Bücher mit dem Tag "disco"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "disco" gekennzeichnet haben.

73 Bücher

  1. Cover des Buches Truly (ISBN: 9783736312968)
    Ava Reed

    Truly

     (651)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Wenn meine Welt stillsteht, dreht sich deine dann weiter?

    Kein Job, keine Wohnung, kein Geld - so kommt Andie nach Seattle. Hier will sie sich ihren Traum erfüllen und endlich zusammen mit ihrer besten Freundin an der Harbor Hill University studieren. Während Andie darum kämpft, das Chaos in ihrem Leben in den Griff zu bekommen, trifft sie auf Cooper, der sie mit seiner schweigsamen Art gleichermaßen anzieht wie verwirrt. Und obwohl Andie genug Sorgen hat, lässt er sie einfach nicht los. Sie will wissen, wer Cooper wirklich ist. Aber sie merkt schnell, dass manche Geheimnisse tiefere Wunden hinterlassen als andere ...


    Der 1. Teil der In-Love-Reihe war ein guter Auftakt der Trilogie. "Truly" vereint für mich vieles was ein gutes New Adult Buch ausmacht: Tiefgang, Humor und sehr viele Emotionen. Auch die Protagonisten, allen voran Andie & Cooper, sind gut gelungen. Aber irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas...


  2. Cover des Buches This Song Will Save Your Life (ISBN: 9783440146293)
    Leila Sales

    This Song Will Save Your Life

     (198)
    Aktuelle Rezension von: gemuesebuergerin

    Wenn Du, wie ich, vor über 20 Jahren Deine Seele an ranzige Indieschuppen voller musikschaffender Shoegazerjungs mit zu langem Pony und Attitüden, Discokugellichtflecken auf klebrigen Tanzböden und aufgefangene Gitarrenplektren verkauft hast, Dir Deine uralten, engen, grauen Levi's und das schwarze Shirt mit dem ikonischen Radiopuls-Wellen-Muster noch passt und Du immer noch durchgehüpfte Chucks schnürst: Lies. Dieses. Buch!

    Und alle, die zu jung waren, als "Common People" in Clubs lief, sei Elise' Story ebenso an's Herz gelegt (schließlich sind sie die eigentlich angepeilte Zielgruppe dieser Lektüre).

    Eine großartige Coming-of-Age-Geschichte voller bittersüßer, erster Liebe, wundervollen Songs, Freundschaft und was es heißt, sich selbst zu finden.



  3. Cover des Buches Der Blütenjäger: Thriller (ISBN: 9783944676234)
    Catherine Shepherd

    Der Blütenjäger: Thriller

     (147)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    Die Cover von Catherine Shepherds Büchern mag ich immer besonders gern. Dieses hier war nicht nur passend zur Reihe gestaltet worden, es war auch stimmig zum Inhalt der Geschichte. Ich mochte die Farbgebung und die Blüte leuchtet förmlich im Gegensatz zum Rest des Layouts.

    Der Einstieg in die Geschichte gelang mir leicht, denn gleich zu Beginn durfte ich von einem Opfer seinen Leidensweg erfahren. Dabei lief es mir gleich kalt den Rücken hinab, denn durch die Ich-Perspektive wurde die Jagd durch den Wald und die Angst des Opfers nicht nur spürbar, sondern auch greifbar. Lediglich der Prolog wurde vom Icherzähler geschildert, durch die restlichen Kapitel führte mich der personale Erzähler.
    Da ich die Reihe rund um die Spezialermittlerin Laura Kern schon kenne, hatte ich mich natürlich gefreut, dass sich die Hauptfiguren weiterentwickelt hatten. Es war erkennbar, dass sie ihr Leben weitergelebt und sich entsprechende Veränderungen ergeben hatten. Die privaten Einblicke waren aber im Verhältnis zu diesem interessanten Fall eher gering, was ich aber ganz angenehm empfand. So ließ sich die Geschichte von den vorherigen Bänden abkoppeln, sodass dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.
    Mir hatte der Thriller sehr gut gefallen, denn der Täter blieb fast bis zum Schluss im Dunkeln. Catherine Shepherd legte geschickt Spuren aus, denen ich gern gefolgt bin, obwohl ich immer wieder dachte, dass dies womöglich zu leicht sei. Zum Glück war die Geschichte alles andere als einfach gestrickt. Wer blutrünstige Thriller liebt, wäre womöglich von diesem Buch enttäuscht. Denn dieser Thriller kommt ruhiger, aber nicht minder spannender daher.
    Große Effekte waren hier zwar nicht zu finden, dafür ging mir „Der Blütenjäger“ mit seiner zwischenmenschlichen Geschichte unter die Haut.

    Regelmäßig entführte mich Catherine Shepherd in eine zwanzigjährig zurückliegende Vergangenheit und präsentierte mir einen verängstigten Jungen, der ganz eigene Probleme zu bewältigen hatte.
    Alle Handlungen bauten ineinander auf und waren logisch nachvollziehbar.
    Der flüssige und bildreiche Schreibstil sorgte dafür, dass ich mir die Szenen lebhaft vorstellen konnte.
    Die Figuren hatten Charakter und im Zusammenspiel mit der Story empfand ich sie authentisch. Sehr gut gefiel mir in diesem Zusammenhang, dass Reibereien zwischen Laura Kern und ihrem Kollegen Max Hartung gab. Dadurch wurde schön deutlich, dass der Beruf des Ermittlers besonders für Familien sehr anstrengend ist, während die kinderlosen Kollegen mehr Zeit in verzwickte Fälle investieren können und wollen.

    Fazit:
    Ein Thriller mit leiseren Tönen. Gut geeignet für ängstlichere Leser. Blutige Szenen gab es hier keine, dafür einen verzwickten Fall, der nur auf den ersten Blick leicht und vorhersehbar war.

  4. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.245)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Da ich das Buch leider nicht in Deutschunterricht gelesen und dennoch viel Gutes darüber gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen.

    Dieses Buch sollte meiner Meinung nach Pflichtlektüre in allen Schulen sein. Die Message von Christianes Geschichte ist so stark und überwältigend. Ich habe das Buch gestern gelesen und es beschäftigt mich noch immer.

    Drogensucht generell ist schon an sich ein sehr hartes Thema, Drogensucht bei Kindern jedoch ist noch 100 Mal erschreckender... Aber genau dieses Abschrecken brauchen manche Kinder wirklich, um gar nicht erst auf die Idee zu kommen mit den Drogen anzufangen. 

    Ich bin (im Gegensatz zu bestimmt vielen anderen) prinzipiell gegen Drogen aller Art und denke auch, dass man anhand Christianes Beispiel sehen kann wie schnell man vom Kiffen zum Fixen kommen kann ... Und das ist leider oft die traurige Realität.

    Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen, gerade weil man es so schwer verarbeiten und verdauen kann! 

  5. Cover des Buches Nur ein kleiner Sommerflirt (ISBN: 9783570308615)
    Simone Elkeles

    Nur ein kleiner Sommerflirt

     (487)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Früher hat Amy Nelson davon geträumt, mehr Zeit mit ihrem Vater zu verbringen. Doch Ron Barak, der College-One-Night-Stand ihrer Mutter, ließ sich schließlich nur noch an ihrem Geburtstag bei ihr blicken. Deshalb ist sie auch sehr reserviert, als er sich plötzlich bei ihr meldet und sie den Sommer über mit nach Israel nehmen möchte, da ihre Großmutter schwer krank ist. Amy ist nicht nur sauer, weil sie eigentlich ins Tennis-Camp wollte und jetzt ihren Freund in Chicago zurücklassen muss, sie hatte auch keine Ahnung, überhaupt Verwandte in der Heimat ihres Erzeugers zu haben. Außerdem hält sie das Land für ein Kriegsgebiet. Ein Kulturschock jagt den nächsten, die Sechzehnjährige findet sich nicht nur in einem Moschaw, einer genossenschaftlichen Siedlung, in einer Familie wieder, überhaupt sind ihr die ganze israelische Mentalität und der jüdische Glaube fremd. Und dann ist da auch noch der achtzehnjährige Avi, der sie ständig auf die Palme bringt.

    Der beste Weg zur Völkerverständigung ist es, fremde Länder kennenzulernen – oder in diesem Fall einfach Simone Elkeles‘ ersten Band ihrer Sommerflirt-Trilogie zu lesen. Durch die Augen der Ich-Erzählerin erfährt man mehr über das normale Leben in Israel – samt Palästinenserkonflikt und Bombendrohungen – als in jeder Nachrichtenmeldung. Die Autorin doziert nicht, sondern schafft es, mit ihrer scharfen Beobachtungsgabe Details aufzunehmen, die sie dann unterhaltsam und oft humorvoll in ihre Bücher einfließen lässt. Das gilt auch für ihre Darstellung von jugendlichen Protagonisten, für die sie ein ganz besonderes Gespür hat. Amys Sprache und ihre Sicht auf die Welt wirken deshalb absolut lebensnah, ebenso wie das Gefühl der Schmetterlinge im Bauch, das sie bald bei ihren Gedanken an Avi überkommt. „Nur ein kleiner Sommerflirt“ ist viel mehr als der Titel verspricht, nämlich ein unsagbar schönes Jugendbuch über das Leben, die Liebe, Freundschaft und Familie. (TD)

  6. Cover des Buches Schweig still, süßer Mund (ISBN: 9783785577844)
    Janet Clark

    Schweig still, süßer Mund

     (491)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein ganz unterhaltsamer Jugend-Thriller über Jana, deren beste Freundin Ella plötzlich spurlos verschwindet. Da Ella jedoch schon achtzehn ist und allein lebt, kümmert sich die Polizei allerdings erstmal nicht weiter drum und Jana nimmt allein mit ein paar Freunden die Ermittlungen auf. Dabei wird ihr aber schnell klar, dass ihre beste Freundin ungeahnte Geheimnisse hat, von denen sie absolut nichts wusste, und die vielleicht etwas mit ihrem Verschwinden zutun haben. Die Idee für die Geschichte ist relativ gut und auch die Auflösung ist durchaus gelungen, da nicht alles super einfach und von Anfang an zu durchschauen ist. Allerdings wird einem doch leider schon bald klar, wer wahrscheinlich der Täter ist und die Geschichte hat einige nicht so spannende Längen, da die Ermittlungen eher langsam voran gehen - das ist zwar durchaus realistisch, gerade wenn Teenager mit so gut wie nichts einen Fall lösen müssen, aber es nimmt einem manchmal einfach die Motivation zum Lesen. Der Schreibstil, der aus der Erzähler-Perspektive verfasst ist, liest sich aber an sich ganz gut und einfach und auch die Charaktere sind alles in allem in Ordnung und verständlich, wenn auch nicht tiefer ausgearbeitet. Nur am Ende hätte man sich vielleicht schon mehr gewünscht, zu erfahren, wie die Freundinnen jetzt nach allem zu einander stehen, gerade da diese Beste-Freundin-Thematik ja irgendwie der Aufhänger für alles ist. Ansonsten ist das Ende aber durchaus gelungen und mal was anderes. Insgesamt jedenfalls ein ganz nettes Buch, das man schon lesen kann, gerade wenn man Jugend-Thriller mag, aber es kann einem doch mal langweilig dabei werden, wenn die Geschichte auch nicht schlecht ist.

  7. Cover des Buches Dunkellicht (ISBN: 9783944544618)
    Martin Ulmer

    Dunkellicht

     (49)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Unsere Welt ist von den Brüdern des Lichts und der Dunkelheit geprägt. Beide Orden agieren seit jeher verborgen im Untergrund. Als immer mehr Ordensbrüder verschwinden, schließen sie Waffenstillstand. Das Licht und die Dunkelheit arbeiten Hand in Hand, um Antworten zu finden und sich der unbekannten Bedrohung gegenüberzustellen.

    "Dunkellicht" ist ein Fantasy-Thriller voller Mythen, der sich dennoch an unsere Gegenwart schmiegt und somit im Untergrund seinen Kampf ausführt. 

    Gleich am Anfang muss ich sagen, dass ich äußerst selten im Fantasybereich lese. Sobald mir Welten zu fantastisch werden, finde ich mich nur schwer ein, und daher habe ich lange gezögert, bis ich zu "Dunkellicht" griff.

    Im Mittelpunkt stehen das Licht und die Dunkelheit beziehungsweise Johannes Sturm, Krieger der Bruderschaft des Lichtes, und Antoine Chevallier, ein Bruder der Dunkelheit. Von Natur aus zu Feinden erkoren, überwinden sie sich und stellen sich gemeinsam dem Kampf gegen das Verschwinden der Bruderschaften. Wichtig scheint es, ein verschollenes Buch aufzutreiben, in dem die Lösung des Rätsels und möglicherweise der Ausweg aus dem Ungemach geschrieben steht. 

    Gleichzeitig ist Büro 13 auf sie angesetzt. Dabei handelt es sich um ein ominöses Söldnerbüro angeführt von Steiner, das mit allen Mitteln gegen Zielpersonen vorgeht. Dieser Steiner führt weiter nichts als Aufträge aus und ist sich nicht bewusst, dass er damit Dunkelheit und Licht auf die Finger haut.

    Ich mag das Buch, obwohl es weniger meinen bevorzugten Genres entspricht. Es hat etwas von einem zügigen Thriller, weil etliche Kampfszenen vorkommen. Als ausgebildeter Krieger des Lichts hat Johannes einiges drauf, dabei legt sich ausgerechnet mit ihm ein Söldnertrupp an. Im Gegensatz dazu entspricht Antoine eher dem Gelehrten in der Runde, wobei der Dunkellicht-Trupp zusätzlich aus der jungen Frau Ella und dem Magier Martus besteht. 

    Die Figuren sind meinem Empfinden nach gut und glaubhaft dargestellt. Sie machen einen lebendigen Eindruck und ich fieberte rasch mit ihnen mit. Aus der Handlung heraus, weiß man nicht, wem man trauen soll, wer nun die gute beziehungsweise die böse Seite repräsentiert, und wer, aus welchen Motiven heraus, wie handelt. Dadurch ergibt sich neben Kampfszenen und Action-Spaß eine packende Stimmung, weil man unbedingt wissen will, wer für welches Lager spielt. 

    Das bringt mich zu meinem einzigen Kritikpunkt. Ich fand das gesamte Buch von der Handlung, dem Schreib- und Erzählstil und den Figuren her großartig. Trotzdem fehlt mir die Hintergrundgeschichte dazu. Denn mit Licht und Dunkelheit und vereinzelten mythischen Kräften der Ordensbrüder ist es für mich nicht getan. Denn nach der Lektüre weiß ich trotzdem nicht, wozu diese Orden überhaupt existieren. Was ist ihre Aufgabe, wenn sie sich nicht gerade gegenseitig bekämpfen oder gegen ihr eigenes Verschwinden vorgehen? Und warum gibt es eine Fehde zwischen den Organisationen, wenn sie offenbar blendend zusammenarbeiten? Vielleicht werden diese Fragen in der Fortsetzung beantwortet.

    Ansonsten war es ein packendes, mythisches Abenteuer. Action-Thrill ist mit fantastischen Magie-Elementen gepaart, rasante Kampfhandlungen wechseln sich mit mystischen Ebenen ab, und die Charaktere sind authentisch sowie in ihrem Verhalten nachvollziehbar.

    „Dunkellicht“ ist ein gut zu lesendes Fantasywerk, das trotz der magischen Elemente in Deutschland Ende der 1990er-Jahre verortet ist, und daher Realität und Fantasie auf geheimnisvolle Weise vereint. Ich denke, wer gern Fantasy und Thriller liest, hat damit den richtigen Griff getan. 


    Die Brüder des Lichts und der Dunkelheit:

    1) Dunkellicht

    2) Schattenschein

  8. Cover des Buches Der Venuspakt (ISBN: 9783802582295)
    Jeanine Krock

    Der Venuspakt

     (562)
    Aktuelle Rezension von: ChrispiBook

    Gut und spannend geschrieben 

  9. Cover des Buches Schattenauge (ISBN: 9783473583836)
    Nina Blazon

    Schattenauge

     (418)
    Aktuelle Rezension von: Lisaliest_

    Dieses Fantasybuch behandelt Wesen, über die ich noch nie zuvor gelesen habe. Ganz entfernt ähneln sie Werwölfen, aber sie sind doch etwas komplett anderes. Das hat es für mich so spannend gemacht zu lesen.

    Anfangs war ich aber ziemlich verwirrt. Die Schrift ist wirklich seltsam und verändert sich, wenn aus einer anderen Sicht erzählt wird – glaube ich jedenfalls, denn manchmal hat es doch recht willkürlich gewirkt. Es ist schon krass, wie sehr das Aussehen eines Buches den Lesegenuss beeinflussen kann.

    Nichtsdestotrotz war die Geschichte richtig, richtig gut. Mit den Protagonisten kam ich ganz wunderbar zurecht. Die Feinheiten dieser Wesen hat mir besonders gut gefallen. Anders als sonst, wo der Zufall entscheidet, wer ein magisches Wesen ist und wer nicht, kann es hier eigentlich jeder sein. Es hängt von jedem selbst ab, ob er es ruft oder nicht. Auch das habe ich vorher noch nie gelesen und fand es richtig spannend. Da gibt es aber noch so viele besondere Details, die ich gar nicht alle aufzählen kann. Man muss es einfach gelesen haben.

    Die Message des Buches ist einfach wundervoll. Es geht um Akzeptanz und Selbstliebe. Der Autorin ist es wirklich gut gelungen, diese Themen mit den Fantasyelementen zu verbinden.

    Wenn ihr neugierig auf eine etwas andere Fantasygeschichte seid, solltet ihr auf dieses Buch zurückgreifen. Es verbirgt eine ganz wunderbare Welt, die mehr Leute kennenlernen sollten.

  10. Cover des Buches Vollidiot (ISBN: 9783596512386)
    Tommy Jaud

    Vollidiot

     (3.200)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    Die Handlung spielt im heutigen Jahrhundert in Köln. Doch während es da nur so von glücklichen Menschen wimmelt, läuft bei dem 29-jährigen T-Punkt-Verkäufer, Simon Peters, einiges schief. Er hat eine kleine Wohnung, zu wenig Geld, hasst seinen Job, ist unzufrieden und bekommt auch noch keine Freundin ab. Während seine Putzfrau Lala ihn mit Dörte, deren Lache er als Hollywood-Sumpfhuhn-Gackern betitelt, verkuppeln will, hat Simon aber bereits ein Auge auf die Bedienung im Starbucks geworfen. 

    Als er sich schliesslich seiner besten Freundin Paula anvertraut schmieden die beiden einen ausgeklügelten Plan. Mithilfe dieses Plans schafft es Simon tatsächlich seine Angebetete zu überzeugen ihn ans Fanta4-Konzert zu begleiten. 

    Meinung:

    Der rote Faden ist am Anfang nicht ersichtlich, zumal es sich bei den ersten 2-3 Kapitel einfach um eine Aneinanderreihung von Ereignissen aus Simons Leben dreht. Dem Leser wird somit nicht klar vermittelt, worum es genau geht. Hier wurde die Geschichte schlichtweg aufgeplustert, um zu verdeutlichen das Simon wirklich ein Vollidiot ist. Was hier auch fehlt ist die Vorgeschichte, z.b. warum ist Simon so geworden oder war er schon immer so? 

    Sobald man erfasst hat, wie Simon Peters tickt und man im Klaren darüber ist, das alles - WIRKLICH ALLES - bei ihm schief geht, so wird das Buch sehr schnell voraussehbar und man ahnt bereits Seiten im Voraus was passieren wird. Hier fehlt eindeutig der Überraschungseffekt.

    Jaud hat hier die Ich-Perspektive gewählt und aus Sicht von Simon Peters geschrieben bzw. erzählt. Dadurch konnte man zwar Simons Gedankengängen folgen, was im Grunde genommen positiv war, ABER diese waren zum Teil wirr und wenig interessant, wodurch man schnell den Faden verliert. 

    Der Hauptcharakter ist gespickt von ständigen Nörgeleien, Respektlosigkeit und Oberflächlichkeit. So nennt er seinen besten Freund gedanklich immer „den fetten Flik“, beim Ikea-Verkäufer dankt er Gott, dass er nicht so aussieht wie der, seine Chefin nennt er eine Eule und einen Muskelbepackten Fitnessfanatiker nennt er Popeye die Killerschwuchtel. Was anfangs noch witzig zu sein vermag, wird auf Dauer langatmig und langweilig. Denn Simon hat an ALLEM und fast JEDEM etwas auszusetzen. Er gönnt niemanden was, so auch nicht seinem Freund Flik als dieser seine Freundin Daniela kennenlernte. Jaud wollte einen Vollidioten entwickeln über den man lachen kann aber schlussendlich hat er einen unsympathischen Charakter erschaffen, welcher besonders durch die oben genannten Merkmale hervorsticht. Immerhin versteht es der Autor den inneren Kampf von Simon darzustellen.

    Die einzelnen Charaktere passen gut in die Geschichte und jeder hat seinen eigenen Platz. Insbesondere Putzfrau Lala, schliesst man sofort in sein Herz. Trotz ihrer Tollpatschigkeit und den spärlichen Auftritten, hinterlässt sie einen grösseren Schuhabdruck als Simon Peters.

    Im Grossen und Ganzen ist das Buch gespickt mit Klischees und einem 29-Jährigen welcher sich nicht seinem Alter entsprechend benimmt. Trotzdem gab es auch einige lustige Momente.

    Fazit/Empfehlung:

    Den Roman „Vollidiot“ habe ich mir auf Empfehlung gekauft, weil er richtig lustig sei. Auch auf dem Klappentext steht wörtlich „Krallen Sie sich am Sofa fest, Sie hüpfen sonst vor Lachen“. Leider kann ich dem nicht zustimmen. Neben einigen doch schon lustigen Sequenzen überwiegt das unlustige, das oberflächliche, die Nörgeleien und die Respektlosigkeit Simon Peters gegenüber seinen Mitmenschen. 

    Ich selbst lese sehr gerne Komödien, aber „Vollidiot“ kann ich gar nichts abgewinnen. Es ist einfach nicht mein Humor, weswegen ich das Buch auch niemandem weiterempfehlen kann. 

    Obwohl ich leider gleich die ganze Serie gekauft habe („Vollidiot“, „Millionär“ und „Übermann“), werde ich die nachfolgenden Bände nicht mehr lesen.

  11. Cover des Buches Liebe auf den zweiten Klick (ISBN: 9783442474202)
    Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick

     (43)
    Aktuelle Rezension von: AnonymerWombat
  12. Cover des Buches Die Nacht von Shyness (ISBN: 9783351041540)
    Leanne Hall

    Die Nacht von Shyness

     (81)
    Aktuelle Rezension von: mangomops

    Inhalt: 

    Am Stadtrand von Shyness, wo ewige Dunkelheit herrscht und die Grenzen vor merkwürdiger Energie knistern, trifft Wolfboy im Diabetic Hotel ein seltsames Mädchen. Sein Name ist Wildgirl und es erklärt Wolfboy zum Fremdenführer für eine Nacht. Auf ihrer Tour durch Shyness kommen sie den Gangs der zuckerabhängigen Kids in die Quere. Ein waghalsiges Abenteuer beginnt, in dem Wolfboy und Wildgirl nicht nur verrückten Affen, ewigen Träumern, Döner verkaufenden Wahrsagerinnen und teuflischen Psychiatern begegnen, sondern auch der ganz, ganz großen Liebe – denn eine Nacht ist lang genug, um zwei Leben für immer zu verändern. 

    Meine Meinung: 

    Irgendwie habe ich mir bei dem Buch mehr versprochen. Ich habe keine sinnvolle Handlung erkennen können. Es hat sich zwar gut und schnell lesen lassen, aber war halt irgendwie ohne Sinn. Vielleicht verstehe ich ihn auch einfach nicht. Schade. Dabei hätte die Geschichte doch sehr viel Potential gehabt.
    Dafür finde ich toll, das das Cover im Dunkeln leuchtet ^^ 

  13. Cover des Buches Macho Man (ISBN: 9783462042115)
    Moritz Netenjakob

    Macho Man

     (282)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Daniel, Anfang 30, hat es wirklich nicht leicht. Erzogen von Eltern, die sich für die Nazi-Vergangenheit schämten und Alice Schwarzer als Freundin hatten, ist er schlicht und einfach ein „Weichei“ in den Augen der Frauen und auch seiner Kumpels.  

    Frisch verlassen fliegt er in die Türkei, um dort seinen Freund Mark – Animateur in einem Club – zu besuchen. Und dann geschieht ein Wunder…das er kaum glauben mag….ausgerechnet Aylin, hinter der alle her sind, verliebt sich in ihn. Die Probleme beginnen zurück in Deutschland in Köln, wo Aylin mit ihrer Großfamilie lebt – und die Daniel nun kennenlernen soll. Wie soll er denn da bestehen, zwischen türkischen Machos und ihren Eigenheiten? Schließlich will er nicht als Waschlappen dastehen….

    Ich hatte mal eine Autorin gefragt, welches Ihr lustigstes Lieblings-Buch ist – und sie hat mir eben dieses hier genannt. Keine Frage, der Autor reiht einen Gag an den anderen (ich fand es fast zu viel) und es ist wirklich angenehm zu lesen und witzig. Allerdings wirklich nicht so, dass ich pausenlos lachen musste. Manches käme sicher auch in einer Comedy-Show besser zur Geltung.

     Trotzdem hat es mir immerhin so gut gefallen, dass der zweite Teil nun bei mir auf der Wunschliste steht…..

  14. Cover des Buches Auch Engel mögen's heiß (ISBN: 9783442371822)
    Linda Howard

    Auch Engel mögen's heiß

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Wer die Bücher dieser Autorin kennt, dem ist klar was ihn erwartet: Nämlich genau das, was ich in der Überschrift geschrieben habe. So auch hier.

    Der Spannungsanteil ist gerade richtig, nicht zu hoch um auf den Nägeln zu kauen, aber doch ausreichend um nicht in Langeweile zu versinken. Die Liebesgeschichte bietet keine Überraschungen - es kam genauso wie es der Leser erwartet. Eine kleine Prise Humor gab es auch noch obendrauf...!

    Die Protagonisten sind gut gezeichnet - das eine oder andere Klischee gehört halt dazu...!

    An der Schreibweise gibt es nichts "herumzukritteln", sie ist locker und leicht und lässt die Seiten nur so dahin fliegen.

  15. Cover des Buches Verficktes Herz (ISBN: 9783499630392)
    Nora Gantenbrink

    Verficktes Herz

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein aufregendes Debüt einer vielversprechenden Nachwuchsschriftstellerin: In "Fucked heart" werden Leben und Lieben der Twentysomethings abgebildet, häufig tieftraurig wie nicht enden wollender Liebeskummer, dem man sich nur tanzend-trinkend entziehen kann, oder die Geschichte vom "Rö" (meine Lieblingsgeschichte übrigens), kennt nicht jeder jemanden wie ihn in seinem Bekanntenkreis? Der Abschnitt über die drei Frauen mit Liebeskummer, die nicht wissen, wie sie damit fertigwerden sollen, hat mich an "Liegen lernen" von Frank Goosen erinert, nur dort aus männlicher Perspektive. Und die beiden letzten Geschichten fand ich etwas schlechter, aber insgesamt hat das leider zu kurze Büchlein mich in einen Leserausch versetzt. Bitte mehr davon!
  16. Cover des Buches Endlich gute Musik (ISBN: 9783832162443)
    Nilz Bokelberg

    Endlich gute Musik

     (18)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    "*Nilz Bokelberg*" schrieb seine persönliche Musik-Autobiografie "*Endlich gute Musik*". Das Buch erschien 2013 im "*Dumont Verlag*".


    Nilz Bokelberg ist Viva Moderator der ersten Stunde und daher einigen Musikliebhabern bekannt. Ich habe noch nie von ihm gehört, mich aber auf eine tolle Mischung von schönen Musiktiteln in seinem Buch gefreut.
    Denn dies soll eine Sammlung seiner Lieblingslieder sein, an denen er Stationen seines persönlichen Lebens erzählt.
    In verschiedenen Kapiteln erklärt er z. B. Musikstil, Italia, Glücklich machende Lieder, 5 beste Saxofonsolos der Popmusik und wichtige Soundtracks aller Zeiten. Am Ende des Kapitels ist jeweils eine Auflistung der entsprechenden Musiktitel zu finden.
    Soweit so gut und auch alles musikalisch gesehen sehr interessant aufgebaut! Aber wie diese Musik sein Leben beeinflusst hat, ist für mich eher belanglos.
    Bei bestimmten Songs und Texten kommen mir eigene Erlebnisse in den Sinn und das macht wirklich Spaß. An viele Lieder habe ich erst durch das Buch wieder gedacht und mich an Feiern, Klassenfahrten oder Plattenkäufe erinnert. So hatte ich mir dieses Buch auch anhand des Covers vorgestellt. Eine Leerkassette mit meinen persönlichen Lieblingsliedern.
     
    Doch hier geht es ja um den Autor und wie er sein Leben mit den Liedern erlebt hat. Dabei geht er allerdings nicht chronologisch vor, sondern springt nach eigenem Belieben vor und wieder zurück.
    Das war mir als Nicht-Kenner von Nilz Bokelberg doch zu speziell. Schön finde ich allerdings, wie begeistert er von manchen Songs spricht und mit welcher Vehemenz er die Interpretationen desselben verfolgt. 
     
    Einige Titel oder Interpreten sagen mir aber leider gar nichts und mit den großen Popgrößen wie Michael Jackson, Madonna und Beatles kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Da findet sich schon eine große Fangemeinde, die HIER schreit. 
    Aber von der literarischen Aussage her fehlt mir etwas mehr Aussagekraft und Inhalt, aber das ist meine persönliche Meinung und soll keinen Musikliebhaber von diesem Buch abhalten. Ein kleines Fazit oder einen musikalischen Ausblick hätte ich eigentlich noch erwartet.

    Wer Musik, speziell TV-POP und Nilz Bokelberg gut findet, gerne in alten Platten wühlt, der findet hier gute Musikvorschläge in breiter Bandbreite. 
     
  17. Cover des Buches Bitterfotze (ISBN: 9783462040838)
    Maria Sveland

    Bitterfotze

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Ikopiko
    "Dieses Buch kann mehr für die Gleichberechtigung tun als alle Reden dieser Welt" verspricht der Klappentext des ersten Romans der jungen Schwedin Maria Sveland. Unter Gleichberechtigung verstehe ich jedoch nicht, dass nur die schlechte Seite der Männer aufgezeigt wird.

    Verpackt werden diese oberflächlichen Vorwürfe in der Geschichte Saras, die sich eine Auszeit von Familie und Alltag nimmt und allein nach Teneriffa fliegt. Auf ihrer Reise liest sie "Angst vorm Fliegen" von Erica Jong. Sie beneidet Erica um ihr ausschweifendes Leben in den 70er Jahren.

    Sara selbst ist in den 80er Jahren aufgewachsen und sieht auch darin eine Ursache, dass die Frauen ihres Alters bitterfotzig sind. Eine Bitterfotze ist verbiestert, spießig, aggresiv und lustlos.

    Auf über 270 Seiten zergeht Sara in Selbstmitleid. Sie ist gefrustet, weil sie ihr Leben als Mutter nicht erfüllt. Ich habe sie manches Mal fragen wollen, warum sie ihr Leben dann nicht selbst in die Hand nimmt und etwas ändert. Nur jammern nützt nichts.
  18. Cover des Buches Heidelberger Lügen (ISBN: 9783492244916)
    Wolfgang Burger

    Heidelberger Lügen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Warum macht diese Serie süchtig? Nun, es ist erstmal der flüssige Schreibstil von Wolfgang Burger und natürlich auch die sympathischen Personen, die hier mitspielen. Dir Töchten von Alexander Gerlach haben es faustdick hinter den Ohren und halten ihren Vater, der auch von seinem Beruf schon voll eingenommen wird, auf Trapp!

    Es ist diese Mischúng aus spannendem Kriminalroman und Familiengeschichte, die mich so fasziniert.

    In diesem Buch kommt noch hinzu, dass er sich um eine junge Frau kümmert, deren verschwundenes Auto und ihr Mann, der ganz wo anders aufgehalten hat, als vermutet und dort dann auch noch tödlich verunglückte....

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, am Ende ein völlig unerwarteter Ausgang dieses Falles!

  19. Cover des Buches Unheil (ISBN: 9783492263504)
    Wolfgang Hohlbein

    Unheil

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Ich muss sagen, nachdem ich Mörderhotel und Azrael von ihm gelesen habe, machte ich mich über den nächsten Thriller von Wolfgang Hohlbein her.

    Die Story ist an sich sehr interessant aufgebaut. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, dennoch überkam mich das Gefühl keinen richtigen Thriller mit überraschenden Wendungen vor mir zu haben.

    Im Grund liegt das gar nicht an der Handlung selbst, sondern eher an der Vorhersehbarkeit des Endes. Nichts destotrotz findet man gute Ansätze, die - und das muss man schon sagen - in den späteren Thrillerwerken aus seiner Feder wesentlich besser ausgearbeitet werden.

     

    Fazit: Mal für Zwischendurch ein gut geschriebener, solider Thriller, dennoch doch einer seiner schwächsten im Vergleich mit Mörderhotel.

  20. Cover des Buches Herzgespinst (ISBN: 9783570161333)
    Usch Luhn

    Herzgespinst

     (27)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Wenn man die Charaktere durchweg unsympathisch findet, ist es recht schwierig, ein Buch fertig zu lesen….

    Genauso erging es mir hier. Die bemüht „coole Sprache“ nervt mit der Zeit gewaltig, dann werden mal wieder Namen verwechselt – etwas, das ich überhaupt nicht leiden kann…und die Story war in meinen Augen einfach nur langweilig. 

    So ziemlich zum Ende hin wurde es dann doch noch spannend – daher auch die Sternenanzahl – wenn auch die Auflösung für mich persönlich keine große Überraschung war…..
  21. Cover des Buches Libellenfänger (ISBN: 9783492702768)
    Katja Brandis

    Libellenfänger

     (39)
    Aktuelle Rezension von: SabinaFK

    Ein knallgelbes Cover und ein interessanter Titel sprangen mir in der Buchhandlung entgegen. Das Buch musste ich einfach in die Hand nehmen. Und der Klappentext überzeugte mich dann restlos. Ein wirklich schönes gelungenes Cover.
    Ein Mädchen, Antonia, fällt in der Disco um und stirbt. Ricky und Marek, die sie versuchten wiederzubeleben und am gleichen Gymnasium sind, glauben nicht, dass Antonia unter normalen Umständen gestorben ist. Sie stellen auf eigene Faust Ermittlungen und Nachforschungen an und bringen sich in Teufels Küche. Ricky wird zudem von ihrer Vergangenheit eingeholt.
    Der Einstieg ins Geschehen gelingt sehr leicht, alle, sehr sympathischen Charaktere, konnte ich in kurzer Zeit erfassen und mich dem Inhalt widmen.
    Das Buch liest sich flüssig und spannend bis zum Schluss. Es hat genügend Tiefgang und die richtige Länge.
    Libellenfänger ist ein sehr guter Jungendthriller, es gibt von mir die volle Punktzahl, ich kann ihn uneingeschränkt weiterempfehlen.

  22. Cover des Buches Ich bin schizophren und es geht mir allen gut (ISBN: 9783866081079)
    Dirk Bernemann

    Ich bin schizophren und es geht mir allen gut

     (51)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen
    Das Buch von Dirk Bernemann war nach "Ich hab die Unschuld kotzen sehen" 1 und 2 der Beste. Nach den neueren Büchern des Autors bekam man ja leicht den Eindruck, er hätte seinen Stil verändert. Dieses Buch ist noch voll nach altem Geschmack geschrieben. Wer Bernemann durch seinen ersten Roman kennen und lieben gelernt hat, wird dieses Buch auf jeden Fall auch noch gut finden. In zwei Tagen hatte ich dieses Buch durch gelesen. Es war schlicht und ergreifend geil. Schade, dass sich mit jedem Buch der ursprüngliche Schreibstil in eine andere Richtung gedreht hat (meiner Meinung nach). Also: Ein super Beispiel für das Genre Anti-Pop! 
  23. Cover des Buches Skizze eines Sommers (ISBN: 9783499270840)
    André Kubiczek

    Skizze eines Sommers

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Xirxe
    Was für ein schön zu lesendes Buch! Locker-leicht-melancholisch vermittelt es ein Lebensgefühl, wie man es nur in einem Sommer mit 16 haben kann - ok, vielleicht auch noch mit 17 oder 18 ;-)
    Sommer 1985 in Potsdam, René ist gerade 16 geworden und vor ihm liegen zwei Monate ohne Schule, ohne Erwachsene und mit überraschenderweise viel Geld. Lässig-schnoddrig und auch wundervoll selbstironisch erzählt er von dieser Zeit, dem Abhängen mit seinen Freunden, seinen Erfahrungen mit Mädchen und überhaupt diesem Leben, in dem es nichts Wichtigeres zu geben scheint als Bücher, Musik, Klamotten - nicht zu vergessen der Weltfrieden. Ich las die meiste Zeit mit einem Grinsen im Gesicht, zum Einen weil der Text an sich sehr humorvoll ist ('Es herrschte bei uns ja ständig ein Überfluss an irgendwelchem Mangel'), zum Andern weil mir Vieles sehr bekannt erschien, auch wenn ich meine Jugend nicht in der DDR verbrachte (beispielsweise das Zusammenstellen von Mixtapes). "Hach! - diesen Ausruf hat man beim Lesen von André Kubiczeks «Skizze eines Sommers» ziemlich oft im Kopf." - so schrieb der Stern und ich kann dem nur zustimmen. Insbesondere auch bei der Erwähnung von Musik. Viele, schon lange nicht mehr gehörte Gruppen kehrten wieder ins Bewusstsein zurück, die ich mir endlich mal wieder zu Gemüte führen werde ;-) (The Cure, Grandmaster Flash...). Überrascht bin ich, wieviele Gemeinsamkeiten es offensichtlich damals zwischen der Ost- und West-Jugend gab, nur in wenigen Situationen schienen wirklich deutliche Unterschiede zu herrschen (beispielsweise bei der Literaturbeschaffung).
    Auch wenn das Buch mehr als leichte Unterhaltung daherkommt, sind doch immer wieder schöne, tiefergehende Passagen zu finden. Beispielsweise die Lobeshymne auf ein Gedicht: 'Es war wie ein Wunder, jemanden zu treffen, der genau wusste, was man selber gern gesagt hätte. Und der es für einen in Worte kleiden konnte, die schön klangen und in einem Buch geborgen waren, das so edel wirkte wie ein Schatzkiste.' So oder so ähnlich ging es mir auch mit diesem Buch :-)
  24. Cover des Buches Blackout (ISBN: 9783522201841)
    Alice Gabathuler

    Blackout

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Surviver30

    Dieses ist mein 30igstes Buch und ich muss sagen, bisher das Beste von Alice Gabathuler. Es übertraf ihr hochgelobtes "Hundert Lügen". 

    Die Figuren wirken sehr realitätsnah und absolut glaubwürdig in ihren Handlungen. Zudem kenne ich die Stadt, wo sich die Geschichte abspielt, recht gut. Desweegn konnte ich mir die ganze Zeit beim lesen bildhaft vorstellen wo Nick überall durchging und hängenblieb. 

    Kann dieses Jugendbuch nur wärmstens weiterempfehlen. Besonders an jene "Thriller" oder "Krimi" Liebhabern. 

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