Bücher mit dem Tag "disney"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "disney" gekennzeichnet haben.

202 Bücher

  1. Cover des Buches When We Dream (ISBN: 9783736313040)
    Anne Pätzold

    When We Dream

     (388)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Ich muss zugeben, dass es schon etwas her ist, dass ich das Buch gelesen habe, allerdings hat es immer noch einen Platz in meinem Kopf, und das leider nicht im positiven Sinne.

    Als das Buch rauskam, kam ich gerade erst in die KPOP-Szene rein. Jemand hat mir das Buch empfohlen, und da ich von KPOP sehr begeistert war, wollte ich es unbedingt lesen. Ich hatte (zu) hohe Erwartungen, und vielleicht wurde ich gerade deswegen ziemlich enttäuscht.

    Gleich zu Beginn habe ich Punkte gefunden, die mich genervt oder aufgeregt haben, und das hat sich leider durch das gesamte Buch gezogen. Das Schlimmste waren die Logikfehler. Ich kenne solche Geschichten bereits von Wattpad, und leider hat sie sich auch genauso gelesen. An sich habe ich nichts gegen Star trifft (in dem Fall) "gewöhnlichen" Menschen, und natürlich sind die Szenarien immer etwas "unwahrscheinlich", aber bereits wie Jaeyong und Ella sich kennengelernt und dann weiter miteinander kommuniziert haben, ist höchst unrealistisch gewesen.

    Was ich auch fraglich fand, war, wie es sein kann, dass Ella rein gar nichts über die Hobbys/Lieblingsband ihrer kleinen Schwester weiß, wenn die beiden doch so eng sind und immer noch zusammenleben.

    Ella ist eine Studentin, die mit einem Mini-Job versucht, ihre ältere Schwester zu entlasten. Es geht in der Geschichte eher weniger um Jaeyongs und Ellas Liebesgeschichte, sondern vielmehr um Ellas ödes Studi-Leben. Sie lebt anscheinend in Chicago, aber ich als Leser hatte das Gefühl, dass es irgendwo in Deutschland spielt, weil die Szenerie gar nicht so herübergebracht wurde.

    Auch eine Sache, die mich an vielen Büchern nervt, ist, dass die Hauptprotagonistin immer (öfter) ein "Bücherwurm" ist, und dann steht auch immer "Harry Potter" im Vordergrund, als würde es keine anderen interessanten Bücher geben ...

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist: Was macht Ella so interessant für Jae? Wieso bleibt er stehen und unterhält sich weiter mit ihr bzw. will den Kontakt weiter aufrecht erhalten?

    Eine persönliche Sache, die ich jetzt, mit einem Jahr Abstand und etwas mehr Ahnung über KPOP erschreckend finde, sind die Gemeinsamkeiten zwischen realen KPOP-Gruppen: NXT = NCT, das Buch-Cover sieht dem Album-Cover "Love Yourself: Answer" von BTS unfassbar ähnlich ...

    Leider war das Buch eine sehr große Enttäuschung für mich, weswegen ich auch nicht die Fortsetzungen gelesen habe. Eigentlich schade, weil ich denke, dass man mit dem Thema mehr hätte machen können ...

  2. Cover des Buches Rocky Mountain Lion (ISBN: 9783906882048)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Lion

     (204)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Auf dem Cover sieht man sehr schön einen wichtigen Bestandteil der Geschichte. Wie der Titel „Rocky Mountain Lion“ schon verrät geht es um den Puma bzw. Berglöwen. Das Tier liegt im unteren Bereich des Bildes ganz entspannt, doch im Buch kommt es nur als Wildtier vor. Auf der anderen Seite deuten kleine Accessoires auf die Jahreszeit hin. Es liegt Schnee in Independence. Ich finde es immer wieder schön, wie hier kleine Details vom Inhalt der Geschichte einen Platz auf dem Cover erhalten.

    Rocky Mountain Lion ist das 9. Hörbuch der Rocky Mountain Reihe. Inzwischen sind 11 Bücher der Reihe eingesprochen und es werden noch einige folgen. Für mich ist diese Reihe genau das richtige, um nebenbei an meinem Schreibtisch zu sitzen und zu basteln. Oder es ist auch gerne ein Begleiter bei einsamen Waldspaziergängen, wobei ich da lieber ein Buch in der Hand halte, um die Natur hören zu können.

    Hörbücher und ich sind seit Kindertagen die besten Freunde und ich kann Stunde um Stunde mich von einer angenehmen Stimme berieseln lassen. Diese habe ich in Karoline Mask von Oppen gefunden. Wie du ganz unweigerlich bei mir schon mitbekommen hast. So hat die Reihe von Virginia Fox bei mir erst eine Chance bekommen. Für alle eine Win Win Situation. Ich weiß jeden Monat was für ein Hörbuch ich mir kaufe. Ich bin gespannt ob das Einsprechen im aktuellen Tempo weitergeht.

    So, aber nun zum aktuellen Hörbuch. Wie oben schon erwähnt spielt der Puma eine ganz wichtige Rolle. Er lebt in den Rocky Mountains noch in freier Wildbahn. Die Ethologin Quinn auf der Lone Wolf Ranch folgt einer Berglöwin durch den Schnee, um ein Bewegungsmuster zu erstellen und das wunderbare Tier abzulichten. Ihr Kollege Archer ist ebenfalls auf der Fährte der Berglöwen, doch aus einer ganz anderen Motivation heraus. 

    Quinn und Archer sind die Protagonisten des Hörbuchs und stehen sich selbst im Weg. Ihre Annäherungsversuche sind amüsant anzuhören und so vergehen die Stunden im Nu. Wie gewohnt ist in der Geschichte auch ein gewisser Spannungsmoment mit eingebaut. Den kannst du dir durch die Inhaltsangabe weiter unten am besten selbst zusammen reimen.

    Für mich war es ein spannendes Hörbuch. Ich habe die Bewohner von Independence inzwischen lieb gewonnen und freue mich jeden Monat auf eine Rückkehr in die Rocky Mountains. Wer auf romantische Serien mit spannenden Elementen steht ist hier genau richtig. Theoretisch ist jedes Buch eine in sich abgeschlossene Geschichte, allerdings werden nebenbei die früheren Liebespaare wieder aufgegriffen und deren Leben weiter erzählt. Wie es halt klassisch für eine Serie ist, die irgendwann süchtig macht. Mich hat die Serie als Unterhaltung für Zwischendurch einfach gepackt und nichts ist besser, als stundenlang dem Hörbuch am Stück lauschen zu können während man über die Autobahn fährt. Von mir gibt es eine klare Hör- bzw. Leseempfehlung. Es macht einfach Spaß.

  3. Cover des Buches Land of Stories – Das magische Land 1 – Die Suche nach dem Wunschzauber (ISBN: 9783737356329)
    Chris Colfer

    Land of Stories – Das magische Land 1 – Die Suche nach dem Wunschzauber

     (145)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Die Zwillinge Alex und Conner haben vor einiger Zeit ihren Vater bei einem Unfall verloren und wohnen seitdem mit ihrer Mutter in einem gemieteten Haus. Die Mutter der beiden muss seit dem Tod des Vaters viel arbeiten, um die Familie zu ernähren. Daher verpasst sie auch beinah den zwölften Geburtstag der Zwillinge. Zum Glück gibt es da noch die Großmutter, die den beiden einen schönen Tag beschert. Im Anschluss schenkt sie den beiden ein Märchenbuch, aus dem sie bereits dem Vater der beiden vorgelesen hat. Alex und Connor lernen kurz danach, dass dieses Buch ein Portal in einer anderen Welt ist…

    Nachdem ich immer und immer wieder Glee gesehen habe und irgendwann den Schauspieler gegoogelt habe, habe ich herausgefunden, dass der Schauspieler Chris Colfer auch Autor ist. Kurz darauf habe ich mir seine gesamten Bücher bestellt, da sie auch einfach nur unglaublich gut klangen!

    Alex und Connor habe ich sofort liebgewonnen. Sie sind auf der einen Seite so unterschiedlich aber auf der anderen Seite doch so ähnlich. Alex ist eine gute Schülerin und liebt Bücher. Gerade mit ihr konnte ich mich sehr gut identifizieren, aber das konnte ich auch ein wenig mit Connor. Denn Connor ist so gut wie immer gelangweilt und vor allem chaotisch – genau wie ich. Auch Connors Sprüche haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. 

    Alle Charaktere in dieser Geschichte wurden sehr gut ausgearbeitet. Sie sind authentisch und haben alle ihre eigene besondere Persönlichkeit. 

    In diesem Buch treffen wir auf so viele Bekannte Märchen wieder. Auch Märchen, die nicht allzu bekannt sind, finden hier seinen Platz und wurden sehr gut in die Geschichte eingearbeitet. ,,Land of Stories‘‘ hält sehr viele Überraschungen und Wendungen für uns bereit, mit denen man nicht rechnet. Chris Colfer führt uns hier durch eine wundervolle Welt und versteht sein Handwerk. Es wird nie langweilig, die Spannung ist durchweg da.

    Chris Colfer schreibt in einem sehr angenehmen Stil. Als Leser konnte ich mich perfekt in die Geschichte fallen und überraschen lassen. Er beschreibt Orte und andere Dinge sehr detailliert, sodass man oft das Gefühl hatte, man würde den beiden bei ihrem Abenteuer helfen. Ich wollte einfach gar nicht mehr aufhören zu lesen und immer wissen, wie es weitergehen wird. 

    Ich liebe Märchen und alles was dazu gehört, deswegen war es ein Muss, dass diese Geschichte bzw. diese Reihe bei mir eingezogen ist/wird. Ich kann euch ,,Land of Stories‘‘ nur empfehlen, denn dies ist eine locker leichte Geschichte, bei dem man einfach abschalten kann!

  4. Cover des Buches Beastly (ISBN: 9783843200691)
    Alex Flinn

    Beastly

     (896)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: Zugegebenermaßen präsentiert uns Alex Flinn in "Beastly" nicht viel Neues. Das französische Volksmärchen "Die Schöne und das Biest" gibt es mittlerweile in etlichen Romanversionen und Verfilmungen, die alle demselben Schema folgen: eitler, gutaussehender Schnösel verärgert Hexe und wird daraufhin in ein Biest verwandelt, bis es seine wahre Liebe findet. Dieses Motiv genau wie die häufig dazugehörenden Rosen, Verbannung durch die Eltern und ein abgeschiedenes großes Haus/Schloss lassen sich auch in dieser modernen Umsetzung wiederfinden. Interessant ist, dass es sich hier um Teenager handelt, die Geschichte in New York spielt und Lindy eher durchschnittlich ist, statt einer umwerfenden Schönheit. Alex Flinn hat hier also ein bekanntes Märchen etwas moderner und mit genügend leichten Abwandlungen, dass die Geschichte trotz klaren Verlaufs spannend blieb. Eingeteilt ist die süße Liebesgeschichte in 6 Teile plus einen Epilog, die immer wieder durch Einschübe aus einer  Chatgruppe unterbrochen werden, in der auch andere Märchenfiguren vorkommen und über ihr Leid in der modernen Welt klagen. Auch wenn dies ein netter Zusatz ist, bleiben diese Nebengeschichten nur leichte Andeutungen und am Stil dieser Unterhaltungen merkt man auch stark, dass die Geschichte 2007 geschrieben wurde - wie hier würden sich keine Jugendlichen online unterhalten.


    Figuren: Den beiden Hauptfiguren fehlt es leider ordentlich an Tiefgang. Zwar steht hier die Entwicklung Kyles/Adrians im Vordergrund und mit dem Loslösen von seinem Vater, der Einsamkeit in seinem Haus in New York, seinen Gewissensbissen, als er Lindy entführt und seine zarten Gefühle, als aus Gefangenschaft Freundschaft wird, werden einige spannende Konflikte aufgezeichnet - alle Entwicklungen gehen hier aber sehr schnell und lassen sich manchmal nur nachvollziehen und nicht nachempfinden. Besonders schade fand ich jedoch, dass durch die alleinige Erzählweise aus Kyles/Adrians Ich-Perspektive Lindy als Figur und damit auch ihre Gefühle sehr blass blieben. Für die Idee, die Geschichte aus Sicht des "Biests" zu erzählen, gibt´s zwar Pluspunkte, von einer epischen Liebesgeschichte kann hier aber in diesem Format nicht die Rede sein - zu kindlich und naiv sind die beiden noch. Eher würde ich "Beastly" als Entwicklungsgeschichte zweier im Stich gelassener Jugendlicher, die zueinander finden, beschreiben. 


    Schreibstil: Passend dazu ist der Schreibstil der Autorin sehr einfach und jugendlich. Wer schon etwas älter ist und elaboriertere Geschichten gewohnt ist, wird ab und an nicht umhin kommen, einmal die Augen zu verdrehen. Für anspruchslosere Leser oder eine Zielgruppe von 12-17 ist "Beastly" jedoch eine genau richtige Lektüre für zwischendurch. 


     

    Die Zitate:

    "Wenn ich mich noch mehr anstrengte, könnte sie vielleicht darüber hinwegsehen und mein wahres Ich erkennen. Nur dass ich selbst nicht einmal mehr wusste, was "mein wahres Ich" war. Ich war verwandelt worden - nicht nur mein Körper, sondern alles."


    "Lindy, du hast mich geliebt, als ich noch nicht mal menschlich war. Du hast mich geküsst, als ich keine Lippen hatte. Du hast erkannt, was tief in mir schlummerte, als ich mir selbst noch nicht ganz darüber im Klaren war."

     

    Das Urteil:

    "Beastly" ist eine süße und charmante Märchenadaption, die man in wenigen Stunden durchlesen kann, die jedoch weder inhaltliche noch emotionale Tiefe erreicht. Für jüngere oder anspruchslosere Leser empfehlenswert!

     

  5. Cover des Buches Disney – Villains 3: Die Einsame im Meer (ISBN: 9783551280343)
    Walt Disney

    Disney – Villains 3: Die Einsame im Meer

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Wuschel

    Ganz klar der schwächste Band dieser Reihe. Zum einen spielt die Hexe und deren Geschichte eher eine Nebenrolle - betrachtet man das große Ganze - und zudem fand ich es jetzt nicht so schön dargestellt. Sicher hat es die Autorin versucht, besonders gegen Ende, aber ich fand es kam einfach nicht so gut rüber wie sehr Ursula von ihrem Zorn zerfressen war. Da war die Verwandlung der bösen Königin schöner gezeichnet. Ich kann durchaus verstehen warum die Geschichte so aufgezogen wurde und weshalb der Band der Hexe Ursula gewidmet wurde, eben weil es um die Bösewichte in den Disney Geschichten geht, aber da hätte ich mir einen kleinen Ticken mehr Ursula gewünscht.

    Die Vertonung selbst war wieder sehr schön zu hören und nach wie vor freue ich mich auf die weiteren Bände, wenngleich ich hoffe, dass die Autorin wieder mehr in die Richtung von Band 1 und 2 geht, da ich diese etwas neutralere Erzählweise einfach sehr gelungen fand und sie den Geschichten einen gewissen Charme gab. Hier wurde doch mehr auf Charaktere eingegangen bzw. Namen genannt. 

    Fazit:

    Eine nette Geschichte, aber meiner Meinung nach der schwächste Band der Reihe.

  6. Cover des Buches Disney – Villains 4: Das Geheimnis der Dunklen Fee (ISBN: 9783551280367)
    Walt Disney

    Disney – Villains 4: Das Geheimnis der Dunklen Fee

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Erstmal: Das Buch gehört zu einer Reihe. Ich habe dies jetzt gelesen ohne die anderen Bände zu kennen. Eventuell hätte es mir besser gefallen, wenn ich das Vorwissen aus den anderen Büchern gehabt hätte.

    Ich hatte mich darauf eingestellt, Maleficents Geschichte zu lesen. Leider wurde das nur halb erfüllt. Es gab kaum Kapitel aus ihrer Sicht und so konnte ich mich einfach nicht in sie hineindenken und kein Mitgefühl entwickeln. Es gab ein paar Rückblenden in ihre Kindheit, aber das war es dann auch schon. Stattdessen standen dauernd andere Figuren im Fokus der verschiedenen Kapitel und es ging um ihre jeweiligen Geschichten. Diese ganzen Perspektiven hätte ich in einem Buch, das der dunkeln Fee gewidmet ist, nicht in diesem Maße erwartet.
    Mir war es alles etwas zu viel. Am Anfang hat das Buch stark an den Vorband und die Geschichte von Ursula angeknüpft und ohne dies zu kennen, konnte ich die Zusammenhänge und Anspielungen nicht richtig erfassen (okay, das geht auf meine Kappe).
    Es tauchen echt viele Gestalten, Charaktere, Wesen, Geschichten, magische Gegenstände, Zauber, etc. auf. Mir war das alles zu viel - wobei auch das eventuell besser ist und einen nicht so erschlägt, wenn man die anderen drei Bände schon gelesen hat... Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass alles angeschnitten wird, aber nichts so richtig erzählt wird.

    Bei mir überwog das Gefühl, dass es gar nicht wirklich um Maleficent geht. Man erfährt zwar einiges über sie, aber richtig im Fokus steht sie nicht. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte auch nicht wirklich zu einem Ende kommt.

    Vieles wird zudem nur sehr knapp geschildert oder nur in verworrenen Anspielungen und Formeln. Generell ist die Sprache sehr bildlich und märchenhaft. Das war einerseits schön, andererseits bleibt es dadurch manchmal floskelhaft und wird nicht richtig konkret.


    Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen - gerade im Hinblick auf die Versprechungen, dass es um die Hintergründe von Maleficent geht. Vielleicht wäre es schon deutlich schöner gewesen, wenn alles aus ihrer Perspektive erzählt worden wäre.

    Das Geheimnis der dunklen Fee bekommt von mir 2,4 (also gerundet 2)/5 Sterne.

  7. Cover des Buches Nimmerlands Fluch (ISBN: 9783959916752)
    Salome Fuchs

    Nimmerlands Fluch

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Arcedia

    Wer träumte denn nicht von Peter Pan über London, vom Fliegen, Tinkerbell, Tiger Lilli... Ich hatte als Kind mehrere Bücher von Peter Pan die mich einfach faszinierten. Spätestens nach der Serie "Once upon a time" ist auch der böse Peter Pan kein 

    Das Cover faszinierte mich schon und der Klappentext las sich auch spannend. 

    Die Kapitel sind recht kurz, immer unterbrochen um irgendwo anders wieder anzufangen. Man konnte sich nie wirklich auf die Geschichte einlassen. Es gibt viele Charaktere mit eigenen Geschichten, die kurz angeschnitten werden, aber in 3-6 Sätzen ist das auch erledigt. Längere Gespräche findet man ebenfalls nicht. Die Hauptfigur wird ständig ohnmächtig oder schläft ein - damit ist das Kapitel beendet und es geht irgendwo anders weiter. 

    Richtig einlassen konnte ich mich nicht auf das Buch. Ich habe immer das Gefühl würde die Geschichte noch reifen, hätte sich die Autorin die Mühe gemacht sie noch einmal zu überdenken und zu lesen wäre das Buch ein toller Erfolg geworden. 

    Sehr schade, denn die Ideen sind wirklich gut. 

  8. Cover des Buches The Sun is also a Star (ISBN: 9780552574242)
    Nicola Yoon

    The Sun is also a Star

     (94)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein wirklich sehr schöner Liebesroman über die Schülerin Natasha, deren jamaikanische Familie illegal in Amerika wohnt und jetzt abgeschoben werden soll. An ihrem letzten Tag in Amerika trifft sie unverhofft auf Daniel, der mit den Anforderungen seiner koreanischen Eltern zu kämpfen hat, und an nur einem einzigen Tag wird ihnen klar, was sie einander bedeuten könnten. Die Story wird in sehr angenehmen kurzen Kapiteln erzählt und ist wirklich sehr schön zu lesen, doch auch genügend realistisch und vor allem mal erfrischend anders, da auch über die Probleme geredet wird, sich in einem anderen Land zurecht zu finden und die Kluft zwischen Kindern und Eltern, die in verschiedenen Ländern und unter anderen Umständen groß geworden sind und deshalb ganz andere Ansichten darüber haben, wie sie ihr Leben führen wollen. Die Charaktere sind dabei sehr sympathisch, nahbar und ausgearbeitet und man mag sie wirklich gerne und fiebert zum Ende hin durchaus etwas mit, da man sich für die beiden so sehr ein Happy End wünscht. Dabei ist der Schreibstil das Herz der Geschichte, denn er liest sich nicht nur flüssig, locker und leicht, er ist auf unausschweifende Art auch poetisch, philosphisch und schildert nicht nur aus der Sicht der beiden Charaktere, sondern hat auch Zwischensequenzen, die sich anderen Charakteren widmen und wodurch man diese einfach viel besser versteht, zudem werden auch Natashas und Daniels Gesprächsthemen nochmal aufgegriffen und auf sehr schöne Weise weiter ausgeführt. Insgesamt ein wirkliche tolles Buch, mit der Leichtigkeit eines Liebesgeschichte, das aber auch etwas tiefer geht und einen zum Nachdenken anregt.

  9. Cover des Buches Disney – Villains 1: Die Schönste im ganzen Land (ISBN: 9783551319708)
    Walt Disney

    Disney – Villains 1: Die Schönste im ganzen Land

     (256)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    Worum geht's?

    Jeder kennt die Geschichte von Schneewittchen und den 7 Zwergen, doch in dem Buch "Die Schönste im ganzen Land" wird die andere Seite der Geschichte betrachtet. Man taucht ein in das Leben der noch jungen Königin, die als Tochter eines Spiegelmachers den König und Vater von Schneewittchen kennenlernt. Die Autorin Serena Valentino beschreibt eine verletzliche und unsichere Seite der Königin, die sich zunächst der Liebe des Königs nicht sicher ist, nicht an ihre eigene Schönheit glaubt, von Trauer zerfressen wird und erst allmählich zur bösen Hexe mutiert. Die Verwandlung in die böse Stiefmutter vollzieht sich langsam und wird durch den Zauberspiegel natürlich noch beschleunigt, getreu dem allseits bekannten Spruch: "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" 


    Das Buch habe ich von meiner Mama zu Weihnachten bekommen. Ich muss gestehen, dass ich Märchen seit meiner Kindheit liebe und auch immer gern verschlungen habe. Auch heute noch habe ich ein Faible für Adaptionen von Märchen. Und da musste ich natürlich als Disney Fan mich der neuen Villains Reihe widmen. Die 261 Seiten umfassen eine recht große Schrift und einen einfachen Schreibstil. Dies hat dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch getan. Es ist spannend die andere Seite der Geschichte kennenzulernen und die Autorin hat tiefgründige Charaktere geschaffen. Man erlebt die Königin in verschiedenen Lebensabschnitten und entwickelt sogar ein Verständnis für Ihr Handeln rückblickend. 

    Innerhalb eines Tages hatte ich das Märchen "weggeatmet " und kann es daher Fans von Märchen oder Disney uneingeschränkt weiterempfehlen.

  10. Cover des Buches Disney – Villains 5: Das verzauberte Haar (ISBN: 9783551280428)
    Walt Disney

    Disney – Villains 5: Das verzauberte Haar

     (49)
    Aktuelle Rezension von: FamiGirl_06

    Hier geht es um Gothel, die "Mutter" von Rapunzel. Sie ist im Wald der Toten aufgewachsen. Doch als dieser zerstört wird, flüchtet sie und natürlich sind die 3 verdrehten Schwestern auch wieder nicht ganz unschuldig an den Geschehnissen. Gothel hat zwei Schwestern. Nachdem die beiden sterben, setzt sie alles daran, sie wiederzubeleben.

    Auch Band 5 der Disney-Villains-Reihe hat mir super gefallen. Hier ist es ein bisschen anders, als in den vorangegangenen Teilen. Gothel hatte immer eine dunkle Seite in sich, die sie allerdings mehr oder weniger gut verdrängen konnte. Bis sie schließlich ihre Schwestern verliert und die verdrehten Schwestern mehr und mehr in ihr Leben treten.

    Man kann sich gut in Gothel hineinversetzen. Obwohl ich auch sagen muss, dass sie mir von Anfang an unsympathisch war. Das war in den vorangegangenen Bänden nie der Fall. Natürlich wusste ich, dass die Protagonisten später alle böse wurden, waren sie mir doch am Anfang sympathisch.

    Das Buch ist düsterer geschrieben als die vorherigen Bände. Aber das liegt schon in der Natur der Dinge. Immerhin gibt es den Wald der Toten. ;-)

    Trotzdem würde ich es ganz klar weiter empfehlen.

  11. Cover des Buches Waterfire Saga - Das erste Lied der Meere (ISBN: 9783505136573)
    Jennifer Donnelly

    Waterfire Saga - Das erste Lied der Meere

     (61)
    Aktuelle Rezension von: JoLeo

    In der Waterfire Saga wird man in die wunderbare Unterwasserwelt des Königreichs Miromara entführt. Hier lebt die Meerjungfrau Serafina die nach Ihrer Mutter die nächste Regentin werden soll. Serafina ist gerade mitten in den Vorbereitungen zu Ihrer Dokomi - die Zeremonie in der festgestellt wird, ob sie von königlichem Geblüt ist - als etwas schreckliches passiert...

    Liedmagie, Meerhexen... Serafina träumt von weiteren Meerjungfrauen, die sie finden muß um zusammen mit Ihnen die Zerstörung Ihrer Welt zu verhindern. Serafina macht sich mit Ihrer besten Freundin auf die große Suche nach Ihnen und nach den wichtigen 6 Talismanen.

    Das erste Lied der Meere - ein spannendes Unterwasser-Abenteuer das Lust auf Mee(h)r macht!! 

    Wenn man sich eingefunden hat in die neue Sprache von Miromara, Dokimi, Muschelhörner, Iele, Terragogs (hinten im Buch ist nochmal eine Auflistung aller Begriffe :-) lässt einen das Abenteuer nicht mehr los und man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die flüssige Schreibweise, die relativ große Schrift finde ich super. Eine tolle Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Verantwortung.

    Ich bin gespannt wie es weitergeht und freue mich schon sehr auf den 2. Band!!!

     

  12. Cover des Buches Disney – Villains 6: Das Geheimnis der Schwestern (ISBN: 9783551280442)
    Walt Disney

    Disney – Villains 6: Das Geheimnis der Schwestern

     (44)
    Aktuelle Rezension von: BookAddicted


    Jede Geschichte hat ihre zwei Seiten. Manche sogar mehr. Die drei Schwestern Lucinda, Ruby und Martha haben ihre Finger bei vielen Tragödien im Spiel gehabt, sodass ihre Tochter sie schließlich in die Traumwelt sperrte, um für Ordnung zu sorgen.

    Aber werden die drei mächtigen Hexen dort ruhen und warten, bis man über sie richtet? Oder werden sie mit neuem Unheil die Welt ins Chaos stürzen?


    Eine Warnung vorweg: man sollte definitiv zuerst die anderen Bände der Reihe gelesen haben, da der Prolog dieses Buchs sonst massiv spoilert. Leider wird das bei den Klappentexten der Bücher nicht deutlich, weswegen ich mit diesem Band startete.
    Es ist zwischenzeitlich verwirrend, weil Figuren vorkommen, die nicht richtig vorgestellt werden, da sie vermutlich in den vorigen Bändern auch schon vorkommen. Schlussendlich kommt man aber auch ohne Vorwissen gut mit, macht sich die ersten Bände aber kaputt, weil deren Enden kurz und knapp erwähnt werden.
    Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und es dauert, bis man in die Geschichte hineinfindet. Man baut leider auch keine wirkliche Verbindung zu Circe oder Schneewittchen auf, die die Protagonistinnen sind, wodurch man auch nicht mit ihnen mitfiebert. Eher ergreift man Partei für die drei Schwestern, die von allen verurteilt werden, während man als Leser sie kaum zu Gesicht bekommt und sie sich nicht Mal verteidigen können. Aber vielleicht ist diese Empfindung eben auch der Tatsache geschuldet, das ich ihre Schandtaten in den anderen Büchern nicht richtig miterlebt habe.
    Viele Figuren bleiben das Buch über sehr flach und engstirnig und wirkliche Sympathien empfindet man niemandem gegenüber, was schade ist, da man dementsprechend nicht mitfiebert und eine gewisse Distanz zu den Ereignissen wahrt.
    Erst gegen Ende wird das besser. Vielleicht, weil man sich an den Schreibstil und die Figuren gewöhnt hat. Oder weil endlich die Geheimnisse gelüftet werden und man das Gefühl hat, die Geschichte komme endlich vorab.
    Wobei das Buch mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet und man durch das letzte Kapitel das eigentlich gut gefundene und zur Story passende Ende versaut.
    Die Grundidee hinter dieser Geschichte ist neu und hat so viel Potenzial, das teilweise auch genutzt wird. Nur bleiben diese Ansätze oft schwammig und werden kaum verfolgt.  Man hat das Gefühl, das der rote Faden stellenweise fehlt und es wirkt auch nicht wie eine abgeschlossene Geschichte. Fraglich ist, inwiefern die Geschichte der Schwestern im nächsten Band fortgeführt wird, denn beendet ist sie definitiv noch nicht.
    Leider werden einige Erinnerungen, Gründe und Erklärungen sehr kurz gehalten, was dazu führt, das man nicht so tief in die Geschichte eintaucht und sich keine Nähe zu den Figuren entwickelt. Einige Entwicklungen wirken überstürzt, so als hätte man sich nicht die notwendige Zeit genommen, um die Szene oder die Entwcklung vorzubereiten und das stört den Lesefluss.
    Gegen Ende bekommt man dann auch Mal die Tagebücher der Schwestern zu Gesicht, was leider viel zu spät und viel zu kurz der Fall ist. Es ist das erste Mal, das man sich einer Figur in diesem Buch nahe fühlt und die Chance bekommt, ihr wahres Wesen zu erfassen. Und es macht neugierig auf mehr, nur leider folgt dem nicht wirklich viel.


  13. Cover des Buches Ich bin Nummer Vier (ISBN: 9783351041281)
    Pittacus Lore

    Ich bin Nummer Vier

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Dieses Buch ist sehr schwer zu bewerten. Auf der einen Seite ist es richtig schöne SF, aber dann kommen wieder ganze Phasen, die entweder auf Drogenrausch oder auf Zauberei schließen lassen. Sogar das Wort fällt ein paarmal. Deshalb kann ich mich der Sache einfach nicht überlassen. Ich lese noch ein wenig weiter, dann werden wir es ja sehen.

  14. Cover des Buches Jasmin (ISBN: 9783959912143)
    Mareike Allnoch

    Jasmin

     (42)
    Aktuelle Rezension von: LadySamira091062

    Jasmin bekam von ihrer leicht schrulligen Tante eine alte orientalische Wunderlampe aus dem Urlaub mitgebracht ,die sie dann sauber rieb und dann war da plötzlich ein junger Mann in Pumphosen ,der sie Meisterin nannte. Jasmin dachte erst es wäre einer der dummen Scherze ihrer Klassenkameraden ,doch Dalan konnte ihr sehr schnell klar machen das dem nicht so ist .
    Doch Dalans plötzliches Auftauchen verschlimmerte Jasmins Lage in der Schule erst recht ,denn dort wird sie gemobbt und als Streberin drangsaliert wo es nur geht und besonders von Marco und seinen Freunden . Doch Dalan ist an ihrer Seite und er ist froh endlich aus der Wunderlampe raus zu sein .Wenn er Jasmin die 3 Wünsche erfüllen hat ist er endlich wirklich frei und kann zurück nach Agarbah ,doch schnell wird klar ,das es ein Heimatland gar nicht mehr gibt ,denn seit seiner Verbannung in die Wunderlampe sind Jahrhunderte vergangen . Und seine Gefühle für Jasmin sind auch etwas kompliziert ,denn Dalan sollte nicht das fühlen was er fühlt.Denn als Jasin wegen eines Referates mit ihrem ärgsten Feind Marco zusammen arbeiten muss und da dessen andere Seite kennenlernt wird Dalan eifersüchtig .
    Doch Dalan hat noch ein anderes Problem ,denn eine unbekannte dunkle Macht trachtet nach seinem Leben .Und Dalan weiss nicht mehr wer er ist und warum man hinter ihm her ist,doch er ist sich sicher ,das Jasmins Leben durch ihn in Gefahr gerät.

    eine andere Art von Aladin und die Wunderlampe,die zu lesen wirklich Spass gemacht hat.

  15. Cover des Buches Die Schöne und das Biest (ISBN: 9783473490547)
    Walt Disney

    Die Schöne und das Biest

     (26)
    Aktuelle Rezension von: buch_freak
    Cover:
    Ich finde das Cover passend zum Buch gewählt. Zu sehen ist Belle mit dem Kronenleuchter namens Lumiere. Auch die Illustrationen auf dem Cover deuten auf die Geschichte hin, und sind deswegen für mich passend gewählt.
    Auch die Bilder vom Film, in der Mitte des Buches, sind eine schöne Idee und machen auf die Geschichte aufmerksam.
    Jedoch hat mir die liebevolle Gestaltung der Kapitel und jeder einzelnen Seite besonders gefallen. Jedes Kapitel wird mit kunstvollen Verschnörkelungen eingeleitet, die sich auf jeder Seite des Buches weiter ziehen. Dadurch ist das Buch auf eine besondere und einheitliche Weise verziert.
    Ich habe mich sofort in die Aufmachung verliebt. 

    Meinung:
    Anfangs war ich mir sehr unsicher ob mich das Buch überzeugen kann, denn ich habe schon viele verschiedenen Verfilmungen und Interpretationen zu die Schöne und das Biest gesehen, bzw. gelesen. Die Verfilmung, auf der dieses Buch basiert, habe ich zuvor auch schon gesehen. Deswegen war ich ein bisschen skeptisch, habe mich trotzdem wahnsinnig auf diese Geschichte gefreut, weil ich sie schon immer geliebt habe.
    Schon am Anfang habe ich gemerkt. dass das Buch auch etwas für Jüngere ist. Davon habe ich mich allerdings nicht irritieren lassen, und ich habe immer weiter gelesen. Es gab Situationen in denen ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte und immer wieder gab es Kapitel, bei denen ich Gänsehaut hatte. Auf irgendeine Art und Weise habe ich sehr mit den Charakteren mitgefühlt. Ich finde das die Emotionen und Gefühle in diesem Buch wunderbar rüber gebracht werden. Die tragische Vergangenheit des Biests hat mich besonders berührt und ich habe mich immer mehrt in das Biest verliebt.
    Auch die Entwicklung der Charaktere hat mir super gefallen, auch wenn dies teilweise schlagartig ging. Ich habe mich in der Familie der Bediensteten wohl gefühlt und ich würde am liebsten immer weiter lesen. Doch auch alles schöne hat irgendwann ein Ende.
    Zum Schluss möchte ich die Botschaften nochmal aufgreifen, die das Buch vermitteln möchte. Ich finde die Botschaften einfach wunderschön, und deswegen ist es für mich auch eine tolles Märchen für Jung und Alt.

    Lieblingszitate:
    ,,Die Schönheit liegt im Inneren...'' ~ Seite 17
    ,,Die Leute, die hinter deinem Rücken tratschen, werden immer dort bleiben […] Hinter deinem Rücken. Sie werden dich nie einholen.'' ~ Seite 49
    Wider Erwarten hatte das Biest ihr wahre Schönheit gezeigt. ~ Seite 270

    Fazit:
    Die Geschichte hat mich sehr berührt. Ich habe mich in der Geschichte wohl und Willkommen gefühlt und konnte mit den Charakteren mitfühlen. Für mich ist dieses Märchen eins der Schönsten die es gibt. Die Botschaften, die sich dahinter verstecken, sind einfach wunderbar und aus all diesen Gründen ist diese Geschichte so herzerwärmend. So viel Liebe bekommt von mir, verdienter Weise, 5 von 5 Sternen. 
  16. Cover des Buches Rocky Mountain Life (ISBN: 9783906882000)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Life

     (53)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Das Cover zeigt wieder einen kleinen Ausschnitt der Rocky Mountains bei Sonnenaufgang. Vor der wunderschönen Bergkulisse stehen ein paar Cowboy Stiefel samt Lasso und Stetson auf dem Boden. Daneben liegt ein Strauß mit Wildblumen. Eine gelungene Komposition passend zur Protagonistin der Geschichte. 

    Im siebten Hörbuch der Rocky Mountain Reihe von Virginia Fox durfte ich Lara und Hank kennenlernen. Zwei ganz neue Personen für mich in Independence. Lara ist wirklich neu im Ort, denn die gebürtige Schweizerin lebt erst ganz neu in Independence. Das Testament ihres Vaters hat sie einmal quer über den Atlantik in die Rocky Mountains geführt. Hank ist für mich auch ein neuer Charakter in Independence. Seine Schwester Rebecca tauchte vorher schon mal auf. Nun habe ich Gelegenheit beide näher kennenzulernen.

    Wie schon in den ersten sechs Bänden konnte ich mich immer nur schwer vom Hörbuch trennen. Auch wenn ich mich hier wiederhole kann ich der Sprecherin Karoline Mask von Oppen einfach stundenlang zuhören. Sie ist mir mit ihrer Stimme ans Herz gewachsen. Und so verfolge ich aktuell zwei Serien, die sie einspricht. 

    Die Geschichte um Lara und Hank wird spannend erzählt. Auch wenn sich das Schema des Kennenlernens in Independence wiederholt, verfolge ich doch gerne den Weg. So war ich fasziniert von Laras Aufnahme im Ort. Alles spielte sich mal wieder rund um die Familie Carter ab. So tauchten immer wieder lieb gewonnene Charaktere auf. 

    Bei Hörbüchern setze ich gerne auf längere Reihen. Die kann man gut nebenbei hören und man hat immer wieder das Gefühl nach Hause zu kommen. Ich habe mich in den kleinen Ort in den Rocky Mountains inzwischen verliebt und freue mich jedesmal darauf bekannte Personen zu treffen. Wie entwickelt sich ein Paar weiter? Was wird aus den Kindern? Und welche Abendteuer lassen sich noch in die Rocky Mountains verorten?

    Die Geschichte „Rocky Mountains Life“ ist in sich abgeschlossen. Sie könnte theoretisch auch unabhängig von den ersten Bücher gelesen bzw. gehört werden. Denn alle wichtigen Information für das Verständnis fließen einfach mit ein. Doch baut man mit Vorkenntnissen eine ganz andere Beziehung zu den Personen auf. Für mich ist es eine schöne Hörbuchreihe wo aktuell noch kein Ende in Sicht ist. Ich habe gerade gesehen, dass das 10. Buch veröffentlicht wurde. Also sind meine nächsten Hörstunden schon mal gesichert. Von mir gibt es eine klare Hörempfehlung.

  17. Cover des Buches Der Glöckner von Notre Dame (ISBN: 9783734729041)
    Victor Hugo

    Der Glöckner von Notre Dame

     (290)
    Aktuelle Rezension von: SaniHachidori

    Im Folgenden werde ich euch sehr ausführlich meine Eindrücke schildern. Ich kann euch versprechen, dass dies schon die Kurzform im Gegensatz zu dem Buch selbst ist. Allerdings kann ich euch auch versprechen, dass dies wohl die längste Rezension meiner Laufbahn wird. :D

    Anmerkungen:
    * Die Geschichte des Glöckners von Notre-Dame ist gemeinhin bekannt und schon im Jahre 1831 erschienen. Daher gibt es hier keinen direkten Spoiler-Hinweis; allerdings die lieb gemeinte Anmerkung, dass ich das Werk in seiner Gesamtheit beleuchten und auch einige Vergleiche zum bekannten Disney-Film ziehen werde. Wer also das Buch oder den Film nicht gespoilert bekommen möchte, sollte eventuell von der Lektüre dieses Beitrags absehen. :)
    ** In diesem Artikel werden Begriffe genutzt, die in der Originalschrift verwendet, aus heutigen Gesichtspunkten allerdings kritisch bewertet werden könnten. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich mich von Rassismus, Chauvinismus und allen anderen Arten von Diskrimierung klar distanziere. Um dieses Buch im Stil seiner Veröffentlichungszeit zu bewerten, werden zu eurer Information die Originalwörter benutzt, die allerdings nichts mit meiner persönlichen Gesinnung zu tun haben.
     


    INHALT:

    Ich warne euch vor: Es wird nicht einfach, den geballten Inhalt und meine Eindrücke auf den Punkt zu bringen.

    Fangen wir doch einfach bei den Charakteren an. Denn ein ganz großer Unterschied zwischen der Originalgeschichte und dem Disney-Film, sind die Figuren. Da gibt es nicht nur Personen, die im Film gar nicht vorhanden sind, sondern auch Figuren, die im Film zusätzlich erfunden wurden. Auch das Verhalten bzw. das allgemeine Gebärden ist unterschiedlich. 


    "Freundschaft heißt Bruder und Schwester sein, zwei Seelen, die sich berühren, aber nicht vermengen, zwei Finger an einer Hand." - "Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo, S.132 -


    Welche Charaktere gibt es nun also, die es auch im Film gibt?

    Da wäre natürlich zunächst Quasimodo, Glöckner und Patron für den Titel des Buches. Dieser ist ähnlich bemitleidenswert wie sein Filmbruder.
    Im Buch hat Quasimodo einen Buckel, große Hände, aber auch entstellte Beine und nur ein Auge. Zudem ist er taub, durch seine Tätigkeit als Glöckner und hört nur einen sehr hohen Ton aus einer Pfeife. Seine Haare sind struppig und er wird oftmals als hässlich tituliert. Damit hat er es nochmals um einiges schwerer als die Filmversion.
    Quasimodo war für mich die mit Abstand sympathischste und gutmütigste Person im gesamten Buch. Er war zwar auch brutal, allerdings fand ich es toll, dass die sanfte Stimme, die beschrieben wurde, auch im Film eingebaut ist. Umso bedauerlicher ist es, dass dieser Protagonist erst im letzten Drittel des Buches so richtig aktiv wurde. Vorher war er doch recht blass und ist einfach nicht richtig zum Zug gekommen.
    Doch wo kommt Quasimodo eigentlich her?
    Im Buch verläuft das ganze etwas anders als im Film, wo Frollo den Tod von Quasimodos Mutter verschuldet und wo er dies auf Anraten des Archidiakons mit der Aufnahme des unglücklichen Kindes aufwiegen soll. Im Original hat eine Frau, die früher ein Freudenmädchen war, ihr Glück in der Mutterschaft gefunden. Eines Tages wird ihr die Tochter gestohlen und anstatt derer ein entstelltes Kind hinterlassen. Das nun ist Quasimodo. Die Frau bringt das entstellte Kind daraufhin nach Paris und legt es vor der Kirche auf einen Altar, der für Findelkinder vorgesehen ist. Aufgrund einer gaffenden Menge wird der Archidiakon bzw. Priester Frollo auf Quasimodo aufmerksam und fühlt sich aus Mitleid verpflichtet, das Kind an sich zu nehmen.

    Ebenfalls vorhanden war Esmeralda, die schöne Zigeunerin und ihre Ziege Djali. Im Buch weicht vor allem Esmeralda sehr von der Filmdarstellung ab. Sie ist nicht nur naiv, sondern auch völlig verblendet in ihrer Liebe zu Phoebus. Natürlich ist sie im Buch ebenfalls eine begnadete Tänzerin und genießt ein hohes Ansehen unter den Zigeunern. Sie wird als deren "heilige Jungfrau" bezeichnet. Tatsächlich ist Esmeralda noch eine Jungfrau, da sie ein Zauberamulett trägt, welches sie zu ihren Eltern führen soll - denn auch sie ist ein Findelkind - das Amulett funktioniert aber nur in Jungfräulichkeit.
    Die Ziege ist ebenso begabt wie im Film, hat allerdings goldene Hörner und Hufe. 

    Wer aufgepasst hat - Phoebus de Châteaupers habe ich gerade schon erwähnt. Nur leider ist auch dieser Protagonist ganz anders als im Film. Im Buch suchen wir vergeblich nach dem charmanten, wortgewandten und gerechten Ritter, der sich in Esmeralda verliebt und alles für sie aufs Spiel setzt. Tatsächlich ist er das genaue Gegenteil. Er ist zwar Bogenschütze in der Stadtwache, aber er jagt jedem Rockzipfel hinterher, verzecht seine Nächte und verprellt seine Verlobte mit seinem unmöglichen Verhalten. Esmeralda findet er zwar attraktiv, aber mehr als körperliches Verlangen steckt ehrlicherweise nicht dahinter. Auch ist er nicht der strahlende Ritter und weder rettet er Esmeralda, noch steht er wirklich zu ihr. Sein Spaß und sein Ruf stehen im Vordergrund. Ein höchst unsympathischer Geselle.

    Natürlich darf auch der Bösewicht Claude Frollo nicht fehlen. Anders als im Film, ist er selbst der Archidiakon. Trotz seiner Priester-Tätigkeit beschäftigt er sich mit Alchemie und der Wissenschaft. Sein Geist war sein Leben lang auf das Lernen aus, bis er Esmeralda das erste Mal erblickt. Auf einmal kann selbst die Wissenschaft ihn nicht mehr ablenken, denn er denkt immerzu an dieses Mädchen. Seine Begierde wächst ins Unermessliche und wird eine wahre Obsession. Er stellt ihr nach und versucht sie wie im Film durch die Androhung ihres Todes dazu zu bewegen, ihn zu heiraten.

    Ein wunderbarer Charakter im Film, der im Buch keine so große Rolle bekam, wie ich es mir gewünscht hätte, war Clopin Trouillefou, den wir aus der Filmumsetzung als charismatischen Anführer der Zigeuner kennenlernen, der wie ein Narr jedes Schauspiel - und sei es eine Hinrichtung - auf die komödiantische Spitze treibt und zudem die Geschichte des Glöckners erzählt. Im Buch ist er zwar ebenfalls König der Zigeuner, aber für meinen Geschmack viel brutaler und skrupelloser. Er blieb mir auf Dauer zu blass, um mich zu begeistern, weil er nur am Rande eine Rolle spielte.


    Welche Charaktere gibt es nur im originalen Buch, aber nicht im Film?

    Eine Person, die schon zum Anfang des Buches eine Rolle spielt, im Film aber nie auftaucht, ist der Dichter Pierre Gringoire. Wir lernen ihn deprimiert und resigniert kennen, denn sein Schauspiel zum Festtag wird nicht mit der gebührenden Aufmerksamkeit bedacht und von der Wahl des Narrenkönigs überschattet. Um seinen Lebensunterhalt gebracht, schleicht er durch die Gassen und wird in einen Konflikt verwickelt, in dem er die schöne Esmeralda zu retten versucht. Er folgt ihr anschließend und entgeht einer Hinrichtung, indem er mit Esmeralda verheiratet wird. Danach schließt er sich den Zigeunern an. Er versucht zwar, die Gunst Esmeraldas zu erringen, ist aber ein anständiger Kerl, der seine Bemühungen schlussendlich einstellt - immerhin hatte sie durch die Heirat verhindert, dass er stirbt. Er hat sowohl Kontakte zu den Zigeunern als auch zu Frollo, was ihn zu einer wichtigen Randfigur macht, die fast schon zu einem Protagonisten avanciert - gerade wenn man den Anfang des Buches betrachtet. Gefallen findet er sehr an der Ziege Esmeraldas, über die er oft sagt, welch schön geratenes Tier sie doch ist.

    Ebenfalls nie im Film erwähnt wird Jehan Frollo du Moulin, der kleine Bruder von Frollo. Dieser wurde zum Waisen und Frollo nahm seinen kleinen Bruder daraufhin bei sich auf, um ihn zu einem ebenso gelehrten Menschen zu erziehen, wie er selbst einer war. Jehan ist zurzeit der Geschichte des Glöckners ein Student und nicht eben brav. Er schlägt leider in eine gänzlich andere Richtung als Frollo es sich erhoffte - versauft sein Geld und frönt dem Rebellentum. Dauerhaft pleite, bittet er Frollo nicht nur einmal um eine finanzielle Unterstützung, was seinem großen Bruder immer mehr zuwider wird. Am Ende wendet sich Jehan ab, wird ein Mitglied der Zigeuner und zieht mit diesen gegen Notre-Dame, wo er schließlich umkommt.

    Eine immer wieder auftauchende Person im Buch ist die Klausnerin, eine alte, verhärmte Frau, die verrückt zu sein scheint. In ihrer Klause haust sie schon viele Jahre und lebt nur von dem, was mildtätige Menschen ihr durch die Gitter reichen. Einen ganz besonderen Hass hat sie auf die Zigeuner, da sie ihr ihre Tochter genommen haben. Da klingelt es wahrscheinlich bei euch - genau diese Person ist die unglückselige, bestohlene Mutter, die Quasimodo nach Paris brachte. Sie trägt immerzu einen kleinen Schuh ihrer Tochter bei sich, der nach dem Verschwinden zurückblieb. Am Ende stellt sich heraus, dass ihre entführte Tochter die Esmeralda ist, die sie so erbittert hasst.

    Es gibt noch weitere Nebencharaktere wie bspw. Ludwig XI. oder Verbündete von Clopin, die für mich allerdings keine so tragende Rolle spielten, dass ich sie hier erklären müsste.


    Welche Charaktere aus dem Film sind nicht im Buch enthalten?

    Wie ihr lesen konntet, ist Frollo im Buch ein Priester und nicht der Richter. Deswegen fällt der aus dem Film bekannte Archidiakon, der Frollo ermahnt, im Original leider weg. Dabei mochte ich diese Figur im Film immer sehr gern, weil er so freundlich war.

    Es war sehr traurig, dass es sie nicht gab, aber das war zu erwarten - die Rede ist von den Wasserspeiern. Sie waren im Film Quasis einzige Freunde. Im Buch hat er einfach niemanden an seiner Seite. Im Film heißen die Wasserspeier Victor, Hugo und Laverne, was eine Hommage an den Autoren dieser Geschichte darstellt. Hugo hat ähnlich wie Gringoire eine Vorliebe für Djali, was ein sehr süßes Detail ist, was aus dem Buch entlehnt wurde.


    Gibt es Szenen im Buch, die Szenen im Film ähneln?

    Es mag erstaunen oder auch nicht - tatsächlich sind die Szenen, die zwischen Buch und Film übereinstimmen sehr gering. Mir fallen nach der Lektüre spontan einige Szenen ein, beispielsweise als Quasimodo auf einem Rad festgebunden und im Film mit Tomaten beworfen wird. Diese Szene gibt es ähnlich auch im Buch, wo es allerdings sehr viel brutaler zugeht und Quasimodo mit Steinen beworfen wird und vorher mit einer Peitsche gepeinigt wird.

    Die zweite Szene, die mir einfällt ist tatsächlich relativ am Ende, als Esmeralda im Film verbrannt und im Buch erhängt werden soll. Frollo bietet ihr an, dass er sie rettet, wenn sie ihn heiratet. Diese Szene ist ziemlich deckungsgleich zwischen beiden Medien.

    Weiterhin sind der Sturm auf Notre-Dame, die Rettung Esmeraldas und der Schrei nach Asylrecht und der Todessturz von Frollo annähernd übereinstimmende Szenen.


    Die Handlung des Buchs


    " '(...) das wird noch ein schlimmes Ende nehmen.'
    ' Aber der Anfang war schön gewesen.' " - "Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo, S. 350 -


    Mir fällt es unglaublich schwer, die Handlung herunterzubrechen, aber ich mag es versuchen. Die Handlung wurde immer wieder durch Kapitel unterbrochen, die zur Haupthandlung nichts beitrugen, weswegen man etwas den roten Faden verloren hat.

    Wie ihr in der Charakterbeschreibung schon lesen konntet, werden eine Vielzahl von Handlungssträngen unterschiedlichster Personen verfolgt. Diese kreuzen sich immer wieder mal und laufen dann wieder auseinander.

    Am Anfang begegnen wir Gringoire, der wie gesagt sehr deprimiert ist, weil er um seinen Lebensunterhalt als Dichter gebracht wurde. Schuld daran ist die Wahl des Narrenpapstes, zu der auch Quasimodo das erste Mal die Bühne betritt. Er selbst wird Narrenpapst.
    Er versucht Esmeralda zu retten, als der Glöckner sie entführen will. Die Entführung geschieht auf Geheiß von Frollo. Gringoire scheitert kläglich an Esmeraldas Rettung und stattdessen hilft Phoebus der schönen Zigeunerin. Als Gringoire der Zigeunerin folgt, gerät er in den sagenumwobenen Hof der Wunder und sieht sich nun dem Galgen gegenüber. Seine einzige Chance ist eine verzweifelte Zigeunerin, die ihn zum Mann will.
    Derweil wird Quasimodo aufgrund seiner Tat, Esmeralda entführen zu wollen, zu einer Strafe am Pranger verurteilt. Nach seiner Peinigung taucht Esmeralda selbst auf, um ihm etwas zu Trinken zu geben.
    Danach rettet Esmeralda Gringoire das Leben, da sie ihn aus Mitleid zum Mann nimmt. Die beiden werden für vier Jahre verheiratet. Esmeralda will allerdings nichts von Gringoire wissen und träumt nur immerzu von ihrem Retter Phoebus. Außerdem trägt sie ein Zauberamulett, welches ihr helfen soll, ihre Eltern zu finden. Dieses funktioniert aber nur, solange sie Jungfrau bleibt. Sie weist Gringoire mehrmals ab. Daraufhin entwickelt sich zwischen Gringoire und der Ziege Djali eine besondere Zuneigung.
    Esmeralda trifft sich schließlich mit ihrem geliebten Phoebus. Dieser ist jedoch nicht auf ihre Liebe, sondern ihren Körper aus. Zudem weiß er nicht, dass Claude Frollo ihn verfolgt. Frollo konfrontiert ihn, will ihn töten, doch schlussendlich treffen sie eine Abmachung. Da Phoebus das Zimmer, in dem er sich mit Esmeralda trifft, nicht bezahlen könnte, übernimmt dies Claude Frollo. Als Gegenleistung darf er den beiden bei ihrem Stelldichein zuschauen. Das allerdings erzeugt in Frollo eine rasende Eifersucht und er sticht Phoebus nieder. Esmeralda fällt in Ohnmacht und wird von Frollo geküsst, welcher daraufhin flieht.
    Esmeralda wird anschließend des Mordes an Phoebus und der Hexerei angeklagt. Unter Folter gesteht sie und wird zum Tod durch Erhängen verurteilt. Ihre Ziege wird ebenfalls zu diesem Schicksal verdammt.
    Claude Frollo bietet Esmeralda am Tage der Hinrichtung an, ihn zum Mann zu nehmen, dann würde er sie vor dem Galgen bewahren. Sie erkennt in ihm den Mörder von Phoebus und weist ihn ab. In diesem Moment sieht sie aber auf einem Balkon eben diesen Mann, in den sie sich verliebte - Phoebus lebt - aber an seiner Seite ist eine andere Frau.
    Quasimodo rettet Esmeralda vor der Hinrichtung und bringt sie nach Notre-Dame, wo sie dem Asylrecht unterliegt und sie somit unantastbar wird. Allerdings wird die Kirche für Esmeralda dadurch auch zu einem Gefängnis. Quasimodo sorgt für Esmeralda - bringt ihr Essen oder Blumen - und versucht immer wieder, mit ihr zu sprechen. Sie lässt sich zwar kurz darauf ein, versinkt aber dennoch wieder in ihrer Sehnsucht nach Phoebus. Auch Quasimodos Hässlichkeit stößt sie zu sehr ab, als dass sie Freunde werden könnten. Eine Pfeife, die sie von ihm erhielt, um ihn zu rufen, warf sie achtlos auf den Boden.
    Als Frollo erfährt, dass Esmeralda Unterschlupf in Notre-Dame gefunden hat, schleicht er sich in der Nacht dorthin und überfällt sie geradezu. Er kann seine Begierde nicht mehr zurückhalten. Nur Quasimodos Pfeife verhindert Schlimmeres.
    Gringoire wurde von Frollo dazu angestachelt, Esmeralda aus Notre-Dame zu befreien und die gesamte Zahl der Zigeuner ebenfalls dazu zu bewegen. So kommt es, dass alle Zigeuner aus Paris gegen Notre-Dame in den Krieg ziehen. Dabei sterben viele Angehörige und auch Quasimodo verteidigt die Kirche und Esmeralda erbittert. Dennoch kann er es nicht verhindern, dass Esmeralda schließlich doch noch hingerichtet wird. Daraufhin stößt Quasimodo seinen Ziehvater Frollo von Notre-Dame in die Tiefe. Quasimodos Skelett wird später in Esmeraldas Grab eng umschlungen mit ihren Knochen gefunden.

    Wie ihr euch vorstellen könnt, war ich vor allem von dem Ende sehr geschockt und auch etwas enttäuscht. Tatsächlich sterben auch viele Nebenfiguren, wie beispielsweise der jüngere Bruder Frollos oder auch Clopin, der König der Zigeuner. Der unerträglich arrogante Phoebus ist neben Gringoire die einzige gewichtige Person, die wirklich überlebt. Gringoire bringt am Ende nochmal etwas Humor in die Geschichte, weil er die liebgewonnene Ziege von Esmeralda vor dem Galgen retten kann und mit ihr fortan zusammenlebt.

    Da die Filmumsetzung so komplett anders ist als das Originalwerk, fällt es mir schwer, einen wirklichen Vergleich zu ziehen. Ich kann nur bemerken, wie viel besser mir der Film ausnahmsweise gefällt. Er bringt alles auf den Punkt und vermittelt dabei wichtige Werte. Das Buch konzentriert sich auf sehr viele unterschiedliche Personen und das in einem Detailgrad, der es schwierig macht, eine Bindung zu den Protagonisten aufzubauen.


    SCHREIBSTIL:


    "An diesen lichten, lauen Tagen voll verhaltener Weihe, gibt es einen Moment, wo das Portal von Notre-Dame zu noch größerer Schönheit aufblüht als sonst, dann nämlich, wenn die schon westwärts sinkende Sonne der Kathedrale fast gegenübersteht und sie aus dieser Sicht bescheint." - "Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo, S. 303 -


    Victor Hugo schreibt ohne Zweifel meisterhaft. Das sprachliche Niveau ist wirklich sehr hoch. Er beschreibt bildhaft, spielt mit den Worten und findet immer wieder bezaubernde Vergleiche, die einer Situation den letzten Schliff verpassen können.
    Leider verstand er es genau so gut, in ewig langen Passagen von der Haupthandlung abzuschweifen. Alles, was ich in der Handlung beschrieben habe, ist eine Zusammenfassung des roten Fadens. Um diesen sind aber etliche Kapitel über Nebenpersonen oder auch einzelne Kapitel mit 30 Seiten Architekturbeschreibung gebaut. Das macht das Lesen sehr schleppend und gibt einem das Gefühl, mit der Handlung nicht voranzukommen, obwohl etwas passiert.
    Neben der Architektur, wird auch das Interior oft bis ins kleinste Detail beschrieben. Offensichtlich war der Autor ein großer Liebhaber der Baukunst, denn er wusste nicht nur alle Elemente zu benennen, sondern appellierte bei jeder sich bietenden Gelegenheit an den Leser, um für den Erhalt der Kulturstätten und der Architektur vergangener Zeiten zu werben. Sicherlich muss anerkannt werden, dass gerade auf Bauwerke bezogen, der Text ein wahres historisches Zeugnis ist. Auch die Eigenarten und Ansichten der Zeit des Glöckners sowie von Hugos Zeitalter sind wertvolle Dokumentationen für die Nachwelt, um ein Gefühl für frühere Epochen zu bekommen. Jedoch schreibt Hugo oft aus Sicht des Autors und damit positioniert er sich für einige Ansichten meiner Meinung nach zu klar und leider auch etwas enttäuschend. Von einem Autoren, der Weltliteratur schrieb erwarte ich einfach anderes.
    So wie Victor Hugo sich auf das Schreiben von Abschweifungen verstand, so begabt war er auch in der Darstellung von unfassbar unsympathischen Charakteren. Gerade Phoebus ist für Liebhaber des Films im Buch eine moralische Enttäuschung. Selbst Esmeralda ist keine Person, mit der mitgefiebert werden könnte, da sie viel zu einfältig und hörig ist. Noch dazu besitzt sie ein so geringes Selbstbewusstsein, dass es erstaunlich ist, was für eine starke Frau sie in der Filmumsetzung geworden ist.

    Man kommt nicht umhin, zu betonen, wie sehr dieses Werk zwischen komödiantischen Einlagen, grotesken Vorkommnissen und Brutalität schwankt. Leider waren die Dialoge zuweilen recht kitschig und überzogen - andererseits wieder furchtbar trocken und fad. Dieses Wechselspiel machte das Leseerlebnis etwas unstet und auch langatmig.


    Die dunklen Seiten des Buches

    Das Buch "Der Glöckner von Notre-Dame" spielt zwar im 15. Jahrhundert, wurde von Victor Hugo aber Mitte des 19. Jahrhunderts geschrieben.
    In diese Buch werden einige Themen oder auch Ansichten besprochen, die aus heutiger Sicht problematisch sind.
    Da wäre zum Einen der offenkundige Rassismus. Hierbei rede ich nicht nur von der Benutzung des Wortes Zigeuner und deren Darstellung als gefährliche, zügellose und hinterhältige Personen, sondern auch von ein paar Andeutungen in andere Richtungen. Es gab da eine Stelle, als der Narrenkönig mit seiner Parade vorüberzieht, da wurden generalisierende Vergleiche und Klischees zu anderen Nationen gezogen. Auch über Menschen jüdischer Abstammung wurde einmal sehr deutlich hergezogen. Natürlich lag mir das während der Lektüre schwer im Magen und es war sehr unangenehm, so etwas zu lesen. Jedoch habe ich es mit einigen Leuten diskutiert und muss zu dem Schluss kommen, dass man Victor Hugo nicht für etwas verurteilen kann, was der damaligen Zeit geschuldet war. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir es aus heutiger Sicht nicht kritisch sehen dürfen.
    Etwas, was mir das Herz gebrochen hat, waren die Beschreibungen von Quasimodo und anderen körperlich behinderten Menschen. Diese Diskrimierung von Behinderten ist sicherlich historisch gesehen ebenfalls ein Makel der damaligen Zeit, jedoch hatte ich großes Mitleid mit diesen Menschen, weil die Beschreibungen sehr hart waren. Die Hässlichkeit der "Krüppel" war so abstoßend beschrieben und so mitleiderregend, dass mir dabei richtig mulmig wurde. Auch wird gut deutlich, dass diese Menschen zu damaligen Zeiten ausgegrenzt wurden, da sie in eigenen Vierteln bzw. Slums lebten und die Hygiene dort noch katastrophalere Ausmaße hatte.
    Damit eng verbunden ist die Darstellung der Kausalität zwischen Attraktivität und Intelligenz sowie Lebensglück. Es wird mehrmals deutlich gemacht, dass ein äußerlich hässlicher Mensch auch nichts erreichen wird. Es wird ein Zusammenhang zwischen den Fähigkeiten und der Attraktivität hergestellt. Das ist etwas, was mich nachhaltig beschäftigte, da das Aussehen eines Menschen noch so tadellos sein kann - er kann trotzdem eine völlig hohle Nuss sein. Offensichtlich herrschte zu damaligen Zeiten ein ganz anderes Bild vor.
    Und zum Schluss darf die gute alte Frauenfeindlichkeit nicht fehlen. Das war wirklich eines der Themen, was meine Lesepartnerin und ich oft kommentiert haben - weil es einfach viel zu häufig vorkam. Victor Hugo vermittelt in diesem Buch einfach so oft ein schlechtes Frauenbild, dass der Leser kaum noch aus dem Augenrollen herauskommt. Das reicht von "... weil alle Frauen das so machen" bis hin zu "Ich bin es nur wert, erniedrigt zu werden." und hat uns regelmäßig genervte Seufzer entlockt.


    FAZIT:


    "Der Stamm des Baumes wandelt sich nicht, das Laub dagegen sprießt nach eigener Lust und Laune." - "Der Glöckner von Notre-Dame" von Victor Hugo, S.150 -


    Wie ihr vielleicht schon erahnen könnt, ist das Buch keines, welches mich vollends begeistern konnte. Mir fiel es noch nie so schwer, meine Gedanken zu einem Buch in Worte zu fassen, wie bei diesem hier. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist aber, dass ich einfach unendlich dankbar bin, dass ich dieses Werk von Hugo im Austausch mit meiner lieben Gabriela von Buchperlenblog lesen durfte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dieses Buch ohne den gegenseitigen Ansporn niemals beendet hätte. Auf jeden Fall bin ich stolz, dass ich mal wieder einen Klassiker gelesen, ein Buch von meinem SuB befreit und damit ein großes To-Do erledigt habe.

    Ein Buch, welches durch sprachliche Rafinesse glänzt. Allerdings wird der rote Faden zu oft verloren, Abschweifungen auf ganze Kapitel ausgeweitet und damit die Langatmigkeit provoziert. Die zum großen Teil unsympathischen Charaktere tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei. Ein historisches Zeugnis, welches leider auch aus diesem Grund oft kritisch zu betrachten ist und zwischen Brutalität, Albernheit und Groteskem schwankt.

  18. Cover des Buches Disney: Das große goldene Buch der Disney-Geschichten (ISBN: 9783551280299)
    Walt Disney

    Disney: Das große goldene Buch der Disney-Geschichten

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Die schönsten Geschichten von Disney versammelt in einem Vorlesebuch: 

    - Das Dschungelbuch

    - Schneewittchen und die Sieben Zwerge

    - Bambi

    - Peter Pan

    - Alice im Wunderland

    - Pinocchio

    - 101 Dalmatiner

    - Der König der Löwen

    - Aladdin

    - Die Aristocats


    Altersempfehlung:

    ab 4 Jahre


    Cover-/Buchgestaltung und Illustrationen:

    Die Geschichtensammlung ist optisch bereits ein wahrer Bücherschatz.

    Der goldene Buchschnitt wie auch das goldfarben gedruckte Cover auf schlichtem dunkelblauen Grund sind wunderschöne Hingucker und lassen jedes Buchliebhaberherz höher schlagen. Auch der Buchrücken wirkt durch die erhabenen Stellen wie ein richtig altes Buch. 

    Sogar an ein farblich passendes, blaues Lesebändchen wurde gedacht.

    Im Innern ergänzen große und teilweise ganzseitige Illustrationen die Geschichten. Kunstvoll umrahmt und farbenprächtig werden sie liebevoll präsentiert.

    Zusätzlich ziert den Kapitelbeginn ein Initial und die große Schrift ist sehr gut zum Vorlesen bzw. auch zum Selberlesen geeignet.


    Mein Eindruck:

    Auf den Inhalt der einzelnen Geschichten gehe ich hier nicht näher ein. Das Kind liebt "101 Dalmatiner" und zu meinen Favoriten zählen "Das Dschungelbuch", "Der König der Löwen" und "Die Aristocats". Die Filme habe ich als Kind bereits geliebt und für die in diesem Band versammelten Erzählungen würde ich inhaltlich daher sofort die volle Punktzahl geben.

    Da es sich um einen Sammelband handelt, sollte man sich zuvor bewusst sein, dass die einzelnen Geschichten nur gekürzt wiedergegeben werden. Jedem der zehn Klassiker werden etwa dreißig Seiten eingeräumt. Alles andere würde den Rahmen sprengen und das Buch bringt so auch schon einiges auf die Waage. Je nach Erzählung wirkt diese Kürzung sich ggf. auf persönliche Lieblingsstellen oder -charaktere aus und vereinfacht die Handlung. Der Schreibstil ist stellenweise ebenfalls etwas holprig, was das Vorlesen beeinträchtigt.

    Ich vergebe daher goldige 4 von 5 Sternen für diese wunderschön und hochwertig gestaltete Geschichten-Sammlung. 

    Zudem eine (Vor-) Leseempfehlung für Jung und Alt!


    Fazit:

    Ein hochwertiger Sammelband, der die Kurzfassung von zehn Disneyklassikern vereint. Vervollständigt wird das Lesevergnügen durch zahlreiche liebevoll in Szene gesetzte Illustrationen.

    Eine (Vor-)Leseempfehlung für alle großen und kleinen Disney-Fans!


    ... 

    Rezensiertes Buch "Das große goldene Buch der Disney-Geschichten" aus dem Jahr 2020

  19. Cover des Buches Disney – Villains 2: Das Biest in ihm (ISBN: 9783551319692)
    Walt Disney

    Disney – Villains 2: Das Biest in ihm

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Achtung! 2. Teil einer Reihe!

    Inhalt:

    Wie wurde aus dem schönen Prinzen das furchterregende Monster? Das Märchen von der Schönen und dem Biest kennen alle. Warum jedoch verändert sich der von seinem Volk einst so geliebte Prinz zu einem verbitterten, zurückgezogen lebenden Biest? Sein königlich vergoldetes Leben in Prunk und Schönheit zerfällt und er wird zutiefst böse – zu seinem eigenen Leid. In dieser Geschichte wird das Märchen erstmals aus Sicht des Prinzen erzählt. In einem spannenden, psychologisch einfühlsamen Fantasy-Roman.


    Meine Meinung:

    Im Vergleich zum ersten Band der Disney Villains-Reihe, bei dem ich noch etwas zurückhaltend und vorsichtig an diese ganze Reihe rangegangen bin, hat mich dieser Band mehr als überzeugt. 

    Wir erfahren hier die Geschichte des Biests.
    "Die Schöne und das Biest" ist meine Lieblings-Disney-Geschichte und daher hatte ich hohe Erwartungen. Ich wollte, dass die Geschichte des Biests irgendwie in meine Gefühlswelt passt - und das hat die Autorin geschafft. 

    Wir erfahren hier, wie das Biest eigentlich zu seinem Fluch gekommen ist und was ganz zu Beginn des Fluchs passierte. Ich fand das total spannend, weil es für mich eine sehr schöne Entwicklung des Prinzen zeigte und es sehr nachvollziehbar machte, warum er bei Belle plötzlich einerseits so wütend, aber eben auch andererseits so nahbar wurde. Nicht gefallen hat mir, dass sein Sinneswandel doch als sehr plötzlich dargestellt wurde. Dadurch wirkte das Ganze irgendwie aus seiner Sicht zu taktisch, auch wenn man weiß, dass Taktik nicht dahinter steckt. . 

    Die Disney Villains Reihe möchte ja nicht nur die Geschichten der einzelnen Bösen erzählen, sondern auch eine Geschichte im Ganzen. Im ersten Band war mir das noch gar nicht so klar und im ersten Band wurde auch nicht unbedingt eine Verknüpfung zu anderen Bösewichten hergestellt. In diesem Band war es schon anders. Ursula, die erst im dritten Band zum Thema wird, wird hier beispielsweise schon erwähnt. Das finde ich total gut, weil so alle Bösewichte eben auch in ein Universum gepackt werden und damit deutlicher wird, dass alles irgendwie zusammenhängt und parallel voneinander bzw. kurz nacheinander geschieht. Dadurch baut man zu den Figuren ein anderes Verhältnis auf und wird auch immer mal wieder an andere Bösewichte erinnert. "Das Biest in ihm" hat definitiv meine Lust entfacht noch mehr über die Villains zu lesen :) 


    Fazit:

    Der zweite Band hat mir sehr viel besser gefallen als der erste. "Das Biest in ihm" erzählt nicht nur die Geschichte von Belles Biest, sondern schafft auch eine Verknüpfung zu anderen Bösewichten der Villains-Reihe. Das macht mir Lust auf mehr! 5 Sterne!

  20. Cover des Buches Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden (ISBN: 9783770432455)
    Don Rosa

    Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Tobias_Damaschke
    Ich war schon immer Fan der Bewohner von Entenhausen. Gut, mit Micky, Goofy und Co. konnte ich nicht immer etwas anfangen, aber Onkel Dagoberts Abenteuer zusammen mit seinem Neffen Donald und den Drillingen Tick, Trick und Track, das war fast immer garantierte Unterhaltung.
    Besonders, wenn sie aus der Feder von Carl Barks oder - wie hier - Don Rosas kam. Dieses Werk hier, das man zurecht als Magnum Opus von Rosa ansehen kann, ist für mich mehr als "nur" ein Comic. Es ist ein Meisterwerk.

    Dagoberts Duck Leben, von der frühen Kindheit in Schottland bis zu seinem Lebensabend in Entenhausen, wird mit einem Detailreichtum und Witz erzählt, dass man stellenweise nur staunen kann, wie überlegt dies alles strukturiert ist. Auch wenn es manche Kapitel gibt, die besser sind als andere, ist jedes von ihnen zumindest sehr unterhaltsam. Wunderbar kann man die Ente auch aus geschichtlicher Sicht von Mitte des 19. Jhd. bis zur ersten Hälfte des 20. Jhd. begleiten, denn historische Anspielungen gibt es zuhauf. Jedes Bild platzt vor Ideenreichtum, oft gibt es in den einzelnen Panels kleine Hintergrundgeschichten, die man leicht übersehen kann, die es aber auch stets wert sind, erkannt zu werden.

    Alles in allem ist dies hier etwas, was man sich als Fan von Donald und Co. nur wünschen kann. Absolute Empfehlung von mir.
  21. Cover des Buches Das doppelte Lottchen (ISBN: 9783855356058)
    Erich Kästner

    Das doppelte Lottchen

     (473)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Als sich Luise und Lotte im Landschulheim begegnen, trauen sie ihren Augen kaum – wie ein Ei dem anderen gleichen sie sich. Also müssen sie Zwillinge sein. Ein wagemutiger Plan erwächst in ihnen: die freche Luise reist als Lotte zur Mutter und die schüchterne Lotte zum Vater. Und bei allen Turbulenzen dürfen sie ihr erklärtes Ziel nicht aus den Augen verlieren: Ihre Eltern müssen wieder heiraten!


    Als sie sich im Landschulheim begegnen, da verstehen sie sich noch gar nicht so gut. Die freche Luise und die schüchterne Lotte. Doch nach und nach müssen sie feststellen, dass sie sich ähneln. Sehr sogar. Mehr als das. Denn sie scheinen Zwillinge zu sein. Luise lebt bei dem Vater und Lotte bei der Mutter. Während die eine wild ist, ist die andere gewissenhaft und fleißig. In den Zwillingen erwächst der Plan, dass sie das jeweils andere Elternteil kennen lernen wollen und so geht Luise als Lotte zum Vater und Lotte als Luise zur Mutter. Aber der Plan ist dann doch nicht so einfach umzusetzen, wie sie dachten. Denn Tiere kann man nicht überlisten und Luise muss feststellen, dass sie ja gar nicht kochen kann...


    "Das doppelte Lottchen" ist wohl der Kinderbuchklassiker schlechthin - und wahrscheinlich kennt ihn auch jeder. Es gibt unzählige Verfilmungen - nah am Buch oder fiktiv weiter erzählt, aber immer mit dem gleichen Grundgerüst. Die Geschichte der beiden Schwestern, die sich zufällig treffen und den kühnen Plan aushecken ihre jeweils anderen Elternteile kennen zu lernen ist einfach fantastisch - wenn auch riskant. Aber wer würde nicht auch gern seine Mutter oder seinen Vater kennen lernen, wenn man wie ein Ei dem anderen gleicht? Erich Kästner schreibt die Geschichte von Lotte und Luise herzlich schön. Zwar ist aufgrund des Alters des Textes das eine oder andere Wort oder die eine oder andere Gepflogenheit etwas befremdlich, aber im Großen und Ganzen ist die Geschichte zeitlos. Sie liest sich leicht, sie macht sehr viel Spaß und sie eignet sich durchaus als Vorlesegeschichte.


    Empfehlen möchte ich das Buch allen Leseratten und jenen, die es vielleicht noch werden wollen. Die Geschichte lädt zum Träumen ein. Sie ist ganz ohne Gewalt oder übertriebene Szenen. Es könnte eine Geschichte wie aus dem Leben sein. Das ist herrlich erfrischend.



    • Sondereinband: 176 Seiten
    • Verlag: Dressler Verlag; Auflage: 156. Aufl. (Februar 2006)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3791530119
    • ISBN-13: 978-3791530116
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
    • Größe und/oder Gewicht: 15,4 x 2,2 x 19,2 cm
  22. Cover des Buches Tim Burton (ISBN: 9783869950365)
    Tim Burton

    Tim Burton

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Mit diesem Werk wurde mir Tim Burton näher gebracht. Wer seine Filme kennt weiß, welche Kreativität in ihm steckt und genau diese wurde für mich hier nahbar.  

    Der Fokus liegt hier auf seiner Filmgeschichte, aber man bekommt auch den ein oder anderen privaten Einblick. Besonders gefallen haben mir die ersten Passagen in denen man den jungen Tim Burton antrifft, welcher im Hause Disney in gewisse Weise missverstanden wird. 

    Zahlreiche Interviews kreuzen meine Weg durch die Zeilen, sowie Illustrationen seiner Entwürfe, welche mich erneut in die unterschiedliche Filmwelten entführten. Man erhält Details über über Entstehung, sowie Ideenfindung, aber eben auch misslungene Ideen hinsichtlich der Filmerfolge. Es ist ein Geschenk an die Fans um sich ein Stück mehr in den kreativen Kopf hinein versetzen zu können, welcher uns schon wundervolle Filmstunden präsentiert hat.

    Fazit
    Das Buch handelt von der Kreativität und Ideenvielfalt des Filmemachers. Man merkt deutlich sie Hingabe, welche in diesem Titel steckt und mir hat es persönlich geholfen den ein oder anderen Film von einer anderen Seite zu sehen. 5 von 5 Sternen 💚

  23. Cover des Buches Rise of the Isle of the Lost: A Descendants Novel (ISBN: 9781484781289)
  24. Cover des Buches Tatsächlich Liebe in Notting Hill (ISBN: 9783442474745)
    Ali McNamara

    Tatsächlich Liebe in Notting Hill

     (73)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    Scarletts Leben verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen. Gemeinsam mit ihrem Vater führt sie eine Firma und ist mit dem Bankier Dave verlobt. Doch Scarlett hat eine Macke, mit der sie ihrem Umfeld ziemlich auf die Nerven geht. Sie liebt Filme nicht nur, sie sucht im Alltag nach Filmszenen, die Realität werden. Als sie gebeten wird, auf ein Haus in Notting Hill aufzupassen, möchte Scarlett beweisen, dass das Leben wie ein Film sein kann.

    Scarlett soll als „Haushüterin“ einen Monat in Notting Hill verbringen und lernt dort interessante Menschen kennen. Was dabei etwas stört, sind ihre kurzen Reisen, welche sie aus unterschiedlichen Gründen unternimmt. Da sie eigentlich als Haushüterin nach Notting Hill kommt, finde ich das nicht stimmig durchdacht.

    Die verschiedenen Charaktere sind mal mehr, mal weniger gut ausgearbeitet. Es war leider nicht möglich, eine emotionale Beziehung zu ihnen aufzubauen. Im Verlauf des Romans gibt es in Scarletts Leben einige Wendungen, doch die Geschichte nimmt nie richtig an Fahrt auf, bleibt jedoch auf einem stabilen Niveau.

    Dabei ist das Buch gut mit den Filmen zu vergleichen, aus denen Scarlett oder andere Figuren zitieren. Als Leser hat man eine schöne Zeit mit angenehmen Charakteren. Das Thema „Film“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Etwas Hintergrundwissen vermittelt am Ende des Buches. Dort sind kurze Informationen über Scarletts Lieblingsfilme zu finden. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Leser die meisten Filmszenen und Zitate bereits kennen.

    Diese Geschichte kann dem Leser zur Entspannung dienen, und diesen Anspruch hat „Tatsächlich Liebe in Notting Hill“ für mich erfüllt. Also, schaut dem Buch in die Seiten, Leser.

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