Bücher mit dem Tag "doppelleben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "doppelleben" gekennzeichnet haben.

282 Bücher

  1. Cover des Buches Die Betrogene (ISBN: 9783734100857)
    Charlotte Link

    Die Betrogene

     (535)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:

    Einsam wacht, wer um die Schuld weiß ... Fesselnd, abgründig, raffiniert – der erste Fall mit Kate Lineville


    Um ein glückliches Leben betrogen – so fühlt sich Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard. Kontaktscheu und einsam, gibt es nur einen Menschen, den sie liebt: ihren Vater. Als dieser in seinem Haus grausam ermordet wird, verliert Kate ihren letzten Halt. Sie macht sich selbst auf die Spur dieses mysteriösen Verbrechens. Dabei entlarvt sie die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild …

    Zugleich bricht Drehbuchautor Jonas Crane mit seiner Familie aus London in die Ferien auf. Die drei ahnen nicht, dass die Geschichte um Kates ermordeten Vater auch sie in Lebensgefahr bringen wird: Ein flüchtiger Verbrecher ist in den Hochmooren von Yorkshire auf der Suche nach einem abgeschiedenen Versteck ...

    Dieses Buch war sowas von spannend von Anfang bis Ende ,so das man es in einem Rutsch durchlesen musste. Nach einem ersten Versuch ein Buch von Charlotte Link zu lesen ,hat es so gar nicht geklappt und so hab ich nie mehr eins gelesen ,bis mir beim Sport eine Leseratte gesagt hat ,das die Bücher von Charlotte Link sehr spannend sind. Da ich eins zum Geburtstag geschenkt bekommen habe und das mindestens zwei Jahre gelegen hat ,hab ich jetzt verschlungen .Und natürlich will ich auch noch mehrere Bücher von ihr Lesen.


  2. Cover des Buches Hiding Hurricanes (ISBN: 9783426525548)
    Tami Fischer

    Hiding Hurricanes

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    "Hiding Hurricanes" war für mich bisher der beste Teil der Fletcher University Reihe.

    Ich mochte das Setting unglaublich gerne und es war definitiv mal etwas anderes, denn Lenny arbeitet unter dem Decknamen Daisy als Stripperin in einem Nachtclub. Ihr bester Freund Creek hat sie dort beim Tanzen gesehen und ist völlig fasziniert von ihr, weiß aber nicht, dass es eigentlich Lenny ist.

    Für mich hat sich zwischen den beiden dadurch eine wahnsinnige Anziehung und Chemie gebildet. Man merkte die Energie und Gefühle zwischen den beiden, sowohl körperlich als auch emotional. Ich mochte Lenny und Creed sehr gerne und ihre Geschichte hat mir einfach Spaß.

    Es kommt erst recht spät zum Drama zwischen den beiden, aber dadurch ist es auch relativ schnell wieder geklärt.

    Das Buch konnte mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf die Fortsetzungen der Reihe.

  3. Cover des Buches Mein Sommer nebenan (ISBN: 9783570402634)
    Huntley Fitzpatrick

    Mein Sommer nebenan

     (997)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit

    Nicht nur im Sommer zu lesen auch jetzt in der trüben Jahreszeit. Es muntert auf diese Geschichte. Sie ist so locker und leicht zu lesen. Sie bringt Sommerflair ins Wohnzimmer finde ich. Das Cover verspricht schon so vieles, Wie die beiden dort auf dem dicken Ast sitzen so ganz locker und entspannt. Ich könnte es nicht. So vertraut.

  4. Cover des Buches Der Sarg (ISBN: 9783596191024)
    Arno Strobel

    Der Sarg

     (718)
    Aktuelle Rezension von: CarinaWarnstaedt

    Grundsätzlich ist wohl das Thema "lebendig begraben" eine der größten Ängste der Menschen. Zurecht. Leider kommt in der Geschichte für mich wenig Spannung auf. Sie hat teilweise starke Längen und die Auflösung gefiel mir wirklich gar nicht. Ich habe sie als konstruiert und klischeehaft empfunden. Auch, wenn mir dieses eine Buch nicht zugesagt hat, bin ich aber großer Fan von Arno Strobels Büchern.

  5. Cover des Buches Flirt mit Nerd (ISBN: 9783570309957)
    Leah Rae Miller

    Flirt mit Nerd

     (260)
    Aktuelle Rezension von: america2903

    In „Flirt mit Nerd„ dreht es sich um die 17-jährige Maddie, die mit dem beliebtesten Footballspieler der Schule zusammen ist. Sie selbst ist Cheerleaderin, aber führt gewissermaßen ein Doppelleben, denn sie liebt Comics, aber hält dies geheim. Als sie dann auf den Nerd Logan trifft, bricht ein Gefühlschaos aus..

    Meine Meinung:

    Ich fand Maddie ist eine sehr angenehme Protagonistin, sie handelt nachvollziehbar und logisch (für mich). Ich lese selbst viel, obwohl keiner meiner Freunde diese Leidenschaft teilt, das finden auch manche Leute seltsam. Deshalb fand ich Maddie von Anfang an sympathisch und konnte mich gut mit ihr identifizieren. Auch Logan mochte ich gern, er war total lieb, und ich denke, ich hätte ihn auch sehr gemocht wenn ich an Maddie‘s Stelle gestanden hätte :)

    Das Buch hatte außerdem einen sehr angenehmen Schreibstil, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es ist zwar nicht sonderlich tiefgängig, aber vermittelt trotzdem gewisse Werte und ist einfach sehr süß und angenehm um es zwischendurch zu lesen. Von mir eine klare Empfehlung!


  6. Cover des Buches Die letzte Spur (ISBN: 9783442383719)
    Charlotte Link

    Die letzte Spur

     (1.143)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Elaine Dawson ist zur Hochzeit ihrer Freundin in Gibraltar eingeladen. Doch der Flug wird wegen Nebels in England gestrichen. Völlig verzweifelt weint die junge Frau am Flughafen, bis ein Mann ihr seine Hilfe anbietet - fünf Jahre später ist Elaine Dawson noch immer spurlos verschwunden.

    Rosanne Hamilton ist Journalistin und soll eine Serie über spurlos verschwundene Personen in England schreiben. Darunter auch ihre vor fünf Jahren verschwundene Freundin Elaine... Während Rosanne Nachforschungen anstellt, wird im Epping Forest eine grausam zugerichtete Leiche entdeckt; noch ahnt niemand, dass die Fälle auf verblüffende Weise verwoben sind.

    Meine Meinung:

    Wow! Link in Hochform! Ich bin spannende Krimis von ihr gewohnt, aber hier konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ich fand es so toll, wie viele Fäden gesponnen wurden und wie sie nach und nach entknotet wurden.

    Jede*r Charakter wird greifbar gemacht und man erhält tolle Perspektivwechsel.

    Ich bin total begeistert von diesem Roman und freue mich, weitere Bücher der Autoin zu entdecken.

    Fazit:

    Spannende Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches This Song Will Save Your Life (ISBN: 9783440146293)
    Leila Sales

    This Song Will Save Your Life

     (198)
    Aktuelle Rezension von: gemuesebuergerin

    Wenn Du, wie ich, vor über 20 Jahren Deine Seele an ranzige Indieschuppen voller musikschaffender Shoegazerjungs mit zu langem Pony und Attitüden, Discokugellichtflecken auf klebrigen Tanzböden und aufgefangene Gitarrenplektren verkauft hast, Dir Deine uralten, engen, grauen Levi's und das schwarze Shirt mit dem ikonischen Radiopuls-Wellen-Muster noch passt und Du immer noch durchgehüpfte Chucks schnürst: Lies. Dieses. Buch!

    Und alle, die zu jung waren, als "Common People" in Clubs lief, sei Elise' Story ebenso an's Herz gelegt (schließlich sind sie die eigentlich angepeilte Zielgruppe dieser Lektüre).

    Eine großartige Coming-of-Age-Geschichte voller bittersüßer, erster Liebe, wundervollen Songs, Freundschaft und was es heißt, sich selbst zu finden.



  8. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783734100512)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (1.179)
    Aktuelle Rezension von: alexandranic

    Na holla die Waldfee, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.

    Na gut, ja ich wusste das es ein Thriller ist und anscheinend auch ein ziemlich guter, denn davon gibt es immerhin auch einen Film der ins Kino kam mit geilen Schauspielern.

    Aber ich hätte niemals damit gerechnet, dass der mir so gut gefallen könnte. 

    Man muss sagen, da haben sich welche gefunden. Mein lieber Scholli du.

    Naja, den Film werde ich mir trotzdem glaube ich nicht ansehen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass der genauso gut ist wie das Buch. Das ist aber leider meistens so.

  9. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.272)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Sind wir doch mal ehrlich zueinander: Wann haben wir jemals einem Drogenabhängigen an einem dieser prikanten Orte in jeder Stadt geredet oder gar mit ihnen gesprochen? Ich schätze, die Antwort der Meisten ist „Nie“. Sie sind die „Ekligen“, „Verdorbenen“ oder das perfekte schlechte Beispiel für Kinder. So skurill ist es doch, dass eine Geschichte von einer davon deutschlandweit berühmt werden sollte.

    Das Buch zeigt klar und deutlich, wie einfach es ist, das Jugendliche in den Ausweg der Drogen fallen. Klar, die Gegebenheiten dafür waren in Gropiusstadt, ein Teil West-Berlins, optimal: Es wurde nichts für Kinder getan, die Ignoranz gegenüber Drogen war groß und die Polizei wie auch das Jugendamt waren völlig überfordert mit der Situation, als das Heroinproblem auftrat. Christiane erzählt eine Geschichte, die beinahe jeder der im Buch benannten Personen so ähnlich erzählen könnte. Gepaart mit der fast schon romantischen Liebesgeschichte zwischen Detlef und Christiane, welche letzlich doch nur eine Liebe zu den Drogen darstellte, ergibt sich eine Biographie, welche realer und zeitlich passender nicht sein könnte.

  10. Cover des Buches Halte mich. Hier (ISBN: 9783492061728)
    Kathinka Engel

    Halte mich. Hier

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Booklover9germany

    Ich weiß 3 Sterne sehen immer schlecht aus, aber das sollten sie eigentlich nicht sein. Denn das Buch und die Handlung hat mir insgesamt ganz gut gefallen.

    Doch die Story war etwas sehr dramatisch, denn Zelda rebelliert in ihrer Familie und führt sozusagen ein Doppelleben. An sich auch eine gute Idee, doch wie ihre Mutter sie behandelt bzw ihre Familie und was sie da durchmachen muss ohne sich zu beschweren... Genauso Malik. Auch sein Charakter gefällt mir. Allerdings zeigt sich auch in seinem Leben immer wieder die gleiche Problematik. Sie ist zwar leider nach wie vor heutzutage präsent, doch hier und da war es für das Buch für mich etwas zu viel.


    Der Schreibstil von Kathinka hat mir aber wie im ersten Buch zugesagt und auch die Idee der Handlung war schön. Am Ende ging es für mich nur zu schnell, dafür dass die Charaktere über das ganze Buch hinweg diese Entscheidungen nicht getroffen haben.

  11. Cover des Buches Der Glasmurmelsammler (ISBN: 9783596521418)
    Cecelia Ahern

    Der Glasmurmelsammler

     (402)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Cecelia Ahern - Der Glasmurmelsammler

    Wie gut kennen wir die Menschen, die wir lieben?
    Als Fergus einen Schlaganfall hat, vergisst er fast alles aus seinem Leben. Da findet seine Tochter Sabrina seine Glasmurmel-Sammlung, von der er ihr nie etwas erzählt hat. In der Sammlung fehlen die wertvollsten Stücke, und Sabrina macht sich auf die Suche nach ihnen. Es stellt sich heraus, dass Fergus noch viel mehr Geheimnisse hatte, und alle scheinen mit den schillernden Kugeln verbunden zu sein. Doch wenn ihr Vater nicht der Mann ist, für den sie ihn gehalten hat – was bedeutet das für Sabrinas eigenes Leben?

    Das Cover des Buches ist wirklich sehr schön. Man sieht einen kleinen Jungen und überall verteilt Murmeln.

    Der Einstieg in die Geschichte ist mir mega gut gelungen. Die Schreibweise ist auch diesmal schön fließend und natürlich flüssig. Ich war wieder sofort gefesselt von der Geschichte um die Protagonisten.

    Der Klappentext ist mega und es lohnt sich das Buch auf Grund des Textes zu kaufen. Man muss lesen. Wie die Geschichte weiter geht.

    Man hat auch hier wieder einen super tollen Schreibstil, so dass ich wieder gut in die Geschichte starten konnte.

    Die Kapitel haben eine angenehme Länge, nicht zu lang und nicht zu kurz. Im Buch gibt es Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe und es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend.

    Die Protagonisten sind mega toll beschrieben und man schließt sie sofort ins Herz.

    Die Geschichte an sich ist sehr gut strukturiert und man erfährt nach und nach immer mehr, wie sie alle ticken und sich alles entwickelt.

    Cecelias Bücher sind immer sehr tiefgründig und regen zum Nachdenken an. Man sollte sich nicht für andere verstellen, sondern sich immer so geben, wie man ist.

    Das Buch hat alles, was ein gutes Buch haben muss. Aber ich freue mich schon auf ein weiteres Buch der Autorin.

  12. Cover des Buches Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. (Die Emer-Murphy-Serie 1) (ISBN: 9783548065786)
    Kristine Getz

    Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. (Die Emer-Murphy-Serie 1)

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    * Thema: Kinder in den sozialen Medien *


    Im Zentrum der Geschichte steht das Phänomen der Familienblogger bzw. der ‘Mamabloggerinnen’. Aus dem Alltag der Familie wird der Content für die sozialen Medien, Kamera oder Smartphone sind immer und überall dabei. Bedenklich ist das, wenn die Kinder zu kleinen Schauspieler:innen dressiert werden – auf mehr als nur einer Ebene. Echte kindliche Spontanität geht verloren, denn alles ist durchgestylt. Die Darstellung von Gefühlen wird zu inszenierten Szenen, so dass das Kind keine Gewissheit mehr hat, was echt ist und was nicht. Hat Mama mich wirklich lieb?


    »Poppy« stellt diese Problematik sehr interessant und eindringlich dar, treibt sie auf die Spitze und bleibt dabei dennoch glaubhaft. Der Thriller konzentriert sich dabei auf zwei besonders brenzliche Aspekte: Pädophilie und parasoziale Beziehungen.


    * Pädophilie *


    Die niedlichen Kleinen sind oft die Goldesel der Blogs; sie sind der Grund, warum Tausende bis gar Millionen von Followern der Geschichte dieser Familien loyal folgen. Daher werden sie auch rund um die Uhr gezeigt, in jeglicher Situation, häufig sogar leicht bekleidet oder nackt, zum Beispiel beim Baden. Auf vorsichtige Warnungen reagieren die Eltern oft empört – »Mein Gott, es sind kleine Kinder, nur ein krankes Hirn könnte etwas Sexuelles darin sehen!«


    Aber das ist ja genau das Problem. Im Internet gibt es keinen Mangel an kranken Hirnen, und für die sind solche Blogs ein verlässlicher Lieferant von Fotos und Videos.


    * Parasoziale Beziehungen *


    Was bedeutet das? Im Kontext der sozialen Medien versteht man unter einer parasozialen Beziehung eine verspürte innige Bindung zu den Ersteller:innen von Inhalten, obwohl es keinerlei persönlichen Kontakt gab. Menschen fühlen sich quasi als Mitglied der Familie, und das kann brenzlig werden, wenn sie glauben, das gäbe ihnen ein Mitbestimmungsrecht.


    Ich will hier noch nichts Konkretes über die Handlung verraten, aber auch dieses Thema wird in »Poppy« sehr stimmig dargestellt – falsche Fährte oder echtes Motiv?


    * Thema: Psychische Erkrankung *


    Die Protagonistin, Kommissarin Emer Murphy, verbrachte nach einem Zusammenbruch ein paar Wochen in einer psychiatrischen Einrichtung, geht seither zur Therapie und nimmt Antipsychotika, die ihre Wahnvorstellungen eindämmen sollen.


    Ich fühlte mich unangenehm berührt von der Art und Weise, wie in »Poppy« mit diesem Thema umgegangen wird: Die Antipsychotika werden immer wieder als die Ursache von Emers aktuellen Problemen dargestellt, nicht als dringend benötigtes Hilfsmittel. Sie sind der Grund, warum Emer nicht klar denken kann, sie sind der Grund, warum sie nicht arbeiten kann … Bei Antipsychotika sind die anfänglichen Nebenwirkungen oft wirklich nicht sehr erfreulich, aber hier werden sie übertrieben dargestellt.


    Als Emer die Medikamente einfach absetzt, fühlt sie sich sofort viel besser.


    Was sie für eine mentale Störung hielt, entpuppt sich als Begabung, die aus ihr eine exzellente Profilerin macht – und das vermittelt eine bedenkliche Botschaft. Psychische Erkrankungen sollten in der Literatur endlich normalisiert werden, aber das beinhaltet eine verantwortungsbewusste Darstellung der Therapie, inklusive der medikamentösen Aspekte.


    Hier gleitet die Geschichte ab ins  Esoterische oder vielleicht sogar Übernatürliche, und das schmälerte für mich die Glaubwürdigkeit des ganzen Thrillers empfindlich.


    * Charaktere *


    Und damit kommen wir auch schon zu den Charakteren. Überwiegend finde ich die recht gut geschrieben – eine bunte Mischung diverser Menschen, die binnen weniger Sätze ausdrucksvolle Persönlichkeiten zeigen.


    Anfangs war ich sehr angetan von Emer; sie war mir sympathisch, ich fühlte mit ihr. Aber die Glaubwürdigkeit krankte schnell an den kleinen Details, die Emer wirken lassen wie frisch aus einer Fanfiction entsprungen: Sie hat spitze Ohren, weiße Haare und lila Augen. Ach ja, und sie ist »überirdisch schön«.


    Ihre Großmutter Marceline nennt sie daher »Elflein«. Die ist übrigens eine berühmte Fernsehwahrsagerin und überzeugt davon, dass auch Emer »die Gabe« geerbt hat – was zwar nie eindeutig bestätigt oder widerlegt wird, aber definitiv suggeriert. Marceline glaubt, dass die Medikamente Emers Gabe unterdrücken, und bedrängt ihre Enkelin das ganze Buch damit, sie müsse das »Gift« endlich absetzen. Damit wären wir dann wieder beim Thema von eben.


    Viele der weiblichen Charaktere in diesem Buch sind schwach, gutgläubig, fehlgeleitet, oder selbstsüchtig. Aber der Schreibstil vermittelt den Eindruck, dass ‘schwach‘ der dominante Charakterzug ist.


    * Schreibstil  *


    Der Schreibstil liest sich im Grunde lockerflockig und angenehm; kurze Kapitel geben ein flottes Tempo vor. Der Stil krankt allerdings zum einen daran, dass Informationen, die für die Geschichte wichtig sind, oft etwas unbeholfen in den Dialogen versteckt werden, im Stil von »Wie du ja schon weißt, hat deine Tante gestern dies gesagt, was jenes bedeutet«. Zum anderen hat die Autorin anscheinend Lieblingsformulierungen, die sie immer und immer wieder vorwendet. Durchschnittlich alle 36 Seiten sinkt zum Beispiel eine Frau zu Boden, mit lediglich minimalen Abweichungen in der Beschreibung.


    Entsprechende Zitate:

    »…ließ sich zwischen Kücheninsel und Anrichte auf den Boden sinken …«

    »…lehnte sich an die Wand, ehe sie nach unten auf den Boden rutschte …«

    »…beugte Lotte sich über den Teller, ehe sie auf die Knie sackte …«

    »…ließ sich vor dem Motorrad an der Wand zu Boden sinken…«

    »Sie sackte zu Boden.«

    »Vor dem Sofa ließ sie sich auf den Boden sinken…«

    »…sank auf dem Boden zusammen…«

    »Lotte sank zu Boden…«

    »Sie war kurz davor, in sich zusammenzusinken…«

    »…ließ sich auf die unterste Stufe der Treppe sinken…«

    »…dachte sie und sackte wieder in den Sessel…«

    »…was bei Guro auf den Fußboden gesackt…«


    * Spannungsbogen *


    Eigentlich ist der beschriebene Fall komplex und wirklich interessant konstruiert, daher flogen die Seiten trotz der bereits genannten Kritikpunkte nur so vorüber. Ja, das Buch liest sich durchaus unterhaltsam, gar keine Frage, und einige der unerwarteten Wendungen sind Thrillerkost vom Feinsten.


    Aber der formelhafte Schreibstil und und das Schwanken zwischen »Psychose« und (übernatürlicher) »Gabe« waren mir ein ständiges Steinchen im Schuh, daher werde ich weitere Bände der Reihe wohl nicht lesen.


    * Fazit *


    Die zweijährige Poppy wird entführt, nachdem ihre Influencer-Eltern ein Foto im Internet gepostet haben, aus dem sich die Adresse des Aufenthaltsort der Kleinen schließen ließ. Abonnentinnen des Blogs brechen in dramatisch zur Schau gestelltes Mitgefühl aus, Ermittler fürchten einen pädophilen Hintergrund. Die Ermittlerin ist nach einem psychotischen Zusammenbruch eigentlich gerade krankgeschrieben, ermittelt aber trotzdem mit – denn ihre Großmutter, eine Fernsehwahrsagerin, hat geweissagt, dass nur sie das Mädchen finden kann.


    Die angesprochenen Themen sind interessant und werden schlüssig dargestellt: Mamablogs, die Nutzung dieser Blogs durch Pädophile, parasoziale Beziehungen zwischen Influencer:innen und ihrer Gefolgschaft … Die psychische Erkrankung der Protagonistin wird meines Erachtens jedoch unsensibel und leicht problematisch dargestellt, und die esoterische Ebene macht einen Teil der Handlung für mich unglaubwürdig. Dazu kommt ein Schreibstil, der sich zwar über weite Strecken ansprechend liest, aber an zahlreichen schablonenhaften Wiederholungen leidet.


    Fazit: Ein durchaus spannender Schmöker, jedoch mit Schwachstellen.

  13. Cover des Buches Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9) (ISBN: 9783548061443)
    Nele Neuhaus

    Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)

     (452)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Ein sehr spannendes Buch, was nichts für zarte Gemüter ist! Ich bin sehr in dem Buch gefangen gewesen! Teilweise war ich erschüttert! Aber es hat mich immer wieder fasziniert! Immer wieder gerne so tolle spannende Bücher!

  14. Cover des Buches Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe (ISBN: 9783423763929)
    Emiko Jean

    Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Beschreibung

    Eigentlich ist Izumi Tanaka eine gewöhnliche amerikanische Teenagerin, ausgenommen ihrer japanischen Herkunft und ihres unbekannten Vaters. Kurz vor ihrem Abschluss findet sie mithilfe ihrer besten Freundin heraus, dass ihr Vater der zukünftige Kaiser von Japan ist. Plötzlich ist Izumi Kronprinzessin und reist nach Japan, um ihren Vater kennenzulernen und zu ihren Wurzeln zu finden. Die japanische Kultur hält für Izumi jedoch einige Fallstricke bereit, denn sie ist weder mit den Traditionen und Umgangsformen noch mit der Sprache vertraut. Kein Wunder, dass sie so kein Fettnäpfchen auslässt und das Thema in den Klatschspalten der Zeitungen. Zwischen Skandalen und kaiserlichen Familienbanden droht Izumis Traumblase zu platzen…

    Meine Meinung

    Die Jugendbuchautorin Emiko Jean legt mit »Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe« den ersten Band zu einer erfrischend unterhaltsamen Coming-of-Age Story mit märchenhaften Vibes vor.

    Die Geschichte wirkt wie ein moderner Mix aus ›Plötzlich Prinzessin‹, ›Crazy Rich Asians‹ und ›Bodyguard‹ und zeichnet sich vor allem durch Emiko Jeans lockerleichten und humorvollen Schreibstil aus. Sie erzählt alles aus der Perspektive der Teenagerin Izumi, welche vor allem durch ihre asiatische Herkunft als Amerikanerin geprägt ist und natürlich durch ihr Heranwachsen bei einer alleinerziehenden Mutter.

    Authentisch und nachvollziehbar erlebt man Izzys Probleme mit der Dazugehörigkeit, denn weder in Amerika noch in Japan hat sich das Gefühl voll und ganz dazuzugehören. Die Entwicklung von Izzy mitzuerleben macht große Freude, denn im Laufe der Handlung wächst sie an den Herausforderungen, die ihr ihre Abstammung des zukünftigen Kaisers von Japan einbringen. Eine wahrhafte Cinderella-Story mit realen Problematiken des Heranwachsens und der Selbstfindung.

    Herausragend ist neben der tollen Charakterentwicklung das spektakuläre japanische Setting, welches in bildhafter Sprache nach Tokyo und Kyoto entführt und einen in die Traditionen und Gepflogenheiten des Landes eintauchen lässt. In Verbindung mit den ganzen Anforderungen an Izumi als neues Mitglied des kaiserlichen Haushalts vermittelt der Roman ein exotisches ›Plötzlich-Prinzessin‹-Gefühl. Hier wird die ganze Bandbreite abgedeckt, von Knigge über Sprache bis hin zur spitzzüngigen Presse der Klatschspalten.

    Zugegeben, mit der eingeflochtenen ›Bodyguard‹-mäßigen Lovestory zwischen Izumi und ihrem Personenschützer konnte mich Emiko Jean jetzt nicht hinterm Ofen hervorlocken und hätte es in meinen Augen auch gar nicht nötig gehabt. Im Gesamtpaket betrachtet, war es dennoch ein recht süßer Kniff, der die Story mit etwas Kitsch und Vorhersehbarkeit abrundet.

    Ich konnte »Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe« kaum aus der Hand legen, da mich Izumi mit ihrer Geschichte als japanische Amerikanerin und dem Herz am rechten Fleck total gefesselt hat. Natürlich bin ich da schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!

    Fazit

    Eine traumhaft-humorvolle ›Prinzessin über Nacht‹-Story vor asiatischem Background und der Identitätssuche einer japanisch-amerikanischen Teenagerin.

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 12.11.2022

  15. Cover des Buches Tu es. Tu es nicht. (ISBN: 9783596191475)
    S.J. Watson

    Tu es. Tu es nicht.

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Die Story hat mich zunächst echt angesprochen, denn ich hatte die Hoffnung das Buch wird genauso gut wie dessen Vorgänger ("Ich. Darf. Nicht. Schlafen.")...ich wurde jedoch enttäuscht.

    Das Buch ist mittelmäßig und nur zu empfehlen, wenn man gerade echt nichts anderes zum Lesen hat (als Platzhalter). 

    Julia als Hauptcharakterin hat mich irgendwann nur noch genervt und die Beschreibung ihrer Affäre, ihr ständiges "Sich-nicht-Entscheiden-Können" oder dieses Unvermögen ihre Absichten in die Tat umzusetzen haben mich wirklich gestört. Die Geschichte um ihre jüngere ermordete Schwester fand ich gut, aber nach einer Weile wollte ich einfach nur wissen wer sie umgebracht hat und Julia hat mich gar nicht interessiert. 

    Das Ende war meiner Meinung nach abzusehen und keine Überraschung (was es wohl sein sollte).

  16. Cover des Buches Totengleich (ISBN: 9783596175437)
    Tana French

    Totengleich

     (409)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der zweite Band der Autorin über die Dublin Murder Squad. Er ist im Original 2008 unter dem Titel „The Likeness“ erschienen. Interessant finde ich den Wechsel der Perspektive zwischen den einzelnen Bänden. Der Vorgängerband Grabesgrün wird aus der Sicht von Rob Ryan erzählt, der mit der jetzigen Ich-Erzählerin Cassie Maddox ein Team bildete, bis sie nach einem One-Night-Stand nicht mehr miteinander klarkommen und getrennte Wege gehen. Cassie ließ sich von der Mordkommission ins Dezernat für häusliche Gewalt versetzen. Sie ist nun mit ihrem Kollegen Sam O’Neill, der im Vorgängerband Teil des Teams wurde, zusammen. Eine Leiche, die Cassie zum Verwechseln ähnlich sieht, führt dazu, dass sie Teil des Teams wird, das diesen Mordfall klären soll.

    Wie bereits im ersten Band nimmt sich die Autorin sehr viel Zeit, ihre handelnden Personen zu entwickeln und zu beschreiben.  Vor allem von der Ich-Erzählerin Cassie erfährt der Leser praktisch in jedem Moment, wie sie sich fühlt. Das führt dazu, dass Spannung entsteht, auch wenn die Handlung gerade nur wenig voranschreitet.

     Die Ereignisse des Vorgängerbandes werden immer wieder thematisiert, vor allem im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Beteiligten. Es ist daher von Vorteil, den ersten Band zu kennen ohne eine Voraussetzung zu sein.

    Ziemlich oft – für meinen Geschmack zu oft – zeichnet die Autorin ein schauriges, unheimliches Bild von Umgebung und Wetter, bemüht dem Leser einen Schauer über den Rücken zu jagen und ihn sich gruseln zu lassen. Das Buch zeichnet sich durch viele und fesselnde Dialoge aus.

    Manches blieb mir ein Rätsel, z.B. warum Cassie ihren Chef immer wieder während ihres Einsatzes hintergeht. Der Sinn der Aktion erschließt sich mir nicht.


    Man darf gespannt sein, wer im nächsten Band als Erzähler auftreten wird. Vielleicht gibt es ja eine Reihe, in der es immer um die Dublin Murder Squad geht, jedoch immer mit einem anderen Erzähler bei ansonsten gleichbleibendem Personal. Das wäre originell – zumindest ich kenne keine solche Reihe.


    Die Länge des Romans hat mich nicht –wie andere – gestört, ich fühlte mich eigentlich immer gut unterhalten. Das hätte aus meiner Sicht daher ein richtiger Klassiker werden können, wenn da nicht diese vermaledeite Idee mit der Doppelgängerin gewesen wäre. Das war mir zu abstrus und hat mich die Lektüre ständig mit dem Gedanken begleiten lassen, dass dieser hirnrissige Teil des Romans womöglich nicht vernünftig aufgelöst werden wird. Und so war es dann auch – leider.

     Daher für mich drei Sterne wert.

  17. Cover des Buches Der Sommerfänger (ISBN: 9783570308165)
    Monika Feth

    Der Sommerfänger

     (434)
    Aktuelle Rezension von: schnegge1998

    zu dem Buchcover: Direkt auf den ersten Blick finde ich das Cover spannend. Die Schmetterlinge lassen einen auf einer Art ein bisschen an den Sommer denken, sehen aber wiederum düster aus. 

    Meine Meinung: Spannung pur! Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, man fliegt förmlich durch die Seiten. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Man erlebt einen gruseligen Mordfall nach dem anderen. Die Morde kommen immer dichter. Für Luke wird diese ganze Sache immer ernster. Es bleibt bis zum Schluss unfassbar spannend. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man begibt sich automatisch mit auf die Jagd. Ich konnte mich in jeden der einzelnen Charaktere gut hineinversetzen. Besonders schrecklichen Nachgeschmack hat der Abschnitt in dem Tierheim bei mir hinterlassen. Das hat noch sehr im Nachhinein in meinen Gedanken gearbeitet.

  18. Cover des Buches Der Wahnsinn, den man Liebe nennt (ISBN: 9783453358799)
    Clara Römer

    Der Wahnsinn, den man Liebe nennt

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Ninjas

    Ich habe mich sehr darauf gefreut, die Geschichte zu lesen, da ich die Zusammenfassung darüber sehr spannend fand. So konnte ich als Leser in die Welt bzw. das Leben von Susa eintauchen und mit ihr auf die Reise gehen nach der Wahrheit. Von einem Tag auf den anderen bricht Susas heile Welt plötzlich zusammen und alles beginnt mit einem Kühlschrank. Unglaublich aber wahr...

  19. Cover des Buches Der Kindersammler (ISBN: 9783945386453)
    Sabine Thiesler

    Der Kindersammler

     (1.252)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Es ist mein erstes Buch von Sabine Thiesler, aber ich wurde nicht enttäuscht. Es ist gut geschrieben und zu Beginn wird die Spannung schon gut aufgebaut. 

    Die Figur des Täters ist für mich sehr authentisch dargestellt - ein perfider, etwas unheimlicher Psychopath. Das Thema ist sehr gewagt - heftig, krass. 

    In diesem Buch wird dem Leser von idyllischen Landschaften bis hin zu Angst der Eltern, ihr geliebtes Kind zu verlieren, alles geboten. Es handelt sich hierbei um ein Werk, über das ich auch nach dem Beenden noch längere Zeit nachgedacht habe. 

    Definitiv empfehlenswert, wenn man nicht zu zart besaitet ist.

  20. Cover des Buches Später Frost (ISBN: 9783462044492)
    Voosen | Danielsson

    Später Frost

     (158)
    Aktuelle Rezension von: schaebelchen

    Dies ist der erste Teil einer neuer Schweden-Krimi-Reihe. Smaländische Kommissarin und ihr Ermittlerteam ermitteln in einem komplizierten Fall. Die Protagonisten sympathisch, die Geschichte spannend und interessant und verwoben, nicht so einfach, Licht ins dunkel zu bringen. Sehr guter Auftakt.

  21. Cover des Buches Stark (Dark Half) (ISBN: 9783453433984)
    Stephen King

    Stark (Dark Half)

     (467)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Kurz, knackig und perfekt zusammengefasst zeigt der Klappentext worum es geht - allerdings denke ich, dass da auch viel persönliches von Stephen King drinsteckt, wie in vielen seinen Büchern. Allerdings möchte ich oft gar nicht wissen, wie viel ...
    Stephen King hat ja im Zeitraum von 1977 bis 1985 einige Bücher unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlicht. Als herauskam, dass "King" dahintersteckt, wurde Bachmann kurzerhand ein Grab geschaufelt mit der Diagnose Pseudonym-Krebs.
    Die Verkaufszahlen von Bachmanns Werken schossen danach in die Höhe.

    Dem Protagonisten Thad Beaumont ergeht es ähnlich und es gibt viele Parallelen. Wollen wir hoffen, dass sie aus der Fantasie unseres Meisters der Grusel-Mysterien entsprungen sind, denn ich fand, dass diese Geschichte schon von Beginn an einen unheimlichen Unterton hatte, der sich bis zum Schluss gehalten hat.
    Mit dem Prolog setzt der Autor schon so viele beunruhigende Vorstellungen in Gang, die er mit kleinen Details zwischendurch immer wieder verstärkt. Das hat er ziemlich genial gemacht! Man weiß im Grunde, was auf einen zukommen wird und auch wenn die Eheleute Beaumont mit einem Lächeln das Begräbnis des Pseudonyms Georg Stark feiern, ist nach dem ersten Mordopfer schnell klar, dass diese "dunkle Hälfte" sich nicht so einfach begraben lässt.

    Ich fand es konsequent spannend umgesetzt. Dieses Aufbegehren und der Lebenswille des fiktiven George Stark, der dafür wortwörtlich über Leichen geht, wurde bis in jedes grausige Detail beschrieben. Dass Thad selbst allerdings als Verdächtiger ins Visier der Polizei gerät, zwingt ihn zum Handeln und er ahnt, wer dahintersteckt, auch wenn es völlig unglaubwürdig scheint. Ein einsamer Kampf, wie es scheint, ohne Hoffnung, sich so einem widernatürlichen Widersacher entgegenstellen zu können.

    Alan Pangborn ist momentan Sheriff in Castle Rock (ein beliebter Schauplatz von King Geschichten) und ein Charakter, der auch in anderen Büchern vorkommt. Ein sehr sympathischer Mann, der sich nicht so leicht etwas vormachen lässt, aber dennoch zu seinen Überzeugungen steht, auch wenn sie abwegig erscheint.

    In der Mitte gab es einen kleinen Durchhänger, der aber nicht lange dauert und dann durch die steigende Spannung Richtung Showdown abgelöst wird.

    Ein unheimliches Grauen steigert sich zu grausamer Brutalität und den typischen ekligen Details, die sehr anschaulich diese unaufhaltsame Metamorphose illustriert haben. Auch das Ende fand ich perfekt für einen Horror-Roman xD

  22. Cover des Buches Als die schwarzen Feen kamen (ISBN: 9783570401477)
    Anika Beer

    Als die schwarzen Feen kamen

     (251)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Völlig unerwartet wird die fünfzehnjährige Marie von Gabriel, dem Schwarm ihrer Mitschülerinnen, angesprochen. Gabriel vermag die Wesen zu sehen, die sich im Schatten der Menschen verbergen, und in Maries Schatten bemerkt er etwas Beunruhigendes: einen Schwarm gefährlich anmutender schwarzer Feen. Gabriels Angebot, ihr zu helfen, lehnt Marie zunächst ab, doch als es den Feen gelingt, in die Realität einzubrechen, geht sie erneut auf ihn zu. Gemeinsam versuchen sie, das Wesen der schwarzen Feen zu ergründen. Dabei stoßen sie auf eine düstere Stadt aus Obsidian, die Marie einst in ihrer Phantasie erschuf, die jetzt aber von den schwarzen Feen beherrscht wird. Mit Gabriels Hilfe will Marie es wagen, die Obsidianstadt zu betreten, um sich den Feen zu stellen …

    Die Geschichte klang interessant, auch, wenn ich mir meinen Teil dazu schon dachte. Ich erwartete von der Handlung tatsächlich nicht viel, das klassische Schema, die üblichen Klischees. Wie sehr ich mich doch geirrt habe!

    Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwerer, an den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, was aber ziemlich schnell ging. Dann wurde die Geschichte zwar interessant, doch erst geschah, meiner Meinung nach, nicht viel. Was ich als Bestätigung meiner vorgefassten Meinung der Geschichte sah.

    Und dann ging es plötzlich richtig los. Spannung wurde an allen Ecken und Enden aufgebaut und steigerte sich mit jedem Kapitel. Es gab einige unerwartete Wendungen und mehrmals habe ich geschockt auf die Seiten gestarrt. Das Buch vereint Fantasy und Mystery, wobei einige Thriller-Elemente eingewoben wurden, deren Schockmomente mich gepackt haben und nicht mehr losließen.

    Die Charaktere in Form von Marie und Gabriel fand ich sehr gut ausgearbeitet. Ich habe mich in beide gut hineinversetzen können, mich mit ihnen gefreut, gebangt, gelitten und wurde nervös! Als dann die Kapitel aus Gabriels Sicht dazukamen, wurden die Unterschiede und Beweggründe der beiden offensichtlich, bauten noch zusätzlich Spannung auf. Allerdings haben hier auch tatsächlich ein paar Klischees Einzug gehalten. Marie, das unscheinbare Mädchen, anders als alle anderen. Gabriel, der wunderschöne, düstere und geheimnisvolle Mädchenschwarm.

    Und dann kam mein Highlight – das Ende! Mit einigem habe ich gerechnet, aber nicht damit. Es hat mich überrascht und mir dadurch sogar noch besser gefallen. Dieses Buch hat mich so weit gebracht, dass ich die Autorin definitiv im Auge behalten werde. Wahrscheinlich wird schon in nächster Zeit ein weiteres Buch von ihr bei mir einziehen

  23. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (348)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Das Buch bzw die Geschichte spielt auf zehn aneinander folgenden Tage. Die Leopardin, die alle unter Felicity Claitet oder auch Flick bekannt Kämpft für ihre Seite und sie hat einen Plan. Diesen Plan kann sich nur erreichen, wenn sie ein Team zusammenstellen kann und davor nicht geschnappt wird. Weil...Vorsicht, Spoiler,  es ist wirklich ein Kopf an Kopf Rennen.

    Insgesamt ein toller Spannungsroman, der sich nicht langatmig war. Soweit ich auch gesehen habe, ist die Geschichte inspiriert von einer wahren Begebenheit, aber möchte ich mir nicht zu sehr festlegen. Schöne Lesestunden mit diesem Schätzchen!

  24. Cover des Buches Celeste bedeutet Himmelblau (ISBN: 9783802593888)
    Brigitte Pons

    Celeste bedeutet Himmelblau

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Rezensionen-Isabel

    Ich habe es nicht bereut es zu lesen. Also ich fange jetzt einfach mal mit der Kritik an. Ich finde das Buch hört am Schluss zu schnell auf. Man weiß wer der Mörder ist, er wird.... ,aber was passiert mit dem Mädchen? (Ich habe gehört es wird noch ein bzw. mehrere Bänder geben. Vielleicht kommt das Mädchen, celeste, darin noch vor)ich hoffe es. In der leserund habe ich geschrieben. Ich habe eine verbindung mit dem mädchen. Sie ist einer meiner lieblingspersonen in diesem buch. Daher hoffe dass ich noch etwas höre bzw. Noch etwas lese von ihr. Die Geschichte an sich finde ich sehr schön auch der Schreibstil. Oft lese ich ein Buch und Frage mich kommt man auf so eine geschichte. Wie auch an diesem Buch. Eigentlich bin ich mehr so der fan von Romanen. Doch bei diesem Buch habe ich den Klappentext gelesen und gedacht das muss ich haben. Ich habe aus nicht bereut. Ich kann dieses Buch eigentlich nur weiter empfehlen. Ich hoffe es erscheinen noch viele Bände aus der Reihe.

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