Bücher mit dem Tag "dopamin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dopamin" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches Blinder König (ISBN: 9783453533509)
    J.R.Ward

    Blinder König

     (599)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Im 14. Teil der Reihe geht die Geschichte von Ehlena und Rhevenge weiter.
    Den zweiten Teil von Rhevenge und Ehlena fand ich sogar noch spannender als den ersten, gerade zum Schluss hin wurde es richtig nervenaufreibend.
    Jetzt freue ich mich aber darauf, dass in den nächsten beiden Bänden endlich John Matthew im Fordergrund stehen wird, denn auf seine Geschichte freue ich mich seitdem er zum ersten Mal in Band drei aufgetaucht ist.
    Nach wie vor kann ich jedem diese Reihe nur wärmstens empfehlen.

  2. Cover des Buches Hector und die Geheimnisse der Liebe (ISBN: 9783492953337)
    François Lelord

    Hector und die Geheimnisse der Liebe

     (402)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe
    Klappentext:
    Auf seiner Reise wird der junge Psychiater Hector zum Abenteurer des Herzens. Er spürt einem Professor nach, der das Geheimnis der Liebe entschlüsselt haben will. Dabei entdeckt er, wie kompliziert die Liebe ist: Kann man nicht für immer verliebt bleiben? Warum liebt manchmal der eine mehr als der andere? Und Hector entdeckt, daß allein die Liebe – für alle Zeit und wo immer wir leben – die Macht haben wird, unsere tiefsten Sehnsüchte zu stillen.

    Meine Meinung:
    Ich habe vor einigen Jahren der ersten Teil dieser Reihe ("Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück") gelesen und war erstaunt, wie schnell man die Geschichte lesen kann, weil sie zwar in "einfachen", kurzen Sätzen geschrieben ist, aber dennoch einen Sinn hat. Nachdem ich auch die Verfilmung gesehen habe, freute ich mich nun auf neue Abenteuer von Psychiater Hector, der diesmal die "Geheimnisse der Liebe" entdecken und entschlüsseln will. Nach etwa einem Drittel des Buches zog sich die Geschichte leider ziemlich. Hector und Clara entfremden sich, Clara fühlt sich mehr zu ihrem Chef hingezogen und auch Hector empfindet plötzlich mehr als nur freundschaftliches Interesse an anderen Damen. Hat das alles mit den Experimenten von Professor Cormoran zu tun oder geschieht es ohne fremdes Zutun? Die Ausführungen und Ergebnisse der Forschungen sind alle eingehend beschrieben, teilweise aber zu ausschweifend und langatmig, dann wieder recht einfach formuliert. Ich wußte stellenweise nicht, was ich nun von der Geschichte halten soll; ich habe das Buch fertiggelesen, weil mich das Ergebnis von Hectors "kleinen Blüten" doch interessiert hat, aber ich muß sagen, so nett ich Hector auch finde, mehr als 3 Sterne kann ich leider nicht vergeben.
  3. Cover des Buches Glück kommt selten allein ... (ISBN: 9783644001077)
    Eckart von Hirschhausen

    Glück kommt selten allein ...

     (389)
    Aktuelle Rezension von: Cayman_I

    Dr. med. Eckart von Hirschhausen bringt dem Leser mit "Glück kommt selten allein" eine gelungene Abwechslung im eintönigen Alltag.

    Ob nur als kleine Lektüre für zwischendurch, als Ratgeber für ernstgemeinte Fragen oder als Motivation für's Weitermachen, wenn einem mal die Puste ausgeht, dieses Buch bietet das richtige Mittel. Es ermöglicht einen sehr flüssigen Lesefluss, wenn man nicht gerade so sehr lachen muss, dass einem Tränen jede Sicht versperren.

    Ich schließe mich zwar der Meinung einiger an, dass das Bühnenprogramm auf jeden Fall sehr lohnenswert ist, doch da ich bereits aus einigen Hörbüchern wusste, wie Herr Eckart von Hirschhausen spricht und betont, war es ein Leichtes, seine Stimme auch aufs Lesen zu übertragen. 

    Es mag sein, dass nicht alles immer gleich lustig ist. Aber wenn man ehrlich ist, dann gibt es immer etwas, was einem mehr und was einem weniger gefällt. Gerade auf Comedy trifft das oft zu... Ich bin der Meinung, dass das Buch Potenzial besitzt, für jeden etwas zu bieten, wenn man sich darauf einlässt. Und wer sich nicht sicher ist, ob die schriftliche Version genauso lustig wie das Bühnenprogramm ist, für denjenigen steht die Option des Hörbuchs offen.

    Ich denke, als Leser lernt man aus dem Buch ziemlich schnell wie wichtig es eigentlich ist, sich selbst nicht immer zu ernst zu nehmen. Etwas, was in unserer heutigen Gesellschaft anscheinend leider verloren geht...

  4. Cover des Buches Lernen (ISBN: 9783827417237)
    Manfred Spitzer

    Lernen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ralf_Carsten_Jann

    Wer sich damit beruflich beschäftigt verliert gelegentlich den Blick für das Einfache. Dieses Buch sollte allen Pädagogen gegeben werden.

  5. Cover des Buches Heilende Nahrungsmittel (ISBN: 9783641262754)
    James Duke

    Heilende Nahrungsmittel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Petra44
    Wer kleine Wehwehchen weg kurieren möchte, ist mit diesem Nachschlagewerk auf der richtigen Seite. Jeder hat sich sicher schon einmal die Frage gestellt, wieviel Chemie wir mit Medikamenten zu uns nehmen wenn wir einmal Bauch- , Kopf- oder ein anderes Wehweh haben. In diesem Buch werden natürliche Mittel zur Heilung auf gezeigt. Sehr gut für Menschen, die nein zur Chemie sagen.
  6. Cover des Buches Dopamin Flash (ISBN: 9783432109510)
    Anne Dufour

    Dopamin Flash

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Denise43437
    Das Sachbuch „Dopamin Flash – Schlank und energiegeladen mit der richtigen Ernährung“ wurde von Anne Dufour und Carole Garnier geschrieben und ist im TRIAS Verlag erschienen. Frau Barbara Holle hat es aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt. Frau Dufour ist als freiberufliche Journalistin mit dem Schwerpunkt Ernährung tätig und Frau Garnier arbeitet als Food-Journalistin.

    Das Buch unterteilt sich in „Kapitel 1: Alles, was Sie über Dopamin wissen sollten“, in „Kapitel 2: Unser 4-Wochen-Dopamin-Flash-Programm“ und in „Kapitel 3: 40 Rezepte für den besonderen Dopamin-Flash“.

    Im ersten Kapitel erfährt der Leser viele Informationen zum Dopamin im Allgemeinen, zum Bespiel welche negativen Auswirkungen ein Dopaminmangel hat, wie Dopamin entsteht, wie ein Mangel erkannt werden kann und was sich positiv bzw. negativ auf den Dopaminspiegel auswirkt. Im 2. Kapitel ist ein 4-Wochen-Programm enthalten, dass für jeden Tag verschiedene Tipps und Rezepte enthält. Zu Beginn jedes Wochenabschnitts ist eine Einkaufliste enthalten. An diese schließen sich die Anregungen für die verschiedenen Tage an. Ein Tag ist beispielsweise unterteilt in „Nach dem Aufstehen“, „Unter der Dusche“, „Frühstück“, „Mittagessen“, „Am Nachmittag“, „Abendessen“, „Ihr tägliches Fitnessprogramm“, „Das Massageritual“ und „Für morgen“. 

    Der Rezeptteil ist in die Abschnitte „Vorspeisen und Suppen“, „Salate für die Lunch-Box“, „Fleisch und Eier“, „Fisch und Meeresfrüchte“ sowie „Desserts“ untergliedert. Bei den Rezepten sind der jeweilige Zeitbedarf sowie Tipps und Varianten angegeben. Es fehlen leider die Nährwertangaben.

    Hilfreich fand ich neben den verschiedenen Tipps und Anregungen zur Steigerung des Dopaminspiegels insbesondere die Übersicht über den Tyrosin- und Phenylalaningehalt der gängigsten Lebensmittel, die Übersicht über gute Fette sowie die Vorstellung von 41 verschiedenen Superfoods einschließlich Tipps zu deren Einkauf. 

    Das Buch ist verständlich geschrieben und die Farbgestaltung (Überschriften blau und übrige Schrift schwarz sowie teilweise blaue Hintergrundfarbe) hat mir gut gefallen.

    Ich hätte mir teilweise, insbesondere bei den Rezepten eine andere Zuordnung im Buch gewünscht. Beispielsweise sind auch im 4-Wochen-Programm Rezepte enthalten. Hier hätte ich es besser gefunden, wenn alle Rezepte im 3. Kapitel zu finden wären und im 4-Wochen-Programm nur ein entsprechender Verweis enthalten wäre. 

    Ich habe durch das Buch sehr viele unterschiedliche Tipps und alltagstaugliche Anregungen, die sich unter anderem auf die Ernährung, auf Bewegung und Stress bzw. Pausen beziehen, erhalten. Insgesamt ist es ein Buch, dass mir, bis auf die Zuordnung insbesondere von einem Teil der Rezepte, sehr gut gefallen hat und dessen Tipps und Anregungen ich gerne in meinen Alltag einbaue.

  7. Cover des Buches Das männliche Gehirn (ISBN: 9783442155200)
    Louann Brizendine

    Das männliche Gehirn

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Mario_Veraguth

    Das Augenmerk auf verständliche und nachvollziehbare Erklärungen, die sich an nachvollziehbaren Lebenserfahrungen orientieren, macht das Werk sowohl für Laien als auch bereits tiefer in die Materie involvierte Leser interessant.

    Die von Brinzendine geschilderten hormonellen und hirnphysiologischen Hintergründe für typische Verhaltensmuster sind, auf Forschungsergebnissen und Erfahrungen der Autorin aus ihrer Praxis fußende, Belege für die politisch nicht immer ganz korrekt vermittelbare Tatsache, dass Geschlechtsunterschiede schlichtweg bestehen.

    Womit auf keinem Fall eine Legitimation für den Rückfall in dunkle Zeitalter des Sexismus gegeben werden oder Kinder in rigide Rollenbilder gedrängt werden sollen. Vielmehr wird, frei von Ideologie und auf reinen Hypothesen oder antiquierten Vorstellungen fußenden Erklärungsmustern, anhand der Kombination zweiter der profundesten Veranschaulichungswerkzeuge der Sachverhalt dargestellt. Beispiele aus verschiedenen Lebensabschnitten samt den jeweils im Hintergrund als graue Eminenz strippenziehenden Hormonen gewährleisten ein sowohl lebensnahes als auch wissenschaftliches Bild des Geschlechterdilemmas. Kaum ein Leser dürfte sich nicht in einer oder eher mehreren der Situationen wiederfinden.

    Abseits von reiner Selbstbetrachtung offeriert sich die Möglichkeit zur Introspektion und des besseren Verständnisses der grundverschiedenen Motive des anderen Geschlechts, die schon in dem einen oder anderen belegten Fall zu beträchtlichen Diskrepanzen geführt haben sollen. Zur Entschärfung oder im besten Fall Prävention solch vorhersehbarer und durch die unterschiedlichen Betrachtungsweisen unvermeidlichen und immer gleichen Konfliktpotentiale bietet sich nichts besser an als die Studie der Psyche des Fein…, Partners. Wie Schuppen fallen einem beim Lesen die immer gleichen Aufschaukelungs- Eskalations- und Streitmuster auf, die auf keiner bösen Absicht, sondern gänzlich konträren Gesichtspunkten fußen. So werden für das eigene Geschlecht sinnlos und lächerlich erscheinende Verhaltensmuster nachvollziehbar und man versteht, warum so viel Mühe und Energie in subjektiv zeitverschwenderische Aktivitäten gesteckt wird. Im Umgang mit Eltern, Partnern und Kindern kann wohl nichts hilfreicher sein, als ein tieferes Verständnis ihrer Bedürfnisse und Denkweisen zu erlangen und damit den Keim für Gelassenheit und Achtsamkeit in der sozialen Interaktion zu legen.

    Der Zugang zur Materie wird ausschließlich vom hormonellen und neurobiologischen Standpunkt der Autorin her geschildert, weswegen zu einer umfassenderen Bewusstseinsbildung zusätzliche soziologische und anthropologische Lektüre zu empfehlen ist, um keine Einseitigkeit der Erklärungsansätze und Meinungsbildung aufkommen zu lassen.

    Leider bringt die selektive Wahrnehmung samt der Tendenz, sämtliche missliebigen kognitiven Dissonanzen auszublenden, sowohl bei den auf den biologischen Determinismus und damit einhergehender Sinnbefreitheit geschlechtsneutraler Erziehung pochenden Zeitgenossen als auch bei den Emanzipationsbefürwortern blinde Flecken und Fehlinterpretationen mit sich. Sicher weiden sich Neokonservative, Marketing- und Werbefachleute von Spielzeugherstellern und ewige Sexisten an der Vorstellung, alles wäre durch Gene und Hormone vorherbestimmt und nutzen diesen momentanen Mehrheitsstandpunkt für ihre Interessen aus. Genau so ist es aber für die Frauenbewegung und Gendering-Anliegen kontraproduktiv, zwanghaft nach Übereinstimmungen und Gleichförmigkeit in Bereichen zu suchen, in denen sie schlichtweg nicht vorhanden sein können, weil die Biologie unterschiedliche Präferenzen der Geschlechter bewirkt. Keine der beiden Parteien kann  das Recht für sich vereinnahmen, den Kindern entweder ein enges Korsett stereotyper Geschlechterklischees über zu stülpen oder sie dem Zwang auszusetzen, sich nicht ihrem Geschlecht entsprechend verhalten zu dürften, sondern immer möglichst neutral zu bleiben.

    Wobei die Motive der Feministinnen hehrer, die Gesellschaft verbessernder Natur und wünschens- und förderungswerter sind als die Argumente der Gegenpartei und sich somit keiner starken Lobby im Hintergrund erfreuen können. Auf der anderen Seite profitiert eine skrupellose Wirtschaftsmaschinerie sowohl von auf Konsum und immer neue Trends konditionierter Bevölkerung und der potentiellen Verdopplung des Umsatzes, je nach Geschlecht des Kindes. Da sowohl bei Kleidung als auch Spielzeug, Sportartikeln, Hobbies und Konsorten eine deutliche Demarkationslinie zwischen feminin und maskulin gefördert und verherrlicht wird, ist für einen potentiellen Mehrbedarf Tür und Tor geöffnet. Es bietet sich an, entsprechende Bilder das ganze Leben lang von der Krabbelstube bis zur Seniorenresidenz in den Köpfen der Menschen zu verankern, um das Kaufverhalten effektiv beeinflussen zu können.

    Der Mittelweg zwischen den extremen Polen wäre wie so oft das Optimum, ist jedoch dank Dogmen und Lobbyinteressen eine Utopie, deren Umsetzung nur mit einer Änderung des momentanen Gesellschafts- und vor allem Wirtschaftssystems einhergehen könnte.

  8. Cover des Buches Ich glaub, mich trifft der Schlag (ISBN: 9783426301104)
    Ulrich Dirnagl

    Ich glaub, mich trifft der Schlag

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Babscha

    Das Gemeinschaftswerk zweier Neurologen, die dem Leser hier in weitgehend fachchinesichfreier Sprache kompetent, spannend und in launiger Schreibe den Aufbau und die Wirkungsweisen des menschlichen Gehirns aus dem Blickwinkel dessen Fehlfunktionen wie Migräne, Schlaganfall, Epilepsie, Demenz usw. näherbringen. Unterhaltsam und durchaus lehrreich.



  9. Cover des Buches Süchtig nach Süßem? (ISBN: 9783708806662)
    Inke Jochims

    Süchtig nach Süßem?

     (4)
    Aktuelle Rezension von: emeraldeye
    Süchtig nach Süßem?" verspricht mit seinem Untertitel "So schaffen Sie den Ausstieg aus der Zuckersucht" viel und hält gar nichts. Als "Schokoholic" weiß ich sehr genau, wie unsagbar schwer, ja geradezu unmöglich es ist, die Finger dauerhaft von der Schokolade zu lassen. Deswegen beschäftige ich mich zur Zeit mit dem Phänomen und versuche, ihm auf den Grund zu gehen Gerade weil Frau Jochims die Sucht nach Zucker, die tatsächlich existiert, aber als solche nicht anerkannt wird, in den Mittelpunkt ihrer Abhandlung stellt, sollte sie sehr viel differenzierter und behutsamer mit dem Thema umgehen. Schwarz-Weißmalerei wie die Unterteilung des Menschen in genau 2!!! Ernährungstypen, nämlich in "Handlungssuchender" und "Ruhesuchender" werden dem Homo sapiens in seiner unendlichen Vielfalt und Komplexität nicht gerecht. Kaum glauben konnte ich diesen Satz: "Eines der besten Lebensmittel, um den Blutzucker zu stabilisieren, ist Thunfisch". Gehört ein solche Aussage wirklich in ein Buch, das aufklären und zu einem bewußteren, aufmerksameren und Verzicht übenden Leben anregen will? Ist sie politisch und ökologisch korrekt? Ich finde nicht. Die systematische Vergiftung und Überfischung des Thunfisches ist einer der Hauptgründe, warum ich schon seit Jahren keinen Fisch mehr esse. Und last but not least der Teil, der mich am meisten interessiert hat:" In 10 Wochen aus der Zuckersucht aussteigen". Alle, die schon einmal versucht haben, auf Süßigkeiten, sprich Zucker, Kohlehydrate und Fett zu verzichten, wissen, dass es keinen einfachen Weg dahin gibt. Es ist die Hölle! Auch weil man der Verführung einfach nie, nie, nie entkommen kann. Sie lauert überall! Man muß entweder ein sehr starker, sehr harter oder sehr ungeselliger Mensch sein, um das auf Dauer durchzuhalten. Aber bei Frau Jochims klingt es, als wäre es ganz unkompliziert und völlig von einem selbst abhängig. Sie empfiehlt z.B. "nur sehr, sehr satt" einkaufen zu gehen. Hallo? Wie soll das denn gehen? Fast lustig fand ich ihren Tip zum Umgang mit Werbung: "Und der geht so: Brief aufreißen, Brief als Werbung erkennen und, OHNE DIE WERBUNG ZU LESEN, ab damit in die Altpapiertonne-sofort." Na, zumindest äußert sie sich hier ökologisch korrekt. So könnte ich noch eine ganze Weile weiter zitieren, aber es lohnt die Mühe nicht. Aber eins habe ich noch: Unter der Überschrift "Serotoninspiegel stabilisieren" beschreibt die Autorin eine Frau, die darüber klagt, keinen Mann finden zu können. "Sie war der klassische Handlungstyp". Diese Frau genießt es, viele Kleider zu haben, alle aufzuheben und auch noch in ihr Konfirmationskleid zu passen. Frau Jochims deutet dies so: "Nur, eine 38-jährige Frau ist kein 14-jähriges Mädchen , das gerade beginnt, sich für pubertierende Jungs zu interessieren. Für einen erwachsenen Mann in ihrem Alter war schlicht kein Platz. Der Besitz von Krempel hält einen in der Vergangeheit fest, schreibt Karen Kingston ("Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags"). Und das gilt auch für Kleidung. Die Frau hatte keinen Mann. Aber sie hatte ein Problem mit Schokolade." Soso, wenn Frau keinen Mann hat und gerne Schokolade isst, hat sie ´ne riesengroße Macke. Kein Kommentar! Allerdings würde mich interessieren, wie die Autorin das Verhalten von 38jährigen und noch älteren Männern interpretiert, die sich ausschließlich für sehr junge Frauen interessieren. Lothar Matthäus wäre doch ein gutes Beispiel! Gaaaaanz am Ende des Buches geht die Autorin in wenigen Sätzen doch noch auf die Komplexität und die Auswirkungen von Sucht ein, aber das reicht nicht für ein Buch, das ein ernstzunehmender Ratgeber sein will. Mal davon abgesehen, ist es wirklich notwendig, ganz auf Zucker etc. zu verzichten? Dass drei Tafeln Schokolade am Tag indiskutabel sind, daran gibt es doch wohl keinen Zweifel. Würde sich ein Mensch, der an seiner Gesundheit ernsthaft interessiert ist, das wirklich antun?
  10. Zeige:
    • 8
    • 12

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks