Bücher mit dem Tag "dorfleben"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "dorfleben" gekennzeichnet haben.

254 Bücher

  1. Cover des Buches Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick (ISBN: 9783499275388)
    Kelly Moran

    Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick

     (1.187)
    Aktuelle Rezension von: world_of_booklove

    Avery braucht mit ihrer Tochter Hailey einen Neuanfang und zieht zu ihrer Mutter ins kleine Städtchen Redwood. Nach einer gescheiterten Ehe und einem Mann der sich nicht für seine autistische Tochter interessiert, muss Avery erstmal wieder lernen ein eigenes Leben zu führen und neues Vertrauen schaffen.

    Schnell trifft sie auf den grummeligen Tierarzt Cade, der ihr mit dem zugelaufenen Hund ihrer Tochter hilft. Cade ist der mittlere der O'Grady Brüder und leitet seit dem Tod seines Vaters, zusammen mit seinen Brüdern die Tierarztpraxis.
    Als Avery einen Job in ebendieser angeboten wird, ist sie zunächst skeptisch, findet sich aber schnell mit ihrem neuen Boss ab. Neben seiner anfänglichen grummeligen Art, hat er doch ein weiches Herz und sieht dazu noch unverschämt gut aus.

    Neben der Arbeit lernen sie sich auch privat immer besser kennen und Cade kann erstaunlich gut mit Hailey umgehen, was Avery erstmal sacken lassen muss. Auf einmal ist da ein fast Fremder, der sich nicht nur für sie, sondern auch für ihre Tochter interessiert und kein Problem damit hat auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Hier muss Avery vorallem lernen sich wieder als Frau zu sehen und nicht nur als Mutter.


    Die Geschichte zwischen Avery, Cade und Hailey ist wirklich süß und hat mein Herz erwärmt.
    Cade, der sich nicht schnell auf jemanden einlässt, aber alles gibt, wenn er erst die richtige Person getroffen hat. Hailey, die endlich aufblühen kann, weit weg von der zu lauten Großstadt und einfach akzeptiert wird, wie sie ist. Und dann haben wir noch Avery, die eigentlich eine sehr starke Frau ist, ihre Stärke aber erst wieder finden muss. Dafür sorgen nicht nur ihre Mutter und Cade, sondern auch die Arbeit in der Tierarztpraxis. Endlich hat sie wieder eine Aufgabe, neben Hailey's Erziehung, die sie erfüllt und so ganz anders ist, als ihr vorheriges Leben.

    Ich habe mich in das kleine Städtchen Redwood und seine Bewohner verliebt. Die O'Grady Brüder, die alle Grund verschieden sind, aber die ihre gemeinsame Leidenschaft für Tiere verbindet. Hailey, das kleine aufgeweckte Mädchen, dass sich rührend um ihren zugelaufenen Hund kümmert und auch Cades Mutter und seine verrückten Tanten, die als Trio die Stadt aufmischen und auf Trab halten. Sie alle haben ein tolles Setting gebildet, in welches ich liebend gerne in den nächsten Teilen wieder abtauchen möchte.

    Insgesamt kann ich euch das Buch sehr empfehlen, es ist eine ruhige Geschichte, die ohne viel Drama auskommt, dafür aber zeigt, wie wichtig es ist, sich selbst manchmal an erste Stelle zu setzen. Dazu die idyllische Kleinstadt Redwood und ein sexy Tierarzt, was will man mehr?

    5/5⭐

  2. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.244)
    Aktuelle Rezension von: janes_buecher

    Nachdem David Hunter seine Frau und seine Tochter durch einen Autounfall verloren hat, zieht er weg aus der Stadt und auf‘s Land. Dort will er ganz neu anfangen, seine Vergangenheit hinter sich lassen. Er beginnt dort als Landarzt und will nicht mehr an seine Vergangenheit als forensischer Anthropologe denken. Doch als die erste Leiche in seiner neuen Heimat auftaucht kann David seine Vergangenheit nicht mehr für sich behalten.

    Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit dem Protagonisten, bzw. Den fehlenden Informationen zum Protagonisten. Tatsächlich lernt man David erst ab der Hälfte des Buches richtig kenne, davor bleibt alles sehr oberflächlich. Dadurch fiel es mir jedoch schwer die Handlungen und die Stimmung des Protagonisten nachzuvollziehen.

    Ansonsten fand ich das Buch wirklich gut! Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und ist dabei sehr unvorhersehbar. Dies ist bei Krimis ja häufig nicht der Fall. Zu Beginn hat es mir etwas zu lange gedauert bis Spannung aufgebaut wurde. War der Punkt jedoch überschritten, gab es Spannung bis zum Ende und eine Auflösung des Falles, mit der ich niemals gerechnet hätte.

    Eine Empfehlung für Fans von Krimis. Simon Beckett schreibt spannende Geschichten, die nicht von Anfang an durchblickt werden können. Sein Schreibstil zieht einen in seinen Bann und lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

  3. Cover des Buches Alte Sorten (ISBN: 9783832165307)
    Ewald Arenz

    Alte Sorten

     (337)
    Aktuelle Rezension von: Annu_Kwls

    „Alte Sorten“ ist mein erster Roman von Ewald Arenz und er soll nicht mein letzter gewesen sein!

    Ich finde der Autor hat ein sehr einnehmenden Schreibstil. Die vielen Details und Beschreibungen machen die Geschichte äußerst atmosphärisch. Die Protagonistinnen haben gewisse Macken und sind keine glatten Heldinnen, aber gerade das fand ich spannend. Der Inhalt ist eher ruhig und handelt vorwiegend von den Arbeiten auf dem Hof sowie den Gefühlswelten der Protagonistinnen. Trotzdem fand ich die Geschichte nicht langweilig oder zäh. Ewald Arenz hat es geschafft mich als Leserin, trotz der leisen Töne zu fesseln und gespannt verfolgen zu lassen, wie die Figuren versuchen ihren Platz in der Welt zu finden.

    Mich hat das Buch berührt. Und ja, auch wenn die Protagonistinnen manchmal zu extremen oder verwunderlichen Reaktionen neigten, sind sie mir nicht unsympathisch gewesen. Manchmal ist eine gewisse Aufgeschlossenheit gegenüber "Andersartigkeit" hilfreich, um über den Tellerrand hinauszuschauen.

  4. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (742)
    Aktuelle Rezension von: celine97

    Schon das so unaufdringliche wie märchenhafte Cover von Mariana Lekys „was man von hier aus sehen kann“ zeigt, dass man es als Leser hier mit einem ganz besonderen Roman zu tun hat. Das abgebildete Okapi spielt eine wichtige Rolle, obwohl es nur in den Träumen der alten Selma auftaucht. Doch das ganze Dorf weiß, dass Selmas Okapi-Träume stets Vorboten für einen nahenden Todesfall sind und ist deswegen in höchster Alarmbereitschaft. In diesem Roman wird dann auch gestorben, aber noch viel mehr gelebt und geliebt. Es gibt eine ganze Handvoll von Hauptfiguren, die ich vielleicht verschroben nennen würde, wären sie mir während der Lektüre nicht gar so sehr ans Herz gewachsen. Im Mittelpunkt steht Luise, die zu Beginn des Romans zehn Jahre alt ist und im Laufe des Buches erwachsen wird. Die Protagonisten sind keine strahlenden Helden, aber sie haben eine außergewöhnliche Herzenswärme, die liebenswertesten Marotten, die man sich vorstellen kann und oft auch einen weisen Blick auf die Dinge. Mariana Leky lässt ihre Leser vollends in die kleine, komplexe Welt ihrer Figuren eintauchen, und diese Welt ist so anrührend, dass sich das beim Lesen wie ein Geschenk anfühlt. Die Autorin hat außerdem einen einzigartigen Stil. Die Sprache des Romans ist wunderschön poetisch, was seine Lesbarkeit aber keinesfalls einschränkt. Mit kunstvoller Leichtigkeit wird mit Worten gespielt und vor vielen Kapiteln begonnene sprachliche Fäden werden später unverhofft erneut aufgenommen. Ein ganz feiner, leiser Humor schimmert immer wieder durch. Ein Buch zum intensiven Mitfühlen und dabei ohne jeden Kitsch. Ich bin noch ganz verzaubert von diesem Leseerlebnis.

  5. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4) (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4)

     (1.809)
    Aktuelle Rezension von: Bookphil

    Der Text hatte einen guten und spannenden Start, jedoch wurde es ab der Miktte des Buches sehr langatmig und hat sich sehr in die Länge gezogen. Das Ende war leider nicht spannend und leider etwas vorhersehbar. 

    Das Cover hat mich jedoch angesprochen und fand ich auch sehr gut, der Titel passte gut zu der Geschichte.

  6. Cover des Buches Meeresflüstern (ISBN: 9783570402214)
    Patricia Schröder

    Meeresflüstern

     (594)
    Aktuelle Rezension von: Moontana

    Meinung:

    Der Einstieg in das Buch war ganz Okey, ich bin gut durch gekommen und auch der Schreibstil war sehr angenehm.

    Doch leider muss ich sagen, dass es sehr lange nicht viel passiert ist.

    Es gab sehr viele Charaktere die auch alle immer wieder vorkamen aber leider gab es, sowohl bei den Protagonisten als auch bei den Antagonisten, keinen wirklichen Tiefgang, mich konnte leider kein einziger Charakter überzeugen. 

    Mir persönlich gefielen die Diagonale leider auch nicht unter den Personen, sie waren mir da zu Umgangssprachlich würde ich sagen. 

    Was ich ebenfalls erwähnen möchte ist dass ich Elodies Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Sie mag direkt einen Jungen aber dann plötzlich doch einen anderen. Das kam mir leider zu unauthentisch rüber. 

    Die Idee des Buches fand ich an sich sehr schön und habe mich daher auch sehr gefreut es endlich zu lesen. Leider konnte mich die Handlung nicht überzeugen, es gab viele Nebenstorys und das hat so die Hauptidee dann in den Hintergrund gerückt, also fand ich jetzt. 

    Mir hat leider auch sehr die Spannung gefehlt erst am Ende wurde es etwas spannender. 

    Aber ich muss auch ganz ehrlich sein, dass es wahrscheinlich eher für jüngere Leser geschrieben wurde. Mit 12-14 Jahren wäre ich wahrscheinlich hin und weg und fänds das Buch toll, mit 25 Jahren sieht das dann doch schon anders aus.

    Fazit:

    Mich persönlich konnte das Buch leider überhaupt nicht überzeugen, sowohl bei der Handlung als auch bei den Charakteren.

     Ich glaube einfach weil ich schon zu alt für so eine Geschichte bin.

    Für jüngere Leser*innen die auch gerne einen Hauch Fantasy mögen ist das bestimmt ganz toll. Aber für Erwachsene kann ich es jetzt nicht ganz empfehlen, aber dann kann gerne jeder selbst entscheiden.

  7. Cover des Buches Gezeitenmord (ISBN: 9783462002416)
    Dennis Jürgensen

    Gezeitenmord

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Goch9

    Nachdem der Lehrer Lasse und sein elfjähriger Schüler Villads während ihrer Wattwanderung im dichten Nebel einen grausamen Fund gemacht haben, wird Lasse brutal niedergeschlagen und Villads entführt. Da der Leichenfund unmittelbar auf der Grenze zwischen Dänemark und Deutschland geschah, unterstützen die dänische Kommissarin Lykke Teit und deutsche Kommissar Rudi Lehmann die regionale Polizei.

     

     

    Wächst da ein neue skandinavisches Dreamteam zusammen? Wäre nicht das erste dänisch/deutsche Ermittlungsteam. Es hat mir gut gefallen. Die Mischung stimmt.

    Es war beeindruckend wie der deutsche Kommissar ebenso wie die dänische Kommissarin sich die örtliche Polizei Südjütlands zurecht schnitzten, kein arrogantes zurechtweisen oder überhebliches Gehabe. Es machte Spaß ihnen dabei zuzusehen, wie sie sich Respekt erarbeiteten. Das machte, meiner Meinung nach, die gesamte Ermittlungsarbeit aus, Respekt und gegenseitige Anerkennung.

    Dass beide Kommissare eine Vorgeschichte haben, die nicht einfach zu bewältigen ist, klang hin und wieder durch, hat aber keinen zu großen Raum eingenommen. Zeitweise knisterte es auch zwischen den beiden, wobei mir der Altersunterschied nicht ganz klar ist. Wahrscheinlich habe ich da auch etwas überlesen. Die Art und Weise wie dieser Fall bzw. die Fälle gelöst wurden, macht auf jeden Fall Hoffnung auf mehr.

  8. Cover des Buches Die Blütensammlerin (ISBN: 9783734100123)
    Petra Durst-Benning

    Die Blütensammlerin

     (90)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox

    Hinter der Blütensammlerin erwartet man alles andere als eine Frau die von ihrem Mann verlassen wurde und auf die Idee kommt aus dem gemeinsamen Haus eine Ferienpension zu machen, da ihr Ex Geld sehen will für das Haus. Dannn kommt sie auf die Idee für einen Kochwettbewerb Singles zu suchen die dort mitmachen wollen. Daraus hätte man wirklich eine humorvolle Geschichte machen können. Aber so lernt man nur die Probleme von jeden einzelnen Teilnehmers kennen und sehr viel Kochinput. Nach und nach kommen dann die Päärchen zusammen. Eine Friede Freude Eierkuchengeschichte, ohne jede Spannung, die mich gelangweilt hat. Die Autorin kanns besser.

  9. Cover des Buches Ein plötzlicher Todesfall (ISBN: 9783548285283)
    Joanne K. Rowling

    Ein plötzlicher Todesfall

     (767)
    Aktuelle Rezension von: fayreads

    In der Kleinstadt Pagford stirbt Barry Fairbrother. Die AnwohnerInnen sind erschüttert über seinen plötzlichen Tod, doch mit dem Todestag wird der Abgrund der Stadt deutlich. Fairbrother war ein bedeutendes Gemeinderat-Mitglied und nun ist ein Platz frei, den viele wollen, aber nur einer bekommen kann. 


    Diese Streitereien bekommen auch die Kinder der Kleinstadt-PolitikerInnen mit und auch sie haben einige Schwierigkeiten in ihrem Leben. Doch sie können nicht tatenlos zugucken und hacken die Homepage des Gemeinderats und offenbaren nach und nach immer mehr Geheimnisse.

    Fazit: 


    Durch die Autorin hatte ich gewisse Ansprüche und wurde auch nicht enttäuscht. Anfangs hatte ich eine andere Geschichte erwartet, doch der Kleinstadt-Krieg, den ich bekommen habe, habe ich auch gerne gelesen. 

    Leider waren es mir zu viele Figuren, da ich die ersten 200 Seiten damit verbracht habe, mich zu fragen, welche Sicht ich gerade lese und wer das noch einmal war. 

    Außerdem waren mir die Jugendlichen etwas zu gewollt wild geschrieben. Sie dachten eigentlich immer nur an Sex oder wie sie ihre Eltern ruinieren können und das war mir etwas zu viel. Bei den Jugendlichen hätte ich auch gerne mehr über Gaia gelesen, die mir etwas zu kurz kam, obwohl sie eigentlich ein interessanter Charakter war. 

    Das Ende war extrem deprimierend. Zwischendurch hatte ich die Hoffnung auf ein Happy-End, doch dann wurde ich enttäuscht. Ich hätte mir eindeutig ein anderes Ende gewünscht und wenigstens ein paar Figuren ein schönes Leben gewünscht. 

  10. Cover des Buches Gut Greifenau - Silberstreif (ISBN: 9783426525456)
    Hanna Caspian

    Gut Greifenau - Silberstreif

     (133)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Die Ereignisse stolpern hier nur so daher, Inflation, Einführung der Rentenmark, eine stetige Entwicklung und viele Wendungen machen auch diesen Teil wieder zu einem Erlebnis.
    Toll sind immer wieder die genauen und unglaublich gut recherchierten Hintergründe, die die Autorin in eine tolle und spannende Geschichte gepackt hat.
    Trotz aller Entwicklungen, ändert sich eines nicht. Lug und Trug, Verschleierungen und Gewalt sind nach wie vor an der Tagesordnung. Familien driften auseinander, Geld spielt wie eh und je eine viel zu große Rolle und selbst reiche und adelige Familien werden zerrissen. Es regieren wie auch heute arm gegen reich,
    die Unterdrückung der Frau, Arroganz und Demut. Schon damals mussten brilliante Ideen her um bestehen zu können, was für eine frustrierende Erkenntnis.
    In ihrem wunderbaren Schreibstil hat mich die Autorin auch mit diesem Band wieder überzeugt und gefesselt.

    Ich kann auch hier wieder nur eine absolute Leseempfehlung geben, denn wenn auch historisch, so hat man doch das Gefühl der Roman spielt und der heutigen Zeit, denn offensichtlich wird der Mensch nur von einem getrieben, Ruhm, Macht und Geld.

  11. Cover des Buches Ich küss dich tot (ISBN: 9783746634388)
    Ellen Berg

    Ich küss dich tot

     (89)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Endlich wird gemordet!
    Hotelmanagerin Annabelle hat gerade einen Superjob in Singapur ergattert, als sie das Alpenhotel ihrer Eltern retten soll. Fest entschlossen, den maroden Familienbetrieb zu verkaufen, reist sie in die verschneite Heimat – und findet eine Leiche im Straßengraben. Ist es einer der Investoren, die das verträumte Bergdorf touristisch aufmöbeln wollen? Welche Rolle spielt Andi, der charmante Sohn der Nachbarn, mit denen ihre Eltern eine alte Fehde verbindet? Als eine weitere Leiche auftaucht, beginnt für Annabelle ein Wettlauf um Liebe und familiäres Glück.
    Ein mörderisch komischer Roman über die Tücken des Familienlebens und die wahre Liebe am falschen Ort.

    Meine Meinung:

    Dank dem angenehm zu lesenden Schreibstil von Ellen Berg war ich schnell in der Geschichte drin. Anna wird also unter falschen Tatsachen nach Hause ins schöne Bayern gelockt und was sie da erwartet ist wirklich eine wilde, verworrende und teiwleise klischeebehaftetes Wirrwarr aus Liebschaften und Morden.
    Der Autorin ist es hier sehr gut gelungen das Verhältnis von Humor, Spannung und bayrischem Familienleben zu finden. So gibt es viele unterhaltsame Szenen, die sehr bildhaft beschrieben werden. Aber immer wenn man sich sicher fühlt, kommt die nächste Leiche daher und viele Fragezeichen tauchen auf. Bis zum bitteren Ende bleibt es spannend und den Leser erwarten einige Überraschungen.
    An sich habe ich mich wirklich gut unterhalten gefühlt, allerdings war es mir stelleweise schon ein bisschen zu sehr unrealistisch. Ich denke wenn sich Ellen Berg an diesen Stellen etwas zurück gehalten hätte, wäre das große Ganze für mich stimmiger gewesen.
    Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen der einzelnen Charaktere. Auch die bildhafte Beschreibung des bayischen Puxdorf und seiner teilweise sehr urigen Einwohner war klasse. Ich hatte fast den Eindruck ich bin im Nachbardorf. Dadurch hat die Geschichte wirklich an Lebendigkeit gewonnen.

    Fazit:

    Ein sehr humorvoller, familienlastiger und bayrischer Krimi zum Wohlfühlen, dem an der ein oder anderen Stelle ein bisschen weniger allerdings gut getan hätte.

  12. Cover des Buches Isegrim (ISBN: 9783401067537)
    Antje Babendererde

    Isegrim

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Lange stand dieses Jugendbuch in meinem Regal, um ehrlich zu sein, viel zu lange, denn letztendlich hat mich diese Geschichte wirklich positiv überrascht. Und anders als von mir erst gedacht, gibt es hier überhaupt kein Fantasy, dafür aber Tiefgründigkeit und eine tolle Protagonistin.


    Schon der einfache und leichte Schreibstil hat mir an diesem Buch super gut gefallen. Man muss sich zwar mit einigen Fachbegriffen zum Thema Wald und Waldtieren anfreunden, aber gerade das hat mich wirklich beeindruckt. Zudem hat es die Autorin geschafft, mich mit einer gewissen Atmosphäre durch die Geschichte zu bringen.


    Diese hat mich aber vor allem beeindruckt. Obwohl es sich hier um ein Jugendbuch handelt, ist dieses, so ruhig und langsam die Geschichte auch erzählt wird, wirklich interessant, tiefgründig und zum Teil sogar echt spannend. Dabei wird der Leser immer wieder in die Natur entführt, wo Jola sich frei und glücklich fühlt und sie viele Abenteuer erlebt, bei denen ich einfach wahnsinnig gern dabei war. Schon das Flair hat mich absolut abholen können und ich hatte die frische Waldluft förmlich in der Nase. Aber viel geht es auch um das Leben in diesem kleinen Dorf in Thüringen, wo jeder jeden kennt und wo es zwischen familiärer Atmosphäre und eingebrannten Denkmustern scheinbar keinen Abstand mehr gibt, wo über alles und jeden getratscht wird und Geheimnisse gewahrt werden, so schlimm sie auch sein mögen. Und so gibt es auch ein Geheimnis, welches Jola entgegen jeder Gegenwehr zu lösen versucht und im Laufe der Geschichte für sie immer mehr zum Verhängnis wird. Dieses Buch schert sich also um einige Themen, ohne aber überladen zu wirken. Die Geschichte ist ruhig erzählt und doch spannend und  zeigt, dass Jugendliche manchmal doch vernünftiger und mutiger sind als alle Erwachsenen um sie herum.


    Und da wären wir auch schon bei den Charakteren, allen voran Jola als Protagonistin. Sie ist, meiner Meinung nach, der Autorin einfach super gelungen, mutig und kämpferisch und dennoch ein Teenager, der nicht immer so reagiert und agiert, wie es die Erwachsenen gerne hätten. Ihr Freund Kai ist ebenfalls ein gelungener Charakter, der eben auch nur ein typischer Jugendlicher ist und seine Ecken und Kanten hat, genauso wie Jolas Freundin Saskia. Auch Jolas Eltern fand ich super. Wer mich allerdings so richtig aufgeregt hat, waren die größtenteils tratschigen und unmöglichen älteren Bewohner von Altenwinkel, ihre Übergriffigkeit und ihr Starrsinn. Wie können erwachsene Menschen nur so sein? Und doch hat das zu ihnen gepasst. Sie mussten einfach so sein und haben der Geschichte das gewisse Etwas gegeben.


    Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich dieses Buch, obwohl es für Jugendliche geschrieben ist, wirklich toll fand. Es hat wahnsinnig viel zu sagen, was mir auch im Kopf bleiben wird und ist viel mehr, als ich jemals erwartet hätte. Ich kann es jedenfalls nur weiter empfehlen, denn die Geschichte ist voller guter Aussagen und die Protagonistin in vielen Dingen ein großes Vorbild.

  13. Cover des Buches Totenweg (ISBN: 9783404178131)
    Romy Fölck

    Totenweg

     (284)
    Aktuelle Rezension von: Books_Cakes_and_more

    Das Cover zeigt einen wichtigen Handlungsort und ist damit perfekt getroffen. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend.

    Dies ist der erste Fall von Frida und Haverkorn. Für beide ist es ein sehr emotionaler Fall und reißt alte Wunde auf.

    Ich habe die ganze Zeit versucht zu erraten wer der Täter ist. Aber mit der Auflösung des Falles habe ich absolut gar nicht gerechnet. Auch mit den Hintergründen des Täters habe ich nicht gerechnet. 

    Frida ist eine ehrgeizige Polizistin und an der Polizeiakademie. Sie handelt aus dem Herzen heraus und dennoch nicht komplett kopflos. Auch sie hat ihre Grenzen und ist nicht zu mutig. Sie begegnet den Situationen mit Respekt.

    Haverkorn ist schon älter und trägt seine eigenen Laster im privaten und beruflichen Leben. Er konnte einen Fall, der 18 Jahre zurückliegt nicht aufklären und das wurmt ihn all die Jahre und hat ihn nie losgelassen. Seinen Biss mag ich sehr und dennoch kommt es nicht zu unrealistisch rüber.

    Die Story bietet alles was ein guter Krimi braucht. Von Angriffe über Mord und Selbstmord bis hin zu Betrug ist alles dabei. Spannende Lesestunden sind garantiert

  14. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Nachdem ich ja (leider) mit der Hercule Poirot Reihe durch bin, starte ich jetzt mit Miss Marples erstem Fall. Wobei die alte Lady hier ja ziemlich außen vor bleibt und nur so zwischendurch mal als vorwitzige, ja besserwisserische und selbstgefällige Dame auftaucht. In dem Dorf St. Mary Meed wird sie nicht unbedingt als liebenswert angesehen - eher als neugierig und mit jedem Klatsch vertraut, und nicht so recht an "das Gute im Menschen" glaubt.

    Erzählt wird hier aus der Sicht des Pfarrers Clement, in dessen Pfarrhaus die Leiche aufgefunden wurde. Interessant ist, dass das Opfer von vielen nicht gemocht wurde und in den letzten Tagen desöfteren der Ausspruch kam, es wäre besser, er wäre tot. Die gewohnte Vorlage für einen whodunit Krimi und ein guter Nährboden für allerlei Verdächtige.
    Ist es der offensichtliche Liebhaber der Ehefrau des Toten? Die eifersüchtige Tochter? Die zurückgezogene Dame, die frisch ins Dorf gezogen ist? Oder sogar der Pfarrer selbst?
    Ich hab sehr viel mitgerätselt, während ich den Ermittlungen gefolgt bin, und wenn die Handlung scheinbar dahinplätschert und wenig von Aufregung geprägt ist, war ich durchweg gefesselt. Nach und nach tauchen viele kleine Informationen auf, die die Motive unterstützen; sogar ein Geständnis für den Mord wird abgelegt, aber nichts scheint zusammenzupassen, denn alle haben ein Alibi.
    Es ist sehr verstrickt, da die Zeit und die Abläufe der Ereignisse alles in Frage stellen.

    Ich mag den Stil und ich fand die Einblicke in das Dorfleben sehr belebend. Der Pfarrer ist immer und überall dabei und die Menschen gehen aufeinander zu. Laden sich zum Tee ein, wollen ein Schwätzchen halten und den Klatsch weitertragen. Ein typisches Bild wie man es sich vorstellt und ich mag das Eintauchen in diese alte Zeit, grade aus der Sicht von Agatha Christie, die ja dieses gesellschaftliche Treiben selbst erlebt hat.

    Miss Marple selbst hat, wie gesagt, nur wenig Auftritte, aber sie kommt in den überraschendsten Momenten zum Zug und nimmt sich auch mal selbst aufs Korn, weil sie genau weiß, dass sie mir ihrer Neugier und besserwisserischen Art überall aneckt. Über sie kann ich also noch gar nicht so wirklich viel sagen, außer dass sie eine gute Beobachtungsgabe und ein nützliches Kombinationstalent hat.
    Während die Polizei im Dunkeln tappt und wenig auf die Vermutungen der Dorfbewohner gibt, lüftet Pfarrer Clement viele kleine Rätsel, ohne dass ich dem Mörder auf die Spur kommen konnte.

    Die Aufklärung hat mich dann auch überrascht, hat aber keine Fragen offengelassen.

  15. Cover des Buches Vor dem Fest (ISBN: 9783442749898)
    Saša Stanišić

    Vor dem Fest

     (178)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Manchmal stelle ich mir die Frage, für wen ein Autor schreibt. Für sich selber, wie ich es, z.B. bei „Matou“ von Michael Köhlmeier in erster Linie vermute, für die Galerie, wie ich es bei den hochkünstlich und/oder hochkünstlerischen Schreibern annehme, also für Ruhm und Ehre seitens des Feuilletons, wie ich es mir auch bei Saša Stanišić vorstellen könnte und auch bei anderen Autoren, deren Titel regelmäßig auf der Longlist des Deutschen Buchpreises auftauchen. Oder schreiben sie etwa gar für diejenigen, die Spaß am Lesen haben, für diejenigen, die man „Vielleser“ nennt und die regelmäßig Bücher im Buchhandel kaufen, also, strenggenommen, für den Kunden? Ich fürchte, für die zuletzt Genannten schreiben sie am wenigsten. 

    Der Roman „Vor dem Fest“, ist so ein Zwischending: für alle ein bisschen und für die Galerie am meisten. In poetischen Bildern beschreibt der Autor das Leben in einer Dorfgemeinde im Landkreis Uckermark, also im Brandenburgischen gelegen. „Der Morgennebel raubt den Farben den Atem“Man ist in der Nachwendezeit, die Jugend ist bis auf wenige Ausnahmen abgewandert, man richtete sich ein. Eine exzentrische, hoch betagte Malerin hat über die Jahre hinweg den Alltag in Fürstenfelde in Landschaftsansichten und Porträts festgehalten, andere Originale machen aus ihrer Garage eine anspruchslose Kneipe, die jedoch die Grundbedürfnisse der Einheimischen befriedigt: Saufen und dummes Zeug von sich geben, Frust ablassen und nicht alleine sein. Eine dicke alte Frau hegt im Heimatmuseum die Dorfchronik samt ihrer Geheimnisse ein, ein ehemaliger NVA Offizier kommt gerade so über die Runden und denkt an Suizid. 

     Die im Heimatmuseum in einem alten Folianten verborgenen Geheimnisse deckt der Autor der Leserschaft allerdings nach und nach auf. Seit der ersten beurkundeten Benennung des Dorfes sind schröckliche und seltsame Dinge geschehen, mehrere unaufgeklärte Morde, Verbrennungen, Intrigen und falsche Verdächtigungen, die Junker strecken noch immer die Hand nach dem Land aus, allen voran Poppo von Blankenburg. Bis jetzt ohne Erfolg. Es gab Geschehnisse einstens, berichtet und festgehalten in der Dorfchronik, wo man die in der Mär und Legende verborgene Prise Wahrheit mit der Lupe suchen muss, aber etwas wird schon dran sein: da liest man vom Fährmann, dem Teufel und der Pest oder vom Bierbrauer, der schlecht braute und dem die Frau weglief, auf einem Besenstiel geritten gar abhanden kam, nee, aber es war Hexerei im Spiel, etc. etc. Einen großen Brand hat es auch gegeben. Und wer war schuld? Man klärt solche Dinge besser nicht auf noch spürt man Motive auf, deren man sich schämen müsste. Aber alles steht in der Chronik, bewacht von der dicken Frau in einer kleinen Kammer, die Tür mit einem Zahlengeheimschloss gesichert. 

     Der Kommentar: 
    So viel historisches Geschehnis und gleichzeitig die Verflechtung heutiger Beziehungen in einen einzigen recht schmalen Band unterzubringen, ist wahrlich eine Kunst.
    Alles, was die Sprachkunst hergibt, bemüht der Autor lustvoll und ausgiebig für seine Erzählung. Er schreibt assoziativ, zitiert (erfindet) Einträge aus der Dorfchronik und setzt sie als Authentizitätsbeweis in historisches (also schlecht lesbares) Deutsch. Immer wieder stößt man auf wunderbare Wortspiele. Märchenhafte, nicht immer ganz durchschaubare Zusammenhänge, Aphorismen, Lakonisches und humorvolle Einflechtungen wechseln sich ab. Nach einem Unfall heißt es: „Im Schnitt liegen im TATORT im Laufe eines Jahres mehr tote Autofahrer mit dem Kopf auf dem Lenkrad als in sechs ausgewählten amerikanischen Fernsehkrimireihen im gleichen Zeitraum.“ Zum Schreien. 

    Am Ende weiß man einigermaßen Bescheid über Land und Leute, über Gegenwart, Zukunft und ganz viel Vergangenheit.
    So etwas muss man Saša Stanišić erst einmal nachmachen. Der Autor beherrscht die Verdichtung des Stoffes wie kaum ein anderer. Andererseits geht seine Lust am Sprachspiel und am Fabulieren manchmal auch auf Kosten der Verständlichkeit. Nicht alles wird ausgelotet. Aber klar ist geworden: „Hier ist alles immer gleich oder ändert sich sehr langsam.“ Und das ist das Wesentliche. Oder?

    Fazit: Das moderne Schreiben ist anders. Ich habe den Roman „Vor dem Fest“ größtenteils gerne gelesen. Der Lust an der Sprache ist Tribut zu zollen, selbst wenn man ein Fan der alten Erzählweise ist und bleibt. Der Leipziger Buchpreis 2014 geht in Ordnung. 

    Kategorie: Anspruchsvoller Roman. Moderne Erzählung.
    Leipziger Buchpreis, 2014
    Verlag: Luchterhand, 2014

  16. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.663)
    Aktuelle Rezension von: KatjaHirschel

    Sehr süße Geschichte und super Idee alles aus der Perspektive der Schafe zu schreiben, die einem regelrecht ans Herz wachsen. Einen Stern Abzug gibt es leider für den Krimi, denn dieser war für mich nicht gerade "schlüssig".

  17. Cover des Buches Mittagsstunde (ISBN: 9783328106340)
    Dörte Hansen

    Mittagsstunde

     (219)
    Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt

    "An den Koppelrändern standen Kühe mit gesenkten Köpfen wie Melancholiker an Bahnsteigkanten." (S.39)

    Eine Ode an das Landleben und seine teilweise eigentümlichen Bewohner.

    Konnte mich leider wie auch schon "Altes Land" nicht begeistern und für sich einnehmen. 

    Ich habe gelesen und gelesen, mich in der Sprache verloren, aber nicht in die Handlung hineingefunden. 

    Irgendwie fehlte mir der rote Faden und außer Ella ging mir auch keiner der Protagonisten nahe. 

    Ich werde in Zukunft auf weitere Bücher der Autorin verzichten. 

  18. Cover des Buches Heimat ist ein Sehnsuchtsort (ISBN: 9783866124615)
    Hanni Münzer

    Heimat ist ein Sehnsuchtsort

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Katharina83

    Ich habe es wieder getan. Ich habe einen wunderschönen hanni münzer gelesen.

    Er ist wie die zwei anderen die ich bis her von ihr gelesen habe voll mit historischen Wissen und explodiert vor Ereignissen.

    Die junge Katharina 😍 erlebt soviel auf dem elterlichen Hof das man denkt mehr kann man nicht passieren. Weit gefällt.

    Die Ereignisse überschlagen sich ab 1942 bis 1944.

    Ich hatte wieder Monente wo ich es bei Seite packen musste weil mich das er lesende so mit genommen hat.

    Ich freue mich demnächst den zweiten Teil dieser Saga zu lesen.

  19. Cover des Buches Blaubeermorde (ISBN: 9783426516997)
    Mareike Marlow

    Blaubeermorde

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Subidu
    Von Anfang an hat mich die Geschichte der beiden Halbschwestern gefangen genommen. Unterschiedlicher, ob vom Alter, Wesen oder Beruf, können beide nicht sein, als sie sich bei einem Notar kennenlernen. Beide sollen gemeinsam im Elternhaus des Vaters für ein Jahr im Dorf Burgheide wohnen. Kaum zusammen gekommen, finden sie eine Leiche im See und schon sind beide in die Ermittlungen einbezogen, sehr gerne auch auf eigene Faust.

    Mit viel Humor, gekonnter Situationskomik und steigender Spannung, hat die Autorin hier einen sehr unterhaltsamen Regionalkrimi geschaffen, der nicht nur durch die zwei Protagonisten, sondern auch die vielen liebenswerten und sympathischen Nebencharaktere, die sehr gut ausgearbeitet sind, das Ganze abrunden.

    Die sehr bildlichen Beschreibungen von Land und Leuten, ob in Berlin oder in Burgheide haben mich gleich eintauchen lassen. Der flüssige und sehr ansprechende Schreibstil haben mich den Krimi leider viel zu schnell beenden lassen. Eine tolle Idee sind auch die zwei Rezepte, die von der Autorin beigefügt wurden.

    Ein tolles Cover, ein Regionalrimi ohne viel Blutvergießen und trotzdem sehr spannend, liebenswürdige Charaktere ... für mich verdiente fünf Sterne.

  20. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (759)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Das Buch habe ich im Buddyread mit jemanden zusammengelesen und bin darüber sehr froh.

    Den Schreibstil finde ich angenehm und gut zu lesen. Der Anfang ist spannend. Leider schweift der Autor danach zu oft ab, weshalb ich dann die Lust zum Weiterlesen eher verloren habe. Es hat einfach die Spannung rausgenommen aus der Geschichte. Wenn es um die Story ging und nicht um die Nebensächlichkeiten war es auch wieder spannend.

    Im hinteren Teil des Buches nahm die Spannung dann wieder richtig Fahrt auf. Der Fall war an sich sehr spannend und auch wie es damals in Russland zur Stalinzeit zu ging war einfach krass.
    Man hätte tatsächlich unwichtigeres im ersten Teil des Buches weglassen können.

    Von mir gibt es daher 3,5 Sterne.

  21. Cover des Buches Ancora (ISBN: 9783522507202)
    Colin Hadler

    Ancora

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Ancora beginnt so mysteriös wie der Titel des Buches. Eine unheilvolle Begegnung, die man aus Horrorfilmen kennt und die einen sofort einnimmt.

    Danach ein Cut und ein vermutlicher Zeitsprung zu 3 Freunden bzw einem paar, welche sich auf den Weg nach Ancora machen. Ein Dorf, welches abgeschieden im nichts liegt und wo es keinen Wegweiser hin gibt und vor allem keinen Empfang zur Außenwelt. Auffälligerweise liegt es in einem Gebiet, welches mal eine gesperrte Zone war aufgrund eines Chemieunfalls. Das scheint mir von Beginn an eine spannende und mysteriöse Story zu sein. 

    Je tiefer man in die Story des ganzen rein rutscht umso weniger lässt es einen wieder los. Es passieren ständig neue aufregende Dinge, man sucht immer nach einer Erklärung und ich konnte die vielen Wendungen gar nicht fassen. 

    Das Dorf und die Bewohner habe ich irgendwie sofort ins Herz geschlossen. 

    Am Ende ergibt alles einen Sinn aber einen, den ich so nicht erwartet habe. 

    Wirklich eine faszinierende Story mit ein bisschen Dystopie.

  22. Cover des Buches Die Rückkehr der Kraniche (ISBN: 9783805201025)
    Romy Fölck

    Die Rückkehr der Kraniche

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama

              Zum Buch: 


    Grete Hansen ist Vogelkundlerin in der Elbmarsch und lebt schon ihr ganzes Leben in ihrem Elternhaus. Die letzten Jahre nur zusammen mit ihrer herrischen Mutter. Ihre Schwester kommt nur an Feiertagen, auch ihre Tochter hat das Zuhause längst verlassen. Nun ist die Mutter krank, Grete fast 50 und sie möchte eine Auszeit auf einer Vogelinsel nehmen. Wären da nicht die Geheimnisse, die jede der Hansen-Frauen mit sich rumträgt. 


    Meine Meinung: 


    Mein erstes Buch von Romy Fölck, aber sicher nicht mein letztes. Unaufgeregt, aber sehr unterhaltsam wird das Leben der Hansen-Frauen erzählt. Sie hatten es nicht leicht, sind aber gerne den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Grete und Freya, die Schwestern, streiten gerne, verstehen sich aber schnell wieder. Anne, die Tochter von Grete, ist in meinen Augen sehr verwöhnt und egoistisch und kam bei mir nicht so gut weg. Wilhelmine, die Mutter, kommt sher hartherzig und herrisch an. Trotzdem sind alle vier sehr interessante Charaktere, jede hat was für sich. 

    Ich mochte die Erzählung sehr gerne. Sie hat mich berührt und sehr gut unterhalten.

            

  23. Cover des Buches Die Wälder (ISBN: 9783442770472)
    Melanie Raabe

    Die Wälder

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen

    "Die Wälder" hat mich auf jeden Fall erst einmal durch das Cover angesprochen. Auch der Einstieg in das Buch lässt eine kleine Gänsehaut aufkommen. Die grundlegende Story, um die verschwundene Gloria hat mir gut gefallen und hatte einige spannende Elemente. In den einzelnen Kapiteln wechselt man zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was einen interessanten Kontrast schafft, manchmal aber auch etwas langatmig ist, da die Sprünge natürlich immer an den spannensten Stellen erscheinen. Nicht so ganz klar ist mir, wie der gruselige Einstieg, der eher nach Geistergeschichte klingt, zum Rest der Geschichte gehört, aber gut...

    Die Charaktere des Buches sind nachvollziehbar strukturiert und handeln ihrem Wesen entsprechend. Die "Helden" der Story waren mir wirklich alle sympathisch und es hat Spaß gemacht, ihnen auf ihrer Reise zu folgen. An einigen Punkten war mir die Handlung zu vorhersehbar, aber die Autorin hat es trotzdem geschafft, immer wieder Spannung aufzubauen.

  24. Cover des Buches Über Menschen (ISBN: 9783442772193)
    Juli Zeh

    Über Menschen

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Dora will raus, raus ihrem Leben, aus ihrer Partnerschaft, raus aus der Stadt. Mit ihrer Hündin zieht sie aufs Land. Hier hat sie ein Haus erworben und fängt voller Tatendrang an, den Garten umzugestalten und zu bepflanzen. Corona hält die Welt in Atem und auch friday for future wächst. Ihr Partner verschreibt sich dem immer mehr und Dora kann damit nicht umgehen. Hoch gebildet und mit ihrer ganz eigenen Meinung, zieht sie eben raus aufs Land. Die Menschen hier sind ganz anders und der Nachbar stellt sich als Dorfnazi vor. Dora spürt Wut und Angst und Lähmung und dann kommt sie langsam im Dorf an und findet Anschluss und redet mit den Menschen und lernt eine ganz andere Seite kennen und blickt hinter die Fassaden und ihr Herz öffnet sich wieder, ihr Leben beginnt wieder, aber auf eine vollkommen andere Weiße. Juli Zeh hat DAS Buch der Zeit geschrieben. Erst wollte ich nicht so recht ran, will ich echt über friday for future und Corona auch noch einen Roman lesen? Ja, von Juli Zeh auf jeden Fall. Mit geschliffener Sprache, tollen Beobachtungen und mit ganz viel Gefühl, schreibt sie die Geschichte von Dora. Ein ganz großartiges Buch und mit so vielen schönen und wertvollen Momenten. Lesen!!!

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