisse, Skandale und Besonderheiten des namhaften Hauses , zumal diese aus erster Hand von "einer Adlon" stammen. Noch verständlicher und stimmiger hätte ich es allerdings gefunden, wenn das Buch ein Glossar über die wichtigsten historischen Persönlichkeiten oder sogar Bilder/Fotografien enthalten hätte. 
  16. Cover des Buches Sklavin (ISBN: 9783426426609)
    Mende Nazer

    Sklavin

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Jacqueline___

    Das es heute noch Sklaverei gibt ist erschreckend. Die Autorin beschreibt ihren Leidensweg sehr detailliert und man schüttelt beim Lesen nur noch den Kopf. Wie kann so etwas möglich sein? Furchtbar, erschreckend und absolut unfassbar das es so etwas  gibt. 

  17. Cover des Buches Geisterpfade (ISBN: 9783453266346)
    Celine Kiernan

    Geisterpfade

     (49)
    Aktuelle Rezension von: TigorA

    Inhalt:

    Wynter ist es gelungen unbemerkt aus dem Schloss und in den Wald zu kommen, um den Kronprinzen Alberon zu suchen. Auch Razi und Christopher sind dank einer List geflohen und nun ebenfalls im Wald unterwegs. Sie stoßen schon bald mit Wynter zusammen und machen sich gemeinsam auf die abenteuerliche Suche. Unterwegs machen sie Bekanntschaft mit einem Stamm Merroner, Angehörige aus Christophers Volk, die sie in ihrer Mitte aufnehmen. Kann dieses Volk sie vielleicht zum abtrünnigen Prinzen führen?

    Meine Meinung:

    Ich hatte ja die Hoffnung, dass sich die Geschichte verglichen mit dem 1. Band vielleicht noch steigern würde, aber es ging in dem gleichen Rhytmus weiter. Die Geschichte knüpft nahtlos an das Ende des ersten Bandes an und sowohl Schreibstil als auch der Lesefluss der Geschichte ändern sich in keinster Weise.

    Das muss aber nicht unbedingt schlecht sein, denn das Buch ist in meinen Augen wirklich gut und hat nach wie vor interessante Aspekte und tolle Charaktere. Was ich bei meiner Rezension zum ersten Band vielleicht nicht erwähnt hatte war, dass die Autorin sehr viel Wert auf Hintergrundinformationen zu ihren Charakteren legt ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Man merkt, dass da viel Herz in der Charakterentwicklung steckt, deswegen gefallen mir die Protagonisten wohl auch so gut.

    Sehr gut gefallen hat mir in diesem Teil auch die Bescheibung des Volkes der Merroner; große, starke, blonde Nordleute mit einer ganz eigenen Sprache, eigener Religion und Riten. Und auch die sogenannten Loup-Garous, die unsere Helden durch den Wald jagen (und die sich in eine Art Werwölfe verwandeln können) und vor denen Christopher schreckliche Angst hat weil er ihnen einst als Sklave entkam, sind ziemlich spannende Widersacher von denen ich gerne mehr erfahren hätte. In diesem Teil wird es dann auch an vielen Stellen ziemlich brutal und blutig, im ersten Teil gab es da nur eine Stelle. Die Liebesgeschichte vertieft sich, bleibt aber dennoch zum Glück so dezent wie bisher. Leider wurde aber Christopher nach einiger Zeit immer seltsamer und es kamen so viele neue Dinge über ihn heraus, dass ich mir bei ihm überhaupt nicht mehr sicher bin, was ich von ihm halten soll. Obwohl ich den Umgang der Charaktere untereinander sonst sehr mochte, war er manches Mal auch etwas nervig, vielleicht auch, weil die Stimmung immer ziemlich schnell wechselte und immer irgendwas passierte.

    Leider bleibt auch die Geschichte nach wie vor etwas verworren und undurchsichtig. Außerdem hatte ich weiterhin das Gefühl, dass zwar was passierte, aber irgendwie nichts, was die eigentliche Geschichte weiterbringen würde. Während der ganze erste Teil sich im Schloss abspielte und verfolgt wurde, wie der König immer bekloppter wurde, spielt der zweite Teil jetzt komplett im Wald, ohne das dieser Kronprinz gefunden wird und das Eigentliche Problem zum Tragen kommt. Die ominöse Maschine die Wynters Vater einst erbaut hat wird hier auch nicht mehr weiter erwähnt, wobei ich doch echt gerne wissen würde, was es damit auf sich hat und wieso deswegen jetzt der Prinz verrückt spielt. Über den man ja übrigens auch immer noch nicht mehr weiß, außer das er Alberon heißt und sich gegen seinen Vater gestellt hat. Also das ist nach wie vor etwas unbefriedigend, dass die Autorin uns da weiterhin im Dunkeln lässt und sich offenbar auch keine weiteren Gedanken über Unstimmigkeiten gemacht hat.

    Fazit:

    Im Grunde halte ich die Geschichte immer noch für durchaus lesenswert, ich kann mir gut vorstellen, dass sie vielen Fantasy-Fans gefallen würde, wenn man mal über die kleinen Ungereimtheiten hinweg sieht. Es gibt ja auch viele schöne Aspekte, besonders die Charaktere und ihre Interaktion macht dieses Buch schon lesenswert.
  18. Cover des Buches Kaputt (ISBN: 9783596174126)
    Curzio Malaparte

    Kaputt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: christiane_dieckerhoff
    Dieses Buch ist etwas ganz anderes und auf keinen Fall leichter Tobak. Fast lapidar erzählt Malaparte, der als italienischer Kriegsberichterstatter, von seinen Erlebnissen in Rumänien und Polen. Sei es, dass im See eingefrorene Pferdekörper entsorgt werden, die den deutschen Soldaten im Winter als Sitzkissen beim Eisangeln gedient haben, oder den Überlegungen eines deutschen Stadthalters, der sich Gedanken dazu macht, wie man die Sterblichkeit im Ghetto senken könnte, (Man erhebe eine Sonderabgabe auf jeden Toten) Malaparte ist Zeuge und hält mit seinem Sarkasmus den Mächtigen einen Spiegel vor. Aber er ist nicht nur sarkastisch, wenn er von den Elenden und den Ländern erzählt, gelingen ihm Sätze, die den Leser frierend zurücklassen.
  19. Cover des Buches Kaltschnäuzig - Ein Fall für den Schnüffler (ISBN: 9783442470235)
    J. F. Englert

    Kaltschnäuzig - Ein Fall für den Schnüffler

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Lissy
    Labrador Randolph und Herrchen Harry führen ein bequemes Leben. Leider ist Frauchen Imogen seit einiger Zeit verschwunden und als die Polizei anruft und mitteilt, dass Imogen mit einem Mord zu tun haben soll, beginnt eine aufregende Zeit. Randolph ist oftmals cleverer als Herrchen Harry und er teilt diesem seine Erkenntnisse mit Buchstaben-Frühstücksflocken-Botschaften mit. Der Labrador wird dann einem Diplomaten als Therapiehund zur Seite gestellt und die Ereignisse überschlagen sich. 
    Ein unterhaltsames Buch, dessen Ende für mich zu wenig Auflösend war. 
  20. Cover des Buches Mit Scheckbuch und Pistole (ISBN: B0000BQ6HW)
    Peter Bols

    Mit Scheckbuch und Pistole

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Topspione im Westen (ISBN: 9783360010964)
    Klaus Eichner

    Topspione im Westen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: hproentgen
    Über zwanzig Topspione der DDR, der Hauptverwaltung Ausland (HVA) berichten hier über ihre Erlebnisse. Das Ergebnis ist spannend, oft auch verstörend. Verstörend sind die politischen Meinungen, die meisten halten immer noch an der DDR als "besserem" Staat fest. Einige allerdings sehen den Tatsachen ins Gesicht, dass dieser Sozialismus nicht ohne Grund untergegangen ist. Doch das Spannende sind nicht die politschen Meinungen. Die sind oft uniform und nicht sehr originell. Spannend sind die Berichte, wie diese Spione in brisante militärische Abteilungen eindringen konnten, wie sie gearbeitet haben. Offenbar war das erstaunlich leicht. Sie mussten sich nur als möglichst weit rechtsstehend tarnen und konnten so leicht die Abwehr von Verfassungschutz und BND unterlaufen, der der festen Überzeugung war: Je weiter rechts, desto sicherer. Das dem nicht so war, dass es zahlreiche überzeugte SEDler gab, die ohne Schwierigkeiten eine nationalkonservative Gesinnung vortäuschen konnten, zeigt das Buch. Bei manchem Spion aber stellt man sich doch die Frage, ob die HVA nicht durch ihre eigene Ideologie mit Blindheit geschlagen war und trotz aller geheimdienstlichen Erfolge genau deshalb scheiterte. In einer Demokratie mit Pressefreiheit gibt es nicht so viele geheime Dinge auf dem Feld der Politik, so manches politische Geheimnis kann man am nächsten Tag in der Bild, dem Spiegel oder der Faz nachlesen. Statt mit großem Aufwand und jahrelangen Vorbereitungen Spione im Westen zu platzieren, wäre es vielleicht weit billiger und effizienter gewesen, sich Abos führender westlicher Zeitungen zu gönnen. Gerade der Bericht Günther Guillaumes wirft diese Frage auf. Ein absoluter Top-Maulwurf direkt neben dem Bundeskanzler, aber was hat er erreicht? Er selbst schreibt, dass er die Verfassungsschutzberichte nicht einfach weiterleiten durfte, weil die Gefahr Bestand, dass sonst der Gegner Wind davon bekam, dass es einen Maulwurf geben müsse. Stattdessen hat er jahrelang als rechter SPDler geackert und geschuftet, also in einer Rolle, die die DDR als "feindlich" ansah. Und er selbst sieht seinen größten Erfolg darin, dass er Willi Brandt bei seinem DDR Besuch dazu gebracht hat, auch das KZ Buchenwald zu besuchen. Zweifelsohne eine noble und wichtige Tat, doch braucht man dafür einen Geheimdienst? Bei militärischen Dingen, die auch in einer Demokratie geheim bleiben sollen, macht ein Geheimdienst sicher Sinn. Doch selbst dort bedauert man bei einigen Berichten die stark eingeschränkte Sicht der DDR und ihrer Spione. Ulrich Steinmann berichtet brisante Details aus dem Beschaffungsamt, wie die Militärs die Politikern mit getürkten Aufwandsschätzungen zu teuren Waffenanschaffungen verleiteten, deren Sinn mehr als fragwürdig waren. Da frage ich mich allerdings, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, diese Erkenntnisse an den Spiegel weiterzugeben, statt an die HVA, bei der sie in Aktenordnern verschimmelten. Ausgerechnet Kuron, der als Doppelagent arbeitete, angeblich vor allem aus finanziellen Motiven, ausgerechnet Kuron sieht die Spionage sehr prosaisch. Über die Stasi Arbeit, die von Gegnern wie Befürwortern so glorreich geschildert wird, meint er: "Na ja, ich gehe davon aus, dass solche Akten auch geschönt wurden, um bestimmten Fällen eine größere Bedeutung zu geben, wie im Westen auch. Wenn ein Hauptamtlicher mal eine gute Quelle halbwegs angeworben hat, dann stellt er seine Quelle in den Berichten doch meist besser dar als sie war. Wer schreibt denn schon, dass er keinen richtigen Kontakt zu der wichtigen Quelle aufnehmen konnte?" Auch in anderer Hinsicht bleibt Kuron nüchtern. "Im Grunde ist der Verfassungsschutz ein aufgeblasener, riesige Summen verschlingender Bürokratenbetrieb mit dem Charme eines Katasteramts, in dem nur fünf Prozent der Mitarbeiter im Außendienst tätig sind. Der Rest klammert sich gelangweilt und frustriert an seine Schreibtische, hat die innere Kündigung längst abgegeben, hat Alkoholprobleme und wartet ergeben auf die nächste Beförderung." Kurons und Steinmanns Berichte sind denn auch die Highlights des Bandes. Spione gibt es in diesem Buches überhaupt nicht, alle waren sie "Kundschafter des Friedens", so nennen sie sich selbst. Kuron, der ebenfalls diesen Begriff für sich in Anspruch nimmt, schreibt darüber aber an anderer Stelle deutlich: "Verrat ist immer das, was der Gegner macht. Man selbst führt Quellen, sammelt Informationen - für eine gute Sache natürlich! Der Gegner hat natürlich Spione und Agenten, die verraten." Diese Erkenntniss hätte manchem anderen Autor des Buches sicher gutgetan. Mit der Bewahrung des Friedens, den die meisten Spione im Buch in Anspruch nehmen, ist es überhaupt so eine Sache. Gleiches, nämlich den Frieden zu bewahren, nimmt im Film "Dame König As Spion" auch der englische Geheimdienst für sich in Anspruch. Haben die Geheimdienste den Frieden im kalten Krieg bewahrt? Ich habe meine Zweifel. Und damit kommen wir zu den weniger spannenden Teilen dieses Buches. Viele Teilnehmer schreiben wenig über ihre Tätigkeit, dafür lamentieren sie umso mehr. Neben der Bewahrung des Friedens, die seitenlang beansprucht, aber nie begründet wird, ist es die glorreiche DDR, die großen Umfang einnimmt. Die Bundesrepublik, dort herrschten alte Nazis, ist das gängige Argument, das immer wiederholt wird. Sicher richtig, sicher eine große Schweinerei und mit Recht kann man das anprangern. Und ganz zweifelsohne hat diese Tatsache viele Gegner der Nazis in die Fänge der DDR getrieben. Nur ändert es nichts daran, dass bei allen Problemen die BRD nie ein faschistisches System war und die DDR bei ihren Bürgern nicht gerade beliebt. Die Scheuklappen der Stasi sorgten dafür, dass diese überall nur Agenten sahen, jeder Bürgerprotest wurde vom BND und CIA ferngesteuert, dass Bürger auch eigene Wünsche und Ziele haben und diese umsetzen wollen, war der Stasi und vielen Autoren in diesem Buch völlig unverständlich. Diese ziemlich schwachsinnige Weltsicht dürfte mit ein Grund dafür sein, dass die Stasi trotz aller Erfolge letztendlich scheiterte. Interessant, dass es auch im Westen Leute gibt, die jeden Bürgerprotest als ferngesteuert sehen und jeder, der andere Meinung hatte, war von der Stasi ferngesteuert. Manche Weltsichten sind sich so ähnlich, man glaubt es kaum. So kann ich leider nur drei Sterne vergeben für ein Buch, das einige hervorragende Schilderungen enthält, aber auch andere, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt wurden. Wer sich für die Innenansicht der Stasi interessiert und die Weltsicht ihrer Agenten, kommt an dem Band trotzdem nicht vorbei. Leseprobe: leider keine Leseprobe Top-Spione im Westen, Sachbuch, Klaus Eichner, Günther Schramm (Hrsg.), edition ost, September 2008 ISBN-13: 978-3360010964, Tb, 320 Seiten, Euro 14,90
  22. Cover des Buches Der Fall Foerster (ISBN: 9783955652258)
    Clemens Jochem

    Der Fall Foerster

     (1)
    Aktuelle Rezension von: BiblioH
    Spannend geschriebene, gut recherchierte Lebensgeschichte eines Industriellen, der sich während der Zeit des Nationalsozialismus nicht weggeduckt sondern offen opponiert hat. Bemerkenswert ist sein ungeheurer Erfolg, den er mit seinen internationalen Angestellten erreichte, obwohl er bei deutschen Amtsstellen in Tokio regelrecht verhasst war. Besonders gut gefallen hat mir die Art der Schilderung der Abläufe. Dem Autor gelingt m. E. ausgesprochen gut der Spagat zwischen wissenschaftlich fundierter Analyse und teils erschütterndem Polit- bzw. Justizthriller. Dies wird durch Verwendung sehr gut abgestimmter wörtlicher Zitate erreicht. Die Dialoge im Buch sind nicht fiktiv. Dieser Realismus, der z. B. wenn es um die Verhinderung einer deutsch-japanischen Ehe geht, oder die immer wiederkehrenden Versuche deutscher Diplomaten, auch nach dem Krieg, Foersters Fall „endgültig“ zu bescheiden, machen das Buch zu etwas ganz besonderem. Nach der Lektüre wird klar, dass „Fake-News“ schon immer probates Mittel waren, um Menschen zu vernichten. Einen sehr interessanten Kontrast zum Haupttext bildet das persönliche Nachwort von Foersters Tochter Erica, die die Geschehnisse als Kind teils aus nächster Nähe miterlebt hat. Die Schilderungen über ihren Vater, insbesondere die sukzessiven Veränderungen seines Charakters durch die immer wiederkehrenden Erniedrigungen und Kämpfe vor deutschen Gerichten und internationalen Kommissionen, machen betroffen. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und bei dem man immer wieder ungläubig den Kopf schütteln möchte. Absolut lesenswert!
  23. Cover des Buches Coup D'Ètat - Der Staatsstreich (ISBN: 9783865523358)
    Ben Coes

    Coup D'Ètat - Der Staatsstreich

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Meine Meinung

    Handlung

    Die Handlung beginnt, wo der erste Band endete. In wechselnden Kapiteln "sehen" wir Andreas wieder, wie und wo er aktuell lebt. Gleichzeitig baut Ben Coes den eigentlichen Handlungsstrang, den Konflikt zwischen Indien und Pakistan, auf. Doch als wäre dass nicht genug, schafft es der Autor sogar, die Ereignisse aus Band 1 nahtlos mit einfließen zu lassen. Trotz der vielen verschiedenen Sichtweisen und Storylines hatte ich nie das Gefühl etwas sei "Fehl am Platz", viel mehr fühlte sich alles rund und stimmig an. Jedoch habe ich etwas gebraucht um wieder in die Geschichte rein zu kommen. Durch die komplexe Kapitelaufteilung und die Vielen Handlungsstränge, gab es oft Kapitel mit komplett neuen Charakteren an komplett neuen Orten, wo nicht klar ist, was diese mit der Geschichte zu tun haben. Ein bis zwei Kapitel später löst sich diese Verwirrung zwar immer in Luft auf, dennoch hat es zu Beginn etwas gehemmt.

    Der Beginn der Hauptstory, also der kleine Zwischenfall, ist nicht besonders fiktional und lässt deshalb alles folgende erschreckend Realistisch wirken. Oftmals habe ich mich dabei ertappt wie ich vergleiche mit aktuellen oder vergangenen Politischen Situationen gezogen habe.
    Ben Coes zeigt hier sehr viel Liebe zum Detail und schafft es, politisches Detailwissen, Details aus der Delta Ausbildung oder auch die Geschichte zwischen Indien und Pakistan authentisch (soweit ich das beurteilen kann) aber vor allem spannend wieder zu geben. So sind wir dabei wie die Amerikaner versuchen mögliche Ausgänge des Konflikts zu analysieren, oder wie der Pakistanische Präsident sich immer weiter hinein steigert. Kein Wort war "unwichtig", nichts gestreckt oder auch vergessen. Denn es werden einige Geschehnisse dargestellt, welche sich zwischen Band 1 und 2 entwickelt haben.

    Manche Szenen führt der Autor nur ein, um eine Atmosphäre aufzubauen. So ist man schon lange vor dem entscheidenden Geschehen dort, wo gleich etwas schreckliches passieren wird. Dadurch ist es nur noch härter und emotionaler. Gerade als ich dachte "Ich weiß wie der Autor tickt" schafft er es mich immer wieder zu überraschen. Zwar wusste ich zu Beginn in etwa was als nächstes geschieht, dafür war das Ende und der Weg dahin von Unwissenheit, Action und der ein oder anderen schockierenden Wendung begleitet. Nach und nach laufen alle Handlungsfäden zusammen und am Ende bekommen wir einen Ausblick auf den nächsten Band. Handlungstechnisch eine Meisterleistung. Nicht zu vergessen die Spannung welche aufgebaut wird, unter anderem mit dem allgegenwärtigen Zeitproblem.

    Charaktere

    Genau wie bei der Handlung beweist Ben Coes auch bei den Charakteren ein feines Händchen. Dewey Andreas gefiel mir hier viel, viel besser als im ersten Band. Er ist öfters präsent und das auch noch recht charismatisch, auf jeden Fall aber menschlich und greifbar. Ich konnte mit ihm fühlen und dadurch wurde er endlich zu dem Charakter, den ich mir gewünscht habe.
    Mit Freuden darf ich verkünden das auch Jessica Tanzer und der (sehr menschliche) Präsident wieder mit an Bord sind. Dazu gesellen sich dann noch ein Dschihadistischer Präsident, seine fanatischen Generäle, der Indische Präsident (der hat auch einige fanatische Generäle) und einige viele Nebencharaktere. Spaß beiseite.
    Komplexe Handlung + unheimlich viele Charaktere = Niete oder Grandios.
    Hier definitiv grandios. Die vielen kleinen Charaktere sind durchaus sehr wichtig, um die Geschichte zu dramatisieren und die Emotionen aufzubauen. Einige alte Bekannte aus Band 1 bringen Erinnerungen zurück und jeder neue Charakter wird gut eingebracht (je nach Bedarf mit einer Hintergrundgeschichte ausgearbeitet). Auch hier eine runde Sache die super mit der Handlung zusammen spielt.

    Schreibstil und Erzählweise

    Der Schreibstil ist wie im Vorgänger flüssig lesbar und aus der Sicht eines dritten Geschrieben. Dennoch hatte ich zwischendurch das Gefühl durch die "Augen" des Protagonisten zu sehen, der gerade im Fokus steht. So gut waren Emotionen, Gedanken und Taten in den Text eingebracht.
    Zu Beginn eines Kapitel bekommt man immer den Ort genannt, an dem das Kapitel beginnt. So wechseln wir zwischendurch zwischen Dewey, Jessica Tanzer, diversen Protagonisten von Indischer sowie Pakistanischer Seite, Fortuna und einigen Terroristen. Dass unterstützt die Handlung und gefiel mir sehr gut.
    Die Actionreichen Szenen sind wieder gut beschrieben und vorstellbar, der Schreibstil trägt erheblich zur Spannung bei.

    Erwartungen und Wirkung

    Meine Erwartungen waren mäßig. Vom ersten Band wusste ich dass Ben Coes nicht "diesen einen" Hauptcharakter hat, sondern viele Charaktere welche aber alle samt ihren Beitrag zur Geschichte leisten. Und die Geschichte, der Storyaufbau und die Handlung selber sind eigentlich dass, was Ben Coes' Bücher meiner Meinung nach ausmachen. 
    Die Story hier war rasant, schockieren und beängstigend. Wegen der Realitätsnähe erzeugt das Buch mehrmals eine Gänsehaut bei mir. Zwischendurch habe ich es weg gelegt und überlegt, versucht das ganze aus meinem Kopf zu bekommen, aber es hat nicht funktioniert. Denn ständig musste ich daran denken, wie wahrscheinlich es doch ist, dass so etwas genau jetzt irgendwo auf der Welt geschieht.

    Fazit

    Eine atemraubende Story mit unheimlich vielen Charakteren und einer besonderen Art, das Geschehene zu erzählen.
    Ich sage, wer sich einmal darauf einlässt, wird die Bücher lieben! Der zweite Band gefiel mir noch besser wie der erste. Insofern vergebe ich 4,5 Sterne von 5,0 Sterne!

    *Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Festa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.


  24. Cover des Buches Das Kongo Komplott (ISBN: 9783957681294)
    Ernst-Georg Richter

    Das Kongo Komplott

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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