Bücher mit dem Tag "diversität"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "diversität" gekennzeichnet haben.

184 Bücher

  1. Cover des Buches Someone New: Special Edition (ISBN: 9783736309555)
    Laura Kneidl

    Someone New: Special Edition

    (1.679)
    Aktuelle Rezension von: Veezi

    Laura Kneidl hat einen super angenehmen und spannenden Schreibstil. Die Charaktere sind einem direkt vertraut und man ist in der Geschichte drin. Ich konnte die beiden Protagonisten teilweise nicht immer ganz verstehen - also ihre Handlung. Der Plotttwist gegen Ende hat mich komplett aus dem Nichts erwischt. 

  2. Cover des Buches Babel (ISBN: 9783847901846)
    Rebecca F. Kuang

    Babel

    (439)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Kann meine Gedanken gerade nur halb in kohärente Sätze formulieren, aber wow, war für ein vergeudetes Potential. Die Grundidee ist ja wirklich spannend (die Rolle von Übersetzer*innen im British Empire und für den Kolonialismus + es gibt ein bisschen Magie), das Buch ist extrem gut recherchiert und auch sprachlich hab ich nichts zu meckern. Aber: Der Plot???

    - Wie kann man so wenig Gespür für subtiles Erzählen haben???
    - Die belehrenden Fußnoten?
    - Gefühlt keine Charakterentwicklung?
    - Und zu guter Letzt: Die im Buch skizzierte Idee von politischer Veränderung finde ich vor allem in der dargestellten Absolutheit leider so unglaublich hanebüchen.

  3. Cover des Buches Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte (ISBN: 9783453275072)
    TJ Klune

    Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte

    (916)
    Aktuelle Rezension von: AnschiM

    Ich bin ein riesen Fantasy-Fan und dieser Roman ist wirklich ganz wundervoll. Einzigartige, liebevolle Charaktere die einem ans Herz wachsen. 

    Der Beamte Linus wird in ein Waisenhaus auf einer Insel geschickt um zu kontrollieren ob dort alles gut läuft. In diesem Heim leben magische Minderjährige, welche von Arthur Parnassus betreut werden. Diese Kinder übertreffen alle Erwartungen!!!

    Es geht um Vorurteile, Freundschaft, Liebe, sich treu bleiben und seinen Platz im Leben finden. 

    Ganz klare Leseempfehlung für Fantasy-Fans!

  4. Cover des Buches The Hate U Give (ISBN: 9783570312995)
    Angie Thomas

    The Hate U Give

    (746)
    Aktuelle Rezension von: Isabelle_Kocher

    "The Hate U Give" behandelt das Themen wie Rassismus, Polizeigewalt und Black Lives Matter, jedoch erzählt aus der Perspektive eines 16-jährigen Mädchens. Dadurch wirkt die Geschichte nahbarer und berührt auf eine viel intensivere Weise. Statt den Fokus auf die harten Fakten der zu richten, wirkt dieser Roman fast philosophisch, wenn die Hauptfigur, Starr, sich fragt, was falsch und was richtig ist, was es wert ist, dafür zu kämpfen und wie sie die zwei Welten, in denen sie lebt, miteinander vereinen kann. Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen, dass es der objektiven Berichterstattung unserer Nachrichten nun ein persönliches Gesicht verleiht. Wir sehen nicht mehr einen Afro-Amerikaner, der erschossen wird - wir sehen ein Mädchen, dass sich an die vielen Momente der Freundschaft mit einem Jungen erinnert, dessen Leben nun viel zu früh endet, während sie ohne ihn weiterleben muss. Ein Buch, das bewegt und einem die Augen öffnet.
    MEIN TIPP: Als englisches Audiobook kommt die besonderes Sprache des Buchs am besten zur Geltung! 

  5. Cover des Buches Hiobs Brüder (ISBN: 9783404178704)
    Rebecca Gablé

    Hiobs Brüder

    (574)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    "Hiobs Brüder" ist der zweite Band der Helmsby-Reihe von Rebecca Gablé. Dieser Roman schließt an "Das zweite Königreich" an und spielt rund 80 Jahre später. England befindet sich im Erbfolgekrieg nachdem der einzige legitime Sohn von König Henry I. bei einem Schiffsunglück ertrunken ist. Zwar geht aus dem Erbfolgekrieg kurzfristig Stephan von Blois (Enkel von William dem Eroberer) als Sieger und König hervor, doch langfristig sichert sich Königin Maud (die Tochter von Henry I.) den Thron für die Plantagenets. Als erster einer langen Reihe von Henrys, besteigt ihr Sohn als Henry II., 1154 den englischen, den die Plantagenet rund 250 Jahre für sich behaupten.  

    Das Interessante an diesem Buch ist, dass Autorin Rebecca Gablé sich einer Menschengruppe widmet, die im allgemeinen kaum in der Literatur vorkommt: geistig und körperlich beeinträchtigen Menschen (damit sind aber nicht die Kriegsversehrten gemeint). Diese Menschen werden auf eine Insel nahe East Anglia abgeschoben, mangelhaft bis gar nicht verpflegt und betreut. Hier treffen Simon, der an Epilepsie leidet, mit Loisan, der sein Gedächtnis verloren hat mit den siamesischen Zwillingen und anderen aus der Gesellschaft Ausgestoßenen zusammen. Wider Erwarten werden einige davon treue Gefährten von Henry II.. 

    Wie alle historischen Romane von Rebecca Gablé ist auch dieser hier penibel recherchiert und gekonnt erzählt. Auf keiner der über 900 Seiten kommt Langeweile auf. Geschickt sind Fakten und Fiktion zu einem detailreichen Historienschmöker verknüpft. 

    Fazit:

    Gerne gebe ich diesem zweiten Band der Helmsby-Reihe wieder 5 Sterne und warte mit großer Neugier auf den den dritten Band, der demnächst, im August 2025, unter dem Titel Rabenthron erscheinen wird.

     

     

  6. Cover des Buches Yellowface (ISBN: 9783847901624)
    Rebecca F. Kuang

    Yellowface

    (566)
    Aktuelle Rezension von: Gina_Grimpo

    Kann ein Buch mit einer durch und durch unsympathischen Hauptfigur funktionieren?

    Es kann.


    Worum geht's?

    Athena und June sind Autorinnen und irgendwie aber auch irgendwie nicht Freundinnen. Athena wird als aufstrebender Literaturstar gefeiert, ihre Romane sind allesamt Bestseller und jeder neue Text wird sehnsüchtig erwartet. Junes Karriere hingegen dümpelt vor sich hin, im Gegensatz zu Athena benötigt sie noch einen Brotjob, da sie mit der Schriftstellerei ihr Leben nicht finanzieren kann.
    Und dann, eines Tages, stirbt Athena, tragisch bei einem Unfall. Und June findet ein Manuskript. Roh und unbearbeitet, aber dennoch gänzlich Athenas Werk. Doch die ist tot und June hat einen Bestseller dringend nötig ...


    Wie war's?


    Unglaublich interessant. Man möchte June am liebsten die ganze Zeit schütteln für das, was sie da tut, gleichzeitig hofft man aber, dass sie mit ihren Lügen durchkommt. Nicht, weil man es ihr gönnen würde, sondern weil man gespannt darauf wartet, ob sie damit durchkommt, wie weit sie noch mit ihrem Konstrukt, dass sie Stück für Stück weiter ausbaut, weiter machen kann. 
    Die Geschichte selber ist der eine Aspekt, denn die fand ich schon sehr kreativ. Gleichzeitig gibt das Buch einen interessanten Einblick in die Verlagswelt. Wie viel davon Fiktion und wie viel davon Realität bin, kann ich schlecht beurteilen, denn auch ich kann wie June nur vom großen Bestseller träumen. Was ich aber sofort glaube ist die Art und Weise, wie in diesem Buch Bestseller entstehen. Nicht durch Zufall, sie werden gemacht. Klar, das Manuskript muss gut sein. Aber das ist nur ein winzig kleines Zahnrädchen im großen Haifischbecken der Verlagswelt.
    Dieser Roman ist Fiktion, aber was ihn so spannend macht, ist die Tatsache, dass man sich ziemlich sicher ist, dass eben nicht alles Fiktion ist. Und die große Frage, wo die Autorin ihrer Fantasie freien Lauf lässt und wo sie aus Erfahrung berichtet - den eigenen oder denen von anderen. 


  7. Cover des Buches Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019 (ISBN: 9783608504842)
    Bernardine Evaristo

    Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019

    (166)
    Aktuelle Rezension von: Sophie-Claire

    Ich liebte den Stil, die Thematiken, die Perspektiven. Die Fähigkeit, eine Geschichte aus mehreren Perspektiven darzustellen, ist grandios. „Frau Girl etc.“  ist ein brillanter, einfühlsamer Roman, der das facettenreiche Leben von Frauen of Color, in Großbritannien erforscht. Die Autorin erzählt die Geschichten von zwölf unterschiedlichen Charakteren in einer kunstvollen, vielschichtigen Weise, die die Themen Identität, Geschlecht, Sexualität und soziale Klasse geschickt verwebt. Der Roman beeindruckte mich durch seinen einzigartigen Schreibstil, der Poesie und Prosa kombiniert. Ohne auf Satzzeichen und klassische Erzählstrukturen angewiesen zu sein, schafft Evaristo eine Dynamik, die dem Werk eine hohe Lebendigkeit verleiht. Die Figuren wirken authentisch und lebendig – jede von ihnen ist komplex, hat eine eigene Stimme und eine persönliche Geschichte, die sich oft in unerwarteten, berührenden Momenten entfaltet. Zudem toll ist Evaristos Fähigkeit, tiefgreifende gesellschaftliche Fragen in die Geschichten der Charaktere einzuflechten, ohne belehrend zu wirken. „Frau Girl etc.“ fordert die Leserinnen und Leser auf, sich mit Fragen von Rassismus, Sexismus und Identität auseinanderzusetzen, und vermittelt gleichzeitig eine inspirierende Botschaft von Selbstfindung und Ermächtigung.

  8. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

    (257)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Die Crew der Wayfarer erhält den Auftrag, einen Tunnel nach Hedra Ka im Gebiet der Toremi zu bohren. Doch die Toremi gelten als besonders feindselige und aggressive Rasse.


    „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ ist der erste Band der Reihe um die Besatzung des Tunneler-Raumschiffs Wayfarer. Und dieser Band hat mir außerordentlich gut gefallen.

    Das fängt schon mit dem Schreibstil an: Statt pseudowissenschaftlichen, technisch hochgestochenen Fachbegriffen schreibt Becky Chambers in einer erfrischend klaren, lebendigen Sprache, der man den Spaß, den die Autorin beim Schreiben hatte, regelrecht anmerkt.

    Und das trifft sich besonders gut, denn die titelgebende Reise ist streng genommen gar nicht das Hauptthema des Buches und wird erst im letzten Viertel behandelt. Stattdessen wird die Besatzung in aller Ausführlichkeit vorgestellt. Da gibt es verschiedenste Rassen mit diversen Eigenarten, persönliche Probleme, Liebe und Abneigung, aber auch – und das freut mich bei Science Fiction-Romanen ganz besonders – jede Menge soziologische und philosophische Fragestellungen und Gedanken. Zusammen mit dem wunderbaren Schreibstil führte das dazu, dass ich mich tatsächlich jedem Crewmitglied verbunden fühlte und das Gefühl hatte, mitzureisen. Genau so soll es sein!


    So bin ich vom ersten Band der Reihe absolut begeistert und werde mich sofort dem nächsten widmen. Genau so muss in meinen Augen Science Fiction sein. Dicke Empfehlung für diesen großartigen Roman!

  9. Cover des Buches Highrise Mystery (ISBN: 9783957283689)
    Sharna Jackson

    Highrise Mystery

    (19)
    Aktuelle Rezension von: HighlandHeart1982

    Highrise Mystery - Ein tödlicher Sommer ist das Debüt der Autorin Sharna Jackson.

    Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Knesebeckverlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

    Meine Meinung

    Seit der Reihe um Wells&Wong bin ich großer Fan von Geschichten, in denen Jugendliche Ermittlerinnen im Mittelpunkt stehen. Somit war auch direkt klar, dass ich dieses Buch lesen muss.

    Der Schreibstil von Sharna Jackson ist toll, sie nimmt einen direkt in der Handlung gefangen.

    Das Setting ist ungewöhnlich: Ein Hochhaus- Komplex mitten in London, in dem diejenigen leben, mit denen es das Schicksal oftmals nicht so gut gemeint hat.

    Ich finde es unheimlich interessant, wie die Autorin dieses Setting beschreibt und ich hatte direkt vor Augen, wie es dort wohl aussehen könnte.

    Auch schön finde ich, dass sie aufzeigt, dass Leute, die am Rande der Gesellschaft leben, nicht zwangsläufig kreuzunglücklich sein müssen. 

    Die beiden Protagonistinnen Nik(Anika) und Norva sind ziemlich clever und der Polizei immer mindestens einen Schritt voraus. Außerdem mögen sie ihr Leben umgeben von vielen Menschen in The TRI. Ihr Vater ist der Hausmeister des Komplexes und gerät ziemlich schnell unter Mordverdacht. Das müssen die beiden Mädchen natürlich entkräftigen und so beginnt eine Katz&Maus- Jagd mit der Polizei.

    Und auch wenn für mich relativ schnell klar war, wer den Mord verübt hat, hat das trotzdem nichts am Lesespaß geändert.

    Fazit

    Nik und Norva sind zwei sehr sympathische und clevere Protagonistinnen, und ich kann mir durchaus mehr Geschichten rund um die Beiden vorstellen.

  10. Cover des Buches Sprache und Sein (ISBN: 9783446265950)
    Kübra Gümüsay

    Sprache und Sein

    (128)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Ein Stereotyp ist wie ein Panzer. Doch er beschützt nicht diejenigen, die ihn tragen, sondern die Ignoranz der Außenstehenden. Stereotype sind Panzer der Ignoranz, die die Ignorierten zu tragen haben. Sie wiegen schwer, sie belasten die Träger*innen und zwingen sie in schwachen, menschlichen Momenten in die Knie" s. 69


    Kübra Gümüşay hat mit "Sprache und Sein" ein beeindruckendes, manchmal schmerzhaftes und wachrüttelndes Buch verfasst. 


    Wie beeinflusst Sprache wie wir Unterschiede wahrnehmen, wie manifestiert sich Rassimus und unterdrückung in unserem Sprachgebrauch und welche Schritte und Methoden braucht es um unsere Sprache und somit auch unser Denken zu verändern. 


    Mal wissenschaftlich, mal sehr persönlich erkundet sie die Möglichkeiten die unsere Sprache uns eröffnet aber auch die Grenzen ebendieser. 

    Wie können wir eine Pluralistische Welt schaffen in der alle Erfahrungen und Lebensrealitäten valide sind? 


    "Wie aber würde sich unsere Wahrnehmung dieser Gesellschaft verändern, wenn wir sie ausschließlich mit dem Blick eines von Armut bedrohten Menschen betrachten und beschreiben würden? Wie würden sich unsere Geschichten über uns selbst verändern und infolgedessen unsere Gesellschaft selbst?" S.161

    Was Kübra Gümüşay auf diesen knapp 200 Seiten auszudrücken vermag ist absolut unglaublich, kraftvoll und zum umdenken anregend.

    Ein Buch das beim Erscheinen nicht umsonst große Beachtung erfahren hat und nach wie vor absolut empfehlenswert ist. Ich hoffe dieses großartige Buch erreicht noch einige Köpfe und Herzen mehr. 


  11. Cover des Buches FRAUEN LITERATUR (ISBN: 9783462006650)
    Nicole Seifert

    FRAUEN LITERATUR

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Lissy0612

    Nicole Seifert deckt in diesem Buch alle Probleme auf, die Autorinnen in der Literaturwelt haben. Von Anfang an wird Schriftstellerinnen abgesprochen, dass sie auf dem gleichen Niveau schreiben können, wie ihre männlichen Kollegen. Dadurch entsteht der Mythos, die „wahren“ Autor*innen seien männlich.
    Nicole Seifert stellt dar, dass bereits in Zeitungs-, Fernseh-und Radioredaktionen (sogar im Deutschunterricht) eine Vorauswahl getroffen wird. So wird es uns schwer gemacht, überhaupt ein Blick auf die Bücher von weiblichen Verfassern zu werfen.
    „Wir verpassen das Beste, wenn wir in unseren Bücherregalen nicht endlich eine Frauenquote einführen.“
    Mit ihrem inspirierendem und anschaulichem Schreibstil schafft es Seifert, dass man weiterlesen und mehr erfahren möchte, über dieses spannende und wichtige Thema.
    Ein sehr wichtiges Buch, nicht nur für Menschen die „lieber männliche Autoren lesen“ und denken, dass Frauen weniger talentiert im Schreiben sind, sondern auch für alle, die mehr über das Thema Unterdrückung der Frau in der Literatur erfahren wollen.

  12. Cover des Buches Loveless (deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783743212190)
    Alice Oseman

    Loveless (deutsche Ausgabe)

    (179)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    "Loveless" von Alice Oseman ist ein wundervolles Buch über Selbstfindung und dass die Liebe viele Seiten hat.
    Es geht nicht immer ausschließlich über die körperliche Anziehung oder dass man unbedingt Liebe empfinden muss.
    Sie kann sich in den kleinen Dingen verstecken.
    Georgia versteht sich selbst nicht und sieht um sich herum all die Pärchen.
    Dabei glaubt sie, in einen Jungen verliebt zu sein. Aber ist das wirklich so?
    Und was wäre, wenn sie sich in ein Mädchen verliebt?
    Wie fühlt sich Verliebtsein an?

    Alice Oseman hat eine wundervolle Geschichte geschrieben über die Vielfalt der Gefühle, der Liebe, der Emotionen und Gedanken.
    Es ist die Geschichte über Träume, Wünsche, Ängste, der Suche nach sich selbst und dem Licht am Ende eines Tunnels voller düsterer Gedanken.
    Dabei geht es nicht nur um Georgia, sondern auch um andere in ihrem Alter. Mit 18 steht die Welt offen. Doch was ist mit den Gefühlen? Müssen wir wirklich einem Schema folgen oder können wir einfach wir sein? Ohne ein Label? Mit Label? Mit all dem, was einen ausmacht?

    Warum lesen Jugendliche nicht solche Bücher in der Schule?
    Go for it. Follow your flow. Sei glücklich. Finde dich.
    Aber pass dich ja in diese Gesellschaft an und wir stopfen dich direkt in eine Schublade?
    Brich aus und finde deinen eigenen Weg.

    "Loveless" von Alice Oseman ist eine wirklich wundervolle Geschichte, die mich beeindruckt hat!

  13. Cover des Buches Miss Elli und die verschwundene Uhr (Miss Elli 3) (ISBN: 9783551068132)
    Susanne Fülscher

    Miss Elli und die verschwundene Uhr (Miss Elli 3)

    (18)
    Aktuelle Rezension von: danielamariaursula

    Dies ist der dritte Erstleseband rund um die Geschwister Mieke und Ben und ihr fabelhaftes Kindermädchen Miss Elli mit einem Hauch von Magie und dem Flugmobil Fliemo. Weil die Eltern von Mieke und Ben beide im Krankenhaus im Schichtdienstarbeiten, passt manchmal die ältere Nachbarin Miss Elli auf sie auf. Die Kinder lieben sie und ihre Eltern haben keine Ahnung von Miss Ellis besonderen Fähigkeiten! Doch als die schöne blaue Armbanduhr von Bens Freund verschwunden ist, hilft das auf Anhieb auch erst mal nichts. Bis Ben, als er nach Hause radelt, bei seiner Klassenkameradin die blaue Uhr hervorblitzen sieht! Er hat einen Verdacht, will ihn aber nicht laut vor der Klasse aussprechen, sondern erst einmal der Sache nachgehen und da kommen dann Mieke, Miss Elli  und das Fliemo ins Spiel

    Übrigens ist Miss Elli Engländerin und lässt immer mal wieder englische Begriffe einfließen. Diese waren Debbie (7) 1. Klasse durchaus verständlich, gerade weil es auch im Text erklärt wird, allerdings brauchte sie bei der Aussprache Hilfe von Mama. Sie kannte auch sonst nicht alle Begriffe, wie sich auf Nachfrage herausstellte, es hat sie aber nicht gestört und lesbar fand sie diese auch. Durch den Lockdown wurde im 1. Schuljahr noch weniger Englisch unterrichtet, als es sonst schon in RlP im ersten Schuljahr stattfindet, daher fand Debbie es super, so noch etwas zu üben. Es ist dann zwar etwas anstrengend, aber Übung macht den Meister, deswegen hat sie es abends gleich mehrfach zum Einschlafen vorgelesen, denn auch der große Bruder Jonathan (9) findet die Geschichte toll! Die Mutter findet sie eine gute Gelegenheit den Wortschatz der Kinder zu erweitern. Für meine 10 jährige Tochter waren allerdings alle Begriffe bekannt.

    Aber! Dieses Buch hat ein großes Manko: Es ist ein Kindermagnet! Debbies kleine Schwester Hannah (5) findet es so toll, dass sie es immer wieder vorgelesen bekommen will (Band 1 Miss Elli legt los, kennt sie ja auch schon!). Es ist gerade ihr Lieblingsbuch und es ist unfair, dass es ihre große Schwester zum Lesen üben geschenkt bekommen hat, deswegen stibitzt sie es immer wieder heimlich und versteckt es! Während ich es im Garten las, hatte ich ständig Hanna vor mir, die mich anbettelte, es ihr vorzulesen 😉

    Ich habe mal Grundschullehrerinnen gefragt, was ihnen wichtig ist, was Kinder unbedingt in der 1. Klasse lernen sollten und eine antwortete: den Unterschied zwischen Mein und Dein. Hier wird also ein ganz wichtiges Thema behandelt. Dabei wird ganz klar aufgezeigt, in welcher inneren Not sich das Kind befindet, weil seine Eltern nicht auf seine Bedürfnisse eingehen, sondern statt es nach seinen Wünschen zu fragen, stereotyp beschenken. Das ist nicht böse gemeint, aber fantasielos. Die Kinder zeigen hier echtes Verständnis und Einfühlungsvermögen und suchen nach einer Lösung, die allen gerecht wird. So wie bei Miss Elli wird es sicherlich nicht immer gelingen, denn wer hat schon magische Hilfe? Aber es ist ein wertvolles Vorbild um Kinder dazu zu bringen, über die Sorgen und Nöte anderer nachzudenken und Auswege zu suchen, statt bloßzustellen. Um über diese Themen mit seinem Kind zu sprechen, empfiehlt es sich, dieses Buch gemeinsam mit seinem Kind zu lesen. Dabei kann man dann gleich noch bei der Aussprache der englischen Begriffe helfen, oder auch mal unbekannte Wörter erklären, vielleicht auch ohne Nachfrage des Kindes.

    Die vielen farbenfrohen Bilder von Kristina Nowtnig sind bunt und fröhlich und gefallen Jungs und Mädchen, weil sie absolut unkitschig sind. So gefällt es auch den Kindern, dass die Reihe gerne mal festgefahrene Rollenklischees indirekt in Frage stellt.

    Die (Fibel-)Schrift hat Debbie beim Lesen sehr geholfen, ebenso dass die Kapitel schön kurz und bunt sind. Außerdem ist die Geschichte lustig und fantasievoll. Die Kinder lieben Miss Elli und wollen unbedingt noch mehr Geschichten von ihr!

    Vielen lieben Dank an Susanne Fülscher und den Carlsen Verlag für diese wunderbare Leserunde.

  14. Cover des Buches Jenseits des Ozeans (ISBN: 9783453323339)
    TJ Klune

    Jenseits des Ozeans

    (116)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks

    Rezension: (kann Spoiler enthalten)


    Band 1 war für mich ein absolutes Highlight, daher hatte ich ein wenig Angst, dass Band 2 meine Erwartungen dann enttäuschen wird. Aber das war zum Glück nicht der Fall. Band 1 wird zwar mein Favorit bleiben, aber trotzdem war Band 2 wirklich schön.

    Ich mochte es sehr, dass der Fokus hier auf Arthur liegt. Es geht viel um ihn, seine Vergangenheit und die Bindung zu den Kindern. Ja, es tat auch weh, denn das System ist nicht gerade freundlich zu ihm. Aber so sehr wie es geschmerzt hat, hat es auch irgendwie gut getan. Es war schön zu sehen, wie die Familie zusammenhält. Und da gab es auch die ein oder andere kleine Überraschung im üblichen Chaos.

    Das Buch beschäftigt sich auch sehr intensiv mit Traumata und Stigmatisierungen, das muss man lesen können, aber ich fand es sehr nachvollziehbar aufgearbeitet.

    Und alles in allem war es doch wirklich ein schönes Buch.


    5 Sterne

  15. Cover des Buches Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin (ISBN: 9783734162329)
    Samantha Shannon

    Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin

    (235)
    Aktuelle Rezension von: east

    Im Königinnenreich Inys werden Drachen gefürchtet und verachtet. Kehren die Drachen zurück, endet die Herrschaft der heiligen Königin, deren Vorfahrin einst den obersten Feuerdrachen bezwang. Auf der anderen Seite der Welt sind die Drachen Götter, nur die besten der Besten werden ausgewählt, um auf ihrem Rücken zu kämpfen. Als sich eine feuerspuckende Bedrohung über den Kontinent erhebt, wird die Prophezeiung wahr, die Drachen werden kommen…

     

    Wer eine Reise nach Yscalin, Seiiki oder Inys unternehmen will, der sei gewarnt: Die Welt, die der Leser auf diesen Seiten betritt, kann etwas erschlagend wirken. Vor allem, wenn man neu im Fantasy-Genre ist. Auch wenn die Autorin ihre umfangreiche Welt nach und nach erklärt, ein Glossar und eine Karte angefügt hat, braucht es seine Zeit, um mit der Geschichte warm zu werden, einfach, weil es unfassbar viele Protagonisten, Orte und Länder gibt, von höfischen Intrigen und Vorgeschichte einmal abgesehen.

     

    Dennoch wird schon am Anfang klar, dass Samantha Shannon mit dem „Orden des geheimen Baumes“ eine Geschichte epischen Ausmaßes spinnt, bei der man als Leser Protagonisten begleitet, die einander noch gar nicht kennen, dem Fallen vieler kleiner Würfel zuschauen kann, noch ohne das große Ganze erblicken zu können, da sich dieses erst nach und nach entwickelt.

     

    Mit anderen Worten: die Geschichte der klingenwerfenden Kammerfrau Ead, der jungen Drachenreiterin Tané und ihren Gefährten ist vielschichtig und braucht ihre Zeit, um in Fahrt zu kommen. Doch dann erwarten den Leser mit Durchhaltevermögen ein ausgeklügeltes Weltsystem, Verstrickungen und Intrigen, auch eine Prise Romantik, exotische Länder und Kämpfe, Piraten und natürlich auch Drachen, majestätische wie bedrohliche, europäische wie asiatische. In der zweiten Hälfte macht das Buch seinen zähen Anfang mehr als wett und endet mit einem Versprechen auf noch mehr Spannung im zweiten Band … In dem es dann vermutlich auch weniger verwirrend zugeht.

    Mit der Atmosphäre eines Epos aus dem Mittelalter, mit wettstreitenden Religionen, die sich gegenseitig von der Weltkante zu stoßen versuchen, mit Rittern, Zofen und königlichen Gewändern entführt die Autorin den Leser in eine Welt, die die Reise wirklich wert ist.


  16. Cover des Buches Melodie der Asche (ISBN: 9783426530351)
    Elya Adair

    Melodie der Asche

    (86)
    Aktuelle Rezension von: Drachenblume

    Vaelen, ein einfacher Fischer ohne Erinnerungen. Laudan, ein gefeierter Feldherr, der immer heftiger an seinem Platz im System und dem Krieg zweifelt. Als beide sich begegnen spüren sie sofort eine Anziehung, ohne zu ahnen, dass sie durch ein Geheimnis und das Schicksal verbunden sind. In einem Land, das von Krieg und Aufständen gebeutelt ist, versuchen sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und die Menschen zu beschützen, die sie lieben. Vielmehr kann ich zum Inhalt nicht ausführen, ohne zu spoilern, da das Geheimnis, das die Protagonisten verbindet, der entscheidende Twist in dem Buch ist.

    Den Schreibstil von Elya Adair mochte ich sehr gerne. Man könnte ihn fast schon als poetisch bezeichnen. Die oft düstere Stimmung fängt sie in ebenso schönen Worten ein, wie die seltenen glücklichen und fröhlichen Momente. Diese Art zu schreiben findet sich heutzutage selten und in einem Debütroman hätte ich das schon gar nicht erwartet. Allein aufgrund des schönen Schreibstils würde ich weitere Bücher der Autorin lesen.

    Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet. Trotz ihres schweren Schicksals geben sie nie die Hoffnung auf und kämpfen immer weiter für ihre Träume.

    Mit dem Aufbau der Geschichte habe ich mich etwas schwergetan. Dadurch, dass die Handlung zwischen verschiedenen Zeiten springt, fand ich sie stellenweise verwirrend. Da man die Vergangenheit der Protagonisten am Anfang nicht kennt, fiel es mir manchmal schwer, mit ihnen mitzufühlen. Erst ab etwa der Hälfte des Buches, als das Geheimnis gelüftet wird, konnte ich mich besser in sie hineinversetzen und ihre Geschichte hat mich dann sehr berührt.

    Obwohl die Liebesgeschichte einen wichtigen Teil der Handlung darstellt, kommt sie ohne Spice aus.
    Die Tatsache, dass es sich um ein homosexuelles Pärchen handelt, ist im gesamten Buch kein Thema. Weder haben die Protagonisten mit Diskriminierung zu kämpfen, noch werden sie anderweitig darauf angesprochen. Es wird einfach als selbstverständlich und normal angesehen und ist für die Charaktere nichts, was extra erwähnt werden müsste. So würde man sich das auch im echten Leben wünschen und war von der Autorin einfach wunderbar dargestellt.

    Alles in allem ist Melodie der Asche eine berührende Liebesgeschichte mit düsterem Setting, welche sich schon allein wegen des schönen Schreibstils zu lesen lohnt.

  17. Cover des Buches Ace in Space (ISBN: 9783947720477)
    Judith Vogt

    Ace in Space

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Revontulet

    Was wir auf den ersten Blick bekommen, ist eine actiongeladene Story in der Welt der Chokey Gangs, die auf Ruhm und Likes aus sind. Was sich durch Flugchallenges und ähnliches bewerkstelligen lässt. Dabei finde ich die Slangausdrücke, die sich die Vögte überlegt haben, innovativ und sehr passend. Sie haben diese Gangs außerdem als protzig und toxisch dargestellt, ohne auf allzu diskriminierende Klischees zurückzugreifen. Ein Konzept ist die No-Fomo Mentalität (Fomo steht hier für Fear of Making out und belächelt heteronormative monogame Beziehungen). Toller Move, etwas gesellschaftlich Vorherrschendes zu wählen, um die toxischen Strukturen innerhalb der Gangs aufzuzeigen. Das funktioniert super und es werden keine Minderheiten beleidigt. 

    Als weiteren wichtigen Handlungsstrang gibt es eine Siedlung auf Valoun II, die sowohl von einer Sekte als auch von einem großen Konzern bedroht wird - alles aufgrund eines wertvollen Rohstoffvorkommens. Hier ziehen die Vögte teilweise Parallelen zu Rojava, was auch im Schlusswort explizit erwähnt wird. 

    Mehr möchte ich nicht verraten, aber es lohnt sich, auch wenn ihr nicht so Social Media affin seid und manche Anspielungen und Witze nicht versteht, trotzdem weiterzulesen, weil es ein weit komplexerer Roman ist als es auf den ersten Blick scheint. Action, Liebe, politischer Aktivismus, Diversität sind nur einige Schlagworte, die den Roman beschreiben.

    Das Buch bewegt sich auf so vielen Ebenen, die mich nachhaltig beeindruckt haben. 

  18. Cover des Buches Aurora – Das Flüstern der Schatten (ISBN: 9783570314791)
    Caroline Brinkmann

    Aurora – Das Flüstern der Schatten

    (96)
    Aktuelle Rezension von: booksonmycoffeetable

    Es geht um Aurora, die gegen den Damön, der Herr der Käfer, mit der Hilfe von Sol kämpfen soll. Sie findet sich aber ohne Errinnerung wieder und trifft auf einen Seemann Kaz. Ihre Vergangenheit holt sie ein und sie muss sich mit Verrat und Intrigen auseinandersetzen.
    .
    Nun zu meiner Wertung:

    Ich muss sagen, dass die Handlung wirklich interessant war und mir die Welt wirklich gefallen hat.
    Ich finde, dass sich das Buch wirklich leicht und schnell lesen lässt. Die Kapitel sind kurz und der Schreibstil ist auch sehr einfach gehalten. Man wird am Anfang einfach in eine Handlung geworfen, wodurch man gezwungen ist, die Charaktere schnell kennenzulernen. Jedes Kapitel wird von einem anderen POV erzählt. Generell ist das Pacing schon übereilt und es gibt oft wenig „Zeit“ für Details.
    Das ist an vielen Stellen total schade, da ich mir bei manchen Charakteren, Wendungen oder Intrigen schon mehr Tiefe und Details gewünscht habe.
    Vor allem zum Ende gibt es sehr viele Wendungen und Dinge, die herausgefunden wurden, die wirklich sehr kurz und mit fehlender Skepsis oder Hinterfragen der Charaktere einfach so akzeptiert wurden, da man auch da den Eindruck hatte, das Pacing gibt den Details keinen Raum.
    Darunter leidet das Worldbuilding ebenfalls. Auch total schade, da mir die Welt wirklich gefallen hat und ich mir auch da mehr Details gewünscht hätte.
    Ich glaube, all dies wäre anders gewesen, wenn das Buch einfach länger gegangen wäre und damit mehr Raum für die Feinheiten hätte.
    Das Buch war dadurch sehr fokussiert auf den Plot, welcher mir auch sehr gefallen hat. Es gab viele gute Ansätze, welche aber nicht vertieft wurden.
    Deswegen gibt es von mir insgesamt eine Wertung von 🌟🌟🌟 (3/5)

    Instagram: @books_on_my_coffeetable




  19. Cover des Buches Fadeaway (ISBN: 9783736314795)
    Anabelle Stehl

    Fadeaway

    (168)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Nach BREAKAWAY war meine Vorfreude nach Berlin zurückzukehren groß.

    Ich war auch wieder schnell in dem Setting drin.

    Trotzdem kam mir der Einstieg hier doch etwas langatmig vor.

    Dabei fand ich die „geheime“ Verbindung, die Kyra und Milan haben, sehr interessant,

    und sah dort eine Menge Potential für die Geschichte.


    Im Grunde mochte ich Kyra gerne.

    Aber des öfteren hatte ich das Gefühl, dass Kyra nur sich und ihre Situation sieht,

    und alles andere darüber hinaus vergisst bzw. nicht wahrnimmt.

    Vor allem Milan stößt sie damit und mit ihrem impulsivem Verhalten eins um andere Mal vor den Kopf.

    Zum Glück, ist er geduldig mit ihr, sehr aufmerksam und im Allgemeinen ein sehr gutmütiger Charakter.


    Sehr gefallen hat mir, von Beginn an, auch die Chemie zwischen ihnen.

    Doch ging es mir dann teilweise zu oft Hin und Her.

    Denn Kyras Geheimnis und ihr manchmal kopfloses und überhastetes Verhalten erschwerten oftmals die Kommunikation und das Näherkommen zwischen ihnen.


    Kyras Geheimnis ist für mich persönlich in der Geschichte auch ein bisschen zu weit nach hinten raus geschoben worden.

    Stattdessen wurden vielen andere, wichtige Themen angesprochen, die mir in ihrer Fülle aber fast ein bisschen too much für ein Buch waren.

    Dadurch empfand ich die Geschichte manches Mal als ein bisschen zähflüssig.


    Anabelles Schreib- und Erzählstil gelang es aber problemlos mich am Buch zu halten,

    und Kyras und Milans Geschichte, die mich insgesamt gut unterhalten hat, aufzusaugen.


    4 Sterne

  20. Cover des Buches Der kleine Räuber Rapido 3. Der schlimme Zahn (ISBN: 9783751200370)
    Nina Weger

    Der kleine Räuber Rapido 3. Der schlimme Zahn

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Corneliapoetsch

    Inhaltsangabe: „Ein bisschen Wickie. Ein bisschen Robin Hood. Und ganz viel Räuberhauptmanns-Sohn Rapido. 

    Was ist schlimmer als ein Wirbelsturm im Räuberwald? Oder eine Badewanne voll mit blumig duftendem Schaumbad? Richtig: ein Räuberhauptmann mit Zahnschmerzen! Damit steht die neue Räuberaufgabe fest: Der kleine Räuber, dem es gelingt, den schlimmen Zahn aus der Räuberklappe von Hauptmann Rigoros zu ziehen, bekommt die nächste Räuberwurst. Das ist gar nicht so einfach für Rapido, denn auch die anderen kleinen Räuber haben gute Ideen. Aber zum Glück kennen Rapido und sein Freund, der Waschbär Störenfried, den geheimnisvollen Kiefer-Knacker. Ob der ihnen helfen kann?“

    Meine Meinung: Der schlimme Zahn ist bereits das dritte Abenteuer rund um den kleinen Räuber Rapido. Mann muss aber keinen der andere Teil zuvor gelesen haben, um diesen Teil zu verstehen. Ein fauler Zahn muss aus dem Mund des Räuberhauptmanns. Es gibt viele Ideen und dabei auch einige Fehlversuche. Wer den Zahn erfolgreich zieht, soll eine Räuberwurst zur Belohnung bekommen. 

    Zum Ende wird es etwas unheimlich. Die Freunde machen sich auf den Weg zum Kiefer-Knacker im dunklen Wald. Da liegt auch mein Kritikpunkt, dass den jungen Lesern zum Ende hin Angst vorm Zahnarzt gemacht wird. 

    Der Schreibstil ist kindgerecht, fesselnd und humorvoll. Die Charaktere sind sympathisch und authentisch gestaltet. Besonders gut gefallen mir die farbenfrohen, wunderschönen Illustrationen. Die Geschichte eignet sich wunderbar als Vorlesegeschichte. Besonders gut gefallen haben uns die witzigen Wortkombinationen. Zentrale Themen sind Freundschaft und Zusammenhalt. Das Buch eignet sich ab 5 Jahren zum Vorlesen. Für geübte Leser ist die Geschichte auch wunderbar zum Selberlesen. 

    Fazit: Die jungen Leser erwartet ein räuberstarkes Abenteuer. Witzige Wortspiele und die wunderbaren Illustrationen sind zwei Highlights des Buches. Von mir gibt es einen Stern Abzug, da das Buch teilweise Angst vorm Zahnarzt macht. Aber abgesehen davon gebe ich eine klare Leseempfehlung.

  21. Cover des Buches 1000 Serpentinen Angst (ISBN: 9783596703807)
    Olivia Wenzel

    1000 Serpentinen Angst

    (59)
    Aktuelle Rezension von: Hannah_wulf_3232

    Eines der außergewöhnlichsten Bücher, die ich gelesen habe. Der Schreibstil und die Art des Erzählens sind ungewöhnlich. Im ersten und letzten Drittel Frage- Antwort- Sätze, in der Mitte werden Fotos beschrieben. Die ganze Handlung spielt sich im Kopf der Erzählerin ab, und die springt immer hin und her (wie das so ist mit den eigenen Gedanken). Darauf muss man sich einlassen können. Ich selbst war begeistert, fand es sehr fesselnd und berührend. Aber kann auch verstehen, wenn es jemanden nicht gefällt.

  22. Cover des Buches Blackout (ISBN: 9783570315583)
    Dhonielle Clayton

    Blackout

    (118)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In New York herrscht eine Hitzewelle und zu allem Überfluss findet auch noch ein stadtweiter Stromausfall statt. Die LeserInnen begleiten in abwechselnd erzählten Geschichten diverse Jugendliche durch die Hitze und den Stromausfall. Sie alle befinden sich in unterschiedlicher Konstellation in ganz New York verteilt und versuchen irgendwie schnell und sicher von A nach B zu kommen.

    Fast alle der Protagonisten sind people of color und queer.

    Diese Kombination fand ich beim Lesen irgendwann etwas anstrengend, weil ich das Gefühl hatte, immer wieder den moralisch korrekten Holzhammer über den Schädel gezogen zu bekommen. 

    Die sechs durchweg dunkelhäutigen Autorinnen hatten sicherlich das Ziel, wichtige Themen wie Herkunft, Hautfarbe und Sexualität in einer für alle verständlichen Art und Weise der eher jüngeren Zielgruppe näher zu bringen. Was natürlich grundsätzlich eher lobenswert, als kritikwürdig ist. Dafür muss man aber auch richtig an die Sache herangehen. 


    Hierbei handelt es sich eher um einen gewollt moralisch aufklärenden, oft, wegen der vielen Protagonisten, verwirrenden und nicht besonders spannenden Jugendroman, der nicht lange im Gedächtnis bleibt

  23. Cover des Buches Die Triple-Krise: Artensterben, Klimawandel, Pandemien (ISBN: 9783841906533)
    Josef Settele

    Die Triple-Krise: Artensterben, Klimawandel, Pandemien

    (10)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Wenn alles einfach wäre, dann hätten wir viele Probleme nicht, die unser tagtägliches Leben bedrohen. Leider wollen das viele Menschen noch nicht wahrhaben, und darum sind Bücher wie „Die Triple Krise“ von Josef Settele so wichtig.

    Settele zeigt eindringlich, wie Pandemie, Klimakrise und Artensterben miteinander verknüpft sind. Und er zeigt, wie dringend wir handeln müssen, um die schlimmsten Folgen noch abzuwenden. Aber besonders berührt hat mich, wie Settele gleichzeitig seine Liebe zur Wissenschaft, zur Natur und den Insekten beschreibt. Genau darum müssen wir endlich auf die Wissenschaft hören.

    Eindringlich, wichtig, emotional - lesen!

  24. Cover des Buches Die dunklen Pfade der Magie (ISBN: 9783596000692)
    A. K. Larkwood

    Die dunklen Pfade der Magie

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Mine_B

    Die Autorin A.K. Larkwood hat mit dem Fantasyroman „Die dunklen Pfade der Magie“ ihren Debütroman geschrieben. Bisher ist noch kein weiterführender Band übersetzt worden, jedoch wird das Buch als Reihenauftakt angepriesen.

     

    Klappentext:

    Was ist der Preis der Magie? Csorwe steht bereits in jungen Jahren vor der Entscheidung ihres Lebens: Soll sie ihrer Bestimmung folgen und sich als erwählte Braut des Unaussprechlichen opfern? Oder soll sie ihren Gott verraten und in die Dienste eines mächtigen Magiers treten? Sie wählt das Leben – und damit beginnen ihre Probleme. Als Schwerthand von Belthandros Sethennai bereist sie durch flammende Tore die Welten auf der Suche nach einem längst vergessenen Artefakt und kämpft mit Gegnern, deren Waffen schärfer sind als die beste Klinge. Irgendwann muss sie begreifen: Die dunklen Pfade der Magie sind gewunden, und auf einigen wartet ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod.

     

    Mich persönlich konnte der vielversprechende Klappentext sofort locken. Die Frage nach dem Preis der Magie aber auch das Spiel mit den Göttern fand ich sehr vielversprechend und daher war meine Vorfreude auf dieses Buch recht groß. Leider konnten meine Erwartungen jedoch nicht von diesem Debüt erfüllt werden.

    Leider hatte ich auf Grund verschiedenster Faktoren meine persönlichen Probleme mit diesem Fantasybuch. Schon der Schreibstil konnte mich nicht komplett überzeugen. Teilweise habe ich diesen als sperrig und unbeholfen empfunden. Mir persönlich fehlte hier das besondere Feeling, ich hatte nicht das Gefühl, dass die Autorin mich in ihren Bann ziehen wollte. Für mich konnte sich keine richtige Atmosphäre aufbauen, die Sogwirkung blieb aus. Auch das Worldbuilding war meiner Meinung nach mangelhaft. Von der Grundidee konnte es mich überzeugen. In dieser fiktiven Welt existieren diverse Tore, durch welche man in andere Welten reisen kann. Doch mir mangelt es hier an der Umsetzung, leider konnte ich mir dieses fantastische Setting und auch die Charaktere und Welten nicht wirklich vorstellen. Meiner Meinung nach fehlte es hier an ein paar Details, stattdessen wurde der Leser von der Autorin in diese Welt hineinkatapultiert ohne ein paar Erklärungen und dieser soll sich doch bitte selbst zurechtfinden. Leider konnte mich auch die Story an sich nicht komplett überzeugen. Auch hier gab es interessante Aspekte, welche mich überzeugen konnten. Dennoch wurden diese mangelhaft in Szene gesetzt. Allgemein ist die Handlung eher langatmig und zäh. Es gibt die ein oder andere spannende Stelle, bei denen ich auch Spaß hatte, sie zusammen mit den Charakteren zu erleben, aber darauf folgte oftmals eine Passage, welche mich nicht vollständig in seinen Bann ziehen konnte.

    Ein großer Kritikpunkt ist meiner Meinung nach die Charaktergestaltung. Wir begleiten die noch recht junge Csorwe auf ihrem Weg. Der Leser lernt sie noch als junges Mädchen kennen, welches ihre Bestimmung im Leben sucht und erkennen muss, dass der bisher eingeschlagene Weg nicht ihrer ist. Sie flieht an der Seite des Magiers Belthandros Sethennai aus ihrem Leben, welcher fortan eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen soll. An seiner Seite lernt sie die Welt und dessen Vielseitigkeit besser kennen und wächst heran. Csorwe ist zu Beginn recht passiv, sie gibt sich dem Willen von Sethennai hin. Erst später entwickelt sie eine Art eigenes Denken und Handeln. Mir persönlich war die Darstellung von Csorwe zu blass und emotionsarm. Sie ist mir über die Dauer des Buches nicht sympathisch geworden, sodass ich auch nicht mit ihr mitgefiebert habe. Auch so manche Entscheidungen, welche sie getroffen hat, waren für mich nicht nachvollziehbar. Zu Beginn des Buches gab es ein paar Momente, in denen sie mir kurzzeitig mitfühlend erschienen ist, jedoch hat sich dieses recht schnell zum Negativen geändert. Aber auch Sethennai, welcher für die Handlung eine wesentliche Rolle spielt, wirkte auf mich eher ungreifbar und blass. Allgemein waren für mich die Charaktere eher unnahbar und zu distanziert dargestellt, sodass mir hier der Bezug zu ihnen fehlte. Dies führte dazu, dass mir die Charaktere nicht ans Herz gewachsen sind.

    Allgemein hatte ich andere Erwartungen an dieses Buch, sodass meine Hoffnungen, welche der Klappentext in mir geweckt hat, nicht erfüllt wurden sind. Es gab ein paar interessante Ansätze, welche jedoch nur oberflächlich behandelt wurden sind oder auch sich anders entwickelt haben als ich zunächst gehofft hatte. Meiner Meinung nach wurde hier viel Potential in Bezug auf Story oder auch Worldbuilding verschenkt oder einfach mangelhaft umgesetzt.

     

    Insgesamt konnte mich A.K. Larkwood mit ihrem fantastischen Debütroman „Die dunklen Pfade der Magie“ leider nicht überzeugen. Meine Erwartungen an dieses Buch wurden nicht erfüllt und mir persönlich fehlte es hier an einer Bindung zu den Charakteren und sowohl die Story als auch Worldbuilding sind in meinen Augen mangelhaft. Daher kann ich leider nur 2,5 Sterne vergeben.

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