Bücher mit dem Tag "doppelleben"
107 Bücher
- Karsten Dusse
Achtsam morden
(866)Aktuelle Rezension von: Burkhard_HankeCarsten Dusse gelingt mit Achtsam morden ein schwarzhumoriger Balanceakt zwischen Selbsthilfe-Ratgeber und Krimikomödie. Sein Protagonist stolpert auf herrlich absurde Weise durch Gewalt, Gelassenheit und Gewissensfragen. Sprachlich pointiert und mit liebevollem Seitenhieb auf Achtsamkeits-Trends geschrieben, bietet der Roman intelligentes Vergnügen, das zugleich zum Schmunzeln wie zum Nachdenken einlädt.
- Paula Hawkins
Girl on the Train
(1.255)Aktuelle Rezension von: Alison_SauerDer Thriller "Girl on the Train" überzeugt mit einer spannenden Handlung und einer unzuverlässigen Erzählerin, die den Leser ständig im Unklaren lässt. Rachel beobachtet täglich ein Paar vom Zug aus – bis die Frau plötzlich verschwindet. Die Geschichte entfaltet sich aus drei Perspektiven und offenbart nach und nach dunkle Geheimnisse.
Meiner Meinung nach ist die Geschichte Packend, psychologisch tiefgründig und voller überraschender Wendungen.
- Jennifer Wego
Der Black Pond Killer
(27)Aktuelle Rezension von: limkareDerek Hayes seit kurzem Sergeant des MapleHeights Police Department wird nicht geradeakzeptiert von seinen Kollegen. Täglich lässtihn das sein Team deutlich spüren. Deshalb istes ihm umso wichtiger sein Können zu beweisen.Als die Leichen von mehreren Frauen gefundenwerden, möchte er aus diesem Grund zeigendas die Wahl richtig war ihn zu befördern.Mit seinem feinem Spürsinn kommt er den Täterbei Zeiten auf die Schliche, jedoch ist auch der Täterhochintelligent und führt die Beamten immerwieder an der Nase herum. Leider leidet bei diesemFall auch sein Privatleben, was er schon schnell sehrstark bereuen wird.....
Mein Fazit:
Ich bin sehr froh das ich diesen Thriller lesen durfte.Er ist spannend und man fiebert von dem erstenMoment an mit.Ich als Genussleser konnte ihn nicht aus der Handlegen und hatte relativ schnell durch, freue michschon auf die Fortsetzung.
Für mich verdient der Thriller 5 von 5 Sternen - Daniel Kehlmann
Ruhm
(648)Aktuelle Rezension von: FeatherWer nach einem Roman mit sehr viel Tiefgang sucht, der ist bei "Ruhm" genau richtig. Hier muss man zweimal hinschauen, um alles verstehen zu können.
Was mich an diesem Buch so begeistert hat, war, dass sich diese neun einzelnen Geschichten, die man anfangs gar nicht in Verbindung gesetzt hat, plötzlich ein riesiges Konstrukt an versteckten Parallelen und Verbindungen ergeben haben. Ich habe nicht damit gerechnet, dass die einzelnen, in sich abgeschlossenen Geschichten, so große Handlungsstränge teilen – vielleicht das Überthema, aber sonst? Relativ schnell hat sich das dann als Irrtum herausgestellt und zum Glück für ein außergewöhnliches Leseerlebnis gesorgt.
Der Schreibstil hat sich von Geschichte zu Geschichte unterschieden, war insgesamt auch flüssig, aber doch etwas langwierig. Vor allem anfangs ist es mir persönlich schwergefallen, in die erste Geschichte reinzukommen.
Die Charaktere hingegen waren sehr gut ausgearbeitet und auch erzählt; sie hatten Wiedererkennungswert und mir hat es sehr gefallen, dass sie in ihren Unterschieden einen lebendigen und passenden Eindruck erweckt haben.
Ich kann "Ruhm" jedem ans Herz legen, der gerne Bücher liest, über die man nachdenken und vielleicht sogar Stellen doppelt lesen muss. Es ist ein Roman zum kritischen Hinterfragen und Nachdenken, auch perfekt als Lektüre geeignet.
- Christiane F.
Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
(2.330)Aktuelle Rezension von: Moidlvomberchich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch großartig schreiben soll, außer dass ich finde, dass dieses Buch ein absolutes Muss für jeden sein sollte
klasse erzählt, einfach anders, absolut intensiv und tiefgreifend, schockierend, ehrlich - einfach krass
und genau deshalb absolut gut und ein absolutes muss zum lesen!
ganz klare Leseempfehlung!
- Cecelia Ahern
Der Glasmurmelsammler
(416)Aktuelle Rezension von: Buecherliebe_19Auch wenn "Der Glasmurmelsammler" von Cecelia Ahern schon etwas älter ist, war es mir eine große Freude, dieses Buch zu lesen. Ich habe bereits mehrere Werke der Autorin verschlungen und bin immer wieder beeindruckt davon, wie sie scheinbar leichte Geschichten mit viel Gefühl und Tiefe erzählt. Auch dieses Buch entfaltet mit jeder Seite mehr Wirkung und regt intensiv zum Nachdenken an.
Im Zentrum stehen Fergus und seine Tochter Sabrina. Fergus lebt nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim. Er ist körperlich eingeschränkt, leidet unter Gedächtnislücken und erinnert sich kaum an seine Vergangenheit. Nach der Wohnungsauflösung tauchen plötzlich einige Kartons mit persönlichen Gegenständen auf. Darunter eine sorgfältig geführte Murmelsammlung. Weder Sabrina noch ihre Mutter ahnten etwas von dieser Leidenschaft. Eine handgeschriebene Inventarliste lässt erkennen: ausgerechnet die wertvollsten Murmeln fehlen. Sabrina beginnt der Spur dieser Murmeln zu folgen und begibt sich damit auf eine Reise in das unbekannte Leben ihres Vaters.
Die Geschichte wird in zwei miteinander verwobenen Handlungssträngen erzählt: Die Gegenwart schildert Sabrinas Suche nach den verschwundenen Murmeln und nach Antworten, während der zweite Strang in die Vergangenheit zurückführt und Fergus’ Leben von seiner Kindheit bis ins Erwachsenenalter beleuchtet. Diese Rückblicke zeigen, wie Fergus zu dem Menschen wurde, der er ist mit all seinen Widersprüchen, Geheimnissen und inneren Kämpfen.
Cecelia Aherns Schreibstil ist wie gewohnt klar, einfühlsam, bildhaft und leicht zu lesen. Besonders gelungen finde ich die ruhige Erzählweise, die trotzdem fesselt. Auch humorvolle Momente sind geschickt eingestreut und lockern die eher ernste Thematik auf.
Die zentrale Botschaft des Romans hat mich sehr berührt: dass es Mut erfordert, zu sich selbst zu stehen und seine Leidenschaften nicht zu verstecken und dass echte Liebe und Akzeptanz all unsere Ecken und Kanten mit einschließen. Außerdem, dass es Dinge gibt, die wir eigentlich nicht vergessen wollen und es daher wichtig ist, dass es Menschen gibt, die diese Erinnerungen stetig für uns am Leben halten.
"Der Glasmurmelsammler" ist ein stilles, emotionales Buch mit viel Tiefe, dass mich noch lange beschäftigt hat. Eine klare Leseempfehlung für alle, die leise, aber eindringliche Geschichten lieben.
- Robert Louis Stevenson
Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Gebunden in Cabra-Leder
(670)Aktuelle Rezension von: JaninezachariaeKennst du das auch:
Du denkst, du kennst eine Geschichte, weil sie einfach irgendwie schon immer da war, und dann stellst du fest, dass du sie nicht gelesen, sondern nur geschaut hast?
So ging es mir tatsächlich mit R. L. Stevensons Buch "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" und ich bin begeistert von dem, was 1886 möglich war. Eine Gothic-Horror-Novelle.
Die Dramatik in dieser Geschichte, der Aufbau und allgemein, das gesamte Setting haben mich richtig in den Bann gezogen. Es ist beeindruckend, mit wie viel Vielfältigkeit hier gearbeitet wurde. Die Andeutungen, der Umstehenden, die zwiespältige Aneignung des Menschen und die groteske Darstellung des menschlichen Geistes haben dieses Buch zu einem Meisterwerk gemacht, und ich kann durchaus nachvollziehen, warum und wieso.
Robert Louis Stevenson hat eine Kreatur erschaffen, die vermutlich zu damaligen Zeiten für Empörung gesorgt hat.
Stevenson spielt regelrecht mit dem Verstand der Lesenden und hüllt sie bewusst in ein Geheimnis ein, was so gewaltig droppt, dass es mir wirklich selbst die Sprache verschlug – obgleich ich irgendwann einmal den einen oder anderen Film gesehen habe.
Doch all diese menschlichen Abgründe zu lesen, zu erforschen und in den Geist des Doktors einzutauchen, ist etwas vollkommen anderes.
Es ist genial, dass es sich hier um eine zweisprachige Ausgabe handelt.
Diese Geschichte hat wirklich meine Vorstellungen gesprengt, was man damals schon für möglich gehalten hatte und welche Wege der Autor selbst gegangen sein muss.
Ebenfalls spannend und interessant ist der allgemeine Aufbau der Geschichte. Wir sind nur Gast in einer Erzählung über Hyde oder Jekyll. Wir sind mitten in den Gerüchten, um eben jene Personen. Erleben es als jemanden, der deren Anwalt ist, und haben doch den Eindruck, die beiden persönlich zu kennen.
Und auch hier: Das, was der Autor andeuten wollte und geschafft hat, umzusetzen, ist einzigartig. Er spielt mit dem, was man glaubt zu wissen. Geht Gerüchten nach, forscht, was war, und beobachtet den Doktor. Bekommt ein Bild von Hyde und doch ist all das nur die Macht dessen, was man von außen wahrnimmt. Nicht, was tatsächlich los ist. Die äußere Wahrnehmung ist das, was dieser Geschichte Leben eingehaucht hat. Die Umstehenden wissen nicht die ganze Wahrheit, nor die eigentlichen Beweggründe. Und ich bin der absoluten Überzeugung, dass hier die eigentlichen Abgründe und Tiefen des menschlichen Wesens dargestellt werden. Nicht unbedingt nur in Hyde oder Jekyll, sondern in dem, was wir glauben, zu wissen und zu kennen. Gerüchte haben Macht. Und das demonstriert er hervorragend.
- Lucinda Riley
Der Lavendelgarten
(848)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Emilie de la Martinières hat jahrelang versucht, ihrem aristokratischen Hintergrund zu entkommen. Doch nach dem Tod ihrer distanzierten Mutter steht sie plötzlich allein vor dem Erbe der Familie und kehrt in das alte Château in der Provence zurück. Dort findet sie eine Gedichtsammlung ihrer Tante Sophia, deren tragische Liebesgeschichte dunkle Schatten auf die Vergangenheit wirft. Nach und nach erkennt Emilie, dass die Entscheidungen ihrer Vorfahren auch ihre eigene Zukunft beeinflussen und dass es an ihr liegt, einen neuen Weg zu öffnen.
Die Geschichte wirkte auf mich wie ein angenehmer Roman für zwischendurch voller Südfrankreich-Flair. Allerdings fühlte sich manches recht offensichtlich konstruiert an, sodass bestimmte Wendungen wenig überraschend kamen. Dennoch lässt sich der Roman dank des flüssigen, bildhaften Schreibstils wunderbar lesen, und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart verleiht der Handlung emotionale Tiefe, die mich trotz kleiner Schwächen gefesselt hat.
Mein Fazit: Eine leicht melancholische Familiengeschichte, in der die Vergangenheit Auswirkungen auf die Zukunft hat. Vier Sterne.
- Arno Strobel
Der Sarg
(743)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueEin Arno Strobel Buch das ein bisschen Älter ist aber sich dennoch super lesen lässt. Sehr flüssiger Schreibstil, man kommt gut durch die Seiten. Fand auch die Geschichte sehr nachvollziehbar und auch realistisch. Nur fehlte mehr die Charaktere und auch die Spannung.
In den meisten Büchern von Arno Strobel ist es sehr rasant und spannend. Genau das fehlte mir hier.
Dennoch eine Angsteinflösende Szenario, dass ich nicht selbst erleben möchte.
- Nele Neuhaus
Tiefe Wunden (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 3)
(769)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Tiefe Wunden ist ein solider Kriminalroman aus der Reihe um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Wie gewohnt schreibt Nele Neuhaus flüssig und detailreich, wodurch sich die Geschichte angenehm lesen lässt. Der Fall selbst war spannend aufgebaut, konnte mich aber nicht vollkommen fesseln. Einige Wendungen wirkten vorhersehbar, und die emotionale Tiefe, die ich mir gewünscht hätte, blieb etwas aus.
Trotzdem überzeugt das Buch mit einer gut konstruierten Ermittlungsarbeit und authentischen Figuren. Besonders Fans der Reihe werden hier auf ihre Kosten kommen, auch wenn es für mich persönlich kein Highlight war. Insgesamt ein gutes, solides Buch – lesenswert, aber nichts, was lange im Gedächtnis bleibt.
- Nele Neuhaus
Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
(489)Aktuelle Rezension von: bookxn_bellySchon auf den ersten Seiten hat mich "Muttertag" bereits in seinen Bann gezogen. Besonders hilfreich fand ich das ausführliche Personenverzeichnis zu Beginn – gerade für Leserinnen und Leser, die vielleicht nicht alle Vorgängerbände präsent haben, ist das eine echte Erleichterung. So kann man ohne Probleme in die Geschichte starten, obwohl Nele Neuhaus wie gewohnt viele Figuren geschickt miteinander verwebt.
Der Schreibstil ist für mich wieder absolut grandios gewesen. Nele Neuhaus versteht es, Spannung und Emotionen perfekt auszubalancieren, sodass ich von Anfang an völlig im Buch versunken bin. Es ließ sich unglaublich gut lesen – flüssig, fesselnd, atmosphärisch – genau wie die Teile zuvor.
Die Charaktere der Reihe sind mir inzwischen wahnsinnig ans Herz gewachsen. Ich konnte mich hervorragend in das Ermittlerteam hineinversetzen und habe jede Szene mit ihnen regelrecht miterlebt. Besonders das Ende hat es dann nochmal in sich: Die Spannung zieht nochmal ordentlich an, mein Herz ist stellenweise richtig gerast.
Ich habe Muttertag von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und habe absolut nichts daran auszusetzen. Für mich ist es ein weiterer großartiger Band der Reihe, der Lust macht, direkt zum nächsten Teil zu greifen – worauf ich mich jetzt schon riesig freue und direkt mit beginnen werde.
Die gesamte Reihe ist wirklich eine absolute Leseempfehlung von mir!
- Michael Robotham
Die andere Frau
(11)Aktuelle Rezension von: LennyErstmal ein Kompliment für das schöne Cover! Ich liebe es! Der Titel passt! Mehr muss man eigentlich zum Hörbuch nicht wissen.....
Ich habe auch hier keinen Klappentext gelesen...
Die Story geht sofort so klasse los! Ich war ganz lange ganz fassungslos..... wollte erst auch der anderen Frau nicht wirklich Glauben schenken.... aber das muss man sich unbedingt selbst anhören!
Super vorgelesen!
- Jennifer Niven
Stell dir vor, dass ich dich liebe
(326)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaNachdem ich vor ein paar Jahren schon so gar nicht in „All die verdammt perfekten Tage“, einem weiteren Roman von Jennifer Niven, hineinfinden konnte, war ich etwas skeptisch, was diesen hier anbelangt, muss aber sagen, dass ich wirklich positiv überrascht wurde, denn er konnte mich tatsächlich auf gewisse Weise in seinen Bann ziehen.
Durch die sehr kurzen, aber prägnanten Kapitel, fiel es mir wirklich leicht, in die Geschichte hineinzufinden und bei der Sache zu bleiben. Überhaupt ließ sich das Buch richtig schnell und flüssig lesen, was nicht nur an der Kürze der Kapitel lag, sondern auch am guten und flüssigen Schreibstil der Autorin. Ebenso hat sie ein riesiges Talent, das Setting, die Charaktere und deren Gefühle zu beschreiben.
Dabei fand ich die beiden Protagonisten sehr interessant, wie sie sich weiterentwickeln und schlussendlich zueinanderfinden. Beide haben eine gewisse Last zu tragen und alle zwei sind richtig gut geschrieben, vor allem aber Libby, die zwar innerlich sehr unsicher ist und mit den Dämonen ihrer Vergangenheit und auch ein Stück weit der Gegenwart zu kämpfen hat, aber dennoch wahnsinnig schlagfertig ist und sich nichts bieten lässt. Für mich ist sie ein sehr starker und liebenswerter Mensch, selbst wenn sie selbst eine Weile braucht, um das zu begreifen. Im Gegensatz dazu wirkt Jack, obwohl er beliebt ist, gut aussieht und mit dem scheinbar coolsten Mädchen der Schule zusammen ist, sehr unsicher. Er versteckt sein Problem und versucht allein damit klar zu werden. Als beide aufeinandertreffen und sich näher kennenlernen, können sie sich gegenseitig helfen, wobei auch hier wieder Libby eher die treibende Kraft ist.
Schön fand ich auch, wie gut sich die Autorin informiert hat. Obwohl ich vorher nicht viel über Gesichtsblindheit wusste, habe ich in diesem Buch noch viel darüber gelernt. Ebenso über die Folgen und Probleme, die damit einhergehen. Dennoch konnte ich mir nicht so recht vorstellen, wie Jack es so lange geheim halten konnte. Ebenso fand ich die Problematik von Libbys Übergewicht etwas zu überdramatisiert. Gut, bis zu dem Part, als sie das dickste Mädchen Amerikas war, fand ich das Interesse daran noch nachvollziehbar und auch, dass sie danach noch als dieses abgestempelt wird. Dennoch gibt es in Amerika so viele übergewichtige Menschen, dass sie in ihre Schule nicht so herausstechen sollte, wie sie es tut.
Trotzdem mochte ich die Geschichte wirklich gern, konnte beide Protagonisten richtig gut leiden und habe sie auch gern dabei begleitet, zu sich zu finden und auch zueinander. Ich habe Libby wirklich für ihre Schlagfertigkeit gefeiert und Jack mochte ich, weil er einen guten, sanften Charakter hat. Beide zusammen ergeben ein gutes Team. Und selbst, wenn mir am Ende das gewisse Etwas noch gefehlt hat, würde ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, denn es ist süß, kurzweilig und stellenweise sogar richtig tiefgründig.
- Michael Robotham
Die andere Frau
(141)Aktuelle Rezension von: LeseRolliMeine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.
Trauer um einen geliebten Menschen, ist eins der schmerzhaftesten und stärksten Gefühle. Jeder von uns, geht mit Eindrücken anders um. Als Erwachsener ist es teilweise zwar schwierig, aber wir versuchen die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Kinder hingegen können Trauer noch nicht verstehen. Sie verschließen sich eher und machen sich die eigenen Gedanken. Wir Erwachsene merken dadurch oft nicht, wie sehr ein Kind unter den Umständen der Trauer leidet. Es kommt aber der Tag, in dem alles an die Oberfläche gelangt. Trauer ist ein steiniger Weg, der sehr lang ist. Darum sollten wir immer über Trauer reden, denn diese kann innerlich sehr viel anrichten.
Wir lernen in unserem Leben, viele Menschen kennen, jeder von ihnen hat aber eine Vergangenheit. Die eine ist eher erhellend, die andere finster. Bei der Vergangenheit, die vielleicht nicht am hellsten war, stoßen viele auf Ablehnung. Dabei wird oft vergessen, dass diese Menschen gerade Unterstützung benötigen, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Viele von den Menschen, die eine schwierige Lebensgeschichte haben, hoffen auf eine 2. Chance. Diese sollten sie bekommen, schließlich weiß niemand, warum dieses Leben sich so gestaltet hat. Darum ist es bewundernswert, wenn ein Mensch sich entschieden hat, aus der Dunkelheit zu entfliehen.
Keiner von uns ist perfekt. Auch, wenn dies einigen Menschen vermittelt wird, ist dies genau deren Schwäche. Dieses Unperfekt sein, sorgt eben dazu, dass wir Fehler begehen. Diese Fehler, können ein anderes Leben von heute auf morgen komplett verändern. Leider gibt es aber schwache Charaktere, die ihr Fehlverhalten vertuschen wollen und dazu Hilfe von einflussreichen Leuten in Anspruch nehmen.
Diese Uneinsichtigkeit, führt in den meisten Fällen dazu, dass der Hass und die Wut von Angehörigen auf sich gezogen wird. Die Person, deren Fehler gedeckt werden, hat irgendwann das Gefühl, unantastbar zu sein und fürchtet keine Konsequenzen mehr. Doch keine Schuld ist jemals vergessen und dies sollten wir uns immer bewusst sein.
Ein Fehlverhalten zu vertuschen, ist nicht immer einfach. Sehr oft versuchen Menschen es, als kleines oder großes Geheimnis zu betrachten. Dieses soll, in den Augen dieser Personen, immer im Verborgenen bleiben. Es wird aber der Tag kommen, in dem jedes Geheimnis an der Oberfläche erscheint und dabei hat der Geheimnisträger nicht einmal Einfluss darauf.
Dieses ganze Verhalten, versuchen wir oft damit zu erklären, dass dies „normal“ ist. Schließlich möchte niemand, dass über ihn schlecht geurteilt wird. Dabei wird aber oftmals vergessen, dass ein Geheimnis, dass schlimme Dinge vertuschen soll, niemals mit einer schweren Vergangenheit gleichgesetzt werden darf. Dennoch sind wir eher bereit, einem Menschen, dessen schwerwiegendes Geheimnis an die Oberfläche kommt, eine 2. Chance zu geben, aber nicht einem Menschen, mit einer schweren Vergangenheit.
Könnte es daran liegen, dass wir befürchten, dass die Person, die eine schwere Vergangenheit hatte, kaputt ist?
Als Kind betrachten wir unsere Eltern oftmals als Vorbild und denken, sie wären heilig. Irgendwann kommt aber der Tag, in denen wir das Verhalten unserer Eltern hinterfragen und uns unsere eigenen Gedanken machen. Dabei geschieht es nicht selten, dass uns unsere Eltern irgendwann enttäuschen.
Es liegt dann aber an uns, ob wir diese Enttäuschungen akzeptieren oder nicht. Wir neigen oft dazu, gewisse Verhaltensmuster unserer Eltern anzunehmen. Dabei entscheiden wir, ob wir gewisse Verhaltensweisen genauso umsetzen, mit dem Wissen, unsere Kinder zu enttäuschen oder ob wir es besser machen.
- Guillaume Musso
Das Mädchen aus Brooklyn
(281)Aktuelle Rezension von: martina400„Jeder Mensch hat drei Leben: ein öffentliches, ein privates und ein geheimes.“ S. 370
Inhalt:
Jakob ist beharrlich in allem was er tut. Ganz praktisch zeigt Leo Bigger auf, welche Eigenschaften man sich von Jakob für sein eigenes Leben abschauen kann und was der Segen Gottes bedeutet.
Cover:
Das Cover ist neutral und eher unauffällig.
Meine persönliche Meinung:
In diesem Roman glaubt man fast in einem Thriller zu stecken. Die Geschichte ist sehr spannend und durch die kurzen Kapitel kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Anfangs ist schnell klar, warum sich Anna verantwortlich fühlt für den Tod der anderen Mädchen. Das kann man gut erwähnen. Trotzdem weiß man bis zum Schluss nicht ganz genau wie sich was zugetragen hat und immer wieder kommen neue Details ans Licht. Es ist alles schlüssig, wenngleich man auch gedanklich gut am Ball bleiben muss. Immer mehr Personen kommen dazu und die Hintergrundgeschichte gewinnt immer mehr an Gewicht. Das wird dann zum Teil ein bisschen verwirrend wie alles mit der Hauptgeschichte zusammenhängt. Trotzdem ist es dem Autor gelungen, Überraschungen einzubauen und Erklärungen und Handlungen logisch erscheinen zu lassen. Bei Musso weiß man nie genau was einem erwartet, aber dieses Buch gefiel mir wieder einmal sehr gut.
Fazit:
Ein reißender und spannender Roman, den man kaum aus der Hand legen kann. - Henning Mankell
Mörder ohne Gesicht
(1.008)Aktuelle Rezension von: Pascal_MaessHenning Mankells „Mörder ohne Gesicht", der erste Band der Wallander-Reihe, hat mich von Anfang an durch seinen prägnanten und reduzierten Erzählstil überzeugt. Der Schreibstil mag zunächst ungewohnt erscheinen, erinnert aber mit seiner präzisen, teils stakkatoartigen Erzählweise an die Direktheit eines „Maschinengewehrs". Diese Klarheit, gepaart mit dem Verzicht auf überflüssige Ausschmückungen, sorgt dafür, dass die Handlung stets auf den Punkt bleibt und nie ins Stocken gerät. Selbst alltägliche Handlungen, wie Wallanders Reisen von einem Ort zum anderen, werden aufs Wesentliche reduziert, ohne dass dabei etwas fehlt.
Die Handlung selbst ist geprägt von rea-litätsnaher Polizeiarbeit. Wer actiongela-dene Szenen, Explosionen oder filmreife Verfolgungsjagden sucht, wird hier nicht fündig. Stattdessen überzeugt das Buch durch die nüchterne und präzise Darstellung von Ermittlungsarbeit. Gerade diese sachliche Herangehensweise macht die Geschichte so fesselnd - die Spannung entsteht aus der Authentizitat der Arbeit und den falschen Fahrten, denen man als Leser ebenso auf den Leim geht wie die Ermittler. Mankell schafft es meisterhaft, den Leser in den Denkprozess der Ermittler einzubeziehen, sodass man selbst miträtseln kann.
Kurt Wallander ist eine Figur, die mich besonders beeindruckt hat. Mankell gibt einen tiefen Einblick in seine Persönlichkeit und Gefühlswelt. Wallander ist ein vielschichtiger Charakter, der manchmal unsympathisch wirkt, gleichzeitig aber auch seine menschliche und mitfühlende Seite zeigt. Diese Ambivalenz macht ihn glaubwürdig und interessant. Es ist spannend, Wallanders Entwicklung im Verlauf des Buches zu beobachten, und ich freue mich darauf, seine charakterliche Reise in den folgenden Büchern weiterzuverfolgen.
Ein weiteres Highlight des Buches ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Themen. Besonders auffällig ist, wie aktuell die Diskussionen über Themen wie Asylpolitik und Rassismus auch heute noch sind - mehr als 30 Jahre nach Erscheinen des Buches. Dies verleiht dem Werk eine zeitlose Relevanz und regt zum Nachdenken an. Ich bin gespannt, welche weiteren gesellschaftlichen Fragestellungen Mankell in den nächsten Bänder -'fgreifen wird.
Insgesamt ist „Mörder ohne Gesicht" ein beeindruckender Auftakt der Wallander-Reihe. Die Kombination aus realitätsnaher Ermittlungsarbeit, spannenden Wendun-gen, einem tiefgründigen Hauptcharakter und gesellschaftskritischen Themen macht das Buch zu einem echten Leseer-lebnis. Ich freue mich auf die Fortsetzung der Reihe und bin gespannt, wie sich Kurt Wallander weiterentwickelt.
Fazit: Ein gelungener Start in eine der wohl bekanntesten Krimireihen - absolut empfehlenswert!
- Kirsten Raab
Rindsmord
(7)Aktuelle Rezension von: wampyBuchmeinung zu Kirsten Raab – Rindsmord
„Rindsmord“ ist ein Kriminalroman von Kirsten Raab, der 2017 bei bookshouse erschienen ist.
Zum Autor:
Kirsten Raab, Jahrgang 1970, wuchs in der Nähe von Bremerhaven an der Weser- und Nordseeküste auf dem Land auf. Bücher und Geschichten fesseln sie seit ihrer Kindheit, sodass sie schon früh begann, eigene kleine Erzählungen zu verfassen. Die gelernte Bürokauffrau lebt mit ihrem Mann in Eschborn, doch obwohl sie seit beinahe zwanzig Jahren in der Nähe von Frankfurt am Main lebt und arbeitet, hat sie die Liebe zu der Region, in der sie aufwuchs, mit dem bisweilen unwirtlichen Klima, dem rauen Charme der Menschen und dem ewigen Spiel von Wind und Gezeiten nie losgelassen.
Klappentext:
Auf einer Bullen-Weide bei Söderbrock wird die zertrampelte Leiche des Bankdirektors Kurt Westermann gefunden. Was zunächst nach einem tragischen Unglück aussieht, entpuppt sich schnell als Mord. Kommissar Piet Petersen und sein Kollege Hauke Hansen nehmen die Ermittlungen auf und schnell wird klar: Der honorige Bankdirektor führte offenbar ein Doppelleben. So blicken Petersen und Hansen immer tiefer in einen Abgrund aus Macht, Gier, und Gewalt.
Meine Meinung:
Der Einstieg ist gelungen und die Hauptfiguren wirken sympathisch, obwohl sie Ecken und Kanten haben, auch wenn die Charakterzeichnung nicht sehr tief ist. Die Kommissare haben auch ein Privatleben und dieses findet sich wieder. Der ältere Kommissar hat den Tod seiner Frau noch nicht überwunden und leidet an Depressionen, während der jüngere Kollege noch immer nach der Liebe seines Lebens sucht. Die Erzählperspektive wechselt und es baut sich auch Spannung auf. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Doch dann kommt ziemlich überraschend das Ende, das mich weitgehend ratlos zurück gelassen hat. Der Fall wird abgeschlossen, weil es zu einer Anklage kommt. Die Polizisten sind es zufrieden, obwohl es für Verletzungen des Opfers und des Bullen keine vernünftige Erklärung gibt.
Fazit:
Der ruhige Erzählstil ist eine Stärke des Krimis, der auch Atmosphäre und Spannung ausstrahlt. Aber das Ende hat mich tief enttäuscht und führt zur Abwertung dieses durchaus lesenswerten Buches. So gibt es nur zwei von fünf Sternen (50 von 100 Punkten). - Sonia Rossi
Fucking Berlin
(587)Aktuelle Rezension von: Perse- Details:
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 29.07.2008
Verlag: Ullstein
Genre: Autobiografie
Seitenanzahl: 284
- Inhalt:
Eine junge Frau die nach Deutschland kommt, um zu Studieren, landet ziemlich schnell im Rotlichtmilieu und erzählt von dieser Zeit.
- Meinung:
Als das Buch damals rausgekommen ist, hatte meine damalige Beste Freundin es und ich wollte es auch gerne lesen. Wie das Leben so ist, hat sich das Vorhaben im Sande verlaufen und es galt das Prinzip "aus den Augen, aus dem Sinn". Wiederentdeckt beim Schmökern, habe ich es dann gebraucht gekauft (da es nicht mehr gedruckt wird und es auch nicht als eBook vorhanden ist) und sofort angefangen zu lesen. Ich fand ihre Geschichte sehr interessant und das was sie erzählt, ist auch teilweise nicht ohne.
- Fazit:
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und es wird mir wahrscheinlich auch noch lange im Gedächtnis bleiben.
- Empfehlung:
Für alle, die sich für das Thema "Rotlichtmilieu" interessieren.
Eine Kauf- und Leseempfehlung von mir!
- Erdem Uçar
Der Himmel über Nebra
(11)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn der letzten Zeit hatte ich schon öfter das Glück, Debüts zu lesen. Debüts, die mal sehr gut oder gut, bis hin zu na ja waren. Hier hingegen hatte ich von der ersten Seite an das Gefühl, dass mich etwas tolles erwartet.
Toll im Sinne von spannend und unterhaltsam.
Mit dem Kleinganoven Etienne ist dem Autor ein sehr interessanter Protagonist gelungen. Aber auch die Ermittler nehmen eine besondere Rolle ein. Irgendwie sind sie mir während des Lesens auch so ein bisschen ans Herz gewachsen.
Etwas irritiert war ich jedoch über die verschiedenen Handlungsstränge die ich teilweise doch recht verwirrend fand. Aber gen Ende wurde dann doch alles klar.
Ich hatte zwar früher schon von der Himmelsscheibe gehört bzw. gelesen, aber nun war ich doch neugierig geworden und muss mich unbedingt mal näher darüber informieren.
Vielen Dank dem Autor für die Anregung zu diesem überaus spannenden Thema und das tolle Krimidebüt.
- Tina Dreher
Die Leopardin
(356)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteEs geht um die Britische Agentin Flick, die unter widrigen Umständen mit ihrem Team eine entscheidende deutsche Fernmeldezentrale in Frankreich zerstören soll. Doch dabei ist ihr der deutsche Dieter Franck immer scharf auf der Spur.
Es ist super spannend geschrieben und auch einfallsreich, über welche verschiedenen Methoden Verfolger abgehängt, Dinge verborgen und Ziele erreicht wurden. Natürlich wirkt es besonders an einigen Stellen unrealistisch, wie viel Glück im Spiel ist, doch das fällt nicht wirklich auf. Es ist vor allem aber auch interessant, wie viel Recherche dahinter steckt. Über die Technik die verbaut ist, die Waffen, die Flugzeuge und den ganzen Ablauf von solchen Missionen und alles. Es wirkt dadurch sehr realistisch und könnte genau so in der Realität passiert sein. Für mich sollte ein Buch über eine Spionin genau so sein.
- Leila Sales
This Song Will Save Your Life
(198)Aktuelle Rezension von: MommeetsbooksDas Buch zeigt einem wie schwierig es ist als Jugendlicher sich selbst zu finden und man auch echt schwere Zeiten durch machen muss . Leider hatte ich meine Probleme mit dem Schreibstil und habe erst nach 2/3 so richtig ins Buch reingefunden Davor hat mir der „ Sogfaktor“ gefehlt . Vielleicht lag es auch daran , dass ich keine Verbindung zu Elise aufbauen konnte .
Aber trotzdem kann ich es empfehlen, vorallem Jugendlichen . - Leah Rae Miller
Flirt mit Nerd
(261)Aktuelle Rezension von: america2903In „Flirt mit Nerd„ dreht es sich um die 17-jährige Maddie, die mit dem beliebtesten Footballspieler der Schule zusammen ist. Sie selbst ist Cheerleaderin, aber führt gewissermaßen ein Doppelleben, denn sie liebt Comics, aber hält dies geheim. Als sie dann auf den Nerd Logan trifft, bricht ein Gefühlschaos aus..
Meine Meinung:
Ich fand Maddie ist eine sehr angenehme Protagonistin, sie handelt nachvollziehbar und logisch (für mich). Ich lese selbst viel, obwohl keiner meiner Freunde diese Leidenschaft teilt, das finden auch manche Leute seltsam. Deshalb fand ich Maddie von Anfang an sympathisch und konnte mich gut mit ihr identifizieren. Auch Logan mochte ich gern, er war total lieb, und ich denke, ich hätte ihn auch sehr gemocht wenn ich an Maddie‘s Stelle gestanden hätte :)
Das Buch hatte außerdem einen sehr angenehmen Schreibstil, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es ist zwar nicht sonderlich tiefgängig, aber vermittelt trotzdem gewisse Werte und ist einfach sehr süß und angenehm um es zwischendurch zu lesen. Von mir eine klare Empfehlung!
- Kathinka Engel
Halte mich. Hier
(197)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Halte mich. Hier überzeugt vor allem durch seine liebenswerten Figuren. Besonders Zelda ist ein einzigartiger Charakter, der mit ihrer eigenwilligen, manchmal unkonventionellen Art sofort heraussticht. Ihr Zusammenspiel mit Malik ist das Herzstück der Geschichte – ruhig, ehrlich und wunderbar authentisch. Die Dynamik zwischen den beiden verleiht dem Buch eine süße, natürliche Note, die man beim Lesen wirklich spürt.
Inhaltlich bleibt die Story jedoch etwas hinter ihrem Potenzial zurück. Der Plot ist solide, aber insgesamt vorhersehbar und hätte an einigen Stellen mehr Spannung und Tiefe vertragen können. Trotzdem gelingt Kathinka Engel mit dem Auftakt des Romans ein starker Einstieg, der Lust auf mehr macht und die Figuren sympathisch in den Mittelpunkt rückt.
Alles in allem ist Halte mich. Hier ein gefühlvolles Buch, das man trotz kleiner Schwächen gerne liest. Perfekt für alle, die sanfte Liebesgeschichten mit besonderen Charakteren und echter Herzenswärme mögen.
- Tami Fischer
Hiding Hurricanes
(434)Aktuelle Rezension von: IvyULenny führt ein Leben mit zwei Gesichtern: tagsüber Studentin, nachts Tänzerin Daisy in einem Club. Sie verhüllt ihre wahre Identität, um sich zu schützen, doch ihr Herz ist längst verloren, an Creed, ihren ehemals besten Freund, der in Daisy die Frau sieht, die er nie ganz gekannt hat.
Lenny ist ein Charackter voller Widersprüche. Sie wirkt stark, aber man spürt ihr inneres Chaos und ihre Sehnsucht. Creed schwankt zwischen Bewunderung und Schuldgefühlen. Ihre Beziehung wächst über Missverständnisse, verborgene Identitäten und Angst vor Verlust.
Der Stil zieht dich hinein, die Kapitel wechseln schnell, die Spannung steigt mit jedem Schritt, den Lenny wagt. Manche Szenen sind emotional heftig, gelegentlich hätte ich mir stärkere Überraschungen gewünscht, und das Prinzip des Doppellebens ist nicht neu. Aber das Buch überzeugt durch Atmosphäre, Figuren, emotionale Momente und eine überraschend kraftvolle Entwicklung.























