Bücher mit dem Tag "dokumentarfilm"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dokumentarfilm" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Das Dorf der toten Seelen (ISBN: 9783959674232)
    Camilla Sten

    Das Dorf der toten Seelen

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85

    An dieses Buch bin ich ohne große Erwartungen gegangen, was daran liegt, dass ich bisher noch nichts von dieser Autorin gelesen habe.

    Insgesamt bin ich sehr zwiegespalten, was dieses Buch betrifft - manche Szenen waren echt gut beschrieben, die waren für mich dann auch spannend, andere Szenen erinnerten mich an einen Abklatsch von anderen Büchern, die in diese Richtung gehen. Es ist leider nicht wirklich was neues - das finde ich tatsächlich schade. Einige Stellen waren extrem vorhersehbar - das nimmt natürlich die Spannung. Die Lösung war mir im gewissen Sinn auch schon klar, nicht genau so, aber zumindest in die Richtung gehend - auch das war daher keine Überraschung für mich. 

    Gefürchtet habe ich mich in keinem Moment, auch konnte ich mich nur schwer in die Protagonisten einfühlen. Gerade Alice mochte ich auch nicht so sehr. Ich denke auch das macht natürlich was aus.

    Die Beschreibungen an sich sind gut, das ist der Autorin gut gelungen. Vorstellen konnte ich mir das Dorf, die einzelnen Häuser... sehr gut.

    Ich habe sehr lange gebraucht, um dies Buch zu beenden, weil ich oftmals keine große Lust hatte es zu lesen.

    Kurz ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen und werde wahrscheinlich auch kein weiteres Buch dieser Autorin lesen.

  2. Cover des Buches Something in the Water – Im Sog des Verbrechens (ISBN: 9783492235297)
    Catherine Steadman

    Something in the Water – Im Sog des Verbrechens

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Filip2806

    Erin und Mark führten bisher ein sehr glückliches Leben. Nach der Hochzeit begibt sich das Paar in die Flitterwochen zur traumhaften Insel Bora Bora. Obwohl Erin große Angst vor dem Wasser hat, lässt sie sich vor Ort von Mark überreden, einen Tauchgang zu absolvieren. Solange Mark an ihrer Seite ist, kann ja er sich um sie kümmern. Doch im Wasser macht das junge Paar eine außergewöhnliche Entdeckung, die ihr Leben auf den anderen Moment auf den Kopf stellen wird. Dabei werden sie in ein Strom aus Intrigen, Lügen und Verbrechen gezogen. 


    Die Autorin Catherine Steadman konnte mich am Anfang des Jahres mit ihren zweiten Roman "Mr. Nobody" komplett überzeugen. Aus diesem Grund wagte ich mich an ihr Thrillerdebüt, welches im letzten Jahr erschienen ist. 


    Das Erste, was mir aufgefallen ist, wäre die fehlende Tiefgründigkeit die ich im zweiten Thriller der Autorin wahrgenommen habe. So fehlte mir einfach ein gewisser Tiefgang in der Komplexität der Handlung sowie beim Charakter Mark. 


    Hingegen weist Erin in ihrer Konstruktion die gewisse Tiefe auf, da die Geschichte aus ihrer Perspektive geschildert wird. Dadurch ermöglicht die Autorin, dass man als Leser eine Nähe zur Protagonistin gewinnen kann. Dies fand ich gut, da man sehr nah an ihren Ängsten und Zweifeln war - sowie ihr Psyche ausführlich beleuchtet worden ist. Besser würde ich finden, wenn Mark als Ehemann der Protagonistin auch eine Stimme erhalten wird. Das heißt, dass er auch als Erzähler im Buch einen Platz bekommen würde. Sonst lässt sich sagen, dass die Idee des Plots recht bekannt ist, aber trotzdem gut umgesetzt worden ist. 


    Spannungstechnisch ist das Buch ganz gut aufgebaut. Obwohl an manchen Stellen die Spannung abfällt, wird diese durch gelungene Twists an anderen Stellen wieder auf höchste Niveau gebracht. Dazu muss man immer bedenken, dass "Something in the water" der Debütthriller für die Autorin ist. Und für ein Debüt, ist der Autorin schon sehr viel gelungen. Weiterhin lässt sich sagen, dass ihr Schreibstil positiv hervorzuheben wäre, da er durch simple aber rasante Sätze zu kennzeichnen ist. 


    Zusammenfassend kann ich sagen: Auch wenn dieser Thriller teils schwächer ist als "Mr. Nobody" konnte mich die Autorin mit diesem Debüt weiterhin überzeugen. Die Autorin legt die Schwerpunkte eindeutig auf die Darstellung der Psyche (Angstzustände, Paranoia) der Figuren und nicht auf eine durchgängige Spannung sowie actionreiche Szenen.

  3. Cover des Buches Eine für vier (ISBN: 9783570301791)
    Ann Brashares

    Eine für vier

     (342)
    Aktuelle Rezension von: mybooklove

    Als ich das Buch Geschenk bekommen habe, hab ich erst mal gedacht was ist das für ein Cover. Nachdem ich mir aber den Klappentext durchliest fand ich es schon viel interessanter. Ich kam schnell rein, der Schreibstil ist nicht zu Anstregend und gut lesbar (was ich nicht erwartet habe). Bevor ein neues Kapitel anfing war auf einer einzigen Seite ein kleines Zitat von Liebe, Glück aber auch Freundschaft, waren sehr schöne dabei! Jedes mal ist auch im Buch zu sehen, Briefe für die jeweiligen Freundinnen, die ja den Urlaub diesmal nicht gemeinsam Unternehmen. Die verschiedene Orte dort beschrieben werden sind wirklich wunderschön! Man kann sich richtig in diese Orte rein versetzten. Die Charaktere sind ziemlich unterschiedlich, wie jedes Mädchen. Sie haben bis auf die JEANS keine Gemeinsamkeiten und gehen auch meistens ihre eigene Wege!Aber nicht jedes Mädchen hat Glück in diesem Buch, es passieren schrecklich gemeine Sachen und auch peinliche Situationen wo man eigentlich nur darüber lachen kann!

  4. Cover des Buches Feuernacht (ISBN: 9783596188703)
    Yrsa Sigurdardottir

    Feuernacht

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik
    In einem Heim sterben fünf Menschen bei einem Brand. Der einzige Überlebende, ein junger Mann mit Down-Syndrom, wied dafür verantwortlich gemacht. Jedoch bekommt Dora Hinweise, dass die Ermittlungen nicht ganz korrekt abgelaufen sind und forscht selbst nach.

    Man kann das Buch sowohl mit als auch ohne Vorkenntnisse lesen und kommt schnell in die Geschichte rein.

    Der Fall ist richtig spannend und gleich im ersten Kapitel kommt richtige Gänsehautstimmung auf. Ich finde es sehr interessant wie eine gruselige Stimmung geschaffen wird, die den Kriminalfall noch außergewöhnlicher macht. Aber auch der Fall an sich wird von Seite zu Seite interessanter und man kann als Leser perfekt mitgrübeln.

    Außerdem werden auch in diesem Teil der Krimireihe wichtige Themen angesprochen und Kritik an der Gesellschaft geübt. Ich fand es sehr informativ mehr über Menschen mit Behinderung zu lesen und ihre Situation in Heimen und wie sie ihr Leben in der heutigen Gesellschaft leben.

    Das Ganze wird hier und da von privaten Dingen der Protagonistin aufgelockert, die manchmal sogar lustig sind und die Charaktere sehr sympathisch macht.

    Zusammengefasst ist dies ein sehr spannender und atmosphärischer Krimi, der nicht langweilig wird. Die Ansprache von bestimmten Themen und die Einbindung in den Kriminalfall sind wirklich gut gelungen und machen die Krimis der Autorin sehr wertvoll und lesenswert.
  5. Cover des Buches Mörderische Côte d'Azur (ISBN: 9783462046427)
    Christine Cazon

    Mörderische Côte d'Azur

     (69)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Kommissar Léon Duval ist Polizist mit Leib und Seele. Daran ist seine Ehe zerbrochen. Er sucht nun Abstand von seinen privaten Problemen, indem er sich ins mondäne Cannes versetzen lässt. Sein Amtseintritt verläuft turbulent, zeitgleich mit den berühmten Filmfestspielen, und ausgerechnet jetzt wird auch noch ein berühmter Dokumentarfilmer erschossen, der sich sehr für die indigenen Völker des Regenwaldes engagiert hat. Von der ersten Sekunde an steht Duval unter enormen Druck, denn die Reputation des Festivals darf keinen Schaden nehmen. Dabei werden ihm auch zunehmend Steine in den Weg gelegt, denn hinter dem Toten stehen Leute, die sowohl Geld und Einfluss haben, aber auch jede Menge zu vertuschen.

    Von Anfang an baut die Autorin Spannung auf, aber sie fängt auch geschickt die aufgeheizte Stimmung der Stadt ein. Duval ist ein typischer Franzose, der gern mal einen Pastis trinken geht. Zum Glück verzichtet Christine Cazon auf epische kulinarische Ergüsse, wie sie so oft als Zeilenfüller in anderen französischen Krimis auftauchen. Stattdessen gibt sie Einblicke in die Situation des Regenwaldes, der unaufhörlich stirbt und die indigenen Völker heimatlos macht. Es wird erklärt, wie Firmen, die die Umwelt zerstören, sich durch Spenden für den Urwald ein sauberes Image verpassen, ohne dass die fortschreitende Rodung auch nur ansatzweise gestoppt wird.

    Es ist immer wieder faszinierend, wie ein Buch mit eigentlich reinem Unterhaltungswert durch eingestreute Informationen doch unter Umständen mehr Nachdenklichkeit erzeugen kann als ein ausführlicher Bericht mit erhobenem Zeigefinger. 

    Deshalb, aber nicht nur deswegen, vergebe ich gerne 5 Lesesterne.


  6. Cover des Buches Blutsbräute (ISBN: 9783442368310)
    Margie Orford

    Blutsbräute

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Engelmel

    Die Ermittlungen von Profilerin dr. Clare Hart werden anschaulich, für meinen Begriff jedoch nicht spannend dargestellt. Die Beschreibung der Taten und des Täters sind besser gelungen und erzeugen so die nötige Spannung, die dafür sorgt, das Buch nicht nach den ersten Kapiteln fortzulegen. Denn gerade am Anfang konnte mich die Geschichte nur wenig fesseln, sodass ich mit zusammengebissenen Zähnen mich hindurch gequält habe ... erst nach ca der Hälfte wurde es etwas besser zu lesen, auch weil man dann mehr in der Geschichte drin war.

    ​Das Geschehen umzu hätte ich mir mehr/besser umschrieben gewünscht, gerade im Hinblick auf Menschenhandel, Prostitution - gerade auch aufgrund der Tatsache, dass dies Buch in Kapstadt spielt. Auch eine bessere Umschreibung der Orte wäre schöner gewesen.

    ​Mein Fazit: Für meinen "Geschmack" zu leichtsinnig geschrieben, keine genaueren Beschreibungen der Umstände, fehlende Spannung - ein Buch welches ich nicht nochmal lesen würde, jedoch für diejenigen, die in dieses Genre einsteigen möchten gut geeignet ist

  7. Cover des Buches Unser allerbestes Jahr (ISBN: 9783596511747)
    David Gilmour

    Unser allerbestes Jahr

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Jesse, Davids Sohn, möchte nicht mehr zur Schule gehen. Doch das ist für David eigentlich nicht in Ordnung, denn mit 16 Jahren gibt es noch so viel zu lernen. Deshalb beschließt er, seinem Sohn einen Deal vorzuschlagen. Jesse darf die Schule für ein Jahr pausieren, wenn er wöchentlich drei Filme ansieht, die sein Vater für ihn auswählt. Dafür bekommt er allerdings freie Kost und Logis. Ab jetzt haben beide sehr viel Zeit für Gespräche und sich näher mit wichtigen Themen auseinander zu setzen.

    David Gilmour erzählt hier eine wahre Geschichte, denn ihm erging es mit seinem Sohn so. Der Autor hat einen sehr guten Schreibstil und mich hat sein Handeln beeindruckt, denn nicht jeder besitzt die Stärke, sich auf so intesive Art und Weise mit seinem pubertierenden Kind zu befassen.
  8. Cover des Buches Mogul - Wenn du mich berührst (ISBN: 9783736309746)
    Katy Evans

    Mogul - Wenn du mich berührst

     (39)
    Aktuelle Rezension von: laraantonia

    MEINE MEINUNG
    Nachdem der 1. Teil mir so mittelmäßig gefallen hat, wollte ich die Reihe eigentlich nicht mehr fortsetzen. Weil ich den 2. Teil aber sowieso schon zu Hause hatte, habe ich dem ganzen doch noch eine Chance gegeben.

    Nach einer unvergesslichen Nacht mit dem heißen Fremden kann Sara an fast nichts anderes mehr denken. Doch ohne seinen Namen scheint die Suche unmöglich. Doch auch der Fremde, Ian Ford, kann nicht aufhören, an seinen One Night Stand zu denken und setzt all seine Mittel ein, um Sara zu finden. Doch kaum treffen sie wieder aufeinander, scheint Ians Liebesleben das Glück zu stören.

    Eigentlich ist Sara Tänzerin, doch nach einer Verletzung hatte sie keinen Erfolg mehr bei jeglichen Vortänzen und hält sich seitdem als Empfangsdame im Hotel über Wasser. Ian hingegen muss sich um seinen Erfolg keine Sorgen mehr machen, denn der Film-Mogul schwimmt regelrecht in Geld.
    Beide Charaktere hätten gerne noch etwas tiefgründiger sein können, denn so sind sie mir zu flach gewesen. Sie bieten eindeutig gutes Potential, welches leider nicht wirklich ausgeschöpft wurde.

    Der Schreibstil der Autorin ist ganz angenehm, weswegen ich das Buch sehr schnell lesen konnte. Was sie auch definitiv sehr gut kann, ist angenehme Sex-Szenen zu schreiben, was bei dieser Handlung wirklich äußerst wichtig war.

    Das Knistern zwischen den beiden Protagonisten ist nämlich kaum zu übersehen und die Leidenschaft schwappt beinahe über. Dass die beiden also regelmäßig übereinander herfallen, war also schon vor programmiert. Doch leider passiert nicht allzu viel mehr. Es gibt sehr viel Sex, ein kleines bisschen Drama und mehr leider nicht, weswegen mir eindeutig zu oberflächig blieb. Es wird ein wenig versucht, mehr Tiefe in das ganze zu bringen und auch Ians (Ex-)Frau bringt etwas mehr Spannung in das Ganze, doch leider wird jegliche Idee davon relativ schnell wieder vergessen.

    So blieben nicht nur die Charaktere relativ flach, sondern auch die Handlung, was sehr schade ist. Da hat mir der 1. Teil sogar noch besser gefallen, weil die Handlung dort deutlich aufregender war.

    FAZIT
    Leider eine kleine Enttäuschung, die Handlung und ihre Charaktere sind sehr oberflächig und rückblickend ist leider nicht allzu viel passiert.

  9. Cover des Buches Tim und Struppi - Tim im Kongo (ISBN: 9783551015211)
    Hergé

    Tim und Struppi - Tim im Kongo

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Tim (und Struppis) Entdeckungsreise nach Afrika inklusive Großwildjagd und Antilopengemetzel. Würde man heutzutage natürlich anders machen, klar. Genauso wie die dümmlich-naive Darstellung der Farbigen, die nur als einfältige Befehlsempfänger auftreten. Herge hat das inzwischen auch zugegeben. Macht aber trotzdem noch Laune.
  10. Cover des Buches Something in the Water – Im Sog des Verbrechens (ISBN: 9783844920611)
    Catherine Steadman

    Something in the Water – Im Sog des Verbrechens

     (17)
    Aktuelle Rezension von: TamiraS

    Erin und Mark scheinen Glück im Leben zu haben. Sie sind erfolgreich in ihren Jobs und lieben sich über alles.

    Doch als Mark während der Bankenkrise seinen Job verliert, fängt es an in ihrer Beziehung zu kriseln. Denn Erin kann mit ihren Einnahmen als Dokumentarfilmerin weder die Hypothek, noch den gehoberen Lebensstil der beiden bestreiten. Sie müssen kürzer treten – aber erst nach ihren Flitterwochen auf Bora Bora, die ein letztes Aufbäumen vor dem kleinbürgerlichen Leben sein sollen.

    Doch dort machen sie einen Fund, der fortan ihr komplettes Leben bestimmen wird.

     

    Something in the Water ist kein typischer Psychothriller, in dem die Frau die Opfer- und der Mann die Täterrolle einnimmt. Zugegeben: am Anfang war ich davon, dass es so sein würde, doch die Geschichte entwickelt eine Art Catch-me-if-you-can-Atmosphäre, die mir richtig gut gefallen hat. Erin und Mark sind keine außergewöhnlichen Charaktere: Mark ist verschlossen und undurchsichtig – Erin lässt sich meiner Meinung nach zu viel gefallen und agiert – teilweise – ziemlich dumm. Gleichzeitig fand ich aber die abstruse Situation, die eher an eine Gangster-Geschichte als einen Psychothriller erinnert, absolut spannend.

     

    Ein wirklich guter Thriller, der mich von Anfang bis Ende unterhalten hat.

     

  11. Cover des Buches DONALD TRUMP UND DAS HAARTEIL DES GRAUENS (ISBN: 9783958352933)
    Greg Sisco

    DONALD TRUMP UND DAS HAARTEIL DES GRAUENS

     (6)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Seit geraumer Zeit ist er weltweit in aller Munde: Donald Trump. Beim Lesen dieses Buches erfahren wir, dass Donald Trump früher einmal ein selbstloser Wohltäter und Menschenfreund gewesen ist. Doch leider wurde er eines Tages von einem hinterhältigen Gehirnparasit befallen, der sich als Haarteil auf seinem Kopf festgekrallt hat. So wurde aus dem bescheidenen Mann ein Egomane, der wütet und rücksichtlos handelt. Dann will dieser fremdgesteuerte Mensch auch noch Präsident der USA werden. Ein fall für den ausgebrannten Dokumentarfilmer Michael Moore, der das Geheimnis der merkwürdigen Frisur ergründen und die Bürger der USA vor solch einem Präsidenten und der damit zusammenhängenden fürchterlichen Zukunft bewahren will.

    Diese Satire liest sich gut und flüssig. Man kann über die abstrusen Begebenheiten lächeln und eventuell lauthals lachen, aber oft bleibt einem auch das Lachen im Hals stecken. Trumps Einwanderungspolitik betrifft auch deutsche Schäferhunde, und die Mexikaner erhöhen freiwillig die Mauer, weil sie die flüchtenden Amerikaner nicht haben wollen.

    Wer groteske Geschichten mag, wird vielleicht seinen Spaß mit dem Buch haben, mich hat es allerdings nicht so begeistert, denn die Wirklichkeit scheint die beste Satire zu sein.

     

  12. Cover des Buches Die Traumfängerin (ISBN: 9783899419825)
    Nora Roberts

    Die Traumfängerin

     (50)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Der Filmproduzent David Brady plant einen Film zum Thema Parapsychologie und will dazu Clarissa DeBasse, eine bekannte Wahrsagerin, interviewen. Ihre Künstleragentin Aurora Fields steht dem Projekt sehr kritisch gegenüber. Sie will Clarissa unbedingt vor zu neugierigen Fragen schützen – und dabei will sie auch sich selbst schützen. Aurora spürt eine grosse Anziehung, will ihr aber nicht nachgeben. Wovor hat Aurora Angst?

    Erster Eindruck: Auf dem Cover zwei Gesichter in einer Kristallkugel – sehr schlicht in der Farbgebung; gestalterisch nicht so mein Fall.

    Aurora ist eine sehr kompetente, taffe Frau, die es als Agentin mit ihren jungen Jahren schon sehr weit im hart umkämpften Showbusiness gebracht hat. Für Ihre Klienten gibt sie vollen Einsatz – und bei Clarissa noch weit darüber hinaus. Clarissa ist eine tolle Frau, die ich mir aufgrund der Beschreibung als etliches älter vorgestellt hätte. Ich finde es schön, dass sie den Mut hat, sich Neuem zu öffnen. Beim Original-Klappentext steht nichts davon, dass Clarissa ihre Mutter ist – das wird im Buch erst etwa nach einem Drittel erwähnt –, aber leider steht es in der Kurzbeschreibung noch vor dem ersten Kapitel. Das nimmt ein bisschen die Spannung. Wieso will Aurora sich partout nicht auf einen Mann einlassen? Wovor hat sie solche Angst? Was verschweigt sie?
    David ist… was soll man über ihn schon sagen? Er ist ein ebenfalls sehr erfolgreicher Mann. Er kriegt, was er will. Auf beruflicher Ebene ist es dieses Mal Clarissa, auf privater Ebene Aurora. Doch sie wehrt sich gegen seine Annäherungen – vorerst...
    Es kommt, wie es bei einem solchen Roman zu erwarten ist: Aurora und David kommen zusammen. Aber dann kommt es zu einem Zwischenfall, der alles verändert.

    Ich habe schon sehr viele Bücher von Nora Roberts gelesen – das vorliegende Buch gehört mit Ersterscheinung 1987 (Englisch) zu ihren früheren Werken. Die Geschichte hat mir gut gefallen und aufgrund der auffällig grossen Schrift waren die 300 Seiten im Nu ausgelesen.
  13. Cover des Buches Dinge, die es nicht geben dürfte (ISBN: 9783864451386)
    Reinhard Habeck

    Dinge, die es nicht geben dürfte

     (8)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Menschliche Fußspuren aus der Dinosaurier-Zeit oder Elektro-Batterien aus der babylonischen Epoche? Immer wieder lassen sich für archäologische Funde keine konventionellen Erklärungen finden. Reinhard Habeck hat diese in Archive verbannten Museumsstücke aufgestöbert und deckt ihre wahre Herkunft auf.

    Reinhard Habeck bekannt ein Schriftsteller der sich schon seit Jahren für die Grenzwissenschaft interessiert und mit Bücher wie Das Licht der Pharaonen bekannt geworden ist, stellt mit diesem Buch eine Sammlung von verschiedenen Artefakten und Theorien vor.

    In dem Buch werden folgende Themen behandelt:
    Schusswaffen aus prähistorische Zeit
    Der Versteinerte Hammer
    Tiere die vom Himmel fallen
    Die Mumie aus China
    Uralte Fruchtbarkeitssymbolik
    2000 Jahre alte Batterien
    Der Computer von antikythera
    Die Taube, die ein Flugzeug ist
    Prä-Astronautik
    Das Nomoli-Rätsel
    Der Runenstein von Kensington
    Imaginäre Symbole oder die altägyptische Darstellung einer Zellteilung

    Die Meisten der Themen geistern schon seit langer Zeit durch die Literatur, wie Tiere die vom Himmel fallen, die China Mumie, die Bagdad Batterie, Taube als Flugzeug usw. Nur wenig kannte ich nicht der Runenstein etwa und das Nomoli-Rätsel, leider reicht diese nicht aus um das Buch zu kaufen. Für Einsteiger ist es ganz in Ordnung aber für jemanden der sich schon länger mit der Materie befasst gibt es nichts neues.

    Schön finde ich vor jedem Kapitel die kurze Zusammenfassung über Fundort, Beschreibung usw., dadurch erhält man einen schnellen Überblick und kann evt. das Kapitel auslassen wenn man es schon kennt. Zu Beginn ist der Autor noch neutraler, er stellt die Wissenschaft und Theorie halbwegs neutral gegenüber (etwa bei der angeblichen Schusswunde des Neandertalers). Mit zunehmender Seitenzahl änder sich dies leider immer mehr in Richtung Prä-Astronautik, obwohl einige Interpretationen bereits widerlegt wurden und die wissenschaftliche Erklärung stichhaltiger ist.

  14. Cover des Buches Judengold (ISBN: 9783839210154)
    Erich Schütz

    Judengold

     (5)
    Aktuelle Rezension von: UteSeiberth
    Der aufgeweckte Journalist Leon Dold soll eine Doku drehen am Bodensee und der Schweiz. Dabei stößt er auf eine alte Schmuggelgeschichte, in der jüdisches Kapital während des 3. Reiches in die Schweiz gebracht worden sein soll. Dabei stößt er auf diverse Geheimorganisationen und Geheimdienste die ihre Finger in dieser Sache haben. Für mich war diese zum Teil rechten Ansichten schwer zu verdauen und ziemlich mühsam zu lesen, weil ich für solche politischen Konstaltionen nichts übrig habe. Davon abgesehen war dieser Regionalkrimi zum großen Teil recht spannend zu lesen.
  15. Cover des Buches Tod eines Pornostars (ISBN: 9783746621692)
    Jeffery Deaver

    Tod eines Pornostars

     (30)
    Aktuelle Rezension von: ChantiHa
    Das erste Problem bei diesem Thriller von Jeffery Deaver stellt die aprotsgonistin dar. Sie bleibt bis zum Schluss ein Rätsel und man wird nicht warm mit ihr. Ihre Handlungen sind leider oft Recht unschlüssig. Auch sind einige andere Tatsachen in der Story nicht ganz Schluss und weißen Lücken auf.
    Positiv zu bemerken ist jedoch das interessante und ungewöhnliche Setzung, nicht nur erfährt man einiges über die Pornoindustrie, sondern erhält auch interessante Fakten zu Bomben und ihrer Entschärfung.
    Insgesamt kann ich diesen Thriller empfehlen. Für den Jeffery Deaver Fan ist es vielleicht auch ein Muss alle seine Titel gelesen zu haben. Wer jedoch vor allem die hochkarätigen Thriller von Jeffery Deaver schätzt ist hier nicht so gut bedient, z. B. muss man sich hier ersteinmal an den Schreibstil gewöhnen und zum anderen ist die Story, trotz vieler nervenaufreibender Situationen, nicht so spannend wie man sie von diesem Autor gewohnt ist. Wer jedoch auch Lust auf Neues hat und vielleicht sogar an viel Faktenwissen zu Bomben und der Pornoindustrie interessiert ist, ist hier genau richtig. 
  16. Cover des Buches Deutschland. Ein Sommermärchen (ISBN: 9783462037593)
    Sönke Wortmann

    Deutschland. Ein Sommermärchen

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    In der Neuauflage bitte auch ein Kapitel über den WM-Kauf: Sönke erzählt, wie er überhaupt auf die Idee gekommen ist, die deutsche Nationalmannschaft während ihrer Heim-WM und schon während ihrer Vorbereitung darauf zu begleiten. Deutlich bringt er seine Zweifel und Unsicherheiten im Vorfeld zum Ausdruck. Wirklich Neues findet man aber selten, der Verfasser ist nun mal ein Regisseur und kein Schriftsteller (merkt man schon auf der ersten Seite), und ich will wirklich nicht wissen, wie und wo Sönke Fußball gespielt hat.
  17. Cover des Buches Die Verleugnung (ISBN: 9783748253778)
    Gregor Bähr

    Die Verleugnung

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Zwillingsmama2015
    Gregor Bährs neuer Roman "Die Verleugnung" ist ein spannender Roman, in dem es um die verschiedenen Leben und Lebensentscheidungen geht, wie man damit umgeht und was daraus wächst.

    Zwei Leben, zwei Geschichten, verschiedene Gefühle, getrennt und doch miteinander verbunden. EIn Roman voll interessanter Charaktere, Gedanken und Anregungen.

    Der Schreibstil liest sich gut und durch das Einarbeiten der Tagebucheinträge und Zeitungsartikel wird zusätzlich Nähe zu den Protagonisten und Kurzweil eingebaut. 

    Wer noch einen spannenden und vielseitigen Roman sich, sollte sich "Die Verleugnung" einmal ansehen!
  18. Cover des Buches Tote Herzen (ISBN: 9783453089938)
    Aaron Elkins

    Tote Herzen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Und was wirst du, wenn ich groß bin? (ISBN: 9783453407688)
    Sven Kemmler

    Und was wirst du, wenn ich groß bin?

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Kemmler erzählt uns in seinen Kurzgeschichten aus seinen Lebensjahren 5-40, welche Berufe er jeweils ergreifen wollte, und wieso (in einigen Fällen zum Glück) nichts daraus geworden ist. Dazu gehören Fkk-Olympionike, Vandale, Friedenskettenteilnehmer (wegen der Mädels) und Chamäleonzüchter. Das Ganze ist meist mit tragischen Humor verfaßt, häufig auch nur schreiend komisch, und toll geschrieben obendrein. Und der "Sportfreunde"-Sänger Peter empfiehlt das Buch auch noch!
  20. Cover des Buches Abenteuer des Miguel Littin (ISBN: 9783462037562)
    Gabriel García Márquez

    Abenteuer des Miguel Littin

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Der chilenische Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez  ist hierzulande vor allem als großartiger Romancier bekannt. Dass er auch als Journalist Brilliantes leistete, zeigt diese Reportage.

    Sie beruht auf Tonbandprotokollen eines mehrtägigen Interviews, das Márquez mit dem chilenischen Regisseur Miguel Littín führte. Littín musste nach dem Militärputsch Pinochets ins Exil gehen. Nach zwölf Jahren reiste er unter falscher Identität wieder in sein Heimatland, im Gepäck einen wahnwitzigen und dennoch meisterhaften Plan: Als Aufnahmen für einen Werbefilm getarnt dreht er mit Unterstützung dreier internationaler und einiger lokaler Kamerateams sechs Wochen lang die Zustände in Chile nach jahrelanger Unterdrückung durch die Militärjunta. Heraus kamen 32.000 Meter Film, die als Dokumentation "Acta General de Chile" für reichlich internationales Aufsehen sorgte.

    Littín schildert im Gespräch mit Márquez  detailliert, wie es ihm gelang, den Staatsapparat an der Nase herum zu führen und der Überwachung durch die Geheimpolizei zu entgehen. Márquez  hat das Protokoll des Filmdrehs stark gekürzt, dabei aber noch ausreichend berührende, skurrile, beängstigende oder lustige Begebenheiten behalten.

    Herausgekommen ist eine ganz besondere "Geschichtsstunde", die unter die Haut geht. Man schaudert vor den Risiken, die alle Beteiligten eingingen, und man spürt die grenzenlose Liebe Littíns zu seinem Land.

    Ich ziehe meinen Hut - vor der journalistischen Leistung Márquez`, und noch viel mehr vor der Leistung des Filmemachers Littín und seinen Unterstützern, die sprichwörtlich Kopf und Kragen für einen Dokumentarfilm riskiert haben.

  21. Cover des Buches Here Comes Trouble (ISBN: 9783492302685)
    Michael Moore

    Here Comes Trouble

     (4)
    Aktuelle Rezension von: K-to-the-Nut
    "Here Comes Trouble" ist die autobiographesque Geschichtensammlung von Michael Moore, die sich lose durch seine Jugend hangelt, Kreuzungen seines Lebensweges nachzeichnet, vor- und zurückspringend, nicht an einem chronologischen Faden, sondern an den Ereignissen orientiert erzählt, wie aus dem Baby mit Quadratschädel der zweitbedrohteste Mensch nach dem Presidenten in den Vereinigten Staaten wurde. Mit der Exekution von Michael Moore und der größten Zäsur seines Lebens, der Oscar-Dankesrede, als Epilogue beginnend, erzählt Moore von seinen Kindertagen, vom Rückwärskrabbeln, vom Lesen-Lernen ohne Alphabet und einer behüteten, perfekten Jugend, bevor er wusste, was Diskriminierung ist. Er erzählt von seiner Familienchronik, von seinem ersten tumult-auslösenden Beitrag beim Redewettbewerb, von seinen Mädchenproblemen, von seiner Beihnahe-Flucht nach Kanada und seiner Beinahe-Ausbildung zum Priester. Und er erzählt, wie aus dem politisch interessierten Knaben mit merkwürdigem Körperbau ein Schulrat wurde, der seinen ehemaligen Rektor rauswarf, wie er zum Gründer der ersten kritischen Zeitung seiner Heimatstadt Flint wurde und wie er durch Zufall ins Dokumentarfilmgeschäft gerutscht ist, obwohl er doch trotz seiner großen Filmliebe nicht einmal wusste, wie man eine Kamera bedient. Dieses Buch ist ein packende Leseerfahrung, nicht nur für alle Michael Moore Fans, sondern auch für alle, die Interesse an amerikanischer Geschichte und Politik, dem journalistischen Geschäft, oder an mitreißenden Coming Of Age Geschichten haben. Moores Sprache ist lebendig, authentisch und fesselnd persönlich, seine Geschichten in ihrer Besonderheit wunderbar hineinversetz- und miterlebbar. Es ist die Chronik eines Menschen, der vielleicht nicht dazu geboren war, Ärger zu machen, der aber nichts desto trotz so früh wie möglich damit anfing.
  22. Cover des Buches Die Frauen meines Vaters (ISBN: 9783293208506)
    José Eduardo Agualusa

    Die Frauen meines Vaters

     (6)
    Aktuelle Rezension von: aus-erlesen

    Wenn man sich am Freitagabend durch die Fernsehsender zappt, schwappt einem eine Überzahl an Talkshows entgegen. Es gab Zeiten, da wurde mit dem Hackebeil ein politisches Statement abgegeben. Oder Rockröhren zeigten vor laufender Kamera wie sich Geschlechtsgenossinnen mal was Gutes tun können. Und heute? Quietschvergnügt dahockende Moderationsmarionetten freuen sich tierisch, dass „Promis“ in „ihrer Show“ Belanglosigkeiten absondern, die nun wirklich keinen mehr hinter dem Ofen vorlocken. Geschichtenerzähler sind echte Mangelware geworden. Die verantwortlichen Redakteure sollten Mal José Eduardo Agualusa einladen. Der kann erzählen… und zwar die Geschichte von Faustino Manso, einem angolanischen Musiker, dessen Geschichte nur auf dem Papier vorbei ist. Denn da ist von Laurentina, seine Jüngste. Die bis vor Kurzem noch gar nicht wusste, das Faustino im Stunden Flugkilometer entfernten Angola ihr Erzeuger ist. Ihre Mutter hat ihr auf dem Sterbebett eine Briefbeichte hinterlassen. Von nun an kennt Laurentina nur noch ein Ziel: Ihren Vater kennenlernen. 

    Auf dem Flug nach Angola liest sie in Zeitungen einen Artikel über ihren bekannten unbekannten Vater. Eine Legende war er! Lebte im gesamten südlichen Afrika und gründete Familien, wo er sein Haupt bettete. Aber er war und blieb ein Rolling Stone. Die Todesanzeigen in derselben Zeitung übertreffen sich in Huldigungen und Lobeshymnen. Wird sie wirklich willkommen sein? So viele Frauen und Mütter und Kinder – und dann sie. Die Frau, die im vermeintlich reichen Portugal aufwuchs, sie nie meldete? Doch hier ist Afrika. Und Familie ist eben nun mal Familie. Da gibt es keine Ausnahmen. Und so taucht Laurentina in ein Leben ein, das sie niemals vermisst hat bis zu den Tagen, die ihr weiteres Leben verändern werden. 

    Man kann José Eduardo Agualusa nicht vorwerfen phantasielos zu sein. Schnell vertieft man sich in sein Buch und merkt gar nicht wie die Zeit vergeht. Zwanzig, fünfzig, hundert, zweihundert Seiten verfliegen im Nu. Erst wenn man die letzte Seite erreicht hat, nimmt das beklommene Gefühl von einem Besitz, dass diese Geschichte nun doch ihr unwillkommenes Ende gefunden hat. Es ist nicht die Eleganz der Worte, die hier brilliert, sondern der Einklang aus zwei Welten, der zu einer Sinfonie für die Sinne anhebt. Ein bisschen Lagerfeuerromantik kommt auf, wenn man über die Zeilen fliegt. Fast scheint der Autor im flackernden Licht der Flammen zu sitzen und vom Leben, vom Hier und Da, von Einst und Heute zu berichten. So als ob Faustino Manso immer noch unter den Lebenden weilen würde. Wer Afrika verstehen will, wer wissen will wie Familie richtig funktioniert – und warum -  kommt um dieses Buch nicht herum. 


  23. Cover des Buches The Dew Wood Footage (ISBN: B07YHNBJ16)
    Jeidra Rainey

    The Dew Wood Footage

     (3)
    Aktuelle Rezension von: frollein_line

    Hier nimmt der Wahnsinn seinen Lauf. Der Dew Wood grenzt direkt an der Stadt Rainfield an, die wir aus dem letzten Buch kennen. Die Geschichte ist mit Leidenschaft und sehr viel Seele bestückt. Wir lesen das Buch in 2 Zeitsträngen - 2019 in der heutigen Zeit in der Rachel und ihr Team den Dew Wood für ihr Projekt betreten und 2000 in der Zeit wo die 3 damalige Studenten verschwanden. Die damaligen Abschnitte von 2000 lesen wir in Kameraaufzeichnungen der drei und Einträgen aus dem Tagebuch von Chad Farrow. Ich fand diese Sprünge wirklich gelungen. Sie gaben mir immer mehr Aufschluss was damals passierte und machten mich neugierig auf mehr. Man konnte durch die Tagebucheinträge in Chads Seele blicken. Der Leser wusste dadurch mehr als seine beiden Begleiter. Die Kameraaufzeichnungen haben mich komplett mitgerissen. Ich fand es mega gut beschrieben und total spannend sowie gruselig. Teils bekam ich eine Gänsehaut und konnte die Angst der Protagonisten spüren. Auch die Beschreibung von 2019 war flüssig und spannend zugleich. Man konnte die Charaktere gut kennen lernen und war zwischen Realität und Illusion gefangen. Die beiden Geschichten aus dem Dew Wood haben eine beklemmende und düstere Atmosphäre, sind irgendwie surreal und lassen einen wenig durchatmen.  Zwischen Grusel und Beklemmung geht die Story auf die Psyche des Menschen ein, die manchmal schwer zu verstehen und nicht zu durchschauen ist. Die Geschichte hat den ein oder anderen Plot den ich echt nicht so erwartet hätte aber genial fand.

  24. Cover des Buches The Headhunters (ISBN: 9780751541298)
    Peter Lovesey

    The Headhunters

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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