Bücher mit dem Tag "dolomiten"
18 Bücher
- Erik Durschmied
Totentanz am Col di Lana
(6)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDie Welt steht in Flammen, Österreich und Deutschland haben all ihre Soldaten in Frankreich und Russland stehen, als Italien gegen sie in den Krieg eintritt. Die Dolomiten werden zum neuen Kriegsschauplatz. Der ganze Wahnsinn dieser Zeit wird in den unmöglichsten Stellungen ausgefochten und von unfähigen Strategen bis zum Irrsinn gelenkt. Durschmied hat einen Roman geschrieben, der durchmischt von wahren Begebenheiten bis ins Mark trifft. Der Col di Lana wird zu einem Symbol des Freiheitskampfes und gleichzeitig ein Fanal des Untergangs. Wer dieses Buch gelesen hat, möchte daran glauben, dass die Menschheit dazugelernt hat...
- Hans Peter Royer
Wofür mein Herz schlägt
(9)Aktuelle Rezension von: TottoDie Zusammenfassung einzelner Skripte nach seinem Tod zeigen den Herzschlag von Hans Peter Royer. Der begnadete Prediger schafft es mit wenigen Sätzen das Herz des Glaubens zum Schlagen zu bringen.
Die Themen sind nicht neu, aber knapp, präzise und breit aufgestellt erklärt. Zudem wird es erkennbar, dass nach dem frühen Tod des Evangelisten seine Arbeit und sein Vermächtnis in seiner Familie, seinen Freunden und seinen Fans weiterlebt.
Typisch für HPR ist, dass er alltägliche Beispiele, einfache Erklärungen und simple Vergleiche nutzt. Diese verknüpft er mit biblischen Zitaten und Erfahrungen. Glaube wird erfahrbar und sein Werben um die Nachfolge ist persönlich und einladend.
- Ernest van der Kwast
Die Eismacher
(120)Aktuelle Rezension von: beritjohhEs geht um eine italienische Familie, die behauptet, die Eisherstellung erfunden zu haben. Jeden Sommer ziehen sie alle in die Niederlande, nach Rotterdam, um dort in ihrer eigenen Eisdiele, ihr phänomenales Eis zu verkaufen. Das ganze ist ein Familienprojekt, zumindest solange, bis einer der beiden Söhne, Giovanni, darauf keine Lust hat, sondern lieber sein Geld mit dem Schreiben von Gedichten und Büchern zu verdienen. Gegen den Willen seiner Familie entscheidet er sich also, bei Verlägen anzufangen und merkt dort; wie gut es ihm damit geht und erst da fällt ihm auf, wie gerade sein Bruder, der die Eisdiele übernommen hat, an dem Geschäft körperlich kaputt geht, und somit auch seine Frau nicht mehr glücklich stellen kann; was ihn dazu bringt, Giovanni eine interessante Bitte zu stellen…
Insgesamt war es eine schöne Sommergeschichte, und für mich persönlich auch ein letztes schönes Sommerbuch für dieses Jahr. Es war nicht besonders spannend, aber trotzdem so, dass man es gut lesen konnte, ohne sich zwingen zu müssen. Es ging diesmal auch um etwas andere Themen, was eventuell auch daran liegen könnte, da das Buch schon etwas älter ist, aber es war trotzdem noch verständlich und irgendwie auch noch aktuell.
- Luca D'Andrea
Der Tod so kalt
(85)Aktuelle Rezension von: Lilli33Fesselnd und überraschend
Luca D’Andrea versteht es, eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Diese ist beklemmend und düster. Zum Glück gibt es immer wieder Lichtblicke in Form der fünfjährigen Tochter des Protagonisten, die einfach zuckersüß und sehr aufgeweckt ist - meine Lieblingsfigur, obwohl sie mit dem Verbrechen und seiner Aufklärung gar nichts zu tun hat.
Zunächst fließt die Handlung eher gemächlich vor sich hin, es müssen erst die Voraussetzungen für die spannenden Szenen angelegt werden. Doch etwa ab der Hälfte nimmt sie dann rasant Fahrt auf.
Der Autor legt etliche falsche Fährten; es gibt viele mögliche Täter. Wer hier wirklich dreißig Jahre zuvor ein Massaker verübt hat, hat mich überrascht. Allerdings fand ich das Motiv etwas konstruiert.
★★★★☆
- Stefan Ulrich
Arrivederci, Roma!
(64)Aktuelle Rezension von: MorianMehr Reiseführer, als Familienroman. Sehr maskulin geprägt.
Liest sich, wenn man "Quattro Stagioni" von Ulrich gelesen hat, sehr bemüht. - Johannes Klaus
The Travel Episodes
(8)Aktuelle Rezension von: FrechdachsNEIN VIEL BESSER - IRAN - NORWEGEN - MOSAMBIK - KONGO - RUANDA - UGANDA - AFGHANISTAN - PYRENÄEN - ETC.
Bei mir war es dann mal wieder soweit - vor lauter Fernweh und zuhause auf der Couch rumhocken hatte ich das Buch The Travel Episodes: Neue Geschichten für Abenteurer, Glücksritter und Tagträumer als mein Leseziel auserkoren und wurde alles in allem soviel lässt sich jetzt bereits sagen nicht enttäuscht.
Das Buch gliedert sich nach einem kurzen Vorwort von Andreas Altmann und von Johannes Klaus in die folgenden drei Kapitel:
- Geschichten für Abenteurer
- Geschichten für Glücksritter
- Geschichten für Tagträumer
Es hält insgesamt 27 kurzweilig zu lesende und unterhaltende Episoden unterschiedlichster Autoren/Reisender bereit.
Die Geschichten selbst entführen den Leser in vielerlei Länder abseits der bekannten und ausgetretenen Touristenpfade.
Jede einzelne Geschichte ist meiner Meinung nach lesenswert - wenn auch die Schreibstile der Verfasser sowie die Seitenumfänge der Berichte und damit auch die Detailliertheit doch sehr unterschiedlich ausfallen. Aber gerade das macht diese Sammlung verschiedener Reiseepisoden für mich aus. Das Buch zaubert einem auch an verregneten Tagen ein Schmunzeln und Lächeln ins Gesicht und man kann sich einfach mal in entfernte Gefilde wegträumen und den Alltagsstress hinter sich lassen.
Das Buch selbst bietet sehr gut die Gelegenheit in die Reisewelten der Autoren ein- und abzutauchen und so wähnt man sich allein mit elf Huskies in der Wildnis Alaskas, 4.200 km unterwegs auf dem Amazonas, auf den Spuren der Berber in Marokko, im Angesicht mit Gorillas im Kongo, mit den "blauen Großraumnussschalen" namens pangas auf dem Weg zum paradiesischen Ziel "Little Corn", auf der Suche nach den letzten Berggorillas der Erde in Ruanda (Mrrrrmh-mrrrrrmh), mit Schmugglern und Drogendealern auf "Du und Du" im Iran, mit einer sechsköpfigen Familie auf Weltreise unterwegs, beim Sightseeing in Kabul, bei einer Wanderung quer durch die Pyrenäen, im skurrilsten "Museum" bzw. in der skurrilsten Sammlung von Helsinki - dem "Götan Maailma" um nur einige enthaltene Geschichten herauszugreifen.
Die einzelnen Episoden geben mal mehr und auch mal weniger ausführlich die individuellen Eindrücke der Reisenden im jeweiligen - mitunter wirklich exotischen - "Touristenziel" wieder. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Reisenden bewusst die ausgetrampelten Touristenpfade verlassen und erst dadurch die richtige Würze besser gesagt die gewisse Spannung und Lebendigkeit für den Leser ins erlebte Geschehen kommt.
Am Ende des Buches werden die im Buch enthaltenen Autoren im kurzen Abriss vorgestellt.
Das Buch kommt im handlichen Taschenbuchformat und umfasst 352 Seiten (inkl. einigen farbigen und s/w-Fotos).
Das Buch ist für fernwehgeplagte, abenteurerlustige und auch -hungrige Zeitgenossen sehr zu empfehlen. Das Buch darf allerdings nicht mit klassischer Reiseliteratur wie beispielsweise den üblichen Reiseführern verwechselt werden, da hier wirklich die persönlichen Eindrücke auf sehr individuellen Reisen im Vordergrund stehen. - Lenz Koppelstätter
Das dunkle Dorf
(74)Aktuelle Rezension von: beastybabeSeit wir selbst nach Südtirol in den Urlaub reisen, lese ich diese Krimireihe irgendwie noch lieber. Man hält dann immer Ausschau nach bekannten Orten und fühlt sich gleich heimischer in der Story. Aber auch ohne die Schauplätze persönlich zu kennen, sind diese Krimis ein Lesegenuss. Das liegt nicht zuletzt an den sympathischen Hauptfiguren, allen voran Kommissar Grauner, der meist lieber bei seinen Kühen im Stall sein möchte anstatt in der lauten Stadt. Aber um seine spannenden Fälle zu lösen, muss er eben leider seine geliebte Alm verlassen.
Unterstützt wird er dabei von inzwischen ebenso lieb gewonnenen Kollegen, wie dem sizilianischen Ispettore Saltapepe. Und da wir hier schon bei Süditalien sind: diese Gegend ist ja bekannt für die gefährliche Mafia. Doch in diesem Band erreicht diese Bedrohung das eigentlich recht beschauliche Südtirol und die Gegend um Bozen.
Durch einige Morde und die folgenden Ermittlungen wird einiges aus Saltapepes Vergangenheit bekannt. Überhaupt entwickeln sich die Figuren in jedem Band weiter und wir dürfen auch an ihrem Privatleben teilhaben. Diesmal wird es auch für Grauner bzw. seine Familie ziemlich brenzlig.
Eine - wie immer - sehr spannende und gut durchdachte Geschichte, die mit allerlei Überraschungen und Wendungen aufwartet. Man kann prima mitfiebern und miträtseln. Für Fans der Reihe auf jeden Fall ein Muss. Wer die Bücher noch nicht kennt: fangt am besten mit Band 1 an, sonst verpasst ihr was.
- Charly Renk
Liebe spricht nicht auf die Mailbox
(1)Aktuelle Rezension von: Kati-BooksDiese Geschichte ist eine Mischung aus Würzburg im Arbeitsmodus, Sankt Peter-Ording in Urlaubstimmung und die Dolomiten in Feierlaune.
Seit neugierig was es mit Lui, dem hinreißenden halb Schwede /halb Italiener, auf sich hat, der doch so gar kein Frauenverächter war; und wohin Caro immer so heimlich und für mehrere Wochen hin verschwindet. Und was hat es mit der Schmiedewerkstatt auf sich, die unter dem Loft von Luis Zuhause ist?
Verändert Liebe einen Menschen und überwindet Liebe Hindernisse? Lui glaubt daran.Das Cover gibt schon so einiges Preis worum es in dem Buch mit der Geschichte über Caro und Luis geht, und über deren grösste Leidenschaften.
Hat das Herz und die Seele der Beiden noch eine wichtige Leidenschaft versteckt? Lasst eure Haut prickeln und den Wind um die Nase wehen und genießt einen leckeren Tropfen, wenn ihr in dieses Buch abtaucht und am liebsten immer weiterlesen möchtet, denn so erging es mir.
Charly‘s unnachahmlicher Schreibstil fasziniert mich immer wieder und lässt mein Herz höher schlagen beim lesen, und alles um mich herum vergessen. - Donna Leon
Nobiltà
(186)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Wo leben Sie eigentlich, auf dem Mond? Natürlich habe ich mit Firmen zu tun, die in kriminelle Machenschaften verwickelt sind. Wir leben in Italien. Anders kann man hier keine Geschäfte machen.«
Der Fund einer Leiche bestätigt, was seit zwei Jahren vermutet wurde. Roberto Lorenzoni, junger Spross einer alten Adelsfamilie, wurde damals entführt und kehrte nie zurück. Brunetti nimmt die kalte Spur auf und entdeckt bei seiner Suche im Umfeld der Familie so einige Auffälligkeiten.
Ein klassischer Fall für Brunetti. Zum Glück fehlt ihm der sonst weit verbreitete Respekt vor dem Adel und er entdeckt den Schmutz hinter schönen Kulissen. Sein Vorgesetzter Patta hingegen verspielt so langsam aber sicher den letzten Rest an Sympathie, die Aufklärung eines Verbrechens hat bei ihm nur nachrangige Bedeutung. Das Ende ist fies, aber leider auch sehr schlüssig.
Fazit: Ein klassischer Brunetti, tolle Kulissen und ein fieses Ende.
- Marie Buchinger
Ein Tal in Licht und Schatten
(11)Aktuelle Rezension von: Kerstin_LohdeBei diesem Roman hat mir der Klappentext gut gefallen und auch das Cover hat mir zugesagt, so dass ich das Buch angefragt habe.
Als ich es dann erhalten hatte, und mit dem Lesen begonnen hatte konnte ich es am Anfang noch ab und zu aus der Hand legen. Aber je weiter ich gelesen habe, desto weniger habe ich es weglegen können. Und zum Schluss konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen und habe den Rest in einem Rutsch durch gelesen.
Ich kann diesen Roman jedem Südtirol Fan nur ans Herz legen. - Mia Sole
Ein Weihnachtsprinz zum Verlieben
(13)Aktuelle Rezension von: rapoedBrauchen wir sie nicht alle mal, die märchenhaften, verträumten Geschichten gerade in der kalten Jahreszeit? Geschichten die uns wärmen und strahlen lassen? Die uns Liebe und Zuversicht schenken. Der Autorin ist hier wieder all das gelungen und noch eine Menge mehr. Sie verzaubert uns mit einer traumhaften, wunderschönen Winterlandschaft in Südtirol. Einen Ort voller Traditionen, einen Ort der sowohl abgeschieden ist, aber auch wo Stars und Sternchen, diese Vorzüge zum Urlaub machen nutzen.
Auch Emily hat es dahin gezogen, da sie mit dieser Gegend wunderschöne Kindheitserinnerungen verbindet. Sie brauchte dringend Abstand, nach dem Tod ihrer geliebten Mutter und vom alkoholsüchtigen Vater, der den Verlust seiner Ehefrau nicht verkraftet hat. Wen sie in dieser Abgeschiedenheit begegnet müsst ihr schon selber herausfinden.
Das tolle an Mia Soles Geschichten ist dabei, dass neben der Romanze, Herzschmerz und Liebe auch tiefgründige, aktuelle Themen unserer Zeit Einzug finden. Die Protagonisten sind echt toll gezeichnet und so fällt es nicht schwer sie sich bildhaft vorzustellen. Ihre Gefühle und Emotionen selbst dabei zu spüren. Der Schreibstil ist so flüssig, eingängig, bildgewaltig, fesselnd und äußerst unterhaltsam. Definitiv mit Happy End Garantie. Einfach wunderschön zum dahin Träumen. Also zögert nicht, taucht ein in diese wunderschöne, gefühlvolle Leseauszeit. Ich habe sie so intensiv genossen. Ich freue mich schon auf weitere Romane der Autorin.
- Matteo Righetto
Die Seele des Monte Pavione
(20)Aktuelle Rezension von: BuecherfreundinimnordenDas Buch hat mir über weite Strecken sehr gut gefallen. Lediglich der Schluss schien mir ein wenig zu magisch, um glaubwürdig zu sein: Die Rettung der Heldin aus allergrösster Gefahr durch (Vorsicht Spoiler) ihren bis dahin als verschollen geltenden Vater, der nach langer Abwesenheit gerade jetzt und hier mitten in den Bergen auftaucht, um seiner Tochter das Leben zu retten... nun ja, das kam mir eher konstruiert vor. Ansonsten jedoch fand ich bis dahin die Geschichte spannend - der Autor hat die Lebensverhältnisse armer Bergbauern in den Dolomiten Ende des 19. Jahrhunderts sehr plastisch und vermutlich lebensnah geschildert. Auch die Natur in der Bergwelt wirkt sehr lebendig und echt. Ich mochte die junge Heldin und ihr Pferd, ich konnte den harten Überlebenskampf ihrer Familie nachvollziehen und habe nebenbei noch einiges um die Zeit damals gelernt. Vier Punkte, einen ziehe ich für einen Schluss ab, der mir persönlich etwas zu märchenhaft daherkam, um wahr zu sein.
- Julie Leuze
Für einen Sommer und immer: Roman | Eine emotionale Geschichte, die unter die Haut geht – für Fans von Colleen Hoovers »It Ends With Us«
(117)Aktuelle Rezension von: schneefloeckeKurzmeinung: Mein absolutes Lieblingsbuch
Inhalt: Für die Karriere stellt Annika alles andere hinten an. Vor allem ihre Gefühle und sich selbst. Als sie von einem schweren Schicksalsschlag getroffen wird, reist sie vollkommen überfordert nach Südtirol in die Dolomiten. Dort kommt sie nicht nur dem charmanten Bergführer Samuel mit den tollen Locken, sondern auch sich selbst und ihren Träumen um einiges näher.
Meine Meinung: Ich bin absolut verliebt in dieses Buch. In die Charaktere, in die Handlung, in das Setting und vor allem in den Schreibstil von Julie Leuze. Dieses Buch ist bereits das Zweite, welches ich zum zweiten Mal von der Autorin gelesen habe und ihr Schreibstil ist einfach so flüssig, mitreißend und angenehm, dass es mir schwer fällt das Buch überhaupt aus der Hand zu legen.Annikas Entwicklung im Laufe des Buches ist wunderbar mit anzusehen und es ist wunderbar mit Samuel und ihr einen Teil der Dolomiten zu erkunden. Nicht nur ihre Beziehung mit Samuel, sondern auch die zu ihrer Mutter und ihrer besten Freundin Helene, so wie die Beziehung zu ihrem Job war interessant mitzuverfolgen.
Ich freue mich bereits darauf, dieses Buch zum dritten Mal zu lesen und kann es jedem nur wärmstens empfehlen.
- Federico Memola
Im Reich der Fanes
(7)Aktuelle Rezension von: VibieIch bin sehr froh das es diese Sagen-Legenden Geschichte in Comic Art Design gibt, und ich bin froh das diese in FARBE gehalten ist und nicht wie in den üblichen Comics schwarz/weiß!Denn so strahlt die Geschichte auch besser diese Dramatik,Mystik und vor allem diese Kriegszeichnungen dar die einfach dieses besondere Feeling vermitteln welches es in schwarz/weiß bei mir sicher nicht geschafft hätte zu vermitteln.Hier harmoniert einfach alles-der Inhalt passt zu den Zeichnungen die keinesfalls überladen ,erschreckend oder nicht schön erscheinen.Ein wundervolles Sagen/Legenden Comic der besonderen Art welches bei mir schaffte zu überzeugen und ich gerne mehr solcher Art lesen würde wollen!Ich muss noch sagen das ich noch nie etwas von dieser Sage " der Fanes" gehört oder gelesen habe und diese für mich völlig NEU ist. - Nico Mahler
Bella Famiglia
(11)Aktuelle Rezension von: LeserinLuMit Bella Famiglia reist man als Leser:in ins München der 1960er Jahre, wo die Geschichte der jungen Kindergärtnerin Sofia spielt. Sie taucht in einem Eiscafé gemeinsam mit dem Eisverkäufer Lorenzo in die Welt des Eismachens und in die Geschichte seiner italienischen Familie ein. Während sie den schweigsamen Lorenzo kennenlernt, entfaltet sich die Vergangenheit der Familie Battaglia – von einem kleinen Dorf in den Dolomiten bis zu ihrem Neuanfang in Deutschland.
Was mir besonders gefallen hat, war die Mischung aus historischen Rückblicken und der Handlung in den 1960ern. Die Schilderungen der alten Handwerkskunst des Eismachens machen auf jeden Fall Lust, die Eismaschine wieder hervorzuholen. Gleichzeitig fand ich es spannend, mehr über die italienischen Einwanderer zu erfahren, die mit harter Arbeit ihr Glück in Deutschland suchten. Die wechselnden Zeitebenen fügen sich stimmig zusammen. Die flüssige Erzählweise und die liebevoll gezeichneten Figuren haben mir ebenfalls gut gefallen. Besonders die melancholische Grundstimmung und die Sehnsucht nach Heimat und Zugehörigkeit fand ich sehr gelungen.
Insgesamt ein bewegender, atmosphärischer Roman über Familie, Tradition und die Kunst des Eismachens. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen – eine klare Empfehlung für alle, die Familiengeschichten mit historischem Hintergrund lieben!
- Margit Kohl
Baedeker SMART Reiseführer Südtirol
(3)Aktuelle Rezension von: Hermione27Zum Inhalt:
Auf ca. 240 Seiten bietet dieser Reiseführer mit Spiralbindung eine Übersicht über die Region Südtirol nach Unter-Regionen vom Vinschgau über Meran und Bozen bis hin zu den Dolomiten und ins Pustertal.
In den einzelnen Abschnitten werden die Orte mit ihren Besonderheiten beschrieben, es gibt einen allgemeinen Überblick zur Einstimmung und auch immer einen besonderen Aufhänger für die Region (z.B. „Mein Wohlfühltag in Meran“). Abgerundet werden die Abschnitte durch konkrete Tipps auf farbig hinterlegten Seiten.
Im Reiseführer gibt es auch einen Veranstaltungskalender für das ganze Jahr, ausführliches Kartenmaterial und zu Beginn ein ausführliches Magazin, z.B. zu Tradition und Brauchtum.
Meine Meinung:
Dieser handliche Reiseführer mit der praktischen Spiralbindung gefällt mir schon aufgrund dieser Aufmachung. Darüber hinaus ist er auch sonst aufgrund der Gliederung nach Regionen innerhalb von Südtirol sehr gut nutzbar und zugänglich. Auch die farblich hinterlegten Seiten mit Tipps zum Übernachten, Essen und Trinken, Einkaufen, Ausgehen etc. lassen sich sehr gut wiederfinden. Das hatte ich in dieser Form bisher noch nicht bei einem Reiseführer.
Wir reisen sehr gerne nach Südtirol, besonders in die liebliche Meraner Ecke mit den schönen Weinbergen und Apfelplantagen.
Der Reiseführer hat uns dank der sehr ansprechenden Fotos und der inspirierenden Vorschläge gleich wieder Lust auf einen Urlaub in Südtirol gemacht. Schöne Tagestouren werden ebenso vorgeschlagen wie besondere Erlebnisse. Besonders gut gefallen hat mir der Abschnitt „Mein Wohlfühltag in Meran“ sowie der Teil „Mein Shoppingtag in Bozen“ (was wir auch schon gemacht haben).
Es sind aber wirklich für jeden Geschmack Tipps dabei, egal ob man sehr sportlich und ambitioniert unterwegs ist oder es eher gemächlich angehen lassen möchte.
Auch kulinarische Genüsse kommen nicht zu kurz.
Sehr praktisch ist auch meiner Sicht auch die Zusammenstellung der Veranstaltungen im Kalenderjahr, so dass man diese gleich bei der Urlaubsplanung berücksichtigen kann.
Dank der angefügten ausführlichen Karten kann man sich auch schon einmal gut zurechtfinden.
Fazit:
Ein toller praktischer und informativer Reiseführer für eine vielfältige Region. Unbedingte Empfehlung!
- Jürgen Mette
Espenlaub
(16)Aktuelle Rezension von: annisleseweltAm Anfang dieses Buches lernt man Anton und Evi getrennt von einander am Tiefpunkt ihres Lebens kennen.
Dann führt die Geschichte in die Vergangenheit, in die Zeit in der Anton und Evi sich kennen und lieben lernten.
Es werden die Gefühle, die Hintergründe und das Leben in dem Dorf geschildert.
Die Zeit der Trennung mit Sorgen und Ängsten wird anschaulich beschrieben, ebenso ihr weiteres Leben mit all seinen Veränderungen , Krankheiten und Geschehnissen und immer wieder der Sehnsucht nach dem anderen und der Frage ob die Wege sich nochmal kreuzen.
Es steckt viel Schmerz im Leben dieser beiden, spricht das Herz an und lässt einen mitfühlen.
Die ganze Geschichte ist warm und schlicht erzählt, sie spricht von Hoffnung im Schmerz, vom festhalten an Gott wenn keiner sonst mehr da ist und davon das das Leben viele schöne Seiten für einen bereithält.
Toni, als schlichter Almhirte und gutherziger Mann, hat mir gut gefallen. Seine Not ging mir ans Herz.
Mit Evi hatte ich etwas Schwierigkeiten, ich konnte zwar nachvollziehen warum sie gewisse Entscheidungen getroffen hatte, aber trotzdem wurde ich mit ihr nicht so warm.
Spannend fand ich das Toni im Katholizismus und Evi in einer evangelischen Gemeinde groß wurden, doch es gab noch mehr Unterschiede: sie ist eine Ärztin und er nur ein einfacher Mann.
Sehr sehr gut fand ich das Jürgen Mette die Einschränkungen und Auswirkungen durch Parkinson anschaulich beschreiben konnte, aber wenn nicht er, wer dann?
Immerhin lebt er selbst mit dieser Diagnose.
"Espenlaub" ist eine ruhige und gleichmäßige Geschichte ohne viel Spannung, aber warm und mit Höhen und Tiefen die ansprechen und berühren.
Mich hat das Buch nicht stark fesseln können und doch fand ich es wertvoll eine Geschichte zu lesen in der diese Krankheit eine Rolle spielt.
Jemand nannte dieses Buch einen "Heimatroman" und das ist das einzige treffende Wort das auch mir einfällt.
Ein Heimatroman voller Schmerz und Hoffnung, ein Roman der Mut macht nicht aufzugeben sondern an Gott festzuhalten.
- Matteo Righetto
Das Fell des Bären
(36)Aktuelle Rezension von: MaseliDomenico und sein Vater Pietro leben in einem Bergdorf in den Dolomiten. Seit die Mutter vor ein paar Jahren gestorben ist, hat sich das Leben beider Männer sehr geändert. Pietro ist unzugänglich, jähzornig und manchmal auch gewalttätig und Domenico versucht, seinem Vater alles Recht zu machen und ihn ja nicht zu reizen. Als ein Bär die Bergregion in Angst und Schrecken versetzt, erkennt Pietro seine Chance. Er will ihn erlegen. Zuerst wird er ungläubig von den Männern des Dorfes betrachtet, dann ausgelacht aber schlussendlich wird eine enorme Geldsummer vereinbart, sollte Pietro es tatsächlich schaffen, den Bären zu töten.
Am Tag danach, an einem Herbstmorgen im Jahr 1963, brechen Pietro und Domenico auf. Dabei haben sie Proviant für mehrere Tage und zwei alte Gewehre. Das Abenteuer wird Domenico an seine Grenzen aber gleichzeitig auch um Herzen seines Vaters führen.
Meine Leseeindrücke
Mein erster Eindruck: das ist ein toller Jugendroman. Er hat alles, was junge Leser brauchen: eine spannende, mitreißende und altersgerechte Geschichte und eine Hauptfigur, mit der man sich identifizieren kann und die am Ende eine große Veränderung erfahren wird. Auf 152 Seiten gibt es eine Vater-Sohn-Geschichte, eindringlich und aufrichtig geschrieben, wie die Berge, in denen die Handlung spielt.
Das Thema ist hochaktuell! Der Bär ist in unser Leben zurückgekehrt und gesellschaftliche Spannungen zeigen ein schwieriges Zusammenleben zwischen Mensch, Nutztier, Bär und Wolf.
Fazit
„Das Fell des Bären“ von Matteo Righetto ist eine tolle Lektüre für abenteuerbegeisterte junge Leser. Gerne zitiere ich Marc Reichwein - Welt am Sonntag vom 11.11.2017: »In einfacher, fast märchenhafter Kinderbuchsprache entwickelt Righetto seine Erzählung, mit dem Sog aller zeitlosen Geschichten.«
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